NachDenkSeiten – Die kritische Website https://www.nachdenkseiten.de NachDenkSeiten - Die kritische Website Fri, 14 Aug 2026 18:55:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.8 https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2018/03/cropped-cropped-nds_fb_banner-32x32.png NachDenkSeiten – Die kritische Website https://www.nachdenkseiten.de 32 32 Im Audiopodcast der NachDenkSeiten werden regelmäßig die wichtigsten Artikel des Blogs NachDenkSeiten.de zum Nachhören angeboten. Redaktion NachDenkSeiten false episodic Redaktion NachDenkSeiten webmaster@nachdenkseiten.de webmaster@nachdenkseiten.de (Redaktion NachDenkSeiten) Copyright © NachDenkSeiten - Die kritische Website NachDenkSeiten - Die kritische Website 63794212 Die Ruhe vor dem Krieg, in dem wir uns schon längst befinden https://www.nachdenkseiten.de/?p=154979 Sun, 16 Aug 2026 11:00:24 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154979 <p>Das Projekt „Friedensnoten“, ein Friedensbündnis von <em>Manova</em>, <em>Radio München</em>, <em>NachDenkSeiten</em> und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Gehör. Die Initiatoren des Projektes wollen über die Musik Gräben überwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich zählt: Frieden! Die <em>NachDenkSeiten</em> beteiligen sich mit Liedvorstellungen. Hier</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154979">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154979</span> <p>Das Projekt „Friedensnoten“, ein Friedensbündnis von <em>Manova</em>, <em>Radio München</em>, <em>NachDenkSeiten</em> und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Gehör. Die Initiatoren des Projektes wollen über die Musik Gräben überwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich zählt: Frieden! Die <em>NachDenkSeiten</em> beteiligen sich mit Liedvorstellungen. Hier ein Beitrag über den Song „Idylle im Krieg“ der Band „Die Zöllner“ und Gedanken über die Idylle, die keine ist. Von <strong>Frank Blenz</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154979"></span><br></p><p><strong>Idylle im Krieg, unser Frieden ist schon diese „Idylle“</strong></p><p>„Die Zöllner“, im Besonderen Sänger Dirk Zöllner, gehören zu meinen Lieblingsmusikern in diesem Land, und das seit ihren Anfangstagen in den 1980ern in der damaligen DDR. Ja, sie sind „Ostmusiker“, die bis heute ihre Songs mit seltenen Ausnahmen lediglich im Osten aufführen. Die Einheit scheint an der Band vorbeigegangen zu sein, was nicht an ihnen liegt. Dirk Zöllners Engagement geht über die Kunst, seine zahlreichen Konzerte, Wortmeldungen, die Themen der Lieder über popmusikalische Liebesstücke hinaus. Frieden, innige Verbindungen der Menschen, sich die Hände reichen, das sind Dirk Zöllners Anliegen. Ein Spruch von ihm: Das Leben ist schön. Die Umsetzung seiner Gedanken, das Werben für seine friedliche, verbindende Lebensweise auf seine künstlerische, politische Art sind wichtig und wundervoll.</p><p>Wie er das unter anderem macht? Lieder wie „Idylle im Krieg“ (von Zöllners unvergessenem Freund und Texter Andreas Hähle) tönen federleicht und unaufdringlich auf überaus stimmigem Harmonieteppich, obwohl die Geschichte bitterernst ist. Zöllners Stimme klingt sonor, klar, leicht und unverwechselbar soulig im Halbton-Ansingen, mal hauchend bis schreiend. Er mahnt: Es herrscht Krieg, es scheint Frieden zu herrschen – bei uns, doch wird jetzt schon von Sieg und Niederlage gesprochen. Wir, die Guten, werden gewinnen. Zu welchem Preis? Wir zahlen jetzt schon zu viel … Der Liedtext ist eine Liebeserklärung und eine in Reime gefasste Befürchtung:</p><blockquote><p> <em><strong>Idylle im Krieg</strong></em></p><p> <em>Dich muss die Sonne geboren haben</em><br> <em>Auch wenn du mir ganz nah erscheinst</em><br> <em>Wir sprechen beide dieselbe Sprache</em><br> <em>Nur dass ich lache, wenn du weinst</em><br> <em>Wir haben beide denselben Vater</em><br> <em>Der uns verließ vor ‘ner Ewigkeit</em><br> <em>Sei das Schlachtfeld meiner Gaben</em><br> <em>Wir sind blind, doch wir sind zu zweit</em></p><p> <em>Lass mich nicht los</em><br> <em>Ich will nicht wissen, was du fühlst</em><br> <em>Lass mich nicht fallen</em><br> <em>Ich will nicht hören, dass du mit mir spielst</em><br> <em>Lass mich nicht los … lass mich nicht fallen</em></p><p> <em>Schau doch, die Dämmerung ist verschwunden</em><br> <em>Sie sucht woanders ihre Zeit</em><br> <em>Brich nicht die Stille, schlag keine Wunden</em><br> <em>Bevor du unseren Tanz bereust</em><br> <em>Komm, lieb mich und meine Leiden</em><br> <em>Lass sie doch reden von ihrem Sieg</em><br> <em>Wir können das Ende nicht vermeiden</em><br> <em>Von der Idylle im Krieg</em></p><p> <em>Lass mich nicht los</em><br> <em>Ich will nicht wissen, was du fühlst</em><br> <em>Lass mich nicht fallen</em><br> <em>Ich will nicht hören, dass du mit mir spielst</em><br> <em>Lass mich nicht los … lass mich nicht fallen</em><br> <em>Lass mich nicht los … lass mich nicht fallen</em></p></blockquote><p>Das Lied „Idylle im Krieg“ zu hören, ist eine Freude, der Song für mich ein Hit, ein Ohrwurm, in Struktur, Rhythmus und Präsentation. Eine feine Version in Bild und Ton findet sich im Netz. Tatsächlich traten Die Zöllner mal bei der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ryvgEPXyxVU&list=RDryvgEPXyxVU&start_radio=1">NDR-Sendung „Inas Nacht“</a> in Hamburg tief im Westen auf. Immer wieder frage ich mich, warum so ein Song es nicht ins gesamtdeutsche Bewusstsein schafft. An den Künstlern liegt das nicht.</p><p>Der Berliner Sänger Dirk Zöllner interpretiert die Zeilen des Texters Andreas Hähle in beunruhigend ruhiger Weise. Die besungene Idylle, sie ist keine. Wenn es auch, wie gerade in diesem unserem heißen Sommer 2026, so scheint, blenden wir das Bedrohliche aus. Dunkle Wolken ziehen seit einiger Zeit auf. Zynisch formulierende, klickzahlengeile Schreiberlinge hatten 2025 schon Überschriften wie diese drauf: „Ist das der letzte Sommer im Frieden?“ Der 2026er-Sommer ist einer eines beschädigten Friedens.</p><p>Zöllner stemmt schon seit zig Jahren sich gegen diese Vorstellung und die blanke Realität des Irrsinns Krieg. Im Gespräch mit den <em>NachDenkSeiten</em> sagt er in Richtung Mitbürger und Kollegen: „Ihr einfachen lieben Leute – wir sind nicht der Krieg, wir sind nur sein Fressen! Liebe Künstler: Es ist höchste Zeit für Friedenslieder!“</p><p>Mehr noch, Zöllner fordert die Rundfunksender im Land auf, die wichtigen Lieder zu spielen, und meint damit gar nicht seine. Dem vorherrschenden Einerlei gebührt in der Tat ein Gegenüber. Generell tönt in diesen idyllischen Zeiten (Ironie aus) aus den Lautsprechern vielfach Einerlei, Friede, Freude … Das Sprechradio von <em>Deutschlandfunk</em> und Co. verbreitet in zahlreichen Beiträgen und „Nachrichten“ eine seltsame Stimmung, auf dass der Umbau der bundesdeutschen Friedens- in eine profitable, Sieg bringende, wertebasierte Kriegswirtschaft eine grandiose Perspektive darstelle. Und während der Kanzler der Nichtherzen jubelt, dass das Geld nur so sprudelt, um den Sieg zu erringen, hört das Publikum im Sprechradio einen kleinen Beitrag aus einer bayerischen Kleinstadt, in der die Musikschule bald schließen könnte. Von wegen Idylle. Ja, Idylle im Krieg, sage ich. Und das, obwohl alle laut singen und aufspielen müssten: Gib dem Frieden eine Chance.</p><p>Nebenbei: Nicht nur, dass so eine im <em>BR</em> besprochene Schließung fatal wäre, auch die fatalistische, unkritische, ganz und gar nicht aufbegehrende Reaktion von betroffenen Lehrern macht mich fassungslos. Die reden blass, dass in diesen Zeiten die Finanzierung halt unsicher sei. Blablabla. Frage: Muss der Gürtel enger geschnallt werden? Kein Wort aus der Musikschule vernahm ich etwa in der Art: Für Rüstung und Krieg habt ihr Geld, für die Musik, für das Lernen nicht? Ich höre Musik, Zöllner zum Beispiel, oder lese Texte <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154400">wie diesen</a>:</p><p><strong>Wer zieht in den Krieg und wer nicht?</strong></p><p>Mein geschätzter Kollege, der NachDenkSeiten-Redaktionschef Jens Berger, hat in einem Beitrag zum Thema Projekt „Friedensnoten“ über das Lied „Johnny I Hardly Knew Ye“ darauf aufmerksam gemacht, wer in Wahrheit in den Krieg zieht und wer nicht: „Unsere Geschichtsbücher erzählen gerne von Generälen, Feldherren, Königen und Präsidenten, die Kriege führen, gewinnen und verlieren. Doch sie sind es nicht, die elend in Schützengräben kauern und denen die Gliedmaßen von einer feindlichen Kugel weggerissen werden. Für das Schicksal der „Johnnys“, die mit Trommeln und Versprechungen geködert und dann im Militär gebrochen und in Kriegen verheizt werden … Es erinnert uns daran, dass hinter jeder strategischen Debatte irgendwann ein Johnny steht. Einer, der fortgeht. Und einer, den man – wenn überhaupt – kaum noch wiedererkennt. Das macht das Lied aktueller denn je. Auch heute hören wir die „Drums and Guns“, auch heute werden in Deutschland die Johnnys, die bei uns eher Kevin oder Mohammed heißen, mit Pathos und haltlosen Versprechungen für die Armee rekrutiert. Werden auch sie einst gebrochen und verunstaltet zu ihrer Geliebten zurückkehren?“</p><p><strong>Gebrochen und verunstaltet zur Geliebten zurück – oder im Blechsarg?</strong></p><p>Wir wähnen uns (noch) in Sicherheit, falls wir an das glauben, was von vielen interessierten Akteuren verkauft wird – als Faktoren Verteidigung, Stärke und Abschreckung. Doch diese Zutaten sind welche, die unsere Geborgenheit billigend hergeben. Schon kehren viele Menschen in Europa, im weiten Osten gebrochen und verunstaltet zur Geliebten zurück oder im Blechsarg; viele, viele junge Menschen, die verachtet werden. Sie dienen nur als – welch schlimmes Wort: Kanonenfutter.</p><p>Ich bin froh und dankbar, dass hierzulande viele Künstler in ihren Werken kritisch, fordernd, Augen öffnend sich der Barbarei – es ist nichts anderes – entgegenstellen. Ihren Liedern nicht die gebührende Öffentlichkeit, immer und immer wieder, einzuräumen, gehört jedoch zum gegenwärtigen reaktionären Treiben der Zeitenwende-Macher.</p><p><strong>Zöllners Mahnungen gab es schon in den 1980ern</strong></p><p>Dirk Zöllner schuf noch vor der Wende 1989 das Lied „Käfer auf‘m Blatt“, das ein ostdeutscher Hit wurde und bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Im Grunde beschreibt er lyrisch, was allgegenwärtig war und ist: die Verachtung der Menschen. Die Abwertung. Der Mensch, bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=H2nUNc44q-I">Zöllners Song</a> ist der ein Käfer. Tja, was ist schon ein Mensch, man macht ihn platt, es geht um ganz andere Preise – gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen. Textauszug:</p><blockquote><p> ‘n Käfer auf ‘m Blatt, was ist das schon?<br> Das Blatt haut man ab,<br> den Käfer latscht man platt<br> ‘n Käfer auf ‘m Blatt, was ist das schon?</p><p> ‘n Blick in ‘ner Stadt, was ist das schon?<br> Die Stadt ist so satt<br> und den Blick streift man schnell ab<br> ‘n Blick in ‘ner Stadt, was ist das schon?</p><p> ‘ne Hand in einer Hand, was ist das schon?<br> der einen gibt man ein Gewehr<br> die andre wäscht den Toten hinterher<br> ‘ne Hand in einer Hand, was ist das schon?</p></blockquote><p>Dirk Zöllner äußert sich im NDS-Gespräch über die damalige Motivation, das Lied zu schreiben:</p><blockquote><p><em>Eines meiner ältesten Lieder heißt „Käfer auf‘m Blatt“, inmitten des Aufrüstungswahns der 1980er-Jahre geschrieben. Auch in der DDR konnte man als Pazifist anecken, denn die Aufrüstung des eigenen Landes war natürlich nur Verteidigung. Fakt ist, dass wir uns vor einem atomaren Inferno fürchteten, egal ob die Raketen der Großmächte Pershing II oder SS-20 hießen. Beidseitig wurden ungeheure Drohkulissen aufgebaut, bis eine einzelne vernünftige Person die Vernunft aufbrachte, den Teufelskreis der Idiotie zu durchbrechen. Michail Gorbatschow setzte eine Bewegung in Gang, die schließlich die Welt veränderte.</em></p></blockquote><p>Ganz und gar ohne eloquente Politikerformulierungen sagt er seine Meinung zur heutigen Lage:</p><blockquote><p><em>Die Macht liegt allerdings in Händen weniger Figuren, die sich zunehmend hinter Glas, Beton und Stacheldraht in ihren Sonnenstaaten verschanzen und ihre Schäfchen mit Hilfe der zunehmend ihnen gehörenden Medien mit der jeweiligen Wahrheit versorgen. Wieder gibt es zwei große, miteinander konkurrierende Wirtschaftssysteme, nur diesmal sind beide nicht bereit, ihren Reichtum mit den Ärmsten zu teilen. Mit der Schlagkraft einer einzelnen Figur ist derzeit nicht zu rechnen, denn wir lassen uns vor die Karren der jeweiligen Macht- und Geldmonster spannen und vergeuden die Zeit damit, uns auf unterster Ebene die Köpfe einzuschlagen – in den angezettelten Kriegen und verbal an den Stammtischen im Internet. Die Vernunft kann jetzt nur noch vom Volk ausgehen.</em></p></blockquote><p><strong>An die Radiostationen des Landes: Lasst die Friedenslieder ins Programm!</strong></p><p>Die Texte für Frieden, Verständigung, Liebe, die sie transportierenden Melodien gehören ins Programm der Radios, der TV-Sender. Jetzt um so mehr, Tag für Tag. Der kleinste gemeinsame Nenner bei diesem Projekt ist der Frieden. Ich fasse für mich zusammen, dass das Friedensbündnis von <em>Manova</em>, <em>Radio München</em>, <em>NachDenkSeiten</em> und Protestnoten ebenfalls jede Unterstützung verdient, über die Musik die schon ausgehobenen und stur beibehaltenen Gräben endlich zu überwinden. Nochmal, was wirklich zählt: Frieden!</p><p><small>Titelbild: Wirestock Creators / Shutterstock</small></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154979</span> Das Projekt „Friedensnoten“, ein Friedensbündnis von Manova, Radio München, NachDenkSeiten und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Gehör. Die Initiatoren des Projektes wollen über die Musik Gräben überwinden helfen, Das Projekt „Friedensnoten“, ein Friedensbündnis von Manova, Radio München, NachDenkSeiten und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Gehör. Die Initiatoren des Projektes wollen über die Musik Gräben überwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich zählt: Frieden! Die NachDenkSeiten beteiligen sich mit Liedvorstellungen. HierWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 12:56 154979 Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLVI – „Russlands Angriffskrieg und der Waffengang gegen das Regime der islamischen Geistlichen“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=154937 Sun, 16 Aug 2026 10:00:33 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154937 <p>Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154937">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154937</span> <p>Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es nicht zuletzt um die berühmten doppelten Standards in der Berichterstattung unserer Leitmedien. Von <strong>Leo Ensel</strong>.<br><span id="more-154937"></span><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o9xoWCk4cwM"><strong>angeblich</strong></a><br>„Bei den Guten in der Welt sind unbewiesene Dinge ‚wahrscheinlich‘. Bei Russen und anderen Ausgegrenzten heißt es: ‚angeblich‘. Da wird der Zweifel gleich mitgeliefert!“ So die ehemalige Moskaukorrespondentin der ARD, Gabriele Krone-Schmalz, die seit Jahrzehnten die doppelten Standards im deutschen Journalismus aufs Korn nimmt. (vgl. „behaupten“)</p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o9xoWCk4cwM"><strong>behaupten</strong></a><br>„Westliche Politiker ‚sagen‘ etwas, Putin ‚behauptet‘.“ So der Jargon unserer öffentlich-rechtlichen Medien. (Und vielleicht fällt das ja nicht nur den Konsumenten, sondern selbst den Produzenten schon gar nicht mehr auf!) Beobachtet, mal wieder, von Gabriele Krone-Schmalz. (vgl. „angeblich“)</p><p><a href="https://weltwoche.de/daily/putin-hat-15-millionen-soldaten-unter-waffen-bundeswehr-general-breuer-warnt-vor-aufruestung-in-russland/"><strong>berechenbarer</strong></a><br>Wird Deutschland mit jedem „Drohnenvorfall“. So Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer auf dem <em>Welt-</em>Sicherheitsgipfel – um Missverständnissen vorzubeugen: dem Sicherheitsgipfel der Zeitung <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a42268e113e90346dc50b97/generalinspekteur-breuer-putin-hat-1-5-millionen-soldaten-unter-waffen-er-baut-neue-strukturen-gen-westen-auf.html"><em>Die Welt</em></a>! – am 3. Juli. Und er legte noch schwer nach: „Von Russland geht derzeit die grösste, weil unmittelbare Bedrohung aus.“ Es folgten zehn verdammt gute Gründe: Putin will, erstens, Gebietsgewinne in der Ukraine. Zweitens will er „unser Bündnis spalten und unsere Verteidigungsbereitschaft schwächen“. Sein Ziel ist, drittens, „die USA aus Europa herauszudrängen, die Nato zu spalten“ und damit, viertens, Russlands Einflusssphäre zu vergrößern. Fünftens: „Putin hat inzwischen – wie geplant – rund 1,5 Millionen Soldaten unter Waffen.“ Er baut, sechstens, „neue militärische Strukturen auf, ausgerichtet gen Westen“ und entwickelt, siebtens, Fähigkeiten „in allen Dimensionen: Weltraum, Cyber, Luftverteidigung“. Achtens verfügt Moskau (offenbar Synonym mit Putin) inzwischen über eine eigene Teilstreitkraft für unbemannte Systeme. Es lernt, neuntens, fortlaufend aus dem Krieg in der Ukraine und passt, zehntens, Taktik und Technologie ständig an. – Und jetzt raten Sie mal, was uns der Generalinspekteur – „Wir leben in einer dämmrigen Übergangszeit“ – aus diesen Zehn Geboten der neuen deutschen Kriegsertüchtigungspolitik empfiehlt! (vgl. „Provokation“)</p><p><a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/erst-kanonenfutter-jetzt-verschlusssache-was-pistorius-versehen-ueber-diese-republik-verraet-10112190"><strong>Büroversehen</strong></a><br>Taufte das Bundesverteidigungsministerium jüngst seine Einstufung der aktuellen Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ und die darauf basierende Weigerung, eine Kleine Anfrage der Linkspartei zu beantworten. Ursprüngliche Begründung: Die Veröffentlichung würde „Rückschlüsse auf die Aufwuchsfähigkeit und die Personalbedarfsplanung der Bundeswehr zulassen“ und damit auf die „Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland“. (Vorsicht: Feind hört mit!) – Aber, Happy End, alles nur ein Versehen! Des Büros.</p><p><a href="https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Thiele-Bundeswehr-wird-besser-aber-viel-zu-langsam-id30899555.html"><strong>dysfunktionale Vergangenheit</strong></a><br>Ein Begriff, den wir mal wieder dem (verbal) unermüdlichen (und mutigen) Oberst a. D. Ralph Thiele verdanken. „Wir kommen aus einer dysfunktionalen Vergangenheit – also, die Bundeswehr klappte und funktionierte nicht und war viel zu leer. Und vieles – auch in der Organisation, auch in der Logistik – hat nicht geklappt. Man gibt sich Mühe, in Richtung 2027, also im nächsten Jahr, diese Dysfunktionalität im Wesentlichen abzustellen.“ – Wir drücken die Daumen und wünschen unserer Armee von Herzen eine funktionale Zukunft! (vgl. „Kosmetik und Hohlkörper“, „porös“, „schlapp“)</p><p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/weiter-keine-eu-einigung-auf-sanktionen-gegen-israelische-siedler-deutschland-bleibt-skeptisch-100.html"><strong>effektive Gespräche</strong></a><br>„Laut der Außenbeauftragten Kallas fordern inzwischen mehrere Mitgliedstaaten konkrete Vorschläge für ein Handelsembargo gegen russische Firmen. Polen, die baltischen Staaten und die Niederlande haben bereits eigene Beschränkungen eingeführt. Neben Spanien steht auch Bundesaußenminister Wadephul Sanktionen skeptisch gegenüber. Er setze auf, so wörtlich, ‚effektive Gespräche‘ mit der russischen Regierung, sagte der CDU-Politiker.“ So der <em>Deutschlandfunk</em> am 13. Juli. – Sorry, das war mal wieder eine Fake News! Richtig muss es selbstverständlich lauten: „Laut der Außenbeauftragten Kallas fordern inzwischen mehrere Mitgliedstaaten konkrete Vorschläge für ein Handelsembargo gegen Siedler. Spanien, Irland und die Niederlande haben bereits eigene Beschränkungen eingeführt. Neben Italien steht auch Bundesaußenminister Wadephul Sanktionen skeptisch gegenüber. Er setze auf, so wörtlich, ‚effektive Gespräche‘ mit der israelischen Regierung, sagte der CDU-Politiker.“</p><p><a href="https://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-Gibt-keine-Normalitaet-mehr-mit-Putin-article23246930.html"><strong>eingebunkerter Kriegstreiber</strong></a><br>„Steinmeier bezeichnete Putin im ZDF als ‚eingebunkerten Kriegstreiber‘. Zu der bitteren Bilanz und Fehleinschätzungen der letzten Jahre gehöre, dass auch er gedacht habe, dass ‚ein Putin des Jahres 2022 am Ende nicht den totalen politischen, wirtschaftlichen, moralischen Ruin des Landes hinnehmen würde für seine imperialen Träume oder für seinen imperialen Wahn‘.“ – Wieder mal ein Beweis für die diplomatische Sprache unseres Ex-Außenministers. Schließlich hätte er auch „dummer Hurensohn“, „Mörder & Killer“, „Bestie“ oder „zweiter Hitler“ sagen können! (vgl. „ruchlose Persönlichkeit“)</p><p><a href="https://www.facebook.com/reel/1699115754627783"><strong>Erfolgsgeschichte</strong></a><br>Darunter versteht Deutschlands beliebtester Politiker („Wir sind bereit, mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen.“): (1) ein neues Militärhauptquartier im Süden Estlands unweit der russischen Grenze, das bis zu 50.000 Soldaten befehligen kann; (2) 5.000 Bundeswehrsoldaten in Litauen; (3) dazu militärische Führungsverantwortung in Estland und Lettland und (4) 334 Milliarden neue Schulden, um die NATO-Ziele zu erfüllen. – A breathtaking success story, indeed!</p><p><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nord-stream-deutschland-klagt-ukrainer-an-ein-fatales-politisches-signal-kommentar-a-4b1c5e0f-114e-480b-ab89-57546371222d"><strong>fatales politisches Signal</strong></a><br>Ein „fatales politisches Signal“ ist es für den <em>Spiegel</em>, wenn die Bundesstaatsanwaltschaft den ukrainischen Soldaten Serhii K. vor Gericht bringen will – nur weil er an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines (laut Völkerstrafrecht ein <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/erste-anklage-in-nord-stream-sabotage-ukrainischer-verdaechtiger-in-hamburg-vor-gericht-10155810">Kriegsverbrechen</a>) beteiligt gewesen sein soll!</p><p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/russland-ukrainische-drohnen-treffen-ziele-in-sankt-petersburg-a-57691ead-13ab-4bb4-8ef0-caf89e4d6dba"><strong>gutes Resultat</strong></a><br>„Selenskyj bezeichnete die Einschläge als ‚gutes Resultat‘ der gemeinsamen Arbeit von Drohneneinheiten verschiedener Truppengattungen und Geheimdienste.“ Gemeint waren die ukrainischen Angriffe vom 3. Juni auf ein russisches Ölterminal im Hafen von St. Petersburg. (Just zur Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums. Ebenfalls in St. Petersburg.)</p><p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/estland-russische-kampfjets-in-nato-luftraum-donald-trump-warnt-vor-grossen-problemen-a-d64cb496-9932-43c5-b6d0-ad7722b7074d"><strong>Provokation</strong></a><br>„Provokation im Baltikum – Russische Kampfjets in Nato-Luftraum“, titelte – statt des fälligen Konjunktivs reflexhaft den Indikativ verwendend – <em>Spiegel Online</em> Ende September 2025, noch bevor die genauen Details des „Vorfalls“ geklärt waren. – „Provokation“: Der aktuelle Komparativ des russischen „Testens“! Auch wenn man noch nichts Näheres weiß. (vgl. „Drohnenvorfall“)</p><p><a href="https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Thiele-sieht-poroese-Verteidigung-Wir-sind-in-der-Ukraine-schon-an-einer-Grenze-article26127951.html"><strong>ruchlose Persönlichkeit</strong></a><br>„Wir haben ja mit Putin eine ruchlose Persönlichkeit, die alle Mittel der Macht nutzt. Sie kennen das: der Fenstersturz aus dem Krankenhaus, der Mord im Tiergarten, Anschläge auf kritische Infrastrukturen, Bomben in Flugzeugen – Postflugzeugen – all diese Dinge, er nutzt jedes Mittel und natürlich auch das. Wenn Putin sich angefasst fühlt, bedroht fühlt, dann mag er eben auch Waffen größerer Wirkung in Betracht ziehen.“ So mal wieder Oberst a. D. Ralph Thiele, Vorsitzender der „Politisch-Militärischen Gesellschaft“, am 29. Oktober 2025 in <em>ntv</em> auf die Frage, ob die Russen bereit wären, ihren neuen atomgetriebenen Marschflugkörper Burewestnik (Sturmvogel) auch einzusetzen. Merkwürdig allerdings, dass Thiele sich hier so moderat ausdrückte und nicht auch noch den „zweiten Hitler“ in Betracht gezogen hat! (vgl. „eingebunkerter Kriegstreiber“)</p><p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/ein-tag-der-hoffnung-g7-setzen-auf-frieden-fuer-nahost-und-ukraine-104.html"><strong>Russlands Angriffskrieg und der Waffengang gegen das Regime der islamischen Geistlichen</strong></a><br>Lieber <em>Deutschlandfunk</em>, was wäre ich ohne Dich? Tagtäglich betreust Du mich beim Denken so zuverlässig, rund um die Uhr erklärst Du mir so geduldig und nachhaltig, wer in dieser Welt gut und wer böse ist, dass ich Deine <a href="https://www.nachrichtenleicht.de/"><em>„Nachrichten in leichter Sprache“</em></a> schon gar nicht mehr benötige. Euer Chef-Sonderpädagoge fürs betreute Denken aber ist und bleibt der talentierte Romanist Christoph Heinemann! Just am 17. Juni gegen 05:05 Uhr lieferte er in seiner Anmoderation des Beitrags „Ein Tag der Hoffnung! – G7 setzen auf Frieden für Nahost und Ukraine“ wieder mal ein makelloses Masterpiece, auf das seine ehemaligen Betreuer beim <a href="https://www.gmfus.org/">German Marshall Fund</a> sicher vor Stolz platzen würden: „Russlands Angriffskrieg und der Waffengang gegen das Regime der islamischen Geistlichen steht im französischen Evian auf der Tagesordnung.“ – Der Clou: Der meinungsstarke transatlantische Starjournalist hat mir en passant auch noch die Mühe eines sarkastischen Kommentars erspart. Merci beaucoup, Monsieur Einemann! (vgl. „amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran und völkerrechtswidriger Angriffskrieg Russlands“, „Vertreter der ukrainischen Regierung und Abgesandte des Kreml-Regimes“)</p><p><strong>ukrainischer Gegenangriff gegen den Aggressor Russland</strong><br>„Die Ukraine setzt bei ihren Gegenangriffen gegen den Aggressor Russland zunehmend auf Attacken gegen die russische Ölindustrie.“ So der Nachhilfeunterricht des <em>DLF</em> um 06:30 Uhr am 3. Juni mal wieder mitten während der Nachrichten. (Die beliebte Einleitungsformel „in ihrem Abwehrkampf“ wäre allerdings noch einen Tick eleganter gewesen …) (vgl. „gutes Resultat“)</p><p><strong>Vollinvasion</strong><br>Hat nichts mit Vollwertkost zu tun, hier geht es um russische Panzer in der Ukraine. Soll wohl subkutan vermitteln, dass Russland – ganz im Gegensatz zum Westen – in unsichtbarer Form längst vor dem 24. Februar 2022 in die Ukraine invadierte.</p><p><em>(wird fortgesetzt)</em></p><p><em>Alle bisher erschienenen Folgen der Serie „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ von Leo Ensel können Sie <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?tag=woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit">in dieser Übersicht finden</a> und diese auch einzeln darüber aufrufen.</em></p><p><em>Leo Ensel: <a href="https://mediashop.at/buecher/woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit/">Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit – Krieg heißt Töten.</a> Wien 2026, Promedia Verlag, Taschenbuch, 168 Seiten, ISBN 978-3-85371-563-5, 20 Euro.</em></p><p><small>Titelbild: TSViPhoto/shutterstock.com</small></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154937</span> 154937 Hinweise der Woche https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991 Sun, 16 Aug 2026 07:00:05 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991 <p>Am Wochenende präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die lesenswertesten Beiträge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages für Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werktägliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991</span> <p>Am Wochenende präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die lesenswertesten Beiträge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages für Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werktägliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br><span id="more-154991"></span><br>Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte stoßen, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund dafür: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachträglich eingeschränkt oder/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.</p><p>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h01">„Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h02">Michael Hudson: Herrscherbasierte Ordnung oder Völkerrecht</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h03">Die Drohne in Leipzig/Halle und die Geheimdienst-Gurken von Vilnius? Skeptisch bleiben!</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h04">Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste Notwendige Reform oder “historischer Tabubruch”?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h05">Künstliche Intelligenz: Der Rüstungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h06">«Nie zuvor so viele Menschen mit schweren Verletzungen gesehen»</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h07">218 neue EU-Sanktionen, eine Quittung: Chinas Antwort auf die Erpressung</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h08">Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h09">Die Regierungsangst der AfD</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991#h10">Kommunen in Finanznot: Städtetags-Präsident warnt vor »explosiver Stimmung« in Rathäusern</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Ursprünglich hatten wir geplant, in unserer Wochenübersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beiträge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine dafür nötige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beiträge vorzuenthalten. Daher möchten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beiträge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>„Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage</strong><ol type="a"><li> <strong>„Willkommen in der realen Welt“</strong><br> FAZ-Korrespondent Michael Martens fragte am vergangenen Samstag, wie Europa der Ukraine helfen könne, mehr russische Soldaten zu töten, und verteidigte die Formulierung anschließend ausdrücklich. Das Problem ist damit kein Versprecher mehr. Es ist eine Haltung, in der Menschen zu Verschleißmaterial eines Abnutzungskrieges werden.<br> Kriege zerstören nicht erst Häuser, Körper und Landschaften. Sie zerstören zuvor die Sprache. Begriffe werden verschoben, Hemmschwellen sinken, Menschen verschwinden hinter Kategorien wie „Ziele“, „Kapazitäten“, „Verluste“ und „Ersatzraten“. Vielleicht frisst der Krieg deshalb tatsächlich zuerst einige seiner geistigen Kinder. Jene, deren Beruf eigentlich darin bestünde, Distanz zu halten und genau hinzusehen.<br> Quelle: <a href="https://globalbridge.ch/willkommen-in-der-realen-welt/">Globalbridge</a></li><li> <strong>„Helfen, mehr russische Soldaten zu töten“ – die bestialische Frage eines FAZ-Autors</strong><br> Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154800">NachDenkSeiten </a></li><li> <strong>FAZ reagiert auf „Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage – der Fisch stinkt vom Kopf her</strong><br> Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154829">NachDenkSeiten</a></li><li> <strong>Mit eliminatorischem Russenhass in den NATO-Krieg</strong><br> Ein FAZ-Korrespondent fragt in Belgrad den ukrainischen Präsidenten, was man tun könne, um noch mehr Russen zu töten – und findet damit den ideologischen Kern des Krieges.<br> Man muss dem FAZ-Korrespondenten Michael Martens dankbar sein. Mit seiner Frage auf einer Pressekonferenz in Belgrad an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – „Was können wir Europäer konkret tun, um noch mehr Russen zu töten – russische Soldaten natürlich?“ – hat Martens den ideologischen Kern des NATO-Krieges in der Ukraine herausgeschält. Es geht darum, noch mehr Russen zu töten. Der Nachsatz mit dem Verweis, dass es um das Töten von noch mehr russischen Soldaten gehe, scheint nicht mehr als eine wohlkalkulierte Zweideutigkeit. Martens ist denn kein Praktikant bei der FAZ und sollte als langjähriger Beschäftigter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Fragen präzise formulieren können. Man kann diesen Satz in seiner offenbar gewollten Doppeldeutigkeit nicht anders lesen als ein Bekenntnis zu einem eliminatorischen Rassismus gegen Russen.<br> Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154871">Sevim Dagdelen auf NachDenkSeiten</a></li><li> <strong>Russen töten</strong><br> Was als Solidarität mit der Ukraine verkauft wird, ist die zynische Inkaufnahme des Ausblutens dieses Landes, der massiven ukrainischen Verluste. Darüber wird eisern geschwiegen. Denn es sind die Ukrainer, die für uns „Russen“ töten sollen und dabei auf dem Schlachtfeld fallen oder schwer verwundet werden. Dass sie in diesem Krieg keine Chance haben, wusste Obama und wollte sie nicht bewaffnen. Unter Trump erfolgte die Bewaffnung und Biden, der den Krieg hätte verhindern und später frühzeitig beenden können, können, ließ die Ukraine ins Messer laufen. Dieser unmenschliche Kurs wird bis heute beibehalten.<br> Dass mit Herrn Martens nun ausgerechnet ein Deutscher die „Drecksarbeit“ offenlegt, die durch die Ukraine kriegerisch erledigt werden soll, statt sich um Dialog und eine Überwindung der Kriegsursachen zu bemühen, ist auch nichts Neues angesichts der Geschichtsvergessenheit in diesem Land, das sich schon lange im Russenhass suhlt und mit großer Vorliebe seit vielen Jahren dem Mantra folgt, dass „den Russen“ – anführt von einem Präsidenten Putin (dem “killer”, laut Joe Biden) – jede Gemeinheit und jedes Verbrechen zuzutrauen ist (und demzufolge auch mit schneller Feder zugeschrieben wird).<br> Es ist die mangelnde Aufarbeitung der geschichtlichen Verbrechen Hitlerdeutschlands gegenüber der Sowjetunion und nicht das genetische Band zu einstigen Nazis, das Tötungsphantasien befördert. Martens ist nicht verantwortlich für seinen Stammbaum. Er scheint nur nichts daraus gelernt zu haben.<br> Quelle: <a href="https://petraerler.substack.com/p/russen-toten">Petra Erler</a></li><li> <strong>Verteidigung braucht keinen Hass</strong><br> Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944">NachDenkSeiten</a></li></ol></li><li><a name="h02"></a><strong>Michael Hudson: Herrscherbasierte Ordnung oder Völkerrecht</strong><br>Die globale Entscheidung von heute: Eine auf US-amerikanischen Maßstäben basierende Weltordnung oder Völkerrecht<br>Was Michael Hudson im folgenden Essay präsentiert, ist nichts anderes als eine hervorragende Erklärung dessen, warum die USA und ihre Vasallen geopolitisch handeln, wie sie handeln. Geradezu genial ist die Demaskierung der im Westen so beliebten Floskel von der „regelbasierten Ordnung“ mit einem Begriff, der das Wesen dieser Ordnung schnörkellos beschreibt: der „herrscherbasierten Ordnung“. Nichts könnte treffender sein. Denn die Regeln, nach denen die USA und ihre Komplizen sich ihre Welt zurechtbiegen, zurechtsanktionieren und zurechtbomben sind die Regeln der „Herrschenden“, nicht die der Völker, die eine Welt auf der Basis gemeinsam erarbeiteter und gegenseitig anerkannter Regeln schaffen wollen – dem Völkerrecht. Aus den Widersprüchen zwischen der „herrscherbasierten Ordnung“ und dem Völkerrecht ergeben sich die Spannungen, Probleme und Kriege der Gegenwart, die Michael Hudson überaus anschaulich und verständlich herleitet.<br>Quelle: <a href="https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/michael-hudson-herrscherbasierte-ordnung-oder-voelkerrecht">Seniora.org</a><p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:</strong> Der englische Originaltext kann <a href="https://www.democracycollaborative.org/whatwethink/todays-global-choice">hier nachgelesen werden</a>.</em></p><p>dazu auch: <strong>„Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.“</strong><br>Auch wo Krieg geführt wird, sollten gewisse Regeln eingehalten werden – so der Wunsch des Internationalen Strafgerichtshofs I.C.C. in Den Haag. Zum Beispiel der Schutz der Zivilisten. Die gegenwärtigen Kriege, man denke vor allem an das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen, lassen wenig davon erkennen … Ein paar Anmerkungen dazu von unserem Kolumnisten Patrick Lawrence aus den USA.<br>Zunächst einmal sind alle Zionisten Extremisten. Unzählige von ihnen haben unzählige Male das Argument vorgebracht, dass Israel nur an die Bibel gebunden sei und damit das staatliche Recht durch religiöses Recht ersetzt. Nach jedem ernsthaften Geschichtsverständnis ist dies ein radikaler Rückschritt in die Vormoderne.<br>Quelle: <a href="https://globalbridge.ch/ohne-die-regeln-des-krieges-verlieren-wir-alle/">Globalbridge</a></p></li><li><a name="h03"></a><strong>Die Drohne in Leipzig/Halle und die Geheimdienst-Gurken von Vilnius? Skeptisch bleiben!</strong><br>Putin ist unsere letzte Instanz. Wann immer etwas Seltsames oder Hinterhältiges passiert in der westlichen Welt, waren’s „die Russen“. Für diesen Interpretationsautomatismus sind die „Sicherheitsexperten“ zuständig. Sie wissen schon vor dem Ereignis, wer es ausgelöst hat, wer über die entsprechenden Mittel verfügt und wem es nützt. Sie stecken so tief in ihrer Geheimdienstwelt, dass sie „Ermittlungen in alle Richtungen“ für überflüssig halten. Sie wissen Bescheid. Wie bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines. […]<br>Der Geheimdienstspezialist Roderich Kiesewetter (CDU) wollte die NATO-Partner gemäß Artikel 4 des Atlantikvertrags konsultieren. Ihm war klar: Die schlecht zusammengebastelte Drohne mit der Konservendose voller Sprengstoff konnte nur eine üble Spezialoperation des russischen Militärgeheimdienstes GRU gewesen sein, ausgeführt von „Wegwerfagenten“, die nur einmal benutzt werden, um sie dann ihrem Schicksal zu überlassen. Wie zynisch die Russen doch sind. Der Westen würde so etwas nie tun.<br>Aber lassen wir die Paranoia, kommen wir zu den Fakten.<br>Quelle: <a href="https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/drohne-in-leipzig-halle-und-geheimdienst-gurken-von-vilnius-skeptisch-bleiben/ab3198ba-ebf8-4276-895b-0203774f3262">Wolfgang Michal in der Freitag</a><p>dazu: <strong>Update für Gruselgeschichte</strong><br>Nach Drohnenfund am Flughafen Leipzig: Neue Version der Ereignisse, angebliche DNA-Spuren entdeckt. Drohnenabwehr wird erweitert<br>Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Halle/Leipzig am vergangenen Mittwoch hat die offizielle Version der Ereignisse am Wochenende einige »Updates« erfahren – die allerdings die Geschichte nicht unbedingt plausibler erscheinen lassen.<br>Die Wochenzeitung Die Zeit – auch schon nach dem Nord-Stream-Anschlag maßgeblich an der Legendenbildung beteiligt – meldete am Montag, die Drohne sei auf dem Rollfeld liegend gefunden worden. Vergangene Woche hatte sie noch berichtet, ein Busfahrer habe das kleine Fluggerät in der Nacht zu Mittwoch knapp über dem Boden schwebend entdeckt und dann mit einem Tritt zu Boden befördert. Nun soll er lediglich noch seinen Fuß auf die bereits liegende Drohne gesetzt und das Sicherheitspersonal informiert haben.<br>Des weiteren behauptet das Blatt, Ermittler hätten Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet, aus denen sich ergebe, »dass Leipzig wesentlich knapper einer Katastrophe entgangen ist als bislang bekannt«.<br>Quelle 1: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527716.drohnenbombe-am-flughafen-leipzig-update-f%C3%BCr-gruselgeschichte.html">junge Welt</a><br>Quelle 2: <a href="https://www.zeit.de/politik/2026-08/leipziger-flughafen-drohne-anschlag">Zeit Online</a></p><p>dazu auch: <strong>„Ein Beleg dafür, dass man uns vorführt“ – CDU-Politiker will BND in Russland zuschlagen lassen</strong><br>Der Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann, will die Geheimdienste zu Attacken in Russland befähigen. Kritiker warnen vor einem massiven Machtzuwachs der Dienste.<br>Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Marc Henrichmann (CDU), will deutsche Nachrichtendienste zum Cyber-Präventivschlag gegen russische Drohnenhersteller befähigen. Das sei Teil der Nachrichtendienstreform, die er gerade mit vorbereite. Eine „reine Nachrichtensammlerei“ werde künftig nicht mehr reichen, betonte Henrichmann. Die beste Drohne sei die, die nie aufsteige und so auch keine Menschenleben in Deutschland bedrohe.<br>Quelle: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a7aaae20e3689919ec7741f/nach-drohnenvorfallund-in-leipzig-ein-beleg-dafuer-dass-man-uns-vorfuehrt-cdu-politiker-will-bnd-in-russland-zuschlagen-lassen.html">Welt Online</a></p><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Ein Beleg wofür? Soweit ich weiß, gibt es bisher überhaupt keine Belege oder gar Beweise dafür (auch wenn es nicht ausgeschlossen ist), dass die Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen von Russland geschickt wurde. Auf dieser nicht vorhanden Grundlage möchte Henrichmann den BND für Sabotageaktionen berechtigen und losschicken, also den “hybriden Krieg” starten, den er Russland vorwirft. Im schlimmsten Fall kann das in einen heißen Krieg mit Russland hineinlaufen – ist das Henrichmann egal, oder sehnt er es geradezu herbei? Aus der CDU (und hier sogar vom wichtigen Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums) kommt grassierender Irrsinn.</em></p><p>und: <strong>Russland zum Drohnenvorfall: „zusammengezimmerte Provokation“</strong><br>Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154783">NachDenkSeiten</a></p></li><li><a name="h04"></a><strong>Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste Notwendige Reform oder “historischer Tabubruch”?</strong><br>Das Kabinett hat die Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Sie sollen künftig aktiv gegen Angreifer vorgehen dürfen. Die Opposition befürchtet fehlende rechtsstaatliche Kontrolle und sieht einen historischen Tabubruch.<br>Das Kabinett hat eine viel diskutierte und kritisierte Reform der Nachrichtendienste auf den Weg gebracht. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Sabotage und Spionage sollen das für das Inland zuständige Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und der für das Ausland zuständige Bundesnachrichtendienst (BND) mehr Befugnisse erhalten. Sie sollen nicht mehr nur Informationen sammeln und auswerten, sondern auch aktiv eingreifen dürfen.<br>Quelle: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/nachrichtendienste-reform-kabinett-100.html">tagesschau</a><p>dazu: <strong>Eine Lehre aus der NS-Zeit</strong><br>Die Trennung von Polizei und Inlandsgeheimdienst ist eine deutsche Besonderheit. In den meisten Staaten, auch in westlichen Demokratien, kennt man sie nicht. Dort gibt es Geheimdienste, die auch polizeiliche Befugnisse haben, also zum Beispiel Räume durchsuchen und Personen festnehmen dürfen. Die deutsche Sondersituation ist eine Folge der NS-Herrschaft mit ihrer allmächtigen Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Als nach dem Krieg das Grundgesetz geschaffen wurde, wollten die westlichen Siegermächte eine solche Machtzusammenballung verhindern.<br>Am 14. April 1949 intervenierten die Alliierten in die Schlussberatungen des Grundgesetzes mit ihrem “Polizeibrief”. Darin forderten sie, das neu geplante Bundesamt für Verfassungsschutz “soll keine Polizeibefugnisse haben”. Es sollte also nur Informationen sammeln. Die Deutschen fügten sich und setzten die alliierte Vorgabe um.<br>Allerdings ist ein Grundgedanke des Polizeibriefs ins Grundgesetz eingeflossen: Artikel 87 sieht unterschiedliche Zentralstellen des Bundes für die Kriminalpolizei und den Verfassungsschutz vor. Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz dürfen also nicht zu einer neuen Super-Sicherheitsbehörde fusioniert werden.<br>Quelle: <a href="https://www.das-parlament.de/2012/29-31/themenausgabe/eine-lehre-aus-der-ns-zeit">DAS PARLAMENT</a></p><p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:</strong> Quo vadis D?</em></p><p>dazu auch: <strong>Waffen für den Schattenkrieg</strong><br>Bundeskabinett beschließt Ermächtigungen für BND und BfV. Agenten sollen angreifen, sabotieren und manipulieren dürfen. Linke warnt vor Geheimpolizei<br>Auch im Verborgenen will der deutsche Imperialismus künftig wieder zum Klub der Großen gehören. So schickt sich die BRD an, weniger von CIA, MI6, Mossad und Co. abhängig zu sein und ihre Geheimdienste für den Kampf gegen innere wie äußere Feinde aufzurüsten. Das Vorhaben hat am Mittwoch die nächste parlamentarische Station passiert und wurde vom Kabinett der Bundesregierung von CDU/CSU und SPD in Form des »Gesetzentwurfs zur Reform des Nachrichtendienstrechts« beschlossen. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sprach im Anschluss gegenüber Journalisten in Berlin davon, dass die Fähigkeiten und Kompetenzen »unserer Nachrichtendienste« an das Niveau verbündeter Staaten »angepasst« würden.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527836.erm%C3%A4chtigung-der-geheimdienste-waffen-f%C3%BCr-den-schattenkrieg.html">junge Welt</a></p><p>und: <strong>Bundesgeheimpolizei: Dobrindts Nachrichtendienstreform</strong><br>Werbekampagnen geben einem leicht angestaubten Produkt eine neue Verpackung oder einen neuen Namen. Der Schokoriegel bleibt der Schokoriegel, heißt jetzt aber anders. Die Regierung dieses Landes verfährt umgekehrt. Sie will die Befugnisse eines ihrer Gewaltapparate so drastisch ausbauen, dass, kommt sie damit durch, wofür angesichts der trüben politischen Lage einiges spricht, aus diesem Bundesamt für Verfassungsschutz am Ende eine andere Behörde geworden sein wird. Der alte Name bleibt erhalten, doch unter dieser Hülle wäre etwas Neues entstanden: eine Bundesgeheimpolizei.<br>Und der zuständige Minister, der dem Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf zum diesbezüglichen Staatsumbau vorgelegt hat, macht auch gar kein Hehl daraus.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527833.bundesgeheimpolizei.html">junge Welt</a></p></li><li><a name="h05"></a><strong>Künstliche Intelligenz: Der Rüstungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit</strong><br>Wenn über künstliche Intelligenz beim Militär gesprochen wird, geht es vor allem um die autonome Waffe, also um ein System, das ohne menschlichen Befehl ein Ziel auswählt und bekämpft. Diese Debatte wird seit Jahren geführt, und sie ist wichtig. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie die Aufmerksamkeit auf den letzten Schritt einer Kette richtet, deren vorangehende Glieder gerade umgebaut werden, ohne dass über die damit verbundene Veränderung militärischer Entscheidungsprozesse eine erkennbare politische Grundsatzdebatte geführt worden wäre.<br>Nachlesen lässt sich der Umbau in den Dokumenten der Streitkräfte selbst. Geheim ist daran nichts. Es steht auf offiziellen Seiten und ist dort deutlicher formuliert, als die öffentliche Debatte es abbildet.<br>Quelle: <a href="https://arnogottschalk1.substack.com/p/kunstliche-intelligenz-der-rustungswettlauf">Arno Gottschalk via Substack</a></li><li><a name="h06"></a><strong>«Nie zuvor so viele Menschen mit schweren Verletzungen gesehen»</strong><br>Ein früherer WHO-Mitarbeiter beschreibt die dramatischen Zustände in Gaza. Das Sauberste in einem Spital war eine Kinderwindel.<br>Der niederländische Arzt Rik Peeperkorn war fünf Jahre lang für die WHO im Einsatz in Palästina und vorher, von 2013 bis 2020, in Afghanistan. Nach seiner Pensionierung teilte er einem Reporter der Ärztezeitung «The Lancet» mit, was er in den letzten Jahren in Gaza erlebt hat: «Ich habe nie zuvor eine solche Menge an Kindern, Heranwachsenden, Frauen, Männern und älteren Menschen mit schweren Verletzungen gesehen.»<br>Die Arbeit der Helfer habe unter «unaufhörlichen Bombardierungen und Angriffen stattgefunden», mit «zahlreichen Attacken auf das Gesundheitssystem und dessen Mitarbeitende». Manche Situationen seien «jenseits von verzweifelt» gewesen, so Peeperkorn, der sich bereits während seiner Zeit in Gaza verschiedentlich zu Wort gemeldet und ein Ende des «sinnlosen Tötens» gefordert hatte.<br>Quelle: <a href="https://www.infosperber.ch/gesundheit/nie-zuvor-so-viele-menschen-mit-schweren-verletzungen-gesehen/">Infosperber</a></li><li><a name="h07"></a><strong>218 neue EU-Sanktionen, eine Quittung: Chinas Antwort auf die Erpressung</strong><br>Die EU verschärft ihre Sanktionen gegen Russland und trifft dabei auch chinesische Unternehmen – doch Peking lässt den Angriff nicht unbeantwortet. Mit Exportkontrollen für 14 europäische Unternehmen und strategisch wichtige Rohstoffe führt China der EU ihre eigene wirtschaftliche Abhängigkeit vor Augen. Während Brüssel von „strategischer Souveränität“ spricht, kontrolliert Peking zentrale Lieferketten und verfügt damit über weitaus schärfere Druckmittel. Der Soziologe Willy Sabautzki zeigt in seinem Kommentar, wie europäische Machtansprüche an der Realität der globalen Kräfteverhältnisse zerschellen.<br>Quelle: <a href="https://etosmedia.de/wirtschaft/218-neue-eu-sanktionen-eine-quittung-chinas-antwort-auf-die-erpressung/">etos.media</a></li><li><a name="h08"></a><strong>Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen</strong><br>Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben – Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen – Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden<br>Öffentliche Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich stärker als Steuersenkungen. Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verstärkt die positiven Effekte fiskalischer Maßnahmen einzelner Länder. Für ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren Gökhan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makroökonomie ein Modell für eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis von Eurostat-Daten. Das Ergebnis: Jeder zusätzliche Euro an staatlichen Ausgaben erhöht das Bruttoinlandsprodukt demnach im ersten Jahr um bis zu 1,30 Euro. Steuersenkungen erzielen dagegen lediglich einen Effekt von bis zu 40 Cent je Euro.<br>Quelle: <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.1016280.de/staatliche_investitionen_stabilisieren_wirtschaft_im_euroraum_deutlich_wirksamer_als_steuersenkungen.html">DIW</a></li><li><a name="h09"></a><strong>Die Regierungsangst der AfD</strong><br>In den eigenen Reihen wachsen Zweifel, ob die AfD bereit für die Regierungsverantwortung ist. Die Stärke der AfD legt ein Problem frei, das in der Opposition lange verborgen blieb.<br>Je näher die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rückt, desto möglicher erscheint das lange für unmöglich Gehaltene. Die AfD steht stabil bei etwas über 40 Prozent. Normalerweise würde das nicht für eine eigene Mehrheit reichen. Doch mit SPD, Grünen, BSW und FDP bewegen sich gleich vier Parteien in der Nähe der Fünf-Prozent-Hürde. Sollte keine von ihnen den Einzug in den Landtag schaffen, dürfte die AfD am Ende mehr Sitze erringen als die beiden übrigen Fraktionen von CDU und Linke zusammen. Damit hätte sie eine absolute Mehrheit. Und laut der aktuellen Umfrage von INSA könnte es sogar für eine knappe Mehrheit der Sitze reichen, selbst wenn die SPD in den Landtag einzieht, das BSW aber knapp nicht reinkommt.<br>Eigentlich ist das eine blendende Perspektive für die AfD, die 13 Jahre nach ihrer Gründung erstmals in einem Bundesland tatsächlich ans Ruder kommen könnte. Doch in diversen Hintergrundgesprächen konnte man in den vergangenen Monaten bei Akteuren aus ganz unterschiedlichen Netzwerken und weltanschaulichen Strömungen der Partei immer wieder Sorgen, teilweise sogar Ängste wahrnehmen vor einer solchen Regierungsübernahme.<br>Quelle: <a href="https://www.ueberrechts.de/p/regierungsangst-afd-sachsen-anhalt-torben-braga">Über Rechts</a><p>dazu: <strong>AfD-Umfragehoch vor den Ostwahlen: Wirtschaft statt Moral</strong><br>Die ideologisch Gefestigten können die demokratischen Parteien nicht von der AfD zurückholen. Anders sieht es bei wirtschaftlich Frustrierten aus.<br>W er die politischen Talkshows und Interviews dieser Wochen verfolgt, erlebt ein wiederkehrendes Muster der Hilflosigkeit. Als Reaktion auf den Höhenflug der AfD liefern Politiker:innen und Beobachter:innen des politischen Betriebs die immer gleichen Sätze: Die AfD wolle zurück in die Zeit vor Adenauer, ihr dürfe man das Land nicht überlassen. Es wirkt wie der verzweifelte Versuch, der Wählerschaft nachzuweisen, dass die Partei für historische Rückwärtsgewandtheit steht.<br>Hinter dieser Strategie steckt aber ein Irrtum: Das politische Establishment hält die AfD im Kern noch immer für eine reine Protestpartei. Man redet sich ein, dass Menschen ihr Kreuz nur aus Frust dort machen und im Zweifel damit gegen ihre persönlichen wirtschaftlichen Interessen handeln. Entsprechend groß ist die Hoffnung, die Partei werde sich mangels Substanz irgendwann selbst entzaubern.<br>Doch diese Erzählung geht an der Realität vorbei. Vor allem jüngere Wählergruppen haben keine Angst vor historischen Vergleichen; das NS-Regime ist für sie weit weg. Sie wählen die AfD heute nicht mehr trotz, sondern auch wegen handfester wirtschaftlicher Erwartungen.<br>Quelle: <a href="https://taz.de/AfD-Umfragehoch-vor-den-Ostwahlen/!6203186/">taz</a></p><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Ein unaufgeregter und ganz vernünftiger Artikel. Ich glaube, an der Analyse, dass AfD-Wählen auch oder sogar zu einem großen Teil aus wirtschaftlicher Frustration entsteht, ist viel Wahres dran. Aber dann der übliche Klopper, der aus Mainstream-Medien und aus den Köpfen nicht rauszukriegen ist: “Deutschland [muss] seine Wettbewerbsfähigkeit jedoch dringend zurückerlangen”. Es stimmt, dass die allermeisten Deutschen und die meisten AfD-Wähler so denken, aber die Behauptung ist komplett falsch. Die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ist bei einem Außenhandelsüberschuss von immer noch inakzeptabel hohen 4 bis 5 Prozent viel zu hoch und muss dringend *gesenkt* werden. Die Wettbewerbsfähigkeit zu senken bedeutet z.B. höhere Löhne, höhere Renten und mehr Investitionen in die Infrastruktur, und ja, mit so einer vernünftigen Politik könnte man die “wirtschaftlich Frustrierten” vielleicht wirklich zurückholen. Wie kann eine eigentlich reflektierte Frau wie die Mitgründerin diese Umfrageinstitut diesen Unsinn (mehrfach) wiederholen?</em></p><p>dazu auch: <strong>Die Linke dient sich an</strong><br>Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Spitzenfunktionäre des rechten Flügels blinken Richtung CDU, um eine Regierung mit der AfD zu verhindern<br>Höhere Mieten, niedrigere Steuern für Unternehmen, mehr Befugnisse für die Polizei, härtere Sanktionen für Bezieher von Transferleistungen – die CDU steht für vieles, was die Partei Die Linke bekämpft. Dennoch könnte diese nach der Wahl in Sachsen-Anhalt in knapp vier Wochen CDU-Ministerpräsident Sven Schulze zur Wiederwahl verhelfen. Luigi Pantisano, neuer Kovorsitzender der Partei Die Linke, hat im ZDF-»Sommerinterview« am Sonntag abend dieses Vorgehen signalisiert. »Es geht darum, zu verhindern, dass eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt«, sagte Pantisano mit Blick auf die AfD.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527774.landtagswahl-in-sachsen-anhalt-die-linke-dient-sich-an.html">junge Welt</a></p></li><li><a name="h10"></a><strong>Kommunen in Finanznot: Städtetags-Präsident warnt vor »explosiver Stimmung« in Rathäusern</strong><br>Deutschlands Kommunen stehen unter finanziellem Druck. Städtetags-Präsident Burkhard Jung fordert die Bundesregierung jetzt mit eindringlichen Worten zum Handeln auf.<br>Deutsche Kommunen leiden unter Finanznot – der Präsident des Deutschen Städtetages Burkhard Jung hat nun deshalb die Bundesregierung aufgefordert, diese stärker zu entlasten. »Ich bin jetzt 21 Jahre dabei und spreche mit vielen Kolleginnen und Kollegen«, sagte der SPD-Politiker und Leipziger Oberbürgermeister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). »Glauben Sie mir: Die Stimmung in den Rathäusern der Republik ist explosiv. Sie war noch nie so schlecht wie heute. Da müssen sich Bund und Länder einfach bewegen.«<br>Die Kommunen verzeichneten inzwischen jedes Jahr ein Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro. »Deshalb muss sich der Bund in diesem Herbst bei den Finanzen bewegen. Wir werden nicht lockerlassen, bis das erreicht ist«, sagte Jung. Statt Entlastungen kämen immer neue Belastungen hinzu. Kommunen könnten ihre Aufgaben immer schlechter erfüllen – »obwohl wir sie laut Grundgesetz erfüllen müssen«<br>Quelle: <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommunen-in-finanznot-staedtetag-praesident-burkhard-jung-verlangt-entlastung-durch-bundesregierung-a-07002e7b-62f2-408a-bbfa-95c7325f0b08">DER SPIEGEL </a><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Einmal mehr wird auf die schlimme finanzielle Lage der Kommunen hingewiesen und auf den Abbau bei der Daseinsvorsorge, und einmal mehr wird der Ruf ungehört verhallen, weil es für die Bundesregierung wichtiger, geradezu unerlässlich ist, die zig Milliarden Euro jährlich für noch mehr Unternehmenssteuergeschenke und noch mehr irrsinnige und schädliche Aufrüstung zum Fenster hinauszuwerfen.</em></p></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154991</span> 154991 Sonntagsfahrverbot gelockert: Doch von den Arbeitsbedingungen der LKW-Fahrer ist wie immer keine Rede https://www.nachdenkseiten.de/?p=154974 Sat, 15 Aug 2026 11:00:25 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154974 <p>Diese Nachricht im <em>Deutschlandfunk (DLF)</em> hörte ich und war sofort misstrauisch: Wegen historisch niedriger Pegelstände der Flüsse haben etliche Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend gelockert. Diese sollen durch LKW-Transporte, auch am Wochenende, kompensiert werden, so der Ansatz. Doch dieser stellt sich als Schnapsidee heraus. Was noch mehr auffällt, ist, wie so oft in unserer</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154974">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154974</span> <p>Diese Nachricht im <em>Deutschlandfunk (DLF)</em> hörte ich und war sofort misstrauisch: Wegen historisch niedriger Pegelstände der Flüsse haben etliche Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend gelockert. Diese sollen durch LKW-Transporte, auch am Wochenende, kompensiert werden, so der Ansatz. Doch dieser stellt sich als Schnapsidee heraus. Was noch mehr auffällt, ist, wie so oft in unserer sozialen Marktwirtschaft, dass die Arbeitsbedingungen derer, die den Laden am Laufen halten, schlicht hinten angestellt werden. LKW-Fahrer werden gebraucht, ihr Beruf ist aller Ehren wert und wird doch missachtet. Sie verdienen Besseres. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154974"></span><br></p><p><strong>Die LKW-Fahrer können das Problem nicht lösen, sie haben selbst viele</strong></p><p>Der <em>Deutschlandfunk (DLF)</em> informierte, dass unsere Flüsse historisch niedrige Pegelstände haben, die Binnenschifffahrt ins Stocken gerät und jetzt die guten alten LKW-Fahrer – sie sitzen eh schon ständig auf dem Bock – einspringen sollen. Die an und für sich in der verdienten Sommerpause ruhenden Politiker kommen, schon gut erholt, schöpferisch auf die Idee einer Lockerung: Aus sechs Tagen Arbeit mache sieben. Dass ihnen die Idee gleich um die Ohren fliegt, ist ihnen sicher egal:</p><blockquote><p> <em>Mit Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben zwei weitere Bundesländer das Fahrverbot für Lkw an Sonn- und Feiertagen gelockert. Hintergrund ist das Niedrigwasser in deutschen Flüssen. Der bayerische Innenminister Herrmann (CSU) erklärte, durch die Ausnahmeregel könnten mehr kritische Güter wie Rohstoffe und Chemikalien auf die Straße umgelenkt werden. Man wolle dadurch Produktionsstopps in der Industrie verhindern. Ähnlich äußerte sich das Verkehrsministerium in Schwerin. Wegen der historisch niedrigen Pegelstände in deutschen Flüssen hatten auch Baden-Württemberg, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Ausnahmeregeln für das Sonntagsfahrverbot erlassen. Der Logistikverband BGL warnte indes vor zu hohen Erwartungen. Zwar könnten Lkw-Transporte jetzt flexibler geplant werden, erklärte Verbandspräsident Engelhardt. Die Ausnahmeregel löse aber das Kapazitätsproblem im Straßengüterverkehr nicht. In Deutschland fehlten weiterhin mehr als 100.000 LKW-Fahrer.</em></p><p> <em>(Quelle: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/auch-bayern-und-mecklenburg-vorpommern-lockern-sonntagsfahrverbot-fuer-lkw-logistikverband-daempft-e-100.html">DLF</a>)</em></p></blockquote><p>Bei dieser – meiner Meinung nach – Posse geht es gar nicht um den Rhein und dessen Niedrigwasser, sondern darum, dass in dieser zugegeben nicht einfachen Situation eine bis heute vernachlässigte, immer noch unfair, ja schlecht behandelte Berufsgruppe das „Problem“ anpacken soll. Die Aufhebung von LKW-Fahrverboten an Wochenenden durch mehrere Bundesländer bedeutet, folgt man dem Gedankengang der Schöpfer der Idee, dass die Kapitäne der Landstraße noch etwas mehr fahren oder zumindest noch etwas flexibler eingesetzt werden.</p><p>Unsere Flüsse landauf, landab haben derzeit wenig Wasser, die Binnenschifffahrt kann nicht so durchgeführt werden wie gewünscht. Abgesehen davon, dass der Transport von Gütern in Deutschland ohnehin in überwiegendem Maß über die Straße abgewickelt wird und der Transportumfang via Schiene erheblich Luft nach oben hat, bereitet die Knappheit an schiffbaren Strecken den Firmen entlang der Wasseradern Sorgen. Und ja, flexibel zu sein und Engpässen mit sinnvollen LKW-Fahrten beizukommen, ist unternehmerische Kreativität. Doch laut Bundesverband Spedition und Logistik können LKW die Binnenschifffahrt nicht ersetzen. Zahlenspiele dazu lassen staunen.</p><p><strong>Ein mittleres Binnenschiff zu ersetzen, bräuchte zig LKW</strong></p><p>Im <em>Deutschlandfunk</em> <a href="https://www.deutschlandfunk.de/verband-lkw-koennen-binnenschifffahrt-nicht-ersetzen-108.html">ist zu hören</a>: Es gebe im LKW-Sektor keine stille Reserve, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Huster. Außerdem verfüge die Branche nicht über genügend Fahrer. Huster erläuterte, wenn man ein Binnenschiff mit 3.000 Tonnen und einer vierköpfigen Besatzung ersetzen wolle, brauche man 150 Lastwagen. Vor diesem Hintergrund sei das Verlagerungsvolumen begrenzt.</p><p><strong>Lockerung des Sonntagsfahrverbots rückt die Branche ins Licht</strong></p><p>Ein Gutes hat die Maßnahme vielleicht: dass LKW-Fahrer wieder ins Blickfeld der Politik und der interessierten Wirtschaft geraten.</p><blockquote><p> <em>Bereits seit Jahren fehlten mehr als 100.000 Fahrer in Deutschland. Die Lockerungen könnten das grundsätzliche Kapazitätsproblem im Straßengüterverkehr daher nicht lösen.</em></p><p> <em>(Quelle: <a href="https://logistik-heute.de/news/niedrigwasser-weitere-laender-lockern-lkw-fahrverbot-278339.html">Logistik Heute</a>)</em></p></blockquote><p>Dank dieser Zahl 100.000 werden Politiker schnell dabei ertappt, dass ihre Lockerungen, ihr Aktionismus Humbug sind. Sie wissen genau, dass wie in dieser Branche und in vielen anderen die Arbeiter und deren Interessen vernachlässigt werden. Tatsächlich nimmt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk, hier die „ARD-Tagesschau“, dem Thema Beruf LKW-Fahrer an und zählt auf, warum dieser Beruf unattraktiv ist:</p><blockquote><p><em>Der Beruf des Lkw-Fahrers gilt als anstrengend und wenig attraktiv: Lange Arbeitszeiten, viel Abwesenheit von zu Hause und hoher Zeitdruck prägen den Alltag. Gleichzeitig liegt das durchschnittliche Bruttogehalt in Deutschland laut Gehalt.de meist zwischen 2.700 und 3.500 Euro im Monat, bestätigt auch der StepStone Gehaltsreport 2025. Für viele ist das zu wenig angesichts der Belastung.</em></p></blockquote><p>Dem nicht genug: Um überhaupt seiner Bereitschaft, sich dem Arbeitsmarkt als LKW-Fahrer zu stellen, Genüge zu tun, braucht es Geduld und Eigenkapital. Das betriebswirtschaftliche Risiko wird auf den Arbeitnehmer, hier noch Arbeitsuchender, abgewälzt. Clever.</p><blockquote><p> <em>Hinzu kommen hohe Einstiegshürden: Wer Lkw fahren möchte, braucht einen Führerschein der Klasse CE und oft weitere Qualifikationen, wie Ladungssicherungen oder Gefahrgut-Schulungen. Ausbildung und Führerschein können mehrere Tausend Euro kosten, die nicht immer vom Arbeitgeber übernommen werden, so die Bundesagentur für Arbeit.</em></p><p> <em>(Quelle: <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/lkw-fahrer-mangel-deutschland-100.html">„Tagesschau“</a>)</em></p></blockquote><p><strong>Die Regale bleiben nur dann voll, wenn jemand den Lkw fährt</strong></p><p>Eine Karikatur in einer Berliner Tageszeitung verdeutlichte die Krise derer, die auf dem Bock sitzen: Ein Mann im Fahrerhaus sieht seinen Chef auf sich zukommen. Der sagt: Jetzt kannst Du auch sonntags fahren. Der Trucker jubelt. Ironie aus. Der LKW-Fahrer liebt sicher seinen Job, doch erlebt er tagein, tagaus, dass er nicht mit wirklicher Wertschätzung rechnen kann. Was nimmt er alles in Kauf: unregelmäßige Arbeitszeiten, Staus, hohen Termindruck. Den Heimatort kennt er weit weniger als die Straßen dieses Kontinents. Man fahre nur einmal abends auf der Autobahn. In Einfahrten auf Parkplätzen und Zufahrten zu Autohöfen und Tankstellen drängeln und stauen sich die großen Fahrzeuge. Parkplätze, Ruheplätze, Sanitäranlagen sind Mangelware. Deutschland, 21. Jahrhundert. LKW-Fahrer sehen sich bei ihren Rasten hohen Preisen gegenüber, die WCs sind alles andere als vorbildlich. Und bei der Anlieferung der Waren werden sie oft nicht respektvoll behandelt. Doch die Regale bleiben nur dann voll, wenn jemand fährt.</p><p><strong>Fundstück im Netz</strong></p><p>In den sozialen Medien, hier <em>Facebook</em>, las ich ein paar Sätze eines alten Truckers, der offensichtlich auch Interessenvertreter in der Branche ist. Die Lockerung des Sonntagsfahrverbots ist das eine, die fehlenden Fahrer das andere. Er macht auf die Hauptursache aufmerksam – die fehlende Wertschätzung, die Verweigerung der Würde:</p><blockquote><p><em>Den Fahrermangel hat die Branche selbst verursacht. Es hat fast 40 Jahre kein soziales und zwischenmenschliches Verhalten gegenüber den Kraftfahrern gegeben. „Wenn es dir nicht passt, dann geh doch, es gibt genug.“</em></p></blockquote><p>Einen Funken Hoffnung äußerte der Autor auch und seine Kritik ebenso:</p><blockquote><p><em>Diesen Satz „Wenn es dir nicht passt, dann geh doch, es gibt genug.“ spricht heute keiner mehr aus! Der Fahrer war lange ein durchlaufender Posten.</em></p></blockquote><p><strong>Nach der Sommerpause hätte die Politik einiges zu tun</strong></p><p>Der Fahrermangel und die Arbeitsbedingungen sind eine Dauerbaustelle. Bessere Arbeitsbedingungen, eine attraktivere Bezahlung, eine vereinfachte, kostengünstige Ausbildung würden sich herumsprechen und mehr Personal zur Folge haben. Und da wir im Haus Europa leben, müssten diese Konditionen und Rahmenbedingungen auch für die Kollegen aus Osteuropa und aus sogenannten Drittstaaten gelten.</p><p>Die LKW-Fahrer werden noch lange auf diese Zukunft warten. Ein Trucker sitzt in einem Tankstellen-Imbiss, schlürft seinen Kaffee und liest die <em>BILD</em>: Zu sehen ist eine der täglich schäbigen Schlagzeilen:</p><blockquote><p> <em>Debatte um die Arbeitszeit</em><br> <em>Weg mit der 35-Stunden-Woche!</em><br> <em>Das fordern jetzt Unternehmer und Politiker.</em></p></blockquote><p><small>Titelbild: New Africa / Shutterstock</small></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154974</span> Diese Nachricht im Deutschlandfunk (DLF) hörte ich und war sofort misstrauisch: Wegen historisch niedriger Pegelstände der Flüsse haben etliche Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend gelockert. Diese Nachricht im Deutschlandfunk (DLF) hörte ich und war sofort misstrauisch: Wegen historisch niedriger Pegelstände der Flüsse haben etliche Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend gelockert. Diese sollen durch LKW-Transporte, auch am Wochenende, kompensiert werden, so der Ansatz. Doch dieser stellt sich als Schnapsidee heraus. Was noch mehr auffällt, ist, wie so oft in unsererWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 11:17 154974 „Vertragsarbeiter“ in der DDR: mit Fake News zum Preis des Bundespräsidenten https://www.nachdenkseiten.de/?p=154955 Sat, 15 Aug 2026 10:00:20 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154955 <p>Ein von der Körber-Stiftung angeregter Geschichtswettbewerb ist ein Beleg dafür, wie eine jahrzehntelange bewusste Verbreitung von Fake News über die in den Ländern des heutigen sogenannten Globalen Südens geschätzten Solidaritätsleistungen der DDR-Bevölkerung sogar an die nachfolgende Generation weitergegeben wird. Dabei bedient man sich mehr oder minder bewusst kolonialer und rassistischer Stereotype. Von <strong>Ulrich van der</strong></p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154955">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154955</span> <p>Ein von der Körber-Stiftung angeregter Geschichtswettbewerb ist ein Beleg dafür, wie eine jahrzehntelange bewusste Verbreitung von Fake News über die in den Ländern des heutigen sogenannten Globalen Südens geschätzten Solidaritätsleistungen der DDR-Bevölkerung sogar an die nachfolgende Generation weitergegeben wird. Dabei bedient man sich mehr oder minder bewusst kolonialer und rassistischer Stereotype. Von <strong>Ulrich van der Heyden</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154955"></span><br></p><p>Einmal im Jahr werden die Lehrer in den deutschen Schulen angeregt, mit ihren Schülern der oberen Klassen einen Geschichtswettbewerb durchzuführen. Die von der Körber-Stiftung, die sich u.a. der Förderung von Demokratie und Zusammenhalt, Geschichte und internationaler Politik sowie Wissenschaft verschrieben hat, angeregte und mit Preisen für ausgezeichnete Schülerarbeiten finanzierte Projektvorgabe für das Jahr 2025 stand unter dem Motto „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte.“</p><p>Der Bundespräsident überreichte im Sommer 2025 die Auszeichnungen an die Schüler, die den Sieg davongetragen hatten. Die fertigen Arbeiten waren nach sechsmonatiger Projektarbeit zu einem historischen Thema, das idealerweise aus ihrer Region stammen soll, eingereicht worden – angeleitet von einem Lehrer.</p><p>Die Ergebnisse der Schülerarbeiten sollen aus schriftlichen Ausarbeitungen, günstigstenfalls publiziert in einer Broschüre, oder auch in Form einer Ausstellung oder sogar in einem Film- oder Radiobeitrag bestehen. Das von Historikern, zumal von Regional- und Heimathistorikern, nicht ungern gesehene Heranführen von jungen Menschen an die Geschichte ihres Landes, ihrer Region, ihres Ortes soll dem besseren Verständnis ihres unmittelbaren gesellschaftlichen, politischen Umfeldes dienen – nach dem Prinzip „forschendes Lernen“. Die Kinder und Jugendlichen können so lernen, in Archiven zu recherchieren, Zeitzeugen und Experten zu befragen, Anfragen bei Behörden und Lokalpolitikern zu stellen. Das ist so weit sehr löblich, wenn die jungen Menschen eine entsprechende Unterstützung durch auf diesem Gebiet Erfahrung besitzende Lehrer erhalten und von diesen fachlich betreut werden.</p><p>In der Regel scheint das auch zu klappen, denn immer wieder beteiligen sich Schüler aus verschiedenen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet an dem Geschichtswettbewerb. Im Jahr 2025 hatte es bereits die 29. Ausschreibung des Bundespräsidenten gegeben und dieses Jahr steht die 30. Ausschreibung an.</p><p><strong>Grenzen in der Geschichte und Geschichtserzählung</strong></p><p>Vom 1. September 2024 bis zum 28. Februar 2025 waren über 6.720 Kinder und Jugendliche auf historische Spurensuche gegangen und haben 2.289 Beiträge eingereicht. Damit war die aktuelle Wettbewerbsrunde die erfolgreichste seit 30 Jahren.[<a href="#foot_1" name="note_1">1</a>]</p><p>Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze auseinander. Oft spielten dabei die eigene Familiengeschichte und persönliche Grenzerfahrungen eine tragende Rolle, heißt es in einem Resümee der Körber-Stiftung. Forschungen zur eigenen Familie führten aber auch nach Ungarn, Südkorea oder in südamerikanische Länder. Nicht selten stehen dabei Themen wie Flucht und Migration im Fokus. „Die eingereichten Arbeiten zeigen in beeindruckender Vielfalt, dass Grenzen weit mehr sind als geografische Linien. Sie können gesellschaftlich-ethischer, politisch-rechtlicher oder materiell-räumlicher Natur sein. Dabei wirken sie nicht nur als Barrieren oder Hindernisse, sondern auch als Räume der Begegnung, des Schutzes oder der Überwindung“, heißt es dort. Es wurden 250 Beiträge mit einem Landessieg ausgezeichnet und 250 weitere Beiträge erhielten einen Förderpreis. In jedem Bundesland gibt es zudem jeweils einen Preis für die erfolgreichste Gruppe ab zehn Personen und eine Auszeichnung für die landesbeste Schule. Die fünf Ersten Preise auf Bundesebene wurden am 11. November 2025 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin überreicht.</p><p>Dass so eine gut gemeinte schulische Projektarbeit auch einmal danebengehen kann, zeigt ein Beispiel aus Berlin. Es ist ein Beleg dafür, wie eine jahrzehntelange bewusste Verbreitung von Fake News über die in den Ländern des heutigen sogenannten Globalen Südens geschätzten Solidaritätsleistungen der DDR-Bevölkerung sogar an die nachfolgende Generation weitergegeben wird. Dabei bedient man sich mehr oder minder bewusst kolonial-paternalistischer und rassistischer Stereotype.[<a href="#foot_2" name="note_2">2</a>] Was ist passiert?</p><p><strong>Voll daneben?</strong></p><p>Noch kurz vor Beginn der Sommerferien des Jahres 2025 hatte die Gutenberg-Oberschule in Berlin-Lichtenberg vor allem für die Schüler der 10. Klasse die erfreuliche Nachricht erreicht, dass sie einen der begehrten Preise beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen haben. Laut einem Artikel in einer Berliner Tageszeitung nahmen die Schüler die erfreuliche Nachricht sehr locker. Sie hatten einen 20-minütigen Film zum Thema des Einsatzes von sogenannten Vertragsarbeitern in der DDR-Volkswirtschaft gedreht und ganz offensichtlich mit Erfolg eingereicht. In dem Film geht es um einige von insgesamt mehreren 10.000 in der Regel jungen Menschen – vornehmlich aus Mosambik, Vietnam, Kuba und Angola, zunächst auch aus Algerien und zum Ende der DDR auch aus China –, die in der DDR einen Beruf erlernten und arbeiteten. Sie wurden in der DDR als „ausländische Arbeitskräfte“ bezeichnet; erst nach der Wende erfanden westdeutsche Journalisten und Historiker den Begriff „Vertragsarbeiter“, der sich heute durchgesetzt hat.</p><p>Wie es in dem Artikel der <em>Berliner Zeitung</em>[<a href="#foot_3" name="note_3">3</a>] dazu heißt, wurde in dem Filmprojekt kolportiert, dass die Vertragsarbeiter für „schmutzige, unbeliebte“ Tätigkeiten in Betrieben der DDR-Volkswirtschaft eingesetzt wurden. Und, so wurde in dem Artikel mitgeteilt: „Wer als Vertragsarbeiter schwanger wurde oder ein Kind zeugte, wurde umgehend ins Heimatland zurückgeschickt.“[<a href="#foot_4" name="note_4">4</a>] Es wurde sogar behauptet, dass sie in der Öffentlichkeit „nicht in Erscheinung treten“ durften. Wie das hätte umgesetzt werden können, wird nicht erklärt.</p><p>Wer das hört oder liest, muss bei etwas Kenntnis von den Gründen und dem Verlauf ausländischer Arbeiter in deutschen Landen vielleicht an die folgende Einschätzung denken: „Wenn Ausländer […] von der einheimischen Bevölkerung als Konkurrenten um Arbeitsplätze […] und als Bedrohung der Sicherheit […] wahrgenommen werden, dann erhöht die vermehrte Sichtbarkeit der Migranten dieses Gefühl.“ Es ist nur ärgerlich, dass diese Beschreibung aus der Bundesrepublik aus dem Jahre 1979 von einem Forschungsverbund mit Namen „Probleme der Ausländerbeschäftigung“ stammt.[<a href="#foot_5" name="note_5">5</a>] Die Realität der Vertragsarbeiter in der DDR sah ganz anders aus.[<a href="#foot_6" name="note_6">6</a>] Mehrfach sind in der wissenschaftlichen Literatur solche die gesamte ehemalige DDR-Bevölkerung desavouierende Unterstellungen durch quellenbasierte Entgegenstellungen zurückgewiesen worden.[<a href="#foot_7" name="note_7">7</a>]</p><p>Die Schüler hätten sich von solchen unrealistischen Fiktionen auch selbst überzeugen können, denn unweit ihrer Schule stand ein großes Wohnheim für die Vertragsarbeiter aus Mosambik mit Standards, wie es sie als Studenten- und Arbeiterwohnheime in der DDR viele gab.</p><p>Laut Schülerfilm lebten die Vertragsarbeiter „in abgeriegelten Wohnheimen und Fabriken“. Für diese und ähnliche Behauptungen lässt sich kein historischer Beleg finden, aber eine Unmenge von solchen unrealistischen Behauptungen, die in vielen Publikationen immer wieder seit Jahren von Neuem aufgestellt werden. Statt solcher unsinnigen Auffassungen hätte man auf die durchaus vorliegenden Aussagen von Zeitzeugen zurückgreifen können. Man hätte nur einige Mitglieder der in Berlin noch vorhandenen Mosambik-Community befragen oder sich seriöse Fachliteratur in den Bibliotheken anschauen müssen.</p><p>Allerdings – es waren ja Kinder, die sich auf das in den meisten Medien gepflegte, verschrobene Bild von der Vertragsarbeit stützten. Aber hätten nicht Lehrer, die Verantwortlichen der Körber-Stiftung und die zuständigen Beamten des Bundespräsidialamtes sich kundig machen können und sollen? Die mit Fake News heranwachsenden Jugendlichen konnten sich letztendlich nur auf das stützen, was im allgemeinen Narrativ verbreitet wird – mögen die dort aufgestellten Widersprüche zur Realität noch so irrelevant sein.</p><p>Die mit den historischen Realitäten wenig übereinstimmenden Erzählungen in dem Schülerfilm werden, so der Journalist Alexander Reich, nicht aufgelöst. Obwohl der Film von einer Schule stammt, die das Label „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ trägt, deren Zehntklässler „bei der Filmerei in ihrem Antirassismus“ angeblich gestärkt worden sind, scheint ihnen und ihren Lehrern wie auch den anderen dafür Verantwortlichen entgangen zu sein, dass sie genau dem rassistischen Gedankengut mit ihren ungeprüften Unterstellungen verfallen sind. Sie tragen das rassistische Gedankengut ideologisch verpackt weiter und tun damit das, was sie eigentlich mit ihrer Schülerarbeit bekämpfen wollten. Denn wie sonst soll man es verstehen, wenn dargestellt wird, wie Länder des Globalen Südens ihre Bürger solchen, wie geschilderten, rassistisch konnotierten Situationen überlassen haben.</p><p>Auf die einzelnen genannten Unsinnigkeiten der Darstellung der Vertragsarbeit einzugehen, kann ich mir ersparen; dazu ist schon mehrfach nachgewiesen worden, dass diese erst nach der deutschen staatlichen Vereinigung durch Journalisten entstanden sind, die die Praxis der Vertragsarbeit nicht kannten und diese anhand der ihnen bekannten Probleme mit den Gastarbeitern aus dem Westen Deutschlands zu erklären versuchten.</p><p>Die betroffenen Ausländer, die die DDR erlebten, haben im Regelfall ganz andere Erinnerungen zu Papier gebracht. Allein der Titel des Filmes zeugt von Unwissenheit und didaktischer Unverantwortlichkeit der Lehrer gegenüber den Schülern: „Vertragsarbeiter in der DDR – Gelungene Integration oder Ausgrenzung“. Niemand, wie allgemein bekannt sein sollte, ist in die DDR als Vertragsarbeiter gekommen, um sich dauerhaft zu integrieren. Das hat man sich erst später ausgedacht, was nunmehr an junge Menschen als rassistisch konnotierte Lüge weitergereicht wird.</p><p>Zudem, die „Vertragsarbeiter“, die aus dem heute sogenannten Globalen Süden in die DDR kamen, wurden auch nicht als „Gastarbeiter“, wie es im Westen üblich war, von der DDR „angeworben“, um die Wirtschaft anzukurbeln, sondern um eine kostenfreie berufliche Ausbildung zu erhalten und dann nach einigen Jahren des „learning by doing“ in ihre Heimat zurückzukehren, wo in der Zwischenzeit der Bau von Produktionsbetrieben geplant war. Darum war die DDR von den entsprechenden Regierungen der jungen Nationalstaaten gebeten worden, die diesen Hilferuf aus solidarischem Selbstverständnis auch nachkam. Westlich sozialisierte Medienvertreter können dies nicht verstehen und stellen diese Tatsache infrage. Dabei würde ein Blick in die historischen Quellen oder die seriöse Literatur ausreichen, um sich hierüber konkret kundig zu machen.</p><p><strong>Kann man es den Berliner Schülern verübeln?</strong></p><p>Nach Rückkehr in ihre Entsendestaaten sollten dann die fachlich ausgebildeten Heimkehrer aus der DDR eine neue Ökonomie in den von Kolonialismus und Krieg befreiten Ländern aufbauen, um die Folgen der Kolonialzeit oder von Kriegen, z.B. des Bombenterrors der USA in Vietnam, zu überwinden.</p><p>Vor allem am Beispiel dieser Kategorie der „ausländischen Werktätigen“ hat sich in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Wissenschaft ein Narrativ festgesetzt, welches mit der Wirklichkeit kaum etwas zu tun hat.</p><p>So heißt es etwa, die Vertragsarbeiter wären in die DDR geholt worden, um hier die Wirtschaft am Leben zu erhalten. Dabei machten diese bis Mitte der 1980er-Jahre in der materiellen Produktion weniger als ein Viertel Prozent der Industriearbeiter aus; im Jahr 1989 war es ein Prozent. Die DDR hatte auf Bitten der genannten Länder reagiert und tausende junge Leute aufgenommen, um ihnen zunächst eine kostenfreie berufliche Ausbildung zu ermöglichen – was die Entsendestaaten ursprünglich gar nicht wollten. Ihnen ging es darum, so viel wie möglich von der jüngeren Generation vor blutigen Bürgerkriegen bzw. den Folgen des völkerrechtswidrigen Einsatzes von biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen durch die USA, wie Agent Orange und Napalm, im Vietnamkrieg zu retten.</p><p>Welche Bedingungen die in Berlin-Lichtenberg lernenden und arbeitenden jungen Mosambikaner dazu veranlasst hatte, in die DDR zu kommen, macht eine Dokumentation über die damaligen Zustände in ihrem Heimatland während des Bürgerkrieges, der von 1977 bis 1992 mit äußerst grausamen Methoden geführt wurde, deutlich. Die Situation war dort für die Menschen so katastrophal[<a href="#foot_8" name="note_8">8</a>], dass die Regierung in Maputo darauf drängte, weitere ihrer jungen Menschen in die DDR zu schicken, wo sie überleben konnten und zudem einen Beruf erlernen sollten, den sie dann anschließend in der Heimat für den Aufbau einer eigenen Industrieproduktion nutzen konnten. Dadurch nahm in den letzten Jahren der DDR in manchen Betrieben die Anzahl der Ausbildungsstunden ab, damit sie mehr Geld verdienen konnten, um ihre Familien in der Heimat so besser unterstützen zu können.</p><p>Ein häufiger Vorwurf von einigen Journalisten ist, dass die Vertragsarbeiter unterbezahlt worden wären. Doch als Produktionsarbeiter verdienten sie genauso viel wie ein DDR-Arbeiter; oftmals war dies sogar mehr als Ärzte oder Angehörige anderer akademischer Berufsgruppen. Außerdem heißt es häufig, sie wären ausgebeutet worden und hätten die schlechteren Arbeiten in den Betrieben erledigen müssen. Man muss indes bedenken, dass die oft nur eine 4-Klassen-Schulbildung besitzenden Afrikaner, die nicht immer den Abschluss als Facharbeiter erlangten, ähnlich den Deutschen als Hilfsarbeiter beschäftigt und entlohnt wurden. Die Mehrheit erlangte jedoch die kostenfreien Qualifizierungen, bis hin zum Lehrmeister.</p><p>Waren die ausländischen Arbeitskräfte gesellschaftlich isoliert? Wie die Betroffenen selbst nach 1989 zu Protokoll gaben, trifft dies nicht zu. Hunderte Kinder sind allein aus Beziehungen zwischen deutschen Frauen und mosambikanischen Männern entstanden; kollegiale Freundschaften halten bis heute. 77 Prozent der Ausländer gaben nach der Wende an, dass sie Kontakte zu deutschen Kollegen und deren Familien unterhielten; ein Viertel verbrachte überwiegend seine Freizeit mit Deutschen.[<a href="#foot_9" name="note_9">9</a>]</p><p>Gern wird selbst noch heute behauptet, die Vertragsarbeiter wären oftmals Opfer von rassistischen Gewaltverbrechen geworden. Natürlich gab es Reibereien und Schlägereien unter jungen Menschen auch in der DDR, etwa bei Tanzveranstaltungen. Auch rassistische Ressentiments und vereinzelt tätliche Übergriffe kamen vor. Solche Fälle wurden jedoch juristisch geahndet. Verfassung und Gesetzgebung sagen das eindeutig aus. Wo man solche „rassistischen Taten“ nicht finden konnte, dachte man sich welche aus, wie den angeblichen Mord an Manuel Diogo, der durch alle Medien genüsslich kommentiert wurde, um der DDR Rassismus zu unterstellen. Jedoch stellte es sich nach eingehenden kritischen Recherchen bald heraus, dass es sich um eine Erfindung von Journalisten handelte. Eine Klarstellung erfolgte jedoch nur in wenigen der Medien, die zuvor die Lüge verbreitet hatten. [<a href="#foot_10" name="note_10">10</a>]</p><p>Schwer wiegt der Vorwurf, die DDR habe von schwangeren Vertragsarbeiterinnen gefordert, abzutreiben oder nach Hause zurückzukehren. Doch dies waren Bedingungen der entsendenden Seiten, die nach Zögern von der Ostberliner Regierung akzeptiert worden sind.</p><p>Wenn solche wie die angeführten Behauptungen von in Westdeutschland sozialisierten Journalisten oder Historikern aufgestellt wurden, ohne oder kaum dass diese die historischen Quellen oder die Erfahrungen der Betroffenen berücksichtigen, dann ist es kein Wunder, dass statt einer realistischen Sicht auf die DDR-Vertragsarbeiter nach jahrzehntelanger Indoktrination so ein Film von Schülern entstehen konnte, der solche rassistisch konnotierte Fake News weiterverbreitet.</p><p>Aber die Schüler hätten sich fragen können, warum es weder in der UNO oder in NGOs in der Zeit der deutschen Zweistaatlichkeit oder in den Zeitungen entsprechende Vorwürfe über eine angebliche rassistische Behandlung der Ausländer in der DDR gab. Oder dass solche Anschuldigungen in den veröffentlichten Selbstzeugnissen von Vertragsarbeitern nicht zu lesen sind. Hätten sich nicht Schüler und Lehrer fragen müssen, warum erst seit etwa Mitte der 1990er-Jahre solche unbewiesenen Behauptungen auftauchten?</p><p>Die ehemaligen Vertragsarbeiter äußern sich jedenfalls deutlich anders zu ihren Erfahrungen in der DDR. Denn warum sonst sollten sie nach der deutschen Einheit einer Reihe von Journalisten anderes berichtet haben? Einige Zitate: „Alle sind zufrieden. Das Leben im Land der Deutschen ist angenehm und schön … Das ist wirklich eine andere Welt.“ Für andere war die DDR „das Zentrum des Universums“. Oder: „Ich habe dort gute Erfahrungen gemacht …“. „Wir hatten in unserem Plattenbau Zentralheizung, warmes Wasser, wir waren mehr als zufrieden.“ „Wir gingen Biertrinken und feierten viel, knüpften auch Kontakte zu Deutschen.“ „Auf Betriebsausflügen lernten wir das Land kennen.“ „Wir haben gut verdient.“ Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl entsprechender Erinnerungen von Afrikanern und Vietnamesen.[<a href="#foot_11" name="note_11">11</a>]</p><p>Da man in dem vom Bundespräsidenten prämierten Schülerfilm wohl nicht ganz auf die Meinungen ehemaliger Vertragsarbeiter verzichten wollte, kommt dort zumindest ein Vietnamese zu Wort, der ausführte, dass er von „Rassismus oder Ausgrenzung nix mitbekommen“ habe. Von einer gescheiterten Integration sei ihm auch nichts bekannt, weil eine Integration überhaupt „nicht vorgesehen“ war. Das wussten offenbar weder die Schüler noch die Lehrer.</p><p>Der in dem Film an mehreren Stellen sichtbar werdende Widerspruch zwischen den wenigen verwendeten Zeitzeugenaussagen und den dazu gezogenen Schlussfolgerungen ist schier unverständlich. Denn die die Realität verleumdenden Darstellungen der Gründe und des konkreten Verlaufs des Lernens und Arbeitens von tausenden jungen Leuten aus dem Globalen Süden inmitten der DDR-Gesellschaft wird schlichtweg ausgeklammert. Das verweist auf eine heute verstärkt zu beobachtende paternalistisch-koloniale Sicht solcher Anschauungen auf die weltweit bis heute anerkannte solidarische Einstellung großer Teile der DDR-Bevölkerung.[<a href="#foot_12" name="note_12">12</a>] So eine verletzende heutige Beurteilung des humanitären Engagements gegenüber denjenigen Menschen, die ihre Hilfe und Unterstützung benötigten, stellt eine Beleidigung für viele DDR-Bürger dar, deren solidarische Grundhaltung in der internationalen Wissenschaft längst bestätigt[<a href="#foot_13" name="note_13">13</a>] worden ist und im Widerspruch zur offiziellen Haltung der alten Bundesrepublik stand, die die alten Kolonialmächte in Afrika wie Portugal und das Rassistenregime in Südafrika unterstützte.</p><p>Die DDR-Bürger brachten – mehr oder minder intensiv gelebt – für ihre Solidarität Opfer. Denn die „Vertragsarbeit“ bereitete letztendlich dem Staatshaushalt der DDR mehr finanzielle Aufwendungen (pro Person jährlich etwa 7.500 Mark) als finanzielle Gewinne. Die Gründe hierfür sind die Kosten für die Übernahme von Heimreisen, für Ausstattung mit Kleidung und der Unterkünfte, Nutzung kultureller und sportlicher Einrichtungen, Ausgleich geringerer Arbeitsproduktivität (ca. 80 Prozent eines deutschen Arbeiters), Trennungsgelder, Teilhabe an den schon eng bemessenen sozialen Absicherungen für die Allgemeinheit in der „Planwirtschaft“ wie medizinische und Urlaubsversorgung und einiges andere.</p><p>Wie der hier im Mittelpunkt stehende Schülerfilm aufzeigt, werden, statt sich mit der Realität des Lebens in der DDR zu beschäftigen, einfach die negativen Erfahrungen im Umgang mit den Gastarbeitern in der alten Bundesrepublik auf die ostdeutschen Verhältnisse projiziert.</p><p>Es trifft auch in diesem Fall zu, was der Theaterwissenschaftler Siegfried Wein wie folgt zutreffend formuliert: „Irgendwann sprach Marx davon, dass die Geschichte viele Beispiele kenne, wo versucht werde, einen toten Hund zu erschlagen. So ergeht es auch dem einstmals existierenden anderen deutschen Staat. Mit Vehemenz, und geradezu törichter Aggressivität, möglicherweise geboren aus Hilflosigkeit, wird versucht, alles umzuschreiben, was diese deutsche Geschichte betrifft. Es darf nicht geben, was es einst gegeben hat. Nicht nur Gebäude, Einrichtungen verschwinden. Verschwinden soll auch eine von Generation zu Generation weitergegebene Erinnerung.“[<a href="#foot_14" name="note_14">14</a>]</p><p>Es sollte Preisverleihern, Stiftern und Schülern bewusst sein, dass die Verbreitung solcher eigentlich leicht zu durchschauender und zu widerlegender Fake Facts, denen sie – zum Teil aus erklärbaren Gründen – verfallen sind, die bereits weit fortgeschrittene Spaltung der Deutschen in Ost und West weiter vorantreibt. Das ist umso bedauerlicher, da mehrere Versuche des Verfassers dieser Zeilen, die betreffende Schulleitung auf die Verbreitung von Unwahrheiten – letztlich zu Lasten der Kinder –, als auch der Hinweis[<a href="#foot_15" name="note_15">15</a>] an eine verantwortliche Mitarbeiterin der Körber-Stiftung, was sie da gefördert haben, ohne Reaktion geblieben sind. Das kann auch als Beleg dafür angesehen werden, dass sich zunehmend Medien weigern, sich dieser historischen Thematik aus einem objektiven Blickwinkel zuzuwenden.</p><p><small>Titelbild: Wasan Tita / Shutterstock</small></p><div class="hr_wrap"><hr></div><div class="footnote"><p>[<a href="#note_1" name="foot_1">«1</a>] <a href="https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/">koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/</a> (letzter Zugriff: 14.11.2025).</p><p>[<a href="#note_2" name="foot_2">«2</a>] Vgl. ausführlicher van der Heyden, Ulrich: Antikolonial und Antirassismus – eine Lüge? Persönliche Bemerkungen zur aktuellen Literatur und über das verzerrte Bild von der Solidarität der DDR. Dargelegt am Beispiel der Vertragsarbeiter, Berlin 2026.</p><p>[<a href="#note_3" name="foot_3">«3</a>] Reich, Alexander: Mit offenen Armen, in: Berliner Zeitung, 18.07.2025.</p><p>[<a href="#note_4" name="foot_4">«4</a>] Immerhin wurden mehr als 1.500 Kinder von Mosambikanern gezeugt. Die Kinder suchen noch heute nach ihren Vätern, die weder bestraft, noch kastriert worden sind. Die Kinder suchen diese, weil sie zu Beginn der 1990er-Jahre in ihr Heimatland zurückgeschickt worden sind. Vgl. hierzu das Video unter der URL: <a href="https://youtu.be/hcgy2yZ-IPE?si=-zUkzzSkkLY8Dgxt">youtu.be/hcgy2yZ-IPE?si=-zUkzzSkkLY8Dgxt</a> (letzter Zugriff: 8.08.2025).</p><p>[<a href="#note_5" name="foot_5">«5</a>] Zitiert in: Gastarbeiter als mobile Verfügungsmasse – Zitate, in: Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft, Nr. 15-16, Dähre 2025: URL: <a href="https://www.ossietzky.net/ausgabe/2025-15-16/">ossietzky.net/ausgabe/2025-15-16/</a>.</p><p>[<a href="#note_6" name="foot_6">«6</a>] Vgl. van der Heyden, Ulrich: Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft, Leipzig 2019.</p><p>[<a href="#note_7" name="foot_7">«7</a>] Vgl. van der Heyden, Ulrich: Die Darstellung der sogenannten Vertragsarbeit in der DDR in einigen aktuellen deutschen Periodika – vornehmlich der mosambikanischen Vertragsarbeiter<em>, </em>in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 2, Berlin 2024, S. 121 – 150.</p><p>[<a href="#note_8" name="foot_8">«8</a>] Vgl. van der Heyden, Ulrich: Dokumentation zu den Ursachen des solidarischen Engagements der DDR für die mosambikanischen Vertragsarbeiter, Berlin 2026.</p><p>[<a href="#note_9" name="foot_9">«9</a>] Vgl. Elsner, Eva-Maria/Elsner, Lothar: Ausländerpolitik und Ausländerfeindschaft in der DDR (1949–1990), Leipzig 1994, S. 37.</p><p>[<a href="#note_10" name="foot_10">«10</a>] Vgl. van der Heyden, Ulrich: Der Fall Diogo – Die Geschichte einer falschen Mordthese findet ihren juristischen Abschluss<em>, </em>in:<em> </em>Jahrbuch Wissenschaftsfreiheit, Bd. 2, Berlin 2025, S. 123-143.</p><p>[<a href="#note_11" name="foot_11">«11</a>] Siehe diese und weitere durchweg positive Beurteilungen über ihre DDR-Zeit bei: van der Heyden, Ulrich: Das gescheiterte Experiment…, a.a.O., S. 395 pp. und passim sowie ders./Semmler, Wolfgang/Straßburg, Ralf (Hrsg.): Mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR-Wirtschaft. Hintergründe – Verlauf – Folgen, Münster 2014, passim.</p><p>[<a href="#note_12" name="foot_12">«12</a>] Vgl. van der Heyden, Ulrich: GDR International Development Policy Involvement. Doctrine and Strategies between Illusions and Reality 1960 – 1990. The Example (South) Africa, Münster 2013.</p><p>[<a href="#note_13" name="foot_13">«13</a>] Vgl. etwa Bösch, Frank/Moine, Caroline/Senger, Stefanie (Hrsg.): Internationale Solidarität. Globales Engagement in der Bundesrepublik und der DDR, Göttingen 2018; Burton, Eric: In Diensten des afrikanischen Sozialismus. Tansania und die globale Entwicklungsarbeit der beiden deutschen Staaten, 1961-1990, Boston/Berlin 2021; Bohne, Andreas/Hüttner, Bernd/Schade, Anja (Hrsg.): Apartheid No! Facetten von Solidarität in der DDR und der BRD, Berlin 2019.</p><p>[<a href="#note_14" name="foot_14">«14</a>] Wein, Siegfried: Die unsichtbaren Grenzen, in: Berliner Zeitung, 10./11.2026.</p><p>[<a href="#note_15" name="foot_15">«15</a>] Der auch medial vorgetragen wurde, etwa durch van der Heyden, Ulrich: Ein Preis für Fake News<em>, </em>in: Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft, Nr. 3, Berlin 2026, S. 85 – 87.</p></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154955</span> Ein von der Körber-Stiftung angeregter Geschichtswettbewerb ist ein Beleg dafür, wie eine jahrzehntelange bewusste Verbreitung von Fake News über die in den Ländern des heutigen sogenannten Globalen Südens geschätzten Solidaritätsleistungen der DDR-Bev... Ein von der Körber-Stiftung angeregter Geschichtswettbewerb ist ein Beleg dafür, wie eine jahrzehntelange bewusste Verbreitung von Fake News über die in den Ländern des heutigen sogenannten Globalen Südens geschätzten Solidaritätsleistungen der DDR-Bevölkerung sogar an die nachfolgende Generation weitergegeben wird. Dabei bedient man sich mehr oder minder bewusst kolonialer und rassistischer Stereotype. Von Ulrich van derWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 22:04 154955 Videohinweise am Samstag https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010 Sat, 15 Aug 2026 07:00:56 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010 <p>Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpNi0Wmi7L82XpFEBA7a1LWK7MFlsednd">als spezielle Playlist</a> verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)<br /> <span</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010</span> <p>Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpNi0Wmi7L82XpFEBA7a1LWK7MFlsednd">als spezielle Playlist</a> verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)<br><span id="more-155010"></span><br>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h01">Drewermann Friedensrede: Frieden ist nur möglich durch Versöhnung mit Russland. 20. Juni 2026 Berlin</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h02">Flassbeck spricht: Warum Investment Banking keinen Wohlstand schafft | Folge 15</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h03">Mehr als eine rote Linie: Russland reagiert auf Angriffe auf die Schattenflotte</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h04">Meinungsfreiheit Ade! Berufsverbot wegen Israelkritik in Deutschland | Julian Hundt</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h05">Der WIRKLICHE Grund für den Iran-Krieg: Riesige Gewinne für Trumps Insider und die großen Ölkonzerne</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h06">Irans NEUE Bedingungen: US-Belagerungsstrategie wird Verbündete lähmen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h07">Soziale Herkunft statt Leistung? Warum Aufstieg so schwer ist – MONITOR</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h08">1941, als die Deutschen kamen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h09">War Keynes ein (Post-)Liberaler? – Ep. 366</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h10">George Beebe: Der Friedensplan mit Russland, den der Westen ignoriert</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h11">Diether Dehm: Hinter den Fassaden der Macht – Eine Anatomie der politischen Niedertracht</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h12">„Der neue Feudalismus“ – Punkt.PRERADOVIC mit Hermann Ploppa</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h13">Brücken zwischen Menschen, Völkern und Nationen. „Menschen statt Machtinteressen“</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h14">Christian Dorst: Impfen auf dem Prüfstand – Zusammenfassung 12. Sitzung Corona-Enquete | 21.07.2026</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h15">Gibt es ein Recht auf Antilopenkritik? Und warum müssen Linke sich eigentlich immer streiten?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010#h16">Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse <a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten">videohinweise@nachdenkseiten</a>.de schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>Drewermann Friedensrede: Frieden ist nur möglich durch Versöhnung mit Russland. 20. Juni 2026 Berlin</strong><br>Drewermann Friedensrede bei der Demo “Frieden: Russland ist nicht unser Feind” am Brandenburger Tor in Berlin, 20. Juni 2026 (Drewermanns 86. Geburtstag!).<br>Die Kundgebung fand anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls des faschistischen Naziregimes Deutschlands auf die Sowjetunion statt. Am 22. Juni 1941 begann mit dem “Unternehmen Barbarossa“ einer der verheerendsten Kriege der Menschheitsgeschichte. Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten forderte unzählige Opfer. Allein in der damaligen Sowjetunion verloren rund 27 Millionen Menschen ihr Leben – Soldaten, Frauen, Kinder und Zivilisten.<br>Mit dieser Kundgebung wurde an die Opfer erinnert und zugleich ein Zeichen für Frieden, Verständigung und Völkerfreundschaft gesetzt.<br>Die vollständige Demo kann hier angeschaut werden <a href="https://www.youtube.com/live/a9hOswSNg4I">[LINK]</a><br>Buch dazu: Eugen Drewermann, “Nur durch Frieden bewahren wir uns selber. Die Bergpredigt als Zeitenwende”. Erhältlich bei Patmos Verlagsgruppe <a href="https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/nur-durch-frieden-bewahren-wir-uns-selber-011428.html">[LINK]</a> und überall im Buchmarkt.<br>Drewermanns Website <a href="http://drewermann.de">[LINK]</a> oder <a href="https://drewermann.wordpress.com">[LINK]</a><br>Quelle 1: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cKHBoLiOgMg">Drewermann Kanal (54.700 Abonnenten), 30.06.2026</a><p><strong>Drewermann: Amerika will Krieg zwischen Deutschland und Russland!</strong><br>Basiert unsere Russland-Politik nur auf Lügen? Gibt es gar keine Bedrohung, wie die Herrschenden uns eintrichtern wollen? Eugen Drewermann deckt schonungslos auf: “Der Russe kommt? Er ist nie gekommen, solange ich denken kann.” Ganz im Gegenteil: Russland wollte Deutschland immer nur helfen. Doch genau diese Zusammenarbeit wollen die USA um jeden Preis verhindern. Für den Theologen und leidenschaftlichen Pazifisten steht fest: “Ohne Amerika hätten wir längst Frieden mit Russland!”<br>Quelle 2: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Wn_aIikC4JM">Gegenpol, 13.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/cKHBoLiOgMg"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h02"></a><strong>Flassbeck spricht: Warum Investment Banking keinen Wohlstand schafft | Folge 15</strong><br>Die Deutsche Bank hat im 2. Quartal einen schönen Milliardengewinn gemacht. Das fühlt sich gut an. Die Medien vermelden es als Erfolg und manch einer wird denken, dass wir in Deutschland doch noch erfolgreich wirtschaften können. Der Pferdefuss kommt im Nachsatz: Der Gewinn geht hauptsächlich auf das Investment Banking zurück. Da war doch was. War es nicht 2008 und 2009 das Investment Banking, das die ganze Welt in eine große Krise gestürzt hat? Genau so war es und gelernt haben wir – nichts. Investment Banking ist Wetten im großen Stil. Man sucht sich irgendein Objekt und wettet mit einem, der eine andere Vorstellung hat, darum, wer am Ende recht behält. Das wäre nicht so schlimm, aber diese Wetten haben die Eigenart, die Preise für die Produkte, um die es geht, massiv zu verzerren. Investment Banking produziert systematisch falsche Preise. Wenn ganz viele Marktteilnehmer mit ganz viel Geld auf einen steigenden Preis für Öl oder für eine Währung setzen, dann steigt der Preis tatsächlich. Geht es um Aktien, fühlen sich alle reicher, obwohl sie nichts getan haben, was sie in Wirklichkeit reicher gemacht hätte. Wetten machen jedenfalls nicht reicher bzw. nur gefühlt reicher, weil sich alle Zucker einbilden, sie hätten einen Wert geschaffen. In Wirklichkeit haben sie Wert vernichtet, weil falsche Preise bei Rohstoffen oder Währungen große ökonomische Schäden verursachen.<br>Im neuen Format auf dem Kanal des Westend Verlags analysiert Flassbeck wöchentlich die entscheidenden Entwicklungen der Weltwirtschaft – ruhig, präzise und jenseits gängiger Narrative.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HiuuOAbn7pg">Westend Verlag, 30.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/HiuuOAbn7pg"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h03"></a><strong>Mehr als eine rote Linie: Russland reagiert auf Angriffe auf die Schattenflotte</strong><br>Mehr als eine rote Linie: Russische Politik wird Angriffe auf die Schattenflotte spiegeln<br>The Duran: Folge 2595<br>00:00:00 Putins Warnung vor der Beschlagnahmung von Schiffen des kollektiven Westens<br>00:00:54 Ist dies eine echte rote Linie oder eine leere Drohung<br>00:03:41 Russlands Muster einer massiven Eskalation gegen den Westen<br>00:04:22 Warum das Vereinigte Königreich ausflippt<br>00:07:08 Die Royal Navy gibt zu, Russland unterlegen zu sein<br>00:08:09 Lloyds of London steht vor einer massiven Versicherungskrise<br>00:10:19 Das mysteriöse Treffen in Wien mit einem ehemaligen Kreml-Beamten<br>00:10:44 Russlands mächtige und hochmoderne U-Boot-Flotte<br>00:11:33 Warum Europa ohne die Vereinigten Staaten machtlos ist<br>00:14:26 Werden die Amerikaner in diese Krise hineingezogen<br>00:16:46 Was passiert, wenn Europa Russlands rote Linie testet<br>00:21:23 Russlands Fähigkeit, europäische Volkswirtschaften zu zerschlagen<br>00:22:25 War der Drohnenangriff auf Noworossijsk eine Botschaft an Russland<br>00:26:44 Hinter dem milliardenschweren Betrug rund um den Drohnenkrieg<br>00:32:48 Wie Putin Waffenlieferungen in die Ukraine unterbinden kann<br>The Duran #1 Geopolitics Podcast on X <a href="https://x.com/TheDuranReal">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4jQsapD_bmY">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6O0w2sw0YMQ">The Duran Deutsch, 14.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/6O0w2sw0YMQ"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><strong>Alastair Crooke: Iran und Russland geben Diplomatie auf und gehen in die Offensive</strong><br>Alastair Crooke ist ein ehemaliger britischer Diplomat und Gründer des in Beirut ansässigen Conflicts Forum. Zuvor war er Berater für Nahostfragen von Javier Solana, dem außenpolitischen Chef der EU.<br>Folgen Sie dem Substack von Alastair Crooke <a href="https://conflictsforum.substack.com/">[LINK]</a><br>Prof. Glenn Diesen auf X <a href="https://x.com/Glenn_Diesen">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rbopXjaKbC8">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wnlhyJ6rhc8">Glenn Diesen Deutsch, 14.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/wnlhyJ6rhc8"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h04"></a><strong>Meinungsfreiheit Ade! Berufsverbot wegen Israelkritik in Deutschland | Julian Hundt</strong><br>Timestamps:<br>0:00 Julian Hund: Lehrer, Aktivist und seine Zwangsbeurlaubung<br>2:20 Welche Social-Media-Beiträge werden ihm vorgeworfen?<br>5:04 Suspendierung, Beamtenrecht und juristische Verfahren<br>11:19 Reaktionen der Schule, Kollegen und persönliche Folgen<br>18:40 Ist das Vorgehen politisch motiviert?<br>41:29 Weitere Berufsverbote gegen Lehrkräfte<br>49:31 Schlussbotschaft: Solidaritat und gemeinsamer Widerstand<br>Neutrality Studies Substack <a href="https://pascallottaz.substack.com">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_axPEE1LdOk">Neutrality Studies Deutsch, 14.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/_axPEE1LdOk"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h05"></a><strong>Der WIRKLICHE Grund für den Iran-Krieg: Riesige Gewinne für Trumps Insider und die großen Ölkonzerne</strong><br>Insider der Regierung von Donald Trump wurden vielfach der Korruption, des Insiderhandels und der Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Krieg der USA gegen den Iran beschuldigt. Ben Norton analysiert die Beweise und zeigt auf, warum dies Washingtons widersprüchliche Politik und das Hin und Her zwischen Bombenangriffen und Friedensgesprächen erklären könnte.<br>Themen: 0:00 Trumps „TACOs“ zum Iran-Krieg 1:40 Die USA haben keine klare Strategie 2:49 Marktmanipulation 4:30 Volatilität am Ölmarkt 5:50 Optionshandel 6:49 Der Iran wirft den USA Korruption vor 8:31 Steve Witkoff & Jared Kushner 9:56 Vorwürfe des Insiderhandels 10:57 Zwielichtige Geschäfte an der Wall Street 11:28 Korruption im US-Kongress 12:43 Trump verkauft Vorabzugang 14:12 Die großen Ölkonzerne verzeichnen Rekordgewinne 14:42 Die USA verlieren den Krieg 15:22 Reiche Oligarchen gewinnen 17:27 Outro<br>Geopolitical Economy Report auf X <a href="https://x.com/GeopoliticaEcon">[LINK]</a><br>Ben Norton auf X <a href="https://x.com/BenjaminNorton">[LINK]</a><br>[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]<br>[Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NUkg472Ia1Q">Geopolitical Economy Report (Ben Norton),, 10.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/NUkg472Ia1Q"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h06"></a><strong>Irans NEUE Bedingungen: US-Belagerungsstrategie wird Verbündete lähmen</strong><br>Irans NEUE Bedingungen. Die US-Belagerungsstrategie wird Verbündete lahmlegen<br>The Duran: Folge 2594<br>00:00:00 Trump signalisiert, dass er bereit ist, den Iran-Konflikt zu verlassen<br>00:00:52 Iran legt neue Bedingungen für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus fest<br>00:01:31 Der Konflikt verlagert sich von der Urananreicherung nach Hormus<br>00:02:42 Warum den USA die Mittel fehlen, um Hormus gewaltsam zu öffnen<br>00:03:11 Wie die Waffenstillstandsvereinbarung zerbrach<br>00:05:05 Trump ohne einen Sieg erwischt, den er verkünden könnte<br>00:07:32 Irans Dilemma, die Straße von Hormus geschlossen zu halten<br>00:09:26 Trumps tatsächlicher Plan: köcheln lassen, nicht lösen<br>00:10:32 Trumps neue Siegeserzählung: Irans zusammenbrechende Wirtschaft<br>00:12:17 Warum Trump jetzt keinen Deal mit dem Iran abschließen wird<br>00:16:11 Die langfristige Belagerungsstrategie gegen den Iran<br>00:17:17 Saudi-Arabien und die Golfstaaten bleiben schutzlos zurück<br>00:17:53 Neue Allianz zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei erklärt<br>00:23:29 Europa rast auf eine Wirtschaftskrise zu<br>00:24:25 Europas Erdgasengpass verschärft sich<br>Neutrality Studies Substack <a href="https://pascallottaz.substack.com">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gI4mPEiCdCY">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0b3aXdJyx5I">Neutrality Studies Deutsch, 12.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/0b3aXdJyx5I"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h07"></a><strong>Soziale Herkunft statt Leistung? Warum Aufstieg so schwer ist – MONITOR</strong><br>Kann man sich in Deutschland wirklich aus eigener Kraft hocharbeiten? Zum Beispiel über Bildung? Politiker haben über Jahrzehnte versprochen: Bildung schafft Chancengleichheit und sozialen Aufstieg. Aber stimmt das?<br>Die Realität zeigt oft ein anderes Bild. In kaum einem anderen Industrieland hängt der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. Wer aus einer einkommensschwachen Familie kommt, muss häufig deutlich größere Hürden überwinden.<br>MONITOR begleitet junge Menschen an einer Gesamtschule in einem von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Kölner Stadtteil. Dort geht es längst nicht nur um Unterricht: Lehrkräfte schmieren Brote für Kinder ohne Frühstück, unterstützen Jugendliche mit finanziellen Sorgen und helfen denen, deren Noten unter Nebenjobs leiden.<br>Einer von ihnen ist Can. Trotz schwieriger Lebensumstände arbeitet er neben der Schule – und kämpft für sein Abitur. Wie groß sind die Chancen auf sozialen Aufstieg in Deutschland wirklich?<br>In diesem Video erfahrt ihr:<br>Warum sind in Deutschland noch immer so viele Menschen von Armut betroffen?<br>Wer schafft in Deutschland den sozialen Aufstieg?<br>Wovon hängt es ab, ob Menschen ihr Leben lang in Armut bleiben oder es schaffen sich herauszukämpfen?<br>Wie kämpfen Schulen für Chancengleichheit?<br>Und was tut eigentlich die Politik dafür?<br>Hier geht’s zur ganzen Doku <a href="https://1.ard.de/arm-sollst-du-bleiben">[LINK]</a><br>Stand der Recherche: 18.06.2026<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kl3CqNGTmcI">WDR Monitor (139.000 Abonnenten), 20.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/kl3CqNGTmcI"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h08"></a><strong>1941, als die Deutschen kamen</strong><br>Ich habe im April 2025 in Moskau Frauen interviewt, die als Kinder aus dem Kaluga-Gebiet, südwestlich von Moskau, von der Wehrmacht und ukrainischen Hilfspolizisten ins Baltikum verschleppt wurden, wo sie in Konzentrationslager gefangen gehalten wurde. Dort wurde ihnen zwangsweise Blut für deutsche Soldaten abgezapft.<br>In Deutschland ist kaum bekannt, dass es in Russland, im Baltikum, in Weißrussland und der Ukraine zahlreiche Konzentrationslager für Kinder gab. Der Zweck dieser Konzentrationslager war die Blutgewinnung für deutsche Soldaten und die Suche nach geeigneten jungen Arbeitskräften, die man nach Deutschland schickte.<br>Die für die besetzten Territorien zuständigen Behörden des NS-Regimes, hatten angeordnet, möglichst Alles, was die Armee brauchte, im besetzten Territorium zu beschlagnahmen, nicht nur Lebensmittel, sondern auch das Blut von Kindern. Da den Kindern mehrmals Blut entnommen wurde, war die Sterblichkeitsrate hoch.<br>In diesem Video berichtet die 86jährige Ewdakija Anikanowa, wie sie als Vierjährige das erste Mal für einen deutschen Soldaten Blut spendete.<br>Anikanowa berichtet auch über die Besetzung ihres Dorfes, Iwankowo, im Kaluga-Gebiet, von 1941 bis 1943 durch die deutsche Wehrmacht.<br>Die von mir interviewte Dame konnte nach dem Krieg eine Ausbildung als Agronomin machen. Sie lehrte dann an der Moskauer Lomonossov-Universität.<br>Sie berichtete in mehreren Büchern über ihre Erfahrungen als “Blutspenderin” und Kind einer deportierten Zwangsarbeiterin.<br>Schließlich geht es in diesem Video um ein von der Partei “Die Linke” im Bundestag im Januar 2019 gefordertes Denkmal in Berlin, zur Erinnerung an den deutschen Vernichtungskrieg in der Sowjetunion. Der Antrag der Linken wurde von allen anderen Parteien im Bundestag abgelehnt.<br>Nach russischen Angaben starben im Zweiten Weltkrieg 14 Millionen sowjetische Zivilisten.<br>Die schriftliche Fassung meines Interviews mit Ewdakija Anikanowa kann man auf den NachDenkSeiten lesen <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=132572">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u125n_XM7AU">Ulrich Heyden, 14.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/u125n_XM7AU"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h09"></a><strong>War Keynes ein (Post-)Liberaler? – Ep. 366</strong><br>Schon lange wurde nicht mehr so intensiv über das mögliche Ende des Liberalismus diskutiert. Unter dem Begriff Postliberalismus finden sich rechte wie linke Denker ein, die die liberale Demokratie kritisieren, ihre Institutionen reformieren oder abschaffen und das Wählervotum aufwerten wollen. Auch fragen sie, ob eine auf Individualismus gegründete Gesellschaft ausreichend sein kann, oder ob es doch so etwas wie Gemeinschaft braucht.<br>Auffallend ist dabei, dass schon John Maynard Keynes sich die Frage stellte: Bin ich liberal? Keynes erteilte dem Laissez-Faire-Kapitalismus ebenfalls eine Absage, nicht jedoch dem Liberalismus an sich. Dieser sei allerdings zu reformieren, um dem modernen Kapitalismus gewachsen zu sein. Individuelle Freiheiten wollte Keynes durchaus erweitern, aber auch die Hand des Staates gelte es zu stärken und vom Parlament unabhängige Institutionen sollten mehr Macht zugesprochen bekommen.<br>Damit ist selbst im Keynesianismus schon ein Liberalismus angelegt, den die Postliberalen heute kritisieren, wenngleich sie auch mitunter einen starken Staat wünschen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5eVIjXSd5tw">Wohlstand für Alle, 12.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/5eVIjXSd5tw"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h10"></a><strong>George Beebe: Der Friedensplan mit Russland, den der Westen ignoriert</strong><br>George Beebe ist der ehemalige CIA-Direktor für Russland-Analyse und derzeit Direktor für Grand Strategy am Quincy Institute.<br>Lesen Sie Responsible Statecraft <a href="https://responsiblestatecraft.org/">[LINK]</a><br>Prof. Glenn Diesen auf X <a href="https://x.com/Glenn_Diesen">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=11G2As-nhO0">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=92tCtk0ux2w">Glenn Diesen Deutsch, 08.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/92tCtk0ux2w"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h11"></a><strong>Diether Dehm: Hinter den Fassaden der Macht – Eine Anatomie der politischen Niedertracht</strong><br>Der Liedermacher, Autor und Politiker Diether Dehm analysiert in diesem Gespräch die tiefen Verwerfungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Fokus steht seine Romantrilogie „Aufstieg und Niedertracht“, in der er aus marxistischer Sicht beschreibt, wie kritische Impulse der 68er-Generation vom System absorbiert wurden und welche Rolle Geheimdienste sowie wirtschaftliche Eliten dabei spielten.<br>Im Gespräch mit Diether Dehm geht es um:<br>Die DDR als „besseres Deutschland“? Warum Dehm den Osten trotz aller Defizite als notwendiges Gegengewicht zum westdeutschen „Verbrecherstaat“ der Nachkriegszeit sieht.<br>Karriere vs. Charakter: Wie der Drang nach individuellem Aufstieg zur Isolation führt und warum die „Diagonalkarriere“ von links unten nach rechts oben oft mit moralischer Niedertracht erkauft wird.<br>Geheimdienstlich-medialer Komplex: Dehm berichtet über die Zusammenarbeit von Journalisten mit Diensten wie dem BND und wie linksliberale Organe gezielt unterwandert wurden.<br>Die Rolle der SPD und der Grünen: Eine kritische Abrechnung mit dem „Umkippen“ einstiger Friedensparteien hin zu einer Politik der Aufrüstung und des Krieges.<br>Bürgerlicher Realismus: Warum Dehm sich in der literarischen Tradition von Tolstoi und Balzac sieht, um den Zerfall und die Widersprüche der heutigen Gesellschaft zu erzählen.<br>Sexuelle Revolution und Kommerz: Wie aus den emanzipatorischen Experimenten der Jugendbewegung kommerzielle Produkte und neue Abhängigkeiten entstanden.<br>„Wenn du dich auf deine Karriere einlässt – nur auf die Karriere – hast du schon den ersten Schritt zur Individualisierung, zur Isolation getan.“<br>Diether Dehm blickt auf ein bewegtes Leben als Musikmanager (u.a. von Katarina Witt und Wolf Biermann) und Politiker zurück. Er plädiert leidenschaftlich für eine Rückbesinnung auf kollektive Werte und zeigt auf, warum der Weg der Vereinzelung das Individuum für die Macht brechbar macht.<br>Ein Gespräch über die Anatomie des Verrats, die Kontinuität alter Eliten und den Versuch, durch Literatur die Wahrheit hinter den Kulissen der Macht freizulegen.<br>„KATHARINA” von Diether Dehm, erschienen beim Krasser Guru Verlag <a href="https://buecher.krasser.guru/produkt/katharina/">[LINK]</a><br>Hier geht es zum YouTube-Kanal von Diether Dehm <a href="https://www.youtube.com/@DietherDehm/">[LINK]</a><br>Kapitel: 00:00 – Einleitung: Auf den Spuren der Partisanen 02:03 – Die Trilogie „Aufstieg und Niedertracht“ 04:03 – Rudi Hermann: Das „schlechte Alter Ego“ 05:58 – War die DDR das bessere Deutschland? 07:44 – Zwei Lebensstile: West-Gönnerhaftigkeit vs. Ost-Skepsis 09:52 – Russlandfreundlichkeit im Westen und Osten 11:51 – In jeder Hilfe lauert der Übergriff 13:17 – Die Jagd auf die Deutsche Bank und die Asse-Affäre 15:44 – Der Pakt mit dem Mephisto: Deals mit der Stasi 18:29 – Journalisten am Gängelband der Geheimdienste 21:19 – Der Fall Heribert Schwan und die Unterwanderung der Medien 22:34 – Die Diagonalkarriere: Von links unten nach rechts oben 24:51 – Das Verstellungstheater der parlamentarischen Demokratie 28:35 – Wie man einen Parteitag manipuliert 31:51 – Wolf Biermann und der Verkauf der Seele 35:20 – Zwischen Puff und Ortsverein: Die Moral der Macht 38:12 – Tolstois „Auferstehung“ als literarische Matrix 43:58 – Die Zukunft des Bürgertums und der Humanismus 46:17 – Billiges Gas und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung 50:58 – Der Moment, in dem Parteien kippen 55:08 – Abschied von der SPD und der Jugoslawienkrieg 58:58 – Ausblick auf Band 3: Die Zeit nach der Einheit<br>Hinweis: Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.<br>Website Patrik Baab <a href="https://www.patrikbaab.de">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J7T9HmWjzFE">Patrik Baab, 13.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/J7T9HmWjzFE"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h12"></a><strong>„Der neue Feudalismus“ – Punkt.PRERADOVIC mit Hermann Ploppa</strong><br>Politologe Hermann Ploppa ist sicher: „Wir sind im neuen Feudalismus.“ Tec-Millionäre schafften Monopole und diktierten Preise. Mächtige Netzwerke und Stiftungen bestimmten Politik und unser Leben. Der Autor des Buchs „Der neue Feudalismus“ sieht uns alle in der Pflicht. „Wir müssen lernen, strategisch zu denken, genau wie Elon Musk und Peter Thiel. Wir sollten die Vogelperspektive einnehmen – nicht die Froschperspektive – und die Netzwerke studieren und analysieren.“ So hätten wir eine Chance gegen die Feudal-Elite, die in Wirklichkeit nicht allmächtig sei.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uJD-e_ijff4">Punkt.PRERADOVIC, 10.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/uJD-e_ijff4"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h13"></a><strong>Brücken zwischen Menschen, Völkern und Nationen. „Menschen statt Machtinteressen“</strong><br>Mit Botschaften von Rajmohan Gandhi, Daniele Ganser, Eugen Drewermann und Helga Zepp-LaRouche<br>Musik: Paul Burmann und Tochter – BEI MEINEM LEBEN<br>Friedensaufzug und Menschenkette, Frankfurt am Main 20.06.2026<br>Video von Dominik Stapf<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1N7K0WybCQI">Die entfesselte Kamera, 20.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/1N7K0WybCQI"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h14"></a><strong>Christian Dorst: Impfen auf dem Prüfstand – Zusammenfassung 12. Sitzung Corona-Enquete | 21.07.2026</strong><br>Unser Abgeordneter Christian Dorst zeigt, warum die 12. Sitzung der Corona-Enquete-Kommission zahlreiche Widersprüche rund um die Corona-Impfpolitik offengelegt hat und weshalb die rbb-Berichterstattung diesem Thema erneut nicht gerecht wurde.<br>Kurz nach der Sitzung hob die STIKO ihre allgemeine Corona-Impfempfehlung auf – Zufall oder längst überfällige Konsequenz?<br>Die SafeVac2.0-Daten zu Impfnebenwirkungen liegen seit Jahren vor – wurden aber nie veröffentlicht<br>Der behauptete Fremdschutz durch die Impfung widerspricht späteren Aussagen von Karl Lauterbach<br>Die Kinderimpfung war unnötig<br>Die Impfempfehlung für Schwangere wirft bis heute viele Fragen auf<br>Wurde für die Massenproduktion von Pfizer/BioNTech ein anderer Impfstoff hergestellt als der, der in der Zulassungsstudie untersucht wurde?<br>Die Corona-Aufarbeitung ist noch lange nicht abgeschlossen. Auch nach der 12. Sitzung bleiben zahlreiche Fragen offen, die in den kommenden Sitzungen weiter aufgearbeitet werden müssen.<br>Fragen oder Anmerkungen zur Corona-Enquete-Kommission per Mail an [LINK] corona@bsw-fraktion.brandenburg.de<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MEK22OFoREk">BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, 21.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/MEK22OFoREk"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h15"></a><strong>Gibt es ein Recht auf Antilopenkritik? Und warum müssen Linke sich eigentlich immer streiten?</strong><br>Eine der häufigsten linksliberalen Klagen gegen die revolutionäre Linke ist der Vorwurf des bösen “linken Infightings”: Warum müssen Linke sich aus Rechthaberei und Eitelkeit immer streiten statt von Habeck und den Antilopen bis zu kommunistischen Kaderorganisationen einen homogenen gesamtlinken Block “gegen Rechts” zu bilden? Beim aktuellen Danger Dan-Skandal hat diese Wut der Linksliberalen auf die Kritiklust der revolutionären Linken besonders schillernde Blüten getrieben, und darum will ich am Beispiel dieses Falls einmal kurz darlegen, warum die Forderung “WIR alle sollten uns einfach vertragen statt zu streiten” so eine völlig unsinnige ist, hinter der sich letztlich ein autoritärer Führungsanspruch verbirgt.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DOmyqJiZ544">Fabian Lehr, 25.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/DOmyqJiZ544"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h16"></a><strong>Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.</strong><ul><li> <strong>Auf ein Wort zu Fauci, Ceuta und Wasser mit Michael Sailer | MANOVA</strong><br> In der neuen Folge von Auf ein Wort kommentiert Michael Sailer die Debatte über präventive Polizeiarbeit und Haft für Gefährder, die Aussagen von Navid Kermani beim Bundeswehr-Gelöbnis und die neuen KI-Helme für chinesische Zweirad-Kuriere.<br> Sie finden uns hier <a href="https://www.manova.news/">[LINK]</a><br> Musik: Jan Fabricius <a href="https://www.instagram.com/janfabrik/?hl=de">[LINK]</a> ; Jens Fischer Rodrian <a href="https://protestnoten.de/">[LINK]</a><br> Inhaltsverzeichnis:<br> 00:00 Intro<br> 00:53 Thema #1: Münchner Wasserrestriktionen werden nicht verlängert<br> 04:40 Thema #2: Waldbrände in Südeuropa<br> 07:27 Thema #3: Anthony Faucis Aussagen vor dem US-Senat<br> 12:23 Thema #4: Geschehnisse in Ceuta<br> 14:34 Thema #5: Debatte über präventive Haft/Polizeiarbeit<br> 17:32 Thema #6: Boy George rechtfertigt israelisches Vorgehen in Reggae-Song<br> 19:04 Thema #7: Navid Kermani spricht bei Bundeswehr-Gelöbnis über Befehlsverweigerung<br> 22:02 Thema #8: Oldenburg wählt keine Populisten<br> 23:18 Thema #9: Chinesische Zweirad-Kuriere bekommen KI-gestützten Helm<br> Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jpS-B8s5kF0">Manova und Michael Sailer, 04.08.2026</a><p> <div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/jpS-B8s5kF0"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li> <strong>“Arm! Na und?”” “Total von der Rolle” Wahnsinn, Krisen & Satire</strong><br> Ist es wirklich so, das ‘der Deutsche’ immer nur am Rumjammern ist, sich gar nicht auf positive Entwicklungen einlassen kann und vor allem ständig an der hart arbeitenden jeweiligen Regierung rumnörgelt? Alles gar nicht so schlimm? Die Wirtschaft wurde an die Wand gefahren, Industrie-Betriebe wandern nach Indien ab. Lebensmittelpreise und Mietkosten explodieren. Alles soll “kriegstüchtig” werden. Man traut sich nicht mehr auszusprechen, was man denkt. Denn dann ist man nicht mehr ‘gut’. Ist das wirklich so? Nein – alles Quatsch. In diesem Video erfolgt von einem nachgewiesenen Experten die korrekte Einordnung. Wer schenken möchte, Bankverbindung in der Videobeschreibung<br> Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LWEFlLlep78">Bengt Kiene, 12.08.2026</a><p> <div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/LWEFlLlep78"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li></ul></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155010</span> 155010 Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise https://www.nachdenkseiten.de/?p=155000 Sat, 15 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=155000 <p>An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in <strong>Bad Segeberg</strong>, <strong>Schweinfurt</strong>, <strong>Darmstadt</strong>, <strong>Neuwied</strong>, <strong>Speyer</strong>, <strong>Würzburg</strong>, <strong>Werder/Havel</strong> und <strong>Frankweiler</strong> vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=102992">hier</a>. Da werden mögliche neue Termine</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155000">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155000</span> <p>An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in <strong>Bad Segeberg</strong>, <strong>Schweinfurt</strong>, <strong>Darmstadt</strong>, <strong>Neuwied</strong>, <strong>Speyer</strong>, <strong>Würzburg</strong>, <strong>Werder/Havel</strong> und <strong>Frankweiler</strong> vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=102992">hier</a>. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.<br><span id="more-155000"></span></p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südholstein (<a href="https://www.nachdenken-in-suedholstein.de" target="_blank">nachdenken-in-suedholstein.de</a>)</strong></p><p>Am Samstag, 15. August 2026, um 16:00 Uhr<br>Thema: <strong>Buchvorstellung „Macht neu Verteilen“ und Sommerfest benachbarter NDS-Gesprächskreise</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Ulrike Sumfleth</strong></p><p>Ort: Ein privater Garten<br>23795 Bad Segeberg</p><p><a href="https://nachdenken-in-suedholstein.de/" target="_blank">Zur Webseite der Veranstaltung</a></p><p>Um <strong>Anmeldung wird dringend gebeten </strong>unter <a href="https://lets-meet.org/reg/20dd1b6e6a66de7d94">lets-meet.org/reg/20dd1b6e6a66de7d94</a>. So erfahren Sie die konkrete Adresse und nur so ist gewährleistet, dass Sie bei einer wetterbedingten Verlegung auf Sonntag per Mail informiert werden können.</p><p><strong>Der Eintritt ist frei. </strong>Um einen angemessenen Beitrag in die <strong>Hutkasse</strong> für das genutzte Getränke- und Speisenangebot wird gebeten.</p><p>Das Buch kann vor Ort erworben und signiert werden.</p><p>Informationen zur Veranstaltung gibt es unter <a href="https://nachdenken-in-suedholstein.de/">nachdenken-in-suedholstein.de/</a>.</p><p>Welche Chancen würden Sie einem <strong>neuen Parteityp</strong> einräumen, der die Interessen <strong>konzernunabhängiger, </strong>staatsferner und gemeinwohlorientierter <strong>Nichtregierungsorganisationen</strong> vertritt? Welches Potenzial könnte sich entfalten, wenn konzernkritische Vereine (wie z.B. Oxfam, Greenpeace, Attac, Finanzwende, LobbyControl) eine solche „NGO-Partei” <strong>beraten</strong> könnten? Themen, Positionen und Forderungen könnten permanent in die Arbeit einer Partei einfließen.</p><p>Ein Beispiel: Beim BSW stammen <strong>95 Prozent</strong> der Forderungen zur <strong>Rente</strong> von Reiner Heyses kleinem Verein Renten-Zukunft. Nicht die Interessen der „Vorsorge”-Industrie werden vertreten, sondern die der Bevölkerung. Genau darum geht es: Parteien brauchen konzernunabhängige Politikberatung zu <strong>allen</strong> Themen!</p><p>Diesen Gedanken arbeitet das Politik-Sachbuch aus: <a href="https://www.ngo-partei.de/">„Macht neu verteilen – Wie eine NGO-Partei den Lobbyismus umkehrt”</a> (oekom-Verlag). <strong>Ein System Change von innen bietet einen neuen strategischen Ansatz</strong> – gleiche Chancen der Interessenvertretung für konzern<strong>un</strong>abhängige Expertinnen und Experten.</p><p>Könnte eine „<strong>NGO-Partei</strong>” ein Türöffner sein, der den Konzernlobbys in Sachverständigengremien Konkurrenz macht? <strong>Markenzeichen</strong> der Partei wäre ihre <strong>konzernunabhängige Politikberatung</strong>. Entdecken Sie, welche Chancen dieses Alleinstellungsmerkmal bietet.</p><p>Wenn Sie das Konzept interessant finden, kommen Sie zum Gespräch mit der Autorin.</p><p>Ulrike Sumfleth (NDS-GK Hamburg)<br>Journalistin, Kampagnentrainerin, Autorin</p><p>P.S.: Kampagnen gegen NGOs haben deren Ruf beschädigt. Berechtigte Kritik an staatlicher Steuerung wiederum liefert z.B. Norbert Härings Buch „Der Wahrheitskomplex”. Angesichts dieser Gemengelage erscheint es wichtiger denn je, bei Nichtregierungsorganisationen gründlich zu <strong>differenzieren</strong>! Denn wohl niemand würde bestreiten, dass es auch „gute” NGOs gibt: konzernunabhängige, staatsferne und gemeinwohlorientierte Initiativen.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg</strong></p><p>Am Samstag, 15. August 2026, um 18:00 Uhr<br>Thema: <strong>Reisebericht aus Russland: Zu Gast bei Freunden</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Michael Kraus / Heinz Kölbl</strong></p><p>Ort: TV Oberndorf<br>Hermann-Gräf-Allee 1<br>97424 Schweinfurt </p><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/2026-08-15-22_Russland-Reisebericht_NDS-GK-SW-WUeDFV-SW-WUe_komprimiert.pdf" target="_blank">Informationen zur Veranstaltung</a><br><strong>Bilder, Fakten und Erlebnisse von Reisen nach Russland</strong> – mit Michael Kraus (Politologe) und Heinz Kölbl (Rentner): <strong>Baltikum, Moskau, Sankt Petersburg</strong></p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt (<a href="https://www.nachdenken-in-darmstadt.de" target="_blank">nachdenken-in-darmstadt.de</a>)</strong></p><p>Am Samstag, 15. August 2026, um 19:00 Uhr<br>Thema: <strong>Musik baut Brücken – ein musikalischer Abend</strong></p><p>Ort: Restaurant „Die Kraniche”<br>Elisabeth-Selbert-Str. 27<br>64289 Darmstadt</p><p><a href="https://www.nachdenken-in-darmstadt.de/termine/" target="_blank">Zur Webseite der Veranstaltung</a></p><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/Flyer-KULT-tic-20260724.pdf" target="_blank">Informationen zur Veranstaltung</a></p><p>Unter diesem Motto möchten wir zukünftig lokale, aber auch regionale & überregionale Künstler unterstützen und ihnen dabei helfen, sich und ihre Programme vorstellen zu können. Sie haben zwar nicht den Bekanntheitsgrad namhafter Kolleginnen und Kollegen aus der Liedermacherszene, z. B. einer Eva Vargas oder eines Hannes Wader, dafür aber viel Engagement und Talent und oftmals genauso viel zu bieten. Ihnen allen fehlt halt manchmal leider nur das berühmte „Quentchen Glück.”</p><p>Den Auftakt macht das <strong>Duo „KULT-tic” mit Wolfgang und Sonja</strong>.</p><p>Der Eintritt ist frei – wir bitten um Solidarspenden zur Kostendeckung.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Neuwied</strong></p><p>Am Dienstag, 18. August 2026, um 18:00 Uhr<br>Thema: <strong>Gründung eines NachDenkSeiten-Gesprächskreises in Neuwied</strong></p><p>Ort: Galerie und Atelier – Kunst im Kiez<br>Engerser Straße 68<br>56564 Neuwied<br>Parkplätze in der Nähe kostenfrei ab 18.00 Uhr<br>vom (Bus)Bahnhof Neuwied in 15 Min. zu Fuß erreichbar</p><p>NachDenkSeiten-Gesprächskreise bieten eine wertvolle Möglichkeit, Leserinnen und Leser der <em>NachDenkSeiten</em> miteinander ins Gespräch zu bringen. Sie schaffen Räume für persönlichen Austausch, neue Kontakte und gemeinsame politische Diskussionen. Im Gegensatz zur reinen Online-Kommunikation entstehen hier direkte Begegnungen, die Vertrauen fördern und die Wirkung der <em>NachDenkSeiten</em> in die Gesellschaft hinein verstärken können.</p><p><strong>Ziel des Treffens</strong><br>Beim ersten Treffen wird es darum gehen, in Neuwied einen Gesprächskreis der <em>NachDenkSeiten</em> ins Leben zu rufen und die Modalitäten zukünftiger, regelmäßiger Treffen gemeinsam zu bestimmen. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. </p><p>Gesprächsführung / Moderation: Henning Baur, Gesprächskreis Neuwied / <a href="mailto:henning.baur@gmail.com">henning.baur@gmail.com</a></p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer</strong></p><p>Am Mittwoch, 19. August 2026, um 19:00 Uhr<br>Thema: <strong>Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Andrej Hunko</strong></p><p>Ort: Im Restaurant „Delphi”<br>Nebenzimmer<br>Tullastr. 50<br>67346 Speyer</p><p>Am 29. Juli 2026 wurde der oberste medizinische Berater des amerikanischen Präsidenten während der Coronazeit – <strong>Anthony Fauci</strong> – von einem Senatsausschuss des US-Kongresses zu wichtigen Themen der Coronapolitik befragt. Dabei verweigerte er auf alle 111 Fragen die Aussage und berief sich dabei auf den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, um sich nicht selbst zu belasten.</p><p>Der Organisator der Anhörung – <strong>Senator Rand Paul</strong> – sagte zu Beginn: <em>„Ich hoffe, dass Dr. Fauci heute reinen Tisch macht, zugibt, dass es ein Fehler war, gefährliche Forschung in China zu finanzieren, einräumt, dass das Risiko dieser gefährlichen Forschung jeden möglichen Nutzen überstieg, um Vergebung bittet und verspricht, unserer Regierung dabei zu helfen, Sicherheitsvorkehrungen zu entwickeln, damit eine vom Menschen verursachte Epidemie nie wieder auftritt.“</em></p><p>Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Aber die Anhörung war ein wichtiger Beitrag, die großen Widersprüche der Coronapolitik und die Fehler der Forschungsförderung öffentlich zu benennen. Es gibt noch viele Fragen zur Coronapolitik. Darüber wollen wir reden.</p><p><em>Beginn des Treffens ist um 18:00 Uhr für Gespräche und ein Abendessen vorab.</em></p><p><strong>Andrej Hunko</strong> ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europarates. Er hat die Corona-Politik parlamentarisch begleitet und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Professor Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre, denn Corona ist ganz und gar nicht aufgearbeitet und erledigt. Denn:</p><ul><li>Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmaßes wurde nie ernsthaft untersucht.</li><li>Der Antrag auf einen echten Untersuchungsausschuss wurde blockiert.</li><li>Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.</li><li>Ungerechtfertigt verhängte Bußgelder wurden nicht zurückgezahlt.</li><li>Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.</li><li>Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.</li><li>Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.</li></ul><p>Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung – nicht aus parteitaktischen Gründen, sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert. </p><p>Andrej Hunko wird auch auf wesentliche Aussagen im Buch „Vereinnahmte Wissenschaft – Die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts“, herausgegeben von Bastian Barucker, eingehen. </p><p><em>Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.</em></p><p><em>Die Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Kosten freuen wir uns.</em></p><p><em>Wegen der begrenzten Sitzplätze bitten wir für den Fall einer Teilnahme um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an <a href="mailto:rowak@gmx.de"><strong>rowak@gmx.de</strong></a></em>.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg</strong></p><p>Am Samstag, 22. August 2026, um 18:00 Uhr<br>Thema: <strong>Reisebericht aus Russland: Zu Gast bei Freunden</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Michael Kraus / Heinz Kölbl</strong></p><p>Ort: Stefan Schranner<br>Frau-Holle-Weg 28<br>97084 Würzburg</p><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/2026-08-15-22_Russland-Reisebericht_NDS-GK-SW-WUeDFV-SW-WUe_komprimiert.pdf" target="_blank">Informationen zur Veranstaltung</a></p><p><strong>Bilder, Fakten und Erlebnisse von Reisen nach Russland</strong> – mit Michael Kraus (Politologe) und Heinz Kölbl (Rentner): <strong>Baltikum, Moskau, Sankt Petersburg</strong></p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt (<a href="https://www.nachdenken-in-darmstadt.de" target="_blank">nachdenken-in-darmstadt.de</a>) in Kooperation mit dem Kultursteher e.V. und der Stiftung Friedensmal</strong></p><p>Am Donnerstag, 27. August 2026, um 19:00 Uhr<br>Thema: <strong>Nur durch Frieden bewahren wir uns selber – Die Bergpredigt als Zeitenwende</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Eugen Drewermann</strong></p><p>Ort: Orangerie Darmstadt<br>Bessunger Str. 44<br>64285 Darmstadt</p><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/Flyer-Eugen-Drewermann-in-Darmstadt.pdf" target="_blank">Informationen zur Veranstaltung</a></p><p>Wer Eugen Drewermann kennt, weiß um die Tiefe seiner Gedanken und die Schärfe und Deutlichkeit seiner Reden. </p><p>Wer ihn noch nicht kennt, sollte die Möglichkeit nutzen, ihn anzuhören und sich überraschen zu lassen. Niemand, der oder die sich bei dem Thema Frieden angesprochen fühlt und möglicherweise hier und da mit einer eigenen Position zu diesem Thema kämpft, sollte diese Termin verpassen.</p><p>Herr Drewermann hat einen klaren „Kompass” und folgt seinem „Nordstern” wie wenig andere. Man kann sicherlich seine Bücher lesen und seinen Reden aus der Konserve folgen, aber „live” jemanden wie ihn zu hören ist schon nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Als religiöser Mensch, der seine Vorträge natürlich auch an Mitmenschen anderer Konfessionen sowie Agnostiker und Atheisten adressiert, beginnt er gerne mit den Worten:</p><blockquote><p>„Ich wäre auch ohne Sie Pazifist, aber mit Ihnen zusammen ist es schöner.”</p></blockquote><p><strong>Eine Anmeldung ist erforderlich unter <a href="mailto:drewermann-darmstadt@gg-g.info">drewermann-darmstadt@gg-g.info</a></strong></p><p>Der Eintritt ist frei – wir bitten um Solidarspenden zur Kostendeckung.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | <a href="https://www.nachdenken-in-berlin.de" target="blank">nachdenken-in-berlin.de</a></strong></p><p>Am Montag, 31. August 2026, um 18:30 Uhr<br>Thema: <strong>„Neue Weltmacht China – Konkurrent oder Partner?“</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Uwe Leuschner</strong></p><p>Ort: Gemeindezentrum Kemnitz<br>Kemnitzer Dorfstraße 27b<br>14542 Werder (Havel) Zunftwirtschaft</p><p><a href="https://www.werderstehtauf.de/veranstaltungen" target="_blank">Zur Webseite der Veranstaltung</a></p><p>Wir wollen uns an diesem Abend besonders mit China befassen und dazu Fragen an Uwe Leuschner stellen, der dort fünf Jahre gelebt und als Industriemanager gearbeitet hat.</p><ul><li>Wie kommunistisch und konfuzianistisch ist China heute?</li><li>Wie demokratisch oder totalitär / elitär?</li><li>Wie steht es um die Presse- und Meinungsfreiheit?</li><li>Was ist von dem Sozialkreditsystem zu halten, wie repressiv ist es?</li><li>Milliardäre im Kommunismus – wie passt das?</li><li>Wie groß sind die Einkommens- und Vermögensunterschiede und wie entwickeln sie sich?</li><li>Gibt es Eliten? Geldeliten, Machteliten?</li><li>Ist China noch ein Entwicklungsland?</li><li>Unterschiede Stadt / Land</li><li>Was macht China besser als der Westen und was können wir von China lernen?</li><li>Tritt China in Afrika neokolonialistisch auf? Und nutzt es internationalen Handel zur Schaffung von Abhängigkeiten und Vasallen?</li><li>Ist der wachsende Einfluss Chinas für die Menschen im Westen eine Chance, um aus der Umklammerung durch die Macht- und Geldeliten freizukommen?</li></ul><p><em>der Referent:</em><br>Uwe Leuschner, geboren am 8. November 1960 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz. Er lernte dort Maschinenbauer, studierte Außenwirtschaft in Prag, arbeitete als Exportkaufmann im DDR-Außenhandel und ab 1996 als Logistiker in Russland für verschiedene Transportunternehmen, vornehmlich im Containerverkehr zwischen Fernost und Westeuropa. Seine letzte Position war als Chief Executive Officer (CEO) der in Wien ansässigen Far East Land Bridge Ltd., einem weltweit operierenden Logistikunternehmen. Er lebte fünf Jahre in China.</p><p><strong>Fahrplan für Teilnehmer aus Berlin</strong><br>RE1 ab Berlin-Charlottenburg 17:10, Bahnhof Werder an 17:38<br>Bus 630 ab Bahnhof Werder 17:49, Werder-Kemnitz an 17:59<br>Der Rücktransfer zum Bahnhof wird mit Privat-PKWs organisiert<br>Parkplätze sind ausreichend vorhanden</p><p><strong>Mehr Informationen und Anmeldung</strong><br>Über Änderungen bei der Planung können wir nur angemeldete Teilnehmer informieren.<br>Weitere Infos auf der Webseite: <a href="https://www.werderstehtauf.de/veranstaltungen">werderstehtauf.de/veranstaltungen</a></p><p>Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südpfalz | <a href="https://nachdenken-in-der-suedpfalz.de/" target="_blank">NachDenken-in-der-Suedpfalz.de</a></strong></p><p>Am Donnerstag, 3. September 2026, um 19:00 Uhr<br>Thema: <strong>Friedensbildung – aber wie? – Über die Tücken der „Kriegsertüchtigung“</strong><br>Redner/Diskussionspartner: <strong>Dr. Heinz Klippert</strong></p><p>Ort: Kultur am Dorfbrunnen<br>Dorfbornstraße 37<br>76833 Frankweiler</p><p>Dr. Heinz Klippert sieht die aktuelle Aufrüstungs-, Sanktions- und Kriegsertüchtigungspolitik als hoch riskantes <em>Spiel mit dem Feuer</em> und plädiert angesichts der damit verbundenen Eskalationsgefahren und Kriegsrisiken für ein entschiedenes Hinterfragen dieses Konfrontationskurses in Schulen und Gesellschaft.</p><p>In seinem Vortrag problematisiert Klippert das ausgeprägte „Gut-Böse-Denken“, wirft einen zornigen Blick auf die verheerenden Kriegsfolgen, hinterfragt die aktuelle Kriegslogik und Rüstungsoffensive und tritt für einen <em>reflektierten Pazifismus</em> ein, der vorrangig auf Kriegsprävention und gewaltfreie Konfliktlösung zielt und eine entsprechend akzentuierte Bildungsarbeit vorsieht.</p><p>Klippert liefert fundierte Problemanzeigen, Analysen und Denkanstöße, die verdeutlichen, dass Friedensbildung mehr sein muss als einseitige Wehrdienst-Werbung und mentale und emotionale Kriegsertüchtigung.</p><p><strong>Kriege sind nie alternativlos! Dafür ein Bewusstsein zu schaffen, ist Ziel und Anspruch des Vortrags.</strong></p><p><em>der Referent:</em><br>Dr. Heinz Klippert ist promovierter Ökonom, studierter Soziologe, ausgebildeter Gymnasiallehrer, Lernforscher, Lehrerbildner und Verfasser zahlreicher Bücher zu aktuellen Bildungsfragen, neuen Lernmethoden und sozialethischen Themen –  darunter das neue Werk <strong>„Frieden sichern?! Anleitung zur Belebung pazifistischen Denkens“</strong>.</p><p><strong>Eintritt: Frei</strong></p><p>Sie wollen zu der Veranstaltung kommen? Das freut uns! Sie erleichtern unsere Planung, wenn Sie uns kurz per E-Mail an <a href="mailto:kontakt@nachdenken-in-der-suedpfalz.de">kontakt@nachdenken-in-der-suedpfalz.de</a> informieren.</p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155000</span> 155000 Hinweise des Tages II https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005 Fri, 14 Aug 2026 14:43:56 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005 <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br /> <span id="more-155005"></span><br /> Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005</span> <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br><span id="more-155005"></span><br>Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte stoßen, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund dafür: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachträglich eingeschränkt oder/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.</p><p>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h01">Mauerbau 1961: Verschwiegene Ursachen und Hintergründe</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h02">„Beschaffen wir das Richtige?“ Was Europa bei Aufrüstung lernen sollte</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h03">Hohe Zinskosten: Für die USA werden Kredite teurer – und Trump nimmt immer mehr auf</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h04">Arbeitsmarkt: Studie – Ausländische Fachkräfte stützen Wirtschaft im Osten</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h05">»Die Landesmedienanstalten übernehmen Aufgaben der Sicherheitsbehörden«</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h06">„Wenn Knochen gebrochen werden“ – im Gespräch mit Tair Borchardt</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h07">Langer Ausflug: Trumps Kriege und seine Krieger</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h08">Vom Wohnzimmer an die Front: Freiwillige drucken Drohnen- und Bombenteile für die Ukraine in ganz Europa</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h09">“Es zahlt sich nicht mehr aus”: Kleine Händler kämpfen mit neuen Verpackungsregeln</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h10">BSW streitet über AfD: Die Wagenknecht-Partei im Niedergang</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h11">42 zu eins</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h12">Wegen Iran-Krieg: Deutsche Gasspeicher in Bedrängnis – Ziele noch erreichbar?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h13">Wie Correctiv im Streit mit Markus Lanz journalistische Standards über Bord wirft</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h14">»Das ist politisches Totalversagen«</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005#h15">Veranstaltungshinweise der Woche</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>Mauerbau 1961: Verschwiegene Ursachen und Hintergründe</strong><br>Vor 65 Jahren, am 13. August 1961, hat die DDR die Grenze zur BRD und zu Westberlin gesichert, auch durch den Bau der sogenannten Mauer. Das wird dem untergegangenen Land bis heute vorgeworfen. Die internationalen Ursachen für das Ereignis werden oft übersehen, verschwiegen oder verdreht. Eine Spurensuche.<br>Wie jedes Jahr wird in den medialen Beiträgen und offiziellen Reden zum 65. Jahrestag des „Mauerbaus“ ein Zitat des damaligen DDR-Partei- und Staatschefs Walter Ulbricht wiederholt, das zum geflügelten Wort wurde: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Auch dieses Mal wird zwar wiedergegeben, was Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz auf eine Frage der Journalistin Annemarie Doherr antwortete – aber nicht, was er hinzufügte. Ein Beispiel dafür liefert seit Jahren der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) auf seinem Online-Portal „Die Berliner Mauer“. Im Video der damaligen Pressekonferenz ist nur noch kurz zu hören, dass der DDR-Staatschef weiterredet. Doch was er sagt, geht im Off-Kommentar „Ulbrichts Worte werden zur Lüge des Jahrzehnts“ unter.<br>Quelle: <a href="https://globalbridge.ch/mauerbau-1961-verschwiegene-ursachen-und-hintergruende/">Globalbridge</a></li><li><a name="h02"></a><strong>„Beschaffen wir das Richtige?“ Was Europa bei Aufrüstung lernen sollte</strong><br>In nur 40 Tagen beschossen die USA und Israel gegen den Iran rund 13.000 Ziele – und leerten dabei ihre Raketenlager schneller, als die Industrie sie auffüllen kann. Rüstet Europa nach dem Muster, das sich im Iran-Krieg nicht bewährte? […]<br>Bekanntlich werden in Deutschland gerade in atemberaubender Geschwindigkeit Gelder für Rüstungsgüter ausgegeben. Dabei wird nicht groß gefragt, ob der Bedarf am Kriegsbild von gestern oder dem von morgen ausgerichtet ist. Das Verteidigungsministerium hat von der Politik und Öffentlichkeit gleichsam einen Blankoscheck erhalten, das zu tun, was man für angemessen hält. Wer fragt, dem wird geantwortet: Wir erfüllen mit unserer Rüstung NATO-Anforderungen.<br>Doch Experten wissen: Dies basiert auf einem Kriegsbild, das in US-Militärkreisen höchstens bis 2022 en vogue war. Der für den Rüstungsetat mit zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz hat seine diesbezüglichen Sorgen in einem DLF-Interview am 21. Juli nach einem Besuch der Ukraine mit ihrer Drohnen-gestützten Kriegsführung zum Ausdruck gebracht. Er sagte u. a.: „Im Moment muss man alles auf den Prüfstand stellen … Macht das alles noch Sinn, … vor allem wenn es Entwicklungsprojekte sind, die zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre dauern sollen? Beschaffen wir das Richtige?“<br>Quelle: <a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/welche-lehren-werden-fuer-die-aufruestung-europas-aus-dem-iran-krieg-gezogen/b64022d4-559c-4c2d-83c3-7c922d27a378">der Freitag</a><p>dazu: <strong>Moderne Kriegsführung: Machts die Ukraine vor? Interview Andreas Schwarz, SPD</strong><br>Quelle: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/moderne-kriegsfuehrung-machts-die-ukraine-vor-interview-andreas-schwarz-spd-100.html">Deutschlandfunk</a></p><p>dazu auch: <strong>Haushaltskrise spitzt sich zu – Klingbeil entlässt Abteilungsleiterin</strong><br>Die geplanten Rekordschulden sorgen für Riesenärger. Nun fordert die Union Neuverhandlungen im Bundestag. […]<br>Bei der letzten Sitzung der Bundestagsfraktion, die wegen des Wechsels von Jens Spahn zu Thorsten Frei als Fraktionsvorsitzendem einberufen worden war, gab es offenbar auch heftige Kritik an der Haushaltspolitik. Wie Teilnehmer der Sitzung Ende Juli erklären, sollen mehrere Abgeordnete auf eine grundlegende Überarbeitung des Haushaltsgesetzentwurfs gedrängt haben.<br>Demnach lautete der Vorwurf, dass die geplante Verschuldung viel zu hoch und somit ein dramatischer Anstieg der Zinslasten programmiert sei, was die Handlungsfähigkeit des Staates gefährde. Dem Vernehmen nach soll Bundeskanzler Friedrich Merz sich einverstanden erklärt haben, dass die Unionsfraktion bei den ab September anstehenden parlamentarischen Beratungen zum Haushaltsgesetz auf Nachbesserungen drängt.<br>Für die schwarz-rote Koalition verheißt dies noch mehr Ärger und Konflikte.<br>Quelle: <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundesetat-haushaltskrise-lars-klingbeil-entlaesst-abteilungsleiterin/100246863.html">WirtschaftsWoche</a></p><p><em><strong>Anmerkung André Tautenhahn:</strong> Interessant. Stellt die Unions-Bundestagsfraktion etwa die Verschuldung für Aufrüstung infrage. Sicherlich nicht. </em></p></li><li><a name="h03"></a><strong>Hohe Zinskosten: Für die USA werden Kredite teurer – und Trump nimmt immer mehr auf</strong><br>Die hohen Haushaltsdefizite der Regierung von Donald Trump fordern ihren Tribut: Die USA müssen immer mehr Geld für Zinszahlungen aufwenden. Laut einem Experten sind es bereits 100 Milliarden Dollar. Pro Monat.<br>In den USA haben eine ungebremste Verschuldung und die hartnäckig hohe Inflation die Kosten der Staatsverschuldung auf langjährige Höchststände getrieben. Bei einer Auktion von US-Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren lag die Rendite am Donnerstagabend bei über 5,2 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren. Experten sehen in den steigenden Kosten für die hohe Staatsverschuldung zunehmend ein Problem für die US-Regierung unter Präsident Donald Trump vor den Zwischenwahlen im November.<br>Experten erklären die vergleichsweise hohen US-Renditen vor allem auch mit der rasant steigenden Verschuldung. Seit geraumer Zeit sieht sich die US-Regierung unter Präsident Donald Trump mit einem wachsenden Staatsdefizit konfrontiert.<br>Quelle: <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/staatsverschuldung-us-zinszahlungen-steigen-unter-trump-auf-100-milliarden-im-monat-a-1808bc96-9795-41d6-8dba-63229b526ed2">DER SPIEGEL</a><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Die hohe Verschuldung der USA hat vor allem mit den irrsinnigen Unternehmenssteuersenkungen der letzten Jahrzehnte zu tun, auch durch Trump, zuletzt die “Big Beautiful Bill” von 2025, die alleine 500 Milliarden Dollar jährlich an Großunternehmen verschenkt. Und natürlich mit dem wahnsinnig teuren US-Militär (ca. 1 Billion Dollar pro Jahr). Wären das, auf Deutschland übertragen, Mahnungen an den SPIEGEL, der die verrückte deutsche Aufrüstung unterstützt und als neoliberales Zentralorgan allen Ernstes noch mehr teure Unternehmenssteuergeschenke in Deutschland fordert? Im Übrigen ist es spannend, dass der SPIEGEL sich für jede Story die Rosinen herauspickt: soll auf die angeblich teuren, unflexiblen, unproduktiven und risikoscheuen deutschen Arbeitnehmer eingedroschen werden, dann werden immer die flexiblen, fleißigen, hochproduktiven und Aktien-affinen US-Amerikaner herausgeholt; geht es um die Schuldensituation, dann dienen die USA als warnendes Beispiel. Dabei gibt es auch eine gute Seite von Staatsschulden, wenn damit (vor allem durch Joe Biden) tatsächlich Firmeninvestitionen oder der Privatkonsum angeregt werden, aber so weit will der SPIEGEL gar nicht denken: Staatsschulden sind immer des Teufels.</em></p></li><li><a name="h04"></a><strong>Arbeitsmarkt: Studie – Ausländische Fachkräfte stützen Wirtschaft im Osten</strong><br>Rund zehn Prozent der Wertschöpfung in Ostdeutschland tragen ausländische Fachkräfte bei. Gleichzeitig sinkt die Zahl der deutschen Arbeitskräfte. Ein Trend verschärft die Lage erheblich.<br>Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor Wohlstandsverlusten im Osten, sollte es nicht gelingen, mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen.<br>Laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht des arbeitgebernahen Instituts leisten Beschäftigte ohne deutschen Pass einen immer wichtigeren Beitrag für die Wirtschaft in Ostdeutschland. Sie glichen den demografiebedingten Schwund an Arbeitskräften zu einem großen Teil aus.<br>Im Jahr 2025 trugen sie rund 68,3 Milliarden Euro oder 10,5 Prozent zur Wertschöpfung in den ostdeutschen Bundesländern bei. Ohne Zuwanderung würde die Zahl der Arbeitskräfte in der Region demnach stark zurückgehen.<br>Quelle: <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/arbeitsmarkt-studie-auslaendische-fachkraefte-stuetzen-wirtschaft-im-osten/100247305.html">Handelsblatt</a><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Unseren täglichen “Arbeitskräftemangel” gib uns heute – ich kann es nicht mehr hören. Ostdeutschland (<a href="https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/zuwanderung-jeder-zehnte-euro-im-osten-kommt-von-auslaendern.html">laut IW-Studie inklusive Berlin</a>) hat tatsächlich riesige Arbeitsmarktprobleme, nämlich eine hohe und weiter steigende Massenarbeitslosigkeit (die sogenannte Unterbeschäftigungsquote liegt <a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Bundeslaender/Thueringen.html">zwischen 7,8 Prozent für Thüringen</a>, und <a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/BA-Gebietsstruktur/RD/RD-Berlin-Brandenburg.html">10,4 Prozent für Berlin-Brandenburg</a>). Für sechs bis zehn Arbeitslose gibt es gerade mal eine offene Stelle, und würden nicht so viele Arbeitnehmer in Rente gehen (auch “früher” und mit Abschlägen), dann sähe die Arbeitslosenquote noch viel schlimmer aus. Im Osten insgesamt liegt die Arbeitslosenquote satte <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61718/arbeitslose-und-arbeitslosenquote/">zwei Prozentpunkte höher als im Westen</a>. In dieser Situation einen Fachkräftemangel oder gar Arbeitskräftemangel zu behaupten, <a href="https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/zuwanderung-jeder-zehnte-euro-im-osten-kommt-von-auslaendern.html">wie es die IW-Studie</a> tut, ist blanker Zynismus. Im Übrigen: wenn 13,3 Prozent der SV-Beschäftigen 10,5 Prozent der Wertschöpfung erwirtschaften, dann bekommen sie 21 Prozent weniger Lohn als die deutschen Arbeitnehmer. Mit anderen Worten, ausländische Arbeitskräfte werden hauptsächlich in den üblichen Niedriglohnbranchen (Verkauf, Gastronomie, Reinigung, Kurierfahrten…) eingesetzt, und das IW hätte gerne mehr Niedriglohnjobs und mehr ausländische Arbeitskräfte, sie zu besetzen.</em></p></li><li><a name="h05"></a><strong>»Die Landesmedienanstalten übernehmen Aufgaben der Sicherheitsbehörden«</strong><br>Die Landesmedienanstalten durchsuchen das Internet nach mutmaßlich rechtswidrigen Inhalten. Dazu nutzen sie eine KI namens KIVI. Der Publizist Norbert Häring hat nun Auskunft darüber verlangt, welche Daten über ihn gespeichert wurden.<br>Was als Aufsicht über private Rundfunkanbieter begann, hat sich längst auf das Internet ausgeweitet. Mit KIVI setzen die deutschen Landesmedienanstalten dabei auf Künstliche Intelligenz, um mögliche Rechtsverstöße aufzuspüren. Norbert Häring (»Der Wahrheitskomplex«) will nun wissen, ob und welche Daten das System über ihn gesammelt hat. Im Gespräch mit Roberto De Lapuente erklärt er, warum ihn nicht nur KIVI selbst beunruhigt, sondern auch die Ausweitung der Kompetenzen der Medienanstalten – und weshalb massenhafte DSGVO-Anfragen für sie zu einem ganz praktischen Problem werden könnten.<br>Quelle: <a href="https://overton-magazin.de/dialog/die-landesmedienanstalten-uebernehmen-aufgaben-der-sicherheitsbehoerden/">Overton Magazin</a></li><li><a name="h06"></a><strong>„Wenn Knochen gebrochen werden“ – im Gespräch mit Tair Borchardt</strong><br>Vom Verfassungsschutz zur Repression gegen die Palästina-Solidaritätsbewegung: Die Jüdische Stimme steht erneut im Fokus staatlicher Überwachung. Warum wird eine jüdische Organisation als „extremistisch“ eingestuft, welche Folgen hat die Repression und welche Rolle spielt dabei der vermeintliche Kampf gegen Antisemitismus? Im Gespräch mit etos.media-Redakteur Jakob Reimann erläutert Tair Borchardt, Vorstandsmitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Perspektiven auf BDS, deutsche Erinnerungspolitik und den autoritären Staatsumbau.<br>Quelle: <a href="https://etosmedia.de/politik/wenn-knochen-gebrochen-werden-im-gespraech-mit-tair-borchardt/">etos.media</a></li><li><a name="h07"></a><strong>Langer Ausflug: Trumps Kriege und seine Krieger</strong><br>Schimmel in Duschen, stinkende Klos, keine Seife und als Mahlzeit eine halbe Tasse Reis und zwei Fladen: Die Nachrichten kommen ausnahmsweise nicht aus Berliner Schulen, sondern vom US-Flugzeugträger »Abraham Lincoln«. Der startete November 2025 zu einer Pazifik-Tour und ist seit Januar in Iran-Nähe fürs demokratisch-regelbasierte Bombardieren. Einige der 5.000 Besatzungsmitglieder drohen nach 250 Tagen Dienst mit Selbstmord. Zur Sprache kam das am Donnerstag vergangener Woche bei einem Treffen von Angehörigen der Soldaten mit Spitzen der US-Marine. Da stotterten Admiräle: Die Lüftung sei ausgefallen, die Waschmaschinen auch, aber es gebe psychologische Hilfe, nur kein frisches Obst oder Gemüse, weil die Nachschubbasis Bahrain durch Irans Beschuss ausgefallen sei.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527889.langer-ausflug.html">junge Welt</a></li><li><a name="h08"></a><strong>Vom Wohnzimmer an die Front: Freiwillige drucken Drohnen- und Bombenteile für die Ukraine in ganz Europa</strong><br>Im Krieg in der Ukraine haben 3D-gedruckte Kunststoffteile einen festen Platz im Arsenal der Streitkräfte eingenommen. Das geht aus einem ABC-Bericht hervor. Einen erheblichen Anteil der Produktion übernehmen dabei Freiwillige außerhalb des Landes. In Privatwohnungen, Garagen und kleinen Druckerfarmen quer durch Europa entstehen Gehäuse für Drohnenbomben, mechanische Auslösesicherungen, Antennen und weitere Komponenten, die auf offiziellem Weg nicht schnell genug an die Front gelangen.<br>Quelle: <a href="https://3druck.com/case-studies/vom-wohnzimmer-an-die-front-freiwillige-drucken-drohnen-und-bombenteile-fuer-die-ukraine-in-ganz-europa-34156229/">3druck</a><p><em><strong>Anmerkung Ala Goldbrunner:</strong> Das ist ja ungeheuerlich! Eine vollkommen neue, unkontrollierbare Entwicklung in der Waffenproduktion! Wenn das Schule macht, sind wir bald einem Heer von in Hobbywaffenproduzenten ausgeliefert.</em></p></li><li><a name="h09"></a><strong>“Es zahlt sich nicht mehr aus”: Kleine Händler kämpfen mit neuen Verpackungsregeln</strong><br>Die EU will mit der PPWR den Binnenmarkt vereinheitlichen, doch Onlinehändler erleben gerade das Gegenteil. Sie können plötzlich für Verpackung verantwortlich sein, die sie weder herstellen noch beeinflussen […]<br>Was ist los? Wer in ein anderes Land liefern will, muss sich dort nun registrieren, die entsprechenden gelieferten Mengen melden und Gebühren für die Verpackungsentsorgung entrichten. Unternehmen ohne Sitz im jeweiligen Land müssen dafür in der Regel einen Bevollmächtigten benennen. Dieser fungiert als Ansprechpartner für die Behörden und haftet im jeweiligen Land für die Einhaltung der Vorgaben. Wer in alle 27 EU-Staaten liefert, braucht demnach 27 Lizenzen und 27 Ansprechpartner. Eine Bagatellgrenze für wenige Sendungen gibt es dabei nicht, die Pflichten greifen bereits beim ersten Paket.<br>Quelle: <a href="https://www.derstandard.de/story/3000000335303/es-zahlt-sich-nicht-mehr-aus-kleine-haendler-kaempfen-mit-neuen-verpackungsregeln">der Standard</a><p>dazu auch: <strong>EU-Kommission: Verpackungsverordnung: Brüssel empfiehlt, EU-Regeln zu ignorieren</strong><br>Offiziell hat sich die EU-Kommission dem Bürokratieabbau verschrieben. Doch während einige Gesetze vereinfacht oder entkernt werden (vor allem beim “Green Deal”), erlässt die von-der-Leyen-Behörde ständig neue, noch kompliziertere Regeln. Die am Mittwoch in Kraft getretene Verpackungsverordnung schießt den Vogel ab: Sie schafft nicht nur neue Bürokratie, die kleine Versandhändler entmutigt und manch einen zur Aufgabe zwingt. Sie kommt auch mit der kaum verhohlenen Empfehlung, allzu übergriffige Regeln kurzerhand zu ignorieren! Die im Gesetz vorgesehenen Bevollmächtigten könne man sich sparen, heißt es in Brüssel. Zudem sollten die EU-Staaten vorerst darauf verzichten, Verstöße zu ahnden. Wie bitte? Liegt Brüssel nun in Schilda? Wenn das Gesetz nichts taugt, sollte die EU-Kommission es zurückziehen, Punkt!<br>Quelle: <a href="https://lostineu.eu/verpackungsverordnung-bruessel-empfiehlt-misslungene-eu-regeln-zu-ignorieren/">Lost in Europe</a></p></li><li><a name="h10"></a><strong>BSW streitet über AfD: Die Wagenknecht-Partei im Niedergang</strong><br>Erneut dient sich die Spitze des BSW der AfD an. Sie handelt sich dabei Absagen der teils rechtsextremen Partei ein – und verprellt die Moderaten in den eigenen Reihen.<br>Quelle: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/bsw-streitet-uber-afd-die-wagenknecht-partei-im-niedergang-15939519.html">Tagesspiegel</a><p>dazu auch: <strong>Austritte, „autoritärer Stil“ – und der Flirt mit dem Tabu: Wie das BSW sich selbst zerlegt</strong><br>Sahra Wagenknecht bietet ihr Bündnis in Sachsen-Anhalt immer offensiver als Machtoption für die AfD an. Es ist ein gefährliches Spiel, das die Gräben in der Partei vergrößert.<br>Quelle: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/austritte-autoritarer-stil--und-der-flirt-mit-dem-tabu-wie-das-bsw-sich-selbst-zerlegt-15940187.html">Tagesspiegel</a></p><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:</strong> Daniel Friedrich übt den Sturm im Wasserglas. Ein journalistischer Festtag für ihn mit seinem Sturm auf Sarah Wagenknecht und das BSW. Der Tagesspiegel-Redakteur kann sich richtig austoben.</em></p></li><li><a name="h11"></a><strong>42 zu eins</strong><br>Dax-Vorstandsgehälter 2025 abermals gestiegen: Im Schnitt auf das 42fache eines normalen Beschäftigtengehalts<br>Nicht wenige Arbeiter müssen hierzulande mittlerweile schon froh sein, wenn eine Gehaltserhöhung auch nur die Inflation ausgleicht, also wenigstens auf keine faktische Verschlechterung der eigenen finanziellen Situation hinausläuft. Sorgen freilich, die in den höchsten Chefetagen der Bundesrepublik niemanden zu grämen brauchen: Die Vorstände der Dax-Konzerne haben 2025 um vier Prozent höhere Vergütungen erhalten als im Vorjahr, wie aus der am Donnerstag präsentierten diesjährigen Vorstandsvergütungsstudie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Damit ging der Durchschnittsvorstand im zurückliegenden Jahr mit über 3,9 Millionen Euro in der Tasche nach Hause.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527888.verteilungsfrage-42-zu-eins.html">junge Welt</a></li><li><a name="h12"></a><strong>Wegen Iran-Krieg: Deutsche Gasspeicher in Bedrängnis – Ziele noch erreichbar?</strong><br>Die deutschen Gasspeicher liegen noch unter dem Vorjahresniveau. Droht ein Engpass im Winter? Ein Speicherbetreiber warnt – die Bundesnetzagentur gibt Entwarnung.<br>Der Iran-Krieg bringt die Gasspeicherziele in Deutschland zum Wackeln. Weil die Preise für Erdgas durch die Sperrung der Straße von Hormus drastisch angestiegen sind, lohnt es sich für Speicherbetreiber kaum noch, ihre Anlagen zu befüllen. Eigentlich kaufen die im Sommer Gas zu einem vergleichsweise günstigen Preis ein, um es im Winter mit Gewinn an Verbraucher wieder zu verkaufen. Doch diese als Sommer-Winter-Spread bekannte Gewinnmarge droht, zu klein auszufallen.<br>Quelle: <a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/iran-krieg-deutsche-gasspeicher-in-gefahr-uniper-schlaegt-alarm-zr-94440500.html">Merkur.de</a></li><li><a name="h13"></a><strong>Wie Correctiv im Streit mit Markus Lanz journalistische Standards über Bord wirft</strong><br>Markus Lanz kritisiert die Potsdam-Recherche. Correctiv reagiert darauf mit Social-Media-Videos, die Lanz’ Kritik grob verfälschen und ihn unfair vorführen. Wie weit hat sich Correctiv vom Anspruch des “faktenbasierten Diskurses” entfernt?<br>Bei Correctiv wissen sie, wer Journalist ist und wer nicht. Nachdem Reporter des rechtspopulistischen Mediums Apollo am Rande des AfD-Parteitags am 4. Juli 2026 von linken Demonstranten angegriffen worden waren, verfasste Correctiv-Chefredakteurin Anette Dowideit auf Bluesky einen Post. Sie sprach sich gegen Gewalt gegenüber den Reportern aus, betonte aber zugleich: “Die Mitarbeitenden von ‚Apollo News‘ sind keine Journalisten.” Auf Nachfrage, wie sie Journalismus definiere, antwortete Dowideit: “Mein Kriterium ist: Journalisten sind Leute, die faktenbasiert berichten und sich nach bestem Gewissen mühen, wahrhaftig zu berichten.”<br>Eine gute Definition. Früher war dies auch die prominente Selbstbeschreibung von Correctiv. Das Medium stehe für “faktenbasierten Diskurs”, hieß es unter “Wir über uns” auf der Website. Der Satz ist seit Ende des Jahres dort verschwunden. Stattdessen heißt es nun, Correctiv stehe für “Journalismus, der Wirkung zeigt”.<br>Quelle: <a href="https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/abschied-vom-faktenbasierten-diskurs">LTO</a></li><li><a name="h14"></a><strong>»Das ist politisches Totalversagen«</strong><br>Der Verdi-Fachbereich Medien stimmt am Wochenende über einen Antrag für Solidarität mit dem EU-sanktionierten Journalisten Hüseyin Doğru ab. Ein Gespräch mit Rüdiger Göbel<br>Die Mitgliederversammlung der Verdi-Fachgruppe Medien, Journalismus, Film (MJF) Berlin-Brandenburg tagt am Sonnabend erneut. Sie haben gemeinsam mit Florian Warweg von der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung/Berliner Zeitung einen Antrag gestellt, der Solidarität mit dem Journalisten Hüseyin Doğru fordert. Warum ist dieser Antrag notwendig geworden?<br>Die Spitze unserer Journalistengewerkschaft schweigt, obwohl eines ihrer Mitglieder wegen seiner journalistischen Tätigkeit seit über einem Jahr mit existenzvernichtenden EU-Sanktionen bestraft wird. Hüseyin Doğru ist deutscher Journalist, lebt und arbeitet in Berlin und ist Mitglied der Journalisten-Union in Verdi, der DJU. Seit dem 20. Mai 2025 sind seine Konten eingefroren, sein Vermögen ist blockiert, seine Reisefreiheit ist eingeschränkt. Er kann seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit faktisch nicht mehr nachgehen. Die Folgen treffen auch seine Familie. Zwischenzeitlich wurden in Sippenhaftung sogar Konten seiner Ehefrau und seiner Mutter gesperrt.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527936.journalistengewerkschaft-das-ist-politisches-totalversagen.html">junge Welt</a></li><li><a name="h15"></a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche</strong><ol type="a"><li> <strong>Mit explodierenden Immobilien- und Mietpreisen rückt eine grundlegende Frage in den Fokus: wie gehen wir mit Grund und Boden um?</strong><br> Hierzu eine wichtige Tagung in Berlin am 12.9. ab 10:30 und am 13.9.2026 ab 9:15 in 12159 Berlin-Friedenau, Sarrazinstr. 11-15, Gartenhaus<ul><li> Das Eigentum am Boden – Zur Geschichte einer Ressource<br> Prof. Dr. Ute Schneider, Uni Duisburg-Essen, Historisches Institut </li><li> Zur Bodenfrage – Eine eigentumstheoretische Perspektive<br> Dr. Niklas Angebauer, Uni Oldenburg, Institut für Philosophie </li><li> Grundeigentum verpflichtet – Warum wir eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik brauchen<br> Dipl.-Ing. Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin, Stadtplanerin und Politikerin (Bündnis 90 / Die Grünen), Berlin </li><li> Zur Transformation des landwirtschaftlichen Bodeneigentums<br> Dr. sc. oek. Rita Kindler, Berlin </li><li> Das Erbbaurecht heute: Schmuddelkind oder smarte Alternative?<br> Prof. Dr. Dirk Löhr, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Trier-Birkenfeld </li></ul><p> Quelle: <a href="https://www.stiftung-geld-boden.de/">Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung</a></p></li></ol><p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:</strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die nötigen Informationen mit dem Betreff „Veranstaltungshinweise“ an <a href="mailto:hinweise@nachdenkseiten.de">hinweise@nachdenkseiten.de</a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen wöchentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. </em></p></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=155005</span> 155005 Leserbriefe zu „Russland zum Drohnenvorfall: ‚zusammengezimmerte Provokation‘“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=154972 Fri, 14 Aug 2026 12:00:07 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154972 <p><span id="more-154972"></span><br /> <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154783">In diesem Beitrag</a> hat <strong>Tobias Riegel</strong> die medialen und politischen Reaktionen auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig kommentiert. Dieser Vorfall habe den „Kriegstreibern in Deutschland mächtig Aufwind gegeben“. Einige „unverantwortliche Akteure in Politik und Medien“ würden jetzt unbelegte und keineswegs „naheliegende“ Vorwürfe gegen Russland für „riskante und weitreichende Vorstöße, etwa zum NATO-Artikel</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154972">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154972</span> <p><span id="more-154972"></span><br><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154783">In diesem Beitrag</a> hat <strong>Tobias Riegel</strong> die medialen und politischen Reaktionen auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig kommentiert. Dieser Vorfall habe den „Kriegstreibern in Deutschland mächtig Aufwind gegeben“. Einige „unverantwortliche Akteure in Politik und Medien“ würden jetzt unbelegte und keineswegs „naheliegende“ Vorwürfe gegen Russland für „riskante und weitreichende Vorstöße, etwa zum NATO-Artikel 4“ nutzen. Unser Autor weist allerdings auch auf Ausnahmen hin, die es in deutschen Medien gebe. Mitgeteilt wird außerdem, dass die russische Botschaft von einer „zusammengezimmerten Provokation“ spreche. Beim aktuellen Kenntnisstand würden sich riskante Vorstöße zu Bündnisfällen sowie konkrete Vorwürfe des „Staatsterrorismus“ gegen einen bestimmten Staat, sowohl gegen Russland als auch gegen die Ukraine, verbieten. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Zuschriften erhalten und bedanken uns dafür. Hier folgt nun eine Leserbrief-Auswahl, für Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann</strong>.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>1. Leserbrief </strong></p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,</p><p>Das Muster von russischem Verhalten wird den Bürgern mit Dauerberieselung von Behauptungen und Vermutungen sehr deutlich kennbar gemacht.</p><p>Das Muster von USA Verhalten, da brauchts weder Behauptungen noch Vermutungen. Strafzölle, Drohungen, Sanktionen, Kriege wie Vietnam, Irak, Iran, das Versprechen, sich Grönland einzuverleiben, Guantanamo sind ein bewiesenes Muster.</p><p>Mit freundlichem Gruß<br>Patrick Janssens</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>2. Leserbrief</strong></p><p>Guten Tag Herr Riegel,</p><p>die Frage: “Wer war es und warum bzw. wozu?” ist doch offensichtlich nach wie vor ungeklärt, oder aber, sie wissen es und sagen es es nicht – aus welchen Gründen immer. Aber vermutlich wissen es all unsere kriegsgeilen, dummschwätzenden Russenhasser offenbar wirklich nicht. Ist ja auch egal; denn es war wie immer sowieso der Russe. </p><p>Aber wenn der Russe es war, dann hält man es für unwahrscheinlich, daß man das Ding nicht auch zur Explosion gebracht, sofern man das gewollt hätte. Daraus ergibt sich eigentlich die Schlußfolgerung, sofern man es mal mit denken probiert, daß es sich dabei um eine Warnung gehandelt hat. (Bei dem Politpersonal, mit dem wir immer wieder von neuem und nach jeder Wahl stets schlimmer als zuvor bestraft werden, besteht allerdings der aus sehr langjähriger Erfahrung gewonnene Eindruck, daß per Fraktionszwang und dergl. Denken bei Strafe verboten ist.) Denn die Ukraine – inzwischen wohl evident auch unter Beteiligung und Mittäterschaft von NATO und BRD – begeht doch permanent Terroranschläge in Rußland. Und man wundert sich schon lange über die Engelsgeduld auf jener Seite, daß all die Mittäter bis dato verschont geblieben sind.</p><p>Bester Gruß<br>H. Wohler</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>3. Leserbrief</strong></p><p>Hallo NDS, sehr geehrter Herr Riegel, </p><p>ich mache es mir – diametral entgegengesetzt – exakt so einfach wie das Kriegstreiberpack: Jede seiner Aussagen, die nicht belastbar bewiesen wird (und zwar im juristischen Sinne des Beweises), kommt wahlweise in eine der Schubladen ‘Gleiwitz’, ‘irakische WMDs’ oder ‘Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten’. </p><p>Gestern habe ich mich zur Auffrischung ein wenig mit Verdun 1916 befaßt. Hunderttausende Tote auf deutscher und französischer Seite (die Zahlen schwanken zwischen 500.000 und 1 Mio.), ganze Fußballstadien voller Söhne und Väter in kürzester Zeit lebendig verbrannt, von der Dicken Berta zerfetzt oder in den mit Wasser vollgelaufenen Bombentrichtern elend ersoffen, in die sie gesprungen sind, um Schutz vor Granaten und MG-Feuer zu suchen. Reihenweise in ebenfalls kürzester Zeit verrückt gewordene junge Kerle hocken in schlammigen Schützengräben und bringen auch auf Befehl kein einziges Wort mehr heraus, und die, die noch sprechen, nennen das Schlachtfeld ‘Blutpumpe’, ‘Fleischwolf’ und ‘Hölle’. </p><p>Wer sich das alles vorzustellen versucht, scheitert zwangsläufig – und wer sich vorzustellen versucht, daß das kranke Pack so etwas anscheinend gerne wiederholen möchte, auch. Das kann kein gesunder Mensch ernsthaft wollen. </p><p>SPRECHT GEFÄLLIGST MIT DER GEGENSEITE, IHR IDIOTEN !!! </p><p>Mit freundlichen Grüßen<br>Johannes Bichler </p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>4. Leserbrief</strong></p><p>Lieber Herr Riegel!</p><p>Redliche Überlegungen wie Ihre tun Not!</p><p>Stattdessen werden wir mal wieder mit Propaganda zugeschüttet.</p><p>Anbei ein paar Überlegungen dazu.</p><p>Mit freundlichen Grüßen </p><p>Jürgen Scherer </p><p>Es sind immer die Russen Auf diese Meldung ist Verlass.Und weil das so sein muss, unterbricht der deutsche Inneminister natürlich seinen Italienurlaub. Einer muss ja da sein, um die Russen in Berlin zu empfangen, wenn sie nun doch früher als geplant einmarschieren. Dass die Drohnenentdeckung auf dem Leipziger Flughafen evtl eine gefakte Aktion zB des ukrainischen Geheimdienstes sein könnte, auf diesen “abstrusen” Gedanken kommt keiner, weder im Berliner Politzirkus noch in den ach so kritischen tonangebenden Medien unseres Landes. Ähnlich wie die Sprengung der Nordstream 2 Pipeline, die bei genauem Hinsehen gar nicht russischen Interessen entsprechen konnte, den Russen unisono in die Schuhe geschoben wurde, dies sich aber dank unabhängiger Medienarbeit als Fake herausgestellt hatte (die Ukraine war inrgendwie involviert)! So ähnlich wird jetzt mit der Causa Leipzig verfahren: Nichts genaues weiß man nicht, aber es wird wohl der Russe gewesen sein… Um das ganze dramatisch und bedrohlich genug zu gestalten, soll schon mal, außer dass Dobrindt anreist, ein NATO Gipfel einberufen werden. So schreien es die Falken ins Land, die schon seit geraumer Zeit den Schlachtruf erschallen lassen, dass man den Krieg nach Russland tragen müsse. Da käme doch der Vorwand, Russland stecke hinter der Leipziger Drohne, geradezu ein Geschenk des Kriegsgottes Mars. Was wenn aber ein Double desselben in Leipzig am Werk war, eines das sich schon lange wünscht, unter dem Schutzschirm der NATO den Krieg nach Russland tragen zu können. Koste es, was es wolle. Sollte man angesichts des immer mehr aus dem Ruder laufenden Wirkens in der ukrainischen Regierung (Immerhin hat der neue ukrainische Minister fürs Mitärische Russland das Existenzrecht abgesprochen) nicht zumindest so etwas erwägen, bevor man in Panik gerät und diese mir nichts dir nichts in der deutschen und europäischen Bevölkerung schürt. Kaltes Blut ist angesagt, nicht hitzige Bellizisterei wie die “Grünen” sie so sehr “lieben”!</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>5. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,</p><p>vielen Dank für Ihren Beitrag.</p><p>Bedurfte die Sprengung der Northstream-Pipeline in den “Tiefen” der Ostsee deutlich höhere Fachkenntnisse, Manpower und Material, war die Beschaffung einer “russischen” Drohne sowie die Platzierung in der Nähe der drei in der Nähe des Flughafenzaunes geparkten ANTONOV- Frachtflieger relativ einfach. Selbst die Beschaffung der paar Kilo “russischen” Sprengstoffs sollte kein Problem gewesen sein. </p><p>Dass mit einem gezielten Fußtritt die Drohne unschädlich gemacht worden war, bevor ein Schaden an einem der Frachtflieger entstehen konnte, scheint mir die Darstellung eines Aktes unfreiwilliger Komik zu sein. Dazu gehört auch der “Glücksfall” des abgefallenen Zünders! </p><p>Offenbar gehört immer weniger dazu, um interessierte Kreise “Der Russe wars!” schrei(b)en zu lassen, obwohl unklar ist, ob der Täter nicht in den eigenen Reihen oder den Reihen Verbündeter zu suchen ist.</p><p>Es wäre schön, wenn nicht nur die Zeit, sondern auch die Bundesanwaltschaft Erfolg bei der Aufklärung dieses Falles hat.</p><p>Mit freundlichen Grüßen<br>Günter Steinke</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>6. Leserbrief</strong></p><p>Bei all dem inszenierten Theater bleibt eine Frage offen: Wie kommen Drohnen von Russland nach Deutschland. Müssten sie nicht über das Territorium anderer Staaten, z.B. Polen, fliegen? Es sei denn es gäbe einen russischen „Drohnen-Piloten“ in Deutschland, was aber bei der scharfen Überwachung nahezu ausgeschlossen ist. Alles ist sehr dubios, auch der Einsatz des Busfahrers. Für mich deutet der Vorfall eher auf eine Geheimdienstaktion hin, und fügt sich damit in die gängige Russlandhetze und die Kriegsvorbereitungen ein. Der Wahnsinn nimmt von Tag zu Tag zu.</p><p>Beste Grüße<br>Dr. Wolfgang Bittner</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>7. Leserbrief</strong></p><p>Hallo NDS,</p><p>wussten Sie es noch nicht? Der Sender Gleiwitz hat doch gestern am 10. August (sehr bedeutsam!) eine Depesche (noch) unbekannten Verfassers erhalten, wonach die Segelyacht “Andromeda” jüngst zu ihrem zweiten Einsatz aufgebrochen ist. Das Abenteuer fand diesmal nicht in der Ostsee statt, sondern entlang der Elbe. Die “Andromeda” kam wegen des Niedrigwassers in der Elbe nur bis Magdeburg, dort musste sie ankern und ihre “Fracht” über den Landweg zum Flughafen nach Leipzig gebracht werden. Ärgerlich für die (Celler?) Crew natürlich, denn dadurch verzögerte sich die Operation und es kam, wie es kommen musste: der Zünder war inzwischen inaktiv! Den Rest kennen wir. Meine “geheime” Quelle? Och, Wikipedia ist so heimlich nicht und geschichtlich (noch) nicht vergessen.</p><p>Lustigen Gruß<br>Claudia Limlahi</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>8. Leserbrief</strong></p><p>Lieber Tobias Riegel, </p><p>Es ist wirklich kam noch zum Aushalten, was und wie die Mainstream-Medien und der ÖRR berichten, wenn es um den Ukraine-Krieg geht. </p><p>Am Tag, als in „Tagesschau“ und „Heute Journal“ die Interpretationen der „Mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig“ mit ernst-besorgten Blick von den Moderatoren über den Bildschirm geschickt wurden, sträubten sich meine Nackenhaare. Zu offensichtlich war der Tenor, der uns erreichen sollte: Der Russe war’s.</p><p>Ich weiß (noch) nicht, und werde es vermutlich auch nicht erfahren, wer an diesem „Drohnenvorfall“ beteiligt war – vielleicht war es „der Russe“ oder der russische „Machthaber Putin“. Vielleicht auch nicht. </p><p>Das Thema wurde jedenfalls innerhalb kürzester Zeit von Print- und Digitalmedien beleuchtet, wobei nur sehr wenige sich der journalistischen Werkzeuge bedienten und ausgewogen, d.h., kritisch und mit dem Blick auf beide Seiten berichtete. Hier ein paar Beispiele, was dabei herauskam: </p><p>gmx.de: „Auch CDU-Politiker Roderich Kiesewetter äußerte sich in der “<a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/drohne-mit-sprengstoff-legt-flughafen-in-leipzig-lahm-kiesewetter-vermutet-russischen-terrorakt-1-114961075">Augsburger Allgemeinen</a>” deutlich. Er gehe von einem “gezielten hybriden Angriff, also einem versuchten Terrorakt, gesteuert von Russland” aus. Kiesewetter forderte die <a href="https://www.gmx.at/magazine/politik/thema/bundesregierung">Bundesregierung</a> auf, Konsultationen nach Artikel 4 des Nordatlantikvertrags einzuleiten – eine Vorstufe zum Bündnisfall. Deutschland sei als zentrale Logistikdrehscheibe der <a href="https://www.gmx.at/magazine/politik/thema/nato">Nato</a> und wegen der Unterstützung der Ukraine besonders im Visier. Zugleich sei die Bundesrepublik “besonders vulnerabel”, weil sie auf hybride Angriffsvektoren kaum vorbereitet sei.“ </p><p>Herr Kiesewetter will es wie immer wirklich wissen: Vorstufe zum Bündnisfall. Noch ist überhaupt nicht klar, woher diese Drohne kam – „fremde Mächte“, also ein Staatsterrorakt wird von Innenminister Dobrindt angenommen. Auch Nord-Stream II war ein Staatsterrorakt, der aber vom Mainstream nur am Rande wahrgenommen wird, wenn überhaupt.</p><p>Was machen die deutsche Politik und ihre Hofschreiber? Versuchen auf Teufel komm raus, uns weiszumachen, dass Russland so bescheuert ist, unserem Stöckchen hinterherzuspringen, nämlich die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine auf deutschem Boden anzugreifen, mit einem kaputten Zünder. So plump und dilettantisch sieht das eher nach eine False-Flag-Aktion aus, wie sie in der Vergangenheit häufig mit der Ukraine in Verbindung gebracht wurde. Mit dem exorbitanten Vertrauensvorschuss des Westens gegenüber dem kriegsgebeutelten Land macht das Sinn – die Ukraine kann sicher sein, dass selbst eine so offensichtliche Aktion in Deutschland medial und politisch nicht hinterfragt wird. </p><p>Auf das Dauernarrativ „Der Russe war’s“ wollen sie wirklich nichts kommen lassen, auch wenn es meistens erwiesenermaßen nicht gestimmt hat. </p><p>Oder die „Kieler Nachrichten“: </p><p>„Schleswig-Holstein hatte bereits in der jüngeren Vergangenheit sowohl personell als auch mit Abwehrtechnik auf die Gefahr aus der Luft reagiert. Zudem wollen die Sicherheitsbehörden sich noch enger mit der ukrainischen Partnerregion Cherson austauschen. Finke: „Es ist wichtig, dass wir von den Erfahrungen und Drohnenfähigkeiten der Ukraine lernen.“ </p><p>Die Regierung in Schleswig-Holstein will also „von der Ukraine lernen“, wie man Drohnen abwehrt. Natürlich, wer könnte besser geeignet sein, das Thema „Drohnenabwehr“ für uns zu übernehmen? Der durch unsere großen finanziellen Zuwendungen erworbene Exportschlager der Ukraine soll künftig überall eingesetzt werden und wird ja schon in jedem Kriegs- und/oder Krisengebiet angeboten. </p><p>Das nannte man früher „den Bock zum Gärtner machen“. </p><p>Das „Handelsblatt“ hat aus anderer Ecke noch etwas beizusteuern: </p><p>„Die deutsche Rüstungsindustrie steigt in eine neue Ära der Drohnenabwehr ein. In Hannover eröffnet das Unternehmen Fiberbridge Photonics an diesem Donnerstag Europas erste Serienfertigung von Hochleistungslasern in dieser Leistungsklasse. Ein Schuss soll künftig nur wenige Euro kosten – und damit deutlich weniger als die Flugabwehrraketen, mit denen Streitkräfte bislang teuer Drohnen abschießen. Wie dringlich der Aufbau solcher Abwehrsysteme ist, zeigt der jüngste Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle.“</p><p>Heißt für mich: Eine „neue Ära der Drohnenabwehr ist zwingend notwendig” – und jetzt ist endlich der richtige Zeitpunkt, darüber zu berichten. Großartig daran ist die Win-Win-Situation: Vermutlich mit ukrainischer Hilfe bauen wir für uns (und natürlich für die Ukraine) Abwehrsysteme, bei denen „ein Schuss künftig nur wenige Euro kosten (soll)). Na, wenn das kein Schnäppchen ist. Da brauchen wir ja nicht mehr zu kleckern, sondern können richtig klotzen, koste es an Menschenleben, was es will. Zynischer geht es nicht. Diplomatie, um diesen Krieg endlich zu beenden? Fehlanzeige! Ist wohl noch viel zu lukrativ – zynischer geht es kaum. </p><p>Glücklicherweise gibt es die NachDenkSeiten, sonst wäre ich langsam am Verzweifeln. Bleiben Sie am Ball!<br>Grüße Ute Stürmer</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten</strong></p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.</p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:</p><ul><li><a href="mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de</a> für Kommentare zum Inhalt von Beiträgen.</li><li><a href="mailto:hinweise@nachdenkseiten.de">hinweise(at)nachdenkseiten.de</a> wenn Sie Links zu Beiträgen in anderen Medien haben.</li><li><a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de">videohinweise(at)nachdenkseiten.de</a> für die Verlinkung von interessanten Videos.</li><li><a href="mailto:redaktion@nachdenkseiten.de">redaktion(at)nachdenkseiten.de</a> für Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.</li></ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „<a href="https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47939">Gebrauchsanleitung</a>“.</p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154972</span> 154972 Interview zur Situation des von Israel inhaftierten Dr. Mazen Rantisi https://www.nachdenkseiten.de/?p=154966 Fri, 14 Aug 2026 10:34:33 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154966 <p>Am 21. Juni wurde der „Doktor der Armen“ genannte Dr. Mazen Rantisi in Ramallah von israelischen Sicherheitsbehörden verhaftet. Seitdem ist er im Ofer Gefängnis im besetzten Westjordanland inhaftiert. Ihm wird vorgeworfen, dass die Gesundheitsorganisation, der er vorsteht, eine terroristische Vereinigung unterstützt, was von seinem Anwalt zurückgewiesen wird. Dieser beschreibt hingegen, dass Dr. Rantisi in der</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154966">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154966</span> <p>Am 21. Juni wurde der „Doktor der Armen“ genannte Dr. Mazen Rantisi in Ramallah von israelischen Sicherheitsbehörden verhaftet. Seitdem ist er im Ofer Gefängnis im besetzten Westjordanland inhaftiert. Ihm wird vorgeworfen, dass die Gesundheitsorganisation, der er vorsteht, eine terroristische Vereinigung unterstützt, was von seinem Anwalt zurückgewiesen wird. Dieser beschreibt hingegen, dass Dr. Rantisi in der Haft stark abgenommen hat und die medizinische Versorgung unzureichend ist. <strong>Moritz Müller</strong> hat mit <strong>Rita Amer</strong>, der Cousine von Dr. Rantisi, das folgende Interview geführt.<br><span id="more-154966"></span><br>Das Interview <a href="https://youtu.be/4iVmloLQafE">auf YouTube</a>:</p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/4iVmloLQafE"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><small>Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten</small></p><div class="moreLikeThis"><strong>Mehr zum Thema:</strong><p><a href="https://www.palestinemission.at/single-post/israelische-streitkr%C3%A4fte-verhaften-pal%C3%A4stinensischen-arzt-der-armen-dr-al-rantisi">Israelische Streitkräfte verhaften palästinensischen „Arzt der Armen“ Dr. Al Rantisi</a></p><p><a href="https://www.glohbe.de/article/arzt-der-armen-im-westjordanland-festgenommen-8458">Arzt der Armen im Westjordanland festgenommen</a></p><p><a href="https://phmovement.org/hwc-mazen-rantisi-palestine">Dr. Mazen Rantisi. Health Work Committees (HWC) West Bank, Palestine</a></p><p><a href="https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-08-02/ty-article/.premium/a-palestinian-doctor-held-in-an-israeli-prison-describes-neglect-and-humiliation/0000019f-c15c-d8c7-a5ff-d17dc4d60000">A Palestinian Doctor Held in an Israeli Prison Describes Medical Neglect, Beatings and Humiliation</a></p><p><a href="https://www.theguardian.com/world/2026/jun/25/israeli-forces-arrest-palestinian-doctor-of-the-poor">Israeli forces arrest Palestinian ‘doctor of the poor’</a></p><p><a href="https://www.facebook.com/ArabNews/posts/a-palestinian-doctor-known-as-the-doctor-of-the-poor-says-he-suffered-medical-ne/1475821107916232/">Palestinian ‘doctor of the poor’ alleges medical neglect, abuse in Israeli prison</a></p><p><a href="https://edm.parliament.uk/early-day-motion/66186">Arrest of Dr Mazen Al-Rantisi and Israeli action against Palestinian civil society</a></p><p><a href="https://www.haaretz.com/west-bank/2026-06-24/ty-article/.premium/palestinian-doctor-of-the-poor-arrested-in-overnight-border-police-raid/0000019e-f947-dfc1-a79e-fdff0ea00000">71-year-old Palestinian ‘Doctor of the Poor’ Arrested in Overnight Border Police Raid</a></p><p><a href="https://www.haaretz.com/opinion/2026-08-05/ty-article-opinion/.premium/a-palestinian-doctors-crime-is-refusing-to-abandon-his-patients/0000019f-d1a4-d7e2-a39f-f7e653a30000">Otherwise Occupied A Palestinian Doctor’s Crime Is Refusing to Abandon His Patients</a></p><p><a href="https://x.com/MosesKahana/status/2084700121460011389">Moses Kahana auf X</a></p><p><a href="https://www.middleeasteye.net/news/palestinian-doctor-poor-says-he-faces-abuse-medical-neglect-israeli-prison">Palestinian ‘doctor of the poor’ says he faces abuse, medical neglect in Israeli prison</a></p><p><a href="https://mondoweiss.net/2025/07/poll-overwhelming-majority-of-jewish-israelis-share-genocidal-belief-there-are-no-innocent-people-in-gaza/">Poll: Overwhelming majority of Jewish Israelis share genocidal belief there are ‘no innocent people in Gaza’</a></p><p><a href="https://geopoliticaleconomy.com/2025/05/30/poll-israelis-expel-palestinians-gaza-genocide/">Poll: 82% of Israelis want to expel Palestinians from Gaza; 47% want to kill every man, woman, child</a></p></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154966</span> 154966 Leserbriefe zu „FAZ reagiert auf „Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage – der Fisch stinkt vom Kopf her“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=154950 Fri, 14 Aug 2026 09:00:15 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154950 <p><span id="more-154950"></span><br /> <strong>Marcus Klöckner</strong> <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154829">kommentiert hier</a> die <a href="https://www.frankfurterallgemeine.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-zu-einer-frage-ihres-korrespondenten-bei-der-pressekonferenz-in-belgrad">Pressemitteilung</a> der <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)</em> anlässlich der „Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage ihres Autors. Das Blatt habe von der Unternehmenskommunikation verkünden lassen, es habe sich um eine „missverständlich“ formulierte Frage gehandelt. Eine direkte Stellungnahme der Chefredaktion oder der Herausgeber finde sich in der Erklärung nicht. Gefragt wird u.a., wie</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154950">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154950</span> <p><span id="more-154950"></span><br><strong>Marcus Klöckner</strong> <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154829">kommentiert hier</a> die <a href="https://www.frankfurterallgemeine.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-zu-einer-frage-ihres-korrespondenten-bei-der-pressekonferenz-in-belgrad">Pressemitteilung</a> der <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)</em> anlässlich der „Mehr-russische-Soldaten-töten“-Aussage ihres Autors. Das Blatt habe von der Unternehmenskommunikation verkünden lassen, es habe sich um eine „missverständlich“ formulierte Frage gehandelt. Eine direkte Stellungnahme der Chefredaktion oder der Herausgeber finde sich in der Erklärung nicht. Gefragt wird u.a., wie eine solche Frage („Können Sie uns Europäern konkret sagen, was wir tun können, um ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten? Mehr russische Soldaten, natürlich“) „missverständlich“ formuliert sein könne. In Anbetracht der ungeheuerlichen Tragweite, die in der Frage liege, lasse sich die Pressemitteilung in erster Linie als eines auffassen: „als veritable Unverschämtheit!“ Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen, für die wir uns herzlich bedanken. Die nun folgende Auswahl hat <strong>Christian Reimann</strong> für Sie zusammengestellt.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>1. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geschätzter Marcus Klöckner,</p><p>ich denke, dass dieser bewußt plazierte menschenverachtende, verabscheuungswürdige verbale Müll den diese Figur abgesondert hat insbesondere darin begründet liegt, eine weitere provozierende Botschaft an Russland zu senden! Die innere Debatte – die angesichts dieses Vorfalls beschämend ist – interessiert diese Figuren glaube ich gar nicht!</p><p>Den sich in freiem Fall befindenden Globalisten in Politik und Medien rennt die Zeit davon um Russland zu einer heftigen (militärischen) Reaktion zu nötigen um weiter Eskalieren zu können – und dazu ist diesen Figuren jedes Mittel recht!</p><p>Ich schäme mich für alle diese Figuren!</p><p>Herzliche Grüße<br>Andreas Rommel</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>2. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,</p><p>sehr geehrter Marcus Klöckner,</p><p>mit Ihren beiden Artikeln haben Sie eigentlich schon alles gesagt, was zu sagen ist.</p><p>Wie man diesen Herrn Martens charakterlich einzuschätzen hat, dies auszuführen verkneife ich mir aus Gründen des Anstandes.</p><p>Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß ich nicht der einzige bin, der diesem Herrn gerne und unverblümt persönlich empfehlen würde, sich unverzüglich an der Ostfront in der Ukraine freiwillig zu melden.</p><p>Mit Sicherheit hat man da noch eine passende Uniform mit Stahlhelm und Gewehr übrig.</p><p>Mit freundlichen Grüßen<br>Patrick Meiser</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>3. Leserbrief</strong></p><p>Liebe Nachdenkseiten,</p><p>In diesen Zeiten bin ich mir recht sicher, dass es schnell rechtliche Konsequenzen hätte, wenn dieser Satz sich auf andere Nationalitäten/Gruppen bezöge. Auch ein „missverständlich“ (die gestellte Frage ist deutlich zu detailliert formuliert) würde dann vor Konsequenzen nicht schützen.</p><p>Wir sind sehr schnell sehr weit gekommen in den letzten Jahren, Licht am Ende eines Tunnels ist nicht zu erkennen, volle Fahrt in den Abgrund!</p><p>MfG<br>V. N.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>4. Leserbrief</strong></p><p>Hallo,</p><p>da gibt es keine Einsicht, weil da was siecht…</p><p>Die Selbstverständlichkeit, mit der ein „Journalist” allein diese Frage stellt, offenbart alles, nämlich die ganze Verkommenheit des Mainstream und das ist tatsächlich unmissverständlich !</p><p>Es sollte klar sein, für was das F in FAZ steht. (…)</p><p>Da fragt doch tatsächlich jemand wie man mehr Russen töten kann…</p><p>Warum greift da der Tatbestand der Volksverhetzung nicht? </p><p>Weil : Unterm Strich will das ja der Mainstream, wie auch die Politik… . Sie alle sind die wirklichen und wahren Volksverhetzer.</p><p>Grüße<br>T. Rath</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>5. Leserbrief</strong></p><p>Deutsche Sprache – schwere Sprache, da haben Korrespondenten schon mal Schwierigkeiten mit Formulierungen… .</p><p>Michael Wrazidlo </p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>6. Leserbrief</strong></p><p>Hallo NDS,</p><p>typisch hohle schreihälserische Liedsinger-Mentalitäten, die die Drecksarbeit für die Brotgeber oben (und noch weiter oben) machen. Ich wünsche herzlichst (auch) der FAZ weiterhin freien Fall in den ABO-(und Leser-)Zahlen.</p><p>Claudia Limlahi</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>7. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Klöckner,</p><p>was Herr Martens da von sich gegeben hat, ist das nicht offen ausgesprochener Rassismus? Und darüber empört sich in unseren Mainstream-Medien niemand? Erinnert das nicht sehr an die Nazizeit? So geht Menschenverachtung und scheinbar werden solche Menschen gebraucht um Russland weiter zu provozieren. Das muss die Lust am Untergang sein. Es macht einen schon fassungslos wes Geistes Kinder in dieser Republik herum laufen. Von Morgens bis Abends höre ich in unseren Mainstream-Medien über die Gefahr durch die extremen Rechten. Aber über die Gefahr die von solchen Menschen wie Herrn Martens ausgeht beklagt sich niemand? Ich weiß nicht ob es mehr die Frage des Herrn Martens ist die mich anwidert oder ob es nicht die Person Michael Martens ist? Dass Russland Deutschland noch nicht angegriffen hat ist aus meiner Sicht schon erstaunlich. Insofern muss man Russland dankbar sein. Je mehr diese Journalisten und Politiker gegen Russland hetzen, desto mehr Sympathien empfinde ich für Russen, obwohl ich nicht einen Russen persönlich kenne.</p><p>Im Hinblick auf 28 Millionen tote Russen durch Nazi-Deutschland und der Ermöglichung der deutschen Einheit mit dem Abzug sämtlicher russischer Militäreinheiten aus Deutschland:</p><p>Sie sagen*<br>Russland bedroht uns<br>Ich glaube es nicht</p><p>Sie sagen*<br>die Ukraine kämpft für unsere Freiheit und Demokratie<br>Ich glaube es nicht</p><p>Sie sagen*<br>mit Putin kann man nicht reden<br>Ich glaube es nicht</p><p>Sie sagen*</p><p>Russland muss diesen Krieg verlieren<br>Ich glaube es nicht</p><p>* in Anlehnung eines Textes aus dem Jahr 1955 von H.D. Hüsch </p><p>Es grüßt Sie<br>Rals Glahn</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>8. Leserbrief</strong></p><p>Guten Tag Herr Klöckner,</p><p>Danke, dass Sie dieses Beispiel aus den LohnschreiberLingInnenStuben der F.A.Z. aufgegriffen haben.</p><p>Das alles wundert mich hingegen nicht, hat doch die F.A.Z. immer die Mär vom schrecklichen ‚Ewigen Iwan‘ bedient. Und ich kenne dieses ( früher einmal sehr konservative CDU-Wirtschafts-) Hetzblatt seit meinen Oberstufentagen Ende der 70er Jahre.</p><p>Damit folgt die F.A.Z. weiterhin jener Doktrin, welche die Nationalsozialisten grausam begründeten. 27 Millionen getöteter / ermordeter Russinnen und Russen waren u. a. die Folge. Ich frage ferner: Wo bleibt da die besondere Verantwortung Deutschlands angesichts der Verbrechen, welche in der ehemaligen Sowjetunion in deutschem Namen begangen wurden?</p><p>Dieser Lohnschreiberling Michael Martens gehört irgendwann vor ein Menschenrechtstribunal in Den Haag gestellt. Das, was dieser Mensch gefragt hat, nenne ich Hetz-Lumpenjournalismus (…). </p><p>Gleichwohl: «Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.» ( Verfasser mir unbekannt ) – Die beiden deutschen Staatskirchen gehören ebenfalls in diesen Kontext.</p><p>Und ja: Wieder einmal sind wir in Deutschland auf einem guten Weg – geradeaus in den Untergang ziehen wir wie in einen Gottesdienst.</p><p>(…)</p><p>Freundliche Grüße sendet Roland Weinert.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>9. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Klöckner,</p><p>Ich sehe nichts Skandalöses in der Frage des FAZ-Journalisten „…zu helfen, mehr Russen zu töten? Mehr russische Soldaten, natürlich.“ Im Gegenteil, alle Pazifisten und für den Frieden engagierten Menschen wie Sie sollten dankbar für diese Frage sein.</p><p>Endlich eine klare Aussage. Endlich kein verbrämtes Schwurbeln.</p><p>Alle Soldaten werden geschult und trainiert, möglichst effizient zu zerstören und zu töten, ohne im Idealfall selbst getötet und verstümmelt zu werden. Sie lernen, im Nahkampf und aus kurzer Entfernung direkt zu töten und Hightec-Maschinen zu bedienen, die aus der Distanz Tod und Zerstörung bringen. Zu Lande, im Wasser und der Luft. Gewalt ausüben, töten und zerstören – um nichts anderes geht es im Soldatenhandwerk.</p><p>Hinter abstrakten Begriffen wie „Territorium erobern“, „Feind zurückdrängen“, „Frontlinien begradigen“ etc. steht das Töten und Verstümmeln von Soldaten und Zivilisten, die das Pech haben, vor die Rohre oder ins Visier zu geraten. Wer Waffen liefert, hilft zu zerstören, zu verletzen und zu töten. Das ist ein Fakt. Möglichst effiziente, möglichst moderne Waffen liefern heißt, möglichst viel Zerstörung, möglichst viel Tod liefern. Wir „helfen“ mit Waffen, wir helfen, möglichst viele Russen zu töten.</p><p>Der „Skandal“ in der Aussage unseres Qualitätsjournalisten und der FAZ ist keiner. Wer die Aussage skandalisiert, verdrängt oder vertuscht, worum es im Krieg geht. Es ist kein Skandal, dies unmissverständlich auszusprechen, ohne abstrakte Distanzierung und Verbrämung. Der Skandal ist nicht die Aussage des FAZ Journalisten, der Skandal ist, dass wir Waffen liefern, dass wir mit Waffenlieferungen einverstanden sind, diese mit- und/oder ertragen. Er hat sehr plump, sehr direkt gesagt, worum es mit unseren Waffenlieferungen, worum es in diesem und allen Kriegen geht. Gerade als Kriegsgegner bin ich ihm dankbar dafür.</p><p>Mit freundlichen Grüßen.<br>Rals Hellmann</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>10. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Klöckner,<br>sehr geehrtes Nachdenkseitenteam</p><p>Ich finde diese Empörung über die „Mehr-russische-Soldaten-töten-Aussage“ des FAZ-Journalisten eigentlich lächerlich ja geradezu propagandistisch aufgeladen. Ich bin auch entschieden gegen diesen Krieg und gegen jeden Krieg, aber diese Art des Umgangs mit derartigen Ausagen dazu ist verfehlt.</p><p>Es ist doch so, dass dieser Krieg (jeder Krieg) nur gewonnen werden kann, wenn einer Seite nicht mehr genug notwendige Ressourcen zur Verfügung stehen, um ihn erfolgreich weiter zu führen, heisst ihn zu gewinnen. Also ist das Ziel beider Kriegsparteien schneller und nachhaltiger als die andere Kriegspartei deren Ressourcen zu vernichten und den Nachschub der Ressourcen zu unterbinden, als man selbst davon betroffen ist. Und zu diesen Ressourcen gehören natürlich auch ganz wesentlich die Soldaten (human ressources). Das bedeutet doch, dass Ziel jeden Krieges ist, neben der Zerstörung der Waffensysteme des Kriegsgegners möglichst viele Soldaten des Kriegsgegners zu töten oder so schwer zu verletzen, dass sie nicht mehr kriegstauglich sind. </p><p>Diese Empörung reiht sich implizit ein, in eine implizite Verharmlosung dieses Krieges, so als ginge es dabei nicht wesentlich ums Sterben. Viele viele Soldaten sind schon gestorben und werden noch sterben in diesem Krieg, und wir erfahren fast nichts darüber. Wir erhalten keine Zahlen und keine Bilder über die vielen toten Soldaten, die auch nicht zuletzt mit deutschen Waffen und mit deutschem Geld getötet wurden. Es wird implizit von unseren Politikern und Medien so getan, als handele es sich ausschließlich um pathetische Ideale (Souveränität, territoriale Integrität) und Gelder etc., die hierbei eine Rolle spielen würden. Das schreckliche Leiden und Sterben wird nicht thematisiert. Selbst wenn die oben angesprochenen nationalen Ideale ihre Berechtigung hätten, so müste selbst in einer rein rationalen Kosten-Nutzen- Rechnung jedem klar sein, dass die realen Kosten den vermeintlichen ideelen Nutzen längst um ein vielfaches überschritten haben. </p><p>Wenn nun ein FAZ-Journalist daherkommt und auf das bislang medial versteckte Sterben als wesentliches Ziel (als notwendiges Mittel zum Zweck, Kosten, die hinzunehmen seien) dieses Krieges thematisiert, dann geben sich viele empört. Einerseits zurecht, weil das Töten im Krieg, wie auch generell, zu verurteilen ist, andererseits zu unrecht, weil ja damit nur das bewusst gemacht wird, was tatsächlich stattfindet, nur hat das bislang noch niemand so klar ausgesprochen und auch noch nicht mit der impliziten Botschaft, dass diese Blutmühle wünschenswert ist und weiter perfektioniert werden muss, weil damit vermeintlich hehre Ziele verfolgt werden würden. Dabei geht es doch nur um die vollumfängliche Integration der Ukraine in NATO und EU und eventuell noch darum die Atommmacht Russland zu ruinieren, eventuell auch nur darum, sie in ihre Schranken zu weisen.</p><p>Fritz Gerhard</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>11. Leserbrief</strong></p><p>Auch wenn einzelne Leser die Stirn runzeln werden, bleibe ich bei meiner Auffassung, dass die Empörung über die Äußerungen des Herrn Martens nicht erstaunlich ist. Man wird sich schon daran gewöhnt haben, dass ich deutsche Leidkultur schreibe, denn es ist eine Kultur des Leidens, die zur festen Erbmasse dieses Volkes gehört und schon gar nicht ausgeMerzt werden kann. Warum auch, diese Mischung aus blankem Sadismus und Weinerlichkeit ist keine Folge einer jemals existierenden Nation, sondern es ist der pure Untertanengeist der dem deutschen Volk eigen ist. Dieses Volk war stets zersplittert in zahllose Fürstentümer, Fürstbischofstümer, Herzogstümer, Königstümer und Grafschaften, so dass man getrost von deutschtümelnden „Ungetümern“ sprechen konnte. Kein Mensch kann ständig devot und dienstbeflissen sein, selbst wenn die Kirchen bei Widersetzlichkeit mit Höllenstrafen drohen. So suchte man sich eben Zeitgenossen, welche die Obrigkeit als Abschaum bezeichnete und konnte an diesen armen Wesen seinen Hass, seine Aggressionen abladen. Judenpogrome bis hin zur Vernichtung von Mitbürgern mosaischen Glaubens sind historisch der bedeutendste Beweis. Doch als Bismarck nach 1871 eine deutsche Nation zusammen häkelte, war es nicht opportun die jüdischen Mitbürger offen zu diskriminieren, denn das wäre ja Wasser auf die Mühlen der Arbeiter gewesen, die doch mit dem Motto: „Alle für Einen – Einer für Alle“ eingefangen werden sollten. Deshalb galt es äußere Feinde zu suchen. „Jeder Stoß ein Franzos’, jeder Tritt ein Brit, jeder Schuss ein Russ!“ Jetzt sind wir in der überschaubaren Geisteswelt des Herrn Martens gelandet. Wie in Heinrich Manns Roman „der Untertan“ sind wir bei dem Zeitungsschreiberling angekommen, der wie Kurt Tucholski in dem Text „Kurzer Aufenthalt“ beschreibt, ‘am Stammtisch auch gelegentlich ein Bier mittrinken darf’. Ein Stammtisch in irgendeinem Ort mit der Endung „’menau“, was ebenso „Brilon“ heißen könnte, wo die Honoratioren im „Gasthof deutsche Eiche“ einen Stammtisch samt Glocke unterhalten. Das kitzelt den Nerv des deutschen Untertans, wenn er nicht dabei sein darf, wo die „Großen“ in ihrer kleinen Welt etwas zu sagen haben. Der Nationalsozialismus förderte diesen Menschentyp, der sich bis heute in dieser Art erhalten hat. Ein Blick auf die Biografien der SS-Verbrecher offenbart, dass neben den rechtsextremen Akademikern, sehr viele Versager in Führungspositionen gelangten und dort die schlimmsten Verbrechen begingen.</p><p>Unter den westdeutschen Journalisten ist dieser Typ sehr häufig anzutreffen. Er mordet keineswegs, nein er beschreibt und ebnet nur den Weg dort hin. Oppositionelle werden als Hassprediger gebrandmarkt, man selbst ist natürlich moralisch über jeden erhaben. Da gab es einen Herrn Jürgen Liminski, der dem „opus dei“ sehr nahe stand und zugleich bei Kundgebungen öffentlich gegen Homosexuelle wetterte, der im Deutschlandfunk die Sympathien des Herrn Steul besaß und gleichzeitig in der „junge freiheit“ mit Beiträgen glänzte. Es sind keine Journalisten im strengen Sinn, denn sie besitzen ein Ziel vor Augen, das sie mit Hilfe ihrer Propaganda erreichen wollen. Da wird „im Sinne der guten Sache“ gelogen, verdreht und manipuliert. Vor dreißig Jahren hätte mich dafür der Chef vom Dienst achtkantig aus der Redaktion geworfen. Wie es mit der Standhaftigkeit des Herrn Martens bestellt ist, zeigt seine Reaktion auf die Kritik. Er meinte, dass es doch keinen etwas anginge, welche Fragen er auf einer Pressekonferenz stellen und wir er sie formulieren würde. Da wähnt sich jemand wohl schon ganz nahe dran zu sein, um am Bundesregierungshof ständigen Zutritt zu erhalten und meint er könne bereits schon jetzt sich das feudal-arrogante Benehmen, was nicht nur der Bundeskanzler zeigt, gegenüber dem „Pöbel“ ausleben.</p><p>Wenn er eine Schweigepflicht über das, was er von sich gibt, wirklich erreichen will, so empfehle ich ihm, sich einen Psychotherapeuten zu suchen, den er bestimmt schnell finden wird im Gegensatz zu den piefigen Kassenpatienten. Dort ist die Schweigepflicht garantiert. Besser wäre es aber, wenn er nun schweigen würde. Dann hört auch die unbotmäßige Kritik auf.</p><p>Stephan Ebers</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>12. Leserbrief</strong></p><p>Guten Tag Herr Klöckner,</p><p>vielen Dank, dass sie diesen Vorgang so intensiv begleiten. Aber er ist nur eine logische Folge dessen, was man in Deutschland aktuell wieder zusammenmischt.</p><p>Wer hat eigentlich den Rechtsgrundsatz definiert man dürfe keine Vergleiche mit dem 3. Reich anstellen, da man „es“ sonst verharmlosen würde? Ich würde meinen, man verharmlost so eher die aktuellen Zustände.</p><p>Die Liste der von damals übernommenen Vorgehensweisen wird immer länger…</p><ol><li>Sich als Opfer darstellen, um Handlungsbedarf geltend zu machen (ganz wichtige Grundlage für absolut alles!)</li><li>Menschenverachtendes Denken juckt oder hat niemanden mehr zu jucken, sofern es die „Richtigen“ trifft.</li><li>Pauschale Verächtlichmachung von Kritikern, z.B. der „Freunde von Sputnik“ wird mehr und mehr salonfähig</li><li>Die faktische Gleichschaltung des weitesten Teils der Medien ist erreicht</li><li>Die Abschaffung der Gewaltenteilung, ist so fern notwendig, inklusive Willkürherrschaft (z.B. EU-Sanktionen), gängige Praxis</li><li>Immer weiter reichende Bespitzelung und Überwachung der Bürger</li><li>Die gute alte Ideologie-Endlosplatte nudelt wieder ununterbrochen vor sich hin</li><li>Aufrüstung bis zum Staatsbankrott</li><li>Folter, Unrecht und Völkermord werden blind unter Berufung auf eine „Staatsräson“ (mit so einer hat man damals auch den Holocaust sauber begründen können) unterstützt, bis man gefühlt schon die Hacken zusammenknallen hört</li><li>Demokratische Standards gibt es nicht mehr, das Volk SOLL nur noch die richtigen Parteien wählen, damit diese danach machen können was sie wollen</li></ol><p>Letzteres kann man wohl nicht anders bezeichnen, wenn man die alte Regierung wegen 17 fehlenden Milliarden auflöst, als Nachfolger die Einhaltung der Schuldenbremse verspricht und dann gefühlt die hundertfache Menge Geld in Rekordzeit zum Fenster hinauswirft, unter Anderem.</p><p>Wie z.B. der allgemeinen Krisenbewältigung, diese haben die Nazis ihrerzeit vor der Machtübernahme auch versprochen. Ironischerweise mit ähnlich unlogischen/falschen Aussagen wie heutzutage. Dies könnte man also sogar als Punkt 11 aufführen. Doch selbst dies wird mit den geplanten Rüstungsausgaben (im Vergleich des Umfangs der jeweils gegenüberstehenden Konsummärkte und dem notwendigen Arbeitskräfteeinsatz) ganz sicher nicht einmal ansatzweise funktionieren wie damals.</p><p>Klar, es ist noch nicht so schlimm wie damals zum Ende hin. Doch weder ist bisher der Spannungsfall ausgerufen worden (eine kleine Schwester des Ermächtigungsgesetzes), noch hat der Krieg begonnen. Vor dem Krieg und sogar bis in den Krieg hinein sollte das Volk damals auch etwas „gewinnen“. Zum „Volk“ gehören freilich immer nur die, welche dazu gehören dürfen. „Freunde Putins“ & Co zählen heute offensichtlich schon nicht mehr dazu.</p><p>Erst später wurde diese Maske über die industrielle Massenvernichtung, bis zum Nero-Befehl fallen gelassen. Da sollte man sich also lieber nicht zu früh freuen, denn die atomare Eskalation war auch im Kalten Krieg bereits State of the Art. Das ist der Nero im Turbomodus.</p><p>Und die Ironie der Geschichte: Herr Martens meint gegen das Böse zu kämpfen, genau wie die Nazis oder die „Freunde der Ukraine“ auch. Damit kann man alles begründen und dies wird man Stück für Stück auch in die Praxis umsetzen. Daran besteht nur wenig Grund für Zweifel, zumindest wenn man seine Sinne noch beieinanderhat und sehen kann, was heutzutage schon kompatibel mit der deutschen Staatsräson IST und sich an frühere Zeiten noch erinnern kann…</p><p>Sich demonstrativ komplett im neuen „Zeitalter“ verlieren, das wäre schon Punkt 12. Ich höre besser auf.</p><p>Mit freundlichen Grüßen<br>Kai P.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten</strong></p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.</p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:</p><ul><li><a href="mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de</a> für Kommentare zum Inhalt von Beiträgen.</li><li><a href="mailto:hinweise@nachdenkseiten.de">hinweise(at)nachdenkseiten.de</a> wenn Sie Links zu Beiträgen in anderen Medien haben.</li><li><a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de">videohinweise(at)nachdenkseiten.de</a> für die Verlinkung von interessanten Videos.</li><li><a href="mailto:redaktion@nachdenkseiten.de">redaktion(at)nachdenkseiten.de</a> für Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.</li></ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „<a href="https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47939">Gebrauchsanleitung</a>“.</p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154950</span> 154950 Verteidigung braucht keinen Hass https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944 Fri, 14 Aug 2026 08:00:16 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944 <p>Der russische Historiker <strong>Artjom Drabkin</strong> darüber, wie man auf den Aufruf, Russen zu töten, reagieren muss. Aus dem Russischen übersetzt von <strong>Éva Péli</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br /> <span id="more-154944"></span></p><p>Am 8. August 2026 stellte der Korrespondent der deutschen Zeitung <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em>, Michael Martens, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Wolodymyr Selenskyj und Aleksandar Vučić</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944</span> <p>Der russische Historiker <strong>Artjom Drabkin</strong> darüber, wie man auf den Aufruf, Russen zu töten, reagieren muss. Aus dem Russischen übersetzt von <strong>Éva Péli</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154944"></span><br></p><p>Am 8. August 2026 stellte der Korrespondent der deutschen Zeitung <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em>, Michael Martens, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Wolodymyr Selenskyj und Aleksandar Vučić in Belgrad folgende Frage: „Was genau können wir, die Europäer, tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten? … Mehr russische Soldaten natürlich.“ Die Präzisierung folgte nach einer kurzen Pause. Diese öffentlich geäußerte Formulierung zeigt, wie weit sich die Grenze des Sagbaren verschoben hat. Der deutsche Journalist nennt die Nationalität noch vor dem militärischen Status. Er spricht weder von der Beendigung des Krieges noch vom Schutz von Zivilisten oder auch nur von der Niederlage der gegnerischen Armee. Sein praktischer Erfolgsindikator wird zur nackten Zahl getöteter Russen. Und das geschieht vor laufenden Kameras, auf einer internationalen Pressekonferenz, im Namen „unserer, der Europäer“.</p><p>Und sofort fanden sich bei uns Stimmen, die bedauerten, dass unsere Vorfahren „mit Deutschland nicht zu Ende gearbeitet“ hätten. Der Historiker und Direktor der Stiftung „Historisches Gedächtnis“, Alexander Djukow, schreibt dazu: „Nach 1945 haben wir unsere Arbeit mit Deutschland katastrophal nicht zu Ende gebracht. Man hat der DDR die Reparationen erlassen, nationalsozialistische Verbrecher begnadigt und als Geste des guten Willens an die BRD übergeben, und über den nationalsozialistischen Völkermord hat man mit maximal gedämpfter Stimme gesprochen, um den Internationalismus und die weltweite Solidarität nicht zu erschüttern. Und das Ergebnis sehen wir genau jetzt: Die Worte ‚Russen töten‘ rufen keine Panik und kein Entsetzen vor der Vergeltung hervor – sondern den Wunsch, sich daran zu beteiligen. Eine Vergeltung hat ja nicht stattgefunden, man hat alle verschont, alle freigelassen, allen vergeben, 1945 noch Lebensmittel verteilt und sie später mit Gas unterstützt. Es gibt keinen Grund zur Panik. Nun, wenn es nicht gelingt, alle Russen zu töten – die Übriggebliebenen werden es ja wieder verzeihen.“</p><p>Wer, wenn nicht die Generation des Großen Vaterländischen Krieges, die in Auschwitz und Berlin stand, die durch verbrannte Dörfer und an Massengräbern vorbeiging, hätte ein Recht auf Rache gehabt? Hätten sie alle Deutschen bis zum „siebten Glied“ vernichten können? Sie hätten es gekonnt. Sie hatten das volle moralische Recht dazu.</p><p>Und sie haben es nicht getan. Darin liegt eine weitere große Heldentat: Sie hielten ihren Namen rein. Sie stellten sich nicht mit den Nationalsozialisten auf dieselbe Stufe. Sie verwandelten den großen Sieg nicht in einen Rachefeldzug. Sie haben vergeben, so wie wir zu vergeben wissen.</p><p>Genau in dieser Fähigkeit – zu Vergeben – liegt die Stärke unseres Volkes, sein innerer Auftrag und sein Unterschied zu allen anderen. Deshalb werden wir gehasst; deshalb bleiben wir für sie Fremde und werden es auch immer bleiben. Keinesfalls darf man jenen großen Akt der Vergebung als Fehler bezeichnen, den unsere Vorfahren dem deutschen Volk nach dem Großen Vaterländischen Krieg entgegenbrachten. Barmherzigkeit kann kein Fehler sein. Der Fehler bestand vielmehr darin, die Vergebung mit Gedächtnislosigkeit und die Großmütigkeit mit Wehrlosigkeit zu verwechseln.</p><p>Zu lange – über 30 Jahre lang – hat das moderne Russland versucht, von außen die Bestätigung seiner kulturellen und historischen Vollwertigkeit zu erhalten. Wir fragten, ob man uns als Teil des Westens beziehungsweise Europas[<a href="#foot_1" name="note_1">1</a>] betrachte, ob wir den dortigen Vorstellungen von einer „ordentlichen“ Nation entsprächen, ob man uns endlich in eine sogenannte europäische Gemeinschaft aufzunehmen bereit sei. Doch eine Familie, in die man sich jahrzehntelang erst betteln muss, ist keine Familie, sondern eine Aufnahmekommission. Russland braucht kein fremdes Echtheitszertifikat, um zu existieren. Seine Einzigartigkeit bedeutet keine Überlegenheit über andere Völker. Einzigartigkeit ist kein Privileg, sondern Verantwortung. Sie gründet in unserer Geschichte, unserer Kultur, dem Maßstab des Durchlebten und in jener moralischen Entscheidung, die das Land in den entscheidenden Momenten trifft.</p><p>Sich nicht länger um diesen Westen zu bemühen, bedeutet jedoch nicht, sich von Europa im geographischen oder kulturellen Sinne abzuschließen. Im Gegenteil: Russland muss der europäischen Kultur, der Wissenschaft, den Menschen und dem Dialog offenbleiben. Doch wenn wir Europa bei uns empfangen, dann nicht als Bittsteller, der auf Einlass hofft, sondern als Herr im eigenen Haus.</p><p>Michael Martens hat gefragt, wie man helfen könne, mehr Russen zu töten. Wir müssen diese Frage vernehmen. Nicht, um mit gleicher Münze und gegenseitigem Hass zu antworten. Und auch nicht, um das Ganze einmal mehr hinunterzuschlucken, zu vergessen und so zu tun, als sei nichts geschehen.</p><p>Wir müssen uns erinnern – an Auschwitz und Babij Jar, an Chatyn und die Leningrader Blockade, an Millionen getötete Kriegsgefangene, an die verbrannten Dörfer in Russland, Belarus und in der Ukraine. Wir müssen uns erinnern, um nicht wieder in die Illusion einer angehenden „Freundschaft“ zu verfallen, damit sich endlich die einfache Wahrheit ins Unterbewusstsein brennt: Bei der erstbesten Gelegenheit werden sie kommen, um uns zu töten. Schlicht und einfach, weil wir nicht sie sind. Und weil wir es niemals sein werden.</p><p>Deshalb können wir auf den Aufruf, „mehr Russen zu töten“, unmöglich mit dem Aufruf antworten, mehr Deutsche, Ukrainer oder Europäer zu töten. Wenn wir die Sprache der kollektiven Vernichtung übernehmen, legitimieren wir exakt jene Ideologie, die wir 1945 besiegt haben. Man kann und muss das eigene Land verteidigen, den bewaffneten Gegner im Gefecht zerschlagen, Kriegsverbrecher vor Gericht stellen und Gerechtigkeit einfordern – aber man darf niemals ein ganzes Volk zur Freiwild-Zielscheibe erklären.</p><p>Genau so braucht die Welt uns. Wenn wir diesen inneren Kompass preisgeben, überleben wir weder als Nation noch als Staat. Denn wir würden nicht einfach nur eine Facette unserer Geschichte verlieren – wir würden uns selbst verlieren. Unsere Antwort muss eine andere sein: Wir erinnern uns. Wir wissen, wie man vergibt, aber wir werden Vergebung nie wieder mit Vergessenheit verwechseln. Wir sind zu Barmherzigkeit fähig, aber wir geben niemals das Recht auf Selbstverteidigung auf. Wir erklären keine Völker zu Feindbildern – und wir gestatten es niemandem, ein solches Feindbild aus uns zu machen.</p><p>Wir sind nicht sie. Und genau deshalb dürfen wir niemals wie sie werden.</p><p><em>Artjom Drabkin, Direktor der Stiftung „Ich erinnere mich“, Mitglied des Wissenschaftsrats der Russischen Historischen Gesellschaft (RVIO)</em></p><p><em>Der Meinungsbeitrag ist auf dem russischen Wirtschaftsnachrichtenportal <a href="https://www.kommersant.ru/doc/8876975?from=author_3">Kommersant.ru</a> erschienen.</em></p><p><small>Titelbild: privat</small><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/1e7afc9c3d094cf48a396418c874e911" width="1" height="1" alt=""></p><div class="hr_wrap"><hr></div><div class="footnote"><p>[<a href="#note_1" name="foot_1">«1</a>] <strong>Anmerkung der Redaktion:</strong> Im russischen Original wird hier wie im allgemeinen Sprachgebrauch häufig das Wort „Europa“ (Европа) verwendet, wenn vom politisch-institutionellen Westen oder den westlichen Eliten die Rede ist. Dies ist nicht als Absage an den europäischen Kontinent oder dessen gemeinsame Kultur zu verstehen, sondern meint den Bruch mit den an der NATO und Brüssel ausgerichteten Machtstrukturen, während Russland sich selbst weiterhin als Teil der europäischen Kultur begreift.</p></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154944</span> Der russische Historiker Artjom Drabkin darüber, wie man auf den Aufruf, Russen zu töten, reagieren muss. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Am 8. Der russische Historiker Artjom Drabkin darüber, wie man auf den Aufruf, Russen zu töten, reagieren muss. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Am 8. August 2026 stellte der Korrespondent der deutschen Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung, Michael Martens, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Wolodymyr Selenskyj und Aleksandar VučićWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 8:28 154944 Das Militär und das Klima: Heuchelei, Betrug, Verbrechen https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933 Fri, 14 Aug 2026 07:00:19 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933 <p>Empörung, untermauert von Fakten-Fülle: In seinem Buch „Militär, Rüstung, Klima“ legt Olaf Achilles das Ergebnis von 35 Jahren Forschung vor – in der Hoffnung, die Öffentlichkeit zu mobilisieren gegen eine Politik, die heuchlerisch mit Klimazielen hantiert, wohl wissend, wie diese im militärischen Bereich ad absurdum geführt werden. Von <strong>Irmtraud Gutschke</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast</em></p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933</span> <p>Empörung, untermauert von Fakten-Fülle: In seinem Buch „Militär, Rüstung, Klima“ legt Olaf Achilles das Ergebnis von 35 Jahren Forschung vor – in der Hoffnung, die Öffentlichkeit zu mobilisieren gegen eine Politik, die heuchlerisch mit Klimazielen hantiert, wohl wissend, wie diese im militärischen Bereich ad absurdum geführt werden. Von <strong>Irmtraud Gutschke</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154933"></span><br></p><blockquote><p><em>„Unsere offizielle Emissionsbilanz glich dabei der Waage eines betrügerischen Fürsten: Die Gewichte waren manipuliert, während die massivste Last – die ‚militärische Sicherheit‘ kollektiv ignoriert und bewusst aus dem Register gelöscht wurde.“</em></p></blockquote><p>„Unserer Umwelt zuliebe“ – derlei Appelle umschwirren einen bis in die Badezimmer von Hotels. Lasst die Handtücher am Haken, sie müssen ja noch nicht gewaschen werden. Und dabei darf man sich gleich noch dafür schämen, wie man überhaupt in dieses Hotel gelangt ist. Per Auto? Oder ist es gar eine Flugreise gewesen? Während man doch eine Radtour in die Umgebung hätte machen können. Es gibt sogar schon einen Begriff dafür: „Vacation Shaming“.</p><p>„Bio“ als Markenzeichen und als Verkaufsargument. Auch wenn du manchmal zweifelst, fühl dich wohl dabei. Nimm es hin, dass sich die Deckel an den Wasserflaschen so schlecht öffnen und schließen lassen. Seit Juli 2024 müssen sie laut EU-Verordnung fest mit der Flasche verbunden bleiben, damit sie beim Recycling nicht verloren gehen. Die Bilder vom Plastemüll im Meer hast du doch gesehen. </p><p>Die EU ist ja wirklich aktiv, was Regelungen für die Bürger betrifft. Die schimpfen ein bisschen, zucken die Achseln, denken vielleicht über künftiges Wahlverhalten nach, sind aber insgesamt überzeugt, dass Umweltschutz und „Klimaschutz“ gute und wichtige Sachen sind, die untereinander aber auch in Widerspruch geraten können.</p><p>Derlei Aufgaben werden auch vom Autor dieses Buches nicht in Zweifel gezogen. Olaf Achilles ist Diplomingenieur, Unternehmer und Wissenschaftsautor.</p><p>Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Bücher und leitete sieben Jahre lang ein Friedensforschungsinstitut zu Militär und Ökologie. Schon vor 35 Jahren erstellte er eine ähnliche Studie und erwirkte mit Bundestagsabgeordneten eine Anfrage beim Bundestag zum Thema. </p><p>Seine aktuelle Studie ist gerade veröffentlicht worden und wurde aktuell bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin und bei der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) eingereicht. </p><p>Mit seinen Recherchen, welche auch die Kriege in der Ukraine und im Iran mit einbeziehen, ist der Autor auf politische Wirkung aus. Seine Expertise soll auch Experten überzeugen und faktisch unangreifbar sein. Deshalb werden dem Text immer wieder Tabellen und Berechnungen hinzugefügt. Die Grundaussage findet sich schon zu Beginn: </p><blockquote><p><em>„Seit Jahrzehnten vermessen tausende Wissenschaftler das Erdsystem und haben ein Fundament errichtet, das die Welt als unsere ‚CO₂-Emissions-Baseline‘ kennt. Sie diente als Referenzmaßstab, gegen den zukünftige Fortschritte bei der Reduzierung von Treibhausgasen gemessen wurden. Dieses statistische Versprechen bildete die Grundlage, an der sich alle politischen Klimaziele messen ließen – vom Pariser Abkommen bis zu den National Inventory Reports (NIR), auf denen Gesetze wie das deutsche Klimaschutzgesetz basieren.“ </em></p></blockquote><p>Aber:</p><blockquote><p><em>„Dieses Fundament ist eine Ruine. Die offiziellen National Inventory Reports waren zu keinem Zeitpunkt neutrale wissenschaftliche Dokumente, sondern ein administratives Inventar, das die Realität nach den Vorgaben der Staatsräson sortierte.“ [<a href="#foot_1" name="note_1">1</a>]</em></p></blockquote><p><strong>Geopolitische Ziele und Abhängigkeiten</strong></p><p>Jeder kann es wissen, dennoch wissen es viele nicht oder halten es für unvermeidlich: Militär steht gegen Klimaschutz. Zum Beispiel die Patriot-Raketen, von denen immer wieder in den Medien die Rede ist. Im Internet wird einem die KI erklären, welche Treibgasemissionen durch den Betrieb des MIM-104-Patriot-Systems entstehen. Dass es in der Ukraine aktiv zur Luftverteidigung eingesetzt wird, ist auch bekannt. Unter der Maßgabe, „Leben zu retten“, schnürt Deutschland immer wieder Patriot-Hilfspakete. [<a href="#foot_2" name="note_2">2</a>] Leben retten würde man durch diplomatische Bemühungen um ein Ende dieses Krieges. Dass Waffenlieferungen noch mehr Tote kosten, ist an dieser Stelle schon so oft wiederholt worden, dass man es singen kann. </p><p>Nein, nicht um Menschenleben geht es, sondern um geopolitische Interessen. „Uns alle eint ein Ziel: Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen. Die Ukraine muss bestehen”, das sagte Olaf Scholz schon im Mai 2022, nachdem er bereits am 27. Februar eine „Zeitenwende“ ausgerufen hatte. [<a href="#foot_3" name="note_3">3</a>] Alles gegen Russland – das ist die Linie deutscher Politik, die von der Merz-Regierung konsequent weiterverfolgt wird. Warum das so ist? Weil die Russische Union sonst ermutigt würde, andere Länder anzugreifen, wie Carlo Masala phantasierte? [<a href="#foot_4" name="note_4">4</a>] Das wird nicht geschehen, aber eine europäische Friedensordnung unter Einbeziehung Russlands würde dem Entstehen eines riesigen eurasischen Wirtschaftsraums dienlich sein. Der wäre für die USA eine riesige Konkurrenz. Deutschland käme er zugute. Was aber eine Veränderung derzeitiger Machtkonstellationen zur Voraussetzung und zur Folge haben würde.</p><p>Und außerdem wird an der „Ukraine-Hilfe“ auch heftig verdient. Trump zögert noch, Kiew eine Lizenz zur Patriot-Produktion zu geben, weil er Sicherheitsrisiken für sensible US-Militärtechnologie fürchtet. Doch Merz frohlockt schon: „Da geht es in der Tat um umfassende Lizenzerteilungen auch von amerikanischen Unternehmen an europäische Hersteller.“ [<a href="#foot_5" name="note_5">5</a>] Als ob Patriot-Produktion Deutschland aus der ökonomischen Talsohle holen könnte! Wenn die Ukraine noch mehr solcher Raketen verballert, wer bezahlt den Nachschub? </p><p>Aber zurück zur Klima-Frage: Was würde eine Meinungsumfrage (die es natürlich nicht geben würde) in der deutschen Bevölkerung zur Patriot-Lieferung und -Produktion erbringen? Nicht das vielleicht, was ich mir ebenso wie Olaf Achilles wünsche. Jahrelange Gehirnwäsche zeigt Resultate. Außenpolitik moralisierend zu erklären, ist eine Finte, die Bürger über ihre tatsächlichen Interessen zu täuschen. </p><p><strong>Was unsereins mit dem Iran-Krieg zu tun hat</strong></p><p>Blockade der Straße von Hormus: Iran ist schuld, dass Benzin und Diesel bei uns teurer werden. So kommt es bei den Leuten an. Dass im März 2026 das iranische South-Pars-Gasfeld bei Asalujeh Ziel eines israelischen Luftangriffs war, wurde vermeldet. Ohne die Folgen zu benennen. Insgeheim denkt man vielleicht gar, dass militärische Schläge gegen Industrieanlagen irgendwie „humaner“ im Vergleich mit direkten Frontkämpfen seien. Die Zerstörung industrieller Infrastruktur betrifft allerdings nicht nur die Bevölkerung vor Ort, wie Olaf Achilles weiß: </p><blockquote><p><em>„Ein solcher Konflikt ist kein isoliertes geopolitisches Ereignis, sondern ein thermodynamischer Kataklysmus. Die Zerstörung von Förderplattformen, marinen Pipelines und kryogenen Verflüssigungsanlagen (LNG-Terminals) führt nicht nur zu gigantischen Bränden, sondern zu einem unkontrollierten, großflächigen Austritt von unverbranntem Erdgas direkt in die marine und Methan (CH4).“</em></p></blockquote><p>Jener „Hauptbestandteil von Erdgas besitzt in der Atmosphäre eine relativ kurze Verweilzeit, entfaltet jedoch in den ersten zwei Jahrzehnten nach seiner Freisetzung eine verheerende thermische Wirkung. Dieser Vorgang wird als systemischer Methan-Schlupf (Methane Slip) in einer Kriegszone definiert – ein Szenario, das von keiner zivilen Notfallarchitektur der Welt mehr beherrscht oder eingedämmt werden kann.“ Im Buch heißt es weiter:</p><blockquote><p><em>„Laut den aktuellen Sachstandsberichten des Weltklimarates (IPCC) wirkt Methan im kritischen 20-Jahres-Fenster (GWP20) 86-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid (CO2). Wenn durch kriegerische Handlungen Millionen Tonnen Erdgas unkontrolliert entweichen, entfaltet sich ein physikalischer Hebel, der das globale Klimasystem im Zeitraffer destabilisiert. Die Zerstörung fossiler Großinfrastrukturen injiziert somit eine thermische Schockwelle in die Atmosphäre, die die globalen Erwärmungsmetriken innerhalb weniger Monate nach oben schnellen lässt und zivile Einsparbemühungen über Jahrzehnte hinweg pulverisiert.“ [<a href="#foot_6" name="note_6">6</a>] </em></p></blockquote><p>Methan: In der Öffentlichkeit ist davon gern in Bezug auf die Rinderhaltung die Rede, die in Deutschland mehr als die Hälfte der Methan-Emissionen verursachen würde. „Das heißt, jeder Wiederkäuer-Rülpser, der heute eingespart wird, führt bereits in zwölf Jahren zu einer Entlastung der Atmosphäre. […] Ein Hausrind rülpst am Tag rund 100 bis 200 Liter Methan.“ [<a href="#foot_7" name="note_7">7</a>] Also Rindfleisch- und Milchverbrauch senken? Leute kenne ich, die genau deswegen Vegetarier geworden sind.</p><p>Davon sollen Olaf Achilles‘ Überlegungen sie nicht abbringen, aber sie mögen ihnen die Illusion nehmen, durch ihren Verzicht das Klima zu retten. Dazu gibt es im Buch immer wieder interessante Einzelheiten. Zum Beispiel Tempolimit: Eine Begrenzung auf 120 km/h, heißt es, würde eine jährliche Einsparung von etwa 1,9 Millionen Tonnen CO²-Äquivalenten erbringen. </p><blockquote><p><em>„Setzt man diese zivile Einsparleistung in Relation zu den neu validierten 507,50 Millionen Tonnen des Ukraine-Komplexes, verschärft sich das Bild dramatisch: Der physikalische Ausstoß dieses Krieges neutralisiert die rechnerische Jahresleistung eines bundesweiten Tempolimits im Zeitraffer. Genauer gesagt: Der Emissionsausstoß des Konflikts frisst die mühsame Einsparung eines ganzen Jahres zivilen Tempolimits in nur rund 32 Stunden auf.“ [<a href="#foot_8" name="note_8">8</a>] </em></p></blockquote><p>„Kontenüberziehungen“ führen im Privaten zu großem Erschrecken. Zum „Earth Overshoot Day“ (Erdüberlastungstag) am 30. Juli war es eher kurz. Was soll man auch tun, wenn die Menschheit schon zu diesem Zeitpunkt ihr jährliches Haben an natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat und beim Planeten Erde „auf Pump“ lebt? Im entsprechenden Beitrag der „Tagesschau“ war von den Regenwäldern, der Überfischung, dem Wasserverbrauch die Rede. Zu Recht wohl. [<a href="#foot_9" name="note_9">9</a>] Aber ökologische Kriegsfolgen werden wie immer außen vor gelassen. Denn die sind offenbar sakrosankt.</p><p><strong>Fakten zur Nordstream-Sprengung</strong></p><p>So wie es auch mit der Nordstream-Sprengung ist. Vor dem Londoner Commercial Court hatte die im schweizerischen Zug ansässige Nord Stream AG schon im Februar 2024 von den Versicherern Lloyd‘s und Arch Reparaturkosten von mehr als 580 Millionen Euro eingeklagt. Vergeblich. Laut Gericht wurden die Schäden an den Pipelines infolge des Krieges verursacht, wodurch sie unter die Kriegsausschlussklausel der Versicherungspolicen fallen. [<a href="#foot_10" name="note_10">10</a>] </p><p>Dieses Urteil kann der Nord Stream AG nicht gefallen, beweist aber zugleich, dass es nicht irgendwelche Terroristen waren, die aus Jux und Tollerei die Pipeline sprengten. Vielmehr stand dahinter ein geopolitisches Interesse, Russland und zugleich Deutschland zu schaden, das bekanntlich nun teures Flüssiggas vornehmlich aus den USA bezieht. Aus Fracking gewonnen, ist es wesentlich umweltschädlicher als Kohle. [<a href="#foot_11" name="note_11">11</a>] Was ganz offensichtlich keine Rolle spielt, wenn es gegen Russland geht.</p><p>Olaf Achilles fügt noch einen weiteren Aspekt hinzu, der wenig bekannt sein dürfte: die ökologischen Folgen der Nordstream-Sprengung 2022 – seiner Meinung nach ausgeführt durch eine nukleare Hohlladung („Mini-Nuke“): </p><blockquote><p> <em>„Die seismischen Daten der Stationen in Bornholm und Schweden sowie der zeitgleiche Nachweis radioaktiver Isotope (Jod-131) im nordeuropäischen Messnetz der CTBTO belegen eine Einzelquelle mit Überschallgeschwindigkeit. (…)</em></p><p> <em>Durch die Wucht der Unterwasserdetonation wurden rund 250 000 Tonnen marines Sediment aufgewirbelt. Dadurch wurden die im Bornholm-Becken lagernden chemischen Kampfstoffe – insbesondere Arsen- und Senfgas-Rückstände aus ca. 35000 Tonnen versenkter Weltkriegs-Munition – reaktiviert und großflächig in die Ostsee gespült. Auf Bornholm wurde im Jahr 2024 das Ende der Fischerei nach 141 Jahren vollzogen, da die Laichgebiete des Dorsches direkt im Zentrum der Explosionszone gelöscht wurden.“ [<a href="#foot_12" name="note_12">12</a>]</em></p></blockquote><p>Nicht, dass das alles völlig geheim wäre, aber eine öffentliche Diskussion bleibt aus. Wer fragt, dem antwortet die KI, dass die Sprengung eine enorme Freisetzung des Treibhausgases Methan zur Folge hatte. Laut Berechnungen des Umweltbundesamtes und weiteren wissenschaftlichen Auswertungen entsprachen die Emissionen etwa 7,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten. Das im Wasser gelöste Methan wurde über Wochen durch Strömungen verteilt und entwich verzögert an die Luft. Von Greenpeace gibt es auch ein Video über die Untersuchung der Explosionsstellen in der Ostsee.</p><p><strong>Knackpunkt Kyoto-Protokoll</strong></p><p>Heuchelei, Betrug, Verbrechen: Und das sogar mit völkerrechtlicher Billigung: </p><blockquote><p><em>„Da die Klimaforschung seit 1945 institutionell eng mit dem Militär verflochten war, entstand eine paradoxe Situation“, schreibt Olaf Achilles. „Dieselbe Macht, welche die Instrumente zur Messung des Klimas schuf, deklarierte ihre eigenen Emissionen gleichzeitig zur ‚Nationalen Sicherheit‘ und entzog sie damit der Bilanzierung. Diese Praxis der Exklusion wurde über das Kyoto-Protokoll (1997) völkerrechtlich zementiert, indem militärische Emissionen (National Security Exception) offiziell von der Meldepflicht ausgenommen wurden.“ [<a href="#foot_13" name="note_13">13</a>]</em></p></blockquote><p>So kommt es, dass man militärische Lasten in offiziellen Klimaberichten vergeblich suchen muss, was auf Druck der USA und anderer NATO-Staaten geschah.</p><p>Das Kyoto-Protokoll war der erste völkerrechtlich verbindliche Vertrag zur Eindämmung des Klimawandels und wurde von 191 Staaten sowie der EU unterzeichnet. Die USA indes haben das Abkommen nie ratifiziert und sind 2025 erneut aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen ausgetreten. „America first“ rechtfertigt jegliche Rücksichtslosigkeit. Und Deutschland zeigt sich immer noch als williger Vasall. Auch das sogenannte Sondervermögen macht das augenscheinlich. Da jeder investierte Militär-Euro eine um 41 Prozent höhere Klimawirkung injiziere, als ein Zivil-Euro heilen könne, wie es im Buch heißt, „entsteht beim Abruf des Sondervermögens eine physikalische Klimaschuld, die weit über den Nennwert hinausgeht. Um allein die durch diese 100 Milliarden Euro verursachte zusätzliche Real-Last atmosphärisch zu neutralisieren, müsste die Gesellschaft zeitgleich 141 Milliarden Euro in hocheffiziente zivile Klimaschutzmaßnahmen investieren […] Wir erleben hier einen verfassungsrechtlichen GAU: Obwohl der Klimaschutz durch Art. 20a GG und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Verfassungsrang genießt, wird er im Angesicht der militärischen Expansion zur bloßen Simulation.“ [<a href="#foot_14" name="note_14">14</a>] </p><p>Dem Buch beigefügt ist der Entwurf einer Verfassungsbeschwerde (Materielle Verfassungswidrigkeit des Bundes-Klimaschutzgesetzes KSG in Verbindung mit dem Sondervermögen Bundeswehr BwFinSVermG aufgrund systemischer Budget-Unwahrheit) und der Klageentwurf zu Umweltkriegsverbrechen. Man kann das unterschreiben und in die Post geben. Doch wird sich dadurch etwas ändern? </p><p><strong>Betrug am Überleben der Menschheit</strong></p><p>Wie ökologische Realitäten gegenüber geopolitischen Interessenlagen nichtig werden, ist ein Skandal: </p><blockquote><p><em>„Die physikalische Realität der Erdatmosphäre kennt keine völkerrechtlichen Grenzen, keine nationalen Souveränitätsrechte und keine sicherheitspolitischen Sonderzonen. Jede Detonation, jeder Treibstoffabbrand und jede absichtliche oder kollaterale Zerstörung fossiler Infrastrukturen injiziert stoffliche Lasten in ein planetares Gemeinschaftsgut. Das fundamentale Paradoxon moderner Militärstrategie besteht darin, dass der vermeintliche Schutz des nationalen Territoriums durch militärische Mittel genau jene biogeochemischen Kipppunkte (Tipping Points) triggert, die die nackte physische Existenzgrundlage eben dieses Territoriums unweigerlich vernichten.“ [<a href="#foot_15" name="note_15">15</a>]</em></p></blockquote><p>Die Angst vor einer klimatisch-ökologischen Katastrophe – schon Kindergartenkindern wird sie eingehämmert, so dass sie nachts nicht schlafen können. Der Buchmarkt ist voller gutgemeinter Kinderbücher, die zur Rettung der Welt aufrufen durch konkrete Taten. Kindlich Gutgemeintes hat sich auch in den Hirnen von Erwachsenen eingenistet. Moralisierende „grüne“ Floskeln, mit denen man sich anderen überlegen fühlen darf, die da mit Autos unterwegs sind, Fleisch essen und die Mülltrennung nicht als eine Art Religion begreifen. Man mag das nicht Ersatzbefriedigung nennen, weil damit immerhin ein ökologischer Nutzen verbunden ist. Aber größer noch ist der politische: Gesellschaftlicher Veränderungswille wird umgelenkt auf machtpolitisch weniger sensible Bereiche. Im guten Gewissen, persönlich etwas für die Umwelt zu tun, gerät all das aus dem Blickfeld, was man nicht ändern zu können glaubt. Sozialer Protest wird marginalisiert, Friedensaktionen mangelt es an Wirksamkeit. Eine hochgradig individualisierte Gesellschaft scheint mit dem zufrieden, welches eine gewisse Selbstwirksamkeit verspricht.</p><p>Es war ein Erfolg systemstabilisierender Machtpolitik, wie „Bündnis 90/Die Grünen“ ihre Verbindung zur ökologischen Friedensbewegung der 1980er-Jahre aufgaben, wie sie sich von ihren pazifistischen Wurzeln lösten und militärische Gewalt zu befürworten lernten. Das begann schon mit dem Kosovo-Krieg 1999, als sie unter Außenminister Joschka Fischer den völkerrechtswidrigen NATO-Einsatz mitgetragen haben. Inzwischen steht die Partei unter der Maßgabe, „Demokratie und Frieden“ zu schützen, für Waffenlieferungen an die Ukraine, nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Angriff auf russisches Territorium. Während Olaf Scholz Letzteres 2024 noch verweigern wollte, sorgte der Grünen-Politiker Anton Hofreiter als Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Bundestag für einen Dammbruch. [<a href="#foot_16" name="note_16">16</a>] </p><p>Als „Kriegspartei“ stellen die „Grünen“ inzwischen keine wirkliche Opposition mehr dar, man hat gar den Eindruck, dass sie im moralistischen Elan jeder militärischen Eskalation das Wort reden würden ohne Rücksicht auf Verluste. Zudem haben sie ihren Ruf in der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt, indem sie als ökologisch-klimatische Verbotspartei wahrgenommen wurden. Dabei liegt es auf der Hand, dass der Kampf gegen die Umweltzerstörung und Klimawandel zwingend ein Kampf gegen die Hochrüstung sein muss.</p><p>„Die Tragik des modernen Klima-Aktivisten liegt in seinem Unvermögen, zur eigentlichen Systemfrage durchzudringen“, heißt es im Buch. Und weiter: </p><blockquote><p><em>„Er ist das primäre Objekt eines globalen Aufmerksamkeitsmanagements, das die individuelle Ebene – das moralisierte ‚Wir‘ des privaten Konsums – gezielt gegen die Ebene des wahren Akteurs ausspielt. Während der Aktivist glaubt, durch den Kampf gegen das Schnitzel oder den Kurzstreckenflug das Klima zu retten, operiert der eigentliche Gestalter der stofflichen Vernichtung im Verborgenen und jenseits jeder zivilen Moral.“ [<a href="#foot_17" name="note_17">17</a>]</em></p></blockquote><p>Zu Recht spricht Olaf Achilles von einer rituellen „Enteignungsarchitektur, die dem Bürger Askese verordnet, um eine ökologische Stabilität vorzugaukeln, die durch den energetischen Raubbau des Militärs bereits ein physikalisches Totaldefizit ist“. [<a href="#foot_18" name="note_18">18</a>] Und er stellt sich vor, wie eine Ostermarsch-Rede von Petra Kelly heute klingen müsste.</p><p>Dabei dachte ich beim Lesen auch an Antje Vollmer, mit der ich kurz vor ihrem Tod noch an einem Tisch saß. Vorliegendes Buch wäre ganz in ihrem Sinne gewesen. Schon schwer krank, unterzeichnete sie einen Brief der „Gruppe Neubeginn“. Faktenreich ist darin die Hoffnung begründet, dass die bisher parallel agierenden Friedens- und Umweltbewegungen in ihren Aktionen zusammenfänden, weil beide Themen existenziell zusammengehören. [<a href="#foot_19" name="note_19">19</a>] Dabei war sie ohne Illusion über jene Machtinteressen, die einer solchen Bewegung entgegenstünden. </p><p>Antje Vollmer ist am 15. März 2023 gestorben. Der Deutsche Bundestag gedachte der langjährigen Abgeordneten immerhin mit einer Schweigeminute.</p><p><small>Titelbild: Yurich / Shutterstock</small></p><div class="hr_wrap"><hr></div><p>Das Buch:</p><p><em>Olaf Achilles: Militär, Rüstung, Klima. Die Insolvenz der Klimagovernance: Forensische Evidenz zur systemischen Baseline-Kontamination durch den militärischen … Eingabe an das UNFCCC (Global Stocktake 2026), epubli, 187 S., br., 39.90 €.</em></p><div class="hr_wrap"><hr></div><div class="footnote"><p>[<a href="#note_1" name="foot_1">«1</a>] Achilles, S. 3</p><p>[<a href="#note_2" name="foot_2">«2</a>] <a href="https://www.tagesschau.de/inland/patriot-ukraine-100.html">tagesschau.de/inland/patriot-ukraine-100.html</a></p><p>[<a href="#note_3" name="foot_3">«3</a>] <a href="http://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/krieg-in-der-ukraine/regierungserklaerung-europ-rat-2041154">bundesregierung.de/breg-de/themen/krieg-in-der-ukraine/regierungserklaerung-europ-rat-2041154</a></p><p>[<a href="#note_4" name="foot_4">«4</a>] Carlo Masala: Wenn Russland gewinnt. Ein Scenario. C.H.Beck 2025.</p><p>[<a href="#note_5" name="foot_5">«5</a>] <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article6a327fe9a7834e0047eecd61/ukraine-krieg-russland-kann-diesen-krieg-militaerisch-nicht-gewinnen-sagt-die-bundesregierung.html">welt.de/politik/ausland/article6a327fe9a7834e0047eecd61/ukraine-krieg-russland-kann-diesen-krieg-militaerisch-nicht-gewinnen-sagt-die-bundesregierung.html</a></p><p>[<a href="#note_6" name="foot_6">«6</a>] Achilles, S. 6 </p><p>[<a href="#note_7" name="foot_7">«7</a>] <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/rinder-methan-100.html">tagesschau.de/wissen/klima/rinder-methan-100.html</a></p><p>[<a href="#note_8" name="foot_8">«8</a>] Achilles, S. 11</p><p>[<a href="#note_9" name="foot_9">«9</a>] <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/erdueberlastungstag-ressourcenverbrauch-weltweit-100.html">tagesschau.de/wissen/klima/erdueberlastungstag-ressourcenverbrauch-weltweit-100.html</a></p><p>[<a href="#note_10" name="foot_10">«10</a>] <a href="https://www.fr.de/wirtschaft/prozess-um-580-millionen-euro-pipeline-explosionen-nord-stream-verliert-zr-94416437.html">fr.de/wirtschaft/prozess-um-580-millionen-euro-pipeline-explosionen-nord-stream-verliert-zr-94416437.html</a></p><p>[<a href="#note_11" name="foot_11">«11</a>] <a href="https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-lng-durch-produktionsprozess-klimaschaedlicher-als-kohle-100.html">deutschlandfunk.de/klimaschutz-lng-durch-produktionsprozess-klimaschaedlicher-als-kohle-100.html</a></p><p>[<a href="#note_12" name="foot_12">«12</a>] Achilles, S. 12 f</p><p>[<a href="#note_13" name="foot_13">«13</a>] Achilles, S. 15</p><p>[<a href="#note_14" name="foot_14">«14</a>] Achilles, S. 33f</p><p>[<a href="#note_15" name="foot_15">«15</a>] Achilles, S. 5</p><p>[<a href="#note_16" name="foot_16">«16</a>] <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/verhindern-dass-es-zur-eskalation-kommt-scholz-lehnt-einsatz-westlicher-waffen-auf-russischem-territorium-ab-11714702.html">tagesspiegel.de/politik/verhindern-dass-es-zur-eskalation-kommt-scholz-lehnt-einsatz-westlicher-waffen-auf-russischem-territorium-ab-11714702.html</a></p><p>[<a href="#note_17" name="foot_17">«17</a>] Achilles, S. 109<br>[18} Achilles, S. 121</p><p>[<a href="#note_19" name="foot_19">«19</a>] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/antje-vollmer-und-andere-klima-frieden-schaffen-ohne-waffen-328351N">berliner-zeitung.de/article/antje-vollmer-und-andere-klima-frieden-schaffen-ohne-waffen-328351</a></p></div><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/259936a81adc4497ad1c5119fda01da6" width="1" height="1" alt=""></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933</span> Empörung, untermauert von Fakten-Fülle: In seinem Buch „Militär, Rüstung, Klima“ legt Olaf Achilles das Ergebnis von 35 Jahren Forschung vor – in der Hoffnung, die Öffentlichkeit zu mobilisieren gegen eine Politik, Empörung, untermauert von Fakten-Fülle: In seinem Buch „Militär, Rüstung, Klima“ legt Olaf Achilles das Ergebnis von 35 Jahren Forschung vor – in der Hoffnung, die Öffentlichkeit zu mobilisieren gegen eine Politik, die heuchlerisch mit Klimazielen hantiert, wohl wissend, wie diese im militärischen Bereich ad absurdum geführt werden. Von Irmtraud Gutschke.Dieser Beitrag ist auch als Audio-PodcastWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 25:52 154933 Hinweise des Tages https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930 Fri, 14 Aug 2026 06:22:56 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930 <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br /> <span id="more-154930"></span><br /> Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930</span> <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br><span id="more-154930"></span><br>Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte stoßen, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund dafür: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachträglich eingeschränkt oder/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.</p><p>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h01">Treiben die westlichen Siegesillusionen die Ukraine in den Zusammenbruch?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h02">„Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.“</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h03">Westjordanland: Hügeljugend im Häuserkampf</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h04">Renteneintrittsalter: 45 Beitragsjahre müssen genug sein</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h05">Arbeitskosten: Deutschland fällt um zwei Plätze zurück auf Position sieben in der EU – fünftniedrigster Anstieg unter 27 Staaten</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h06">Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h07">Der Kahlschlag mit System: Stellenabbau in der Autoindustrie</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h08">Konjunktur: Investitionsbooster der Regierung wirkt bislang kaum</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h09">Wer zahlt für die europäischen Ernteausfälle? </a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h10">Iranischer Außenminister warnt USA vor „Fehleinschätzung“ von Lage in Straße von Hormus</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h11">EU-Emissionshandel als Zielscheibe von Industrievertretern</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h12">Ceuta: Die wahre Grenze verläuft in Köpfen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h13">Suizidversuche und psychische Belastungen: Alarmierende Zustände auf US-Flugzeugträger – Seeleute wollten ins Meer springen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h14">Die Modellrechner und ihre Horrorprognosen</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930#h15">Immer mehr Schrottteile aus dem Weltall stürzen auf die Erde</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>Treiben die westlichen Siegesillusionen die Ukraine in den Zusammenbruch?</strong><br>Der konflikterfahrene ehemalige UN-Diplomat Michael von der Schulenburg mahnt den Westen, sich auf eine ukrainische Niederlage vorzubereiten. Ein Gastbeitrag. […]<br>Putin werde als Verlierer an den Verhandlungstisch gezwungen – zu den Bedingungen der europäischen Nato-Staaten, was einer russischen Niederlage gleichkäme. Die Politik, die Ukraine militärisch, politisch und finanziell massiv zu unterstützen, gleichzeitig aber jegliche Gespräche zu verweigern, bis Russland „in die Knie gezwungen“ ist, schien aufzugehen.<br>Doch ist das so? Oder hat sich das Blatt in Wirklichkeit sogar zugunsten Russlands gewendet?<br>Auffällig ist, dass seit den ersten Augusttagen kaum noch Berichte über den Kriegsverlauf erscheinen. Die Siegesmeldungen sind weitgehend verstummt. Gleichzeitig mehren sich, aus den USA und auch aus der Ukraine selbst, die Zweifel am Erfolg des Drohnenkriegs im russischen Hinterland.<br>Man muss nur auf die Warnungen des Generals (und derzeitigen ukrainischen Botschafters in London) Walerij Saluschnyj hören: Der Drohnenkrieg sei wenig erfolgreich und viel zu teuer. Als ehemaliger Oberkommandierender der ukrainischen Streitkräfte sollte er es wissen. Nach Angaben der proukrainischen Kriegsbeobachter Dron-Bomber erzielen die Russen inzwischen eine hohe Rate an Abschüssen ukrainischer Drohnen. Die Absetzung des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow dürfte ebenfalls mit dem sich abzeichnenden Scheitern des Drohnenkriegs zusammenhängen.<br>Quelle 1: <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/treiben-die-westlichen-siegesillusionen-die-ukraine-in-den-zusammenbruch-10288789">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)</a><br>Quelle 2: <a href="https://archive.is/Vyazf">archive.is</a></li><li><a name="h02"></a><strong>„Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.“</strong><br>Auch wo Krieg geführt wird, sollten gewisse Regeln eingehalten werden – so der Wunsch des Internationalen Strafgerichtshofs I.C.C. in Den Haag. Zum Beispiel der Schutz der Zivilisten. Die gegenwärtigen Kriege, man denke vor allem an das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen, lassen wenig davon erkennen … Ein paar Anmerkungen dazu von unserem Kolumnisten Patrick Lawrence aus den USA.<br>Zunächst einmal sind alle Zionisten Extremisten. Unzählige von ihnen haben unzählige Male das Argument vorgebracht, dass Israel nur an die Bibel gebunden sei und damit das staatliche Recht durch religiöses Recht ersetzt. Nach jedem ernsthaften Geschichtsverständnis ist dies ein radikaler Rückschritt in die Vormoderne.<br>Quelle: <a href="https://globalbridge.ch/ohne-die-regeln-des-krieges-verlieren-wir-alle/">Globalbridge</a></li><li><a name="h03"></a><strong>Westjordanland: Hügeljugend im Häuserkampf</strong><br>Seit mehreren Tagen terrorisieren israelische Siedler den Hauskomplex von Familie Hassan. Das israelische Militär soll die Belagerung räumen – eigentlich.<br>Zwischen Olivenbäumen, auf einer kargen Ebene in der sengenden Mittagssonne, steht Abdelkarim Hassan. Der Mann im karierten Hemd schaut nachdenklich auf drei Häuser auf dem Hügel gegenüber. Neben ihm brutzelt ein silberner Peugeot-Kombi in der Sonne.<br>Vor den Gebäuden steht eine Gruppe junger Männer mit Hoodies, Kippot und Schlabberjeans: israelische Siedler. Einige Meter weiter eine Gruppe israelischer Soldat:innen in olivgrüner Vollmontur, weiter hinten zwei Militärfahrzeuge. Auf der Hausmauer sitzt ein Dutzend Jungs – auch sie Siedler – plaudern, schwingen die Beine in die Luft. Niemand hier weiß, was in den nächsten Minuten passieren wird.<br>Quelle: <a href="https://taz.de/Westjordanland/!6204157/">taz</a></li><li><a name="h04"></a><strong>Renteneintrittsalter: 45 Beitragsjahre müssen genug sein</strong><br>In die Debatte um die Rentenreform kommt allmählich Bewegung. Nachdem sich mehrere ostdeutsche Ministerpräsident*innen für den Erhalt der „Rente mit 63“ – korrekt müsste es abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren heißen – ausgesprochen haben, hat sich nun auch Niedersachsens Regierungschef Olaf Lies für deren Beibehaltung<br>stark gemacht. Schließlich geht es hierbei um eine Anerkennung der Erwerbsbiografien derjenigen, die die meisten Versichertenjahre auf dem Buckel haben. Ihrem Gerechtigkeitsempfinden muss dementsprechend Rechnung getragen werden.<br>Quelle: <a href="https://niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de/aktuelles/news/renteneintrittsalter-45-beitragsjahre-muessen-genug-sein/">DGB Niedersachsen #schlaglicht</a></li><li><a name="h05"></a><strong>Arbeitskosten: Deutschland fällt um zwei Plätze zurück auf Position sieben in der EU – fünftniedrigster Anstieg unter 27 Staaten</strong><br>Die Lohnstückkosten der deutschen Wirtschaft sind im Zuge der durch den russischen Krieg gegen die Ukraine, die chinesische Subventionspolitik, die chaotischen US-Zolleskalationen und zuletzt den Krieg gegen den Iran ausgelösten Energie- und Nachfragekrise seit 2023 deutlich stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Auf längere Sicht, seit dem Jahr 2000, liegt die deutsche Lohnstückkostenentwicklung mit 1,9 Prozent im Jahresdurchschnitt aber trotzdem noch knapp unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank und ist somit für den Gesamtzeitraum stabilitätskonform. Zudem haben die stärkeren Zuwächse der vergangenen Jahre weitaus mehr mit einer schwachen Produktivitätsentwicklung in Deutschland zu tun als mit den Arbeitskosten. Das ergibt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.<br>Quelle: <a href="https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-arbeitskosten-deutschland-faellt-um-zwei-plaetze-zurueck-78358.htm">Hans Böckler Stiftung</a></li><li><a name="h06"></a><strong>Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen</strong><br>Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben – Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen – Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden<br>Öffentliche Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich stärker als Steuersenkungen. Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verstärkt die positiven Effekte fiskalischer Maßnahmen einzelner Länder. Für ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren Gökhan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makroökonomie ein Modell für eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis von Eurostat-Daten. Das Ergebnis: Jeder zusätzliche Euro an staatlichen Ausgaben erhöht das Bruttoinlandsprodukt demnach im ersten Jahr um bis zu 1,30 Euro. Steuersenkungen erzielen dagegen lediglich einen Effekt von bis zu 40 Cent je Euro.<br>Quelle: <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.1016280.de/staatliche_investitionen_stabilisieren_wirtschaft_im_euroraum_deutlich_wirksamer_als_steuersenkungen.html">DIW</a></li><li><a name="h07"></a><strong>Der Kahlschlag mit System: Stellenabbau in der Autoindustrie</strong><br>Alle großen deutschen Autokonzerne und ihre Töchter – Volkswagen, Porsche, Mercedes-Benz, BMW und die deutschen Stellantis-Werke – bauen gleichzeitig Arbeitsplätze ab.<br>Volkswagen hat mit Betriebsrat und IG Metall den Abbau von 35.000 Stellen bis 2030 vereinbart und verhandelt über bis zu 100.000 weitere Stellen weltweit. Zudem laufen die Absprachen über mögliche Werksschließungen in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm weiter. Dass ausgerechnet das E-Auto-Werk Zwickau, erst vor wenigen Jahren als Vorzeigeprojekt der Transformation gefeiert, nun zur Disposition steht, zeigt, wie schnell aus dem angeblichen „Zukunftsstandort“ wieder bloße Manövriermasse des Konzerns wird. Was der Vorstand als „sozialverträglichen Umbau“ verkauft, bedeutet für die Betroffenen den schlichten Verlust ihrer Existenzgrundlage – Kapitalbereinigung im Gewand der Sozialpartnerschaft. […]<br>Insgesamt hat die deutsche Industrie 2025 rund 124.000 Arbeitsplätze verloren,<br>Der Branchenverband VDA rechnet inzwischen mit einem Verlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035.<br>Das klingt in Summe nicht sozial und ist vor allem eines: die Übersetzung der Profitkrise in individualisierte Verzichtsangebote, bei denen am Ende Tausende Lohnabhängige weniger von ihrer Arbeit leben können als vorher. Der Angriff auf die Beschäftigten ist längst zu einem Dauerzustand geworden.<br>Quelle: <a href="https://etosmedia.de/politik/der-kahlschlag-mit-system-stellenabbau-in-der-autoindustrie/">etos.media</a></li><li><a name="h08"></a><strong>Konjunktur: Investitionsbooster der Regierung wirkt bislang kaum</strong><br>Mit neuen Abschreibungsregeln wollte die Bundesregierung die Unternehmen zum Investieren bewegen und die Wirtschaft ankurbeln. Doch das Ergebnis ist bescheiden – und Besserung nicht in Sicht.<br>Nicht weniger als ein „Booster“ sollte es sein. Deutschland werde wieder „fit für die Zukunft“, schwärmte Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Sommer 2025 nach Verabschiedung des „Investitionsboosters“. Doch nach einem Jahr kann von „Boost“, von einem Wirtschaftsimpuls bisher keine Rede sein.<br>Die seit Jahren schwachen Investitionen von Unternehmen kamen auch durch die neuen „Super-Abschreibungen“ bisher nicht in Gang – was nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den Kanzler ein Problem ist.<br>Quelle: <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/konjunktur-investitionsbooster-der-regierung-wirkt-bislang-kaum/100245240.html">Handelsblatt</a><p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:</strong> Die Abschreibungsregeln waren ein milliardenteures Unternehmersteuergeschenk, dem man aus Marketinggründen Zauberkräfte angedichtet und einen gut klingenden Namen gegeben hat – so wie bei allen milliardenteuren Unternehmersteuergeschenken der letzten 40 Jahre. Die Behauptung, dass Unternehmen nach Steuersenkungen mehr investierten, stimmt nie, hat nie gestimmt und wird nie stimmen. Heutzutage ist das besonders klar, weil den Unternehmen überall die Nachfrage fehlt, im Inland und im Ausland; also warum sollten sie investieren? Angebotsseitige Maßnahmen können per Definition keine Lösungen für nachfrageseitige Probleme bieten.</em></p></li><li><a name="h09"></a><strong>Wer zahlt für die europäischen Ernteausfälle? </strong><br>In der EU wird es in diesem Jahr zu spürbaren Ernteausfällen kommen, die teilweise selbstverschuldet sind und dazu führen dürften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Das wird zu steigenden Preisen in Europa und zu mehr Hunger in der Welt führen.<br>Die Medien werden die Dürre in Europa für die Ernteausfälle verantwortlich machen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Krise der europäischen Nahrungsmittelproduktion hat weit mehr Gründe, die die EU selbst verschuldet hat. Neben der ideologisch bedingten verfehlten Landwirtschaftspolitik sind das auch die Russland-Sanktionen, die gleich mehrfache Wirkung haben.<br>Quelle: <a href="https://anti-spiegel.ru/2026/wer-zahlt-fuer-die-europaeische-ernteausfaelle/">Anti-Spiegel</a><p>dazu: <strong>Bauernverband geht von erheblichen Ernteausfällen aus</strong><br>Aufgrund der anhaltenden Trockenheit erwartet der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr deutliche Ernteeinbußen. »Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus«, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch für Herbstkulturen wie Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben oder Körnermais sei die Prognose besorgniserregend.<br>»In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen«, sagte Rukwied. Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben.<br>Quelle: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/trockenheit-ernte-ausfaelle-getreide-weizen-raps-bauernverband">Zeit Online</a></p></li><li><a name="h10"></a><strong>Iranischer Außenminister warnt USA vor „Fehleinschätzung“ von Lage in Straße von Hormus</strong><br>Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghtschi hat die Vereinigten Staaten davor gewarnt, aufgrund „gefälschter Geheimdienstinformationen“ eine „große Fehleinschätzung“ hinsichtlich der Straße von Hormus vorzunehmen.<br>Araghtschi veröffentlichte die Warnung am Donnerstag in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X, einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien behauptet hatte, die Vereinigten Staaten hätten die „vollständige Kontrolle“ über die Straße von Hormus.<br>Der iranische Außenminister erklärte: „Die USA haben sich aufgrund von Geheimdienstfehlern schon lange verrechnet. Ein typisches Beispiel dafür ist der Krieg gegen den Iran. Nun droht eine noch größere Fehleinschätzung in Bezug auf die Straße von Hormus.“<br>Die iranische Behörde für die Meerenge am Persischen Golf (PGSA), die für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zuständig ist, hat Behauptungen von US-Beamten zurückgewiesen, wonach die Wasserstraße offen sei.<br>Quelle: <a href="https://german.cri.cn/2026/08/13/ARTI1786627893347268">CRI online</a></li><li><a name="h11"></a><strong>EU-Emissionshandel als Zielscheibe von Industrievertretern</strong><br>Mit dem EU-Klimagesetz haben sich die EU-Mitgliedsstaaten 2021 das verbindliche Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität zu erreichen, also netto keine Treibhausgase mehr auszustoßen. Ein Kernstück dabei ist das System des Emissionshandels (EU-ETS). Doch dieser kommt immer mehr unter Druck. Dahinter steckt die Industrie, da sie ihre Emissionen nicht rasch genug senkt.<br>Große Industrieanlagen und kalorische Kraftwerke sind für knapp 40 Prozent der Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Das System des EU-Emissionshandels (EU-ETS) trägt zum Klimaschutz bei, indem es die Gesamtmenge dieser Emissionen begrenzt und diese Grenze von Jahr zu Jahr senkt. Nach dem derzeit geltenden Recht sollen die Emissionen der ETS-Anlagen bis 2040 auf null gesenkt werden. Die restlichen Emissionen – aus dem Verkehr, der Landwirtschaft, der Raumwärme etc. – sollen dann bis 2050 netto null erreichen.<br>Die Kommission schlägt nun allerdings vor, dass die Schritte, um die die Emissionsgrenze jedes Jahr verringert wird, viel kleiner sein sollen als bisher geplant. Damit wird das Jahr, ab dem die Industrie keine neuen Zertifikate mehr bekommt, weit nach hinten geschoben: Statt 2040 würden die Zertifikate für die Industrie erst 2050 auslaufen.<br>Quelle: <a href="https://www.awblog.at/klima-energie/EU-Emissionshandel-Zielscheibe-von-Industrievertretern">A&W blog</a></li><li><a name="h12"></a><strong>Ceuta: Die wahre Grenze verläuft in Köpfen</strong><br>Zwischen dem 30. Juli und dem 2. August 2026 erreichten nach Angaben spanischer Behörden rund 50.000 Menschen Ceuta. Eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Die Stadt gehört politisch zu Spanien, liegt aber geografisch in Marokko.<br>Innerhalb von 48 Stunden kehrte nach Behördenangaben der Großteil dieser Menschen wieder nach Marokko zurück. Mehr als 48.000 Menschen sollen die Grenze erneut passiert haben. Die Rückkehr erfolgte unter Druck spanischer und marokkanischer Behörden.<br>Mindestens 72 Menschen verloren bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, ihr Leben. Viele ertranken beim Überqueren des Wassers, andere starben beim Versuch, die Grenzanlagen zu überwinden. Unter den in Ceuta verbliebenen Menschen befanden sich nach Behörden Angaben rund 860 unbegleitete Minderjährige.<br>Quelle: <a href="https://etosmedia.de/gesellschaft/die-wahre-grenze-verlaeuft-in-koepfen/">etos.media</a></li><li><a name="h13"></a><strong>Suizidversuche und psychische Belastungen: Alarmierende Zustände auf US-Flugzeugträger – Seeleute wollten ins Meer springen</strong><br>Schlechtes Essen, defekte Sanitäranlagen und psychische Krisen: Nachdem sich die Lage an Bord der USS Abraham Lincoln zuspitzte, soll das Schiff nun endlich den Persischen Golf verlassen.<br>Laut Berichten in mehreren Hausmedien des US-Militärs kommt es auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln zu einer sich verschärfenden Krise. Die Besatzung von 5000 Seeleuten und Marineinfanteristen befindet sich im neunten Monat auf See und hat 250 Tage am Stück ohne Landgang verbracht – ein Rekord für einen Flugzeugträger in der jüngeren Geschichte.<br>Laut „Navy Times“ und „Stars and Stripes“ haben mehrere Besatzungsmitglieder aufgrund schlechter Bedingungen und psychischer Belastungen bereits versucht, in Suizidabsicht über Bord zu springen. Auch der „Guardian“ berichtete.<br>Quelle: <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/suizidversuche-und-psychische-belastungen-alarmierende-zustande-auf-us-flugzeugtrager--seeleute-wollten-ins-meer-springen-15938703.html">Tagesspiegel</a></li><li><a name="h14"></a><strong>Die Modellrechner und ihre Horrorprognosen</strong><br>Modellierer sagten zu Pandemiebeginn Zehntausende Corona-Tote für die Schweiz voraus. Sie lagen schon früher oft daneben. […]<br>Modellierer versuchen, im Computer die Welt abzubilden. In dieser mathematischen Modellwelt sagen sie den Verlauf einer Pandemie voraus und können Szenarien durchspielen. Für ihre Berechnungen müssen die Modellierer jedoch Annahmen treffen. Liegen diese daneben, sind auch ihre Schlüsse falsch. Das war in der Vergangenheit mehrmals passiert.<br>Quelle: <a href="https://www.infosperber.ch/gesundheit/die-modellrechner-und-ihre-horrorprognosen/">Infosperber</a></li><li><a name="h15"></a><strong>Immer mehr Schrottteile aus dem Weltall stürzen auf die Erde </strong><br>Die meisten Teile verglühen in der Atmosphäre. Doch immer mehr schlagen auf der Erde auf – glühend und teilweise tonnenschwer.<br>Im Jahr 2024 stürzte ein feuriges Stück Metall in der Nähe eines Dorfes in Kenia in einen Acker. Es war ein riesiger, schwerer und glühend heisser Ring. Nachdem er sich abgekühlt hatte, war klar: Es war ein Ring, der einst Teile einer Rakete miteinander verbunden hatte.<br>Das Risiko, dass menschlicher Müll aus dem Weltall auf der Erde einschlägt, nimmt zu.<br>Quelle: <a href="https://www.infosperber.ch/umwelt/abfaelle/immer-mehr-schrottteile-aus-dem-weltall-stuerzen-auf-die-erde/">Infosperber</a></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154930</span> 154930 Leserbriefe zu „Drohnenvorfall: Die Grünen wollen sofort eskalieren und reden von ‚russischem Staatsterrorismus‘“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=154920 Thu, 13 Aug 2026 12:00:20 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154920 <p><span id="more-154920"></span><br /> <strong>Tobias Riegel</strong> kommentiert <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154663">in diesem Beitrag</a> Äußerungen der Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. In Verbindung mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle habe sie mitgeteilt, es liege nahe, „dass es sich bei dem Drohnenangriff um russischen Staatsterrorismus handeln könnte“, und sie hat „entschlossene Reaktionen“ gefordert. Eine russische Urheberschaft des Vorfalls sei jedoch überhaupt nicht „naheliegend“.</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154920">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154920</span> <p><span id="more-154920"></span><br><strong>Tobias Riegel</strong> kommentiert <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154663">in diesem Beitrag</a> Äußerungen der Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. In Verbindung mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle habe sie mitgeteilt, es liege nahe, „dass es sich bei dem Drohnenangriff um russischen Staatsterrorismus handeln könnte“, und sie hat „entschlossene Reaktionen“ gefordert. Eine russische Urheberschaft des Vorfalls sei jedoch überhaupt nicht „naheliegend“. Es sei schlicht noch nicht bekannt, wer diese Aktion geplant und durchgeführt hat. Abschließend stellt unser Autor fest: „Aber mit ihren völlig unverantwortlichen Versuchen, die ungeklärte Situation sofort für die eigene antirussische Ideologie auszuschlachten und mit vorschnellen Reaktionsforderungen das Risiko für alle Bürger hierzulande zu erhöhen“, hätten die Grünen einmal mehr bestätigt, dass sie die „Kriegstreiber Nummer eins in Deutschland“ seien. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat <strong>Christian Reimann</strong> für Sie zusammengestellt.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>1. Leserbrief</strong></p><p>Hallo,</p><p>die Grünen sind und bleiben die gefährlichste Partei Deutschlands.</p><p>Grüße<br>T. Rath</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>2. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,</p><p>seit der „Joschka Fischer/ Madeleine Albright Inszenierung“ vom Holocaust in Jugoslawien und der anschließenden – übermäßig gut bezahlten „Vortragsreise durch die USA/Kanada von der Dachlatte Fischer“ wissen wir, woher „Fischer und Die Grünen gesteuert wurden und werden !“<br> <br>Nachträglich sind noch „Sponsoren aus dem Mittelraum“ auszumachen, aber die „NATO-OLIV-GRÜNEN Kriegshetzer“ sprechen, ähnlich wie die Neoliberalen der FDP, nur von „Kohle ziehen und Krieg machen“.</p><p>Aber so sind „abgebrühte Marionetten“ eben   .   .   .</p><p>M  f  G<br>B. Schroeder</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>3. Leserbrief</strong></p><p>Als Kriegstreiber demonstrieren die Grünen sehr eifrig wer der Schuldige ist, nämlich die Russen. Wer auch sonst? Das Feindbild “Russland” ist doch von all den EU- und deutschen Regierungskriegstreibern und mit Hilfe von ARD und ZDF so gut etabliert, dass jede abweichende Meinung als Ketzerei gebrandmarkt wird. Wie kann man auch als Normalbürger an den Meinungen der Grünen sowie der Herren Merz, Pistorius und Wadephul zweifeln die uns immer wieder antirussisch belehren und uns gleichzeitig auf die guten und selbstlosen Absichten der Amis hinweisen. Ich habe das vor vielen Jahren auch einmal geglaubt bis ich in den vergangenen siebzig Jahren und den Ereignissen in dieser Zeit eines Besseren belehrt wurde. In den letzten 25 Jahren erinnere ich mich immer wieder an die Bemerkungen von zwei Raketen-Ingenieuren des V2-Teamsdie von den Russen in 1945 ergriffen und dann 10 in Russland in einem Team für Raketenentwicklung arbeiten Mussten. Trotz dieser Gefangenschaft hegten sie keinen Hass auf die Russen waren aber Ende der siebziger Jahre sehr kritisch in Bezug auf die USA, die sie “Russen mit Bügelfalten” bezeichneten. Sie hatten genug von den rücksichtslosen Aktionen der USA weltweit was auch nicht verwundert. Unsere heutigen Politiker mit wenigen Ausnahmen aus der Geschichte nichts gelernt und sind resistent gegen Ratschläge von Alten Menschen die bewusst die Zeit seit den 40-ziger Jahren erlebt haben.</p><p>M.Neven</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>4. Leserbrief</strong></p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,</p><p>Es ist anzunehmen dass die Bevölkerung völlig die Orientierung verloren hat im Zusammenhang mit dem Wort Staatsterrorismus.</p><p>Drohnen Leipzig sind Staatsterrorismus, aber wie soll die Bevölkerung den illegalen Angriff gegen Iran, Nordstream, die Vorgänge in Gaza und die Strangulierung von Kuba einordnen?</p><p>Die Forderung der Grünen nach einer entschlossenen Reaktion gegen Russland erfordert tatsächlich eine entschlossene Reaktion, und zwar von der Justiz. Der Sprachgebrauch der Grünen führt zur naheliegenden Vermutung, dass ein Verstoss vorliegen könnte gegen §80a StGB: das öffentliche anstacheln zum Verbrechen der Agression (Angriffskrieg).</p><p>Jemand sollte die Grünen belehren, dass sie Aussagen unterlassen sollten, die sie möglicherweise der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen.</p><p>Mit freundlichem Gruß<br>Patrick Janssens</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>5. Leserbrief</strong></p><p>Guten Tag,</p><p>mit recht kann man, wie auch schon geschehen, die Grüne Partei als die Gefährlichste im Land bezeichnen.</p><p>Offensichtlich fachliche und politische Nichtskönner einer ehemaligen Antikriegspartei trommeln und hetzen unaufhörlich zum Krieg gegen den selbsternannten Feind Russland.</p><p>Der eigentliche Skandal ist nicht einmal die Drohne, wer auch immer diese auf den Weg gebracht haben mag, sondern, dass von einem hochfrequentierten zivilen Flughafen, gefährliche und wie zu hören, auch explosive Rüstungsgüter in zivilen Frachtmaschinen in Ukraine starten. Welche Rechtsgrundlagen und Sicherheitsvorschriften gelten denn da, wer trägt die Verantwortung dafür? Sich darum zu kümmern, anstatt irrsinniger Kriegstreiberei, wäre doch eine sinnvolle Aufgabe für das grüne, politische Fachpersonal. Mit ins Boot nehmen könnten sie hierbei gleich die anderen Kriegstreiber und Hetzer, nebst den vorverurteilenden Qualitätsmedien.</p><p>Ansonsten lässt James Bond grüßen und gibt Spielraum für die abenteuerlichsten Spekulationen, sogar für 99 Luftballons.<br> <br>Mit freundlichen Grüßen<br>Thomas Stöbe</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>6. Leserbrief</strong></p><p>Geehrte Redaktion , sehr geehrter Herr Riegel ,diesem Artikel kann ich nur zustimmen ! </p><p>Ich vermisse die Umsicht und die Klugheit eines Helmut Schmidt , eines Egon Bahr , natürlich auch eines Willy Brandt . Klaus von Donahny steht noch in dieser Tradition, mit hellwacher Auffassungsgabe , wird aber aufgrund seines Alters von vielen nicht mehr ernstgenommen , scheint mir. Ähnliches gilt für Oskar Lafontaine. Überhaupt hatte Deutschland früher gerade wegen seiner Besonnenheit und Vernunft in vielen Ländern ein hohes Ansehen . Heute ist es erschreckend , wie manche Menschen mit äußerst dürftiger historischer Kenntnis ( z.B. von 27 Millionen toten Sowjetbürgern durch den 2. Weltkrieg , eine Schuld unsererseits , die es zu beachten und zu achten gilt ) und ausgeprägtem Schwarz-Weiß-Denken Abgeordnete im Bundestag werden können. Es geht immerhin auch um das Leben der Bevölkerung in Deutschland, das bei einer Entscheidung wie „ einfach mal angreifen „ zur Disposition steht . Außerdem ist noch gar nichts bewiesen , und alle möglichen Beschuldigungen Russlands im Falle von Drohnen erwiesen sich als unberechtigt. Um es einfacher zu sagen : Hätten in der Kubakrise J.F. Kennedy und Nikita Chrustschow nicht ernsthaft miteinander gesprochen , um friedliche Ergebnisse zu erzielen, gäbe es uns nicht oder nicht mehr. Es war zeitlich denkbar knapp , um die Katastrophe ( Atombomben ) abzuwenden.</p><p>Wenn es stimmt, dass Lawrow eine Art Nicht -Angriffspakt mit der EU und der NATO angeboten hat , so sollte man dies nutzen, um ebenfalls zu friedlichen Ergebnissen und endlich zu einem Ende des Kriegs zu kommen . Wo sind unsere Diplomaten ?</p><p>Danke für Ihre wichtige Arbeit und alles Gute dafür,</p><p>R. W.</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>7. Leserbrief</strong></p><p>Lieber Herr Riegel!</p><p>Redliche Überlegungen wie Ihre tun Not!</p><p>Stattdessen werden wir mal wieder mit Propaganda zugeschüttet.</p><p>Anbei ein paar Überlegungen dazu.</p><p>Mit freundlichen Grüßen <br>Jürgen Scherer </p><p>Es sind immer die Russen Auf diese Meldung ist Verlass.Und weil das so sein muss, unterbricht der deutsche Inneminister natürlich seinen Italienurlaub. Einer muss ja da sein, um die Russen in Berlin zu empfangen, wenn sie nun doch früher als geplant einmarschieren. Dass die Drohnenentdeckung auf dem Leipziger Flughafen evtl eine gefakte Aktion zB des ukrainischen Geheimdienstes sein könnte, auf diesen “abstrusen” Gedanken kommt keiner, weder im Berliner Politzirkus noch in den ach so kritischen tonangebenden Medien unseres Landes. Ähnlich wie die Sprengung der Nordstream 2 Pipeline, die bei genauem Hinsehen gar nicht russischen Interessen entsprechen konnte, den Russen unisono in die Schuhe geschoben wurde, dies sich aber dank unabhängiger Medienarbeit als Fake herausgestellt hatte (die Ukraine war inrgendwie involviert)! So ähnlich wird jetzt mit der Causa Leipzig verfahren: Nichts genaues weiß man nicht, aber es wird wohl der Russe gewesen sein… Um das ganze dramatisch und bedrohlich genug zu gestalten, soll schon mal, außer dass Dobrindt anreist, ein NATO Gipfel einberufen werden. So schreien es die Falken ins Land, die schon seit geraumer Zeit den Schlachtruf erschallen lassen, dass man den Krieg nach Russland tragen müsse. Da käme doch der Vorwand, Russland stecke hinter der Leipziger Drohne, geradezu ein Geschenk des Kriegsgottes Mars. Was wenn aber ein Double desselben in Leipzig am Werk war, eines das sich schon lange wünscht, unter dem Schutzschirm der NATO den Krieg nach Russland tragen zu können. Koste es, was es wolle. Sollte man angesichts des immer mehr aus dem Ruder laufenden Wirkens in der ukrainischen Regierung (Immerhin hat der neue ukrainische Minister fürs Mitärische Russland das Existenzrecht abgesprochen) nicht zumindest so etwas erwägen, bevor man in Panik gerät und diese mir nichts dir nichts in der deutschen und europäischen Bevölkerung schürt. Kaltes Blut ist angesagt, nicht hitzige Bellizisterei wie die “Grünen” sie so sehr “lieben”!</p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>8. Leserbrief</strong></p><p>Es ist offenbar der Aufreger der Woche. Da wurde also am Flughafen Leipzig/Halle „eine Drohne mit einer Sprengstoffvorrichtung in der Nähe eines ukrainischen Frachtfliegers gefunden“ (<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/news-verdaechtiger-gegenstand-frachtflugzeuge-antonov,polizeieinsatz-flughafen-100.html">mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/news-verdaechtiger-gegenstand-frachtflugzeuge-antonov,polizeieinsatz-flughafen-100.html</a>). Im gleichen Bericht heißt es weiter, „der Zünder sei defekt gewesen“. An anderer Stelle wurde berichtet, der „ukrainischen Frachtflieger“ sei mit Munition beladen gewesen – will heißen: Leipzig sei nur knapp einem großen Unglück entronnen – wenn denn die Drohne explodiert wäre. Bei so viel Konjunktiv wäre etwas mehr Indikativ wünschenswert.<br> <br>Da wir unmündigen Staatsbürger (oder vielleicht doch eher Untertanen) zu unserer Sicherheit vor gefährlichen Informationen (für wen eigentlich) bewahrt werden müssen, bleiben uns überprüfbare Details erspart. Dafür werden wir mit Fragezeichen und Spekulationen versorgt:  „Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Steckt Russland dahinter?“ (<a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/sprengstoff-drohne-in-leipzig-steckt-russland-dahinter/ar-AA29wk2G">msn.com/de-de/nachrichten/politik/sprengstoff-drohne-in-leipzig-steckt-russland-dahinter/ar-AA29wk2G</a>).<br> <br>Wenn man diese Frage ernst nehmen möchte, sollte man auch einige – nicht unwesentliche – Aspekte in diesem Zusammenhang erinnern:</p><ul><li>Die Bundesrepublik hat sich beim Krieg in der Ukraine eindeutig auf der Seite einer Kriegspartei positioniert.</li><li>Sie hat umfangreiche (nicht um UN-Sicherheitsrat legitimierte) Sanktionen gegen Russland ergriffen.</li><li>Sie unterstützt in großem Umfang die Kriegsführung der Ukraine mit Geld und Waffen.</li><li>Sie stellt Ressourcen zur Instandsetzung ukrainischer Waffensysteme zur Verfügung und fördert aktiv die Entwicklung neuer Waffen im Krieg gegen Russland.</li><li>Sie bildet auf ihrem Staatsgebiet ukrainische Soldaten zum Kampf gegen Russland aus.</li><li>Sie ist zumindest im Rahmen der NATO (mit Standorten auf dem Gebiet der Bundesrepublik) an der Unterstützung der Ukraine im Bereich der taktischen und Strategischen Planung beteiligt.</li></ul><p>Letztlich unterscheidet lediglich, der Verzicht, eigene Soldaten in den Kampf zu schicken, das derzeitige Engagement der BRD von einer aktiven Kriegsbeteiligung.<br> <br>Also nehmen wir einmal an, es habe sich in Leipzig um eine von Russland gesteuerte Drohne gehandelt. Dann lassen sich die bisher bekannten Informationen wohl am ehesten als eine „Botschaft“ interpretieren: Der „Pilot“ der Drohne weiß um die Involvierung der BRD und er kennt die Logistik. Er betrachtet die Politik der BRD als nahe an einer offenen Kriegsbeteiligung. Er ist in der Lage, effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen – und er ist bereit, dies zu tun, sollte er Maßnahmen der Bundesregierung als einen effektiven Kriegseintritt betrachten.<br> <br>Und dann fordern Vertreter der Grünen „Entschlossenheit“. Mir will das Ganze erscheinen wie der kleine Sextaner, der dem so viel größeren, schwereren und stärkeren Primaner gerne gegen das Knie treten möchte. Selbst wenn er sich der Unterstützung durch den „großen Bruder“ wirklich sicher sein sollte, müsste er doch bedenken, dass die unmittelbare Reaktion des Stärkeren ihn dennoch treffen würde. Wichtige Stimmen aus Russland haben wiederholt darauf hingewiesen, dass gerade Deutschland der Hauptleidtragende eines, möglichen neuen Krieges sein würde – oder man denke an Brechts Zitat über das „große Karthago“.<br> <br>Kraftmeierische Sprüche mögen vielleicht man gerne hören (und vielleicht fühlen sich ihre Urheber auch dabei gut), sie tragen aber wenig zur Lösung bei. Gerade wenn die (mit Fragezeichen versehenen) Unterstellungen bezüglich der Urheberschaft des Drohnenvorfalls zutreffen sollten, wäre Zurückhaltung und aktive (!) Deeskalation das Gebot der Stunde.<br> <br>Klaus Habel </p><div class="hr_wrap"><hr></div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten</strong></p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.</p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:</p><ul><li><a href="mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de</a> für Kommentare zum Inhalt von Beiträgen.</li><li><a href="mailto:hinweise@nachdenkseiten.de">hinweise(at)nachdenkseiten.de</a> wenn Sie Links zu Beiträgen in anderen Medien haben.</li><li><a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de">videohinweise(at)nachdenkseiten.de</a> für die Verlinkung von interessanten Videos.</li><li><a href="mailto:redaktion@nachdenkseiten.de">redaktion(at)nachdenkseiten.de</a> für Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.</li></ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „<a href="https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47939">Gebrauchsanleitung</a>“.</p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154920</span> 154920 Geheimdienstumbau: Rammbock gegen die Demokratie https://www.nachdenkseiten.de/?p=154914 Thu, 13 Aug 2026 09:46:34 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154914 <p>Aus Nachrichtendiensten werden Geheimdienste – das hat am Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf muss noch den Bundesrat und den Bundestag passieren. Am 1. Januar 2027 soll er in Kraft treten. Die Regierung will dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz weitreichende operative Handlungsmöglichkeiten geben – auch im Inland. Worauf man in Jahrzehnten des Kalten Krieges</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154914">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154914</span> <p>Aus Nachrichtendiensten werden Geheimdienste – das hat am Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf muss noch den Bundesrat und den Bundestag passieren. Am 1. Januar 2027 soll er in Kraft treten. Die Regierung will dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz weitreichende operative Handlungsmöglichkeiten geben – auch im Inland. Worauf man in Jahrzehnten des Kalten Krieges nicht zuzugreifen brauchte, das will die Politik nun greifbar haben. Diese Entwicklung ist gefährlich. Sie schafft nicht mehr Sicherheit, sondern legt den Grundstein zur Bespitzelung der Bürger. Sind die Fesseln erst einmal rechtlich und politisch gelöst, besteht die Gefahr, dass die Entwicklung weitergeht und die Dienste zu gegebener Zeit von der Politik als Rammbock gegen unliebsame Gruppen, Bewegungen und Bürger genutzt werden können. Ein Kommentar von <strong>Marcus Klöckner</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154914"></span><br></p><p>„Die Sicherheitslage hat sich verändert. Deshalb müssen unsere Nachrichtendienste Bedrohungen früher erkennen und, falls erforderlich, aktiv handeln können, um Deutschland besser zu schützen“, <a href="https://x.com/bundeskanzler/status/2087553578999185847">verkündet Friedrich Merz</a> über seinen Kanal auf der Plattform <em>X</em>. So wackelig der Inhalt dieser Zeilen, so desaströs das Vorhaben, die Nachrichtendienste der Bundesrepublik zu echten Geheimdiensten umzubauen.</p><p>Die Kritik muss an der Tragfähigkeit der Regierungsprämissen ansetzen und sich auf das Ausmaß der Entwicklung konzentrieren.</p><p>Merz spricht von einer „veränderten Sicherheitslage“ so, wie die Politik der Öffentlichkeit das Wort „Zeitenwende“ vor die Füße wirft. Jeder mit einem halbwegs funktionierenden Verstand weiß: Es gibt keine „Zeitenwende“, sondern unverantwortliche politische Entscheidungen, die zu einer immer stärkeren Konfrontation zwischen NATO und Russland führen.</p><p>Und was die „Sicherheitslage“ angeht: Wieso hat die sich verändert? Welche konkreten, handfesten, gerichtsverwertbaren Beweise gibt es denn für diese Aussage? Oder bewegt sich die Qualität dieser „Beweise“ auf dem Niveau von Spiegel-Recherchen, wonach die Russen kommen und deutsche Autos <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=128338">mit „Bauschaum“ (ja, Bauschaum!) angreifen</a>? Oder reicht als Beweis schon aus, wenn die Politik „<a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154631">Leipzig</a>“ sagt?</p><p>Fragen dieser Art seien Bürgern gestattet, die gerade erleben, wie aus Nachrichtensammlern Geheimagenten werden. Vor allem, selbst bei Beweisen: Sollen gewisse Vorfälle, die es vielleicht gegeben hat oder gibt, tatsächlich dazu führen, dass ein staatlicher Überwachungsapparat aufgebaut wird, den es nicht einmal in den Jahrzehnten des Kalten Krieges gegeben hat? Mit anderen Worten: Möchte es der Öffentlichkeit vielleicht gestattet sein, sich selbst ein Bild von der „Bedrohung“ zu machen – und ein Wort in der Sache mitzureden?</p><p>Die Politik will Deutschland „kriegstüchtig“ machen, Merz möchte die Bundeswehr „<a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw20-de-regierungserklaerung-merz-1064956">konventionell zur stärksten Armee Europas machen</a>“ und das Land wird jetzt auch noch „echte“ Geheimdienste bekommen? Was kommt als Nächstes, Herr General?</p><p>Wenn nun aus Nachrichtendiensten Geheimdienste werden, sollen sie „<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/reform-nachrichtendienste-bnd-verfassungsschutz-ueberwachung">manipulieren, sabotieren und abschrecken</a>“ dürfen. Selbstverständlich alles nur zum Schutz des Landes. Zu diesem Schutz dürfen die Schlapphüte dann auch ganz legal im Geheimen Wohnungen betreten oder Spähsoftware installieren.</p><p>Es klingt wie ein schlechter Treppenwitz, dass in einer Zeit, in der die Politik zum Kampf gegen Fake News bläst, Geheimdienstmitarbeitern die Möglichkeit gegeben wird, gezielt Falschinformationen zu verbreiten. Natürlich auch hier: Alles im Sinne der „guten Sache“.</p><p>Die DDR kannte das Verbreiten von Lügen von der Stasi. Und im Dritten Reich gab es die Geheime Staatspolizei, kurz: Gestapo.</p><p>Gewiss: Die Bundesrepublik ist nicht die DDR. Und heute ist auch nicht gestern. Diese Tatsachen schließen allerdings gewisse Bedenken nicht aus.</p><p>Sind die Fesseln der Nachrichtendienste erst einmal rechtlich und politisch gelöst, besteht die Gefahr, dass die Entwicklung weitergeht. Wird die Politik unter gewissen Vorzeichen die Geheimdienste als Rammbock gegen unliebsame Gruppen, Bewegungen und Bürger benutzen?</p><p>Echte Geheimdienste, denen die Politik rechtlich weitreichende Befugnisse schafft, können ein enormes Machtmittel sein.</p><p>Sicher: Natürlich muss davon ausgegangen werden, dass in Deutschland auch fremde Mächte operieren. Natürlich ist davon auszugehen, dass es tatsächlich bisweilen reale Gefahren gibt. Dass Sicherheitsbehörden die Möglichkeiten haben sollen, diesen Gefahren entgegenzutreten, versteht sich von selbst.</p><p>Doch die „Gefahrenebene“ ist oft umgeben von einem undurchsichtigen Dunstkreis – man denke nur an das „Celler Loch“, den NSU, an aus dem Ruder laufende V-Leute, an tiefenpolitische Impulse, die bisweilen von politischer Seite eingespeist werden usw.</p><p>Was ist real? Was politisch konstruiert?</p><p>Alleine die Sauereien, die sich bei der Betrachtung „echter Geheimdienste“ im Ausland zeigen (Stichwort etwa: Iran-Contra), müssen Deutschland ein Warnsignal sein.</p><p>Welche Institution wäre in der Bundesrepublik einer politischen Geheimdienstmacht gewachsen? Wer wollte ihr Einhalt gebieten?</p><p>Das Bundesverfassungsgericht, dessen Richter sich in voller Anzahl in der schwersten Grundrechtskrise der Republik im Kanzleramt zum Abendessen eingefunden haben? Eigenartige Parlamentarische Kontrollkommissionen?</p><p>Und noch ein weiterer Gedanke: Bisweilen kann es sehr schnell gehen. Da werden aus normalen Bürgern Verfassungsfeinde – die Coronazeit hat es vor Augen geführt.</p><p>„Der Spaziergang hat seine Unschuld verloren“, sagte immerhin der Bundespräsident persönlich, als Bürger für die Grundrechte auf die Straßen gegangen sind. Sollen dann demnächst – weil es der Politik beliebt und die rechtlichen Möglichkeiten geschaffen wurden – Geheimdienste auf Spaziergänger angesetzt werden?</p><p>Auch diese unbequeme Frage ist aufzuwerfen.</p><p>Wenn schon die <em>Süddeutsche Zeitung</em>, die ja im Allgemeinen eher nicht als regierungskritisch bekannt ist, schon laut warnend schreibt: „<a href="https://www.sueddeutsche.de/meinung/kommentar-dobrindt-verfassungsschutz-polizei-geheimdienste-li.3529171?reduced=true">Dobrindts Pläne einer Parallelpolizei widersprechen dem Rechtsstaat</a>“, dann ist es längst nicht mehr 5 vor, sondern 5 nach 12.</p><p><small>Titelbild: Sandro Halank, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank%E2%80%93127.jpg">Wikimedia Commons</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a></small><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/db10365a21e94fab8b16f9a019e8f71a" width="1" height="1" alt=""></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154914</span> Aus Nachrichtendiensten werden Geheimdienste – das hat am Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf muss noch den Bundesrat und den Bundestag passieren. Am 1. Januar 2027 soll er in Kraft treten. Aus Nachrichtendiensten werden Geheimdienste – das hat am Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf muss noch den Bundesrat und den Bundestag passieren. Am 1. Januar 2027 soll er in Kraft treten. Die Regierung will dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz weitreichende operative Handlungsmöglichkeiten geben – auch im Inland. Worauf man in Jahrzehnten des Kalten KriegesWeiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 7:46 154914 Der Bremische Kirchentag liebt die Bombe nicht! https://www.nachdenkseiten.de/?p=154907 Thu, 13 Aug 2026 08:00:24 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154907 <p>Eine Duldung der Atombewaffnung wird wohl kaum von einer Mehrheit der Christenmenschen getragen. Von <strong>Peter Bürger</strong>.<br /> <span id="more-154907"></span><br /> Der vorsätzliche Massenmord an Hunderttausenden japanischen Zivilisten durch die Atombomben-Angriffe des US-Militärs vom 6./9. August 1945 konnte jahrzehntelang über einen zynischen Propagandakomplex zur „militärischen Notwendigkeit“ umgedeutet werden – bis hin zur ultimativen Absurdität: Die Bombe habe in</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154907">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154907</span> <p>Eine Duldung der Atombewaffnung wird wohl kaum von einer Mehrheit der Christenmenschen getragen. Von <strong>Peter Bürger</strong>.<br><span id="more-154907"></span><br>Der vorsätzliche Massenmord an Hunderttausenden japanischen Zivilisten durch die Atombomben-Angriffe des US-Militärs vom 6./9. August 1945 konnte jahrzehntelang über einen zynischen Propagandakomplex zur „militärischen Notwendigkeit“ umgedeutet werden – bis hin zur ultimativen Absurdität: Die Bombe habe in Wirklichkeit Leben gerettet … Doch die US-Führung wusste zum Zeitpunkt des Verbrechens längst um die Kapitulationsbereitschaft Japans. Die Möglichkeit, beide (!) Bombentypen noch vor Friedensverhandlungen an lebenden Menschen zu erproben, wollte man sich nicht nehmen lassen. Die Opfer wurden von den Tätern hernach in einem eigenen militärwissenschaftlichen Programm wie Versuchskaninchen hinsichtlich der körperlichen Wirkungen untersucht, doch medizinische Hilfe erhielten sie nicht.</p><p>Das ganze Lügengebäude über den großen Nutzen und die „Schönheit“ des Manhattan-Projekts ist längst zusammengebrochen. Dieser Tage kann sich jeder, der z.B. die Dokumentation „Hiroshima“ (GB 2014) von Lucy van Beek auf der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/054197-000-A/countdown-in-ein-neues-zeitalter-hiroshima/">Arte-Mediathek</a> aufruft, über die wichtigsten Gesichtspunkte aufklären lassen. Über die <a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/nagasaki-warum-fiel-die-zweite-bombe/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjIwOTQzNV9nYW56ZVNlbmR1bmc">ARD-Mediathek</a> ist auch der wegweisende Film „Nagasaki – Warum fiel die zweite Bombe?“ (D 2015) von Klaus Scherer leicht zugänglich.</p><p><strong>Grünes Licht für Bombenbesitz und Teilhabe durch ein EKD-Redaktionsteam</strong></p><p>Es gibt natürlich hartgesottene Zeitgenossen, die selbst „vorm Teufel in der Hölle keine Angst haben“. Die Verfasser der EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung …“ (November 2025), die nicht als Synodenbeschluss missinterpretiert werden darf, schreiben im „Blick auf Atomwaffen“: „Der ethisch gebotene Verzicht bleibt orientierend, ist angesichts der politischen Konstellation im Blick auf die Folgen aber politisch schwer zu vertreten.“ (Denkschrift, S. 9) „Ethisch ist die Ächtung von Atomwaffen aufgrund ihres verheerenden Potenzials geboten. Der Besitz von Nuklearwaffen kann aber angesichts der weltpolitischen Verteilung dieser Waffen trotzdem politisch notwendig sein, weil der Verzicht eine schwerwiegende Bedrohungslage für einzelne Staaten bedeuten könnte.“ (ebd., S. 15) „Deutschland besitzt zwar selbst keine Atomwaffen, aber es verfügt über Flugzeuge, die mit in Deutschland gelagerten Atomwaffen der USA bestückt werden können. Damit ist das Problem der ‚nuklearen Teilhabe‘ angesprochen.“ (ebd., S. 112) – Das skandalöse Rumgeeiere der Denkschrift eines ausgesuchten Autorenkreises (ohne Beteiligung des EKD-Friedensbeauftragten!) gipfelt dann in folgendem Passus:</p><blockquote><p><em>„Die teils offenen, teils versteckten Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen durch die Russische Föderation sind jedoch ein Zeichen dafür, dass auch in einem konventionellen Konflikt nukleare Waffen eine entscheidende Rolle spielen können. In diesem Szenario würden alle Staaten, die nicht glaubwürdig auf eine nukleare Abschreckung verweisen können, zu potenziellen Opfern konventioneller Angriffe von Staaten oder Regimes, die über Atomwaffen verfügen. In dieser Konstellation auf nuklearen Schutz gänzlich zu verzichten, wäre sicherheitspolitisch kaum zu verantworten. So konturiert sich das ethische Dilemma: Der Besitz von Nuklearwaffen kann sicherheitspolitisch notwendig sein, auch wenn ihr Einsatz durch nichts zu rechtfertigen ist. Eine ethisch richtige Option ist, einseitig auf Atomwaffen zu verzichten. Dies wäre im Blick auf die Folgen in der jetzigen konkreten politischen Situation wiederum kaum politisch zu vertreten. Auch die nukleare Teilhabe oder der Besitz von Nuklearwaffen kann also vor diesem konkreten Hintergrund eine ethisch begründbare Entscheidung sein.“</em> (ebd., S. 114)</p></blockquote><p>„Dialektisch“ Theologie treiben bedeutet heute offenbar, den politischen Entscheidungsträgern grünes Licht für etwas zu geben, das „ethisch nicht geboten“ ist … Diese geradezu offensive Duldung der Nuklearbewaffnung soll wohl u.a. das Zeugnis der ehemaligen ‚DDR-Kirchen‘ und die weltkirchlichen Voten der jüngeren Zeit vergessen machen. Vorbereitet wurde sie – unter Beteiligung federführender EKD-Denkschriftautoren – schon Anfang 2023 durch folgende Veröffentlichung des evangelischen Militärkirchenwesens, passend eingestellt auf der staatlichen <a href="https://www.bundeswehr.de/resource/blob/5586906/60b681196328321d90e4fcf9297a7501/mass-des-moeglichen-data.pdf">Internetseite der Bundeswehr</a>:</p><p>„Ltd. Militärdekan Dr. Dirck Ackermann, Berlin / Prof. Dr. Reiner Anselm, München / Militärpfarrerin Dr. Katja Bruns, Wilhelmshaven / Prof. Dr. Michael Haspel, Erfurt / Prof. Dr. Friedrich Lohmann, München / Militärdekan Dr. Roger Mielke, Koblenz / Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Augsburg: <em>Maß des Möglichen</em>. <em>Perspektiven Evangelischer Friedensethik angesichts des Krieges in der Ukraine. Ein Debattenbeitrag</em>. Im Auftrag des Evangelischen Militärbischofs herausgegeben vom Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr. Berlin. 1. Auflage Februar 2023.“</p><p><strong>Die Ermutigung aus Bremen</strong></p><p>Doch weltweit wissen seit 1945 ernsthafte Christenmenschen auf dem ganzen Erdkreis, dass man sich entscheiden muss: „Gott <em>oder</em> die Bombe“. Das Kirchenparlament der <a href="https://www.kirche-bremen.de/aktuelles/presse-service/nachrichten-details/atomwaffen-verbotsvertrag-kirchenparlament-fordert-beitritt-deutschlands/">Bremischen Evangelischen Kirche</a> hat in diesem Sommer die Regierung aufgerufen, dem – schon 2017 auch vom Vatikan unterzeichneten – UN-Abkommen zum weltweiten Verbot von Atomwaffen beizutreten. Da der Wortlaut des am 6. Juni 2026 mehrheitlich beschlossenen Antrages der Andreas-Gemeinde und der Friedensgemeinde erstaunlicherweise bislang im Netz noch nicht nachlesbar ist, sei die Erklärung an dieser Stelle vollständig dokumentiert (mitgeteilt am 31. Juli 2026 nach dem Kirchentagsprotokoll von Holger Renken):</p><blockquote><p><em>„Wir fordern die Bundesregierung Deutschlands auf, dem UN-Atomwaffen-Verbots-Vertrag durch ihre Unterschrift beizutreten und ihn dem Bundesrat zur Ratifizierung zuzuleiten.</em></p><p><em>Gleichzeitig fordern wir die Bundesregierung auf, die Stationierung der neuen amerikanischen weitreichenden Waffensysteme in der Bundesrepublik nicht zu gestatten.</em></p><p><em>Am 7. Juli 2017 haben von den 193 UN-Staaten 122 Staaten für die Verabschiedung des Atomwaffen-Verbots-Vertrags (AVV) gestimmt. Nachdem mehr als 50 Staaten den Vertrag ratifiziert hatten, ist der AVV am 22. Januar 2021 völkerrechtlich verbindlich in Kraft getreten. Seitdem haben ihn 94 Staaten unterzeichnet und 73 haben ihn ratifiziert. (Stand 1. Oktober 2024) Seither sind Atomwaffen, ihre Herstellung, ihr Besitz, ihre Verbreitung, die Androhung ihres Einsatzes und ihr Einsatz international verboten und völkerrechtlich geächtet.</em></p><p><em>Atomwaffen sind Massenvernichtungswaffen, die durch ihre Zerstörungskraft die Existenz der gesamten Lebensbedingungen auf unserem Planeten vernichten können. Die bisher einzigen beiden im Krieg eingesetzten Atomwaffen, in Hiroshima und Nagasaki, sollten durch ihre verheerenden Zerstörungen und Auswirkungen auf menschliches und zivilisatorisches Leben über Generationen Mahnung und Verpflichtung sein, niemals wieder auch nur mit dem Einsatz solcher Waffen zu drohen. So hat auch schon die EKD-Friedensdenkschrift von 2007 betont, dass die ‚Drohung mit Nuklearwaffen nicht mehr als Mittel legitimer Selbstverteidigung‘ betrachtet werden kann.</em></p><p><em>Deutschland besitzt selbst keine Atomwaffen, aber auf deutschem Territorium sind amerikanische Atomwaffen stationiert. Die Bundesregierung setzt trotz der die Menschheit vernichtenden Folgen des Einsatzes von Atomwaffen weiterhin auf das Prinzip der atomaren Abschreckung. Dieses Prinzip bedeutet ja die Androhung, Atomwaffen auch tatsächlich einzusetzen. Auch wenn die Abschreckung den Einsatz auf der Gegenseite verhindern soll, führt sie doch zu immer weiterer Aufrüstung statt zu Deeskalation und Abrüstung durch Verhandlungen.</em></p><p><em>Gerade in der gegenwärtigen angespannten Weltlage darf von deutschem Boden keinerlei Bedrohung ausgehen. Nach zwei verheerenden Weltkriegen, den Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft und der damaligen Wehrmacht ist es nicht nur ein Gebot der Vernunft, sondern auch der geschichtlichen Verantwortung, keinerlei Bedrohung von deutschem Boden mehr zuzulassen. Nie wieder ist jetzt!</em></p><p><em>Daher fordern wir die Bundesregierung auf, dem Atomwaffen-Verbots-Vertrag beizutreten, ihn dem Bundesrat zur Ratifizierung zuzuleiten und der Stationierung von neuen strategischen, weitreichenden amerikanischen Waffensystemen in Deutschland nicht zuzustimmen.“</em></p></blockquote><p>Diese Bremer Erklärung steht nicht einsam da. Ihr von vielen wahrhaften Protestanten geteiltes Anliegen ist schon von anderen Landes- und Kreissynoden mit Klartext vorgetragen worden.</p><p><strong>EKD-Friedensbischof für den Beitritt UN-Atomwaffenverbotsvertrag</strong></p><p>Auch zum 30. Jahrestag des IGH-Gutachtens zur Völkerrechtswidrigkeit von Atomwaffen erging jetzt ein <a href="https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015596.html">öffentlicher Appell</a> an Bundesregierung und Bundestag, der völkerrechtlich verpflichtenden Vorgabe zur vollständigen nuklearen Abrüstung zu entsprechen und den Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) anzugehen. Zu den Erstunterzeichnenden aus dem kirchlichen Spektrum gehören prominente Protestanten: der ehemalige Landesbischof Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, jetzt Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF); der Theologe Prof. Dr. Ulrich Duchrow; die ehemalige Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Dr. Margot Käßmann; Landesbischof Friedrich Kramer, zugleich Friedensbeauftragter des Rates der EKD; Prof. em. Dr. Gottfried Orth, Seminar für Evangelische Theologie an der TU Braunschweig. – Es besteht somit kein Grund, den Bombendulder-Theologen beim kirchlichen „Spitzenpersonal“, die einen eigenwilligen <em>deutsch</em>-protestantischen Weg beschreiten, eine Vollmacht zur Vertretung der <em>Gesamtkirche</em> zuzuschreiben.</p><p><strong>Literatur zum aktuellen kirchlichen Atomwaffendiskurs:</strong></p><ol><li><strong><em>Umdenkschrift</em> zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden.</strong> Kritische Wortmeldungen aus der EKD-Kontroverse. – Eine Sammlung. Herausgegeben von Peter Bürger, im Auftrag der Solidarischen Kirche im Rheinland und des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie. Hamburg 2026, S. S. 12f, 20, 26, 33f, 36, 43, 48, 50, 58, 62, 64, 68, 79-81, 82, 86f, 89, 92f, 94, 120f, 125, 135-138, 141, 143, 145, 152, 154, 159f, 161f, 163, 165-168, 171, 173, 177-187, 192, 198, 199, 204, 211, 215, 221, 225f, 243f, 252, 257, 275, 277. (Alle Infos: <a href="https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015537.html">lebenshaus-alb.de/magazin/015537.html</a>).</li><li><strong><em>Umdenkschrift II </em>zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden.</strong> Weitere kritische Wortmeldungen aus der EKD-Kontroverse. – Zweite Sammlung. Herausgegeben im Auftrag der Solidarischen Kirche im Rheinland und des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie (Reihe: edition pace). Hamburg 2026, S. 9f, 15, 20f, 26, 37f, 48, 59, 67-72, 73, 76f, 80f, 85, 89-95, 100-104, 108, 110, 113, 117, 122f. (Alle Infos: <a href="https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015549.html">lebenshaus-alb.de/magazin/015549.html</a>).</li><li><strong><em>Umdenkschrift III</em> zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden.</strong> Texte zur EKD-Kontroverse und Ökumenische Friedensstimmen. – Dritte Sammlung. Herausgegeben im Auftrag der Solidarischen Kirche im Rheinland und des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie. Hamburg 2026, S. 32-34, 37f, 45-48, 50, 56, 58, 60, 65, 67, 73-77, 85, 108, 114, 116, 126, 130f, 137-143, 152, 154, 165, 176f, 196, 202, 214, 269, 274, 277, 282f, 289, 297, 299f, 303f, 320, 335, 354f, 377, 385, 389, 392-394. (Alle Infos: <a href="https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015601.html">lebenshaus-alb.de/magazin/015601.html</a>).</li></ol><p><small>Titelbild: <a href="https://unsplash.com/de/@markusspiske?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Markus Spiske</a> / <a href="https://unsplash.com/de/fotos/demonstrant-fordert-keine-atomwaffen-in-deutschland-K2BTD31JD3Y?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></small></p> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154907</span> 154907 „Das BSW wird von diesen Altparteien mit spitzen Fingern angefasst“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=154893 Thu, 13 Aug 2026 07:00:06 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154893 <p>Ein Gespräch mit der BSW-Politikerin und Historikerin und Dr. <strong>Claudia Wittig</strong> zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Im zweiten Teil geht es um die Stimmung im Wahlkampf zwischen den verschiedenen Parteien und Kandidaten, die neue „Wende-Stimmung“ im Land, die Aussichten für eine Zukunft Sachsen-Anhalts und das heikle Thema Palästina/Israel. Wittig ist eine der zwei Spitzenkandidatinnen im Wahlkampf,</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154893">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154893</span> <p>Ein Gespräch mit der BSW-Politikerin und Historikerin und Dr. <strong>Claudia Wittig</strong> zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Im zweiten Teil geht es um die Stimmung im Wahlkampf zwischen den verschiedenen Parteien und Kandidaten, die neue „Wende-Stimmung“ im Land, die Aussichten für eine Zukunft Sachsen-Anhalts und das heikle Thema Palästina/Israel. Wittig ist eine der zwei Spitzenkandidatinnen im Wahlkampf, der aktuell in der heißen Phase ist. Das Gespräch führte <strong>Maike Gosch</strong>.</p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.</em><br><span id="more-154893"></span><br></p><p><strong>Wir veröffentlichen das Gespräch in zwei Teilen, dies ist Teil 2.</strong></p><p><em>(Teil 1 <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154858">finden Sie hier</a>.)</em></p><p><strong>Sie sind ja aktuell in der heißen Phase des Wahlkampfs und damit auch viel unterwegs im Land, kommen viel mit Menschen in Kontakt und haben auch Gespräche mit den Kandidaten der anderen Parteien. Wie ist die Stimmung während dieses Wahlkampfes sowohl bei den Bürgern von Sachsen-Anhalt als auch bei den Vertretern der anderen Parteien, denen Sie im Wahlkampf begegnen?</strong></p><p>Was diese beiden Gruppen vereint, ist, dass allen klar ist, was für eine Richtungsentscheidung gerade ansteht, die über Sachsen-Anhalt hinaus Wirkung haben wird. Das merkt man auch am Interesse der Bundespresse, die sich noch nie für einen Wahlkampf in Sachsen-Anhalt so interessiert hat, wie sie es aktuell tut. Wir wissen, glaube ich, alle, dass hier etwas bevorsteht, das Geschichte schreiben kann. Das ist natürlich für mich als Historikerin auch interessant.</p><p>Ansonsten ist der Unterschied schon sehr groß. Vor Podiumsdiskussionen stehen die Vertreter der Altparteien alle in einem Grüppchen zusammen, und mir wird eher mit Ablehnung begegnet. Es gibt welche, die mir gerade so die Hand geben. Das BSW wird von diesen Altparteien mit spitzen Fingern angefasst, weil wir die Abgrenzungsrhetorik gegenüber der AfD nicht mitmachen. Unter den Politikern ist die Situation angespannt, es geht für viele um alles.</p><p>Mit den Bürgern ist es ganz anders. Wenn ich hier auf die Marktplätze gehe und mit den Leuten an den Infoständen spreche, dann merkt man deutlich, dass hier die meisten unbedingt eine echte Veränderung wollen. Die FDP hat aktuell auf den Wahlplakaten stehen: „Weil sich was ändern muss“. Selbst die haben das mitbekommen. Dass man jetzt aus der Regierung heraus schlecht mit solchen Aussagen punkten kann, sei mal dahingestellt. Man spürt in jedem Fall eine starke Aufbruchstimmung und die Menschen haben das Gefühl, dass durch diese „Schicksalswahl“ Sachsen-Anhalt ein bisschen zum Nabel der politischen Welt geworden ist.</p><p>Man merkt das natürlich auch bei den AfD-Veranstaltungen, wo die Aufbruchstimmung massiv zelebriert wird. Die Leute wollen jetzt Teil von etwas sein, was sie wahrscheinlich seit der Wende so nicht erlebt haben, nämlich dass hier etwas passiert, das alles verändern wird. Aber diesmal will man sich die Wende nicht wieder aus der Hand nehmen lassen, sondern teilhaben. Das müssen wir unbedingt auffangen, zum Beispiel, indem wir der Bevölkerung wirklich mehr Mitsprache geben. Das wird von der AfD eher nicht kommen, bei uns ist das hingegen Programm.</p><p><strong>Wo sehen Sie denn die Entwicklung für das Bundesland Sachsen-Anhalt in den nächsten Jahren hingehen? Also, was wünschen Sie sich für Ihr Land? Was würden Sie gerne für Impulse hierfür setzen? Was glauben Sie, wie kann es sich entwickeln?</strong></p><p>Eine der ganz zentralen Aufgaben ist, Sachsen-Anhalt wieder zu einem Ort zu machen, in dem Menschen sich etwas aufbauen wollen. Wir haben hier sehr viele verwaiste Innenstädte mit großem Leerstand. Ich bin jetzt gerade in Querfurt und die Menschen, die noch hier leben, sind überwiegend jenseits der 50. Die jungen Menschen sind fast alle weggegangen. Das ist wirklich schade, denn gleichzeitig sind in vielen Gegenden hier viele Touristen unterwegs, die teils weite Strecken reisen, um sich diese malerischen Orte anzuschauen und die schöne Landschaft zu genießen. Aber gleichzeitig ziehen die jungen Menschen weg, weil sie hier keine Zukunft sehen. Das ist eigentlich total traurig.</p><p>Das wird natürlich ein Langzeitprojekt. Ich glaube nicht, dass man das in fünf Jahren komplett umdrehen kann. Es wurden eben in den 25 Jahren, in denen die CDU in der Landesregierung war, völlig falsche Weichen gestellt. Man hat nach der Wende alles auf verlängerte Werkbank umgestellt, und so sind hier in erster Linie Niedriglohnjobs entstanden. Gut qualifizierte junge Menschen haben dadurch einfach keine Perspektive im Land. Es wurden zwar im Zuge von „Aufbau Ost“ die Innenstädte hübsch saniert und viel historische Bausubstanz gerettet, was mich natürlich wirklich freut – aber gute Arbeitsplätze gibt es kaum.</p><p>Gleichzeitig wurde parallel dazu das Bildungssystem total vernachlässigt. Das ist mir als Wissenschaftlerin ein Riesenanliegen. Wir haben in Sachsen-Anhalt die höchste Schulabbrecherquote, den höchsten Stundenausfall, wir haben deutschlandweit die rote Laterne im Bildungssystem. Auch das führt dazu, dass junge Familien hier nicht gern herkommen wollen. Niemand will seinen Kindern einen solchen Startnachteil im Leben zumuten.</p><p>Das ist eines meiner wichtigsten Ziele für den Landtag: Wir brauchen mehr Lehrer und ein Schulsystem, in dem nicht nur alle Schüler einen Abschluss machen, sondern auch wirklich etwas gelernt haben. Dafür will ich Sachsen-Anhalt so aufbauen, dass junge Menschen auch Gründe sehen, warum sie hierbleiben sollten oder warum sie idealerweise sogar zurückkehren möchten. Es gibt dafür eine ganze Reihe von Hebeln. Wir haben hier zum Beispiel deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten als in anderen Städten, sehr hübsche malerische Innenstädte, viel Raum für neue Ideen.</p><p>Zum Beispiel war ich gestern in Weißenfels, wo man günstigen Wohnraum in einer alten Schuhfabrik schaffen will. Das ist gut an Leipzig angebunden, und die Miete kostet einen Apfel und ein Ei verglichen mit den Mietpreisen in Leipzig. Ich könnte mir so was als Angebot für junge Start-ups vorstellen. Da wird Glasfaser angelegt, und schon können sich da junge Menschen eine Existenz aufbauen. Da muss natürlich dann noch eine Schule hin und ein Kindergarten, damit das Ganze wirklich funktioniert. Dann noch ein Gemeinschaftsgarten. Solche Projekte kann man fördern, und sie würden die Region massiv beleben. Da muss man mal ein bisschen aus den Schubladen heraus denken und sich auch anhören, was junge Leute eigentlich wollen, wenn sie im Land bleiben sollen.</p><p>Wir können den Lehrermangel auch nur beheben, wenn wir denen, die wir ausbilden, auch Gründe geben, hier zu bleiben.</p><p>Das ist eines der drängendsten Probleme, zusammen mit dem Chemiestandort, den wir hier retten müssen – den wir aber nur retten können, wenn wir wieder günstig an Energie kommen. Das ganze Chemiedreieck leidet hier sehr darunter, dass wir kein russisches Gas und Öl mehr erwerben können. Das muss man über eine Bundesratsinitiative versuchen zu ändern, mit den dortigen wechselnden Mehrheiten. Aber wer macht das mit uns? Das ist wahrscheinlich nur die AfD.</p><p>Wir müssen aber diesen Standort retten, denn wenn diese Branche uns wegbricht, dann gibt es ja gar keine Arbeitsplätze mehr. Deindustrialisierung auf dem Niveau kann man auch nicht mehr kurzfristig rückgängig machen. Wenn in diesem aufeinander aufgebauten Chemiedreieck ein Betrieb wegbricht, dann bricht die ganze Kette zusammen. Das muss sehr schnell angefasst werden. Wenn man nochmal fünf Jahre wartet, ist das zu spät, dann sind hier gar keine jungen Menschen mehr, gar keine Arbeitsplätze, gar keine Industrie. Und dann ist dieses wirklich schöne Bundesland komplett tot.</p><p><strong>Kommen wir zum Abschluss noch einmal zum Thema Palästina/Israel, welches Sie ja am Anfang unseres Gesprächs schon kurz erwähnt hatten. Sie sind eine der wichtigen pro-palästinensischen Stimmen im BSW. Warum ist Ihnen das Thema wichtig? Was ist Ihre Position zu diesem Thema, auch in Bezug auf Waffenlieferungen und Militärkooperation und was die Rolle der Universitäten in diesem Zusammenhang angeht?</strong></p><p>Ich bin wirklich betroffen davon, wie unfassbar schlecht die Universitäten mit dem Thema umgehen. Nach dem Angriff auf die Ukraine wurden in kürzester Zeit Programme aus dem Boden gestampft, um Wissenschaftler von dort aufzufangen, es gab Solidaritätsbekundungen, Spendensammlungen. Aber zu Gaza findet an den Unis nichts statt. Keine Debatte, keine Solidarität, keine Programme – kein Wort. Seit dem 7. Oktober gibt es wöchentlich Veranstaltungen gegen Antisemitismus. Aber es wird überhaupt nicht darüber diskutiert, was Antisemitismus überhaupt bedeuten soll. Es wurde völlig ungefragt die Definition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) übernommen und jede Israel-Kritik unter Generalverdacht gestellt, was meiner Ansicht nach wirklichen Antisemitismus relativiert – während gleichzeitig die Debatte über das Grauen in Gaza und Kriegsverbrechen in Libanon und im Iran komplett verhindert wird. Es gibt faktisch fast keinen Diskurs an den Hochschulen darüber.</p><p>Es gab fast nur an der Universität Hamburg mal ein paar schöne Formate, in Berlin wurde viel versucht und das meiste blockiert. Ansonsten werden Wissenschaftler, die das Thema aufgreifen wollen, von ihren Universitätsleitungen dafür abgestraft und mundtot gemacht, ja sogar bedroht. Das war bei mir auch so. Ich habe mal eine Veranstaltung mit der renommierten Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten organisiert, und da hat sich die Hochschule sofort öffentlich von distanziert. Die Rektorin hat mir wegen der Veranstaltung sogar öffentlich Antisemitismus vorgeworfen. Für Wissenschaftler, die auf befristeten Arbeitsverträgen sitzen, ist das fatal. Das wird man nicht wieder los, und es ist für alle anderen Wissenschaftler ein Signal, dass man von diesem Thema möglichst die Finger lässt, wenn man eine Zukunft an der Uni haben will.</p><p>Das finde ich wirklich bedauerlich, und das hat mit der viel gepriesenen Wissenschaftsfreiheit einfach nichts mehr zu tun. Über das Thema Wissenschaftsfreiheit könnte man übrigens noch mal ein ganzes separates Gespräch führen.</p><p>Ich bin jedenfalls der Ansicht, dass diese Debatte gerade an die Hochschulen gehört. Der Palästinasolidarität wird immer wieder der Vorwurf gemacht, dass sie zu sehr zuspitzen, den Genozidvorwurf vorschnell verwenden. Aber da, wo solche Debatten geführt werden könnten – nuanciert und vernünftig – sind sie eben faktisch verboten. Das ist eine komplette Fehlentwicklung, und dann braucht man sich auch nicht wundern, warum die Debatte gesellschaftlich so extrem aufgeheizt ist. Meiner Ansicht nach ist es für ein Land wie Deutschland gerade vor dem historischen Hintergrund ein absolutes Unding, sich feige hinter der Staatsräson zu verstecken und das Thema damit zu beenden. Wir haben eine große Verantwortung für das, was da in Palästina passiert. Die Gründung des Staates Israel geht ja nicht zuletzt auf die Verbrechen der Deutschen gegen die Juden zurück. Jetzt als Konsequenz das Morden dort weiter zu unterstützen, durch Waffenlieferungen und Militärkooperationen – das ist kriminell.</p><p>In Sachsen-Anhalt wird jetzt in Sangerhausen ein Elbit-Rüstungsunternehmen angesiedelt. Das macht die Stadt zur Zielscheibe, bedeutet aber auch, dass wir hier Rüstungskonzernen eine Heimat geben, die vom Morden in Gaza, dem Westjordanland und dem Libanon profitieren. Das kann alles nicht sein. Die Anwohner haben gar keine Möglichkeit, sich realistisch darüber zu informieren, weil dieses ganze Geflecht so politisch aufgeladen ist. Das ist eine Riesenverfehlung der Politik, der Presse, aber eben auch der Wissenschaft.</p><p>Ich bin weiterhin der Meinung, dass eine Zivilklausel an Hochschulen eine gute Sache ist. Selbst wenn es nicht immer einfach ist, zu entscheiden, welche Bereiche klar dem militärischen Nutzen zuzuordnen sind – die Möglichkeit muss bestehen bleiben. Jeder Versuch, Zivilklauseln aufzuheben und Hochschulen sogar explizit zu verpflichten – wie das in Bayern versucht worden ist –, mit dem Militär zusammenzuarbeiten, stellt meiner Ansicht nach einen unzulässigen Eingriff des Staates in die Wissenschaft dar. Wir haben gesehen, wohin das führt. Auch da gibt es historische Vorbilder, von denen man hätte lernen können.</p><p>Mir ist aber vor allem wichtig, dass Hochschulen grundsätzlich wieder Orte werden müssen, an denen die kritischen Themen debattiert werden. Wo unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen können, ohne Schaum vor dem Mund, ohne Mundtotmachen von Kritikern. Die Entwicklung scheint gerade in die Gegenrichtung zu gehen. Das finde ich wirklich schlimm. Wenn die Debatte nicht mal mehr geführt werden kann, dann gibt es auch keine Möglichkeiten, an der politischen Realität irgendetwas zu ändern.</p><p><strong>Vielen Dank für das Gespräch.</strong></p><p><strong>Ende Teil 2</strong></p><p><small>Quelle: Claudia Wittig / BSW</small></p><div class="moreLikeThis"><strong>Mehr zum Thema:</strong><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154771">Berliner Wahlkampf: Bunte Seifenblasen und ein weißer Elefant</a></p><p><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154326">Die AfD kritisiert die Rüstungsausgaben? 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Im zweiten Teil geht es um die Stimmung im Wahlkampf zwischen den verschiedenen Parteien und Kandidaten, die neue „Wende-Stimmung“ im Land, Ein Gespräch mit der BSW-Politikerin und Historikerin und Dr. Claudia Wittig zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Im zweiten Teil geht es um die Stimmung im Wahlkampf zwischen den verschiedenen Parteien und Kandidaten, die neue „Wende-Stimmung“ im Land, die Aussichten für eine Zukunft Sachsen-Anhalts und das heikle Thema Palästina/Israel. Wittig ist eine der zwei Spitzenkandidatinnen im Wahlkampf,Weiterlesen Redaktion NachDenkSeiten 13:04 154893 Hinweise des Tages https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896 Thu, 13 Aug 2026 06:24:08 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896 <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br /> <span id="more-154896"></span><br /> Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896</span> <p>Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br><span id="more-154896"></span><br>Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschließlich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte stoßen, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund dafür: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachträglich eingeschränkt oder/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.</p><p>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h01">„Willkommen in der realen Welt“</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h02">Die nationalistische Ikone</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h03">Trump will 2.000 weitere Patriot-Abfangraketen pro Jahr, aber Xi Jinping hat die Trümpfe in der Hand.</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h04">Das Mittelmeer und seine Zugänge: Wer kontrolliert die Straße von Gibraltar?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h05">Preisanstieg bei Energie und Lebensmitteln wird beschleunigt: Teuerregierung</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h06">Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste Notwendige Reform oder “historischer Tabubruch”?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h07">NSU-Terror in der Neu-Auflage? Reichssicherheitshauptamt 2.0</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h08">Künstliche Intelligenz: Der Rüstungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h09">Paul Craig Roberts: Wikipedia: Die unbeabsichtigten Folgen der digitalen Revolution stehen uns bevor</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h10">Blick in Münchens geheime Fabrik für Kamikaze-Drohnen – ein „Kill“ kostet 80.000 Euro</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h11">Was, wann und wie produziert wird</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h12">Exbotschafter Seibert kritisiert zionistische Besatzung</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h13">Merz’ Ansehen fällt auf Rekordtief, Vertrauen in alle Parteien am Boden</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h14">GdP-Vize Sven Hüber und der herbeigelogene “Putsch”</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896#h15">Umweltminister will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>„Willkommen in der realen Welt“</strong><br>FAZ-Korrespondent Michael Martens fragte am vergangenen Samstag, wie Europa der Ukraine helfen könne, mehr russische Soldaten zu töten, und verteidigte die Formulierung anschließend ausdrücklich. Das Problem ist damit kein Versprecher mehr. Es ist eine Haltung, in der Menschen zu Verschleißmaterial eines Abnutzungskrieges werden.<br>Kriege zerstören nicht erst Häuser, Körper und Landschaften. Sie zerstören zuvor die Sprache. Begriffe werden verschoben, Hemmschwellen sinken, Menschen verschwinden hinter Kategorien wie „Ziele“, „Kapazitäten“, „Verluste“ und „Ersatzraten“. Vielleicht frisst der Krieg deshalb tatsächlich zuerst einige seiner geistigen Kinder. Jene, deren Beruf eigentlich darin bestünde, Distanz zu halten und genau hinzusehen.<br>Quelle: <a href="https://globalbridge.ch/willkommen-in-der-realen-welt/">Globalbridge</a><p>dazu: <strong>Mit eliminatorischem Russenhass in den NATO-Krieg</strong><br>Ein FAZ-Korrespondent fragt in Belgrad den ukrainischen Präsidenten, was man tun könne, um noch mehr Russen zu töten – und findet damit den ideologischen Kern des Krieges.<br>Man muss dem FAZ-Korrespondenten Michael Martens dankbar sein. Mit seiner Frage auf einer Pressekonferenz in Belgrad an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – „Was können wir Europäer konkret tun, um noch mehr Russen zu töten – russische Soldaten natürlich?“ – hat Martens den ideologischen Kern des NATO-Krieges in der Ukraine herausgeschält. Es geht darum, noch mehr Russen zu töten. Der Nachsatz mit dem Verweis, dass es um das Töten von noch mehr russischen Soldaten gehe, scheint nicht mehr als eine wohlkalkulierte Zweideutigkeit. Martens ist denn kein Praktikant bei der FAZ und sollte als langjähriger Beschäftigter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Fragen präzise formulieren können. Man kann diesen Satz in seiner offenbar gewollten Doppeldeutigkeit nicht anders lesen als ein Bekenntnis zu einem eliminatorischen Rassismus gegen Russen.<br>Quelle: <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154871">Sevim Dagdelen auf NachDenkSeiten</a></p><p>dazu auch: <strong>Russen töten</strong><br>Was als Solidarität mit der Ukraine verkauft wird, ist die zynische Inkaufnahme des Ausblutens dieses Landes, der massiven ukrainischen Verluste. Darüber wird eisern geschwiegen. Denn es sind die Ukrainer, die für uns „Russen“ töten sollen und dabei auf dem Schlachtfeld fallen oder schwer verwundet werden. Dass sie in diesem Krieg keine Chance haben, wusste Obama und wollte sie nicht bewaffnen. Unter Trump erfolgte die Bewaffnung und Biden, der den Krieg hätte verhindern und später frühzeitig beenden können, können, ließ die Ukraine ins Messer laufen. Dieser unmenschliche Kurs wird bis heute beibehalten.<br>Dass mit Herrn Martens nun ausgerechnet ein Deutscher die „Drecksarbeit“ offenlegt, die durch die Ukraine kriegerisch erledigt werden soll, statt sich um Dialog und eine Überwindung der Kriegsursachen zu bemühen, ist auch nichts Neues angesichts der Geschichtsvergessenheit in diesem Land, das sich schon lange im Russenhass suhlt und mit großer Vorliebe seit vielen Jahren dem Mantra folgt, dass „den Russen“ – anführt von einem Präsidenten Putin (dem “killer”, laut Joe Biden) – jede Gemeinheit und jedes Verbrechen zuzutrauen ist (und demzufolge auch mit schneller Feder zugeschrieben wird).<br>Es ist die mangelnde Aufarbeitung der geschichtlichen Verbrechen Hitlerdeutschlands gegenüber der Sowjetunion und nicht das genetische Band zu einstigen Nazis, das Tötungsphantasien befördert. Martens ist nicht verantwortlich für seinen Stammbaum. Er scheint nur nichts daraus gelernt zu haben.<br>Quelle: <a href="https://petraerler.substack.com/p/russen-toten">Petra Erler</a></p><p>und: <strong>Der Preis für „mehr tote Russen“: Wie viele Ukrainer müssen noch sterben?</strong><br>Der Westen feiert russische Verluste. Doch wer spricht über den Preis, den die Ukraine dafür zahlt? Wie viele ukrainische Leben ist Europa noch bereit zu opfern? […]<br>Schon die Wortwahl der Frage – und insbesondere die darin verwendete Terminologie – zeugt von der Normalisierung des Hasses auf Russen innerhalb westlicher politischer und intellektueller Kreise. Doch es gibt eine weitere, nicht minder verstörende Dimension dieser Frage, die Beachtung verdient: die völlige Gleichgültigkeit gegenüber den ukrainischen Menschenleben, die geopfert werden müssen, um „mehr Russen zu töten“.<br>Ich sage das als Ukrainerin, deren Verwandte und Freunde zwangsweise mobilisiert wurden – einige sind bereits tot, andere werden vermisst. Hinter dem saloppen Gerede davon, „mehr Russen zu töten“, verbirgt sich der Teil, den offenbar niemand erwähnen möchte: Ukrainer müssen sterben, damit dies geschehen kann. Aus der Sicherheit westlicher Hauptstädte werden ukrainische Menschenleben allzu leicht als entbehrliche Währung in einem geopolitischen Spiel behandelt, das andere führen. Wenn „der Ukraine zu helfen“ nun bedeutet, ihr dabei zu helfen, „mehr Russen zu töten“, muss eine Frage gestellt werden: Wie viele weitere Ukrainer sind Sie bereit, für dieses Ziel zu opfern?<br>Quelle: <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/preis-fuer-mehr-tote-russen-wie-viele-ukrainer-muessen-sterben-10284748">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)</a></p></li><li><a name="h02"></a><strong>Die nationalistische Ikone</strong><br>Der Kult um Stepan Bandera beschädigt Europas Glaubwürdigkeit.<br>Europa erklärt den Kampf gegen Rechtsextremismus zu einem seiner wichtigsten politischen Ziele. Kaum eine gesellschaftliche Entwicklung wird so entschieden bekämpft wie Nationalismus, Antisemitismus und die Verherrlichung faschistischer Ideologien. Politiker beschwören regelmäßig die historische Verantwortung Europas und betonen, dass sich die Verbrechen des Nationalsozialismus niemals wiederholen dürfen. Wie kann es dann sein, dass dieselben Regierungen seit Jahren einen Staat politisch, finanziell und militärisch unterstützen, in dem Stepan Bandera — eine der umstrittensten Figuren des Zweiten Weltkriegs — von großen Teilen der Gesellschaft und Politik als Nationalheld verehrt wird.<br>Quelle: <a href="https://www.manova.news/artikel/die-nationalistische-ikone">Manova</a></li><li><a name="h03"></a><strong>Trump will 2.000 weitere Patriot-Abfangraketen pro Jahr, aber Xi Jinping hat die Trümpfe in der Hand.</strong><br>Ende Juli vergab die US-Armee einen mehrjährigen Produktionsvertrag für die PAC-3 im Wert von rund 53,9 Milliarden US-Dollar an Lockheed Martin. Dieser Vertrag ist Teil eines Rahmenabkommens, das die jährliche Produktion der PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE)-Abfangrakete von etwa 600 auf 2.000 Raketen bis 2030 steigern soll. Es handelt sich um eine der größten Raketenproduktionsverpflichtungen in der amerikanischen Geschichte.<br>Es gibt nur ein kleines Problem, das sich mit Geld allein nicht lösen lässt: Das Leitsystem der PAC-3 – jene Komponente, die dafür sorgt, dass ein Abfangjäger sein Ziel tatsächlich trifft – ist von zwei Seltenerdmetallen abhängig, deren Versorgung fast vollständig von China kontrolliert wird. Washington drängt seine Rüstungskonzerne, die Produktion einer Waffe, deren unersetzlichste Komponenten am Ende einer Lieferkette über Peking liegen, mehr als zu verdreifachen. Ehrgeiz und Verwundbarkeit wachsen gleichzeitig und steuern auf einen Konflikt zu.<br>Quelle: <a href="https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/trump-will-2-000-weitere-patriot-abfangraketen-pro-jahr-aber-xi-jinping-hat-die-truempfe-in-der-hand">Seniora.org</a></li><li><a name="h04"></a><strong>Das Mittelmeer und seine Zugänge: Wer kontrolliert die Straße von Gibraltar?</strong><br>Hinter dem Sturm auf das auf afrikanischem Boden gelegene spanische Ceuta steckt politisches und geopolitisches Kalkül. Wer die Meerengen und -zugänge kontrolliert, kontrolliert den internationalen Seehandel, den über das Wasser abgewickelten Gas- und Ölransport sowie Migrationsrouten. Es existieren nur zwei Verbindungswege zwischen dem Mittelmeer und den Weltmeeren: die Straße von Gibraltar und der Suezkanal, wobei letzterer eine künstliche Wasserstraße ist. Daneben gibt es im Nordosten des Mittelmeers die enge Dardanellen-Durchfahrt, die vom Mittelmeer ins Marmara-Meer führt, das wiederum über den Bosporus mit dem Schwarzen Meer verbunden ist.<br>Quelle: <a href="https://gela-news.de/das-mittelmeer-und-seine-zugaenge-wer-kontrolliert-die-strasse-von-gibraltar">Gela-News</a></li><li><a name="h05"></a><strong>Preisanstieg bei Energie und Lebensmitteln wird beschleunigt: Teuerregierung</strong><br>Wer im letzten Herbst tausend Liter Heizöl bestellt hat, bekam dafür eine Rechnung von ungefähr 1.000 Euro präsentiert. Wer jetzt bestellt, weil er lieber nicht bis zum Herbst warten will, bekommt als Preis für dieselbe Menge rund 1.500 Euro angekündigt. Der größte Batzen der Mehrkosten fließt in die Taschen der Mineralölkonzerne, deren Profite sich auf ein Allzeithoch zubewegen. Das Finanzamt kassiert über die Mehrwertsteuer von den zusätzlichen 500 Euro zwei von den zehn Fünfzig-Euro-Scheinen, die an der Kasse bei Aldi oder Lidl nun fehlen werden.<br>Auch dort steigen die Preise unentwegt weiter – seit 2019 bei Lebensmitteln inzwischen um über ein Drittel. Die offizielle Inflationsrate stieg im Juli in Deutschland um 2,8 Prozent. Sie wird angesichts der derzeitigen Explosion der Energiepreise wahrscheinlich im August wieder die 3-Prozent-Marke überschreiten.<br>Quelle: <a href="https://www.unsere-zeit.de/teuerregierung-4817152/">unsere zeit</a></li><li><a name="h06"></a><strong>Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste Notwendige Reform oder “historischer Tabubruch”?</strong><br>Das Kabinett hat die Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Sie sollen künftig aktiv gegen Angreifer vorgehen dürfen. Die Opposition befürchtet fehlende rechtsstaatliche Kontrolle und sieht einen historischen Tabubruch.<br>Das Kabinett hat eine viel diskutierte und kritisierte Reform der Nachrichtendienste auf den Weg gebracht. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Sabotage und Spionage sollen das für das Inland zuständige Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und der für das Ausland zuständige Bundesnachrichtendienst (BND) mehr Befugnisse erhalten. Sie sollen nicht mehr nur Informationen sammeln und auswerten, sondern auch aktiv eingreifen dürfen.<br>Quelle: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/nachrichtendienste-reform-kabinett-100.html">tagesschau</a><p>dazu: <strong>Eine Lehre aus der NS-Zeit</strong><br>Die Trennung von Polizei und Inlandsgeheimdienst ist eine deutsche Besonderheit. In den meisten Staaten, auch in westlichen Demokratien, kennt man sie nicht. Dort gibt es Geheimdienste, die auch polizeiliche Befugnisse haben, also zum Beispiel Räume durchsuchen und Personen festnehmen dürfen. Die deutsche Sondersituation ist eine Folge der NS-Herrschaft mit ihrer allmächtigen Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Als nach dem Krieg das Grundgesetz geschaffen wurde, wollten die westlichen Siegermächte eine solche Machtzusammenballung verhindern.<br>Am 14. April 1949 intervenierten die Alliierten in die Schlussberatungen des Grundgesetzes mit ihrem “Polizeibrief”. Darin forderten sie, das neu geplante Bundesamt für Verfassungsschutz “soll keine Polizeibefugnisse haben”. Es sollte also nur Informationen sammeln. Die Deutschen fügten sich und setzten die alliierte Vorgabe um.<br>Allerdings ist ein Grundgedanke des Polizeibriefs ins Grundgesetz eingeflossen: Artikel 87 sieht unterschiedliche Zentralstellen des Bundes für die Kriminalpolizei und den Verfassungsschutz vor. Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz dürfen also nicht zu einer neuen Super-Sicherheitsbehörde fusioniert werden.<br>Quelle: <a href="https://www.das-parlament.de/2012/29-31/themenausgabe/eine-lehre-aus-der-ns-zeit">DAS PARLAMENT</a></p><p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:</strong> Quo vadis D?</em></p><p>dazu auch: <strong>Waffen für den Schattenkrieg</strong><br>Bundeskabinett beschließt Ermächtigungen für BND und BfV. Agenten sollen angreifen, sabotieren und manipulieren dürfen. Linke warnt vor Geheimpolizei<br>Auch im Verborgenen will der deutsche Imperialismus künftig wieder zum Klub der Großen gehören. So schickt sich die BRD an, weniger von CIA, MI6, Mossad und Co. abhängig zu sein und ihre Geheimdienste für den Kampf gegen innere wie äußere Feinde aufzurüsten. Das Vorhaben hat am Mittwoch die nächste parlamentarische Station passiert und wurde vom Kabinett der Bundesregierung von CDU/CSU und SPD in Form des »Gesetzentwurfs zur Reform des Nachrichtendienstrechts« beschlossen. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sprach im Anschluss gegenüber Journalisten in Berlin davon, dass die Fähigkeiten und Kompetenzen »unserer Nachrichtendienste« an das Niveau verbündeter Staaten »angepasst« würden.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527836.erm%C3%A4chtigung-der-geheimdienste-waffen-f%C3%BCr-den-schattenkrieg.html">junge Welt</a></p><p>und: <strong>Bundesgeheimpolizei: Dobrindts Nachrichtendienstreform</strong><br>Werbekampagnen geben einem leicht angestaubten Produkt eine neue Verpackung oder einen neuen Namen. Der Schokoriegel bleibt der Schokoriegel, heißt jetzt aber anders. Die Regierung dieses Landes verfährt umgekehrt. Sie will die Befugnisse eines ihrer Gewaltapparate so drastisch ausbauen, dass, kommt sie damit durch, wofür angesichts der trüben politischen Lage einiges spricht, aus diesem Bundesamt für Verfassungsschutz am Ende eine andere Behörde geworden sein wird. Der alte Name bleibt erhalten, doch unter dieser Hülle wäre etwas Neues entstanden: eine Bundesgeheimpolizei.<br>Und der zuständige Minister, der dem Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf zum diesbezüglichen Staatsumbau vorgelegt hat, macht auch gar kein Hehl daraus.<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527833.bundesgeheimpolizei.html">junge Welt</a></p></li><li><a name="h07"></a><strong>NSU-Terror in der Neu-Auflage? Reichssicherheitshauptamt 2.0</strong><br>Unter dem Tarn-Namen „Reform“ will die Bundesregierung heute dem Verfassungsschutz und dem Bundesnachrichtendienst mehr Möglichkeiten des „aktiven Eingreifens“ geben. Aktives Eingreifen, das gab es in der jüngeren Geschichte der Dienste, als zwischen 2000 und 2007 die Terrorgruppe NSU mordend durch das Land zog; eine Gruppe, die vom Verfassungsschutz gegründet wurde. Der Nachrichtendienst stand erst händereibend daneben, um dann schließlich die angesammelten Akten über die Terroraktion komplett zu schreddern. […]<br>„Aktives“ Eingreifen bedeutet vor allem, dass der BND, eine Organisation, die eigentlich für die Auslands-Spionage zuständig ist, ab jetzt auch für das Innland zuständig sein soll. Das riecht nach Kriegsrecht. Aber der sogenannte „Verteidigungsfall“, der vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates und einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament erklärt werden müsste, ist bisher nicht ausgerufen. Die Parlaments-Charaktermasken wollen sich in den Krieg reinschleichen und ihn noch nicht erklären: Das könnte ihre Absichten zu früh erkennbar werden lassen.<br>Quelle: <a href="https://www.rationalgalerie.de/home/nsu-terror-in-der-neu-auflage">Rationalgalerie</a></li><li><a name="h08"></a><strong>Künstliche Intelligenz: Der Rüstungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit</strong><br>Wenn über künstliche Intelligenz beim Militär gesprochen wird, geht es vor allem um die autonome Waffe, also um ein System, das ohne menschlichen Befehl ein Ziel auswählt und bekämpft. Diese Debatte wird seit Jahren geführt, und sie ist wichtig. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie die Aufmerksamkeit auf den letzten Schritt einer Kette richtet, deren vorangehende Glieder gerade umgebaut werden, ohne dass über die damit verbundene Veränderung militärischer Entscheidungsprozesse eine erkennbare politische Grundsatzdebatte geführt worden wäre.<br>Nachlesen lässt sich der Umbau in den Dokumenten der Streitkräfte selbst. Geheim ist daran nichts. Es steht auf offiziellen Seiten und ist dort deutlicher formuliert, als die öffentliche Debatte es abbildet.<br>Quelle: <a href="https://arnogottschalk1.substack.com/p/kunstliche-intelligenz-der-rustungswettlauf">Arno Gottschalk via Substack</a></li><li><a name="h09"></a><strong>Paul Craig Roberts: Wikipedia: Die unbeabsichtigten Folgen der digitalen Revolution stehen uns bevor</strong><br>Ich habe meinen Lesern stets versichert, dass in diesem menschenfeindlichen digitalen Zeitalter derjenige, der die Datenbank kontrolliert, auch die „Wahrheit“ kontrolliert – und diese wird eine Inszenierung sein, die den Interessen der Elite dient, wie es bereits der Fall ist.<br>Larry Sanger, Mitbegründer von Wikipedia, einer offenen Online-Enzyklopädie, die dazu dient, diejenigen zu verteufeln, die sich außerhalb der offiziellen Narrative äußern, stimmt mir zu. Sanger sagte in einem Interview am vergangenen Freitag mit der deutschen Zeitung Berliner Zeitung, dass das Fehlen einer angemessenen Führungsstruktur bei Wikipedia es „bestimmten ideologischen Standpunkten“ ermögliche, deren Inhalte zu prägen, wodurch die Online-Enzyklopädie zu einem „globalistischen, akademischen, säkularen und progressiven“ Konsens werde.<br>Quelle: <a href="https://seniora.org/erziehung/schule-bildung/paul-craig-roberts-wikipedia-die-unbeabsichtigten-folgen-der-digitalen-revolution-stehen-uns-bevor">Seniora.org</a></li><li><a name="h10"></a><strong>Blick in Münchens geheime Fabrik für Kamikaze-Drohnen – ein „Kill“ kostet 80.000 Euro</strong><br>Die Virtus-Drohnen kostet je nach Gefechtskopf zwischen 80.000 und 100.000 Euro und können ohne großen Aufbau senkrecht starten. Sie fliegen über 130 Kilometer weit, explodieren am Ziel und durchschlagen Panzerstahl. „Was Cost per Kill angeht, ist Virtus sehr effizient“, sagt Martin Rost, der das operative Geschäft bei Stark leitet. „Ein oder zwei Drohnen können einen Panzer im Gegenwert von vielen Millionen Euro zerstören.“<br>Quelle: <a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/stark-defence-produziert-kamikaze-drohnen-in-muenchen-fuer-80-000-euro-94441107.html">Merkur</a></li><li><a name="h11"></a><strong>Was, wann und wie produziert wird</strong><br>Darüber mitzuentscheiden, was, wann, wie und mit wieviel Personal produziert wird, ist eine alte Forderung der Gewerkschaft. Mitbestimmung reicht aber nicht. Das gilt besonders für den Fall, dass es um die Produktion von Rüstungsgütern geht.<br>Ob Autos, Eisenbahnwaggons für den zivilen Personenverkehr, Masken gegen Ansteckungsgefahren, Stahl für Panzer oder Schulen hergestellt werden – von dieser Frage hängt nicht nur das Leben, sondern auch die Arbeits- und Lebensqualität der Mehrheit der Menschen ab. Diejenigen, die die Produkte mit ihrer Arbeits- und Geisteskraft erschaffen, können nicht darüber entscheiden, was hergestellt wird. Das ist der Skandal des Kapitalismus.<br>Quelle: <a href="https://www.unsere-zeit.de/was-wann-und-wie-produziert-wird-4817150/">unsere zeit</a></li><li><a name="h12"></a><strong>Exbotschafter Seibert kritisiert zionistische Besatzung</strong><br>Einen Monat nach seinem Abschied als deutscher Botschafter in Israel hat Steffen Seibert die israelische Siedlungspolitik kritisiert. »Das ist Vertreibung mit Mitteln der psychologischen und der realen Gewalt«, kritisierte er im Interview mit dem Zeit-Magazin. Der ehemalige ZDF-Journalist und Regierungssprecher von CDU-Kanzlerin Angela Merkel war zuletzt vier Jahre lang als Botschafter in Tel Aviv, ehe er in den Ruhestand ging und nach Berlin zurückkehrte.<br>Merkels Satz, die »Sicherheit Israels« sei »deutsche Staatsräson«, unterstütze er weiterhin, betonte Seibert. »Aber das bedeutet nicht, dass unsere Unterstützung jegliches staatliche Verhalten Israels einschließt, zum Beispiel nicht die Besatzung, die nun ins 60. Jahr geht.«<br>Quelle: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/528109.kolonialverbrechen-exbotschafter-seibert-kritisiert-zionistische-besatzung.html">junge Welt</a></li><li><a name="h13"></a><strong>Merz’ Ansehen fällt auf Rekordtief, Vertrauen in alle Parteien am Boden</strong><br>Das politische Berlin ist im Sommerurlaub, doch die Bundespolitik treibt die Menschen um. Die allermeisten fühlen sich von den Parteien im Stich gelassen – von allen Parteien. Im RTL/ntv-Trendbarometer verteidigt die AfD ihren Sieben-Punkte-Vorsprung auf die Union, deren Kanzler höchst unbeliebt ist.<br>Quelle: <a href="https://www.n-tv.de/politik/RTL-ntv-Trendbarometer-AfD-klar-vor-Union-Merz-Ansehen-faellt-auf-Rekordtief-id31180694.html">n-tv</a></li><li><a name="h14"></a><strong>GdP-Vize Sven Hüber und der herbeigelogene “Putsch”</strong><br>Rechte Medien und Hubertus Knabe machen aus Verfassungstreue einen Staatsstreich. Ein Blick ins Grundgesetz zeigt, wer die Demokratie entwaffnen will. Analyse. […]<br>Er ruft nicht zum Umsturz auf – aber er provoziert, und nicht jede seiner Formulierungen hält der eigenen Normtreue stand. Das unterscheidet ihn von seinen Kritikern: Hüber macht nicht alles richtig. Er macht nur nichts von dem, was sie ihm vorwerfen.<br>Der Historiker Hubertus Knabe schreibt auf X, Hüber fordere “nach einem Wahlsieg der AfD” in Sachsen-Anhalt de facto zur “Befehlsverweigerung” auf, “zum Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung” und “zum Einmarsch der Bundespolizei”.<br>Das Portal Nius erklärt Hübers “Gedankenspiele” schon im Titel für “brandgefährlich” und die darin enthaltenen “Drohungen” für “juristisch unhaltbar”. Apollo News widmet dem Thema ein 20-minütiges Video unter dem Titel “Der Anti-AfD-Plan in der Polizei”. Auf der Homepage lautet die Überschrift sogar: “Der DDR-Täter, der die Polizei jetzt gegen die AfD in Stellung bringt”.<br>Der hier inszenierte Empörungssturm folgt einem Muster – und einem Trick. Das Muster: Wer die Abwehrmechanismen der wehrhaften Demokratie auch nur beschreibt, wird selbst zum Verfassungsfeind erklärt.<br>Der Trick: Hüber beschreibt, was die Verfassung verlangt, wenn eine Regierung sie bricht. Seine Kritiker behaupten, er beschreibe, was zu tun sei, wenn eine Partei eine Wahl gewinnt. Der Unterschied ist der zwischen der Verteidigung des Grundgesetzes und Putsch. Alle drei genannten rechten Quellen verwischen ihn mit Absicht.<br>Quelle: <a href="https://www.telepolis.de/article/GdP-Vize-Sven-Hueber-und-der-herbeigelogene-Putsch-11411827.html">Telepolis</a></li><li><a name="h15"></a><strong>Umweltminister will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern</strong><br>Die Zuständigkeit für den Umgang mit steigenden Temperaturen soll nach dem Willen von Bundesumweltminister Carsten Schneider eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen werden. „Ich halte es für zwingend notwendig“, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Er werde im zweiten Halbjahr einen Vorschlag machen, wie das Grundgesetz entsprechend angepasst werden sollte.<br>„Ich möchte, dass wir im Grundgesetz eine Möglichkeit schaffen, dass der Bund eine Kompetenz für Handlung, Taten, aber auch Ausgaben hat. Das haben wir bisher nicht“, sagte Schneider. Derzeit könne der Bund Anpassungsmaßnahmen wie etwa Klimaanlagen oder die Schaffung von mehr Schatten nur sehr schwer als Modellprojekte finanzieren.<br>Für die nötige Grundgesetzänderung braucht es allerdings eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und damit die Unterstützung der Linken, mit der die Union nicht zusammenarbeiten möchte. Schneider sieht „eine harte Auseinandersetzung“ voraus. „Das Grundgesetz ändern Sie nicht jeden Tag einmal.“ (…)<br>Die Unterstützung von Menschen angesichts der Erderwärmung sei auch eine soziale Frage, betonte Schneider. Menschen mit geringem Einkommen oder vulnerable Gruppen hätten im Zweifel eine schlechter gedämmte oder gekühlte Wohnung, keinen Garten und weniger Wohnraum.<br>Zum Verhältnis von Klimaschutz und Wirtschaft sagte Schneider: „Jeder, der bisher behauptet hat, Klimaschutz schadet der Wirtschaft, erlebt heute, dass kein vorhandener Klimaschutz der Wirtschaft schadet. Jeder Tag kostet 500 Millionen Euro, fast eine halbe Milliarde geringere Wirtschaftsleistung“, betonte der Minister.<br>Quelle: <a href="https://taz.de/Finanznot-von-Kommunen/!6203939/">taz</a><p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:</strong> Und was gedenkt der Bundesumweltminister bzw. die Bundesregierung generell gegen Kälte zu unternehmen? Immerhin gibt es einer Studie aus dem Jahr 2023 zufolge <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(23)00023-2/fulltext">10-mal mehr Kältetote als Hitzetote</a>. </em></p></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154896</span> 154896 Videohinweise am Mittwoch https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889 Wed, 12 Aug 2026 14:40:28 +0000 https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889 <p>Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpNi0Wmi7L82XpFEBA7a1LWK7MFlsednd">als spezielle Playlist</a> verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)<br /> <span</p><div class="readMore"><a class="moretag" href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889">Weiterlesen</a></div> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889</span> <p>Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpNi0Wmi7L82XpFEBA7a1LWK7MFlsednd">als spezielle Playlist</a> verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)<br><span id="more-154889"></span><br>Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:</p><ol><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h01">Eine exklusive Elite entscheidet alles im Land! [Gespräch mit Michael Hartmann]</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h02">RTL WEST Kommentar: Jörg Zajonc zur neuen EU-Verpackungsverordnung</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h03">NATO gut, alles gut – oder doch nicht, Herr Rating?</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h04">EU Krieg – Warum Amerika nicht betroffen ist Brzezinski | Klaus von Dohnanyi, Erich Vad</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h05">Spanien von Trump und Israel bestraft? Was hinter den Bildern aus Ceuta steckt | Michael Lüders</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h06">Flassbeck spricht: Warum Merz’ Arbeitsmarktlogik nicht funktionieren kann | Folge 14</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h07">Prof. Mearsheimer: Die Ursprünge des Ukrainekriegs | Folgen 1+2</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h08">Der Meineid des Dr. Fauci | Prof. Homburg</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h09">Humanitäres Völkerrecht und Gaza: Die Lizenz zum Töten</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h10">Putin rächt Moskau, indem er uns…</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h11">Russlands größter Odessa-Angriff; Türkei-Waffenruhe abgelehnt; nimmt Donbas-Abwehr; Orekhov</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h12">Der Hormus-Hebel könnte zur langfristigen Falle werden</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h13">Warum der Iran-Krieg nicht so bald enden wird (mit Alastair Crooke) | TCHR</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h14">Was wird aus der NATO? | Ulrikes Panoptikum</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h15">Gabor Maté: Netanjahu ist der Ungeheuerlichste Ausdruck der zionistischen Entmenschlichung der Palästinenser</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h16">GOLDMAN SACHS SCAM: Sie zocken, wir zahlen. | 40 Minuten gegen das Vergessen | KEIN KOMMENTAR</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h17">Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.</a></li><li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889#h18">Musik trifft Politik</a></li></ol><p><em><strong>Vorbemerkung:</strong> Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse <a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de">videohinweise@nachdenkseiten.de</a> schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.</em></p><ol><li><a name="h01"></a><strong>Eine exklusive Elite entscheidet alles im Land! [Gespräch mit Michael Hartmann]</strong><br>Michael Hartmann erforscht seit 40 Jahren die Eliten weltweit. Der Professor für Soziologie hat bis 2014 an der TU Darmstadt gelehrt. Doch noch immer lässt ihn das Thema nicht los. Die Kernelite in Deutschland gibt er mit 1.000 Menschen an, die erweiterte Elite mit 4.000. Das sind die Menschen, die mit ihren Entscheidungen unser aller Leben bestimmen. Erstaunlicherweise nimmt die Homogenität der Elite zu statt ab. Warum erklärt Hartmann im Gespräch. Zuerst habe ich ihn gefragt, was er unter Elite versteht und ob der Begriff nicht umstritten ist sowie wie sich die Elite verändert hat in den vergangenen Jahrzehnten.<br>Hartmann war immer für eine Frauenquote und sagt auch, dass diese gewirkt hat. Allerdings hat die Frauenquote dafür gesorgt, dass akademisch gebildete Frauen aus dem Bürgertum Männer aus der Arbeiterschaft aus der Elite verdrängt haben. Und das bemängelt Hartmann: Die Breite der Gesellschaft ist nicht in der Elite abgebildet. Die Elite wird von Akademiker und Bürgerlichen dominiert. Deshalb ist er für die Quote für Arbeiterkinder.<br>Wir waren nicht immer einer Meinung, zum Beispiel bei Sophie von der Tann, aber ich fand das Gespräch hochspannend und erhellend. Auch Hartmann fremdelt mit den klassischen Medien und kann kaum noch Unterschiede bei RTL/NTV, ARD/ZDF sowie WELT erkennen. Laut Hartmann ist die Medienelite übrigens die zweitexklusivste.<br>Natürlich habe ich ihn auch gefragt, ob er wirklich lieber von Arbeiter und Bauern regiert werden will, da ich damit in der DDR ungute Erfahrungen gemacht habe. Und ich habe ihn gefragt, ob nicht auch andere Gruppen wie Schwerbehinderte, Ostdeutsche und Migranten von der Elite ausgeschlossen werden und woran das liegt.<br>Wer das Thema vertiefen möchte: Michael Hartmann hat das Buch “Die Abgehobenen – wie die Eliten die Demokratie gefährden” geschrieben.<br>[Das Buch erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder beispielsweise via Buchkomplizen <a href="https://www.buchkomplizen.de/die-abgehobenen.html">(LINK)</a>].<br>Und hier ein Link zu seiner letzten wissenschaftlichen Veröffentlichung “Mehr Kontinuität als Wandel – die deutschen Eliten vom Kaiserreich bis heute” <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-025-00557-4">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XIZ5LzimmEU">Alexander Teske, 11.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/XIZ5LzimmEU"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em><strong>Anmerkung CG:</strong> Wie gewohnt ein sehr spannendes Gespräch mit Michael Hartmann. Alexander Teskes sanften Seitenhieb auf die DDR-Trigger-Begriffe “Arbeiter und Bauern” entkräftet Hartmann wie gewohnt mit vielen Fakten, Pragmatismus und Differenziertheit.</em></p></li><li><a name="h02"></a><strong>RTL WEST Kommentar: Jörg Zajonc zur neuen EU-Verpackungsverordnung | RTL WEST</strong><br>Ab Mittwoch (12.08.) gilt eine neue EU-Verpackungsverordnung. Sie sorgt bei vielen Unternehmen in NRW für Ärger und Verunsicherung. Wer Waren verschickt, muss künftig stärker dafür sorgen, dass die Verpackungen im Zielland ordnungsgemäß entsorgt und recycelt werden. Beim Versand ins EU-Ausland kommen zusätzliche Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie ein Bevollmächtigter im jeweiligen Land hinzu. Vor allem kleinere Händler fürchten deshalb hohe Kosten und einen enormen bürokratischen Aufwand und wollen teilweise nur noch innerhalb Deutschlands versenden. Die EU will mit der Verordnung Verpackungsmüll reduzieren. Handelsverbände und die NRW-FDP kritisieren die Umsetzung. Dazu ein Kommentar von RTL WEST Geschäftsführer Jörg Zajonc.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_FuLDjOiEc">RTL WEST – das Nachrichtenmagazin für ganz NRW, 11.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/f_FuLDjOiEc"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><strong>PPWR EU-Verpackungsverordnung! Muss ich jetzt in jedem EU Land einen Bevollmächtigten haben?</strong><br>PPWR = Packaging and Packaging Waste Regulation. Ab dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungen und Verpackungsabfälle europaweit einheitlicher regeln und mehr Transparenz in den Markt bringen.<br>Für Händler und Hersteller bedeutet das aber auch: Es kommen neue Pflichten dazu, besonders bei der grenzüberschreitenden Lieferung in andere EU-Länder.<br>Jürgen erklärt in dieser Folge, warum genau das für viele kleinere Unternehmen zum Problem werden kann. Denn die Verordnung selbst ist nur der Rahmen. In der Praxis geht es zusätzlich um nationale Registrierungen, EPR-Pflichten und je nach Land auch um einen Bevollmächtigten. Genau hier wird es kompliziert: Wer in mehreren EU-Märkten aktiv ist, muss sich mit den jeweiligen Vorgaben auseinandersetzen.<br>Für Jürgen ist das der entscheidende Punkt. Die Idee hinter der PPWR ist grundsätzlich nachvollziehbar, denn Verpackungen sollen besser erfasst, dokumentiert und umweltfreundlicher behandelt werden. In der Umsetzung entsteht aber schnell viel Bürokratie. Und diese trifft vor allem kleine und mittelständische Händler, die nicht mit großen Verwaltungsabteilungen arbeiten.<br>Besonders kritisch sieht Jürgen, dass der Versand in andere EU-Länder dadurch deutlich aufwendiger werden kann. Statt eines einfachen Binnenmarkts droht aus seiner Sicht ein Flickenteppich aus Einzelpflichten. Große Anbieter können solche Vorgaben eher auffangen, kleine Händler geraten schneller unter Druck.<br>Was Jürgen im Video deutlich macht:<br>Die PPWR ist die neue EU-Verpackungsverordnung.<br>Je nach Land können zusätzliche EPR-Registrierungen und ein Bevollmächtigter nötig sein.<br>Der Verwaltungsaufwand ist für kleine Händler besonders hoch.<br>Die praktische Umsetzung kann den EU-Versand deutlich erschweren.<br>Jürgen plädiert deshalb dafür, die Auswirkungen genau zu prüfen und nicht erst zu reagieren, wenn die Fristen schon laufen. Aus seiner Sicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen.<br>Fazit: Die PPWR ist die neue EU-Regelung selbst. Der Bevollmächtigte ist ein möglicher Teil ihrer praktischen Umsetzung in einzelnen Märkten. Genau diese Kombination macht das Thema für Händler so heikel.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qX6ROHAe2zs">Der Herr der Sinne | Jürgen Beer, 29.07.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/qX6ROHAe2zs"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em><strong>Jürgen Beer</strong> [Auszüge transkribiert, CG]: „Die ‘Großen’ werden hier wieder absolut bevorzugt und die ‘Kleinen’, ja, die beißen halt ins Gras bei der ganzen Geschichte. […] Das wird viele, viele Arbeitsplätze in Deutschland kosten und zwar von vielen kleineren Unternehmen, von vielen Familienunternehmen. Viele, die wirklich jahrelang investiert haben in Markenaufbau, in die Möglichkeit, ins Ausland zu liefern. […] Letztlich wird’s halt dazu führen, dass es weniger Wettbewerb auf dem Markt gibt, was jetzt vielleicht für den Konsumenten auch nicht so gut ist. Man könnte glauben, dass die Notare und ‘Amazonen’ bei den Parlamentariern auf dem Schoß saßen, als dieses Gesetz geschrieben wurde. Ich kann es nicht nachvollziehen, wer sich das ausgedacht hat. Und um eine konstruktive Lösung anzubieten, hätte man es natürlich auch anders machen können […].“</em></p></li><li><a name="h03"></a><strong>NATO gut, alles gut – oder doch nicht, Herr Rating?</strong><br>Arnulf Rating gehört zu den prägenden Stimmen des deutschen Kabaretts. Seit Jahrzehnten kritisiert er Politik, Medien und wirtschaftliche Machtstrukturen – pointiert, scharf und unbequem.<br>Im Gespräch mit Roberto De Lapuente spricht Rating über Krieg, Außenpolitik und die Forderung nach einer neutralen Bundesrepublik und damit über einen NATO-Austritt. Gemeinsam mit Uli Gellermann und Jens Fischer Rodrian hat er ein Buch herausgegeben, das für Neutralität Deutschlands wirbt.<br>Warum fordert er Neutralität für Deutschland?<br>Wäre Neutralität heute überhaupt noch möglich?<br>Lässt die NATO Deutschland ziehen?<br>Und wie würde ein neutrales Deutschland aussehen?<br>Rating spricht über Frieden, geopolitische Interessen und darüber, warum Kabarett für ihn immer auch politische Aufklärung bedeutet.<br>Das Buch „DEUTSCHLAND NEUTRAL! Mit Sicherheit für Frieden“ erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder beispielsweise via Buchkomplizen <a href="https://www.buchkomplizen.de/deutschland-neutral.html">[LINK]</a>.<br>Arnulf Rating ist Kabarettist und Autor. Seit vielen Jahren gehört er zu den bekanntesten politischen Satirikern Deutschlands und setzt sich in seinen Programmen kritisch mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auseinander.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S2MtPpNafOc">Overton Magazin (24.200 Abonnenten), 11.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/S2MtPpNafOc"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h04"></a><strong>EU Krieg – Warum Amerika nicht betroffen ist Brzezinski | Klaus von Dohnanyi, Erich Vad</strong><br>Auschnitt aus dem Video vom 05.07.2026 “Frieden braucht Mut – nicht Eskalation” <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=153480#h01">[LINK]</a><br>Immer mehr Waffen, immer schärfere Rhetorik – aber führt das wirklich zu mehr Sicherheit? Klaus von Dohnanyi und Erich Vad widersprechen im Gespräch mit Renata Schmidtkunz dem Zeitgeist. Sie erklären, warum Frieden nur entstehen kann, wenn politische Vernunft ideologische Reflexe ersetzt, warum jeder Krieg den Frieden bereits mitdenken muss und weshalb der Gegner von heute der Verhandlungspartner von morgen sein kann. Ein Gespräch über Machtpolitik, Diplomatie und den schwierigen Weg zurück zum Frieden.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Uthjuhtxvbk">Westend Verlag, 12.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Uthjuhtxvbk"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em><strong>Klaus Karl Anton von Dohnanyi</strong> [Auszüge transkribiert, CG]: „Da sind 6.000 Kilometer dazwischen und wie Sie sagen, da klirrt keine Fensterscheibe in den USA, während hier alles kaputt geht. […] Aber ich kann natürlich bestätigen, dass er beide Seiten –Verteidigung und Annäherung – also Wandel der Sowjetunion in Richtung auf ein friedlicheres Gebilde, eine Beendigung des Kalten Krieges durch Annäherung an die Sowjetunion – also nicht durch Konfrontation, sondern durch Begegnung und Verständnis. Ich vertrete bis heute die Position – es war ja auch erfolgreich, die Politik von Willy Brandt – so ganz ohne Zusammenhang mit der Wiedervereinigung war sie ja auch nicht. Also, ich bin heute noch der Meinung, dass diese Strategie sich bewährt hat und die könnten wir auch heute verwenden. Und wenn man die Rede von Putin aus dem Jahre 2001 noch mal nachliest […], dann sieht man, wie sehr die Russen auf eine Verständigung mit Europa aus waren und wie sehr diese durch den Vorstoß der Amerikaner 2008, die Ukraine in die NATO zu nehmen, gewissermaßen zertrümmert wurde.“</em></p></li><li><a name="h05"></a><strong>Spanien von Trump und Israel bestraft? Was hinter den Bildern aus Ceuta steckt | Michael Lüders</strong><br>Die Bilder aus Ceuta gingen um die Welt. Binnen weniger Tage gelangten Ende Juli rund 72.000 Migranten in die spanische Exklave an Marokkos Grenze. „Wiederholt sich 2015?“ fragte so manches Medium und viele Politiker schlugen Alarm. Fakt ist: Kein Migrant, der in Ceuta die Grenzzäune überrannte, schaffte es auf europäisches Festland.<br>Was also steckt hinter dem Ansturm?<br>Michael Lüders, stellvertretender BSW-Parteivorsitzender und Spitzenkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, blickt in diesem Video hinter die oberflächlichen Medienberichte: Lösten israelische Dienste durch Fake-Nachrichten in den sozialen Medien den Ansturm aus? Versucht Donald Trump die spanische Regierung zu schwächen, nachdem Ministerpräsident Pedro Sanchez es gewagt hatte, den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für die völkerrechtswidrigen Angriffe auf den Iran zu verbieten und sich gegen den Völkermord in Gaza auszusprechen?<br>In diesem Video geht es um die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA, Israel und Marokko, die Beeinflussung europäischer Wahlen und geopolitische Interessen an der Straße von Gibraltar.<br>Dir hat das Video gefallen? Dann teile es mit deinen Freunden und Bekannten.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2uK-QYsfqAc">BSW Bund und Michael Lüders, 07.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/2uK-QYsfqAc"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em>Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Ceuta – an Pedro Sanchez wird ein Exempel statuiert“ <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154513">[LINK]</a> und „Der Sturm auf Ceuta: Anatomie einer herbeigeführten Krise“ <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154670">[LINK]</a></em></p><p><strong>INVASION AUS CEUTA? | Das 3. Jahrtausend #132</strong><br>Die Invasion aus Afrika hat begonnen und der Russe steht vor der Tür – NICHT. Aber die Sache Ceuta zeigt: Es tut sich was auf dem geopolitischen Schachbrett, was Europa bislang kaum auf dem Schirm hatte. Außerdem: Der Krieg im Iran wird immer mehr zum Desaster für den Westen, genau wie der in der Ukraine. Aber schön, dass es auch gute Nachrichten gibt, und die kommen ausgerechnet aus China. Die komplette Sendung und alle Links dazu gibt es auf unserer Webseite <a href="https://www.exomagazin.tv/invasion-aus-ceuta-das-3-jahrtausend-132/">[LINK]</a><br>DieThemen im Einzelnen:<br>00:00:00 BEGINN<br>00:01:59 INVASION AUS CEUTA? – Was steckt dahinter?<br>00:30:20 WIR DANKEN UNSEREN SPENDERN!<br>00:36:40 SCHACHMATT – Iran gewinnt, USA verlieren<br>00:55:13 SCHACHMATT DIE ZWEITE – Russland gewinnt, Ukraine am Ende<br>01:05:20 MORD AN CHARLIE KIRK – Wer glaubt noch die offizielle Version?<br>01:29:28 CHINA RETTET DIE WELT – KI und Öl für Alle<br>01:48:00 ENDE<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2vwBQ3d-viE">ExoMagazinTV, 06.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/2vwBQ3d-viE"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em>Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „China hat die Weltwirtschaft einmal mehr gerettet“ <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154616">[LINK]</a></em></p></li><li><a name="h06"></a><strong>Flassbeck spricht: Warum Merz’ Arbeitsmarktlogik nicht funktionieren kann | Folge 14</strong><br>Heiner Flassbeck spricht über das schöne Wort von Friedrich Merz, dass nämlich die Leute, denen man die Sozialleistungen kürzt, ja “Arbeit aufnehmen” können. Man nimmt die Arbeit einfach auf: sie liegt auf der Strasse und man muss sie nur aufnehmen und schon ist alles gut. Das ist altes konservatives Denken und war schon immer falsch. Schon vor 25 Jahren sagte man: Sozial ist, was Arbeit schafft. Wenn ich Sozialleistungen kürze, gent es den Leuten nicht schlechter, sondern sie gehen raus und nehmen Arbeit auf. Aber noch toller als diese Parolen ist die Reaktion der sogenannten Linken. Niemand hat gesagt, wie abwegig das Merzsche Wort ist. Man beklagt, wie unsozial das sei. Aber es ist ja nicht unsozial, wenn es Arbeit schafft. Kein Linker traut sich, das schrecklichste aller Worte in den Mund zu nehmen: Nachfrage. Ja, wenn der Staat mit seinen Kürzungen Nachfrage und Arbeitsplätze vernichtet, liegt die Arbeit nicht mehr auf der Straße, wo man sie einfach aufnehmen könnte. Doch Nachfrage ist auch links Tabu. Man müsste ja etwas wissen, wenn man so argumentieren würde. Und Wissen ist einfach unmodern.<br>Im neuen Format auf dem Kanal des Westend Verlags analysiert Flassbeck wöchentlich die entscheidenden Entwicklungen der Weltwirtschaft – ruhig, präzise und jenseits gängiger Narrative.<br>Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen “Atlas der Weltwirtschaft” herausgebracht, der bei Westend erschienen ist.<br>Die Bücher von Heiner Flassbeck erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder beispielsweise via Buchkomplizen <a href="https://www.buchkomplizen.de/heiner-flassbeck.html">[LINK]</a>.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FiG9uoaCc3Y">Westend Verlag, 23.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FiG9uoaCc3Y"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h07"></a><strong>Prof. Mearsheimer: Die Ursprünge des Ukrainekriegs | Folge 1</strong><br>In diesem Video untersucht Prof. John Mearsheimer, warum die Abschreckung vor dem 24. Februar 2022 scheiterte und weshalb Russland den Krieg trotz der enormen militärischen Risiken begann. Dafür verbindet er seine Theorie der konventionellen Abschreckung mit den politischen und militärischen Entscheidungen, die dem Angriff vorausgingen.<br>Mearsheimer stellt dabei eine der zentralen westlichen Annahmen über Russlands ursprüngliche Kriegsziele infrage und entwickelt eine alternative Erklärung dafür, wie aus einem begrenzten Angriff ein langwieriger Zermürbungskrieg wurde.<br>Dieses Video wurde von John Mearsheimer produziert und am 30. Juli 2026 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Mit seiner Genehmigung haben wir es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um zur Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus beizutragen.<br>Mearsheimers Original-Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0LmCveTM788">[LINK]</a><br>Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.<br>ÜBER JOHN MEARSHEIMER: John J. Mearsheimer ist R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago und ein führender Vertreter des Realismus in internationalen Beziehungen. Als Absolvent der Militärakademie West Point und ehemaliger Offizier der US-Luftwaffe ist er Autor zahlreicher einflussreicher Werke zur US-Außenpolitik und zur Machtpolitik.<br>Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.<br>Kapitel: 0:00 Einleitung 0:31 Überblick: Russland, die Ukraine und konventionelle Abschreckung 3:25 Was ist konventionelle Abschreckung? 5:20 Die militärische Variable: Drei Strategien 8:52 Welche militärischen Strategien wirken abschreckend und welche scheitern? 11:34 Die Strategie der begrenzten Ziele erklärt 13:23 Die politische Variable und der Druck, in den Krieg zu ziehen 15:30 Die politische Variable: Sinai-Halbinsel 1973 & Pearl Harbor 1941 18:43 Blick auf die Ukraine: Die gängige Meinung 22:07 Warum die These vom „russischen Blitzkrieg“ falsch ist 28:38 Was tatsächlich geschah: Ein Krieg mit begrenztem Ziel 34:53 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pSGazBfnf40">acTVism Munich, 03.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/pSGazBfnf40"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><strong>Prof. Mearsheimer – Trump muss seine Niederlage im Iran eingestehen | Folge 2</strong><br>In diesem Video erläutert der Politikwissenschaftler und Experte für internationale Beziehungen John Mearsheimer, warum er einen Sieg der USA im Krieg gegen den Iran für unmöglich hält. Er analysiert die gescheiterten militärischen Strategien Washingtons und zeigt, weshalb sich Trumps Verhandlungsposition mit jedem weiteren Monat verschlechtert.<br>Mearsheimer kommt zu dem Schluss, dass Trump keine tragfähige Strategie mehr besitzt, um den Krieg zu gewinnen – und dass eine Einigung mit dem Iran inzwischen nicht nur notwendig, sondern auch deutlich schwieriger geworden ist.<br>Dieses Video wurde von John Mearsheimer produziert und am 3. August 2026 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.<br>Mearsheimers Original-Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nRAtD7iAgwY">[LINK]</a><br>Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen. […]<br>KAPITEL: 0:00 Einleitung 0:33 Die aktuelle Lage im Iran 0:44 Überblick über die Folge 2:47 Die vier Ziele der USA 6:17 Die Absichtserklärung vom 17. Juni: Ein Kapitulationsdokument 9:18 Warum sind unsere Strategien gescheitert? 9:51 Die fünf möglichen militärischen Strategien 10:30 Strategie 1: Die gezielte Luftkampagne 11:51 Strategie 2: Die wahllose Luftkampagne 12:35 Strategie 3: Vergeltung 13:07 Strategie 4: Die Seeblockade 13:26 Strategie 5: Die Landoption 13:57 Was die USA tatsächlich taten: Die Zeitleiste 18:35 Unterzeichnung des MoU und anschließender Verstoß dagegen 22:46 Warum die drei Strategien scheiterten 36:20 Wo wir stehen: Amerika hat verloren 38:46 Was Trump jetzt tun muss 40:31 Die Iraner haben die Trümpfe in der Hand 41:13 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UVbiI84QJ-E">acTVism Munich, 05.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/UVbiI84QJ-E"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em><strong>Anmerkung CG:</strong> Der dritte Teil ist hier <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XdcyNELIqvw">[LINK]</a> im englischen Original und der schrecklich blechernen Google-KI-Audio-Übersetzung bereits erhältlich. Wenn “wir” Glück haben, wird acTVism Munich das Video demnäcst mit einer ECHTEN menschlichen Sprecher auf Deutsch übersetzen…</em></p><p>Hierzu auch: <strong>Zeit die Geschichte richtig zu verstehen! // Mearsheimer</strong><br>Wer hat wirklich den Ukraine-Krieg verursacht? Trägt allein Russland die Schuld? Längst wankt das Narrativ des Westens gewaltig. John Mearsheimer mahnt: Wir müssen die gesamte Geschichte betrachten – insbesondere die fatale Rolle des Westens. “Russland war nicht an einem Krieg interessiert!” Und auch jetzt strebt Moskau nach Dialog und Verhandlungen. Der Westen hingegen rüstet die Ukraine auf – bis zum bitteren Ende?<br>STIMMEN DER SCHURKEN dokumentiert aktuelle politische Rede und Debatten. Die vertretenen Positionen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wider.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vKD7nVpOYL4">Gegenpol, 05.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/vKD7nVpOYL4"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h08"></a><strong>Der Meineid des Dr. Fauci | Prof. Homburg</strong><br>Internetlinks zur Sendung<br>[Umfangreiche Quellenangaben in der Youtube-Videobeschreibung]<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ER5nAFbOttA">Prof. Stefan Homburg (125.000 Abonnenten), 09.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ER5nAFbOttA"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em>Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Der Fall Fauci bringt die Corona-Debatte zurück“ <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=154591">[LINK]</a></em></p></li><li><a name="h09"></a><strong>Humanitäres Völkerrecht und Gaza: Die Lizenz zum Töten</strong><br>Das humanitäre Völkerrecht wird in westlichen Diskussionen oft ausschließlich positiv bewertet, als Rechtsrahmen, der nur dafür gedacht ist, Zivilisten zu schützen.<br>Aber das Völkerrecht setzt auch einen Rechtsrahmen, der Tötungen von Zivilisten legitimiert, wenn sie in einem Verhältnis zur Erreichung von militärischen Zielen steht.<br>Das ist an sich menschenverachtend.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rlZ5QxckU3k">Medienindustrie, 09.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/rlZ5QxckU3k"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h10"></a><strong>Putin rächt Moskau, indem er uns…</strong><br>Ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau werden medial gefeiert, während die Risiken einer unkontrollierbaren nuklearen Eskalation und die Gefahr für Deutschland ausgeblendet werden. Dieses Video kritisiert den medialen Applaus für Angriffe, die zivile Opfer kosten, und fordert statt einer Eskalation eine Rückkehr zur Deeskalation.<br>Dieses Video dreht Wehrle vor dem Hintergrund, dass Deutschland noch erschüttert ist von der Corona-Zeit, über die ähnlich kontrovers wie über den Ukraine-Krieg diskutiert wurde – ob bei Markus Lanz, bei KenFM, Tagesschau oder in allen anderen Medien, kritisch kommentiert von seriösen und weniger seriösen YouTubern wie Gunnar Kaiser, Paul Schreyer, Daniele Ganser, Paul Ronzheimer oder Sahra Wagenknecht.<br>In diesem Video legt Martin Wehrle den Finger in die Wunde einer zunehmend verengten Debattenkultur, in der berechtigte Sorgen vor einer globalen Katastrophe ins Lächerliche gezogen werden. Er plädiert leidenschaftlich dafür, den moralischen Kompass neu auszurichten, Propaganda von der Realität zu trennen und endlich wieder Raum für kritische Fragen zu schaffen, ohne Andersdenkende sofort zu diffamieren.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HG_QI-eyJiw">Martin Wehrle: Coaching- und Karrieretipps (756.000 Abonnenten), 09.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/HG_QI-eyJiw"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h11"></a><strong>Russlands größter Odessa-Angriff; Türkei-Waffenruhe abgelehnt; nimmt Donbas-Abwehr; Orekhov</strong><br>Russland führt größten Angriff auf Odessa durch; weist türkischen Waffenstillstandsaufruf zurück; nimmt wichtige Verteidigungsstellungen im Donbas ein; Orechow<br>Thema 1983<br>00:00:00 Einführung und warum der August ein unheilvoller Monat ist<br>00:02:50 Russlands bislang größter Angriff auf den Hafenkomplex von Odessa<br>00:06:08 Treibstoffdepots und Militärstandorte in der gesamten Region Odessa getroffen<br>00:08:13 Brücken zerstört, Versorgungsrouten nahe Odessa abgeschnitten<br>00:09:27 Kiew getroffen: Flamingo-Raketenfabrik und Treibstoffdepots getroffen<br>00:10:58 Geran-Drohnen versenken Schiffe, die Waffen an die Ukraine liefern<br>00:13:19 Türkei und Erdogan reagieren auf Angriffe im Schwarzen Meer<br>00:20:58 Erdogan schlägt ein Moratorium im Schwarzen Meer vor<br>00:23:22 Türkei will die Ukraine mit 70 ATACMS-Raketen beliefern<br>00:24:55 Russland weist den Waffenstillstandsaufruf der Türkei zurück<br>00:32:45 Russland sagt, es bestehe derzeit kein Interesse an Verhandlungen<br>00:36:40 Gerüchte, General Surowikin könnte zum Kommando zurückkehren<br>00:41:20 Iwanowka in der Region Charkiw eingenommen<br>00:43:57 Wasyutynske und Toretske im Donbas eingenommen<br>00:49:55 Berichte über Kämpfe innerhalb von Orichiw, Saporischschja<br>00:59:06 Westliche Medien räumen ein, dass der Schwung der Ukraine zusammengebrochen ist<br>01:10:14 Gallotti räumt ein, dass die Drohnenoffensive wenig erreicht hat<br>01:22:11 Europa steht vor einer sich verschärfenden Energie- und Treibstoffkrise<br>The Duran #1 Geopolitics Podcast on X <a href="https://x.com/TheDuranReal">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zJWlrlF5mZc">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CxHPKYD5KB8">The Duran Deutsch, 10.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/CxHPKYD5KB8"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><strong>Russland greift nach Odessa: Ukraine chancenlos? // GEGENPOL</strong><br>Steht das Endspiel im Ukraine-Konflikt kurz bevor? Die ukrainische Offensive ist vollkommen gescheitert. Die Frontlinie bröckelt, die Luftabwehr versagt. Der Hafen von Odessa ist völlig schutzlos: “Eine solche Verzweiflung hat es seit 2022 nicht mehr gegeben” (Hetmantsev, ukrainischer Abgeordneter). Russland hingegen scheint zur Entscheidung zur rüsten. Wie lange kann sich Selenskij noch an der Macht halten?<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=O-Ur35oTyHk">Gegenpol, 07.08.2026</a></p><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/O-Ur35oTyHk"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h12"></a><strong>Der Hormus-Hebel könnte zur langfristigen Falle werden</strong><br>The Duran: Folge 2591<br>00:00:00 Wer verhandelt tatsächlich über Hormuz<br>00:00:57 Irans Darstellung widerspricht den US-Behauptungen<br>00:01:54 Geschichte gescheiterter Gespräche und das Memorandum<br>00:02:55 Irans und Omans Plan eines einzigen Kanals<br>00:03:53 Kernpunkt: Ein Abkommen bedeutet keine Wiedereröffnung<br>00:05:16 Die USA und die Golfstaaten lehnen das Abkommen ab<br>00:06:40 Warum sollte Iran seinen Hebel aufgeben<br>00:07:51 Bleibt die US-Blockade bestehen<br>00:09:12 Maut oder Fonds, wer kontrolliert ihn wirklich<br>00:11:13 Die Hardliner-Fraktion im Iran will den Krieg wieder aufnehmen<br>00:14:35 Die Strategie des langen Krieges erklärt<br>00:17:51 Irans wirtschaftlicher Druck und der beste Weg nach vorn<br>00:21:48 Warum die Schließung von Hormuz eine langfristige Falle ist<br>00:24:07 Lehren aus dem JCPOA über das Vertrauen in die USA<br>00:27:37 Vergleich von Irans Optionen mit Assads Syrien<br>The Duran #1 Geopolitics Podcast on X <a href="https://x.com/TheDuranReal">[LINK]</a><br>Original Video <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KnkNyxsdkyI">[LINK]</a><br>Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-V2YcoIAIuc">The Duran Deutsch, 09.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/-V2YcoIAIuc"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h13"></a><strong>Warum der Iran-Krieg nicht so bald enden wird (mit Alastair Crooke) | TCHR</strong><br>Trumps rücksichtsloser Krieg gegen den Iran droht einen globalen Wirtschaftszusammenbruch heraufzubeschwören – während die Region in ein Geflecht aus Konflikten versinkt, scheint Trump keinen Ausweg zu haben.<br>(0:00) Einleitung<br>(4:03) Die militärische Stellung des Irans ist nach wie vor stark<br>(6:25) Die aktuellen Gespräche<br>(15:15) Das Abkommen<br>(17:31) Die neue Phase<br>(18:56) Welche Art von Öl fehlt?<br>(26:42) Wirtschaftliche Folgen der Sperrung der Meerenge<br>(31:59) Die Anfälligkeit der Golfstaaten<br>(46:39) Was passiert, wenn Israel die ethnische Säuberung ausweitet?<br>(53:54) Ausklang<br>[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]<br>[Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]<br>The Chris Hedges Report on social media <a href="https://linktr.ee/chrishedges">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NJYW7uKKm4c">The Chris Hedges YouTube Channel (431.000 Abonnenten), 09.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/NJYW7uKKm4c"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h14"></a><strong>Was wird aus der NATO? | Ulrikes Panoptikum</strong><br>In diesem Gespräch analysieren Ulrike Guérot und Prof. Johannes Varwick den jüngsten NATO-Gipfel und diskutieren dessen Auswirkungen auf Europa, den Ukraine-Krieg und die zukünftige Sicherheitsarchitektur.<br>Im Mittelpunkt stehen die steigenden Rüstungsausgaben, die Rolle der USA innerhalb der NATO, die finanzielle Belastung Europas sowie die Frage, ob militärische Unterstützung allein zu einer Lösung führen kann. Außerdem geht es um die fehlenden diplomatischen Initiativen, die Zukunft der europäischen Sicherheitspolitik und die Beziehungen zu Russland.<br>Wie sollte Europa künftig handeln? Braucht es mehr Diplomatie oder mehr Abschreckung? Diskutiert sachlich und respektvoll in den Kommentaren.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9VFgcHKkgxw">Ulrike Guérot, 13.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9VFgcHKkgxw"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h15"></a><strong>Gabor Maté: Netanjahu ist der Ungeheuerlichste Ausdruck der zionistischen Entmenschlichung der Palästinenser</strong><br>In dieser Folge von „Going Underground“ sprechen wir mit Gabor Maté, einem Holocaust-Überlebenden und renommierten Traumaspezialisten. Er erläutert, warum die letzten Jahre angesichts des Völkermords im Gazastreifen, des israelischen Krieges gegen den Libanon und des Krieges gegen den Iran besonders schwer mitanzusehen waren, wie das Zeitalter der sozialen Medien die Reaktionen der Menschen auf die Schrecken in der Welt verändert hat, den wachsenden Widerstand junger Juden gegen Israel, dass Benjamin Netanjahus Amtszeit als Ministerpräsident den Höhepunkt der Entmenschlichung der Palästinenser durch den Zionismus darstellt, über den Teil der iranischen Diaspora, der sich gegen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran wendet, und darüber, warum Diasporagemeinschaften aus Kuba und dem Iran die Kriege der USA gegen ihre Heimatländer unterstützen, über die Entmenschlichung der Opfer amerikanischer und israelischer Kriege und selektives Mitgefühl, seinen Rat für die Überlebenden der Kriege der USA und Israels und vieles mehr.<br>[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]<br>[Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PUw_r6rI5PY">Afshin Rattansi’s GU, 04.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PUw_r6rI5PY"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><a name="h16"></a><strong>GOLDMAN SACHS SCAM: Sie zocken, wir zahlen. | 40 Minuten gegen das Vergessen | KEIN KOMMENTAR</strong><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1QdcNgPnlCY">Grenzgänger Studios, 16.11.2025</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/1QdcNgPnlCY"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em><strong>Anmerkung CG:</strong> Man sollte auch bedenken, wo beispielsweise Alice Weidel vorher gearbeitet hat (Minute 33:36) und das Youtube-Kommentar von @imrenagy56: Auch Alice Weidel war bei dieser Bank und man merkt es, wenn man aufmerksam beobachtet. Mit ihr besteht die Gefahr der ‘Melonisierung’ der AfD. Zuletzt hat man es gemerkt als sie intervenierte wegen Russlandkontakten verschiedener Abgeordneter der AfD. Dieser Frau ist nicht zu trauen […]</em></p></li><li><a name="h17"></a><strong>Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.</strong><ul><li><strong>Helmut Schleich: Wer seine Eltern pflegt, wird bestraft | Schleich pur | BR Kabarett & Comedy</strong><br>Pflegende Angehörige entlasten den Staat und sollen dafür weniger Rente bekommen? Helmut Schleich über eine Reform, die viele Menschen direkt betrifft.<br>In “Schleich pur” tritt Helmut Schleich in seiner Münchner Lieblingskneipe “Rheinpfalz” wieder live vor Publikum auf. Er schlüpft dabei in verschiedenste Rollen der Politikprominenz und bringt so unbequeme Wahrheiten ans Licht. Während der Sendung zeigt Helmut Schleich thematisch passende Highlights aus dem großen Repertoire von “SchleichFernsehen”. Viele Nummern sind zeitlos, viele Parodien aber noch immer hochaktuell. Höchste Zeit, sie wieder zu zeigen und aktuell einzuordnen!<br>Hier geht’s zur gesamten Folge <a href="https://www.ardmediathek.de/video/schleich-pur/mit-andreas-rebers/br/">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5uCpLgYaPro">BR Kabarett & Comedy, 19.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/5uCpLgYaPro"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><strong>Merz vs. Merkel – Merkel killt Merz | Reiner Kröhnert live</strong><br>Politisches Kabarett & Parodie – Live aus dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen.<br>Friedrich Merz träumt von Unanfechtbarkeit und politischer Größe – doch Angela Merkel verfolgt längst ihre eigenen Pläne. In Reiner Kröhnerts satirischem Duell trifft Merz’ Größenwahn auf Merkels kühle Intrige: Sie telefoniert mit Hendrik Wüst als möglichem Austauschkanzler.<br>00:00 Friedrich Merz (Parodie)<br>04:20 Angela Merkel (Parodie)<br>Hinweis: Dieses Video enthält politische Satire und Parodie im Rahmen des Kabaretts.<br>Weitere Termine, Tickets & Infos <a href="https://www.reiner-kroehnert.de">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QAmJdyvS25A">Reiner Kröhnert, 14.06.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/QAmJdyvS25A"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><strong>Leipzig-Drohne: Der Schuldige stand sofort fest | Die Wahrheits-Schau</strong><br>In der neuesten Ausgabe der Wahrheits-Schau meldet sich Diether Dehm direkt vom Lago Maggiore. Diesmal etwas kürzer, aber gewohnt scharfzüngig und ohne Blatt vor den Mund, blickt er auf die explosiven Themen des Sommers: Von mysteriösen Drohnen über Leipzig bis hin zu den skurrilen Wahlkampf-Methoden der Berliner CDU.<br>In dieser Folge:<br>Die Leipziger Drohne & die Antonov: Warum hochexplosives Rüstungsmaterial von einem Zivilflughafen ausgeflogen wird und warum die Grünen den Schuldigen schon kannten, bevor die Ermittlungen überhaupt begannen.<br>Peter Gauweiler im Fadenkreuz: Der CSU-Urgestein wagte es, die queere Wahlkampf-Inszenierung der Berliner CDU zu kritisieren – und prompt hagelt es Strafanzeigen wegen „Hundephobie“ und anderer Neologismen.<br>Jens Spahn & das Comeback der Selbstlosigkeit: Trotz Milliarden-Löchern bei Coronamasken und Luxusvillen-Fragen fordert der Lesben- und Schwulenverband in der CDU den „Mutter-Theresa-Award“ für den ehemaligen Gesundheitsminister.<br>Ebola im Kongo & russische Hilfe: Warum man in unseren „Qualitätsmedien“ kein Wort über erfolgreiche russische Impfstoffe gegen Ebola liest und warum Big Pharma in Afrika lieber auf mRNA-Monopole setzt.<br>Sputnik V & das Bundesverfassungsgericht: Diether Dehm berichtet über seine persönliche Klage gegen das Verbot des russischen Vektorimpfstoffs und die sarkastische Abfuhr aus Karlsruhe.<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uw5Tyf1PKdk">Diether Dehm, 11.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/uw5Tyf1PKdk"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><strong>PTBS, Kriegsopa und die Kunst des Verdrängens | Georg Schramm: Meister Yodas Ende</strong><br>In dieser Runde mit Georg Schramm geht es scheinbar wild durcheinander, von PTBS über Kryonik bis zum Pflegeheim, tatsächlich aber geht es um ein Thema: Zorn und Empörung, und warum wir sie unterschätzen.<br>Aufzeichnung vom 13.09.2011<br>Nach über einjähriger Bühnenpause kehrt Georg Schramm 2011 mit seinem Kabarettsolo „Meister Yodas Ende“ auf die Bühne zurück. Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. Möge die Macht mit ihm sein!<br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DSod-lIJNTM">ZDF Satire (704.000 Abonnenten), 15.07.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/DSod-lIJNTM"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li><li><strong>Helmut Schleich: Wettervorhersage mit Karl Lauterbach | Schleich pur | BR Kabarett & Comedy</strong><br>Man sagt ja, die Herkunft prägt den Menschen ein Leben lang. Wir spüren sofort, ob jemand aus adligem Hause stammt oder erst vor einer Generation aus der Ackerfurche gekrochen ist. Gerade Emporkömmlinge kämpfen ihr Leben lang gegen ihre Minderwertigkeitsgefühle. Darum sind sie oft krampfig, aufdringlich, unentspannt, laut, nervtötend und spielen sich ständig in den Mittelpunkt. In ihrer Sucht nach Anerkennung sind sie nicht ruhig zu kriegen, egal, wie überflüssig ihre Einlassungen sind. Übrigens: Wussten Sie, dass Karl Lauterbach aus ganz, ganz kleinen Verhältnissen stammt? Helmut Schleich schon…<br>Hier geht’s zur gesamten Folge <a href="https://www.ardmediathek.de/video/schleich-pur/mit-andreas-rebers/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDI1ODE4QTA">[LINK]</a><br>Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FmT3TiLP7lc">BR Kabarett & Comedy, 01.08.2026</a><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FmT3TiLP7lc"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p></li></ul></li><li><a name="h18"></a><strong>Musik trifft Politik</strong><ul><li><strong>MERRY HELL – Peace Can Be Louder Than War</strong><p><div class="external-2click" data-provider="Youtube" data-provider-slug="youtube"><div class="external-placeholder"><p><strong>Externer Inhalt</strong></p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.</p><button type="button" class="external-load">Inhalt von Youtube zulassen</button></div><div class="external-content"><iframe loading="lazy" width="100%" height="auto" style="aspect-ratio: 16 / 9" src="" frameborder="0" allowfullscreen class="external-2click-target " data-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/w1jhXfRRhKo"></iframe></div><div class="external-optout"><a href="#" data-revoke="youtube">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen</a></div></div></p><p><em>»Der von Bandmitglied Virginia Kettle geschriebene Song „Peace Can Be Louder Than War“ ist die erste Singleauskopplung aus unserem neuen, in Kürze erscheinenden Album „Rising Of The Bold“. Als wir den Song aufnahmen, wurde uns klar, dass seine Botschaft mehr als nur unseren Beitrag erforderte. Deshalb luden wir über unsere sozialen Medien andere dazu ein, zu einer Audiodatei mitzusingen und uns anschließend ihre eigenen Aufnahmen zu schicken. Das Ergebnis ist ein Titel, an dem unser sogenannter „1000-Stimmen-Chor“ mitgewirkt hat – darunter Einzelpersonen, Familien, kleine Freundesgruppen und Gleichgesinnte sowie Chöre aus aller Welt, darunter aus den USA und Kanada, England, Irland, Wales und Schottland, Deutschland, Australien und Neuseeland sowie weitere Beiträge von fünf verschiedenen Kontinenten. Außerdem haben wir einige Live-Aufnahmen von Konzerten aus dem Jahr 2024 hinzugefügt, sodass unser 1000-Stimmen-Chor tatsächlich aus weit mehr Stimmen besteht. Dazu gehören auch eine Reihe von Rundfunksprechern und Musikerkollegen, darunter einige junge Freunde, die bereits mehrere Nummer-1-Alben vorweisen können. Wir veröffentlichen den Titel am Neujahrstag 2025, um unserer Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass im Jahr 2025 und darüber hinaus die Stimmen und Wünsche derer, die auf Frieden hoffen, lauter und stärker sein werden als die derer, die in irgendeiner Weise von Konflikten und Krieg profitieren wollen. Wie es in dem Lied heißt: „Manche werden sagen, wir seien naiv“, aber es ist unser Wunsch, und wir teilen ihn mit der Welt, in der Hoffnung, dass andere unseren Geist der Hoffnung spüren und ihn weitergeben.« [Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]</em></p></li></ul><p><em><strong>Anmerkung:</strong> <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpNi0Wmi7L81GVn0vhQdWF25vgSU4Gij-">In dieser Rubrik</a> wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise <a href="mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de">videohinweise(at)nachdenkseiten.de</a> mit dem Betreff: Musik.</em></p></li></ol> <br /><br /><span style='font: #ff0000'>WARNING! Your Rss-Extender rules returned an empty string for link: https://www.nachdenkseiten.de/?p=154889</span> 154889