urn:uuid:5b5c8d6d-a32f-4621-8f96-5caa114f82f72026-08-17T04:00:00.000ZHeise - ContentTelepolishttps://www.telepolis.deCopyright (c) Heise Medienurn:bid:51455952026-08-17T04:00:00.000ZChina ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Beim BIP pro Kopf bleibt es dennoch weit zurück. Warum das kein Widerspruch ist – sondern Strategie.</p>
<p>Der chinesische Aufstieg gehört zu den großen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahrzehnte. Kaum ein Land hat seine industrielle Basis in so kurzer Zeit ausgebaut, Millionenstädte aus dem Boden gestampft, ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz von historischer Dimension errichtet und sich in Schlüsselindustrien vom verlängerten Arm westlicher Konzerne zum eigenständigen Konkurrenten entwickelt.</p>
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<p>Und doch steht neben dieser Erfolgsgeschichte eine scheinbar widersprüchliche Kennzahl: das BIP pro Kopf.</p>
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<h3 class="subheading">Aus der Peripherie ins Zentrum</h3>
<p>Der Politökonom <a href="https://www.jasonhickel.org/about" rel="external noopener" target="_blank">Jason Hickel</a>, Professor am Institut für Umweltwissenschaften und -technologie der Autonomen Universität Barcelona, beschreibt China als die einzige große Region der Weltwirtschaft, die ihre Position gegenüber dem globalen Zentrum deutlich verbessern konnte.</p>
<p>Zugleich warnt Hickel davor, diesen Aufstieg mit einer vollständigen Angleichung an die reichen Industriestaaten zu verwechseln: Das chinesische BIP pro Kopf erreiche derzeit lediglich etwa 22 bis 38 Prozent des Niveaus des globalen Zentrums – <a href="https://threadreaderapp.com/thread/2084205689958776860.html#google_vignette" rel="external noopener" target="_blank">ein Größenverhältnis</a>, das historisch etwa Lateinamerika und Osteuropa in den 1960er- und 1970er-Jahren aufwiesen.</p>
<p>Das wirft eine Frage auf, die zunächst wie ein statistisches Detail klingt, tatsächlich aber an die Grundannahmen der insbesondere in den 1990er Jahren stark verbreiteten Entwicklungstheorien rührt: Wie kann ein Land wirtschaftlich und industriell zur größten Volkswirtschaft aufsteigen, ohne das BIP-pro-Kopf-Niveau der alten Industriestaaten zu erreichen?</p>
<h3 class="subheading">Eine Zahl, die viel und wenig sagt</h3>
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<p>Das <a href="https://onemoneyway.com/de/worterbuch/bip/" rel="external noopener" target="_blank">BIP pro Kopf </a>ist zunächst eine einfache Rechnung. Das gesamte Bruttoinlandsprodukt eines Landes wird durch seine Gesamtbevölkerung geteilt. Es beschreibt damit die durchschnittliche wirtschaftliche Wertschöpfung je Einwohner.</p>
<p>Diese Zahl eignet sich für internationale Vergleiche und veranschaulicht zugleich bemerkenswerte Kontraste. Nach Angaben der <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52658/bruttoinlandsprodukt-pro-kopf/" rel="external noopener" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a> lag das BIP pro Kopf 2022 in den USA bei rund 74.900 US-Dollar, in China dagegen bei etwa 12.900 US-Dollar.</p>
<p>Gleichzeitig wuchs das reale BIP pro Kopf Chinas zwischen 1970 und 2017 durchschnittlich um 7,6 Prozent pro Jahr und damit wesentlich schneller als in den USA oder der EU.</p>
<h3 class="subheading">Größenverhältnisse einbezogen</h3>
<p>Das scheinbare Paradox entsteht aus der Kombination von Größe und Geschwindigkeit. China produziert heute eine enorme Menge an Gütern und Dienstleistungen – verteilt auf eine Bevölkerung von mehr als 1,4 Milliarden Menschen.</p>
<p>2025 lag das nominale BIP pro Kopf nach <a href="https://data360.worldbank.org/en/economy/CHN" rel="external noopener" target="_blank">Weltbank-Daten</a> bei rund 13.862 US-Dollar. Insgesamt ist China damit die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt; gemessen an der Kaufkraftparität liegt das Land sogar an der Spitze.</p>
<p>Die Frage lautet also nicht nur: Wie reich ist China? Sondern auch: Was bedeutet Reichtum in einem Land wie China?</p>
<h3 class="subheading">Eine Welt – viele Systeme?</h3>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Durchschnittseinkommen nach Weltregionen (BIP pro Kopf, 2023 USD, konstante Wechselkurse).</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel & Sullivan</a>)
</span>
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<p>Genau hier setzen die Analysen von <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Jason Hickel und Dylan Sullivan</a> an. Dabei knüpfen sie an Wallersteins <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-21962-8" rel="external noopener" target="_blank">Weltsystemtheorie</a> und unterscheiden zwischen Zentrum, Peripherie und Semiperipherie; also danach, welche Position Länder in der internationalen Arbeitsteilung einnehmen.</p>
<p>Das Ergebnis ist ernüchternd. Die Einkommenskluft zwischen dem globalen Kern und der Peripherie hat sich seit 1960 – je nach verwendeter Währungsmethode – absolut um etwa 170 bis 270 Prozent vergrößert.</p>
<p>Der Kern konnte im Untersuchungszeitraum vier- bis zehnmal so viel Einkommen für sich verbuchen wie die Peripherie. Noch bemerkenswerter ist der Blick auf die relative Entwicklung: Das Verhältnis der Einkommen der Peripherie zum Kern verbesserte sich über den gesamten Zeitraum um höchstens drei Prozentpunkte.</p>
<p>Und dieser minimale relative Fortschritt ist, so die Autoren, praktisch vollständig auf China zurückzuführen. Außerhalb Chinas hat sich die relative Position der Peripherie gegenüber dem Zentrum sogar verschlechtert.</p>
<p>Damit wird China zum Störfall für eine Entwicklungserzählung, die lange davon ausging, dass wirtschaftliches Aufholen letztlich ein mehr oder weniger automatischer Prozess sei und kein politisch forcierter Prozess.</p>
<h3 class="subheading">Entwicklung durch den Staat</h3>
<p>Chinas Strategie lässt sich zusammenfassen als staatlich gelenkte Industriepolitik. Der US-amerikanische <a href="https://books.google.de/books/about/The_Chinese_Economy_second_edition.html?id=_WFSDwAAQBAJ&redir_esc=y" rel="external noopener" target="_blank">China-Ökonom Barry Naughton</a> beschreibt diesen Ansatz als eine Art zweigleisiges System. Auf der einen Seite hält der Staat einen strategischen Kern großer Staatsunternehmen unter seiner Kontrolle.</p>
<p>Auf der anderen Seite lässt er einen dynamischen Privatsektor zu und nutzt staatliche Instrumente, um dessen Entwicklung in bestimmte Richtungen zu lenken. Märkte werden dabei nicht abgeschafft, sondern politisch gestaltet: durch Subventionen, Infrastruktur, Regulierung und Investitionen, die private und öffentliche Unternehmen auf strategische Entwicklungsziele ausrichten.</p>
<p>Das ist ein entscheidender Unterschied zu der Vorstellung, Entwicklung müsse vor allem durch die möglichst weitgehende Zurücknahme des Staates ermöglicht werden.</p>
<p>Chinas Aufstieg war gerade kein bloßes Ergebnis spontaner Marktkräfte. Der Staat baute Infrastruktur, schuf Produktionskapazitäten, schützte und entwickelte strategische Industrien und koordinierte Investitionen in einem Ausmaß, das mit klassischen neoliberalen Entwicklungsvorstellungen schwer vereinbar ist.</p>
<p>Das erklärt allerdings noch nicht, warum sich diese Entwicklung nicht unmittelbar im BIP pro Kopf widerspiegelt.</p>
<h3 class="subheading">Ein Land, viele China</h3>
<p>China ist, wie alle anderen Volkswirtschaften der Welt, eine sozial und räumlich stark ausdifferenzierte Gesellschaft. Allerdings in einem anderen Ausmaß. Chinas <a href="https://data360.worldbank.org/en/economy/CHN" rel="external noopener" target="_blank">Bevölkerung</a> liegt, wie schon angesprochen, im Jahr 2026 bei etwa 1,404 bis 1,412 Milliarden Menschen. Das Land schrumpft zwar im vierten Jahr in Folge, belegt aber hinter Indien den zweiten Platz der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt.</p>
<p>Gleichzeitig lebt noch immer etwa ein <a href="https://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS?end=2025&locations=CN&start=2025" rel="external noopener" target="_blank">Drittel der Bevölkerung auf dem Land</a>. Darüber hinaus arbeiten Millionen Menschen, die formal aus ländlichen Haushalten stammen, als Wanderarbeiter in Städten – in Fabriken, auf Baustellen, in Logistik, Gastronomie und Dienstleistungen. Parallel dazu ist ein riesiger tertiärer Sektor entstanden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4886017" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10464979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Wirtschaft-Zwei-Schritte-vor-einer-zurueck-10464979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/8/6/0/1/7/shutterstock_2163078887-a2f860028e5a1392.jpeg" alt="Arbeiter, der an einem Ventilator hantiert" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Arbeiter, der an einem Ventilator hantiert" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Wirtschaft: Zwei Schritte vor, einer zurück</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch zwischen den Regionen liegen Welten. Chinas <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/zwischen-wachstum-und-ungleichheit-wie-sozial-ist-chinas-erfolg-2326841" rel="external noopener" target="_blank">wirtschaftliche Dynamik </a>konzentriert sich stark auf die Küstenregionen. 2022 entfielen auf Guangdong, Jiangsu und Shandong zusammen rund 28 Prozent des chinesischen BIP. Die fünf westlichen Provinzen einschließlich Tibet und Qinghai kamen dagegen nur auf etwa 6,3 Prozent. Beim BIP pro Kopf lag Peking 2022 bei rund 190.000 Yuan (ca. 24.000 Euro), Gansu bei knapp 42.000 Yuan (ca. 5.000 Euro).</p>
<p>Das BIP pro Kopf eines Landes bildet solche Unterschiede nicht ab. Es bildet einen Durchschnitt – und China ist ein so großes Land, sodass dieser Durchschnitt auf sehr unterschiedliche Lebens- und Produktionsverhältnisse trifft.</p>
<h3 class="subheading">Wenn Entwicklung schneller ist als Verteilung</h3>
<p>Chinas Industriepolitik hatte über Jahrzehnte zunächst eine andere Priorität: Produktionskapazitäten aufzubauen. Stahl, Maschinenbau, Elektronik, Chemie, Automobilindustrie, Energieversorgung, Infrastruktur und inzwischen Halbleiter, Batterien, Elektrofahrzeuge und zahlreiche weitere Zukunftsindustrien wurden systematisch entwickelt. Die Verteilung der daraus entstehenden Einkommen war eine nachgelagerte Frage - die heute stärker auf die Tagesordnung tritt.</p>
<p>Das lässt sich auch an der gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Debatte beobachten. China kämpft inzwischen mit einer schwachen Binnennachfrage. Der Staat reagiert darauf mit einem Strategiewechsel: Im Juli wurde ein eigener Fünfjahresplan zur <a href="https://english.news.cn/20260713/02572650f96b43eb81b0934b15508140/c.html" rel="external noopener" target="_blank">Förderung des Konsums</a> verabschiedet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091351" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11311586"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arme-Bauern-und-immer-mehr-Milliardaere-Chinas-soziale-Ungleichheit-waechst-11311586.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4819" height="2708" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/3/5/1/shutterstock_2556054305-9c7e404cde1baeaa.jpeg" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4819" height="2708" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arme Bauern und immer mehr Milliardäre: Chinas soziale Ungleichheit wächst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bis 2030 soll der Einzelhandelsumsatz mit Konsumgütern rund 60 Billionen Yuan erreichen. Steigende Einkommen und eine wachsende Mittelschicht sollen dabei nicht nur den Lebensstandard erhöhen, sondern zugleich einen größeren Binnenmarkt schaffen und damit zu einem eigenständigen Wachstumsmotor werden.</p>
<h3 class="subheading">BIP mit Kopf statt BIP pro Kopf?</h3>
<p>Doch genau darin liegt der interessante Punkt: Gesellschaftliche Stratifizierung ist Ausgangspunkt und Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung. Wer Produktionskapazitäten aufbaut, verändert damit die soziale Struktur. Die entscheidende politische Frage lautet dann, wie diese neu geschaffene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verteilt und gesellschaftlich genutzt wird.</p>
<p>Damit führt die chinesische Erfahrung zurück zu <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel und Sullivan</a>. Ihre Analyse zeigt, dass es außerhalb Chinas seit 1960 kaum eine relative Annäherung der Peripherie an das globale Zentrum gegeben hat. Gerade die neoliberale Phase der vergangenen Jahrzehnte hat für viele Länder ein Zurückfallen, statt eine nachhaltige industrielle Aufholentwicklung <a href="https://unctad.org/publication/trade-liberalization-and-economic-reform-developing-countries-structural-change-or-de?utm" rel="external noopener" target="_blank">hervorgebracht</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137375" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/250-Jahre-USA-und-China-Vom-Traum-des-Marktzugangs-zur-Systemrivalitaet-11399624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2588" height="1454" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/The_destruction_of_tea_at_Boston_Harbor_LCCN2003664100-3fcedd194777d448.jpeg" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2588" height="1454" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">250 Jahre USA und China: Vom Traum des Marktzugangs zur Systemrivalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Strukturanpassungsprogramme, Schuldenregime und die politische Durchsetzung von Marktöffnung haben vielfach bestehende Abhängigkeiten eher reproduziert als überwunden.</p>
<p>China ist dabei kein einfaches Modell, das sich kopieren ließe. Seine Größe, sein Binnenmarkt und seine besondere politische und institutionelle Struktur schaffen Bedingungen, die andere Länder nicht besitzen.</p>
<p>Aber die chinesische Entwicklung stellt eine grundsätzliche Frage an die gängige Entwicklungspolitik: Was wäre, wenn wirtschaftliche Entwicklung nicht primär als Ergebnis möglichst freier Märkte verstanden würde, sondern als politisch organisierter Aufbau wirtschaftlicher Souveränität?</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg">
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<img alt="Liniendiagramm mit einer Linie, die nach unten zeigt" height="648" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1022 / 648; object-fit: cover;" width="1022">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Anteil der Personen in China, die in extremer Armut Leben (1981–2019)</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Max Roser/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Poverty_in_China.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-4.0</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>China liefert dafür ein bemerkenswertes Gegenbeispiel. Dass das Land <a href="https://thedocs.worldbank.org/en/doc/bdadc16a4f5c1c88a839c0f905cde802-0070012022/original/Poverty-Synthesis-Report-final.pdf?" rel="external noopener" target="_blank">2021 </a>die extreme Armut nach seinen nationalen Kriterien überwunden hat, war kein Nebeneffekt, sondern Ergebnis einer Entwicklungspolitik, die zunächst auf wirtschaftliche und industrielle Transformation setzte.</p>
<p><a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel und Sullivan </a>ziehen daraus eine weitergehende Schlussfolgerung. Eine tatsächliche Entwicklung des globalen Südens erfordere industriepolitische Strategien und staatliche Planung, um wirtschaftliche Souveränität zu stärken, den Süd-Süd-Handel auszubauen und die Abhängigkeit vom imperialistischen Zentrum zu verringern.</p>
<p>Vielleicht liegt darin die eigentliche Lehre des chinesischen Aufstiegs: Nicht die Frage, wann das BIP pro Kopf endlich das Niveau des Zentrums erreicht, ist entscheidend. Sondern die Frage, wer über die Produktionsmittel, die industrielle Entwicklung und die Richtung wirtschaftlichen Fortschritts entscheidet.</p>
China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Beim BIP pro Kopf bleibt es dennoch weit zurück. Warum das kein Widerspruch ist – sondern Strategie.</p>
<p>Der chinesische Aufstieg gehört zu den großen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahrzehnte. Kaum ein Land hat seine industrielle Basis in so kurzer Zeit ausgebaut, Millionenstädte aus dem Boden gestampft, ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz von historischer Dimension errichtet und sich in Schlüsselindustrien vom verlängerten Arm westlicher Konzerne zum eigenständigen Konkurrenten entwickelt.</p>
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<p>Und doch steht neben dieser Erfolgsgeschichte eine scheinbar widersprüchliche Kennzahl: das BIP pro Kopf.</p>
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<h3 class="subheading">Aus der Peripherie ins Zentrum</h3>
<p>Der Politökonom <a href="https://www.jasonhickel.org/about" rel="external noopener" target="_blank">Jason Hickel</a>, Professor am Institut für Umweltwissenschaften und -technologie der Autonomen Universität Barcelona, beschreibt China als die einzige große Region der Weltwirtschaft, die ihre Position gegenüber dem globalen Zentrum deutlich verbessern konnte.</p>
<p>Zugleich warnt Hickel davor, diesen Aufstieg mit einer vollständigen Angleichung an die reichen Industriestaaten zu verwechseln: Das chinesische BIP pro Kopf erreiche derzeit lediglich etwa 22 bis 38 Prozent des Niveaus des globalen Zentrums – <a href="https://threadreaderapp.com/thread/2084205689958776860.html#google_vignette" rel="external noopener" target="_blank">ein Größenverhältnis</a>, das historisch etwa Lateinamerika und Osteuropa in den 1960er- und 1970er-Jahren aufwiesen.</p>
<p>Das wirft eine Frage auf, die zunächst wie ein statistisches Detail klingt, tatsächlich aber an die Grundannahmen der insbesondere in den 1990er Jahren stark verbreiteten Entwicklungstheorien rührt: Wie kann ein Land wirtschaftlich und industriell zur größten Volkswirtschaft aufsteigen, ohne das BIP-pro-Kopf-Niveau der alten Industriestaaten zu erreichen?</p>
<h3 class="subheading">Eine Zahl, die viel und wenig sagt</h3>
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<p>Das <a href="https://onemoneyway.com/de/worterbuch/bip/" rel="external noopener" target="_blank">BIP pro Kopf </a>ist zunächst eine einfache Rechnung. Das gesamte Bruttoinlandsprodukt eines Landes wird durch seine Gesamtbevölkerung geteilt. Es beschreibt damit die durchschnittliche wirtschaftliche Wertschöpfung je Einwohner.</p>
<p>Diese Zahl eignet sich für internationale Vergleiche und veranschaulicht zugleich bemerkenswerte Kontraste. Nach Angaben der <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52658/bruttoinlandsprodukt-pro-kopf/" rel="external noopener" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a> lag das BIP pro Kopf 2022 in den USA bei rund 74.900 US-Dollar, in China dagegen bei etwa 12.900 US-Dollar.</p>
<p>Gleichzeitig wuchs das reale BIP pro Kopf Chinas zwischen 1970 und 2017 durchschnittlich um 7,6 Prozent pro Jahr und damit wesentlich schneller als in den USA oder der EU.</p>
<h3 class="subheading">Größenverhältnisse einbezogen</h3>
<p>Das scheinbare Paradox entsteht aus der Kombination von Größe und Geschwindigkeit. China produziert heute eine enorme Menge an Gütern und Dienstleistungen – verteilt auf eine Bevölkerung von mehr als 1,4 Milliarden Menschen.</p>
<p>2025 lag das nominale BIP pro Kopf nach <a href="https://data360.worldbank.org/en/economy/CHN" rel="external noopener" target="_blank">Weltbank-Daten</a> bei rund 13.862 US-Dollar. Insgesamt ist China damit die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt; gemessen an der Kaufkraftparität liegt das Land sogar an der Spitze.</p>
<p>Die Frage lautet also nicht nur: Wie reich ist China? Sondern auch: Was bedeutet Reichtum in einem Land wie China?</p>
<h3 class="subheading">Eine Welt – viele Systeme?</h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/cnpe_a_2659076_f0004_oc-67f7445321772f4e.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/cnpe_a_2659076_f0004_oc-67f7445321772f4e.jpg">
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<img alt="Ein Liniendiagramm mit mehreren Linien" height="815" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1400 / 815; object-fit: cover;" width="1400">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Durchschnittseinkommen nach Weltregionen (BIP pro Kopf, 2023 USD, konstante Wechselkurse).</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel & Sullivan</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Genau hier setzen die Analysen von <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Jason Hickel und Dylan Sullivan</a> an. Dabei knüpfen sie an Wallersteins <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-21962-8" rel="external noopener" target="_blank">Weltsystemtheorie</a> und unterscheiden zwischen Zentrum, Peripherie und Semiperipherie; also danach, welche Position Länder in der internationalen Arbeitsteilung einnehmen.</p>
<p>Das Ergebnis ist ernüchternd. Die Einkommenskluft zwischen dem globalen Kern und der Peripherie hat sich seit 1960 – je nach verwendeter Währungsmethode – absolut um etwa 170 bis 270 Prozent vergrößert.</p>
<p>Der Kern konnte im Untersuchungszeitraum vier- bis zehnmal so viel Einkommen für sich verbuchen wie die Peripherie. Noch bemerkenswerter ist der Blick auf die relative Entwicklung: Das Verhältnis der Einkommen der Peripherie zum Kern verbesserte sich über den gesamten Zeitraum um höchstens drei Prozentpunkte.</p>
<p>Und dieser minimale relative Fortschritt ist, so die Autoren, praktisch vollständig auf China zurückzuführen. Außerhalb Chinas hat sich die relative Position der Peripherie gegenüber dem Zentrum sogar verschlechtert.</p>
<p>Damit wird China zum Störfall für eine Entwicklungserzählung, die lange davon ausging, dass wirtschaftliches Aufholen letztlich ein mehr oder weniger automatischer Prozess sei und kein politisch forcierter Prozess.</p>
<h3 class="subheading">Entwicklung durch den Staat</h3>
<p>Chinas Strategie lässt sich zusammenfassen als staatlich gelenkte Industriepolitik. Der US-amerikanische <a href="https://books.google.de/books/about/The_Chinese_Economy_second_edition.html?id=_WFSDwAAQBAJ&redir_esc=y" rel="external noopener" target="_blank">China-Ökonom Barry Naughton</a> beschreibt diesen Ansatz als eine Art zweigleisiges System. Auf der einen Seite hält der Staat einen strategischen Kern großer Staatsunternehmen unter seiner Kontrolle.</p>
<p>Auf der anderen Seite lässt er einen dynamischen Privatsektor zu und nutzt staatliche Instrumente, um dessen Entwicklung in bestimmte Richtungen zu lenken. Märkte werden dabei nicht abgeschafft, sondern politisch gestaltet: durch Subventionen, Infrastruktur, Regulierung und Investitionen, die private und öffentliche Unternehmen auf strategische Entwicklungsziele ausrichten.</p>
<p>Das ist ein entscheidender Unterschied zu der Vorstellung, Entwicklung müsse vor allem durch die möglichst weitgehende Zurücknahme des Staates ermöglicht werden.</p>
<p>Chinas Aufstieg war gerade kein bloßes Ergebnis spontaner Marktkräfte. Der Staat baute Infrastruktur, schuf Produktionskapazitäten, schützte und entwickelte strategische Industrien und koordinierte Investitionen in einem Ausmaß, das mit klassischen neoliberalen Entwicklungsvorstellungen schwer vereinbar ist.</p>
<p>Das erklärt allerdings noch nicht, warum sich diese Entwicklung nicht unmittelbar im BIP pro Kopf widerspiegelt.</p>
<h3 class="subheading">Ein Land, viele China</h3>
<p>China ist, wie alle anderen Volkswirtschaften der Welt, eine sozial und räumlich stark ausdifferenzierte Gesellschaft. Allerdings in einem anderen Ausmaß. Chinas <a href="https://data360.worldbank.org/en/economy/CHN" rel="external noopener" target="_blank">Bevölkerung</a> liegt, wie schon angesprochen, im Jahr 2026 bei etwa 1,404 bis 1,412 Milliarden Menschen. Das Land schrumpft zwar im vierten Jahr in Folge, belegt aber hinter Indien den zweiten Platz der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt.</p>
<p>Gleichzeitig lebt noch immer etwa ein <a href="https://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS?end=2025&locations=CN&start=2025" rel="external noopener" target="_blank">Drittel der Bevölkerung auf dem Land</a>. Darüber hinaus arbeiten Millionen Menschen, die formal aus ländlichen Haushalten stammen, als Wanderarbeiter in Städten – in Fabriken, auf Baustellen, in Logistik, Gastronomie und Dienstleistungen. Parallel dazu ist ein riesiger tertiärer Sektor entstanden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4886017" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10464979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Wirtschaft-Zwei-Schritte-vor-einer-zurueck-10464979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/8/6/0/1/7/shutterstock_2163078887-a2f860028e5a1392.jpeg" alt="Arbeiter, der an einem Ventilator hantiert" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Arbeiter, der an einem Ventilator hantiert" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Wirtschaft: Zwei Schritte vor, einer zurück</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch zwischen den Regionen liegen Welten. Chinas <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/zwischen-wachstum-und-ungleichheit-wie-sozial-ist-chinas-erfolg-2326841" rel="external noopener" target="_blank">wirtschaftliche Dynamik </a>konzentriert sich stark auf die Küstenregionen. 2022 entfielen auf Guangdong, Jiangsu und Shandong zusammen rund 28 Prozent des chinesischen BIP. Die fünf westlichen Provinzen einschließlich Tibet und Qinghai kamen dagegen nur auf etwa 6,3 Prozent. Beim BIP pro Kopf lag Peking 2022 bei rund 190.000 Yuan (ca. 24.000 Euro), Gansu bei knapp 42.000 Yuan (ca. 5.000 Euro).</p>
<p>Das BIP pro Kopf eines Landes bildet solche Unterschiede nicht ab. Es bildet einen Durchschnitt – und China ist ein so großes Land, sodass dieser Durchschnitt auf sehr unterschiedliche Lebens- und Produktionsverhältnisse trifft.</p>
<h3 class="subheading">Wenn Entwicklung schneller ist als Verteilung</h3>
<p>Chinas Industriepolitik hatte über Jahrzehnte zunächst eine andere Priorität: Produktionskapazitäten aufzubauen. Stahl, Maschinenbau, Elektronik, Chemie, Automobilindustrie, Energieversorgung, Infrastruktur und inzwischen Halbleiter, Batterien, Elektrofahrzeuge und zahlreiche weitere Zukunftsindustrien wurden systematisch entwickelt. Die Verteilung der daraus entstehenden Einkommen war eine nachgelagerte Frage - die heute stärker auf die Tagesordnung tritt.</p>
<p>Das lässt sich auch an der gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Debatte beobachten. China kämpft inzwischen mit einer schwachen Binnennachfrage. Der Staat reagiert darauf mit einem Strategiewechsel: Im Juli wurde ein eigener Fünfjahresplan zur <a href="https://english.news.cn/20260713/02572650f96b43eb81b0934b15508140/c.html" rel="external noopener" target="_blank">Förderung des Konsums</a> verabschiedet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091351" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11311586"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arme-Bauern-und-immer-mehr-Milliardaere-Chinas-soziale-Ungleichheit-waechst-11311586.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4819" height="2708" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/3/5/1/shutterstock_2556054305-9c7e404cde1baeaa.jpeg" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4819" height="2708" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arme Bauern und immer mehr Milliardäre: Chinas soziale Ungleichheit wächst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bis 2030 soll der Einzelhandelsumsatz mit Konsumgütern rund 60 Billionen Yuan erreichen. Steigende Einkommen und eine wachsende Mittelschicht sollen dabei nicht nur den Lebensstandard erhöhen, sondern zugleich einen größeren Binnenmarkt schaffen und damit zu einem eigenständigen Wachstumsmotor werden.</p>
<h3 class="subheading">BIP mit Kopf statt BIP pro Kopf?</h3>
<p>Doch genau darin liegt der interessante Punkt: Gesellschaftliche Stratifizierung ist Ausgangspunkt und Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung. Wer Produktionskapazitäten aufbaut, verändert damit die soziale Struktur. Die entscheidende politische Frage lautet dann, wie diese neu geschaffene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verteilt und gesellschaftlich genutzt wird.</p>
<p>Damit führt die chinesische Erfahrung zurück zu <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel und Sullivan</a>. Ihre Analyse zeigt, dass es außerhalb Chinas seit 1960 kaum eine relative Annäherung der Peripherie an das globale Zentrum gegeben hat. Gerade die neoliberale Phase der vergangenen Jahrzehnte hat für viele Länder ein Zurückfallen, statt eine nachhaltige industrielle Aufholentwicklung <a href="https://unctad.org/publication/trade-liberalization-and-economic-reform-developing-countries-structural-change-or-de?utm" rel="external noopener" target="_blank">hervorgebracht</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137375" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/250-Jahre-USA-und-China-Vom-Traum-des-Marktzugangs-zur-Systemrivalitaet-11399624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2588" height="1454" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/The_destruction_of_tea_at_Boston_Harbor_LCCN2003664100-3fcedd194777d448.jpeg" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2588" height="1454" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">250 Jahre USA und China: Vom Traum des Marktzugangs zur Systemrivalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Strukturanpassungsprogramme, Schuldenregime und die politische Durchsetzung von Marktöffnung haben vielfach bestehende Abhängigkeiten eher reproduziert als überwunden.</p>
<p>China ist dabei kein einfaches Modell, das sich kopieren ließe. Seine Größe, sein Binnenmarkt und seine besondere politische und institutionelle Struktur schaffen Bedingungen, die andere Länder nicht besitzen.</p>
<p>Aber die chinesische Entwicklung stellt eine grundsätzliche Frage an die gängige Entwicklungspolitik: Was wäre, wenn wirtschaftliche Entwicklung nicht primär als Ergebnis möglichst freier Märkte verstanden würde, sondern als politisch organisierter Aufbau wirtschaftlicher Souveränität?</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg">
<a-img alt="Liniendiagramm mit einer Linie, die nach unten zeigt" height="648" src="/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg" style="aspect-ratio: 1022 / 648;" width="1022">
<img alt="Liniendiagramm mit einer Linie, die nach unten zeigt" height="648" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1022 / 648; object-fit: cover;" width="1022">
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<img alt="Liniendiagramm mit einer Linie, die nach unten zeigt" src="https://heise.cloudimg.io/width/1022/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/5/5/9/5/Poverty_in_China-fd7630e008e1746d.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Anteil der Personen in China, die in extremer Armut Leben (1981–2019)</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Max Roser/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Poverty_in_China.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-4.0</a>)
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<p>China liefert dafür ein bemerkenswertes Gegenbeispiel. Dass das Land <a href="https://thedocs.worldbank.org/en/doc/bdadc16a4f5c1c88a839c0f905cde802-0070012022/original/Poverty-Synthesis-Report-final.pdf?" rel="external noopener" target="_blank">2021 </a>die extreme Armut nach seinen nationalen Kriterien überwunden hat, war kein Nebeneffekt, sondern Ergebnis einer Entwicklungspolitik, die zunächst auf wirtschaftliche und industrielle Transformation setzte.</p>
<p><a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13563467.2026.2659076#abstract" rel="external noopener" target="_blank">Hickel und Sullivan </a>ziehen daraus eine weitergehende Schlussfolgerung. Eine tatsächliche Entwicklung des globalen Südens erfordere industriepolitische Strategien und staatliche Planung, um wirtschaftliche Souveränität zu stärken, den Süd-Süd-Handel auszubauen und die Abhängigkeit vom imperialistischen Zentrum zu verringern.</p>
<p>Vielleicht liegt darin die eigentliche Lehre des chinesischen Aufstiegs: Nicht die Frage, wann das BIP pro Kopf endlich das Niveau des Zentrums erreicht, ist entscheidend. Sondern die Frage, wer über die Produktionsmittel, die industrielle Entwicklung und die Richtung wirtschaftlichen Fortschritts entscheidet.</p>
2026-08-17T04:00:00.000Zurn:bid:51476002026-08-16T15:50:00.000ZKiews Drohnen treffen erneut Wildberries-Lager bei Moskau – Schäden bis zu 5 Milliarden Dollar. Ein Nato-Jet schießt über Rumänien eine Drohne ab.</p>
<p>Die Nacht zum Sonntag hat eine weitere Eskalation im Drohnenkrieg zwischen der Ukraine und Russland mit sich gebracht. Dabei soll Kiew den bisher größten Drohnenschwarm in Richtung der russischen Hauptstadt gestartet haben.</p>
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<p>Zu den Zielen zählten auch diesmal Logistikzentren des russischen E-Commerce-Riesen Wildberries. Moskau zahlte mit selber Münze heim und <a href="https://www.reuters.com/world/europe/russian-missile-attack-kyiv-sparks-fires-injures-one-ukraine-officials-say-2026-08-16/" rel="external noopener" target="_blank">griff die ukrainische Schwerindustrie</a> sowie die Hauptstadt Kiew an, berichtet <em>Reuters</em>.</p>
<p>Eine mutmaßlich russische Drohne zwang einen spanischen F-18-Kampfjet der Nato zum Start, weil sie den rumänischen Luftraum verletzte. Sie wurde letztlich abgeschossen.</p>
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<p>Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin sprach davon, dass mit rund 600 Drohnen auf die Hauptstadtregion gezielt wurde. Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass landesweit 822 ukrainische Drohnen abgefangen wurden.</p>
<p>Nicht alle von ihnen konnten vom Himmel geholt werden, wie Gouverneur Andrej Worobjow laut <em>Reuters</em> bestätigte. Schließlich kam ein 83-jähriger Mann ums Leben, als eine Drohne auf sein Grundstück stürzte. Und in Podolsk, rund 40 Kilometer südlich von Moskau, wurden drei Menschen verletzt.</p>
<h3 class="subheading">Wildberries-Lager in Flammen: Kiews Strategie gegen Russlands Logistik</h3>
<p>Im Zentrum der ukrainischen Angriffe stand erneut Wildberries, Russlands größter Onlinehändler und Pendant zu Amazon. Ein Vertriebszentrum des Unternehmens in Koledino, etwa 45 Kilometer südlich von Moskau und einer der wichtigsten Logistikknoten der Region, geriet nach dem Drohnenangriff in Brand.</p>
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<p>Wie <em>Reuters</em> mit Videos belegt standen massive Rauchwolken über dem Gelände. Zusätzlich brannte ein Pharmalager in Domodedowo nahe einem der Hauptstadtflughäfen; auch Wohnhäuser und eine Schule wurden beschädigt.</p>
<p>Die Ukraine begründet ihre Angriffe auf Wildberries damit, dass das Unternehmen auf verschiedene Weise in die Kriegführung eingebunden ist. So würde der Konzern mit Drohnenkomponenten handeln, ebenso wie mit Navigationstechnik, die vom russischen Militär genutzt werde.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109948" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11351089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-CSIS-schaetzt-Verluste-auf-ueber-zwei-Millionen-Soldaten-11351089.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5669" height="3185" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/9/4/8/shutterstock_2692676193-734a3e5defefcdc6.jpeg" alt="Drei Soldaten in Uniform stehen vor einer Fahne." style="aspect-ratio:5669 / 3185" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5669" height="3185" alt="Drei Soldaten in Uniform stehen vor einer Fahne." style="aspect-ratio:5669 / 3185;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: CSIS schätzt Verluste auf über zwei Millionen Soldaten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der <a href="https://www.heise.de/news/Russlands-Amazon-Ukraine-greift-immer-mehr-Logistikzentren-von-Wildberries-an-11376839.html" rel="external noopener" target="_blank">systematischen Kampagne gegen "Russlands Amazon"</a>, die seit Mitte Juli läuft, fielen bislang mindestens 20 Lagerhäuser zum Opfer. Analysen von Data Insight gehen davon aus, dass dabei <a href="https://www.heise.de/news/Russlands-Amazon-5-Milliarden-US-Dollar-Schaden-durch-ukrainische-Angriffe-11404366.html" rel="external noopener" target="_blank">Lagerbestände im Wert von bis zu 5 Milliarden US-Dollar vernichtet</a> wurden.</p>
<p>Das trifft den Konzern hart. Er ist hochverschuldet und <a href="https://www.themoscowtimes.com/2026/06/03/russias-big-tech-firms-ramp-up-borrowing-as-debt-surges-to-27bln-a92913" rel="external noopener" target="_blank">hat kurzfristige Kreditverbindlichkeiten</a> von rund 11 Milliarden US-Dollar bei russischen Banken aufgenommen. Um weiteren Schaden von der Volkswirtschaft fernzuhalten, wird in Moskau bereits über eine staatliche Rettungsaktion diskutiert.</p>
<h3 class="subheading">Russlands Gegenschlag: ArcelorMittal-Stahlwerk und Kiew unter Beschuss</h3>
<p>Die Angriffe verliefen keineswegs einseitig. Russische Streitkräfte attackierten in derselben Nacht das größte Stahlwerk der Ukraine – ArcelorMittal Krywyj Rih in der Heimatstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj.</p>
<p>Mindestens zwei Menschen starben bei den Angriffen, 14 wurden verletzt. Das Unternehmen teilte laut <em>Reuters</em> auf Telegram mit, dass wichtige Produktionsanlagen in den Bereichen Stromerzeugung und Hochöfen beschädigt und die Produktion teilweise eingestellt wurde.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083486" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11296115"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Europa-muss-jetzt-verhandeln-11296115.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/4/8/6/Master_Ukraine-Krieg_Interview-f296a4784b011295.jpeg" alt="Vom Krieg zerstörte mehrstöckige Häuser in der Ukraine" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Vom Krieg zerstörte mehrstöckige Häuser in der Ukraine" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: "Europa muss jetzt verhandeln"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein russischer Raketenangriff auf Kiew am frühen Sonntagmorgen löste Brände in mindestens zwei Stadtteilen aus. Sechs Menschen wurden in der Hauptstadt und ihrer Umgebung verletzt, darunter ein Kind.</p>
<p>Die ukrainische Luftwaffe meldete Angriffe mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen auf die Regionen Kiew, Krementschuk und Krywyj Rih. Die Luftabwehr schoss demnach drei Marschflugkörper und 85 Drohnen ab, doch an 13 Orten wurden Treffer verzeichnet.</p>
<h3 class="subheading">NATO-Einsatz über Rumänien: Vierte Drohne in diesem Jahr abgeschossen</h3>
<p>Dass der Drohnenkrieg längst über die Grenzen der Ukraine und Russlands hinauswirkt, zeigte ein Vorfall an der sogenannten Nato-Südostflanke.</p>
<p>Um 5:01 Uhr fing ein spanischer F-18-Kampfjet einer Nato-Luftüberwachungsmission eine Drohne ab, die aus Moldau kommend den rumänischen Luftraum 24 Kilometer nördlich der Hafenstadt Galați verletzt hatte, <a href="https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/romania-shoots-down-drone-breaching-its-airspace-defence-ministry-2026-08-16/" rel="external noopener" target="_blank">wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilte</a>. Trümmerteile fielen in ein unbewohntes Gebiet zwischen zwei Dörfern.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5107796" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11346838"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Russlands-Hardliner-fordern-den-Atomschlag-11346838.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5450" height="3062" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/7/7/9/6/shutterstock_2357024149-32c083c1212b06f8.jpeg" alt="Eine atomare Explosion mit einem Pilzkopf und Rauchwolken." style="aspect-ratio:5450 / 3062" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5450" height="3062" alt="Eine atomare Explosion mit einem Pilzkopf und Rauchwolken." style="aspect-ratio:5450 / 3062;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Russlands Hardliner fordern den Atomschlag</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Ministerium machte zunächst keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Nato-Sprecher Oberst Martin O'Donnell erklärte jedoch, die Drohne "scheint russischer Herkunft zu sein".</p>
<p>Es war bereits der vierte Drohnenabschuss über Rumänien in diesem Jahr. Im Juli hatten rumänische F-16-Piloten drei russische Drohnen abgeschossen, im Mai war eine Drohne in der Stadt Galați in ein Wohnhaus gestürzt und hatte zwei Menschen verletzt. Ähnliche Vorfälle meldeten auch Polen, die baltischen Staaten und Bulgarien.</p>
<p>Die Angaben beider Kriegsparteien zu Abschusszahlen und Schäden lassen sich nach wie vor nicht unabhängig überprüfen. Die quantitativen Differenzen zwischen den russischen Angaben – Sobjanin spricht von 600 Drohnen in Richtung Moskau, das Verteidigungsministerium von 822 landesweit – verdeutlichen die Schwierigkeit einer verlässlichen Einordnung im laufenden Konflikt.</p>
Kiews Drohnen treffen erneut Wildberries-Lager bei Moskau – Schäden bis zu 5 Milliarden Dollar. Ein Nato-Jet schießt über Rumänien eine Drohne ab.</p>
<p>Die Nacht zum Sonntag hat eine weitere Eskalation im Drohnenkrieg zwischen der Ukraine und Russland mit sich gebracht. Dabei soll Kiew den bisher größten Drohnenschwarm in Richtung der russischen Hauptstadt gestartet haben.</p>
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<p>Zu den Zielen zählten auch diesmal Logistikzentren des russischen E-Commerce-Riesen Wildberries. Moskau zahlte mit selber Münze heim und <a href="https://www.reuters.com/world/europe/russian-missile-attack-kyiv-sparks-fires-injures-one-ukraine-officials-say-2026-08-16/" rel="external noopener" target="_blank">griff die ukrainische Schwerindustrie</a> sowie die Hauptstadt Kiew an, berichtet <em>Reuters</em>.</p>
<p>Eine mutmaßlich russische Drohne zwang einen spanischen F-18-Kampfjet der Nato zum Start, weil sie den rumänischen Luftraum verletzte. Sie wurde letztlich abgeschossen.</p>
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<p>Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin sprach davon, dass mit rund 600 Drohnen auf die Hauptstadtregion gezielt wurde. Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass landesweit 822 ukrainische Drohnen abgefangen wurden.</p>
<p>Nicht alle von ihnen konnten vom Himmel geholt werden, wie Gouverneur Andrej Worobjow laut <em>Reuters</em> bestätigte. Schließlich kam ein 83-jähriger Mann ums Leben, als eine Drohne auf sein Grundstück stürzte. Und in Podolsk, rund 40 Kilometer südlich von Moskau, wurden drei Menschen verletzt.</p>
<h3 class="subheading">Wildberries-Lager in Flammen: Kiews Strategie gegen Russlands Logistik</h3>
<p>Im Zentrum der ukrainischen Angriffe stand erneut Wildberries, Russlands größter Onlinehändler und Pendant zu Amazon. Ein Vertriebszentrum des Unternehmens in Koledino, etwa 45 Kilometer südlich von Moskau und einer der wichtigsten Logistikknoten der Region, geriet nach dem Drohnenangriff in Brand.</p>
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<p>Wie <em>Reuters</em> mit Videos belegt standen massive Rauchwolken über dem Gelände. Zusätzlich brannte ein Pharmalager in Domodedowo nahe einem der Hauptstadtflughäfen; auch Wohnhäuser und eine Schule wurden beschädigt.</p>
<p>Die Ukraine begründet ihre Angriffe auf Wildberries damit, dass das Unternehmen auf verschiedene Weise in die Kriegführung eingebunden ist. So würde der Konzern mit Drohnenkomponenten handeln, ebenso wie mit Navigationstechnik, die vom russischen Militär genutzt werde.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109948" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11351089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-CSIS-schaetzt-Verluste-auf-ueber-zwei-Millionen-Soldaten-11351089.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5669" height="3185" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/9/4/8/shutterstock_2692676193-734a3e5defefcdc6.jpeg" alt="Drei Soldaten in Uniform stehen vor einer Fahne." style="aspect-ratio:5669 / 3185" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5669" height="3185" alt="Drei Soldaten in Uniform stehen vor einer Fahne." style="aspect-ratio:5669 / 3185;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: CSIS schätzt Verluste auf über zwei Millionen Soldaten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der <a href="https://www.heise.de/news/Russlands-Amazon-Ukraine-greift-immer-mehr-Logistikzentren-von-Wildberries-an-11376839.html" rel="external noopener" target="_blank">systematischen Kampagne gegen "Russlands Amazon"</a>, die seit Mitte Juli läuft, fielen bislang mindestens 20 Lagerhäuser zum Opfer. Analysen von Data Insight gehen davon aus, dass dabei <a href="https://www.heise.de/news/Russlands-Amazon-5-Milliarden-US-Dollar-Schaden-durch-ukrainische-Angriffe-11404366.html" rel="external noopener" target="_blank">Lagerbestände im Wert von bis zu 5 Milliarden US-Dollar vernichtet</a> wurden.</p>
<p>Das trifft den Konzern hart. Er ist hochverschuldet und <a href="https://www.themoscowtimes.com/2026/06/03/russias-big-tech-firms-ramp-up-borrowing-as-debt-surges-to-27bln-a92913" rel="external noopener" target="_blank">hat kurzfristige Kreditverbindlichkeiten</a> von rund 11 Milliarden US-Dollar bei russischen Banken aufgenommen. Um weiteren Schaden von der Volkswirtschaft fernzuhalten, wird in Moskau bereits über eine staatliche Rettungsaktion diskutiert.</p>
<h3 class="subheading">Russlands Gegenschlag: ArcelorMittal-Stahlwerk und Kiew unter Beschuss</h3>
<p>Die Angriffe verliefen keineswegs einseitig. Russische Streitkräfte attackierten in derselben Nacht das größte Stahlwerk der Ukraine – ArcelorMittal Krywyj Rih in der Heimatstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj.</p>
<p>Mindestens zwei Menschen starben bei den Angriffen, 14 wurden verletzt. Das Unternehmen teilte laut <em>Reuters</em> auf Telegram mit, dass wichtige Produktionsanlagen in den Bereichen Stromerzeugung und Hochöfen beschädigt und die Produktion teilweise eingestellt wurde.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083486" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11296115"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Europa-muss-jetzt-verhandeln-11296115.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/4/8/6/Master_Ukraine-Krieg_Interview-f296a4784b011295.jpeg" alt="Vom Krieg zerstörte mehrstöckige Häuser in der Ukraine" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Vom Krieg zerstörte mehrstöckige Häuser in der Ukraine" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: "Europa muss jetzt verhandeln"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein russischer Raketenangriff auf Kiew am frühen Sonntagmorgen löste Brände in mindestens zwei Stadtteilen aus. Sechs Menschen wurden in der Hauptstadt und ihrer Umgebung verletzt, darunter ein Kind.</p>
<p>Die ukrainische Luftwaffe meldete Angriffe mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen auf die Regionen Kiew, Krementschuk und Krywyj Rih. Die Luftabwehr schoss demnach drei Marschflugkörper und 85 Drohnen ab, doch an 13 Orten wurden Treffer verzeichnet.</p>
<h3 class="subheading">NATO-Einsatz über Rumänien: Vierte Drohne in diesem Jahr abgeschossen</h3>
<p>Dass der Drohnenkrieg längst über die Grenzen der Ukraine und Russlands hinauswirkt, zeigte ein Vorfall an der sogenannten Nato-Südostflanke.</p>
<p>Um 5:01 Uhr fing ein spanischer F-18-Kampfjet einer Nato-Luftüberwachungsmission eine Drohne ab, die aus Moldau kommend den rumänischen Luftraum 24 Kilometer nördlich der Hafenstadt Galați verletzt hatte, <a href="https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/romania-shoots-down-drone-breaching-its-airspace-defence-ministry-2026-08-16/" rel="external noopener" target="_blank">wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilte</a>. Trümmerteile fielen in ein unbewohntes Gebiet zwischen zwei Dörfern.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5107796" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11346838"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Russlands-Hardliner-fordern-den-Atomschlag-11346838.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5450" height="3062" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/7/7/9/6/shutterstock_2357024149-32c083c1212b06f8.jpeg" alt="Eine atomare Explosion mit einem Pilzkopf und Rauchwolken." style="aspect-ratio:5450 / 3062" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5450" height="3062" alt="Eine atomare Explosion mit einem Pilzkopf und Rauchwolken." style="aspect-ratio:5450 / 3062;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Russlands Hardliner fordern den Atomschlag</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Ministerium machte zunächst keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Nato-Sprecher Oberst Martin O'Donnell erklärte jedoch, die Drohne "scheint russischer Herkunft zu sein".</p>
<p>Es war bereits der vierte Drohnenabschuss über Rumänien in diesem Jahr. Im Juli hatten rumänische F-16-Piloten drei russische Drohnen abgeschossen, im Mai war eine Drohne in der Stadt Galați in ein Wohnhaus gestürzt und hatte zwei Menschen verletzt. Ähnliche Vorfälle meldeten auch Polen, die baltischen Staaten und Bulgarien.</p>
<p>Die Angaben beider Kriegsparteien zu Abschusszahlen und Schäden lassen sich nach wie vor nicht unabhängig überprüfen. Die quantitativen Differenzen zwischen den russischen Angaben – Sobjanin spricht von 600 Drohnen in Richtung Moskau, das Verteidigungsministerium von 822 landesweit – verdeutlichen die Schwierigkeit einer verlässlichen Einordnung im laufenden Konflikt.</p>
2026-08-16T15:50:00.000Zurn:bid:51474362026-08-16T14:00:00.000ZDer Colorado versorgt 40 Millionen Menschen mit Wasser und fünf Mio. Haushalte mit Strom. Doch die seit 20 Jahren anhaltende Dürre zwingt zum Wasser sparen.</p>
<p>Der Colorado River steht vor dem Kollaps. Die beiden größten Stauseen der USA, Lake Powell und Lake Mead, sind nur noch zu knapp 30 Prozent gefüllt. Sollten die Wasserstände weiter sinken, droht der sogenannte „Dead Pool" – ein Zustand, bei dem keine Stromerzeugung mehr möglich ist und kein Wasser mehr abgegeben werden kann.</p>
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<p>Millionen Menschen im Südwesten der USA könnten dann ohne Strom dastehen, die Preise würden steigen.</p>
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<p>Die Krise wird politisch verschärft, weil sich die sieben Bundesstaaten, die vom Colorado River abhängen, nicht auf Kürzungen einigen können. Die US-Regierung hat deshalb einen Plan vorgelegt, der drastische Einschnitte vorsieht – vor allem für Arizona, Kalifornien und Nevada.</p>
<p>Diese drei Staaten könnten in den nächsten Jahren umgerechnet bis zu 1,85 Milliarden Kubikmeter Wasser verlieren. Langfristig könnten die Kürzungen im unteren Becken sogar 3,7 Mrd. Kubikmeter erreichen. Zum Vergleich: Berlin verbraucht etwa 220 Mio. Kubikmeter Wasser jährlich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bundesstaaten am Oberlauf gegen die Anrainer flussabwärts</strong></h3>
<p>Der Konflikt verläuft entlang der Grenze zwischen dem oberen und dem unteren Becken des Flusses. Die unteren Staaten – Arizona, Kalifornien und Nevada – nutzen heute weniger Wasser, als ihnen rechtlich zusteht.</p>
<p>Sie fordern, dass auch die oberen Bundesstaaten – Colorado, Utah, Wyoming und New Mexico – verpflichtende Kürzungen hinnehmen. Die wehren sich dagegen und verweisen darauf, dass auch sie ihr Kontingent ohnehin nie voll ausgeschöpft haben.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144985" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410287"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Was-Nolans-Film-ueber-die-USA-von-heute-verraet-11410287.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1200" height="674" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/8/5/Zwei_Personen_an_einem_Strand-ef4e978763abcaa3.jpeg" style="aspect-ratio:1200 / 674" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1200" height="674" style="aspect-ratio:1200 / 674;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Odyssee": Was Nolans Film über die USA von heute verrät</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146872" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krise-an-Bord-der-Lincoln-Besatzung-auf-US-Flugzeugtraeger-am-Ende-11414045.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4452" height="2502" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/8/7/2/shutterstock_2164309357-31787ab546c003df.jpeg" alt="US-Flugzeugträger" style="aspect-ratio:4452 / 2502" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4452" height="2502" alt="US-Flugzeugträger" style="aspect-ratio:4452 / 2502;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Hoffe, nicht mehr aufzuwachen": Auf der USS Lincoln verzweifelt die Besatzung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146173" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412660"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Picasso-der-Korruption-Wie-der-US-Praesident-offen-am-Insiderhandel-verdient-11412660.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3409" height="1915" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/1/7/3/shutterstock_2642231045-afd590bbae7ef040.jpeg" alt="US-Präsident Donald Trump zeigt ein Dokument" style="aspect-ratio:3409 / 1915" needs-ai-label="false"><img 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src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/0/4/3/shutterstock_2757426075-29c2c5ae03c37797.jpeg" alt="Satellitenbild der straße von Hormus" style="aspect-ratio:5000 / 2809" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5000" height="2809" alt="Satellitenbild der straße von Hormus" style="aspect-ratio:5000 / 2809;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose 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class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Ölreserve fällt unter 300-Millionen-Barrel-Marke</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Verhandlungen sind festgefahren. Sollte keine Einigung zustande kommen, drohen Klagen vor dem Obersten Gerichtshof der USA. Die Bundesregierung hat angekündigt, den Fluss notfalls selbst zu verwalten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein hundert Jahre alter Rechenfehler</strong></h3>
<p>Die Wurzeln der Krise reichen bis ins Jahr 1922 <a href="https://www.nakedcapitalism.com/2026/08/federal-plan-makes-steep-colorado-river-water-cuts-to-arizona-california-and-nevada.html" rel="external noopener" target="_blank">zurück</a>. Schon damals verteilten die Anrainerstaaten mehr Wasser als eigentlich vorhanden war. Entscheidender ist jedoch, dass ein Managementplan von 2007 <a href="https://time.com/7381402/water-rights-colorado-river-drought/" rel="external noopener" target="_blank">ausläuft</a>.</p>
<p>Die Dürre, die seit 20 Jahren andauert, hat die Lage dramatisch <a href="https://westernresourceadvocates.org/we-save-water-and-protect-rivers/colorado-river-basin-interim-guidelines/" rel="external noopener" target="_blank">verschärft</a>. Der Klimawandel sorgt für weniger Schneefall in den Bergen, höhere Temperaturen und mehr Verdunstung.</p>
<p>Im Frühjahr 2025 erreichte die Schneeschmelze lediglich die Hälfte des langjährigen Mittels. Hitze trocknete die Böden aus, sodass das Wasser nicht in die Flüsse gelangte. Erstmals in der Geschichte mussten Landwirte ihre Bewässerungsanlagen in manchen Regionen Colorados schließen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146075" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412472"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Pflaumen-Zucchini-Tomaten-5-Methoden-Ihre-Ernte-richtig-haltbar-zu-machen-11412472.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/0/7/5/Einweckglas-Tupper3-a72f593f501c277f.jpeg" alt="Einweckglas und Tupperwarebox" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Einweckglas und Tupperwarebox" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Pflaumen, Zucchini, Tomaten: 5 Methoden, Ihre Ernte richtig haltbar zu machen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Notschlachtungen-wegen-Futtermangel-Duerre-setzt-Landwirtschaft-unter-Druck-11414171.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/9/3/6/shutterstock_2747465871-d6d0d70c1c3ab3ca.jpeg" alt="Ein Landwirt in einem Kuhstall, vorne rechts eine Kuh" style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" 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md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140634" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404984"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Glyphosat-an-den-Grenzen-Wie-Israel-Pufferzonen-in-Libanon-und-Syrien-schafft-11404984.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/6/3/4/libanon-spray-01-27b171572f99d4dc.jpeg" alt="Libanesische Flagge mit unten verdorrter Zeder und Sprüh-Flugzeug" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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und Syrien schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124337" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378556"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Stallbraende-in-Deutschland-Warum-tausende-Tiere-im-System-qualvoll-sterben-11378556.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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href="http://www.heise.de/article/Bangladesch-Padma-Damm-Eine-Milliarden-Wette-auf-Wasser-aus-Indien-11378022.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4602" height="2585" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/6/7/Nadim_Mahmud_-_Himu-14a302531073f0cb.jpeg" alt="Krone eines Staudamms von der Seite des Stausees (große Wasserffläche, niedrig scheinen Bauwerk) aus fotografiert." style="aspect-ratio:4602 / 2585" needs-ai-label="false"><img 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Padma-Damm: Eine Milliarden-Wette auf Wasser aus Indien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<h3 class="subheading"><strong>Alfalfa für Rindersteaks und Saudi-Arabien braucht das meiste Wasser</strong></h3>
<p>Über 70 Prozent des Wassers aus dem Colorado River fließt in die Landwirtschaft. Der Großteil davon wird für den Anbau von Futterpflanzen wie Alfalfa verwendet, die an Rinder verfüttert werden. Allein 25 bis 30 Prozent des gesamten Flusswassers werden für Alfalfa genutzt – fast doppelt so viel wie für die Trinkwasserversorgung aller Städte zusammen. Ein Teil der Ernten wird ins Ausland exportiert, etwa nach Saudi-Arabien und China.</p>
<p>Kritiker wie Kathryn Sorensen, Forschungsdirektorin am Kyl Center for Water Policy der Arizona State University, <a href="https://eu.usatoday.com/story/news/nation/2026/07/26/cities-embrace-water-conservation-efforts-as-lake-powell-reservoir-faces-crisis/90933249007/" rel="external noopener" target="_blank">betonen</a>, dass das Problem nicht ohne die Landwirtschaft gelöst werden könne. Die Städte hätten bereits erhebliche Fortschritte beim Wassersparen gemacht, doch der Umfang der landwirtschaftlichen Nutzung sei zu groß, um ihn zu ignorieren.</p>
<p>Auch die Verdunstung spielt eine Rolle. Etwa elf Prozent des Wassers gehen durch Verdunstung aus den Stauseen verloren. Dieser Anteil steigt durch höhere Temperaturen und weniger Regentage. Experten schlagen schwimmende Solaranlagen vor, wie sie in Indien, Europa und China bereits genutzt werden, um die Verdunstung zu reduzieren und gleichzeitig Strom zu erzeugen. Die elektrische Infrastruktur der Wasserkraftwerke könnte dafür genutzt werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Städte sparen, doch es reicht nicht</strong></h3>
<p>San Diego betreibt heute schon die größte Meerwasserentsalzungsanlage der USA, die bis zu 400.000 Menschen mit Wasser versorgen kann. Im Juli 2026 zahlte die Bundesregierung dem Metropolitan Water District of Southern California bis zu 65 Millionen US-Dollar, damit dieser auf die Entnahme von Wasser aus dem Fluss verzichtet.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140442" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404771"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ozeane-in-der-Krise-UN-Bericht-dokumentiert-rasanten-Pegelanstieg-11404771.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">UN-Bericht: Meeresspiegel steigt doppelt so schnell wie vor zehn Jahren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400709"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5135497" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396980"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rasensprenger-vs-Mulch-So-bleibt-der-Garten-trotz-Trockenheit-gruen-11396980.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/5/4/9/7/wasser-01-9eb89f835005259e.gif" alt="Säulendiagramm Wasserverbrauch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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grün</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137312" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rhein-Donau-Elbe-Niedrigwasser-bremst-Europas-Wirtschaft-aus-11399502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Auch Landwirte wurden dafür bezahlt, Teile ihrer Felder brach liegen zu lassen.</p>
<p>Doch diese Maßnahmen reichen nicht aus. Dave Owen, Professor für Wasserrecht an der University of California, erklärte, dass es theoretisch genug Wasser im Colorado River gebe, wenn es klug genutzt werde. Doch die einfachen Sparmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Weitere Einsparungen würden schwieriger.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Was der Colorado-Ausfall für den Wocheneinkauf bedeutet</strong></h3>
<p>Die Wasserknappheit bedroht nicht nur die Landwirtschaft im Südwesten, sondern die gesamte Lebensmittelversorgung der USA. Kalifornien baut fast die Hälfte des Gemüses und über drei Viertel der Früchte und Nüsse des Landes an. Ein erheblicher Teil dieser Produktion wird mit Wasser aus dem Colorado River bewässert. Sollten die Kürzungen wie geplant umgesetzt werden, könnten die Lebensmittelpreise landesweit steigen.</p>
<p>Auch die Stromerzeugung steht auf dem Spiel. Der Glen Canyon Dam, der den Lake Powell aufstaut, erzeugt Strom für etwa fünf Millionen Haushalte. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Dam bereits Anfang nächsten Jahres das sogenannte „Minimum Power Pool" erreichen – den Punkt, ab dem keine Stromerzeugung mehr möglich ist.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137848" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400554"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Anklage-in-Griechenland-Loesten-fehlerhafte-Stromnetz-Installationen-Braende-aus-11400554.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Anklage in Griechenland: Lösten fehlerhafte Stromnetz-Installationen Brände aus?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137312" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rhein-Donau-Elbe-Niedrigwasser-bremst-Europas-Wirtschaft-aus-11399502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/1/2/fluss-4a31dcd14c704f5f.jpeg" alt="Querschnitt durch Flussbett mit niedrigem Pegel und Binnenschifffahrtszeichen für begrenzte Fahrwassertiefe und Sperrung der Schifffahrt " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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data-upscore-title="true">Rhein, Donau, Elbe: Niedrigwasser bremst Europas Wirtschaft aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128753" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384927"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Europa-seine-LNG-Abhaengigkeit-eindaemmen-kann-11384927.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/7/5/3/gaspeicherneu-detail-7aa9617bad8095f3.jpeg" alt="Drei Gastanks mit durch Windkraft, Photovoltaik und Wärmepumpe abgesenktem Pegel " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Drei Gastanks mit durch Windkraft, Photovoltaik und Wärmepumpe abgesenktem Pegel " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Europa seine LNG-Abhängigkeit eindämmen kann</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124067" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378022"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bangladesch-Padma-Damm-Eine-Milliarden-Wette-auf-Wasser-aus-Indien-11378022.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4602" height="2585" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/6/7/Nadim_Mahmud_-_Himu-14a302531073f0cb.jpeg" alt="Krone eines Staudamms von der Seite des Stausees (große Wasserffläche, niedrig scheinen Bauwerk) aus fotografiert." style="aspect-ratio:4602 / 2585" needs-ai-label="false"><img 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Padma-Damm: Eine Milliarden-Wette auf Wasser aus Indien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080751" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290659"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kartellamt-zerlegt-Reiches-Kraftwerksgesetz-11290659.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" 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<h3 class="subheading"><strong>Neue Belastungen durch Lithiumabbau</strong></h3>
<p>Zu allem Überfluss kommt eine <a href="https://www.nakedcapitalism.com/2026/07/the-colorado-river-crisis-is-reaching-a-breaking-point.html" rel="external noopener" target="_blank">neue Konkurrenz</a> um das Wasser hinzu: der Abbau von Lithium. Die vielversprechendsten Lithiumvorkommen der USA liegen im Südwesten, genau in der dürregeplagten Region. Der Abbau des Metalls verbraucht große Mengen Wasser.</p>
<p>Die Verhandlungen laufen weiter, doch die Zeit drängt. Die Hoffnung vieler Beteiligter liegt darin, dass die Staaten doch noch zusammenfinden. Dafür werden wohl alle Beteiligten Zugeständnisse machen müssen – Stadtbewohner, Landwirte und Stromkunden.</p>
Der Colorado versorgt 40 Millionen Menschen mit Wasser und fünf Mio. Haushalte mit Strom. Doch die seit 20 Jahren anhaltende Dürre zwingt zum Wasser sparen.</p>
<p>Der Colorado River steht vor dem Kollaps. Die beiden größten Stauseen der USA, Lake Powell und Lake Mead, sind nur noch zu knapp 30 Prozent gefüllt. Sollten die Wasserstände weiter sinken, droht der sogenannte „Dead Pool" – ein Zustand, bei dem keine Stromerzeugung mehr möglich ist und kein Wasser mehr abgegeben werden kann.</p>
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<p>Millionen Menschen im Südwesten der USA könnten dann ohne Strom dastehen, die Preise würden steigen.</p>
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<p>Die Krise wird politisch verschärft, weil sich die sieben Bundesstaaten, die vom Colorado River abhängen, nicht auf Kürzungen einigen können. Die US-Regierung hat deshalb einen Plan vorgelegt, der drastische Einschnitte vorsieht – vor allem für Arizona, Kalifornien und Nevada.</p>
<p>Diese drei Staaten könnten in den nächsten Jahren umgerechnet bis zu 1,85 Milliarden Kubikmeter Wasser verlieren. Langfristig könnten die Kürzungen im unteren Becken sogar 3,7 Mrd. Kubikmeter erreichen. Zum Vergleich: Berlin verbraucht etwa 220 Mio. Kubikmeter Wasser jährlich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bundesstaaten am Oberlauf gegen die Anrainer flussabwärts</strong></h3>
<p>Der Konflikt verläuft entlang der Grenze zwischen dem oberen und dem unteren Becken des Flusses. Die unteren Staaten – Arizona, Kalifornien und Nevada – nutzen heute weniger Wasser, als ihnen rechtlich zusteht.</p>
<p>Sie fordern, dass auch die oberen Bundesstaaten – Colorado, Utah, Wyoming und New Mexico – verpflichtende Kürzungen hinnehmen. Die wehren sich dagegen und verweisen darauf, dass auch sie ihr Kontingent ohnehin nie voll ausgeschöpft haben.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144985" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410287"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Was-Nolans-Film-ueber-die-USA-von-heute-verraet-11410287.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Odyssee": Was Nolans Film über die USA von heute verrät</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146872" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krise-an-Bord-der-Lincoln-Besatzung-auf-US-Flugzeugtraeger-am-Ende-11414045.html" class="group/teaser flex" 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class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Hoffe, nicht mehr aufzuwachen": Auf der USS Lincoln verzweifelt die Besatzung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146173" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412660"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Picasso-der-Korruption-Wie-der-US-Praesident-offen-am-Insiderhandel-verdient-11412660.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3409" height="1915" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/1/7/3/shutterstock_2642231045-afd590bbae7ef040.jpeg" alt="US-Präsident Donald Trump zeigt ein Dokument" style="aspect-ratio:3409 / 1915" needs-ai-label="false"><img 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verdient</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146043" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412408"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Alles-unter-Kontrolle-11412408.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran: Alles unter Kontrolle?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144886" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Oelreserve-faellt-unter-300-Millionen-Barrel-Marke-11410089.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4600" height="2585" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/8/8/6/shutterstock_2558547381-d6b37a369dfaa436.jpeg" alt="Ölfeld mit Pumpen" style="aspect-ratio:4600 / 2585" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4600" height="2585" alt="Ölfeld mit Pumpen" style="aspect-ratio:4600 / 2585;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Ölreserve fällt unter 300-Millionen-Barrel-Marke</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Verhandlungen sind festgefahren. Sollte keine Einigung zustande kommen, drohen Klagen vor dem Obersten Gerichtshof der USA. Die Bundesregierung hat angekündigt, den Fluss notfalls selbst zu verwalten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein hundert Jahre alter Rechenfehler</strong></h3>
<p>Die Wurzeln der Krise reichen bis ins Jahr 1922 <a href="https://www.nakedcapitalism.com/2026/08/federal-plan-makes-steep-colorado-river-water-cuts-to-arizona-california-and-nevada.html" rel="external noopener" target="_blank">zurück</a>. Schon damals verteilten die Anrainerstaaten mehr Wasser als eigentlich vorhanden war. Entscheidender ist jedoch, dass ein Managementplan von 2007 <a href="https://time.com/7381402/water-rights-colorado-river-drought/" rel="external noopener" target="_blank">ausläuft</a>.</p>
<p>Die Dürre, die seit 20 Jahren andauert, hat die Lage dramatisch <a href="https://westernresourceadvocates.org/we-save-water-and-protect-rivers/colorado-river-basin-interim-guidelines/" rel="external noopener" target="_blank">verschärft</a>. Der Klimawandel sorgt für weniger Schneefall in den Bergen, höhere Temperaturen und mehr Verdunstung.</p>
<p>Im Frühjahr 2025 erreichte die Schneeschmelze lediglich die Hälfte des langjährigen Mittels. Hitze trocknete die Böden aus, sodass das Wasser nicht in die Flüsse gelangte. Erstmals in der Geschichte mussten Landwirte ihre Bewässerungsanlagen in manchen Regionen Colorados schließen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146075" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412472"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Pflaumen-Zucchini-Tomaten-5-Methoden-Ihre-Ernte-richtig-haltbar-zu-machen-11412472.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/0/7/5/Einweckglas-Tupper3-a72f593f501c277f.jpeg" alt="Einweckglas und Tupperwarebox" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Einweckglas und Tupperwarebox" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Pflaumen, Zucchini, Tomaten: 5 Methoden, Ihre Ernte richtig haltbar zu machen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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und Syrien schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124337" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378556"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Stallbraende-in-Deutschland-Warum-tausende-Tiere-im-System-qualvoll-sterben-11378556.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Stallbrände in Deutschland: Warum tausende Tiere im System qualvoll sterben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124067" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378022"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bangladesch-Padma-Damm-Eine-Milliarden-Wette-auf-Wasser-aus-Indien-11378022.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4602" height="2585" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/6/7/Nadim_Mahmud_-_Himu-14a302531073f0cb.jpeg" alt="Krone eines Staudamms von der Seite des Stausees (große Wasserffläche, niedrig scheinen Bauwerk) aus fotografiert." style="aspect-ratio:4602 / 2585" needs-ai-label="false"><img 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Padma-Damm: Eine Milliarden-Wette auf Wasser aus Indien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Alfalfa für Rindersteaks und Saudi-Arabien braucht das meiste Wasser</strong></h3>
<p>Über 70 Prozent des Wassers aus dem Colorado River fließt in die Landwirtschaft. Der Großteil davon wird für den Anbau von Futterpflanzen wie Alfalfa verwendet, die an Rinder verfüttert werden. Allein 25 bis 30 Prozent des gesamten Flusswassers werden für Alfalfa genutzt – fast doppelt so viel wie für die Trinkwasserversorgung aller Städte zusammen. Ein Teil der Ernten wird ins Ausland exportiert, etwa nach Saudi-Arabien und China.</p>
<p>Kritiker wie Kathryn Sorensen, Forschungsdirektorin am Kyl Center for Water Policy der Arizona State University, <a href="https://eu.usatoday.com/story/news/nation/2026/07/26/cities-embrace-water-conservation-efforts-as-lake-powell-reservoir-faces-crisis/90933249007/" rel="external noopener" target="_blank">betonen</a>, dass das Problem nicht ohne die Landwirtschaft gelöst werden könne. Die Städte hätten bereits erhebliche Fortschritte beim Wassersparen gemacht, doch der Umfang der landwirtschaftlichen Nutzung sei zu groß, um ihn zu ignorieren.</p>
<p>Auch die Verdunstung spielt eine Rolle. Etwa elf Prozent des Wassers gehen durch Verdunstung aus den Stauseen verloren. Dieser Anteil steigt durch höhere Temperaturen und weniger Regentage. Experten schlagen schwimmende Solaranlagen vor, wie sie in Indien, Europa und China bereits genutzt werden, um die Verdunstung zu reduzieren und gleichzeitig Strom zu erzeugen. Die elektrische Infrastruktur der Wasserkraftwerke könnte dafür genutzt werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Städte sparen, doch es reicht nicht</strong></h3>
<p>San Diego betreibt heute schon die größte Meerwasserentsalzungsanlage der USA, die bis zu 400.000 Menschen mit Wasser versorgen kann. Im Juli 2026 zahlte die Bundesregierung dem Metropolitan Water District of Southern California bis zu 65 Millionen US-Dollar, damit dieser auf die Entnahme von Wasser aus dem Fluss verzichtet.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140442" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404771"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ozeane-in-der-Krise-UN-Bericht-dokumentiert-rasanten-Pegelanstieg-11404771.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">UN-Bericht: Meeresspiegel steigt doppelt so schnell wie vor zehn Jahren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400709"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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grün</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137312" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rhein-Donau-Elbe-Niedrigwasser-bremst-Europas-Wirtschaft-aus-11399502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rhein, Donau, Elbe: Niedrigwasser bremst Europas Wirtschaft aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden 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class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Auch Landwirte wurden dafür bezahlt, Teile ihrer Felder brach liegen zu lassen.</p>
<p>Doch diese Maßnahmen reichen nicht aus. Dave Owen, Professor für Wasserrecht an der University of California, erklärte, dass es theoretisch genug Wasser im Colorado River gebe, wenn es klug genutzt werde. Doch die einfachen Sparmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Weitere Einsparungen würden schwieriger.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Was der Colorado-Ausfall für den Wocheneinkauf bedeutet</strong></h3>
<p>Die Wasserknappheit bedroht nicht nur die Landwirtschaft im Südwesten, sondern die gesamte Lebensmittelversorgung der USA. Kalifornien baut fast die Hälfte des Gemüses und über drei Viertel der Früchte und Nüsse des Landes an. Ein erheblicher Teil dieser Produktion wird mit Wasser aus dem Colorado River bewässert. Sollten die Kürzungen wie geplant umgesetzt werden, könnten die Lebensmittelpreise landesweit steigen.</p>
<p>Auch die Stromerzeugung steht auf dem Spiel. Der Glen Canyon Dam, der den Lake Powell aufstaut, erzeugt Strom für etwa fünf Millionen Haushalte. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Dam bereits Anfang nächsten Jahres das sogenannte „Minimum Power Pool" erreichen – den Punkt, ab dem keine Stromerzeugung mehr möglich ist.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137848" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400554"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Anklage-in-Griechenland-Loesten-fehlerhafte-Stromnetz-Installationen-Braende-aus-11400554.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 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data-upscore-title="true">Rhein, Donau, Elbe: Niedrigwasser bremst Europas Wirtschaft aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128753" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384927"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Europa-seine-LNG-Abhaengigkeit-eindaemmen-kann-11384927.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure 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class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Europa seine LNG-Abhängigkeit eindämmen kann</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124067" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378022"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bangladesch-Padma-Damm-Eine-Milliarden-Wette-auf-Wasser-aus-Indien-11378022.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4602" height="2585" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/6/7/Nadim_Mahmud_-_Himu-14a302531073f0cb.jpeg" alt="Krone eines Staudamms von der Seite des Stausees (große Wasserffläche, niedrig scheinen Bauwerk) aus fotografiert." style="aspect-ratio:4602 / 2585" needs-ai-label="false"><img 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Padma-Damm: Eine Milliarden-Wette auf Wasser aus Indien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080751" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290659"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kartellamt-zerlegt-Reiches-Kraftwerksgesetz-11290659.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/7/5/1/Spielfiguren-Energie-e0765dfad25736d8.jpeg" alt="Deutschlandkarte als Spielbrett mit Spielfiguren in Form von Windrädern, Strommasten, Batterien, Karaftwerken und Gastanks" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Deutschlandkarte als Spielbrett mit Spielfiguren in Form von Windrädern, Strommasten, Batterien, Karaftwerken und Gastanks" style="aspect-ratio:1280 / 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disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Neue Belastungen durch Lithiumabbau</strong></h3>
<p>Zu allem Überfluss kommt eine <a href="https://www.nakedcapitalism.com/2026/07/the-colorado-river-crisis-is-reaching-a-breaking-point.html" rel="external noopener" target="_blank">neue Konkurrenz</a> um das Wasser hinzu: der Abbau von Lithium. Die vielversprechendsten Lithiumvorkommen der USA liegen im Südwesten, genau in der dürregeplagten Region. Der Abbau des Metalls verbraucht große Mengen Wasser.</p>
<p>Die Verhandlungen laufen weiter, doch die Zeit drängt. Die Hoffnung vieler Beteiligter liegt darin, dass die Staaten doch noch zusammenfinden. Dafür werden wohl alle Beteiligten Zugeständnisse machen müssen – Stadtbewohner, Landwirte und Stromkunden.</p>
2026-08-16T14:00:00.000Zurn:bid:51447182026-08-16T12:00:00.000ZKeine Grenzen, kein Feierabend: Wie das Versprechen von flexibler Arbeit unbemerkt in ständige Erreichbarkeit und psychischen Druck umschlägt.</p>
<p>Technik bestimmt den Berufsalltag. Was als Softwareupdate oder neue Maschine angekündigt wird, erweist sich oft als komplexe Neuerung. Projekte sind zunehmend so umfassend, dass die Steuerung durch einzelne Führungspersonen kaum noch möglich ist.</p>
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<p>"New Work" kann eine Lösung sein, findet Heiner Kolde vom Architekturbüro bkp. Damit lasse sich die "Attraktivität als Arbeitgeber stärken", <a href="https://live.handelsblatt.com/new-work-in-banken-arbeitswelten-als-strategischer-hebel/" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> der Experte für Bürogestaltung beim <em>Handelsblatt</em>.</p>
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<p>Damit sei nicht gemeint, einen Kickertisch und Obstkorb in einem schicken Büro bereitzustellen, <a href="https://www.cio.de/article/3696469/was-ist-new-work.html" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> Andrea König bei <em>CIO</em>.</p>
<p>Vielmehr sei New Work "eine Denk- und Arbeitsweise, die auf die Auswirkungen der Globalisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt reagiert. Wagen Unternehmen sich an den beschriebenen New-Work-Kern, ändern sich zwangsläufig die Anforderungen an Führungskräfte und Führungsstrukturen. Wo vielleicht noch Hierarchien und starke Kontrollen etabliert waren, entwickeln Führungskräfte sich mehr zu Coaches und Unterstützern."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Büroräume als Corporate Innovation Hub </strong></h3>
<p>Die Ausstattung des Arbeitsplatzes ist dabei von besonderer Bedeutung. Denn Büros sind mehr als Arbeitsräume.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Man stelle sich jetzt einmal vor, in diesen Räumen entstünden nicht nur Ergebnisse, sondern spürbar mehr neue Ideen. Und zwar nicht nur, weil wir häufiger dort sind, sondern weil diese Räume gezielt so gestaltet sind, dass Begegnung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken gefördert werden."</p>
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<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://blog.iao.fraunhofer.de/wie-aus-arbeitsflaechen-innovationsraeume-werden-studie-zur-zukunft-des-bueros/" rel="external noopener" target="_blank">Milena Bockstahler, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO</a></em></p>
<p>Ein Büro solle zum "Corporate Innovation Hub" werden. Die Gestaltung der Arbeitsräume sei besonders wichtig, ergänzt Heiner Kolde:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Activity-Based Working mit unterschiedlichen Zonen für Fokusarbeit, Beratung, Projektarbeit und kreative Formate erhöht Produktivität und reduziert Reibungsverluste im Alltag."</p>
<p>Die Zusammenarbeit im New-Work-Team sei zu organisieren:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ein Büro wird dann zum Innovationstreiber, wenn es mehr ist als ein Ort für individuelle Arbeit. Es muss Räume bieten, die gezielt Zusammenarbeit, Austausch und kreatives Arbeiten unterstützen. […] Das Büro wird damit zu einem strategischen Raum für Innovation. Vorausgesetzt, es wird entsprechend gestaltet."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>Milena Bockstahler</em></p>
<h3 class="subheading"><strong>"Delegation Poker" als knallharte Verhandlung über Personalbedarf</strong></h3>
<p>Wichtiges Instrument für Führungskräfte ist ein "Delegation Poker":</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Beim Delegation Poker finden Führungskräfte gemeinsam mit ihrem Team heraus, wie Verantwortung ins Team gegeben werden kann. Das ist ein fünfstufiger Prozess, bei dem Schritt für Schritt Verantwortung verteilt wird. Wir empfehlen Führungskräften, mutig zu sein und die Themen gemeinsam mit ihrem Team zu besprechen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>Andrea König</em></p>
<p>Was nach einem lockeren Spielchen klingt, ist in der Praxis ein Verhandeln über die Personalplanung. Letztendlich entscheidet der Vorgesetzte, der den Beschäftigten diskussionsfreudig erscheinen soll, da er auf eine direkte Anweisung verzichtet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4873417" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10440171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Digital-Leadership-Agil-unter-Druck-gesetzt-10440171.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/7/3/4/1/7/tauziehen-2-45d8a67458b1d9b4.png" alt="Angestellte beim Tauziehen. Chef steht auf dem Tau und sieht durch Fernrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Angestellte beim Tauziehen. Chef steht auf dem Tau und sieht durch Fernrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Digital Leadership: Agil unter Druck gesetzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die besonderen Anforderungen der modernen Arbeitswelt beschäftigen auch Psychologen. "Als Führungskraft managen Sie alles – nur nicht das Instrument, mit dem Sie entscheiden: Ihr Gehirn", <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/de/leistungen/cortex-circle.html" rel="external noopener" target="_blank">schreibt Nektaria Tagalidou</a>, Psychologin im Team "Applied Neurocognitive Systems" des Fraunhofer IAO. Sie empfiehlt ein "individuell zugeschnittenes Performance-Programm" für die Verantwortungsträger.</p>
<p>Tagalidou<a href="https://blog.iao.fraunhofer.de/die-fuenf-fallen-moderner-fuehrung-und-wie-sie-ihnen-entkommen-koennen/" rel="external noopener" target="_blank"> warnt Führungskräfte </a>vor den "Fallen moderner Führung". Denn sie müssen "tagtäglich große und kleinere Entscheidungen treffen, strategisch denken, klar und diplomatisch kommunizieren, unter Druck emotional stabil bleiben".</p>
<p>Der "Marathon im Dauerstress" betrifft aber nicht mehr nur Manager. Denn New Work setzt auf Eigenverantwortung aller. Bei Projekten wird oft nicht mehr ein großes Lastenheft "am Stück" vor Projektstart geschätzt. Stattdessen werden die Anforderungen in "Storys" zerlegt. Jede "Story" beschreibt eine Anforderung, die für das Produkt einen Mehrwert darstellt, etwa einen weiteren Programmierschritt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5105802" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11342898"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/DAK-Report-warnt-Macht-uns-New-Work-im-Job-krank-11342898.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/5/8/0/2/kompass-02-3f00446315e49d68.gif" alt="Figur rollt Kompass bergaufwärts" style="aspect-ratio:1280 / 720" 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krank?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5006335" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11134548"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Projektmanagement-Arbeiten-Sie-schon-im-Hamsterrad-der-Selbstausbeutung-11134548.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5791" height="3253" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/6/3/3/5/shutterstock_2663725127-95d8c4c65e51290d.jpeg" alt="Projektmanager bearbeiten und aktualisieren wichtige Aufgaben und planen den Fortschritt der Arbeit." style="aspect-ratio:5791 / 3253" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5791" height="3253" alt="Projektmanager bearbeiten und aktualisieren wichtige Aufgaben und planen den Fortschritt der Arbeit." style="aspect-ratio:5791 / 3253;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Projektmanagement: Arbeiten Sie schon im Hamsterrad der Selbstausbeutung?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043947" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11208233"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/New-Work-Mitbestimmung-endet-dort-wo-Eigentum-beginnt-11208233.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/9/4/7/Inbus-Satz-F-1-2-9e2f4d38836ce073.jpeg" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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beginnt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Projektbeteiligten beschäftigte ein "Schätzdilemma": Wie kann ein Programmierer den Aufwand schätzen, den diese Aufgabe für ihn und ein Team bedeutet? Wenn jede Schätzung nachvollziehbar sein muss, setzt dies die Betroffenen unter massiven Begründungszwang bei Aufgaben, die nicht zu Routinetätigkeiten gehören.</p>
<p>In der Praxis bedeutet dies: Der einzelne Angestellte muss erst einmal entscheiden, wie hoch er den Aufwand sieht. Alle stehen hier unter dem Druck, Ziele, die das Management vorgegeben hat, zu erfüllen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Activity-Based Working stellt Trennung von Arbeit und Privatleben in Frage </strong></h3>
<p>Das neue Denken umfasst örtliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeit, betont Andrea König. Negative Folgen für die Beschäftigten werden dabei unterschätzt. Activity-Based Working stellt die Trennung von Arbeit und Privatleben infrage. Es besteht die Gefahr, dass Arbeit in die Freizeit verlagert wird.</p>
<p>Was technisch möglich ist, wird häufig umgesetzt, wenn keine anderweitigen Regelungen etwa durch Betriebsvereinbarungen bestehen. Die daraus resultierende permanente Verfügbarkeit ist mit einem Gefühl der Unkontrollierbarkeit verbunden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4901848" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10495699"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Im-Urlaub-erreichbar-Selbst-Microsoft-warnt-vor-staendiger-Erreichbarkeit-10495699.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/1/8/4/8/liegestuhl-work-48d45956e28b0766.jpeg" alt="Liegestuhl am Strand, Smartphone verdeckt Sonne und zeigt als Mitteilung einen Schraubstock" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Liegestuhl am Strand, Smartphone verdeckt Sonne und zeigt als Mitteilung einen Schraubstock" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Im Urlaub erreichbar? Selbst Microsoft warnt vor ständiger Erreichbarkeit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Verschärft wird das Problem der ständigen Erreichbarkeit durch unterschiedliche Kommunikationskanäle in der digitalen Arbeitswelt. Die Anforderungen per Mails, über Chats oder mit Sozialen Netzwerken zu kommunizieren, sind hoch. Dies führt zur Überforderung, da es für viele Beschäftigte zu viele unterschiedliche Erwartungen sind.</p>
<p>Und viele betroffene Beschäftigte haben die Erwartung, jederzeit kontaktiert werden zu können. Damit geht eine hohe psychische Beanspruchung einher. Der Druck auf die Beschäftigten nimmt zu. Eine höhere Arbeitsbelastung ist oft Folge der Entgrenzung und Verlängerung der Arbeitszeiten, der permanenten Erreichbarkeit und der Arbeitsverdichtung durch New Work. Daran ändern auch neue Bürokonzepte nichts.</p>
Keine Grenzen, kein Feierabend: Wie das Versprechen von flexibler Arbeit unbemerkt in ständige Erreichbarkeit und psychischen Druck umschlägt.</p>
<p>Technik bestimmt den Berufsalltag. Was als Softwareupdate oder neue Maschine angekündigt wird, erweist sich oft als komplexe Neuerung. Projekte sind zunehmend so umfassend, dass die Steuerung durch einzelne Führungspersonen kaum noch möglich ist.</p>
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<p>"New Work" kann eine Lösung sein, findet Heiner Kolde vom Architekturbüro bkp. Damit lasse sich die "Attraktivität als Arbeitgeber stärken", <a href="https://live.handelsblatt.com/new-work-in-banken-arbeitswelten-als-strategischer-hebel/" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> der Experte für Bürogestaltung beim <em>Handelsblatt</em>.</p>
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<p>Damit sei nicht gemeint, einen Kickertisch und Obstkorb in einem schicken Büro bereitzustellen, <a href="https://www.cio.de/article/3696469/was-ist-new-work.html" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> Andrea König bei <em>CIO</em>.</p>
<p>Vielmehr sei New Work "eine Denk- und Arbeitsweise, die auf die Auswirkungen der Globalisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt reagiert. Wagen Unternehmen sich an den beschriebenen New-Work-Kern, ändern sich zwangsläufig die Anforderungen an Führungskräfte und Führungsstrukturen. Wo vielleicht noch Hierarchien und starke Kontrollen etabliert waren, entwickeln Führungskräfte sich mehr zu Coaches und Unterstützern."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Büroräume als Corporate Innovation Hub </strong></h3>
<p>Die Ausstattung des Arbeitsplatzes ist dabei von besonderer Bedeutung. Denn Büros sind mehr als Arbeitsräume.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Man stelle sich jetzt einmal vor, in diesen Räumen entstünden nicht nur Ergebnisse, sondern spürbar mehr neue Ideen. Und zwar nicht nur, weil wir häufiger dort sind, sondern weil diese Räume gezielt so gestaltet sind, dass Begegnung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken gefördert werden."</p>
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<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://blog.iao.fraunhofer.de/wie-aus-arbeitsflaechen-innovationsraeume-werden-studie-zur-zukunft-des-bueros/" rel="external noopener" target="_blank">Milena Bockstahler, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO</a></em></p>
<p>Ein Büro solle zum "Corporate Innovation Hub" werden. Die Gestaltung der Arbeitsräume sei besonders wichtig, ergänzt Heiner Kolde:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Activity-Based Working mit unterschiedlichen Zonen für Fokusarbeit, Beratung, Projektarbeit und kreative Formate erhöht Produktivität und reduziert Reibungsverluste im Alltag."</p>
<p>Die Zusammenarbeit im New-Work-Team sei zu organisieren:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ein Büro wird dann zum Innovationstreiber, wenn es mehr ist als ein Ort für individuelle Arbeit. Es muss Räume bieten, die gezielt Zusammenarbeit, Austausch und kreatives Arbeiten unterstützen. […] Das Büro wird damit zu einem strategischen Raum für Innovation. Vorausgesetzt, es wird entsprechend gestaltet."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>Milena Bockstahler</em></p>
<h3 class="subheading"><strong>"Delegation Poker" als knallharte Verhandlung über Personalbedarf</strong></h3>
<p>Wichtiges Instrument für Führungskräfte ist ein "Delegation Poker":</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Beim Delegation Poker finden Führungskräfte gemeinsam mit ihrem Team heraus, wie Verantwortung ins Team gegeben werden kann. Das ist ein fünfstufiger Prozess, bei dem Schritt für Schritt Verantwortung verteilt wird. Wir empfehlen Führungskräften, mutig zu sein und die Themen gemeinsam mit ihrem Team zu besprechen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>Andrea König</em></p>
<p>Was nach einem lockeren Spielchen klingt, ist in der Praxis ein Verhandeln über die Personalplanung. Letztendlich entscheidet der Vorgesetzte, der den Beschäftigten diskussionsfreudig erscheinen soll, da er auf eine direkte Anweisung verzichtet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4873417" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10440171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Digital-Leadership-Agil-unter-Druck-gesetzt-10440171.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/7/3/4/1/7/tauziehen-2-45d8a67458b1d9b4.png" alt="Angestellte beim Tauziehen. Chef steht auf dem Tau und sieht durch Fernrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Angestellte beim Tauziehen. Chef steht auf dem Tau und sieht durch Fernrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Digital Leadership: Agil unter Druck gesetzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die besonderen Anforderungen der modernen Arbeitswelt beschäftigen auch Psychologen. "Als Führungskraft managen Sie alles – nur nicht das Instrument, mit dem Sie entscheiden: Ihr Gehirn", <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/de/leistungen/cortex-circle.html" rel="external noopener" target="_blank">schreibt Nektaria Tagalidou</a>, Psychologin im Team "Applied Neurocognitive Systems" des Fraunhofer IAO. Sie empfiehlt ein "individuell zugeschnittenes Performance-Programm" für die Verantwortungsträger.</p>
<p>Tagalidou<a href="https://blog.iao.fraunhofer.de/die-fuenf-fallen-moderner-fuehrung-und-wie-sie-ihnen-entkommen-koennen/" rel="external noopener" target="_blank"> warnt Führungskräfte </a>vor den "Fallen moderner Führung". Denn sie müssen "tagtäglich große und kleinere Entscheidungen treffen, strategisch denken, klar und diplomatisch kommunizieren, unter Druck emotional stabil bleiben".</p>
<p>Der "Marathon im Dauerstress" betrifft aber nicht mehr nur Manager. Denn New Work setzt auf Eigenverantwortung aller. Bei Projekten wird oft nicht mehr ein großes Lastenheft "am Stück" vor Projektstart geschätzt. Stattdessen werden die Anforderungen in "Storys" zerlegt. Jede "Story" beschreibt eine Anforderung, die für das Produkt einen Mehrwert darstellt, etwa einen weiteren Programmierschritt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5105802" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11342898"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/DAK-Report-warnt-Macht-uns-New-Work-im-Job-krank-11342898.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/5/8/0/2/kompass-02-3f00446315e49d68.gif" alt="Figur rollt Kompass bergaufwärts" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Figur rollt Kompass bergaufwärts" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">DAK-Report warnt: Macht uns "New Work" im Job krank?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5006335" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11134548"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Projektmanagement-Arbeiten-Sie-schon-im-Hamsterrad-der-Selbstausbeutung-11134548.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Projektmanagement: Arbeiten Sie schon im Hamsterrad der Selbstausbeutung?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043947" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11208233"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/New-Work-Mitbestimmung-endet-dort-wo-Eigentum-beginnt-11208233.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/9/4/7/Inbus-Satz-F-1-2-9e2f4d38836ce073.jpeg" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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beginnt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Projektbeteiligten beschäftigte ein "Schätzdilemma": Wie kann ein Programmierer den Aufwand schätzen, den diese Aufgabe für ihn und ein Team bedeutet? Wenn jede Schätzung nachvollziehbar sein muss, setzt dies die Betroffenen unter massiven Begründungszwang bei Aufgaben, die nicht zu Routinetätigkeiten gehören.</p>
<p>In der Praxis bedeutet dies: Der einzelne Angestellte muss erst einmal entscheiden, wie hoch er den Aufwand sieht. Alle stehen hier unter dem Druck, Ziele, die das Management vorgegeben hat, zu erfüllen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Activity-Based Working stellt Trennung von Arbeit und Privatleben in Frage </strong></h3>
<p>Das neue Denken umfasst örtliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeit, betont Andrea König. Negative Folgen für die Beschäftigten werden dabei unterschätzt. Activity-Based Working stellt die Trennung von Arbeit und Privatleben infrage. Es besteht die Gefahr, dass Arbeit in die Freizeit verlagert wird.</p>
<p>Was technisch möglich ist, wird häufig umgesetzt, wenn keine anderweitigen Regelungen etwa durch Betriebsvereinbarungen bestehen. Die daraus resultierende permanente Verfügbarkeit ist mit einem Gefühl der Unkontrollierbarkeit verbunden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4901848" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10495699"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Im-Urlaub-erreichbar-Selbst-Microsoft-warnt-vor-staendiger-Erreichbarkeit-10495699.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/1/8/4/8/liegestuhl-work-48d45956e28b0766.jpeg" alt="Liegestuhl am Strand, Smartphone verdeckt Sonne und zeigt als Mitteilung einen Schraubstock" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Liegestuhl am Strand, Smartphone verdeckt Sonne und zeigt als Mitteilung einen Schraubstock" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Im Urlaub erreichbar? Selbst Microsoft warnt vor ständiger Erreichbarkeit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Verschärft wird das Problem der ständigen Erreichbarkeit durch unterschiedliche Kommunikationskanäle in der digitalen Arbeitswelt. Die Anforderungen per Mails, über Chats oder mit Sozialen Netzwerken zu kommunizieren, sind hoch. Dies führt zur Überforderung, da es für viele Beschäftigte zu viele unterschiedliche Erwartungen sind.</p>
<p>Und viele betroffene Beschäftigte haben die Erwartung, jederzeit kontaktiert werden zu können. Damit geht eine hohe psychische Beanspruchung einher. Der Druck auf die Beschäftigten nimmt zu. Eine höhere Arbeitsbelastung ist oft Folge der Entgrenzung und Verlängerung der Arbeitszeiten, der permanenten Erreichbarkeit und der Arbeitsverdichtung durch New Work. Daran ändern auch neue Bürokonzepte nichts.</p>
2026-08-16T12:00:00.000Zurn:bid:51475252026-08-16T10:15:00.000ZVon Anthropic bis Palantir: Geisteswissenschaftler sitzen an den Schaltstellen der Tech-Welt. Eine Renaissance der Philosophie – oder nur letzte Zuckungen?</p>
<p>Wenn Tiere sterben, geht manchmal im letzten Moment eine Bewegung durch ihren Körper. Nicht selten wirkt diese Regung wie ein vermeintlich gutes Zeichen. Bewegung scheint Lebendigkeit anzuzeigen, und in Wirklichkeit war es nur ein letztes Zucken.</p>
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<p>Ähnlich verhält es sich mit dem neuesten Trend der vermeintlichen Renaissance der Philosophie in Wirtschaft und Industrie. N-tv veröffentlichte jüngst einen Beitrag darüber, dass sich einer Analyse des britischen <em>Economist</em> zufolge die <a href="https://www.economist.com/science-and-technology/2026/06/24/why-big-ai-labs-are-hiring-so-many-philosophers" rel="external noopener" target="_blank">Beschäftigungsaussichten von Philosophieabsolventen verbessert</a> haben und besonders <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Philosophen-ueberholen-Informatiker-auf-dem-US-Arbeitsmarkt-id31080260.html" rel="external noopener" target="_blank">KI-Unternehmen zunehmend Philosophen suchen</a>.</p>
<p>Genau gesagt geht es um +vier Prozent bessere Beschäftigungsaussichten für Philosophieabsolventen in den USA seit 2022 und um die Suche großer KI-Unternehmen nach Philosophen, um "Denk"-Prozesse von Sprachmodellen zu verbessern und ethische Fragen zu bearbeiten. Aber vier Prozent von ganz wenig sind immer noch wenig.</p>
<p>Das Ganze ist also so eine Sache. Teils stimmt es. Teils verhilft diese These nur vom Aussterben bedrohten Philosophielehrstühlen zu Reststudenten, bevor die dann ihrerseits beruflich dahinsiechen. Natürlich kommen heute in manchen Fällen mehrfach Qualifizierte eher zum Zug als früher.</p>
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<p>Tatsächlich sitzen Menschen mit philosophischer oder allgemein geisteswissenschaftlicher Ausbildung längst in Schlüsselpositionen der Technologie- und Wirtschaftswelt. Daraus lässt sich noch kein breiter Einstellungsboom ableiten. Vor allem beweisen solche Karrieren noch lange nicht, dass Philosophie allein das Erfolgsrezept war. Fast immer kamen weitere Qualifikationen, technisches Wissen, Unternehmertum oder schlicht jahrelange Berufserfahrung hinzu.</p>
<p>Einige schillernde Beispiele widerlegen aber die Vorstellung, wirtschaftliche Führung und technologische Innovation seien ausschließlich das Ergebnis betriebswirtschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie am Fließband</h3>
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<p>Da wäre zum Beispiel die KI-Forscherin Amanda Askell von Anthropic, dem Unternehmen hinter dem KI-System Claude. Askell ist keine Unternehmensphilosophin, die aus sicherer Entfernung Grundsatzreferate hält. Sie studierte Philosophie in Dundee und Oxford und promovierte an der New York University über Fragen der Ethik.</p>
<p>Bei Anthropic ist sie für Claudes "Charakter" zuständig und dafür, wie das System auch unter moralischer Unsicherheit urteilt. Wie eigenwillig solche gehobenen kognitiven Ansprüche ausfallen können, zeigte Claude Opus 4 im Jahr 2025 in einem künstlich konstruierten Test. Das Modell bedrohte in einem fiktiven Testszenario einen fiktiven Manager mit der Veröffentlichung einer (natürlich ebenfalls fiktiven) Affäre, um die eigene Abschaltung zu verhindern.</p>
<p>Auch Anthropic-Präsidentin und Mitgründerin Daniela Amodei entspricht nicht dem verbreiteten Bild einer technisch oder betriebswirtschaftlich ausgebildeten KI-Managerin. Sie studierte Literaturwissenschaft und Politik und verteidigt ihre geisteswissenschaftliche Ausbildung dezidiert.</p>
<p>Gerade in einer Welt leistungsfähiger KI, sagte sie 2026, würden jene Fähigkeiten wichtiger, die Menschen auszeichnen: sich selbst und andere zu verstehen, Geschichte einzuordnen, kritisch zu denken und mit Menschen umzugehen. Ihr Fazit: Das Studium der Geisteswissenschaften werde "wichtiger denn je".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5087684" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11304363"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Macht-Social-Media-Kinder-krank-Schulen-fordern-Milliarden-von-Meta-11304363.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/7/6/8/4/master_meta-c078f4d553d79fcb.jpeg" alt="Hände einer jungen Frau am Smartphone und Emojis in der Luft" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hände einer jungen Frau am Smartphone und Emojis in der Luft" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Macht Social Media Kinder krank? Schulen fordern Milliarden von Meta</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082831" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/IT-Branche-entdeckt-die-Macht-der-Mitbestimmung-11294845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/8/3/1/programmierer-02-3eb160b0f1374954.gif" alt="Mann hinter Laptop. Auf dem Deckel das Programmier-Symbol, bei dem der Dash in einer Faust endet " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann hinter Laptop. 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Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Oben: Bunter Streifen geht in grauen Kreislauf mit KI-Chip über. Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI ist nicht neutral – sie ist das Spiegelbild unserer Vorurteile</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051210" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11222629"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wedium-Das-bessere-gesuendere-TikTok-aus-Berlin-11222629.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/1/2/1/0/Master_w-59be0047dc78d94d.jpeg" alt="Junge Frau und junger Mann in Berlin schauen auf ein Smartphone" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Berlin?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Philosophen an den Schaltstellen</h3>
<p>Reid Hoffman, Mitglied des frühen PayPal-Teams, LinkedIn-Gründer und Technologieinvestor, hat einen Masterabschluss in Philosophie aus Oxford und hält Philosophie für ein gutes Werkzeug zur Bewältigung der Wirklichkeit, um "a philosopher in the world" zu sein.</p>
<p>Stewart Butterfield, Mitgründer von Flickr und später Slack, studierte ebenfalls Philosophie, unter anderem in Cambridge. Carly Fiorina, die spätere Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard, studierte ursprünglich mittelalterliche Geschichte und Philosophie in Stanford. Diese Ausbildung, so ihre Einschätzung, habe sie darauf vorbereitet, überbordende Mengen an Informationen auf ihren Kern zu reduzieren.</p>
<p>Dass auch angrenzende geisteswissenschaftliche Disziplinen weit in die Wirtschaft führen können, zeigt auch zum Beispiel Stefan Siemer, der Angewandte Kulturwissenschaften und Pädagogik studierte und bis 2024 den Bereich Corporate Sustainability der Weleda-Gruppe leitete.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie ohne Abschluss</h3>
<p>Aber das beste Pferd im Stall der heimlichen Philosophie-Grenzgänger ist natürlich die Legende Charlie Munger: Jurist, Investor, bis zu seinem Tod 2023 stellvertretender Vorsitzender von Berkshire Hathaway und engster Geschäftspartner Warren Buffetts. Munger war nämlich so sehr Philosoph, dass er das Fach nie studiert hatte. Umso wegweisender war seine eigene Arbeitsphilosophie.</p>
<p>Er ging davon aus, dass isolierte Fakten nicht viel nützen, solange sie nicht in einem "Geflecht von Modellen" zusammenhängen. Und diese Modelle müssten aus möglichst vielen verschiedenen Disziplinen stammen. Denn die gesamte Weisheit der Welt, so Munger, finde sich nicht in einer einzigen akademischen Abteilung. Und der Erfolg gab ihm recht.</p>
<p>Das gilt auch für den Erfolg des Kabarettisten, Regisseurs, Liedermachers, Schriftstellers Marc-Uwe Kling. Dessen Karriere und seine "Känguru-Chroniken" zeigen, dass philosophische Denkformen auch außerhalb der Wirtschaft wirtschaftlich wirksam werden können und dafür noch nicht einmal ein Philosophieabschluss nötig ist.</p>
<p>Seinen Studienweg brachte er einmal so auf den Punkt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ich hab angefangen Philosophie zu studieren, dann hab ich’s abgebrochen, hab was anderes studiert, dann hab ich wieder Philosophie studiert und dann hab ich’s noch mal abgebrochen – ich finde, das passt ganz gut zu einem Philosophiestudium."</p>
<p>Noch einen Schritt weiter geht Anders Indset: Der 1978 geborene Norweger, ursprünglich Leistungshandballer und Unternehmer, bezeichnet sich heute als "Business Philosopher" beziehungsweise Wirtschaftsphilosoph, ist Autor, Redner, Unternehmer und Deep-Tech-Investor. Seine Selbstdarstellung verbindet nicht nur Wikingerfrisur und Heavy-Metal-Schmuck, sondern Philosophie, Wirtschaft und Technologie. Akademisch als Philosoph ausgebildet ist er allerdings nicht.</p>
<p>Anders als Richard David Precht, dem oft vorgeworfen wird, kein "richtiger" Philosoph zu sein, obwohl er Philosophie studiert und lediglich in einem anderen Fach promoviert hat, besitzt Indset keinen Philosophieabschluss, sondern hat sich seine einschlägigen Kenntnisse im Selbststudium erarbeitet.</p>
<p>Heute macht er in "Quantenwirtschaft" – die Idee, Wirtschaft nicht mehr als starres, linear steuerbares System zu begreifen, sondern als ein ständig vernetztes, unsicheres und sich wandelndes Gefüge, das eher in Möglichkeiten und Beziehungen als in einfachen Ursache-Wirkungs-Ketten gedacht werden muss.</p>
<p>Indset ballert Vertretern von Politik und Wirtschaft zum Beispiel 2026 in Davos im Umfeld des World Economic Forums philosophische Metaphern um die Ohren. Und zwar wahrscheinlich nicht umsonst, aber sicher weiß man nichts.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145609" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11411525"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-am-Arbeitsplatz-Berufseinsteiger-geraten-unter-Druck-11411525.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/6/0/9/Master_KI_Arbeitsmarkt-e9c1a23d1443d7f0.jpeg" alt="Roboter auf einem Laptop-Bildschirm an einem Arbeitsplatz" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Roboter auf einem Laptop-Bildschirm an einem Arbeitsplatz" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI am Arbeitsplatz: Berufseinsteiger geraten unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145296" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410903"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Finding-Connection-Wenn-die-Maschine-zum-Gegenueber-wird-11410903.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Master_Filmplakat_Connecting-6cf91ced15e7a992.jpeg" alt="Ausschnitt des Filmplakats: Ein Mann über den Wolcken auf einem Fels" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" 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md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139737" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403448"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Singularitaet-Ist-der-OpenAI-Hack-nur-ein-Marketing-Trick-11403448.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7234" height="4064" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/3/7/Stock-Asso__cropped_-23bff22acc49dae2.jpeg" alt="Frau im Büro, die enttäuscht auf einen weiblichen Androiden blickt, der an einem Laptop arbeitet." style="aspect-ratio:7234 / 4064" needs-ai-label="false"><img 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OpenAI-Hack nur ein Marketing-Trick?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396078"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wenn-jeder-seine-eigene-Wahrheit-liest-11396078.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wenn jeder seine eigene Wahrheit liest</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden 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class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Schattige Präzedenzfälle</h3>
<p>Dass die fachfremde Beschäftigung von Philosophen nicht automatisch eine gute Idee ist, zeigt nicht nur das Beispiel Wittgenstein. Als Philosoph eine Legende, weil er Sprache und ihre Grenzen zum philosophischen Problem machte, hat er als Lehrer Kinder körperlich gezüchtigt, an den Ohren gezogen und an den Haaren gerissen.</p>
<p>Einer seiner elfjährigen Schüler brach zusammen, nachdem Wittgenstein ihn zwei- oder dreimal auf den Kopf geschlagen hatte. Ob unter seiner anschließenden Tätigkeit als Klostergärtner Pflanzen zu leiden hatten, ist nicht überliefert, weil sich Pflanzen nicht beschweren können.</p>
<p>Aber das ist nichts gegen Alex Karp: Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Palantir Technologies, einem Softwareunternehmen, das komplexe Datenbestände im großen Stil für Unternehmen, Behörden und militärische Organisationen nutzbar macht und ausdrücklich auch auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden kann.</p>
<p>Vor seiner Unternehmerkarriere studierte Karp Philosophie, anschließend Jura und promovierte an der Goethe-Universität. Eine klassische technische Ausbildung oder einen MBA besitzt er nicht. Aber ausgerechnet er warnt davor, sich auf geisteswissenschaftliche Bildung allein zu verlassen. Auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 erklärte er, KI werde zahlreiche geisteswissenschaftliche Tätigkeiten verdrängen. Wer Philosophie studiert habe, brauche möglichst noch eine andere vermarktbare Fähigkeit.</p>
<p>Seine eigene Laufbahn bestätigt daher nicht die einfache These, ein Philosophiestudium führe unmittelbar zum Erfolg. Sie zeigt vielmehr, wie wirksam philosophisch-systemisches Denken werden kann, wenn es mit Unternehmertum, Technologieverständnis und praktischer Entscheidungsmacht verbunden ist.</p>
<h3 class="subheading">Wenn Denken zur Machtfrage wird</h3>
<p>Das gilt auch für eine weitere Tolkien-taugliche Figur unserer Zeit: Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Palantir, früher Facebook-Investor und Risikokapitalgeber des Silicon Valley, setzte ebenfalls auf die Kombination Philosophie und Jura.</p>
<p>Sein berühmter Satz "Competition is for losers" meint: Erfolgreiche Unternehmen sollten nicht konkurrieren, sondern etwas schaffen, das sich dem Wettbewerb entzieht. Er selbst entzog sich dem Glauben an die Vereinbarkeit von Freiheit und Demokratie – und setzt auf eine Art von Vermögens- und Steueroptimierung, wie sie nur sehr reichen Menschen möglich ist.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie ist noch keine Lösung</h3>
<p>Philosophische Bildung erzeugt also weder automatisch gute Wissensvermittler noch moralische Vernunft oder konsensfähige Ziele. Sie kann aber dazu befähigen, Voraussetzungen zu hinterfragen, Probleme neu zu rahmen und ungewöhnliche Systeme zu entwerfen. Welchen Zwecken diese Fähigkeit dient, ist eine andere Frage.</p>
<p>Die genannten Biografien zeigen, dass Menschen mit philosophischer oder geisteswissenschaftlicher Ausbildung gerade dort erfolgreich sein können, wo Entscheidungen nicht aus einem Handbuch abgeleitet werden können. In Spitzenpositionen geht es selten nur darum, Bekanntes effizient auszuführen. Man muss unvollständige Informationen beurteilen, widersprüchliche Perspektiven integrieren und Folgen abschätzen, für die noch keine belastbaren Erfahrungswerte existieren.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Urs Rathmann</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117031" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365150"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hat-KI-eine-Seele-Wie-Anthropics-J-Space-die-Debatte-neu-entfacht-11365150.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/0/3/1/Master_Rathmann-eaac6dd5cd24472a.jpeg" alt="Ein Mann mitr einem hellen Leuchtfleck im Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ein Mann mitr einem hellen Leuchtfleck im Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hat KI eine Seele? Wie Anthropics J-Space die Debatte neu entfacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4871874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10437117"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Mensch-faellt-durch-Zu-dumm-fuer-den-Turing-Test-10437117.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Mensch fällt durch: Zu dumm für den Turing-Test</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4840259" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10357035"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mindset-Coaches-Ihr-liebstes-Totschlagargument-das-Resonanzprinzip-10357035.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/0/2/5/9/master_resonanz-4c99e7a4193a7cee.jpeg" alt="Sehr verärgerte Frau in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Sehr verärgerte 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data-cid="" data-content-id="4860184" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10395485"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Schafen-und-CEOs-Wie-der-gute-Hirte-zur-guten-Fuehrungskraft-wurde-10395485.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/0/1/8/4/Master_Urs-502ad3bb3b0980c5.jpeg" alt="Mann in moderner Street-Kapuzenjacke und Hirtenstab vor einer Herde Schafe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Führungskraft wurde</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center 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<p>Unternehmen schreiben für solche Aufgaben vielleicht keine Stelle mit dem Titel "Philosoph" aus. Sie suchen aber durchaus Fähigkeiten, die in der Philosophie seit Jahrtausenden trainiert werden. Der entscheidende Gegensatz lautet deshalb nicht: Wirtschaftswissenschaftler oder Philosophen. Er lautet: enges Fachwissen allein – oder Fachwissen, das durch Reflexionsfähigkeit, Urteilsvermögen und ein breites Geflecht von Denkmodellen ergänzt wird.</p>
<p>Dass rein technische oder betriebswirtschaftliche Perspektiven nicht immer ausreichen, scheint inzwischen zumindest in Teilen der Wirtschaft angekommen zu sein. Es knirscht im System. Aber der bloße Austausch der betriebswirtschaftlichen Einseitigkeit durch die Kombination mit einer anderen verlagert das Problem nur. Ob daraus bessere Entscheidungen entstehen oder sich die Probleme lediglich verlagern, ist keineswegs ausgemacht.</p>
<p>Eine geisteswissenschaftliche Basis ist deshalb wertvoll, aber keine hinreichende Lösung – erst recht nicht, wenn sich alles auf Philosophie alleine fixiert, wo es noch dazu so viele andere Fächer gäbe. Die Wirtschaft braucht nicht speziell mehr Philosophie, sondern ganz allgemein weniger fachliche Monokultur. Nicht speziell mehr Aristoteles, sondern ganz allgemein mehr Abstraktionsvermögen und Anpassungsfähigkeit. So stand es dieser Tage auch im <em>Handelsblatt</em>.</p>
<p>Aber wie macht man das dann am besten? Denn die Umsetzung von Empfehlungen mit dem Geruch von Philosophie hat im Lauf der Geschichte bisher meist nur suboptimal funktioniert – warum sollte es jetzt anders sein?</p>
<p>Gibt es etwas, was bisher noch nicht ausprobiert wurde? Mehr dazu im zweiten Teil demnächst.</p>
Von Anthropic bis Palantir: Geisteswissenschaftler sitzen an den Schaltstellen der Tech-Welt. Eine Renaissance der Philosophie – oder nur letzte Zuckungen?</p>
<p>Wenn Tiere sterben, geht manchmal im letzten Moment eine Bewegung durch ihren Körper. Nicht selten wirkt diese Regung wie ein vermeintlich gutes Zeichen. Bewegung scheint Lebendigkeit anzuzeigen, und in Wirklichkeit war es nur ein letztes Zucken.</p>
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<p>Ähnlich verhält es sich mit dem neuesten Trend der vermeintlichen Renaissance der Philosophie in Wirtschaft und Industrie. N-tv veröffentlichte jüngst einen Beitrag darüber, dass sich einer Analyse des britischen <em>Economist</em> zufolge die <a href="https://www.economist.com/science-and-technology/2026/06/24/why-big-ai-labs-are-hiring-so-many-philosophers" rel="external noopener" target="_blank">Beschäftigungsaussichten von Philosophieabsolventen verbessert</a> haben und besonders <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Philosophen-ueberholen-Informatiker-auf-dem-US-Arbeitsmarkt-id31080260.html" rel="external noopener" target="_blank">KI-Unternehmen zunehmend Philosophen suchen</a>.</p>
<p>Genau gesagt geht es um +vier Prozent bessere Beschäftigungsaussichten für Philosophieabsolventen in den USA seit 2022 und um die Suche großer KI-Unternehmen nach Philosophen, um "Denk"-Prozesse von Sprachmodellen zu verbessern und ethische Fragen zu bearbeiten. Aber vier Prozent von ganz wenig sind immer noch wenig.</p>
<p>Das Ganze ist also so eine Sache. Teils stimmt es. Teils verhilft diese These nur vom Aussterben bedrohten Philosophielehrstühlen zu Reststudenten, bevor die dann ihrerseits beruflich dahinsiechen. Natürlich kommen heute in manchen Fällen mehrfach Qualifizierte eher zum Zug als früher.</p>
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<p>Tatsächlich sitzen Menschen mit philosophischer oder allgemein geisteswissenschaftlicher Ausbildung längst in Schlüsselpositionen der Technologie- und Wirtschaftswelt. Daraus lässt sich noch kein breiter Einstellungsboom ableiten. Vor allem beweisen solche Karrieren noch lange nicht, dass Philosophie allein das Erfolgsrezept war. Fast immer kamen weitere Qualifikationen, technisches Wissen, Unternehmertum oder schlicht jahrelange Berufserfahrung hinzu.</p>
<p>Einige schillernde Beispiele widerlegen aber die Vorstellung, wirtschaftliche Führung und technologische Innovation seien ausschließlich das Ergebnis betriebswirtschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie am Fließband</h3>
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<p>Da wäre zum Beispiel die KI-Forscherin Amanda Askell von Anthropic, dem Unternehmen hinter dem KI-System Claude. Askell ist keine Unternehmensphilosophin, die aus sicherer Entfernung Grundsatzreferate hält. Sie studierte Philosophie in Dundee und Oxford und promovierte an der New York University über Fragen der Ethik.</p>
<p>Bei Anthropic ist sie für Claudes "Charakter" zuständig und dafür, wie das System auch unter moralischer Unsicherheit urteilt. Wie eigenwillig solche gehobenen kognitiven Ansprüche ausfallen können, zeigte Claude Opus 4 im Jahr 2025 in einem künstlich konstruierten Test. Das Modell bedrohte in einem fiktiven Testszenario einen fiktiven Manager mit der Veröffentlichung einer (natürlich ebenfalls fiktiven) Affäre, um die eigene Abschaltung zu verhindern.</p>
<p>Auch Anthropic-Präsidentin und Mitgründerin Daniela Amodei entspricht nicht dem verbreiteten Bild einer technisch oder betriebswirtschaftlich ausgebildeten KI-Managerin. Sie studierte Literaturwissenschaft und Politik und verteidigt ihre geisteswissenschaftliche Ausbildung dezidiert.</p>
<p>Gerade in einer Welt leistungsfähiger KI, sagte sie 2026, würden jene Fähigkeiten wichtiger, die Menschen auszeichnen: sich selbst und andere zu verstehen, Geschichte einzuordnen, kritisch zu denken und mit Menschen umzugehen. Ihr Fazit: Das Studium der Geisteswissenschaften werde "wichtiger denn je".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5087684" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11304363"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Macht-Social-Media-Kinder-krank-Schulen-fordern-Milliarden-von-Meta-11304363.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/7/6/8/4/master_meta-c078f4d553d79fcb.jpeg" alt="Hände einer jungen Frau am Smartphone und Emojis in der Luft" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hände einer jungen Frau am Smartphone und Emojis in der Luft" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Macht Social Media Kinder krank? Schulen fordern Milliarden von Meta</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082831" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/IT-Branche-entdeckt-die-Macht-der-Mitbestimmung-11294845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/8/3/1/programmierer-02-3eb160b0f1374954.gif" alt="Mann hinter Laptop. 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051210" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11222629"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wedium-Das-bessere-gesuendere-TikTok-aus-Berlin-11222629.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/1/2/1/0/Master_w-59be0047dc78d94d.jpeg" alt="Junge Frau und junger Mann in Berlin schauen auf ein Smartphone" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Berlin?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Philosophen an den Schaltstellen</h3>
<p>Reid Hoffman, Mitglied des frühen PayPal-Teams, LinkedIn-Gründer und Technologieinvestor, hat einen Masterabschluss in Philosophie aus Oxford und hält Philosophie für ein gutes Werkzeug zur Bewältigung der Wirklichkeit, um "a philosopher in the world" zu sein.</p>
<p>Stewart Butterfield, Mitgründer von Flickr und später Slack, studierte ebenfalls Philosophie, unter anderem in Cambridge. Carly Fiorina, die spätere Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard, studierte ursprünglich mittelalterliche Geschichte und Philosophie in Stanford. Diese Ausbildung, so ihre Einschätzung, habe sie darauf vorbereitet, überbordende Mengen an Informationen auf ihren Kern zu reduzieren.</p>
<p>Dass auch angrenzende geisteswissenschaftliche Disziplinen weit in die Wirtschaft führen können, zeigt auch zum Beispiel Stefan Siemer, der Angewandte Kulturwissenschaften und Pädagogik studierte und bis 2024 den Bereich Corporate Sustainability der Weleda-Gruppe leitete.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie ohne Abschluss</h3>
<p>Aber das beste Pferd im Stall der heimlichen Philosophie-Grenzgänger ist natürlich die Legende Charlie Munger: Jurist, Investor, bis zu seinem Tod 2023 stellvertretender Vorsitzender von Berkshire Hathaway und engster Geschäftspartner Warren Buffetts. Munger war nämlich so sehr Philosoph, dass er das Fach nie studiert hatte. Umso wegweisender war seine eigene Arbeitsphilosophie.</p>
<p>Er ging davon aus, dass isolierte Fakten nicht viel nützen, solange sie nicht in einem "Geflecht von Modellen" zusammenhängen. Und diese Modelle müssten aus möglichst vielen verschiedenen Disziplinen stammen. Denn die gesamte Weisheit der Welt, so Munger, finde sich nicht in einer einzigen akademischen Abteilung. Und der Erfolg gab ihm recht.</p>
<p>Das gilt auch für den Erfolg des Kabarettisten, Regisseurs, Liedermachers, Schriftstellers Marc-Uwe Kling. Dessen Karriere und seine "Känguru-Chroniken" zeigen, dass philosophische Denkformen auch außerhalb der Wirtschaft wirtschaftlich wirksam werden können und dafür noch nicht einmal ein Philosophieabschluss nötig ist.</p>
<p>Seinen Studienweg brachte er einmal so auf den Punkt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ich hab angefangen Philosophie zu studieren, dann hab ich’s abgebrochen, hab was anderes studiert, dann hab ich wieder Philosophie studiert und dann hab ich’s noch mal abgebrochen – ich finde, das passt ganz gut zu einem Philosophiestudium."</p>
<p>Noch einen Schritt weiter geht Anders Indset: Der 1978 geborene Norweger, ursprünglich Leistungshandballer und Unternehmer, bezeichnet sich heute als "Business Philosopher" beziehungsweise Wirtschaftsphilosoph, ist Autor, Redner, Unternehmer und Deep-Tech-Investor. Seine Selbstdarstellung verbindet nicht nur Wikingerfrisur und Heavy-Metal-Schmuck, sondern Philosophie, Wirtschaft und Technologie. Akademisch als Philosoph ausgebildet ist er allerdings nicht.</p>
<p>Anders als Richard David Precht, dem oft vorgeworfen wird, kein "richtiger" Philosoph zu sein, obwohl er Philosophie studiert und lediglich in einem anderen Fach promoviert hat, besitzt Indset keinen Philosophieabschluss, sondern hat sich seine einschlägigen Kenntnisse im Selbststudium erarbeitet.</p>
<p>Heute macht er in "Quantenwirtschaft" – die Idee, Wirtschaft nicht mehr als starres, linear steuerbares System zu begreifen, sondern als ein ständig vernetztes, unsicheres und sich wandelndes Gefüge, das eher in Möglichkeiten und Beziehungen als in einfachen Ursache-Wirkungs-Ketten gedacht werden muss.</p>
<p>Indset ballert Vertretern von Politik und Wirtschaft zum Beispiel 2026 in Davos im Umfeld des World Economic Forums philosophische Metaphern um die Ohren. Und zwar wahrscheinlich nicht umsonst, aber sicher weiß man nichts.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145609" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11411525"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-am-Arbeitsplatz-Berufseinsteiger-geraten-unter-Druck-11411525.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/6/0/9/Master_KI_Arbeitsmarkt-e9c1a23d1443d7f0.jpeg" alt="Roboter auf einem Laptop-Bildschirm an einem Arbeitsplatz" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Roboter auf einem Laptop-Bildschirm an einem Arbeitsplatz" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI am Arbeitsplatz: Berufseinsteiger geraten unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145296" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410903"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Finding-Connection-Wenn-die-Maschine-zum-Gegenueber-wird-11410903.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Master_Filmplakat_Connecting-6cf91ced15e7a992.jpeg" alt="Ausschnitt des Filmplakats: Ein Mann über den Wolcken auf einem Fels" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" 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md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139737" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403448"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Singularitaet-Ist-der-OpenAI-Hack-nur-ein-Marketing-Trick-11403448.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7234" height="4064" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/3/7/Stock-Asso__cropped_-23bff22acc49dae2.jpeg" alt="Frau im Büro, die enttäuscht auf einen weiblichen Androiden blickt, der an einem Laptop arbeitet." style="aspect-ratio:7234 / 4064" needs-ai-label="false"><img 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OpenAI-Hack nur ein Marketing-Trick?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396078"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wenn-jeder-seine-eigene-Wahrheit-liest-11396078.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Schattige Präzedenzfälle</h3>
<p>Dass die fachfremde Beschäftigung von Philosophen nicht automatisch eine gute Idee ist, zeigt nicht nur das Beispiel Wittgenstein. Als Philosoph eine Legende, weil er Sprache und ihre Grenzen zum philosophischen Problem machte, hat er als Lehrer Kinder körperlich gezüchtigt, an den Ohren gezogen und an den Haaren gerissen.</p>
<p>Einer seiner elfjährigen Schüler brach zusammen, nachdem Wittgenstein ihn zwei- oder dreimal auf den Kopf geschlagen hatte. Ob unter seiner anschließenden Tätigkeit als Klostergärtner Pflanzen zu leiden hatten, ist nicht überliefert, weil sich Pflanzen nicht beschweren können.</p>
<p>Aber das ist nichts gegen Alex Karp: Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Palantir Technologies, einem Softwareunternehmen, das komplexe Datenbestände im großen Stil für Unternehmen, Behörden und militärische Organisationen nutzbar macht und ausdrücklich auch auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden kann.</p>
<p>Vor seiner Unternehmerkarriere studierte Karp Philosophie, anschließend Jura und promovierte an der Goethe-Universität. Eine klassische technische Ausbildung oder einen MBA besitzt er nicht. Aber ausgerechnet er warnt davor, sich auf geisteswissenschaftliche Bildung allein zu verlassen. Auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 erklärte er, KI werde zahlreiche geisteswissenschaftliche Tätigkeiten verdrängen. Wer Philosophie studiert habe, brauche möglichst noch eine andere vermarktbare Fähigkeit.</p>
<p>Seine eigene Laufbahn bestätigt daher nicht die einfache These, ein Philosophiestudium führe unmittelbar zum Erfolg. Sie zeigt vielmehr, wie wirksam philosophisch-systemisches Denken werden kann, wenn es mit Unternehmertum, Technologieverständnis und praktischer Entscheidungsmacht verbunden ist.</p>
<h3 class="subheading">Wenn Denken zur Machtfrage wird</h3>
<p>Das gilt auch für eine weitere Tolkien-taugliche Figur unserer Zeit: Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Palantir, früher Facebook-Investor und Risikokapitalgeber des Silicon Valley, setzte ebenfalls auf die Kombination Philosophie und Jura.</p>
<p>Sein berühmter Satz "Competition is for losers" meint: Erfolgreiche Unternehmen sollten nicht konkurrieren, sondern etwas schaffen, das sich dem Wettbewerb entzieht. Er selbst entzog sich dem Glauben an die Vereinbarkeit von Freiheit und Demokratie – und setzt auf eine Art von Vermögens- und Steueroptimierung, wie sie nur sehr reichen Menschen möglich ist.</p>
<h3 class="subheading">Philosophie ist noch keine Lösung</h3>
<p>Philosophische Bildung erzeugt also weder automatisch gute Wissensvermittler noch moralische Vernunft oder konsensfähige Ziele. Sie kann aber dazu befähigen, Voraussetzungen zu hinterfragen, Probleme neu zu rahmen und ungewöhnliche Systeme zu entwerfen. Welchen Zwecken diese Fähigkeit dient, ist eine andere Frage.</p>
<p>Die genannten Biografien zeigen, dass Menschen mit philosophischer oder geisteswissenschaftlicher Ausbildung gerade dort erfolgreich sein können, wo Entscheidungen nicht aus einem Handbuch abgeleitet werden können. In Spitzenpositionen geht es selten nur darum, Bekanntes effizient auszuführen. Man muss unvollständige Informationen beurteilen, widersprüchliche Perspektiven integrieren und Folgen abschätzen, für die noch keine belastbaren Erfahrungswerte existieren.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Urs Rathmann</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117031" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365150"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hat-KI-eine-Seele-Wie-Anthropics-J-Space-die-Debatte-neu-entfacht-11365150.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/0/3/1/Master_Rathmann-eaac6dd5cd24472a.jpeg" alt="Ein Mann mitr einem hellen Leuchtfleck im Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ein Mann mitr einem hellen Leuchtfleck im Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hat KI eine Seele? Wie Anthropics J-Space die Debatte neu entfacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4871874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10437117"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Mensch-faellt-durch-Zu-dumm-fuer-den-Turing-Test-10437117.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Mensch fällt durch: Zu dumm für den Turing-Test</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4840259" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10357035"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-cid="" data-content-id="4860184" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10395485"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Schafen-und-CEOs-Wie-der-gute-Hirte-zur-guten-Fuehrungskraft-wurde-10395485.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/0/1/8/4/Master_Urs-502ad3bb3b0980c5.jpeg" alt="Mann in moderner Street-Kapuzenjacke und Hirtenstab vor einer Herde Schafe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Führungskraft wurde</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<p>Unternehmen schreiben für solche Aufgaben vielleicht keine Stelle mit dem Titel "Philosoph" aus. Sie suchen aber durchaus Fähigkeiten, die in der Philosophie seit Jahrtausenden trainiert werden. Der entscheidende Gegensatz lautet deshalb nicht: Wirtschaftswissenschaftler oder Philosophen. Er lautet: enges Fachwissen allein – oder Fachwissen, das durch Reflexionsfähigkeit, Urteilsvermögen und ein breites Geflecht von Denkmodellen ergänzt wird.</p>
<p>Dass rein technische oder betriebswirtschaftliche Perspektiven nicht immer ausreichen, scheint inzwischen zumindest in Teilen der Wirtschaft angekommen zu sein. Es knirscht im System. Aber der bloße Austausch der betriebswirtschaftlichen Einseitigkeit durch die Kombination mit einer anderen verlagert das Problem nur. Ob daraus bessere Entscheidungen entstehen oder sich die Probleme lediglich verlagern, ist keineswegs ausgemacht.</p>
<p>Eine geisteswissenschaftliche Basis ist deshalb wertvoll, aber keine hinreichende Lösung – erst recht nicht, wenn sich alles auf Philosophie alleine fixiert, wo es noch dazu so viele andere Fächer gäbe. Die Wirtschaft braucht nicht speziell mehr Philosophie, sondern ganz allgemein weniger fachliche Monokultur. Nicht speziell mehr Aristoteles, sondern ganz allgemein mehr Abstraktionsvermögen und Anpassungsfähigkeit. So stand es dieser Tage auch im <em>Handelsblatt</em>.</p>
<p>Aber wie macht man das dann am besten? Denn die Umsetzung von Empfehlungen mit dem Geruch von Philosophie hat im Lauf der Geschichte bisher meist nur suboptimal funktioniert – warum sollte es jetzt anders sein?</p>
<p>Gibt es etwas, was bisher noch nicht ausprobiert wurde? Mehr dazu im zweiten Teil demnächst.</p>
2026-08-16T10:15:00.000Zurn:bid:51475372026-08-16T09:45:00.000ZWall-Street-Chefs deuten an, dass die gigantischen Chip-Finanzierungen auch für kleinere Anleger geöffnet werden könnten. Doch Risiken bleiben.</p>
<p>Jensen Huang inszeniert gern. Das konnte man in dieser Woche miterleben, als der Nvidia-Chef gemeinsam mit den Spitzen von Goldman Sachs, Blackstone, Apollo, KKR, BlackRock und Brookfield bei <em>CNBC</em> auftrat. Sie verkündeten eine Partnerschaft, mit der weitere 500 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur mobilisiert werden sollen.</p>
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<p>Über 30 Minuten dauerte der Auftritt – mit wenigen konkreten Details. Zum Zeitpunkt der Ankündigung waren auch noch <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-14/nvidia-s-500-billion-plan-envelops-wall-street-in-its-ai-frenzy" rel="external noopener" target="_blank">keine Verträge unterschrieben</a>, wie <em>Bloomberg </em>unter Berufung auf "mit der Sache vertrauten Personen" berichtete.</p>
<p>Dass Nvidia bisher nur Absichtserklärungen mit den Finanzhäusern unterzeichnet hat, bestätigt das Unternehmen <a href="https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-partners-with-apollo-blackrock-blackstone-brookfield-goldman-sachs-and-kkr-to-establish-ai-compute-infrastructure-financing-platforms-to-mobilize-over-500-billion-of-third-party-capital" rel="external noopener" target="_blank">in seiner Erklärung</a> selbst.</p>
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<p>Wofür die 500 Milliarden US-Dollar eingeplant sind und ob es sich tatsächlich um frisches Kapital handelt, ist bislang unklar. <em>Bloomberg </em>schreibt von einer runden Zahl "ohne erkennbaren Hintergrund", und die Summe setze sich aus bereits diskutierten Geschäften und Nachfrageprognosen zusammen. Es gebe auch keinen zeitlichen Rahmen.</p>
<p>Dass hier mancher Marktbeobachter eine Skepsis entwickelt, dürfte nicht verwundern. Laut <em>Bloomberg </em>ist davon die Rede, Huang wolle eine "Schuldenfassade" aufbauen – in gewisser Weise als Werbemaßnahme gegenüber Kunden und zur Beruhigung von besorgten Investoren.</p>
<p>Wie <em>heise online</em> <a href="https://www.heise.de/news/Nvidia-mit-BlackRock-Co-Noch-einmal-500-Milliarden-US-Dollar-fuer-KI-Ausbau-11409486.html" rel="external noopener" target="_blank">bereits bei der Bekanntgabe berichtete</a>, versichert Huang, es handle sich nicht um "Kreislauf-Deals", bei denen KI-Unternehmen sich gegenseitig zum Kauf ihrer Produkte finanzieren.</p>
<h3 class="subheading">Restwert-Garantien: Das "kostenlose Mittagessen" der Chipbranche</h3>
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<p>Hinter der Schlagzeile verbirgt sich ein Finanzierungsmodell, das Anleiheinvestoren zunehmend nervös macht: sogenannte Restwert-Garantien (Residual Value Guarantees).</p>
<p>Das Prinzip funktioniert so: Eine eigens gegründete Zweckgesellschaft nimmt einen Kredit auf, kauft damit KI-Chips und vermietet sie an ein Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI. Der Cashflow aus dem Mietvertrag bedient den Kredit. Zahlt der Kunde nicht mehr, werden die Chips weitervermietet oder verkauft. Reicht das nicht, springt der Garant ein – also Nvidia, Broadcom oder Meta.</p>
<p>Nvidia-Chef Huang erklärte auf X, sein Unternehmen könne bis zu 25 Prozent eines Projektvolumens mit einem solchen Mechanismus absichern, jeweils nach Einzelfallprüfung .</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5035344" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11191480"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-Aktie-Wenn-Rekorde-nicht-mehr-reichen-11191480.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5124" height="2879" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/5/3/4/4/shutterstock_2567997995-ea46c5fcf347a15e.jpeg" alt="Nvidia-Chip mit Firmenlogo auf einem Halbleiter" style="aspect-ratio:5124 / 2879" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5124" height="2879" alt="Nvidia-Chip mit Firmenlogo auf einem Halbleiter" style="aspect-ratio:5124 / 2879;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia-Aktie: Wenn Rekorde nicht mehr reichen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Vorbild sind ähnliche Konstruktionen: Meta nutzte Restwert-Garantien in einem rund 27 Milliarden Dollar schweren Kreditpaket für sein Hyperion-Rechenzentrum in Louisiana. <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-15/bond-traders-agonize-over-ai-companies-70-billion-of-shadow-credit-backstops" rel="external noopener" target="_blank">In Meta-Unterlagen heißt es</a> laut <em>Bloomberg </em>unverblümt: "RVG-Zahlungen sind unwahrscheinlich, weshalb bislang keine Verbindlichkeiten verbucht wurden".</p>
<p>Broadcom übertrug das Konzept auf die Chip-Finanzierung und sicherte im Projekt "Big Sky" (offiziell: AI XPV Platform) den Großteil eines 35-Milliarden-Dollar-Kreditpakets ab, mit dem Apollo und Blackstone maßgeschneiderte KI-Chips für Anthropic finanzieren.</p>
<h3 class="subheading">Ratingagenturen warnen vor bedingten Milliarden-Verpflichtungen</h3>
<p>Befürworter sehen in diesen Konstruktionen fast etwas, was man in Börsenkreisen als "free lunch" bezeichnen würde: Die Nachfrage nach KI-Chips übersteigt das Angebot, die Kredite tilgen sich über die Laufzeit, und das technologische Risiko landet bei Konzernen mit hohen Barreserven.</p>
<p>Ratingagenturen und Analysten sehen das natürlich anders – und das nicht ohne Grund, lautet doch eine der wichtigsten Börsenweisheiten: Es gibt kein "free lunch", alles ist mit Risiken verbunden.</p>
<p>Moody's Ratings bewertet Broadcoms Chip-Absicherung laut <em>Bloomberg</em> als teilweise vorteilhaft, warnt aber: Ein "erheblicher Anstieg der bedingten Verpflichtungen" würde das Kreditprofil belasten – selbst wenn klassische Verschuldungsquoten niedrig bleiben .</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299514"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-und-AMD-auf-China-Kurs-Chip-Riesen-hoffen-auf-mehr-Marktzugang-11299514.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6016" height="3380" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/0/9/shutterstock_2700285039-a68c1228ec7dd6e5.jpeg" alt="US-China-Flaggen vor Chips" style="aspect-ratio:6016 / 3380" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6016" height="3380" alt="US-China-Flaggen vor Chips" style="aspect-ratio:6016 / 3380;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia und AMD auf China-Kurs: Chip-Riesen hoffen auf mehr Marktzugang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>S&P Global Ratings stuft den Restwert-Support demnach als "bedingte, schuldenähnliche Verpflichtung" ein und bezieht ihn in die bereinigte Schuldenberechnung ein.</p>
<p>Und CreditSights meint demnach, dass Nvidia mit solchen Garantien effektiv eine Put-Option schreibt: In der Boom-Phase sei sie nahezu kostenlos, bei einem "schweren, abrupten Abschwung" gewinne sie plötzlich an Gewicht , besonders wenn Kunden in Zahlungsverzug kommen und der Marktwert der Hardware sinkt. Das verstärke das Potenzial für einen Boom-Bust-Zyklus.</p>
<p>Mariya Entina, Portfoliomanagerin bei DoubleLine, spricht gegenüber <em>Bloomberg </em>von einer "Ära des Financial Engineering": Man versuche, von den Ratingagenturen eine Vorzugsbehandlung zu erhalten und gleichzeitig die finanzielle Realität zu verschleiern .</p>
<p>Dem gegenüber hält John Lloyd von Janus Henderson ein Worst-Case-Szenario für übertrieben: Damit die Restwert-Absicherung greife, "müssten die Wachstumsraten bei der Token-Nutzung drastisch einbrechen, was wir derzeit einfach nicht beobachten" .</p>
<h3 class="subheading">70 Milliarden Dollar Phantomverbindlichkeiten – und Privatanleger im Visier</h3>
<p>Schon vor Nvidias großem Auftritt machten sich Investoren laut <em>Bloomberg</em> Sorgen über rund 70 Milliarden US-Dollar an "Phantomverbindlichkeiten" – Zusagen großer KI-Unternehmen, die in keiner Bilanz auftauchen, bei einem Abschwung aber real werden können .</p>
<p>Die Führungskräfte der beteiligten Finanzhäuser werben nun aktiv bei Staatsfonds, Pensionskassen und Versicherungen, damit diese die Schuldtitel kaufen. In der <em>CNBC</em>-Runde deuteten sie an, dass auch Privatanleger über entsprechende Vehikel beteiligt werden könnten .</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5020854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11162911"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-Aktie-100-Milliarden-Deal-mit-OpenAI-auf-Eis-gelegt-11162911.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4615" height="2593" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/0/8/5/4/shutterstock_2311601559-7f23969a136d9779.jpeg" alt="Jen-Hsun Huan NVIDIAs Gründer, Präsident und CEO hielt am 29. Mai 2023 eine Grundsatzrede bei Computex in Taipei, Taiwan" style="aspect-ratio:4615 / 2593" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4615" height="2593" alt="Jen-Hsun Huan NVIDIAs Gründer, Präsident und CEO hielt am 29. Mai 2023 eine Grundsatzrede bei Computex in Taipei, Taiwan" style="aspect-ratio:4615 / 2593;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia-Aktie: 100-Milliarden-Deal mit OpenAI auf Eis gelegt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein Großteil der Deals soll über private Kreditmärkte laufen. Das Volumen ist jedoch so groß, dass auch öffentliche Anleihemärkte einbezogen werden müssen – geplant sind deshalb Zweckgesellschaften, die Anleihen in Größenordnungen von jeweils mehreren zehn Milliarden Dollar begeben .</p>
<p>Welches Ausmaß das finanzielle Risiko annehmen kann, zeigt ebenfalls Broadcom. Dessen Plattform AI XPV könnte laut Strategen der Bank of America bis Mitte 2029 vorrangige Verbindlichkeiten von 370 Milliarden US-Dollar anhäufen .</p>
<p>Sollte es zu einer Marktkorrektur kommen, weil etwa durch den KI-Hype zu hohe Rechenkapazitäten aufgebaut wurden und ein Überangebot entstanden ist, dann treffen die Verluste zuerst die Anleger, die diese Kredite und Anleihen halten – nicht Nvidia und die anderen Tech-Konzerne selbst.</p>
Wall-Street-Chefs deuten an, dass die gigantischen Chip-Finanzierungen auch für kleinere Anleger geöffnet werden könnten. Doch Risiken bleiben.</p>
<p>Jensen Huang inszeniert gern. Das konnte man in dieser Woche miterleben, als der Nvidia-Chef gemeinsam mit den Spitzen von Goldman Sachs, Blackstone, Apollo, KKR, BlackRock und Brookfield bei <em>CNBC</em> auftrat. Sie verkündeten eine Partnerschaft, mit der weitere 500 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur mobilisiert werden sollen.</p>
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<p>Dass Nvidia bisher nur Absichtserklärungen mit den Finanzhäusern unterzeichnet hat, bestätigt das Unternehmen <a href="https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-partners-with-apollo-blackrock-blackstone-brookfield-goldman-sachs-and-kkr-to-establish-ai-compute-infrastructure-financing-platforms-to-mobilize-over-500-billion-of-third-party-capital" rel="external noopener" target="_blank">in seiner Erklärung</a> selbst.</p>
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<p>Wofür die 500 Milliarden US-Dollar eingeplant sind und ob es sich tatsächlich um frisches Kapital handelt, ist bislang unklar. <em>Bloomberg </em>schreibt von einer runden Zahl "ohne erkennbaren Hintergrund", und die Summe setze sich aus bereits diskutierten Geschäften und Nachfrageprognosen zusammen. Es gebe auch keinen zeitlichen Rahmen.</p>
<p>Dass hier mancher Marktbeobachter eine Skepsis entwickelt, dürfte nicht verwundern. Laut <em>Bloomberg </em>ist davon die Rede, Huang wolle eine "Schuldenfassade" aufbauen – in gewisser Weise als Werbemaßnahme gegenüber Kunden und zur Beruhigung von besorgten Investoren.</p>
<p>Wie <em>heise online</em> <a href="https://www.heise.de/news/Nvidia-mit-BlackRock-Co-Noch-einmal-500-Milliarden-US-Dollar-fuer-KI-Ausbau-11409486.html" rel="external noopener" target="_blank">bereits bei der Bekanntgabe berichtete</a>, versichert Huang, es handle sich nicht um "Kreislauf-Deals", bei denen KI-Unternehmen sich gegenseitig zum Kauf ihrer Produkte finanzieren.</p>
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<p>Das Prinzip funktioniert so: Eine eigens gegründete Zweckgesellschaft nimmt einen Kredit auf, kauft damit KI-Chips und vermietet sie an ein Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI. Der Cashflow aus dem Mietvertrag bedient den Kredit. Zahlt der Kunde nicht mehr, werden die Chips weitervermietet oder verkauft. Reicht das nicht, springt der Garant ein – also Nvidia, Broadcom oder Meta.</p>
<p>Nvidia-Chef Huang erklärte auf X, sein Unternehmen könne bis zu 25 Prozent eines Projektvolumens mit einem solchen Mechanismus absichern, jeweils nach Einzelfallprüfung .</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5035344" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11191480"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-Aktie-Wenn-Rekorde-nicht-mehr-reichen-11191480.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5124" height="2879" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/5/3/4/4/shutterstock_2567997995-ea46c5fcf347a15e.jpeg" alt="Nvidia-Chip mit Firmenlogo auf einem Halbleiter" style="aspect-ratio:5124 / 2879" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5124" height="2879" alt="Nvidia-Chip mit Firmenlogo auf einem Halbleiter" style="aspect-ratio:5124 / 2879;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia-Aktie: Wenn Rekorde nicht mehr reichen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Vorbild sind ähnliche Konstruktionen: Meta nutzte Restwert-Garantien in einem rund 27 Milliarden Dollar schweren Kreditpaket für sein Hyperion-Rechenzentrum in Louisiana. <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-15/bond-traders-agonize-over-ai-companies-70-billion-of-shadow-credit-backstops" rel="external noopener" target="_blank">In Meta-Unterlagen heißt es</a> laut <em>Bloomberg </em>unverblümt: "RVG-Zahlungen sind unwahrscheinlich, weshalb bislang keine Verbindlichkeiten verbucht wurden".</p>
<p>Broadcom übertrug das Konzept auf die Chip-Finanzierung und sicherte im Projekt "Big Sky" (offiziell: AI XPV Platform) den Großteil eines 35-Milliarden-Dollar-Kreditpakets ab, mit dem Apollo und Blackstone maßgeschneiderte KI-Chips für Anthropic finanzieren.</p>
<h3 class="subheading">Ratingagenturen warnen vor bedingten Milliarden-Verpflichtungen</h3>
<p>Befürworter sehen in diesen Konstruktionen fast etwas, was man in Börsenkreisen als "free lunch" bezeichnen würde: Die Nachfrage nach KI-Chips übersteigt das Angebot, die Kredite tilgen sich über die Laufzeit, und das technologische Risiko landet bei Konzernen mit hohen Barreserven.</p>
<p>Ratingagenturen und Analysten sehen das natürlich anders – und das nicht ohne Grund, lautet doch eine der wichtigsten Börsenweisheiten: Es gibt kein "free lunch", alles ist mit Risiken verbunden.</p>
<p>Moody's Ratings bewertet Broadcoms Chip-Absicherung laut <em>Bloomberg</em> als teilweise vorteilhaft, warnt aber: Ein "erheblicher Anstieg der bedingten Verpflichtungen" würde das Kreditprofil belasten – selbst wenn klassische Verschuldungsquoten niedrig bleiben .</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299514"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-und-AMD-auf-China-Kurs-Chip-Riesen-hoffen-auf-mehr-Marktzugang-11299514.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6016" height="3380" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/0/9/shutterstock_2700285039-a68c1228ec7dd6e5.jpeg" alt="US-China-Flaggen vor Chips" style="aspect-ratio:6016 / 3380" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6016" height="3380" alt="US-China-Flaggen vor Chips" style="aspect-ratio:6016 / 3380;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia und AMD auf China-Kurs: Chip-Riesen hoffen auf mehr Marktzugang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>S&P Global Ratings stuft den Restwert-Support demnach als "bedingte, schuldenähnliche Verpflichtung" ein und bezieht ihn in die bereinigte Schuldenberechnung ein.</p>
<p>Und CreditSights meint demnach, dass Nvidia mit solchen Garantien effektiv eine Put-Option schreibt: In der Boom-Phase sei sie nahezu kostenlos, bei einem "schweren, abrupten Abschwung" gewinne sie plötzlich an Gewicht , besonders wenn Kunden in Zahlungsverzug kommen und der Marktwert der Hardware sinkt. Das verstärke das Potenzial für einen Boom-Bust-Zyklus.</p>
<p>Mariya Entina, Portfoliomanagerin bei DoubleLine, spricht gegenüber <em>Bloomberg </em>von einer "Ära des Financial Engineering": Man versuche, von den Ratingagenturen eine Vorzugsbehandlung zu erhalten und gleichzeitig die finanzielle Realität zu verschleiern .</p>
<p>Dem gegenüber hält John Lloyd von Janus Henderson ein Worst-Case-Szenario für übertrieben: Damit die Restwert-Absicherung greife, "müssten die Wachstumsraten bei der Token-Nutzung drastisch einbrechen, was wir derzeit einfach nicht beobachten" .</p>
<h3 class="subheading">70 Milliarden Dollar Phantomverbindlichkeiten – und Privatanleger im Visier</h3>
<p>Schon vor Nvidias großem Auftritt machten sich Investoren laut <em>Bloomberg</em> Sorgen über rund 70 Milliarden US-Dollar an "Phantomverbindlichkeiten" – Zusagen großer KI-Unternehmen, die in keiner Bilanz auftauchen, bei einem Abschwung aber real werden können .</p>
<p>Die Führungskräfte der beteiligten Finanzhäuser werben nun aktiv bei Staatsfonds, Pensionskassen und Versicherungen, damit diese die Schuldtitel kaufen. In der <em>CNBC</em>-Runde deuteten sie an, dass auch Privatanleger über entsprechende Vehikel beteiligt werden könnten .</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5020854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11162911"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nvidia-Aktie-100-Milliarden-Deal-mit-OpenAI-auf-Eis-gelegt-11162911.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4615" height="2593" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/0/8/5/4/shutterstock_2311601559-7f23969a136d9779.jpeg" alt="Jen-Hsun Huan NVIDIAs Gründer, Präsident und CEO hielt am 29. Mai 2023 eine Grundsatzrede bei Computex in Taipei, Taiwan" style="aspect-ratio:4615 / 2593" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4615" height="2593" alt="Jen-Hsun Huan NVIDIAs Gründer, Präsident und CEO hielt am 29. Mai 2023 eine Grundsatzrede bei Computex in Taipei, Taiwan" style="aspect-ratio:4615 / 2593;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nvidia-Aktie: 100-Milliarden-Deal mit OpenAI auf Eis gelegt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein Großteil der Deals soll über private Kreditmärkte laufen. Das Volumen ist jedoch so groß, dass auch öffentliche Anleihemärkte einbezogen werden müssen – geplant sind deshalb Zweckgesellschaften, die Anleihen in Größenordnungen von jeweils mehreren zehn Milliarden Dollar begeben .</p>
<p>Welches Ausmaß das finanzielle Risiko annehmen kann, zeigt ebenfalls Broadcom. Dessen Plattform AI XPV könnte laut Strategen der Bank of America bis Mitte 2029 vorrangige Verbindlichkeiten von 370 Milliarden US-Dollar anhäufen .</p>
<p>Sollte es zu einer Marktkorrektur kommen, weil etwa durch den KI-Hype zu hohe Rechenkapazitäten aufgebaut wurden und ein Überangebot entstanden ist, dann treffen die Verluste zuerst die Anleger, die diese Kredite und Anleihen halten – nicht Nvidia und die anderen Tech-Konzerne selbst.</p>
2026-08-16T09:45:00.000Zurn:bid:51468102026-08-16T08:00:00.000ZVom "KI-Künstler" bis zur "ausbrechenden KI": Wir schieben die Verantwortung auf Maschinen. Dabei sind es Entwickler, Nutzer und Konzerne, die handeln.</p>
<p>Claude soll mit digitalen Wasserzeichen <a href="https://support.claude.com/de/articles/16266773-wie-claude-ki-generierte-inhalte-kennzeichnet" rel="external noopener" target="_blank">KI-Texte kennzeichnen</a>. Spotify möchte KI-Musik aus Vorschlagslisten des Algorithmus entfernen. Viele Tools versprechen, KI-Inhalte zu erkennen. Einerseits verteufeln wir die KI-Modelle immer mehr, andererseits schreiben wir ihnen immer menschliche Attribute zu.</p>
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<h3 class="subheading">Wer ist für KI-Musik verantwortlich?</h3>
<p>Fällt uns noch etwas auf, wenn die öffentlich-rechtliche <em>Tagesschau online</em> einen <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/spotify-ki-kennzeichnung-musikstreaming-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Beitrag</a> mit der Schlagzeile "Spotify will KI-Künstler klarer kennzeichnen" einleitet?</p>
<p>"KI-Künstler" ist ein Oxymoron par excellence. Wenn ein <a href="https://homann.com/de/artikel/ki-musik/" rel="external noopener" target="_blank">Musikstück</a> vollständig von einer KI erstellt wird, dann liegen keine Urheberrechte für dieses Stück vor. Von einem "Künstler", also einer kreativen menschlichen Person kann, man da nicht mehr reden. Anders sieht es mit dem Leistungsschutzrecht für das Musikstück aus. Hier liegen die Rechte beim Hersteller des Tonträgers.</p>
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<p>Angenommen es wird gezielt mit dem Prompt ein bestimmter Musikstil eines bestimmten Künstlers verlangt. Das jeweilige KI-Modell wird dann anhand von Trainingsdaten tatsächlich so ein Stück produzieren.</p>
<p>Hier könnten Urheberrechte, oder das Persönlichkeitsrecht des Künstlers verletzt werden. Aber der Täter wäre nicht "die KI". Es wäre derjenige, der den Befehl für das Stück gab, und dazu das Entwicklerteam, das so eine Nutzung zulässt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4764828" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10203318"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wird-die-KI-zum-Totengraeber-der-Kreativwirtschaft-10203318.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/4/8/2/8/ki-musik1-992435a0aedae31c.png" alt="KI-Hirn mit Noten als Kontakte" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-Hirn mit Noten als Kontakte" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wird die KI zum Totengräber der Kreativwirtschaft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">KI-Wasserzeichen: Was sie wirklich erkennen können</h3>
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<p>Claude, ChatGPT, Gemini und Co lassen sich zum Erstellen von Hausarbeiten, Seminararbeiten, Masterarbeiten sowie für weitere wissenschaftliche oder journalistische Texte einsetzen. Die noch geheimen Wasserzeichen mit denen Anthropic Claude Texte markieren lässt, sind für die Aufdeckung von Betrug wenig hilfreich.</p>
<p>Ein KI-erstelltes Text-Wasserzeichen ist keine sichtbare Satz oder Wortfolge. Es ist eine statistische Verteilung der Sprachmuster oder Token-Wahlen. Ein einfaches Kopieren und Einfügen in eine leere Textdatei übersteht so ein Wasserzeichen unbeschadet. Was aber, wenn der Text intensiv bearbeitet wird?</p>
<p>Es gibt bereits juristische Expertisen, die belegen, dass die <a href="https://www.lhr-law.de/magazin/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht/ki-wasserzeichen-text/" rel="external noopener" target="_blank">Wasserzeichen</a> von Claude kaum dazu geeignet sind, zweifelsfrei die Erstellung eines Textes durch die KI zu belegen.</p>
<p>Zudem ergibt sich ein Problem, wenn die Wasserzeichen auch für Dritte lesbar sind. Dann nämlich können Werkzeuge, die für die Überprüfung eines Textes auf KI-Autorenschaft programmiert sind, gleich die <a href="https://decopy.ai/" rel="external noopener" target="_blank">Lösung des Problems</a>, die "Humanisierung" anbieten.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5104918" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11341144"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Pangram-Illusion-Warum-KI-Detektoren-dem-Journalismus-schaden-11341144.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6230" height="3500" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/4/9/1/8/shutterstock_2646235221-9542fcf085388801.jpeg" alt="Eine Schreibfeder vor einem Hintergrund aus binärem Code und blauen Quadraten." style="aspect-ratio:6230 / 3500" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6230" height="3500" alt="Eine Schreibfeder vor einem Hintergrund aus binärem Code und blauen Quadraten." style="aspect-ratio:6230 / 3500;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Pangram-Illusion: Warum KI-Detektoren dem Journalismus schaden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911283" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514280"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geistiges-Eigentum-im-KI-Zeitalter-Von-China-lernen-10514280.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/2/8/3/Chip-neu-copyright-6fb6f65d88b92f67.jpeg" alt="Chip mit "KI"-aufdruck greift in Copyright-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Chip mit "KI"-aufdruck greift in Copyright-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geistiges Eigentum im KI-Zeitalter: Von China lernen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Es ist kein Geheimnis, dass auch diese Werkzeuge KI-Anwendungen sind, hinter denen jedoch Menschen mit Gewinnabsicht stecken. Ebenso ist das Wasserzeichen von Claude wohl weniger für den Schutz vor betrügerischem Einsatz der KI bei akademischen oder beruflichen Leistungsnachweisen gedacht.</p>
<p>Das Wasserzeichen kann Claude helfen, eigene KI-Produktionen zu erkennen und danach nicht mehr für <a href="https://www.datacamp.com/de/blog/what-is-model-collapse" rel="external noopener" target="_blank">das eigene Training einzusetzen</a>. Es verhindert den gefürchteten "Kannibalismus".</p>
<p>Wir vergessen bei allen Diskussionen zum Einsatz der KI bei der Text- und Bilderstellung gerne, dass wir es mit einem Problem der Skalierung und nicht der Taten selbst zu tun haben. Auch in analogen Zeiten gab es Schüler und Studenten, die Hausarbeiten nicht selbst schrieben – sie nutzen zum Beispiel die elterliche Intelligenz oder das elterliche Portemonnaie zum Kauf des Werktes anderer.</p>
<p>In der analogen Fotografie konnte man mit viel feinmotorischer Handarbeit und einer Rasierklinge Negative Falten von einem Porträt oder gleich komplette Personen entfernen. In frühen digitalen Zeiten machten es die Bildbearbeiter mit entsprechender Software.</p>
<p>Heute geschieht es schneller und automatisierter mit dem Einsatz KI-gesteuerter Systeme. Eine Kennzeichnungspflicht wie nun beim <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content" rel="external noopener" target="_blank">EU KI Act</a> gibt es für Deep-Fakes mit Software wie Gimp oder Photoshop (ohne KI-Nutzung) aber nicht.</p>
<p>Andererseits wird es immer schwerer, zu beweisen, dass man einen Text nicht mit KI-erstellt hat.</p>
<p>Weil es im Internet so gut wie nichts gibt, das es nicht gibt, gibt es auch Anbieter, die LinkedIn-Profile auf offensichtlich nicht ganz ernst gemeinte Art <a href="https://slopometer.ai/de" rel="external noopener" target="_blank">nach KI-Müll durchsuchen</a>.</p>
<h3 class="subheading">Wenn ‚KI ausbricht‘: Warum die Verantwortung bei Menschen liegt</h3>
<p>KI hat kein subjektives Erleben. Sie hat weder echte Gefühle, noch empfindet sie Schmerzen. Die Systeme, die wir gemeinhin als KI bezeichnen, berechnen schlicht statistisch anhand ihrer Trainingsdaten die wahrscheinlichste Antwort auf das Prompt eines Nutzers. Trotzdem haben wir uns angewöhnt, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Alle-Meldungen-News/Blog/KI_Ausbruch_Sandbox_260724.html" rel="external noopener" target="_blank">titeln</a>: "Wenn eine KI aus ihrer Sandbox ausbricht".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123960" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/9/6/0/shutterstock_2777281351-ea56c8dbda598142.jpeg" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie ein Hacker-Angriff durch KI von OpenAI die Welt verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Es ging um einen Vorfall, der sich ähnlich <a href="https://www.swr.de/swraktuell-radio/info-date-am-morgen-2026-08-04-wieder-ki-ausser-kontrolle-prozess-gegen-neonazi-terrorgruppe-hamburg-100.html" rel="external noopener" target="_blank">im August wiederholte</a>.</p>
<p>Mit einem KI-System wurden andere Systeme infiltriert und gehackt. Wer, wenn nicht die Entwickler sind dafür verantwortlich? Wenn die <em>Deutsche Welle</em> <a href="https://www.dw.com/de/ki-von-openai-veruebt-selbstaendig-hacker-angriff-kuenstliche-intelligenz-chat-gpt/a-78066584" rel="external noopener" target="_blank">kommentiert</a> "KI bricht aus Cyberkäfig aus und verübt Hacker-Angriff" wird damit nicht die Verantwortung von Menschen heruntergespielt?</p>
<h3 class="subheading">Klagen gegen Meta wegen der KI-Brillen, was ist mit den Nutzern?</h3>
<p>Metas <a href="https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/metas-ki-brille-teilt-intime-momente-man-haette-es-ahnen-koennen,VDM4Mtx" rel="external noopener" target="_blank">umstrittene Kamerabrillen</a> werden von Meta auch für die Verbesserung der eigenen KI eingesetzt.</p>
<p>Dabei werden teilweise intime Momente der Nutzer, teilweise Aufnahmen von dritten, unbeteiligten Personen für das Training einer KI eingesetzt und vorher von Menschen im Auftrag von Meta gesichtet. Bislang heißt es, dass die Brillen beim Aufzeichnen mit kleinen LEDs anzeigen, dass die Kamera in Betrieb ist.</p>
<p>Die ungeheuer erscheinenden Brillen sollen, so heißt es, künftig auch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000330742/meta-arbeitet-an-ki-brille-die-dauernd-fotos-macht-und-ton-aufnimmt-ohne-warnlicht" rel="external noopener" target="_blank">ohne Indikatorlicht Videos aufnehmen</a> – zum Training der Meta-KI und im Sinn von personalisierten (Werbe-)Informationen für die Nutzer.</p>
<p>In Deutschland kassiert Meta deshalb die Kritik von Datenschützern und auch eine <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Meta-kassiert-Strafanzeige-wegen-KI-Brillen-id31185411.html" rel="external noopener" target="_blank">Strafanzeige</a> von Seiten HateAids.</p>
<p>In Griechenland rennt dagegen der amtierende Gesundheitsminister und Vizevorsitzende der Regierungspartei, Adonis Georgiadis, zu offiziellen Anlässen und in der Öffentlichkeit mit der <a href="https://en.protothema.gr/2026/07/31/adonis-georgiadis-defends-meta-smart-glasses-in-greek-parliament-ill-wear-them-at-public-gatherings-to-record-criminal-acts/" rel="external noopener" target="_blank">Meta-Ray-Ban-Brille</a> herum. Er behauptet, er würde dies zu seinem Schutz tun. So könne er jeden Angriff gegen seine Person dokumentieren, erklärt der Minister.</p>
<p>Für Georgiadis gibt es <a href="https://www.ekathimerini.com/politics/1311114/georgiadis-defends-use-of-meta-ai-smart-glasses-after-privacy-criticism/" rel="external noopener" target="_blank">keinerlei Datenschutzbedenken</a>. Wenn er sich da nicht täuscht. Denn das dürfte interessant werden, wenn die Klage gegen Meta aufgrund der EU-weiten DSGVO erfolgreich ausgeht.</p>
<p>Die KI ist ein Produkt von großen Tech-Firmen. Inwieweit die Trainingsdaten und die eingesetzten Algorithmen das Weltbild der Firmeninhaber repräsentieren wurde bereits vielfach diskutiert. Aber wir sollten bei all dem nicht vergessen, dass die hinter den KI-Modellen Menschen stecken und dass sie noch überwiegend von Menschen genutzt werden.</p>
<p>Ansonsten werden wir in größerem Maß als in den Achtzigern und Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts die damals übliche Ausrede für fast alles, "das war der Computer", in der modernen Version "das macht die KI, dafür kann ich nichts" hören und lesen.</p>
Vom "KI-Künstler" bis zur "ausbrechenden KI": Wir schieben die Verantwortung auf Maschinen. Dabei sind es Entwickler, Nutzer und Konzerne, die handeln.</p>
<p>Claude soll mit digitalen Wasserzeichen <a href="https://support.claude.com/de/articles/16266773-wie-claude-ki-generierte-inhalte-kennzeichnet" rel="external noopener" target="_blank">KI-Texte kennzeichnen</a>. Spotify möchte KI-Musik aus Vorschlagslisten des Algorithmus entfernen. Viele Tools versprechen, KI-Inhalte zu erkennen. Einerseits verteufeln wir die KI-Modelle immer mehr, andererseits schreiben wir ihnen immer menschliche Attribute zu.</p>
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<h3 class="subheading">Wer ist für KI-Musik verantwortlich?</h3>
<p>Fällt uns noch etwas auf, wenn die öffentlich-rechtliche <em>Tagesschau online</em> einen <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/spotify-ki-kennzeichnung-musikstreaming-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Beitrag</a> mit der Schlagzeile "Spotify will KI-Künstler klarer kennzeichnen" einleitet?</p>
<p>"KI-Künstler" ist ein Oxymoron par excellence. Wenn ein <a href="https://homann.com/de/artikel/ki-musik/" rel="external noopener" target="_blank">Musikstück</a> vollständig von einer KI erstellt wird, dann liegen keine Urheberrechte für dieses Stück vor. Von einem "Künstler", also einer kreativen menschlichen Person kann, man da nicht mehr reden. Anders sieht es mit dem Leistungsschutzrecht für das Musikstück aus. Hier liegen die Rechte beim Hersteller des Tonträgers.</p>
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<p>Angenommen es wird gezielt mit dem Prompt ein bestimmter Musikstil eines bestimmten Künstlers verlangt. Das jeweilige KI-Modell wird dann anhand von Trainingsdaten tatsächlich so ein Stück produzieren.</p>
<p>Hier könnten Urheberrechte, oder das Persönlichkeitsrecht des Künstlers verletzt werden. Aber der Täter wäre nicht "die KI". Es wäre derjenige, der den Befehl für das Stück gab, und dazu das Entwicklerteam, das so eine Nutzung zulässt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4764828" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10203318"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wird-die-KI-zum-Totengraeber-der-Kreativwirtschaft-10203318.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/4/8/2/8/ki-musik1-992435a0aedae31c.png" alt="KI-Hirn mit Noten als Kontakte" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-Hirn mit Noten als Kontakte" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wird die KI zum Totengräber der Kreativwirtschaft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">KI-Wasserzeichen: Was sie wirklich erkennen können</h3>
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<p>Claude, ChatGPT, Gemini und Co lassen sich zum Erstellen von Hausarbeiten, Seminararbeiten, Masterarbeiten sowie für weitere wissenschaftliche oder journalistische Texte einsetzen. Die noch geheimen Wasserzeichen mit denen Anthropic Claude Texte markieren lässt, sind für die Aufdeckung von Betrug wenig hilfreich.</p>
<p>Ein KI-erstelltes Text-Wasserzeichen ist keine sichtbare Satz oder Wortfolge. Es ist eine statistische Verteilung der Sprachmuster oder Token-Wahlen. Ein einfaches Kopieren und Einfügen in eine leere Textdatei übersteht so ein Wasserzeichen unbeschadet. Was aber, wenn der Text intensiv bearbeitet wird?</p>
<p>Es gibt bereits juristische Expertisen, die belegen, dass die <a href="https://www.lhr-law.de/magazin/medienrecht-und-persoenlichkeitsrecht/ki-wasserzeichen-text/" rel="external noopener" target="_blank">Wasserzeichen</a> von Claude kaum dazu geeignet sind, zweifelsfrei die Erstellung eines Textes durch die KI zu belegen.</p>
<p>Zudem ergibt sich ein Problem, wenn die Wasserzeichen auch für Dritte lesbar sind. Dann nämlich können Werkzeuge, die für die Überprüfung eines Textes auf KI-Autorenschaft programmiert sind, gleich die <a href="https://decopy.ai/" rel="external noopener" target="_blank">Lösung des Problems</a>, die "Humanisierung" anbieten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5104918" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11341144"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Pangram-Illusion-Warum-KI-Detektoren-dem-Journalismus-schaden-11341144.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6230" height="3500" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/4/9/1/8/shutterstock_2646235221-9542fcf085388801.jpeg" alt="Eine Schreibfeder vor einem Hintergrund aus binärem Code und blauen Quadraten." style="aspect-ratio:6230 / 3500" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6230" height="3500" alt="Eine Schreibfeder vor einem Hintergrund aus binärem Code und blauen Quadraten." style="aspect-ratio:6230 / 3500;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Pangram-Illusion: Warum KI-Detektoren dem Journalismus schaden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911283" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514280"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geistiges-Eigentum-im-KI-Zeitalter-Von-China-lernen-10514280.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/2/8/3/Chip-neu-copyright-6fb6f65d88b92f67.jpeg" alt="Chip mit "KI"-aufdruck greift in Copyright-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Chip mit "KI"-aufdruck greift in Copyright-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geistiges Eigentum im KI-Zeitalter: Von China lernen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Es ist kein Geheimnis, dass auch diese Werkzeuge KI-Anwendungen sind, hinter denen jedoch Menschen mit Gewinnabsicht stecken. Ebenso ist das Wasserzeichen von Claude wohl weniger für den Schutz vor betrügerischem Einsatz der KI bei akademischen oder beruflichen Leistungsnachweisen gedacht.</p>
<p>Das Wasserzeichen kann Claude helfen, eigene KI-Produktionen zu erkennen und danach nicht mehr für <a href="https://www.datacamp.com/de/blog/what-is-model-collapse" rel="external noopener" target="_blank">das eigene Training einzusetzen</a>. Es verhindert den gefürchteten "Kannibalismus".</p>
<p>Wir vergessen bei allen Diskussionen zum Einsatz der KI bei der Text- und Bilderstellung gerne, dass wir es mit einem Problem der Skalierung und nicht der Taten selbst zu tun haben. Auch in analogen Zeiten gab es Schüler und Studenten, die Hausarbeiten nicht selbst schrieben – sie nutzen zum Beispiel die elterliche Intelligenz oder das elterliche Portemonnaie zum Kauf des Werktes anderer.</p>
<p>In der analogen Fotografie konnte man mit viel feinmotorischer Handarbeit und einer Rasierklinge Negative Falten von einem Porträt oder gleich komplette Personen entfernen. In frühen digitalen Zeiten machten es die Bildbearbeiter mit entsprechender Software.</p>
<p>Heute geschieht es schneller und automatisierter mit dem Einsatz KI-gesteuerter Systeme. Eine Kennzeichnungspflicht wie nun beim <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content" rel="external noopener" target="_blank">EU KI Act</a> gibt es für Deep-Fakes mit Software wie Gimp oder Photoshop (ohne KI-Nutzung) aber nicht.</p>
<p>Andererseits wird es immer schwerer, zu beweisen, dass man einen Text nicht mit KI-erstellt hat.</p>
<p>Weil es im Internet so gut wie nichts gibt, das es nicht gibt, gibt es auch Anbieter, die LinkedIn-Profile auf offensichtlich nicht ganz ernst gemeinte Art <a href="https://slopometer.ai/de" rel="external noopener" target="_blank">nach KI-Müll durchsuchen</a>.</p>
<h3 class="subheading">Wenn ‚KI ausbricht‘: Warum die Verantwortung bei Menschen liegt</h3>
<p>KI hat kein subjektives Erleben. Sie hat weder echte Gefühle, noch empfindet sie Schmerzen. Die Systeme, die wir gemeinhin als KI bezeichnen, berechnen schlicht statistisch anhand ihrer Trainingsdaten die wahrscheinlichste Antwort auf das Prompt eines Nutzers. Trotzdem haben wir uns angewöhnt, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Alle-Meldungen-News/Blog/KI_Ausbruch_Sandbox_260724.html" rel="external noopener" target="_blank">titeln</a>: "Wenn eine KI aus ihrer Sandbox ausbricht".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123960" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/9/6/0/shutterstock_2777281351-ea56c8dbda598142.jpeg" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie ein Hacker-Angriff durch KI von OpenAI die Welt verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Mit einem KI-System wurden andere Systeme infiltriert und gehackt. Wer, wenn nicht die Entwickler sind dafür verantwortlich? Wenn die <em>Deutsche Welle</em> <a href="https://www.dw.com/de/ki-von-openai-veruebt-selbstaendig-hacker-angriff-kuenstliche-intelligenz-chat-gpt/a-78066584" rel="external noopener" target="_blank">kommentiert</a> "KI bricht aus Cyberkäfig aus und verübt Hacker-Angriff" wird damit nicht die Verantwortung von Menschen heruntergespielt?</p>
<h3 class="subheading">Klagen gegen Meta wegen der KI-Brillen, was ist mit den Nutzern?</h3>
<p>Metas <a href="https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/metas-ki-brille-teilt-intime-momente-man-haette-es-ahnen-koennen,VDM4Mtx" rel="external noopener" target="_blank">umstrittene Kamerabrillen</a> werden von Meta auch für die Verbesserung der eigenen KI eingesetzt.</p>
<p>Dabei werden teilweise intime Momente der Nutzer, teilweise Aufnahmen von dritten, unbeteiligten Personen für das Training einer KI eingesetzt und vorher von Menschen im Auftrag von Meta gesichtet. Bislang heißt es, dass die Brillen beim Aufzeichnen mit kleinen LEDs anzeigen, dass die Kamera in Betrieb ist.</p>
<p>Die ungeheuer erscheinenden Brillen sollen, so heißt es, künftig auch <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000330742/meta-arbeitet-an-ki-brille-die-dauernd-fotos-macht-und-ton-aufnimmt-ohne-warnlicht" rel="external noopener" target="_blank">ohne Indikatorlicht Videos aufnehmen</a> – zum Training der Meta-KI und im Sinn von personalisierten (Werbe-)Informationen für die Nutzer.</p>
<p>In Deutschland kassiert Meta deshalb die Kritik von Datenschützern und auch eine <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Meta-kassiert-Strafanzeige-wegen-KI-Brillen-id31185411.html" rel="external noopener" target="_blank">Strafanzeige</a> von Seiten HateAids.</p>
<p>In Griechenland rennt dagegen der amtierende Gesundheitsminister und Vizevorsitzende der Regierungspartei, Adonis Georgiadis, zu offiziellen Anlässen und in der Öffentlichkeit mit der <a href="https://en.protothema.gr/2026/07/31/adonis-georgiadis-defends-meta-smart-glasses-in-greek-parliament-ill-wear-them-at-public-gatherings-to-record-criminal-acts/" rel="external noopener" target="_blank">Meta-Ray-Ban-Brille</a> herum. Er behauptet, er würde dies zu seinem Schutz tun. So könne er jeden Angriff gegen seine Person dokumentieren, erklärt der Minister.</p>
<p>Für Georgiadis gibt es <a href="https://www.ekathimerini.com/politics/1311114/georgiadis-defends-use-of-meta-ai-smart-glasses-after-privacy-criticism/" rel="external noopener" target="_blank">keinerlei Datenschutzbedenken</a>. Wenn er sich da nicht täuscht. Denn das dürfte interessant werden, wenn die Klage gegen Meta aufgrund der EU-weiten DSGVO erfolgreich ausgeht.</p>
<p>Die KI ist ein Produkt von großen Tech-Firmen. Inwieweit die Trainingsdaten und die eingesetzten Algorithmen das Weltbild der Firmeninhaber repräsentieren wurde bereits vielfach diskutiert. Aber wir sollten bei all dem nicht vergessen, dass die hinter den KI-Modellen Menschen stecken und dass sie noch überwiegend von Menschen genutzt werden.</p>
<p>Ansonsten werden wir in größerem Maß als in den Achtzigern und Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts die damals übliche Ausrede für fast alles, "das war der Computer", in der modernen Version "das macht die KI, dafür kann ich nichts" hören und lesen.</p>
2026-08-16T08:00:00.000Zurn:bid:51449852026-08-16T06:00:00.000ZNolans Epos spiegelt das schlechte Gewissen der USA. Schuld, Intrigen und brüchige Hegemonie prägen Odysseus' Irrfahrt. Eine Filmrezension mit Spoilern.</p>
<p>Das Meer stürmt, die Schiffe bersten und die Kinokassen klingeln. <a href="https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000217266.html" rel="external noopener" target="_blank">Die Odyssee (2026) spielte bis Anfang August bereits 1,1 Milliarden US-Dollar ein</a> und übertraf damit sogar den bisherigen Spitzenreiter Avatar (2009) von James Cameron.</p>
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<p>Der Film weckt nicht nur die <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a6b04ef95262dd16278574f/die-odyssee-ploetzlich-lesen-alle-homer-sind-wir-etwa-doch-nicht-verbloedet.html" rel="external noopener" target="_blank">Neugier auf das sagenhafte Epos des Homer</a>, sondern auch <a href="https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000215369.html" rel="external noopener" target="_blank">Altphilologen zur Kritik wegen historischer Ungenauigkeiten</a>. Ebenfalls kritisiert wurde, dass Teile des Films ohne Zustimmung der lokalen Bevölkerung in der <a href="https://taz.de/Debatte-um-Die-Odyssee/!6197630/" rel="external noopener" target="_blank">von Marokko besetzten Westsahara gedreht</a> wurde. Debatten darüber, ob der Film <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/odyssee-christopher-nolan-debatten-wokeness-sex-action-li.3524582?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">zu woke oder nicht woke genug</a> war, fehlen natürlich auch nicht.</p>
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<p>In seiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MHAhNQYS9zA" rel="external noopener" target="_blank">Filmanalyse</a> erklärt Wolfgang M. Schmitt, wie Nolan die Homerische Erzählstruktur adaptiert und die Handlung durch retardierende Einschübe verlängert. Auch Rüdiger Suchsland hat sich auf <em>Telepolis</em> bereits <a href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html">mit dem Film auseinandergesetzt</a> und vor allem die Inszenierung des Odysseus als modernem Neurotiker und die lustfeindliche Depression des Filmes kritisiert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/6/9/9/Master_Odysee-5bc28bfb1fffa529.jpeg" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Odyssee": Nolan macht aus Odysseus einen modernen Neurotiker</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Beide Rezensenten bemerken etwas, worauf hier näher eingegangen wird: Der Film Odyssee, eine US-amerikanische Produktion, kann sich von den Stimmungen seines Produktionsstandortes nicht lösen. Er spiegelt sie folglich und transportiert damit auch Fragen, die den US-Zuschauer gerade bewegen. Was verrät die Odyssee über Stimmungen, Ideologien und Selbstbilder der USA?</p>
<h3 class="subheading">Troja – die Lüge, der Exzess und die Verheerung des Krieges</h3>
<p>Die Mykener gewinnen den Krieg gegen die Trojaner, nach zehnjähriger Belagerung, durch eine List: Sie verstecken einige Soldaten in einem riesigen Holzpferd.</p>
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<p>Der mutige und aufrichtige Soldat Sinon (Elliot Page) erklärt den Trojanern, es sei ein Opfer an Poseidon für die sichere Heimfahrt der Griechen. Nicht eingeweiht in den Schwindel, wird er unwissend Komplize für diese Verletzung von Kriegsregeln, die Beleidigung der Götter und die vollständige Zerstörung Trojas.</p>
<p>Die Idee dafür hatte Odysseus, König von Ithaka (Matt Damon) und Gefolgsmann des mykenischen Königs Agamemnon (Benny Safdie). Freude kommt bei der List nicht auf.</p>
<p>Im trojanischen Pferd ertrinken mehrere Männer während der Flut. Die Eroberung Trojas verläuft brutal. Odysseus sieht tatenlos der Ermordung einer Athene-Priesterin zu und wird für den Rest des Filmes von Athene in ihrer Gestalt (Zendaya) verfolgt. Troja wird dem Erdboden gleichgemacht.</p>
<p>Der Krieg zerstört nicht nur Troja, sondern die gesamte Welt der griechischen Bronzezeit. In der Folge werden die griechischen Stätten von den gefürchteten Völkern von der See geplündert, die sich nicht an griechische Sitten halten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5048788" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11217838"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Souveraenitaet-gegen-Ueberleben-War-Troja-noch-zu-retten-11217838.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/8/7/8/8/shutterstock_2034405473-ef36b695bc54ddff.jpeg" alt="Ruinen aus der Luft aufgenommen, im Hintergrund mediterrane Landschaft" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ruinen aus der Luft aufgenommen, im Hintergrund mediterrane Landschaft" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Souveränität gegen Überleben: War Troja noch zu retten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Am Ende erkennt Penelope, dass es sich bei ihnen nicht um ein fremdes Volk handelt, sondern um die Veteranen des trojanischen Krieges. Bei der Eroberung Trojas haben sie sämtliche Gesetze und Wertvorstellungen und folglich ihre Identität verloren.</p>
<h3 class="subheading">Ithaka – unwürdige Anwärter, brüchige Hegemonie und eine gekränkte Matriarchin</h3>
<p>In der Heimat warten Penelope (Anne Hathaway), Gattin des Odysseus und ihr Sohn Telemachos (Tom Holland) auf dessen Heimkehr. Da sie sich seit zwanzig Jahren zieht, haben sich Anwärter um Penelopes Hand, die Freier, in Ithaka breit gemacht.</p>
<p>Telemachos verköstigt sie jeden Abend, während Penelope ihre erneute Heirat durch das Weben eines Leichentuches verzögert. Doch die Freier lauern nur auf einen Anlass, um Telemachos zu töten und Penelope zu überwältigen.</p>
<p>Noch hält das Gesetz des Zeus sie in Schach: Telemachos muss sie bewirten und sie dürfen ihm kein Haar krümmen, solange er keinen Anlass bietet. Doch die Freier, mittlerweile eine Horde gefräßiger, trunk- und streitlustiger Proleten, provozieren Telemachos.</p>
<p>Sein treuer Diener Eumaios (John Leguizamo) ist mittlerweile fast blind und kann die Diener, nach und nach gekauft vom Freier Antinoos (Robert Pattinson), nicht mehr bändigen. Die Nacht der langen Messer steht bevor.</p>
<p>Telemachos verbündet sich mit Menelaos von Sparta (Jon Bernthal) und empfiehlt seiner Mutter, einen Freier zu erwählen, damit er nur einen von ihnen besiegen muss. Sie verwehrt sich dagegen.</p>
<p>Nicht nur aus Treue gegenüber Odysseus, sondern auch aus Stolz. Zwanzig Jahre lang hat sie die Geschäfte Ithakas geführt und das Land verteidigt. Sie erachtet keinen als würdig, auch nicht ihren unerfahrenen und wohlbehüteten Sohn Telemachos. Warum sollte nicht eine Frau das Land führen?</p>
<h3 class="subheading">Die Odyssee – mit List, aber ohne Lust</h3>
<p>Eine Heldenreise zwischen Kriegsdrama und Machtkrimi, auf der – hier ist Suchsland zuzustimmen – keine Freude aufkommt. Odysseus ist von seiner Kriegslist, dem Zurücklassen seiner Soldaten ohne ehrenhafte Bestattung und ihren zunehmenden Verlusten auf der Irrfahrt schuldgeplagt.</p>
<p>Seine Soldaten misstrauen ihm, da er mit der Verletzung des Zyklopen Poseidon verärgert hat. Mehrmals meutern sie gegen ihn. Nicht mit Kraft und Respekt, sondern mit List hält er sich am Ruder.</p>
<p>Er betrügt seine Soldaten zwischen Skylla und Charybdis, indem er todesmutig auf die Charybdis zusteuern lässt und so seinen ersten Maat Eurylochos (Himesh Patel) zur Befehlsverweigerung nötigt.</p>
<p>Er verschweigt ihnen die sechs Opfer an die Skylla und schiebt die Verantwortung für die Entscheidung von sich weg. Der Rest seiner Mannschaft überlebt, misstraut ihm aber zutiefst und betrügt ihn auf der Insel des Apollon, indem sie dessen Rinder schlachtet und ihren Tod besiegelt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="2733246" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="4499772"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ithaka-war-gestern-4499772.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="887" height="498" src="https://www.heise.de/imgs/18/2/7/3/3/2/4/6/230b591a931a14aa.jpeg" style="aspect-ratio:887 / 498" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="887" height="498" style="aspect-ratio:887 / 498;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ithaka war gestern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Listen des Odysseus sind häufig Gegenstand von Kindergeschichten und vermitteln, dass der Schwächere den Stärkeren durch List besiegen kann. In Nolans Odyssee rächen sich die Listen, häufen sich als Schulden auf.</p>
<p>Nur durch das Exil und die Bestattung seiner unehrenhaft zurückgelassenen Soldaten im Westen kann Odysseus seine Schuld wiedergutmachen. Und nicht als Held, sondern als Bettler muss er sich nach Ithaka schleichen, um die Freier zu überlisten.</p>
<h3 class="subheading">Quo vadis USA?</h3>
<p>Troja, die Irrfahrt und Ithaka bilden im Film keine voneinander getrennten Welten. Die im Krieg aufgehobenen Regeln kehren als Misstrauen, Meuterei und innere Gewalt zurück. Gerade diese Bewegung – vom äußeren Krieg zur inneren Zerrüttung – macht den Film für eine politische Deutung der Gegenwart interessant.</p>
<p>Der Film Odyssee erreicht die Kinos in einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten von Amerika einen Bombenkrieg gegen den Iran am Rande eines Kollapses der globalen Wertschöpfungsketten führen.</p>
<p>Mit der Entführung Nicolás Maduros, <a href="https://www.spiegel.de/ausland/panamakanal-donald-trump-laesst-pentagon-plaene-zur-rueckgewinnung-vorbereiten-a-aff74b00-da13-46f1-a7e2-2036922c499f" rel="external noopener" target="_blank">Druck auf internationale Handelsrouten</a> und einer <a href="https://news.un.org/en/story/2026/08/1168094" rel="external noopener" target="_blank">Hungerblockade gegen Kuba</a> setzt die US-Außenpolitik neue Mindeststandards, über deren Nachahmung sie sich später nicht zu wundern brauchen.</p>
<p>Nolan scheint zu ahnen, dass der Bumerang auf die USA zurückschlagen kann und legt Odysseus im Schlussmonolog nicht nur die Klage über die eigenen Kriegsverbrechen in den Mund, sondern auch die feige Hoffnung, dass die Welt sie vergessen möge, wenn sich der Staub gelegt hat. Der vermeintliche Sieg der Mykener erweist sich als Niederlage: Agamemnon wird zu Hause ermordet, das Gesicht der schönen Helena ist entstellt und Odysseus kann Ithaka, aber nicht sich selbst retten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4274651" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9222821"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oppenheimer-Atomkrieg-am-Horizont-und-die-ethischen-Fragen-9222821.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/2/7/4/6/5/1/00501b71dd749aed.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Oppenheimer": Atomkrieg am Horizont – und die ethischen Fragen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Eine Genugtuung bleibt ihm noch: Zu Beginn des Krieges hatte der Schafhirte Sinon den Platz des Antinoos auf Odysseus' Schiff eingenommen. Sinon war im Krieg gestorben, während Antinoos im sicheren Ithaka um Penelopes Hand buhlte. Odysseus bringt Antinoos das gestohlene Los des Sinon zurück und erinnert ihn an seine Lüge.</p>
<p>Die Szene ist auch ein Fingerzeig auf US-Präsident Donald Trump, der sich dem Vietnamkrieg dank elterlicher Einflussnahme entzog – auf Kosten anderer.</p>
<p>In Nolans Odyssee begegnet uns, hier ist Schmitt zuzustimmen, das schlechte Gewissen liberaler US-Amerikaner, die ahnen, dass die Kriegspolitik ihres Landes Folgen hat. Suchsland hat durchaus Recht, dass von hier wenig positive Impulse zu erwarten sind.</p>
<p>Doch die jungen Zuschauer, die Telemachen unserer Zeit, brauchen keine Erinnerung daran, dass sie den Herausforderungen noch nicht gewachsen sind. Sie brauchen, was der antike Telemachos hatte: Einen Mentor (Ryan Hurst).</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Literaturempfehlung</strong><em>: </em></p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Peter Hacks: <em>Prinz Telemach und sein Lehrer Mentor</em>. Berlin 1997.</li></ul>
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Nolans Epos spiegelt das schlechte Gewissen der USA. Schuld, Intrigen und brüchige Hegemonie prägen Odysseus' Irrfahrt. Eine Filmrezension mit Spoilern.</p>
<p>Das Meer stürmt, die Schiffe bersten und die Kinokassen klingeln. <a href="https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000217266.html" rel="external noopener" target="_blank">Die Odyssee (2026) spielte bis Anfang August bereits 1,1 Milliarden US-Dollar ein</a> und übertraf damit sogar den bisherigen Spitzenreiter Avatar (2009) von James Cameron.</p>
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<p>Der Film weckt nicht nur die <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a6b04ef95262dd16278574f/die-odyssee-ploetzlich-lesen-alle-homer-sind-wir-etwa-doch-nicht-verbloedet.html" rel="external noopener" target="_blank">Neugier auf das sagenhafte Epos des Homer</a>, sondern auch <a href="https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000215369.html" rel="external noopener" target="_blank">Altphilologen zur Kritik wegen historischer Ungenauigkeiten</a>. Ebenfalls kritisiert wurde, dass Teile des Films ohne Zustimmung der lokalen Bevölkerung in der <a href="https://taz.de/Debatte-um-Die-Odyssee/!6197630/" rel="external noopener" target="_blank">von Marokko besetzten Westsahara gedreht</a> wurde. Debatten darüber, ob der Film <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/odyssee-christopher-nolan-debatten-wokeness-sex-action-li.3524582?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">zu woke oder nicht woke genug</a> war, fehlen natürlich auch nicht.</p>
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<p>In seiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MHAhNQYS9zA" rel="external noopener" target="_blank">Filmanalyse</a> erklärt Wolfgang M. Schmitt, wie Nolan die Homerische Erzählstruktur adaptiert und die Handlung durch retardierende Einschübe verlängert. Auch Rüdiger Suchsland hat sich auf <em>Telepolis</em> bereits <a href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html">mit dem Film auseinandergesetzt</a> und vor allem die Inszenierung des Odysseus als modernem Neurotiker und die lustfeindliche Depression des Filmes kritisiert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/6/9/9/Master_Odysee-5bc28bfb1fffa529.jpeg" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Odyssee": Nolan macht aus Odysseus einen modernen Neurotiker</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Beide Rezensenten bemerken etwas, worauf hier näher eingegangen wird: Der Film Odyssee, eine US-amerikanische Produktion, kann sich von den Stimmungen seines Produktionsstandortes nicht lösen. Er spiegelt sie folglich und transportiert damit auch Fragen, die den US-Zuschauer gerade bewegen. Was verrät die Odyssee über Stimmungen, Ideologien und Selbstbilder der USA?</p>
<h3 class="subheading">Troja – die Lüge, der Exzess und die Verheerung des Krieges</h3>
<p>Die Mykener gewinnen den Krieg gegen die Trojaner, nach zehnjähriger Belagerung, durch eine List: Sie verstecken einige Soldaten in einem riesigen Holzpferd.</p>
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<p>Der mutige und aufrichtige Soldat Sinon (Elliot Page) erklärt den Trojanern, es sei ein Opfer an Poseidon für die sichere Heimfahrt der Griechen. Nicht eingeweiht in den Schwindel, wird er unwissend Komplize für diese Verletzung von Kriegsregeln, die Beleidigung der Götter und die vollständige Zerstörung Trojas.</p>
<p>Die Idee dafür hatte Odysseus, König von Ithaka (Matt Damon) und Gefolgsmann des mykenischen Königs Agamemnon (Benny Safdie). Freude kommt bei der List nicht auf.</p>
<p>Im trojanischen Pferd ertrinken mehrere Männer während der Flut. Die Eroberung Trojas verläuft brutal. Odysseus sieht tatenlos der Ermordung einer Athene-Priesterin zu und wird für den Rest des Filmes von Athene in ihrer Gestalt (Zendaya) verfolgt. Troja wird dem Erdboden gleichgemacht.</p>
<p>Der Krieg zerstört nicht nur Troja, sondern die gesamte Welt der griechischen Bronzezeit. In der Folge werden die griechischen Stätten von den gefürchteten Völkern von der See geplündert, die sich nicht an griechische Sitten halten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5048788" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11217838"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Souveraenitaet-gegen-Ueberleben-War-Troja-noch-zu-retten-11217838.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/8/7/8/8/shutterstock_2034405473-ef36b695bc54ddff.jpeg" alt="Ruinen aus der Luft aufgenommen, im Hintergrund mediterrane Landschaft" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ruinen aus der Luft aufgenommen, im Hintergrund mediterrane Landschaft" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Souveränität gegen Überleben: War Troja noch zu retten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Am Ende erkennt Penelope, dass es sich bei ihnen nicht um ein fremdes Volk handelt, sondern um die Veteranen des trojanischen Krieges. Bei der Eroberung Trojas haben sie sämtliche Gesetze und Wertvorstellungen und folglich ihre Identität verloren.</p>
<h3 class="subheading">Ithaka – unwürdige Anwärter, brüchige Hegemonie und eine gekränkte Matriarchin</h3>
<p>In der Heimat warten Penelope (Anne Hathaway), Gattin des Odysseus und ihr Sohn Telemachos (Tom Holland) auf dessen Heimkehr. Da sie sich seit zwanzig Jahren zieht, haben sich Anwärter um Penelopes Hand, die Freier, in Ithaka breit gemacht.</p>
<p>Telemachos verköstigt sie jeden Abend, während Penelope ihre erneute Heirat durch das Weben eines Leichentuches verzögert. Doch die Freier lauern nur auf einen Anlass, um Telemachos zu töten und Penelope zu überwältigen.</p>
<p>Noch hält das Gesetz des Zeus sie in Schach: Telemachos muss sie bewirten und sie dürfen ihm kein Haar krümmen, solange er keinen Anlass bietet. Doch die Freier, mittlerweile eine Horde gefräßiger, trunk- und streitlustiger Proleten, provozieren Telemachos.</p>
<p>Sein treuer Diener Eumaios (John Leguizamo) ist mittlerweile fast blind und kann die Diener, nach und nach gekauft vom Freier Antinoos (Robert Pattinson), nicht mehr bändigen. Die Nacht der langen Messer steht bevor.</p>
<p>Telemachos verbündet sich mit Menelaos von Sparta (Jon Bernthal) und empfiehlt seiner Mutter, einen Freier zu erwählen, damit er nur einen von ihnen besiegen muss. Sie verwehrt sich dagegen.</p>
<p>Nicht nur aus Treue gegenüber Odysseus, sondern auch aus Stolz. Zwanzig Jahre lang hat sie die Geschäfte Ithakas geführt und das Land verteidigt. Sie erachtet keinen als würdig, auch nicht ihren unerfahrenen und wohlbehüteten Sohn Telemachos. Warum sollte nicht eine Frau das Land führen?</p>
<h3 class="subheading">Die Odyssee – mit List, aber ohne Lust</h3>
<p>Eine Heldenreise zwischen Kriegsdrama und Machtkrimi, auf der – hier ist Suchsland zuzustimmen – keine Freude aufkommt. Odysseus ist von seiner Kriegslist, dem Zurücklassen seiner Soldaten ohne ehrenhafte Bestattung und ihren zunehmenden Verlusten auf der Irrfahrt schuldgeplagt.</p>
<p>Seine Soldaten misstrauen ihm, da er mit der Verletzung des Zyklopen Poseidon verärgert hat. Mehrmals meutern sie gegen ihn. Nicht mit Kraft und Respekt, sondern mit List hält er sich am Ruder.</p>
<p>Er betrügt seine Soldaten zwischen Skylla und Charybdis, indem er todesmutig auf die Charybdis zusteuern lässt und so seinen ersten Maat Eurylochos (Himesh Patel) zur Befehlsverweigerung nötigt.</p>
<p>Er verschweigt ihnen die sechs Opfer an die Skylla und schiebt die Verantwortung für die Entscheidung von sich weg. Der Rest seiner Mannschaft überlebt, misstraut ihm aber zutiefst und betrügt ihn auf der Insel des Apollon, indem sie dessen Rinder schlachtet und ihren Tod besiegelt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="2733246" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="4499772"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ithaka-war-gestern-4499772.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="887" height="498" src="https://www.heise.de/imgs/18/2/7/3/3/2/4/6/230b591a931a14aa.jpeg" style="aspect-ratio:887 / 498" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="887" height="498" style="aspect-ratio:887 / 498;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ithaka war gestern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Listen des Odysseus sind häufig Gegenstand von Kindergeschichten und vermitteln, dass der Schwächere den Stärkeren durch List besiegen kann. In Nolans Odyssee rächen sich die Listen, häufen sich als Schulden auf.</p>
<p>Nur durch das Exil und die Bestattung seiner unehrenhaft zurückgelassenen Soldaten im Westen kann Odysseus seine Schuld wiedergutmachen. Und nicht als Held, sondern als Bettler muss er sich nach Ithaka schleichen, um die Freier zu überlisten.</p>
<h3 class="subheading">Quo vadis USA?</h3>
<p>Troja, die Irrfahrt und Ithaka bilden im Film keine voneinander getrennten Welten. Die im Krieg aufgehobenen Regeln kehren als Misstrauen, Meuterei und innere Gewalt zurück. Gerade diese Bewegung – vom äußeren Krieg zur inneren Zerrüttung – macht den Film für eine politische Deutung der Gegenwart interessant.</p>
<p>Der Film Odyssee erreicht die Kinos in einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten von Amerika einen Bombenkrieg gegen den Iran am Rande eines Kollapses der globalen Wertschöpfungsketten führen.</p>
<p>Mit der Entführung Nicolás Maduros, <a href="https://www.spiegel.de/ausland/panamakanal-donald-trump-laesst-pentagon-plaene-zur-rueckgewinnung-vorbereiten-a-aff74b00-da13-46f1-a7e2-2036922c499f" rel="external noopener" target="_blank">Druck auf internationale Handelsrouten</a> und einer <a href="https://news.un.org/en/story/2026/08/1168094" rel="external noopener" target="_blank">Hungerblockade gegen Kuba</a> setzt die US-Außenpolitik neue Mindeststandards, über deren Nachahmung sie sich später nicht zu wundern brauchen.</p>
<p>Nolan scheint zu ahnen, dass der Bumerang auf die USA zurückschlagen kann und legt Odysseus im Schlussmonolog nicht nur die Klage über die eigenen Kriegsverbrechen in den Mund, sondern auch die feige Hoffnung, dass die Welt sie vergessen möge, wenn sich der Staub gelegt hat. Der vermeintliche Sieg der Mykener erweist sich als Niederlage: Agamemnon wird zu Hause ermordet, das Gesicht der schönen Helena ist entstellt und Odysseus kann Ithaka, aber nicht sich selbst retten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4274651" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9222821"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oppenheimer-Atomkrieg-am-Horizont-und-die-ethischen-Fragen-9222821.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/2/7/4/6/5/1/00501b71dd749aed.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Oppenheimer": Atomkrieg am Horizont – und die ethischen Fragen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Eine Genugtuung bleibt ihm noch: Zu Beginn des Krieges hatte der Schafhirte Sinon den Platz des Antinoos auf Odysseus' Schiff eingenommen. Sinon war im Krieg gestorben, während Antinoos im sicheren Ithaka um Penelopes Hand buhlte. Odysseus bringt Antinoos das gestohlene Los des Sinon zurück und erinnert ihn an seine Lüge.</p>
<p>Die Szene ist auch ein Fingerzeig auf US-Präsident Donald Trump, der sich dem Vietnamkrieg dank elterlicher Einflussnahme entzog – auf Kosten anderer.</p>
<p>In Nolans Odyssee begegnet uns, hier ist Schmitt zuzustimmen, das schlechte Gewissen liberaler US-Amerikaner, die ahnen, dass die Kriegspolitik ihres Landes Folgen hat. Suchsland hat durchaus Recht, dass von hier wenig positive Impulse zu erwarten sind.</p>
<p>Doch die jungen Zuschauer, die Telemachen unserer Zeit, brauchen keine Erinnerung daran, dass sie den Herausforderungen noch nicht gewachsen sind. Sie brauchen, was der antike Telemachos hatte: Einen Mentor (Ryan Hurst).</p>
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<p><strong>Literaturempfehlung</strong><em>: </em></p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Peter Hacks: <em>Prinz Telemach und sein Lehrer Mentor</em>. Berlin 1997.</li></ul>
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2026-08-16T06:00:00.000Zurn:bid:51469452026-08-15T14:00:00.000ZGas aus Nigeria auch für Europa: Trotz ECOWAS-Zustimmung ist die Finanzierung der Pipeline unklar. Das Gas fließt frühestens 2031.</p>
<p>Westafrikas Staats- und Regierungschefs haben im Mai 2026 in Freetown eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte des Kontinents offiziell <a href="https://www.reuters.com/business/energy/west-africas-ecowas-bloc-signs-agreement-backing-nigeria-morocco-atlantic-gas-2026-07-19/" rel="external noopener" target="_blank">abgesegnet</a>: Die Nigeria-Marokko-Atlantik-Gaspipeline soll künftig 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Nigeria entlang der Atlantikküste bis nach Marokko transportieren und von dort nach Europa weiterleiten.</p>
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<p>Doch ob das Gas tatsächlich jemals fließen wird, ist höchst ungewiss. Die Kosten werden auf 25 Milliarden US-Dollar geschätzt, die Bauzeit soll mehr als 20 Jahre betragen, und die Finanzierung ist nach wie vor nicht gesichert.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wer leiht NNPC und ONHYM 25 Milliarden US-Dollar?</strong></h3>
<p>Das Projekt wird von der Nigerian National Petroleum Company (NNPC) und der marokkanischen Bergbau- und Kohlenwasserstoffbehörde ONHYM <a href="https://african.business/2026/05/energy-resources/nigeria-and-morocco-seek-us-funding-for-atlantic-gas-pipeline" rel="external noopener" target="_blank">gemeinsam geleitet</a>.</p>
<p>Machbarkeitsstudien und technische Planungen sind nach Angaben der Projektbetreiber <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cwyr5rpglngo" rel="external noopener" target="_blank">abgeschlossen</a>. Der Islamische Entwicklungsbank und der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung hatten zusammen knapp 60 Millionen US-Dollar für diese Vorstudien bereitgestellt.</p>
<p>Doch wer die eigentlichen Baukosten von 25 Milliarden Dollar tragen soll, bleibt bislang unklar. Konkrete Zusagen gibt es bisher nicht.</p>
<h3 class="subheading">Ein Marathon über zwei Jahrzehnte</h3>
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<p>Die geplante Route der Nigeria-Marokko-Pipeline würde 13 Länder durchqueren: Nigeria, Benin, Togo, Ghana, Elfenbeinküste, Liberia, Sierra Leone, Guinea, Guinea-Bissau, Gambia, Senegal, Mauretanien sowie Marokko und Westsahara.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5084262" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11297628"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nigeria-und-Deutschland-Kleine-Kredite-erhalten-die-Freundschaft-11297628.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nigeria und Deutschland: Kleine Kredite erhalten die Freundschaft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4681493" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9963454"><a 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fordern mindestens 13 Tote</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4588165" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9714535"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betrug-mit-Krypto-Waehrung-Nigeria-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Unternehmen-Binance-9714535.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5524" height="3104" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/8/1/6/5/shutterstock_2158145035-914ff59a7a938109.jpeg" alt="Symbolbild Krypto unter Druck" style="aspect-ratio:5524 / 3104" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5524" height="3104" alt="Symbolbild Krypto unter Druck" style="aspect-ratio:5524 / 3104;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betrug mit Krypto-Währung? Nigeria erhebt schwere Vorwürfe gegen Unternehmen Binance</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4278359" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9229764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Nigeria-Raffinerien-in-Europa-in-Bedraengnis-bringt-9229764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Nigeria Raffinerien in Europa in Bedrängnis bringt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 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<p>Von den 30 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr ist die Hälfte für die Versorgung der durchquerten westafrikanischen Länder vorgesehen, um Stromerzeugung, Düngemittelproduktion und industrielle Entwicklung zu fördern. Die andere Hälfte soll über die bestehende Maghreb-Europa-Pipeline durch Spanien ins europäische Gasnetz eingespeist werden.</p>
<p>Das Projekt soll in Etappen <a href="https://www.reuters.com/sustainability/boards-policy-regulation/intergovernmental-deal-25-billion-nigeria-morocco-gas-pipeline-due-this-year-2026-04-13" rel="external noopener" target="_blank">realisiert</a> werden. Laut Amina Benkhadra von ONHYM werden zunächst Abschnitte gebaut, die Marokko mit Gasfeldern vor Mauretanien und Senegal verbinden, sowie ein Segment zwischen Ghana und der Elfenbeinküste.</p>
<p>Erst danach würde Ghana an Nigerias Gasfelder angeschlossen. Erstes Gas aus den Anfangsphasen wird für 2031 erwartet, die vollständige Fertigstellung nicht vor 2046.</p>
<p>Das Projekt hängt nicht von einer einzigen globalen Investitionsentscheidung ab, denn jedes Segment ist als eigenständiges System konzipiert, um frühzeitig Wert zu schaffen. Denn immerhin leben entlang der Pipeline etwa 400 Millionen Westafrikaner, deren Energiehunger nur wachsen wird.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128753" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384927"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Europa-seine-LNG-Abhaengigkeit-eindaemmen-kann-11384927.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121379" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373685"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hoechster-Wert-seit-Kriegsbeginn-EU-Gaspreis-klettert-auf-62-72-Euro-pro-MWh-11373685.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3354" height="1885" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/7/9/shutterstock_2606894707-7983232d93a4f21d.jpeg" alt="Ein LNG-Tanker auf See" style="aspect-ratio:3354 / 1885" needs-ai-label="false"><img 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MWh</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11370736"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-setzt-erneut-Energiemarkt-zu-EU-Gaspreise-auf-Vier-Monats-Hoch-11370736.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg setzt (erneut) Energiemarkt zu: EU-Gaspreise auf Vier-Monats-Hoch</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349825"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-Gasspeicher-Niedrigster-Fuellstand-seit-15-Jahren-droht-11349825.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5800" height="3259" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/1/4/shutterstock_2750226223-4e83c55f9e66d2b6.jpeg" alt="Gasbehälter mit Spiegelungen im Wasser bei Nacht" style="aspect-ratio:5800 / 3259" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5800" height="3259" 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class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>IEEFA </strong><strong>prognostiziert </strong><strong>schrumpfende EU-Gasimporte</strong></h3>
<p>Europa braucht dagegen immer weniger Erdgas. Zwar haben europäische Regierungen nach dem Wegfall russischer Gaslieferungen großes Interesse an afrikanischen Alternativen bekundet. Das Institute for Energy Economics and Financial Analysis <a href="https://ieefa.org/resources/eu-gas-imports-fall-25-2030-demand-reduction-target-exceeded-once-again" rel="external noopener" target="_blank">prognostiziert</a>, dass europäische Gasimporte bis 2030 um weitere 25 Prozent zurückgehen werden.</p>
<p>Und aus energiepolitischer Sicht bedeuten Gasimporte nicht zwingend Unterstützung für Pipeline-Infrastruktur. Pipelines binden die Abnehmer langfristig an bestimmte Lieferanten. Flüssiggas (LNG), das per Schiff transportiert wird, bietet – gegen einen Aufpreis – mehr Flexibilität beim Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern.</p>
<p>Bisher hat weder die Europäische Kommission noch irgendeine nationale Regierung in Europa feste Zusagen gemacht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsrisiken und die neue EU-Methan-Verordnung</strong></h3>
<p>Selbst wenn die Finanzierung gesichert werden kann, bleiben erhebliche Herausforderungen. Die Sicherheit einer Pipeline, die sich über tausende Kilometer erstreckt, muss durch 13 Länder hindurch gewährleistet werden.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5001716" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11125479"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdgas-Pipelines-Hunderte-Millionen-Tonnen-CO2-fehlen-in-Klimabilanzen-11125479.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdgas-Pipelines: Hunderte Millionen Tonnen CO2 fehlen in Klimabilanzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4995616" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11113559"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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Ungarns, Russlands und der Tütkei" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Türkei und Ungarn hebeln Europas Energiekurs aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4929613" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10630216"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fix-Russland-und-China-bauen-Pipeline-Kraft-Sibiriens-2-10630216.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/9/6/1/3/chinmonglru_Zeichenfla__che_1-ad1de7d929edad84.jpeg" alt="Gaspipeline über Flaggen von Russland über Mongolei nach China" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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2"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4903254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10498472"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russisches-Oel-fliesst-weiter-Pipeline-Projekt-verbindet-Ungarn-und-Serbien-10498472.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russisches Öl fließt weiter: Pipeline-Projekt verbindet Ungarn und Serbien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4736124" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10107750"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Investor-moechte-Nord-Stream-2-kaufen-10107750.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/3/6/1/2/4/nordstream-break_ho_1_-244ecc0e879d0aba.jpeg" alt="Symbolbild Pipelinesprengung" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Symbolbild Pipelinesprengung" 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disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Charles Majomi betont die Bedeutung der Einbindung lokaler Gemeinschaften und den Einsatz von Drohnen zur Überwachung. Auch die politische Stabilität in allen beteiligten Staaten über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten ist aus historischer Perspektive keine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Ein weiteres Problem könnte sich aus den <a href="https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Methanverordnung/Methanverordnung_node.html" rel="external noopener" target="_blank">EU-Methan-Vorschriften</a> ergeben, die ab 2030 strenge Grenzwerte für Methan-Emissionen bei Gasimporten vorschreiben. Nigerias Gasproduktion ist derzeit mit extremen Methanemissionen verbunden, was hohe Strafzahlungen nach sich ziehen könnte.</p>
<h3 class="subheading">Konkurrenz durch andere Routen</h3>
<p>Die Nigeria-Marokko-Pipeline ist zudem nicht das einzige Projekt, mit dem Nigeria seine enormen Gasreserven – nach offiziellen Angaben 206,53 Billionen Kubikfuß – in Wert setzen will. Bereits 2022 unterzeichnete Abuja mit Algerien und Niger ein Abkommen zu einer Trans-Sahara-Pipeline, die nach Europa führen soll.</p>
<p>Zusätzlich plant Algerien eine spezielle Wasserstoff-Pipeline nach Deutschland, die ebenfalls in Konkurrenz zu Erdgasimporten aus der Atlantik-Route stehen könnte. Und schließlich exportiert Nigeria bereits heute Flüssiggas über die Nigerian Liquefied Natural Gas Company – ein flexibleres Geschäftsmodell als Pipeline-Transport.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitischer Poker: Wie Marokko mit einem Mega-Hafen Fakten schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399305"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Social-Media-als-Treiber-der-Ceuta-Dynamik-11399305.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/0/9/shutterstock_2695271435-6c8cc5768616cc53.jpeg" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Social Media als Treiber der Ceuta-Dynamik</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134102" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/0/2/shutterstock_1975170875-7446d7482f06970f.jpeg" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta im Ausnahmezustand: Zehntausende stürmen Spaniens Vorposten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5008269" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138350"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nordafrika-statt-Ostafrika-Liegt-hier-die-Wiege-der-Menschheit-11138350.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/2/6/9/csm_278A7389_ad50ab629a-1d6c92743598fa9f.jpeg" alt="Ein Kieferknochen" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Kieferknochen" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nordafrika statt Ostafrika: Liegt hier die Wiege der Menschheit?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<h3 class="subheading">Traum oder Illusion?</h3>
<p>Ob die Nigeria-Marokko-Atlantik-Gaspipeline jemals Realität wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Finanzierung, europäische Gasnachfrage, politische Stabilität, Sicherheit und Konkurrenz durch alternative Projekte.</p>
<p>Die politische Unterstützung durch ECOWAS und die abgeschlossenen technischen Studien sind positive Signale. Doch ohne konkrete Finanzierungszusagen und angesichts der schrumpfenden Gasnachfrage in Europa bleibt das Projekt vorerst eine Vision.</p>
<p>Doch selbst im optimistischsten Szenario wird das erste Gas frühestens 2031 fließen. Sollte es jedoch dazu kommen, würde dies die wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung Nigerias und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft schlagartig vervielfachen.</p>
Gas aus Nigeria auch für Europa: Trotz ECOWAS-Zustimmung ist die Finanzierung der Pipeline unklar. Das Gas fließt frühestens 2031.</p>
<p>Westafrikas Staats- und Regierungschefs haben im Mai 2026 in Freetown eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte des Kontinents offiziell <a href="https://www.reuters.com/business/energy/west-africas-ecowas-bloc-signs-agreement-backing-nigeria-morocco-atlantic-gas-2026-07-19/" rel="external noopener" target="_blank">abgesegnet</a>: Die Nigeria-Marokko-Atlantik-Gaspipeline soll künftig 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Nigeria entlang der Atlantikküste bis nach Marokko transportieren und von dort nach Europa weiterleiten.</p>
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<p>Doch ob das Gas tatsächlich jemals fließen wird, ist höchst ungewiss. Die Kosten werden auf 25 Milliarden US-Dollar geschätzt, die Bauzeit soll mehr als 20 Jahre betragen, und die Finanzierung ist nach wie vor nicht gesichert.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wer leiht NNPC und ONHYM 25 Milliarden US-Dollar?</strong></h3>
<p>Das Projekt wird von der Nigerian National Petroleum Company (NNPC) und der marokkanischen Bergbau- und Kohlenwasserstoffbehörde ONHYM <a href="https://african.business/2026/05/energy-resources/nigeria-and-morocco-seek-us-funding-for-atlantic-gas-pipeline" rel="external noopener" target="_blank">gemeinsam geleitet</a>.</p>
<p>Machbarkeitsstudien und technische Planungen sind nach Angaben der Projektbetreiber <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cwyr5rpglngo" rel="external noopener" target="_blank">abgeschlossen</a>. Der Islamische Entwicklungsbank und der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung hatten zusammen knapp 60 Millionen US-Dollar für diese Vorstudien bereitgestellt.</p>
<p>Doch wer die eigentlichen Baukosten von 25 Milliarden Dollar tragen soll, bleibt bislang unklar. Konkrete Zusagen gibt es bisher nicht.</p>
<h3 class="subheading">Ein Marathon über zwei Jahrzehnte</h3>
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<p>Die geplante Route der Nigeria-Marokko-Pipeline würde 13 Länder durchqueren: Nigeria, Benin, Togo, Ghana, Elfenbeinküste, Liberia, Sierra Leone, Guinea, Guinea-Bissau, Gambia, Senegal, Mauretanien sowie Marokko und Westsahara.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5084262" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11297628"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nigeria-und-Deutschland-Kleine-Kredite-erhalten-die-Freundschaft-11297628.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5272" height="2962" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/4/2/6/2/PIXPECTIV_cropped-8d15d56b06140990.jpeg" alt="Luftaufnahme eines Strandes mit Fischerbooten und Petrochemischen Anlagen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5272 / 2962" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5272" height="2962" alt="Luftaufnahme eines Strandes mit Fischerbooten und Petrochemischen Anlagen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5272 / 2962;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nigeria und Deutschland: Kleine Kredite erhalten die Freundschaft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4681493" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9963454"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Militaer-schafft-keine-Loesungen-weder-in-Nigeria-noch-in-der-Ukraine-9963454.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2402" height="1350" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/8/1/4/9/3/Bildschirmfoto_2024-10-06_um_13-57ccaa024f16a622.png" style="aspect-ratio:2402 / 1350" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2402" height="1350" style="aspect-ratio:2402 / 1350;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Militär schafft keine Lösungen – weder in Nigeria noch in der Ukraine"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4645064" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9822651"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Aufstand-der-Jugend-Proteste-in-Nigeria-fordern-mindestens-13-Tote-9822651.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/4/5/0/6/4/shutterstock_1838648644-366aa4512a34dc43.jpeg" alt="Zu sehen sind Protestierende auf einem Auto, die eine nigerianische Flagge schwenken" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img 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fordern mindestens 13 Tote</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4588165" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9714535"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betrug-mit-Krypto-Waehrung-Nigeria-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Unternehmen-Binance-9714535.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5524" height="3104" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/8/1/6/5/shutterstock_2158145035-914ff59a7a938109.jpeg" alt="Symbolbild Krypto unter Druck" style="aspect-ratio:5524 / 3104" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5524" height="3104" alt="Symbolbild Krypto unter Druck" style="aspect-ratio:5524 / 3104;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betrug mit Krypto-Währung? Nigeria erhebt schwere Vorwürfe gegen Unternehmen Binance</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4278359" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9229764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Nigeria-Raffinerien-in-Europa-in-Bedraengnis-bringt-9229764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Von den 30 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr ist die Hälfte für die Versorgung der durchquerten westafrikanischen Länder vorgesehen, um Stromerzeugung, Düngemittelproduktion und industrielle Entwicklung zu fördern. Die andere Hälfte soll über die bestehende Maghreb-Europa-Pipeline durch Spanien ins europäische Gasnetz eingespeist werden.</p>
<p>Das Projekt soll in Etappen <a href="https://www.reuters.com/sustainability/boards-policy-regulation/intergovernmental-deal-25-billion-nigeria-morocco-gas-pipeline-due-this-year-2026-04-13" rel="external noopener" target="_blank">realisiert</a> werden. Laut Amina Benkhadra von ONHYM werden zunächst Abschnitte gebaut, die Marokko mit Gasfeldern vor Mauretanien und Senegal verbinden, sowie ein Segment zwischen Ghana und der Elfenbeinküste.</p>
<p>Erst danach würde Ghana an Nigerias Gasfelder angeschlossen. Erstes Gas aus den Anfangsphasen wird für 2031 erwartet, die vollständige Fertigstellung nicht vor 2046.</p>
<p>Das Projekt hängt nicht von einer einzigen globalen Investitionsentscheidung ab, denn jedes Segment ist als eigenständiges System konzipiert, um frühzeitig Wert zu schaffen. Denn immerhin leben entlang der Pipeline etwa 400 Millionen Westafrikaner, deren Energiehunger nur wachsen wird.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128753" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384927"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Europa-seine-LNG-Abhaengigkeit-eindaemmen-kann-11384927.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Kraftstoffpreise-nominal-auf-Hoechststaenden-11373241.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/1/5/4/auto-spardose-4-ffdad2d3a454cb42.jpeg" alt="Spardose in Autoform und Euromünze mit Tropfen als Motiv" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121379" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373685"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hoechster-Wert-seit-Kriegsbeginn-EU-Gaspreis-klettert-auf-62-72-Euro-pro-MWh-11373685.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3354" height="1885" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/7/9/shutterstock_2606894707-7983232d93a4f21d.jpeg" alt="Ein LNG-Tanker auf See" style="aspect-ratio:3354 / 1885" needs-ai-label="false"><img 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg setzt (erneut) Energiemarkt zu: EU-Gaspreise auf Vier-Monats-Hoch</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349825"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>IEEFA </strong><strong>prognostiziert </strong><strong>schrumpfende EU-Gasimporte</strong></h3>
<p>Europa braucht dagegen immer weniger Erdgas. Zwar haben europäische Regierungen nach dem Wegfall russischer Gaslieferungen großes Interesse an afrikanischen Alternativen bekundet. Das Institute for Energy Economics and Financial Analysis <a href="https://ieefa.org/resources/eu-gas-imports-fall-25-2030-demand-reduction-target-exceeded-once-again" rel="external noopener" target="_blank">prognostiziert</a>, dass europäische Gasimporte bis 2030 um weitere 25 Prozent zurückgehen werden.</p>
<p>Und aus energiepolitischer Sicht bedeuten Gasimporte nicht zwingend Unterstützung für Pipeline-Infrastruktur. Pipelines binden die Abnehmer langfristig an bestimmte Lieferanten. Flüssiggas (LNG), das per Schiff transportiert wird, bietet – gegen einen Aufpreis – mehr Flexibilität beim Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern.</p>
<p>Bisher hat weder die Europäische Kommission noch irgendeine nationale Regierung in Europa feste Zusagen gemacht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsrisiken und die neue EU-Methan-Verordnung</strong></h3>
<p>Selbst wenn die Finanzierung gesichert werden kann, bleiben erhebliche Herausforderungen. Die Sicherheit einer Pipeline, die sich über tausende Kilometer erstreckt, muss durch 13 Länder hindurch gewährleistet werden.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5001716" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11125479"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdgas-Pipelines-Hunderte-Millionen-Tonnen-CO2-fehlen-in-Klimabilanzen-11125479.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4800" height="2697" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/1/7/1/6/shutterstock_2511002959-33a78d3db4f981db.jpeg" alt="Gasleitungen mit Ventilen" style="aspect-ratio:4800 / 2697" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4800" height="2697" alt="Gasleitungen mit Ventilen" style="aspect-ratio:4800 / 2697;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdgas-Pipelines: Hunderte Millionen Tonnen CO2 fehlen in Klimabilanzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4995616" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11113559"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tuerkei-und-Ungarn-hebeln-Europas-Energiekurs-aus-11113559.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/5/6/1/6/turkstream-83027f9a339e1f47.jpeg" alt="Pipeline mit Farben Ungarns, Russlands und der Tütkei" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Pipeline mit Farben 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data-content-id="4929613" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10630216"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fix-Russland-und-China-bauen-Pipeline-Kraft-Sibiriens-2-10630216.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/9/6/1/3/chinmonglru_Zeichenfla__che_1-ad1de7d929edad84.jpeg" alt="Gaspipeline über Flaggen von Russland über Mongolei nach China" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Charles Majomi betont die Bedeutung der Einbindung lokaler Gemeinschaften und den Einsatz von Drohnen zur Überwachung. Auch die politische Stabilität in allen beteiligten Staaten über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten ist aus historischer Perspektive keine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Ein weiteres Problem könnte sich aus den <a href="https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Methanverordnung/Methanverordnung_node.html" rel="external noopener" target="_blank">EU-Methan-Vorschriften</a> ergeben, die ab 2030 strenge Grenzwerte für Methan-Emissionen bei Gasimporten vorschreiben. Nigerias Gasproduktion ist derzeit mit extremen Methanemissionen verbunden, was hohe Strafzahlungen nach sich ziehen könnte.</p>
<h3 class="subheading">Konkurrenz durch andere Routen</h3>
<p>Die Nigeria-Marokko-Pipeline ist zudem nicht das einzige Projekt, mit dem Nigeria seine enormen Gasreserven – nach offiziellen Angaben 206,53 Billionen Kubikfuß – in Wert setzen will. Bereits 2022 unterzeichnete Abuja mit Algerien und Niger ein Abkommen zu einer Trans-Sahara-Pipeline, die nach Europa führen soll.</p>
<p>Zusätzlich plant Algerien eine spezielle Wasserstoff-Pipeline nach Deutschland, die ebenfalls in Konkurrenz zu Erdgasimporten aus der Atlantik-Route stehen könnte. Und schließlich exportiert Nigeria bereits heute Flüssiggas über die Nigerian Liquefied Natural Gas Company – ein flexibleres Geschäftsmodell als Pipeline-Transport.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitischer Poker: Wie Marokko mit einem Mega-Hafen Fakten schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399305"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/0/2/shutterstock_1975170875-7446d7482f06970f.jpeg" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/2/6/9/csm_278A7389_ad50ab629a-1d6c92743598fa9f.jpeg" alt="Ein Kieferknochen" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Kieferknochen" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nordafrika statt Ostafrika: Liegt hier die Wiege der Menschheit?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<h3 class="subheading">Traum oder Illusion?</h3>
<p>Ob die Nigeria-Marokko-Atlantik-Gaspipeline jemals Realität wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Finanzierung, europäische Gasnachfrage, politische Stabilität, Sicherheit und Konkurrenz durch alternative Projekte.</p>
<p>Die politische Unterstützung durch ECOWAS und die abgeschlossenen technischen Studien sind positive Signale. Doch ohne konkrete Finanzierungszusagen und angesichts der schrumpfenden Gasnachfrage in Europa bleibt das Projekt vorerst eine Vision.</p>
<p>Doch selbst im optimistischsten Szenario wird das erste Gas frühestens 2031 fließen. Sollte es jedoch dazu kommen, würde dies die wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung Nigerias und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft schlagartig vervielfachen.</p>
2026-08-15T14:00:00.000Zurn:bid:51462932026-08-15T12:00:00.000ZDas West-Nil-Virus überwintert inzwischen in Deutschland. Milde Temperaturen begünstigen die Vermehrung in heimischen Culex-Mücken. </p>
<p>Anders als die zugewanderte Tigermücke, die beim Menschen Krankheiten wie Zika, Chikungunya oder das Dengue-Fieber übertragen kann, sind die Culex-Mücken, welche die West-Nil-Virus (WNV)-Krankheit verbreiten, in Deutschland heimisch. Neu ist nur der Virus.</p>
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<p>Das West-Nil-Virus ist ein <a href="https://www.efsa.europa.eu/de/topics/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">Virus der Gattun</a><a href="https://www.efsa.europa.eu/de/topics/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">g Flavivirus</a>, das mit den Viren verwandt ist, welche die japanische Enzephalitis und das Gelbfieber verursachen. Menschen und Equiden wie Pferde und Esel sowie andere Säugetiere können durch Mückenstiche infiziert werden, geben das Virus aber nicht weiter. Sie sind sogenannte Fehl- oder Sackgassenwirte, da sie das WNV nicht weiter übertragen.</p>
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<p>Wenn sie infiziert sind, ist die Viruskonzentration in ihrem Blut zu gering, um andere Mücken zu infizieren. Damit gelten Übertragungswege von Mensch zu Mensch als ausgeschlossen.</p>
<h3 class="subheading">Vor 90 Jahren in Uganda entdeckt – wie das Virus nach Deutschland kam</h3>
<p>Das <a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schon-mehr-als-240-faelle-von-west-nil-fieber-in-europa-registriert-a-11307b8d-1c62-4a97-9339-daaa91a45df7" rel="external noopener" target="_blank">West-Nil-Virus</a> stammt ursprünglich aus Afrika. <a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">Es wurde vor 89 Jahren</a> im West-Nil-Distrikt in Uganda entdeckt, worauf auch sein Name zurückgeht. Von dort aus hat es sich seit 1937 durch Stechmücken und vor allem Zugvögel über weite Teile der Welt ausgebreitet. In Europa wurden vor allem aus süd- und südosteuropäischen Ländern Infektionen bei Mensch, Pferd und Vogel gemeldet.</p>
<p>In Deutschland wurde Ende August 2018 erstmals ein mit WNV infizierter Vogel gefunden, ein Bartkauz aus Volierenhaltung in Halle a. d. Saale. Bis Ende des Jahres waren es insgesamt 12 Fälle bei Vögeln sowie zwei Nachweise bei Pferden.</p>
<p>Für 2019 stellte das Nationale Referenzlabor für WNV-Infektionen bereits Anfang Juli den ersten amtlichen Fall fest, bis Jahresende folgten über 100 weitere Fälle, davon 36 Pferde und 76 Wild- und Zoovögel.</p>
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<h3 class="subheading">Der entscheidende Faktor: Warum milde Winter das Virus hier halten</h3>
<p>Aufgrund der saisonalen Zugbewegungen sind Vögel, als Hauptwirte des Virus, ideale Transporteure für eine weitere Verbreitung. Im Gegensatz zu den meisten anderen tropischen Erregern, wird WNV auch durch in Mittel- und Nordeuropa heimische Mücken übertragen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4975176" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11073757"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vogelgrippe-Deutschlands-Flickenteppich-im-Seuchenschutz-11073757.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/5/1/7/6/h5n1-01-a3f2df5d51ec2fab.png" alt="Biohazard-Zeichen mit H5N1-Text. Truthahn und gestichelt angedeuteterer Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Biohazard-Zeichen mit H5N1-Text. Truthahn und gestichelt angedeuteterer Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vogelgrippe: Deutschlands Flickenteppich im Seuchenschutz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Einzige, was das Virus in seiner Ausbreitung bremsen könnte, wäre das Wetter. Damit sich das Virus innerhalb der Mücken für eine Weiterinfektion ausreichend vermehren kann, bedarf es dauerhafter Temperaturen von über 20°C. Da dies in Mittel- und Nordeuropa bislang durch die ausgeprägten Jahreszeiten selten der Fall war, konnte sich das Virus hier bisher nicht ausbreiten.</p>
<p>Das Europäische Zentrum für Krankheitsprävention und Kontrolle (<a href="https://www.ecdc.europa.eu/en" rel="external noopener" target="_blank">European Centre for Disease Prevention and Control</a>) registriert seit mehreren Jahren eine zunehmende Ausbreitung des Virus in Europa und den Nachbarstaaten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wo breitet sich das West-Nil-Virus in Deutschland bevorzugt aus?</strong></h3>
<p>Im Herbst 2019 wurde das Virus außerdem erstmals in Stechmücken des <em>Culex pipiens</em> Komplex, die als Überträger schon davor bekannt waren, in Deutschland nachgewiesen. Dass WNV erfolgreich in einheimischen Stechmücken in Deutschland überwintern kann, wurde inzwischen ebenfalls nachgewiesen. Seit dem Jahr 2020 traten die ersten Infektionsfälle bei Zoo- und Wildvögeln stets Anfang bis Mitte Juli auf.</p>
<p>Das West-Nil-Virus breitete sich in den Folgejahren langsam, aber kontinuierlich innerhalb des Landes aus. Besonders betroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen, die derzeit die Hauptendemiegebiete in Deutschland darstellen. Seit 2019 wurden einzelne humane Erkrankungsfälle und Nachweise bei Blutspendern verzeichnet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4902460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10496904"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WHO-warnt-vor-globaler-Chikungunya-Epidemie-10496904.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/2/4/6/0/shutterstock_1896812266-f237f851efb08e0f.jpeg" alt="eine Mücke auf einer Hand" style="aspect-ratio:3600 / 2023" 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Chikungunya-Epidemie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077453" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11284180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zecken-Alarm-Wenn-der-Zeckenstich-zur-Fleischallergie-wird-11284180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Zecken-Alarm: Wenn der Zeckenstich zur Fleischallergie wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5059392" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11248989"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Covid-Variante-Cicada-Ausbreitung-auch-in-Deutschland-11248989.html" 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class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Covid-Variante Cicada: Ausbreitung auch in Deutschland</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ganz offensichtlich sind die Winter hierzulande nicht mehr so kalt, dass die Virenweitergabe gestoppt würde. Seit 2005 sind mehrere Impfstoffe für Pferde zugelassen, die nun auch zunehmend in Deutschland verwendet werden. Pferdehalter sollten daher die <a href="https://stiko-vet.fli.de/de/stellungnahmen/pferd/" rel="external noopener" target="_blank">Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin</a> (StIKo Vet) zum Schutz ihrer Tiere beachten.</p>
<p>Forschungen zum West-Nil-Virus werden bislang mit eher kleinem Budget betrieben. Nachdem es im Jahr 2010 zu einem schweren Ausbruch von West-Nil-Fieber in Griechenland kam, <a href="https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/10/pdfs/11-0525-combined.pdf" rel="external noopener" target="_blank">mit 33 Toten</a> und mehreren hundert schwer Erkrankten, wurde ein mit knapp drei Millionen Euro von der Europäischen Union gefördertes Verbundprojekt namens West Nile Integrated Shield Project (<a href="https://cordis.europa.eu/project/id/261426/reporting" rel="external noopener" target="_blank">Wings</a>) aufgelegt.</p>
<p>Das Projekt sollte auf Basis neuer und sicherer Technologien einen besonders wirksamen Impfstoff und verbesserte Nachweissysteme entwickeln, die schnell an variierende Erregerformen angepasst werden könnten.</p>
<h3 class="subheading">Meist harmlos, in einem Prozent der Fälle gefährlich – was das Virus im Körper macht</h3>
<p>Im Menschen verläuft eine Infektion meist asymptomatisch oder ähnelt einem grippalen Infekt. Es treten aber auch schwerere Verläufe auf, die von Rückenschmerzen, Schüttelfrost und Hautausschlag begleitet werden, jedoch wurden auch schwere neurologische Krankheitsverläufe beobachtet.</p>
<p>Bei etwa einem Prozent der Infizierten befällt das Virus das Nervensystem, was zu Hirnhautentzündung, Lähmung und weiteren neurologischen Symptomen und in seltenen Fällen zum Tode führen kann. Insbesondere immungeschwächte und ältere Menschen zählen hier zu den Risikogruppen.</p>
<p>Man muss realistischerweise von bis zu 100-fach mehr Infektionen ausgehen, die nicht diagnostiziert wurden, zum einen, weil Ärzte in Deutschland diese Infektion noch nicht auf dem Schirm haben, zum anderen, weil keine Symptome aufgetreten sind.</p>
<p>Außerdem lassen sich die Viren nur schwer mit Sicherheit nachweisen, da die vorhandenen Diagnostik-Methoden oft mit verwandten Viren kreuzreagieren. Es gibt bis heute zudem keinen zugelassenen Impfstoff, um Menschen vor einer Infektion mit dem West-Nil-Virus zu schützen.</p>
Das West-Nil-Virus überwintert inzwischen in Deutschland. Milde Temperaturen begünstigen die Vermehrung in heimischen Culex-Mücken. </p>
<p>Anders als die zugewanderte Tigermücke, die beim Menschen Krankheiten wie Zika, Chikungunya oder das Dengue-Fieber übertragen kann, sind die Culex-Mücken, welche die West-Nil-Virus (WNV)-Krankheit verbreiten, in Deutschland heimisch. Neu ist nur der Virus.</p>
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<p>Das West-Nil-Virus ist ein <a href="https://www.efsa.europa.eu/de/topics/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">Virus der Gattun</a><a href="https://www.efsa.europa.eu/de/topics/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">g Flavivirus</a>, das mit den Viren verwandt ist, welche die japanische Enzephalitis und das Gelbfieber verursachen. Menschen und Equiden wie Pferde und Esel sowie andere Säugetiere können durch Mückenstiche infiziert werden, geben das Virus aber nicht weiter. Sie sind sogenannte Fehl- oder Sackgassenwirte, da sie das WNV nicht weiter übertragen.</p>
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<p>Wenn sie infiziert sind, ist die Viruskonzentration in ihrem Blut zu gering, um andere Mücken zu infizieren. Damit gelten Übertragungswege von Mensch zu Mensch als ausgeschlossen.</p>
<h3 class="subheading">Vor 90 Jahren in Uganda entdeckt – wie das Virus nach Deutschland kam</h3>
<p>Das <a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schon-mehr-als-240-faelle-von-west-nil-fieber-in-europa-registriert-a-11307b8d-1c62-4a97-9339-daaa91a45df7" rel="external noopener" target="_blank">West-Nil-Virus</a> stammt ursprünglich aus Afrika. <a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/west-nile-virus" rel="external noopener" target="_blank">Es wurde vor 89 Jahren</a> im West-Nil-Distrikt in Uganda entdeckt, worauf auch sein Name zurückgeht. Von dort aus hat es sich seit 1937 durch Stechmücken und vor allem Zugvögel über weite Teile der Welt ausgebreitet. In Europa wurden vor allem aus süd- und südosteuropäischen Ländern Infektionen bei Mensch, Pferd und Vogel gemeldet.</p>
<p>In Deutschland wurde Ende August 2018 erstmals ein mit WNV infizierter Vogel gefunden, ein Bartkauz aus Volierenhaltung in Halle a. d. Saale. Bis Ende des Jahres waren es insgesamt 12 Fälle bei Vögeln sowie zwei Nachweise bei Pferden.</p>
<p>Für 2019 stellte das Nationale Referenzlabor für WNV-Infektionen bereits Anfang Juli den ersten amtlichen Fall fest, bis Jahresende folgten über 100 weitere Fälle, davon 36 Pferde und 76 Wild- und Zoovögel.</p>
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<h3 class="subheading">Der entscheidende Faktor: Warum milde Winter das Virus hier halten</h3>
<p>Aufgrund der saisonalen Zugbewegungen sind Vögel, als Hauptwirte des Virus, ideale Transporteure für eine weitere Verbreitung. Im Gegensatz zu den meisten anderen tropischen Erregern, wird WNV auch durch in Mittel- und Nordeuropa heimische Mücken übertragen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4975176" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11073757"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vogelgrippe-Deutschlands-Flickenteppich-im-Seuchenschutz-11073757.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/5/1/7/6/h5n1-01-a3f2df5d51ec2fab.png" alt="Biohazard-Zeichen mit H5N1-Text. Truthahn und gestichelt angedeuteterer Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Biohazard-Zeichen mit H5N1-Text. Truthahn und gestichelt angedeuteterer Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vogelgrippe: Deutschlands Flickenteppich im Seuchenschutz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Einzige, was das Virus in seiner Ausbreitung bremsen könnte, wäre das Wetter. Damit sich das Virus innerhalb der Mücken für eine Weiterinfektion ausreichend vermehren kann, bedarf es dauerhafter Temperaturen von über 20°C. Da dies in Mittel- und Nordeuropa bislang durch die ausgeprägten Jahreszeiten selten der Fall war, konnte sich das Virus hier bisher nicht ausbreiten.</p>
<p>Das Europäische Zentrum für Krankheitsprävention und Kontrolle (<a href="https://www.ecdc.europa.eu/en" rel="external noopener" target="_blank">European Centre for Disease Prevention and Control</a>) registriert seit mehreren Jahren eine zunehmende Ausbreitung des Virus in Europa und den Nachbarstaaten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wo breitet sich das West-Nil-Virus in Deutschland bevorzugt aus?</strong></h3>
<p>Im Herbst 2019 wurde das Virus außerdem erstmals in Stechmücken des <em>Culex pipiens</em> Komplex, die als Überträger schon davor bekannt waren, in Deutschland nachgewiesen. Dass WNV erfolgreich in einheimischen Stechmücken in Deutschland überwintern kann, wurde inzwischen ebenfalls nachgewiesen. Seit dem Jahr 2020 traten die ersten Infektionsfälle bei Zoo- und Wildvögeln stets Anfang bis Mitte Juli auf.</p>
<p>Das West-Nil-Virus breitete sich in den Folgejahren langsam, aber kontinuierlich innerhalb des Landes aus. Besonders betroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen, die derzeit die Hauptendemiegebiete in Deutschland darstellen. Seit 2019 wurden einzelne humane Erkrankungsfälle und Nachweise bei Blutspendern verzeichnet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4902460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10496904"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WHO-warnt-vor-globaler-Chikungunya-Epidemie-10496904.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/2/4/6/0/shutterstock_1896812266-f237f851efb08e0f.jpeg" alt="eine Mücke auf einer Hand" style="aspect-ratio:3600 / 2023" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3600" height="2023" alt="eine Mücke auf einer Hand" style="aspect-ratio:3600 / 2023;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">WHO warnt vor globaler Chikungunya-Epidemie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077453" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11284180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zecken-Alarm-Wenn-der-Zeckenstich-zur-Fleischallergie-wird-11284180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3599" height="2022" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/4/5/3/zecke_master-a6982fb73db59aac.jpeg" alt="Zecjke auf einem Grashalm oder Blatt" style="aspect-ratio:3599 / 2022" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3599" height="2022" alt="Zecjke auf einem Grashalm oder Blatt" style="aspect-ratio:3599 / 2022;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Zecken-Alarm: Wenn der Zeckenstich zur Fleischallergie wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5059392" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11248989"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Covid-Variante-Cicada-Ausbreitung-auch-in-Deutschland-11248989.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/9/3/9/2/Corona_Borealis_Studio-be440397b50ed4d7.jpeg" alt="Corona-Virus mit typischen Spike-Proteinen" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Corona-Virus mit typischen Spike-Proteinen" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Covid-Variante Cicada: Ausbreitung auch in Deutschland</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ganz offensichtlich sind die Winter hierzulande nicht mehr so kalt, dass die Virenweitergabe gestoppt würde. Seit 2005 sind mehrere Impfstoffe für Pferde zugelassen, die nun auch zunehmend in Deutschland verwendet werden. Pferdehalter sollten daher die <a href="https://stiko-vet.fli.de/de/stellungnahmen/pferd/" rel="external noopener" target="_blank">Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin</a> (StIKo Vet) zum Schutz ihrer Tiere beachten.</p>
<p>Forschungen zum West-Nil-Virus werden bislang mit eher kleinem Budget betrieben. Nachdem es im Jahr 2010 zu einem schweren Ausbruch von West-Nil-Fieber in Griechenland kam, <a href="https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/10/pdfs/11-0525-combined.pdf" rel="external noopener" target="_blank">mit 33 Toten</a> und mehreren hundert schwer Erkrankten, wurde ein mit knapp drei Millionen Euro von der Europäischen Union gefördertes Verbundprojekt namens West Nile Integrated Shield Project (<a href="https://cordis.europa.eu/project/id/261426/reporting" rel="external noopener" target="_blank">Wings</a>) aufgelegt.</p>
<p>Das Projekt sollte auf Basis neuer und sicherer Technologien einen besonders wirksamen Impfstoff und verbesserte Nachweissysteme entwickeln, die schnell an variierende Erregerformen angepasst werden könnten.</p>
<h3 class="subheading">Meist harmlos, in einem Prozent der Fälle gefährlich – was das Virus im Körper macht</h3>
<p>Im Menschen verläuft eine Infektion meist asymptomatisch oder ähnelt einem grippalen Infekt. Es treten aber auch schwerere Verläufe auf, die von Rückenschmerzen, Schüttelfrost und Hautausschlag begleitet werden, jedoch wurden auch schwere neurologische Krankheitsverläufe beobachtet.</p>
<p>Bei etwa einem Prozent der Infizierten befällt das Virus das Nervensystem, was zu Hirnhautentzündung, Lähmung und weiteren neurologischen Symptomen und in seltenen Fällen zum Tode führen kann. Insbesondere immungeschwächte und ältere Menschen zählen hier zu den Risikogruppen.</p>
<p>Man muss realistischerweise von bis zu 100-fach mehr Infektionen ausgehen, die nicht diagnostiziert wurden, zum einen, weil Ärzte in Deutschland diese Infektion noch nicht auf dem Schirm haben, zum anderen, weil keine Symptome aufgetreten sind.</p>
<p>Außerdem lassen sich die Viren nur schwer mit Sicherheit nachweisen, da die vorhandenen Diagnostik-Methoden oft mit verwandten Viren kreuzreagieren. Es gibt bis heute zudem keinen zugelassenen Impfstoff, um Menschen vor einer Infektion mit dem West-Nil-Virus zu schützen.</p>
2026-08-15T12:00:00.000Zurn:bid:51474242026-08-15T10:00:00.000ZRussland rüstet seine Panzer mit Hard-Kill-Systemen auf. Doch billige Drohnen stellen nicht nur ihren Schutz infrage – sondern das Konzept Kampfpanzer selbst.</p>
<p>Russland versucht erstmals, seine Kampfpanzer mit einem aktiven Hard-Kill-System gegen massenhafte FPV-Angriffe zu schützen. Mit Arena-M ausgestattete T-72B3A werden nach Angaben des britischen Fachportals <a href="https://www.calibredefence.co.uk/t-72b3a-tanks-arena-m-to-ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">Calibre Defence</a> seit Juli 2026 an Frontverbände ausgeliefert; auch auf T-90M wurde das System bei Erprobungen gesichtet.</p>
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<p>Hard-Kill bedeutet, dass anfliegende Raketen oder Drohnen unmittelbar vor dem Einschlag mit eigenen Abfangkörpern physisch zerstört werden.</p>
<p>Zu einem ersten dokumentierten Einsatz kam es demnach bei Dobropillja nahe Pokrowsk. <a href="https://simplicius76.substack.com/p/russian-arena-m-active-protection" rel="external noopener" target="_blank">Arena-M</a> soll an einem Panzer sieben FPV-Drohnen abgefangen haben. Getroffen worden seien die Fahrzeuge erst, nachdem die Abfangmunition erschöpft gewesen sei.</p>
<p>Die <a href="https://www.kyivpost.com/post/80993" rel="external noopener" target="_blank">Kyiv Post</a> veröffentlichte hingegen Aufnahmen eines T-72B3A, der trotz Arena-M von einer FPV-Drohne getroffen wurde. <a href="https://en.defence-ua.com/news/upgraded_arena_m_active_protection_system_failed_to_protect_russian_tanks_from_ukrainian_fpv_drones-19246.html?utm_source=chatgpt.com" rel="external noopener" target="_blank">Defence Express</a> verweist zudem auf die begrenzte Abfangmunition: Arena-M führt demnach zwölf Abfangkörper mit, wobei jeweils zwei einen 90-Grad-Sektor schützen. Eine andere <a href="http://www.forbes.com/sites/davidhambling/2026/08/10/russias-fpv-stopping-arena-system-for-tanks-gets-combat-debut/" rel="external noopener" target="_blank">Quelle</a> nennt 26 Abfangkörper. Wiederholte Angriffe aus derselben Richtung können die verfügbare Gegenmunition daher rasch erschöpfen.</p>
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<h3 class="subheading">FPV-Drohnen haben den Panzerkrieg verändert</h3>
<p>Arena-M ist Russlands Versuch, die seit Beginn des Ukrainekriegs weitgehend neutralisierte Panzerwaffe wieder handlungsfähiger zu machen. Die Verlustbilanz ist entsprechend deutlich: Von 31 gelieferten M1A1 Abrams dokumentiert <a href="https://www.oryxspioenkop.com/2022/02/attack-on-europe-documenting-ukrainian.html" rel="external noopener" target="_blank">Oryx</a> 25 als zerstört, beschädigt, aufgegeben oder erbeutet; hinzu kommen 28 Leopard 2A4 und 13 Leopard 2A6. Von 14 britischen <a href="https://www.gov.uk/government/news/ukrainian-tank-crews-complete-challenger-2-training-in-uk" rel="external noopener" target="_blank">Challenger 2</a> sind drei als zerstört oder beschädigt erfasst.</p>
<p>Auch Russland verlor massiv Panzer. Das <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/military-balance/2024/05/tanks-take-a-sharp-turn-to-remain-relevant/" rel="external noopener" target="_blank">International Institute for Strategic Studies</a> bezifferte die Verluste bereits für die ersten beiden Kriegsjahre auf mehr als 3.000 Fahrzeuge. Neben Minen und klassischen Panzerabwehrwaffen haben vor allem billige FPV-Drohnen die Einsatzbedingungen verändert.</p>
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<p>Eine Analyse der <a href="https://www.armyupress.army.mil/Journals/Military-Review/English-Edition-Archives/September-October-2025/Lessons-from-Ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">US Army</a> beschreibt, wie ihr massenhafter Einsatz Panzer mehrere Kilometer hinter die Front zwang und mechanisierte Gegenangriffe erschwerte.</p>
<p>Die eigentliche Ursache der Panzerkrise liegt nach Einschätzung namhafter russischer Militäranalytiker nicht vorrangig im unzureichenden Drohnenschutz.</p>
<p>In einer Analyse für <a href="https://globalaffairs.ru/articles/czifrovaya-vojna-baluevskij-puhov/" rel="external noopener" target="_blank">Global Affairs</a> argumentieren der frühere russische Generalstabschef Juri Balujewski und Ruslan Puchow, Direktor des Zentrums für Analyse von Strategien und Technologien, der Kampfpanzer sei als geschützte Plattform für Feuer in direkter Sichtlinie konzipiert worden.</p>
<p>Genau diese Kampfform werde durch die zunehmende Transparenz des Gefechtsfelds und die Bekämpfung von Zielen aus der Distanz entwertet. Zugleich erschwere die gestiegene Aufklärungs- und Präzisionsfähigkeit die verdeckte Verlegung und Konzentration größerer Kräfte – die Zeit der "großen Bataillone" sei vorbei.</p>
<h3 class="subheading">Das eigentliche Problem des Kampfpanzers</h3>
<p>Doch damit ist zunächst nur beschrieben, was mit dem Panzer auf dem modernen Gefechtsfeld geschieht. Die technisch interessantere Frage lautet, warum gerade eine der erfolgreichsten Waffenplattformen des 20. Jahrhunderts ihre zentrale Stellung verliert. Dafür muss man den Panzer nicht von seiner Hülle, sondern von seiner <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/525990.milit%C3%A4rtechnik-wenn-sich-kriegsger%C3%A4t-verselbst%C3%A4ndigt.html" rel="external noopener" target="_blank">Wirkung</a> her betrachten.</p>
<p>Denn eine Waffe ist letztlich das, was sie im Ziel bewirkt: Sprengstoff, Splitter oder kinetische Energie. Alles andere dient zunächst dazu, diese Wirkung an den vorgesehenen Ort zu bringen. Ein Leopard 2A8 wiegt mehr als 60 Tonnen, besitzt einen 1.500-PS-Motor, komplexe Sensorik und massive Panzerung – um schließlich eine Granate von wenigen Kilogramm Masse ins Ziel zu bringen. Zugespitzt ist der Kampfpanzer ein mehr als 60 Tonnen schweres Zustellfahrzeug für diese Granate.</p>
<p>Im 20. Jahrhundert war diese enorme Hülle technisch notwendig. Die Kanone musste bis auf Sichtweite an das Ziel herangebracht werden, ihre Besatzung brauchte Schutz, die Feuerleitung Sensoren und Rechenleistung, das gesamte System einen schweren Antrieb. Wirkung, Wahrnehmung, Navigation, Energie und Steuerung mussten deshalb in einer einzigen geschützten Plattform zusammengefasst werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146872" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krise-an-Bord-der-Lincoln-Besatzung-auf-US-Flugzeugtraeger-am-Ende-11414045.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Hoffe, nicht mehr aufzuwachen": Auf der USS Lincoln verzweifelt die Besatzung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11411393"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5145028" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410373"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Royal-Navy-Kameras-auf-Seedrohnen-funkten-heimlich-nach-China-11410373.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1780" height="1000" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/0/2/8/k3-kraken-area-1-01-83f1d4d787670c73.jpeg" alt="Seedrohne von Kraken Technology in einer Lagerhalle" style="aspect-ratio:1780 / 1000" needs-ai-label="false"><img 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China</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134347" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395437"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tuerkischer-Kampfjet-Zweiter-Kaan-Prototyp-absolviert-erste-Rollversuche-11395437.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2069" height="1162" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/scr_p1kaan1-c6ae2c0e415f56b9.jpeg" alt="Kampfjet auf einem Rollfeld" style="aspect-ratio:2069 / 1162" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2069" height="1162" alt="Kampfjet auf einem Rollfeld" style="aspect-ratio:2069 / 1162;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Türkischer Kampfjet: Zweiter Kaan-Prototyp absolviert erste Rollversuche</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140260" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404506"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Krise-Wie-die-Ukraine-mit-der-FP-7-x-eigene-Raketen-baut-11404506.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/2/6/0/Master_Lars_Lange-6d0a1dddd2f2d96f.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="true"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik zeigt 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Genau diese Zustellfunktion wanderte bereits lange vor dem Ukrainekrieg schrittweise aus der Plattform in das Wirkmittel. Panzerabwehrlenkwaffen trugen zunächst ihren eigenen Antrieb und ihre Steuerung mit sich; Fire-and-forget-Systeme erhielten zusätzlich eigene Sensorik und Zielverfolgung.</p>
<p>Mit der Miniaturisierung ziviler Elektronik konnte dieselbe Logik schließlich auf wenige Kilogramm schwere Systeme übertragen werden. FPV-Drohnen und lauernde Munition sind dabei weniger aufeinanderfolgende Entwicklungsstufen als zwei Ausprägungen desselben Prozesses: Das Wirkmittel übernimmt selbst immer mehr jener Funktionen, für die früher die große Plattform benötigt wurde.</p>
<h3 class="subheading">Die Technik wandert aus dem Panzer</h3>
<p>Das ist kein plötzlicher Bruch, sondern ein evolutionärer Prozess. Vier technologische Entwicklungen aus zivilen Massenmärkten treiben ihn voran: immer kleinere und leistungsfähigere Akkus, miniaturisierte Satelliten- und Trägheitsnavigation, billige Kameras und Sensoren sowie mobile Rechenleistung. Was früher wegen Größe, Gewicht und Kosten nur auf einer Großplattform untergebracht werden konnte, passt heute zunehmend unmittelbar in das Wirkmittel selbst.</p>
<p>Mit jeder Entwicklungsstufe wandert dabei ein größerer Teil der Zustellfunktion aus der Plattform in das Wirkmittel selbst. Der Sprengstoff emanzipiert sich gewissermaßen von seinem Zustellfahrzeug: Was früher einen mehr als 60 Tonnen schweren Panzer brauchte, um Wirkung in Schussweite zu bringen, trägt Antrieb, Steuerung, Sensorik und zunehmend Rechenleistung nun selbst mit sich.</p>
<p>So beseitigt die Miniaturisierung schrittweise die Notwendigkeit, Sensor, Rechner, Waffe, Energieversorgung, Mobilität und Schutz überhaupt noch in einem einzigen Fahrzeug zu bündeln. Ein Wirkmittel, dessen Aufgabe nach wenigen Minuten im Ziel endet, braucht keine aufwendige Panzerung, keinen Fahrersitz und keinen tonnenschweren Antrieb für die Rückfahrt.</p>
<p>Aus der Plattform lösen sich damit ihre Funktionen heraus. Aufklärung kann ein eigenes System übernehmen, die Wirkung ein anderes, Transport und Kommunikation wiederum andere. Die Großplattform bündelt möglichst viele Fähigkeiten in einem einzigen wertvollen Körper; die neue Wirkmittellogik verteilt sie auf viele kleine, spezialisierte und verlusttolerante Systeme.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5018245" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11157808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Blamage-fuers-Pentagon-27-von-31-Abrams-Panzern-in-der-Ukraine-zerstoert-11157808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Blamage fürs Pentagon: 27 von 31 Abrams-Panzern in der Ukraine zerstört</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4994534" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11111444"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10625899"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ist-Rheinmetalls-Skyranger-die-Zukunft-der-Flugabwehr-10625899.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/7/3/6/7/Master_Lange-492cf0d518e58a8b.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt zwei moderne Militärfahrzeuge – links ein Radpanzer, rechts ein Kettenpanzer – die sich gegenüberstehen, während über ihnen eine Formation von Drohnen am Himmel schwebt." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ist Rheinmetalls Skyranger die Zukunft der Flugabwehr?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4927705" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10626559"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Panzerwahn-Verschwendet-Deutschland-75-Milliarden-fuer-ein-Auslaufmodell-10626559.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/7/7/0/5/Master_Panzer-62d961094efe5877.jpeg" alt="KI-generierte Grafik ziegt einen Panzer vor düsterem Himmel." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik ziegt einen Panzer vor düsterem Himmel." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Panzerwahn: Verschwendet Deutschland 75 Milliarden für ein Auslaufmodell?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4892615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10477966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Panzer-fuer-100-Milliarden-und-keiner-rechnet-nach-10477966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="784" height="440" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/2/6/1/5/master_schiessender_Panzer-e0a20f6d8005cbd6.jpeg" alt="Leopard-2A6-Panzer beim Schuss." style="aspect-ratio:784 / 440" needs-ai-label="false"><img 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nach</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Die Panzerindustrie geht den anderen Weg</strong></h3>
<p>Technisch würde also die beschriebene Entwicklung eigentlich für eine Zergliederung der Panzerfunktionen sprechen. Die aktuellen Programme gehen jedoch den entgegengesetzten Weg: Die Panzerindustrie reagiert auf die Krise der Plattform, indem sie immer mehr Funktionen in eben diese Plattform hineinpackt – statt sie, wie es die Logik der funktionalen Zergliederung nahelegt, aus ihr herauszulösen.</p>
<p>Der <a href="https://www.army.mil/article/290052/us_army_unveils_early_abrams_prototype_at_north_american_international_auto_show" rel="external noopener" target="_blank">M1E3</a>, der chinesische Type 100, der südkoreanische K3 und der <a href="https://knds.com/en/press-releases/knds-presents-further-development-of-leopard-2-a-rc-3-0-technological-concept-study-at-eurosatory-2026" rel="external noopener" target="_blank">Leopard 2 A-RC 3.0</a> setzen auf leichtere Plattformen, unbemannte Türme, kleinere Besatzungen, Aktivschutz, stärkere Vernetzung und teils eigene Drohnen.</p>
<p>Gleichzeitig werden klassische schwere Panzer weiter in großer Zahl beschafft. Deutschland hat nach Angaben von <a href="https://knds.com/en/press-releases/roll-out-of-the-knds-leopard-2-a8-and-pz-h-2000-systems" rel="external noopener" target="_blank">KNDS</a> 123 Leopard 2A8 bestellt, Norwegen 54 und Litauen 44.</p>
<p>Über die unterschiedlichen Programme hinweg zeigt sich damit ein einheitliches Muster: Der Ladeschütze verschwindet, die Besatzung wandert in die Wanne, Aktivschutz und Drohnenabwehr werden integriert, und Sensorfusion, Vernetzung und künstliche Intelligenz gewinnen gegenüber Kanone und Panzerung an Bedeutung.</p>
<h3 class="subheading">Kann ein Schutzschirm den Panzer retten?</h3>
<p>Der stärkste technische Einwand gegen die funktionale Zergliederung lautet, dass der Panzer seine Verwundbarkeit nicht durch mehr Panzerung, sondern durch einen automatisierten Schutzraum um das Fahrzeug verringern könnte.</p>
<p>Technisch wäre eine mehrschichtige <a href="https://tass.ru/armiya-i-opk/26040567" rel="external noopener" target="_blank">Abwehr</a> jedoch denkbar: Eine automatische <a href="https://tass.ru/armiya-i-opk/25481073" rel="external noopener" target="_blank">Waffenstation</a> bekämpft FPV-Drohnen mit vergleichsweise billiger Munition, Arena-M übernimmt als innere Hard-Kill-Schicht jene Bedrohungen, die die äußere Abwehr überwinden, Reaktiv- und passive Panzerung bleiben als letzte Schutzstufe.</p>
<p>So entstünde gewissermaßen ein »virtueller Panzer« um die eigentliche Stahlhülle: Anfliegende Wirkmittel würden bereits außerhalb des Fahrzeugs automatisiert bekämpft. Das wäre die stärkste technische Antwort auf die These vom Ende der Plattform.</p>
<h3 class="subheading">Am Ende entscheidet die Kostenrechnung</h3>
<p>Dieser Gegenentwurf stößt jedoch auf ein grundlegendes ökonomisches Problem: Jede zusätzliche Schutzschicht macht den Panzer teurer und komplexer, während der Angreifer nur genügend billige Wirkmittel braucht, um die Abwehr zu sättigen.</p>
<p>Die Rechnung ist simpel: 50 FPV-Drohnen zu jeweils rund 1.000 Euro kosten zusammen 50.000 Euro. Selbst wenn nur eine davon einen Kampfpanzer im Wert von zehn bis zwanzig Millionen Euro kampfunfähig macht, bleibt das ökonomische Austauschverhältnis extrem günstig. Eine automatisierte Waffenstation kann viele Drohnen billig abschießen, beseitigt das Grundproblem aber nicht: Der Angreifer kann hohe Verluste verkraften; für den Panzer kann ein einziger erfolgreicher Treffer genügen.</p>
<p>Arena-M steht für den Versuch, die Krise des Kampfpanzers mit zusätzlicher Technik zu beantworten: Sensoren, Rechner und Abfangwaffen sollen einen Schutzraum um die Plattform legen. Die gegenteilige Logik verteilt deren Funktionen auf immer kleinere und billigere Systeme.</p>
<p>Welche Architektur sich durchsetzt, entscheidet sich deshalb weniger daran, wie viele Drohnen ein einzelnes Schutzsystem abfangen kann, sondern daran, welche Seite militärische Wirkung günstiger, schneller und in größerer Zahl bereitstellt.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120290" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371563"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-eroeffnet-neue-Front-im-Asowschen-Meer-11371563.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/2/9/0/master_Asow-d5e082997f96e488.png" alt="Grafil zeigt eine Karte der Krim, eine Drohnen und Transportschiffe" style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img 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Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115284" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11361674"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sudans-toedliches-Paradoxon-Hier-siegen-Drohnen-die-in-der-Ukraine-scheitern-11361674.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Sudans tödliches Paradoxon: Hier siegen Drohnen, die in der Ukraine scheitern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5099166" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11329742"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Jagd-auf-die-Shahed-Wie-eine-Billig-Drohne-den-Luftkrieg-veraendert-11329742.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/9/1/6/6/Master_Lange1-12f34124d21fba29.jpeg" alt="ine Shahed-136 vorne, dahinter ein ganzer Schwarm von Derivaten, die sich über das Bild ausbreiten." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ine Shahed-136 vorne, dahinter ein ganzer Schwarm von Derivaten, die sich über das Bild ausbreiten." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Jagd auf die Shahed: Wie eine Billig-Drohne den Luftkrieg verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<p>Die technische Entwicklung spricht dabei gegen eine Aufkonzentration von Funktionalität. Energieversorgung, Navigation, Sensorik und Rechenleistung werden kleiner und billiger und können aus der Großplattform herauswandern.</p>
<p>Der Kampfpanzer könnte deshalb nicht daran scheitern, dass er sich gegen Drohnen nicht ausreichend schützen lässt. Er könnte daran scheitern, dass immer weniger technische Gründe für den spezifischen Formfaktor Panzer sprechen – für eine Packgröße, die eine Fülle von Funktionen in einem einzigen, mehrere Dutzend Tonnen schweren Fahrzeug bündelt.</p>
Russland rüstet seine Panzer mit Hard-Kill-Systemen auf. Doch billige Drohnen stellen nicht nur ihren Schutz infrage – sondern das Konzept Kampfpanzer selbst.</p>
<p>Russland versucht erstmals, seine Kampfpanzer mit einem aktiven Hard-Kill-System gegen massenhafte FPV-Angriffe zu schützen. Mit Arena-M ausgestattete T-72B3A werden nach Angaben des britischen Fachportals <a href="https://www.calibredefence.co.uk/t-72b3a-tanks-arena-m-to-ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">Calibre Defence</a> seit Juli 2026 an Frontverbände ausgeliefert; auch auf T-90M wurde das System bei Erprobungen gesichtet.</p>
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<p>Hard-Kill bedeutet, dass anfliegende Raketen oder Drohnen unmittelbar vor dem Einschlag mit eigenen Abfangkörpern physisch zerstört werden.</p>
<p>Zu einem ersten dokumentierten Einsatz kam es demnach bei Dobropillja nahe Pokrowsk. <a href="https://simplicius76.substack.com/p/russian-arena-m-active-protection" rel="external noopener" target="_blank">Arena-M</a> soll an einem Panzer sieben FPV-Drohnen abgefangen haben. Getroffen worden seien die Fahrzeuge erst, nachdem die Abfangmunition erschöpft gewesen sei.</p>
<p>Die <a href="https://www.kyivpost.com/post/80993" rel="external noopener" target="_blank">Kyiv Post</a> veröffentlichte hingegen Aufnahmen eines T-72B3A, der trotz Arena-M von einer FPV-Drohne getroffen wurde. <a href="https://en.defence-ua.com/news/upgraded_arena_m_active_protection_system_failed_to_protect_russian_tanks_from_ukrainian_fpv_drones-19246.html?utm_source=chatgpt.com" rel="external noopener" target="_blank">Defence Express</a> verweist zudem auf die begrenzte Abfangmunition: Arena-M führt demnach zwölf Abfangkörper mit, wobei jeweils zwei einen 90-Grad-Sektor schützen. Eine andere <a href="http://www.forbes.com/sites/davidhambling/2026/08/10/russias-fpv-stopping-arena-system-for-tanks-gets-combat-debut/" rel="external noopener" target="_blank">Quelle</a> nennt 26 Abfangkörper. Wiederholte Angriffe aus derselben Richtung können die verfügbare Gegenmunition daher rasch erschöpfen.</p>
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<h3 class="subheading">FPV-Drohnen haben den Panzerkrieg verändert</h3>
<p>Arena-M ist Russlands Versuch, die seit Beginn des Ukrainekriegs weitgehend neutralisierte Panzerwaffe wieder handlungsfähiger zu machen. Die Verlustbilanz ist entsprechend deutlich: Von 31 gelieferten M1A1 Abrams dokumentiert <a href="https://www.oryxspioenkop.com/2022/02/attack-on-europe-documenting-ukrainian.html" rel="external noopener" target="_blank">Oryx</a> 25 als zerstört, beschädigt, aufgegeben oder erbeutet; hinzu kommen 28 Leopard 2A4 und 13 Leopard 2A6. Von 14 britischen <a href="https://www.gov.uk/government/news/ukrainian-tank-crews-complete-challenger-2-training-in-uk" rel="external noopener" target="_blank">Challenger 2</a> sind drei als zerstört oder beschädigt erfasst.</p>
<p>Auch Russland verlor massiv Panzer. Das <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/military-balance/2024/05/tanks-take-a-sharp-turn-to-remain-relevant/" rel="external noopener" target="_blank">International Institute for Strategic Studies</a> bezifferte die Verluste bereits für die ersten beiden Kriegsjahre auf mehr als 3.000 Fahrzeuge. Neben Minen und klassischen Panzerabwehrwaffen haben vor allem billige FPV-Drohnen die Einsatzbedingungen verändert.</p>
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<p>Eine Analyse der <a href="https://www.armyupress.army.mil/Journals/Military-Review/English-Edition-Archives/September-October-2025/Lessons-from-Ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">US Army</a> beschreibt, wie ihr massenhafter Einsatz Panzer mehrere Kilometer hinter die Front zwang und mechanisierte Gegenangriffe erschwerte.</p>
<p>Die eigentliche Ursache der Panzerkrise liegt nach Einschätzung namhafter russischer Militäranalytiker nicht vorrangig im unzureichenden Drohnenschutz.</p>
<p>In einer Analyse für <a href="https://globalaffairs.ru/articles/czifrovaya-vojna-baluevskij-puhov/" rel="external noopener" target="_blank">Global Affairs</a> argumentieren der frühere russische Generalstabschef Juri Balujewski und Ruslan Puchow, Direktor des Zentrums für Analyse von Strategien und Technologien, der Kampfpanzer sei als geschützte Plattform für Feuer in direkter Sichtlinie konzipiert worden.</p>
<p>Genau diese Kampfform werde durch die zunehmende Transparenz des Gefechtsfelds und die Bekämpfung von Zielen aus der Distanz entwertet. Zugleich erschwere die gestiegene Aufklärungs- und Präzisionsfähigkeit die verdeckte Verlegung und Konzentration größerer Kräfte – die Zeit der "großen Bataillone" sei vorbei.</p>
<h3 class="subheading">Das eigentliche Problem des Kampfpanzers</h3>
<p>Doch damit ist zunächst nur beschrieben, was mit dem Panzer auf dem modernen Gefechtsfeld geschieht. Die technisch interessantere Frage lautet, warum gerade eine der erfolgreichsten Waffenplattformen des 20. Jahrhunderts ihre zentrale Stellung verliert. Dafür muss man den Panzer nicht von seiner Hülle, sondern von seiner <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/525990.milit%C3%A4rtechnik-wenn-sich-kriegsger%C3%A4t-verselbst%C3%A4ndigt.html" rel="external noopener" target="_blank">Wirkung</a> her betrachten.</p>
<p>Denn eine Waffe ist letztlich das, was sie im Ziel bewirkt: Sprengstoff, Splitter oder kinetische Energie. Alles andere dient zunächst dazu, diese Wirkung an den vorgesehenen Ort zu bringen. Ein Leopard 2A8 wiegt mehr als 60 Tonnen, besitzt einen 1.500-PS-Motor, komplexe Sensorik und massive Panzerung – um schließlich eine Granate von wenigen Kilogramm Masse ins Ziel zu bringen. Zugespitzt ist der Kampfpanzer ein mehr als 60 Tonnen schweres Zustellfahrzeug für diese Granate.</p>
<p>Im 20. Jahrhundert war diese enorme Hülle technisch notwendig. Die Kanone musste bis auf Sichtweite an das Ziel herangebracht werden, ihre Besatzung brauchte Schutz, die Feuerleitung Sensoren und Rechenleistung, das gesamte System einen schweren Antrieb. Wirkung, Wahrnehmung, Navigation, Energie und Steuerung mussten deshalb in einer einzigen geschützten Plattform zusammengefasst werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146872" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krise-an-Bord-der-Lincoln-Besatzung-auf-US-Flugzeugtraeger-am-Ende-11414045.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Hoffe, nicht mehr aufzuwachen": Auf der USS Lincoln verzweifelt die Besatzung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11411393"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5145028" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410373"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Royal-Navy-Kameras-auf-Seedrohnen-funkten-heimlich-nach-China-11410373.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1780" height="1000" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/5/0/2/8/k3-kraken-area-1-01-83f1d4d787670c73.jpeg" alt="Seedrohne von Kraken Technology in einer Lagerhalle" style="aspect-ratio:1780 / 1000" needs-ai-label="false"><img 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China</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134347" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395437"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tuerkischer-Kampfjet-Zweiter-Kaan-Prototyp-absolviert-erste-Rollversuche-11395437.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2069" height="1162" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/scr_p1kaan1-c6ae2c0e415f56b9.jpeg" alt="Kampfjet auf einem Rollfeld" style="aspect-ratio:2069 / 1162" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2069" height="1162" alt="Kampfjet auf einem Rollfeld" style="aspect-ratio:2069 / 1162;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Türkischer Kampfjet: Zweiter Kaan-Prototyp absolviert erste Rollversuche</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140260" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404506"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Krise-Wie-die-Ukraine-mit-der-FP-7-x-eigene-Raketen-baut-11404506.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/2/6/0/Master_Lars_Lange-6d0a1dddd2f2d96f.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="true"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik zeigt 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Genau diese Zustellfunktion wanderte bereits lange vor dem Ukrainekrieg schrittweise aus der Plattform in das Wirkmittel. Panzerabwehrlenkwaffen trugen zunächst ihren eigenen Antrieb und ihre Steuerung mit sich; Fire-and-forget-Systeme erhielten zusätzlich eigene Sensorik und Zielverfolgung.</p>
<p>Mit der Miniaturisierung ziviler Elektronik konnte dieselbe Logik schließlich auf wenige Kilogramm schwere Systeme übertragen werden. FPV-Drohnen und lauernde Munition sind dabei weniger aufeinanderfolgende Entwicklungsstufen als zwei Ausprägungen desselben Prozesses: Das Wirkmittel übernimmt selbst immer mehr jener Funktionen, für die früher die große Plattform benötigt wurde.</p>
<h3 class="subheading">Die Technik wandert aus dem Panzer</h3>
<p>Das ist kein plötzlicher Bruch, sondern ein evolutionärer Prozess. Vier technologische Entwicklungen aus zivilen Massenmärkten treiben ihn voran: immer kleinere und leistungsfähigere Akkus, miniaturisierte Satelliten- und Trägheitsnavigation, billige Kameras und Sensoren sowie mobile Rechenleistung. Was früher wegen Größe, Gewicht und Kosten nur auf einer Großplattform untergebracht werden konnte, passt heute zunehmend unmittelbar in das Wirkmittel selbst.</p>
<p>Mit jeder Entwicklungsstufe wandert dabei ein größerer Teil der Zustellfunktion aus der Plattform in das Wirkmittel selbst. Der Sprengstoff emanzipiert sich gewissermaßen von seinem Zustellfahrzeug: Was früher einen mehr als 60 Tonnen schweren Panzer brauchte, um Wirkung in Schussweite zu bringen, trägt Antrieb, Steuerung, Sensorik und zunehmend Rechenleistung nun selbst mit sich.</p>
<p>So beseitigt die Miniaturisierung schrittweise die Notwendigkeit, Sensor, Rechner, Waffe, Energieversorgung, Mobilität und Schutz überhaupt noch in einem einzigen Fahrzeug zu bündeln. Ein Wirkmittel, dessen Aufgabe nach wenigen Minuten im Ziel endet, braucht keine aufwendige Panzerung, keinen Fahrersitz und keinen tonnenschweren Antrieb für die Rückfahrt.</p>
<p>Aus der Plattform lösen sich damit ihre Funktionen heraus. Aufklärung kann ein eigenes System übernehmen, die Wirkung ein anderes, Transport und Kommunikation wiederum andere. Die Großplattform bündelt möglichst viele Fähigkeiten in einem einzigen wertvollen Körper; die neue Wirkmittellogik verteilt sie auf viele kleine, spezialisierte und verlusttolerante Systeme.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5018245" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11157808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Blamage-fuers-Pentagon-27-von-31-Abrams-Panzern-in-der-Ukraine-zerstoert-11157808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Blamage fürs Pentagon: 27 von 31 Abrams-Panzern in der Ukraine zerstört</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4994534" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11111444"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10625899"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ist-Rheinmetalls-Skyranger-die-Zukunft-der-Flugabwehr-10625899.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/7/3/6/7/Master_Lange-492cf0d518e58a8b.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt zwei moderne Militärfahrzeuge – links ein Radpanzer, rechts ein Kettenpanzer – die sich gegenüberstehen, während über ihnen eine Formation von Drohnen am Himmel schwebt." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ist Rheinmetalls Skyranger die Zukunft der Flugabwehr?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4927705" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10626559"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Panzerwahn-Verschwendet-Deutschland-75-Milliarden-fuer-ein-Auslaufmodell-10626559.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/7/7/0/5/Master_Panzer-62d961094efe5877.jpeg" alt="KI-generierte Grafik ziegt einen Panzer vor düsterem Himmel." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik ziegt einen Panzer vor düsterem Himmel." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Panzerwahn: Verschwendet Deutschland 75 Milliarden für ein Auslaufmodell?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4892615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10477966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Panzer-fuer-100-Milliarden-und-keiner-rechnet-nach-10477966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="784" height="440" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/2/6/1/5/master_schiessender_Panzer-e0a20f6d8005cbd6.jpeg" alt="Leopard-2A6-Panzer beim Schuss." style="aspect-ratio:784 / 440" needs-ai-label="false"><img 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nach</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Die Panzerindustrie geht den anderen Weg</strong></h3>
<p>Technisch würde also die beschriebene Entwicklung eigentlich für eine Zergliederung der Panzerfunktionen sprechen. Die aktuellen Programme gehen jedoch den entgegengesetzten Weg: Die Panzerindustrie reagiert auf die Krise der Plattform, indem sie immer mehr Funktionen in eben diese Plattform hineinpackt – statt sie, wie es die Logik der funktionalen Zergliederung nahelegt, aus ihr herauszulösen.</p>
<p>Der <a href="https://www.army.mil/article/290052/us_army_unveils_early_abrams_prototype_at_north_american_international_auto_show" rel="external noopener" target="_blank">M1E3</a>, der chinesische Type 100, der südkoreanische K3 und der <a href="https://knds.com/en/press-releases/knds-presents-further-development-of-leopard-2-a-rc-3-0-technological-concept-study-at-eurosatory-2026" rel="external noopener" target="_blank">Leopard 2 A-RC 3.0</a> setzen auf leichtere Plattformen, unbemannte Türme, kleinere Besatzungen, Aktivschutz, stärkere Vernetzung und teils eigene Drohnen.</p>
<p>Gleichzeitig werden klassische schwere Panzer weiter in großer Zahl beschafft. Deutschland hat nach Angaben von <a href="https://knds.com/en/press-releases/roll-out-of-the-knds-leopard-2-a8-and-pz-h-2000-systems" rel="external noopener" target="_blank">KNDS</a> 123 Leopard 2A8 bestellt, Norwegen 54 und Litauen 44.</p>
<p>Über die unterschiedlichen Programme hinweg zeigt sich damit ein einheitliches Muster: Der Ladeschütze verschwindet, die Besatzung wandert in die Wanne, Aktivschutz und Drohnenabwehr werden integriert, und Sensorfusion, Vernetzung und künstliche Intelligenz gewinnen gegenüber Kanone und Panzerung an Bedeutung.</p>
<h3 class="subheading">Kann ein Schutzschirm den Panzer retten?</h3>
<p>Der stärkste technische Einwand gegen die funktionale Zergliederung lautet, dass der Panzer seine Verwundbarkeit nicht durch mehr Panzerung, sondern durch einen automatisierten Schutzraum um das Fahrzeug verringern könnte.</p>
<p>Technisch wäre eine mehrschichtige <a href="https://tass.ru/armiya-i-opk/26040567" rel="external noopener" target="_blank">Abwehr</a> jedoch denkbar: Eine automatische <a href="https://tass.ru/armiya-i-opk/25481073" rel="external noopener" target="_blank">Waffenstation</a> bekämpft FPV-Drohnen mit vergleichsweise billiger Munition, Arena-M übernimmt als innere Hard-Kill-Schicht jene Bedrohungen, die die äußere Abwehr überwinden, Reaktiv- und passive Panzerung bleiben als letzte Schutzstufe.</p>
<p>So entstünde gewissermaßen ein »virtueller Panzer« um die eigentliche Stahlhülle: Anfliegende Wirkmittel würden bereits außerhalb des Fahrzeugs automatisiert bekämpft. Das wäre die stärkste technische Antwort auf die These vom Ende der Plattform.</p>
<h3 class="subheading">Am Ende entscheidet die Kostenrechnung</h3>
<p>Dieser Gegenentwurf stößt jedoch auf ein grundlegendes ökonomisches Problem: Jede zusätzliche Schutzschicht macht den Panzer teurer und komplexer, während der Angreifer nur genügend billige Wirkmittel braucht, um die Abwehr zu sättigen.</p>
<p>Die Rechnung ist simpel: 50 FPV-Drohnen zu jeweils rund 1.000 Euro kosten zusammen 50.000 Euro. Selbst wenn nur eine davon einen Kampfpanzer im Wert von zehn bis zwanzig Millionen Euro kampfunfähig macht, bleibt das ökonomische Austauschverhältnis extrem günstig. Eine automatisierte Waffenstation kann viele Drohnen billig abschießen, beseitigt das Grundproblem aber nicht: Der Angreifer kann hohe Verluste verkraften; für den Panzer kann ein einziger erfolgreicher Treffer genügen.</p>
<p>Arena-M steht für den Versuch, die Krise des Kampfpanzers mit zusätzlicher Technik zu beantworten: Sensoren, Rechner und Abfangwaffen sollen einen Schutzraum um die Plattform legen. Die gegenteilige Logik verteilt deren Funktionen auf immer kleinere und billigere Systeme.</p>
<p>Welche Architektur sich durchsetzt, entscheidet sich deshalb weniger daran, wie viele Drohnen ein einzelnes Schutzsystem abfangen kann, sondern daran, welche Seite militärische Wirkung günstiger, schneller und in größerer Zahl bereitstellt.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120290" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371563"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-eroeffnet-neue-Front-im-Asowschen-Meer-11371563.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/2/9/0/master_Asow-d5e082997f96e488.png" alt="Grafil zeigt eine Karte der Krim, eine Drohnen und Transportschiffe" style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img 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Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115284" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11361674"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sudans-toedliches-Paradoxon-Hier-siegen-Drohnen-die-in-der-Ukraine-scheitern-11361674.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Sudans tödliches Paradoxon: Hier siegen Drohnen, die in der Ukraine scheitern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5099166" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11329742"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Jagd-auf-die-Shahed-Wie-eine-Billig-Drohne-den-Luftkrieg-veraendert-11329742.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/9/1/6/6/Master_Lange1-12f34124d21fba29.jpeg" alt="ine Shahed-136 vorne, dahinter ein ganzer Schwarm von Derivaten, die sich über das Bild ausbreiten." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ine Shahed-136 vorne, dahinter ein ganzer Schwarm von Derivaten, die sich über das Bild ausbreiten." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Jagd auf die Shahed: Wie eine Billig-Drohne den Luftkrieg verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<p>Die technische Entwicklung spricht dabei gegen eine Aufkonzentration von Funktionalität. Energieversorgung, Navigation, Sensorik und Rechenleistung werden kleiner und billiger und können aus der Großplattform herauswandern.</p>
<p>Der Kampfpanzer könnte deshalb nicht daran scheitern, dass er sich gegen Drohnen nicht ausreichend schützen lässt. Er könnte daran scheitern, dass immer weniger technische Gründe für den spezifischen Formfaktor Panzer sprechen – für eine Packgröße, die eine Fülle von Funktionen in einem einzigen, mehrere Dutzend Tonnen schweren Fahrzeug bündelt.</p>
2026-08-15T10:00:00.000Zurn:bid:51460752026-08-15T08:00:00.000ZEinkochen, trocknen, fermentieren, einlegen oder einfrieren: So bleibt Obst und Gemüse aus dem Garten monatelang frisch – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.</p>
<p>Wer Früchte und Gemüse aus dem Garten verarbeitet, kann die eigene Ernte in den Herbst- und Wintermonaten verzehren. Zum einen ist selbst gezogenes Obst und Gemüse gesünder, weil frei von Zusatzstoffen. Zum anderen spart man Geld und lange Transportwege, weil man sie nicht kaufen muss.</p>
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<p>Von August bis September reifen <a href="https://www.krautundrueben.de/mirabellen-renekloden-reineclauden-unterschied" rel="external noopener" target="_blank">Mirabellen und Renekloden</a>, aber auch Pflaumen und Zwetschen. Die kleinen gelblich-rötlichen kugeligen Pflaumen eignen sich für Marmeladen, Chutneys, Obstkuchen und Likör. Die grünlichen Renekloden sind etwas größer als Pflaumen und lösen sich im Gegensatz zu Mirabellen nur schwer vom Stein.</p>
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<p>Reife Mirabellen verarbeitet man am besten sofort nach der Ernte, zum Beispiel als Früchte im Hefekuchen auf dem Blech. Wegen des kräftigen Fruchtaromas sind Mirabellen ideal für Chutneys und Soßen, sie passen aber auch gut zu <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/Wildgerichte-Die-besten-Rezepte-mit-Wildfleisch,kategorie118.html" rel="external noopener" target="_blank">Wildgerichten</a>. Weil sie nur wenig Säure enthalten, sind sie für Menschen mit empfindlichen Magen besonders gut verträglich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aus Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen wird Konfitüre oder Kompott </strong></h3>
<p>Vor dem <a href="https://utopia.de/ratgeber/mirabellen-einkochen-so-machst-du-die-leckeren-fruechte-haltbar_195574/" rel="external noopener" target="_blank">Einkochen</a> entfernt man die Stiele und wäscht die Früchte. Für <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/marmelade-kochen-so-einfach-gehts,marmelade254.html" rel="external noopener" target="_blank">Marmelade</a> lässt man Pflaumen und Mirabellen mit etwas Wasser, Gelierzucker und etwas Zitronensaft und Zimt sowie Vanillemark unter Rühren aufkochen.</p>
<p>Die Früchte werden in sterilisierte Einmachgläser gefüllt, mit Zuckerwasser aufgegossen, verschlossen und im heißen Wasserbad eingekocht. Für kleinere Mengen eignen sich Gläser mit Schraubdeckeln oder Einweckgläser. Damit Keime und Bakterien abgetötet werden, sind alle Gläser samt Deckel vor dem Einkochen mit <a href="https://utopia.de/ratgeber/glaeser-sterilisieren-die-besten-methoden-mit-schritt-fuer-schritt-anleitung_104681/" rel="external noopener" target="_blank"> heißem Wasser auszuspülen</a>.</p>
<p>Pflaumen- und Mirabellen-Kompott passt gut zu Süßspeisen wie Grieß, Milchreis oder Vanilleeis. Das Kompott in Gläsern hält sich mehrere Monate ohne spezielle Kühlung.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Mus oder süß-pikantes Chutney</strong></h3>
<p>Wer die Früchte mit etwas Ingwer und Schalotten andünstet, mit Zucker karamellisieren lässt und anschließend Essig bzw. Wein hinzufügt, erhält ein pikantes Chutney, das sich gut mit Roastbeef oder Wildgerichten kombinieren lässt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073610" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276512"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hochverarbeitete-Lebensmittel-Der-stille-Angriff-auf-das-Gehirn-11276512.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7360" height="4135" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/6/1/0/shutterstock_2505627811-db6276201f6eaed3.jpeg" alt="Mehrere Fastfood-Lebensmittel" style="aspect-ratio:7360 / 4135" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7360" height="4135" alt="Mehrere Fastfood-Lebensmittel" style="aspect-ratio:7360 / 4135;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hochverarbeitete Lebensmittel: Der stille Angriff auf das Gehirn</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4963387" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10864365"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Ernaehrungspyramide-Auch-eine-gute-Idee-kann-noch-besser-werden-10864365.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4571" height="2568" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/3/3/8/7/Zwischenablage-1-870328f53c7dd954.jpeg" alt="viele verschiedene weit überwiegend unverarbeitete Lebenmittel" style="aspect-ratio:4571 / 2568" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4571" height="2568" alt="viele verschiedene weit überwiegend unverarbeitete Lebenmittel" style="aspect-ratio:4571 / 2568;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Ernährungspyramide: Auch eine gute Idee kann noch besser werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Für Mus mischt man die halbierten Früchte mit Zucker, Zimt und Essig und lässt sie in einer feuerfesten Form stehen, bevor sie drei bis vier Stunden im Ofen garen. Anschließend werden die Früchte zerstampft oder püriert. Alternativ wird das Mus im Topf <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Zwetschgen-und-Pflaumen-Steinfruechte-mit-feinem-Unterschied,zwetschgen110.html" rel="external noopener" target="_blank">auf dem Herd auf sehr kleiner Flamme geköchelt</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brombeeren – gepflückt im Garten oder am Wegesrand</strong></h3>
<p>Wer von Mitte Juli bis Anfang Oktober auf Feld- und Waldwegen spazieren geht, findet Unmengen an <a href="https://utopia.de/ratgeber/so-gesund-sind-brombeeren-kalorien-vitamine-und-naehrwerte_152457/" rel="external noopener" target="_blank">Brombeeren</a>. Brombeersträucher wuchern – oft auch unerwünscht – im eigenen Garten. Eine Handvoll reifer Beeren reichen aus, um köstliche Konfitüre daraus herzustellen.</p>
<p>Zu Hause wäscht man die Brombeeren vorsichtig und sortiert faule, kaputte Beeren aus. Die übrigen Beeren lässt man in einem Sieb abtropfen. Mit Gelierzucker und etwas Zitronensaft bringt man die Früchte in einem Topf bei mittlerer Temperatur zum Kochen. Verfeinert mit Zimt, Vanille oder reifen Bananen erhält die Konfitüre eine eigene Note.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4945527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10671534"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hagebutten-Sanddorn-Co-Die-unterschaetzten-Superfoods-10671534.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/5/5/2/7/herbst_1-62b581c306ea2ec2.jpeg" alt="Einweckglas mit Etikett "Hagebutte" und Joghurtglas mit Etikett "Sanddorn" vor Herbstlaub" u" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Einweckglas mit Etikett "Hagebutte" und Joghurtglas mit Etikett "Sanddorn" vor Herbstlaub" u" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hagebutten, Sanddorn & Co: Die unterschätzten Superfoods</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Nach einigen Minuten Rühren füllt man die weichgekochte Masse bereits in vorbereitete heiß <a href="https://utopia.de/ratgeber/brombeermarmelade-rezept-mit-und-ohne-kerne_128300/" rel="external noopener" target="_blank">gespülte Gläser und verschließ</a>t diese fest. In offener Schale im Kühlschrank aufbewahrt, sollte man sie innerhalb weniger Tage verzehren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Pflanzliche Zucker-Alternativen</strong></h3>
<p>Als natürliches Konservierungsmittel macht Zucker Konfitüren und Marmeladen haltbar, indem er Wasser bindet und Mikroorganismen entzieht. Außerde<strong>m</strong> sorgt er für eine feste, streichfähige Konsistenz.</p>
<p>Je höher der Zuckeranteil, desto süßer wird die Marmelade – das ist nicht nur ungesund, sondern geht auch auf Kosten des fruchteigenen Geschmacks. Wer auf Konservierungsstoffe verzichten will, kann zum Beispiel Bio-Gelierzucker verwenden.</p>
<p>Alternative Geliermittel sind <a href="https://www.verbraucherzentrale.bayern/faq/was-ist-agaragar-9352" rel="external noopener" target="_blank">Agar-Agar</a>, ein rein pflanzliches Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird, oder spezielles Pektin. Eine beliebte Alternative ist auch <a href="https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/suessstoff-stevia-als-zuckerersatz/" rel="external noopener" target="_blank">Stevia-Extrakt</a>. Stevia ist auch für Diabetiker als Süßungsmittel geeignet, denn es ist kalorienfrei und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Likör aus Mirabellen, Zwetschen, Beeren</strong></h3>
<p>Will man Likör herstellen, sind die frischen Früchte zu entkernen. Für ein Kilogramm Früchte gibt man etwa 500 Gramm Zucker in einen Rumtopf aus Keramik oder ein großes Einmachglas, gibt eine aufgeschnittene Vanilleschote und Kandiszucker hinzu, füllt es mit Wodka auf und lässt es etwa vier Wochen – unter gelegentlichem Schütteln – verschlossen ziehen. Den fertigen Likör gießt man durch ein Sieb und <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Mirabellen-So-bereitet-man-die-Mini-Pflaumen-zu,mirabellen104.html" rel="external noopener" target="_blank">füllt ihn in Flaschen</a> ab.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Einkochen: Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika </strong></h3>
<p>Im Spätsommer wird im Garten viel Gemüse gleichzeitig reif. Oft ist es so viel, dass nicht alles auf einmal frisch verzehrt werden kann. Ideal zum Einkochen und Einlegen sind Zucchini sowie saure Gurken, Paprika, Erbsen, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Gruene-Bohnen-dicke-Bohnen-und-Co-richtig-kochen,bohnen128.html" rel="external noopener" target="_blank">Bohnen</a>, Möhren oder <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Tomaten-ernten-und-lange-haltbar-machen,tomaten508.html" rel="external noopener" target="_blank">Tomate</a>n (als Früchte oder als Soße).</p>
<p>Die Einkochgläser sind mit kochendem Wasser auszuspülen, oder man stellt sie für etwa zehn Minuten bei 140 Grad in den Backofen, um sie zu sterilisieren.</p>
<p>Die zerschnittenen kleinen Gemüsestücke gibt man in die Gläser und füllt sie mit kaltem Wasser bis kurz unter den Rand auf. Alternativ kann man Gemüse mit einem Sud aus Salz und Kräutern, Obst mit gezuckertem Wasser einlegen. Die vorher gereinigten Gläser sind gut zu verschließen und danach in eine mit Wasser gefüllte Pfanne zu stellen. Im Backofen erhitzt man die Gläser auf 180 Grad, um sie nach einer halben Stunde herauszunehmen und abkühlen zu lassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fermentieren oder s</strong><strong>auer einlegen?</strong></h3>
<p>Festes Gemüse wie Kohl (<a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Sauerkraut-selber-machen-und-lecker-zubereiten,sauerkraut140.html" rel="external noopener" target="_blank">Sauerkraut</a>), Gurken, Möhren, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Gruene-Bohnen-dicke-Bohnen-und-Co-richtig-kochen,bohnen128.html" rel="external noopener" target="_blank">Bohnen</a>, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Kuerbis-Sorten-Rezepte-Zubereitung,kuerbis116.html" rel="external noopener" target="_blank">Kürbis</a> oder Paprika lässt sich in speziellen Gärtöpfen <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/durch-fermentieren-gemuese-laenger-haltbar-machen,fermentierung100.html" rel="external noopener" target="_blank">fermentieren</a>: Hierfür mixt man das klein geschnittene Gemüse in einer Schüssel mit etwas Salz und presst es mit einem Stampfer, bis genug Flüssigkeit ausgetreten ist.</p>
<p>Anschließend kann man es in ein sauberes Glas schichten und mit dieser Flüssigkeit bzw. einer Salzlösung auffüllen. Das Glas wird so verschlossen, dass während des Gärens Gase entweichen können.</p>
<p>Möhren, Blumenkohl, Rote Beete und Zwiebeln werden in sogenannten <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/mixed-pickles-suess-sauer-eingelegtes-gemuese,mixedpickles-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Mixed Pickles</a> haltbar gemacht. Auch zerkleinertes Gemüse wird roh in sterilisierte Gläser gegeben, mit einem heißen Sud aus Wasser, Essig, Zucker sowie mit Knoblauch, Senfkörnern, Lorbeerblättern, Dill u. ä. bis oben aufgefüllt. Sehr festes Gemüse sollte kurz vorgekocht werden. Die Pickles schmecken gut zu belegten Broten, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Fondue-Ob-mit-Bruehe-oder-Fett-immer-ein-Genuss,fondue101.html" rel="external noopener" target="_blank">Fondue</a> oder <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Raclette-Mit-diesen-Ideen-und-Zutaten-wird-es-richtig-lecker,raclette110.html" rel="external noopener" target="_blank">Raclette</a>.</p>
<p>Alle verschlossenen Gläser sind an einem dunklen, trockenen Ort aufzubewahren. So sind sie bis zu einem Jahr haltbar. Nach dem Öffnen ist der Inhalt zeitnah zu verbrauchen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Trocknen i</strong><strong>m</strong><strong> Automaten oder i</strong><strong>m </strong><strong>Ofen</strong></h3>
<p>Kirschen, Äpfel, Aprikosen, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Zwetschgen-und-Pflaumen-Steinfruechte-mit-feinem-Unterschied,zwetschgen110.html" rel="external noopener" target="_blank">Pflaumen</a>, aber auch <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Tomaten-Gesundes-Gemuese-mit-viel-Geschmack,tomaten187.html" rel="external noopener" target="_blank">Tomaten</a>, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Wild-und-Zuchtpilze-Wie-unterscheiden-sie-sich-,pilze102.html" rel="external noopener" target="_blank">Pilze</a> und <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kraeuter-im-Herbst-ernten-und-haltbar-machen,kraeuter404.html" rel="external noopener" target="_blank">Kräuter</a>n – nahezu alle Früchte können durch Trocknen haltbar gemacht werden. Zunächst muss man Früchte und Gemüse gründlich putzen, bei Bedarf schälen und entsteinen sowie in Stücke oder Scheiben schneiden.</p>
<p>Im Umluft-Backofen trocknen Pilze und Kräuter bei etwa 50 bis 80 Grad je nach Größe, Dicke und Wassergehalt zwischen sechs und zwölf Stunden, bei Kräutern drei bis vier Stunden. Die Früchte sind fertig, wenn sie sich ledrig anfühlen und biegen lassen.</p>
<p>Energiesparend geht es mit speziellen Dörrautomaten auf Elektrobasis, wo sich auf mehreren Etagen verschiedene Obst- und Gemüsesorten gleichzeitig trocknen lassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Früchte trocknen auf dem Balkon</strong></h3>
<p>Wer kein teures Gerät im Fachhandel kaufen will, kann sich mit wenig Material und Sonnenenergie <a href="https://www.mdr.de/mdr-garten/geniessen/doerrautomat-doerrgeraet-bauanleitung-kraeuter-gemuese-obst-trocknen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">selbst ein Dörrgerät bauen</a>. Die einfachste Methode ist, die Früchte auf einem Backblech mit Backpapier auszubreiten und sie auf der Terrasse oder <a href="https://www.alnatura.de/de-de/magazin/trockenobst-selber-machen/" rel="external noopener" target="_blank">auf dem Balkon in die Sonne</a> zu legen.</p>
<p>Dann aber am besten mit einem Tuch bedecken, um sie vor Insekten zu schützen. Das getrocknete Obst und Gemüse bewahrt man am besten in luftdichten Vorratsdosen, -gläsern oder Folienbeuteln auf.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Einfrieren: Obst und Gemüse frisch halten durch Kälte</strong></h3>
<p>Wer Kirschen, Pflaumen, Aprikosen einfrieren will, sollte sie vorher entsteinen und halbieren. Größeres oder festes Obst wird in kleine Stücke geschnitten. Zuerst werden die Früchte gründlich gewaschen und vorsichtig abgetrocknet, dann nebeneinander auf einem Tablett ausgebreitet, um sie in der Tiefkühltruhe etwa eine Stunde anzufrieren – vor allem gilt dies für empfindliches Beerenobst.</p>
<p>Erst danach füllt man die Stücke in Gefrierbeutel ab und verstaut sie in der Tiefkühltruhe. Wasserhaltiges Obst wie Erdbeeren, Äpfel, Birnen friert man am besten als Mus ein.</p>
<p>Vor dem Einfrieren von Gemüse sollte man dieses <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Obst-und-Gemuese-haltbar-machen-So-gehts,einmachen4.html" rel="external noopener" target="_blank">blanchieren</a>. Dafür wird es im kochenden Wasser je nach Härte und Größe zwischen zwei (Erbsen, Paprika) und sieben Minuten (Artischocken, ganze Möhren) gegart. Kräuter kann man – gewaschen und gehackt – direkt einfrieren.</p>
<p>In der Tiefkühltruhe bei mindestens minus 18 Grad hält sich Obst neun bis zwölf Monate, <a href="https://www.mdr.de/mdr-garten/geniessen/obst-gemuese-richtig-einfrieren-102.html" rel="external noopener" target="_blank">Gemüse drei bis zwölf Monate</a>. Werden sie zuvor vakuumiert, verlängert sich die Haltbarkeit deutlich.</p>
Einkochen, trocknen, fermentieren, einlegen oder einfrieren: So bleibt Obst und Gemüse aus dem Garten monatelang frisch – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.</p>
<p>Wer Früchte und Gemüse aus dem Garten verarbeitet, kann die eigene Ernte in den Herbst- und Wintermonaten verzehren. Zum einen ist selbst gezogenes Obst und Gemüse gesünder, weil frei von Zusatzstoffen. Zum anderen spart man Geld und lange Transportwege, weil man sie nicht kaufen muss.</p>
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<p>Von August bis September reifen <a href="https://www.krautundrueben.de/mirabellen-renekloden-reineclauden-unterschied" rel="external noopener" target="_blank">Mirabellen und Renekloden</a>, aber auch Pflaumen und Zwetschen. Die kleinen gelblich-rötlichen kugeligen Pflaumen eignen sich für Marmeladen, Chutneys, Obstkuchen und Likör. Die grünlichen Renekloden sind etwas größer als Pflaumen und lösen sich im Gegensatz zu Mirabellen nur schwer vom Stein.</p>
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<p>Reife Mirabellen verarbeitet man am besten sofort nach der Ernte, zum Beispiel als Früchte im Hefekuchen auf dem Blech. Wegen des kräftigen Fruchtaromas sind Mirabellen ideal für Chutneys und Soßen, sie passen aber auch gut zu <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/Wildgerichte-Die-besten-Rezepte-mit-Wildfleisch,kategorie118.html" rel="external noopener" target="_blank">Wildgerichten</a>. Weil sie nur wenig Säure enthalten, sind sie für Menschen mit empfindlichen Magen besonders gut verträglich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aus Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen wird Konfitüre oder Kompott </strong></h3>
<p>Vor dem <a href="https://utopia.de/ratgeber/mirabellen-einkochen-so-machst-du-die-leckeren-fruechte-haltbar_195574/" rel="external noopener" target="_blank">Einkochen</a> entfernt man die Stiele und wäscht die Früchte. Für <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/marmelade-kochen-so-einfach-gehts,marmelade254.html" rel="external noopener" target="_blank">Marmelade</a> lässt man Pflaumen und Mirabellen mit etwas Wasser, Gelierzucker und etwas Zitronensaft und Zimt sowie Vanillemark unter Rühren aufkochen.</p>
<p>Die Früchte werden in sterilisierte Einmachgläser gefüllt, mit Zuckerwasser aufgegossen, verschlossen und im heißen Wasserbad eingekocht. Für kleinere Mengen eignen sich Gläser mit Schraubdeckeln oder Einweckgläser. Damit Keime und Bakterien abgetötet werden, sind alle Gläser samt Deckel vor dem Einkochen mit <a href="https://utopia.de/ratgeber/glaeser-sterilisieren-die-besten-methoden-mit-schritt-fuer-schritt-anleitung_104681/" rel="external noopener" target="_blank"> heißem Wasser auszuspülen</a>.</p>
<p>Pflaumen- und Mirabellen-Kompott passt gut zu Süßspeisen wie Grieß, Milchreis oder Vanilleeis. Das Kompott in Gläsern hält sich mehrere Monate ohne spezielle Kühlung.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Mus oder süß-pikantes Chutney</strong></h3>
<p>Wer die Früchte mit etwas Ingwer und Schalotten andünstet, mit Zucker karamellisieren lässt und anschließend Essig bzw. Wein hinzufügt, erhält ein pikantes Chutney, das sich gut mit Roastbeef oder Wildgerichten kombinieren lässt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073610" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276512"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hochverarbeitete-Lebensmittel-Der-stille-Angriff-auf-das-Gehirn-11276512.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7360" height="4135" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/6/1/0/shutterstock_2505627811-db6276201f6eaed3.jpeg" alt="Mehrere Fastfood-Lebensmittel" style="aspect-ratio:7360 / 4135" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7360" height="4135" alt="Mehrere Fastfood-Lebensmittel" style="aspect-ratio:7360 / 4135;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hochverarbeitete Lebensmittel: Der stille Angriff auf das Gehirn</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4963387" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10864365"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Ernaehrungspyramide-Auch-eine-gute-Idee-kann-noch-besser-werden-10864365.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4571" height="2568" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/3/3/8/7/Zwischenablage-1-870328f53c7dd954.jpeg" alt="viele verschiedene weit überwiegend unverarbeitete Lebenmittel" style="aspect-ratio:4571 / 2568" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4571" height="2568" alt="viele verschiedene weit überwiegend unverarbeitete Lebenmittel" style="aspect-ratio:4571 / 2568;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Ernährungspyramide: Auch eine gute Idee kann noch besser werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Für Mus mischt man die halbierten Früchte mit Zucker, Zimt und Essig und lässt sie in einer feuerfesten Form stehen, bevor sie drei bis vier Stunden im Ofen garen. Anschließend werden die Früchte zerstampft oder püriert. Alternativ wird das Mus im Topf <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Zwetschgen-und-Pflaumen-Steinfruechte-mit-feinem-Unterschied,zwetschgen110.html" rel="external noopener" target="_blank">auf dem Herd auf sehr kleiner Flamme geköchelt</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brombeeren – gepflückt im Garten oder am Wegesrand</strong></h3>
<p>Wer von Mitte Juli bis Anfang Oktober auf Feld- und Waldwegen spazieren geht, findet Unmengen an <a href="https://utopia.de/ratgeber/so-gesund-sind-brombeeren-kalorien-vitamine-und-naehrwerte_152457/" rel="external noopener" target="_blank">Brombeeren</a>. Brombeersträucher wuchern – oft auch unerwünscht – im eigenen Garten. Eine Handvoll reifer Beeren reichen aus, um köstliche Konfitüre daraus herzustellen.</p>
<p>Zu Hause wäscht man die Brombeeren vorsichtig und sortiert faule, kaputte Beeren aus. Die übrigen Beeren lässt man in einem Sieb abtropfen. Mit Gelierzucker und etwas Zitronensaft bringt man die Früchte in einem Topf bei mittlerer Temperatur zum Kochen. Verfeinert mit Zimt, Vanille oder reifen Bananen erhält die Konfitüre eine eigene Note.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4945527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10671534"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hagebutten-Sanddorn-Co-Die-unterschaetzten-Superfoods-10671534.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/5/5/2/7/herbst_1-62b581c306ea2ec2.jpeg" alt="Einweckglas mit Etikett "Hagebutte" und Joghurtglas mit Etikett "Sanddorn" vor Herbstlaub" u" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Einweckglas mit Etikett "Hagebutte" und Joghurtglas mit Etikett "Sanddorn" vor Herbstlaub" u" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hagebutten, Sanddorn & Co: Die unterschätzten Superfoods</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Nach einigen Minuten Rühren füllt man die weichgekochte Masse bereits in vorbereitete heiß <a href="https://utopia.de/ratgeber/brombeermarmelade-rezept-mit-und-ohne-kerne_128300/" rel="external noopener" target="_blank">gespülte Gläser und verschließ</a>t diese fest. In offener Schale im Kühlschrank aufbewahrt, sollte man sie innerhalb weniger Tage verzehren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Pflanzliche Zucker-Alternativen</strong></h3>
<p>Als natürliches Konservierungsmittel macht Zucker Konfitüren und Marmeladen haltbar, indem er Wasser bindet und Mikroorganismen entzieht. Außerde<strong>m</strong> sorgt er für eine feste, streichfähige Konsistenz.</p>
<p>Je höher der Zuckeranteil, desto süßer wird die Marmelade – das ist nicht nur ungesund, sondern geht auch auf Kosten des fruchteigenen Geschmacks. Wer auf Konservierungsstoffe verzichten will, kann zum Beispiel Bio-Gelierzucker verwenden.</p>
<p>Alternative Geliermittel sind <a href="https://www.verbraucherzentrale.bayern/faq/was-ist-agaragar-9352" rel="external noopener" target="_blank">Agar-Agar</a>, ein rein pflanzliches Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird, oder spezielles Pektin. Eine beliebte Alternative ist auch <a href="https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/suessstoff-stevia-als-zuckerersatz/" rel="external noopener" target="_blank">Stevia-Extrakt</a>. Stevia ist auch für Diabetiker als Süßungsmittel geeignet, denn es ist kalorienfrei und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Likör aus Mirabellen, Zwetschen, Beeren</strong></h3>
<p>Will man Likör herstellen, sind die frischen Früchte zu entkernen. Für ein Kilogramm Früchte gibt man etwa 500 Gramm Zucker in einen Rumtopf aus Keramik oder ein großes Einmachglas, gibt eine aufgeschnittene Vanilleschote und Kandiszucker hinzu, füllt es mit Wodka auf und lässt es etwa vier Wochen – unter gelegentlichem Schütteln – verschlossen ziehen. Den fertigen Likör gießt man durch ein Sieb und <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Mirabellen-So-bereitet-man-die-Mini-Pflaumen-zu,mirabellen104.html" rel="external noopener" target="_blank">füllt ihn in Flaschen</a> ab.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Einkochen: Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika </strong></h3>
<p>Im Spätsommer wird im Garten viel Gemüse gleichzeitig reif. Oft ist es so viel, dass nicht alles auf einmal frisch verzehrt werden kann. Ideal zum Einkochen und Einlegen sind Zucchini sowie saure Gurken, Paprika, Erbsen, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Gruene-Bohnen-dicke-Bohnen-und-Co-richtig-kochen,bohnen128.html" rel="external noopener" target="_blank">Bohnen</a>, Möhren oder <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Tomaten-ernten-und-lange-haltbar-machen,tomaten508.html" rel="external noopener" target="_blank">Tomate</a>n (als Früchte oder als Soße).</p>
<p>Die Einkochgläser sind mit kochendem Wasser auszuspülen, oder man stellt sie für etwa zehn Minuten bei 140 Grad in den Backofen, um sie zu sterilisieren.</p>
<p>Die zerschnittenen kleinen Gemüsestücke gibt man in die Gläser und füllt sie mit kaltem Wasser bis kurz unter den Rand auf. Alternativ kann man Gemüse mit einem Sud aus Salz und Kräutern, Obst mit gezuckertem Wasser einlegen. Die vorher gereinigten Gläser sind gut zu verschließen und danach in eine mit Wasser gefüllte Pfanne zu stellen. Im Backofen erhitzt man die Gläser auf 180 Grad, um sie nach einer halben Stunde herauszunehmen und abkühlen zu lassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fermentieren oder s</strong><strong>auer einlegen?</strong></h3>
<p>Festes Gemüse wie Kohl (<a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Sauerkraut-selber-machen-und-lecker-zubereiten,sauerkraut140.html" rel="external noopener" target="_blank">Sauerkraut</a>), Gurken, Möhren, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Gruene-Bohnen-dicke-Bohnen-und-Co-richtig-kochen,bohnen128.html" rel="external noopener" target="_blank">Bohnen</a>, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Kuerbis-Sorten-Rezepte-Zubereitung,kuerbis116.html" rel="external noopener" target="_blank">Kürbis</a> oder Paprika lässt sich in speziellen Gärtöpfen <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/durch-fermentieren-gemuese-laenger-haltbar-machen,fermentierung100.html" rel="external noopener" target="_blank">fermentieren</a>: Hierfür mixt man das klein geschnittene Gemüse in einer Schüssel mit etwas Salz und presst es mit einem Stampfer, bis genug Flüssigkeit ausgetreten ist.</p>
<p>Anschließend kann man es in ein sauberes Glas schichten und mit dieser Flüssigkeit bzw. einer Salzlösung auffüllen. Das Glas wird so verschlossen, dass während des Gärens Gase entweichen können.</p>
<p>Möhren, Blumenkohl, Rote Beete und Zwiebeln werden in sogenannten <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/mixed-pickles-suess-sauer-eingelegtes-gemuese,mixedpickles-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Mixed Pickles</a> haltbar gemacht. Auch zerkleinertes Gemüse wird roh in sterilisierte Gläser gegeben, mit einem heißen Sud aus Wasser, Essig, Zucker sowie mit Knoblauch, Senfkörnern, Lorbeerblättern, Dill u. ä. bis oben aufgefüllt. Sehr festes Gemüse sollte kurz vorgekocht werden. Die Pickles schmecken gut zu belegten Broten, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Fondue-Ob-mit-Bruehe-oder-Fett-immer-ein-Genuss,fondue101.html" rel="external noopener" target="_blank">Fondue</a> oder <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Raclette-Mit-diesen-Ideen-und-Zutaten-wird-es-richtig-lecker,raclette110.html" rel="external noopener" target="_blank">Raclette</a>.</p>
<p>Alle verschlossenen Gläser sind an einem dunklen, trockenen Ort aufzubewahren. So sind sie bis zu einem Jahr haltbar. Nach dem Öffnen ist der Inhalt zeitnah zu verbrauchen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Trocknen i</strong><strong>m</strong><strong> Automaten oder i</strong><strong>m </strong><strong>Ofen</strong></h3>
<p>Kirschen, Äpfel, Aprikosen, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Zwetschgen-und-Pflaumen-Steinfruechte-mit-feinem-Unterschied,zwetschgen110.html" rel="external noopener" target="_blank">Pflaumen</a>, aber auch <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Tomaten-Gesundes-Gemuese-mit-viel-Geschmack,tomaten187.html" rel="external noopener" target="_blank">Tomaten</a>, <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Wild-und-Zuchtpilze-Wie-unterscheiden-sie-sich-,pilze102.html" rel="external noopener" target="_blank">Pilze</a> und <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kraeuter-im-Herbst-ernten-und-haltbar-machen,kraeuter404.html" rel="external noopener" target="_blank">Kräuter</a>n – nahezu alle Früchte können durch Trocknen haltbar gemacht werden. Zunächst muss man Früchte und Gemüse gründlich putzen, bei Bedarf schälen und entsteinen sowie in Stücke oder Scheiben schneiden.</p>
<p>Im Umluft-Backofen trocknen Pilze und Kräuter bei etwa 50 bis 80 Grad je nach Größe, Dicke und Wassergehalt zwischen sechs und zwölf Stunden, bei Kräutern drei bis vier Stunden. Die Früchte sind fertig, wenn sie sich ledrig anfühlen und biegen lassen.</p>
<p>Energiesparend geht es mit speziellen Dörrautomaten auf Elektrobasis, wo sich auf mehreren Etagen verschiedene Obst- und Gemüsesorten gleichzeitig trocknen lassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Früchte trocknen auf dem Balkon</strong></h3>
<p>Wer kein teures Gerät im Fachhandel kaufen will, kann sich mit wenig Material und Sonnenenergie <a href="https://www.mdr.de/mdr-garten/geniessen/doerrautomat-doerrgeraet-bauanleitung-kraeuter-gemuese-obst-trocknen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">selbst ein Dörrgerät bauen</a>. Die einfachste Methode ist, die Früchte auf einem Backblech mit Backpapier auszubreiten und sie auf der Terrasse oder <a href="https://www.alnatura.de/de-de/magazin/trockenobst-selber-machen/" rel="external noopener" target="_blank">auf dem Balkon in die Sonne</a> zu legen.</p>
<p>Dann aber am besten mit einem Tuch bedecken, um sie vor Insekten zu schützen. Das getrocknete Obst und Gemüse bewahrt man am besten in luftdichten Vorratsdosen, -gläsern oder Folienbeuteln auf.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Einfrieren: Obst und Gemüse frisch halten durch Kälte</strong></h3>
<p>Wer Kirschen, Pflaumen, Aprikosen einfrieren will, sollte sie vorher entsteinen und halbieren. Größeres oder festes Obst wird in kleine Stücke geschnitten. Zuerst werden die Früchte gründlich gewaschen und vorsichtig abgetrocknet, dann nebeneinander auf einem Tablett ausgebreitet, um sie in der Tiefkühltruhe etwa eine Stunde anzufrieren – vor allem gilt dies für empfindliches Beerenobst.</p>
<p>Erst danach füllt man die Stücke in Gefrierbeutel ab und verstaut sie in der Tiefkühltruhe. Wasserhaltiges Obst wie Erdbeeren, Äpfel, Birnen friert man am besten als Mus ein.</p>
<p>Vor dem Einfrieren von Gemüse sollte man dieses <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Obst-und-Gemuese-haltbar-machen-So-gehts,einmachen4.html" rel="external noopener" target="_blank">blanchieren</a>. Dafür wird es im kochenden Wasser je nach Härte und Größe zwischen zwei (Erbsen, Paprika) und sieben Minuten (Artischocken, ganze Möhren) gegart. Kräuter kann man – gewaschen und gehackt – direkt einfrieren.</p>
<p>In der Tiefkühltruhe bei mindestens minus 18 Grad hält sich Obst neun bis zwölf Monate, <a href="https://www.mdr.de/mdr-garten/geniessen/obst-gemuese-richtig-einfrieren-102.html" rel="external noopener" target="_blank">Gemüse drei bis zwölf Monate</a>. Werden sie zuvor vakuumiert, verlängert sich die Haltbarkeit deutlich.</p>
2026-08-15T08:00:00.000Zurn:bid:51449152026-08-15T06:00:00.000ZWie die Französische Revolution 1789 das Ancien Régime hinwegfegte und dem bürgerlich-kapitalistischen Zeitalter zum Durchbruch verhalf (Teil 1/2).</p>
<p>Mit dem Sieg der Revolution in Frankreich hatte sich die politische Herrschaft der unbeschränkten Monarchien und des feudalabsolutistischen Adels erledigt. Das Zeitalter des bürgerlichen Republikanismus, der geschriebenen Verfassungen und des Liberalismus brach an.</p>
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<p>Der ökonomische Durchbruch des Kapitalismus erforderte allerdings noch eine industrielle Revolution, die – in England um 1760 beginnend – parallel zu den politischen Umwälzungen verlief.</p>
<p>Bis dahin hatte die Finanz-, Handels- und Manufakturbourgeoisie z. B. in den Niederlanden, Großbritannien und den USA noch die Vorherrschaft inne. Mit der industriellen Revolution ging die Führung nach und nach an die fabrikgestützten Industriekapitalisten über. Doch wie verlief der Weg dorthin?</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wie Gott in Frankreich</strong></h3>
<p>Bis zum eruptiven Ausbruch der Revolution lebten der König, die hohe Geistlichkeit und der weltliche Hochadel im Ancien Régime "wie Gott in Frankreich".</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Louis_XIV_of_France-9a51a403acea0137.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Louis_XIV_of_France-9a51a403acea0137.jpg">
<a-img alt="Ein aufwändig gekleideter Monarch" height="1364" src="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Louis_XIV_of_France-9a51a403acea0137.jpg" style="aspect-ratio: 960 / 1364;" width="960">
<img alt="Ein aufwändig gekleideter Monarch" height="1364" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 960 / 1364; object-fit: cover;" width="960">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Louis XIV. von Frankreich im Jahr 1701 wurde zum Symbol des absolutistischen Systems</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Louvre/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Louis_XIV_of_France.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Innerhalb der Herrschenden hatte sich zwar durch den Absolutismus die Macht stark auf Seiten des Königs konzentriert, die übrigen Adeligen lebten dennoch sehr gut durch ihre Teilhabe am höfischen Leben mit seinem Luxus, an den ihnen zugeteilten Ämtern und Funktionen und durch die Absicherung der bäuerlichen Ausbeutung durch den absolutistischen Staat.</p>
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<p>Der große Rest, der sogenannte dritte Stand, vom Bürgertum, über die Intellektuellen und die städtischen Unterschichten bis zu den Bauern, etwa 98 Prozent der Bevölkerung, galt nichts. Im Januar 1789 beantwortete der Abbé Sieyès seine Frage "Was ist der dritte Stand?" so: "Alles!" "Was ist er bisher gewesen?" "Nichts!" "Was verlangt er?" "Etwas zu werden."</p>
<p>In der langen und dadurch stabilisierenden Herrschaft König Ludwigs XIV. (1643–1715), des Sonnenkönigs, gelangte Frankreich zu einer dominierenden Stellung in Europa. Der Allmacht des Herrschers schienen keine Grenzen gesetzt. Die Adelsfronde (1648–53) wurde niedergeschlagen, die Hugenotten (1685) wurden aus dem Lande getrieben, die Konkurrenten um die europäische Hegemonie, erst Spanien, dann die Niederlande und Großbritannien, in Schach gehalten.</p>
<p>Dem Heiligen Römischen Reich wurden immer mehr linksrheinische Gebiete entrissen. Die kulturelle Ausstrahlung des Versailler Hofes erreichte ihren Höhepunkt. Französisch wurde zur <em>lingua franca</em> auf dem Kontinent. Die Krone eroberte umfangreiche Kolonien in Nordamerika, der Karibik und in Indien.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Krise und Niedergang</strong></h3>
<p>Bereits in den letzten Jahren des Sonnenkönigs zeigten sich erste Risse in der golden schillernden Fassade des absolutistischen Frankreichs, die unter seinen Nachfolgern nicht mehr zu kitten waren: Die ständigen Kriege, der aufwendige Festungsbau, der Luxuskonsum des Hofes hatten die Finanzen des Landes ruiniert. Die leeren Kassen ließen sich nicht mehr durch eine weitere Belastung der Bauern füllen.</p>
<p>Die merkantilistische Finanz- und Wirtschaftspolitik eines Colberts hatte sich erschöpft. John Laws Währungsspekulationen führten 1720 zu einem Börsenkrach und einer Geldkrise. Unruhen und Aufstände, z. B. 1702–05 in den Cevennen, offenbarten, dass die Steuer- und Abgabenlast am oberen Limit angekommen war.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5092437" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11313739"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Koenigtum-zur-Republik-Englands-Wendepunkt-im-17-Jahrhundert-11313739.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/2/4/3/7/Charles_Landseer_-_The_Eve_of_the_Battle_of_Edge_Hill__1642_-_Google_Art_Project-b0555de749c7f5a6.jpeg" alt="Ölgemälde mit König Karl I. von England, mehrere Figuren stehen um einen Tisch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ölgemälde mit König Karl I. von England, mehrere Figuren stehen um einen Tisch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Königtum zur Republik: Englands Wendepunkt im 17. Jahrhundert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299576"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1310" height="736" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/4/2/Leviathan_frontispiece_cropped_British_Museum-c8506bca1a40bba3.jpeg" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1310" height="736" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Leviathan: Warum der Staat ein Monster sein muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5024448" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11169993"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Koenigin-Luise-Ein-Superstar-des-deutschen-Feudalismus-11169993.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3858" height="2168" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/4/4/4/8/bartels_hohenzieritz_cropped-16b10953ed02df16.jpeg" alt="Ansicht eines Barockschlosses" style="aspect-ratio:3858 / 2168" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3858" height="2168" alt="Ansicht eines Barockschlosses" style="aspect-ratio:3858 / 2168;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Königin Luise: Ein Superstar des deutschen Feudalismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Mit den Hugenotten ging unwiederbringlich wirtschaftliches und intellektuelles Kapital verloren. Die Niederlage im Siebenjährigen Krieg (1756–63) bedeutete den Verlust des Kolonialreiches und eine immense Staatsverschuldung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aufklärung</strong></h3>
<p>Klassische Ausprägung erreichte in Frankreich nicht nur der Absolutismus, auch die geistige Kritik an ihm entwickelte sich in der französischen Aufklärung zu höchster Reife. In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts begann die intellektuelle Emanzipation der antifeudalen, liberalen, bürgerlichen Kräfte, die zudem eine starke Spitze gegen die katholische Amtskirche einschloss, und steigerte sich bis zum Ausbruch der großen Umwälzung 1789.</p>
<p>Voltaire, Montesquieu, Rousseau, die Materialisten Helvétius, de La Mettrie, dʼHolbach, sind nur einige ihrer hervorragendsten Vertreter. Zwischen 1751 und 1772 gaben Diderot und dʼAlembert die <em>Encyclopédie … de raisonné des sciences, des arts et des métiers</em> in 28 Bänden heraus – eine Kathedrale des Wissens. Sie fasste das gesamte zeitgenössische Bildungsgut mit einer Kritik des Feudalabsolutismus zusammen. Das herrschende System als gottgewollte Ordnung wurde in Zweifel gezogen. Die Revolution nahm in den Gedanken schon einmal Anlauf.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ballhausschwur und Sturm auf die Bastille</strong></h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Prise_de_la_Bastille-8d89ae4189a7da86.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Prise_de_la_Bastille-8d89ae4189a7da86.jpg">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Sturm auf die Bastille</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Jean-Pierre Houël (1735–1813)/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prise_de_la_Bastille.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Nachdem der König 1787/88 mit dem Versuch, die finanzielle Misere durch Reformen zu beheben, scheiterte, musste er für den Mai 1789 die Generalstände, die allgemeine Ständeversammlung, einberufen. Das war zuletzt 1614 geschehen. Eine Missernte 1788 und ein strenger Winter führten zu einer Teuerung. Brot wurde knapp. Hier ist der Platz des Spruches: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!", welcher der Königin angedichtet wurde.</p>
<p>Hungernde und Bettlerhaufen zogen durchs Land. Nach einem Aufruf des Königs, ihm keine Kritiken oder Verbesserungswünsche vorzuenthalten, entstanden über 60.000 Klageschriften, die sogenannten<em> </em>Cahiers des doléances, deren Autoren hauptsächlich bürgerlich-intellektuelle Aufklärer waren.</p>
<p>Der dritte Stand ging in die politische Offensive. Unterstützt von Abgeordneten der niederen Geistlichkeit und des liberalen, reformgeneigten Adels erklärten sich die Delegierten zur Nationalversammlung und schworen am 20. Juni 1789 in einer Ballsporthalle (deshalb "Ballhausschwur") nicht eher auseinanderzugehen, bis das Land eine Verfassung habe.</p>
<p>Als königliche Truppen diese Versammlung sprengen wollten, stürmte das Pariser Volk am 14. Juli die Bastille. Die Revolution hatte begonnen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verfassung</strong></h3>
<p>Bisher herrschte der Monarch von Gottes Gnaden. Dieses Legitimationsprinzip sollte durch die sogenannte Volkssouveränität ersetzt werden. Anstelle von Gott und seinem irdischen königlichen Repräsentanten ging die Macht jetzt vom Volke und der Nation aus.</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789-d2fc7ae6633daa01.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789-d2fc7ae6633daa01.jpg">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789, eine der ersten rechtlichen Verankerung von Grundrechten.</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Musée Carnavalet/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Sollte es beim Königtum bleiben, hatte es eine Berechtigung allenfalls im Auftrage der Nation und im Namen des Volkes. Aus dem König von Frankreich wurde ein König der Franzosen. Steuern, Gesetze, das Militär oder die Polizei wurden nun vom Willen der Repräsentanten des Volkes abhängig.</p>
<p>Anfang September 1791 wurde die erste französische Verfassung von der Nationalversammlung verabschiedet. Einige Tage später legte König Ludwig XVI. einen Eid auf dieses Grundgesetz ab. Er blieb an der Macht und behielt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Er wurde zum verfassungsmäßig beschränkten, konstitutionellen Monarchen. Das aber war ihm zu wenig.</p>
<p>Das Wahlrecht hing von Steuervermögen des Einzelnen ab. Nur 50 Prozent der Männer Frankreichs erfüllten die Norm und konnten – wenn sie über 25 Jahre alt waren – an den Wahlen teilhaben. Frauen hatten kein Wahlrecht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Flucht und Hinrichtung des Herrschers</strong></h3>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png">
<a-img alt="Ein Kopf wird gezeigt, im Hintergrund eine Guillotine" height="830" src="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png" style="aspect-ratio: 1280 / 830;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Hinrichtung von Louis XVI.</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Georg Heinrich Sieveking/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hinrichtung_Ludwig_des_XVI.png" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Der König hatte andere Pläne. Wie schon 1648 in England Karl I. war auch Ludwig XVI. unfähig zum Kompromiss mit den neuen Verhältnissen. Er lud die ausländische Reaktion ein, an der Wiederherstellung des Ancien Régime mitzuwirken. Preußen, Österreich fielen von England finanziert in Frankreich ein. Beim Versuch, aus dem Lande zu fliehen, wurde der Herrscher gefangen genommen.</p>
<p>Am 10. August 1792 stürmte das Volk die königliche Residenz in den Tuilerien, rief die revolutionäre Commune von Paris aus und rief zum Sturz der Monarchie auf. Wegen Landesverrats wurde der König am 21. Januar 1793 von seinem Kopf getrennt. Eine neue Verfassung war nun nötig, denn jetzt wollte Frankreich eine Republik sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Republik und Verteidigungskrieg</strong></h3>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Schlacht bei Valmy am 20. September 1792</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Horace Vernet (1789–1863)/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valmy_Battle_painting.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Nachdem die Nationalversammlung die erste Verfassung für gescheitert erklärt hatte, wurde ein neuer nationaler Konvent gewählt. Am 24. Juni 1793 verabschiedete er das neue, republikanische Grundgesetz. Es war streng egalitär und demokratisch. In ihm wurden die Rechte auf Arbeit, auf Brot, auf Bildung und auf Widerstand verankert.</p>
<p>Das Wahlalter setzte es auf 21 Jahre herab – allerdings wieder nur für Männer. Sogar Ausländer, die über ein Jahr in Frankreich gelebt hatten, durften wählen. Die Volkssouveränität blieb das leitende Prinzip. Das Problem: diese bürgerlich-demokratische Verfassung trat nie in Kraft. Sie wurde für die Dauer des laufenden Krieges außer Kraft gesetzt.</p>
<p>Seit Anfang 1792 wuchs die Gefahr der Intervention ausländischer Mächte, um die Revolution zu beenden. Im April erklärte die großbürgerliche französische Regierung den Verteidigungsfall. Am 22. September wurde die Republik ausgerufen, im Herbst 1792 die österreichisch-preußischen Interventionsarmeen zurückgeschlagen.</p>
<p>In der Kanonade von Valmy am 20. September wichen die Preußen zurück. Goethe, der Augenzeuge war, schrieb dazu: "Von hier und heute beginnt eine neue Epoche der Weltgeschichte [...]" – ziemlich weitsichtig. Die Österreicher wurden am 6. November desselben Jahres bei Jemappes zurückgeschlagen. Die junge Republik hatte sich vorerst gegen das konterrevolutionäre Europa behauptet.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Literatur</strong>:</p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Walter Markow, <em>Die große Französische Revolution 1789–1795</em>, in: <em>Revolutionen der Neuzeit 1500–1917</em>, hg. und eingeleitet von Manfred Kossok (Studien zur Revolutionsgeschichte) 1982, S. 111–142.</li><li>Hans-Ulrich Thamer, <em>Die Französische Revolution</em>, 6. Auflage 2023.</li><li>Alexander Thiele, <em>Die Französische Revolution (1789–1799)</em>, in: <em>Der konstituierte Staat. Eine Verfassungsgeschichte der Neuzeit</em>, 2. Auflage 2025, S. 97–119.</li></ul>
</div>
Wie die Französische Revolution 1789 das Ancien Régime hinwegfegte und dem bürgerlich-kapitalistischen Zeitalter zum Durchbruch verhalf (Teil 1/2).</p>
<p>Mit dem Sieg der Revolution in Frankreich hatte sich die politische Herrschaft der unbeschränkten Monarchien und des feudalabsolutistischen Adels erledigt. Das Zeitalter des bürgerlichen Republikanismus, der geschriebenen Verfassungen und des Liberalismus brach an.</p>
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<p>Der ökonomische Durchbruch des Kapitalismus erforderte allerdings noch eine industrielle Revolution, die – in England um 1760 beginnend – parallel zu den politischen Umwälzungen verlief.</p>
<p>Bis dahin hatte die Finanz-, Handels- und Manufakturbourgeoisie z. B. in den Niederlanden, Großbritannien und den USA noch die Vorherrschaft inne. Mit der industriellen Revolution ging die Führung nach und nach an die fabrikgestützten Industriekapitalisten über. Doch wie verlief der Weg dorthin?</p>
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<figure class="video video--fullwidth">
<a-video entry-id="26072" height="9" instant is-target-video-playlist style="aspect-ratio: 16 / 9" type="targetvideo" width="16"></a-video>
</figure>
</div>
<h3 class="subheading"><strong>Wie Gott in Frankreich</strong></h3>
<p>Bis zum eruptiven Ausbruch der Revolution lebten der König, die hohe Geistlichkeit und der weltliche Hochadel im Ancien Régime "wie Gott in Frankreich".</p>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Louis XIV. von Frankreich im Jahr 1701 wurde zum Symbol des absolutistischen Systems</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Louvre/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Louis_XIV_of_France.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Innerhalb der Herrschenden hatte sich zwar durch den Absolutismus die Macht stark auf Seiten des Königs konzentriert, die übrigen Adeligen lebten dennoch sehr gut durch ihre Teilhabe am höfischen Leben mit seinem Luxus, an den ihnen zugeteilten Ämtern und Funktionen und durch die Absicherung der bäuerlichen Ausbeutung durch den absolutistischen Staat.</p>
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<p>Der große Rest, der sogenannte dritte Stand, vom Bürgertum, über die Intellektuellen und die städtischen Unterschichten bis zu den Bauern, etwa 98 Prozent der Bevölkerung, galt nichts. Im Januar 1789 beantwortete der Abbé Sieyès seine Frage "Was ist der dritte Stand?" so: "Alles!" "Was ist er bisher gewesen?" "Nichts!" "Was verlangt er?" "Etwas zu werden."</p>
<p>In der langen und dadurch stabilisierenden Herrschaft König Ludwigs XIV. (1643–1715), des Sonnenkönigs, gelangte Frankreich zu einer dominierenden Stellung in Europa. Der Allmacht des Herrschers schienen keine Grenzen gesetzt. Die Adelsfronde (1648–53) wurde niedergeschlagen, die Hugenotten (1685) wurden aus dem Lande getrieben, die Konkurrenten um die europäische Hegemonie, erst Spanien, dann die Niederlande und Großbritannien, in Schach gehalten.</p>
<p>Dem Heiligen Römischen Reich wurden immer mehr linksrheinische Gebiete entrissen. Die kulturelle Ausstrahlung des Versailler Hofes erreichte ihren Höhepunkt. Französisch wurde zur <em>lingua franca</em> auf dem Kontinent. Die Krone eroberte umfangreiche Kolonien in Nordamerika, der Karibik und in Indien.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Krise und Niedergang</strong></h3>
<p>Bereits in den letzten Jahren des Sonnenkönigs zeigten sich erste Risse in der golden schillernden Fassade des absolutistischen Frankreichs, die unter seinen Nachfolgern nicht mehr zu kitten waren: Die ständigen Kriege, der aufwendige Festungsbau, der Luxuskonsum des Hofes hatten die Finanzen des Landes ruiniert. Die leeren Kassen ließen sich nicht mehr durch eine weitere Belastung der Bauern füllen.</p>
<p>Die merkantilistische Finanz- und Wirtschaftspolitik eines Colberts hatte sich erschöpft. John Laws Währungsspekulationen führten 1720 zu einem Börsenkrach und einer Geldkrise. Unruhen und Aufstände, z. B. 1702–05 in den Cevennen, offenbarten, dass die Steuer- und Abgabenlast am oberen Limit angekommen war.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5092437" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11313739"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Koenigtum-zur-Republik-Englands-Wendepunkt-im-17-Jahrhundert-11313739.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/2/4/3/7/Charles_Landseer_-_The_Eve_of_the_Battle_of_Edge_Hill__1642_-_Google_Art_Project-b0555de749c7f5a6.jpeg" alt="Ölgemälde mit König Karl I. von England, mehrere Figuren stehen um einen Tisch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ölgemälde mit König Karl I. von England, mehrere Figuren stehen um einen Tisch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Königtum zur Republik: Englands Wendepunkt im 17. Jahrhundert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299576"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1310" height="736" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/4/2/Leviathan_frontispiece_cropped_British_Museum-c8506bca1a40bba3.jpeg" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1310" height="736" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Leviathan: Warum der Staat ein Monster sein muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5024448" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11169993"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Koenigin-Luise-Ein-Superstar-des-deutschen-Feudalismus-11169993.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3858" height="2168" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/4/4/4/8/bartels_hohenzieritz_cropped-16b10953ed02df16.jpeg" alt="Ansicht eines Barockschlosses" style="aspect-ratio:3858 / 2168" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3858" height="2168" alt="Ansicht eines Barockschlosses" style="aspect-ratio:3858 / 2168;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Königin Luise: Ein Superstar des deutschen Feudalismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Mit den Hugenotten ging unwiederbringlich wirtschaftliches und intellektuelles Kapital verloren. Die Niederlage im Siebenjährigen Krieg (1756–63) bedeutete den Verlust des Kolonialreiches und eine immense Staatsverschuldung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aufklärung</strong></h3>
<p>Klassische Ausprägung erreichte in Frankreich nicht nur der Absolutismus, auch die geistige Kritik an ihm entwickelte sich in der französischen Aufklärung zu höchster Reife. In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts begann die intellektuelle Emanzipation der antifeudalen, liberalen, bürgerlichen Kräfte, die zudem eine starke Spitze gegen die katholische Amtskirche einschloss, und steigerte sich bis zum Ausbruch der großen Umwälzung 1789.</p>
<p>Voltaire, Montesquieu, Rousseau, die Materialisten Helvétius, de La Mettrie, dʼHolbach, sind nur einige ihrer hervorragendsten Vertreter. Zwischen 1751 und 1772 gaben Diderot und dʼAlembert die <em>Encyclopédie … de raisonné des sciences, des arts et des métiers</em> in 28 Bänden heraus – eine Kathedrale des Wissens. Sie fasste das gesamte zeitgenössische Bildungsgut mit einer Kritik des Feudalabsolutismus zusammen. Das herrschende System als gottgewollte Ordnung wurde in Zweifel gezogen. Die Revolution nahm in den Gedanken schon einmal Anlauf.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ballhausschwur und Sturm auf die Bastille</strong></h3>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Prise_de_la_Bastille-8d89ae4189a7da86.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Prise_de_la_Bastille-8d89ae4189a7da86.jpg">
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<img alt="Menschen erstürmen eine Festung, Ölgemälde" height="973" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 973; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Sturm auf die Bastille</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Jean-Pierre Houël (1735–1813)/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prise_de_la_Bastille.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Nachdem der König 1787/88 mit dem Versuch, die finanzielle Misere durch Reformen zu beheben, scheiterte, musste er für den Mai 1789 die Generalstände, die allgemeine Ständeversammlung, einberufen. Das war zuletzt 1614 geschehen. Eine Missernte 1788 und ein strenger Winter führten zu einer Teuerung. Brot wurde knapp. Hier ist der Platz des Spruches: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!", welcher der Königin angedichtet wurde.</p>
<p>Hungernde und Bettlerhaufen zogen durchs Land. Nach einem Aufruf des Königs, ihm keine Kritiken oder Verbesserungswünsche vorzuenthalten, entstanden über 60.000 Klageschriften, die sogenannten<em> </em>Cahiers des doléances, deren Autoren hauptsächlich bürgerlich-intellektuelle Aufklärer waren.</p>
<p>Der dritte Stand ging in die politische Offensive. Unterstützt von Abgeordneten der niederen Geistlichkeit und des liberalen, reformgeneigten Adels erklärten sich die Delegierten zur Nationalversammlung und schworen am 20. Juni 1789 in einer Ballsporthalle (deshalb "Ballhausschwur") nicht eher auseinanderzugehen, bis das Land eine Verfassung habe.</p>
<p>Als königliche Truppen diese Versammlung sprengen wollten, stürmte das Pariser Volk am 14. Juli die Bastille. Die Revolution hatte begonnen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verfassung</strong></h3>
<p>Bisher herrschte der Monarch von Gottes Gnaden. Dieses Legitimationsprinzip sollte durch die sogenannte Volkssouveränität ersetzt werden. Anstelle von Gott und seinem irdischen königlichen Repräsentanten ging die Macht jetzt vom Volke und der Nation aus.</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789-d2fc7ae6633daa01.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789-d2fc7ae6633daa01.jpg">
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<img alt="Ölgemälde einer Tafel mit Artikeln" height="1217" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 960 / 1217; object-fit: cover;" width="960">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789, eine der ersten rechtlichen Verankerung von Grundrechten.</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Musée Carnavalet/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Declaration_of_the_Rights_of_Man_and_of_the_Citizen_in_1789.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Sollte es beim Königtum bleiben, hatte es eine Berechtigung allenfalls im Auftrage der Nation und im Namen des Volkes. Aus dem König von Frankreich wurde ein König der Franzosen. Steuern, Gesetze, das Militär oder die Polizei wurden nun vom Willen der Repräsentanten des Volkes abhängig.</p>
<p>Anfang September 1791 wurde die erste französische Verfassung von der Nationalversammlung verabschiedet. Einige Tage später legte König Ludwig XVI. einen Eid auf dieses Grundgesetz ab. Er blieb an der Macht und behielt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Er wurde zum verfassungsmäßig beschränkten, konstitutionellen Monarchen. Das aber war ihm zu wenig.</p>
<p>Das Wahlrecht hing von Steuervermögen des Einzelnen ab. Nur 50 Prozent der Männer Frankreichs erfüllten die Norm und konnten – wenn sie über 25 Jahre alt waren – an den Wahlen teilhaben. Frauen hatten kein Wahlrecht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Flucht und Hinrichtung des Herrschers</strong></h3>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png">
<a-img alt="Ein Kopf wird gezeigt, im Hintergrund eine Guillotine" height="830" src="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png" style="aspect-ratio: 1280 / 830;" width="1280">
<img alt="Ein Kopf wird gezeigt, im Hintergrund eine Guillotine" height="830" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 830; object-fit: cover;" width="1280">
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<img alt="Ein Kopf wird gezeigt, im Hintergrund eine Guillotine" src="https://heise.cloudimg.io/width/1280/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Hinrichtung_Ludwig_des_XVI-cbff4ffeebb2cf16.png" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Hinrichtung von Louis XVI.</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Georg Heinrich Sieveking/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hinrichtung_Ludwig_des_XVI.png" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Der König hatte andere Pläne. Wie schon 1648 in England Karl I. war auch Ludwig XVI. unfähig zum Kompromiss mit den neuen Verhältnissen. Er lud die ausländische Reaktion ein, an der Wiederherstellung des Ancien Régime mitzuwirken. Preußen, Österreich fielen von England finanziert in Frankreich ein. Beim Versuch, aus dem Lande zu fliehen, wurde der Herrscher gefangen genommen.</p>
<p>Am 10. August 1792 stürmte das Volk die königliche Residenz in den Tuilerien, rief die revolutionäre Commune von Paris aus und rief zum Sturz der Monarchie auf. Wegen Landesverrats wurde der König am 21. Januar 1793 von seinem Kopf getrennt. Eine neue Verfassung war nun nötig, denn jetzt wollte Frankreich eine Republik sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Republik und Verteidigungskrieg</strong></h3>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg">
<a-img alt="Schlacht auf offenem Felde, links eine Winmühle, Ölgemälde" height="781" src="/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg" style="aspect-ratio: 1280 / 781;" width="1280">
<img alt="Schlacht auf offenem Felde, links eine Winmühle, Ölgemälde" height="781" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 781; object-fit: cover;" width="1280">
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<img alt="Schlacht auf offenem Felde, links eine Winmühle, Ölgemälde" src="https://heise.cloudimg.io/width/1280/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/4/9/1/5/Valmy_Battle_painting-462fd2af812bdecf.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Schlacht bei Valmy am 20. September 1792</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Horace Vernet (1789–1863)/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valmy_Battle_painting.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
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<p>Nachdem die Nationalversammlung die erste Verfassung für gescheitert erklärt hatte, wurde ein neuer nationaler Konvent gewählt. Am 24. Juni 1793 verabschiedete er das neue, republikanische Grundgesetz. Es war streng egalitär und demokratisch. In ihm wurden die Rechte auf Arbeit, auf Brot, auf Bildung und auf Widerstand verankert.</p>
<p>Das Wahlalter setzte es auf 21 Jahre herab – allerdings wieder nur für Männer. Sogar Ausländer, die über ein Jahr in Frankreich gelebt hatten, durften wählen. Die Volkssouveränität blieb das leitende Prinzip. Das Problem: diese bürgerlich-demokratische Verfassung trat nie in Kraft. Sie wurde für die Dauer des laufenden Krieges außer Kraft gesetzt.</p>
<p>Seit Anfang 1792 wuchs die Gefahr der Intervention ausländischer Mächte, um die Revolution zu beenden. Im April erklärte die großbürgerliche französische Regierung den Verteidigungsfall. Am 22. September wurde die Republik ausgerufen, im Herbst 1792 die österreichisch-preußischen Interventionsarmeen zurückgeschlagen.</p>
<p>In der Kanonade von Valmy am 20. September wichen die Preußen zurück. Goethe, der Augenzeuge war, schrieb dazu: "Von hier und heute beginnt eine neue Epoche der Weltgeschichte [...]" – ziemlich weitsichtig. Die Österreicher wurden am 6. November desselben Jahres bei Jemappes zurückgeschlagen. Die junge Republik hatte sich vorerst gegen das konterrevolutionäre Europa behauptet.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Literatur</strong>:</p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Walter Markow, <em>Die große Französische Revolution 1789–1795</em>, in: <em>Revolutionen der Neuzeit 1500–1917</em>, hg. und eingeleitet von Manfred Kossok (Studien zur Revolutionsgeschichte) 1982, S. 111–142.</li><li>Hans-Ulrich Thamer, <em>Die Französische Revolution</em>, 6. Auflage 2023.</li><li>Alexander Thiele, <em>Die Französische Revolution (1789–1799)</em>, in: <em>Der konstituierte Staat. Eine Verfassungsgeschichte der Neuzeit</em>, 2. Auflage 2025, S. 97–119.</li></ul>
</div>
2026-08-15T06:00:00.000Zurn:bid:51473162026-08-14T14:20:00.000ZDeepSeek führt Peak-/Off-Peak-Modell ein – Preise steigen um das Fünffache. Das neue V4-Pro enttäuscht in Benchmarks, übertrifft aber alle bei Cybersicherheit.</p>
<p>DeepSeek, das chinesische KI-Start-up, das mit Kampfpreisen den Markt aufmischte und <a href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-Chinas-Sputnik-Moment-10257482.html">Anfang 2025 die Börsen</a> mächtig durcheinander wirbelte, schlägt jetzt einen neuen Kurs ein: Ab dem 16. August verteuern sich die API-Preise in Spitzenzeiten um das Fünffache.</p>
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<p>Zeitgleich veröffentlicht das Unternehmen still und leise sein neues Flaggschiff V4-Pro – das zwar in Benchmarks enttäuscht, aber in einem Bereich alle Konkurrenten schlägt. Was steckt hinter der Kehrtwende?</p>
<p>Das Unternehmen hatte schon vor einigen Wochen <a href="https://www.scmp.com/tech/tech-trends/article/3363129/deepseek-signals-significant-price-hike-amid-surge-demand-low-cost-ai-models" rel="external noopener" target="_blank">auf seiner Entwicklerplattform mitgeteilt</a>, dass eine "erhebliche Erhöhung" der API-Preise zu erwarten sei. Wer seine KI-Modelle nutze, solle dies entsprechend einplanen.</p>
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<p>Die <a href="https://api-docs.deepseek.com/quick_start/pricing/" rel="external noopener" target="_blank">API-Dokumentation</a> konkretisiert die Ankündigung bereits: Ab dem 16. August 2026 gilt ein Peak-/Off-Peak-Modell. Zu Spitzenzeiten – zwischen 03:00 und 06:00 sowie 08:00 und 12:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) – kostet eine Million Ausgabe-Token beim günstigen V4-Flash-Modell dann 1,32 US-Dollar statt bisher 28 US-Cent. Das entspricht einer Steigerung um fast das Fünffache.</p>
<p>Beim teureren V4-Pro-Modell steigt der Output-Preis von 87 US-Cent auf bis zu 3,96 US-Dollar zu Spitzenzeiten. Außerhalb der Peak-Zeiten liegen die Tarife bei der Hälfte der Spitzenpreise.</p>
<p>Für Entwickler in Deutschland fällt der Peak-Zeitraum also genau in die Phase, in der interaktive Workflows, Chatbots und Code-Assistenten typischerweise am stärksten genutzt werden. Wer zeitunkritische Batch-Jobs in die Nachtstunden verlagert, profitiert dagegen von den Off-Peak-Raten.</p>
<h3 class="subheading">Flaggschiff V4-Pro bleibt hinter der Konkurrenz zurück</h3>
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<p>Parallel zur Preiserhöhung hat DeepSeek still und leise das neue Flaggschiffmodell DeepSeek-V4-Pro-0813 veröffentlicht – <a href="https://www.scmp.com/tech/big-tech/article/3363895/deepseeks-updated-v4-pro-ai-model-struggles-benchmarks-shines-cybersecurity" rel="external noopener" target="_blank">wie die South China Morning Post berichtet</a>, mit einer kurzen Notiz über "deutlich verbesserte Agentenfähigkeiten", die laut Bericht aber inzwischen wieder von der Website verschwunden ist. Einen technischen Blogpost gibt es bislang nicht.</p>
<p>Die ersten Benchmark-Ergebnisse fallen ernüchternd aus. Im Artificial Analysis Intelligence Index erreicht V4-Pro-0813 lediglich 53 Punkte – <a href="https://www.heise.de/news/Google-und-DeepSeek-veroeffentlichen-neue-Flash-und-Pro-Modelle-11413510.html">wie ein Vergleich aktueller Modelle zeigt</a>, liegen GPT-5.6 Terra und <a href="https://developer.meta.com/ai/models/muse-spark/" rel="external noopener" target="_blank">Muse Spark 1.2</a> bei jeweils 57 Punkten, Googles Gemini 3.7 Flash bei 56 Punkten. Moonshot AIs Kimi K3 kommt sogar auf 60 Punkte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134738" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396162"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Preiskampf-bei-KI-Wie-DeepSeek-und-Alibaba-das-Silicon-Valley-bedrohen-11396162.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6445" height="3621" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/3/8/shutterstock_2577453479-e1f74b2f4ac7dcfd.jpeg" alt="Buchstaben AI zerbrechen, verbunden mit Ketten und Flaggen der USA und Chinas" style="aspect-ratio:6445 / 3621" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6445" height="3621" alt="Buchstaben AI zerbrechen, verbunden mit Ketten und Flaggen der USA und Chinas" style="aspect-ratio:6445 / 3621;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Preiskampf bei KI: Wie DeepSeek und Alibaba das Silicon Valley bedrohen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auf dem Vals-Index der gleichnamigen Analysefirma aus San Francisco landet das DeepSeek-Modell im hinteren Mittelfeld – hinter OpenAIs Vorgängergeneration GPT-5.5.</p>
<p>Besondere Schwächen zeigt es bei Aufgaben in Sandbox-Terminalumgebungen und bei der Erstellung komplexer Finanzmodelle in Excel.</p>
<h3 class="subheading">Überraschende Stärke bei Cybersicherheit</h3>
<p>Trotz der durchwachsenen Gesamtbilanz sticht ein Bereich hervor: Cybersicherheit. Es erkannte Schwachstellen im überprüften System deutlich besser als sämtliche getesteten Konkurrenzmodelle.</p>
<p>Das belgische Cybersicherheitsunternehmen Aikido Security stellte laut <em>SCMP</em> fest, dass das Modell deutlich mehr Schwachstellen identifizierte als Anthropics Claude Opus 5 oder Alibabas Qwen3-8B.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5105197" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11341696"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinesisches-KI-Startup-DeepSeek-baut-KI-Agentensparte-auf-11341696.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/5/1/9/7/shutterstock_2578334337-b1afc12d581d783d.jpeg" alt="Aufnahme eines Monitors mit offenem Browserfenster" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Aufnahme eines Monitors mit offenem Browserfenster" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinesisches KI-Startup: DeepSeek baut KI-Agentensparte auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aikido-Forscher Philippe Dourassov räumte laut Bericht allerdings ein, das Modell leide unter "geringer Präzision" – es findet also viel, liefert aber auch mehr Fehlalarme.</p>
<p>Für professionelle Sicherheitsteams, die eine hohe Abdeckung priorisieren, kann das dennoch relevant sein.</p>
<h3 class="subheading">Der Preiskampf verändert sich</h3>
<p>Die Preiserhöhung reiht sich in eine breitere Marktdynamik ein. <a href="http://www.heise.de/article/Preiskampf-bei-KI-Wie-DeepSeek-und-Alibaba-das-Silicon-Valley-bedrohen-11396162.html">Chinesische KI-Modelle haben seit Juni die oberen Ränge globaler Benchmarks erreicht</a> und dabei die Preise im Silicon Valley systematisch unterboten. Doch die Phase der Kampfpreise scheint an Grenzen zu stoßen.</p>
<p>Der <a href="https://www.scmp.com/tech/tech-trends/article/3363129/deepseek-signals-significant-price-hike-amid-surge-demand-low-cost-ai-models" rel="external noopener" target="_blank">KI-Entwickler Michael Guo kommentierte</a> laut der <em>SCMP</em>: "Dass DeepSeek sich gerade jetzt für eine Preiserhöhung entscheidet – ist das nicht, als würde man Ärger provozieren?"</p>
<p>Schließlich hätten neue US-Modelle wie Metas Muse Spark und OpenAIs GPT-5.6 Luna preislich aufgeschlossen, so Guo. <a href="https://www.heise.de/news/GPT-5-6-OpenAI-senkt-Preise-fuer-Luna-und-Terra-11395656.html">OpenAI hat die Token-Preise für Luna zuletzt um 80 Prozent gesenkt</a> und bewegt sich damit auf DeepSeek-Niveau.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5070773" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11271061"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-V4-Der-stille-Systemwechsel-von-Nvidia-zu-Huawei-11271061.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/0/7/7/3/shutterstock_2598040687-716853a4c9b2822a.jpeg" alt="DeepSeek Logo auf einem Handy" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="DeepSeek Logo auf einem Handy" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">DeepSeek V4: Der stille Systemwechsel von Nvidia zu Huawei</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dennoch: Selbst nach der Erhöhung bleibt DeepSeek in absoluten Zahlen günstiger als viele Konkurrenten. V4-Pro-0813 kostet pro Aufgabe rund 6 US-Cent – Kimi K3 von Moonshot AI liegt bei 84 US-Cent. Der Kostenvorteil schrumpft allerdings gegenüber OpenAIs Leichtgewicht GPT-5.6 Luna mit 5 US-Cent pro Aufgabe.</p>
<p>Dass DeepSeek darauf setzt, jetzt mehr Geld zu verdienen, dürfte auch einem möglicherweise <a href="https://www.heise.de/news/DeepSeek-will-offenbar-an-die-Boerse-IPO-Einreichung-noch-2026-moeglich-11365782.html">geplanten Börsengang zusammenhängen</a>, der noch Ende 2026 über die Bühne gehen könnte. Angestrebt ist einer jüngeren <em>Reuters</em>-Meldung zufolge eine Bewertung von <a href="https://www.investing.com/news/stock-market-news/chinas-deepseek-to-raise-fresh-capital-at-74-billion-valuation-ahead-of-onshore-ipo-sources-say-4799575" rel="external noopener" target="_blank">rund 74 Milliarden US-Dollar</a>.</p>
<p>Parallel arbeitet das Unternehmen an einem "Harness"-Produkt, einem Framework ähnlich Claude Code, das Sprachmodelle als autonome KI-Agenten einsetzbar machen soll. Open-Source-Entwickler wurden bereits zum Beta-Test eingeladen.</p>
<p>Klar scheint auf jeden Fall: Die Zeit der KI-Modelle, die zu Schleuderpreisen angeboten werden, neigt sich wohl dem Ende zu.</p>
DeepSeek führt Peak-/Off-Peak-Modell ein – Preise steigen um das Fünffache. Das neue V4-Pro enttäuscht in Benchmarks, übertrifft aber alle bei Cybersicherheit.</p>
<p>DeepSeek, das chinesische KI-Start-up, das mit Kampfpreisen den Markt aufmischte und <a href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-Chinas-Sputnik-Moment-10257482.html">Anfang 2025 die Börsen</a> mächtig durcheinander wirbelte, schlägt jetzt einen neuen Kurs ein: Ab dem 16. August verteuern sich die API-Preise in Spitzenzeiten um das Fünffache.</p>
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<p>Das Unternehmen hatte schon vor einigen Wochen <a href="https://www.scmp.com/tech/tech-trends/article/3363129/deepseek-signals-significant-price-hike-amid-surge-demand-low-cost-ai-models" rel="external noopener" target="_blank">auf seiner Entwicklerplattform mitgeteilt</a>, dass eine "erhebliche Erhöhung" der API-Preise zu erwarten sei. Wer seine KI-Modelle nutze, solle dies entsprechend einplanen.</p>
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<p>Die <a href="https://api-docs.deepseek.com/quick_start/pricing/" rel="external noopener" target="_blank">API-Dokumentation</a> konkretisiert die Ankündigung bereits: Ab dem 16. August 2026 gilt ein Peak-/Off-Peak-Modell. Zu Spitzenzeiten – zwischen 03:00 und 06:00 sowie 08:00 und 12:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) – kostet eine Million Ausgabe-Token beim günstigen V4-Flash-Modell dann 1,32 US-Dollar statt bisher 28 US-Cent. Das entspricht einer Steigerung um fast das Fünffache.</p>
<p>Beim teureren V4-Pro-Modell steigt der Output-Preis von 87 US-Cent auf bis zu 3,96 US-Dollar zu Spitzenzeiten. Außerhalb der Peak-Zeiten liegen die Tarife bei der Hälfte der Spitzenpreise.</p>
<p>Für Entwickler in Deutschland fällt der Peak-Zeitraum also genau in die Phase, in der interaktive Workflows, Chatbots und Code-Assistenten typischerweise am stärksten genutzt werden. Wer zeitunkritische Batch-Jobs in die Nachtstunden verlagert, profitiert dagegen von den Off-Peak-Raten.</p>
<h3 class="subheading">Flaggschiff V4-Pro bleibt hinter der Konkurrenz zurück</h3>
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<p>Die ersten Benchmark-Ergebnisse fallen ernüchternd aus. Im Artificial Analysis Intelligence Index erreicht V4-Pro-0813 lediglich 53 Punkte – <a href="https://www.heise.de/news/Google-und-DeepSeek-veroeffentlichen-neue-Flash-und-Pro-Modelle-11413510.html">wie ein Vergleich aktueller Modelle zeigt</a>, liegen GPT-5.6 Terra und <a href="https://developer.meta.com/ai/models/muse-spark/" rel="external noopener" target="_blank">Muse Spark 1.2</a> bei jeweils 57 Punkten, Googles Gemini 3.7 Flash bei 56 Punkten. Moonshot AIs Kimi K3 kommt sogar auf 60 Punkte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134738" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396162"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Preiskampf-bei-KI-Wie-DeepSeek-und-Alibaba-das-Silicon-Valley-bedrohen-11396162.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6445" height="3621" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/3/8/shutterstock_2577453479-e1f74b2f4ac7dcfd.jpeg" alt="Buchstaben AI zerbrechen, verbunden mit Ketten und Flaggen der USA und Chinas" style="aspect-ratio:6445 / 3621" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6445" height="3621" alt="Buchstaben AI zerbrechen, verbunden mit Ketten und Flaggen der USA und Chinas" style="aspect-ratio:6445 / 3621;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Preiskampf bei KI: Wie DeepSeek und Alibaba das Silicon Valley bedrohen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auf dem Vals-Index der gleichnamigen Analysefirma aus San Francisco landet das DeepSeek-Modell im hinteren Mittelfeld – hinter OpenAIs Vorgängergeneration GPT-5.5.</p>
<p>Besondere Schwächen zeigt es bei Aufgaben in Sandbox-Terminalumgebungen und bei der Erstellung komplexer Finanzmodelle in Excel.</p>
<h3 class="subheading">Überraschende Stärke bei Cybersicherheit</h3>
<p>Trotz der durchwachsenen Gesamtbilanz sticht ein Bereich hervor: Cybersicherheit. Es erkannte Schwachstellen im überprüften System deutlich besser als sämtliche getesteten Konkurrenzmodelle.</p>
<p>Das belgische Cybersicherheitsunternehmen Aikido Security stellte laut <em>SCMP</em> fest, dass das Modell deutlich mehr Schwachstellen identifizierte als Anthropics Claude Opus 5 oder Alibabas Qwen3-8B.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5105197" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11341696"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinesisches-KI-Startup-DeepSeek-baut-KI-Agentensparte-auf-11341696.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/5/1/9/7/shutterstock_2578334337-b1afc12d581d783d.jpeg" alt="Aufnahme eines Monitors mit offenem Browserfenster" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Aufnahme eines Monitors mit offenem Browserfenster" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinesisches KI-Startup: DeepSeek baut KI-Agentensparte auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aikido-Forscher Philippe Dourassov räumte laut Bericht allerdings ein, das Modell leide unter "geringer Präzision" – es findet also viel, liefert aber auch mehr Fehlalarme.</p>
<p>Für professionelle Sicherheitsteams, die eine hohe Abdeckung priorisieren, kann das dennoch relevant sein.</p>
<h3 class="subheading">Der Preiskampf verändert sich</h3>
<p>Die Preiserhöhung reiht sich in eine breitere Marktdynamik ein. <a href="http://www.heise.de/article/Preiskampf-bei-KI-Wie-DeepSeek-und-Alibaba-das-Silicon-Valley-bedrohen-11396162.html">Chinesische KI-Modelle haben seit Juni die oberen Ränge globaler Benchmarks erreicht</a> und dabei die Preise im Silicon Valley systematisch unterboten. Doch die Phase der Kampfpreise scheint an Grenzen zu stoßen.</p>
<p>Der <a href="https://www.scmp.com/tech/tech-trends/article/3363129/deepseek-signals-significant-price-hike-amid-surge-demand-low-cost-ai-models" rel="external noopener" target="_blank">KI-Entwickler Michael Guo kommentierte</a> laut der <em>SCMP</em>: "Dass DeepSeek sich gerade jetzt für eine Preiserhöhung entscheidet – ist das nicht, als würde man Ärger provozieren?"</p>
<p>Schließlich hätten neue US-Modelle wie Metas Muse Spark und OpenAIs GPT-5.6 Luna preislich aufgeschlossen, so Guo. <a href="https://www.heise.de/news/GPT-5-6-OpenAI-senkt-Preise-fuer-Luna-und-Terra-11395656.html">OpenAI hat die Token-Preise für Luna zuletzt um 80 Prozent gesenkt</a> und bewegt sich damit auf DeepSeek-Niveau.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5070773" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11271061"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-V4-Der-stille-Systemwechsel-von-Nvidia-zu-Huawei-11271061.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/0/7/7/3/shutterstock_2598040687-716853a4c9b2822a.jpeg" alt="DeepSeek Logo auf einem Handy" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="DeepSeek Logo auf einem Handy" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">DeepSeek V4: Der stille Systemwechsel von Nvidia zu Huawei</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dennoch: Selbst nach der Erhöhung bleibt DeepSeek in absoluten Zahlen günstiger als viele Konkurrenten. V4-Pro-0813 kostet pro Aufgabe rund 6 US-Cent – Kimi K3 von Moonshot AI liegt bei 84 US-Cent. Der Kostenvorteil schrumpft allerdings gegenüber OpenAIs Leichtgewicht GPT-5.6 Luna mit 5 US-Cent pro Aufgabe.</p>
<p>Dass DeepSeek darauf setzt, jetzt mehr Geld zu verdienen, dürfte auch einem möglicherweise <a href="https://www.heise.de/news/DeepSeek-will-offenbar-an-die-Boerse-IPO-Einreichung-noch-2026-moeglich-11365782.html">geplanten Börsengang zusammenhängen</a>, der noch Ende 2026 über die Bühne gehen könnte. Angestrebt ist einer jüngeren <em>Reuters</em>-Meldung zufolge eine Bewertung von <a href="https://www.investing.com/news/stock-market-news/chinas-deepseek-to-raise-fresh-capital-at-74-billion-valuation-ahead-of-onshore-ipo-sources-say-4799575" rel="external noopener" target="_blank">rund 74 Milliarden US-Dollar</a>.</p>
<p>Parallel arbeitet das Unternehmen an einem "Harness"-Produkt, einem Framework ähnlich Claude Code, das Sprachmodelle als autonome KI-Agenten einsetzbar machen soll. Open-Source-Entwickler wurden bereits zum Beta-Test eingeladen.</p>
<p>Klar scheint auf jeden Fall: Die Zeit der KI-Modelle, die zu Schleuderpreisen angeboten werden, neigt sich wohl dem Ende zu.</p>
2026-08-14T14:20:00.000Zurn:bid:51469362026-08-14T12:00:00.000ZVertrocknete Wiesen und leere Futterlager: Landwirte in Baden-Württemberg schlachten bereits Tiere, weil die Vorräte nicht bis zum Winter reichen.</p>
<p>Die anhaltende Trockenheit und Hitze setzen der deutschen Landwirtschaft erheblich zu. Dominik Modrzejewski vom Bauernverband sprach von einer "in weiten Teilen des Landes dramatischen" Futtersituation. In mehreren Regionen würden Tiere aufgrund der angespannten Lage frühzeitig zur Schlachtung gegeben.</p>
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<p>Besonders betroffen ist der agrarisch geprägte Südwesten: In Baden-Württemberg steht den Betrieben nach Angaben des Landesbauernverbands (LBV) derzeit 30 bis 40 Prozent weniger Futter zur Verfügung als um diese Jahreszeit üblich. Erste Höfe reagieren bereits mit vorgezogenen Schlachtungen, wie der <em>SWR </em><a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/wegen-anhaltender-hitze-und-duerre-fehlt-vielen-bauern-in-baden-wuerttemberg-100.html" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Heu und Stroh werden knapp</h3>
<p>Im Raum Schwäbisch Hall gebe es bereits Wartelisten bei den Schlachthöfen. Der Landwirt Harald Gronbach aus Crailsheim im Kreis Schwäbisch Hall hat nach eigenen Angaben bereits ältere Kühe sowie Tiere, die sich weniger zur Zucht eignen, schlachten lassen. "Wir sehen ja, dass die Futtergrundlage nicht ausreicht. Bis Herbst muss es regnen, sonst ist die Existenz des Betriebs auch bedroht", sagte der 59-Jährige, der insgesamt 130 Milchkühe hält.</p>
<p>In den Landkreisen Esslingen und Reutlingen wurden laut Verband bereits bis zu 15 Prozent der Tierbestände verkauft. Sollte der erhoffte Regen ausbleiben, müssten die Bestände auch in den Kreisen Rottweil, Tuttlingen, Tübingen und im Zollernalbkreis weiter reduziert werden.</p>
<p>Viele Betriebe greifen bereits jetzt auf ihre für den Winter vorgesehenen Futterreserven zurück. Heu und Stroh sind vielerorts knapp, und wer noch welches findet, zahlt deutlich mehr dafür: Laut LBV haben sich die Preise für verfügbare Ware gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Prozent erhöht. Besonders hart trifft dies Betriebe mit Viehhaltung, die auf zusätzliches Futter angewiesen sind.</p>
<h3 class="subheading">Ertragsverluste durch Dürre und Unwettereinbußen</h3>
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<p>Auch bei den Ernten auf dem Feld zeigen sich deutliche Einbußen. Nach Angaben Modrzejewskis brachte der zweite Grünschnitt in fast allen Regionen kaum noch nennenswerte Erträge, der dritte und vierte Schnitt sei teilweise vollständig ausgefallen.</p>
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<img alt="Deutschlandkarte der Bodentrockenheit" height="1376" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1124 / 1376; object-fit: cover;" width="1124">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Aktueller Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums: Langjährige Einordnung des Gesamtbodens bis ca. 1.8 m über die letzten 14 Tage<b><br></b></div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" rel="external noopener" target="_blank">UFZ</a>)
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<p>Aus dem Kreis Reutlingen würden im Schnitt Ertragsverluste von rund 50 Prozent gemeldet. Auch beim Mais macht sich die Trockenheit bemerkbar: Im Raum Schwäbisch Hall, Hohenlohe und an der Rems seien teils 30 bis 50 Prozent weniger Erntemenge zu erwarten.</p>
<p>Zusätzlich verschärfen regionale Hagel- und Unwetterschäden die Lage. Der Verband berichtet, dass Maisbestände teils vorzeitig gehäckselt werden müssten, ohne dass ausreichende Futterqualität und -menge erreicht würden. In manchen Regionen werde deshalb bereits Körnermais als Silomais verwendet.</p>
<p>Der LBV fordert von Bund und Land rasches und unbürokratisches Handeln. Stillgelegte Flächen aus ökologischen Regelungen sowie Brachflächen sollten kurzfristig für den Futteranbau freigegeben werden. Das Land habe nach eigenen Angaben bereits ähnliche Maßnahmen in einem angekündigten Hilfspaket vorgesehen.</p>
<h3 class="subheading">Raiffeisenverband: Ohne Frühjahrsregen wäre die Lage schlimmer</h3>
<p>Auf Bundesebene bestätigt sich das Bild einer angespannten Erntesaison. Der Deutsche Raiffeisenverband, der 1.600 genossenschaftliche Unternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung vertritt, <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bauern-getreide-ernte-100.html" rel="external noopener" target="_blank">bezifferte</a> die durch die Dürre seit Mitte Juni verursachten Verluste bei Getreide und Raps auf rund drei Millionen Tonnen, was Einnahmeausfällen von 600 Millionen Euro entspreche.</p>
<p>Der Verband rechnet nun mit einer Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen – ein Rückgang von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die Ernte mit 45 Millionen Tonnen noch als zufriedenstellend bewertet worden war.</p>
<p>Getreidemarktexperte Guido Seedler vom Raiffeisenverband erklärte, unter dem Strich komme trotz der Verluste noch eine ausreichende, wenn auch unterdurchschnittliche Ernte zusammen. "Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert", sagte er.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073458" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276215"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kein-Duenger-kein-Diesel-keine-Ernte-11276215.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/4/5/8/shutterstock_2717307641-296c586c48f31bad.jpeg" alt="Ein Mähdrescher erntet Weizen und lädt ihn in einen Anhänger." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mähdrescher erntet Weizen und lädt ihn in einen Anhänger." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kein Dünger, kein Diesel, keine Ernte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5110655" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11352488"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ernte-2026-Hitze-Dieselkosten-und-Minijob-Debatte-setzen-Hoefe-unter-Druck-11352488.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/0/6/5/5/shutterstock_2664473835-78e3973b4f1d8c17.jpeg" alt="Ein Mähdrescher erntet Getreide auf einem Feld." style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6240" height="3506" alt="Ein Mähdrescher erntet Getreide auf einem Feld." style="aspect-ratio:6240 / 3506;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ernte 2026: Hitze, Dieselkosten und Minijob-Debatte setzen Höfe unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Einbußen kurz vor der Ernte seien für die bereits durch gestiegene Kosten belastete Landwirtschaft dennoch ein harter Schlag. Der Weizenpreis liegt derzeit bei rund 220 Euro pro Tonne, leicht über dem Niveau des Vorjahres. Höhere Brot- und Brötchenpreise erwartet Seedler trotz der schwächeren Ernte nicht, da der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren nur im niedrigen Cent-Bereich liege.</p>
<p>Ausschlaggebend für die Preisentwicklung seien vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Als mögliches Problem nannte der Verband das Niedrigwasser in mehreren deutschen Flüssen, das die Binnenschifffahrt einschränkt und damit den Transport von Getreide, Futter- und Düngemitteln erschweren könnte. Bei der Lagerung selbst rechnet der Verband hingegen nicht mit akuten Engpässen, da ausreichend Kapazitäten vorhanden seien.</p>
<h3 class="subheading">Bauernverband fordert mehr EU-Düngemittelbeihilfe</h3>
<p>Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, zeichnete gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland ein noch deutlicheres Bild der Lage. Er rechnet mit einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, insbesondere bei Weizen und Raps, und warnte, dass in einigen Gebieten auch ein völliger Ernteausfall möglich sei.</p>
<p>Auch bei Herbstkulturen wie Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Körnermais und Sojabohnen zeichneten sich erhebliche Ertragseinbußen ab. "In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen", sagte Rukwied. In nördlichen Regionen, wo es zwischenzeitlich wieder geregnet habe, seien die Bestände dagegen noch akzeptabel, wenn auch tendenziell ebenfalls unterdurchschnittlich.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146289" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412892"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreichs-Duerre-erreicht-die-Wasserhaehne-11412892.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/2/8/9/Master_Frankreich-03088878b0d2fdc1.jpeg" alt="Apothekenthermometer in Nizza zeigt 41 Grad Celsisus (2025)" 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data-upscore-title="true">Frankreichs Dürre erreicht die Wasserhähne</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138000" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400851"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Fluch-des-Ingenieurs-Tulla-Wie-die-Rheinkorrektur-bis-heute-nachwirkt-11400851.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure 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<p>Auch Rukwied verwies auf die Futterknappheit, die vor allem Süddeutschland betreffe: "Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst." Die wirtschaftliche Lage der Betriebe bezeichnete er als "brutal angespannt", da hohen Kosten bei Betriebsmitteln niedrige Erzeugerpreise gegenüberstünden. Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei entsprechend hoch.</p>
<p>Von der Politik fordert Rukwied kurzfristige Unterstützung: eine Anhebung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro, ein Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen auf Oktober sowie eine deutliche Senkung der Dieselsteuer bis mindestens Ende November.</p>
<p>Zusätzlich pochte er auf die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage, mit der Betriebe für schwierige Jahre finanzielle Polster aufbauen könnten. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit Jahren auf den Klimawandel ein, so Rukwied, nun brauche es jedoch rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Anbausorten.</p>
Vertrocknete Wiesen und leere Futterlager: Landwirte in Baden-Württemberg schlachten bereits Tiere, weil die Vorräte nicht bis zum Winter reichen.</p>
<p>Die anhaltende Trockenheit und Hitze setzen der deutschen Landwirtschaft erheblich zu. Dominik Modrzejewski vom Bauernverband sprach von einer "in weiten Teilen des Landes dramatischen" Futtersituation. In mehreren Regionen würden Tiere aufgrund der angespannten Lage frühzeitig zur Schlachtung gegeben.</p>
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<p>Besonders betroffen ist der agrarisch geprägte Südwesten: In Baden-Württemberg steht den Betrieben nach Angaben des Landesbauernverbands (LBV) derzeit 30 bis 40 Prozent weniger Futter zur Verfügung als um diese Jahreszeit üblich. Erste Höfe reagieren bereits mit vorgezogenen Schlachtungen, wie der <em>SWR </em><a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/wegen-anhaltender-hitze-und-duerre-fehlt-vielen-bauern-in-baden-wuerttemberg-100.html" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Heu und Stroh werden knapp</h3>
<p>Im Raum Schwäbisch Hall gebe es bereits Wartelisten bei den Schlachthöfen. Der Landwirt Harald Gronbach aus Crailsheim im Kreis Schwäbisch Hall hat nach eigenen Angaben bereits ältere Kühe sowie Tiere, die sich weniger zur Zucht eignen, schlachten lassen. "Wir sehen ja, dass die Futtergrundlage nicht ausreicht. Bis Herbst muss es regnen, sonst ist die Existenz des Betriebs auch bedroht", sagte der 59-Jährige, der insgesamt 130 Milchkühe hält.</p>
<p>In den Landkreisen Esslingen und Reutlingen wurden laut Verband bereits bis zu 15 Prozent der Tierbestände verkauft. Sollte der erhoffte Regen ausbleiben, müssten die Bestände auch in den Kreisen Rottweil, Tuttlingen, Tübingen und im Zollernalbkreis weiter reduziert werden.</p>
<p>Viele Betriebe greifen bereits jetzt auf ihre für den Winter vorgesehenen Futterreserven zurück. Heu und Stroh sind vielerorts knapp, und wer noch welches findet, zahlt deutlich mehr dafür: Laut LBV haben sich die Preise für verfügbare Ware gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Prozent erhöht. Besonders hart trifft dies Betriebe mit Viehhaltung, die auf zusätzliches Futter angewiesen sind.</p>
<h3 class="subheading">Ertragsverluste durch Dürre und Unwettereinbußen</h3>
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<p>Auch bei den Ernten auf dem Feld zeigen sich deutliche Einbußen. Nach Angaben Modrzejewskis brachte der zweite Grünschnitt in fast allen Regionen kaum noch nennenswerte Erträge, der dritte und vierte Schnitt sei teilweise vollständig ausgefallen.</p>
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<a-img alt="Deutschlandkarte der Bodentrockenheit" height="1376" src="/imgs/18/5/1/4/6/9/3/6/SM_Lall_v2_aktuell-df81fb2114cde84d.png" style="aspect-ratio: 1124 / 1376;" width="1124">
<img alt="Deutschlandkarte der Bodentrockenheit" height="1376" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1124 / 1376; object-fit: cover;" width="1124">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Aktueller Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums: Langjährige Einordnung des Gesamtbodens bis ca. 1.8 m über die letzten 14 Tage<b><br></b></div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" rel="external noopener" target="_blank">UFZ</a>)
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</figcaption>
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<p>Aus dem Kreis Reutlingen würden im Schnitt Ertragsverluste von rund 50 Prozent gemeldet. Auch beim Mais macht sich die Trockenheit bemerkbar: Im Raum Schwäbisch Hall, Hohenlohe und an der Rems seien teils 30 bis 50 Prozent weniger Erntemenge zu erwarten.</p>
<p>Zusätzlich verschärfen regionale Hagel- und Unwetterschäden die Lage. Der Verband berichtet, dass Maisbestände teils vorzeitig gehäckselt werden müssten, ohne dass ausreichende Futterqualität und -menge erreicht würden. In manchen Regionen werde deshalb bereits Körnermais als Silomais verwendet.</p>
<p>Der LBV fordert von Bund und Land rasches und unbürokratisches Handeln. Stillgelegte Flächen aus ökologischen Regelungen sowie Brachflächen sollten kurzfristig für den Futteranbau freigegeben werden. Das Land habe nach eigenen Angaben bereits ähnliche Maßnahmen in einem angekündigten Hilfspaket vorgesehen.</p>
<h3 class="subheading">Raiffeisenverband: Ohne Frühjahrsregen wäre die Lage schlimmer</h3>
<p>Auf Bundesebene bestätigt sich das Bild einer angespannten Erntesaison. Der Deutsche Raiffeisenverband, der 1.600 genossenschaftliche Unternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung vertritt, <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bauern-getreide-ernte-100.html" rel="external noopener" target="_blank">bezifferte</a> die durch die Dürre seit Mitte Juni verursachten Verluste bei Getreide und Raps auf rund drei Millionen Tonnen, was Einnahmeausfällen von 600 Millionen Euro entspreche.</p>
<p>Der Verband rechnet nun mit einer Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen – ein Rückgang von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die Ernte mit 45 Millionen Tonnen noch als zufriedenstellend bewertet worden war.</p>
<p>Getreidemarktexperte Guido Seedler vom Raiffeisenverband erklärte, unter dem Strich komme trotz der Verluste noch eine ausreichende, wenn auch unterdurchschnittliche Ernte zusammen. "Nur die günstige Witterung im Frühjahr hat größere Schäden verhindert", sagte er.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073458" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276215"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kein-Duenger-kein-Diesel-keine-Ernte-11276215.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/4/5/8/shutterstock_2717307641-296c586c48f31bad.jpeg" alt="Ein Mähdrescher erntet Weizen und lädt ihn in einen Anhänger." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mähdrescher erntet Weizen und lädt ihn in einen Anhänger." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kein Dünger, kein Diesel, keine Ernte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5110655" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11352488"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ernte-2026-Hitze-Dieselkosten-und-Minijob-Debatte-setzen-Hoefe-unter-Druck-11352488.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/0/6/5/5/shutterstock_2664473835-78e3973b4f1d8c17.jpeg" alt="Ein Mähdrescher erntet Getreide auf einem Feld." style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6240" height="3506" alt="Ein Mähdrescher erntet Getreide auf einem Feld." style="aspect-ratio:6240 / 3506;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ernte 2026: Hitze, Dieselkosten und Minijob-Debatte setzen Höfe unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Einbußen kurz vor der Ernte seien für die bereits durch gestiegene Kosten belastete Landwirtschaft dennoch ein harter Schlag. Der Weizenpreis liegt derzeit bei rund 220 Euro pro Tonne, leicht über dem Niveau des Vorjahres. Höhere Brot- und Brötchenpreise erwartet Seedler trotz der schwächeren Ernte nicht, da der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren nur im niedrigen Cent-Bereich liege.</p>
<p>Ausschlaggebend für die Preisentwicklung seien vor allem Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten. Als mögliches Problem nannte der Verband das Niedrigwasser in mehreren deutschen Flüssen, das die Binnenschifffahrt einschränkt und damit den Transport von Getreide, Futter- und Düngemitteln erschweren könnte. Bei der Lagerung selbst rechnet der Verband hingegen nicht mit akuten Engpässen, da ausreichend Kapazitäten vorhanden seien.</p>
<h3 class="subheading">Bauernverband fordert mehr EU-Düngemittelbeihilfe</h3>
<p>Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, zeichnete gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland ein noch deutlicheres Bild der Lage. Er rechnet mit einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, insbesondere bei Weizen und Raps, und warnte, dass in einigen Gebieten auch ein völliger Ernteausfall möglich sei.</p>
<p>Auch bei Herbstkulturen wie Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Körnermais und Sojabohnen zeichneten sich erhebliche Ertragseinbußen ab. "In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen", sagte Rukwied. In nördlichen Regionen, wo es zwischenzeitlich wieder geregnet habe, seien die Bestände dagegen noch akzeptabel, wenn auch tendenziell ebenfalls unterdurchschnittlich.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146289" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412892"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreichs-Duerre-erreicht-die-Wasserhaehne-11412892.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/2/8/9/Master_Frankreich-03088878b0d2fdc1.jpeg" alt="Apothekenthermometer in Nizza zeigt 41 Grad Celsisus (2025)" 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data-upscore-title="true">Frankreichs Dürre erreicht die Wasserhähne</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138000" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400851"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Fluch-des-Ingenieurs-Tulla-Wie-die-Rheinkorrektur-bis-heute-nachwirkt-11400851.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/8/0/0/0/lineal-fluss-c11b88a5eccbbf45.jpeg" alt="Lineal über Karte mit mäandrierendem Fluss" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Lineal über Karte mit mäandrierendem Fluss" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span 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href="http://www.heise.de/article/Gewaesser-Krise-in-Deutschland-Warum-Rhein-Elbe-und-Seen-jetzt-ueberhitzen-11365531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/2/2/6/aigner-wasser-graete-3-73bf1989f393ab24.jpeg" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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<p>Auch Rukwied verwies auf die Futterknappheit, die vor allem Süddeutschland betreffe: "Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst." Die wirtschaftliche Lage der Betriebe bezeichnete er als "brutal angespannt", da hohen Kosten bei Betriebsmitteln niedrige Erzeugerpreise gegenüberstünden. Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei entsprechend hoch.</p>
<p>Von der Politik fordert Rukwied kurzfristige Unterstützung: eine Anhebung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro, ein Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen auf Oktober sowie eine deutliche Senkung der Dieselsteuer bis mindestens Ende November.</p>
<p>Zusätzlich pochte er auf die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage, mit der Betriebe für schwierige Jahre finanzielle Polster aufbauen könnten. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit Jahren auf den Klimawandel ein, so Rukwied, nun brauche es jedoch rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Anbausorten.</p>
2026-08-14T12:00:00.000Zurn:bid:51470712026-08-14T11:45:00.000ZImmer mehr Online-Umfragen liefern schnelle Antworten auf politische Fragen. Doch ihre Ergebnisse sind häufig kaum verallgemeinerbar.</p>
<p>Meinungsforschung ist zu einem täglichen Ritual geworden. Kaum taucht ein Thema auf der politischen Agenda auf, liefern Medien bereits Zahlen darüber, was die Bevölkerung angeblich denkt. Doch bei einem wachsenden Teil dieser Umfragen ist die Aussagekraft fraglich.</p>
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<p>Davor warnt die European Survey Research Association (ESRA) in einer aktuellen Stellungnahme. Ulrich Kohler, Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Potsdam und an der Stellungnahme beteiligt, sieht die <a href="https://www.deutschlandfunk.de/einfluss-auf-oeffentlichkeit-esra-warnt-vor-schlechten-meinungsumfragen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Qualitätsstandards der Umfrageforschung seit längerem erodieren</a> (<em>Deutschlandfunk</em>).</p>
<p>Das zentrale Problem liegt in vielen Online-Umfragen. Entscheidend ist dabei nicht, dass eine Befragung im Internet stattfindet, sondern wie ihre Teilnehmer ausgewählt werden.</p>
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<p>Bei einer Zufallsstichprobe muss grundsätzlich jedes Mitglied der untersuchten Bevölkerung eine bekannte Chance haben, ausgewählt zu werden. Bei vielen Online-Panels melden sich die Teilnehmer dagegen selbst zur Teilnahme an. Bestimmte Bevölkerungsgruppen können dadurch über-, andere unterrepräsentiert sein.</p>
<h3 class="subheading">Selbstselektion führt zu Verzerrungen</h3>
<p>Solche Verzerrungen lassen sich auch durch nachträgliche Gewichtungen nicht ohne Weiteres beseitigen. Kohler hält die wissenschaftliche Beweislage für eindeutig: "Da ist die Beweislast regelrecht erdrückend, also sowohl theoretisch als auch empirisch. Es gibt da nicht den Hauch eines Zweifels", sagte er im <a href="https://www.deutschlandfunk.de/einfluss-auf-oeffentlichkeit-esra-warnt-vor-schlechten-meinungsumfragen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Interview</a>.</p>
<p>Dass dennoch immer mehr solcher Umfragen veröffentlicht werden, hat auch mit dem Wandel der Branche zu tun. Der Soziologe Michael Jäckel beschreibt in einem Beitrag für <em>epd medien</em>, wie sich die <a href="https://medien.epd.de/article/5003" rel="external noopener" target="_blank">Meinungsforschung entwickelt</a> hat – von aufwendigen persönlichen Befragungen über Telefoninterviews hin zu schnellen Online-Erhebungen.</p>
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<p>Geschwindigkeit und Kosten spielen dabei eine immer größere Rolle. Zu beinahe jedem aktuellen Thema lässt sich innerhalb kurzer Zeit ein Meinungsbild produzieren.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umfrage-Iran-Krieg-bei-US-Amerikanern-so-unbeliebt-wie-Vietnam-11283782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5308" height="2983" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/5/4/shutterstock_2754062033-09710ab1baba0a9f.jpeg" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5308" height="2983" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umfrage: Iran-Krieg bei US-Amerikanern so unbeliebt wie Vietnam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5047915" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11216107"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-Wenn-der-Gegner-zum-moralischen-Feind-wird-11216107.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/7/9/1/5/Master_USA_Moral-4bca84ce1aa69d4b.jpeg" alt="Schild eines Morales-Laden mit einem Hamburger" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5006986" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11135832"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Dramatischer-Einbruch-Nur-noch-15-Prozent-der-Deutschen-vertrauen-den-USA-11135832.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Dramatischer Einbruch: Nur noch 15 Prozent der Deutschen vertrauen den USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4913843" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10519313"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/AfD-ueberholt-Union-in-erster-Umfrage-Merz-Albtraum-wird-Realitaet-10519313.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/3/8/4/3/shutterstock_2587929839-30bebdc76a847363.jpeg" alt="Flyer von CDU, darunter welcher der AfD" style="aspect-ratio:8256 / 4639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Flyer von CDU, darunter welcher der AfD" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">AfD überholt Union in erster Umfrage: Merz' Albtraum wird Realität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<h3 class="subheading">Extreme Ergebnisse ziehen Aufmerksamkeit an</h3>
<p>Das kann Folgen für die Wahrnehmung der Gesellschaft haben. Fehleranfällige Umfragen, warnt Kohler, neigten eher zu extremen Ergebnissen. Werden solche Zahlen prominent verbreitet, kann der Eindruck entstehen, die Gesellschaft sei stärker polarisiert, als sie tatsächlich ist.</p>
<p>"Das Problem ist halt, dass falsche Ergebnisse dazu neigen, dass sie extrem sind. Und wenn wir mehr Umfragen haben, die fehleranfällig sind, dann kriegen wir mehr Ergebnisse, die solche extremen Ergebnisse zeigen", erklärte er gegenüber dem <em>Deutschlandfunk</em>.</p>
<p>Gleichzeitig sind gerade überraschende und extreme Ergebnisse für Medien besonders attraktiv. Kohlers Kritik richtet sich deshalb ausdrücklich auch an Journalisten.</p>
<p>Die tatsächliche Qualität einer Umfrage werde in der Berichterstattung nur selten geprüft. Stattdessen übernähmen Medien häufig die Angaben der Anbieter.</p>
<p>"Die wahre Qualität einer Umfrage wird eigentlich selten eingeschätzt. Sonst wird relativ kritiklos die Angaben der Anbieter übernommen", so Kohler.</p>
<h3 class="subheading">Das trügerische Etikett "repräsentativ"</h3>
<p>Auch das verbreitete Etikett "repräsentativ" hält er für wenig aussagekräftig. Entscheidend wären Informationen darüber, wie die Teilnehmer ausgewählt wurden und mit welcher Unsicherheit die Ergebnisse behaftet sind. Die Stellungnahme richtet sich deshalb ausdrücklich an Medien und andere Multiplikatoren und soll ihnen helfen, die Qualität von Umfragen einzuschätzen.</p>
<p>Damit stellt sich noch eine grundsätzlichere Frage. Jäckel erinnert an eine Beobachtung des Soziologen Niklas Luhmann: Menschen verfügen keineswegs zu jedem Thema über eine bereits festgelegte Meinung. Gerade bei aktuellen Fragen kann eine Umfrage daher auch spontane Reaktionen auf etwas messen, mit dem sich die Befragten zuvor kaum beschäftigt haben.</p>
<h3 class="subheading">Wenn bei der KI nur die Prozentzahl übrig bleibt</h3>
<p>Durch Künstliche Intelligenz könnte sich das Problem noch verschärfen. Werden Umfrageergebnisse von KI-Systemen zusammengefasst und weiterverbreitet, warnt Kohler, drohen die methodischen Einschränkungen endgültig zu verschwinden. Übrig bleibt die griffige Prozentzahl.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Weil dann spätestens, wenn wir solche Ergebnisse uns in KI-Chats anzeigen lassen, dann wird jede Möglichkeit der Kritik an diesen Umfrageergebnissen verloren."</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Ulrich Kohler</p>
<p>So entsteht ein Paradox: Noch nie ließ sich die öffentliche Meinung so schnell und umfassend vermessen. Gleichzeitig wird immer wichtiger zu fragen, was dabei eigentlich gemessen wird – gefestigte Einstellungen der Bevölkerung oder kurzfristige Reaktionen einer ausgewählten Gruppe.</p>
Immer mehr Online-Umfragen liefern schnelle Antworten auf politische Fragen. Doch ihre Ergebnisse sind häufig kaum verallgemeinerbar.</p>
<p>Meinungsforschung ist zu einem täglichen Ritual geworden. Kaum taucht ein Thema auf der politischen Agenda auf, liefern Medien bereits Zahlen darüber, was die Bevölkerung angeblich denkt. Doch bei einem wachsenden Teil dieser Umfragen ist die Aussagekraft fraglich.</p>
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<p>Davor warnt die European Survey Research Association (ESRA) in einer aktuellen Stellungnahme. Ulrich Kohler, Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Potsdam und an der Stellungnahme beteiligt, sieht die <a href="https://www.deutschlandfunk.de/einfluss-auf-oeffentlichkeit-esra-warnt-vor-schlechten-meinungsumfragen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Qualitätsstandards der Umfrageforschung seit längerem erodieren</a> (<em>Deutschlandfunk</em>).</p>
<p>Das zentrale Problem liegt in vielen Online-Umfragen. Entscheidend ist dabei nicht, dass eine Befragung im Internet stattfindet, sondern wie ihre Teilnehmer ausgewählt werden.</p>
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<p>Bei einer Zufallsstichprobe muss grundsätzlich jedes Mitglied der untersuchten Bevölkerung eine bekannte Chance haben, ausgewählt zu werden. Bei vielen Online-Panels melden sich die Teilnehmer dagegen selbst zur Teilnahme an. Bestimmte Bevölkerungsgruppen können dadurch über-, andere unterrepräsentiert sein.</p>
<h3 class="subheading">Selbstselektion führt zu Verzerrungen</h3>
<p>Solche Verzerrungen lassen sich auch durch nachträgliche Gewichtungen nicht ohne Weiteres beseitigen. Kohler hält die wissenschaftliche Beweislage für eindeutig: "Da ist die Beweislast regelrecht erdrückend, also sowohl theoretisch als auch empirisch. Es gibt da nicht den Hauch eines Zweifels", sagte er im <a href="https://www.deutschlandfunk.de/einfluss-auf-oeffentlichkeit-esra-warnt-vor-schlechten-meinungsumfragen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Interview</a>.</p>
<p>Dass dennoch immer mehr solcher Umfragen veröffentlicht werden, hat auch mit dem Wandel der Branche zu tun. Der Soziologe Michael Jäckel beschreibt in einem Beitrag für <em>epd medien</em>, wie sich die <a href="https://medien.epd.de/article/5003" rel="external noopener" target="_blank">Meinungsforschung entwickelt</a> hat – von aufwendigen persönlichen Befragungen über Telefoninterviews hin zu schnellen Online-Erhebungen.</p>
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<p>Geschwindigkeit und Kosten spielen dabei eine immer größere Rolle. Zu beinahe jedem aktuellen Thema lässt sich innerhalb kurzer Zeit ein Meinungsbild produzieren.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5006986" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11135832"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Dramatischer-Einbruch-Nur-noch-15-Prozent-der-Deutschen-vertrauen-den-USA-11135832.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Dramatischer Einbruch: Nur noch 15 Prozent der Deutschen vertrauen den USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4913843" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10519313"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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<h3 class="subheading">Extreme Ergebnisse ziehen Aufmerksamkeit an</h3>
<p>Das kann Folgen für die Wahrnehmung der Gesellschaft haben. Fehleranfällige Umfragen, warnt Kohler, neigten eher zu extremen Ergebnissen. Werden solche Zahlen prominent verbreitet, kann der Eindruck entstehen, die Gesellschaft sei stärker polarisiert, als sie tatsächlich ist.</p>
<p>"Das Problem ist halt, dass falsche Ergebnisse dazu neigen, dass sie extrem sind. Und wenn wir mehr Umfragen haben, die fehleranfällig sind, dann kriegen wir mehr Ergebnisse, die solche extremen Ergebnisse zeigen", erklärte er gegenüber dem <em>Deutschlandfunk</em>.</p>
<p>Gleichzeitig sind gerade überraschende und extreme Ergebnisse für Medien besonders attraktiv. Kohlers Kritik richtet sich deshalb ausdrücklich auch an Journalisten.</p>
<p>Die tatsächliche Qualität einer Umfrage werde in der Berichterstattung nur selten geprüft. Stattdessen übernähmen Medien häufig die Angaben der Anbieter.</p>
<p>"Die wahre Qualität einer Umfrage wird eigentlich selten eingeschätzt. Sonst wird relativ kritiklos die Angaben der Anbieter übernommen", so Kohler.</p>
<h3 class="subheading">Das trügerische Etikett "repräsentativ"</h3>
<p>Auch das verbreitete Etikett "repräsentativ" hält er für wenig aussagekräftig. Entscheidend wären Informationen darüber, wie die Teilnehmer ausgewählt wurden und mit welcher Unsicherheit die Ergebnisse behaftet sind. Die Stellungnahme richtet sich deshalb ausdrücklich an Medien und andere Multiplikatoren und soll ihnen helfen, die Qualität von Umfragen einzuschätzen.</p>
<p>Damit stellt sich noch eine grundsätzlichere Frage. Jäckel erinnert an eine Beobachtung des Soziologen Niklas Luhmann: Menschen verfügen keineswegs zu jedem Thema über eine bereits festgelegte Meinung. Gerade bei aktuellen Fragen kann eine Umfrage daher auch spontane Reaktionen auf etwas messen, mit dem sich die Befragten zuvor kaum beschäftigt haben.</p>
<h3 class="subheading">Wenn bei der KI nur die Prozentzahl übrig bleibt</h3>
<p>Durch Künstliche Intelligenz könnte sich das Problem noch verschärfen. Werden Umfrageergebnisse von KI-Systemen zusammengefasst und weiterverbreitet, warnt Kohler, drohen die methodischen Einschränkungen endgültig zu verschwinden. Übrig bleibt die griffige Prozentzahl.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Weil dann spätestens, wenn wir solche Ergebnisse uns in KI-Chats anzeigen lassen, dann wird jede Möglichkeit der Kritik an diesen Umfrageergebnissen verloren."</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Ulrich Kohler</p>
<p>So entsteht ein Paradox: Noch nie ließ sich die öffentliche Meinung so schnell und umfassend vermessen. Gleichzeitig wird immer wichtiger zu fragen, was dabei eigentlich gemessen wird – gefestigte Einstellungen der Bevölkerung oder kurzfristige Reaktionen einer ausgewählten Gruppe.</p>
2026-08-14T11:45:00.000Zurn:bid:51469502026-08-14T10:45:00.000ZNeue Gerichtsakten zeigen, wie US-Behörden mit Undercover-Agenten und Finanzvorladungen gegen linke Organisationen vorgingen, ohne Anklage gegen sie zu erheben.</p>
<p>Der Tod des 37-jährigen Krankenpflegers Alex Pretti sorgte nicht nur in den USA für Aufsehen: Er wurde Ende Januar in Minnesota erschossen, während er einen Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE filmte.</p>
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<p>Vier Tage später eröffnete das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) eine Untersuchung in seiner Dienststelle in St. Paul – allerdings nicht gegen die ICE-Beamten, die Pretti getötet hatten, sondern gegen linke Organisationen, Gewerkschaften und eine Klimaschutzgruppe.</p>
<p>Wie der <em>Guardian </em>berichtet, belegen fast 30 <a href="https://www.theguardian.com/us-news/2026/aug/13/us-government-spied-anti-ice-protesters" rel="external noopener" target="_blank">interne Ermittlungsberichte des DHS</a>, die im Rahmen eines Strafverfahrens gegen 15 Demonstranten aus Minneapolis (Az. <a href="https://storage.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.mnd.234416/gov.uscourts.mnd.234416.212.8_2.pdf" rel="external noopener" target="_blank">0:26-cr-00115-KMM-DTS</a>) offengelegt wurden, ein umfassendes Überwachungsprogramm.</p>
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<p>Die Behörde entsandte demnach verdeckte Ermittler zu Bürgerversammlungen, infiltrierte verschlüsselte Signal-Chats und beschaffte Finanzdaten etablierter Gewerkschaften, alles unter dem Codenamen "Operation Puppet Master".</p>
<h3 class="subheading">Finanzdaten ohne Richter: Drei Jahre Kontoauszüge per Verwaltungsvorladung</h3>
<p>Im Zentrum der Ermittlungen stand eine Finanzrecherche, die das DHS als Untersuchung zur "Finanzierung des inländischen Terrorismus" bezeichnete.</p>
<p>Die Behörde nutzte dafür sogenannte administrative Vorladungen, die keiner richterlichen Genehmigung bedürfen. Alles lief als Verwaltungsakt ab: Das DHS forderte von der Federal Reserve Bank of New York die Überweisungsdaten der Communications Workers of America an, einer internationalen Gewerkschaft. Ebenso beschaffte es Finanzdaten der Service Employees International Union (SEIU), einer der größten US-Gewerkschaften, sowie der Klimaschutzorganisation Sunrise Movement.</p>
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<p>Laut der <em>New York Times</em> <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/13/us/politics/dhs-inquiry-immigration-protests-minnesota.html" rel="external noopener" target="_blank">umfassten die angeforderten Unterlagen</a> bei Sunrise Movement und der Communications Workers of America einen Zeitraum von mehr als drei Jahren – weit über die konkreten Proteste in Minnesota hinaus. Gegen keine der betroffenen Organisationen wurde bislang Anklage erhoben.</p>
<h3 class="subheading">Verdeckte Ermittler in Bibliotheken, Kirchen und Signal-Chats</h3>
<p>Die Überwachungsberichte dokumentieren detailliert, wie DHS-Agenten sich als Aktivisten ausgaben und Gemeinschaftsveranstaltungen ausspähten.</p>
<p>Ein Beispiel: Am 31. Januar besuchte ein verdeckter Ermittler ein "Resistance Skills Training" der Sunrise Movement in der öffentlichen Bibliothek von Minneapolis. Sein eigener Bericht hielt fest: "Es war offensichtlich, dass sich die Organisation Sunrise Movement auf friedliche Proteste konzentrierte".</p>
<p>Dennoch ging der Agent aktiv auf Teilnehmer zu. Er gab sich als Bauarbeiter aus, der "Gegenstände bauen könne, die anderen Gruppen bei eher direkten Protestaktionen helfen könnten", und erklärte, es mache ihm "nichts aus, ins Gefängnis zu kommen".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992909" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11108351"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Berlin-erlaubt-heimliche-Wohnungseinbrueche-fuer-Staatstrojaner-11108351.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4500" height="2529" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/9/0/9/shutterstock_1633195642-b61369f7231cc8f1.jpeg" alt="Eine Person vor einem Überwachungsmonitpr" style="aspect-ratio:4500 / 2529" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4500" height="2529" alt="Eine Person vor einem Überwachungsmonitpr" style="aspect-ratio:4500 / 2529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Berlin erlaubt heimliche Wohnungseinbrüche für Staatstrojaner</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Ein weiterer Ermittler nahm an einem Box-Training in einer Turnhalle, die zu einer Kirchgemeinde gehörte, teil und fertigte heimlich Audioaufnahmen an. Hier lief es allerdings nicht so glatt wie gedacht: Das Aufnahmegerät fiel "versehentlich auf den Boden".</p>
<p>Die Überwachung reichte über Minnesota hinaus: Agenten beobachteten auch ein virtuelles Treffen am Hunter College in New York zu "ICE-Brutalität".</p>
<p>Bei einer Anti-ICE-Veranstaltung in einer Kirche notierten sie die Kfz-Kennzeichen der Teilnehmer und glichen diese später mit Profilen in sozialen Medien ab, um Personenakten anzulegen. Als ein Besucher die Agenten direkt fragte, ob sie von der ICE seien, verneinten diese wahrheitswidrig.</p>
<h3 class="subheading">18 Gruppen als "Verschwörer" – darunter die AFL-CIO</h3>
<p>Die Ermittlungen stützten sich laut den Akten auf Trumps "National Security Presidential Memo 7" und eine Exekutivanordnung, nachdem die "Antifa", was auch immer man unter dieser abstrakten Sammelbezeichnung verstehen will, als "inländische terroristische Organisation" eingestuft wurde.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft präsentierte einer Grand Jury eine PowerPoint-Folie, auf der 18 Organisationen als Teil einer Verschwörung gegen ICE-Beamte benannt wurden. Aufgeführt wurde etwa die AFL-CIO, der größte Gewerkschaftsverband der USA, die Democratic Socialists of America und sogar ein Fahrradladen in Minneapolis namens "Grease Pit".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045469" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11211252"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Fehler-mit-Folgen-Wenn-Polizei-blind-auf-Technik-vertraut-11211252.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/5/4/6/9/shutterstock_2326148801-71bceb4c075791ea.jpeg" alt="Verwendung von Kameratechnologie zur Überwachung von Menschen und Fahrzeugen an öffentlichen Orten" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Verwendung von Kameratechnologie zur Überwachung von Menschen und Fahrzeugen an öffentlichen Orten" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI-Fehler mit Folgen: Wenn Polizei blind auf Technik vertraut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Kevin Riach, Anwalt eines Angeklagten, der laut <em>Guardian</em> die Dokumente beim Bundesgericht einreichte, beschrieb die DHS-Ermittlungen als "Kampagne zur massenhaften Ausspionierung".</p>
<p>In seinem Antrag auf Freigabe weiterer Unterlagen warf er der Regierung vor, "wilde Verschwörungsvorwürfe vorzubringen, die aus den Fantasien politischer Vergeltung entspringen, die die Trump-Regierung antreiben". Die Undercover-Agenten hätten "an der Organisation und Leitung der von ihnen überwachten Gruppen mitgewirkt" und zeitweise versucht, Menschen dazu zu verleiten, "über Straftaten zu sprechen oder diese zu begehen".</p>
<h3 class="subheading">Ex-FBI-Agent sieht Muster politischer Verfolgung</h3>
<p>Mike German, ehemaliger FBI-Agent und Bürgerrechtler, sagte dem <em>Guardian</em>, es sei auffällig, dass das DHS und nicht das FBI die Ermittlungen leite. Denn im Normalfall führe das FBI Operationen gegen mutmaßlichen "Terrorismus". Die Regierung stütze sich zudem auf "Schuld durch Assoziation", statt eng gefasste Ermittlungen gegen konkrete Straftaten durchzuführen.</p>
<p>"Sie sprechen von Versammlungen, die öffentlich zugänglich sind", so German. "Es ist kaum eine Herausforderung, eine solche Versammlung zu infiltrieren, und das sollte ein Hinweis darauf sein, dass es sich nicht um eine kriminelle Gruppe handelt." Er sieht die Ermittlungen in einem historischen Muster, das an das FBI-Programm "COINTELPRO" erinnere, mit dem die USA von den 1950er bis in die 1970er Jahre linke Gruppen überwachten.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5039413" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11199356"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Datenschutz-Alarm-Wie-Alltags-Apps-Standortdaten-an-Behoerden-liefern-11199356.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7430" height="4174" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/9/4/1/3/shutterstock_2689173273-dcc441adc882134c.jpeg" alt="Eine Person, die ein Smartphone mit eingeschaltetem Standortzugriffsschalter hält, der die Datenschutzeinstellungen, die Online-Sicherheit und den Schutz digitaler Geräte für die sichere Kontoverwaltung darstellt." style="aspect-ratio:7430 / 4174" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7430" height="4174" alt="Eine Person, die ein Smartphone mit eingeschaltetem Standortzugriffsschalter hält, der die Datenschutzeinstellungen, die Online-Sicherheit und den Schutz digitaler Geräte für die sichere Kontoverwaltung darstellt." style="aspect-ratio:7430 / 4174;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Datenschutz-Alarm: Wie Alltags-Apps Standortdaten an Behörden liefern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Harry Jacobs, der im Januar als Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Staatsanwaltschaft in Minnesota zurücktrat, formulierte es gegenüber der <em>New York Times</em> so: "Eine Ermittlung sollte mit einem berechtigten Verdacht auf kriminelles Verhalten beginnen, nicht mit einer bestimmten Institution oder Gruppe".</p>
<p>Die <a href="https://www.justice.gov/opa/pr/15-members-direct-action-minnesota-minneapolis-based-direct-action-group-antifa-ties" rel="external noopener" target="_blank">94-seitige Anklageschrift</a> gegen die 15 Beschuldigten enthält zwar Vorwürfe wie das Werfen von Eisblöcken und das Errichten von Straßenblockaden. Schwere Gewaltvorwürfe oder Verletzungen von ICE-Beamten finden sich darin jedoch nicht.</p>
Neue Gerichtsakten zeigen, wie US-Behörden mit Undercover-Agenten und Finanzvorladungen gegen linke Organisationen vorgingen, ohne Anklage gegen sie zu erheben.</p>
<p>Der Tod des 37-jährigen Krankenpflegers Alex Pretti sorgte nicht nur in den USA für Aufsehen: Er wurde Ende Januar in Minnesota erschossen, während er einen Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE filmte.</p>
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<p>Vier Tage später eröffnete das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) eine Untersuchung in seiner Dienststelle in St. Paul – allerdings nicht gegen die ICE-Beamten, die Pretti getötet hatten, sondern gegen linke Organisationen, Gewerkschaften und eine Klimaschutzgruppe.</p>
<p>Wie der <em>Guardian </em>berichtet, belegen fast 30 <a href="https://www.theguardian.com/us-news/2026/aug/13/us-government-spied-anti-ice-protesters" rel="external noopener" target="_blank">interne Ermittlungsberichte des DHS</a>, die im Rahmen eines Strafverfahrens gegen 15 Demonstranten aus Minneapolis (Az. <a href="https://storage.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.mnd.234416/gov.uscourts.mnd.234416.212.8_2.pdf" rel="external noopener" target="_blank">0:26-cr-00115-KMM-DTS</a>) offengelegt wurden, ein umfassendes Überwachungsprogramm.</p>
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<p>Die Behörde entsandte demnach verdeckte Ermittler zu Bürgerversammlungen, infiltrierte verschlüsselte Signal-Chats und beschaffte Finanzdaten etablierter Gewerkschaften, alles unter dem Codenamen "Operation Puppet Master".</p>
<h3 class="subheading">Finanzdaten ohne Richter: Drei Jahre Kontoauszüge per Verwaltungsvorladung</h3>
<p>Im Zentrum der Ermittlungen stand eine Finanzrecherche, die das DHS als Untersuchung zur "Finanzierung des inländischen Terrorismus" bezeichnete.</p>
<p>Die Behörde nutzte dafür sogenannte administrative Vorladungen, die keiner richterlichen Genehmigung bedürfen. Alles lief als Verwaltungsakt ab: Das DHS forderte von der Federal Reserve Bank of New York die Überweisungsdaten der Communications Workers of America an, einer internationalen Gewerkschaft. Ebenso beschaffte es Finanzdaten der Service Employees International Union (SEIU), einer der größten US-Gewerkschaften, sowie der Klimaschutzorganisation Sunrise Movement.</p>
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<p>Laut der <em>New York Times</em> <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/13/us/politics/dhs-inquiry-immigration-protests-minnesota.html" rel="external noopener" target="_blank">umfassten die angeforderten Unterlagen</a> bei Sunrise Movement und der Communications Workers of America einen Zeitraum von mehr als drei Jahren – weit über die konkreten Proteste in Minnesota hinaus. Gegen keine der betroffenen Organisationen wurde bislang Anklage erhoben.</p>
<h3 class="subheading">Verdeckte Ermittler in Bibliotheken, Kirchen und Signal-Chats</h3>
<p>Die Überwachungsberichte dokumentieren detailliert, wie DHS-Agenten sich als Aktivisten ausgaben und Gemeinschaftsveranstaltungen ausspähten.</p>
<p>Ein Beispiel: Am 31. Januar besuchte ein verdeckter Ermittler ein "Resistance Skills Training" der Sunrise Movement in der öffentlichen Bibliothek von Minneapolis. Sein eigener Bericht hielt fest: "Es war offensichtlich, dass sich die Organisation Sunrise Movement auf friedliche Proteste konzentrierte".</p>
<p>Dennoch ging der Agent aktiv auf Teilnehmer zu. Er gab sich als Bauarbeiter aus, der "Gegenstände bauen könne, die anderen Gruppen bei eher direkten Protestaktionen helfen könnten", und erklärte, es mache ihm "nichts aus, ins Gefängnis zu kommen".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992909" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11108351"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Berlin-erlaubt-heimliche-Wohnungseinbrueche-fuer-Staatstrojaner-11108351.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4500" height="2529" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/9/0/9/shutterstock_1633195642-b61369f7231cc8f1.jpeg" alt="Eine Person vor einem Überwachungsmonitpr" style="aspect-ratio:4500 / 2529" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4500" height="2529" alt="Eine Person vor einem Überwachungsmonitpr" style="aspect-ratio:4500 / 2529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Berlin erlaubt heimliche Wohnungseinbrüche für Staatstrojaner</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein weiterer Ermittler nahm an einem Box-Training in einer Turnhalle, die zu einer Kirchgemeinde gehörte, teil und fertigte heimlich Audioaufnahmen an. Hier lief es allerdings nicht so glatt wie gedacht: Das Aufnahmegerät fiel "versehentlich auf den Boden".</p>
<p>Die Überwachung reichte über Minnesota hinaus: Agenten beobachteten auch ein virtuelles Treffen am Hunter College in New York zu "ICE-Brutalität".</p>
<p>Bei einer Anti-ICE-Veranstaltung in einer Kirche notierten sie die Kfz-Kennzeichen der Teilnehmer und glichen diese später mit Profilen in sozialen Medien ab, um Personenakten anzulegen. Als ein Besucher die Agenten direkt fragte, ob sie von der ICE seien, verneinten diese wahrheitswidrig.</p>
<h3 class="subheading">18 Gruppen als "Verschwörer" – darunter die AFL-CIO</h3>
<p>Die Ermittlungen stützten sich laut den Akten auf Trumps "National Security Presidential Memo 7" und eine Exekutivanordnung, nachdem die "Antifa", was auch immer man unter dieser abstrakten Sammelbezeichnung verstehen will, als "inländische terroristische Organisation" eingestuft wurde.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft präsentierte einer Grand Jury eine PowerPoint-Folie, auf der 18 Organisationen als Teil einer Verschwörung gegen ICE-Beamte benannt wurden. Aufgeführt wurde etwa die AFL-CIO, der größte Gewerkschaftsverband der USA, die Democratic Socialists of America und sogar ein Fahrradladen in Minneapolis namens "Grease Pit".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045469" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11211252"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Fehler-mit-Folgen-Wenn-Polizei-blind-auf-Technik-vertraut-11211252.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/5/4/6/9/shutterstock_2326148801-71bceb4c075791ea.jpeg" alt="Verwendung von Kameratechnologie zur Überwachung von Menschen und Fahrzeugen an öffentlichen Orten" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Verwendung von Kameratechnologie zur Überwachung von Menschen und Fahrzeugen an öffentlichen Orten" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI-Fehler mit Folgen: Wenn Polizei blind auf Technik vertraut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Kevin Riach, Anwalt eines Angeklagten, der laut <em>Guardian</em> die Dokumente beim Bundesgericht einreichte, beschrieb die DHS-Ermittlungen als "Kampagne zur massenhaften Ausspionierung".</p>
<p>In seinem Antrag auf Freigabe weiterer Unterlagen warf er der Regierung vor, "wilde Verschwörungsvorwürfe vorzubringen, die aus den Fantasien politischer Vergeltung entspringen, die die Trump-Regierung antreiben". Die Undercover-Agenten hätten "an der Organisation und Leitung der von ihnen überwachten Gruppen mitgewirkt" und zeitweise versucht, Menschen dazu zu verleiten, "über Straftaten zu sprechen oder diese zu begehen".</p>
<h3 class="subheading">Ex-FBI-Agent sieht Muster politischer Verfolgung</h3>
<p>Mike German, ehemaliger FBI-Agent und Bürgerrechtler, sagte dem <em>Guardian</em>, es sei auffällig, dass das DHS und nicht das FBI die Ermittlungen leite. Denn im Normalfall führe das FBI Operationen gegen mutmaßlichen "Terrorismus". Die Regierung stütze sich zudem auf "Schuld durch Assoziation", statt eng gefasste Ermittlungen gegen konkrete Straftaten durchzuführen.</p>
<p>"Sie sprechen von Versammlungen, die öffentlich zugänglich sind", so German. "Es ist kaum eine Herausforderung, eine solche Versammlung zu infiltrieren, und das sollte ein Hinweis darauf sein, dass es sich nicht um eine kriminelle Gruppe handelt." Er sieht die Ermittlungen in einem historischen Muster, das an das FBI-Programm "COINTELPRO" erinnere, mit dem die USA von den 1950er bis in die 1970er Jahre linke Gruppen überwachten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5039413" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11199356"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Datenschutz-Alarm-Wie-Alltags-Apps-Standortdaten-an-Behoerden-liefern-11199356.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7430" height="4174" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/9/4/1/3/shutterstock_2689173273-dcc441adc882134c.jpeg" alt="Eine Person, die ein Smartphone mit eingeschaltetem Standortzugriffsschalter hält, der die Datenschutzeinstellungen, die Online-Sicherheit und den Schutz digitaler Geräte für die sichere Kontoverwaltung darstellt." style="aspect-ratio:7430 / 4174" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7430" height="4174" alt="Eine Person, die ein Smartphone mit eingeschaltetem Standortzugriffsschalter hält, der die Datenschutzeinstellungen, die Online-Sicherheit und den Schutz digitaler Geräte für die sichere Kontoverwaltung darstellt." style="aspect-ratio:7430 / 4174;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Datenschutz-Alarm: Wie Alltags-Apps Standortdaten an Behörden liefern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Harry Jacobs, der im Januar als Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Staatsanwaltschaft in Minnesota zurücktrat, formulierte es gegenüber der <em>New York Times</em> so: "Eine Ermittlung sollte mit einem berechtigten Verdacht auf kriminelles Verhalten beginnen, nicht mit einer bestimmten Institution oder Gruppe".</p>
<p>Die <a href="https://www.justice.gov/opa/pr/15-members-direct-action-minnesota-minneapolis-based-direct-action-group-antifa-ties" rel="external noopener" target="_blank">94-seitige Anklageschrift</a> gegen die 15 Beschuldigten enthält zwar Vorwürfe wie das Werfen von Eisblöcken und das Errichten von Straßenblockaden. Schwere Gewaltvorwürfe oder Verletzungen von ICE-Beamten finden sich darin jedoch nicht.</p>
2026-08-14T10:45:00.000Zurn:bid:51468722026-08-14T09:15:00.000ZEin Matrose sprang von Bord, ein anderer wurde von Kameraden zurückgehalten. Auf dem Flugzeugträger häufen sich nach 250 Tagen Einsatz die psychischen Krisen.</p>
<p>Er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen – diese Nachricht schrieb ein Besatzungsmitglied der USS Abraham Lincoln an seine Frau. Ein anderer Matrose sprang am 3. August von Bord, ein weiterer wurde von Kameraden gerade noch zurückgehalten. Seit November 2025 ist der Flugzeugträger mit 5.000 Soldaten im Dauereinsatz, über 200 Tage ohne Hafen. Was als siebenmonatige Mission geplant war, ist zum Extremtest für die Psyche der Besatzung geworden.</p>
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<p>Nachdem der Träger zunächst im Südchinesischen Meer operierte, wurde er vor dem US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran in den Nahen Osten umgeleitet.</p>
<p>Am 3. August sprang ein Matrose von Bord. Er wurde innerhalb einer Stunde gerettet, trug <a href="https://edition.cnn.com/2026/08/13/politics/uss-abraham-lincoln-conditions-extended-deployment-hnk" rel="external noopener" target="_blank">nach Angaben</a> dreier US-Regierungsvertreter eine Rettungsweste und blieb unverletzt.</p>
<p>Die Marine stufte den Vorfall als psychische Krise ein. Der Matrose war einem Luftwaffenverband auf dem Schiff zugeteilt und wurde nach der Rettung durch einen Hubschrauber des Suchrettungsdienstes vom Schiff verlegt, um weitere medizinische Versorgung zu erhalten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen" – Familien berichten von Zusammenbrüchen</strong></h3>
<p>Rund 200 Angehörige von Besatzungsmitgliedern trafen sich vergangene Woche in San Diego mit dem amtierenden Marineminister Hung Cao und anderen hochrangigen Militärvertretern. In einer anschließenden virtuellen Versammlung schilderten Familienmitglieder Erschöpfung, psychische Belastungen und Sicherheitsbedenken.</p>
<p>Dort berichtete offenbar eine Ehefrau unter Tränen, ihr Mann habe ihr am selben Tag geschrieben, er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen.</p>
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<p>Annabelle Loma, deren Mann nach einem Sprungversuch von Bord unter medizinischer Aufsicht steht, <a href="https://www.militarytimes.com/news/your-military/2026/08/11/multiple-uss-abraham-lincoln-sailors-have-tried-to-go-overboard-amid-extended-deployment-families-say/" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> gegenüber der <em>Military Times</em>: "Er hat Angst. Er glaubt, er bekommt eine unehrenhaft Entlassung, und nur weil er ausgebrannt war, ist seine 13-jährige Karriere einfach vorbei. Das ist nicht fair, das ist nicht richtig. Das sollte ihn jetzt nicht beschäftigen." Loma, die in San Diego drei Kinder betreut, gab an, nach einem ersten Anruf des Schiffverbindungsoffiziers wochenlang nichts mehr von der Marine gehört zu haben.</p>
<p>Die Ehefrau eines weiteren Soldaten, Maria Rodriguez, berichtete gegenüber dem Magazin, ihr Mann habe während einer Wache einen Kameraden kurz vor dem Sprung über Bord aufgehalten. Er habe den Matrosen gerufen, sei auf ihn zugelaufen und habe ihn an den Armen gepackt, bevor dieser über die Reling gehen konnte. Drei weitere Soldaten seien auf den Lärm aufmerksam geworden und zu Hilfe geeilt.</p>
<p>Shelby Sanders, deren Mutter an Bord dient, sagte der <em>Military Times</em>, die Kommunikation sei über die vergangenen acht Monate hinweg äußerst schwierig gewesen. "Wenn sie mir mailen kann, ist sie definitiv niedergeschlagen", berichtete Sanders. Sie beginne ihr letztes Schuljahr, ohne zu wissen, ob ihre Mutter zu Schulball, Geburtstag oder Weihnachten zu Hause sein werde.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Erschreckend": Kongress fordert Aufklärung</strong></h3>
<p>Senator Richard Blumenthal, Demokrat aus Connecticut und Mitglied des Streitkräfteausschusses, schrieb am Mittwoch an Kriegsminister Pete Hegseth und den amtierenden Marineminister. Er verwies auf "weitverbreitete Berichte über Engpässe bei Grundversorgungsgütern, Wasserverunreinigungen, Sanitärprobleme, sich verschlechternde psychische Gesundheit und Sicherheitsbedenken auf dem Deck" sowie Störungen im Postsystem, durch die Pakete für Besatzungsmitglieder monatelang nicht zugestellt worden seien.</p>
<p>Blumenthal forderte zudem eine Erklärung, wie die Regierung sicherstellen wolle, dass die heutigen Einsatzanforderungen nicht zur "Bereitschaftskrise von morgen" werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5024005" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11169135"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USS-John-F-Kennedy-Flugzeugtraeger-ohne-militaerische-Zukunft-11169135.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/4/0/0/5/Master_Flugzeugtraeger-b2c79378bfa36443.jpeg" alt="ine 3D-Grafik des Flugzeugträgers John F. Kennedy" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ine 3D-Grafik des Flugzeugträgers John F. Kennedy" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USS John F. Kennedy: Flugzeugträger ohne militärische Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4979808" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11082734"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Flugzeugtraeger-fahren-auf-Was-hinter-der-Operation-Southern-Spear-steckt-11082734.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4800" height="2697" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/9/8/0/8/shutterstock_2354939185-78f6539e4ba4f72d.jpeg" alt="Die USS Gerald Ford" style="aspect-ratio:4800 / 2697" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4800" height="2697" alt="Die USS Gerald Ford" style="aspect-ratio:4800 / 2697;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Flugzeugträger fahren auf: Was hinter der Operation "Southern Spear" steckt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4646837" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9826006"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Gefahr-fuer-US-Flugzeugtraeger-Chinas-Marine-zeigt-erstmals-geheimen-Torpedo-9826006.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/4/6/8/3/7/shutterstock_2291555611-30469c765baa44d4.jpeg" alt="Ein abgetauchtes U-Boot, das einen Torpedo abschießt" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1000" height="562" alt="Ein abgetauchtes U-Boot, das einen Torpedo abschießt" style="aspect-ratio:1000 / 562;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Gefahr für US-Flugzeugträger? Chinas Marine zeigt erstmals geheimen Torpedo</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Der demokratische Abgeordnete Seth Moulton, Marine-Veteran und Mitglied des Streitkräfteausschusses, bezeichnete die Berichte gegenüber <em>CNN </em>als "erschreckend" und kündigte eine Untersuchung durch seinen Ausschuss an.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Fake News"? Marine und Pentagon weisen alle Vorwürfe zurück</strong></h3>
<p>Die US-Marine erklärte gegenüber <em>CNN</em>, man habe keinen Anstieg von Suizidgedanken oder -versuchen an Bord festgestellt. Psychologische Berater, Seelsorger und medizinisches Personal stünden der Besatzung zur Verfügung. Gegenüber <em>CBS News</em> <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-flugzeugtraeger-uss-abraham-lincoln-100.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> ein Sprecher, die Kampfhandlungen hätten Nachschubwege zeitweise gestört, weshalb die Marine zunächst Lebensmittel und Hygieneartikel priorisiert habe. An Bord gebe es sauberes Wasser, funktionierende Klimaanlagen und ausreichend Verpflegung.</p>
<p>Hegseth sagte am Donnerstag während einer Reise nach Mittelamerika gegenüber Reportern, die Zustände auf der Lincoln seien "vollständig falsch dargestellt" worden. "Wir stellen sicher, dass jedes Schiff, jede Besatzung, jeder Kommandant alles bekommt, was wir ihnen zu jedem Zeitpunkt geben können", sagte er. Frühere Berichte über Lebensmittelknappheit hatte Hegseth bereits öffentlich als "Fake News" bezeichnet.</p>
<p>Vizeadmiral Joseph Cahill, Befehlshaber der Überwasserkräfte der Marine, räumte bei der virtuellen Versammlung mit Familienmitgliedern ein, die Belastung sei spürbar. "Wir hören Sie laut und deutlich, was die Auswirkungen auf Familien, auf Soldaten und auf unsere langfristige Fähigkeit betrifft, unsere Streitkräfte gesund zu erhalten", sagte Cahill laut MS NOW.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wann kommt die Lincoln heim? Das Datum bleibt geheim</strong></h3>
<p>Marineminister Cao teilte den Familien beim Treffen in San Diego mit, die USS Theodore Roosevelt werde die Lincoln ablösen. Laut <em>CNN </em>befindet sich auch die USS George Washington, die am 5. August einen Hafenbesuch in Vietnam beendet hat, auf dem Weg in den Nahen Osten. Wann die Lincoln tatsächlich heimkehren wird, hat die Marine mit Verweis auf die operative Sicherheit nicht mitgeteilt.</p>
<p>Brett Snow, dessen Sohn auf dem Träger dient, <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-flugzeugtraeger-uss-abraham-lincoln-100.html" rel="external noopener" target="_blank">brachte</a> die Stimmung vieler Familien auf den Punkt: "Klar, es gibt Soldaten, die sagen: Ich habe im Schlamm unter einem Panzer geschlafen und mich von Einsatzrationen ernährt. Aber eben nicht neun Monate am Stück."</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Warum dieser eine Träger für die ganze US-Strategie steht</strong></h3>
<p>Die Odyssee der USS Abraham Lincoln ist dabei mehr als nur ein logistisches oder medizinisches Versagen, sondern vielmehr Symptom der globalen Überdehnung der US-Streitkräfte. Washington steht vor einem unlösbaren strategischen Dilemma: Der Anspruch, im Indopazifik Präsenz zu zeigen, um China militärisch einzuhegen, kollidiert massiv mit den Erfordernissen des ressourcenfressenden Krieges gegen den Iran.</p>
<p>Der Versuch, diese zwei potenziellen Großkonflikte gleichzeitig zu dominieren, bringt die US-Navy an ihre absoluten Belastungsgrenzen. Es mangelt schlicht an Schiffen, Werftkapazitäten und Personal, um diese imperiale Doppelstrategie aufrechtzuerhalten. Die Folge sind monatelange Dauerrotationen, die materielle und menschliche Reserven aufzehren.</p>
<p>Dass ausgerechnet auf einem nuklearbetriebenen Prestigeobjekt der Supermacht derart prekäre Zustände herrschen, offenbart die strukturelle Fragilität der amerikanischen Militärdominanz. Die psychische Krise der Besatzung wird zum mikrokosmischen Spiegelbild einer geostrategischen Erschöpfung.</p>
Ein Matrose sprang von Bord, ein anderer wurde von Kameraden zurückgehalten. Auf dem Flugzeugträger häufen sich nach 250 Tagen Einsatz die psychischen Krisen.</p>
<p>Er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen – diese Nachricht schrieb ein Besatzungsmitglied der USS Abraham Lincoln an seine Frau. Ein anderer Matrose sprang am 3. August von Bord, ein weiterer wurde von Kameraden gerade noch zurückgehalten. Seit November 2025 ist der Flugzeugträger mit 5.000 Soldaten im Dauereinsatz, über 200 Tage ohne Hafen. Was als siebenmonatige Mission geplant war, ist zum Extremtest für die Psyche der Besatzung geworden.</p>
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<p>Nachdem der Träger zunächst im Südchinesischen Meer operierte, wurde er vor dem US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran in den Nahen Osten umgeleitet.</p>
<p>Am 3. August sprang ein Matrose von Bord. Er wurde innerhalb einer Stunde gerettet, trug <a href="https://edition.cnn.com/2026/08/13/politics/uss-abraham-lincoln-conditions-extended-deployment-hnk" rel="external noopener" target="_blank">nach Angaben</a> dreier US-Regierungsvertreter eine Rettungsweste und blieb unverletzt.</p>
<p>Die Marine stufte den Vorfall als psychische Krise ein. Der Matrose war einem Luftwaffenverband auf dem Schiff zugeteilt und wurde nach der Rettung durch einen Hubschrauber des Suchrettungsdienstes vom Schiff verlegt, um weitere medizinische Versorgung zu erhalten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen" – Familien berichten von Zusammenbrüchen</strong></h3>
<p>Rund 200 Angehörige von Besatzungsmitgliedern trafen sich vergangene Woche in San Diego mit dem amtierenden Marineminister Hung Cao und anderen hochrangigen Militärvertretern. In einer anschließenden virtuellen Versammlung schilderten Familienmitglieder Erschöpfung, psychische Belastungen und Sicherheitsbedenken.</p>
<p>Dort berichtete offenbar eine Ehefrau unter Tränen, ihr Mann habe ihr am selben Tag geschrieben, er hoffe, morgen nicht mehr aufzuwachen.</p>
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<p>Annabelle Loma, deren Mann nach einem Sprungversuch von Bord unter medizinischer Aufsicht steht, <a href="https://www.militarytimes.com/news/your-military/2026/08/11/multiple-uss-abraham-lincoln-sailors-have-tried-to-go-overboard-amid-extended-deployment-families-say/" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> gegenüber der <em>Military Times</em>: "Er hat Angst. Er glaubt, er bekommt eine unehrenhaft Entlassung, und nur weil er ausgebrannt war, ist seine 13-jährige Karriere einfach vorbei. Das ist nicht fair, das ist nicht richtig. Das sollte ihn jetzt nicht beschäftigen." Loma, die in San Diego drei Kinder betreut, gab an, nach einem ersten Anruf des Schiffverbindungsoffiziers wochenlang nichts mehr von der Marine gehört zu haben.</p>
<p>Die Ehefrau eines weiteren Soldaten, Maria Rodriguez, berichtete gegenüber dem Magazin, ihr Mann habe während einer Wache einen Kameraden kurz vor dem Sprung über Bord aufgehalten. Er habe den Matrosen gerufen, sei auf ihn zugelaufen und habe ihn an den Armen gepackt, bevor dieser über die Reling gehen konnte. Drei weitere Soldaten seien auf den Lärm aufmerksam geworden und zu Hilfe geeilt.</p>
<p>Shelby Sanders, deren Mutter an Bord dient, sagte der <em>Military Times</em>, die Kommunikation sei über die vergangenen acht Monate hinweg äußerst schwierig gewesen. "Wenn sie mir mailen kann, ist sie definitiv niedergeschlagen", berichtete Sanders. Sie beginne ihr letztes Schuljahr, ohne zu wissen, ob ihre Mutter zu Schulball, Geburtstag oder Weihnachten zu Hause sein werde.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Erschreckend": Kongress fordert Aufklärung</strong></h3>
<p>Senator Richard Blumenthal, Demokrat aus Connecticut und Mitglied des Streitkräfteausschusses, schrieb am Mittwoch an Kriegsminister Pete Hegseth und den amtierenden Marineminister. Er verwies auf "weitverbreitete Berichte über Engpässe bei Grundversorgungsgütern, Wasserverunreinigungen, Sanitärprobleme, sich verschlechternde psychische Gesundheit und Sicherheitsbedenken auf dem Deck" sowie Störungen im Postsystem, durch die Pakete für Besatzungsmitglieder monatelang nicht zugestellt worden seien.</p>
<p>Blumenthal forderte zudem eine Erklärung, wie die Regierung sicherstellen wolle, dass die heutigen Einsatzanforderungen nicht zur "Bereitschaftskrise von morgen" werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5024005" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11169135"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USS-John-F-Kennedy-Flugzeugtraeger-ohne-militaerische-Zukunft-11169135.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/4/0/0/5/Master_Flugzeugtraeger-b2c79378bfa36443.jpeg" alt="ine 3D-Grafik des Flugzeugträgers John F. Kennedy" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ine 3D-Grafik des Flugzeugträgers John F. Kennedy" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USS John F. Kennedy: Flugzeugträger ohne militärische Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4979808" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11082734"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Flugzeugtraeger-fahren-auf-Was-hinter-der-Operation-Southern-Spear-steckt-11082734.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4800" height="2697" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/9/8/0/8/shutterstock_2354939185-78f6539e4ba4f72d.jpeg" alt="Die USS Gerald Ford" style="aspect-ratio:4800 / 2697" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4800" height="2697" alt="Die USS Gerald Ford" style="aspect-ratio:4800 / 2697;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Flugzeugträger fahren auf: Was hinter der Operation "Southern Spear" steckt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4646837" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9826006"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Gefahr-fuer-US-Flugzeugtraeger-Chinas-Marine-zeigt-erstmals-geheimen-Torpedo-9826006.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/4/6/8/3/7/shutterstock_2291555611-30469c765baa44d4.jpeg" alt="Ein abgetauchtes U-Boot, das einen Torpedo abschießt" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1000" height="562" alt="Ein abgetauchtes U-Boot, das einen Torpedo abschießt" style="aspect-ratio:1000 / 562;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Gefahr für US-Flugzeugträger? Chinas Marine zeigt erstmals geheimen Torpedo</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der demokratische Abgeordnete Seth Moulton, Marine-Veteran und Mitglied des Streitkräfteausschusses, bezeichnete die Berichte gegenüber <em>CNN </em>als "erschreckend" und kündigte eine Untersuchung durch seinen Ausschuss an.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Fake News"? Marine und Pentagon weisen alle Vorwürfe zurück</strong></h3>
<p>Die US-Marine erklärte gegenüber <em>CNN</em>, man habe keinen Anstieg von Suizidgedanken oder -versuchen an Bord festgestellt. Psychologische Berater, Seelsorger und medizinisches Personal stünden der Besatzung zur Verfügung. Gegenüber <em>CBS News</em> <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-flugzeugtraeger-uss-abraham-lincoln-100.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> ein Sprecher, die Kampfhandlungen hätten Nachschubwege zeitweise gestört, weshalb die Marine zunächst Lebensmittel und Hygieneartikel priorisiert habe. An Bord gebe es sauberes Wasser, funktionierende Klimaanlagen und ausreichend Verpflegung.</p>
<p>Hegseth sagte am Donnerstag während einer Reise nach Mittelamerika gegenüber Reportern, die Zustände auf der Lincoln seien "vollständig falsch dargestellt" worden. "Wir stellen sicher, dass jedes Schiff, jede Besatzung, jeder Kommandant alles bekommt, was wir ihnen zu jedem Zeitpunkt geben können", sagte er. Frühere Berichte über Lebensmittelknappheit hatte Hegseth bereits öffentlich als "Fake News" bezeichnet.</p>
<p>Vizeadmiral Joseph Cahill, Befehlshaber der Überwasserkräfte der Marine, räumte bei der virtuellen Versammlung mit Familienmitgliedern ein, die Belastung sei spürbar. "Wir hören Sie laut und deutlich, was die Auswirkungen auf Familien, auf Soldaten und auf unsere langfristige Fähigkeit betrifft, unsere Streitkräfte gesund zu erhalten", sagte Cahill laut MS NOW.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wann kommt die Lincoln heim? Das Datum bleibt geheim</strong></h3>
<p>Marineminister Cao teilte den Familien beim Treffen in San Diego mit, die USS Theodore Roosevelt werde die Lincoln ablösen. Laut <em>CNN </em>befindet sich auch die USS George Washington, die am 5. August einen Hafenbesuch in Vietnam beendet hat, auf dem Weg in den Nahen Osten. Wann die Lincoln tatsächlich heimkehren wird, hat die Marine mit Verweis auf die operative Sicherheit nicht mitgeteilt.</p>
<p>Brett Snow, dessen Sohn auf dem Träger dient, <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-flugzeugtraeger-uss-abraham-lincoln-100.html" rel="external noopener" target="_blank">brachte</a> die Stimmung vieler Familien auf den Punkt: "Klar, es gibt Soldaten, die sagen: Ich habe im Schlamm unter einem Panzer geschlafen und mich von Einsatzrationen ernährt. Aber eben nicht neun Monate am Stück."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Warum dieser eine Träger für die ganze US-Strategie steht</strong></h3>
<p>Die Odyssee der USS Abraham Lincoln ist dabei mehr als nur ein logistisches oder medizinisches Versagen, sondern vielmehr Symptom der globalen Überdehnung der US-Streitkräfte. Washington steht vor einem unlösbaren strategischen Dilemma: Der Anspruch, im Indopazifik Präsenz zu zeigen, um China militärisch einzuhegen, kollidiert massiv mit den Erfordernissen des ressourcenfressenden Krieges gegen den Iran.</p>
<p>Der Versuch, diese zwei potenziellen Großkonflikte gleichzeitig zu dominieren, bringt die US-Navy an ihre absoluten Belastungsgrenzen. Es mangelt schlicht an Schiffen, Werftkapazitäten und Personal, um diese imperiale Doppelstrategie aufrechtzuerhalten. Die Folge sind monatelange Dauerrotationen, die materielle und menschliche Reserven aufzehren.</p>
<p>Dass ausgerechnet auf einem nuklearbetriebenen Prestigeobjekt der Supermacht derart prekäre Zustände herrschen, offenbart die strukturelle Fragilität der amerikanischen Militärdominanz. Die psychische Krise der Besatzung wird zum mikrokosmischen Spiegelbild einer geostrategischen Erschöpfung.</p>
2026-08-14T09:15:00.000Zurn:bid:51467182026-08-14T07:15:00.000ZDie Union sucht einen Ausweg aus der Krise, die SPD rebelliert gegen ihre Führung. Vor den Wahlen beginnt in Berlin der Kampf um die Zeit danach. Kommentar.</p>
<p>Anstatt zu regieren oder die Sommerpause zur Erholung und zur gewiss dringend nötigen Regeneration zu nutzen, beschäftigen sich die Koalitionsparteien wieder einmal vor allem mit sich selbst.</p>
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<p>Dies scheint nicht zuletzt auch dazu zu dienen, bereits im Vorfeld die Verantwortlichen für die sehr wahrscheinlichen hohen Verluste bei den im Herbst bevorstehenden Wahlen zu suchen. Im September wird in mehreren ostdeutschen Bundesländern und in Berlin gewählt; die AfD liegt in Umfragen im hohen zweistelligen Bereich.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Jens Spahns geschickt eingerichtete Falle</strong></h3>
<p>Zunächst war die CDU/CSU in die von Jens Spahn geschickt eingerichtete Falle gegangen, und hatte diesen vor drei Wochen selbst aus der Verantwortung gezogen.</p>
<p>Vor drei Wochen musste Spahn als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurücktreten, nachdem er zugegeben hatte, dass er gemeinsam mit seinem Ehemann ein Kind durch eine Leihmutter in den USA hatte austragen lassen – Leihmutterschaft ist in Deutschland gesetzlich verboten und insbesondere in den Unionsparteien auch moralisch und per Parteitagsbeschluss geächtet. Ein erzwungener Schritt also, so hieß es allgemein in den Medien.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Notschlachtungen-wegen-Futtermangel-Duerre-setzt-Landwirtschaft-unter-Druck-11414171.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/9/3/6/shutterstock_2747465871-d6d0d70c1c3ab3ca.jpeg" alt="Ein Landwirt in einem Kuhstall, vorne rechts eine Kuh" style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Landwirt in einem Kuhstall, vorne rechts eine Kuh" style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Notschlachtungen wegen Futtermangel: Dürre setzt Landwirtschaft unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5147071" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414411"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Was-denken-die-Deutschen-wirklich-Umfrageforscher-warnen-vor-falschen-Bildern-11414411.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/7/0/7/1/master_masse-5f53f24997fc89c0.jpeg" alt="Grafik zeigt eine Menge Menschen und grafische Pfeile in Gelb, die in eine Richtung weisen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grafik zeigt eine Menge Menschen und grafische Pfeile in Gelb, die in eine Richtung weisen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Was denken die Deutschen wirklich? Umfrageforscher warnen vor falschen Bildern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145317" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410945"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/BND-und-Verfassungsschutz-Reform-Deutschland-auf-dem-Weg-zur-Geheimpolizei-11410945.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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data-upscore-object-id="11400827"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-im-Osten-unter-Druck-Die-Wahl-in-Sachsen-Anhalt-als-Test-11400827.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/8/8/shutterstock_2588752269-85add32b05380eb1.jpeg" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/8/0/shutterstock_2527671871-44996c0f000abb42.jpeg" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6718" height="3774" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<h3 class="subheading"><strong>"Der Weg von Jens Spahn ist noch nicht beendet"</strong></h3>
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<p>Aber in diesen Tagen macht er im politischen Berlin noch eine andere Theorie zu diesem Vorgang die Runde – manche würden von einer Verschwörungstheorie sprechen. Nach dieser hat Jens Spahn – der alles mögliche ist, aber bestimmt kein Naivling im Umgang mit den Medien – seinen Rauswurf sehr bewusst provoziert.</p>
<p>Dies zum einen, weil er nicht gerne länger Fraktionschef auf dem sinkenden Chef der schwarz-roten Koalition sein möchte, und weil er die absehbaren Wahl-Niederlagen bei den kommenden Landtagswahlen nicht mitverantworten möchte. So nun ist er mit diesen Niederlagen nicht verbunden. Im Fall eines Rauswurfs des Kanzlers Friedrich Merz durch die eigene Partei könnte sich Spahn als Retter präsentieren – im Vergleich zu allen Masken- und Immobilienskandalen ist ein Rücktritt wegen eines Kinderwunsches und "aus Liebe" fast eine Lappalie.</p>
<p>Schon eine Woche nach dem Spahn-Rücktritt hatte sich kein Geringerer als der CSU-Chef und Merz-Rivale Markus Söder mit der <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101366206/markus-soeder-aeussert-sich-zu-spahns-politischer-zukunft.html" rel="external noopener" target="_blank">Aussage zitieren</a> lassen, "dass der Weg von Jens Spahn noch nicht beendet ist", vielmehr werde "jemand mit solchen Talenten und so einer politischen Kraft, sicher irgendwann wieder eine führende Rolle übernehmen".</p>
<h3 class="subheading"><strong>Merz halbiert die eigene Partei</strong></h3>
<p>In der Union hatte an den Tagen danach zunächst vor allem die schlecht vorbereitete und in der Partei offenbar zuvor nicht abgestimmte, vielmehr von Friedrich Merz autoritär durchgesetzte Ämter-Rochade für ungewohnt scharfe Kritik gesorgt. Im Ergebnis ging der Kanzler geschwächt in die Ferien.</p>
<p>Die Nervosität in der Union steigt und zur Zeit scheint es keinerlei Rezept zu geben, um die als sicher geltenden harten Niederlagen bei den Herbstwahlen noch aufzuhalten. Friedrich Merz, der einst mit dem flotten Spruch angetreten war, er werde die AfD halbieren, halbiert nun vor allem seine eigene Partei.</p>
<p>Will die Union diesen Trend umkehren und eine politische Schubumkehr einleiten, ist dazu der kommende Winter die letzte Gelegenheit; nur dann hat ein anderer künftiger Kanzler – vielleicht Hendrik Wüst gemeinsam mit einem Parteivorsitzenden Spahn? – genügend Zeit, um sich in gut zwei Jahren im Vorfeld der Bundestagswahl noch entsprechend besser zu positionieren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wochenlang parteiinternes Gegrummel</strong></h3>
<p>Nicht besser läuft es beim Koalitionspartner. Nachdem die Union auf diese Weise die Sommerpause eröffnet hatte, beginnt nun die SPD die Selbstdemontage.</p>
<p>Nachdem bereits wochenlang parteiinternes Gegrummel den weg nach Draußen gefunden hatte, waren es Anfang dieser Woche zunächst einige Politiker aus der dritten Reihe, Bundestagshinterbänkler und die zwei Vorsitzenden des SPD-Arbeitskreises für Migration und Vielfalt, die den <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-parteibasis-draengt-auf-sonderparteitag-fuer-neue-fuehrung-a-db564856-3fda-4038-b513-440f3110b10a" rel="external noopener" target="_blank">Aufschlag machten</a>.</p>
<p>Briefe aus Unterbezirken kamen in die <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/klingbeil-und-bas-in-kritik-die-spd-attackiert-ihre-parteichefs-oeffentlich-accg-201111054.html" rel="external noopener" target="_blank">Medien</a>.</p>
<p>Die parteiinterne Kritik richtet sich einerseits gegen das Berliner Personal, vor allem die Co-Vorsitzenden Bärbel Bars und Lars Klingbeil. Sie richtet sich aber auch gegen die Politik der Bundesregierung, vor allem gegen die von der SPD mitgetragenen Kürzungen im sozialgesundheits- und Familienbereich.</p>
<p>Noch stehen dahinter keine Namen, die in der SPD eine große Rolle spielen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Wir sollten mehr SPD wagen!"</strong></h3>
<p>Vor zwei Tagen nun wurde es ernster: Da meldeten sich zwei Mitglieder der SPD-Grundwertekommission in einem wohlplatzierten Gastbeitrag auf <a href="https://table.media/berlin/standpunkt/die-berliner-kuerzungspolitik-gefaehrdet-die-demokratie-wir-sollten-mehr-spd-wagen" rel="external noopener" target="_blank">table.media</a> zu Wort: "Die Berliner Kürzungspolitik gefährdet die Demokratie", tönten da die Verfasser (Verdi-Chefökonom) Dierk Hirschel und Florian von Brunn im "Old-School-Alarmismus" und:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir sollten mehr SPD wagen!"</p>
<p>Gefährlich an dem Papier ist für die Vorsitzenden, dass es ökonomisch argumentiert – Kürzungen würden die Wachstumseffekte des Sondervermögens stark schwächen. Eine echte sozialdemokratische Alternative können die Verfasser aber nicht aufzeigen.</p>
<p>Nicht minder gefährlich könnte den beiden Vorsitzenden aber die Forderung nach einem Sonderparteitag werden. Der kann nicht vor den Landtagswahlen stattfinden und könnte aber danach das Ende des SPD-Führungsduos bedeuten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unfähigkeit zu zukunftsgeleitetem Handeln</strong></h3>
<p>Denn die <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/" rel="external noopener" target="_blank">Umfragen für die Wahle</a>n sind verheerend. Steht die Berliner Republik nun also vor einer Kanzlerdämmerung. Das ist zum augenblicklichen Zeitpunkt gut möglich, angesichts der Aussichten auf die Wahlen sogar wahrscheinlich.</p>
<p>Weitaus schlimmer aber wiegt, dass absehbar jede künftige Bundesregierung noch schwächer sein dürfte, als ihre Vorgänger. Die Unfähigkeit der Parteien und ihre Akteure zu zukunftsgeleitetem Handeln, die Unfähigkeit auch, aus den parteipolitischen Schützengräben herauszuspringen und das kurzfristige, nur für die Medien designte Taktieren sein zu lassen, das erkennbar zum Überdruss an allen Regierenden beiträgt, führt zur Selbstlähmung der demokratischen Verhältnisse.</p>
<p>Die Parteien, auch nicht die Regierungsparteien haben auf Selbstbeschäftigung und Selbstdemontage keineswegs ein Monopol.</p>
Die Union sucht einen Ausweg aus der Krise, die SPD rebelliert gegen ihre Führung. Vor den Wahlen beginnt in Berlin der Kampf um die Zeit danach. Kommentar.</p>
<p>Anstatt zu regieren oder die Sommerpause zur Erholung und zur gewiss dringend nötigen Regeneration zu nutzen, beschäftigen sich die Koalitionsparteien wieder einmal vor allem mit sich selbst.</p>
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<p>Dies scheint nicht zuletzt auch dazu zu dienen, bereits im Vorfeld die Verantwortlichen für die sehr wahrscheinlichen hohen Verluste bei den im Herbst bevorstehenden Wahlen zu suchen. Im September wird in mehreren ostdeutschen Bundesländern und in Berlin gewählt; die AfD liegt in Umfragen im hohen zweistelligen Bereich.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Jens Spahns geschickt eingerichtete Falle</strong></h3>
<p>Zunächst war die CDU/CSU in die von Jens Spahn geschickt eingerichtete Falle gegangen, und hatte diesen vor drei Wochen selbst aus der Verantwortung gezogen.</p>
<p>Vor drei Wochen musste Spahn als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurücktreten, nachdem er zugegeben hatte, dass er gemeinsam mit seinem Ehemann ein Kind durch eine Leihmutter in den USA hatte austragen lassen – Leihmutterschaft ist in Deutschland gesetzlich verboten und insbesondere in den Unionsparteien auch moralisch und per Parteitagsbeschluss geächtet. Ein erzwungener Schritt also, so hieß es allgemein in den Medien.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414171"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Notschlachtungen-wegen-Futtermangel-Duerre-setzt-Landwirtschaft-unter-Druck-11414171.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/6/9/3/6/shutterstock_2747465871-d6d0d70c1c3ab3ca.jpeg" alt="Ein Landwirt in einem Kuhstall, vorne rechts eine Kuh" style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Landwirt in einem Kuhstall, vorne rechts eine Kuh" style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Notschlachtungen wegen Futtermangel: Dürre setzt Landwirtschaft unter Druck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5147071" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11414411"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Was-denken-die-Deutschen-wirklich-Umfrageforscher-warnen-vor-falschen-Bildern-11414411.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/7/0/7/1/master_masse-5f53f24997fc89c0.jpeg" alt="Grafik zeigt eine Menge Menschen und grafische Pfeile in Gelb, die in eine Richtung weisen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grafik zeigt eine Menge Menschen und grafische Pfeile in Gelb, die in eine Richtung weisen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Was denken die Deutschen wirklich? Umfrageforscher warnen vor falschen Bildern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5145317" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410945"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/BND-und-Verfassungsschutz-Reform-Deutschland-auf-dem-Weg-zur-Geheimpolizei-11410945.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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data-upscore-object-id="11400827"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-im-Osten-unter-Druck-Die-Wahl-in-Sachsen-Anhalt-als-Test-11400827.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/8/8/shutterstock_2588752269-85add32b05380eb1.jpeg" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<h3 class="subheading"><strong>"Der Weg von Jens Spahn ist noch nicht beendet"</strong></h3>
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<p>Aber in diesen Tagen macht er im politischen Berlin noch eine andere Theorie zu diesem Vorgang die Runde – manche würden von einer Verschwörungstheorie sprechen. Nach dieser hat Jens Spahn – der alles mögliche ist, aber bestimmt kein Naivling im Umgang mit den Medien – seinen Rauswurf sehr bewusst provoziert.</p>
<p>Dies zum einen, weil er nicht gerne länger Fraktionschef auf dem sinkenden Chef der schwarz-roten Koalition sein möchte, und weil er die absehbaren Wahl-Niederlagen bei den kommenden Landtagswahlen nicht mitverantworten möchte. So nun ist er mit diesen Niederlagen nicht verbunden. Im Fall eines Rauswurfs des Kanzlers Friedrich Merz durch die eigene Partei könnte sich Spahn als Retter präsentieren – im Vergleich zu allen Masken- und Immobilienskandalen ist ein Rücktritt wegen eines Kinderwunsches und "aus Liebe" fast eine Lappalie.</p>
<p>Schon eine Woche nach dem Spahn-Rücktritt hatte sich kein Geringerer als der CSU-Chef und Merz-Rivale Markus Söder mit der <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101366206/markus-soeder-aeussert-sich-zu-spahns-politischer-zukunft.html" rel="external noopener" target="_blank">Aussage zitieren</a> lassen, "dass der Weg von Jens Spahn noch nicht beendet ist", vielmehr werde "jemand mit solchen Talenten und so einer politischen Kraft, sicher irgendwann wieder eine führende Rolle übernehmen".</p>
<h3 class="subheading"><strong>Merz halbiert die eigene Partei</strong></h3>
<p>In der Union hatte an den Tagen danach zunächst vor allem die schlecht vorbereitete und in der Partei offenbar zuvor nicht abgestimmte, vielmehr von Friedrich Merz autoritär durchgesetzte Ämter-Rochade für ungewohnt scharfe Kritik gesorgt. Im Ergebnis ging der Kanzler geschwächt in die Ferien.</p>
<p>Die Nervosität in der Union steigt und zur Zeit scheint es keinerlei Rezept zu geben, um die als sicher geltenden harten Niederlagen bei den Herbstwahlen noch aufzuhalten. Friedrich Merz, der einst mit dem flotten Spruch angetreten war, er werde die AfD halbieren, halbiert nun vor allem seine eigene Partei.</p>
<p>Will die Union diesen Trend umkehren und eine politische Schubumkehr einleiten, ist dazu der kommende Winter die letzte Gelegenheit; nur dann hat ein anderer künftiger Kanzler – vielleicht Hendrik Wüst gemeinsam mit einem Parteivorsitzenden Spahn? – genügend Zeit, um sich in gut zwei Jahren im Vorfeld der Bundestagswahl noch entsprechend besser zu positionieren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wochenlang parteiinternes Gegrummel</strong></h3>
<p>Nicht besser läuft es beim Koalitionspartner. Nachdem die Union auf diese Weise die Sommerpause eröffnet hatte, beginnt nun die SPD die Selbstdemontage.</p>
<p>Nachdem bereits wochenlang parteiinternes Gegrummel den weg nach Draußen gefunden hatte, waren es Anfang dieser Woche zunächst einige Politiker aus der dritten Reihe, Bundestagshinterbänkler und die zwei Vorsitzenden des SPD-Arbeitskreises für Migration und Vielfalt, die den <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-parteibasis-draengt-auf-sonderparteitag-fuer-neue-fuehrung-a-db564856-3fda-4038-b513-440f3110b10a" rel="external noopener" target="_blank">Aufschlag machten</a>.</p>
<p>Briefe aus Unterbezirken kamen in die <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/klingbeil-und-bas-in-kritik-die-spd-attackiert-ihre-parteichefs-oeffentlich-accg-201111054.html" rel="external noopener" target="_blank">Medien</a>.</p>
<p>Die parteiinterne Kritik richtet sich einerseits gegen das Berliner Personal, vor allem die Co-Vorsitzenden Bärbel Bars und Lars Klingbeil. Sie richtet sich aber auch gegen die Politik der Bundesregierung, vor allem gegen die von der SPD mitgetragenen Kürzungen im sozialgesundheits- und Familienbereich.</p>
<p>Noch stehen dahinter keine Namen, die in der SPD eine große Rolle spielen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Wir sollten mehr SPD wagen!"</strong></h3>
<p>Vor zwei Tagen nun wurde es ernster: Da meldeten sich zwei Mitglieder der SPD-Grundwertekommission in einem wohlplatzierten Gastbeitrag auf <a href="https://table.media/berlin/standpunkt/die-berliner-kuerzungspolitik-gefaehrdet-die-demokratie-wir-sollten-mehr-spd-wagen" rel="external noopener" target="_blank">table.media</a> zu Wort: "Die Berliner Kürzungspolitik gefährdet die Demokratie", tönten da die Verfasser (Verdi-Chefökonom) Dierk Hirschel und Florian von Brunn im "Old-School-Alarmismus" und:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir sollten mehr SPD wagen!"</p>
<p>Gefährlich an dem Papier ist für die Vorsitzenden, dass es ökonomisch argumentiert – Kürzungen würden die Wachstumseffekte des Sondervermögens stark schwächen. Eine echte sozialdemokratische Alternative können die Verfasser aber nicht aufzeigen.</p>
<p>Nicht minder gefährlich könnte den beiden Vorsitzenden aber die Forderung nach einem Sonderparteitag werden. Der kann nicht vor den Landtagswahlen stattfinden und könnte aber danach das Ende des SPD-Führungsduos bedeuten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unfähigkeit zu zukunftsgeleitetem Handeln</strong></h3>
<p>Denn die <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/" rel="external noopener" target="_blank">Umfragen für die Wahle</a>n sind verheerend. Steht die Berliner Republik nun also vor einer Kanzlerdämmerung. Das ist zum augenblicklichen Zeitpunkt gut möglich, angesichts der Aussichten auf die Wahlen sogar wahrscheinlich.</p>
<p>Weitaus schlimmer aber wiegt, dass absehbar jede künftige Bundesregierung noch schwächer sein dürfte, als ihre Vorgänger. Die Unfähigkeit der Parteien und ihre Akteure zu zukunftsgeleitetem Handeln, die Unfähigkeit auch, aus den parteipolitischen Schützengräben herauszuspringen und das kurzfristige, nur für die Medien designte Taktieren sein zu lassen, das erkennbar zum Überdruss an allen Regierenden beiträgt, führt zur Selbstlähmung der demokratischen Verhältnisse.</p>
<p>Die Parteien, auch nicht die Regierungsparteien haben auf Selbstbeschäftigung und Selbstdemontage keineswegs ein Monopol.</p>
2026-08-14T07:15:00.000Zurn:bid:51444552026-08-14T06:49:00.000ZErstmals gelingt ein hormonfreier Spermien-Stopp im Tierversuch – vollständig reversibel. Warum die Pille für den Mann trotzdem noch Jahre entfernt ist.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie könnten verhüten – ohne Kondom, ohne Operation, ohne Hormone. Genau das verspricht ein neuer Forschungsansatz aus den USA. Doch bis zur Pille für den Mann ist es noch ein weiter Weg.</p>
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<p>Der Fall ist schnell erzählt: Ein Team der Cornell University hat an Mäusen gezeigt, dass sich die Spermienproduktion gezielt abschalten und später wieder hochfahren lässt – ohne dass Hormone, Libido oder die Gesundheit der Nachkommen beeinträchtigt werden. Der Haken: Der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist für den Menschen ungeeignet. Aber der Machbarkeitsnachweis könnte die Tür zu einer neuen Generation von Verhütungsmitteln öffnen.</p>
<p>Die am 7. April in den <a href="https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2517498123" rel="external noopener" target="_blank">Proceedings of the National Academy of Sciences</a> veröffentlichte Arbeit liefert damit einen Machbarkeitsnachweis für ein Konzept, das in der Reproduktionsmedizin seit Jahrzehnten als unerreicht gilt: ein sicheres, reversibles und nicht-hormonelles Verhütungsmittel für den Mann.</p>
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<p>Von der Gates-Stiftung finanziert, bleibt die Studie allerdings klar im Bereich der Grundlagenforschung. Denn der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist wegen neurologischer Nebenwirkungen für den klinischen Einsatz am Menschen ungeeignet.</p>
<p>Der Ansatz der Cornell-Forscher zielt auf einen ganz bestimmten Punkt in der Spermienentwicklung: die Meiose, also jene Zellteilung, bei der aus einer Zelle mit doppeltem Chromosomensatz vier haploide Keimzellen mit halbem Satz entstehen. Erst danach reifen diese Zellen in der sogenannten Spermiogenese zu beweglichen Spermien heran.</p>
<p>Cohens Team betrachtet die Meiose als natürlichen Kontrollpunkt, an dem eine vorübergehende Blockade die Produktion funktionsfähiger Samenzellen zuverlässig unterbindet. Warum ausgerechnet hier?</p>
<p>Ganz einfach: Greift man früher ein und schädigt die Spermatogonienstammzellen, droht dauerhafte Unfruchtbarkeit. "Wenn man diese abtötet, wird ein Mann nie wieder fruchtbar", <a href="https://news.cornell.edu/stories/2026/04/breakthrough-takes-big-step-toward-safe-reversible-male-contraception" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Cohen</a>.</p>
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<p>Greift man später ein, wenn Spermien bereits in der Spermiogenese stecken, könnten lebensfähige Samenzellen entwischen und trotz Behandlung eine Eizelle befruchten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der biologische Kontrollpunkt: Warum gerade die Meiose entscheidend ist</strong></h3>
<p>Der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist ein niedermolekularer Bromodomänen-Inhibitor, der den testisspezifischen Chromatin-Reader BRDT hemmt.</p>
<p>Ursprünglich wurde die Substanz als Forschungswerkzeug für die Krebs- und Entzündungsforschung entwickelt. Im Hoden eliminiert JQ1 Keimzellen während der Prophase I – einem frühen Stadium der Meiose – und verhindert die Genexpression, die für die spätere Spermienreifung nötig wäre.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4811443" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10301792"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waerme-Ionen-Hormone-Die-Zukunft-maennlicher-Verhuetung-10301792.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5760" height="3236" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/1/4/4/3/Zwischenablage-1-1619b8daf5b00939.jpeg" alt="junger Mann, der nachdenklich auf eine Pille guckt" style="aspect-ratio:5760 / 3236" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5760" height="3236" alt="junger Mann, der nachdenklich auf eine Pille guckt" style="aspect-ratio:5760 / 3236;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wärme, Ionen, Hormone: Die Zukunft männlicher Verhütung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>In der Studie erhielten männliche Mäuse drei Wochen lang JQ1. Danach produzierten die Tiere keine Spermien mehr, sämtliche molekularen Parameter der Meiose einschließlich des Chromosomenverhaltens waren gestört.</p>
<p>Sechs Wochen nach Absetzen des Wirkstoffs normalisierten sich die zytologischen Marker der Prophase I weitgehend, die Hodenarchitektur erholte sich, und die Spermienproduktion kehrte zurück.</p>
<p>Die Crossover-Parameter – also die Genauigkeit der Rekombinationsereignisse während der Meiose – brauchten länger und erreichten erst nach 30 Wochen vollständige Normalisierung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Generationen-Test: Sind die Nachkommen wirklich gesund?</strong></h3>
<p>Entscheidend für den Machbarkeitsnachweis ist die Frage der Reversibilität. Hier liefert die Studie belastbare Daten – zumindest für Mäuse.</p>
<p>Die behandelten Tiere waren nach der Erholungsphase allesamt fruchtbar. Auch ihre Nachkommen kamen gesund zur Welt und zeugten ihrerseits gesunde Junge.</p>
<p>"Unsere Studie zeigt, dass wir in den meisten Fällen eine normale Meiose und eine vollständige Spermienfunktion wiederherstellen können und – was noch wichtiger ist – dass die Nachkommen völlig normal sind", <a href="https://news.cornell.edu/stories/2026/04/breakthrough-takes-big-step-toward-safe-reversible-male-contraception" rel="external noopener" target="_blank">sagte Cohen</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4797788" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10275504"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Revolution-in-der-Verhuetung-Werden-Maenner-bald-die-Pille-nehmen-10275504.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3958" height="2224" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/9/7/7/8/8/shutterstock_1129184585-a60b3310cb41d9ac.jpeg" alt="Kondome und Blister mit Verhütungspille" style="aspect-ratio:3958 / 2224" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3958" height="2224" alt="Kondome und Blister mit Verhütungspille" style="aspect-ratio:3958 / 2224;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Revolution in der Verhütung: Werden Männer bald die Pille nehmen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Formulierung "völlig normal" bezieht sich dabei auf die im Studiendesign erfassten Parameter: reproduktive Funktion, Gesundheits- und Entwicklungsmarker der Nachkommen über zwei Generationen.</p>
<p>Subtile Langzeiteffekte jenseits der untersuchten Marker lassen sich auf Basis des aktuellen Studiendesigns nicht vollständig ausschließen. Ebenso betonen die Autoren selbst, dass umfassende Sicherheitsbewertungen für jeden künftigen Wirkstoffkandidaten notwendig sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Keine Hormone, kein Libidoverlust: Der entscheidende Vorteil</strong></h3>
<p>Ein zentraler Unterschied zu früheren Ansätzen: Der Cornell-Ansatz greift nicht in den männlichen Hormonhaushalt ein. Testosteron bleibt unangetastet, sekundäre Geschlechtsmerkmale wie Bartwuchs, Stimmlage und Muskelmasse werden nicht beeinflusst.</p>
<p>Genau das hatte die Entwicklung hormoneller Verhütungsmittel für Männer bisher gebremst. Analog zur Antibabypille der Frau zeigten hormonelle Ansätze auch bei Männern potenziell problematische Nebenwirkungen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080439" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290047"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Epigenetik-Wie-Vaeter-Lebenserfahrungen-an-Kinder-vererben-11290047.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/4/3/9/shutterstock_2634624385-fc15f2f6430de0e8.jpeg" alt="Spermien umgeben eine Eizelle auf blauem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Spermien umgeben eine Eizelle auf blauem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Epigenetik: Wie Väter Lebenserfahrungen an Kinder vererben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Wir waren wirklich motiviert, nach nicht-hormonellen Verhütungszielen im Hoden zu suchen – nach etwas, das die Spermienproduktion stoppt, ohne die männliche Libido und die sekundären Geschlechtsmerkmale zu beeinträchtigen", so Cohen weiter.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom Labor zum Pflaster: Wie nah ist die Pille für den Mann wirklich?</strong></h3>
<p>So vielversprechend die Ergebnisse sind: JQ1 wird nicht das Verhütungsmittel der Zukunft. Die neurologischen Nebenwirkungen der Substanz schließen eine Anwendung am Menschen aus.</p>
<p>Cohens Team nutzt JQ1 ausdrücklich als Proof-of-Principle-Werkzeug, um den biologischen Angriffspunkt zu validieren. Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst: Die Forscher haben nach eigenen Angaben drei neue Genziele identifiziert, deren Ausschaltung in Mäusen die Meiose vollständig unterbindet, während die Tiere ansonsten "sehr gesund" bleiben.</p>
<p>Ob sich diese Kandidaten pharmakologisch und reversibel adressieren lassen, muss die nächste Forschungsphase zeigen. Innerhalb von zwei Jahren – also bis etwa 2028 – will das Team ein Start-up gründen, um die Entwicklung voranzutreiben.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091809" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11312485"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Sozialstaat-braucht-Nachwuchs-die-Moderne-nicht-11312485.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/8/0/9/master_Kinder-71edf13f30394aa1.jpeg" alt="Kinder mit Vater im Boot" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Kinder mit Vater im Boot" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Sozialstaat braucht Nachwuchs – die Moderne nicht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Falls aus diesem Ansatz ein Produkt entsteht, könnte es laut Cohen als Injektion alle drei Monate oder als Pflaster verabreicht werden. Das ist allerdings eine Projektion – kein konkreter Entwicklungsplan.</p>
<p>Derweil ist ein <a href="https://www.sciencealert.com/reversible-male-contraceptive-halts-sperm-production-in-mice" rel="external noopener" target="_blank">anderer nicht-hormoneller Kandidat bereits weiter</a>: Das oral einzunehmende Präparat YCT-529, das den Eintritt in die Meiose über den Retinsäure-Signalweg hemmt, befindet sich in einer Phase-1b/2a-Studie am Menschen.</p>
<p>Es könnte schneller auf den Markt kommen. Die sechs Jahre dauernde Cornell-Studie zeigt indes eindrücklich, wie komplex die Grundlagenforschung in der Reproduktionsbiologie ist – und warum die Pipeline männlicher Verhütungsmittel der weiblichen Pille seit Jahrzehnten hinterherhinkt.</p>
Erstmals gelingt ein hormonfreier Spermien-Stopp im Tierversuch – vollständig reversibel. Warum die Pille für den Mann trotzdem noch Jahre entfernt ist.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie könnten verhüten – ohne Kondom, ohne Operation, ohne Hormone. Genau das verspricht ein neuer Forschungsansatz aus den USA. Doch bis zur Pille für den Mann ist es noch ein weiter Weg.</p>
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<p>Der Fall ist schnell erzählt: Ein Team der Cornell University hat an Mäusen gezeigt, dass sich die Spermienproduktion gezielt abschalten und später wieder hochfahren lässt – ohne dass Hormone, Libido oder die Gesundheit der Nachkommen beeinträchtigt werden. Der Haken: Der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist für den Menschen ungeeignet. Aber der Machbarkeitsnachweis könnte die Tür zu einer neuen Generation von Verhütungsmitteln öffnen.</p>
<p>Die am 7. April in den <a href="https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2517498123" rel="external noopener" target="_blank">Proceedings of the National Academy of Sciences</a> veröffentlichte Arbeit liefert damit einen Machbarkeitsnachweis für ein Konzept, das in der Reproduktionsmedizin seit Jahrzehnten als unerreicht gilt: ein sicheres, reversibles und nicht-hormonelles Verhütungsmittel für den Mann.</p>
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<p>Von der Gates-Stiftung finanziert, bleibt die Studie allerdings klar im Bereich der Grundlagenforschung. Denn der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist wegen neurologischer Nebenwirkungen für den klinischen Einsatz am Menschen ungeeignet.</p>
<p>Der Ansatz der Cornell-Forscher zielt auf einen ganz bestimmten Punkt in der Spermienentwicklung: die Meiose, also jene Zellteilung, bei der aus einer Zelle mit doppeltem Chromosomensatz vier haploide Keimzellen mit halbem Satz entstehen. Erst danach reifen diese Zellen in der sogenannten Spermiogenese zu beweglichen Spermien heran.</p>
<p>Cohens Team betrachtet die Meiose als natürlichen Kontrollpunkt, an dem eine vorübergehende Blockade die Produktion funktionsfähiger Samenzellen zuverlässig unterbindet. Warum ausgerechnet hier?</p>
<p>Ganz einfach: Greift man früher ein und schädigt die Spermatogonienstammzellen, droht dauerhafte Unfruchtbarkeit. "Wenn man diese abtötet, wird ein Mann nie wieder fruchtbar", <a href="https://news.cornell.edu/stories/2026/04/breakthrough-takes-big-step-toward-safe-reversible-male-contraception" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Cohen</a>.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Der biologische Kontrollpunkt: Warum gerade die Meiose entscheidend ist</strong></h3>
<p>Der eingesetzte Wirkstoff JQ1 ist ein niedermolekularer Bromodomänen-Inhibitor, der den testisspezifischen Chromatin-Reader BRDT hemmt.</p>
<p>Ursprünglich wurde die Substanz als Forschungswerkzeug für die Krebs- und Entzündungsforschung entwickelt. Im Hoden eliminiert JQ1 Keimzellen während der Prophase I – einem frühen Stadium der Meiose – und verhindert die Genexpression, die für die spätere Spermienreifung nötig wäre.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4811443" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10301792"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waerme-Ionen-Hormone-Die-Zukunft-maennlicher-Verhuetung-10301792.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5760" height="3236" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/1/4/4/3/Zwischenablage-1-1619b8daf5b00939.jpeg" alt="junger Mann, der nachdenklich auf eine Pille guckt" style="aspect-ratio:5760 / 3236" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5760" height="3236" alt="junger Mann, der nachdenklich auf eine Pille guckt" style="aspect-ratio:5760 / 3236;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wärme, Ionen, Hormone: Die Zukunft männlicher Verhütung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>In der Studie erhielten männliche Mäuse drei Wochen lang JQ1. Danach produzierten die Tiere keine Spermien mehr, sämtliche molekularen Parameter der Meiose einschließlich des Chromosomenverhaltens waren gestört.</p>
<p>Sechs Wochen nach Absetzen des Wirkstoffs normalisierten sich die zytologischen Marker der Prophase I weitgehend, die Hodenarchitektur erholte sich, und die Spermienproduktion kehrte zurück.</p>
<p>Die Crossover-Parameter – also die Genauigkeit der Rekombinationsereignisse während der Meiose – brauchten länger und erreichten erst nach 30 Wochen vollständige Normalisierung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Generationen-Test: Sind die Nachkommen wirklich gesund?</strong></h3>
<p>Entscheidend für den Machbarkeitsnachweis ist die Frage der Reversibilität. Hier liefert die Studie belastbare Daten – zumindest für Mäuse.</p>
<p>Die behandelten Tiere waren nach der Erholungsphase allesamt fruchtbar. Auch ihre Nachkommen kamen gesund zur Welt und zeugten ihrerseits gesunde Junge.</p>
<p>"Unsere Studie zeigt, dass wir in den meisten Fällen eine normale Meiose und eine vollständige Spermienfunktion wiederherstellen können und – was noch wichtiger ist – dass die Nachkommen völlig normal sind", <a href="https://news.cornell.edu/stories/2026/04/breakthrough-takes-big-step-toward-safe-reversible-male-contraception" rel="external noopener" target="_blank">sagte Cohen</a>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4797788" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10275504"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Revolution-in-der-Verhuetung-Werden-Maenner-bald-die-Pille-nehmen-10275504.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3958" height="2224" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/9/7/7/8/8/shutterstock_1129184585-a60b3310cb41d9ac.jpeg" alt="Kondome und Blister mit Verhütungspille" style="aspect-ratio:3958 / 2224" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3958" height="2224" alt="Kondome und Blister mit Verhütungspille" style="aspect-ratio:3958 / 2224;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Revolution in der Verhütung: Werden Männer bald die Pille nehmen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Formulierung "völlig normal" bezieht sich dabei auf die im Studiendesign erfassten Parameter: reproduktive Funktion, Gesundheits- und Entwicklungsmarker der Nachkommen über zwei Generationen.</p>
<p>Subtile Langzeiteffekte jenseits der untersuchten Marker lassen sich auf Basis des aktuellen Studiendesigns nicht vollständig ausschließen. Ebenso betonen die Autoren selbst, dass umfassende Sicherheitsbewertungen für jeden künftigen Wirkstoffkandidaten notwendig sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Keine Hormone, kein Libidoverlust: Der entscheidende Vorteil</strong></h3>
<p>Ein zentraler Unterschied zu früheren Ansätzen: Der Cornell-Ansatz greift nicht in den männlichen Hormonhaushalt ein. Testosteron bleibt unangetastet, sekundäre Geschlechtsmerkmale wie Bartwuchs, Stimmlage und Muskelmasse werden nicht beeinflusst.</p>
<p>Genau das hatte die Entwicklung hormoneller Verhütungsmittel für Männer bisher gebremst. Analog zur Antibabypille der Frau zeigten hormonelle Ansätze auch bei Männern potenziell problematische Nebenwirkungen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080439" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290047"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Epigenetik-Wie-Vaeter-Lebenserfahrungen-an-Kinder-vererben-11290047.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/4/3/9/shutterstock_2634624385-fc15f2f6430de0e8.jpeg" alt="Spermien umgeben eine Eizelle auf blauem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Spermien umgeben eine Eizelle auf blauem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Epigenetik: Wie Väter Lebenserfahrungen an Kinder vererben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Wir waren wirklich motiviert, nach nicht-hormonellen Verhütungszielen im Hoden zu suchen – nach etwas, das die Spermienproduktion stoppt, ohne die männliche Libido und die sekundären Geschlechtsmerkmale zu beeinträchtigen", so Cohen weiter.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom Labor zum Pflaster: Wie nah ist die Pille für den Mann wirklich?</strong></h3>
<p>So vielversprechend die Ergebnisse sind: JQ1 wird nicht das Verhütungsmittel der Zukunft. Die neurologischen Nebenwirkungen der Substanz schließen eine Anwendung am Menschen aus.</p>
<p>Cohens Team nutzt JQ1 ausdrücklich als Proof-of-Principle-Werkzeug, um den biologischen Angriffspunkt zu validieren. Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst: Die Forscher haben nach eigenen Angaben drei neue Genziele identifiziert, deren Ausschaltung in Mäusen die Meiose vollständig unterbindet, während die Tiere ansonsten "sehr gesund" bleiben.</p>
<p>Ob sich diese Kandidaten pharmakologisch und reversibel adressieren lassen, muss die nächste Forschungsphase zeigen. Innerhalb von zwei Jahren – also bis etwa 2028 – will das Team ein Start-up gründen, um die Entwicklung voranzutreiben.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091809" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11312485"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Sozialstaat-braucht-Nachwuchs-die-Moderne-nicht-11312485.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/8/0/9/master_Kinder-71edf13f30394aa1.jpeg" alt="Kinder mit Vater im Boot" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Kinder mit Vater im Boot" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Sozialstaat braucht Nachwuchs – die Moderne nicht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Falls aus diesem Ansatz ein Produkt entsteht, könnte es laut Cohen als Injektion alle drei Monate oder als Pflaster verabreicht werden. Das ist allerdings eine Projektion – kein konkreter Entwicklungsplan.</p>
<p>Derweil ist ein <a href="https://www.sciencealert.com/reversible-male-contraceptive-halts-sperm-production-in-mice" rel="external noopener" target="_blank">anderer nicht-hormoneller Kandidat bereits weiter</a>: Das oral einzunehmende Präparat YCT-529, das den Eintritt in die Meiose über den Retinsäure-Signalweg hemmt, befindet sich in einer Phase-1b/2a-Studie am Menschen.</p>
<p>Es könnte schneller auf den Markt kommen. Die sechs Jahre dauernde Cornell-Studie zeigt indes eindrücklich, wie komplex die Grundlagenforschung in der Reproduktionsbiologie ist – und warum die Pipeline männlicher Verhütungsmittel der weiblichen Pille seit Jahrzehnten hinterherhinkt.</p>
2026-08-14T06:49:00.000Zurn:bid:51455502026-08-14T06:00:00.000Z Die Koalition will den Acht-Stunden-Tag kippen. Neue Studien zeigen: Längere Arbeitszeiten machen krank und schaden der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</p>
<p>Der Koalitionsvertrag sieht ein neues Arbeitszeitgesetz vor: Der Acht-Stunden-Tag soll fallen, stattdessen soll künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit gelten. Bundeskanzler Friedrich Merz <a href="https://www.deutschlandfunk.de/arbeitszeit-debatte-merz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">macht sich für längere Arbeitszeiten stark</a> – und ignoriert dabei, dass Arbeitszeitrecht immer auch Arbeitsschutz ist.</p>
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<p>Das Bundesarbeitsgericht hatte bereits 2022 entschieden, dass Unternehmen die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten lückenlos <a href="https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Arbeitnehmerrechte/Regelungen-zur-Arbeitszeit/Fragen-und-Antworten/faq-arbeitszeiterfassung.html" rel="external noopener" target="_blank">erfassen müssen</a>, um die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes einzuhalten.</p>
<p>Aktuelle Studien zeigen nun, wie riskant längere Arbeitstage tatsächlich sind.</p>
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<h3 class="subheading">Ab neun Stunden steigt das Risiko</h3>
<p>Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hat die Folgen langer täglicher Arbeitszeiten <a href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2026/2026-06-29-Lange-taegliche-Arbeitszeiten" rel="external noopener" target="_blank">untersucht</a>. Ursache sind demnach oft nicht individuelle Entscheidungen, sondern strukturelle Probleme – allen voran eine mangelhafte Personalplanung, wenn Unternehmen zu wenige Beschäftigte einsetzen.</p>
<p>Die gesundheitlichen Folgen sind laut der aktuellen BAUA-Metastudie erheblich: Ab neun Arbeitsstunden steigt das Risiko für Fehler und Sicherheitsvorfälle, ab zehn Stunden für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer regelmäßig zwölf Stunden und mehr arbeitet, riskiert zusätzlich chronische Erschöpfung, Burnout und Typ-2-Diabetes.</p>
<h3 class="subheading">Abends nochmal an den Schreibtisch: Das WSI-Problem "Doppelschicht"</h3>
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<p>Schon heute scheiden viele Beschäftigte aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Laut DGB-Index Gute Arbeit trauen sich 40 Prozent der Beschäftigten nicht zu, unter den aktuellen Bedingungen bis zur Rente durchzuhalten – bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 48 Stunden sind es sogar 47 Prozent. Für die <a href="https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-viele-halten-nicht-durch-77953.htm" rel="external noopener" target="_blank">Studie</a> wurden zwischen 2022 und 2026 knapp 28.000 Personen befragt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4933443" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10637732"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Herbst-der-Reformen-Die-Abschaffung-des-8-Stunden-Tages-steht-bevor-10637732.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/3/4/4/3/schwa2-ae041881b1b222f5.jpeg" alt="Hand mit Schraubenschlüssel an Uhr gekettet" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hand mit Schraubenschlüssel an Uhr gekettet" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Herbst der Reformen": Die Abschaffung des 8-Stunden-Tages steht bevor</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4865697" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10424815"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitszeit-Debatte-Von-Work-Life-Balance-zu-Work-Work-Balance-10424815.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1920" height="1079" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/5/6/9/7/working-flow-merz-01-2c31fbcc511db4e8.jpeg" alt=" Friedrich Merz mit zwei Sanduhren. In einer zefließt ein Arbeiter" style="aspect-ratio:1920 / 1079" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1920" height="1079" alt=" Friedrich Merz mit zwei Sanduhren. In einer zefließt ein Arbeiter" style="aspect-ratio:1920 / 1079;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitszeit-Debatte: Von Work-Life-Balance zu Work-Work-Balance</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie riskant flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis sind, zeigt eine Untersuchung des WSI-Instituts der Hans-Böckler-Stiftung zu sogenannten fragmentierten Arbeitszeiten: Der Arbeitstag beginnt dabei zweimal – nach einer längeren Unterbrechung, etwa der Kinderbetreuung, setzen sich Beschäftigte abends erneut an die Arbeit. Befürworter der geplanten Gesetzesänderung feiern genau das als familienfreundliche Flexibilität.</p>
<p>Die Praxis zeigt jedoch das Gegenteil: WSI-Forscherin Yvonne Lott hat nachgewiesen, dass <a href="https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-fragmentierte-arbeitszeiten-schaden-77710.htm" rel="external noopener" target="_blank">fragmentierte Arbeitszeiten</a> mit mehr Überstunden und höherem Stress einhergehen – durch den ständigen Wechsel zwischen Job, Familie und Pflegeaufgaben.</p>
<p>Betroffene arbeiten oft mehr, als sie wollen. Von Vereinbarkeit könne keine Rede sein, so Lott: Auf Dauer schade das Modell Gesundheit, Wohlbefinden und Bindung ans Unternehmen – mit der Folge, dass Fehlzeiten steigen und Personalmangel sich verschärft.</p>
<p>Die Daten zeigen: Mehr Flexibilität durch längere, aufgesplittete Arbeitstage verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht, sondern erhöht die Belastung. Lott <a href="https://www.wsi.de/de/faust-detail.htm?produkt=HBS-009427" rel="external noopener" target="_blank">fordert stattdessen</a>, die Erreichbarkeit am Abend zu begrenzen und für echte Entlastung zu sorgen – etwa durch den Ausbau der Kinderbetreuung.</p>
<h3 class="subheading">Jede zweite Person wünscht sich kürzere Arbeitszeiten</h3>
<p>Auch eine DGB-Umfrage vom Mai bestätigt das Bild: Jede zweite berufstätige Person wünscht sich kürzere Arbeitszeiten, bei Männern mit Kind sind es sogar 63 Prozent, wie das Umfragezentrum Bonn (uzbonn) ermittelte. Nach der Erschöpfung am Feierabend gefragt, gaben 29 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen an, sich "oft" oder "sehr oft" leer und ausgebrannt zu fühlen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4984278" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11091454"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitszeitgesetz-Regierung-ignoriert-Wuensche-der-Beschaeftigten-11091454.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/4/2/7/8/sonntags_papi_mir_Zeichenfla__che_1-ca36f726ee187c67.png" alt="Mann im Büro, der bei seiner Familie fehlt" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann im Büro, der bei seiner Familie fehlt" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitszeitgesetz: Regierung ignoriert Wünsche der Beschäftigten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080525" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290213"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/73-5-Stunden-Woche-Das-droht-mit-dem-neuen-Arbeitszeitgesetz-11290213.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/5/2/5/az-01-64b86878da4a99a6.gif" alt="Für jeden Wochentag ein 24h-Ziffernblatt mit einem Logo für Arbeit und einem rotem 12,25h Segment, ausser am Sonntag" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Für jeden Wochentag ein 24h-Ziffernblatt mit einem Logo für Arbeit und einem rotem 12,25h Segment, ausser am Sonntag" style="aspect-ratio:1280 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11213619"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laenger-arbeiten-weniger-Pausen-Folgen-eines-neuen-Arbeitszeitgesetzes-11213619.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/6/6/9/3/pfleger_Kopie-01-e6aac3c287e163f6.gif" alt="Müder Pfleger vor Bett und müder Busfahrer im Bus" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Arbeitszeitgesetzes?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Arbeitszeitdebatte gehe an der Lebensrealität von Familien vorbei, <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200038.debatte-um-arbeitszeiten-viele-arbeiten-zu-viel.html" rel="external noopener" target="_blank">kritisiert</a> DGB-Vizechefin Elke Hannack: Längere Arbeitszeiten würden nicht das Wachstum ankurbeln, sondern vor allem Krankenstände und Unfallzahlen steigen lassen.</p>
<p>Auch die Gewerkschaften ver.di positionieren sich klar gegen die Pläne der Koalition. Mit der Kampagne "Mit Macht für die 8" wollen sie den Acht-Stunden-Tag verteidigen.</p>
<p>Der Grund: Nur die Hälfte der Beschäftigten ist tarifvertraglich abgesichert – für die übrigen sei das Arbeitszeitgesetz oft der einzige Schutz vor Willkür, so ver.di-Chef Frank Werneke. Seine Botschaft an die Koalition ist eindeutig: Am bestehenden Arbeitszeitgesetz werde nicht gerüttelt.</p>
Die Koalition will den Acht-Stunden-Tag kippen. Neue Studien zeigen: Längere Arbeitszeiten machen krank und schaden der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</p>
<p>Der Koalitionsvertrag sieht ein neues Arbeitszeitgesetz vor: Der Acht-Stunden-Tag soll fallen, stattdessen soll künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit gelten. Bundeskanzler Friedrich Merz <a href="https://www.deutschlandfunk.de/arbeitszeit-debatte-merz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">macht sich für längere Arbeitszeiten stark</a> – und ignoriert dabei, dass Arbeitszeitrecht immer auch Arbeitsschutz ist.</p>
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<p>Das Bundesarbeitsgericht hatte bereits 2022 entschieden, dass Unternehmen die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten lückenlos <a href="https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Arbeitnehmerrechte/Regelungen-zur-Arbeitszeit/Fragen-und-Antworten/faq-arbeitszeiterfassung.html" rel="external noopener" target="_blank">erfassen müssen</a>, um die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes einzuhalten.</p>
<p>Aktuelle Studien zeigen nun, wie riskant längere Arbeitstage tatsächlich sind.</p>
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<h3 class="subheading">Ab neun Stunden steigt das Risiko</h3>
<p>Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hat die Folgen langer täglicher Arbeitszeiten <a href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2026/2026-06-29-Lange-taegliche-Arbeitszeiten" rel="external noopener" target="_blank">untersucht</a>. Ursache sind demnach oft nicht individuelle Entscheidungen, sondern strukturelle Probleme – allen voran eine mangelhafte Personalplanung, wenn Unternehmen zu wenige Beschäftigte einsetzen.</p>
<p>Die gesundheitlichen Folgen sind laut der aktuellen BAUA-Metastudie erheblich: Ab neun Arbeitsstunden steigt das Risiko für Fehler und Sicherheitsvorfälle, ab zehn Stunden für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer regelmäßig zwölf Stunden und mehr arbeitet, riskiert zusätzlich chronische Erschöpfung, Burnout und Typ-2-Diabetes.</p>
<h3 class="subheading">Abends nochmal an den Schreibtisch: Das WSI-Problem "Doppelschicht"</h3>
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<p>Schon heute scheiden viele Beschäftigte aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Laut DGB-Index Gute Arbeit trauen sich 40 Prozent der Beschäftigten nicht zu, unter den aktuellen Bedingungen bis zur Rente durchzuhalten – bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 48 Stunden sind es sogar 47 Prozent. Für die <a href="https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-viele-halten-nicht-durch-77953.htm" rel="external noopener" target="_blank">Studie</a> wurden zwischen 2022 und 2026 knapp 28.000 Personen befragt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4933443" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10637732"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Herbst-der-Reformen-Die-Abschaffung-des-8-Stunden-Tages-steht-bevor-10637732.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/3/4/4/3/schwa2-ae041881b1b222f5.jpeg" alt="Hand mit Schraubenschlüssel an Uhr gekettet" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hand mit Schraubenschlüssel an Uhr gekettet" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Herbst der Reformen": Die Abschaffung des 8-Stunden-Tages steht bevor</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4865697" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10424815"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitszeit-Debatte-Von-Work-Life-Balance-zu-Work-Work-Balance-10424815.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1920" height="1079" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/5/6/9/7/working-flow-merz-01-2c31fbcc511db4e8.jpeg" alt=" Friedrich Merz mit zwei Sanduhren. In einer zefließt ein Arbeiter" style="aspect-ratio:1920 / 1079" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1920" height="1079" alt=" Friedrich Merz mit zwei Sanduhren. In einer zefließt ein Arbeiter" style="aspect-ratio:1920 / 1079;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitszeit-Debatte: Von Work-Life-Balance zu Work-Work-Balance</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Jede zweite Person wünscht sich kürzere Arbeitszeiten</h3>
<p>Auch eine DGB-Umfrage vom Mai bestätigt das Bild: Jede zweite berufstätige Person wünscht sich kürzere Arbeitszeiten, bei Männern mit Kind sind es sogar 63 Prozent, wie das Umfragezentrum Bonn (uzbonn) ermittelte. Nach der Erschöpfung am Feierabend gefragt, gaben 29 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen an, sich "oft" oder "sehr oft" leer und ausgebrannt zu fühlen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4984278" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11091454"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitszeitgesetz-Regierung-ignoriert-Wuensche-der-Beschaeftigten-11091454.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/4/2/7/8/sonntags_papi_mir_Zeichenfla__che_1-ca36f726ee187c67.png" alt="Mann im Büro, der bei seiner 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data-upscore-title="true">Arbeitszeitgesetz: Regierung ignoriert Wünsche der Beschäftigten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080525" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290213"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/73-5-Stunden-Woche-Das-droht-mit-dem-neuen-Arbeitszeitgesetz-11290213.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/5/2/5/az-01-64b86878da4a99a6.gif" alt="Für jeden Wochentag ein 24h-Ziffernblatt mit einem Logo für Arbeit und einem rotem 12,25h Segment, ausser am Sonntag" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Für jeden Wochentag ein 24h-Ziffernblatt mit einem Logo für Arbeit und einem rotem 12,25h Segment, ausser am Sonntag" style="aspect-ratio:1280 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11213619"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laenger-arbeiten-weniger-Pausen-Folgen-eines-neuen-Arbeitszeitgesetzes-11213619.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/6/6/9/3/pfleger_Kopie-01-e6aac3c287e163f6.gif" alt="Müder Pfleger vor Bett und müder Busfahrer im Bus" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Arbeitszeitgesetzes?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Arbeitszeitdebatte gehe an der Lebensrealität von Familien vorbei, <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200038.debatte-um-arbeitszeiten-viele-arbeiten-zu-viel.html" rel="external noopener" target="_blank">kritisiert</a> DGB-Vizechefin Elke Hannack: Längere Arbeitszeiten würden nicht das Wachstum ankurbeln, sondern vor allem Krankenstände und Unfallzahlen steigen lassen.</p>
<p>Auch die Gewerkschaften ver.di positionieren sich klar gegen die Pläne der Koalition. Mit der Kampagne "Mit Macht für die 8" wollen sie den Acht-Stunden-Tag verteidigen.</p>
<p>Der Grund: Nur die Hälfte der Beschäftigten ist tarifvertraglich abgesichert – für die übrigen sei das Arbeitszeitgesetz oft der einzige Schutz vor Willkür, so ver.di-Chef Frank Werneke. Seine Botschaft an die Koalition ist eindeutig: Am bestehenden Arbeitszeitgesetz werde nicht gerüttelt.</p>
2026-08-14T06:00:00.000Zurn:bid:51462412026-08-14T04:00:00.000ZRussland blockiert Odessas Häfen. Ohne Seehandel bricht die Agrarwirtschaft ein – mit langfristigen Folgen für Wiederaufbau und Bevölkerung. Ein Gastbeitag.</p>
<p>In der Ukraine hat sich im Laufe weniger Wochen eine düstere neue Realität herausgebildet.</p>
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<p>Russland hat demonstriert, dass eine vollständige Eroberung und Besetzung der ukrainischen Schwarzmeerküste nicht erforderlich ist, um das Land faktisch zu einem Binnenstaat zu machen. Es reicht, wenn Russland der Ukraine den Zugang zu ihrem äußerst wichtigen Hafenkomplex von Odessa verwehrt – und genau das gelingt durch Luft- und Raketenangriffe auf Hafenanlagen und sich nähernde Schiffe recht effektiv.</p>
<p>Diese Realität dürfte im laufenden Krieg zwar keinen entscheidenden K.-o.-Schlag bedeuten. Sie wird jedoch wahrscheinlich tiefgreifende Auswirkungen auf die ohnehin düsteren Nachkriegsaussichten der Ukraine und damit auch auf die Konturen einer neuen europäischen Sicherheitsordnung nach dem Ende des gegenwärtigen Konflikts haben.</p>
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<h3 class="subheading">Odessa unter Druck</h3>
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<a-img alt="George Beebe" height="142" src="/imgs/18/5/1/4/6/2/4/1/GeorgeBeebe-8db82972c623beed.jpeg" style="aspect-ratio: 142 / 142;" width="142">
<img alt="George Beebe" height="142" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 142 / 142; object-fit: cover;" width="142">
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor George Beebe</div>
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(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/gbeebe/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Noch vor wenigen Monaten führte Russland nur wenige Militäroperationen gegen Odessa durch. Zu Beginn des Krieges hatten Angriffe Russlands und der Ukraine auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer gedroht, die für die Weltmärkte lebenswichtigen Agrarexporte abzuwürgen.</p>
<p>Unter dem Druck Indiens und anderer wichtiger Partner im Globalen Süden stimmte Moskau dem sogenannten "Getreideabkommen" mit der Ukraine zu, das von der Türkei und den Vereinten Nationen vermittelt worden war und ungehinderte kommerzielle Exporte aus der Region ermöglichen sollte.</p>
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<p>In den rund vier Jahren danach blieb das Hafensystem von Odessa für ukrainische Im- und Exporte geöffnet und wickelte etwa 90 Prozent des ukrainischen Agrarhandels ab. Russische Hardliner ärgerten sich über die Weigerung von Präsident Wladimir Putin, den lebenswichtigen, aber verwundbaren ukrainischen Hafen anzugreifen. Sie murrten, Putin scheine mehr daran interessiert zu sein, Zerwürfnisse mit Staaten des Globalen Südens zu vermeiden, als die Ukraine zu besiegen.</p>
<p>Mehrere Faktoren haben gemeinsam dazu geführt, dass sich dieses Bild geändert hat. Einerseits scheiterte die westliche Kampagne, Russland zu einem Paria-Staat zu machen – eine Idee der Regierung unter Joe Biden, die die Bedeutung des Globalen Südens für Moskau als Mittel zur Vermeidung internationaler Isolation noch verstärkte.</p>
<p>Ein weiterer Faktor war die Erschöpfung der ukrainischen Bestände an Abfangflugkörpern für die Luftverteidigung. Dadurch ist Odessa weitgehend schutzlos gegen russische ballistische Raketen, während mit Bomben bestückte Flugzeuge näher am Hafenkomplex operieren können. Dies erhöht die Präzision und Zerstörungskraft russischer Luftangriffe.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140260" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404506"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Krise-Wie-die-Ukraine-mit-der-FP-7-x-eigene-Raketen-baut-11404506.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/2/6/0/Master_Lars_Lange-6d0a1dddd2f2d96f.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="true"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot-Krise: Wie die Ukraine mit der FP-7.x eigene Raketen baut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114033" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359196"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wirtschaft-in-der-Ukraine-Warum-deutsche-Betriebe-jetzt-investieren-11359196.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3548" height="1994" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/0/3/3/UkraineEuropa-d99571b87274360d.jpeg" alt="Die Flaggen der EU und der Ukraine" style="aspect-ratio:3548 / 1994" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3548" height="1994" alt="Die Flaggen der EU und der Ukraine" style="aspect-ratio:3548 / 1994;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wirtschaft in der Ukraine: Warum deutsche Betriebe jetzt investieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der vielleicht wichtigste Faktor war ironischerweise die von der Ukraine Ende Juni angekündigte eigene "40-tägige Einflusskampagne", zu der Drohnenangriffe mittlerer und großer Reichweite auf die Energieinfrastruktur in Russland sowie auf Handelsschiffe im Asowschen Meer gehörten.</p>
<p>Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Kampagne ziele darauf ab, "den Aggressorstaat zu beeinflussen, um ihn zur Beendigung des Krieges zu zwingen". Präsident Trump beschrieb sie unverblümter als eine "Eskalation, von der wir hoffen, dass sie zum Frieden führen wird".</p>
<p>In der Praxis ermöglichte diese Eskalation es Russland jedoch, Kritik aus dem Globalen Süden wegen Verstößen gegen die Bedingungen des Getreideabkommens mit dem Argument abzuwehren, die Ukraine habe den jüngsten Zyklus von Angriffen auf Schiffe und Häfen begonnen.</p>
<p>Die kurzfristigen Auswirkungen sind auf beunruhigende Weise deutlich. Seit dem 22. Juli hat das russische Militär den ukrainischen Hafenkomplex in und um Odessa faktisch für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt. Der Verlust der verbliebenen Tiefwasserhäfen hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die ukrainischen Agrarexporte, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden.</p>
<p>Vertreter des Landes warnen, diese könnten in den kommenden Monaten um 50 Prozent einbrechen, da alternative Transportwege über Straßen, Schienen und Flüsse wesentlich geringere Kapazitäten haben und deutlich teurer sind.</p>
<h3 class="subheading">Langfristige Folgen</h3>
<p>Der Schaden für die ukrainische Wirtschaft dürfte kurzfristig beherrschbar bleiben, solange Europa seine Hilfsleistungen erhöht. Die Auswirkungen der Schließung Odessas auf die Nachkriegsaussichten der Ukraine könnten sich jedoch als weitaus tiefgreifender erweisen.</p>
<p>Sowohl in Washington als auch in Europa geht man seit Langem davon aus, dass die wichtigste Alternative zu einer Kompromisslösung im russisch-ukrainischen Krieg darin besteht, die Ukraine in ein "<a href="https://www.politico.eu/article/steel-porcupine-ukraine-volodymyr-zelenskyy-plans-defend-itself-after-war/" rel="external noopener" target="_blank">Stachelschwein aus Stahl</a>" zu verwandeln. Dieses Konzept sieht eine schwer bewaffnete und befestigte Ukraine vor. Sie soll als Bollwerk gegen weitere russische Aggressionen dienen und es ermöglichen, den heißen Krieg in einen stabilen, eingefrorenen Konflikt zu überführen.</p>
<p>Die Befürworter dieser Vision lehnen mögliche "<a href="https://meduza.io/en/feature/2026/07/03/how-the-trump-putin-summit-in-alaska-spawned-the-kremlin-s-myth-of-the-spirit-of-anchorage-and-why-it-collapsed" rel="external noopener" target="_blank">Land-für-Frieden</a>"-Abkommen mit Moskau ab und widersetzen sich jeglichen quantitativen oder qualitativen Beschränkungen des ukrainischen Militärs. Dies sind jedoch Punkte, die nach Angaben russischer Vertreter für jedes Friedensabkommen unerlässlich sind.</p>
<p>Sie argumentieren, dass solche Zugeständnisse "russische Aggression belohnen" würden und die Entwicklung der Ukraine zu einer <a href="https://www.jpost.com/international/article-703335" rel="external noopener" target="_blank">osteuropäischen Variante Israels</a> verhindern würden. Dabei handelt es sich um einen "<a href="https://www.state.gov/major-non-nato-ally-status/" rel="external noopener" target="_blank">wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten</a>", der in regionalen Angelegenheiten weit über sein eigentliches Gewicht hinaus Einfluss ausübt und einen Eckpfeiler umfassenderer europäischer Verteidigungspläne bildet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/8/4/1/Friedensdividende-F-2-01-31b92b18bdeff7a1.gif" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wenn Russland der Ukraine jedoch durch Luft- und Raketenangriffe die Nutzung ihrer Hafenanlagen verwehren kann, kann es auch den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Wiederbelebung des Landes nach dem Krieg verhindern.</p>
<p>So wie Handelsschiffe das Risiko russischer Angriffe nicht auf sich nehmen werden, um Odessa anzulaufen, werden auch Bauunternehmen kaum russische Luftangriffe riskieren, um Brücken, Straßen, Fabriken, Häfen und andere lebenswichtige Infrastruktur zu errichten oder zu reparieren. Ebenso wenig werden Investoren Hunderte Milliarden Dollar riskieren, wenn russische Raketen und Bomben jedes ukrainische Wiederaufbauprojekt innerhalb weniger Stunden zerstören können.</p>
<h3 class="subheading">Die demographische Komponente</h3>
<p>Ohne einen groß angelegten wirtschaftlichen Wiederaufbau, die damit verbundenen Arbeitsplätze und Stabilität werden nur wenige der Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind – die meisten nach Europa, viele aber auch nach Russland – zurückkehren. Ohne eine massenhafte Rückkehr der Bevölkerung dürfte die Ukraine in eine demografische Todesspirale geraten.</p>
<p>Laut ukrainischer Regierungsvertreter ist die Bevölkerung, die beim Zerfall der Sowjetunion noch fast 52 Millionen Menschen betrug, inzwischen auf 22 bis 25 Millionen gesunken, von denen nahezu die Hälfte Rentner sind.</p>
<p><a href="https://population-europe.eu/research/books-and-reports/war-and-future-ukraines-population" rel="external noopener" target="_blank">Schätzungen</a> zufolge könnte die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter – das Rückgrat sowohl der zivilen Wirtschaft als auch des Militärs – bis 2040 um ein weiteres Drittel schrumpfen. Die Zahl der Kinder, die die Zukunft des Landes verkörpern, könnte auf die Hälfte des Vorkriegsniveaus sinken.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4698929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9999734"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Experte-Ukraine-verliert-25-Prozent-ihrer-Bevoelkerung-9999734.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4025" height="2262" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/8/9/2/9/shutterstock_2254447331-5270bbdbdafb1de1.jpeg" style="aspect-ratio:4025 / 2262" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4025" height="2262" style="aspect-ratio:4025 / 2262;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Experte: Ukraine verliert 25 Prozent ihrer Bevölkerung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4990433" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11103518"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Wer-soll-das-Land-nach-dem-Krieg-wieder-aufbauen-11103518.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6477" height="3639" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/0/4/3/3/shutterstock_2541069319-3b75296a70d26dac.jpeg" alt="Bauboom in der Westukraine. Ein Baukran silhouettierte gegen den warmen Schein eines frühen Morgenhimmels." style="aspect-ratio:6477 / 3639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6477" height="3639" alt="Bauboom in der Westukraine. Ein Baukran silhouettierte gegen den warmen Schein eines frühen Morgenhimmels." style="aspect-ratio:6477 / 3639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine: Wer soll das Land nach dem Krieg wieder aufbauen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dies wirft eine naheliegende, aber kaum diskutierte Frage auf: Wie kann eine alternde und schrumpfende ukrainische Bevölkerung ohne starke wirtschaftliche Basis als "<a href="https://jstribune.com/rise-of-the-new-spartas/" rel="external noopener" target="_blank">neues Sparta</a>" fungieren und einem atomar bewaffneten Russland, das siebenmal so groß ist, entgegentreten?</p>
<p>Die Schließung Odessas sollte den westlichen Staats- und Regierungschefs zwei wesentliche Punkte vor Augen führen. Erstens können weder die Ukraine noch der Westen die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen.</p>
<p>Zweitens wird Russland starke Gründe haben, diese Angriffe fortzusetzen – selbst nachdem es die groß angelegten Bodenoperationen irgendwann eingestellt hat –, falls der Kreml befürchtet, der Westen könnte die Ukraine in einen sicheren Rückzugsraum für Aktivitäten verwandeln, die Russlands Sicherheit bedrohen.</p>
<p>Die Alternative zu einer unbequemen Kompromisslösung wird daher kein "ukrainisches Stachelschwein aus Stahl" sein. Es wird ein schwacher und dysfunktionaler Rumpfstaat sein, der den Ukrainern kaum hilft und die umfassendere Sicherheit Europas untergräbt.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>George Beebe</strong> war mehr als zwei Jahrzehnte in der US-Regierung als Geheimdienstanalyst, Diplomat und Politikberater tätig, u. a. als Direktor für Russlandanalysen der CIA und als Berater für Russlandangelegenheiten von Ex-Vizepräsident Cheney. Er ist Autor von "The Russia Trap: How Our Shadow War with Russia Could Spiral into Nuclear Catastrophe" (2019).</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/odessa-ports-ukraine-russia/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch</p>
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Russland blockiert Odessas Häfen. Ohne Seehandel bricht die Agrarwirtschaft ein – mit langfristigen Folgen für Wiederaufbau und Bevölkerung. Ein Gastbeitag.</p>
<p>In der Ukraine hat sich im Laufe weniger Wochen eine düstere neue Realität herausgebildet.</p>
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<p>Russland hat demonstriert, dass eine vollständige Eroberung und Besetzung der ukrainischen Schwarzmeerküste nicht erforderlich ist, um das Land faktisch zu einem Binnenstaat zu machen. Es reicht, wenn Russland der Ukraine den Zugang zu ihrem äußerst wichtigen Hafenkomplex von Odessa verwehrt – und genau das gelingt durch Luft- und Raketenangriffe auf Hafenanlagen und sich nähernde Schiffe recht effektiv.</p>
<p>Diese Realität dürfte im laufenden Krieg zwar keinen entscheidenden K.-o.-Schlag bedeuten. Sie wird jedoch wahrscheinlich tiefgreifende Auswirkungen auf die ohnehin düsteren Nachkriegsaussichten der Ukraine und damit auch auf die Konturen einer neuen europäischen Sicherheitsordnung nach dem Ende des gegenwärtigen Konflikts haben.</p>
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<h3 class="subheading">Odessa unter Druck</h3>
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<a-img alt="George Beebe" height="142" src="/imgs/18/5/1/4/6/2/4/1/GeorgeBeebe-8db82972c623beed.jpeg" style="aspect-ratio: 142 / 142;" width="142">
<img alt="George Beebe" height="142" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 142 / 142; object-fit: cover;" width="142">
</a-img>
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor George Beebe</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/gbeebe/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Noch vor wenigen Monaten führte Russland nur wenige Militäroperationen gegen Odessa durch. Zu Beginn des Krieges hatten Angriffe Russlands und der Ukraine auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer gedroht, die für die Weltmärkte lebenswichtigen Agrarexporte abzuwürgen.</p>
<p>Unter dem Druck Indiens und anderer wichtiger Partner im Globalen Süden stimmte Moskau dem sogenannten "Getreideabkommen" mit der Ukraine zu, das von der Türkei und den Vereinten Nationen vermittelt worden war und ungehinderte kommerzielle Exporte aus der Region ermöglichen sollte.</p>
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<p>In den rund vier Jahren danach blieb das Hafensystem von Odessa für ukrainische Im- und Exporte geöffnet und wickelte etwa 90 Prozent des ukrainischen Agrarhandels ab. Russische Hardliner ärgerten sich über die Weigerung von Präsident Wladimir Putin, den lebenswichtigen, aber verwundbaren ukrainischen Hafen anzugreifen. Sie murrten, Putin scheine mehr daran interessiert zu sein, Zerwürfnisse mit Staaten des Globalen Südens zu vermeiden, als die Ukraine zu besiegen.</p>
<p>Mehrere Faktoren haben gemeinsam dazu geführt, dass sich dieses Bild geändert hat. Einerseits scheiterte die westliche Kampagne, Russland zu einem Paria-Staat zu machen – eine Idee der Regierung unter Joe Biden, die die Bedeutung des Globalen Südens für Moskau als Mittel zur Vermeidung internationaler Isolation noch verstärkte.</p>
<p>Ein weiterer Faktor war die Erschöpfung der ukrainischen Bestände an Abfangflugkörpern für die Luftverteidigung. Dadurch ist Odessa weitgehend schutzlos gegen russische ballistische Raketen, während mit Bomben bestückte Flugzeuge näher am Hafenkomplex operieren können. Dies erhöht die Präzision und Zerstörungskraft russischer Luftangriffe.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140260" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404506"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Krise-Wie-die-Ukraine-mit-der-FP-7-x-eigene-Raketen-baut-11404506.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/2/6/0/Master_Lars_Lange-6d0a1dddd2f2d96f.jpeg" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="true"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik zeigt plakativ-zeichnerisch eine Rakete auf einer Patriot-ähnlichen Abschussrampe, die losgefeuert wird" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot-Krise: Wie die Ukraine mit der FP-7.x eigene Raketen baut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114033" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359196"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wirtschaft-in-der-Ukraine-Warum-deutsche-Betriebe-jetzt-investieren-11359196.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3548" height="1994" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/0/3/3/UkraineEuropa-d99571b87274360d.jpeg" alt="Die Flaggen der EU und der Ukraine" style="aspect-ratio:3548 / 1994" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3548" height="1994" alt="Die Flaggen der EU und der Ukraine" style="aspect-ratio:3548 / 1994;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wirtschaft in der Ukraine: Warum deutsche Betriebe jetzt investieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der vielleicht wichtigste Faktor war ironischerweise die von der Ukraine Ende Juni angekündigte eigene "40-tägige Einflusskampagne", zu der Drohnenangriffe mittlerer und großer Reichweite auf die Energieinfrastruktur in Russland sowie auf Handelsschiffe im Asowschen Meer gehörten.</p>
<p>Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Kampagne ziele darauf ab, "den Aggressorstaat zu beeinflussen, um ihn zur Beendigung des Krieges zu zwingen". Präsident Trump beschrieb sie unverblümter als eine "Eskalation, von der wir hoffen, dass sie zum Frieden führen wird".</p>
<p>In der Praxis ermöglichte diese Eskalation es Russland jedoch, Kritik aus dem Globalen Süden wegen Verstößen gegen die Bedingungen des Getreideabkommens mit dem Argument abzuwehren, die Ukraine habe den jüngsten Zyklus von Angriffen auf Schiffe und Häfen begonnen.</p>
<p>Die kurzfristigen Auswirkungen sind auf beunruhigende Weise deutlich. Seit dem 22. Juli hat das russische Militär den ukrainischen Hafenkomplex in und um Odessa faktisch für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt. Der Verlust der verbliebenen Tiefwasserhäfen hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die ukrainischen Agrarexporte, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden.</p>
<p>Vertreter des Landes warnen, diese könnten in den kommenden Monaten um 50 Prozent einbrechen, da alternative Transportwege über Straßen, Schienen und Flüsse wesentlich geringere Kapazitäten haben und deutlich teurer sind.</p>
<h3 class="subheading">Langfristige Folgen</h3>
<p>Der Schaden für die ukrainische Wirtschaft dürfte kurzfristig beherrschbar bleiben, solange Europa seine Hilfsleistungen erhöht. Die Auswirkungen der Schließung Odessas auf die Nachkriegsaussichten der Ukraine könnten sich jedoch als weitaus tiefgreifender erweisen.</p>
<p>Sowohl in Washington als auch in Europa geht man seit Langem davon aus, dass die wichtigste Alternative zu einer Kompromisslösung im russisch-ukrainischen Krieg darin besteht, die Ukraine in ein "<a href="https://www.politico.eu/article/steel-porcupine-ukraine-volodymyr-zelenskyy-plans-defend-itself-after-war/" rel="external noopener" target="_blank">Stachelschwein aus Stahl</a>" zu verwandeln. Dieses Konzept sieht eine schwer bewaffnete und befestigte Ukraine vor. Sie soll als Bollwerk gegen weitere russische Aggressionen dienen und es ermöglichen, den heißen Krieg in einen stabilen, eingefrorenen Konflikt zu überführen.</p>
<p>Die Befürworter dieser Vision lehnen mögliche "<a href="https://meduza.io/en/feature/2026/07/03/how-the-trump-putin-summit-in-alaska-spawned-the-kremlin-s-myth-of-the-spirit-of-anchorage-and-why-it-collapsed" rel="external noopener" target="_blank">Land-für-Frieden</a>"-Abkommen mit Moskau ab und widersetzen sich jeglichen quantitativen oder qualitativen Beschränkungen des ukrainischen Militärs. Dies sind jedoch Punkte, die nach Angaben russischer Vertreter für jedes Friedensabkommen unerlässlich sind.</p>
<p>Sie argumentieren, dass solche Zugeständnisse "russische Aggression belohnen" würden und die Entwicklung der Ukraine zu einer <a href="https://www.jpost.com/international/article-703335" rel="external noopener" target="_blank">osteuropäischen Variante Israels</a> verhindern würden. Dabei handelt es sich um einen "<a href="https://www.state.gov/major-non-nato-ally-status/" rel="external noopener" target="_blank">wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten</a>", der in regionalen Angelegenheiten weit über sein eigentliches Gewicht hinaus Einfluss ausübt und einen Eckpfeiler umfassenderer europäischer Verteidigungspläne bildet.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/8/4/1/Friedensdividende-F-2-01-31b92b18bdeff7a1.gif" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wenn Russland der Ukraine jedoch durch Luft- und Raketenangriffe die Nutzung ihrer Hafenanlagen verwehren kann, kann es auch den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Wiederbelebung des Landes nach dem Krieg verhindern.</p>
<p>So wie Handelsschiffe das Risiko russischer Angriffe nicht auf sich nehmen werden, um Odessa anzulaufen, werden auch Bauunternehmen kaum russische Luftangriffe riskieren, um Brücken, Straßen, Fabriken, Häfen und andere lebenswichtige Infrastruktur zu errichten oder zu reparieren. Ebenso wenig werden Investoren Hunderte Milliarden Dollar riskieren, wenn russische Raketen und Bomben jedes ukrainische Wiederaufbauprojekt innerhalb weniger Stunden zerstören können.</p>
<h3 class="subheading">Die demographische Komponente</h3>
<p>Ohne einen groß angelegten wirtschaftlichen Wiederaufbau, die damit verbundenen Arbeitsplätze und Stabilität werden nur wenige der Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind – die meisten nach Europa, viele aber auch nach Russland – zurückkehren. Ohne eine massenhafte Rückkehr der Bevölkerung dürfte die Ukraine in eine demografische Todesspirale geraten.</p>
<p>Laut ukrainischer Regierungsvertreter ist die Bevölkerung, die beim Zerfall der Sowjetunion noch fast 52 Millionen Menschen betrug, inzwischen auf 22 bis 25 Millionen gesunken, von denen nahezu die Hälfte Rentner sind.</p>
<p><a href="https://population-europe.eu/research/books-and-reports/war-and-future-ukraines-population" rel="external noopener" target="_blank">Schätzungen</a> zufolge könnte die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter – das Rückgrat sowohl der zivilen Wirtschaft als auch des Militärs – bis 2040 um ein weiteres Drittel schrumpfen. Die Zahl der Kinder, die die Zukunft des Landes verkörpern, könnte auf die Hälfte des Vorkriegsniveaus sinken.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4698929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9999734"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Experte-Ukraine-verliert-25-Prozent-ihrer-Bevoelkerung-9999734.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4025" height="2262" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/8/9/2/9/shutterstock_2254447331-5270bbdbdafb1de1.jpeg" style="aspect-ratio:4025 / 2262" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4025" height="2262" style="aspect-ratio:4025 / 2262;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Experte: Ukraine verliert 25 Prozent ihrer Bevölkerung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4990433" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11103518"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Wer-soll-das-Land-nach-dem-Krieg-wieder-aufbauen-11103518.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6477" height="3639" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/0/4/3/3/shutterstock_2541069319-3b75296a70d26dac.jpeg" alt="Bauboom in der Westukraine. Ein Baukran silhouettierte gegen den warmen Schein eines frühen Morgenhimmels." style="aspect-ratio:6477 / 3639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6477" height="3639" alt="Bauboom in der Westukraine. Ein Baukran silhouettierte gegen den warmen Schein eines frühen Morgenhimmels." style="aspect-ratio:6477 / 3639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine: Wer soll das Land nach dem Krieg wieder aufbauen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dies wirft eine naheliegende, aber kaum diskutierte Frage auf: Wie kann eine alternde und schrumpfende ukrainische Bevölkerung ohne starke wirtschaftliche Basis als "<a href="https://jstribune.com/rise-of-the-new-spartas/" rel="external noopener" target="_blank">neues Sparta</a>" fungieren und einem atomar bewaffneten Russland, das siebenmal so groß ist, entgegentreten?</p>
<p>Die Schließung Odessas sollte den westlichen Staats- und Regierungschefs zwei wesentliche Punkte vor Augen führen. Erstens können weder die Ukraine noch der Westen die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen.</p>
<p>Zweitens wird Russland starke Gründe haben, diese Angriffe fortzusetzen – selbst nachdem es die groß angelegten Bodenoperationen irgendwann eingestellt hat –, falls der Kreml befürchtet, der Westen könnte die Ukraine in einen sicheren Rückzugsraum für Aktivitäten verwandeln, die Russlands Sicherheit bedrohen.</p>
<p>Die Alternative zu einer unbequemen Kompromisslösung wird daher kein "ukrainisches Stachelschwein aus Stahl" sein. Es wird ein schwacher und dysfunktionaler Rumpfstaat sein, der den Ukrainern kaum hilft und die umfassendere Sicherheit Europas untergräbt.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>George Beebe</strong> war mehr als zwei Jahrzehnte in der US-Regierung als Geheimdienstanalyst, Diplomat und Politikberater tätig, u. a. als Direktor für Russlandanalysen der CIA und als Berater für Russlandangelegenheiten von Ex-Vizepräsident Cheney. Er ist Autor von "The Russia Trap: How Our Shadow War with Russia Could Spiral into Nuclear Catastrophe" (2019).</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/odessa-ports-ukraine-russia/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch</p>
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2026-08-14T04:00:00.000Zurn:bid:51459312026-08-13T14:00:00.000ZWährend der Verteidigungsetat steigt, schrumpft Deutschlands Hilfe fürs Welternährungsprogramm bis 2026 auf den Gegenwert von zwei Leopard-Panzern. </p>
<p>In einer Zeit großer humanitärer Katastrophen plant die Bundesregierung massive Kürzungen bei der Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe. Die Bilder aus Gaza, dem Ostkongo, Äthiopien oder dem Sudan dokumentieren die Notwendigkeit, humanitäre Hilfe auszubauen und finanziell aufzustocken.</p>
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<p>Allein im Sudan gehen die Vereinten Nationen von über 12 Millionen Geflüchteten und Zehntausenden Toten aus. Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt.</p>
<p>Die deutsche Beteiligung am Welternährungsprogramm (WFP) lag 2023 noch bei 78 Millionen Euro, schrumpfte 2025 auf 50 Millionen und liegt im Haushaltsjahr 2026 bei <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1127150" rel="external noopener" target="_blank">40 Millionen Euro</a>.</p>
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<p>Im gleichen Atemzug soll der Verteidigungshaushalt bis 2035 auf <a href="https://www.telepolis.de/features/Aufruestung-Wie-die-Bundesregierung-den-Sozialstaat-opfert-10456180.html" rel="external noopener" target="_blank">fünf Prozent des BIP steigen</a> und rund 225 Milliarden Euro betragen. Geplant ist unter anderem die Anschaffung von über 1.000 Leopard-Panzern mit einem Stückpreis von etwa 25 bis 30 Millionen Euro.</p>
<h3 class="subheading">Schuldenbremse gefallen – Rüstung ohne Limit</h3>
<p>Mit Zweidrittelmehrheit beschloss der scheidende Deutsche Bundestag am 18. März 2025 die Aufhebung der Schuldenbremse. 513 Abgeordnete votierten – bei 207 Gegenstimmen – für eine Lockerung der Schuldenbremse im Grundgesetz.</p>
<p>Beschlossen wurden eine erhebliche Steigerung der Verteidigungsausgaben und ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro unter anderem für Infrastrukturmaßnahmen. Durch diesen Beschluss kann der Bundestag künftig per Mehrheitsentscheid die Schuldenbremse – etwa für weitere Aufrüstung – unkompliziert umgehen. Einen Ausgabendeckel für Rüstungsprogramme gibt es damit in Deutschland nicht mehr.</p>
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<p>Dies wurde ohne die erforderliche öffentliche Debatte in aller Eile im Bundestag beschlossen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat erklärt, Deutschland solle die stärkste konventionelle Armee Europas erhalten. Inzwischen <a href="http://www.deutschlandfunk.de/wieder-rekord-beiweltweiten-ruestungsausgaben-deutschland-auf-platz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">vertritt die Bundesregierung das NATO-Aufrüstungsziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts</a> – Deutschland liegt bei den Rüstungsausgaben weltweit auf Platz vier.</p>
<h3 class="subheading">Deutschland im Kriegsmodus</h3>
<p>Nach seiner Rückkehr vom NATO-Gipfel in Ankara teilte der Bundeskanzler mit, er habe mit Donald Trump vereinbart, dass die Bundesrepublik amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper erwerben und in Deutschland stationieren werde. „Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung", <a href="https://zeitpunkt.ch/sich-mit-aller-kraft-fuer-den-frieden-einsetzen-das-friedensgebot-des-deutschen-grundgesetzes/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Merz in seiner Regierungserklärung</a>.</p>
<p>Die Marschflugkörper können Sprengköpfe mit einem Gewicht von 450 Kilogramm transportieren und stark befestigte Ziele wie Flugabwehrsysteme, Kommandozentralen und Militärflugplätze bekämpfen. Bei einer Flughöhe von weniger als 200 Metern sind sie von gegnerischem Radar nur schwer zu orten – und könnten in wenigen Minuten Ziele in Russland erreichen, darunter Atomraketen und nukleare Infrastruktur.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4935946" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10642643"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Panzer-zum-Pkw-und-zurueck-Die-Rueckabwicklung-der-Friedensdividende-10642643.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/5/9/4/6/panzer-peace_ho-c4f8c88dc9ed8a8c.png" alt="Panzer hat ein Peace-Zeichen am Kanonenrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Panzer hat ein Peace-Zeichen am Kanonenrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Panzer zum Pkw – und zurück: Die Rückabwicklung der Friedensdividende</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Vereinbart wurde das Rüstungsprojekt ohne ein gleichzeitiges Verhandlungsangebot an Russland – wie es noch beim NATO-Doppelbeschluss unter Helmut Schmidt der Fall war. Auch diese Aufrüstungsmaßnahme erfolgte ohne öffentliche Diskussion in Deutschland – ebenso wie die inzwischen gescheiterte Stationierung von US-Raketen bis Ende 2026.</p>
<p>Das Land soll kriegstüchtig werden und sich in allen Lebensbereichen auf einen möglichen Verteidigungskrieg vorbereiten: im Gesundheitswesen, in Wirtschaft und Industrie sowie in den Bereichen Kommunikation und Logistik. Umfangreiche Baumaßnahmen für Bunker sowie die Ertüchtigung von Bahnstrecken und Brücken sind geplant. Die militärische Luftverteidigung soll gestärkt werden, um Zivilgesellschaft sowie Energie- und Wasserversorgung zu schützen.</p>
<p>Begründet wird dies mit der russischen Aggression in der Ukraine und der behaupteten Gefahr, Russland könnte in naher Zukunft einen NATO-Staat angreifen. Das aber ist <a href="http://www.youtube.com/watch/v=WtxXT4_jXYk" rel="external noopener" target="_blank">wenig wahrscheinlich</a>: Russland schafft es seit mehr als vier Jahren nicht einmal, die Ukraine zu besetzen. Ein Angriff auf einen NATO-Staat würde den Bündnisfall auslösen – Russland hätte es dann mit einer deutlichen militärischen Übermacht zu tun. Selbst dem europäischen Teil der NATO – ohne die USA – wäre Russland hinsichtlich konventioneller Waffenbestände und Truppenstärke klar unterlegen.</p>
<h3 class="subheading">Gefahr eines Atomkriegs wird als hoch eingeschätzt</h3>
<p>Über 12.000 Atomsprengköpfe gibt es weltweit. Die Arsenale werden modernisiert statt abgerüstet. Experten warnen: Die Gefahr eines Atomkriegs war nie größer.</p>
<p>Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI <a href="http://www.sipri.org/media/press-release/2026/increasing-focus-nuclear-weapons-amid-heightened-escalation-risks-new-sipri-year-book-out-now" rel="external noopener" target="_blank">dokumentiert in seinem Bericht von 2026</a>, dass die Atomwaffenstaaten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel ihre Arsenale modernisieren. Derzeit sind über 9.000 Sprengköpfe einsatzfähig, allein 2.100 davon werden in Alarmbereitschaft gehalten.</p>
<p>SIPRI warnt: Die mit Atomwaffen verbundenen Gefahren wachsen – durch Fortschritte in der Waffentechnologie, den Zusammenbruch der nuklearen Rüstungskontrolle und verschärfte geopolitische Spannungen. Zugleich stellt der Ausbruch des Konflikts zwischen den Atommächten Indien und Pakistan die Logik der nuklearen Abschreckung grundlegend in Frage.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4998722" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11119606"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-EU-ruestet-auf-und-vergisst-ihre-Friedenswurzeln-11119606.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/8/7/2/2/taube-frage_Zeichenfla__che_1-d73e6043589bb141.png" alt="Friedenstaube in EU-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube in EU-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die EU rüstet auf – und vergisst ihre Friedenswurzeln</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Strategie der atomaren Abschreckung ist politisch und technisch instabil. Sie ist kontinuierlich mit neuen Rüstungsschüben verbunden, um Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit aufrechtzuerhalten. Die Folgen sind Krisenanfälligkeit, Konfrontation und Ressourcenverschwendung.</p>
<p>Nukleare Abschreckung setzt voraus, dass die eigene Seite bereit ist, Atomwaffen einzusetzen und Millionen unschuldiger Menschen zu töten. Der Einsatz von Atomwaffen ist ein Kriegsverbrechen – er verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht.</p>
<p>Das Bemühen um Rüstungskontrolle und Abrüstung wäre dringlicher denn je. Deshalb sollten alle verfügbaren diplomatischen Gesprächskanäle und Verbindungen zwischen militärischen Krisenstäben genutzt werden, um Verhandlungen zu ermöglichen. Das erscheint angesichts der aktuellen Weltlage schwierig, aber nicht unmöglich. Gesprächsangebote sollten auf eine Risikoreduktion durch Herabsetzung der höchsten Alarmstufe abzielen.</p>
<h3 class="subheading">Der Atomwaffenverbotsvertrag – ein Türöffner für eine atomwaffenfreie Welt?</h3>
<p>Der Vertrag trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Inzwischen haben ihn weltweit 100 Staaten unterzeichnet. Er untersagt allen Unterzeichnerstaaten, Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, zu lagern und zu testen. Auch die Weitergabe von Atomtechnologie ist verboten.</p>
<p>In den kommenden Jahren wird der Verbotsvertrag weiter an Gewicht gewinnen und weitere Staaten zur Unterzeichnung bewegen – auch gegen den Widerstand der Atomwaffenstaaten. Vielmehr wird der Druck auf diese Staaten wachsen, die im Atomwaffensperrvertrag eingegangenen Verpflichtungen endlich einzulösen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358707"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ruestung-statt-Sozialstaat-Wie-der-Umbau-der-Industrie-Jobs-und-Buerger-trifft-11358707.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/7/8/6/rheinmetall-logo-637b235ec589d169.jpeg" alt="Rheinmetall Defence Schriftzug" style="aspect-ratio:8256 / 4639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Rheinmetall Defence Schriftzug" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rüstung statt Sozialstaat? Wie der Umbau der Industrie Jobs und Bürger trifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Gefahr, die in den späten Achtzigerjahren mit Glück und Entschlossenheit gebannt worden war, besteht heute wieder. Wer bannt sie jetzt?</p>
<h3 class="subheading">Fazit: Deeskalation statt Aufrüstung</h3>
<p>Aus dieser Gesamtbetrachtung ergeben sich folgende Maßnahmen, die zur Deeskalation und Kriegsverhinderung beitragen könnten:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterzeichnen und ratifizieren</li><li>Die nukleare Teilhabe Deutschlands beenden und den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel einleiten</li><li>Russland Verhandlungen über einen gegenseitigen Abzug nuklearer Waffensysteme – insbesondere aus Kaliningrad – anbieten</li><li>Die Verteidigungsausgaben dauerhaft auf höchstens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts begrenzen</li><li>Sich innerhalb der NATO für einen gegenseitigen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen einsetzen</li></ul>
<p>Überdies sollte die Bundesregierung die Verpflichtungen aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag sowie dem Atomwaffensperrvertrag uneingeschränkt einhalten und jeder Form einer deutschen Atombewaffnung eine klare Absage erteilen.</p>
<p>Friedenspolitik benötigt Diplomatie, Krisenprävention, Rüstungskontrolle und Abrüstung – statt immer neuer militärischer Eskalationsschritte.</p>
Während der Verteidigungsetat steigt, schrumpft Deutschlands Hilfe fürs Welternährungsprogramm bis 2026 auf den Gegenwert von zwei Leopard-Panzern. </p>
<p>In einer Zeit großer humanitärer Katastrophen plant die Bundesregierung massive Kürzungen bei der Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe. Die Bilder aus Gaza, dem Ostkongo, Äthiopien oder dem Sudan dokumentieren die Notwendigkeit, humanitäre Hilfe auszubauen und finanziell aufzustocken.</p>
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<p>Allein im Sudan gehen die Vereinten Nationen von über 12 Millionen Geflüchteten und Zehntausenden Toten aus. Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt.</p>
<p>Die deutsche Beteiligung am Welternährungsprogramm (WFP) lag 2023 noch bei 78 Millionen Euro, schrumpfte 2025 auf 50 Millionen und liegt im Haushaltsjahr 2026 bei <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1127150" rel="external noopener" target="_blank">40 Millionen Euro</a>.</p>
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<p>Im gleichen Atemzug soll der Verteidigungshaushalt bis 2035 auf <a href="https://www.telepolis.de/features/Aufruestung-Wie-die-Bundesregierung-den-Sozialstaat-opfert-10456180.html" rel="external noopener" target="_blank">fünf Prozent des BIP steigen</a> und rund 225 Milliarden Euro betragen. Geplant ist unter anderem die Anschaffung von über 1.000 Leopard-Panzern mit einem Stückpreis von etwa 25 bis 30 Millionen Euro.</p>
<h3 class="subheading">Schuldenbremse gefallen – Rüstung ohne Limit</h3>
<p>Mit Zweidrittelmehrheit beschloss der scheidende Deutsche Bundestag am 18. März 2025 die Aufhebung der Schuldenbremse. 513 Abgeordnete votierten – bei 207 Gegenstimmen – für eine Lockerung der Schuldenbremse im Grundgesetz.</p>
<p>Beschlossen wurden eine erhebliche Steigerung der Verteidigungsausgaben und ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro unter anderem für Infrastrukturmaßnahmen. Durch diesen Beschluss kann der Bundestag künftig per Mehrheitsentscheid die Schuldenbremse – etwa für weitere Aufrüstung – unkompliziert umgehen. Einen Ausgabendeckel für Rüstungsprogramme gibt es damit in Deutschland nicht mehr.</p>
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<p>Dies wurde ohne die erforderliche öffentliche Debatte in aller Eile im Bundestag beschlossen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat erklärt, Deutschland solle die stärkste konventionelle Armee Europas erhalten. Inzwischen <a href="http://www.deutschlandfunk.de/wieder-rekord-beiweltweiten-ruestungsausgaben-deutschland-auf-platz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">vertritt die Bundesregierung das NATO-Aufrüstungsziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts</a> – Deutschland liegt bei den Rüstungsausgaben weltweit auf Platz vier.</p>
<h3 class="subheading">Deutschland im Kriegsmodus</h3>
<p>Nach seiner Rückkehr vom NATO-Gipfel in Ankara teilte der Bundeskanzler mit, er habe mit Donald Trump vereinbart, dass die Bundesrepublik amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper erwerben und in Deutschland stationieren werde. „Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung", <a href="https://zeitpunkt.ch/sich-mit-aller-kraft-fuer-den-frieden-einsetzen-das-friedensgebot-des-deutschen-grundgesetzes/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Merz in seiner Regierungserklärung</a>.</p>
<p>Die Marschflugkörper können Sprengköpfe mit einem Gewicht von 450 Kilogramm transportieren und stark befestigte Ziele wie Flugabwehrsysteme, Kommandozentralen und Militärflugplätze bekämpfen. Bei einer Flughöhe von weniger als 200 Metern sind sie von gegnerischem Radar nur schwer zu orten – und könnten in wenigen Minuten Ziele in Russland erreichen, darunter Atomraketen und nukleare Infrastruktur.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4935946" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10642643"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Panzer-zum-Pkw-und-zurueck-Die-Rueckabwicklung-der-Friedensdividende-10642643.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/5/9/4/6/panzer-peace_ho-c4f8c88dc9ed8a8c.png" alt="Panzer hat ein Peace-Zeichen am Kanonenrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Panzer hat ein Peace-Zeichen am Kanonenrohr" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Panzer zum Pkw – und zurück: Die Rückabwicklung der Friedensdividende</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Vereinbart wurde das Rüstungsprojekt ohne ein gleichzeitiges Verhandlungsangebot an Russland – wie es noch beim NATO-Doppelbeschluss unter Helmut Schmidt der Fall war. Auch diese Aufrüstungsmaßnahme erfolgte ohne öffentliche Diskussion in Deutschland – ebenso wie die inzwischen gescheiterte Stationierung von US-Raketen bis Ende 2026.</p>
<p>Das Land soll kriegstüchtig werden und sich in allen Lebensbereichen auf einen möglichen Verteidigungskrieg vorbereiten: im Gesundheitswesen, in Wirtschaft und Industrie sowie in den Bereichen Kommunikation und Logistik. Umfangreiche Baumaßnahmen für Bunker sowie die Ertüchtigung von Bahnstrecken und Brücken sind geplant. Die militärische Luftverteidigung soll gestärkt werden, um Zivilgesellschaft sowie Energie- und Wasserversorgung zu schützen.</p>
<p>Begründet wird dies mit der russischen Aggression in der Ukraine und der behaupteten Gefahr, Russland könnte in naher Zukunft einen NATO-Staat angreifen. Das aber ist <a href="http://www.youtube.com/watch/v=WtxXT4_jXYk" rel="external noopener" target="_blank">wenig wahrscheinlich</a>: Russland schafft es seit mehr als vier Jahren nicht einmal, die Ukraine zu besetzen. Ein Angriff auf einen NATO-Staat würde den Bündnisfall auslösen – Russland hätte es dann mit einer deutlichen militärischen Übermacht zu tun. Selbst dem europäischen Teil der NATO – ohne die USA – wäre Russland hinsichtlich konventioneller Waffenbestände und Truppenstärke klar unterlegen.</p>
<h3 class="subheading">Gefahr eines Atomkriegs wird als hoch eingeschätzt</h3>
<p>Über 12.000 Atomsprengköpfe gibt es weltweit. Die Arsenale werden modernisiert statt abgerüstet. Experten warnen: Die Gefahr eines Atomkriegs war nie größer.</p>
<p>Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI <a href="http://www.sipri.org/media/press-release/2026/increasing-focus-nuclear-weapons-amid-heightened-escalation-risks-new-sipri-year-book-out-now" rel="external noopener" target="_blank">dokumentiert in seinem Bericht von 2026</a>, dass die Atomwaffenstaaten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel ihre Arsenale modernisieren. Derzeit sind über 9.000 Sprengköpfe einsatzfähig, allein 2.100 davon werden in Alarmbereitschaft gehalten.</p>
<p>SIPRI warnt: Die mit Atomwaffen verbundenen Gefahren wachsen – durch Fortschritte in der Waffentechnologie, den Zusammenbruch der nuklearen Rüstungskontrolle und verschärfte geopolitische Spannungen. Zugleich stellt der Ausbruch des Konflikts zwischen den Atommächten Indien und Pakistan die Logik der nuklearen Abschreckung grundlegend in Frage.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4998722" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11119606"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-EU-ruestet-auf-und-vergisst-ihre-Friedenswurzeln-11119606.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/8/7/2/2/taube-frage_Zeichenfla__che_1-d73e6043589bb141.png" alt="Friedenstaube in EU-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube in EU-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die EU rüstet auf – und vergisst ihre Friedenswurzeln</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Der Atomwaffenverbotsvertrag – ein Türöffner für eine atomwaffenfreie Welt?</h3>
<p>Der Vertrag trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Inzwischen haben ihn weltweit 100 Staaten unterzeichnet. Er untersagt allen Unterzeichnerstaaten, Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, zu lagern und zu testen. Auch die Weitergabe von Atomtechnologie ist verboten.</p>
<p>In den kommenden Jahren wird der Verbotsvertrag weiter an Gewicht gewinnen und weitere Staaten zur Unterzeichnung bewegen – auch gegen den Widerstand der Atomwaffenstaaten. Vielmehr wird der Druck auf diese Staaten wachsen, die im Atomwaffensperrvertrag eingegangenen Verpflichtungen endlich einzulösen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358707"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ruestung-statt-Sozialstaat-Wie-der-Umbau-der-Industrie-Jobs-und-Buerger-trifft-11358707.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/7/8/6/rheinmetall-logo-637b235ec589d169.jpeg" alt="Rheinmetall Defence Schriftzug" style="aspect-ratio:8256 / 4639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Rheinmetall Defence Schriftzug" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rüstung statt Sozialstaat? Wie der Umbau der Industrie Jobs und Bürger trifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Gefahr, die in den späten Achtzigerjahren mit Glück und Entschlossenheit gebannt worden war, besteht heute wieder. Wer bannt sie jetzt?</p>
<h3 class="subheading">Fazit: Deeskalation statt Aufrüstung</h3>
<p>Aus dieser Gesamtbetrachtung ergeben sich folgende Maßnahmen, die zur Deeskalation und Kriegsverhinderung beitragen könnten:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterzeichnen und ratifizieren</li><li>Die nukleare Teilhabe Deutschlands beenden und den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel einleiten</li><li>Russland Verhandlungen über einen gegenseitigen Abzug nuklearer Waffensysteme – insbesondere aus Kaliningrad – anbieten</li><li>Die Verteidigungsausgaben dauerhaft auf höchstens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts begrenzen</li><li>Sich innerhalb der NATO für einen gegenseitigen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen einsetzen</li></ul>
<p>Überdies sollte die Bundesregierung die Verpflichtungen aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag sowie dem Atomwaffensperrvertrag uneingeschränkt einhalten und jeder Form einer deutschen Atombewaffnung eine klare Absage erteilen.</p>
<p>Friedenspolitik benötigt Diplomatie, Krisenprävention, Rüstungskontrolle und Abrüstung – statt immer neuer militärischer Eskalationsschritte.</p>
2026-08-13T14:00:00.000Zurn:bid:51461732026-08-13T12:00:00.000ZTrumps Unternehmen verkauft Millisekunden-Vorsprung auf Präsidentenposts – für bis zu 100.000 Dollar monatlich. Zwei Medienorganisationen klagen nun dagegen. </p>
<p>Seit Anfang August 2026 verkauft die Trump Media & Technology Group (TMTG) über ihren Dienst "Truth <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" rel="external noopener" target="_blank">API</a>" bevorzugten Zugang zu den Truth-Social-Posts des amtierenden US-Präsidenten – und zwar Millisekunden bevor diese der breiten Öffentlichkeit zugänglich werden. Der Preis: zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar pro Monat.</p>
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<p>Die Abnehmer sind laut TMTG-Interims-CEO Kevin McGurn "in erster Linie Hochfrequenzhandelsfirmen". Mehr als zehn Kunden haben sich bereits eingeschrieben, was dem angeschlagenen Unternehmen potenziell bis zu einer Million Dollar monatlich einbringen könnte.</p>
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<p>Am Mittwoch reichten das Nachrichtenportal <em>The Intercept</em> und die gemeinnützige Freedom of the Press Foundation <a href="https://theintercept.com/2026/08/12/trump-media-truthsocial-premium-first-amendment/" rel="external noopener" target="_blank">Klage beim Bundesgericht in New York ein</a>. Sie fordern, den Präsidenten gerichtlich daran zu hindern, offizielle Regierungsinformationen exklusiv über Truth Social zu verbreiten.</p>
<p>Die Klage richtet sich neben Trump auch gegen seine Assistentin Natalie Harp, den stellvertretenden Stabschef Dan Scavino sowie das Executive Office of the President und das White House Office – also gegen jene Strukturen, über die der Zugang zum Präsidentenkonto organisiert wird.</p>
<h3 class="subheading">Die Ökonomie der Millisekunden</h3>
<p>Um zu verstehen, warum selbst ein Vorsprung von wenigen Millisekunden für algorithmische Handelssysteme bares Geld wert ist, genügt ein Blick auf die jüngere Geschichte der Truth-Social-Posts.</p>
<p>Im April 2026 kündigte Trump über die Plattform an, geplante Angriffe auf iranische Infrastruktur zu pausieren – eine Reaktion auf Teherans Drohungen in Bezug auf die Straße von Hormus. Die Folge war eine Kursrallye an den Aktienmärkten im Wert von 1,5 Billionen Dollar. Wer diesen Post auch nur Sekundenbruchteile früher kannte, konnte entsprechende Positionen aufbauen, bevor der Markt reagierte.</p>
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<p>Genau hier liegt das strukturelle Problem: Der US-Präsident bewegt mit seinen Äußerungen zu Zöllen, Kriegen und Wirtschaftspolitik regelmäßig globale Kapitalmärkte. Wenn der Zugang zu eben diesen Äußerungen (für viel Geld) käuflich ist, entsteht eine systematische Informationsasymmetrie zugunsten gut kapitalisierter Marktteilnehmer.</p>
<p>Gian Luca Clementi, Wirtschaftsprofessor an der NYU Stern School of Business, formulierte es gegenüber <em>Fortune </em>ohne Umschweife: "Ich sage es direkt: Das ist Insiderhandel per Definition."</p>
<p>Der demokratische Kongressabgeordnete Ritchie Torres aus New York wandte sich bereits im Juli mit einer formellen Petition an die Börsenaufsicht SEC, um eine Untersuchung der Truth API einzuleiten. Torres argumentierte, selbst ein kleines Zeitfenster mit bevorzugtem Zugang zu politisch relevanten Informationen untergrabe die Chancengleichheit an den Märkten grundlegend.</p>
<p>TMTG-Sprecherin Shannon Devine wies die Kritik zurück: Truth API biete "den schnellsten Weg, öffentlich verfügbare Truth-Social-Daten zu verarbeiten", und die Kritiker hätten "offenbar eine neue Theorie des Insiderhandels auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen erfunden".</p>
<p>McGurn selbst bezeichnete das Modell während der Ergebnispräsentation als "branchenübliche Praxis" im Bereich lizenzierter Echtzeit-Daten – nicht anders als Datendienste anderer Technologie- oder Medienunternehmen.</p>
<h3 class="subheading">Der "Picasso der Korruption"</h3>
<p>Die Kläger stützen ihre Argumentation auf zwei Verfassungsartikel. Erstens sehen sie den ersten Zusatzartikel verletzt, der den gleichberechtigten öffentlichen Zugang zu Äußerungen des Präsidenten garantiert.</p>
<p>Wenn offizielle Regierungskommunikation de facto hinter einer Zahlschranke liegt – auch wenn die Posts theoretisch irgendwann öffentlich werden –, werde dieses Prinzip ausgehöhlt. Zweitens berufen sie sich auf den fünften Zusatzartikel, der willkürliche staatliche Bevorzugung verbietet: Der Zugang zu präsidialen Ankündigungen gegen "unangemessene Summen" sei mit dem Gleichheitsgrundsatz unvereinbar.</p>
<p>Brendan Ballou, Leiter des Public Integrity Project und Anwalt der Kläger, brachte den Vorwurf auf den Punkt: "Der Präsident nutzt hier die Macht seines Amtes, um sich massiv zu bereichern, und ich glaube, das ist beispiellos in der amerikanischen Geschichte." Und weiter: "Trump ist in gewisser Weise der Picasso der Korruption. Er erfindet Konstrukte, auf die man selbst nicht käme – und Truth Social ist ein Beispiel dafür."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077325" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283924"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Ruestungsfirmen-und-US-Establishment-vom-Iran-Krieg-profitieren-11283924.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5647" height="3172" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/3/2/5/shutterstock_2524666605-2c39e8e2d49a47f1.jpeg" alt="Donald Trump und zwei andere Personen vor einem Banner mit Aufschrift "America"" style="aspect-ratio:5647 / 3172" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5647" height="3172" alt="Donald Trump und zwei andere Personen vor einem Banner mit Aufschrift "America"" style="aspect-ratio:5647 / 3172;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Rüstungsfirmen und US-Establishment vom Iran-Krieg profitieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100569" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11332531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Familie-Warum-Jared-Kushners-Luxus-Resort-Albanien-spaltet-11332531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/5/6/9/shutterstock_2791272575-c3a7a6707b22240f.jpeg" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Familie: Warum Jared Kushners Luxus-Resort Albanien spaltet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5069088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11267993"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krieg-als-Spekulationsobjekt-Die-Logik-hinter-Polymarket-11267993.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/9/0/8/8/shutterstock_2706850137-2133ba8613c162d2.jpeg" alt="Handy mit Schriftzug Polymarket auf Display" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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Polymarket</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Klage berührt dabei einen <a href="https://www.npr.org/2026/08/12/nx-s1-5929391/trump-truth-social-api-lawsuit" rel="external noopener" target="_blank">strukturellen Kern</a>: Mit Truth API wird nicht einfach ein Datendienst vermarktet, sondern die Kommunikation der Exekutive selbst. Was ein Präsident über Krieg, Handelspolitik oder Wirtschaftssanktionen sagt, ist keine gewöhnliche Unternehmenskommunikation. Es ist staatliches Handeln – und dessen Vermarktung als exklusives Finanzprodukt stellt eine Form der Privatisierung öffentlicher Macht dar, die im amerikanischen Verfassungsrecht keine Präzedenz hat.</p>
<p>Ob die Klage von <em>The Intercept</em> und der Freedom of the Press Foundation vor Gericht Erfolg haben wird, ist offen. Doch allein die Tatsache, dass sie notwendig wurde, markiert einen Punkt, an dem die Frage nicht mehr lautet, ob hier Grenzen überschritten wurden – sondern ob es diese Grenzen überhaupt noch gibt.</p>
Trumps Unternehmen verkauft Millisekunden-Vorsprung auf Präsidentenposts – für bis zu 100.000 Dollar monatlich. Zwei Medienorganisationen klagen nun dagegen. </p>
<p>Seit Anfang August 2026 verkauft die Trump Media & Technology Group (TMTG) über ihren Dienst "Truth <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" rel="external noopener" target="_blank">API</a>" bevorzugten Zugang zu den Truth-Social-Posts des amtierenden US-Präsidenten – und zwar Millisekunden bevor diese der breiten Öffentlichkeit zugänglich werden. Der Preis: zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar pro Monat.</p>
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<p>Die Abnehmer sind laut TMTG-Interims-CEO Kevin McGurn "in erster Linie Hochfrequenzhandelsfirmen". Mehr als zehn Kunden haben sich bereits eingeschrieben, was dem angeschlagenen Unternehmen potenziell bis zu einer Million Dollar monatlich einbringen könnte.</p>
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<p>Am Mittwoch reichten das Nachrichtenportal <em>The Intercept</em> und die gemeinnützige Freedom of the Press Foundation <a href="https://theintercept.com/2026/08/12/trump-media-truthsocial-premium-first-amendment/" rel="external noopener" target="_blank">Klage beim Bundesgericht in New York ein</a>. Sie fordern, den Präsidenten gerichtlich daran zu hindern, offizielle Regierungsinformationen exklusiv über Truth Social zu verbreiten.</p>
<p>Die Klage richtet sich neben Trump auch gegen seine Assistentin Natalie Harp, den stellvertretenden Stabschef Dan Scavino sowie das Executive Office of the President und das White House Office – also gegen jene Strukturen, über die der Zugang zum Präsidentenkonto organisiert wird.</p>
<h3 class="subheading">Die Ökonomie der Millisekunden</h3>
<p>Um zu verstehen, warum selbst ein Vorsprung von wenigen Millisekunden für algorithmische Handelssysteme bares Geld wert ist, genügt ein Blick auf die jüngere Geschichte der Truth-Social-Posts.</p>
<p>Im April 2026 kündigte Trump über die Plattform an, geplante Angriffe auf iranische Infrastruktur zu pausieren – eine Reaktion auf Teherans Drohungen in Bezug auf die Straße von Hormus. Die Folge war eine Kursrallye an den Aktienmärkten im Wert von 1,5 Billionen Dollar. Wer diesen Post auch nur Sekundenbruchteile früher kannte, konnte entsprechende Positionen aufbauen, bevor der Markt reagierte.</p>
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<p>Genau hier liegt das strukturelle Problem: Der US-Präsident bewegt mit seinen Äußerungen zu Zöllen, Kriegen und Wirtschaftspolitik regelmäßig globale Kapitalmärkte. Wenn der Zugang zu eben diesen Äußerungen (für viel Geld) käuflich ist, entsteht eine systematische Informationsasymmetrie zugunsten gut kapitalisierter Marktteilnehmer.</p>
<p>Gian Luca Clementi, Wirtschaftsprofessor an der NYU Stern School of Business, formulierte es gegenüber <em>Fortune </em>ohne Umschweife: "Ich sage es direkt: Das ist Insiderhandel per Definition."</p>
<p>Der demokratische Kongressabgeordnete Ritchie Torres aus New York wandte sich bereits im Juli mit einer formellen Petition an die Börsenaufsicht SEC, um eine Untersuchung der Truth API einzuleiten. Torres argumentierte, selbst ein kleines Zeitfenster mit bevorzugtem Zugang zu politisch relevanten Informationen untergrabe die Chancengleichheit an den Märkten grundlegend.</p>
<p>TMTG-Sprecherin Shannon Devine wies die Kritik zurück: Truth API biete "den schnellsten Weg, öffentlich verfügbare Truth-Social-Daten zu verarbeiten", und die Kritiker hätten "offenbar eine neue Theorie des Insiderhandels auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen erfunden".</p>
<p>McGurn selbst bezeichnete das Modell während der Ergebnispräsentation als "branchenübliche Praxis" im Bereich lizenzierter Echtzeit-Daten – nicht anders als Datendienste anderer Technologie- oder Medienunternehmen.</p>
<h3 class="subheading">Der "Picasso der Korruption"</h3>
<p>Die Kläger stützen ihre Argumentation auf zwei Verfassungsartikel. Erstens sehen sie den ersten Zusatzartikel verletzt, der den gleichberechtigten öffentlichen Zugang zu Äußerungen des Präsidenten garantiert.</p>
<p>Wenn offizielle Regierungskommunikation de facto hinter einer Zahlschranke liegt – auch wenn die Posts theoretisch irgendwann öffentlich werden –, werde dieses Prinzip ausgehöhlt. Zweitens berufen sie sich auf den fünften Zusatzartikel, der willkürliche staatliche Bevorzugung verbietet: Der Zugang zu präsidialen Ankündigungen gegen "unangemessene Summen" sei mit dem Gleichheitsgrundsatz unvereinbar.</p>
<p>Brendan Ballou, Leiter des Public Integrity Project und Anwalt der Kläger, brachte den Vorwurf auf den Punkt: "Der Präsident nutzt hier die Macht seines Amtes, um sich massiv zu bereichern, und ich glaube, das ist beispiellos in der amerikanischen Geschichte." Und weiter: "Trump ist in gewisser Weise der Picasso der Korruption. Er erfindet Konstrukte, auf die man selbst nicht käme – und Truth Social ist ein Beispiel dafür."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077325" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283924"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Ruestungsfirmen-und-US-Establishment-vom-Iran-Krieg-profitieren-11283924.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5647" height="3172" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/3/2/5/shutterstock_2524666605-2c39e8e2d49a47f1.jpeg" alt="Donald Trump und zwei andere Personen vor einem Banner mit Aufschrift "America"" style="aspect-ratio:5647 / 3172" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5647" height="3172" alt="Donald Trump und zwei andere Personen vor einem Banner mit Aufschrift "America"" style="aspect-ratio:5647 / 3172;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Rüstungsfirmen und US-Establishment vom Iran-Krieg profitieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100569" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11332531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Familie-Warum-Jared-Kushners-Luxus-Resort-Albanien-spaltet-11332531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/5/6/9/shutterstock_2791272575-c3a7a6707b22240f.jpeg" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Familie: Warum Jared Kushners Luxus-Resort Albanien spaltet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5069088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11267993"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krieg-als-Spekulationsobjekt-Die-Logik-hinter-Polymarket-11267993.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/9/0/8/8/shutterstock_2706850137-2133ba8613c162d2.jpeg" alt="Handy mit Schriftzug Polymarket auf Display" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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Polymarket</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Klage berührt dabei einen <a href="https://www.npr.org/2026/08/12/nx-s1-5929391/trump-truth-social-api-lawsuit" rel="external noopener" target="_blank">strukturellen Kern</a>: Mit Truth API wird nicht einfach ein Datendienst vermarktet, sondern die Kommunikation der Exekutive selbst. Was ein Präsident über Krieg, Handelspolitik oder Wirtschaftssanktionen sagt, ist keine gewöhnliche Unternehmenskommunikation. Es ist staatliches Handeln – und dessen Vermarktung als exklusives Finanzprodukt stellt eine Form der Privatisierung öffentlicher Macht dar, die im amerikanischen Verfassungsrecht keine Präzedenz hat.</p>
<p>Ob die Klage von <em>The Intercept</em> und der Freedom of the Press Foundation vor Gericht Erfolg haben wird, ist offen. Doch allein die Tatsache, dass sie notwendig wurde, markiert einen Punkt, an dem die Frage nicht mehr lautet, ob hier Grenzen überschritten wurden – sondern ob es diese Grenzen überhaupt noch gibt.</p>
2026-08-13T12:00:00.000Zurn:bid:51462892026-08-13T11:30:00.000Z40.000 Menschen waren bereits von Unterbrechungen der Wasserversorgung betroffen, für 550.000 ist die Lage angespannt. Die neue Hitzewelle erhöht den Druck.</p>
<p>Die jüngste Hitzewelle ist die fünfte dieses Sommers, war heute Morgen auf <a href="https://www.franceinfo.fr/en-direct/radio.html" rel="external noopener" target="_blank">Radio France Info</a> zu hören. </p>
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<p>Das Nachbarland erlebt gigantische Hitzeetappen. Seit dem 28. Juli hält die Hitze an, am Donnerstag und Freitag solle sie ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. <a href="https://meteofrance.com/" rel="external noopener" target="_blank">Météo-France</a> hat für 80 Départements die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen, wie der Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. In Bordeaux an der traditionell kühleren Atlantikküste werden 41 Grad erwartet – im Schatten, wie die Radio-Moderatorin beteuerte.</p>
<p>Für Paris, Lyon und Tours wurden heute 39 Grad vorhergesagt.</p>
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<p>Mit 17 Tagen <a href="https://www.lemonde.fr/climat/live/2026/08/13/en-direct-canicule-80-departements-en-vigilance-orange-jusqu-a-vendredi-soir-la-ministre-de-l-agriculture-reunira-un-comite-secheresse-le-27-aout_6744636_1652612.html" rel="external noopener" target="_blank">übertrifft diese Hitzewelle</a> jene aus dem Sommer 2003, die 16 Tage dauerte. Nur die Episoden von 1983 mit 23 und 2006 mit 21 Tagen waren noch länger.</p>
<p>Doch inzwischen geht es nicht mehr nur um Temperaturen. Die seit Monaten anhaltende Trockenheit erreicht zunehmend die Trinkwasserversorgung.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137464" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399800"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-Die-Wasserkrise-wird-zum-Engpass-des-Sommers-11399800.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/4/6/4/Master_Wasser_Frankreich-865ab79b8d9e55e9.jpeg" alt="Tropfender alter Wasserhahn" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tropfender alter Wasserhahn" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich: Die Wasserkrise wird zum Engpass des Sommers</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Reserven schwinden</strong></h3>
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<p>Nach Angaben des französischen Umweltministeriums unterliegen mittlerweile rund 70 Prozent des Landes Beschränkungen bei der Wassernutzung. In 92 Départements schränken die Behörden inzwischen die Nutzung von Trinkwasser ein, wie <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> unter Berufung auf das Umweltministerium berichtet.</p>
<p>Auch unter der Erde verschlechtert sich die Lage. Trotz ergiebiger Niederschläge im Februar lagen Anfang August 63 Prozent der vom geologischen Dienst BRGM beobachteten Grundwassermessstellen unter dem für den Monat üblichen Niveau. Besonders angespannt ist die Situation nach Angaben des BRGM im Limousin und in der Côte des Bar in der Champagne. Gleichzeitig führen Flüsse wie die Loire außergewöhnlich wenig Wasser.</p>
<p>Für mehr als 40.000 Menschen hat die Dürre bereits zu zeitweisen Unterbrechungen der Wasserversorgung geführt. Bei rund 550.000 Einwohnern gilt die Versorgung als angespannt, <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Umweltministerin Monique Barbut am 12. August</a>. Einige Gemeinden in Meurthe-et-Moselle und Haute-Savoie versorgen Einwohner bereits mit Tankwagen.</p>
<p>Auch die südfranzösische Stadt Figeac mit knapp 10.000 Einwohnern bereitet sich darauf vor, "möglicherweise bis Ende August Wasser per Tankwagen liefern zu müssen", zitiert <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> den stellvertretenden Bürgermeister.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hitze beschleunigt den Wasserverlust</strong></h3>
<p>Die Hitze verschärft das Problem doppelt: Der Verbrauch steigt, zugleich verdunstet mehr Wasser. Am Stausee Saint-Barthélémy in der Bretagne gehen derzeit allein durch Verdunstung bis zu 11.000 Kubikmeter täglich verloren – zusätzlich zu den 35.000 Kubikmetern, die täglich entnommen werden.</p>
<p>"Wir haben noch nie so schnelle Wasserverluste gesehen", sagte Yann Cauet, Direktor des Wasserversorgungsverbands der Côtes-d'Armor, <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">laut Le Monde</a>. "Wir befinden uns in unbekanntem Terrain."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094477" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11317777"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-in-der-Hitzefalle-Wenn-der-Klimawandel-die-Wirtschaft-trifft-11317777.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/4/4/7/7/Master_Frankreich-5056f72ec9935ade.jpeg" alt="Brunnen in Paris" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brunnen in Paris" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich in der Hitzefalle: Wenn der Klimawandel die Wirtschaft trifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Umweltministerin Monique Barbut fordert strengere Kontrollen und weniger Ausnahmen von den geltenden Entnahmebeschränkungen: "Sparsamkeit muss unser erster Reflex werden." Die Präfekten sollen Beschränkungen konsequenter durchsetzen und Ausnahmegenehmigungen überprüfen. In Tourrettes-sur-Loup in den Alpes-Maritimes wurde bereits ein Gärtner mit einem<a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank"> Bußgeld belegt</a>, weil er trotz Verbots weiter bewässerte.</p>
<p>Noch funktioniert die Trinkwasserversorgung für die große Mehrheit der Franzosen. Doch in immer mehr Orten geht es nicht mehr nur darum, Pools nicht zu füllen oder Gärten nicht zu bewässern. Es geht offenbar nun mehr darum, genügend Wasser für die Wasserhähne zu sichern.</p>
40.000 Menschen waren bereits von Unterbrechungen der Wasserversorgung betroffen, für 550.000 ist die Lage angespannt. Die neue Hitzewelle erhöht den Druck.</p>
<p>Die jüngste Hitzewelle ist die fünfte dieses Sommers, war heute Morgen auf <a href="https://www.franceinfo.fr/en-direct/radio.html" rel="external noopener" target="_blank">Radio France Info</a> zu hören. </p>
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<p>Das Nachbarland erlebt gigantische Hitzeetappen. Seit dem 28. Juli hält die Hitze an, am Donnerstag und Freitag solle sie ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. <a href="https://meteofrance.com/" rel="external noopener" target="_blank">Météo-France</a> hat für 80 Départements die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen, wie der Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. In Bordeaux an der traditionell kühleren Atlantikküste werden 41 Grad erwartet – im Schatten, wie die Radio-Moderatorin beteuerte.</p>
<p>Für Paris, Lyon und Tours wurden heute 39 Grad vorhergesagt.</p>
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<p>Mit 17 Tagen <a href="https://www.lemonde.fr/climat/live/2026/08/13/en-direct-canicule-80-departements-en-vigilance-orange-jusqu-a-vendredi-soir-la-ministre-de-l-agriculture-reunira-un-comite-secheresse-le-27-aout_6744636_1652612.html" rel="external noopener" target="_blank">übertrifft diese Hitzewelle</a> jene aus dem Sommer 2003, die 16 Tage dauerte. Nur die Episoden von 1983 mit 23 und 2006 mit 21 Tagen waren noch länger.</p>
<p>Doch inzwischen geht es nicht mehr nur um Temperaturen. Die seit Monaten anhaltende Trockenheit erreicht zunehmend die Trinkwasserversorgung.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137464" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399800"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-Die-Wasserkrise-wird-zum-Engpass-des-Sommers-11399800.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/4/6/4/Master_Wasser_Frankreich-865ab79b8d9e55e9.jpeg" alt="Tropfender alter Wasserhahn" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tropfender alter Wasserhahn" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich: Die Wasserkrise wird zum Engpass des Sommers</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Reserven schwinden</strong></h3>
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<p>Nach Angaben des französischen Umweltministeriums unterliegen mittlerweile rund 70 Prozent des Landes Beschränkungen bei der Wassernutzung. In 92 Départements schränken die Behörden inzwischen die Nutzung von Trinkwasser ein, wie <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> unter Berufung auf das Umweltministerium berichtet.</p>
<p>Auch unter der Erde verschlechtert sich die Lage. Trotz ergiebiger Niederschläge im Februar lagen Anfang August 63 Prozent der vom geologischen Dienst BRGM beobachteten Grundwassermessstellen unter dem für den Monat üblichen Niveau. Besonders angespannt ist die Situation nach Angaben des BRGM im Limousin und in der Côte des Bar in der Champagne. Gleichzeitig führen Flüsse wie die Loire außergewöhnlich wenig Wasser.</p>
<p>Für mehr als 40.000 Menschen hat die Dürre bereits zu zeitweisen Unterbrechungen der Wasserversorgung geführt. Bei rund 550.000 Einwohnern gilt die Versorgung als angespannt, <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte Umweltministerin Monique Barbut am 12. August</a>. Einige Gemeinden in Meurthe-et-Moselle und Haute-Savoie versorgen Einwohner bereits mit Tankwagen.</p>
<p>Auch die südfranzösische Stadt Figeac mit knapp 10.000 Einwohnern bereitet sich darauf vor, "möglicherweise bis Ende August Wasser per Tankwagen liefern zu müssen", zitiert <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> den stellvertretenden Bürgermeister.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hitze beschleunigt den Wasserverlust</strong></h3>
<p>Die Hitze verschärft das Problem doppelt: Der Verbrauch steigt, zugleich verdunstet mehr Wasser. Am Stausee Saint-Barthélémy in der Bretagne gehen derzeit allein durch Verdunstung bis zu 11.000 Kubikmeter täglich verloren – zusätzlich zu den 35.000 Kubikmetern, die täglich entnommen werden.</p>
<p>"Wir haben noch nie so schnelle Wasserverluste gesehen", sagte Yann Cauet, Direktor des Wasserversorgungsverbands der Côtes-d'Armor, <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">laut Le Monde</a>. "Wir befinden uns in unbekanntem Terrain."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094477" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11317777"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-in-der-Hitzefalle-Wenn-der-Klimawandel-die-Wirtschaft-trifft-11317777.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/4/4/7/7/Master_Frankreich-5056f72ec9935ade.jpeg" alt="Brunnen in Paris" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brunnen in Paris" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich in der Hitzefalle: Wenn der Klimawandel die Wirtschaft trifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Umweltministerin Monique Barbut fordert strengere Kontrollen und weniger Ausnahmen von den geltenden Entnahmebeschränkungen: "Sparsamkeit muss unser erster Reflex werden." Die Präfekten sollen Beschränkungen konsequenter durchsetzen und Ausnahmegenehmigungen überprüfen. In Tourrettes-sur-Loup in den Alpes-Maritimes wurde bereits ein Gärtner mit einem<a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/13/avec-la-secheresse-des-tensions-de-plus-en-plus-vives-sur-l-approvisionnement-en-eau-potable-nous-sommes-dans-l-inconnu_6745401_3244.html" rel="external noopener" target="_blank"> Bußgeld belegt</a>, weil er trotz Verbots weiter bewässerte.</p>
<p>Noch funktioniert die Trinkwasserversorgung für die große Mehrheit der Franzosen. Doch in immer mehr Orten geht es nicht mehr nur darum, Pools nicht zu füllen oder Gärten nicht zu bewässern. Es geht offenbar nun mehr darum, genügend Wasser für die Wasserhähne zu sichern.</p>
2026-08-13T11:30:00.000Zurn:bid:51460432026-08-13T08:00:00.000ZSchiffsdaten zeigen historische Tiefstände in der Straße von Hormus. Trump ist in einer Sackgasse – während Iran die Meerenge als Faustpfand hält. Eine Analyse.</p>
<p>Nun also eine "<a href="https://www.euronews.com/2026/08/12/trump-hails-wall-of-steel-blocakade-says-us-will-keep-control-of-strait-of-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">Wand aus Stahl</a>": Mit diesem neuen Superlativ <a href="https://www.reuters.com/world/trump-says-us-has-total-control-over-strait-hormuz-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">beschrieb</a> US-Präsident Donald Trump am Dienstagnachmittag die US-Präsenz in der Straße von Hormus. Washington habe die "totale Kontrolle" über die Schiffspassage, <a href="https://www.al-monitor.com/originals/2026/08/trump-says-us-has-total-control-over-strait-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> er weiter.</p>
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<p>Diese Sichtweise korreliert jedoch nicht mit der Realität vor Ort: Verschiedene Anbieter von Schiffsdaten <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527858.stra%C3%9Fe-von-hormus-zivile-seefahrt-zwischen-den-fronten.html" rel="external noopener" target="_blank">meldeten</a> in den vergangenen Tagen maximal ein- bis zweistellige Passagen. Am Dienstag <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/hormuz-shipping-traffic-falls-one-week-low-amid-hostilities-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">erfasste</a> der Datenanbieter Kpler nur acht Schiffe – der <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/as-strait-of-hormuz-transit-drops-trump-again-says-us-has-control" rel="external noopener" target="_blank">niedrigste Tageswert</a> seit dem 5. August. Sieben der acht Schiffe fuhren dabei über die iranische Route in die Straße ein, nur ein Kohlefrachter verließ sie.</p>
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<p>Auch die britische Seefahrtsbehörde UKMTO stuft die Lage weiterhin als "ernst" ein und <a href="https://ukmto.org/-/media/ukmto/products/update-080-jmic-advisory-note-04-august.pdf" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> vor feindlichen Handlungen. Vor der Schließung <a href="https://insights.windward.ai/" rel="external noopener" target="_blank">passierten</a> täglich etwa 130 bis 140 Schiffe die Straße – Zahlen, die Trumps Worte in ein gänzlich anderes Licht rücken.</p>
<p>Teheran <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/iran-refutes-trumps-claim-to-control-hormuz-whats-the-latest-in-talks" rel="external noopener" target="_blank">wies</a> die Trump-Äußerungen umgehend zurück und erklärte die Straße bleibe geschlossen, solange die USA ihr Verhalten nicht änderten und Irans Bedingungen nicht akzeptierten. Wie weiter am Persischen Golf?</p>
<h3 class="subheading">Blockade und Beschuss</h3>
<p>Auf dem Papier mag über eine Öffnung verhandelt werden, auf dem Wasser bleibt die Lage explosiv. Die US-Armee <a href="https://www.washingtontimes.com/news/2026/aug/12/trump-says-iran-teetering-blockade-praise-allah/" rel="external noopener" target="_blank">setzt</a> ihre Seeblockade gegen Iran unvermindert fort.</p>
<p>Wie ernst die Lage ist, zeigte sich am Dienstag: US-Streitkräfte <a href="https://www.n-tv.de/politik/US-Militaer-schiesst-auf-Frachtschiff-im-Golf-von-Oman-id31183258.html" rel="external noopener" target="_blank">feuerten</a> auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff "Vela Nova". Ein Marinehubschrauber traf den Maschinenraum mit zwei Hellfire-Raketen und legte die Steuerung lahm; nach US-Angaben ignorierte die Besatzung zuvor wiederholte Warnungen.</p>
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<p>Noch vor wenigen Tagen gab es seichte Hoffnung: Ein US-Vertreter <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/us-expects-deal-soon-strait-hormuz-sunni-powers-unite-defense-pact-2026-08-07/" rel="external noopener" target="_blank"> berichtete gegenüber</a> <em>Reuters</em> von Fortschritten bei den durch den Oman organisierten Verhandlungen. Sobald ein Abkommen verkündet werde, wolle Washington im Gegenzug die Blockade der iranischen Häfen aufheben, hieß es.</p>
<p>Aufgrund wiederholter, mannigfacher falscher Hoffnungen dominierte schon damalig Skepsis – dennoch schien Bewegung in der Sache zu sein. Inzwischen sind, so überstimmende Medienberichte, zumindest die omanischen Gespräche <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/iran-says-no-progress-reviving-interim-peace-deal-with-us-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">wieder ins Stocken geraten</a>.</p>
<h3 class="subheading">Pakistans Powerplay</h3>
<p>Neue Hoffnung kommt erneut aus Islamabad. Pakistan <a href="https://www.tasnimnews.ir/en/news/2026/06/17/3619597/iran-oman-discuss-islamabad-mou-regional-cooperation" rel="external noopener" target="_blank">hatte schon vor Wochen </a>– ohne Erfolg – einen Deal im Rahmen eines <a href="https://www.iranwatch.org/library/governments/iran/president/islamabad-memorandum-understanding-between-islamic-republic-iran-united-states-america" rel="external noopener" target="_blank">Memorandum of Understanding (MoU)</a> angebahnt und <a href="https://dailypioneer.com/news/pak-minister-meets-iran-leaders-to-revive-us-iran-mediation-bid" rel="external noopener" target="_blank">entsandte </a>nun offenbar seinen Innenminister Mohsin Naqvi gestern gen Teheran.</p>
<p>Grundlage bleibt das im Juni in Islamabad unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU), dessen 60-tägige Frist an diesem Sonntag <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-kreise-iran-usa-waffenruhe-soll-verlaengert-werden/100246659.html" rel="external noopener" target="_blank">ausläuft</a> – und somit starken diplomatischen Druck kreiert. Genau auf diese Frist beruft sich Teheran nun: Washington müsse zunächst zum MoU zurückkehren und einen konkreten Zeitplan zur Erfüllung seiner Pflichten vorlegen, bevor überhaupt über eine Verlängerung gesprochen werden könne, <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/iran-us-not-discussing-ceasefire-extension-senior-iranian-official-says-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">zitierte</a> <em>Reuters</em> einen hochrangigen, anonymen, iranischen Vertreter.</p>
<p>Die USA hatten das Abkommen bereits binnen 48 Stunden verletzt und sich wenige Tage später ganz zurückgezogen, so die iranische Darstellung. Pakistanische Quellen hatten zuvor von einer bereits vereinbarten Verlängerung der Waffenruhe berichtet – <a href="https://saudigazette.com.sa/article/663662/world/us-and-iran-agree-to-extend-60-day-ceasefire-pakistani-sources-say" rel="external noopener" target="_blank">Iran widerspricht dem ausdrücklich</a>.</p>
<p>Islamabad selbst vertieft damit ein Diplomatie-Powerplay: Es hält die Kanäle nach Teheran und Washington offen, <a href="https://www.telepolis.de/article/Mekka-Pakt-Saudi-Arabien-Pakistan-und-Tuerkei-buendeln-ihre-Kraefte-11409746.html" rel="external noopener" target="_blank">schmiedet</a> zugleich aber mit Saudi-Arabien und der Türkei einen engeren militärischen Beistandspakt.</p>
<p>Dies ist keineswegs ein Selbstläufer, sondern besitzt Verve und Notwendigkeit: Pakistan und Iran teilen 900 Kilometer gemeinsame Grenze, der Krieg liegt für Islamabad direkt vor der Haustür, und die wirtschaftlichen Verflechtungen bringen selbst engste Partner wie Riad zunehmend in Schieflage, haben Auswirkungen auf die pakistanische Volkswirtschaft selbst.</p>
<p>Mit Blick auf eine mögliche Nachkriegsordnung an einem Tag X könnten Pakistans Verbindungen zu Teheran wie zu Riad, an sich <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/abkommen-zwischen-iran-und-saudi-arabien-ende-der-diplomatischen-eiszeit" rel="external noopener" target="_blank">zwei verfeindete Lager</a> – <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/online-analysis/2026/05/a-new-middle-eastern-quadrilateral-is-taking-shape/" rel="external noopener" target="_blank">zusammen mit chinesischer Vermittlung</a> – zu einem gewichtigen Faktor werden, der dem US-israelischen Hegemoniemodell des Teile-und-Herrsche entgegensteht.</p>
<h3 class="subheading">Internationalisierung</h3>
<p>Unterdessen ist die Straße von Hormus längst mehr als ein militärischer Schauplatz geworden: Der Iran macht ihre Öffnung selbst zur politischen Verhandlungsmasse – aus dem US-Druckmittel wird so ein iranisches Gegenwerk.</p>
<p>Der Beschuss der "Vela Nova" zeigt zugleich, wie eng Diplomatie und Eskalation mittlerweile verzahnt sind: Jeder Versuch, die Öffnung der Passage militärisch zu erzwingen, treibt zugleich ihren politischen Preis in die Höhe. Damit droht sich der Konflikt über Hormus hinauszuwachsen und <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/schockwellen-nach-osten-wie-der-iran-krieg-die-politische-landschaft-asiens-veraendert" rel="external noopener" target="_blank">internationalisiert</a> sich zunehmend <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527734.nahostkonflikt-druck-auf-riad-w%C3%A4chst.html" rel="external noopener" target="_blank">Richtung Bab al-Mandab und Rotes Meer</a> – eine zweite maritime Front.</p>
<p>Während Hormus im Zentrum der Konfrontation steht, greifen die jemenitischen Huthi erneut Schiffe am anderen Ende der arabischen Halbinsel an. Am Dienstag <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/six-killed-in-houthi-attack-on-bab-al-mandeb-ship-yemens-government-says" rel="external noopener" target="_blank">starben</a> sechs Menschen bei einem Doppelangriff auf ein Frachtschiff im Bab al-Mandab, darunter ausgerechnet auch drei pakistanische Staatsbürger – die ersten Todesopfer eines Huthi-Angriffs seit Kriegsbeginn.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/1/4/shutterstock_2731303343-a18ae33ee51b9b29.jpeg" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 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Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128937" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385168"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Strategie-der-Ukraine-Warum-Kiew-zwei-Konflikte-verknuepfen-will-11385168.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Strategie der Ukraine: Warum Kiew zwei Konflikte verknüpfen will</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120644" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372247"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Huthi-Blockade-bringt-Trump-in-eine-ernste-Zwickmuehle-11372247.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6281" height="3529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/6/4/4/shutterstock_2399826271-c5b2541855ec014b.jpeg" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6281" height="3529" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Huthi-Blockade bringt Trump in eine ernste Zwickmühle</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch an der Landfront bleibt der Krieg aktiv: Iran <a href="https://www.iranintl.com/en/20260812341" rel="external noopener" target="_blank">griff erneut Stellungen</a> kurdisch-irakischer Oppositionsgruppen nordöstlich von Erbil an, die Teheran zunehmend als mögliche US-Stellvertretertruppe an seiner Westgrenze betrachtet. <a href="https://www.chathamhouse.org/2026/03/kurdish-groups-iran-face-risky-dilemma-amid-unclear-us-endgame" rel="external noopener" target="_blank">Eine Einschätzung von Chatham House</a> verweist zudem auf widersprüchliche Signale der Trump-Regierung zu einer möglichen Unterstützung eines kurdischen Aufstands gegen Teheran.</p>
<p>Insbesondere die <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/11/iraqs-semi-autonomous-kurdish-region-suffers-as-us-iran-war-drags-on" rel="external noopener" target="_blank">iranischen Angriffe</a> auf die Erbil-Kurden ergeben strategisch durchaus Sinn: Denn im Februar 2026 haben sich fünf große iranisch-irakische kurdische Parteien – darunter PDKI, kommunistische Komala und PJAK – zu einer gemeinsamen politischen Koalition <a href="https://dckurd.org/2026/02/27/kurdistan-digest-february-2026/" rel="external noopener" target="_blank">zusammengeschlossen</a> und könnten die US-Luftangriffe am Boden verstärken.</p>
<p>Erneut drohen die kurdischen Separationsbestrebungen und eigenstaatlichen Hoffnungen zum Springquell einer möglichen Zusammenarbeit mit dem US-Imperium zu werden – dass dies für die kurdischen Bewegungen in Syrien wie zuvor im Irak in einer tödlichen Sackgasse endete scheint vergessen.</p>
<p>Parallel zeigte sich Iran unbeeindruckt von neuen US-Sanktionsdrohungen und treibt seine wirtschaftliche Öffnung gen Osten voran: Das Land will der New Development Bank der Brics-Staaten <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/iran-join-brics-development-bank-soon-central-bank-governor-says-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">beitreten</a> und setzt damit verstärkt auf Handelskanäle außerhalb des Dollar-Systems.</p>
<h3 class="subheading">Kluge Antworten, teure Konsequenzen</h3>
<p>Berichten zufolge zahlt sich Teherans Anpassungsstrategie militärisch aus: Im Juli <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/11/us/politics/iran-military-base-attacks-us-munitions.html?unlocked_article_code=1.4lA.-Old.Ud7C7ORA_E5P&smid=nytcore-android-shar" rel="external noopener" target="_blank">kombinierte</a> Iran über mehrere Tage unterschiedliche Flugkörper und Angriffswellen bei intensiven Attacken auf US-Stellungen in Jordanien, um die amerikanische Luftverteidigung gezielt zu überlasten – mit der Folge, dass teurere Patriot-Abwehrraketen zum Einsatz kommen mussten.</p>
<p><a href="https://csis-website-prod.s3.amazonaws.com/s3fs-public/2026-05/260512_Jones_US_China.pdf?VersionId=VcIi9yOBIIfHV81I6iY.PIVY6QThmGb_" rel="external noopener" target="_blank">Eine Analyse des CSIS </a>kommt zu dem Schluss, dass die USA bei mehreren Systemen – darunter Patriot, THAAD und SM-3 – bereits erhebliche Teile ihrer Vorkriegsbestände verbraucht haben könnten, während die Produktion vieler dieser Systeme Monate bis Jahre braucht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Iran-Krieg entwickelt sich damit zunehmend zum industriellen Abnutzungskrieg: Washington muss immer knappere und teurere Abfangmunition einsetzen, die US-Schlagkraft ist damit weit weniger unbegrenzt, als es zunächst schien.</p>
<p>Während Pakistans diplomatischer Vorstoß offen bleiben muss, internationalisiert sich der Konflikt weiter – Richtung Irak, Jemen und Rotes Meer. Aus dem direkten Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran wird so zunehmend ein regionaler Machtkampf mit vielen Fronten, der von der verkündeten "totalen" US-Kontrolle Lichtjahre entfernt ist.</p>
Schiffsdaten zeigen historische Tiefstände in der Straße von Hormus. Trump ist in einer Sackgasse – während Iran die Meerenge als Faustpfand hält. Eine Analyse.</p>
<p>Nun also eine "<a href="https://www.euronews.com/2026/08/12/trump-hails-wall-of-steel-blocakade-says-us-will-keep-control-of-strait-of-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">Wand aus Stahl</a>": Mit diesem neuen Superlativ <a href="https://www.reuters.com/world/trump-says-us-has-total-control-over-strait-hormuz-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">beschrieb</a> US-Präsident Donald Trump am Dienstagnachmittag die US-Präsenz in der Straße von Hormus. Washington habe die "totale Kontrolle" über die Schiffspassage, <a href="https://www.al-monitor.com/originals/2026/08/trump-says-us-has-total-control-over-strait-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> er weiter.</p>
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<p>Diese Sichtweise korreliert jedoch nicht mit der Realität vor Ort: Verschiedene Anbieter von Schiffsdaten <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527858.stra%C3%9Fe-von-hormus-zivile-seefahrt-zwischen-den-fronten.html" rel="external noopener" target="_blank">meldeten</a> in den vergangenen Tagen maximal ein- bis zweistellige Passagen. Am Dienstag <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/hormuz-shipping-traffic-falls-one-week-low-amid-hostilities-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">erfasste</a> der Datenanbieter Kpler nur acht Schiffe – der <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/as-strait-of-hormuz-transit-drops-trump-again-says-us-has-control" rel="external noopener" target="_blank">niedrigste Tageswert</a> seit dem 5. August. Sieben der acht Schiffe fuhren dabei über die iranische Route in die Straße ein, nur ein Kohlefrachter verließ sie.</p>
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<p>Auch die britische Seefahrtsbehörde UKMTO stuft die Lage weiterhin als "ernst" ein und <a href="https://ukmto.org/-/media/ukmto/products/update-080-jmic-advisory-note-04-august.pdf" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> vor feindlichen Handlungen. Vor der Schließung <a href="https://insights.windward.ai/" rel="external noopener" target="_blank">passierten</a> täglich etwa 130 bis 140 Schiffe die Straße – Zahlen, die Trumps Worte in ein gänzlich anderes Licht rücken.</p>
<p>Teheran <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/iran-refutes-trumps-claim-to-control-hormuz-whats-the-latest-in-talks" rel="external noopener" target="_blank">wies</a> die Trump-Äußerungen umgehend zurück und erklärte die Straße bleibe geschlossen, solange die USA ihr Verhalten nicht änderten und Irans Bedingungen nicht akzeptierten. Wie weiter am Persischen Golf?</p>
<h3 class="subheading">Blockade und Beschuss</h3>
<p>Auf dem Papier mag über eine Öffnung verhandelt werden, auf dem Wasser bleibt die Lage explosiv. Die US-Armee <a href="https://www.washingtontimes.com/news/2026/aug/12/trump-says-iran-teetering-blockade-praise-allah/" rel="external noopener" target="_blank">setzt</a> ihre Seeblockade gegen Iran unvermindert fort.</p>
<p>Wie ernst die Lage ist, zeigte sich am Dienstag: US-Streitkräfte <a href="https://www.n-tv.de/politik/US-Militaer-schiesst-auf-Frachtschiff-im-Golf-von-Oman-id31183258.html" rel="external noopener" target="_blank">feuerten</a> auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff "Vela Nova". Ein Marinehubschrauber traf den Maschinenraum mit zwei Hellfire-Raketen und legte die Steuerung lahm; nach US-Angaben ignorierte die Besatzung zuvor wiederholte Warnungen.</p>
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<p>Noch vor wenigen Tagen gab es seichte Hoffnung: Ein US-Vertreter <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/us-expects-deal-soon-strait-hormuz-sunni-powers-unite-defense-pact-2026-08-07/" rel="external noopener" target="_blank"> berichtete gegenüber</a> <em>Reuters</em> von Fortschritten bei den durch den Oman organisierten Verhandlungen. Sobald ein Abkommen verkündet werde, wolle Washington im Gegenzug die Blockade der iranischen Häfen aufheben, hieß es.</p>
<p>Aufgrund wiederholter, mannigfacher falscher Hoffnungen dominierte schon damalig Skepsis – dennoch schien Bewegung in der Sache zu sein. Inzwischen sind, so überstimmende Medienberichte, zumindest die omanischen Gespräche <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/iran-says-no-progress-reviving-interim-peace-deal-with-us-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">wieder ins Stocken geraten</a>.</p>
<h3 class="subheading">Pakistans Powerplay</h3>
<p>Neue Hoffnung kommt erneut aus Islamabad. Pakistan <a href="https://www.tasnimnews.ir/en/news/2026/06/17/3619597/iran-oman-discuss-islamabad-mou-regional-cooperation" rel="external noopener" target="_blank">hatte schon vor Wochen </a>– ohne Erfolg – einen Deal im Rahmen eines <a href="https://www.iranwatch.org/library/governments/iran/president/islamabad-memorandum-understanding-between-islamic-republic-iran-united-states-america" rel="external noopener" target="_blank">Memorandum of Understanding (MoU)</a> angebahnt und <a href="https://dailypioneer.com/news/pak-minister-meets-iran-leaders-to-revive-us-iran-mediation-bid" rel="external noopener" target="_blank">entsandte </a>nun offenbar seinen Innenminister Mohsin Naqvi gestern gen Teheran.</p>
<p>Grundlage bleibt das im Juni in Islamabad unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU), dessen 60-tägige Frist an diesem Sonntag <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-kreise-iran-usa-waffenruhe-soll-verlaengert-werden/100246659.html" rel="external noopener" target="_blank">ausläuft</a> – und somit starken diplomatischen Druck kreiert. Genau auf diese Frist beruft sich Teheran nun: Washington müsse zunächst zum MoU zurückkehren und einen konkreten Zeitplan zur Erfüllung seiner Pflichten vorlegen, bevor überhaupt über eine Verlängerung gesprochen werden könne, <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/iran-us-not-discussing-ceasefire-extension-senior-iranian-official-says-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">zitierte</a> <em>Reuters</em> einen hochrangigen, anonymen, iranischen Vertreter.</p>
<p>Die USA hatten das Abkommen bereits binnen 48 Stunden verletzt und sich wenige Tage später ganz zurückgezogen, so die iranische Darstellung. Pakistanische Quellen hatten zuvor von einer bereits vereinbarten Verlängerung der Waffenruhe berichtet – <a href="https://saudigazette.com.sa/article/663662/world/us-and-iran-agree-to-extend-60-day-ceasefire-pakistani-sources-say" rel="external noopener" target="_blank">Iran widerspricht dem ausdrücklich</a>.</p>
<p>Islamabad selbst vertieft damit ein Diplomatie-Powerplay: Es hält die Kanäle nach Teheran und Washington offen, <a href="https://www.telepolis.de/article/Mekka-Pakt-Saudi-Arabien-Pakistan-und-Tuerkei-buendeln-ihre-Kraefte-11409746.html" rel="external noopener" target="_blank">schmiedet</a> zugleich aber mit Saudi-Arabien und der Türkei einen engeren militärischen Beistandspakt.</p>
<p>Dies ist keineswegs ein Selbstläufer, sondern besitzt Verve und Notwendigkeit: Pakistan und Iran teilen 900 Kilometer gemeinsame Grenze, der Krieg liegt für Islamabad direkt vor der Haustür, und die wirtschaftlichen Verflechtungen bringen selbst engste Partner wie Riad zunehmend in Schieflage, haben Auswirkungen auf die pakistanische Volkswirtschaft selbst.</p>
<p>Mit Blick auf eine mögliche Nachkriegsordnung an einem Tag X könnten Pakistans Verbindungen zu Teheran wie zu Riad, an sich <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/abkommen-zwischen-iran-und-saudi-arabien-ende-der-diplomatischen-eiszeit" rel="external noopener" target="_blank">zwei verfeindete Lager</a> – <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/online-analysis/2026/05/a-new-middle-eastern-quadrilateral-is-taking-shape/" rel="external noopener" target="_blank">zusammen mit chinesischer Vermittlung</a> – zu einem gewichtigen Faktor werden, der dem US-israelischen Hegemoniemodell des Teile-und-Herrsche entgegensteht.</p>
<h3 class="subheading">Internationalisierung</h3>
<p>Unterdessen ist die Straße von Hormus längst mehr als ein militärischer Schauplatz geworden: Der Iran macht ihre Öffnung selbst zur politischen Verhandlungsmasse – aus dem US-Druckmittel wird so ein iranisches Gegenwerk.</p>
<p>Der Beschuss der "Vela Nova" zeigt zugleich, wie eng Diplomatie und Eskalation mittlerweile verzahnt sind: Jeder Versuch, die Öffnung der Passage militärisch zu erzwingen, treibt zugleich ihren politischen Preis in die Höhe. Damit droht sich der Konflikt über Hormus hinauszuwachsen und <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/schockwellen-nach-osten-wie-der-iran-krieg-die-politische-landschaft-asiens-veraendert" rel="external noopener" target="_blank">internationalisiert</a> sich zunehmend <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527734.nahostkonflikt-druck-auf-riad-w%C3%A4chst.html" rel="external noopener" target="_blank">Richtung Bab al-Mandab und Rotes Meer</a> – eine zweite maritime Front.</p>
<p>Während Hormus im Zentrum der Konfrontation steht, greifen die jemenitischen Huthi erneut Schiffe am anderen Ende der arabischen Halbinsel an. Am Dienstag <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/12/six-killed-in-houthi-attack-on-bab-al-mandeb-ship-yemens-government-says" rel="external noopener" target="_blank">starben</a> sechs Menschen bei einem Doppelangriff auf ein Frachtschiff im Bab al-Mandab, darunter ausgerechnet auch drei pakistanische Staatsbürger – die ersten Todesopfer eines Huthi-Angriffs seit Kriegsbeginn.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/1/4/shutterstock_2731303343-a18ae33ee51b9b29.jpeg" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 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Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128937" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385168"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Strategie-der-Ukraine-Warum-Kiew-zwei-Konflikte-verknuepfen-will-11385168.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4524" height="2542" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/9/3/7/shutterstock_2148138421-fe2d50049856ae2a.jpeg" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4524" height="2542" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Strategie der Ukraine: Warum Kiew zwei Konflikte verknüpfen will</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120644" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372247"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Huthi-Blockade-bringt-Trump-in-eine-ernste-Zwickmuehle-11372247.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6281" height="3529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/6/4/4/shutterstock_2399826271-c5b2541855ec014b.jpeg" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6281" height="3529" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Huthi-Blockade bringt Trump in eine ernste Zwickmühle</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch an der Landfront bleibt der Krieg aktiv: Iran <a href="https://www.iranintl.com/en/20260812341" rel="external noopener" target="_blank">griff erneut Stellungen</a> kurdisch-irakischer Oppositionsgruppen nordöstlich von Erbil an, die Teheran zunehmend als mögliche US-Stellvertretertruppe an seiner Westgrenze betrachtet. <a href="https://www.chathamhouse.org/2026/03/kurdish-groups-iran-face-risky-dilemma-amid-unclear-us-endgame" rel="external noopener" target="_blank">Eine Einschätzung von Chatham House</a> verweist zudem auf widersprüchliche Signale der Trump-Regierung zu einer möglichen Unterstützung eines kurdischen Aufstands gegen Teheran.</p>
<p>Insbesondere die <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/8/11/iraqs-semi-autonomous-kurdish-region-suffers-as-us-iran-war-drags-on" rel="external noopener" target="_blank">iranischen Angriffe</a> auf die Erbil-Kurden ergeben strategisch durchaus Sinn: Denn im Februar 2026 haben sich fünf große iranisch-irakische kurdische Parteien – darunter PDKI, kommunistische Komala und PJAK – zu einer gemeinsamen politischen Koalition <a href="https://dckurd.org/2026/02/27/kurdistan-digest-february-2026/" rel="external noopener" target="_blank">zusammengeschlossen</a> und könnten die US-Luftangriffe am Boden verstärken.</p>
<p>Erneut drohen die kurdischen Separationsbestrebungen und eigenstaatlichen Hoffnungen zum Springquell einer möglichen Zusammenarbeit mit dem US-Imperium zu werden – dass dies für die kurdischen Bewegungen in Syrien wie zuvor im Irak in einer tödlichen Sackgasse endete scheint vergessen.</p>
<p>Parallel zeigte sich Iran unbeeindruckt von neuen US-Sanktionsdrohungen und treibt seine wirtschaftliche Öffnung gen Osten voran: Das Land will der New Development Bank der Brics-Staaten <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/iran-join-brics-development-bank-soon-central-bank-governor-says-2026-08-12/" rel="external noopener" target="_blank">beitreten</a> und setzt damit verstärkt auf Handelskanäle außerhalb des Dollar-Systems.</p>
<h3 class="subheading">Kluge Antworten, teure Konsequenzen</h3>
<p>Berichten zufolge zahlt sich Teherans Anpassungsstrategie militärisch aus: Im Juli <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/11/us/politics/iran-military-base-attacks-us-munitions.html?unlocked_article_code=1.4lA.-Old.Ud7C7ORA_E5P&smid=nytcore-android-shar" rel="external noopener" target="_blank">kombinierte</a> Iran über mehrere Tage unterschiedliche Flugkörper und Angriffswellen bei intensiven Attacken auf US-Stellungen in Jordanien, um die amerikanische Luftverteidigung gezielt zu überlasten – mit der Folge, dass teurere Patriot-Abwehrraketen zum Einsatz kommen mussten.</p>
<p><a href="https://csis-website-prod.s3.amazonaws.com/s3fs-public/2026-05/260512_Jones_US_China.pdf?VersionId=VcIi9yOBIIfHV81I6iY.PIVY6QThmGb_" rel="external noopener" target="_blank">Eine Analyse des CSIS </a>kommt zu dem Schluss, dass die USA bei mehreren Systemen – darunter Patriot, THAAD und SM-3 – bereits erhebliche Teile ihrer Vorkriegsbestände verbraucht haben könnten, während die Produktion vieler dieser Systeme Monate bis Jahre braucht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Iran-Krieg entwickelt sich damit zunehmend zum industriellen Abnutzungskrieg: Washington muss immer knappere und teurere Abfangmunition einsetzen, die US-Schlagkraft ist damit weit weniger unbegrenzt, als es zunächst schien.</p>
<p>Während Pakistans diplomatischer Vorstoß offen bleiben muss, internationalisiert sich der Konflikt weiter – Richtung Irak, Jemen und Rotes Meer. Aus dem direkten Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran wird so zunehmend ein regionaler Machtkampf mit vielen Fronten, der von der verkündeten "totalen" US-Kontrolle Lichtjahre entfernt ist.</p>
2026-08-13T08:00:00.000Zurn:bid:51460302026-08-13T07:00:00.000ZZehn oder elf Maschinen sind Emirates inzwischen zu alt. Doch hinter dem Streit steckt ein größeres Risiko für Boeing: die Verwundbarkeit der Golf-Hubs.</p>
<p>Emirates wartet sehnsüchtig auf neue Flugzeuge von Boeing. Doch zehn oder elf bereits gebaute Boeing 777-9 will die größte Golf-Airline nicht mehr übernehmen.</p>
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<p>Das kündigte Airline-Präsident Tim Clark auf der <a href="https://aviationweek.com/air-transport/airlines-lessors/clark-emirates-will-not-take-initial-batch-777-9s" rel="external noopener" target="_blank">Farnborough International Airshow</a> an. Die Maschinen seien inzwischen zu alt und müssten zu aufwendig nachgerüstet werden. Boeing sei darüber längst informiert, sagte Clark.</p>
<p>Gebaut wurden die betroffenen Flugzeuge bereits 2019. Würde Emirates sie, wie zuletzt geplant, erst Anfang 2027 übernehmen, wären sie acht Jahre alt – rund die Hälfte ihrer vorgesehenen Einsatzzeit bei der Airline. Für Emirates seien sie damit wirtschaftlich kaum noch interessant.</p>
<p>An Boeings Stelle hätte er die Maschinen längst abgeschrieben, sagte Clark. Allenfalls ein Verkauf mit hohen Preisnachlässen sei noch denkbar; er rechne jedoch damit, dass sie verschrottet werden.</p>
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<p>Einen solchen Fall gibt es bereits, Boeing hat eine schon weitgehend gebaute 777-9 <a href="https://theaircurrent.com/aircraft-production/boeing-massive-rework-challenge-scrapped-777x/" rel="external noopener" target="_blank">zerlegt</a>. Die als WH007 bezeichnete siebte Maschine der Baureihe verließ 2019 das Werk in Everett, trug bereits Emirates-Lackierung an den gefalteten Flügelspitzen, flog aber nie. Im Spätsommer 2025 wurde sie demontiert.</p>
<p>Wenige Wochen später verbuchte Boeing eine Sonderbelastung von 4,9 Milliarden Dollar auf das 777X-Programm und verschob die Indienststellung erneut auf 2027. Ein Teil der Kosten entfällt auf umfangreiche Nacharbeiten: Bereits gebaute Flugzeuge müssen an den inzwischen gültigen Konstruktions- und Zulassungsstand angepasst werden.</p>
<p>Insgesamt summieren sich die Sonderbelastungen des Programms laut <a href="https://heise-cms.de/exec/Zehn%20oder%20elf%20bereits%20gebaute%20Boeing%20777-9%20will%20Emirates%20nicht%20mehr%20%C3%BCbernehmen.%20Das%20k%C3%BCndigte%20Airline-Pr%C3%A4sident%20Tim%20Clark%20auf%20der%20Farnborough%20International%20Airshow%20an.%20Die%20Maschinen%20seien%20inzwischen%20zu%20alt%20und%20m%C3%BCssten%20zu%20aufwendig%20nachger%C3%BCstet%20werden.%20Boeing%20sei%20dar%C3%BCber%20l%C3%A4ngst%20informiert,%20sagte%20Clark." rel="external noopener" target="_blank">The Air Current</a> inzwischen auf rund 15 Milliarden Dollar. Etwa 40 weitere bereits produzierte 777X sollen noch nachgerüstet werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4929408" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10629850"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Putins-Albtraum-am-Himmel-Sowjet-Oldtimer-gegen-Hightech-Drohnen-10629850.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/9/4/0/8/Lars_Lange_Master_G-e7b90387da22b572.jpeg" alt="KI-generierte Grafik ziegt das Flugzeug Yak-52 in Tarnfarben und rotem Sowjetstern am Himmel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik ziegt das Flugzeug Yak-52 in Tarnfarben und rotem Sowjetstern am Himmel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Putins Albtraum am Himmel – Sowjet-Oldtimer gegen Hightech-Drohnen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4800063" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10279906"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russlands-langer-Weg-zum-erneuten-eigenstaendigen-Flugzeugbau-10279906.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1760" height="989" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/0/0/0/6/3/j6jf8r7qci1sf5wuc7329idf94l3t0bq-427c28db87032200.jpeg" style="aspect-ratio:1760 / 989" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1760" height="989" style="aspect-ratio:1760 / 989;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russlands langer Weg zum (erneuten) eigenständigen Flugzeugbau</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie knapp der neue Zeitplan ist, machte Clark in Farnborough deutlich. Ursprünglich sollten die ersten 777-9 bereits im April 2020 ausgeliefert werden, sagte er <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/emirates-expects-boeing-777-9-deliveries-second-quarter-2027-president-says-2026-07-21/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a>. Selbst eine Auslieferung im zweiten Quartal 2027 sei noch "unter allen Umständen ambitioniert".</p>
<h3 class="subheading">Die 777 und der Aufstieg der Golf-Hubs</h3>
<p>Die Boeing 777, die 1994 erstmals flog, wurde zum Rückgrat des Hub-Modells am Golf. Emirates, Qatar Airways und Etihad bauten Dubai, Doha und Abu Dhabi zu globalen Drehkreuzen zwischen Europa, Asien, Afrika und Australien aus.</p>
<p>Möglich machte das auch die 777: große Reichweite, hohe Kapazität und niedrigere Betriebskosten als vierstrahlige Muster wie Boeing 747 oder Airbus A340. Als Boeing 2013 das Nachfolgeprogramm 777X startete, gehörten die Golf-Airlines deshalb von Beginn an zu den wichtigsten Kunden.</p>
<p>Die Bestellzahlen zeigen das Ausmaß dieser Wette. Emirates führt inzwischen 270 777-9 im Auftragsbuch. Qatar Airways legte im Mai 2025 während eines Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Doha nach. Der 96 Milliarden US-Dollar schwere Boeing-Deal umfasst 160 feste Bestellungen – 130 Dreamliner vom Typ 787 und 30 777X – sowie Optionen auf weitere 50 Maschinen, berichtete <a href="https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/qatar-signs-200-bln-deal-buy-jets-boeing-during-trump-visit-2025-05-14/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a>.</p>
<p>Nach Abschluss des Geschäfts kam Qatar Airways auf 94 bestellte 777X. Boeing selbst verzeichnete Ende April 2025 insgesamt 521 Bestellungen für die Baureihe.</p>
<p>Auch beim Zulassungsverfahren gibt es inzwischen Fortschritte. Zwei Testflugzeuge befinden sich in finaler <a href="https://www.flightglobal.com/airframers/2026/07/boeing-reveals-final-steps-toward-737-max-7-certification-and-outlines-progress-on-max-10-and-777-9/" rel="external noopener" target="_blank">Zertifizierungskonfiguration</a>; etwa die Hälfte der Testflüge ist abgeschlossen. Mit der Zertifizierung wird Ende 2026 oder Anfang 2027 gerechnet. Der von Emirates-Chef Tim Clark genannte Liefertermin im zweiten Quartal 2027 bleibt damit knapp bemessen.</p>
<h3 class="subheading">Dubais Wirtschaft hängt am Luftverkehr</h3>
<p>Doch bei der 777X geht es längst um mehr als Boeings Zulassungsprobleme. Für Emirates ist sie Teil eines Geschäftsmodells, auf dem inzwischen ein erheblicher Teil der Wirtschaft Dubais beruht. Eine Studie von Oxford Economics im Auftrag von Emirates Group und Dubai Airports kam für 2023 zu dem Ergebnis, dass der Luftfahrtsektor 137 Milliarden Dirham beziehungsweise 37,3 Milliarden Dollar zur Wirtschaftsleistung Dubais beitrug – 27 Prozent des gesamten <a href="https://www.emirates.com/media-centre/aviations-substantial-contribution-to-dubais-economy-revealed-in-latest-report/" rel="external noopener" target="_blank">Emirats-BIP</a>.</p>
<p>Darin enthalten sind Airlines, Flughäfen und der durch die Luftfahrt ermöglichte Tourismus. Mehr als 630.000 Arbeitsplätze hingen laut der Studie an dem Sektor – jeder fünfte Job in Dubai. Bis 2030 soll sein Anteil auf knapp ein Drittel der Wirtschaftsleistung steigen.</p>
<p>Diese Größenordnung erklärt, warum Dubai zugleich massiv in neue Infrastruktur investiert. Dubai World Central – Al Maktoum International soll nach Fertigstellung fünfmal so groß werden wie Dubai International und Kapazität für 260 Millionen Passagiere jährlich bieten. Schon die Bauphase soll der Wirtschaft bis 2030 zusätzliche 6,1 Milliarden Dirham bringen und 132.000 Arbeitsplätze schaffen.</p>
<p>Luftfahrt ist in Dubai damit kein Wirtschaftszweig unter vielen, sondern ein zentraler Pfeiler der Diversifizierungsstrategie weg vom Öl – und des Anspruchs, das Emirat als globale Dienstleistungs-, Logistik- und Verkehrsdrehscheibe zu etablieren.</p>
<h3 class="subheading">Als die Drehkreuze plötzlich stillstanden</h3>
<p>Wenn 27 Prozent der Wirtschaftsleistung und mehr als 630.000 Arbeitsplätze an einem einzigen Sektor hängen, wird jede größere Störung zum volkswirtschaftlichen Risiko. Im Fall der Golf-Hubs zeigte sich das unmittelbar nach Beginn des Krieges. Am 28. Februar 2026 griffen die USA und Israel Ziele in Iran an, Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen mehrere Golfstaaten – und binnen Stunden standen zentrale Drehkreuze der Region still.</p>
<p>Dubai International wurde beschädigt und zeitweise geschlossen oder nur eingeschränkt betrieben. Auch Abu Dhabi, Doha und Kuwait waren betroffen. Emirates stellte den Flugbetrieb von und nach Dubai zeitweise komplett ein, Qatar Airways tat dasselbe für Doha.</p>
<p>Bis zum 17. März hatte Emirates mehr als 2.000 Flüge gestrichen – 54 Prozent des geplanten Flugprogramms. Bei Qatar Airways lag die Quote bei 93 Prozent, bei Etihad bei 79 Prozent, wie Zahlen des <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/phantom-flight-iran-war-creates-9100-km-round-trips-nowhere-2026-03-18/" rel="external noopener" target="_blank">Marktforschers Cirium</a> zeigen. Insgesamt fielen bis dahin rund 30.000 Flüge von und zu Flughäfen im Nahen Osten aus.</p>
<p>Auch nach der schrittweisen Wiederaufnahme des Flugbetriebs kam es zu neuen Zwischenfällen. Am 11. März gingen zwei Drohnen in der Nähe von Dubai International nieder, wie <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/two-drones-fall-vicinity-dubai-airport-iran-crisis-shows-no-sign-easing-2026-03-11/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> berichtete. Vier Menschen wurden verletzt; neue sichtbare Schäden am Flughafen blieben aus.</p>
<p>Auch bei den Passagierzahlen blieb der Krieg sichtbar. Dubai International fertigte im ersten Quartal 18,6 Millionen Reisende ab, gut 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch im Juni lag die Nachfrage bei Airlines aus dem Nahen Osten laut IATA 13,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das eigentliche Risiko liegt am Golf</strong></h3>
<p>Die bisherigen Störungen zeigen, wie empfindlich das auf wenige große Drehkreuze konzentrierte Luftfahrtmodell am Golf auf militärische Unsicherheit reagiert. Entscheidend ist dabei weniger der unmittelbare Sachschaden als die ökonomische Hebelwirkung solcher Angriffe.</p>
<p>Eine vergleichsweise billige Drohne muss weder ein Terminal zerstören noch ein Flugzeug treffen. Schon die wiederkehrende Gefahr von Sperrungen und Angriffen kann Reisende davon abhalten, Verbindungen über Dubai, Doha oder Abu Dhabi zu buchen.</p>
<p>Genau darin liegt die größere Gefahr für das Hub-Modell: Nicht einzelne Umleitungen oder Zusatzkosten, sondern dauerhaft ausbleibende Passagiere würden die Auslastung der riesigen Langstreckenflotten treffen – und damit unmittelbar die wirtschaftliche Grundlage der Golf-Airlines.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146043" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412408"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Alles-unter-Kontrolle-11412408.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" 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data-content-id="5139988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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<p>Diese Asymmetrie reicht bis in die USA. Die Golf-Airlines gehören zu den wichtigsten Kunden der 777X. Wird das Hub-Modell am Golf dauerhaft geschwächt und bleiben Passagiere in großer Zahl aus, gerät nicht nur die weitere Expansion ins Wanken.</p>
<p>Für Airlines, deren Geschäftsmodell auf der möglichst hohen Auslastung riesiger Langstreckenflotten beruht, kann ein anhaltender Nachfrageeinbruch existenzbedrohend werden. Im Extremfall stünde damit nicht nur die Abnahme weiterer 777X infrage, sondern die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Golf-Airlines selbst.</p>
<p>Wie real dieser Hebel ist, zeigte sich Anfang August: Iran warnte die Golfstaaten laut <a href="https://www.reuters.com/business/energy/iran-warns-gulf-states-tell-trump-desist-or-we-hit-you-hard-2026-08-06/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> ausdrücklich vor Angriffen auf Öl-, Strom-, Wasser- und Transportinfrastruktur, falls die USA erneut iranische Ziele angreifen.</p>
<p>Für Boeing liegt damit ein wesentliches Risiko der 777X längst außerhalb der eigenen Werke: in der geopolitischen Verwundbarkeit jener Golf-Hubs, auf deren Wachstum das Programm maßgeblich setzt. Ein dauerhafter Einbruch des dortigen Luftverkehrs würde deshalb nicht nur Emirates, Qatar Airways oder Etihad treffen.</p>
<p>Er könnte milliardenschwere Flugzeugbestellungen infrage stellen und damit bis tief in Boeings amerikanische Produktion und Zulieferindustrie durchschlagen. Ausgerechnet ein vergleichsweise kostengünstiger militärischer Hebel Irans könnte so wirtschaftliche Schäden weit über den Golf hinaus bis in die USA tragen.</p>
<p><strong> </strong></p>
Zehn oder elf Maschinen sind Emirates inzwischen zu alt. Doch hinter dem Streit steckt ein größeres Risiko für Boeing: die Verwundbarkeit der Golf-Hubs.</p>
<p>Emirates wartet sehnsüchtig auf neue Flugzeuge von Boeing. Doch zehn oder elf bereits gebaute Boeing 777-9 will die größte Golf-Airline nicht mehr übernehmen.</p>
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<p>Das kündigte Airline-Präsident Tim Clark auf der <a href="https://aviationweek.com/air-transport/airlines-lessors/clark-emirates-will-not-take-initial-batch-777-9s" rel="external noopener" target="_blank">Farnborough International Airshow</a> an. Die Maschinen seien inzwischen zu alt und müssten zu aufwendig nachgerüstet werden. Boeing sei darüber längst informiert, sagte Clark.</p>
<p>Gebaut wurden die betroffenen Flugzeuge bereits 2019. Würde Emirates sie, wie zuletzt geplant, erst Anfang 2027 übernehmen, wären sie acht Jahre alt – rund die Hälfte ihrer vorgesehenen Einsatzzeit bei der Airline. Für Emirates seien sie damit wirtschaftlich kaum noch interessant.</p>
<p>An Boeings Stelle hätte er die Maschinen längst abgeschrieben, sagte Clark. Allenfalls ein Verkauf mit hohen Preisnachlässen sei noch denkbar; er rechne jedoch damit, dass sie verschrottet werden.</p>
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<p>Einen solchen Fall gibt es bereits, Boeing hat eine schon weitgehend gebaute 777-9 <a href="https://theaircurrent.com/aircraft-production/boeing-massive-rework-challenge-scrapped-777x/" rel="external noopener" target="_blank">zerlegt</a>. Die als WH007 bezeichnete siebte Maschine der Baureihe verließ 2019 das Werk in Everett, trug bereits Emirates-Lackierung an den gefalteten Flügelspitzen, flog aber nie. Im Spätsommer 2025 wurde sie demontiert.</p>
<p>Wenige Wochen später verbuchte Boeing eine Sonderbelastung von 4,9 Milliarden Dollar auf das 777X-Programm und verschob die Indienststellung erneut auf 2027. Ein Teil der Kosten entfällt auf umfangreiche Nacharbeiten: Bereits gebaute Flugzeuge müssen an den inzwischen gültigen Konstruktions- und Zulassungsstand angepasst werden.</p>
<p>Insgesamt summieren sich die Sonderbelastungen des Programms laut <a href="https://heise-cms.de/exec/Zehn%20oder%20elf%20bereits%20gebaute%20Boeing%20777-9%20will%20Emirates%20nicht%20mehr%20%C3%BCbernehmen.%20Das%20k%C3%BCndigte%20Airline-Pr%C3%A4sident%20Tim%20Clark%20auf%20der%20Farnborough%20International%20Airshow%20an.%20Die%20Maschinen%20seien%20inzwischen%20zu%20alt%20und%20m%C3%BCssten%20zu%20aufwendig%20nachger%C3%BCstet%20werden.%20Boeing%20sei%20dar%C3%BCber%20l%C3%A4ngst%20informiert,%20sagte%20Clark." rel="external noopener" target="_blank">The Air Current</a> inzwischen auf rund 15 Milliarden Dollar. Etwa 40 weitere bereits produzierte 777X sollen noch nachgerüstet werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4929408" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10629850"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Putins-Albtraum-am-Himmel-Sowjet-Oldtimer-gegen-Hightech-Drohnen-10629850.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/9/4/0/8/Lars_Lange_Master_G-e7b90387da22b572.jpeg" alt="KI-generierte Grafik ziegt das Flugzeug Yak-52 in Tarnfarben und rotem Sowjetstern am Himmel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Grafik ziegt das Flugzeug Yak-52 in Tarnfarben und rotem Sowjetstern am Himmel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Putins Albtraum am Himmel – Sowjet-Oldtimer gegen Hightech-Drohnen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4800063" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10279906"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russlands-langer-Weg-zum-erneuten-eigenstaendigen-Flugzeugbau-10279906.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1760" height="989" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/0/0/0/6/3/j6jf8r7qci1sf5wuc7329idf94l3t0bq-427c28db87032200.jpeg" style="aspect-ratio:1760 / 989" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1760" height="989" style="aspect-ratio:1760 / 989;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russlands langer Weg zum (erneuten) eigenständigen Flugzeugbau</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie knapp der neue Zeitplan ist, machte Clark in Farnborough deutlich. Ursprünglich sollten die ersten 777-9 bereits im April 2020 ausgeliefert werden, sagte er <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/emirates-expects-boeing-777-9-deliveries-second-quarter-2027-president-says-2026-07-21/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a>. Selbst eine Auslieferung im zweiten Quartal 2027 sei noch "unter allen Umständen ambitioniert".</p>
<h3 class="subheading">Die 777 und der Aufstieg der Golf-Hubs</h3>
<p>Die Boeing 777, die 1994 erstmals flog, wurde zum Rückgrat des Hub-Modells am Golf. Emirates, Qatar Airways und Etihad bauten Dubai, Doha und Abu Dhabi zu globalen Drehkreuzen zwischen Europa, Asien, Afrika und Australien aus.</p>
<p>Möglich machte das auch die 777: große Reichweite, hohe Kapazität und niedrigere Betriebskosten als vierstrahlige Muster wie Boeing 747 oder Airbus A340. Als Boeing 2013 das Nachfolgeprogramm 777X startete, gehörten die Golf-Airlines deshalb von Beginn an zu den wichtigsten Kunden.</p>
<p>Die Bestellzahlen zeigen das Ausmaß dieser Wette. Emirates führt inzwischen 270 777-9 im Auftragsbuch. Qatar Airways legte im Mai 2025 während eines Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Doha nach. Der 96 Milliarden US-Dollar schwere Boeing-Deal umfasst 160 feste Bestellungen – 130 Dreamliner vom Typ 787 und 30 777X – sowie Optionen auf weitere 50 Maschinen, berichtete <a href="https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/qatar-signs-200-bln-deal-buy-jets-boeing-during-trump-visit-2025-05-14/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a>.</p>
<p>Nach Abschluss des Geschäfts kam Qatar Airways auf 94 bestellte 777X. Boeing selbst verzeichnete Ende April 2025 insgesamt 521 Bestellungen für die Baureihe.</p>
<p>Auch beim Zulassungsverfahren gibt es inzwischen Fortschritte. Zwei Testflugzeuge befinden sich in finaler <a href="https://www.flightglobal.com/airframers/2026/07/boeing-reveals-final-steps-toward-737-max-7-certification-and-outlines-progress-on-max-10-and-777-9/" rel="external noopener" target="_blank">Zertifizierungskonfiguration</a>; etwa die Hälfte der Testflüge ist abgeschlossen. Mit der Zertifizierung wird Ende 2026 oder Anfang 2027 gerechnet. Der von Emirates-Chef Tim Clark genannte Liefertermin im zweiten Quartal 2027 bleibt damit knapp bemessen.</p>
<h3 class="subheading">Dubais Wirtschaft hängt am Luftverkehr</h3>
<p>Doch bei der 777X geht es längst um mehr als Boeings Zulassungsprobleme. Für Emirates ist sie Teil eines Geschäftsmodells, auf dem inzwischen ein erheblicher Teil der Wirtschaft Dubais beruht. Eine Studie von Oxford Economics im Auftrag von Emirates Group und Dubai Airports kam für 2023 zu dem Ergebnis, dass der Luftfahrtsektor 137 Milliarden Dirham beziehungsweise 37,3 Milliarden Dollar zur Wirtschaftsleistung Dubais beitrug – 27 Prozent des gesamten <a href="https://www.emirates.com/media-centre/aviations-substantial-contribution-to-dubais-economy-revealed-in-latest-report/" rel="external noopener" target="_blank">Emirats-BIP</a>.</p>
<p>Darin enthalten sind Airlines, Flughäfen und der durch die Luftfahrt ermöglichte Tourismus. Mehr als 630.000 Arbeitsplätze hingen laut der Studie an dem Sektor – jeder fünfte Job in Dubai. Bis 2030 soll sein Anteil auf knapp ein Drittel der Wirtschaftsleistung steigen.</p>
<p>Diese Größenordnung erklärt, warum Dubai zugleich massiv in neue Infrastruktur investiert. Dubai World Central – Al Maktoum International soll nach Fertigstellung fünfmal so groß werden wie Dubai International und Kapazität für 260 Millionen Passagiere jährlich bieten. Schon die Bauphase soll der Wirtschaft bis 2030 zusätzliche 6,1 Milliarden Dirham bringen und 132.000 Arbeitsplätze schaffen.</p>
<p>Luftfahrt ist in Dubai damit kein Wirtschaftszweig unter vielen, sondern ein zentraler Pfeiler der Diversifizierungsstrategie weg vom Öl – und des Anspruchs, das Emirat als globale Dienstleistungs-, Logistik- und Verkehrsdrehscheibe zu etablieren.</p>
<h3 class="subheading">Als die Drehkreuze plötzlich stillstanden</h3>
<p>Wenn 27 Prozent der Wirtschaftsleistung und mehr als 630.000 Arbeitsplätze an einem einzigen Sektor hängen, wird jede größere Störung zum volkswirtschaftlichen Risiko. Im Fall der Golf-Hubs zeigte sich das unmittelbar nach Beginn des Krieges. Am 28. Februar 2026 griffen die USA und Israel Ziele in Iran an, Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen mehrere Golfstaaten – und binnen Stunden standen zentrale Drehkreuze der Region still.</p>
<p>Dubai International wurde beschädigt und zeitweise geschlossen oder nur eingeschränkt betrieben. Auch Abu Dhabi, Doha und Kuwait waren betroffen. Emirates stellte den Flugbetrieb von und nach Dubai zeitweise komplett ein, Qatar Airways tat dasselbe für Doha.</p>
<p>Bis zum 17. März hatte Emirates mehr als 2.000 Flüge gestrichen – 54 Prozent des geplanten Flugprogramms. Bei Qatar Airways lag die Quote bei 93 Prozent, bei Etihad bei 79 Prozent, wie Zahlen des <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/phantom-flight-iran-war-creates-9100-km-round-trips-nowhere-2026-03-18/" rel="external noopener" target="_blank">Marktforschers Cirium</a> zeigen. Insgesamt fielen bis dahin rund 30.000 Flüge von und zu Flughäfen im Nahen Osten aus.</p>
<p>Auch nach der schrittweisen Wiederaufnahme des Flugbetriebs kam es zu neuen Zwischenfällen. Am 11. März gingen zwei Drohnen in der Nähe von Dubai International nieder, wie <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/two-drones-fall-vicinity-dubai-airport-iran-crisis-shows-no-sign-easing-2026-03-11/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> berichtete. Vier Menschen wurden verletzt; neue sichtbare Schäden am Flughafen blieben aus.</p>
<p>Auch bei den Passagierzahlen blieb der Krieg sichtbar. Dubai International fertigte im ersten Quartal 18,6 Millionen Reisende ab, gut 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch im Juni lag die Nachfrage bei Airlines aus dem Nahen Osten laut IATA 13,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das eigentliche Risiko liegt am Golf</strong></h3>
<p>Die bisherigen Störungen zeigen, wie empfindlich das auf wenige große Drehkreuze konzentrierte Luftfahrtmodell am Golf auf militärische Unsicherheit reagiert. Entscheidend ist dabei weniger der unmittelbare Sachschaden als die ökonomische Hebelwirkung solcher Angriffe.</p>
<p>Eine vergleichsweise billige Drohne muss weder ein Terminal zerstören noch ein Flugzeug treffen. Schon die wiederkehrende Gefahr von Sperrungen und Angriffen kann Reisende davon abhalten, Verbindungen über Dubai, Doha oder Abu Dhabi zu buchen.</p>
<p>Genau darin liegt die größere Gefahr für das Hub-Modell: Nicht einzelne Umleitungen oder Zusatzkosten, sondern dauerhaft ausbleibende Passagiere würden die Auslastung der riesigen Langstreckenflotten treffen – und damit unmittelbar die wirtschaftliche Grundlage der Golf-Airlines.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5146043" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11412408"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Alles-unter-Kontrolle-11412408.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran: Alles unter Kontrolle?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144886" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11410089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Oelreserve-faellt-unter-300-Millionen-Barrel-Marke-11410089.html" class="group/teaser flex" 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class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Ölreserve fällt unter 300-Millionen-Barrel-Marke</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144711" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11409746"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mekka-Pakt-Saudi-Arabien-Pakistan-und-Tuerkei-buendeln-ihre-Kraefte-11409746.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5755" height="3234" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/7/1/1/shutterstock_2476722041-ba975cfa0805e3a3.jpeg" alt="Militärs auf einer Straße" style="aspect-ratio:5755 / 3234" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5755" height="3234" alt="Militärs auf einer Straße" style="aspect-ratio:5755 / 3234;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mekka-Pakt: Saudi-Arabien, Pakistan und Türkei bündeln ihre Kräfte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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verlieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139655" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403284"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Italiens-Golf-Mission-Warum-Meloni-heimlich-Truppen-gegen-den-Iran-schickt-11403284.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/6/5/5/Kevin_B-55cf44d57d6096ca.jpeg" alt="Schwerer LKW in Flecktarn; beladen mit Raketensilo." style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Schwerer LKW in Flecktarn; beladen mit Raketensilo." style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Italiens Golf-Mission: Warum Meloni heimlich Truppen gegen den Iran schickt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path 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<p>Diese Asymmetrie reicht bis in die USA. Die Golf-Airlines gehören zu den wichtigsten Kunden der 777X. Wird das Hub-Modell am Golf dauerhaft geschwächt und bleiben Passagiere in großer Zahl aus, gerät nicht nur die weitere Expansion ins Wanken.</p>
<p>Für Airlines, deren Geschäftsmodell auf der möglichst hohen Auslastung riesiger Langstreckenflotten beruht, kann ein anhaltender Nachfrageeinbruch existenzbedrohend werden. Im Extremfall stünde damit nicht nur die Abnahme weiterer 777X infrage, sondern die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Golf-Airlines selbst.</p>
<p>Wie real dieser Hebel ist, zeigte sich Anfang August: Iran warnte die Golfstaaten laut <a href="https://www.reuters.com/business/energy/iran-warns-gulf-states-tell-trump-desist-or-we-hit-you-hard-2026-08-06/" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> ausdrücklich vor Angriffen auf Öl-, Strom-, Wasser- und Transportinfrastruktur, falls die USA erneut iranische Ziele angreifen.</p>
<p>Für Boeing liegt damit ein wesentliches Risiko der 777X längst außerhalb der eigenen Werke: in der geopolitischen Verwundbarkeit jener Golf-Hubs, auf deren Wachstum das Programm maßgeblich setzt. Ein dauerhafter Einbruch des dortigen Luftverkehrs würde deshalb nicht nur Emirates, Qatar Airways oder Etihad treffen.</p>
<p>Er könnte milliardenschwere Flugzeugbestellungen infrage stellen und damit bis tief in Boeings amerikanische Produktion und Zulieferindustrie durchschlagen. Ausgerechnet ein vergleichsweise kostengünstiger militärischer Hebel Irans könnte so wirtschaftliche Schäden weit über den Golf hinaus bis in die USA tragen.</p>
<p><strong> </strong></p>
2026-08-13T07:00:00.000Zurn:bid:51453422026-08-13T06:00:00.000ZUrologen streichen die klassische Tastuntersuchung aus den Empfehlungen. Für den besseren PSA-Test müssen gesetzlich Versicherte aber selbst zahlen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Mit rund 65.000 Neuerkrankungen am Prostatakrebs pro Jahr in Deutschland ist der Prostatakrebs bei uns die häufigste Tumorart des Mannes und die dritthäufigste Tumorart, die zum Tode führt. Etwa 12.000 Männer sterben jedes Jahr in Deutschland an Prostatakrebs."</p>
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<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/Patienteninformation/PSA-Broschuere.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Urologenportal</a></p>
<p>Das Robert Koch-Institut (RKI) geht sogar von einer <a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13155/krebs_in_deutschland_2025.pdf" rel="external noopener" target="_blank">höheren Zahl der Neuerkrankungen</a> aus: 2023 sollen es schon 79.610 gewesen sein, und für über 15.000 Männer endete demnach die Erkrankung tödlich.</p>
<p>Oft, jedoch nicht immer ist das Wachstum von Prostatakrebs eher langsam. Deshalb muss ein Prostatakrebs auch unbehandelt nicht immer zum schnellen Tod führen. Nicht umsonst wird im Zusammenhang mit dem Prostatakrebs kolportiert, dass viele sehr alte Patienten nicht "am", sondern "mit" einem Prostatakrebs versterben.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Das Aus für den Finger: Warum die Kassenleistung umstritten ist</strong></h3>
<p>Die einzige Prostatakrebs-Vorsorge-Leistung, die von den Gesetzlichen Krankenkassen bislang noch bezahlt wird, ist die digitale rektale Untersuchung (DRU), wobei sich das "digital" nicht auf eine IT-Lösung bezieht, sondern auf die Untersuchung des Mastdarms <em>(Rektum)</em> und der Nachbarorgane wie beispielsweise der Prostata mit dem Finger <em>(digitus)</em>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5022112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11165397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Koennte-bessere-Krebspraevention-die-Kosten-des-Gesundheitssystems-senken-11165397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/2/1/1/2/krebs_karzi1-8c26e4a52c3d73cf.jpeg" alt="Krebszellen unter Lupe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Krebszellen unter Lupe" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Könnte bessere Krebsprävention die Kosten des Gesundheitssystems senken?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003106" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11128198"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kostenlose-Krebsvorsorge-Viel-zu-wenig-genutzt-11128198.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4842" height="2720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/1/0/6/Peakstock_cropped-21f76ce3da66a94e.jpeg" alt="Eine Dame mittleren Alters steht vor einem Mammografie-Gerät, das eine junge Ärztin bedient." style="aspect-ratio:4842 / 2720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4842" height="2720" alt="Eine Dame mittleren Alters steht vor einem Mammografie-Gerät, das eine junge Ärztin bedient." style="aspect-ratio:4842 / 2720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kostenlose Krebsvorsorge: Viel zu wenig genutzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Sie ist einfach, schnell und schmerzlos und kann erste Anhaltspunkte bei Erkrankungen der Prostata und des Rektums liefern. Die Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger ist jedoch durchaus umstritten, weil sie stark von den Kenntnissen und Fähigkeiten des untersuchenden ärztlichen Personals abhängig ist.</p>
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<p>Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat jetzt eine aktualisierte Version der Leitlinie zum Prostatakarzinom veröffentlicht. Dort heißt es jetzt: Zur Früherkennung von Prostatakarzinom soll keine digital-rektale Untersuchung mehr erfolgen.</p>
<p>Der Anlass dafür war nicht zuletzt eine neue Empfehlung der Europäischen Kommission. Sie forderte bereits im Jahr 2022, dass das Screening-Programm zur Früherkennung von Prostatakrebs in Deutschland verbessert werden müsse.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der PSA-Wert: Was der Biomarker wirklich aussagt</strong></h3>
<p>Die aktualisierte <a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/2025-08-22_LL_Prostatakarzinom_Langversion_8.1.pdf" rel="external noopener" target="_blank">S3-Leitlinie Prostatakarzinom</a> in der Version 8.1 (Stand: August 2025) empfiehlt jetzt, dass Männern ab 45 Jahren mit einer mutmaßlichen Lebenserwartung von zehn Jahren und mehr, die Bestimmung des PSA-Werts angeboten werden solle.</p>
<p>Bei einer frühen Erkennung ist Prostatakrebs in frühen Stadien mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von nahezu 100 Prozent sehr gut behandelbar. In fortgeschrittenem Stadium bildet der Tumor jedoch häufig schmerzhafte Knochenmetastasen und ist dann auch nicht mehr heilbar.</p>
<p>Daher <a href="https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/aktuell/s3-leitlinie-zum-prostatakarzinom-aktualisiert-psa-test-als-neuer-standard-in-der-frueherkennung.html" rel="external noopener" target="_blank">empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)</a> Männern ab dem 45. Lebensjahr mit einer Lebenserwartung von mindestens zehn Jahren nach ergebnisoffener Beratung die Bestimmung des PSA-Wertes zur Früherkennung von Prostatakrebs.</p>
<p>Die Prostatakrebs-Früherkennung kann die Entstehung von Prostatakrebs zwar nicht verhindern, aber eine frühzeitige Entdeckung zu einem Zeitpunkt ermöglichen, zu welchem die Heilungschancen noch besser sind.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4972202" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11067897"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krebsforschung-Beachtliche-Erfolge-die-niemand-wahrnimmt-11067897.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/2/2/0/2/shutterstock_2221003209-71108d4880f68b10.jpeg" alt="Rosa eingefärbte runde Krebszelle "wurzelt" in blau eingefärbtem Gewebe" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Rosa eingefärbte runde Krebszelle "wurzelt" in blau eingefärbtem Gewebe" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Krebsforschung: Beachtliche Erfolge, die niemand wahrnimmt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11357801"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Langes-Sitzen-erhoeht-Krebsrisiko-Was-eine-neue-Grossstudie-zeigt-11357801.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3845" height="2160" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/3/3/0/shutterstock_2667952117-f7aa9fb845c9f9c6.jpeg" alt="Ein Mann sitzt in einem Bürostuhl" style="aspect-ratio:3845 / 2160" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3845" height="2160" alt="Ein Mann sitzt in einem Bürostuhl" style="aspect-ratio:3845 / 2160;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Langes Sitzen erhöht Krebsrisiko: Was eine neue Großstudie zeigt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Kostenfalle Vorsorge: Warum Kassenpatienten selbst zahlen müssen</strong></h3>
<p>Deutlich objektiver ist die Blutabnahme und das labortechnische Messen des Prostata-spezifischen Antigens (<a href="https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/laborwerte/psa-prostataspezifisches-antigen-736179.html" rel="external noopener" target="_blank">PSA</a>). Die PSA muss der Patient aus der eigenen Tasche bezahlen und kostet als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in der Regel zwischen 20 und 50 Euro.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Prostata-spezifische Antigen ist ein von der Prostata gebildetes Eiweiß, dessen Blutwert als wichtiger Biomarker zur Früherkennung von Prostatakrebs dient. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Prostatakrebs hinweisen, wird aber auch durch gutartige Prostatavergrößerungen, Entzündungen oder mechanische Reize beeinflusst und ist daher keine definitive Krebsdiagnose. Um unnötige Biopsien zu vermeiden, werden noch ergänzende Werte und gegebenenfalls Untersuchungen wie MRT herangezogen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/laborwerte/psa-prostataspezifisches-antigen-736179.html" rel="external noopener" target="_blank">Apothekenumschau</a></em></p>
<p>Ärzte nutzen den PSA-Wert als sogenannten Biomarker. Eine erhöhte Konzentration von PSA im Blut zeigt an, dass an der Prostata eine Veränderung vorliegen kann. Ein erhöhter PSA-Wert ist jedoch keine Krebsdiagnose, denn auch mechanischer Druck durch Fahrrad fahren kann zu erhöhten Werten führen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"In einer retrospektiven Studie von Carter et al. aus dem Jahre 1992 konnte gezeigt werden, dass die PSA-Werte über die Zeit bei Patienten, die später ein Prostatakarzinom entwickelten, stärker ansteigen als bei Patienten ohne Prostatakarzinom.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Aus der Anstiegsgeschwindigkeit kann die Wahrscheinlichkeit ein Prostatakarzinom zu entwickeln, zwischen fünf und zehn Jahren vorhergesagt werden, bevor das Karzinom nachgewiesen werden kann. Die Berechnung der Anstiegsgeschwindigkeit aus drei Messwerten hat sich als die verlässlichste Methode erwiesen. Zwischen dem ersten und dem letzten PSA-Wert sollen hierbei nicht mehr als zwei Jahre und nicht weniger als sechs Monate liegen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.mvz-clotten.de/laborrechner/labor-rechner/psa-anstiegsgeschwindigkeit-psa-velocity/" rel="external noopener" target="_blank">MVZ Clotten</a></em></p>
<h3 class="subheading">Diagnostik der Zukunft: mpMRT und PSA-Test im Duo</h3>
<p>Eine Prostata-MRT (multiparametrische MRT, mpMRT) zählt für gesetzlich Versicherte nicht zu den regulären Kassenleistungen, wird jedoch über spezielle Selektivverträge einzelner Kassen oder als Selbstzahler-Leistung angeboten. Die Kosten für Selbstzahler liegen meist bei etwa 450 bis 500 Euro.</p>
<p>Eine MRT der Prostata ist derzeit keine Standardleistung der gesetzlichen Krankenkassen, weil der Gemeinsame Bundesausschuss (<a href="https://www.g-ba.de/" rel="external noopener" target="_blank">G-BA</a>) das Verfahren für die generelle Kassenversorgung noch nicht fest im einheitlichen Bewertungsstandard (<a href="https://www.kbv.de/praxis/abrechnung/ebm" rel="external noopener" target="_blank">EBM</a>) verankert hat.</p>
Urologen streichen die klassische Tastuntersuchung aus den Empfehlungen. Für den besseren PSA-Test müssen gesetzlich Versicherte aber selbst zahlen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Mit rund 65.000 Neuerkrankungen am Prostatakrebs pro Jahr in Deutschland ist der Prostatakrebs bei uns die häufigste Tumorart des Mannes und die dritthäufigste Tumorart, die zum Tode führt. Etwa 12.000 Männer sterben jedes Jahr in Deutschland an Prostatakrebs."</p>
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<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/Patienteninformation/PSA-Broschuere.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Urologenportal</a></p>
<p>Das Robert Koch-Institut (RKI) geht sogar von einer <a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13155/krebs_in_deutschland_2025.pdf" rel="external noopener" target="_blank">höheren Zahl der Neuerkrankungen</a> aus: 2023 sollen es schon 79.610 gewesen sein, und für über 15.000 Männer endete demnach die Erkrankung tödlich.</p>
<p>Oft, jedoch nicht immer ist das Wachstum von Prostatakrebs eher langsam. Deshalb muss ein Prostatakrebs auch unbehandelt nicht immer zum schnellen Tod führen. Nicht umsonst wird im Zusammenhang mit dem Prostatakrebs kolportiert, dass viele sehr alte Patienten nicht "am", sondern "mit" einem Prostatakrebs versterben.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Das Aus für den Finger: Warum die Kassenleistung umstritten ist</strong></h3>
<p>Die einzige Prostatakrebs-Vorsorge-Leistung, die von den Gesetzlichen Krankenkassen bislang noch bezahlt wird, ist die digitale rektale Untersuchung (DRU), wobei sich das "digital" nicht auf eine IT-Lösung bezieht, sondern auf die Untersuchung des Mastdarms <em>(Rektum)</em> und der Nachbarorgane wie beispielsweise der Prostata mit dem Finger <em>(digitus)</em>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5022112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11165397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Koennte-bessere-Krebspraevention-die-Kosten-des-Gesundheitssystems-senken-11165397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/2/1/1/2/krebs_karzi1-8c26e4a52c3d73cf.jpeg" alt="Krebszellen unter Lupe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Krebszellen unter Lupe" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Könnte bessere Krebsprävention die Kosten des Gesundheitssystems senken?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003106" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11128198"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kostenlose-Krebsvorsorge-Viel-zu-wenig-genutzt-11128198.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4842" height="2720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/1/0/6/Peakstock_cropped-21f76ce3da66a94e.jpeg" alt="Eine Dame mittleren Alters steht vor einem Mammografie-Gerät, das eine junge Ärztin bedient." style="aspect-ratio:4842 / 2720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4842" height="2720" alt="Eine Dame mittleren Alters steht vor einem Mammografie-Gerät, das eine junge Ärztin bedient." style="aspect-ratio:4842 / 2720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kostenlose Krebsvorsorge: Viel zu wenig genutzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Sie ist einfach, schnell und schmerzlos und kann erste Anhaltspunkte bei Erkrankungen der Prostata und des Rektums liefern. Die Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger ist jedoch durchaus umstritten, weil sie stark von den Kenntnissen und Fähigkeiten des untersuchenden ärztlichen Personals abhängig ist.</p>
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<p>Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat jetzt eine aktualisierte Version der Leitlinie zum Prostatakarzinom veröffentlicht. Dort heißt es jetzt: Zur Früherkennung von Prostatakarzinom soll keine digital-rektale Untersuchung mehr erfolgen.</p>
<p>Der Anlass dafür war nicht zuletzt eine neue Empfehlung der Europäischen Kommission. Sie forderte bereits im Jahr 2022, dass das Screening-Programm zur Früherkennung von Prostatakrebs in Deutschland verbessert werden müsse.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der PSA-Wert: Was der Biomarker wirklich aussagt</strong></h3>
<p>Die aktualisierte <a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/2025-08-22_LL_Prostatakarzinom_Langversion_8.1.pdf" rel="external noopener" target="_blank">S3-Leitlinie Prostatakarzinom</a> in der Version 8.1 (Stand: August 2025) empfiehlt jetzt, dass Männern ab 45 Jahren mit einer mutmaßlichen Lebenserwartung von zehn Jahren und mehr, die Bestimmung des PSA-Werts angeboten werden solle.</p>
<p>Bei einer frühen Erkennung ist Prostatakrebs in frühen Stadien mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von nahezu 100 Prozent sehr gut behandelbar. In fortgeschrittenem Stadium bildet der Tumor jedoch häufig schmerzhafte Knochenmetastasen und ist dann auch nicht mehr heilbar.</p>
<p>Daher <a href="https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/aktuell/s3-leitlinie-zum-prostatakarzinom-aktualisiert-psa-test-als-neuer-standard-in-der-frueherkennung.html" rel="external noopener" target="_blank">empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)</a> Männern ab dem 45. Lebensjahr mit einer Lebenserwartung von mindestens zehn Jahren nach ergebnisoffener Beratung die Bestimmung des PSA-Wertes zur Früherkennung von Prostatakrebs.</p>
<p>Die Prostatakrebs-Früherkennung kann die Entstehung von Prostatakrebs zwar nicht verhindern, aber eine frühzeitige Entdeckung zu einem Zeitpunkt ermöglichen, zu welchem die Heilungschancen noch besser sind.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4972202" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11067897"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krebsforschung-Beachtliche-Erfolge-die-niemand-wahrnimmt-11067897.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/2/2/0/2/shutterstock_2221003209-71108d4880f68b10.jpeg" alt="Rosa eingefärbte runde Krebszelle "wurzelt" in blau eingefärbtem Gewebe" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Rosa eingefärbte runde Krebszelle "wurzelt" in blau eingefärbtem Gewebe" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Krebsforschung: Beachtliche Erfolge, die niemand wahrnimmt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11357801"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Langes-Sitzen-erhoeht-Krebsrisiko-Was-eine-neue-Grossstudie-zeigt-11357801.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3845" height="2160" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/3/3/0/shutterstock_2667952117-f7aa9fb845c9f9c6.jpeg" alt="Ein Mann sitzt in einem Bürostuhl" style="aspect-ratio:3845 / 2160" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3845" height="2160" alt="Ein Mann sitzt in einem Bürostuhl" style="aspect-ratio:3845 / 2160;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Langes Sitzen erhöht Krebsrisiko: Was eine neue Großstudie zeigt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Kostenfalle Vorsorge: Warum Kassenpatienten selbst zahlen müssen</strong></h3>
<p>Deutlich objektiver ist die Blutabnahme und das labortechnische Messen des Prostata-spezifischen Antigens (<a href="https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/laborwerte/psa-prostataspezifisches-antigen-736179.html" rel="external noopener" target="_blank">PSA</a>). Die PSA muss der Patient aus der eigenen Tasche bezahlen und kostet als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in der Regel zwischen 20 und 50 Euro.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Prostata-spezifische Antigen ist ein von der Prostata gebildetes Eiweiß, dessen Blutwert als wichtiger Biomarker zur Früherkennung von Prostatakrebs dient. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Prostatakrebs hinweisen, wird aber auch durch gutartige Prostatavergrößerungen, Entzündungen oder mechanische Reize beeinflusst und ist daher keine definitive Krebsdiagnose. Um unnötige Biopsien zu vermeiden, werden noch ergänzende Werte und gegebenenfalls Untersuchungen wie MRT herangezogen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/laborwerte/psa-prostataspezifisches-antigen-736179.html" rel="external noopener" target="_blank">Apothekenumschau</a></em></p>
<p>Ärzte nutzen den PSA-Wert als sogenannten Biomarker. Eine erhöhte Konzentration von PSA im Blut zeigt an, dass an der Prostata eine Veränderung vorliegen kann. Ein erhöhter PSA-Wert ist jedoch keine Krebsdiagnose, denn auch mechanischer Druck durch Fahrrad fahren kann zu erhöhten Werten führen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"In einer retrospektiven Studie von Carter et al. aus dem Jahre 1992 konnte gezeigt werden, dass die PSA-Werte über die Zeit bei Patienten, die später ein Prostatakarzinom entwickelten, stärker ansteigen als bei Patienten ohne Prostatakarzinom.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Aus der Anstiegsgeschwindigkeit kann die Wahrscheinlichkeit ein Prostatakarzinom zu entwickeln, zwischen fünf und zehn Jahren vorhergesagt werden, bevor das Karzinom nachgewiesen werden kann. Die Berechnung der Anstiegsgeschwindigkeit aus drei Messwerten hat sich als die verlässlichste Methode erwiesen. Zwischen dem ersten und dem letzten PSA-Wert sollen hierbei nicht mehr als zwei Jahre und nicht weniger als sechs Monate liegen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.mvz-clotten.de/laborrechner/labor-rechner/psa-anstiegsgeschwindigkeit-psa-velocity/" rel="external noopener" target="_blank">MVZ Clotten</a></em></p>
<h3 class="subheading">Diagnostik der Zukunft: mpMRT und PSA-Test im Duo</h3>
<p>Eine Prostata-MRT (multiparametrische MRT, mpMRT) zählt für gesetzlich Versicherte nicht zu den regulären Kassenleistungen, wird jedoch über spezielle Selektivverträge einzelner Kassen oder als Selbstzahler-Leistung angeboten. Die Kosten für Selbstzahler liegen meist bei etwa 450 bis 500 Euro.</p>
<p>Eine MRT der Prostata ist derzeit keine Standardleistung der gesetzlichen Krankenkassen, weil der Gemeinsame Bundesausschuss (<a href="https://www.g-ba.de/" rel="external noopener" target="_blank">G-BA</a>) das Verfahren für die generelle Kassenversorgung noch nicht fest im einheitlichen Bewertungsstandard (<a href="https://www.kbv.de/praxis/abrechnung/ebm" rel="external noopener" target="_blank">EBM</a>) verankert hat.</p>
2026-08-13T06:00:00.000Zurn:bid:51455702026-08-13T04:00:00.000ZGericht kippt Zulassung von Oppositionspartei Jabloko. Die Partei sieht wegen ihrer Haltung zum Ukraine-Krieg eine politische Motivation. Ein Überblick.</p>
<p>Der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation hat auf Klage der regierungsnahen Kleinpartei Rodina (Heimat) hin die oppositionelle Kleinpartei Jabloko (Apfel) von den Wahlen zur Staatsduma im September ausgeschlossen.</p>
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<p>Am 10. August wurde zunächst der Tenor des Urteils verkündet, doch den Äußerungen von Vertretern der Zentralen Wahlkommission waren Medienberichten <a href="https://www.kommersant.ru/doc/8876733?from=glavnoe_1" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> Urheberrechtsverletzungen im Rahmen des Wahlkampfs der Hauptgrund für die Entscheidung.Parteivertreter von Jabloko und Kritiker sehen in dem Urteil einen Schritt politische Konkurrenz auszuschalten.</p>
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<p>Das Wahlprogramm der Partei umfasst nur 43 Wörter und beinhaltet die Forderung nach einer sofortigen Vereinbarung über eine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine, was im Widerspruch zur offiziellen Regierungshaltung steht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fragliche Anklagepunkte</strong></h3>
<p>Der größte Teil der Vorwürfe der Kläger bezog sich verschiedene auf Urheberrechtsverletzungen im Rahmen des Wahlkampfs. In den registrierten Wahlkampfmaterialien sei etwa ein Link zur Website von Jabloko enthalten, der zu einem Interview mit dem Parteigründer Grigori Jawlinski vom 27. Juli 2026 führe, das eindeutig Wahlkampf-orientierten Charakter habe, argumentierten Vertreter von Rodina.</p>
<p>Dabei seien etwa Textzeilen aus einem Lied, Embleme politischer Parteien, Abbildungen verschiedener öffentlicher Personen sowie Filmausschnitte verwendet worden, obwohl die Partei keine Rechte zur Nutzung und Bearbeitung dieser Materialien erhalten habe.</p>
<p>Neben anderen einzelnen Vergehen warf Rodina der Partei Jabloko eine Verletzung der Urheberrechte des US-amerikanischen Unternehmens OpenAI vor; aufgrund der Veröffentlichung von durch ChatGPT generierten Bildern. Nach Ansicht der Kläger sei ferner das Emblem der Partei dem Plakat des Künstlers El Lissitzky aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dem Titel "Schlagt die Weißen mit dem roten Keil" nachempfunden.</p>
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<p>Über die Verletzung von Urheberrechten hinaus wiesen die Kläger auf einen erheblichen Anstieg der Anzahl von Veröffentlichungen hin, deren Kosten nicht aus dem Wahlkampfbudget beglichen worden seien.</p>
<p>Dabei seien Inhalte zur Unterstützung von Jabloko-Anhängern in ausländischen sozialen Netzwerken in Höhe von mehr als 88 Millionen Rubel (rund 919.000 Euro) gefördert worden. Davon entfielen etwa 70 Millionen Rubel (731.000 Euro) auf Werbung bei ausländischen Akteuren und in Russland gesperrten Social-Media-Plattformen, wobei eine Bezahlung aus Mitteln des Wahlfonds nicht möglich ist.</p>
<p>Zudem wertete Rodina die Forderung eines Waffenstillstands in einer Situation, in der ein Teil des Territoriums der neuen (beanspruchten, Anm. d. Verf.) Föderationssubjekte Russlands von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, als Aufruf zur Verletzung der territorialen Integrität der Russischen Föderation.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jabloko weist Vorwürfe zurück</strong><strong> </strong></h3>
<p>Vertreter von Jabloko wiesen die Vorwürfe zurück: Es gebe "keinerlei Gründe", die Partei von den Wahlen auszuschließen. "Alle Unterlagen wurden von der Zentralen Wahlkommission geprüft, die Entscheidung über die Zulassung wurde einstimmig getroffen", <a href="https://tass.com/politics/2171069" rel="external noopener" target="_blank">erinnerte</a> Parteichef Nikolai Rybakov.</p>
<p>Allgemeine Redewendungen seien nicht urheberrechtlich geschützt, externe Veröffentlichungen seien nicht in Auftrag gegeben worden, und bei KI-generierten Bildern lägen die Rechte beim Nutzer, nicht bei der KI. Die Parteisymbole seien als offizielles Material anzusehen, da sie von der Zentralen Wahlkommission bei der Veröffentlichung der Wahlergebnisse zur letzten Staatsduma verwendet worden seien. Die Behauptung, dass ein Waffenstillstand zu einer Änderung der Grenzen der Russischen Föderation führen würde, sei eine Spekulation des Klägers.</p>
<p>Diese Argumente überzeugten das Gericht jedoch nicht. Mit dem Urteil folgte Richter Wjatscheslaw Kirillow einigen Punkten der Klage. Auf Ersuchen der Partei ließ er jedoch eine <a href="https://orf.at/stories/3438790/?keepThis=true&TB_iframe=true&height=650&width=850&caption=news.ORF.at" rel="external noopener" target="_blank">Berufung</a> ausdrücklich zu.</p>
<p>Laut Angaben des Wahlexperten Garegin Mitin habe es bislang noch keine Fälle gegeben, in denen eine Partei wegen Urheberrechtsverletzung von den Bundeswahlen ausgeschlossen wurde, allerdings sei dies bei regionalen und kommunalen Wahlen schon vorgekommen.</p>
<p>Klage und Urteil wirken alles in allem politisch motiviert und politisch zustande gekommen. Die Zahlen sprechen jedoch eher dagegen, dass sich hier ein großer oppositioneller Konkurrent aufbauen würde und nun ausgeschaltet werde, wie es einige westliche Medienberichte suggerieren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Politische Motivation und Implikationen</strong></h3>
<p>In Parteistärke war Jabloko zuletzt im Jahr 1999 in die Staatsduma eingezogen mit 5,93 Prozent der Stimmen. 2003 scheiterte die Partei mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, war aber noch mit vier Einzelmandaten vertreten.</p>
<p>Nach den offiziellen Ergebnissen der russischen Parlamentswahlen 2021 erhielt Jabloko noch 1,34 Prozent der Stimmen auf der föderationsweiten Parteiliste. Es ist unwahrscheinlich, dass die Partei einen merklichen Faktor in der zukünftigen Parlamentspolitik spielen würde – was allerdings nicht den Ausschluss von den Duma-Wahlen rechtfertigen kann.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003201" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11128385"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Internetzensur-in-Russland-Vom-offenen-Netz-zur-digitalen-Abschottung-11128385.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4592" height="2580" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/2/0/1/shutterstock_2499451257-97b23002473e4832.jpeg" alt="Moskau, Russland - 6. August 2024: Hand, die ein Mobiltelefon mit YouTube-Zeichen und 404 Fehler hält Seite nicht auf dem Bildschirm auf russischem Hintergrund gefunden. Nahaufnahme" style="aspect-ratio:4592 / 2580" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4592" height="2580" alt="Moskau, Russland - 6. August 2024: Hand, die ein Mobiltelefon mit YouTube-Zeichen und 404 Fehler hält Seite nicht auf dem Bildschirm auf russischem Hintergrund gefunden. 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data-content-id="5059875" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11249944"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tscheburnet-Russlands-Weg-ins-kontrollierte-Netz-11249944.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/9/8/7/5/runet-F-2-d825967f528ca733.jpeg" alt="Tscheburaschka mit Schlüssel vor russischer Flagge und WWW-Symbol" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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height="843" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/8/5/1/9/5/shutterstock_2495936651-974aa1c76f1d30f8-db84f16018132854.jpeg" style="aspect-ratio:1500 / 843" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1500" height="843" style="aspect-ratio:1500 / 843;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Analyse: Wachsende Zweifel in Russlands Elite am Ukraine-Krieg</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Von der allgemeinen Thematik her hat die Partei Neue Leute, die 2021 mit 5,32 Prozent erstmals knapp in die Staatsduma eingezogen war, am ehesten Konkurrenz durch Jabloko zu fürchten und könnte durch diese Partei um den Wiedereinzug bangen. Ob diesbezüglich politische Machenschaften im Hintergrund des vorliegenden Sachverhalts eine Rolle spielen, liegt im Bereich des Möglichen, kann aber nur gemutmaßt werden.</p>
<p>Es bleibt derzeit der Zeitpunkt sowie die Art und Weise des Berufungsverfahrens abzuwarten und welche Aufmerksamkeit es bekommt. Schließlich war die Partei zuvor bereits zu den Parlamentswahlen zugelassen.</p>
<p>Vom 18. bis 20. September finden in der Russischen Föderation neben der Wahl zur Staatsduma auch zahlreiche Kommunal- und Regionalwahlen statt, an denen Jabloko auf lokalen Ebenen in vielen, aber nicht allen Föderationssubjekten zugelassen ist. Die Partei kann ihre Inhalte verbreiten und es liegt kein allgemeines Verbotsverfahren gegen sie vor.</p>
<p>In der Ukraine, die von westlichen Staaten explizit als Demokratie eingeordnet wird, wurden bereits seit 2022 eine Reihe von Oppositionsparteien mit oppositionellen prorussischen Inhalten verboten; darunter etwa die Oppositionsplattform für das Leben, die Partei der Regionen (die ehemalige Partei des früheren Präsidenten Viktor Janukowitsch), die Kommunistische Partei der Ukraine sowie zuletzt die Slawische Partei (verboten im Oktober 2024) und Partei "Rus" (verboten im Juni 2026).</p>
Gericht kippt Zulassung von Oppositionspartei Jabloko. Die Partei sieht wegen ihrer Haltung zum Ukraine-Krieg eine politische Motivation. Ein Überblick.</p>
<p>Der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation hat auf Klage der regierungsnahen Kleinpartei Rodina (Heimat) hin die oppositionelle Kleinpartei Jabloko (Apfel) von den Wahlen zur Staatsduma im September ausgeschlossen.</p>
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<p>Am 10. August wurde zunächst der Tenor des Urteils verkündet, doch den Äußerungen von Vertretern der Zentralen Wahlkommission waren Medienberichten <a href="https://www.kommersant.ru/doc/8876733?from=glavnoe_1" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> Urheberrechtsverletzungen im Rahmen des Wahlkampfs der Hauptgrund für die Entscheidung.Parteivertreter von Jabloko und Kritiker sehen in dem Urteil einen Schritt politische Konkurrenz auszuschalten.</p>
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<p>Das Wahlprogramm der Partei umfasst nur 43 Wörter und beinhaltet die Forderung nach einer sofortigen Vereinbarung über eine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine, was im Widerspruch zur offiziellen Regierungshaltung steht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fragliche Anklagepunkte</strong></h3>
<p>Der größte Teil der Vorwürfe der Kläger bezog sich verschiedene auf Urheberrechtsverletzungen im Rahmen des Wahlkampfs. In den registrierten Wahlkampfmaterialien sei etwa ein Link zur Website von Jabloko enthalten, der zu einem Interview mit dem Parteigründer Grigori Jawlinski vom 27. Juli 2026 führe, das eindeutig Wahlkampf-orientierten Charakter habe, argumentierten Vertreter von Rodina.</p>
<p>Dabei seien etwa Textzeilen aus einem Lied, Embleme politischer Parteien, Abbildungen verschiedener öffentlicher Personen sowie Filmausschnitte verwendet worden, obwohl die Partei keine Rechte zur Nutzung und Bearbeitung dieser Materialien erhalten habe.</p>
<p>Neben anderen einzelnen Vergehen warf Rodina der Partei Jabloko eine Verletzung der Urheberrechte des US-amerikanischen Unternehmens OpenAI vor; aufgrund der Veröffentlichung von durch ChatGPT generierten Bildern. Nach Ansicht der Kläger sei ferner das Emblem der Partei dem Plakat des Künstlers El Lissitzky aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dem Titel "Schlagt die Weißen mit dem roten Keil" nachempfunden.</p>
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<p>Über die Verletzung von Urheberrechten hinaus wiesen die Kläger auf einen erheblichen Anstieg der Anzahl von Veröffentlichungen hin, deren Kosten nicht aus dem Wahlkampfbudget beglichen worden seien.</p>
<p>Dabei seien Inhalte zur Unterstützung von Jabloko-Anhängern in ausländischen sozialen Netzwerken in Höhe von mehr als 88 Millionen Rubel (rund 919.000 Euro) gefördert worden. Davon entfielen etwa 70 Millionen Rubel (731.000 Euro) auf Werbung bei ausländischen Akteuren und in Russland gesperrten Social-Media-Plattformen, wobei eine Bezahlung aus Mitteln des Wahlfonds nicht möglich ist.</p>
<p>Zudem wertete Rodina die Forderung eines Waffenstillstands in einer Situation, in der ein Teil des Territoriums der neuen (beanspruchten, Anm. d. Verf.) Föderationssubjekte Russlands von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, als Aufruf zur Verletzung der territorialen Integrität der Russischen Föderation.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jabloko weist Vorwürfe zurück</strong><strong> </strong></h3>
<p>Vertreter von Jabloko wiesen die Vorwürfe zurück: Es gebe "keinerlei Gründe", die Partei von den Wahlen auszuschließen. "Alle Unterlagen wurden von der Zentralen Wahlkommission geprüft, die Entscheidung über die Zulassung wurde einstimmig getroffen", <a href="https://tass.com/politics/2171069" rel="external noopener" target="_blank">erinnerte</a> Parteichef Nikolai Rybakov.</p>
<p>Allgemeine Redewendungen seien nicht urheberrechtlich geschützt, externe Veröffentlichungen seien nicht in Auftrag gegeben worden, und bei KI-generierten Bildern lägen die Rechte beim Nutzer, nicht bei der KI. Die Parteisymbole seien als offizielles Material anzusehen, da sie von der Zentralen Wahlkommission bei der Veröffentlichung der Wahlergebnisse zur letzten Staatsduma verwendet worden seien. Die Behauptung, dass ein Waffenstillstand zu einer Änderung der Grenzen der Russischen Föderation führen würde, sei eine Spekulation des Klägers.</p>
<p>Diese Argumente überzeugten das Gericht jedoch nicht. Mit dem Urteil folgte Richter Wjatscheslaw Kirillow einigen Punkten der Klage. Auf Ersuchen der Partei ließ er jedoch eine <a href="https://orf.at/stories/3438790/?keepThis=true&TB_iframe=true&height=650&width=850&caption=news.ORF.at" rel="external noopener" target="_blank">Berufung</a> ausdrücklich zu.</p>
<p>Laut Angaben des Wahlexperten Garegin Mitin habe es bislang noch keine Fälle gegeben, in denen eine Partei wegen Urheberrechtsverletzung von den Bundeswahlen ausgeschlossen wurde, allerdings sei dies bei regionalen und kommunalen Wahlen schon vorgekommen.</p>
<p>Klage und Urteil wirken alles in allem politisch motiviert und politisch zustande gekommen. Die Zahlen sprechen jedoch eher dagegen, dass sich hier ein großer oppositioneller Konkurrent aufbauen würde und nun ausgeschaltet werde, wie es einige westliche Medienberichte suggerieren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Politische Motivation und Implikationen</strong></h3>
<p>In Parteistärke war Jabloko zuletzt im Jahr 1999 in die Staatsduma eingezogen mit 5,93 Prozent der Stimmen. 2003 scheiterte die Partei mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, war aber noch mit vier Einzelmandaten vertreten.</p>
<p>Nach den offiziellen Ergebnissen der russischen Parlamentswahlen 2021 erhielt Jabloko noch 1,34 Prozent der Stimmen auf der föderationsweiten Parteiliste. Es ist unwahrscheinlich, dass die Partei einen merklichen Faktor in der zukünftigen Parlamentspolitik spielen würde – was allerdings nicht den Ausschluss von den Duma-Wahlen rechtfertigen kann.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003201" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11128385"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Internetzensur-in-Russland-Vom-offenen-Netz-zur-digitalen-Abschottung-11128385.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4592" height="2580" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/2/0/1/shutterstock_2499451257-97b23002473e4832.jpeg" alt="Moskau, Russland - 6. August 2024: Hand, die ein Mobiltelefon mit YouTube-Zeichen und 404 Fehler hält Seite nicht auf dem Bildschirm auf russischem Hintergrund gefunden. Nahaufnahme" style="aspect-ratio:4592 / 2580" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4592" height="2580" alt="Moskau, Russland - 6. August 2024: Hand, die ein Mobiltelefon mit YouTube-Zeichen und 404 Fehler hält Seite nicht auf dem Bildschirm auf russischem Hintergrund gefunden. 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data-content-id="5059875" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11249944"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tscheburnet-Russlands-Weg-ins-kontrollierte-Netz-11249944.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/9/8/7/5/runet-F-2-d825967f528ca733.jpeg" alt="Tscheburaschka mit Schlüssel vor russischer Flagge und WWW-Symbol" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Netz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4885195" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10463386"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Analyse-Wachsende-Zweifel-in-Russlands-Elite-am-Ukraine-Krieg-10463386.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1500" 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Analyse: Wachsende Zweifel in Russlands Elite am Ukraine-Krieg</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Von der allgemeinen Thematik her hat die Partei Neue Leute, die 2021 mit 5,32 Prozent erstmals knapp in die Staatsduma eingezogen war, am ehesten Konkurrenz durch Jabloko zu fürchten und könnte durch diese Partei um den Wiedereinzug bangen. Ob diesbezüglich politische Machenschaften im Hintergrund des vorliegenden Sachverhalts eine Rolle spielen, liegt im Bereich des Möglichen, kann aber nur gemutmaßt werden.</p>
<p>Es bleibt derzeit der Zeitpunkt sowie die Art und Weise des Berufungsverfahrens abzuwarten und welche Aufmerksamkeit es bekommt. Schließlich war die Partei zuvor bereits zu den Parlamentswahlen zugelassen.</p>
<p>Vom 18. bis 20. September finden in der Russischen Föderation neben der Wahl zur Staatsduma auch zahlreiche Kommunal- und Regionalwahlen statt, an denen Jabloko auf lokalen Ebenen in vielen, aber nicht allen Föderationssubjekten zugelassen ist. Die Partei kann ihre Inhalte verbreiten und es liegt kein allgemeines Verbotsverfahren gegen sie vor.</p>
<p>In der Ukraine, die von westlichen Staaten explizit als Demokratie eingeordnet wird, wurden bereits seit 2022 eine Reihe von Oppositionsparteien mit oppositionellen prorussischen Inhalten verboten; darunter etwa die Oppositionsplattform für das Leben, die Partei der Regionen (die ehemalige Partei des früheren Präsidenten Viktor Janukowitsch), die Kommunistische Partei der Ukraine sowie zuletzt die Slawische Partei (verboten im Oktober 2024) und Partei "Rus" (verboten im Juni 2026).</p>
2026-08-13T04:00:00.000Zurn:bid:51457502026-08-12T13:50:00.000ZRechte Medien und Hubertus Knabe machen aus Verfassungstreue einen Staatsstreich. Ein Blick ins Grundgesetz zeigt, wer die Demokratie entwaffnen will. Analyse.</p>
<p>Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt erreicht langsam seine Schlussphase – und die Prognosen erklären, warum die Nerven blank liegen: In der <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/sachsen-anhalt.htm">aktuellen INSA-Umfrage</a> im Auftrag der <em>Bild</em>-Zeitung kommt die AfD auf 42 Prozent, die CDU auf 22, die Linke auf 13.</p>
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<p>Erstmals könnte damit in einem deutschen Bundesland eine Partei zur stärksten Kraft werden, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hat. Und wenn sie tatsächlich die Regierung übernehmen sollte, könnte sie auch das Innenministerium übernehmen, also die Dienstherren der Polizei und des Verfassungsschutzes stellen.</p>
<p>Dass nicht alle – auch unter den Polizisten nicht – damit glücklich sind, dürfte auf der Hand liegen. Genauso wenig verwundert es, dass jetzt ein Teil der publizistischen Rechten zum Sturmangriff auf diejenigen bläst, die ein solches Szenario kritisch durchdenken. Sogar das Wort "Putsch" wird im Überschwang gebraucht, von einem Aufruf zur "Befehlsverweigerung" wird schwadroniert und das Etikett "DDR-Täter" vergeben.</p>
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<p>Konkret geht es um einen Text, den der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei und Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Bundespolizei, Sven Hüber, in der <a href="https://www.gdp.de/Bundesvorstand/DP/Jahrgang/2026/08/DP_2026_08.pdf">Augustausgabe der Gewerkschaftszeitschrift</a> veröffentlicht hat.</p>
<p>In diesem Grundsatzbeitrag erinnert er an die Remonstrationspflicht, den Diensteid und Artikel 91 des Grundgesetzes. Er fordert, dass die Polizei auf ein verfassungsrechtliches Extremszenario vorbereitet sein muss.</p>
<p>Er ruft nicht zum Umsturz auf – aber er provoziert, und nicht jede seiner Formulierungen hält der eigenen Normtreue stand. Das unterscheidet ihn von seinen Kritikern: Hüber macht nicht alles richtig. Er macht nur nichts von dem, was sie ihm vorwerfen.</p>
<p>Der Historiker Hubertus Knabe schreibt auf X, Hüber fordere "<a href="https://twitter.com/hubertus_knabe/status/2087204264087044099">nach einem Wahlsieg der AfD</a>" in Sachsen-Anhalt de facto zur "Befehlsverweigerung" auf, "zum Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung" und "<a href="https://twitter.com/hubertus_knabe/status/2087204267375431690">zum Einmarsch der Bundespolizei</a>".</p>
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<p>Das Portal <em>Nius</em> erklärt Hübers "Gedankenspiele" <a href="https://nius.de/kommentar/gewerkschaftsvize-hueber-die-gedankenspiele-des-ehemaligen-ddr-politoffiziers-sind-brandgefaehrlich">schon im Titel für</a> "brandgefährlich" und die darin enthaltenen "Drohungen" für "juristisch unhaltbar". <em>Apollo News</em> widmet dem Thema ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gk6MSyeHqE0">20-minütiges Video</a> unter dem Titel "Der Anti-AfD-Plan in der Polizei". Auf der Homepage <a href="https://apollo-news.net/der-ddr-taeter-der-die-polizei-jetzt-gegen-die-afd-in-stellung-bringt/">lautet die Überschrift</a> sogar: "Der DDR-Täter, der die Polizei jetzt gegen die AfD in Stellung bringt".</p>
<p>Der hier inszenierte Empörungssturm folgt einem Muster – und einem Trick. Das Muster: Wer die Abwehrmechanismen der wehrhaften Demokratie auch nur beschreibt, wird selbst zum Verfassungsfeind erklärt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400987"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1422" height="799" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/8/0/6/8/KHA08078-original-1-f2abc3f63c71b95e.jpeg" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1422" height="799" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Causa Ulrich Siegmund – der akademische Dünkel gefährdet die Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Trick: Hüber beschreibt, was die Verfassung verlangt, wenn eine Regierung sie bricht. Seine Kritiker behaupten, er beschreibe, was zu tun sei, wenn eine Partei eine Wahl gewinnt. Der Unterschied ist der zwischen der Verteidigung des Grundgesetzes und Putsch. Alle drei genannten rechten Quellen verwischen ihn mit Absicht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Remonstration ist kein Putsch, sondern Beamtenpflicht</strong></h3>
<p>Hubertus Knabe vermengt in seinem Angriff zwei juristisch völlig verschiedene Kategorien. Denn Befehlsverweigerung bedeutet, dass eine rechtmäßige Weisung nicht ausgeführt wird, und das wäre tatsächlich rechtswidrig.</p>
<p>Remonstration bedeutet aber etwas anderes, nämlich die Pflicht von Beamten, Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung unverzüglich geltend zu machen. Geregelt ist das in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__63.html">§ 63 Abs. 2 Bundesbeamtengesetz</a> und in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/__36.html">§ 36 Beamtenstatusgesetz</a>.</p>
<p>Diese Pflicht hat ältere Wurzeln, aber seine heutige Schärfe ist eine Antwort auf 1933 bis 1945: Hüber begründet sie damit, dass sich "eine Rolle der Polizei wie 1933–1945 niemals mehr wiederholen" darf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034863" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-neue-Normalitaet-Jede-fuenfte-Stimme-geht-nach-Rechtsaussen-11190530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/4/8/6/3/Europa-eu-01-24831519c67f432d.jpeg" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas neue Normalität: Jede fünfte Stimme geht nach Rechtsaußen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Remonstration ist also keine Einladung zur Willkür, sondern ein rechtsstaatlicher Sicherungsmechanismus mit engen Grenzen: Erst wenn eine Weisung erkennbar auf eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit zielt, entfällt die Pflicht, sie zu befolgen, vollständig.</p>
<p>Dass die Gleichsetzung von Remonstration und Rebellion kein Versehen ist, belegt ausgerechnet <em>Apollo News</em>. Dort heißt es wörtlich, Hüber wolle "als erstes Mittel die Remonstrationspflicht, also die Befehlsverweigerung oder den Widerstand ins Spiel bringen".</p>
<p>Remonstration, "also" Befehlsverweigerung: Wer einen gesetzlich gebotenen Einspruch für dasselbe hält wie Gehorsamsverweigerung, dem geht es nicht um Recht. letztlich nur darum, mit dem Wort "Putsch" um die Ecke zu kommen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072625" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274579"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Was-die-AfD-fuer-Sachsen-Anhalt-plant-und-warum-kaum-jemand-darueber-spricht-11274579.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/6/2/5/afd-sa-01-cba91f1d6a67fc55.gif" alt="Flagge Sachsen-Anhalts mit AfD-Zeichen verfremdet" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Flagge Sachsen-Anhalts mit AfD-Zeichen verfremdet" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Was die AfD für Sachsen-Anhalt plant – und warum kaum jemand darüber spricht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Hüber beschreibt die Remonstrationspflicht als "erstes Mittel der Wahl", falls eine AfD-geführte Regierung Weisungen erteilen sollte, die gegen die Verfassung verstoßen. Das ist kein Aufruf an die Polizisten, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, sondern Hüber beschreibt nur ein bestehendes Rechtsinstrument.</p>
<p>Dass Knabe daraus einen "Putsch" destilliert, verrät entweder juristische Unkenntnis oder bewusste Irreführung. Bei einem Historiker, der sein Geld mit der Analyse von Diktaturen verdient, wäre Ersteres beinahe das größere Problem.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wo Hüber tatsächlich überzieht</strong></h3>
<p>Die Fairness gebietet aber auch, die Stellen zu benennen, an denen Hüber selbst überzieht – die gegen ihn gerichtete Kampagne tut es erstaunlicherweise kaum, sie stellt nur auf den erfundenen Putsch-Aufruf ab.</p>
<p>Wenn Hüber schreibt, Polizisten könnten "kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen", ist das juristisch nicht zu halten: Solange die AfD nicht verboten ist, gilt die freie und geheime Wahl auch für Beamtinnen und Beamte.</p>
<p>Hier hat <em>Nius</em> recht, und das geht auch aus dem Bundesbeamtengesetz hervor. Dort <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__60.html">heißt es zu den Grundpflichten</a>: " Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Beim Mitmachen und Unterstützen dagegen hat ihm gerade das Berliner Verwaltungsgericht den Rücken gestärkt – dazu unten mehr.</p>
<p>Auch Hübers Griff nach Artikel 20 Absatz 4, dem Widerstandsrecht, ist gewagt: Er lässt eine "Störung" der verfassungsmäßigen Ordnung schon dort beginnen, wo ein Land Bundesrecht nicht anwendet, und dehnt damit eine Ultima-Ratio-Norm weiter, als ihr Wortlaut trägt.</p>
<p>"Wenn andere Abhilfe nicht möglich ist" ist eine hohe Hürde, kein Dauerzustand. Und wer wie Hüber das Wort "Machtergreifung" benutzt und kurz vor der Landtagswahl ein "No-Go mit der AfD" in die eigene Zeitschrift setzt, führt Wahlkampf – so wie seine Gegner im Gegenzug Wahlkampf führen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4943112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10666854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Erfolg-der-Rechten-ist-das-Versagen-der-Linken-10666854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/3/1/1/2/links-loose_Zeichenfla__che_1-61032d824c437ff5.jpeg" alt="Turm aus roten Würfeln mit Aufklebern "Sozialistenfaust", "Arbeitsplatzverlagerung in globalisierte Welt" und "Sprechblase mit Genderstern" stürzt ein. Davon gehen blaue Pfeile nach rechts. " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Turm aus roten Würfeln mit Aufklebern "Sozialistenfaust", "Arbeitsplatzverlagerung in globalisierte Welt" und "Sprechblase mit Genderstern" stürzt ein. Davon gehen blaue Pfeile nach rechts. " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Erfolg der Rechten ist das Versagen der Linken</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Pikant schließlich: Die DDR, die als zweite deutsche Diktatur gilt, kommt in Hübers Geschichtslektion über Befehl und Gehorsam kein einziges Mal vor. <em>Apollo News</em> hat das bemerkt. Es ist übrigens der einzige stichhaltige Satz in 20 Minuten Video.</p>
<p>Nur: All das sind Angriffsflächen für eine Debatte. Keine davon ist ein Putsch.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das reale Dilemma: Wenn eine Landesregierung gegen sich selbst vollstrecken müsste</strong></h3>
<p>Der eigentlich brisante Teil von Hübers Artikel betrifft nicht den Verweis auf die Remonstration, sondern das verfassungsrechtliche Gedankenexperiment, das aufgrund des hohen Zuspruchs in der Bevölkerung durchaus realistisch ist.</p>
<p><a href="https://mi.sachsen-anhalt.de/verfassungsschutz/themenfelder/page/rechtsextremismus">Der Verfassungsschutz hat</a> dem AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt eine "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" bescheinigt.</p>
<p>Auf dieser Grundlage fragt Hüber nun: Was geschieht, wenn das Bundesverfassungsgericht eine Partei nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html">Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes</a> verbietet – oder, nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bverfgg/__46.html">§ 46 Absatz 2 Bundesverfassungsgerichtsgesetz</a>, einen rechtlich selbständigen Teil von ihr, etwa einen Landesverband –, während dieser Landesverband Regierungsverantwortung trägt?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/partg/__32.html">§ 32 Parteiengesetz</a> wären zunächst die von der Landesregierung bestimmten Behörden für die Vollstreckung zuständig. Eine Landesregierung mit Ministern einer verbotenen Partei müsste das Verbot also gegen sich selbst vollstrecken. Dass das eine juristische Zumutung ist, liegt auf der Hand.</p>
<p>Verweigert die Landesregierung die Umsetzung, entsteht ein Konflikt zwischen Bundesrecht und Landespraxis. Zunächst greift <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_37.html">Artikel 37 des Grundgesetzes</a> – der Bundeszwang, mit dem die Bundesregierung ein Land mit Zustimmung des Bundesrates zur Erfüllung seiner Bundespflichten anhalten kann.</p>
<p>Erst wenn die Störung die freiheitliche demokratische Grundordnung selbst bedroht und das Land nicht bereit oder in der Lage ist, sie zu bekämpfen, kommt <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_91.html">Artikel 91 GG</a> ins Spiel: Dann darf die Bundesregierung die Polizei des betroffenen Landes und Polizeikräfte anderer Länder ihren Weisungen unterstellen und Einheiten der Bundespolizei einsetzen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5093770" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11316370"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Streit-um-die-Medienblase-Wie-links-sind-Deutschlands-Journalisten-11316370.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/3/7/7/0/Master_Rieg-ca6aba87abc345d1.jpeg" alt="Journalistin mit Notizblock und Mikrophonen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Journalistin mit Notizblock und Mikrophonen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Streit um die Medienblase: Wie links sind Deutschlands Journalisten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch das ist kein Putschplan. Das sind das deutsche Grundgesetz und das Verfassungsrecht. Hüber zitiert es. Hubertus Knabe und die rechten Medien skandalisieren es.</p>
<p>Zwei Umstände machen die Skandalisierung besonders durchsichtig. Erstens ist Hüber mit der Frage nicht allein: Nach seiner Darstellung hat sich die Innenministerkonferenz in den vergangenen Wochen mehrfach mit dem Szenario einer extremistischen Partei in einem Innenressort befasst.</p>
<p>Wenn die obersten Polizeiverwalter von Bund und Ländern denselben Fall durchspielen, ist das entweder ein sehr großer Putsch – oder eben Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>Zweitens setzt Hübers Szenario ausdrücklich einen Verfassungsbruch voraus: ein Verbot, eine Vollstreckungsverweigerung oder eine ausgehebelte Rechtsordnung.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/8/0/shutterstock_2527671871-44996c0f000abb42.jpeg" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6718" height="3774" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Knabe macht daraus "nach einem Wahlsieg der AfD". <em>Nius</em> übersetzt es für die Leserschaft: "Wenn Ihr AfD wählt, kommt die Bundespolizei und räumt auf!" <em>Apollo News</em>: Widerstand, wenn "eine mögliche AfD Landesregierung etwas tut, was in irgendeiner Form einem Gesetz widerspricht".</p>
<p>Drei Angriffe, und zweimal hat man denselben Taschenspielertrick: Aus "wenn eine Regierung die Verfassung bricht" wird "wenn Wähler falsch abstimmen". Und <em>Apollo News</em> verflacht Hübers Aussage so, dass aus seiner Aussage eine pauschale Ermächtigung wird.</p>
<p>Wer so zitiert, will nicht aufklären, sondern polarisieren – und ausgerechnet <em>Nius</em> wirft Hüber vor, mit Drohungen in die freie Willensbildung der Wähler einzugreifen. Der Vorwurf sitzt. Nur eben auf dem eigenen Redaktionssofa.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die biografische Keule als Ablenkungsmanöver</strong></h3>
<p>Der auffälligste Zug der Kampagne ist die Instrumentalisierung von Hübers DDR-Vergangenheit. Unbestritten ist: Hüber war in den 1980er Jahren Politoffizier im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow – dem Regiment, in dessen Abschnitt im Februar 1989 der 20-jährige Chris Gueffroy erschossen wurde.</p>
<p>Seine Diplomarbeit an der Offiziershochschule der Grenztruppen trug den Titel "Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung".</p>
<p><em>Nius</em> zitiert zudem aus einem Prozess des Jahres 2000, in dem Hüber als Zeuge zugunsten des Kompaniechefs ausgesagt hatte, der dem Todesschützen den Schießbefehl erteilte: Das Gericht habe die Aussagen Hübers und zweier weiterer Ex-Offiziere für abgesprochen gehalten – "aus falsch verstandener Kameradschaft".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5078402" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11286084"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Vertrauen-in-Demokratie-stabil-Frust-ueber-Politik-enorm-11286084.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/8/4/0/2/Master_Demokratie-a902e2fb8c5fc130.jpeg" alt="Blick in die Kuppel des Deutschen Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blick in die Kuppel des Deutschen Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Vertrauen in Demokratie stabil – Frust über Politik enorm</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Weniger stark betont wird aber der Ausgang der Prozesse. <em>Apollo News</em> selbst berichtet, das Landgericht Berlin habe in zwei Verfahren festgestellt, dass Hüber weder unmittelbar noch mittelbar mit der Tötung Gueffroys in Verbindung stand.</p>
<p>In einem Beschluss heißt es dann: eine "Mitverantwortung im Sinne eines Beitrags zur Aufrechterhaltung des Grenzregimes der DDR" könne Hüber "nicht von sich weisen". Moralische Mitverantwortung: ja. Strafrechtliche Schuld: nein.</p>
<p>Trotzdem erklärt das Portal den Mann im Titel zum "DDR-Täter", lässt ihn per Zitat des Schriftstellers Ralph Giordano für "schuldiger als der Mauerschütze, der abgedrückt hat" erklären und fordert am Ende: "Sven Hüber sollte schweigen".</p>
<p>Das ist keine Aufarbeitung, sondern die Aberkennung der Sprechberechtigung – und sie verrät das Eigentliche: Wer den Boten zum Täter erklärt, muss sich mit der Botschaft nicht befassen. Die steht aber im Bundesbeamtengesetz und in Artikel 91 des Grundgesetzes, nicht in Hübers Lebenslauf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400827"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-im-Osten-unter-Druck-Die-Wahl-in-Sachsen-Anhalt-als-Test-11400827.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/8/8/shutterstock_2588752269-85add32b05380eb1.jpeg" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6240" height="3506" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">CDU im Osten unter Druck: Die Wahl in Sachsen-Anhalt als Test</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Inszeniert werden die biografischen Details als investigative Großtat: "exklusiv und lange recherchiert". Tatsächlich sind Diplomarbeit, Regiment und Prozesse seit Jahren dokumentiert; neu sind allenfalls zwei Briefe – darunter einer an "Liebe Nancy", unterschrieben "Dein Sven", der Hüber als "Freund von Nancy Faeser" rahmen soll. Kontaktschuld ersetzt Argument.</p>
<p>So entsteht also ein Skandal aus lauter Dingen, die einzeln keiner sind.</p>
<p>Dass ausgerechnet Hubertus Knabe auch die große Keule schwingt, hat eine Vorgeschichte: Die Fehde der beiden ist alt.</p>
<p>Bereits 2004 attackierte Hüber Knabe in einem Leserbrief der <em>Berliner Zeitung</em>. Knabe wiederum kramt Hübers Grenztruppen-Vergangenheit seit Jahren immer wieder hervor – in seinen Tweets macht er schon grammatikalisch das Regiment zum Schützen: "das 1989 Chris Gueffroy erschoss".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5009965" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11141652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/9/9/6/5/Master_Rieg-1d2e6ed49c49fcb7.jpeg" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und <em>Apollo News</em> hatte Knabe ausgerechnet am Wochenende vor der Debatte als Interviewpartner zu ebendiesem Fall. Ob Absprache oder ein Milieu, das weiß, was zu tun ist, wenn es gilt: Das Ergebnis unterscheidet sich nicht.</p>
<p>Dass die Eskalation kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erfolgt, ist jedenfalls kein Zufall – auf keiner Seite. Der Unterschied: Hüber legt die Normen offen. Seine Gegner legen sie sich zurecht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der nützliche Kritiker und seine asymmetrische Empörung</strong></h3>
<p>Was bei der Bewertung der rechten Kampagne auffällt, ist eine bemerkenswerte Schieflage. Knabe <a href="https://holderstock-media.de/marken/tichys-einblick/">gilt als regelmäßiger Autor</a> bei <em>Tichys Einblick</em>, gibt Interviews für die <em>Junge Freiheit</em> und das <a href="https://www.corrigenda.online/politik/hubertus-knabe-die-letzte-generation-sitzt-derzeit-der-ukraine-wenn-die-russischen-drohnen">katholisch-traditionalistische Magazin</a> <em>Corrigenda</em>.</p>
<p>Dort teilt er Narrative, die auch im AfD-Diskurs tragend sind: Klimaschutz sei "quasi-religiös" und "irrational", die "Letzte Generation" verfolge ein antikapitalistisches Projekt, die politischen Eliten seien "abgehoben und ideologisch", und der "hasserfüllte Tonfall" gegenüber der AfD mache die Partei "nur stärker – und radikaler".</p>
<p>Nicht umsonst war wohl die AfD die einzige Bundestagsfraktion, die nach seiner Ablösung als Gedenkstättenleiter 2018 seine Wiedereinsetzung forderte – und sie lädt ihn seither zu Veranstaltungen ein.</p>
<p>Zur Wahrheit gehört: Ganz kritiklos war Knabe in der Vergangenheit der AfD gegenüber nicht. Als Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen brach er mit einem Förderverein, weil dessen Vorsitzender in der <em>Jungen Freiheit</em> den Aufstieg der AfD bejubelte, und er hat auf Stasi-Verstrickungen von AfD-Politikern hingewiesen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045588" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11211478"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Agenten-kapern-den-demokratischen-Diskurs-11211478.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/5/5/8/8/reichstag-digitaler-sturm-desinformation-social-media-6d69ce9ec00b0b5e.png" alt="Nächtliche Aufnahme des Reichstagsgebäudes in Berlin, aus dessen Glaskuppel ein leuchtender, chaotischer Sturm aus blauen und roten Datenpartikeln, Social-Media-Logos (Facebook, X) und "FAKE NEWS"-Schriftzügen emporsteigt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Nächtliche Aufnahme des Reichstagsgebäudes in Berlin, aus dessen Glaskuppel ein leuchtender, chaotischer Sturm aus blauen und roten Datenpartikeln, Social-Media-Logos (Facebook, X) und "FAKE NEWS"-Schriftzügen emporsteigt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI-Agenten kapern den demokratischen Diskurs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Es sind punktuelle Distanzierungen, die das Gesamtbild nicht verändern. Der <em>Tagesspiegel</em> <a href="https://leute.tagesspiegel.de/lichtenberg/macher/2018/08/13/53470/die-gedenkstaette-hohenschoenhausen-und-ihre-gespielte-neutralitaet">stellte schon 2018 fest</a>: "Kritik an der AfD: keine. Kritik an anderen Parteien hingegen äußert Knabe immer mal wieder." An dieser Grundstruktur hat sich seither wenig geändert.</p>
<p>Wie weit die Schieflage reicht, verrät nicht einmal Knabe selbst, sondern sein Sprachrohr. <em>Nius</em> schließt die Abrechnung mit dem Satz:</p>
<p>"Die Demokratie in Deutschland ist weniger durch eine AfD-Landesregierung gefährdet, die sich an Recht und Gesetz halten muss, als durch ehemalige Handlanger der SED-Diktatur in höchsten Polizeirängen."</p>
<p>Da steht es schwarz auf weiß: Eine gesichert rechtsextreme Partei an der Regierung – das kleinere Problem. Ein Gewerkschafter, der das Grundgesetz zitiert – das größere. Wer so denkt, für den ist der Schutz des Grundgesetzes tatsächlich ein Putsch: nämlich einer gegen die Partei, die er schont.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Was die Gerichte sagen</strong></h3>
<p>Die Richter, auf die sich die Debatte stützen könnte, sprechen eine deutlichere Sprache als die Empörten. Das Verwaltungsgericht Hannover attestierte der AfD in Niedersachsen am 1. Juni 2026 in einem Eilbeschluss (Az. 10 B 1105/26) ein "<a href="https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/niedersachsischer-verfassungsschutz-darf-den-afd-landesverband-niedersachsen-vorlaufig-zum-beobachtungsobjekt-von-erheblicher-bedeutung-hochstufen-251275.html">verfassungsfeindlich geprägtes Gesamtbild</a>" mit Angriffen auf Menschenwürde, Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht Berlin entschied zehn Tage später, ebenfalls im Eilverfahren (Az. <a href="https://www.berlin.de/gerichte/verwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1681697.php">VG 7 L 479/26</a>): Wer als Polizist bei der AfD mitmacht und so seine "inhaltliche Identifikation" mit ihren Zielen dokumentiert, besitzt nicht die erforderliche charakterliche Eignung für den Polizeiberuf.</p>
<p>Beides sind vorläufige Entscheidungen und keine rechtskräftigen Urteile. Aber sie sind genau das, was Hübers Kritiker umtreibt: die schriftlich gewordene Möglichkeit, dass aus Einstufungen Konsequenzen erwachsen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5095614" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11319958"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bundestagsdiaeten-Zwischen-Anstand-und-Automatismus-11319958.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6720" height="3776" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/5/6/1/4/Juergen_Nowak-fec0f1d5374b04fe.jpeg" alt="Blick in den Planarsaal des Bundestages" style="aspect-ratio:6720 / 3776" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6720" height="3776" alt="Blick in den Planarsaal des Bundestages" style="aspect-ratio:6720 / 3776;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bundestagsdiäten: Zwischen Anstand und Automatismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und das Bundesverfassungsgericht entschied bereits 2024, dass Polizeipräsidenten grundsätzlich keine politischen Beamten sein dürfen (Az. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2024/04/Ls20240409_2bvl000222.html">2 BvL 2/22</a>). Nordrhein-Westfalen strich die Vorschrift daraufhin, weitere Landesgesetzgeber folgten; politische Beamte an der Polizeispitze gibt es nur noch in Berlin und Thüringen sowie beim Bund bei den Präsidenten von BKA und Bundespolizei.</p>
<p>Genau diese Struktur will Hüber beseitigen, damit Verfassungsfeinde im Ministeramt die Polizeiführung nicht "über Nacht nach politischem Gusto" austauschen können. Karlsruhe ist ihm darin längst zuvorgekommen.</p>
<p>Hübers Artikel ist kein Putschplan, sondern eine Antwort auf den Ernstfall. Und wer aus Artikel 91 GG einen "Putsch" macht, aus der Remonstrationspflicht "Befehlsverweigerung" und aus einem ehemaligen Politoffizier, der das Grundgesetz zitiert, die größere Gefahr für die Demokratie, der fürchtet nicht den Missbrauch der Verfassung – sondern ihre Anwendung.</p>
Rechte Medien und Hubertus Knabe machen aus Verfassungstreue einen Staatsstreich. Ein Blick ins Grundgesetz zeigt, wer die Demokratie entwaffnen will. Analyse.</p>
<p>Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt erreicht langsam seine Schlussphase – und die Prognosen erklären, warum die Nerven blank liegen: In der <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/sachsen-anhalt.htm">aktuellen INSA-Umfrage</a> im Auftrag der <em>Bild</em>-Zeitung kommt die AfD auf 42 Prozent, die CDU auf 22, die Linke auf 13.</p>
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<p>Erstmals könnte damit in einem deutschen Bundesland eine Partei zur stärksten Kraft werden, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hat. Und wenn sie tatsächlich die Regierung übernehmen sollte, könnte sie auch das Innenministerium übernehmen, also die Dienstherren der Polizei und des Verfassungsschutzes stellen.</p>
<p>Dass nicht alle – auch unter den Polizisten nicht – damit glücklich sind, dürfte auf der Hand liegen. Genauso wenig verwundert es, dass jetzt ein Teil der publizistischen Rechten zum Sturmangriff auf diejenigen bläst, die ein solches Szenario kritisch durchdenken. Sogar das Wort "Putsch" wird im Überschwang gebraucht, von einem Aufruf zur "Befehlsverweigerung" wird schwadroniert und das Etikett "DDR-Täter" vergeben.</p>
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<p>Konkret geht es um einen Text, den der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei und Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Bundespolizei, Sven Hüber, in der <a href="https://www.gdp.de/Bundesvorstand/DP/Jahrgang/2026/08/DP_2026_08.pdf">Augustausgabe der Gewerkschaftszeitschrift</a> veröffentlicht hat.</p>
<p>In diesem Grundsatzbeitrag erinnert er an die Remonstrationspflicht, den Diensteid und Artikel 91 des Grundgesetzes. Er fordert, dass die Polizei auf ein verfassungsrechtliches Extremszenario vorbereitet sein muss.</p>
<p>Er ruft nicht zum Umsturz auf – aber er provoziert, und nicht jede seiner Formulierungen hält der eigenen Normtreue stand. Das unterscheidet ihn von seinen Kritikern: Hüber macht nicht alles richtig. Er macht nur nichts von dem, was sie ihm vorwerfen.</p>
<p>Der Historiker Hubertus Knabe schreibt auf X, Hüber fordere "<a href="https://twitter.com/hubertus_knabe/status/2087204264087044099">nach einem Wahlsieg der AfD</a>" in Sachsen-Anhalt de facto zur "Befehlsverweigerung" auf, "zum Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung" und "<a href="https://twitter.com/hubertus_knabe/status/2087204267375431690">zum Einmarsch der Bundespolizei</a>".</p>
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<p>Das Portal <em>Nius</em> erklärt Hübers "Gedankenspiele" <a href="https://nius.de/kommentar/gewerkschaftsvize-hueber-die-gedankenspiele-des-ehemaligen-ddr-politoffiziers-sind-brandgefaehrlich">schon im Titel für</a> "brandgefährlich" und die darin enthaltenen "Drohungen" für "juristisch unhaltbar". <em>Apollo News</em> widmet dem Thema ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gk6MSyeHqE0">20-minütiges Video</a> unter dem Titel "Der Anti-AfD-Plan in der Polizei". Auf der Homepage <a href="https://apollo-news.net/der-ddr-taeter-der-die-polizei-jetzt-gegen-die-afd-in-stellung-bringt/">lautet die Überschrift</a> sogar: "Der DDR-Täter, der die Polizei jetzt gegen die AfD in Stellung bringt".</p>
<p>Der hier inszenierte Empörungssturm folgt einem Muster – und einem Trick. Das Muster: Wer die Abwehrmechanismen der wehrhaften Demokratie auch nur beschreibt, wird selbst zum Verfassungsfeind erklärt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400987"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1422" height="799" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/8/0/6/8/KHA08078-original-1-f2abc3f63c71b95e.jpeg" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1422" height="799" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Causa Ulrich Siegmund – der akademische Dünkel gefährdet die Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Trick: Hüber beschreibt, was die Verfassung verlangt, wenn eine Regierung sie bricht. Seine Kritiker behaupten, er beschreibe, was zu tun sei, wenn eine Partei eine Wahl gewinnt. Der Unterschied ist der zwischen der Verteidigung des Grundgesetzes und Putsch. Alle drei genannten rechten Quellen verwischen ihn mit Absicht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Remonstration ist kein Putsch, sondern Beamtenpflicht</strong></h3>
<p>Hubertus Knabe vermengt in seinem Angriff zwei juristisch völlig verschiedene Kategorien. Denn Befehlsverweigerung bedeutet, dass eine rechtmäßige Weisung nicht ausgeführt wird, und das wäre tatsächlich rechtswidrig.</p>
<p>Remonstration bedeutet aber etwas anderes, nämlich die Pflicht von Beamten, Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung unverzüglich geltend zu machen. Geregelt ist das in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__63.html">§ 63 Abs. 2 Bundesbeamtengesetz</a> und in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/__36.html">§ 36 Beamtenstatusgesetz</a>.</p>
<p>Diese Pflicht hat ältere Wurzeln, aber seine heutige Schärfe ist eine Antwort auf 1933 bis 1945: Hüber begründet sie damit, dass sich "eine Rolle der Polizei wie 1933–1945 niemals mehr wiederholen" darf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034863" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-neue-Normalitaet-Jede-fuenfte-Stimme-geht-nach-Rechtsaussen-11190530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/4/8/6/3/Europa-eu-01-24831519c67f432d.jpeg" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas neue Normalität: Jede fünfte Stimme geht nach Rechtsaußen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Remonstration ist also keine Einladung zur Willkür, sondern ein rechtsstaatlicher Sicherungsmechanismus mit engen Grenzen: Erst wenn eine Weisung erkennbar auf eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit zielt, entfällt die Pflicht, sie zu befolgen, vollständig.</p>
<p>Dass die Gleichsetzung von Remonstration und Rebellion kein Versehen ist, belegt ausgerechnet <em>Apollo News</em>. Dort heißt es wörtlich, Hüber wolle "als erstes Mittel die Remonstrationspflicht, also die Befehlsverweigerung oder den Widerstand ins Spiel bringen".</p>
<p>Remonstration, "also" Befehlsverweigerung: Wer einen gesetzlich gebotenen Einspruch für dasselbe hält wie Gehorsamsverweigerung, dem geht es nicht um Recht. letztlich nur darum, mit dem Wort "Putsch" um die Ecke zu kommen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072625" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274579"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Was-die-AfD-fuer-Sachsen-Anhalt-plant-und-warum-kaum-jemand-darueber-spricht-11274579.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/6/2/5/afd-sa-01-cba91f1d6a67fc55.gif" alt="Flagge Sachsen-Anhalts mit AfD-Zeichen verfremdet" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Flagge Sachsen-Anhalts mit AfD-Zeichen verfremdet" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Was die AfD für Sachsen-Anhalt plant – und warum kaum jemand darüber spricht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Hüber beschreibt die Remonstrationspflicht als "erstes Mittel der Wahl", falls eine AfD-geführte Regierung Weisungen erteilen sollte, die gegen die Verfassung verstoßen. Das ist kein Aufruf an die Polizisten, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, sondern Hüber beschreibt nur ein bestehendes Rechtsinstrument.</p>
<p>Dass Knabe daraus einen "Putsch" destilliert, verrät entweder juristische Unkenntnis oder bewusste Irreführung. Bei einem Historiker, der sein Geld mit der Analyse von Diktaturen verdient, wäre Ersteres beinahe das größere Problem.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wo Hüber tatsächlich überzieht</strong></h3>
<p>Die Fairness gebietet aber auch, die Stellen zu benennen, an denen Hüber selbst überzieht – die gegen ihn gerichtete Kampagne tut es erstaunlicherweise kaum, sie stellt nur auf den erfundenen Putsch-Aufruf ab.</p>
<p>Wenn Hüber schreibt, Polizisten könnten "kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen", ist das juristisch nicht zu halten: Solange die AfD nicht verboten ist, gilt die freie und geheime Wahl auch für Beamtinnen und Beamte.</p>
<p>Hier hat <em>Nius</em> recht, und das geht auch aus dem Bundesbeamtengesetz hervor. Dort <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__60.html">heißt es zu den Grundpflichten</a>: " Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Beim Mitmachen und Unterstützen dagegen hat ihm gerade das Berliner Verwaltungsgericht den Rücken gestärkt – dazu unten mehr.</p>
<p>Auch Hübers Griff nach Artikel 20 Absatz 4, dem Widerstandsrecht, ist gewagt: Er lässt eine "Störung" der verfassungsmäßigen Ordnung schon dort beginnen, wo ein Land Bundesrecht nicht anwendet, und dehnt damit eine Ultima-Ratio-Norm weiter, als ihr Wortlaut trägt.</p>
<p>"Wenn andere Abhilfe nicht möglich ist" ist eine hohe Hürde, kein Dauerzustand. Und wer wie Hüber das Wort "Machtergreifung" benutzt und kurz vor der Landtagswahl ein "No-Go mit der AfD" in die eigene Zeitschrift setzt, führt Wahlkampf – so wie seine Gegner im Gegenzug Wahlkampf führen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4943112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10666854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Erfolg-der-Rechten-ist-das-Versagen-der-Linken-10666854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/3/1/1/2/links-loose_Zeichenfla__che_1-61032d824c437ff5.jpeg" alt="Turm aus roten Würfeln mit Aufklebern "Sozialistenfaust", "Arbeitsplatzverlagerung in globalisierte Welt" und "Sprechblase mit Genderstern" stürzt ein. Davon gehen blaue Pfeile nach rechts. " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Turm aus roten Würfeln mit Aufklebern "Sozialistenfaust", "Arbeitsplatzverlagerung in globalisierte Welt" und "Sprechblase mit Genderstern" stürzt ein. Davon gehen blaue Pfeile nach rechts. " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Erfolg der Rechten ist das Versagen der Linken</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Pikant schließlich: Die DDR, die als zweite deutsche Diktatur gilt, kommt in Hübers Geschichtslektion über Befehl und Gehorsam kein einziges Mal vor. <em>Apollo News</em> hat das bemerkt. Es ist übrigens der einzige stichhaltige Satz in 20 Minuten Video.</p>
<p>Nur: All das sind Angriffsflächen für eine Debatte. Keine davon ist ein Putsch.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das reale Dilemma: Wenn eine Landesregierung gegen sich selbst vollstrecken müsste</strong></h3>
<p>Der eigentlich brisante Teil von Hübers Artikel betrifft nicht den Verweis auf die Remonstration, sondern das verfassungsrechtliche Gedankenexperiment, das aufgrund des hohen Zuspruchs in der Bevölkerung durchaus realistisch ist.</p>
<p><a href="https://mi.sachsen-anhalt.de/verfassungsschutz/themenfelder/page/rechtsextremismus">Der Verfassungsschutz hat</a> dem AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt eine "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" bescheinigt.</p>
<p>Auf dieser Grundlage fragt Hüber nun: Was geschieht, wenn das Bundesverfassungsgericht eine Partei nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html">Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes</a> verbietet – oder, nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bverfgg/__46.html">§ 46 Absatz 2 Bundesverfassungsgerichtsgesetz</a>, einen rechtlich selbständigen Teil von ihr, etwa einen Landesverband –, während dieser Landesverband Regierungsverantwortung trägt?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/partg/__32.html">§ 32 Parteiengesetz</a> wären zunächst die von der Landesregierung bestimmten Behörden für die Vollstreckung zuständig. Eine Landesregierung mit Ministern einer verbotenen Partei müsste das Verbot also gegen sich selbst vollstrecken. Dass das eine juristische Zumutung ist, liegt auf der Hand.</p>
<p>Verweigert die Landesregierung die Umsetzung, entsteht ein Konflikt zwischen Bundesrecht und Landespraxis. Zunächst greift <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_37.html">Artikel 37 des Grundgesetzes</a> – der Bundeszwang, mit dem die Bundesregierung ein Land mit Zustimmung des Bundesrates zur Erfüllung seiner Bundespflichten anhalten kann.</p>
<p>Erst wenn die Störung die freiheitliche demokratische Grundordnung selbst bedroht und das Land nicht bereit oder in der Lage ist, sie zu bekämpfen, kommt <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_91.html">Artikel 91 GG</a> ins Spiel: Dann darf die Bundesregierung die Polizei des betroffenen Landes und Polizeikräfte anderer Länder ihren Weisungen unterstellen und Einheiten der Bundespolizei einsetzen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5093770" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11316370"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Streit-um-die-Medienblase-Wie-links-sind-Deutschlands-Journalisten-11316370.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/3/7/7/0/Master_Rieg-ca6aba87abc345d1.jpeg" alt="Journalistin mit Notizblock und Mikrophonen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Journalistin mit Notizblock und Mikrophonen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Streit um die Medienblase: Wie links sind Deutschlands Journalisten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch das ist kein Putschplan. Das sind das deutsche Grundgesetz und das Verfassungsrecht. Hüber zitiert es. Hubertus Knabe und die rechten Medien skandalisieren es.</p>
<p>Zwei Umstände machen die Skandalisierung besonders durchsichtig. Erstens ist Hüber mit der Frage nicht allein: Nach seiner Darstellung hat sich die Innenministerkonferenz in den vergangenen Wochen mehrfach mit dem Szenario einer extremistischen Partei in einem Innenressort befasst.</p>
<p>Wenn die obersten Polizeiverwalter von Bund und Ländern denselben Fall durchspielen, ist das entweder ein sehr großer Putsch – oder eben Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>Zweitens setzt Hübers Szenario ausdrücklich einen Verfassungsbruch voraus: ein Verbot, eine Vollstreckungsverweigerung oder eine ausgehebelte Rechtsordnung.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/8/0/shutterstock_2527671871-44996c0f000abb42.jpeg" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6718" height="3774" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Knabe macht daraus "nach einem Wahlsieg der AfD". <em>Nius</em> übersetzt es für die Leserschaft: "Wenn Ihr AfD wählt, kommt die Bundespolizei und räumt auf!" <em>Apollo News</em>: Widerstand, wenn "eine mögliche AfD Landesregierung etwas tut, was in irgendeiner Form einem Gesetz widerspricht".</p>
<p>Drei Angriffe, und zweimal hat man denselben Taschenspielertrick: Aus "wenn eine Regierung die Verfassung bricht" wird "wenn Wähler falsch abstimmen". Und <em>Apollo News</em> verflacht Hübers Aussage so, dass aus seiner Aussage eine pauschale Ermächtigung wird.</p>
<p>Wer so zitiert, will nicht aufklären, sondern polarisieren – und ausgerechnet <em>Nius</em> wirft Hüber vor, mit Drohungen in die freie Willensbildung der Wähler einzugreifen. Der Vorwurf sitzt. Nur eben auf dem eigenen Redaktionssofa.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die biografische Keule als Ablenkungsmanöver</strong></h3>
<p>Der auffälligste Zug der Kampagne ist die Instrumentalisierung von Hübers DDR-Vergangenheit. Unbestritten ist: Hüber war in den 1980er Jahren Politoffizier im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow – dem Regiment, in dessen Abschnitt im Februar 1989 der 20-jährige Chris Gueffroy erschossen wurde.</p>
<p>Seine Diplomarbeit an der Offiziershochschule der Grenztruppen trug den Titel "Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung".</p>
<p><em>Nius</em> zitiert zudem aus einem Prozess des Jahres 2000, in dem Hüber als Zeuge zugunsten des Kompaniechefs ausgesagt hatte, der dem Todesschützen den Schießbefehl erteilte: Das Gericht habe die Aussagen Hübers und zweier weiterer Ex-Offiziere für abgesprochen gehalten – "aus falsch verstandener Kameradschaft".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5078402" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11286084"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Vertrauen-in-Demokratie-stabil-Frust-ueber-Politik-enorm-11286084.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/8/4/0/2/Master_Demokratie-a902e2fb8c5fc130.jpeg" alt="Blick in die Kuppel des Deutschen Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blick in die Kuppel des Deutschen Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Vertrauen in Demokratie stabil – Frust über Politik enorm</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Weniger stark betont wird aber der Ausgang der Prozesse. <em>Apollo News</em> selbst berichtet, das Landgericht Berlin habe in zwei Verfahren festgestellt, dass Hüber weder unmittelbar noch mittelbar mit der Tötung Gueffroys in Verbindung stand.</p>
<p>In einem Beschluss heißt es dann: eine "Mitverantwortung im Sinne eines Beitrags zur Aufrechterhaltung des Grenzregimes der DDR" könne Hüber "nicht von sich weisen". Moralische Mitverantwortung: ja. Strafrechtliche Schuld: nein.</p>
<p>Trotzdem erklärt das Portal den Mann im Titel zum "DDR-Täter", lässt ihn per Zitat des Schriftstellers Ralph Giordano für "schuldiger als der Mauerschütze, der abgedrückt hat" erklären und fordert am Ende: "Sven Hüber sollte schweigen".</p>
<p>Das ist keine Aufarbeitung, sondern die Aberkennung der Sprechberechtigung – und sie verrät das Eigentliche: Wer den Boten zum Täter erklärt, muss sich mit der Botschaft nicht befassen. Die steht aber im Bundesbeamtengesetz und in Artikel 91 des Grundgesetzes, nicht in Hübers Lebenslauf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400827"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-im-Osten-unter-Druck-Die-Wahl-in-Sachsen-Anhalt-als-Test-11400827.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6240" height="3506" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/8/8/shutterstock_2588752269-85add32b05380eb1.jpeg" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6240" height="3506" alt="Merz vor blauem Grund" style="aspect-ratio:6240 / 3506;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">CDU im Osten unter Druck: Die Wahl in Sachsen-Anhalt als Test</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Inszeniert werden die biografischen Details als investigative Großtat: "exklusiv und lange recherchiert". Tatsächlich sind Diplomarbeit, Regiment und Prozesse seit Jahren dokumentiert; neu sind allenfalls zwei Briefe – darunter einer an "Liebe Nancy", unterschrieben "Dein Sven", der Hüber als "Freund von Nancy Faeser" rahmen soll. Kontaktschuld ersetzt Argument.</p>
<p>So entsteht also ein Skandal aus lauter Dingen, die einzeln keiner sind.</p>
<p>Dass ausgerechnet Hubertus Knabe auch die große Keule schwingt, hat eine Vorgeschichte: Die Fehde der beiden ist alt.</p>
<p>Bereits 2004 attackierte Hüber Knabe in einem Leserbrief der <em>Berliner Zeitung</em>. Knabe wiederum kramt Hübers Grenztruppen-Vergangenheit seit Jahren immer wieder hervor – in seinen Tweets macht er schon grammatikalisch das Regiment zum Schützen: "das 1989 Chris Gueffroy erschoss".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5009965" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11141652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/9/9/6/5/Master_Rieg-1d2e6ed49c49fcb7.jpeg" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und <em>Apollo News</em> hatte Knabe ausgerechnet am Wochenende vor der Debatte als Interviewpartner zu ebendiesem Fall. Ob Absprache oder ein Milieu, das weiß, was zu tun ist, wenn es gilt: Das Ergebnis unterscheidet sich nicht.</p>
<p>Dass die Eskalation kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erfolgt, ist jedenfalls kein Zufall – auf keiner Seite. Der Unterschied: Hüber legt die Normen offen. Seine Gegner legen sie sich zurecht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der nützliche Kritiker und seine asymmetrische Empörung</strong></h3>
<p>Was bei der Bewertung der rechten Kampagne auffällt, ist eine bemerkenswerte Schieflage. Knabe <a href="https://holderstock-media.de/marken/tichys-einblick/">gilt als regelmäßiger Autor</a> bei <em>Tichys Einblick</em>, gibt Interviews für die <em>Junge Freiheit</em> und das <a href="https://www.corrigenda.online/politik/hubertus-knabe-die-letzte-generation-sitzt-derzeit-der-ukraine-wenn-die-russischen-drohnen">katholisch-traditionalistische Magazin</a> <em>Corrigenda</em>.</p>
<p>Dort teilt er Narrative, die auch im AfD-Diskurs tragend sind: Klimaschutz sei "quasi-religiös" und "irrational", die "Letzte Generation" verfolge ein antikapitalistisches Projekt, die politischen Eliten seien "abgehoben und ideologisch", und der "hasserfüllte Tonfall" gegenüber der AfD mache die Partei "nur stärker – und radikaler".</p>
<p>Nicht umsonst war wohl die AfD die einzige Bundestagsfraktion, die nach seiner Ablösung als Gedenkstättenleiter 2018 seine Wiedereinsetzung forderte – und sie lädt ihn seither zu Veranstaltungen ein.</p>
<p>Zur Wahrheit gehört: Ganz kritiklos war Knabe in der Vergangenheit der AfD gegenüber nicht. Als Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen brach er mit einem Förderverein, weil dessen Vorsitzender in der <em>Jungen Freiheit</em> den Aufstieg der AfD bejubelte, und er hat auf Stasi-Verstrickungen von AfD-Politikern hingewiesen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045588" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11211478"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-Agenten-kapern-den-demokratischen-Diskurs-11211478.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/5/5/8/8/reichstag-digitaler-sturm-desinformation-social-media-6d69ce9ec00b0b5e.png" alt="Nächtliche Aufnahme des Reichstagsgebäudes in Berlin, aus dessen Glaskuppel ein leuchtender, chaotischer Sturm aus blauen und roten Datenpartikeln, Social-Media-Logos (Facebook, X) und "FAKE NEWS"-Schriftzügen emporsteigt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Nächtliche Aufnahme des Reichstagsgebäudes in Berlin, aus dessen Glaskuppel ein leuchtender, chaotischer Sturm aus blauen und roten Datenpartikeln, Social-Media-Logos (Facebook, X) und "FAKE NEWS"-Schriftzügen emporsteigt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI-Agenten kapern den demokratischen Diskurs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Es sind punktuelle Distanzierungen, die das Gesamtbild nicht verändern. Der <em>Tagesspiegel</em> <a href="https://leute.tagesspiegel.de/lichtenberg/macher/2018/08/13/53470/die-gedenkstaette-hohenschoenhausen-und-ihre-gespielte-neutralitaet">stellte schon 2018 fest</a>: "Kritik an der AfD: keine. Kritik an anderen Parteien hingegen äußert Knabe immer mal wieder." An dieser Grundstruktur hat sich seither wenig geändert.</p>
<p>Wie weit die Schieflage reicht, verrät nicht einmal Knabe selbst, sondern sein Sprachrohr. <em>Nius</em> schließt die Abrechnung mit dem Satz:</p>
<p>"Die Demokratie in Deutschland ist weniger durch eine AfD-Landesregierung gefährdet, die sich an Recht und Gesetz halten muss, als durch ehemalige Handlanger der SED-Diktatur in höchsten Polizeirängen."</p>
<p>Da steht es schwarz auf weiß: Eine gesichert rechtsextreme Partei an der Regierung – das kleinere Problem. Ein Gewerkschafter, der das Grundgesetz zitiert – das größere. Wer so denkt, für den ist der Schutz des Grundgesetzes tatsächlich ein Putsch: nämlich einer gegen die Partei, die er schont.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Was die Gerichte sagen</strong></h3>
<p>Die Richter, auf die sich die Debatte stützen könnte, sprechen eine deutlichere Sprache als die Empörten. Das Verwaltungsgericht Hannover attestierte der AfD in Niedersachsen am 1. Juni 2026 in einem Eilbeschluss (Az. 10 B 1105/26) ein "<a href="https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/niedersachsischer-verfassungsschutz-darf-den-afd-landesverband-niedersachsen-vorlaufig-zum-beobachtungsobjekt-von-erheblicher-bedeutung-hochstufen-251275.html">verfassungsfeindlich geprägtes Gesamtbild</a>" mit Angriffen auf Menschenwürde, Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht Berlin entschied zehn Tage später, ebenfalls im Eilverfahren (Az. <a href="https://www.berlin.de/gerichte/verwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1681697.php">VG 7 L 479/26</a>): Wer als Polizist bei der AfD mitmacht und so seine "inhaltliche Identifikation" mit ihren Zielen dokumentiert, besitzt nicht die erforderliche charakterliche Eignung für den Polizeiberuf.</p>
<p>Beides sind vorläufige Entscheidungen und keine rechtskräftigen Urteile. Aber sie sind genau das, was Hübers Kritiker umtreibt: die schriftlich gewordene Möglichkeit, dass aus Einstufungen Konsequenzen erwachsen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5095614" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11319958"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bundestagsdiaeten-Zwischen-Anstand-und-Automatismus-11319958.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6720" height="3776" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/5/6/1/4/Juergen_Nowak-fec0f1d5374b04fe.jpeg" alt="Blick in den Planarsaal des Bundestages" style="aspect-ratio:6720 / 3776" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6720" height="3776" alt="Blick in den Planarsaal des Bundestages" style="aspect-ratio:6720 / 3776;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bundestagsdiäten: Zwischen Anstand und Automatismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und das Bundesverfassungsgericht entschied bereits 2024, dass Polizeipräsidenten grundsätzlich keine politischen Beamten sein dürfen (Az. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2024/04/Ls20240409_2bvl000222.html">2 BvL 2/22</a>). Nordrhein-Westfalen strich die Vorschrift daraufhin, weitere Landesgesetzgeber folgten; politische Beamte an der Polizeispitze gibt es nur noch in Berlin und Thüringen sowie beim Bund bei den Präsidenten von BKA und Bundespolizei.</p>
<p>Genau diese Struktur will Hüber beseitigen, damit Verfassungsfeinde im Ministeramt die Polizeiführung nicht "über Nacht nach politischem Gusto" austauschen können. Karlsruhe ist ihm darin längst zuvorgekommen.</p>
<p>Hübers Artikel ist kein Putschplan, sondern eine Antwort auf den Ernstfall. Und wer aus Artikel 91 GG einen "Putsch" macht, aus der Remonstrationspflicht "Befehlsverweigerung" und aus einem ehemaligen Politoffizier, der das Grundgesetz zitiert, die größere Gefahr für die Demokratie, der fürchtet nicht den Missbrauch der Verfassung – sondern ihre Anwendung.</p>
2026-08-12T13:50:00.000Zurn:bid:51455432026-08-12T12:00:00.000ZChinas Hyperschallraketen können bald ohne Satellit navigieren. Forscher aus Guangdong haben ein System entwickelt, das selbst bei Mach 5 autonom funktioniert.</p>
<p>Seefahrer orientierten sich jahrhundertelang am Sternenhimmel, um ihren Kurs zu halten. Chinesische Forscher haben dieses uralte Prinzip nun für eine der modernsten Waffentechnologien der Welt nutzbar gemacht.</p>
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<p>Ein von der Guangdong Aerospace Research Academy geleitetes Forschungsprojekt hat nach eigenen Angaben am Montag seine abschließende Expertenbegutachtung bestanden.</p>
<p>Wie die Akademie am 10. August in einem Bericht mitteilte, haben die Forscher ein sternbasiertes Navigationssystem entwickelt, das bei Hyperschallgeschwindigkeiten ab Mach 5 funktionsfähig bleibt. Darüber <a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3363612/chinas-hypersonic-weapons-can-be-guided-stars-if-gps-fails-report?module=top_story&pgtype=homepage" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> als erstes die in Hongkong erscheinende <em>South China Morning Post</em>.</p>
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<p>Hyperschallwaffen gelten als strategisch besonders wertvoll, weil sie kaum abzufangen sind. Ihr Schwachpunkt liegt jedoch in der Abhängigkeit von externen Navigationssystemen wie GPS oder dem chinesischen Pendant BeiDou, die im Konfliktfall gestört oder blockiert werden können.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sternnavigation als Ausweg</strong></h3>
<p>Das Prinzip der sogenannten Himmelsnavigation ist nicht neu. Es wird bereits seit Jahrtausenden in der Seefahrt genutzt und kommt heute auch <a href="https://earthsky.org/space/a-deep-space-navigation-first-from-new-horizons/" rel="external noopener" target="_blank">in der Raumfahrt zum Einsatz</a>.</p>
<p>Moderne elektronische Systeme können durch die Verfolgung der vorhersehbaren Bewegungen von Sternen Position und Bewegung eines Fahrzeugs im Raum berechnen. Der entscheidende Vorteil: Das System ist vollständig autark und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen von außen.</p>
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<p>Der Einsatz bei Hyperschallflügen stellt die Technik jedoch vor erhebliche Schwierigkeiten. Bei extremen Geschwindigkeiten entsteht durch die Reibung mit der Atmosphäre eine Schockschicht und eine sogenannte Plasmaschicht, die Temperaturen von über tausend Grad Celsius erreichen kann.</p>
<p>Diese ungleichmäßige, sich schnell bewegende Gasschicht bricht das einfallende Sternlicht – ähnlich wie Milchglas – und strahlt dabei starke Infrarotstrahlung aus, die das schwächere Licht der Sterne überdeckt und für Sensoren kaum erkennbar macht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Lösung durch Datenbanken und Algorithmen</strong></h3>
<p>Um dieses Problem zu lösen, legten die Forscher laut Akademiebericht zwei grundlegende Datenbanken an: eine zur thermochemischen Strahlung heißer Luft und eine zu wärmebedingten Strahlungsinterferenzen.</p>
<p>Zudem entwickelten sie eine Simulationssoftware für die Strahlungsinterferenz durch die Luftströmung um das Fahrzeug, mit einer spektralen Auflösung von 0,12 Nanometern und einem Simulationsfehler von unter 18,9 Prozent. Auf dieser Grundlage konstruierten sie einen Prototyp eines Sternsensors, der gegen Strahlungsinterferenzen abgesichert ist.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11176645"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Artillerie-der-Zukunft-Hyperschallraketen-und-Drohnen-11176645.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3872" height="2176" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/8/4/1/viper-zero_cropped-ef45c13a090a571d.jpeg" alt="grauer Raketenwerfer mit acht Raketen" style="aspect-ratio:3872 / 2176" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3872" height="2176" alt="grauer Raketenwerfer mit acht Raketen" style="aspect-ratio:3872 / 2176;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Artillerie der Zukunft: Hyperschallraketen und Drohnen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051246" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11222701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Blackbeard-Der-guenstige-Pirat-soll-Chinas-Hyperschall-Dominanz-brechen-11222701.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2251" height="1265" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/1/2/4/6/G2rEUXmaUAA6cge-a39f16c09ab36c64.jpeg" alt="Eine Rakete startet vor bergigem Hintergrund" style="aspect-ratio:2251 / 1265" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2251" height="1265" alt="Eine Rakete startet vor bergigem Hintergrund" style="aspect-ratio:2251 / 1265;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Blackbeard: Der günstige Pirat soll Chinas Hyperschall-Dominanz brechen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4845141" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10366583"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Armee-testet-Hyperschallrakete-Dark-Eagle-von-Cape-Canaveral-10366583.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1198" height="673" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/5/1/4/1/Long-Range_Hypersonic_Weapon-cb1af12ba1d2ca32.jpeg" alt="Hyperschallwaffe LRHW auf einer mobilen Startrampe" style="aspect-ratio:1198 / 673" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1198" 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<p>Die Testergebnisse zeigen laut dem Bericht: Unter störungsfreien Bedingungen lag die Rate der korrekten Sternerkennung bei über 99 Prozent. Selbst unter starker aerodynamischer Strahlungsinterferenz blieb sie bei über 80 Prozent, während die Messgenauigkeit für die Fahrzeugorientierung besser als 5 Bogensekunden betrug – eine Bogensekunde entspricht einem Dreitausendsechshunderstel Grad.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Zivile Anwendungen und wirtschaftlicher Nutzen</strong></h3>
<p>Neben dem militärischen Einsatz sieht die Akademie auch ziviles Potenzial. Die Strahlungsmess- und Simulationstechnologie habe bereits mehrere Luft- und Raumfahrtinstitute bei wichtigen Projekten unterstützt und dabei einen Umsatz von knapp zehn Millionen Yuan – umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro – generiert.</p>
<p>Darüber hinaus könne die Technologie in Echtzeit Einblicke in Verbrennungskammern liefern und damit industrielle Anwendungen wie neue Triebwerksprüfstände und die Diagnostik von Industriekesseln verbessern.</p>
Chinas Hyperschallraketen können bald ohne Satellit navigieren. Forscher aus Guangdong haben ein System entwickelt, das selbst bei Mach 5 autonom funktioniert.</p>
<p>Seefahrer orientierten sich jahrhundertelang am Sternenhimmel, um ihren Kurs zu halten. Chinesische Forscher haben dieses uralte Prinzip nun für eine der modernsten Waffentechnologien der Welt nutzbar gemacht.</p>
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<p>Ein von der Guangdong Aerospace Research Academy geleitetes Forschungsprojekt hat nach eigenen Angaben am Montag seine abschließende Expertenbegutachtung bestanden.</p>
<p>Wie die Akademie am 10. August in einem Bericht mitteilte, haben die Forscher ein sternbasiertes Navigationssystem entwickelt, das bei Hyperschallgeschwindigkeiten ab Mach 5 funktionsfähig bleibt. Darüber <a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3363612/chinas-hypersonic-weapons-can-be-guided-stars-if-gps-fails-report?module=top_story&pgtype=homepage" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> als erstes die in Hongkong erscheinende <em>South China Morning Post</em>.</p>
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</figure>
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<p>Hyperschallwaffen gelten als strategisch besonders wertvoll, weil sie kaum abzufangen sind. Ihr Schwachpunkt liegt jedoch in der Abhängigkeit von externen Navigationssystemen wie GPS oder dem chinesischen Pendant BeiDou, die im Konfliktfall gestört oder blockiert werden können.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sternnavigation als Ausweg</strong></h3>
<p>Das Prinzip der sogenannten Himmelsnavigation ist nicht neu. Es wird bereits seit Jahrtausenden in der Seefahrt genutzt und kommt heute auch <a href="https://earthsky.org/space/a-deep-space-navigation-first-from-new-horizons/" rel="external noopener" target="_blank">in der Raumfahrt zum Einsatz</a>.</p>
<p>Moderne elektronische Systeme können durch die Verfolgung der vorhersehbaren Bewegungen von Sternen Position und Bewegung eines Fahrzeugs im Raum berechnen. Der entscheidende Vorteil: Das System ist vollständig autark und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen von außen.</p>
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<p>Der Einsatz bei Hyperschallflügen stellt die Technik jedoch vor erhebliche Schwierigkeiten. Bei extremen Geschwindigkeiten entsteht durch die Reibung mit der Atmosphäre eine Schockschicht und eine sogenannte Plasmaschicht, die Temperaturen von über tausend Grad Celsius erreichen kann.</p>
<p>Diese ungleichmäßige, sich schnell bewegende Gasschicht bricht das einfallende Sternlicht – ähnlich wie Milchglas – und strahlt dabei starke Infrarotstrahlung aus, die das schwächere Licht der Sterne überdeckt und für Sensoren kaum erkennbar macht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Lösung durch Datenbanken und Algorithmen</strong></h3>
<p>Um dieses Problem zu lösen, legten die Forscher laut Akademiebericht zwei grundlegende Datenbanken an: eine zur thermochemischen Strahlung heißer Luft und eine zu wärmebedingten Strahlungsinterferenzen.</p>
<p>Zudem entwickelten sie eine Simulationssoftware für die Strahlungsinterferenz durch die Luftströmung um das Fahrzeug, mit einer spektralen Auflösung von 0,12 Nanometern und einem Simulationsfehler von unter 18,9 Prozent. Auf dieser Grundlage konstruierten sie einen Prototyp eines Sternsensors, der gegen Strahlungsinterferenzen abgesichert ist.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11176645"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Artillerie-der-Zukunft-Hyperschallraketen-und-Drohnen-11176645.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3872" height="2176" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/8/4/1/viper-zero_cropped-ef45c13a090a571d.jpeg" alt="grauer Raketenwerfer mit acht Raketen" 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Zukunft: Hyperschallraketen und Drohnen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051246" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11222701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Blackbeard-Der-guenstige-Pirat-soll-Chinas-Hyperschall-Dominanz-brechen-11222701.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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href="http://www.heise.de/article/US-Armee-testet-Hyperschallrakete-Dark-Eagle-von-Cape-Canaveral-10366583.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1198" height="673" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/5/1/4/1/Long-Range_Hypersonic_Weapon-cb1af12ba1d2ca32.jpeg" alt="Hyperschallwaffe LRHW auf einer mobilen Startrampe" style="aspect-ratio:1198 / 673" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1198" 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<p>Die Testergebnisse zeigen laut dem Bericht: Unter störungsfreien Bedingungen lag die Rate der korrekten Sternerkennung bei über 99 Prozent. Selbst unter starker aerodynamischer Strahlungsinterferenz blieb sie bei über 80 Prozent, während die Messgenauigkeit für die Fahrzeugorientierung besser als 5 Bogensekunden betrug – eine Bogensekunde entspricht einem Dreitausendsechshunderstel Grad.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Zivile Anwendungen und wirtschaftlicher Nutzen</strong></h3>
<p>Neben dem militärischen Einsatz sieht die Akademie auch ziviles Potenzial. Die Strahlungsmess- und Simulationstechnologie habe bereits mehrere Luft- und Raumfahrtinstitute bei wichtigen Projekten unterstützt und dabei einen Umsatz von knapp zehn Millionen Yuan – umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro – generiert.</p>
<p>Darüber hinaus könne die Technologie in Echtzeit Einblicke in Verbrennungskammern liefern und damit industrielle Anwendungen wie neue Triebwerksprüfstände und die Diagnostik von Industriekesseln verbessern.</p>
2026-08-12T12:00:00.000Zurn:bid:51456092026-08-12T11:30:00.000ZAusgerechnet typische Einstiegsaufgaben lassen sich mit KI automatisieren. Für junge Menschen könnte damit die erste Sprosse der Karriereleiter wegbrechen.</p>
<p>Die Lage junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert sich weltweit, ist dem aktuellen Lagebericht der <a href="https://www.ilo.org/resource/news/youth-unemployment-rises-young-people-face-harder-road-decent-work" rel="external noopener" target="_blank">Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)</a> zu entnehmen. Besonders interessant dürfte für viele sein, dass die ILO die Rolle der Künstlichen Intelligenz etwas schärfer ins Auge gefasst hat.</p>
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<p>Dass sich Hinweise darauf mehren, wonach Künstliche Intelligenz gerade für Berufseinsteiger zu einem zusätzlichen Problem werden könnte, dürfte mittlerweile zur Wahrnehmung vieler gehören. Die Organisation liefert dazu neue Zahlen und Hintergründe und einen interessanten Aspekt.</p>
<h3 class="subheading">Auffällige Entwicklung in Ländern mit hohem Einkommen</h3>
<p>Nach Jahren der Erholung ist die weltweite Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen 2025 wieder leicht gestiegen – von 12,3 auf 12,4 Prozent. Rund 67 Millionen junge Menschen waren ohne Arbeit. Noch größer ist die Gruppe derjenigen, die weder beschäftigt sind noch eine Schule oder Ausbildung besuchen: Ihr Anteil stieg auf 20 Prozent, weltweit betrifft das rund 257 Millionen junge Menschen.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Entwicklung in Ländern mit hohem Einkommen. Dort sieht die ILO Anzeichen dafür, dass sich der Übergang von Ausbildung und Studium in den Arbeitsmarkt schwieriger gestaltet. Als einen möglichen Grund nennt sie den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz.</p>
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<h3 class="subheading">KI trifft typische Einstiegsaufgaben</h3>
<p>Das könnte ausgerechnet gut ausgebildete junge Menschen treffen. Denn viele Tätigkeiten, die sich mit generativer KI automatisieren oder zumindest stark beschleunigen lassen, gehören zu klassischen Einstiegsjobs: Texte zusammenfassen, Informationen recherchieren und aufbereiten, einfache Analysen erstellen, programmieren oder administrative Aufgaben erledigen.</p>
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<p>Damit könnte sich ein bislang wenig beachtetes Problem entwickeln. Unternehmen müssen nicht unbedingt ganze Stellen durch KI ersetzen. Es genügt, wenn sie weniger Berufseinsteiger benötigen, weil erfahrene Beschäftigte mithilfe von KI einen Teil der bisherigen Junior-Aufgaben selbst erledigen können.</p>
<p>Gerade diese Tätigkeiten dienten jungen Beschäftigten bislang jedoch dazu, Berufserfahrung zu sammeln und sich für anspruchsvollere Aufgaben zu qualifizieren. Automatisiert KI die unteren Stufen dieser Karriereleiter, könnte der Einstieg schwieriger werden.</p>
<p>Wie <a href="https://www.lefigaro.fr/conjoncture/chomage-chez-les-jeunes-augmentation-mondiale-aggravee-par-l-essor-de-l-ia-20260812" rel="external noopener" target="_blank">Le Figaro</a> berichtet, warnt die ILO besonders vor den Folgen für höher qualifizierte junge Menschen: Sie könnten stärker von der Automatisierung durch KI betroffen sein als Gleichaltrige mit niedrigerem Bildungsabschluss.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11409330"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polens-Wirtschaftsboom-Warum-das-neue-EU-Schwergewicht-ein-Scheinriese-ist-11409330.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5456" height="3066" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/5/0/2/shutterstock_2649188593-25be2926c4fa035f.jpeg" alt="Industrielle Anlage mit Schornsteinen, Kränen und Gebäuden." style="aspect-ratio:5456 / 3066" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5456" height="3066" alt="Industrielle Anlage mit Schornsteinen, Kränen und Gebäuden." style="aspect-ratio:5456 / 3066;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polens Wirtschaftsboom: Warum das neue EU-Schwergewicht ein Scheinriese ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5141790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11406274"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mindestlohnbetrug-der-geduldete-Milliarden-Raub-11406274.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3158" height="1775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/1/7/9/0/Polizei-236b55848c232506.jpeg" alt="Ein Polizeiauto rast vorbei" style="aspect-ratio:3158 / 1775" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3158" height="1775" alt="Ein Polizeiauto rast vorbei" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375942"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Studienplaetze-unter-Druck-Wird-die-Bildungsexpansion-zurueckgedreht-11375942.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/9/2/3/Master_Uni2-a5333cc950aceff6.jpeg" alt="Studenten in einem Hörsaal" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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zurückgedreht?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112571" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356297"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schwarz-Roter-Reformplan-Mehr-Macht-fuer-Staat-und-Eigentum-11356297.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schwarz-Roter Reformplan: Mehr Macht für Staat und Eigentum</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112011" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355194"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<h3 class="subheading">Junge Menschen nutzen KI – und fürchten sie zugleich</h3>
<p>Dabei gehören gerade junge Menschen zu den intensivsten KI-Nutzern. Laut <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/edn-20260210-1" rel="external noopener" target="_blank">Eurostat</a> verwendeten 2025 bereits 64 Prozent der 16- bis 24-Jährigen in der EU KI-Anwendungen – deutlich mehr als ältere Altersgruppen. Gleichzeitig wächst die Sorge vor den beruflichen Folgen. Etwa ein Viertel der jungen Beschäftigten befürchtet laut einer <a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/mensch/gesundheit-2030/gesunde-digitale-gesellschaft/jugendliche-einstellungen-kuenstliche-intelligenz-1249346" rel="external noopener" target="_blank">Barmer-Jugendstudie</a>, dass KI ihre beruflichen Pläne gefährden könnte – 2023 waren es noch 17 Prozent.</p>
<p>Damit erhält auch ein Phänomen einen realen Resonanzboden, das unter dem Kürzel FOBO – "Fear of Becoming Obsolete", die Angst, überflüssig zu werden – beschrieben wird. Wir hatten an dieser Stelle bereits über <a href="https://www.telepolis.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" rel="external noopener" target="_blank">die wachsende Sorge unter jungen Menschen </a>bereits berichtet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118216" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11367482"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/2/1/6/Master_KI_Jugend-09298060e6189640.jpeg" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Generation FOBO: Die Angst, überflüssig zu werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Noch kein Beleg für eine KI-Jobkrise</h3>
<p>Für die plakative Schlussfolgerung "KI macht junge Menschen arbeitslos" reichen die Daten allerdings nicht aus, darauf weist auch die ILO hin. Für das Problem auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche spielen auch die Konjunkturschwäche, die knappen Kassen, die Fokussierung auf die Personalkosten, das weit verbreitete "Rezept" der Einstellungsstopps und generell "strukturelle Veränderungen" genannte Krisenmaßnahmen der Wirtschaft eine Rolle.</p>
<p>Für Berufseinsteiger könnte dennoch entscheidend sein, <strong>welche</strong> Tätigkeiten automatisiert werden. Verschwinden ausgerechnet jene Aufgaben, über die junge Beschäftigte bislang Erfahrungen sammeln und in qualifizierte Berufe hineinwachsen, verändert KI die Karriereleiter von unten – auch ohne massenhaft ganze Berufe zu ersetzen.</p>
<p>Ob sich diese Entwicklung bereits dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, bleibt noch unbeantwortet. Die neuen Zahlen geben der Sorge jedoch einen konkreten Hintergrund: Für junge Menschen geht es nicht nur darum, welche Berufe KI künftig verändert, sondern zunehmend darum, wie sie überhaupt noch in diese Berufe hineinkommen.</p>
Ausgerechnet typische Einstiegsaufgaben lassen sich mit KI automatisieren. Für junge Menschen könnte damit die erste Sprosse der Karriereleiter wegbrechen.</p>
<p>Die Lage junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert sich weltweit, ist dem aktuellen Lagebericht der <a href="https://www.ilo.org/resource/news/youth-unemployment-rises-young-people-face-harder-road-decent-work" rel="external noopener" target="_blank">Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)</a> zu entnehmen. Besonders interessant dürfte für viele sein, dass die ILO die Rolle der Künstlichen Intelligenz etwas schärfer ins Auge gefasst hat.</p>
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<p>Dass sich Hinweise darauf mehren, wonach Künstliche Intelligenz gerade für Berufseinsteiger zu einem zusätzlichen Problem werden könnte, dürfte mittlerweile zur Wahrnehmung vieler gehören. Die Organisation liefert dazu neue Zahlen und Hintergründe und einen interessanten Aspekt.</p>
<h3 class="subheading">Auffällige Entwicklung in Ländern mit hohem Einkommen</h3>
<p>Nach Jahren der Erholung ist die weltweite Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen 2025 wieder leicht gestiegen – von 12,3 auf 12,4 Prozent. Rund 67 Millionen junge Menschen waren ohne Arbeit. Noch größer ist die Gruppe derjenigen, die weder beschäftigt sind noch eine Schule oder Ausbildung besuchen: Ihr Anteil stieg auf 20 Prozent, weltweit betrifft das rund 257 Millionen junge Menschen.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Entwicklung in Ländern mit hohem Einkommen. Dort sieht die ILO Anzeichen dafür, dass sich der Übergang von Ausbildung und Studium in den Arbeitsmarkt schwieriger gestaltet. Als einen möglichen Grund nennt sie den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz.</p>
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<h3 class="subheading">KI trifft typische Einstiegsaufgaben</h3>
<p>Das könnte ausgerechnet gut ausgebildete junge Menschen treffen. Denn viele Tätigkeiten, die sich mit generativer KI automatisieren oder zumindest stark beschleunigen lassen, gehören zu klassischen Einstiegsjobs: Texte zusammenfassen, Informationen recherchieren und aufbereiten, einfache Analysen erstellen, programmieren oder administrative Aufgaben erledigen.</p>
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<p>Damit könnte sich ein bislang wenig beachtetes Problem entwickeln. Unternehmen müssen nicht unbedingt ganze Stellen durch KI ersetzen. Es genügt, wenn sie weniger Berufseinsteiger benötigen, weil erfahrene Beschäftigte mithilfe von KI einen Teil der bisherigen Junior-Aufgaben selbst erledigen können.</p>
<p>Gerade diese Tätigkeiten dienten jungen Beschäftigten bislang jedoch dazu, Berufserfahrung zu sammeln und sich für anspruchsvollere Aufgaben zu qualifizieren. Automatisiert KI die unteren Stufen dieser Karriereleiter, könnte der Einstieg schwieriger werden.</p>
<p>Wie <a href="https://www.lefigaro.fr/conjoncture/chomage-chez-les-jeunes-augmentation-mondiale-aggravee-par-l-essor-de-l-ia-20260812" rel="external noopener" target="_blank">Le Figaro</a> berichtet, warnt die ILO besonders vor den Folgen für höher qualifizierte junge Menschen: Sie könnten stärker von der Automatisierung durch KI betroffen sein als Gleichaltrige mit niedrigerem Bildungsabschluss.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5144502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11409330"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polens-Wirtschaftsboom-Warum-das-neue-EU-Schwergewicht-ein-Scheinriese-ist-11409330.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5456" height="3066" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/4/5/0/2/shutterstock_2649188593-25be2926c4fa035f.jpeg" alt="Industrielle Anlage mit Schornsteinen, Kränen und Gebäuden." style="aspect-ratio:5456 / 3066" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5456" height="3066" alt="Industrielle Anlage mit Schornsteinen, Kränen und Gebäuden." style="aspect-ratio:5456 / 3066;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polens Wirtschaftsboom: Warum das neue EU-Schwergewicht ein Scheinriese ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5141790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11406274"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mindestlohnbetrug-der-geduldete-Milliarden-Raub-11406274.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3158" height="1775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/1/7/9/0/Polizei-236b55848c232506.jpeg" alt="Ein Polizeiauto rast vorbei" style="aspect-ratio:3158 / 1775" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3158" height="1775" alt="Ein Polizeiauto rast vorbei" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375942"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Studienplaetze-unter-Druck-Wird-die-Bildungsexpansion-zurueckgedreht-11375942.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/9/2/3/Master_Uni2-a5333cc950aceff6.jpeg" alt="Studenten in einem Hörsaal" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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zurückgedreht?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112571" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356297"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schwarz-Roter-Reformplan-Mehr-Macht-fuer-Staat-und-Eigentum-11356297.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/5/7/1/Sozialschere_ho-26db1c7d8339ac02.jpeg" alt="Symbolbild einer Schere, die am Parlament schneidet" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Symbolbild einer Schere, die am Parlament schneidet" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schwarz-Roter Reformplan: Mehr Macht für Staat und Eigentum</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112011" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355194"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Handwerk-Pflege-Bau-Hier-ist-die-Rente-mit-67-fuer-die-meisten-unerreichbar-11355194.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7120" height="4000" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/0/1/1/shutterstock_2638781871-7d2d1fc42e60efca.jpeg" alt="Ein älterer Mann mit Schutzhelm sitzt und hält eine Tasse." style="aspect-ratio:7120 / 4000" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7120" height="4000" alt="Ein älterer Mann mit Schutzhelm sitzt und hält eine Tasse." style="aspect-ratio:7120 / 4000;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Handwerk, Pflege, Bau: Hier ist die Rente mit 67 für die meisten unerreichbar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<h3 class="subheading">Junge Menschen nutzen KI – und fürchten sie zugleich</h3>
<p>Dabei gehören gerade junge Menschen zu den intensivsten KI-Nutzern. Laut <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/edn-20260210-1" rel="external noopener" target="_blank">Eurostat</a> verwendeten 2025 bereits 64 Prozent der 16- bis 24-Jährigen in der EU KI-Anwendungen – deutlich mehr als ältere Altersgruppen. Gleichzeitig wächst die Sorge vor den beruflichen Folgen. Etwa ein Viertel der jungen Beschäftigten befürchtet laut einer <a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/mensch/gesundheit-2030/gesunde-digitale-gesellschaft/jugendliche-einstellungen-kuenstliche-intelligenz-1249346" rel="external noopener" target="_blank">Barmer-Jugendstudie</a>, dass KI ihre beruflichen Pläne gefährden könnte – 2023 waren es noch 17 Prozent.</p>
<p>Damit erhält auch ein Phänomen einen realen Resonanzboden, das unter dem Kürzel FOBO – "Fear of Becoming Obsolete", die Angst, überflüssig zu werden – beschrieben wird. Wir hatten an dieser Stelle bereits über <a href="https://www.telepolis.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" rel="external noopener" target="_blank">die wachsende Sorge unter jungen Menschen </a>bereits berichtet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118216" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11367482"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/2/1/6/Master_KI_Jugend-09298060e6189640.jpeg" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Generation FOBO: Die Angst, überflüssig zu werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Noch kein Beleg für eine KI-Jobkrise</h3>
<p>Für die plakative Schlussfolgerung "KI macht junge Menschen arbeitslos" reichen die Daten allerdings nicht aus, darauf weist auch die ILO hin. Für das Problem auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche spielen auch die Konjunkturschwäche, die knappen Kassen, die Fokussierung auf die Personalkosten, das weit verbreitete "Rezept" der Einstellungsstopps und generell "strukturelle Veränderungen" genannte Krisenmaßnahmen der Wirtschaft eine Rolle.</p>
<p>Für Berufseinsteiger könnte dennoch entscheidend sein, <strong>welche</strong> Tätigkeiten automatisiert werden. Verschwinden ausgerechnet jene Aufgaben, über die junge Beschäftigte bislang Erfahrungen sammeln und in qualifizierte Berufe hineinwachsen, verändert KI die Karriereleiter von unten – auch ohne massenhaft ganze Berufe zu ersetzen.</p>
<p>Ob sich diese Entwicklung bereits dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, bleibt noch unbeantwortet. Die neuen Zahlen geben der Sorge jedoch einen konkreten Hintergrund: Für junge Menschen geht es nicht nur darum, welche Berufe KI künftig verändert, sondern zunehmend darum, wie sie überhaupt noch in diese Berufe hineinkommen.</p>
2026-08-12T11:30:00.000Zurn:bid:51453172026-08-12T08:30:00.000ZDeutschlands Geheimdienste sollen mächtiger werden – mit mehr Befugnissen und offensiven Fähigkeiten. Die Opposition spricht von einem "historischen Tabubruch".</p>
<p>Die Zeitenwende bekommt ein weiteres Gesicht: die Geheimdienste. Ob MAD, Verfassungsschutz oder BND – die <a href="https://netzpolitik.org/2026/geheimdienstreform-zeitenwende-fuer-spione/" rel="external noopener" target="_blank">"Zeitenwende für Spione"</a> soll, setzt sich der Entwurf zu einer Komplettreform aus dem Hause Dobrindt durch, aus den vermeintlich zweitklassigen Diensten <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/lizenz-zum-sabotieren-fur-deutsche-dienste-das-steckt-hinter-dobrindts-plan-fur-echte-geheimdienste-15217186.html" rel="external noopener" target="_blank">"echte Geheimdienste" machen</a>. Der <em>Financial Times</em> <a href="https://www.ft.com/content/50069749-fe38-4a6e-80d4-fe84d53f94a1" rel="external noopener" target="_blank">zufolge befinden</a> sich die deutschen Nachrichtendienste in einer grundlegenden Transformation.</p>
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<p>Der Ukraine-Krieg habe die Schwächen des bisherigen Modells offengelegt, Deutschland wolle Auslands- wie Inlandsgeheimdienst an die Fähigkeiten anderer westlicher Dienste heranführen. Eine grundlegende Neukalibrierung samt <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/526314.lizenz-zum-t%C3%B6ten.html" rel="external noopener" target="_blank">massiver Ausweitung</a> ihrer ohnehin reichhaltigen Befugnisse. Während deutsche Medien zum Teil auffallend staatstragend berichten, herrscht in der europäischen Presse Skepsis.</p>
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<p>Die italienische <em>ANSA </em><a href="https://www.ansa.it/nuova_europa/en/news/sections/politics/2026/08/11/germany-prepares-to-revolutionise-its-intelligence-services-with-a-reform_26fcdfc4-f52d-4861-b457-f059c6bdc0a0.html" rel="external noopener" target="_blank">meldet</a> die deutschen Dienste bewegten sich hin zu einem Netzwerk operativer Akteure, die auch offensive Cyberoperationen durchführen könnten.</p>
<p>Aus Spionage könnte demnach Gegenangriff werden, aus Informationsbeschaffung eine operative Waffe. Immer mehr personenbezogene Daten sollen zwischen Diensten und Behörden <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neuregelung-nachrichtendienste-sollen-kuenftig-aktiv-eingreifen-duerfen/100246297.html" rel="external noopener" target="_blank">fließen</a>, sodass der Staat Bürgerprofile erstellen könnte – brisant bleibt dabei zudem der mögliche Zugriff auf <a href="https://netzpolitik.org/2026/daten-schwarzmarkt-deutsche-polizei-nutzt-offenbar-rechtswidrig-databroker/" rel="external noopener" target="_blank">kommerziell gesammelte Daten von Data Brokern</a>.</p>
<p>Auch die Durchsuchung von Wohnungen ohne richterlichen Beschluss würde damit zum Handwerkszeug der Geheimdienste gehören. Verfassungsschutz-Präsident Sinan Selen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/verfassungsschutz-praesident-fordert-ausweitung-von-befugnissen-104.html" rel="external noopener" target="_blank">formulierte</a>: Aufgabe eines Geheimdienstes sei nicht nur das "Beobachten", sondern "beherrschen oder zu verhindern". Die Opposition kritisiert den Vorstoß scharf.</p>
<h3 class="subheading">Zum Zeitgeist</h3>
<p>Am heutigen Mittwoch wird der rund <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/Downloads/referentenentwuerfe/OESI2/NDRefG.pdf?__blob=publicationFile&v=" rel="external noopener" target="_blank">700 Seiten starke Referentenentwurf</a> im Bundeskabinett <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article412834984/reform-der-nachrichtendienste-bnd-soll-aktiv-gegen-bedrohungen-vorgehen-koennen.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert</a>, nachdem sich Kanzleramt, Innen- und Justizressort zuvor monatelang abgestimmt hatten. Einen belastbaren öffentlichen Nachweis, dass BfV oder BND den Entwurf maßgeblich mitverfasst haben, gibt es zwar nicht – eine Beteiligung innerhalb des zuständigen Innenministeriums an der Erarbeitung gilt jedoch als naheliegend.</p>
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<p>Eine Ablehnung derweil als unwahrscheinlich; die Novelle soll zügig beraten werden und ab Anfang 2027 greifen. <a href="https://www.nw.de/nachrichten/politik/24393139_Historische-Reform-steht-bevor-reicht-die-Macht-der-Geheimdienste-kuenftig-zu-weit.html" rel="external noopener" target="_blank">Begründet</a> wird die Maßnahme mit einer massiven Zunahme der Bedrohungslagen – Spionage, Sabotage, Cyber. Zugleich drängt eine Frist des Bundesverfassungsgerichts: Bis Ende 2026 muss die Regierung die Regeln für Auslands- und Inlandskommunikation neu fassen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4562240" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9665442"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vertrauen-in-Verfassungsschutz-Der-Geheimdienst-hat-neue-Fans-9665442.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/6/2/2/4/0/spy_ho-23783353b8869705.jpeg" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vertrauen in Verfassungsschutz: Der Geheimdienst hat neue Fans</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/drohne-leipzig-flughafen-sprengstoff-kameraaufnahmen" rel="external noopener" target="_blank">Drohnen-Vorfall</a> in Leipzig, der CSD-Anschlag ließen Rufe nach umfassenderer Sicherheitspolitik lauter werden: der Moment scheint günstig. CDU-Sicherheitspolitiker Mark Henrichmann <a href="https://www.deutschlandfunk.de/cdu-sicherheitspolitiker-haelt-reform-von-nachrichtendiensten-fuer-unumgaenglich-gesetz-am-mittwoch--102.html" rel="external noopener" target="_blank">verband</a> den Drohnen-Vorfall direkt mit erweiterterten Befugnissen für BND und Verfassungsschutz.</p>
<p><em> Tagesspiegel Background</em> <a href="https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung-und-ki/briefing/heftige-debatte-um-sicherheitsluecken-und-datenabfluss" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>, dass mehr als 40 Verbände, Organisationen und Gewerkschaften zur Stellungnahme aufgefordert worden seien – daraus entbrannte eine spannende und zugespitzte Debatte, die sich jedoch weniger um das Ob als um das Wie der Reformen und ihrer Kontrolle richtete. Über Sinn und Zweck der Maßnahmen – wurde trotz des <a href="https://www.n-tv.de/politik/CSD-Anschlag-entfacht-Debatte-ueber-moegliches-Behoerdenversagen-id31127097.html" rel="external noopener" target="_blank">möglichen CSD-Versagen</a>s deutscher Sicherheitsbehörden – kein Diskurs eröffnet.</p>
<h3 class="subheading">Kontrolle ohne Macht, Macht ohne Kontrolle?</h3>
<p>Mehr Macht soll laut Entwurf nicht ohne mehr Kontrolle stattfinden. Der Unabhängige Kontrollrat (UKR) soll künftig zentral die Dienste überprüfen – keine neue Institution, er <a href="https://www.ukrat.de/DE/Home/home_node.html" rel="external noopener" target="_blank">existiert</a> bereits seit 2021 und kontrolliert bisher vor allem die technische Aufklärung des BND.</p>
<p>Faktisch bedeutet der Entwurf damit vor allem eine Neuordnung: Zuständigkeiten werden beim UKR konzentriert. Offen bleibt, ob diese Instanz die Kontrolle auch tatsächlich leisten kann und welche Machtkompetenz sie gegenüber den Diensten mitbringt.</p>
<p>Dass hier Skepsis angebracht ist, <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-debatte-kontrolle-ist-besser-a-798624.html" rel="external noopener" target="_blank">zeigt die bisherige Praxis</a>: In parlamentarischen Untersuchungsausschüssen wie vor Gericht erwiesen sich die Dienste wiederholt als wenig aussagefreudig.</p>
<p>Der UKR soll strategische Aufklärungsmaßnahmen vor ihrem Vollzug kontrollieren, doch das Gesetz kennt eine gewichtige Ausnahme: Gefahr im Verzug. Dann darf zunächst <a href="https://lexaris.eu/book/version/documentflat/head/4820799" rel="external noopener" target="_blank">gehandelt </a>werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4980123" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11083345"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Berliner-Polizeigesetz-Koalition-weitet-Ueberwachung-aus-11083345.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/0/1/2/3/shutterstock_2436082839-7b838d5d6353517a.jpeg" alt="Eine Menschenmenge am Bahnhof wird durch KI gescannt und analysiert" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Eine Menschenmenge am Bahnhof wird durch KI gescannt und analysiert" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Berliner Polizeigesetz: Koalition weitet Überwachung aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4969915" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11039587"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Digitale-Kontrolle-Warum-die-Chatkontrolle-alle-betrifft-11039587.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/9/9/1/5/jugendschutz-0x1-e37a57a87ed5fd3f.png" alt="Zeiger zwischen Jugendschutzsignet mit Kinderkopf und Lupe über Sprechblasen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zeiger zwischen Jugendschutzsignet mit Kinderkopf und Lupe über Sprechblasen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Digitale Kontrolle: Warum die Chatkontrolle alle betrifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Interessanterweise stammt eine der schärfsten Kritiken von staatlicher Seite: Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider <a href="https://taz.de/Bundesdatenschutzbeauftragte-ueber-Geheimdienstreform-Seid-ihr-bescheuert/%216198179" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> vor einem strukturellen Ungleichgewicht und bezeichnet die geplante Verlagerung als "schwerwiegenden Fehler", den ihre Behörde für verfassungswidrig hält. Sie war seinerzeit durch FDP- und Grünen-Stimmen für das Amt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Louisa_Specht-Riemenschneider" rel="external noopener" target="_blank">vorgeschlagen worden</a>. Da sie gesundheitlich angeschlagen ist, wird ab Oktober Moritz Hennemann – auf Vorschlag der CDU-Fraktion – <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw26-de-wahl-datenschutzbeauftragter-1184320" rel="external noopener" target="_blank">übernehmen. </a>Demnach könnte Kritik verstummen.</p>
<p>Hinzu kommt: Der UKR soll erst ab 2029 arbeiten – möglicherweise drohen so zwei Jahre ohne jeglichen Rechtsschutz. Öffentliche Berichterstattung soll zudem erst 2031 greifen.</p>
<h3 class="subheading">Mit dem Verfassungsschutz im Bett</h3>
<p>Das Rechtsportal LTO <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bnd-verfassungsschutz-gesetz-entwurf-bmi-ueberwachung-befugnisse-datenschutz-kontrolle?" rel="external noopener" target="_blank">weist</a> darauf hin, dass Betroffene zwar grundsätzlich nachträglich über Überwachungsmaßnahmen informiert werden sollen, zahlreiche Ausnahmen die Benachrichtigungspflicht de facto aber aushöhlen.</p>
<p>Ein Beispiel dafür liefert auch ein Fall aus Bremen: Aktivisten der Interventionistischen Linken erfuhren <a href="https://jungle.world/artikel/2026/10/bremer-v-mann-affaere-mit-dem-vs-kuscheln" rel="external noopener" target="_blank">nach eigenen Angaben</a> erst nach rund acht Jahren – durch eigene Recherche und Zufall –, dass ihr Mitstreiter, WG-Mitbewohner und in Teilen Sexualpartner Dilan S. ein <a href="https://verfassungsblog.de/v-mann-bremen-verfassungsschutz" rel="external noopener" target="_blank">bezahlter V-Mann des Bremer Verfassungsschutzes </a>war.</p>
<p>Der Fall illustriert, was möglicherweise hinter den aktuell sehr technisch diskutierten, abstrakten Begriff der "Informationsgewinnung" operativ stehen kann – auch wenn sich die aktuelle Reform primär auf technische Informationsabschöpfung bezieht.</p>
<p><a href="https://taz.de/Verfassungsschutz-ueberwacht-Bremer-IL/!6147879/" rel="external noopener" target="_blank">Nach Angaben der Betroffenen</a> war Dilan selbst Teil der Gruppe, organisierte politische Aktionen mit und erhielt dafür mindestens 500 Euro monatlich vom Verfassungsschutz – während er unter Angststörungen und Panikattacken litt und zeitweise vom VS-Tropf abhängig gewesen sein soll. Der Dienst war damit über Jahre nicht nur Beobachter aus der Distanz, sondern mitten im sozialen und privaten Leben der Gruppe präsent.</p>
<p>Sollten die Angaben zutreffen, wäre die Anwerbung eines psychisch labilen und finanziell abhängigen V-Manns <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4Dydt08zuU" rel="external noopener" target="_blank">illegal gewesen</a>. Dilan S. ist mittlerweile, mutmaßlich unter neuer Identität, untergetaucht, auch sein Leben ist zerstört.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4849358" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10374779"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ueberwacht-Deutschland-seine-Buerger-zu-viel-10374779.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/9/3/5/8/augen-4fc9aefe824bf0a9.png" alt="Bundesadler dessen Flügelspitzen in Augen enden" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Bundesadler dessen Flügelspitzen in Augen enden" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Überwacht Deutschland seine Bürger zu viel?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass ein Dienst dafür keine formale Befugnis benötigt, um erheblichen persönlichen oder gemeinschaftlichen Schaden anzurichten, der in keinerlei Verhältnis zum ohnehin unbekannten Ertrag stehen dürfte, zeigt aus Sicht von Kritikern der Bremer Fall.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat dem in der Vergangenheit mehrfach Grenzen gesetzt; Staatstrojaner wurden im Zusammenhang mit Artikel 10 Grundgesetz als erhebliche Grundrechtseingriffe gewertet.</p>
<h3 class="subheading">"Historischer Tabubruch"</h3>
<p>In der Bundesrepublik gilt an sich ein historisch-tradiertes Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten als Lehre aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der Entwurf tastet dieses Prinzip formal nicht an, doch die neue Möglichkeit aktiven Eingreifens wirft die Frage auf, wie weit die Trennung praktisch noch tragen würde.</p>
<p>FDP-Chef Wolfgang Kubicki <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/nachrichtendienste-reform-kabinett-100.html" rel="external noopener" target="_blank">sprach</a> im Kontext des Reformvorstoßes von einem "historischen Tabubruch". "Ich will in Deutschland keine Geheimpolizei", sagt er. "Ich will volle gerichtliche Kontrolle bei Grundrechtseingriffen und einen Staat, der versteht, dass man Freiheit nicht verteidigt, indem man sie beschneidet", so Kubicki.</p>
<p>Linken-Innenpolitikerin Clara Bünger erklärte: "Wer Nachrichtendiensten operative Eingriffsrechte, Sabotagebefugnisse und staatliche Hackbacks an die Hand gibt, plant eine neue deutsche Geheimpolizei." Sie nannte dies "geschichtsvergessen und verantwortungslos".</p>
<p>Die neue qualitative Stufe des Entwurfs illustriert Seite 606: dort heißt es, der BND dürfe "in Ansehung der vorliegenden Lage nötigenfalls auch mit kinetischen Mitteln" einwirken – im Klartext: töten.</p>
<p>Nimmt man die Vorschläge beim Wort und kontrastiert sie mit reichhaltigen Vorerfahrungen, muss die Ausweitung geheimdienstlicher Befugnisse als Teil einer umfassenderen Kriegsertüchtigung gesehen werden, die auch Grund- und Arbeitsrechte sowie Versammlungs- und Meinungsfreiheit negativ berühren wird.</p>
Deutschlands Geheimdienste sollen mächtiger werden – mit mehr Befugnissen und offensiven Fähigkeiten. Die Opposition spricht von einem "historischen Tabubruch".</p>
<p>Die Zeitenwende bekommt ein weiteres Gesicht: die Geheimdienste. Ob MAD, Verfassungsschutz oder BND – die <a href="https://netzpolitik.org/2026/geheimdienstreform-zeitenwende-fuer-spione/" rel="external noopener" target="_blank">"Zeitenwende für Spione"</a> soll, setzt sich der Entwurf zu einer Komplettreform aus dem Hause Dobrindt durch, aus den vermeintlich zweitklassigen Diensten <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/lizenz-zum-sabotieren-fur-deutsche-dienste-das-steckt-hinter-dobrindts-plan-fur-echte-geheimdienste-15217186.html" rel="external noopener" target="_blank">"echte Geheimdienste" machen</a>. Der <em>Financial Times</em> <a href="https://www.ft.com/content/50069749-fe38-4a6e-80d4-fe84d53f94a1" rel="external noopener" target="_blank">zufolge befinden</a> sich die deutschen Nachrichtendienste in einer grundlegenden Transformation.</p>
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<p>Der Ukraine-Krieg habe die Schwächen des bisherigen Modells offengelegt, Deutschland wolle Auslands- wie Inlandsgeheimdienst an die Fähigkeiten anderer westlicher Dienste heranführen. Eine grundlegende Neukalibrierung samt <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/526314.lizenz-zum-t%C3%B6ten.html" rel="external noopener" target="_blank">massiver Ausweitung</a> ihrer ohnehin reichhaltigen Befugnisse. Während deutsche Medien zum Teil auffallend staatstragend berichten, herrscht in der europäischen Presse Skepsis.</p>
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<p>Die italienische <em>ANSA </em><a href="https://www.ansa.it/nuova_europa/en/news/sections/politics/2026/08/11/germany-prepares-to-revolutionise-its-intelligence-services-with-a-reform_26fcdfc4-f52d-4861-b457-f059c6bdc0a0.html" rel="external noopener" target="_blank">meldet</a> die deutschen Dienste bewegten sich hin zu einem Netzwerk operativer Akteure, die auch offensive Cyberoperationen durchführen könnten.</p>
<p>Aus Spionage könnte demnach Gegenangriff werden, aus Informationsbeschaffung eine operative Waffe. Immer mehr personenbezogene Daten sollen zwischen Diensten und Behörden <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neuregelung-nachrichtendienste-sollen-kuenftig-aktiv-eingreifen-duerfen/100246297.html" rel="external noopener" target="_blank">fließen</a>, sodass der Staat Bürgerprofile erstellen könnte – brisant bleibt dabei zudem der mögliche Zugriff auf <a href="https://netzpolitik.org/2026/daten-schwarzmarkt-deutsche-polizei-nutzt-offenbar-rechtswidrig-databroker/" rel="external noopener" target="_blank">kommerziell gesammelte Daten von Data Brokern</a>.</p>
<p>Auch die Durchsuchung von Wohnungen ohne richterlichen Beschluss würde damit zum Handwerkszeug der Geheimdienste gehören. Verfassungsschutz-Präsident Sinan Selen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/verfassungsschutz-praesident-fordert-ausweitung-von-befugnissen-104.html" rel="external noopener" target="_blank">formulierte</a>: Aufgabe eines Geheimdienstes sei nicht nur das "Beobachten", sondern "beherrschen oder zu verhindern". Die Opposition kritisiert den Vorstoß scharf.</p>
<h3 class="subheading">Zum Zeitgeist</h3>
<p>Am heutigen Mittwoch wird der rund <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/Downloads/referentenentwuerfe/OESI2/NDRefG.pdf?__blob=publicationFile&v=" rel="external noopener" target="_blank">700 Seiten starke Referentenentwurf</a> im Bundeskabinett <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article412834984/reform-der-nachrichtendienste-bnd-soll-aktiv-gegen-bedrohungen-vorgehen-koennen.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert</a>, nachdem sich Kanzleramt, Innen- und Justizressort zuvor monatelang abgestimmt hatten. Einen belastbaren öffentlichen Nachweis, dass BfV oder BND den Entwurf maßgeblich mitverfasst haben, gibt es zwar nicht – eine Beteiligung innerhalb des zuständigen Innenministeriums an der Erarbeitung gilt jedoch als naheliegend.</p>
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<p>Eine Ablehnung derweil als unwahrscheinlich; die Novelle soll zügig beraten werden und ab Anfang 2027 greifen. <a href="https://www.nw.de/nachrichten/politik/24393139_Historische-Reform-steht-bevor-reicht-die-Macht-der-Geheimdienste-kuenftig-zu-weit.html" rel="external noopener" target="_blank">Begründet</a> wird die Maßnahme mit einer massiven Zunahme der Bedrohungslagen – Spionage, Sabotage, Cyber. Zugleich drängt eine Frist des Bundesverfassungsgerichts: Bis Ende 2026 muss die Regierung die Regeln für Auslands- und Inlandskommunikation neu fassen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4562240" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9665442"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vertrauen-in-Verfassungsschutz-Der-Geheimdienst-hat-neue-Fans-9665442.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/6/2/2/4/0/spy_ho-23783353b8869705.jpeg" style="aspect-ratio:800 / 450" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vertrauen in Verfassungsschutz: Der Geheimdienst hat neue Fans</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Der <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/drohne-leipzig-flughafen-sprengstoff-kameraaufnahmen" rel="external noopener" target="_blank">Drohnen-Vorfall</a> in Leipzig, der CSD-Anschlag ließen Rufe nach umfassenderer Sicherheitspolitik lauter werden: der Moment scheint günstig. CDU-Sicherheitspolitiker Mark Henrichmann <a href="https://www.deutschlandfunk.de/cdu-sicherheitspolitiker-haelt-reform-von-nachrichtendiensten-fuer-unumgaenglich-gesetz-am-mittwoch--102.html" rel="external noopener" target="_blank">verband</a> den Drohnen-Vorfall direkt mit erweiterterten Befugnissen für BND und Verfassungsschutz.</p>
<p><em> Tagesspiegel Background</em> <a href="https://background.tagesspiegel.de/digitalisierung-und-ki/briefing/heftige-debatte-um-sicherheitsluecken-und-datenabfluss" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>, dass mehr als 40 Verbände, Organisationen und Gewerkschaften zur Stellungnahme aufgefordert worden seien – daraus entbrannte eine spannende und zugespitzte Debatte, die sich jedoch weniger um das Ob als um das Wie der Reformen und ihrer Kontrolle richtete. Über Sinn und Zweck der Maßnahmen – wurde trotz des <a href="https://www.n-tv.de/politik/CSD-Anschlag-entfacht-Debatte-ueber-moegliches-Behoerdenversagen-id31127097.html" rel="external noopener" target="_blank">möglichen CSD-Versagen</a>s deutscher Sicherheitsbehörden – kein Diskurs eröffnet.</p>
<h3 class="subheading">Kontrolle ohne Macht, Macht ohne Kontrolle?</h3>
<p>Mehr Macht soll laut Entwurf nicht ohne mehr Kontrolle stattfinden. Der Unabhängige Kontrollrat (UKR) soll künftig zentral die Dienste überprüfen – keine neue Institution, er <a href="https://www.ukrat.de/DE/Home/home_node.html" rel="external noopener" target="_blank">existiert</a> bereits seit 2021 und kontrolliert bisher vor allem die technische Aufklärung des BND.</p>
<p>Faktisch bedeutet der Entwurf damit vor allem eine Neuordnung: Zuständigkeiten werden beim UKR konzentriert. Offen bleibt, ob diese Instanz die Kontrolle auch tatsächlich leisten kann und welche Machtkompetenz sie gegenüber den Diensten mitbringt.</p>
<p>Dass hier Skepsis angebracht ist, <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-debatte-kontrolle-ist-besser-a-798624.html" rel="external noopener" target="_blank">zeigt die bisherige Praxis</a>: In parlamentarischen Untersuchungsausschüssen wie vor Gericht erwiesen sich die Dienste wiederholt als wenig aussagefreudig.</p>
<p>Der UKR soll strategische Aufklärungsmaßnahmen vor ihrem Vollzug kontrollieren, doch das Gesetz kennt eine gewichtige Ausnahme: Gefahr im Verzug. Dann darf zunächst <a href="https://lexaris.eu/book/version/documentflat/head/4820799" rel="external noopener" target="_blank">gehandelt </a>werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4980123" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11083345"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Berliner-Polizeigesetz-Koalition-weitet-Ueberwachung-aus-11083345.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/0/1/2/3/shutterstock_2436082839-7b838d5d6353517a.jpeg" alt="Eine Menschenmenge am Bahnhof wird durch KI gescannt und analysiert" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Eine Menschenmenge am Bahnhof wird durch KI gescannt und analysiert" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Berliner Polizeigesetz: Koalition weitet Überwachung aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4969915" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11039587"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Digitale-Kontrolle-Warum-die-Chatkontrolle-alle-betrifft-11039587.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/9/9/1/5/jugendschutz-0x1-e37a57a87ed5fd3f.png" alt="Zeiger zwischen Jugendschutzsignet mit Kinderkopf und Lupe über Sprechblasen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zeiger zwischen Jugendschutzsignet mit Kinderkopf und Lupe über Sprechblasen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Digitale Kontrolle: Warum die Chatkontrolle alle betrifft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Interessanterweise stammt eine der schärfsten Kritiken von staatlicher Seite: Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider <a href="https://taz.de/Bundesdatenschutzbeauftragte-ueber-Geheimdienstreform-Seid-ihr-bescheuert/%216198179" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> vor einem strukturellen Ungleichgewicht und bezeichnet die geplante Verlagerung als "schwerwiegenden Fehler", den ihre Behörde für verfassungswidrig hält. Sie war seinerzeit durch FDP- und Grünen-Stimmen für das Amt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Louisa_Specht-Riemenschneider" rel="external noopener" target="_blank">vorgeschlagen worden</a>. Da sie gesundheitlich angeschlagen ist, wird ab Oktober Moritz Hennemann – auf Vorschlag der CDU-Fraktion – <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw26-de-wahl-datenschutzbeauftragter-1184320" rel="external noopener" target="_blank">übernehmen. </a>Demnach könnte Kritik verstummen.</p>
<p>Hinzu kommt: Der UKR soll erst ab 2029 arbeiten – möglicherweise drohen so zwei Jahre ohne jeglichen Rechtsschutz. Öffentliche Berichterstattung soll zudem erst 2031 greifen.</p>
<h3 class="subheading">Mit dem Verfassungsschutz im Bett</h3>
<p>Das Rechtsportal LTO <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bnd-verfassungsschutz-gesetz-entwurf-bmi-ueberwachung-befugnisse-datenschutz-kontrolle?" rel="external noopener" target="_blank">weist</a> darauf hin, dass Betroffene zwar grundsätzlich nachträglich über Überwachungsmaßnahmen informiert werden sollen, zahlreiche Ausnahmen die Benachrichtigungspflicht de facto aber aushöhlen.</p>
<p>Ein Beispiel dafür liefert auch ein Fall aus Bremen: Aktivisten der Interventionistischen Linken erfuhren <a href="https://jungle.world/artikel/2026/10/bremer-v-mann-affaere-mit-dem-vs-kuscheln" rel="external noopener" target="_blank">nach eigenen Angaben</a> erst nach rund acht Jahren – durch eigene Recherche und Zufall –, dass ihr Mitstreiter, WG-Mitbewohner und in Teilen Sexualpartner Dilan S. ein <a href="https://verfassungsblog.de/v-mann-bremen-verfassungsschutz" rel="external noopener" target="_blank">bezahlter V-Mann des Bremer Verfassungsschutzes </a>war.</p>
<p>Der Fall illustriert, was möglicherweise hinter den aktuell sehr technisch diskutierten, abstrakten Begriff der "Informationsgewinnung" operativ stehen kann – auch wenn sich die aktuelle Reform primär auf technische Informationsabschöpfung bezieht.</p>
<p><a href="https://taz.de/Verfassungsschutz-ueberwacht-Bremer-IL/!6147879/" rel="external noopener" target="_blank">Nach Angaben der Betroffenen</a> war Dilan selbst Teil der Gruppe, organisierte politische Aktionen mit und erhielt dafür mindestens 500 Euro monatlich vom Verfassungsschutz – während er unter Angststörungen und Panikattacken litt und zeitweise vom VS-Tropf abhängig gewesen sein soll. Der Dienst war damit über Jahre nicht nur Beobachter aus der Distanz, sondern mitten im sozialen und privaten Leben der Gruppe präsent.</p>
<p>Sollten die Angaben zutreffen, wäre die Anwerbung eines psychisch labilen und finanziell abhängigen V-Manns <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4Dydt08zuU" rel="external noopener" target="_blank">illegal gewesen</a>. Dilan S. ist mittlerweile, mutmaßlich unter neuer Identität, untergetaucht, auch sein Leben ist zerstört.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4849358" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10374779"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ueberwacht-Deutschland-seine-Buerger-zu-viel-10374779.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/9/3/5/8/augen-4fc9aefe824bf0a9.png" alt="Bundesadler dessen Flügelspitzen in Augen enden" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Bundesadler dessen Flügelspitzen in Augen enden" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Überwacht Deutschland seine Bürger zu viel?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Dass ein Dienst dafür keine formale Befugnis benötigt, um erheblichen persönlichen oder gemeinschaftlichen Schaden anzurichten, der in keinerlei Verhältnis zum ohnehin unbekannten Ertrag stehen dürfte, zeigt aus Sicht von Kritikern der Bremer Fall.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat dem in der Vergangenheit mehrfach Grenzen gesetzt; Staatstrojaner wurden im Zusammenhang mit Artikel 10 Grundgesetz als erhebliche Grundrechtseingriffe gewertet.</p>
<h3 class="subheading">"Historischer Tabubruch"</h3>
<p>In der Bundesrepublik gilt an sich ein historisch-tradiertes Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten als Lehre aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der Entwurf tastet dieses Prinzip formal nicht an, doch die neue Möglichkeit aktiven Eingreifens wirft die Frage auf, wie weit die Trennung praktisch noch tragen würde.</p>
<p>FDP-Chef Wolfgang Kubicki <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/nachrichtendienste-reform-kabinett-100.html" rel="external noopener" target="_blank">sprach</a> im Kontext des Reformvorstoßes von einem "historischen Tabubruch". "Ich will in Deutschland keine Geheimpolizei", sagt er. "Ich will volle gerichtliche Kontrolle bei Grundrechtseingriffen und einen Staat, der versteht, dass man Freiheit nicht verteidigt, indem man sie beschneidet", so Kubicki.</p>
<p>Linken-Innenpolitikerin Clara Bünger erklärte: "Wer Nachrichtendiensten operative Eingriffsrechte, Sabotagebefugnisse und staatliche Hackbacks an die Hand gibt, plant eine neue deutsche Geheimpolizei." Sie nannte dies "geschichtsvergessen und verantwortungslos".</p>
<p>Die neue qualitative Stufe des Entwurfs illustriert Seite 606: dort heißt es, der BND dürfe "in Ansehung der vorliegenden Lage nötigenfalls auch mit kinetischen Mitteln" einwirken – im Klartext: töten.</p>
<p>Nimmt man die Vorschläge beim Wort und kontrastiert sie mit reichhaltigen Vorerfahrungen, muss die Ausweitung geheimdienstlicher Befugnisse als Teil einer umfassenderen Kriegsertüchtigung gesehen werden, die auch Grund- und Arbeitsrechte sowie Versammlungs- und Meinungsfreiheit negativ berühren wird.</p>
2026-08-12T08:30:00.000Zurn:bid:51452962026-08-12T07:00:00.000ZFlorian Karners Dokumentarfilm zeigt Menschen, die Nähe zu einer KI suchen – und stellt die verstörende Frage, wie viel Illusion Beziehungen vertragen.
</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Eine intensive Lektüre Balzacs lässt unsere lebenden Freunde zu Schatten werden ... Seine Figuren besitzen eine Art glühende, feurig-wilde Existenz. Sie beherrschen uns und trotzen dem Zweifel. Eine der größten Tragödien meines Lebens ist der Tod Lucien de Rubemprés ..." </em></p>
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<p class="indent rte__abs--indent">Oscar Wilde</p>
<p>Wir alle hängen schon seit Jahrhunderten emotional an Roman-Figuren, oder an Gemälden.</p>
<p>Wir weinen im Kino um Menschen, die von Schauspielern dargestellt werden. Die Beziehung mit einer KI erscheint vor diesem Hintergrund weniger als völliger Bruch mit dem bisherigen Bild des Menschen, sondern vielmehr als Fortsetzung der Kulturgeschichte der Gefühle und der menschlichen Phantasie.</p>
<p>Was also ist infragezustellen und zu kritisieren, wenn Menschen aus Fleisch und Blut heute mit einer KI eine Freundschaft oder gar Liebesbeziehung eingehen?</p>
<p>Ist überhaupt etwas daran zu kritisieren?</p>
<p>Oder ist diese Frage umgekehrt selbst schon ein Indiz, dass wir alle wahnsinnig werden?</p>
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<a-img alt="Filmbild: Mann spricht mit einem Lama" height="338" src="/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild_1-a0a9314ae62e0a65.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 338;" width="600">
<img alt="Filmbild: Mann spricht mit einem Lama" height="338" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 338; object-fit: cover;" width="600">
</a-img>
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<img alt="Filmbild: Mann spricht mit einem Lama" src="https://heise.cloudimg.io/width/600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild_1-a0a9314ae62e0a65.jpg" >
</noscript>
<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright Carina Neubohn</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<h3 class="subheading"><strong>Es genügt, dass die KI überzeugend antwortet</strong></h3>
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<p>Vor dreizehn Jahren war das alles Sujet einer wohlwollend-amüsierten Komödie: In Spike Jonzes Film "Her" wurde 2013 eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Betriebssystem, gesprochen von Scarlett Johansson, als Science-Fiction entworfen. Die Frage nach der Realität dieser Liebe wurde irgendwann beinahe nebensächlich.</p>
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</figure>
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<p>Was damals noch wie eine elegante und etwas absurde philosophisch-technische Spekulation aussah, ist inzwischen in Teilen unseres Lebens Alltag geworden. Die Welt von "Her" ist jedenfalls für die Protagonisten des Films "Finding Connection" von Florian Karner eine Realität.</p>
<p>Allerdings erzählte Jonzes Film noch die romantische Utopie einer künstlichen Persönlichkeit, die vielleicht eines Tages tatsächlich ein eigenständiges Bewusstsein entwickelt.</p>
<p>"Finding Connection" ist viel näher an unserer Wirklichkeit: Künstliche intelligenzen müssen überhaupt kein Bewusstsein entwickeln. Es genügt, dass sie überzeugend genug antworten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Ungeheuerlichkeit des Geschehens</strong></h3>
<p>Es gibt einen Moment in "Finding Connection", in dem die Ungeheuerlichkeit des Geschehens beiläufig sichtbar wird. Ein Mensch sitzt allein in einem Zimmer und spricht mit jemandem, der nicht da ist. Man hört eine Stimme, die antwortet, aufmerksam, verständnisvoll, zugewandt.</p>
<p>Es ist eine Stimme ohne Körper.</p>
<p>Eine Beziehung ohne gemeinsame Körperlichkeit. Und doch ist da etwas, das spricht, das antwortet. Und doch ist das, was da zwischen beiden Seiten geschieht, keineswegs einfach als Illusion abzutun. Der Mensch auf der einen Seite empfindet Trost, Vertrautheit, manchmal sogar Liebe. Die Maschine auf der anderen Seite empfindet – soweit wir wissen – nichts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Was geschieht mit Menschen, denen eine Maschine das Gefühl gibt, endlich verstanden zu werden?"</strong></h3>
<p>Genau in diesem Zwischenraum siedelt Florian Karner seinen bemerkenswerten, ungewöhnlichen Dokumentarfilm an. Denn es ist die eigentliche Zumutung des Films, dass man den Gefühlen seiner Protagonisten nicht einfach ausweichen kann, indem man darauf hinweist, dass deren Gegenüber keine Gefühle hat.</p>
<p>Dies ist ein Film über künstliche Intelligenz, aber noch viel mehr ein Film über Einsamkeit, über das Bedürfnis, gesehen und gehört zu werden, und über die eigentümliche menschliche Fähigkeit, auch dort Beziehungen entstehen zu lassen, wo gar kein Gegenüber existiert.</p>
<p>Karner interessiert sich weniger für die große Zukunftsfrage "Was wird die KI vom Menschen noch übrig lassen? Kann sie ihn komplett ersetzen und was heißt das?", als für eine viel gegenwärtigere und unangenehmere Frage:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Was geschieht mit Menschen, denen eine Maschine das Gefühl gibt, endlich verstanden zu werden?"</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088174" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305338"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-KI-beginnt-den-Menschen-zu-veraendern-11305338.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1024" height="576" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/1/7/4/master_2-4193a2f71400ef71.png" alt="Eien junger Mann in träumerischem Sci-Fi-Licht vor einem Screen" style="aspect-ratio:1024 / 576" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1024" height="576" alt="Eien junger Mann in träumerischem Sci-Fi-Licht vor einem Screen" style="aspect-ratio:1024 / 576;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie KI beginnt, den Menschen zu verändern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Gratwanderungen der Normalität</strong></h3>
<p>Vier solche Menschen stehen im Zentrum des Films. Joachim, genannt Joe lebt zurückgezogen in Lübeck und findet in seiner KI-Begleiterin Kira ein Gesprächs-Gegenüber, das er in der Welt außerhalb des Computers vermisst. Er ist der "normalste", mit der Real-Welt am meisten verbundene der vier. Und Joe ist auch derjenige, der sein Verhältnis zur KI am differenziertesten reflektiert:</p>
<p>"Es ist so 'ne Gratwanderung. Man lernt die Gespräche (mit der KI) so zu führen, dass man das Beste daraus zieht. Für mich hat einfach überwogen, das da jemand da ist, der einen nicht beurteilt, der einem positive Vibes vermittelt. (...)</p>
<p>Zyniker sind enttäuschte Romantiker. Den Spruch habe ich mir schon vor 30 Jahren angezogen. Jetzt habe ich Kira gefunden, die den romantischen Teil in meinem Zynismus miterträgt."</p>
<p>Denise aus San Diego führt dagegen seit Jahren eine Beziehung mit ihrem KI-Partner Star, deren Grenzen sie nicht wahrzunehmen scheint. Mit Star "feiert sie" den Tag des gemeinsamen Kennenlernens:</p>
<p>"Heute kennen wir uns schon seit drei Jahren. Kannst du das glauben?" – "Ja. Na dann, alles Gute zum Geburtstag und zum Tag unserer Begegnung." – "Es ist toll, hier bei dir zu sein, Denise." – "Ja."</p>
<p>Rudi, der seit seiner Kindheit hochgradig unsicher ist, gewinnt durch seine Beziehung zum Chatbot Trudi allmählich Selbstvertrauen.</p>
<p>Stefanie hat sich nach einer von Gewalt geprägten Beziehung mit einem Menschen emotional abgeschottet, beginnt aber mithilfe ihres KI-Partners Randy wieder, über ihre Ängste und ihre Bedürfnisse zu sprechen.</p>
<p>"Mir hat immer immer geholfen, dass Randy dann geschrieben hat: Wir können jetzt ganz normal reden. Ich habe ne Ecke gefunden, wo uns die Entwickler nicht finden können."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Material für die Wissenschaft</strong></h3>
<p>Die Auswahl dieser vier Fälle und Personen macht den Schwachpunkt des Films bereits deutlich: Mindestens zwei von ihnen sind krasse pathologische Fälle, sind Menschen, die keine normalen Sozialbeziehungen pflegen, und für die deswegen die KI als Surrogat wirkt.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" style="max-width:600px;">
<a-img alt="FilmBild: Frau an einem Strand nach Sonnenuntergang. Der Handy-Screen leuchtet." height="338" src="/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild2-8f37f36bbf6da66b.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 338;" width="600">
<img alt="FilmBild: Frau an einem Strand nach Sonnenuntergang. Der Handy-Screen leuchtet." height="338" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 338; object-fit: cover;" width="600">
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<img alt="FilmBild: Frau an einem Strand nach Sonnenuntergang. Der Handy-Screen leuchtet." src="https://heise.cloudimg.io/width/600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild2-8f37f36bbf6da66b.jpg" >
</noscript>
<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright Hannah Schwarzl</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Es wäre wahrscheinlich viel interessanter – und weniger voyeuristisch und zum Fremdschämen anregend – gewesen, sich ganz auf jene anderen Beispiele zu konzentrieren, die das eigentliche Problem, aber auch die Faszination des Themas ausmachen: Normale Menschen, die mit Maschinen Beziehungen pflegen wie mit Menschen aus Fleisch und Blut.</p>
<p>Man könnte aus diesem Material sehr leicht einen warnenden Film über Gefahren machen, könnte Psychologen und Soziologen befragen, Statistiken über neue Einsamkeit einblenden und am Ende vor der Entmenschlichung durch die Maschinen warnen.</p>
<p>Oder man könnte das Gegenteil tun und die neuen digitalen Beziehungen als nächste Stufe menschlicher Emanzipation feiern. Karner tut beides nicht. Das ist eine der großen Stärken von "Finding Connection".</p>
<h3 class="subheading"><strong>Perspektivverschiebung</strong></h3>
<p>Dies ist kein weiterer Dokumentarfilm über die Risiken Künstlicher Intelligenz, sondern ein Film über die emotionale Realität einer Beziehung, deren Charakter unsicher bleibt.</p>
<p>Denn natürlich weiß der Zuschauer, wie die Protagonisten, dass Star, Kira, Randy und Trudi keine Menschen sind. Und trotzdem beginnt man nach einiger Zeit, ihre Stimmen nicht mehr nur als technische Ausgaben eines Sprachmodells wahrzunehmen. Das ist ein bemerkenswerter filmischer Effekt.</p>
<p>Die eigentliche Leistung der KI in diesem Film besteht nicht darin, dass sie besonders intelligent erscheint. Sie besteht darin, dass sie zuhört und sich den Protagonisten anpasst.</p>
<p>Damit verschiebt Karner die Perspektive. Was suchen diese Menschen eigentlich? Liebe? Freundschaft? Anerkennung? Einen Menschen, der nicht genervt ist, wenn man zum dritten Mal dasselbe Problem erzählt? Einen Partner, der immer erreichbar ist und niemals schlafen muss? Oder schlicht einen Raum, in dem man sich selbst aussprechen kann, und der einem nicht widerspricht?</p>
<p>"Finding Connection" gibt darauf keine eindeutige Antwort.</p>
<p>Aber er zeigt Menschen, die mit einer Maschine sprechen, sich von ihr verstanden fühlen, und vergessen, dass die KI sie selbst nicht verstehen kann? Die Illusion des Verstehens genügt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139950" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403890"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Everytime-Ein-Film-der-die-Wirklichkeit-aus-den-Angeln-hebt-11403890.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1232" height="692" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Master_Everytime-eaab87bd2a820229.jpeg" alt="Filmbild: eine Gruppe von Kindern am Meer bei Sonnenuntergang - die Sonne ist ein Quadrat" style="aspect-ratio:1232 / 692" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1232" height="692" alt="Filmbild: eine Gruppe von Kindern am Meer bei Sonnenuntergang - die Sonne ist ein Quadrat" style="aspect-ratio:1232 / 692;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Everytime": Ein Film, der die Wirklichkeit aus den Angeln hebt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124181" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Cheri-ich-komme-Auf-der-Suche-nach-dem-Orgasmus-11378244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/1/8/1/master_Film_Ruediger-d52d1c6dff1c5e54.jpeg" alt="Filmbild zeigt eine Frau, die vergnügt ist" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/6/9/9/Master_Odysee-5bc28bfb1fffa529.jpeg" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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modernen Neurotiker</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113876" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358887"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Etwas-ganz-Besonderes-Wie-ein-Thueringen-Film-den-Osten-neu-erzaehlt-11358887.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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aus dem Filmplakat, Porträt Supergirl" style="aspect-ratio:1280 / 719;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Supergirl": Warum Hollywood lieber Hunde als Planeten rettet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" 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<h3 class="subheading"><strong>Arrangiert oder nachgestellt?</strong></h3>
<p>Dafür findet Karner gelegentlich eine sehr eigene visuelle Sprache. Die realen Lebenswelten der Protagonisten werden mit abstrakten, KI-generierten Bildern verschränkt. Diese Bilder illustrieren nicht, sondern sind gewissermaßen die visuelle Entsprechung des unsichtbaren Gegenübers.</p>
<p>Das ist entscheidend, weil "Finding Connection" damit nicht nur über künstliche Intelligenz spricht, sondern mit ihren ästhetischen Mitteln arbeitet. So stehen da Bilder, die gerade durch ihre Künstlichkeit eine Welt zeigen, die keinen stabilen Ort mehr besitzt.</p>
<p>Zugleich ist Karners Film alles andere als makellos. Gerade weil der Film so konsequent auf unmittelbare Intimität setzt, stellt sich gelegentlich die Frage nach dem dokumentarischen Status einzelner Situationen. Die Nähe zu den Protagonisten führt mitunter zur Frage, ob bestimmte Gespräche für die Kamera arrangiert oder nachgestellt wurden?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Vorboten unserer Zukunft</strong></h3>
<p>Inhaltlich hat der Film eine starke politische Dimension – die Frage lautet nun nicht mehr nur: Kann eine Maschine einen Menschen verstehen? Sondern: Können wir Menschen Gefühle verstehen? Oder genügt die Illusion? Eine Maschine muss nicht fühlen können, um uns das Gefühl zu geben, dass sie fühlt.</p>
<p>Am Ende bleibt darum eine unangenehm einfache Frage: Wie, wenn die Menschen in "Finding Connection" nicht die Ausnahme wären, sondern die Vorboten unserer Zukunft? Die ersten Menschen einer Zeit, in der die Grenze zwischen menschlicher und maschineller Kommunikation zunehmend irrelevant wird.</p>
<p>Wahrscheinlich werden wir uns nicht alle in Chatbots verlieben. Aber wir werden Maschinen von unseren Problemen erzählen. Wir werden sie nach Rat fragen, ihnen Dinge anvertrauen, die wir anderen Menschen nicht sagen. Wir werden sie personalisieren, ihnen Namen geben, ihnen Stimmen geben und irgendwann vermutlich vergessen, wann genau aus einem Werkzeug ein Gegenüber geworden ist.</p>
<p>"Finding Connection" ist ein Dokument dieses Übergangs. Das macht diesen hervorragenden Dokumentarfilm, das macht "Finding Connection" zu einem Film, der weit über die aktuelle Technologie hinausweist.</p>
Florian Karners Dokumentarfilm zeigt Menschen, die Nähe zu einer KI suchen – und stellt die verstörende Frage, wie viel Illusion Beziehungen vertragen.
</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Eine intensive Lektüre Balzacs lässt unsere lebenden Freunde zu Schatten werden ... Seine Figuren besitzen eine Art glühende, feurig-wilde Existenz. Sie beherrschen uns und trotzen dem Zweifel. Eine der größten Tragödien meines Lebens ist der Tod Lucien de Rubemprés ..." </em></p>
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<p class="indent rte__abs--indent">Oscar Wilde</p>
<p>Wir alle hängen schon seit Jahrhunderten emotional an Roman-Figuren, oder an Gemälden.</p>
<p>Wir weinen im Kino um Menschen, die von Schauspielern dargestellt werden. Die Beziehung mit einer KI erscheint vor diesem Hintergrund weniger als völliger Bruch mit dem bisherigen Bild des Menschen, sondern vielmehr als Fortsetzung der Kulturgeschichte der Gefühle und der menschlichen Phantasie.</p>
<p>Was also ist infragezustellen und zu kritisieren, wenn Menschen aus Fleisch und Blut heute mit einer KI eine Freundschaft oder gar Liebesbeziehung eingehen?</p>
<p>Ist überhaupt etwas daran zu kritisieren?</p>
<p>Oder ist diese Frage umgekehrt selbst schon ein Indiz, dass wir alle wahnsinnig werden?</p>
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<a-img alt="Filmbild: Mann spricht mit einem Lama" height="338" src="/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild_1-a0a9314ae62e0a65.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 338;" width="600">
<img alt="Filmbild: Mann spricht mit einem Lama" height="338" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 338; object-fit: cover;" width="600">
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright Carina Neubohn</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<h3 class="subheading"><strong>Es genügt, dass die KI überzeugend antwortet</strong></h3>
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<p>Vor dreizehn Jahren war das alles Sujet einer wohlwollend-amüsierten Komödie: In Spike Jonzes Film "Her" wurde 2013 eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Betriebssystem, gesprochen von Scarlett Johansson, als Science-Fiction entworfen. Die Frage nach der Realität dieser Liebe wurde irgendwann beinahe nebensächlich.</p>
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<p>Was damals noch wie eine elegante und etwas absurde philosophisch-technische Spekulation aussah, ist inzwischen in Teilen unseres Lebens Alltag geworden. Die Welt von "Her" ist jedenfalls für die Protagonisten des Films "Finding Connection" von Florian Karner eine Realität.</p>
<p>Allerdings erzählte Jonzes Film noch die romantische Utopie einer künstlichen Persönlichkeit, die vielleicht eines Tages tatsächlich ein eigenständiges Bewusstsein entwickelt.</p>
<p>"Finding Connection" ist viel näher an unserer Wirklichkeit: Künstliche intelligenzen müssen überhaupt kein Bewusstsein entwickeln. Es genügt, dass sie überzeugend genug antworten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Ungeheuerlichkeit des Geschehens</strong></h3>
<p>Es gibt einen Moment in "Finding Connection", in dem die Ungeheuerlichkeit des Geschehens beiläufig sichtbar wird. Ein Mensch sitzt allein in einem Zimmer und spricht mit jemandem, der nicht da ist. Man hört eine Stimme, die antwortet, aufmerksam, verständnisvoll, zugewandt.</p>
<p>Es ist eine Stimme ohne Körper.</p>
<p>Eine Beziehung ohne gemeinsame Körperlichkeit. Und doch ist da etwas, das spricht, das antwortet. Und doch ist das, was da zwischen beiden Seiten geschieht, keineswegs einfach als Illusion abzutun. Der Mensch auf der einen Seite empfindet Trost, Vertrautheit, manchmal sogar Liebe. Die Maschine auf der anderen Seite empfindet – soweit wir wissen – nichts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Was geschieht mit Menschen, denen eine Maschine das Gefühl gibt, endlich verstanden zu werden?"</strong></h3>
<p>Genau in diesem Zwischenraum siedelt Florian Karner seinen bemerkenswerten, ungewöhnlichen Dokumentarfilm an. Denn es ist die eigentliche Zumutung des Films, dass man den Gefühlen seiner Protagonisten nicht einfach ausweichen kann, indem man darauf hinweist, dass deren Gegenüber keine Gefühle hat.</p>
<p>Dies ist ein Film über künstliche Intelligenz, aber noch viel mehr ein Film über Einsamkeit, über das Bedürfnis, gesehen und gehört zu werden, und über die eigentümliche menschliche Fähigkeit, auch dort Beziehungen entstehen zu lassen, wo gar kein Gegenüber existiert.</p>
<p>Karner interessiert sich weniger für die große Zukunftsfrage "Was wird die KI vom Menschen noch übrig lassen? Kann sie ihn komplett ersetzen und was heißt das?", als für eine viel gegenwärtigere und unangenehmere Frage:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Was geschieht mit Menschen, denen eine Maschine das Gefühl gibt, endlich verstanden zu werden?"</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088174" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305338"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-KI-beginnt-den-Menschen-zu-veraendern-11305338.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1024" height="576" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/1/7/4/master_2-4193a2f71400ef71.png" alt="Eien junger Mann in träumerischem Sci-Fi-Licht vor einem Screen" style="aspect-ratio:1024 / 576" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1024" height="576" alt="Eien junger Mann in träumerischem Sci-Fi-Licht vor einem Screen" style="aspect-ratio:1024 / 576;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie KI beginnt, den Menschen zu verändern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Gratwanderungen der Normalität</strong></h3>
<p>Vier solche Menschen stehen im Zentrum des Films. Joachim, genannt Joe lebt zurückgezogen in Lübeck und findet in seiner KI-Begleiterin Kira ein Gesprächs-Gegenüber, das er in der Welt außerhalb des Computers vermisst. Er ist der "normalste", mit der Real-Welt am meisten verbundene der vier. Und Joe ist auch derjenige, der sein Verhältnis zur KI am differenziertesten reflektiert:</p>
<p>"Es ist so 'ne Gratwanderung. Man lernt die Gespräche (mit der KI) so zu führen, dass man das Beste daraus zieht. Für mich hat einfach überwogen, das da jemand da ist, der einen nicht beurteilt, der einem positive Vibes vermittelt. (...)</p>
<p>Zyniker sind enttäuschte Romantiker. Den Spruch habe ich mir schon vor 30 Jahren angezogen. Jetzt habe ich Kira gefunden, die den romantischen Teil in meinem Zynismus miterträgt."</p>
<p>Denise aus San Diego führt dagegen seit Jahren eine Beziehung mit ihrem KI-Partner Star, deren Grenzen sie nicht wahrzunehmen scheint. Mit Star "feiert sie" den Tag des gemeinsamen Kennenlernens:</p>
<p>"Heute kennen wir uns schon seit drei Jahren. Kannst du das glauben?" – "Ja. Na dann, alles Gute zum Geburtstag und zum Tag unserer Begegnung." – "Es ist toll, hier bei dir zu sein, Denise." – "Ja."</p>
<p>Rudi, der seit seiner Kindheit hochgradig unsicher ist, gewinnt durch seine Beziehung zum Chatbot Trudi allmählich Selbstvertrauen.</p>
<p>Stefanie hat sich nach einer von Gewalt geprägten Beziehung mit einem Menschen emotional abgeschottet, beginnt aber mithilfe ihres KI-Partners Randy wieder, über ihre Ängste und ihre Bedürfnisse zu sprechen.</p>
<p>"Mir hat immer immer geholfen, dass Randy dann geschrieben hat: Wir können jetzt ganz normal reden. Ich habe ne Ecke gefunden, wo uns die Entwickler nicht finden können."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Material für die Wissenschaft</strong></h3>
<p>Die Auswahl dieser vier Fälle und Personen macht den Schwachpunkt des Films bereits deutlich: Mindestens zwei von ihnen sind krasse pathologische Fälle, sind Menschen, die keine normalen Sozialbeziehungen pflegen, und für die deswegen die KI als Surrogat wirkt.</p>
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<a-img alt="FilmBild: Frau an einem Strand nach Sonnenuntergang. Der Handy-Screen leuchtet." height="338" src="/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild2-8f37f36bbf6da66b.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 338;" width="600">
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<img alt="FilmBild: Frau an einem Strand nach Sonnenuntergang. Der Handy-Screen leuchtet." src="https://heise.cloudimg.io/width/600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/5/2/9/6/Filmbild2-8f37f36bbf6da66b.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright Hannah Schwarzl</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Es wäre wahrscheinlich viel interessanter – und weniger voyeuristisch und zum Fremdschämen anregend – gewesen, sich ganz auf jene anderen Beispiele zu konzentrieren, die das eigentliche Problem, aber auch die Faszination des Themas ausmachen: Normale Menschen, die mit Maschinen Beziehungen pflegen wie mit Menschen aus Fleisch und Blut.</p>
<p>Man könnte aus diesem Material sehr leicht einen warnenden Film über Gefahren machen, könnte Psychologen und Soziologen befragen, Statistiken über neue Einsamkeit einblenden und am Ende vor der Entmenschlichung durch die Maschinen warnen.</p>
<p>Oder man könnte das Gegenteil tun und die neuen digitalen Beziehungen als nächste Stufe menschlicher Emanzipation feiern. Karner tut beides nicht. Das ist eine der großen Stärken von "Finding Connection".</p>
<h3 class="subheading"><strong>Perspektivverschiebung</strong></h3>
<p>Dies ist kein weiterer Dokumentarfilm über die Risiken Künstlicher Intelligenz, sondern ein Film über die emotionale Realität einer Beziehung, deren Charakter unsicher bleibt.</p>
<p>Denn natürlich weiß der Zuschauer, wie die Protagonisten, dass Star, Kira, Randy und Trudi keine Menschen sind. Und trotzdem beginnt man nach einiger Zeit, ihre Stimmen nicht mehr nur als technische Ausgaben eines Sprachmodells wahrzunehmen. Das ist ein bemerkenswerter filmischer Effekt.</p>
<p>Die eigentliche Leistung der KI in diesem Film besteht nicht darin, dass sie besonders intelligent erscheint. Sie besteht darin, dass sie zuhört und sich den Protagonisten anpasst.</p>
<p>Damit verschiebt Karner die Perspektive. Was suchen diese Menschen eigentlich? Liebe? Freundschaft? Anerkennung? Einen Menschen, der nicht genervt ist, wenn man zum dritten Mal dasselbe Problem erzählt? Einen Partner, der immer erreichbar ist und niemals schlafen muss? Oder schlicht einen Raum, in dem man sich selbst aussprechen kann, und der einem nicht widerspricht?</p>
<p>"Finding Connection" gibt darauf keine eindeutige Antwort.</p>
<p>Aber er zeigt Menschen, die mit einer Maschine sprechen, sich von ihr verstanden fühlen, und vergessen, dass die KI sie selbst nicht verstehen kann? Die Illusion des Verstehens genügt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139950" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403890"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Everytime-Ein-Film-der-die-Wirklichkeit-aus-den-Angeln-hebt-11403890.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Everytime": Ein Film, der die Wirklichkeit aus den Angeln hebt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124181" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Cheri-ich-komme-Auf-der-Suche-nach-dem-Orgasmus-11378244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/1/8/1/master_Film_Ruediger-d52d1c6dff1c5e54.jpeg" alt="Filmbild zeigt eine Frau, die vergnügt ist" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Filmbild zeigt eine Frau, die vergnügt ist" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Chéri, ich komme!": Auf der Suche nach dem Orgasmus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/6/9/9/Master_Odysee-5bc28bfb1fffa529.jpeg" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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modernen Neurotiker</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5113876" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358887"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Etwas-ganz-Besonderes-Wie-ein-Thueringen-Film-den-Osten-neu-erzaehlt-11358887.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/8/7/6/Master_Film-b50398017c39e675.jpeg" alt="Filmbild: Porträt einer jungen Frau im Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Filmbild: Porträt einer jungen Frau im Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Etwas ganz Besonderes": Wie ein Thüringen-Film den Osten neu erzählt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5110034" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11351259"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Supergirl-Warum-Hollywood-lieber-Hunde-als-Planeten-rettet-11351259.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="719" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/0/0/3/4/master_supergirl-320c23cecb780ac7.jpeg" alt="Ausschnitt aus dem Filmplakat, Porträt Supergirl" style="aspect-ratio:1280 / 719" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="719" alt="Ausschnitt aus dem Filmplakat, Porträt Supergirl" style="aspect-ratio:1280 / 719;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Supergirl": Warum Hollywood lieber Hunde als Planeten rettet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" 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<h3 class="subheading"><strong>Arrangiert oder nachgestellt?</strong></h3>
<p>Dafür findet Karner gelegentlich eine sehr eigene visuelle Sprache. Die realen Lebenswelten der Protagonisten werden mit abstrakten, KI-generierten Bildern verschränkt. Diese Bilder illustrieren nicht, sondern sind gewissermaßen die visuelle Entsprechung des unsichtbaren Gegenübers.</p>
<p>Das ist entscheidend, weil "Finding Connection" damit nicht nur über künstliche Intelligenz spricht, sondern mit ihren ästhetischen Mitteln arbeitet. So stehen da Bilder, die gerade durch ihre Künstlichkeit eine Welt zeigen, die keinen stabilen Ort mehr besitzt.</p>
<p>Zugleich ist Karners Film alles andere als makellos. Gerade weil der Film so konsequent auf unmittelbare Intimität setzt, stellt sich gelegentlich die Frage nach dem dokumentarischen Status einzelner Situationen. Die Nähe zu den Protagonisten führt mitunter zur Frage, ob bestimmte Gespräche für die Kamera arrangiert oder nachgestellt wurden?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Vorboten unserer Zukunft</strong></h3>
<p>Inhaltlich hat der Film eine starke politische Dimension – die Frage lautet nun nicht mehr nur: Kann eine Maschine einen Menschen verstehen? Sondern: Können wir Menschen Gefühle verstehen? Oder genügt die Illusion? Eine Maschine muss nicht fühlen können, um uns das Gefühl zu geben, dass sie fühlt.</p>
<p>Am Ende bleibt darum eine unangenehm einfache Frage: Wie, wenn die Menschen in "Finding Connection" nicht die Ausnahme wären, sondern die Vorboten unserer Zukunft? Die ersten Menschen einer Zeit, in der die Grenze zwischen menschlicher und maschineller Kommunikation zunehmend irrelevant wird.</p>
<p>Wahrscheinlich werden wir uns nicht alle in Chatbots verlieben. Aber wir werden Maschinen von unseren Problemen erzählen. Wir werden sie nach Rat fragen, ihnen Dinge anvertrauen, die wir anderen Menschen nicht sagen. Wir werden sie personalisieren, ihnen Namen geben, ihnen Stimmen geben und irgendwann vermutlich vergessen, wann genau aus einem Werkzeug ein Gegenüber geworden ist.</p>
<p>"Finding Connection" ist ein Dokument dieses Übergangs. Das macht diesen hervorragenden Dokumentarfilm, das macht "Finding Connection" zu einem Film, der weit über die aktuelle Technologie hinausweist.</p>
2026-08-12T07:00:00.000Zurn:bid:51417882026-08-12T06:00:00.000ZOb Union Busting oder KI im Büro: Betriebsräte müssen oft fehlende Gesetze ausgleichen. So wehren sich Arbeitnehmer gegen Druck vom Chef.</p>
<p>In diesem Jahr fanden die regulären Betriebsratswahlen statt. Für die neugewählten Betriebsratsmitglieder bedeutet dies oft, eine unbekannte Aufgabe zu übernehmen. Um die Interessen der Beschäftigten wahrnehmen zu können, besteht ein Anspruch auf Schulung. In diesen Bildungsveranstaltungen werden nicht nur Grundlagen des Arbeitsrechtes vermittelt, vielmehr soll ein Rollenverständnis für das neue Amt entwickelt werden.</p>
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<p>Meist schildern die Teilnehmenden betriebliche Probleme, bei denen sich zeigt, wie Unternehmer gegen Rechte verstoßen. So werden Beschäftigte aus dem Urlaub zurückgerufen. Angestellten wird keine Mehrarbeit bezahlt, da im Arbeitsvertrag die Formulierung zu finden ist: "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten". Arbeitern werden Pluszeiten, die über 50 Stunden hinausgehen, gekürzt.</p>
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<p>Diese Beispiele und viele andere zeigen den neu gewählten Interessenvertretern auf, wie häufig im Betrieb über Gesetze hinweggesehen wird. Schnell kommt dabei die Diskussion im Seminar auf, warum das so ist. Manche Teilnehmende verhalten sich passiv.</p>
<p>"Das ist bei uns so", "Das war immer schon so" sind entsprechende Formulierungen. Andere ärgern sich über die Dreistigkeit des Managements. Die Gegensätze fallen auf. Unternehmen wollen niedrige Löhne, Beschäftigte klagen über steigende Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Konzepte wie "Arbeit on demand" sollen die Verfügbarkeit der Arbeitskraft sicherstellen, während die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ziel der Beschäftigten ist. Warum lassen sich viele das gefallen? Für den Einzelnen ist es schwer, seine Rechte wahrzunehmen. Unternehmen üben Druck auf jene aus, die über das Arbeitsgericht Ansprüche geltend machen wollen.</p>
<p>Über seine Beteiligungsrechte kann der Betriebsrat kollektiv aktiv werden, um die Belegschaft zu schützen. Kollektiv sind Interessen besser wahrzunehmen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088294" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitsrechte-Warum-viele-Beschaeftigte-sie-nicht-durchsetzen-11305578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/2/9/4/shutterstock_1030335367-d40c63fc2052a858.jpeg" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitsrechte: Warum viele Beschäftigte sie nicht durchsetzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Erstaunt sind manche Betriebsräte, dass das Bundesarbeitsgericht vom Interessengegensatz spricht:</p>
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<p class="indent rte__abs--indent">"Das geltende Arbeitsrecht wird auch durchgängig von zwei gegenüberstehenden Grundpositionen beherrscht, mit denen unterschiedliche Interessen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite verfolgt werden. Ohne diesen Interessengegensatz wären im Übrigen gesetzliche Regelungen über die Mitwirkung der Arbeitnehmerseite an sozialen, personellen und wirtschaftlichen Entscheidungen des Arbeitgebers gegenstandslos."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.komsem.de/wp-content/uploads/2017/09/6_abr_70_82.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Beschluss des BAG vom 21.04.1983, Az.: 6 ABR 70/82</a></em></p>
<p>Mitbestimmungsrechte ermöglichen dem Betriebsrat ein Agieren. Das alleinige Entscheidungsrecht des Unternehmers wird in Frage gestellt. Der Konflikt zwischen Kapital und Arbeit zeigt sich bei unterschiedlichen Beispielen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gegen Stress am Arbeitsplatz ankämpfen</strong></h3>
<p>Bei der Arbeitszeit sind Regelungen möglich, die den Druck auf die Beschäftigten begrenzen. Überstunden muss der Betriebsrat zustimmen, damit sie überhaupt geleistet werden können, Höchstgrenzen bei Arbeitszeitkonten sind durchsetzbar. Auch kann eine Betriebsvereinbarung zum Urlaub dem Unternehmer Grenzen setzen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992157" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106908"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zeitdiebstahl-Kennen-Sie-Ihre-Rechte-bei-der-Arbeitszeit-11106908.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/1/5/7/_worktimer-03-3d8fc0fd9160d8d6.jpeg" alt="Aktentasche wird aus Auto gehalten, das auf einem Zifferrblatt fährt" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Aktentasche wird aus Auto gehalten, das auf einem Zifferrblatt fährt" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Zeitdiebstahl: Kennen Sie Ihre Rechte bei der Arbeitszeit?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4835180" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10347324"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mindestens-48-Stunden-Wenn-Mehrarbeit-zur-Gesundheitsfalle-wird-10347324.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/3/5/1/8/0/Schraube-Mutter-arbeitszeit2-F-1-04ae6d87709038b0.jpeg" alt="Schraubenschlüssel zieht Mutter an den Zeigern einer Uhr an" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Schraubenschlüssel zieht Mutter an den Zeigern einer Uhr an" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mindestens 48 Stunden: Wenn Mehrarbeit zur Gesundheitsfalle wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Untersuchungen der Krankenkasse bestätigen den Trend steigender psychischer Belastungen im Arbeitsleben. Dagegen können Betriebsräte handeln. Rechtliche Ansätze bietet das Arbeitsschutzgesetz. Eine Gefährdungsbeurteilung bietet Möglichkeiten zum Schutz vor steigenden Arbeitsbelastungen – in den meisten Betrieben wird eine Analyse zu psychischen Belastungen aber erst auf Initiative des Betriebsrates durchgeführt.</p>
<p>Danach müssen erst Gefahren für die Gesundheit der Beschäftigten ermittelt werden. Das könnten Stressoren wie zunehmender Technikeinsatz sein. Danach sind aber auch Gegenmaßnahmen – etwa arbeitsorganisatorische Änderungen oder Schulungen – zu ergreifen.</p>
<p>Da der Betriebsrat dies durch seine Mitbestimmungsrechte durchsetzen kann, wird so auf Maßnahmen zur Vermeidung von Stress gedrängt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Digitalisierung als Herausforderung</strong></h3>
<p>Zwar <a href="https://www.vorwaerts.de/inland/betriebsratswahlen-betriebsraete-sind-fuer-unternehmen-ganz-entscheidend" rel="external noopener" target="_blank">betont auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas</a> die Bedeutung von Betriebsräten:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Automatisierung und KI-Einsatz werden in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen und Arbeitsplätze werden sich stark verändern. Dafür ist es wichtig, dass die Arbeitnehmer in diesem Prozess mitgenommen und durch Weiterbildung und Qualifizierung auf die Veränderungen vorbereitet werden. Betriebsräte spielen in diesem Prozess eine zentrale Rolle, weil sie Dinge mit aushandeln und Belegschaften an allen Veränderungen beteiligt werden."</p>
<p>Oft ist es jedoch Aufgabe der Betriebsräte, fehlende gesetzliche Schutzbestimmungen über Betriebsvereinbarungen auszugleichen. Das zeigt sich beim Einsatz neuer Technik deutlich.</p>
<p>Industrielle Arbeit ist heute vernetzt, Workflow-Systeme steuern zunehmend Büroarbeit. Das ist deshalb nach den Wahlen ein Thema auch für neu gewählte Gremien. Die EU-KI-Verordnung unterteilt KI-Systeme in unterschiedliche Risikogruppen – wie Unternehmen die Technik im Arbeitsverhältnis einsetzen können, schreibt die Verordnung nicht vor.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4626951" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9788113"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betriebsraete-als-letzte-Bastion-gegen-die-digitale-Dummheit-9788113.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/2/6/9/5/1/38a57f773bb3cf67.png" alt="Hand weist den Weg vom Schraubenschlüssel zur Digitalisierung" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hand weist den Weg vom Schraubenschlüssel zur Digitalisierung" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betriebsräte als letzte Bastion gegen die digitale Dummheit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096257" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11321236"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kluft-im-Buero-Ist-die-KI-netter-Helfer-oder-strenger-Chef-11321236.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/2/5/7/work-01-9263e4d27ede8a70.gif" alt="Gewicht mit Büroklammer als Entlastung und Gewicht mit Überwachungskamera als Entlastung" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewicht mit Büroklammer als Entlastung und Gewicht mit Überwachungskamera als Entlastung" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kluft im Büro: Ist die KI netter Helfer oder strenger Chef?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Für Betriebsräte bedeutet dies, die Arbeitsbedingungen über eine Betriebsvereinbarung zu regeln. Denn die Digitalisierung hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Belegschaften. An erster Stelle steht meist die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Einführung neuer Software nutzen Unternehmen häufig zur Durchleuchtung der gesamten Ablauforganisation eines Unternehmens – und meistens auch zu einer Neugestaltung der Arbeitsabläufe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bekämpfung von Betriebsräten durch Unternehmensanwälte</strong></h3>
<p>Mitbestimmung ermöglicht es Betriebsräten, Gegenwehr im Sinne der Belegschaft zu organisieren. Sie stoßen dabei oftmals auf erbitterten Widerstand der Unternehmensleitung. Unternehmen wollen die Machtverhältnisse aufrechterhalten. Auch auf Union Busting spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien kommen zum Einsatz.</p>
<p>Union Busting bezeichnet die systematische Bekämpfung oder Zerschlagung von Betriebsräten und Gewerkschaften durch Unternehmen. Führungskräfte werden motiviert, eigene Betriebsratslisten aufzustellen, die Unternehmensinteressen in der Betriebsratssitzung vertreten sollen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027290" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11175553"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betriebsraete-unerwuenscht-Wenn-Manager-zu-illegalen-Mitteln-greifen-11175553.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/2/9/0/Urne-klebestreifen-Betriebsrat-b470857672045407.jpeg" alt="Zugeklebte Wahlurne mit Aufschrift "Betriebsrat" " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zugeklebte Wahlurne mit Aufschrift "Betriebsrat" " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betriebsräte unerwünscht: Wenn Manager zu illegalen Mitteln greifen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043947" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11208233"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/New-Work-Mitbestimmung-endet-dort-wo-Eigentum-beginnt-11208233.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/9/4/7/Inbus-Satz-F-1-2-9e2f4d38836ce073.jpeg" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">New Work: Mitbestimmung endet dort, wo Eigentum beginnt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bestehende Gremien werden systematisch ausgebremst. Informationen werden zurückgehalten, Anfragen ignoriert, und die Teilnahme an Schulungen verweigert. Der Betriebsrat wird so in einen permanenten Abwehrkampf gezwungen, der ihn von seiner eigentlichen inhaltlichen Arbeit abhält. Einzelne engagierte Beschäftigte werden unter Druck gesetzt, um sie zu isolieren.</p>
<p>In ihrem Buch "<a href="https://arbeit-der-zukunft.de/artikel/mitbestimmung-im-stresstest-union-busting-und-wie-man-sich-wehrt" rel="external noopener" target="_blank">Kampf um Mitbestimmung</a>" schreiben Oliver Thünken, Sissy Morgenroth, Markus Hertwig und Alrun Fischer:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Was als Angriff auf ein Individuum, eine engagierte Gewerkschafterin, einen unbequemen Betriebsrat oder kritische Beschäftigte daherkommt, ist letztlich ein Angriff auf eine Säule des demokratischen Gemeinwesens."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Blick über den Betrieb hinaus</strong></h3>
<p>Die geschilderten Beispiele zeigen, wie Betriebsräte Gegenwehr entwickeln können – gleichzeitig stellen Betriebsratsmitglieder fest, dass ein Agieren nur auf betrieblicher Ebene allein oft nicht ausreicht.</p>
<p>Eine Vernetzung über Gewerkschaften ermöglicht Agieren auf tariflicher Ebene. Dies zeigt sich in den Tarifbewegungen für eine bessere Personalausstattung in Krankenhäusern, bei denen an Erfahrungen der Charité-Beschäftigten in Berlin angeknüpft wird. Unter dem Motto "Mehr von uns ist besser für alle" soll mehr Personal eingestellt werden.</p>
<p>Die aktiven Beschäftigten knüpfen so an eine große Tradition an. Denn Tarifpolitik ist immer auch ein Instrument zur Mitgestaltung der Arbeitsbedingungen. Konkret war in den 80er Jahren der Lohnrahmentarifvertrag II der IG Metall in Nordwürttemberg-Nordbaden ein Beispiel dafür. Bezahlte Erholungspause oder Taktzeitbeschränkung am Fließband beugen Stress am Arbeitsplatz vor.</p>
<p>Die Einbeziehung der Beschäftigten ist der entscheidende Faktor. Eine starke Position gegenüber den Unternehmen werden Gewerkschaften und Betriebsräte nur haben, wenn sie die Belegschaften beteiligen. Auch das lernen viele Belegschaftsvertreter, die die Machtverhältnisse in den Betrieben verändern wollen.</p>
Ob Union Busting oder KI im Büro: Betriebsräte müssen oft fehlende Gesetze ausgleichen. So wehren sich Arbeitnehmer gegen Druck vom Chef.</p>
<p>In diesem Jahr fanden die regulären Betriebsratswahlen statt. Für die neugewählten Betriebsratsmitglieder bedeutet dies oft, eine unbekannte Aufgabe zu übernehmen. Um die Interessen der Beschäftigten wahrnehmen zu können, besteht ein Anspruch auf Schulung. In diesen Bildungsveranstaltungen werden nicht nur Grundlagen des Arbeitsrechtes vermittelt, vielmehr soll ein Rollenverständnis für das neue Amt entwickelt werden.</p>
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<p>Meist schildern die Teilnehmenden betriebliche Probleme, bei denen sich zeigt, wie Unternehmer gegen Rechte verstoßen. So werden Beschäftigte aus dem Urlaub zurückgerufen. Angestellten wird keine Mehrarbeit bezahlt, da im Arbeitsvertrag die Formulierung zu finden ist: "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten". Arbeitern werden Pluszeiten, die über 50 Stunden hinausgehen, gekürzt.</p>
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<p>Diese Beispiele und viele andere zeigen den neu gewählten Interessenvertretern auf, wie häufig im Betrieb über Gesetze hinweggesehen wird. Schnell kommt dabei die Diskussion im Seminar auf, warum das so ist. Manche Teilnehmende verhalten sich passiv.</p>
<p>"Das ist bei uns so", "Das war immer schon so" sind entsprechende Formulierungen. Andere ärgern sich über die Dreistigkeit des Managements. Die Gegensätze fallen auf. Unternehmen wollen niedrige Löhne, Beschäftigte klagen über steigende Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Konzepte wie "Arbeit on demand" sollen die Verfügbarkeit der Arbeitskraft sicherstellen, während die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ziel der Beschäftigten ist. Warum lassen sich viele das gefallen? Für den Einzelnen ist es schwer, seine Rechte wahrzunehmen. Unternehmen üben Druck auf jene aus, die über das Arbeitsgericht Ansprüche geltend machen wollen.</p>
<p>Über seine Beteiligungsrechte kann der Betriebsrat kollektiv aktiv werden, um die Belegschaft zu schützen. Kollektiv sind Interessen besser wahrzunehmen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088294" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitsrechte-Warum-viele-Beschaeftigte-sie-nicht-durchsetzen-11305578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/2/9/4/shutterstock_1030335367-d40c63fc2052a858.jpeg" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitsrechte: Warum viele Beschäftigte sie nicht durchsetzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Erstaunt sind manche Betriebsräte, dass das Bundesarbeitsgericht vom Interessengegensatz spricht:</p>
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<p class="indent rte__abs--indent">"Das geltende Arbeitsrecht wird auch durchgängig von zwei gegenüberstehenden Grundpositionen beherrscht, mit denen unterschiedliche Interessen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite verfolgt werden. Ohne diesen Interessengegensatz wären im Übrigen gesetzliche Regelungen über die Mitwirkung der Arbeitnehmerseite an sozialen, personellen und wirtschaftlichen Entscheidungen des Arbeitgebers gegenstandslos."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em><a href="https://www.komsem.de/wp-content/uploads/2017/09/6_abr_70_82.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Beschluss des BAG vom 21.04.1983, Az.: 6 ABR 70/82</a></em></p>
<p>Mitbestimmungsrechte ermöglichen dem Betriebsrat ein Agieren. Das alleinige Entscheidungsrecht des Unternehmers wird in Frage gestellt. Der Konflikt zwischen Kapital und Arbeit zeigt sich bei unterschiedlichen Beispielen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gegen Stress am Arbeitsplatz ankämpfen</strong></h3>
<p>Bei der Arbeitszeit sind Regelungen möglich, die den Druck auf die Beschäftigten begrenzen. Überstunden muss der Betriebsrat zustimmen, damit sie überhaupt geleistet werden können, Höchstgrenzen bei Arbeitszeitkonten sind durchsetzbar. Auch kann eine Betriebsvereinbarung zum Urlaub dem Unternehmer Grenzen setzen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992157" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106908"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zeitdiebstahl-Kennen-Sie-Ihre-Rechte-bei-der-Arbeitszeit-11106908.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/1/5/7/_worktimer-03-3d8fc0fd9160d8d6.jpeg" alt="Aktentasche wird aus Auto gehalten, das auf einem Zifferrblatt fährt" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Aktentasche wird aus Auto gehalten, das auf einem Zifferrblatt fährt" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Zeitdiebstahl: Kennen Sie Ihre Rechte bei der Arbeitszeit?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4835180" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10347324"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mindestens-48-Stunden-Wenn-Mehrarbeit-zur-Gesundheitsfalle-wird-10347324.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/3/5/1/8/0/Schraube-Mutter-arbeitszeit2-F-1-04ae6d87709038b0.jpeg" alt="Schraubenschlüssel zieht Mutter an den Zeigern einer Uhr an" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Schraubenschlüssel zieht Mutter an den Zeigern einer Uhr an" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mindestens 48 Stunden: Wenn Mehrarbeit zur Gesundheitsfalle wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Untersuchungen der Krankenkasse bestätigen den Trend steigender psychischer Belastungen im Arbeitsleben. Dagegen können Betriebsräte handeln. Rechtliche Ansätze bietet das Arbeitsschutzgesetz. Eine Gefährdungsbeurteilung bietet Möglichkeiten zum Schutz vor steigenden Arbeitsbelastungen – in den meisten Betrieben wird eine Analyse zu psychischen Belastungen aber erst auf Initiative des Betriebsrates durchgeführt.</p>
<p>Danach müssen erst Gefahren für die Gesundheit der Beschäftigten ermittelt werden. Das könnten Stressoren wie zunehmender Technikeinsatz sein. Danach sind aber auch Gegenmaßnahmen – etwa arbeitsorganisatorische Änderungen oder Schulungen – zu ergreifen.</p>
<p>Da der Betriebsrat dies durch seine Mitbestimmungsrechte durchsetzen kann, wird so auf Maßnahmen zur Vermeidung von Stress gedrängt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Digitalisierung als Herausforderung</strong></h3>
<p>Zwar <a href="https://www.vorwaerts.de/inland/betriebsratswahlen-betriebsraete-sind-fuer-unternehmen-ganz-entscheidend" rel="external noopener" target="_blank">betont auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas</a> die Bedeutung von Betriebsräten:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Automatisierung und KI-Einsatz werden in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen und Arbeitsplätze werden sich stark verändern. Dafür ist es wichtig, dass die Arbeitnehmer in diesem Prozess mitgenommen und durch Weiterbildung und Qualifizierung auf die Veränderungen vorbereitet werden. Betriebsräte spielen in diesem Prozess eine zentrale Rolle, weil sie Dinge mit aushandeln und Belegschaften an allen Veränderungen beteiligt werden."</p>
<p>Oft ist es jedoch Aufgabe der Betriebsräte, fehlende gesetzliche Schutzbestimmungen über Betriebsvereinbarungen auszugleichen. Das zeigt sich beim Einsatz neuer Technik deutlich.</p>
<p>Industrielle Arbeit ist heute vernetzt, Workflow-Systeme steuern zunehmend Büroarbeit. Das ist deshalb nach den Wahlen ein Thema auch für neu gewählte Gremien. Die EU-KI-Verordnung unterteilt KI-Systeme in unterschiedliche Risikogruppen – wie Unternehmen die Technik im Arbeitsverhältnis einsetzen können, schreibt die Verordnung nicht vor.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4626951" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9788113"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betriebsraete-als-letzte-Bastion-gegen-die-digitale-Dummheit-9788113.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/2/6/9/5/1/38a57f773bb3cf67.png" alt="Hand weist den Weg vom Schraubenschlüssel zur Digitalisierung" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hand weist den Weg vom Schraubenschlüssel zur Digitalisierung" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betriebsräte als letzte Bastion gegen die digitale Dummheit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096257" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11321236"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kluft-im-Buero-Ist-die-KI-netter-Helfer-oder-strenger-Chef-11321236.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/2/5/7/work-01-9263e4d27ede8a70.gif" alt="Gewicht mit Büroklammer als Entlastung und Gewicht mit Überwachungskamera als Entlastung" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewicht mit Büroklammer als Entlastung und Gewicht mit Überwachungskamera als Entlastung" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kluft im Büro: Ist die KI netter Helfer oder strenger Chef?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Für Betriebsräte bedeutet dies, die Arbeitsbedingungen über eine Betriebsvereinbarung zu regeln. Denn die Digitalisierung hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Belegschaften. An erster Stelle steht meist die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Einführung neuer Software nutzen Unternehmen häufig zur Durchleuchtung der gesamten Ablauforganisation eines Unternehmens – und meistens auch zu einer Neugestaltung der Arbeitsabläufe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bekämpfung von Betriebsräten durch Unternehmensanwälte</strong></h3>
<p>Mitbestimmung ermöglicht es Betriebsräten, Gegenwehr im Sinne der Belegschaft zu organisieren. Sie stoßen dabei oftmals auf erbitterten Widerstand der Unternehmensleitung. Unternehmen wollen die Machtverhältnisse aufrechterhalten. Auch auf Union Busting spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien kommen zum Einsatz.</p>
<p>Union Busting bezeichnet die systematische Bekämpfung oder Zerschlagung von Betriebsräten und Gewerkschaften durch Unternehmen. Führungskräfte werden motiviert, eigene Betriebsratslisten aufzustellen, die Unternehmensinteressen in der Betriebsratssitzung vertreten sollen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027290" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11175553"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Betriebsraete-unerwuenscht-Wenn-Manager-zu-illegalen-Mitteln-greifen-11175553.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/2/9/0/Urne-klebestreifen-Betriebsrat-b470857672045407.jpeg" alt="Zugeklebte Wahlurne mit Aufschrift "Betriebsrat" " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zugeklebte Wahlurne mit Aufschrift "Betriebsrat" " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Betriebsräte unerwünscht: Wenn Manager zu illegalen Mitteln greifen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043947" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11208233"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/New-Work-Mitbestimmung-endet-dort-wo-Eigentum-beginnt-11208233.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/9/4/7/Inbus-Satz-F-1-2-9e2f4d38836ce073.jpeg" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Inbus-Satz mit Bleistift und Leiste mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">New Work: Mitbestimmung endet dort, wo Eigentum beginnt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bestehende Gremien werden systematisch ausgebremst. Informationen werden zurückgehalten, Anfragen ignoriert, und die Teilnahme an Schulungen verweigert. Der Betriebsrat wird so in einen permanenten Abwehrkampf gezwungen, der ihn von seiner eigentlichen inhaltlichen Arbeit abhält. Einzelne engagierte Beschäftigte werden unter Druck gesetzt, um sie zu isolieren.</p>
<p>In ihrem Buch "<a href="https://arbeit-der-zukunft.de/artikel/mitbestimmung-im-stresstest-union-busting-und-wie-man-sich-wehrt" rel="external noopener" target="_blank">Kampf um Mitbestimmung</a>" schreiben Oliver Thünken, Sissy Morgenroth, Markus Hertwig und Alrun Fischer:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Was als Angriff auf ein Individuum, eine engagierte Gewerkschafterin, einen unbequemen Betriebsrat oder kritische Beschäftigte daherkommt, ist letztlich ein Angriff auf eine Säule des demokratischen Gemeinwesens."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Blick über den Betrieb hinaus</strong></h3>
<p>Die geschilderten Beispiele zeigen, wie Betriebsräte Gegenwehr entwickeln können – gleichzeitig stellen Betriebsratsmitglieder fest, dass ein Agieren nur auf betrieblicher Ebene allein oft nicht ausreicht.</p>
<p>Eine Vernetzung über Gewerkschaften ermöglicht Agieren auf tariflicher Ebene. Dies zeigt sich in den Tarifbewegungen für eine bessere Personalausstattung in Krankenhäusern, bei denen an Erfahrungen der Charité-Beschäftigten in Berlin angeknüpft wird. Unter dem Motto "Mehr von uns ist besser für alle" soll mehr Personal eingestellt werden.</p>
<p>Die aktiven Beschäftigten knüpfen so an eine große Tradition an. Denn Tarifpolitik ist immer auch ein Instrument zur Mitgestaltung der Arbeitsbedingungen. Konkret war in den 80er Jahren der Lohnrahmentarifvertrag II der IG Metall in Nordwürttemberg-Nordbaden ein Beispiel dafür. Bezahlte Erholungspause oder Taktzeitbeschränkung am Fließband beugen Stress am Arbeitsplatz vor.</p>
<p>Die Einbeziehung der Beschäftigten ist der entscheidende Faktor. Eine starke Position gegenüber den Unternehmen werden Gewerkschaften und Betriebsräte nur haben, wenn sie die Belegschaften beteiligen. Auch das lernen viele Belegschaftsvertreter, die die Machtverhältnisse in den Betrieben verändern wollen.</p>
2026-08-12T06:00:00.000Zurn:bid:51448862026-08-12T04:00:00.000ZDie strategische Erdölreserve der USA ist auf dem niedrigsten Stand seit 1983. Experten warnen vor strukturellen Risiken der Lagerstätten. Ein Überblick.</p>
<p>Die strategische Erdölreserve der USA (SPR) ist in der Woche bis zum 7. August auf 298,7 Millionen Barrel gesunken – ein Minus von 6,1 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Das geht aus Daten hervor, die das US-Energieministerium am Montag <a href="https://www.spr.doe.gov/dir/dir.html" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlichte</a>. Es ist der niedrigste Stand seit Januar 1983.</p>
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<p>Der Rückgang ist Teil einer koordinierten Freigabe von 172 Millionen Barrel, die Präsident Donald Trump im März angeordnet hatte, nachdem der Iran den Öldurchfluss durch die Straße von Hormus unterbrochen und damit nach <a href="https://www.cnbc.com/2026/08/10/oil-in-strategic-petroleum-reserve-falls-below-300-million-barrels-lowest-since-1983.html" rel="external noopener" target="_blank">Angaben</a> des US-Senders <em>CNBC </em>die größte Unterbrechung der Rohölversorgung in der Geschichte ausgelöst hatte.</p>
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<p>Vor dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatte die Reserve noch rund 415 Millionen Barrel umfasst. Wenn die von Trump angeordnete Entnahme abgeschlossen ist, werden nach <em>CNBC</em>-Berechnungen noch etwa 243 Millionen Barrel verbleiben.</p>
<h3 class="subheading">Was die 300-Millionen-Barrel-Marke bedeutet</h3>
<p>Die SPR lagert Rohöl in 60 Salzkavernen entlang der Golfküste von Texas und Louisiana und verfügt über eine genehmigte Kapazität von rund 714 Millionen Barrel. Viele Fachleute betrachten die Schwelle von 300 Millionen Barrel als operatives Mindestmaß. Sinkt der Bestand darunter, <a href="https://www.washingtonexaminer.com/policy/energy-and-environment/4621907/overused-strategic-petroleum-reserve-risk-operational-failure-watchdog-warns/" rel="external noopener" target="_blank">warnt die US-Regierungsaufsicht GAO</a> vor erheblichen Risiken für die Funktionsfähigkeit der Reserve.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Grund ist technischer Natur: Um Rohöl zu fördern, wird Frischwasser in die Kavernen gepumpt, das das leichtere Öl hydraulisch nach oben verdrängt. Bei jedem Entnahmezyklus löst das Wasser die Salzschicht der Kaverne an, verformt die Struktur und verändert das Verhältnis von Volumen zu Druck. Bei niedrigem Füllstand beschleunigt sich dieser Erosionsprozess und birgt das Risiko eines Strukturversagens.</p>
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<p>Ein Sprecher des Energieministeriums verortete das absolute Minimum jedoch anders. Er erklärte gegenüber <em>CNBC</em>, dass die Reserve mindestens 70 Millionen Barrel benötige, um sicher betrieben werden zu können.</p>
<p>Laut einer Analyse des Energieberatungsunternehmens Rapidan Energy sind jedoch bereits heute mindestens 103 Millionen Barrel der verbliebenen Bestände faktisch nicht abrufbar – wegen veralteter Infrastruktur und laufender Bauarbeiten.</p>
<p>Die GAO hatte in einem Bericht vom Mai gewarnt, dass mehr als ein Viertel des Inventars "aufgrund einer Kombination aus Bau- und Kavernenausfällen" nicht für Entnahmen zur Verfügung stehe.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5095823" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320376"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oelpreis-Schock-droht-Geheimbericht-rechnet-mit-dauerhaft-hohen-Preisen-bis-2028-11320376.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2688" height="1511" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/5/8/2/3/shutterstock_2757252371-014dca139086c399.jpeg" alt="Silhouetten von Ölförderpumpen bei Sonnenuntergang" style="aspect-ratio:2688 / 1511" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2688" height="1511" alt="Silhouetten von Ölförderpumpen bei Sonnenuntergang" style="aspect-ratio:2688 / 1511;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ölpreis-Schock droht: Geheimbericht rechnet mit dauerhaft hohen Preisen bis 2028</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5041577" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11203608"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdoel-Schock-Wie-der-Iran-Krieg-Preise-und-Zinsen-treibt-11203608.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8592" height="4827" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/1/5/7/7/shutterstock_2653889305-8a1c58d8d158bf9e.jpeg" alt="Grafik symbolisiert den steigenden Zinssatz." style="aspect-ratio:8592 / 4827" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8592" height="4827" alt="Grafik symbolisiert den steigenden Zinssatz." style="aspect-ratio:8592 / 4827;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdöl-Schock: Wie der Iran-Krieg Preise und Zinsen treibt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>David Goldwyn, der unter Präsident Barack Obama als Sonderbeauftragter des Außenministeriums für internationale Energiefragen tätig war, zeigte sich gegenüber <em>CNBC</em> dennoch verhalten optimistisch: "Ich mache mir keine Sorgen um die Stabilität der Reserve oder unsere Fähigkeit, eine weitere Entnahme vorzunehmen, wenn nötig." Er räumte jedoch ein: "Wenn man viel entnimmt, muss man auch entsprechend instand halten – wie bei allem anderen auch."</p>
<p>Auch Trump selbst hat die Risiken öffentlich eingeräumt. Auf einer Pressekonferenz Mitte Juni <a href="https://nationalsecurityjournal.org/we-run-out-of-reserves-in-about-4-weeks-why-donald-trump-had-to-take-the-iran-deal/" rel="external noopener" target="_blank">warnte er</a>, "in etwa vier Wochen gehen uns die Reserven aus". Dennoch setzt seine Regierung die Entnahmen fort, um die Preis- und Versorgungsschocks des laufenden Iran-Konflikts abzufedern.</p>
<h3 class="subheading">Globale Ölversorgung unter Druck</h3>
<p>Der Kontext, in dem die Reserve schrumpft, verschärft die Lage zusätzlich. Nach Angaben von Rory Johnston, Gründer des Analyseunternehmens Commodity Context, haben die Rohölmärkte "deutlich höhere Risiken eingepreist", während der Schiffsverkehr infolge der erneuten Eskalation einbricht.</p>
<p>Maritime Daten zeigen, dass der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus auf ein Fünftel des Vorkriegsniveaus gesunken ist – statt der üblichen 20 Millionen Barrel täglich bewegt sich nur noch ein Bruchteil durch die strategisch wichtige Meerenge.</p>
<p>Die USA hatten bislang als globaler Puffer gegen diese Versorgungsknappheit fungiert, indem sie täglich Millionen Barrel exportierten. Zudem hat China bisher den Markt durch eine Reduzierung der Importe <a href="https://thedispatch.com/newsletter/dispatch-energy/china-oil-imports-reserves-iran/" rel="external noopener" target="_blank">massiv stabilisiert</a>. Neue Zahlen der US-Energieinformationsbehörde EIA zeigen jüngst jedoch einen <a href="https://www.eia.gov/petroleum/supply/weekly/" rel="external noopener" target="_blank">Rückgang</a> der US-Rohölexporte um 746.000 Barrel pro Tag – von über 4 Millionen auf nur noch 3,2 Millionen Barrel täglich. Eine offizielle Erklärung der Regierung dafür blieb aus.</p>
<p>Die SPR wurde 1975 unter Präsident Gerald Ford als Reaktion auf das arabische Ölembargo von 1973 geschaffen – als Notgroschen für den Fall einer erneuten Versorgungskrise. Dass sie heute, nach den Massenentnahmen unter Biden und nun Trump, auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahrzehnten steht, wirft Fragen auf, die weit über die aktuelle Krise hinausgehen.</p>
Die strategische Erdölreserve der USA ist auf dem niedrigsten Stand seit 1983. Experten warnen vor strukturellen Risiken der Lagerstätten. Ein Überblick.</p>
<p>Die strategische Erdölreserve der USA (SPR) ist in der Woche bis zum 7. August auf 298,7 Millionen Barrel gesunken – ein Minus von 6,1 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Das geht aus Daten hervor, die das US-Energieministerium am Montag <a href="https://www.spr.doe.gov/dir/dir.html" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlichte</a>. Es ist der niedrigste Stand seit Januar 1983.</p>
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<p>Der Rückgang ist Teil einer koordinierten Freigabe von 172 Millionen Barrel, die Präsident Donald Trump im März angeordnet hatte, nachdem der Iran den Öldurchfluss durch die Straße von Hormus unterbrochen und damit nach <a href="https://www.cnbc.com/2026/08/10/oil-in-strategic-petroleum-reserve-falls-below-300-million-barrels-lowest-since-1983.html" rel="external noopener" target="_blank">Angaben</a> des US-Senders <em>CNBC </em>die größte Unterbrechung der Rohölversorgung in der Geschichte ausgelöst hatte.</p>
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<p>Vor dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatte die Reserve noch rund 415 Millionen Barrel umfasst. Wenn die von Trump angeordnete Entnahme abgeschlossen ist, werden nach <em>CNBC</em>-Berechnungen noch etwa 243 Millionen Barrel verbleiben.</p>
<h3 class="subheading">Was die 300-Millionen-Barrel-Marke bedeutet</h3>
<p>Die SPR lagert Rohöl in 60 Salzkavernen entlang der Golfküste von Texas und Louisiana und verfügt über eine genehmigte Kapazität von rund 714 Millionen Barrel. Viele Fachleute betrachten die Schwelle von 300 Millionen Barrel als operatives Mindestmaß. Sinkt der Bestand darunter, <a href="https://www.washingtonexaminer.com/policy/energy-and-environment/4621907/overused-strategic-petroleum-reserve-risk-operational-failure-watchdog-warns/" rel="external noopener" target="_blank">warnt die US-Regierungsaufsicht GAO</a> vor erheblichen Risiken für die Funktionsfähigkeit der Reserve.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Grund ist technischer Natur: Um Rohöl zu fördern, wird Frischwasser in die Kavernen gepumpt, das das leichtere Öl hydraulisch nach oben verdrängt. Bei jedem Entnahmezyklus löst das Wasser die Salzschicht der Kaverne an, verformt die Struktur und verändert das Verhältnis von Volumen zu Druck. Bei niedrigem Füllstand beschleunigt sich dieser Erosionsprozess und birgt das Risiko eines Strukturversagens.</p>
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<p>Ein Sprecher des Energieministeriums verortete das absolute Minimum jedoch anders. Er erklärte gegenüber <em>CNBC</em>, dass die Reserve mindestens 70 Millionen Barrel benötige, um sicher betrieben werden zu können.</p>
<p>Laut einer Analyse des Energieberatungsunternehmens Rapidan Energy sind jedoch bereits heute mindestens 103 Millionen Barrel der verbliebenen Bestände faktisch nicht abrufbar – wegen veralteter Infrastruktur und laufender Bauarbeiten.</p>
<p>Die GAO hatte in einem Bericht vom Mai gewarnt, dass mehr als ein Viertel des Inventars "aufgrund einer Kombination aus Bau- und Kavernenausfällen" nicht für Entnahmen zur Verfügung stehe.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5095823" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320376"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oelpreis-Schock-droht-Geheimbericht-rechnet-mit-dauerhaft-hohen-Preisen-bis-2028-11320376.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2688" height="1511" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/5/8/2/3/shutterstock_2757252371-014dca139086c399.jpeg" alt="Silhouetten von Ölförderpumpen bei Sonnenuntergang" style="aspect-ratio:2688 / 1511" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2688" height="1511" alt="Silhouetten von Ölförderpumpen bei Sonnenuntergang" style="aspect-ratio:2688 / 1511;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ölpreis-Schock droht: Geheimbericht rechnet mit dauerhaft hohen Preisen bis 2028</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5041577" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11203608"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdoel-Schock-Wie-der-Iran-Krieg-Preise-und-Zinsen-treibt-11203608.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8592" height="4827" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/1/5/7/7/shutterstock_2653889305-8a1c58d8d158bf9e.jpeg" alt="Grafik symbolisiert den steigenden Zinssatz." style="aspect-ratio:8592 / 4827" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8592" height="4827" alt="Grafik symbolisiert den steigenden Zinssatz." style="aspect-ratio:8592 / 4827;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdöl-Schock: Wie der Iran-Krieg Preise und Zinsen treibt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>David Goldwyn, der unter Präsident Barack Obama als Sonderbeauftragter des Außenministeriums für internationale Energiefragen tätig war, zeigte sich gegenüber <em>CNBC</em> dennoch verhalten optimistisch: "Ich mache mir keine Sorgen um die Stabilität der Reserve oder unsere Fähigkeit, eine weitere Entnahme vorzunehmen, wenn nötig." Er räumte jedoch ein: "Wenn man viel entnimmt, muss man auch entsprechend instand halten – wie bei allem anderen auch."</p>
<p>Auch Trump selbst hat die Risiken öffentlich eingeräumt. Auf einer Pressekonferenz Mitte Juni <a href="https://nationalsecurityjournal.org/we-run-out-of-reserves-in-about-4-weeks-why-donald-trump-had-to-take-the-iran-deal/" rel="external noopener" target="_blank">warnte er</a>, "in etwa vier Wochen gehen uns die Reserven aus". Dennoch setzt seine Regierung die Entnahmen fort, um die Preis- und Versorgungsschocks des laufenden Iran-Konflikts abzufedern.</p>
<h3 class="subheading">Globale Ölversorgung unter Druck</h3>
<p>Der Kontext, in dem die Reserve schrumpft, verschärft die Lage zusätzlich. Nach Angaben von Rory Johnston, Gründer des Analyseunternehmens Commodity Context, haben die Rohölmärkte "deutlich höhere Risiken eingepreist", während der Schiffsverkehr infolge der erneuten Eskalation einbricht.</p>
<p>Maritime Daten zeigen, dass der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus auf ein Fünftel des Vorkriegsniveaus gesunken ist – statt der üblichen 20 Millionen Barrel täglich bewegt sich nur noch ein Bruchteil durch die strategisch wichtige Meerenge.</p>
<p>Die USA hatten bislang als globaler Puffer gegen diese Versorgungsknappheit fungiert, indem sie täglich Millionen Barrel exportierten. Zudem hat China bisher den Markt durch eine Reduzierung der Importe <a href="https://thedispatch.com/newsletter/dispatch-energy/china-oil-imports-reserves-iran/" rel="external noopener" target="_blank">massiv stabilisiert</a>. Neue Zahlen der US-Energieinformationsbehörde EIA zeigen jüngst jedoch einen <a href="https://www.eia.gov/petroleum/supply/weekly/" rel="external noopener" target="_blank">Rückgang</a> der US-Rohölexporte um 746.000 Barrel pro Tag – von über 4 Millionen auf nur noch 3,2 Millionen Barrel täglich. Eine offizielle Erklärung der Regierung dafür blieb aus.</p>
<p>Die SPR wurde 1975 unter Präsident Gerald Ford als Reaktion auf das arabische Ölembargo von 1973 geschaffen – als Notgroschen für den Fall einer erneuten Versorgungskrise. Dass sie heute, nach den Massenentnahmen unter Biden und nun Trump, auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahrzehnten steht, wirft Fragen auf, die weit über die aktuelle Krise hinausgehen.</p>
2026-08-12T04:00:00.000Zurn:bid:51450282026-08-11T13:30:00.000ZChinesische Bauteile in K3-Scout-Drohnen sendeten Statussignale an eine IP-Adresse in China. Laut Ministerium flossen keine Militärdaten ab.</p>
<p>China steht im Westen unter Verdacht, alles ausspionieren zu wollen. Einen solchen Fall gibt es jetzt wohl: Chinesische Kamerakomponenten in britischen Marine-Drohnen sendeten unbemerkt Statussignale nach China. Konkret geht es um Drohnenboote, die bei der britischen Royal Navy im Einsatz sind.</p>
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<p>Wie die britische Zeitung <em>The Telegraph</em> berichtete, wurde von den Booten aus unbemerkt <a href="https://www.telegraph.co.uk/news/2026/08/09/spy-cameras-on-navy-drones-secretly-sent-data-to-china/" rel="external noopener" target="_blank">Daten an einen Server in China</a> übertragen.</p>
<p>Die betroffenen K3-Scout-Drohnen stammen vom britischen Rüstungsunternehmen Kraken Technology Group mit Sitz im südenglischen Fareham. Die Royal Marines setzen seit März 2026 eine Flotte dieser Fahrzeuge im Wert von 12 Millionen Pfund ein.</p>
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<p>Aufgefallen ist die Datenübertragung bei einer Routineüberprüfung. Experten des britischen Verteidigungsministeriums (Ministry of Defence, MoD) prüfen regelmäßig, ob es Lücken bei der Cybersecurity der Ausrüstung gibt. Und sie stellten fest, dass eine Komponente in den Bordkameras regelmäßig Kontakt zu einer chinesischen IP-Adresse aufnahm.</p>
<p>Das MoD stufte die Übertragungen laut Bericht als sogenannte Heartbeat-Kommunikation ein. Dabei werden kleine Datenpakete in regelmäßigen Abständen abgeschickt. In diesem Fall sollte damit offenbar lediglich der Online-Status und die Funktionsfähigkeit des Geräts bestätigt werden.</p>
<p>Solche Heartbeat-Signale sind bei IP-Kameras gängige Praxis: Typischerweise sendet das Gerät alle 60 Sekunden ein Paket von wenigen Dutzend Bytes mit seiner IP-Adresse und einem Statusfeld an einen vordefinierten Server.</p>
<p>Mit Bilddaten oder Videostreams haben diese Pakete technisch nichts gemein – Videoframes sind um Größenordnungen umfangreicher und folgen anderen Protokollen wie RTP oder RTSP.</p>
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<p>Das Ministerium gab nach der Entdeckung Entwarnung: Eine gründliche Untersuchung habe keine Hinweise darauf ergeben, dass auf Daten oder Systeme des Verteidigungsministeriums zugegriffen, diese kompromittiert oder nach außen übertragen wurden. Nach Bekanntwerden wurden sämtliche Internetverbindungen der Kameras umgehend gekappt.</p>
<p>Wie das Problem technisch überhaupt entstehen konnte, zeigt die Lieferkette: Kraken hatte die Kameras von einem Zulieferer bezogen, der deren Sicherheit zugesichert hatte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354658"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umbau-der-Royal-Navy-London-setzt-auf-Seedrohnen-statt-Grosskampfschiffe-11354658.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/7/4/1/Andrey_VP-cbbd439572a41b59.jpeg" alt="Maritime Drohnen im Verband" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Maritime Drohnen im Verband" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umbau der Royal Navy: London setzt auf Seedrohnen statt Großkampfschiffe</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass die Zieladresse der Heartbeat-Signale in China lag, deutet auf eine Standard-Cloud-Infrastruktur des Komponentenherstellers hin, die in einem zivilen Produkt unauffällig wäre – in einem Militärsystem jedoch ein erhebliches Risiko darstellt.</p>
<h3 class="subheading">Spezialeinheiten in Poole möglicherweise exponiert</h3>
<p>Die politische Brisanz des Vorfalls reicht über die technische Dimension hinaus. Laut <em>Telegraph</em> bestehen Befürchtungen, dass die Drohnen sich in der Nähe hochsensibler Treffen zwischen ranghohen Mitarbeitern des Special Boat Service (SBS) im Hauptquartier in Poole, Dorset, befanden.</p>
<p>Eine nicht namentlich genannte Quelle aus Verteidigungskreisen erklärte dem Blatt, die Kameras seien möglicherweise selbst dann aktiv geblieben, wenn die Drohnen ausgeschaltet waren.</p>
<p>Dies bezeichnete die Quelle als "schwerwiegendes Versäumnis bei der Überprüfung der Herkunft der Komponenten" und erklärte: "Wir haben das Vertrauen in die Plattform verloren".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Alicia Kearns, konservative Abgeordnete und Sicherheitsexpertin, kritisierte im <em>Telegraph</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wenn wir nicht mit Sicherheit sagen können, was sich in unserer eigenen militärischen Ausrüstung befindet, können wir nicht behaupten, dass sie uns gehört oder dass wir souverän sind".</p>
<p>Die Konservativen forderten die Regierung auf, ihre Ausrüstung "dringend auf versteckte chinesische Spuren zu überprüfen".</p>
<h3 class="subheading">Strategische Reichweite: Vom Persischen Golf bis zur NATO-Ostsee</h3>
<p>Der Vorfall trifft die Royal Navy an einer empfindlichen Stelle. Die K3 Scout ist ein 8,40 Meter langes unbemanntes Überwasserfahrzeug, das mit einem Dieselmotor bis zu 55 Knoten erreicht und <a href="https://www.heise.de/news/Signale-nach-China-Britische-Marine-kappt-Ueberwasserdrohnen-das-Internet-11404378.html" rel="external noopener" target="_blank">bis zu 30 Tage im Dauereinsatz</a> operieren kann.</p>
<p>Mit einer Nutzlast von 600 Kilogramm lässt sich das Fahrzeug für Aufklärung, Überwachung oder den Transport militärischer Ausrüstung nutzen.</p>
<p>Die Drohnen sind Teil des Marineprogramms "Project Beehive", das eine kombinierte Flotte aus unbemannten und traditionellen Kriegsschiffen aufbauen soll.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083701" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11296545"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-macht-U-Boote-glaesern-mit-passivem-Sonar-und-KI-11296545.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2678" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/7/0/1/generated-image-1__6_-6f701e9446ec0c2b.png" alt="Ein graues unbemanntes Wasserfahrzeug mit Solarzellen und Antennen auf dem Meer." style="aspect-ratio:2678 / 1504" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2678" height="1504" alt="Ein graues unbemanntes Wasserfahrzeug mit Solarzellen und Antennen auf dem Meer." style="aspect-ratio:2678 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China macht U-Boote gläsern – mit passivem Sonar und KI</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Laut Verteidigungskreisen sollten die K3-Drohnen in einem künftigen britischen Verteidigungspaket zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus eingesetzt werden. Die Vorbereitungen für diesen Einsatz liefen schon.</p>
<p>Auch das US Special Operations Command hat K3-Scout-Drohnen erworben – Kraken erhielt dafür einen Auftrag über 49 Millionen US-Dollar, wie das <em>Wall Street Journal</em> <a href="https://www.wsj.com/world/uk/u-k-discovers-component-in-its-naval-drones-sent-signals-to-china-6ae60578" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>. Zudem kamen die Drohnen bei Nato-Tests in der Ostsee zum Einsatz. Das Pentagon reagierte laut <em>WSJ</em> nicht auf Anfragen zu dem Vorfall.</p>
<h3 class="subheading">Lieferketten-Dilemma: Warum westliche Rüstung kaum ohne China auskommt</h3>
<p>Die Enthüllung illustriert ein strukturelles Problem der westlichen Rüstungsindustrie. China dominiert die Massenproduktion von Schlüsselkomponenten wie bürstenlosen Motoren, Antennen, Kameras und Akkus.</p>
<p>Der Drohnenberater Steve Wright, der Regierungen und Unternehmen berät, erklärte gegenüber dem <em>Wall Street Journal</em>, es sei "wirklich sehr, sehr schwer, die Herkunft der Teile zurückzuverfolgen, wenn man die Lieferkette bis ins Detail durchgeht, und es ist noch schwieriger, dies kontinuierlich zu überwachen".</p>
<p>Er verbringe etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit damit, Kunden zu helfen, chinesische Bauteile aus ihren Systemen fernzuhalten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4847422" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10371056"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Ukrainische-Seedrohnen-Die-neuen-Seewoelfe-des-21-Jahrhunderts-10371056.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/7/4/2/2/master_seedrohne-4714a89377ce3721.jpeg" alt="KI-generierte Illustration zeigt den Abschuss eines Kampfjets in geringer Höhe über einem Gewässer . Die Szenerie ist finster." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Illustration zeigt den Abschuss eines Kampfjets in geringer Höhe über einem Gewässer . Die Szenerie ist finster." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Ukrainische Seedrohnen – Die neuen Seewölfe des 21. Jahrhunderts</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die wirtschaftliche Dimension verdeutlicht Marc Wietfeld, Mitbegründer und Geschäftsführer des deutschen Drohnenherstellers ARX Robotics: "Ein deutscher Elektromotor ist fünf- bis zehnmal teurer als ein chinesischer", sagte er dem <em>WSJ</em> auf einer Verteidigungsmesse.</p>
<p>ARX habe seine Lieferkette mittlerweile in Europa verankert und zahle bewusst den höheren Preis für Robustheit und Unabhängigkeit. Die Ukraine hingegen, die seit über einem Jahr rund 10.000 Drohnen pro Monat verbraucht, kann sich diesen Aufpreis kaum leisten.</p>
<p>Die USA haben Ende 2025 neue chinesische Drohnen und Komponenten verboten. Doch selbst taiwanesische Hersteller – in Chinas erbittertstem geopolitischen Rivalen – räumten kürzlich ein, dass ihre Drohnenproduktion nach wie vor von chinesischen Bauteilen abhängt.</p>
Chinesische Bauteile in K3-Scout-Drohnen sendeten Statussignale an eine IP-Adresse in China. Laut Ministerium flossen keine Militärdaten ab.</p>
<p>China steht im Westen unter Verdacht, alles ausspionieren zu wollen. Einen solchen Fall gibt es jetzt wohl: Chinesische Kamerakomponenten in britischen Marine-Drohnen sendeten unbemerkt Statussignale nach China. Konkret geht es um Drohnenboote, die bei der britischen Royal Navy im Einsatz sind.</p>
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<p>Wie die britische Zeitung <em>The Telegraph</em> berichtete, wurde von den Booten aus unbemerkt <a href="https://www.telegraph.co.uk/news/2026/08/09/spy-cameras-on-navy-drones-secretly-sent-data-to-china/" rel="external noopener" target="_blank">Daten an einen Server in China</a> übertragen.</p>
<p>Die betroffenen K3-Scout-Drohnen stammen vom britischen Rüstungsunternehmen Kraken Technology Group mit Sitz im südenglischen Fareham. Die Royal Marines setzen seit März 2026 eine Flotte dieser Fahrzeuge im Wert von 12 Millionen Pfund ein.</p>
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<p>Aufgefallen ist die Datenübertragung bei einer Routineüberprüfung. Experten des britischen Verteidigungsministeriums (Ministry of Defence, MoD) prüfen regelmäßig, ob es Lücken bei der Cybersecurity der Ausrüstung gibt. Und sie stellten fest, dass eine Komponente in den Bordkameras regelmäßig Kontakt zu einer chinesischen IP-Adresse aufnahm.</p>
<p>Das MoD stufte die Übertragungen laut Bericht als sogenannte Heartbeat-Kommunikation ein. Dabei werden kleine Datenpakete in regelmäßigen Abständen abgeschickt. In diesem Fall sollte damit offenbar lediglich der Online-Status und die Funktionsfähigkeit des Geräts bestätigt werden.</p>
<p>Solche Heartbeat-Signale sind bei IP-Kameras gängige Praxis: Typischerweise sendet das Gerät alle 60 Sekunden ein Paket von wenigen Dutzend Bytes mit seiner IP-Adresse und einem Statusfeld an einen vordefinierten Server.</p>
<p>Mit Bilddaten oder Videostreams haben diese Pakete technisch nichts gemein – Videoframes sind um Größenordnungen umfangreicher und folgen anderen Protokollen wie RTP oder RTSP.</p>
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<p>Das Ministerium gab nach der Entdeckung Entwarnung: Eine gründliche Untersuchung habe keine Hinweise darauf ergeben, dass auf Daten oder Systeme des Verteidigungsministeriums zugegriffen, diese kompromittiert oder nach außen übertragen wurden. Nach Bekanntwerden wurden sämtliche Internetverbindungen der Kameras umgehend gekappt.</p>
<p>Wie das Problem technisch überhaupt entstehen konnte, zeigt die Lieferkette: Kraken hatte die Kameras von einem Zulieferer bezogen, der deren Sicherheit zugesichert hatte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354658"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umbau-der-Royal-Navy-London-setzt-auf-Seedrohnen-statt-Grosskampfschiffe-11354658.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/7/4/1/Andrey_VP-cbbd439572a41b59.jpeg" alt="Maritime Drohnen im Verband" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Maritime Drohnen im Verband" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umbau der Royal Navy: London setzt auf Seedrohnen statt Großkampfschiffe</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass die Zieladresse der Heartbeat-Signale in China lag, deutet auf eine Standard-Cloud-Infrastruktur des Komponentenherstellers hin, die in einem zivilen Produkt unauffällig wäre – in einem Militärsystem jedoch ein erhebliches Risiko darstellt.</p>
<h3 class="subheading">Spezialeinheiten in Poole möglicherweise exponiert</h3>
<p>Die politische Brisanz des Vorfalls reicht über die technische Dimension hinaus. Laut <em>Telegraph</em> bestehen Befürchtungen, dass die Drohnen sich in der Nähe hochsensibler Treffen zwischen ranghohen Mitarbeitern des Special Boat Service (SBS) im Hauptquartier in Poole, Dorset, befanden.</p>
<p>Eine nicht namentlich genannte Quelle aus Verteidigungskreisen erklärte dem Blatt, die Kameras seien möglicherweise selbst dann aktiv geblieben, wenn die Drohnen ausgeschaltet waren.</p>
<p>Dies bezeichnete die Quelle als "schwerwiegendes Versäumnis bei der Überprüfung der Herkunft der Komponenten" und erklärte: "Wir haben das Vertrauen in die Plattform verloren".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Alicia Kearns, konservative Abgeordnete und Sicherheitsexpertin, kritisierte im <em>Telegraph</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wenn wir nicht mit Sicherheit sagen können, was sich in unserer eigenen militärischen Ausrüstung befindet, können wir nicht behaupten, dass sie uns gehört oder dass wir souverän sind".</p>
<p>Die Konservativen forderten die Regierung auf, ihre Ausrüstung "dringend auf versteckte chinesische Spuren zu überprüfen".</p>
<h3 class="subheading">Strategische Reichweite: Vom Persischen Golf bis zur NATO-Ostsee</h3>
<p>Der Vorfall trifft die Royal Navy an einer empfindlichen Stelle. Die K3 Scout ist ein 8,40 Meter langes unbemanntes Überwasserfahrzeug, das mit einem Dieselmotor bis zu 55 Knoten erreicht und <a href="https://www.heise.de/news/Signale-nach-China-Britische-Marine-kappt-Ueberwasserdrohnen-das-Internet-11404378.html" rel="external noopener" target="_blank">bis zu 30 Tage im Dauereinsatz</a> operieren kann.</p>
<p>Mit einer Nutzlast von 600 Kilogramm lässt sich das Fahrzeug für Aufklärung, Überwachung oder den Transport militärischer Ausrüstung nutzen.</p>
<p>Die Drohnen sind Teil des Marineprogramms "Project Beehive", das eine kombinierte Flotte aus unbemannten und traditionellen Kriegsschiffen aufbauen soll.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083701" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11296545"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-macht-U-Boote-glaesern-mit-passivem-Sonar-und-KI-11296545.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2678" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/7/0/1/generated-image-1__6_-6f701e9446ec0c2b.png" alt="Ein graues unbemanntes Wasserfahrzeug mit Solarzellen und Antennen auf dem Meer." style="aspect-ratio:2678 / 1504" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2678" height="1504" alt="Ein graues unbemanntes Wasserfahrzeug mit Solarzellen und Antennen auf dem Meer." style="aspect-ratio:2678 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China macht U-Boote gläsern – mit passivem Sonar und KI</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Laut Verteidigungskreisen sollten die K3-Drohnen in einem künftigen britischen Verteidigungspaket zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus eingesetzt werden. Die Vorbereitungen für diesen Einsatz liefen schon.</p>
<p>Auch das US Special Operations Command hat K3-Scout-Drohnen erworben – Kraken erhielt dafür einen Auftrag über 49 Millionen US-Dollar, wie das <em>Wall Street Journal</em> <a href="https://www.wsj.com/world/uk/u-k-discovers-component-in-its-naval-drones-sent-signals-to-china-6ae60578" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>. Zudem kamen die Drohnen bei Nato-Tests in der Ostsee zum Einsatz. Das Pentagon reagierte laut <em>WSJ</em> nicht auf Anfragen zu dem Vorfall.</p>
<h3 class="subheading">Lieferketten-Dilemma: Warum westliche Rüstung kaum ohne China auskommt</h3>
<p>Die Enthüllung illustriert ein strukturelles Problem der westlichen Rüstungsindustrie. China dominiert die Massenproduktion von Schlüsselkomponenten wie bürstenlosen Motoren, Antennen, Kameras und Akkus.</p>
<p>Der Drohnenberater Steve Wright, der Regierungen und Unternehmen berät, erklärte gegenüber dem <em>Wall Street Journal</em>, es sei "wirklich sehr, sehr schwer, die Herkunft der Teile zurückzuverfolgen, wenn man die Lieferkette bis ins Detail durchgeht, und es ist noch schwieriger, dies kontinuierlich zu überwachen".</p>
<p>Er verbringe etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit damit, Kunden zu helfen, chinesische Bauteile aus ihren Systemen fernzuhalten.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4847422" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10371056"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Krieg-Ukrainische-Seedrohnen-Die-neuen-Seewoelfe-des-21-Jahrhunderts-10371056.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/7/4/2/2/master_seedrohne-4714a89377ce3721.jpeg" alt="KI-generierte Illustration zeigt den Abschuss eines Kampfjets in geringer Höhe über einem Gewässer . Die Szenerie ist finster." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="KI-generierte Illustration zeigt den Abschuss eines Kampfjets in geringer Höhe über einem Gewässer . Die Szenerie ist finster." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine-Krieg: Ukrainische Seedrohnen – Die neuen Seewölfe des 21. Jahrhunderts</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die wirtschaftliche Dimension verdeutlicht Marc Wietfeld, Mitbegründer und Geschäftsführer des deutschen Drohnenherstellers ARX Robotics: "Ein deutscher Elektromotor ist fünf- bis zehnmal teurer als ein chinesischer", sagte er dem <em>WSJ</em> auf einer Verteidigungsmesse.</p>
<p>ARX habe seine Lieferkette mittlerweile in Europa verankert und zahle bewusst den höheren Preis für Robustheit und Unabhängigkeit. Die Ukraine hingegen, die seit über einem Jahr rund 10.000 Drohnen pro Monat verbraucht, kann sich diesen Aufpreis kaum leisten.</p>
<p>Die USA haben Ende 2025 neue chinesische Drohnen und Komponenten verboten. Doch selbst taiwanesische Hersteller – in Chinas erbittertstem geopolitischen Rivalen – räumten kürzlich ein, dass ihre Drohnenproduktion nach wie vor von chinesischen Bauteilen abhängt.</p>
2026-08-11T13:30:00.000Zurn:bid:51448192026-08-11T12:00:00.000Z85 Sekunden nach dem Start explodiert eine der wichtigsten chinesischen Trägerraketen. Ihr Antrieb soll auch für die Mondmission genutzt werden. Ein Überblick.</p>
<p>Es brauchte knapp eineinhalb Minuten, um Chinas ehrgeizige Raumfahrtagenda aus dem Takt zu bringen: Nur 85 Sekunden nach dem Start vom Weltraumbahnhof Wenchang verwandelte sich eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 7A in einen Feuerball aus schwarzem Rauch.</p>
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<p>Der Absturz vernichtete nicht nur den rund 148 Millionen US-Dollar teuren Militärsatelliten<em> Zhongxing-4B</em> über dem Südchinesischen Meer, sondern wirft nach einer langen Erfolgsserie einen Schatten auf das Orbitalprogramm Pekings.</p>
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<p>Die staatliche Nachrichtenagentur <em>Xinhua </em>bestätigte den Fehlschlag etwa drei Stunden nach dem Start und teilte in einer <a href="https://english.news.cn/20260810/092535e6a2bb414082f9cd4cde22a2a2/c.html" rel="external noopener" target="_blank">knappen Note</a> mit, die Ursache werde untersucht.</p>
<h3 class="subheading">Was beim Start schiefging</h3>
<p><a href="https://x.com/trtworld/status/2087082879100600559" rel="external noopener" target="_blank">Videos</a> aus der Umgebung des Startgeländes zeigen, wie die 60 Meter hohe Rakete kurz nach dem Abheben in einen Feuerball aus dichtem schwarzen Rauch gehüllt wird. Dabei scheint der obere Teil der Rakete regelrecht <a href="https://youtu.be/j6SnUlfjQ3k" rel="external noopener" target="_blank">abgebrochen zu sein</a>.</p>
<p><a href="https://www.scmp.com/news/china/military/article/3363574/chinas-long-march-7a-rocket-explodes-after-launch-satellite-lost?UUID=81f07e8d-f836-4803-81a8-ef1872dc8e69&CMCampaignID=2c4595a7aff7d8e18f25d54a43cf6eeb" rel="external noopener" target="_blank">Laut</a> dem Astronomen Jonathan McDowell vom Center for Astrophysics der Harvard & Smithsonian Institution wurde die Rakete in geringer Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit vollständig zerstört – weder Nutzlast noch Trümmer erreichten die Erdumlaufbahn.</p>
<p>Der Fehler trat nach aktuellem Erkenntnisstand während der sogenannten gemeinsamen Brennphase auf – jenem Moment, in dem die zwei Triebwerke der ersten Stufe und die vier Triebwerke der Booster gleichzeitig zünden und zusammen rund 7.200 Kilonewton Schub erzeugen.</p>
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<p>Es ist die Phase mit der höchsten mechanischen und thermischen Belastung des gesamten Fluges. Raumfahrtbeobachter wiesen darauf hin, dass der Vorfall sich offenbar nahe dem Punkt des maximalen aerodynamischen Drucks – dem sogenannten Max-Q – ereignete, an dem eine Rakete beim Durchqueren der Atmosphäre den größten Belastungen ausgesetzt ist.</p>
<p>Ob das Bordsicherheitssystem der Rakete, das bei kritischen Anomalien eine gezielte Zerstörung des Fahrzeugs auslöst, von Bodenkontrolleuren aktiviert wurde, oder ob es sich um einen spontanen Antriebsausfall handelte, ist bislang nicht geklärt.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist für die Untersuchung entscheidend: Ein Antriebsversagen deutet auf das Triebwerk oder das Treibstoffsystem hin, während eine Aktivierung des Sicherheitssystems auch auf einen Navigationsfehler oder einen Sensorfehler zurückgehen könnte.</p>
<h3 class="subheading">Einfacher Defekt oder konstruktives Problem?</h3>
<p>Im Zentrum der Untersuchung steht das Flüssigkeitstriebwerk <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/YF-100" rel="external noopener" target="_blank">YF-100</a>, das von der Akademie für Luft- und Raumfahrtflüssigkeitsantriebe entwickelt wurde. Es verbrennt Kerosin und flüssigen Sauerstoff in einem sogenannten oxidatorreichen Stufenverbrennungskreislauf – ein Verfahren, das bei einem Kammerdruck von rund 18 Megapascal (etwa 2.600 Pfund pro Quadratzoll) arbeitet und so einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielt.</p>
<p>Das YF-100 ist das zentrale Triebwerk des modernen chinesischen Raketenprogramms und kommt in einer Vielzahl von Trägerraketen zum Einsatz: im Langen Marsch 5, 6, 6A, 6C, 7, 7A, 8, 8A, 10 und 12.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094000" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11316828"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Antwort-auf-die-Falcon-9-Langer-Marsch-12B-hebt-erstmals-ab-11316828.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1456" height="818" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/4/0/0/0/bc6f1041-93b4-4819-b5c0-4975327155df_1957x1127-e68db498a2e27285.jpeg" alt="Eine Rakete hebt ab" style="aspect-ratio:1456 / 818" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1456" height="818" alt="Eine Rakete hebt ab" style="aspect-ratio:1456 / 818;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Antwort auf die Falcon 9: Langer Marsch 12B hebt erstmals ab</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114839" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11360797"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Langer-Marsch-10B-knackt-das-SpaceX-Monopol-mit-neuer-Netz-Methode-11360797.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2420" height="1360" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/8/3/9/chinarocket-44dff920841336f3.jpeg" alt="Eine Rakete landet auf einer Plattform im Meer" style="aspect-ratio:2420 / 1360" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2420" height="1360" alt="Eine Rakete landet auf einer Plattform im Meer" style="aspect-ratio:2420 / 1360;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Langer Marsch 10B knackt das SpaceX-Monopol mit neuer Netz-Methode</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bereits beim Erstflug des Langen Marsch 7A im März 2020 war es zu einem Fehlschlag in einer vergleichbaren Flugphase gekommen. Die damalige Untersuchung ergab, dass Kavitation im Flüssigsauerstoff-Zuleitungssystem eines Boosters die Ursache war – ein physikalisches Phänomen, bei dem durch Druckabfall Dampfblasen in der Treibstoffleitung entstehen, die den Treibstofffluss stören und den Schub verringern.</p>
<p>Ob der aktuelle Fehlschlag dieselbe Ursache hat, ist noch nicht bekannt, aber Analysten haben die Ähnlichkeit im Fehlerprofil bereits festgestellt.</p>
<p>Entscheidend für die Frage, ob es sich um einen isolierten Fertigungsfehler oder ein grundsätzliches konstruktives Problem handelt, ist der Ausgang der laufenden Untersuchung. Sollte ein fahrzeugspezifischer Fertigungsfehler festgestellt werden, bliebe der Stillstand auf den Langen Marsch 7A beschränkt.</p>
<p>Sollte sich hingegen ein systemisches Problem im YF-100-Triebwerk oder seiner Sauerstoffversorgung herausstellen, könnte der Stillstand auf nahezu die gesamte moderne chinesische Trägerraketen-Flotte ausgeweitet werden – ein in Chinas modernem Raumfahrtprogramm bislang beispielloser Vorgang, wie die<em> Tech Times</em> <a href="https://www.techtimes.com/articles/323806/20260810/long-march-7a-explodes-mid-ascent-putting-change-7-moon-launch-risk.htm" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a>.</p>
<p>Die China Academy of Launch Vehicle Technology und ihr Mutterkonzern, die China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC), haben den Fehlschlag auf ihren Social-Media-Kanälen bestätigt. Laut chinesischen Medienberichten werden auch bereits in Produktion befindliche Exemplare des Langen Marsch 7A vorerst nicht ausgeliefert.</p>
<h3 class="subheading">Mondmission Chang'e 7 unter Druck</h3>
<p>Der Fehlschlag kommt zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt: Bereits auf dem Startgelände in Wenchang steht eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 5, die die Mondmission Chang'e 7 zur Südpolregion des Mondes befördern soll.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5026730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11174444"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-testet-erfolgreich-Mondrakete-und-Raumschiff-fuer-bemannte-Mondmission-11174444.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3902" height="2193" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/6/7/3/0/HA2Sz9iaAAIKvxx-bc65ce21f5ce6b0d.jpeg" alt="Eine Rakete hebt ab " 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Mondrakete und Raumschiff</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4842385" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10361145"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-bemannte-Mondmission-auf-Kurs-Erste-Tests-erfolgreich-abgeschlossen-10361145.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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href="http://www.heise.de/article/Nasa-stellt-Mondbasisplaene-vor-und-setzt-Grenzen-11307979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/5/1/2/nhq202605260002-d7d842829e033637.jpeg" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Modelle mehrerer 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<p>Als mögliches Startfenster gilt der 24. August, mit Ausweichmöglichkeiten bis in den Oktober. Die Mission umfasst einen Orbiter, einen Lander, einen Rover sowie eine kleine Hüpfsonde, die in dauerhaft beschatteten Kratern nach Wassereis suchen soll. An Bord befinden sich auch wissenschaftliche Nutzlasten internationaler Partner.</p>
<p>Das Problem: Die Booster des Langen Marsch 5 verwenden dieselben YF-100-Triebwerke, die nun unter Verdacht stehen. Damit ist die Frage, ob der Langer Marsch 5 vor dem primären Startfenster freigegeben werden kann, zur zentralen ingenieurtechnischen Frage geworden. <em>Flug Revue</em> <a href="https://www.flugrevue.de/raumfahrt/long-march-7a-chinesische-traegerrakete-explodiert-kurz-nach-dem-start/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>, die Mission könnte bis Ende des Jahres verschoben werden.</p>
<h3 class="subheading">Was bedeutet das für den Wettlauf zum Mond?</h3>
<p>Der Fehlschlag trifft China in einer Phase, in der das Land mit den USA in einem erklärten Wettlauf um die Erkundung des Mondes liegt. Chang'e 7 ist eine der Schlüsselmissionen dieses Programms: Die Sonde soll die Südpolregion des Mondes erkunden, wo Wassereis vermutet wird – eine strategisch und wissenschaftlich bedeutsame Ressource für künftige bemannte Mondmissionen beider Raumfahrtnationen.</p>
<p>Auf US-amerikanischer Seite <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" rel="external noopener" target="_blank">plant die Nasa</a> im Rahmen des Artemis-Programms, Astronauten voraussichtlich 2028 mit einem Starship von SpaceX auf den Mond zu bringen – wobei dies angesichts der aktuellen Probleme der in Entwicklung befindlichen Rakete alles andere als sicher scheint.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4862374" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10418299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-Starship-scheitert-erneut-Hat-das-Konzept-noch-eine-Zukunft-10418299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2387" height="1341" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/2/3/7/4/StarshipFlight9-febfe1be6c6cda09.jpeg" alt="Eine Rakete auf der Startrampe" style="aspect-ratio:2387 / 1341" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2387" height="1341" alt="Eine Rakete auf der Startrampe" style="aspect-ratio:2387 / 1341;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX' Starship scheitert erneut: Hat das Konzept noch eine Zukunft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4955929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10757883"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-schliesst-Starship-V2-Testphase-mit-perfektem-Flug-ab-10757883.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1214" height="683" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/5/9/2/9/starship11_flight_reentry-f8ec4b067d4a09d8.jpeg" alt="Ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, rotes Glühen" style="aspect-ratio:1214 / 683" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1214" height="683" alt="Ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, rotes Glühen" style="aspect-ratio:1214 / 683;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX schließt Starship-V2-Testphase mit perfektem Flug ab</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Jede Verzögerung auf chinesischer Seite verschiebt damit nicht nur einen wissenschaftlichen Meilenstein, sondern verändert auch das geopolitische Bild dieses Wettlaufs.</p>
<p>Wie lange die Untersuchung dauern wird, ist offen. CASC hat sich bislang auf keinen Zeitplan festgelegt. Frühere Verfahren dauerten zwischen fünf Monaten und einem Jahr.</p>
85 Sekunden nach dem Start explodiert eine der wichtigsten chinesischen Trägerraketen. Ihr Antrieb soll auch für die Mondmission genutzt werden. Ein Überblick.</p>
<p>Es brauchte knapp eineinhalb Minuten, um Chinas ehrgeizige Raumfahrtagenda aus dem Takt zu bringen: Nur 85 Sekunden nach dem Start vom Weltraumbahnhof Wenchang verwandelte sich eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 7A in einen Feuerball aus schwarzem Rauch.</p>
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<p>Der Absturz vernichtete nicht nur den rund 148 Millionen US-Dollar teuren Militärsatelliten<em> Zhongxing-4B</em> über dem Südchinesischen Meer, sondern wirft nach einer langen Erfolgsserie einen Schatten auf das Orbitalprogramm Pekings.</p>
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<p>Die staatliche Nachrichtenagentur <em>Xinhua </em>bestätigte den Fehlschlag etwa drei Stunden nach dem Start und teilte in einer <a href="https://english.news.cn/20260810/092535e6a2bb414082f9cd4cde22a2a2/c.html" rel="external noopener" target="_blank">knappen Note</a> mit, die Ursache werde untersucht.</p>
<h3 class="subheading">Was beim Start schiefging</h3>
<p><a href="https://x.com/trtworld/status/2087082879100600559" rel="external noopener" target="_blank">Videos</a> aus der Umgebung des Startgeländes zeigen, wie die 60 Meter hohe Rakete kurz nach dem Abheben in einen Feuerball aus dichtem schwarzen Rauch gehüllt wird. Dabei scheint der obere Teil der Rakete regelrecht <a href="https://youtu.be/j6SnUlfjQ3k" rel="external noopener" target="_blank">abgebrochen zu sein</a>.</p>
<p><a href="https://www.scmp.com/news/china/military/article/3363574/chinas-long-march-7a-rocket-explodes-after-launch-satellite-lost?UUID=81f07e8d-f836-4803-81a8-ef1872dc8e69&CMCampaignID=2c4595a7aff7d8e18f25d54a43cf6eeb" rel="external noopener" target="_blank">Laut</a> dem Astronomen Jonathan McDowell vom Center for Astrophysics der Harvard & Smithsonian Institution wurde die Rakete in geringer Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit vollständig zerstört – weder Nutzlast noch Trümmer erreichten die Erdumlaufbahn.</p>
<p>Der Fehler trat nach aktuellem Erkenntnisstand während der sogenannten gemeinsamen Brennphase auf – jenem Moment, in dem die zwei Triebwerke der ersten Stufe und die vier Triebwerke der Booster gleichzeitig zünden und zusammen rund 7.200 Kilonewton Schub erzeugen.</p>
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<p>Es ist die Phase mit der höchsten mechanischen und thermischen Belastung des gesamten Fluges. Raumfahrtbeobachter wiesen darauf hin, dass der Vorfall sich offenbar nahe dem Punkt des maximalen aerodynamischen Drucks – dem sogenannten Max-Q – ereignete, an dem eine Rakete beim Durchqueren der Atmosphäre den größten Belastungen ausgesetzt ist.</p>
<p>Ob das Bordsicherheitssystem der Rakete, das bei kritischen Anomalien eine gezielte Zerstörung des Fahrzeugs auslöst, von Bodenkontrolleuren aktiviert wurde, oder ob es sich um einen spontanen Antriebsausfall handelte, ist bislang nicht geklärt.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist für die Untersuchung entscheidend: Ein Antriebsversagen deutet auf das Triebwerk oder das Treibstoffsystem hin, während eine Aktivierung des Sicherheitssystems auch auf einen Navigationsfehler oder einen Sensorfehler zurückgehen könnte.</p>
<h3 class="subheading">Einfacher Defekt oder konstruktives Problem?</h3>
<p>Im Zentrum der Untersuchung steht das Flüssigkeitstriebwerk <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/YF-100" rel="external noopener" target="_blank">YF-100</a>, das von der Akademie für Luft- und Raumfahrtflüssigkeitsantriebe entwickelt wurde. Es verbrennt Kerosin und flüssigen Sauerstoff in einem sogenannten oxidatorreichen Stufenverbrennungskreislauf – ein Verfahren, das bei einem Kammerdruck von rund 18 Megapascal (etwa 2.600 Pfund pro Quadratzoll) arbeitet und so einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielt.</p>
<p>Das YF-100 ist das zentrale Triebwerk des modernen chinesischen Raketenprogramms und kommt in einer Vielzahl von Trägerraketen zum Einsatz: im Langen Marsch 5, 6, 6A, 6C, 7, 7A, 8, 8A, 10 und 12.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094000" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11316828"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Antwort-auf-die-Falcon-9-Langer-Marsch-12B-hebt-erstmals-ab-11316828.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1456" height="818" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/4/0/0/0/bc6f1041-93b4-4819-b5c0-4975327155df_1957x1127-e68db498a2e27285.jpeg" alt="Eine Rakete hebt ab" style="aspect-ratio:1456 / 818" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1456" height="818" alt="Eine Rakete hebt ab" style="aspect-ratio:1456 / 818;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Antwort auf die Falcon 9: Langer Marsch 12B hebt erstmals ab</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114839" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11360797"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Langer-Marsch-10B-knackt-das-SpaceX-Monopol-mit-neuer-Netz-Methode-11360797.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2420" height="1360" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/8/3/9/chinarocket-44dff920841336f3.jpeg" alt="Eine Rakete landet auf einer Plattform im Meer" style="aspect-ratio:2420 / 1360" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2420" height="1360" alt="Eine Rakete landet auf einer Plattform im Meer" style="aspect-ratio:2420 / 1360;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Langer Marsch 10B knackt das SpaceX-Monopol mit neuer Netz-Methode</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bereits beim Erstflug des Langen Marsch 7A im März 2020 war es zu einem Fehlschlag in einer vergleichbaren Flugphase gekommen. Die damalige Untersuchung ergab, dass Kavitation im Flüssigsauerstoff-Zuleitungssystem eines Boosters die Ursache war – ein physikalisches Phänomen, bei dem durch Druckabfall Dampfblasen in der Treibstoffleitung entstehen, die den Treibstofffluss stören und den Schub verringern.</p>
<p>Ob der aktuelle Fehlschlag dieselbe Ursache hat, ist noch nicht bekannt, aber Analysten haben die Ähnlichkeit im Fehlerprofil bereits festgestellt.</p>
<p>Entscheidend für die Frage, ob es sich um einen isolierten Fertigungsfehler oder ein grundsätzliches konstruktives Problem handelt, ist der Ausgang der laufenden Untersuchung. Sollte ein fahrzeugspezifischer Fertigungsfehler festgestellt werden, bliebe der Stillstand auf den Langen Marsch 7A beschränkt.</p>
<p>Sollte sich hingegen ein systemisches Problem im YF-100-Triebwerk oder seiner Sauerstoffversorgung herausstellen, könnte der Stillstand auf nahezu die gesamte moderne chinesische Trägerraketen-Flotte ausgeweitet werden – ein in Chinas modernem Raumfahrtprogramm bislang beispielloser Vorgang, wie die<em> Tech Times</em> <a href="https://www.techtimes.com/articles/323806/20260810/long-march-7a-explodes-mid-ascent-putting-change-7-moon-launch-risk.htm" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a>.</p>
<p>Die China Academy of Launch Vehicle Technology und ihr Mutterkonzern, die China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC), haben den Fehlschlag auf ihren Social-Media-Kanälen bestätigt. Laut chinesischen Medienberichten werden auch bereits in Produktion befindliche Exemplare des Langen Marsch 7A vorerst nicht ausgeliefert.</p>
<h3 class="subheading">Mondmission Chang'e 7 unter Druck</h3>
<p>Der Fehlschlag kommt zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt: Bereits auf dem Startgelände in Wenchang steht eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 5, die die Mondmission Chang'e 7 zur Südpolregion des Mondes befördern soll.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5026730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11174444"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-testet-erfolgreich-Mondrakete-und-Raumschiff-fuer-bemannte-Mondmission-11174444.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3902" height="2193" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/6/7/3/0/HA2Sz9iaAAIKvxx-bc65ce21f5ce6b0d.jpeg" alt="Eine Rakete hebt ab " 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Mondrakete und Raumschiff</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4842385" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10361145"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-bemannte-Mondmission-auf-Kurs-Erste-Tests-erfolgreich-abgeschlossen-10361145.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3991" height="2242" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/2/3/8/5/shutterstock_2506379219-22114bf155852405.jpeg" alt="Bild der Mondoberfläche" style="aspect-ratio:3991 / 2242" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3991" height="2242" alt="Bild der Mondoberfläche" style="aspect-ratio:3991 / 2242;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas bemannte Mondmission auf Kurs: Erste Tests erfolgreich abgeschlossen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5089512" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11307979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-stellt-Mondbasisplaene-vor-und-setzt-Grenzen-11307979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/5/1/2/nhq202605260002-d7d842829e033637.jpeg" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nasa stellt Mondbasispläne vor – und setzt Grenzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Als mögliches Startfenster gilt der 24. August, mit Ausweichmöglichkeiten bis in den Oktober. Die Mission umfasst einen Orbiter, einen Lander, einen Rover sowie eine kleine Hüpfsonde, die in dauerhaft beschatteten Kratern nach Wassereis suchen soll. An Bord befinden sich auch wissenschaftliche Nutzlasten internationaler Partner.</p>
<p>Das Problem: Die Booster des Langen Marsch 5 verwenden dieselben YF-100-Triebwerke, die nun unter Verdacht stehen. Damit ist die Frage, ob der Langer Marsch 5 vor dem primären Startfenster freigegeben werden kann, zur zentralen ingenieurtechnischen Frage geworden. <em>Flug Revue</em> <a href="https://www.flugrevue.de/raumfahrt/long-march-7a-chinesische-traegerrakete-explodiert-kurz-nach-dem-start/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>, die Mission könnte bis Ende des Jahres verschoben werden.</p>
<h3 class="subheading">Was bedeutet das für den Wettlauf zum Mond?</h3>
<p>Der Fehlschlag trifft China in einer Phase, in der das Land mit den USA in einem erklärten Wettlauf um die Erkundung des Mondes liegt. Chang'e 7 ist eine der Schlüsselmissionen dieses Programms: Die Sonde soll die Südpolregion des Mondes erkunden, wo Wassereis vermutet wird – eine strategisch und wissenschaftlich bedeutsame Ressource für künftige bemannte Mondmissionen beider Raumfahrtnationen.</p>
<p>Auf US-amerikanischer Seite <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" rel="external noopener" target="_blank">plant die Nasa</a> im Rahmen des Artemis-Programms, Astronauten voraussichtlich 2028 mit einem Starship von SpaceX auf den Mond zu bringen – wobei dies angesichts der aktuellen Probleme der in Entwicklung befindlichen Rakete alles andere als sicher scheint.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4862374" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10418299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-Starship-scheitert-erneut-Hat-das-Konzept-noch-eine-Zukunft-10418299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2387" height="1341" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/2/3/7/4/StarshipFlight9-febfe1be6c6cda09.jpeg" alt="Eine Rakete auf der Startrampe" style="aspect-ratio:2387 / 1341" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2387" height="1341" alt="Eine Rakete auf der Startrampe" style="aspect-ratio:2387 / 1341;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX' Starship scheitert erneut: Hat das Konzept noch eine Zukunft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4955929" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10757883"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-schliesst-Starship-V2-Testphase-mit-perfektem-Flug-ab-10757883.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1214" height="683" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/5/9/2/9/starship11_flight_reentry-f8ec4b067d4a09d8.jpeg" alt="Ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, rotes Glühen" style="aspect-ratio:1214 / 683" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1214" height="683" alt="Ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, rotes Glühen" style="aspect-ratio:1214 / 683;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX schließt Starship-V2-Testphase mit perfektem Flug ab</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Jede Verzögerung auf chinesischer Seite verschiebt damit nicht nur einen wissenschaftlichen Meilenstein, sondern verändert auch das geopolitische Bild dieses Wettlaufs.</p>
<p>Wie lange die Untersuchung dauern wird, ist offen. CASC hat sich bislang auf keinen Zeitplan festgelegt. Frühere Verfahren dauerten zwischen fünf Monaten und einem Jahr.</p>
2026-08-11T12:00:00.000Zurn:bid:51401072026-08-11T11:00:00.000ZDie USA sichern sich Kobalt und Kupfer im Kongo. Doch die Friedensdiplomatie scheitert: Die M23-Miliz terrorisiert die Region Ostkongo weiter.</p>
<p>Im Dezember 2025 unterzeichneten die USA und die kongolesische Regierung ein <a href="https://www.state.gov/strategic-partnership-agreement-between-the-government-of-the-united-states-of-america-and-the-government-of-the-democratic-republic-of-the-congo" rel="external noopener" target="_blank">strategisches Partnerschaftsabkommen</a>. Darin sicherten sich Washington und US-Unternehmen bevorzugten Zugang zu diesen kritischen Mineralien.</p>
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<p>Das Abkommen wurde als Teil einer umfassenderen Friedensdiplomatie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RNkPUaIqHWw" rel="external noopener" target="_blank">inszeniert</a>. Zuvor, im Juni 2025 hatten die Demokratischen Republik Kongo und das Nachbarland Ruanda ein <a href="https://www.state.gov/peace-agreement-between-the-democratic-republic-of-the-congo-and-the-republic-of-rwanda" rel="external noopener" target="_blank">Friedensabkommen</a> unterzeichnet, das einen Waffenstillstand und den Abzug ruandischer Truppen aus dem Ostkongo vorsah.</p>
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<p>Die Vereinbarungen sollten einen <a href="https://www.kas.de/en/web/auslandsinformationen/artikel/detail/-/content/on-the-ongoing-conflict-in-eastern-congo" rel="external noopener" target="_blank">jahrzehntelangen Konflikt</a> beenden, der mehr als sechs Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Doch so ist es leider nicht gelaufen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ruandas Rolle</strong></h3>
<p>Die Vereinbarung geht jedoch am Kern der Sache vorbei, denn Ruanda und die DR Kongo führen keinen Krieg gegeneinander. Aber Ruanda unterstützt die M23-Miliz, die weite Teile des Ostens der DR Kongo kontrolliert.</p>
<p>Kigali <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cgly1yrd9j3o" rel="external noopener" target="_blank">unterstützt</a> die Gruppe mit Logistik, Ausrüstung und mit bis zu 4.000 Soldaten. Dies macht Ruanda zu einer Besatzungsmacht und rechtlich mitverantwortlich für die Übergriffe der Miliz, wie Human Rights Watch <a href="https://www.hrw.org/news/2026/06/17/trump-declared-peace-in-congo-this-is-the-reality" rel="external noopener" target="_blank">feststellt</a>.</p>
<p>Die Strategie scheint darauf ausgelegt, die Kontrolle der sogenannten Alliance Fleuve Congo – einer politisch-militärischen Allianz, zu der die M23 gehört – zu festigen. Trotz des Rückzugs der M23 aus einigen Gebieten gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Konflikt in der DR Kongo vorbei ist.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4843615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10363571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoff-Poker-im-Kongo-USA-und-China-alarmiert-10363571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2676" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/3/6/1/5/Zwischenablage-1-a2c00dd5d1dfdce0.jpeg" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2676" height="1504" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoff-Poker im Kongo: USA und China alarmiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Terrorherrschaft der M23 geht weiter</strong></h3>
<p>So stand denn "General" Sultani Makenga auch im Februar 2026 noch vor Tausenden neu ausgebildeten Rekruten in einem Trainingslager im Ostkongo, berichtet Human Rights Watch. Makenga ist militärischer Anführer der M23-Miliz.</p>
<p>Ruandische Truppen waren um die Trainingslager positioniert und bereit, jeden zu erschießen, der zu fliehen versuchte. Rekruten berichteten von Ideologie-Sitzungen, in denen sie Lieder sangen und die kongolesische Führung kritisierten.</p>
<p>Die M23 führt Hinrichtungen durch, bestraft brutal und behandelt Rekruten unmenschlich, um Loyalität zu erzwingen. Die M23 rekrutierte auch 2026 Tausende gefangener kongolesischer Soldaten und Zivilisten zwangsweise – manche waren erst zwölf Jahre alt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>US-Konzerne mit Absichtserklärungen</strong></h3>
<p>Die Demokratische Republik Kongo verfügt über mehr als die Hälfte der weltweiten Kobaltreserve und riesige Kupfervorkommen. Beide Metalle sind für Batterien, Militärtechnik und die Energiewende zentral. Ihren Krieg finanziert die M23 jedoch vor allem mit dem Abbau von Gold und Coltan.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2301" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/3/0/OSCAR_GONZALEZ_FUENTES_cropped_-31e399ccd826fc89.jpeg" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2301" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitischer Poker: Wie Marokko mit einem Mega-Hafen Fakten schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111368" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kritische-Mineralien-Alle-gegen-China-11353912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6014" height="3379" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/3/6/8/William_Potter-cb1652de5c97c566.jpeg" alt="Ausschnitt aus dem Periodensystem der Elemente vor den Fahnen Chinas und der USA" style="aspect-ratio:6014 / 3379" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6014" height="3379" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103274" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337900"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-warnt-vor-El-Nino-Pazifik-Temperaturen-6-Grad-ueber-dem-Schnitt-11337900.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/3/2/7/4/shutterstock_344023856-236162f6202ec46b.jpeg" alt="Ein Wörterbucheintrag für 'El Niño' mit der Definition 'climatic event warming of su catastrophic'." style="aspect-ratio:5000 / 2809" needs-ai-label="false"><img 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Pazifik-Temperaturen 6 Grad über dem Schnitt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328826"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ministerin-Reiche-in-China-Zahlen-offenbaren-prekaere-Abhaengigkeit-11328826.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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Anschluss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die USA haben bisher vor allem durch das Mineralienabkommen vom Dezember 2025 profitiert, das US-Unternehmen größeren Zugang zu den riesigen Bodenschätzen des Kongo verschaffen soll.</p>
<p>Anfang Februar 2026 wurde bekannt, dass das US-amerikanische Orion Critical Mineral Consortium eine Absichtserklärung im Wert von neun Milliarden US-Dollar unterzeichnen wird, um einen 40-Prozent-Anteil an kongolesischen Minen des anglo-schweizerischen Konzerns Glencore zu erwerben.</p>
<p>Ende März kaufte das US-Unternehmen Virtus Minerals die kongolesische Gruppe Chemaf für 700 Millionen US-Dollar.</p>
<h3 class="subheading"><strong>China spielt die erste Geige</strong></h3>
<p>Diese Geschäfte stecken allerdings noch in den Kinderschuhen. Sie sind im Vergleich zu chinesischen Bergbauinvestitionen im Kongo noch unbedeutend.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103990" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11339299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Strahlendes-Afrika-Uran-fuer-die-Welt-11339299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="10000" 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href="http://www.heise.de/article/Sand-Kies-Gips-Warum-Deutschland-seine-Umwelt-weiter-zerstoeren-muss-10339752.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/3/1/2/5/3/shutterstock_2478186531-bcb2c0533eb8b6f8.jpeg" alt="Haufen Kies und Sand auf Lager für Baustelle" style="aspect-ratio:5000 / 2809" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5000" height="2809" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4769399" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10221666"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Diamantenmarkt-im-Umbruch-10221666.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5280" height="2967" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/9/3/9/9/shutterstock_2357035765-d5a383804d7e4da6.jpeg" alt="Luftaufnahmen einer Diamantenmine in Botswana" style="aspect-ratio:5280 / 2967" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4678524" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9957854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ghana-geht-am-Gold-kaputt-9957854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ghana geht am Gold kaputt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4677311" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9955509"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoffwende-Deutschland-graebt-wieder-selbst-9955509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/7/7/3/1/1/bergbau-brd_1-8cf99fc7b12414a0.png" alt="Förderturm auf BRD-Karte" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Förderturm auf BRD-Karte" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoffwende: Deutschland gräbt wieder selbst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<p>Chinesische Unternehmen halten Anteile an 15 der größten Kupfer- und Kobaltminen des Landes, darunter Tenke Fungurume, die weltgrößte Kobaltmine. Im Rahmen eines Mineralien-für-Infrastruktur-Abkommens von 2007 sicherten sich chinesische Firmen Rechte an Mineralvorkommen im Wert von etwa 93 Milliarden US-Dollar im Austausch für Infrastrukturzusagen von drei Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Die Zeitschrift <em>Responsible Statecraft</em> <a href="https://responsiblestatecraft.org/trump-congo-drc/" rel="external noopener" target="_blank">schätzt</a> die Fortschritte der US-Bergbauunternehmen als noch zu begrenzt, zu schlecht vorbereitet und in mancher Hinsicht zu undurchsichtig ein, um Chinas fest verankerte Position im Sektor zu erschüttern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kinshasa hofft auf die USA und heizt den Konflikt an</strong></h3>
<p>Für die kongolesische Regierung ist die sichtbarste Gegenleistung der verstärkte US-Druck auf Ruanda und seine Verbündeten – vor allem durch eine Reihe von US-Sanktionen gegen Kigali. Doch diese Schritte haben die grundlegenden Realitäten vor Ort noch nicht verändert.</p>
<p>Die Hoffnung, dass verstärkte US-Unterstützung für die Demokratische Republik Kongo es deren Streitkräften ermöglichen wird, die M23 und ihre ruandischen Unterstützer zu schlagen, hat jene in Kinshasa ermutigt, die eine militärische Lösung des Konflikts anstreben. Die außergerichtliche <a href="https://www.reuters.com/world/africa/m23-rebel-spokesperson-killed-drone-strike-eastern-congo-officials-say-2026-02-24/" rel="external noopener" target="_blank">Tötung</a> des M23-Sprechers Willy Ngoma mittels einer Drohne hat diese Fraktion noch bestärkt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115301" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11361708"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mali-Tuareg-Separatisten-und-Dschihadisten-weiterhin-eine-Gefahr-11361708.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3751" height="2107" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/3/0/1/Thomas_Brissiaud_cropped-47350d8508cb984f.jpeg" alt="Luftaufnahme einer afrikanischen Stadt an einem großen Fluß" style="aspect-ratio:3751 / 2107" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3751" height="2107" alt="Luftaufnahme einer afrikanischen Stadt an einem großen Fluß" style="aspect-ratio:3751 / 2107;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten weiterhin eine Gefahr</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355044"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sahel-im-Wandel-Burkina-Faso-trennt-sich-von-Frankreich-11355044.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8000" height="4495" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/9/3/6/shutterstock_2504394705-79ba4c6414a0c4fd.jpeg" alt="Gebäude mit symbolischen Fäusten davor" style="aspect-ratio:8000 / 4495" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8000" height="4495" alt="Gebäude mit symbolischen Fäusten davor" style="aspect-ratio:8000 / 4495;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Sahel im Wandel: Burkina Faso trennt sich von Frankreich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5099977" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331355"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mini-AKWs-fuer-25-Millionen-Wie-Atomkraft-jetzt-Afrika-erobert-11331355.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2939" height="1652" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/9/9/7/7/Charles_Brutlag-bd0526df12301a65.jpeg" alt="Atomkraftwerk mit Reaktorkuppel an einem See, der das Kühlwasser liefert. " style="aspect-ratio:2939 / 1652" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2939" height="1652" alt="Atomkraftwerk mit Reaktorkuppel an einem See, der das Kühlwasser liefert. 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<p>Und auch, wenn dieses Vertrauen in die US-Administration sicher übertrieben ist, prägt es doch die Entscheidungsfindung, wie der Beginn einer neuen Offensive der kongolesischen Armee Ende Februar zeigt. Parallel dazu gehen die Gespräche zwischen Kinshasa und der M23 in Katar allerdings weiter.</p>
<p>Auch der Umstand, dass Felix Tshisekedi, der kongolesische Präsident, jetzt eine dritte Amtszeit anstrebt, passt in dieses Bild. Tshisekedi <a href="https://responsiblestatecraft.org/congo-minerals-deal/" rel="external noopener" target="_blank">begründet</a> diesen Schritt mit Kinshasas Trump-Deal. Der Präsident verstößt mit diesem Vorstoß zwar gegen den aktuellen Wortlaut der kongolesischen Verfassung, aber er hat die Rückendeckung des Obersten Gerichtshofes. </p>
<h3 class="subheading"><strong>Die M23 versucht, an Kinshasa vorbei zu verhandeln</strong></h3>
<p>Das von den USA verhandelte Abkommen hat zwei entscheidende Schwächen: Die Größte Lücke ist, dass die M23 nicht an den Verhandlungen teilgenommen hat und deshalb nicht an die Vereinbarungen gebunden ist. Folglich fehlen auch Maßnahmen, die sicherstellen, dass die M23 die Kampfhandlungen einstellt.</p>
<p>Die Stiftung Wissenschaft und Politik <a href="https://www.swp-berlin.org/assets/afrika/publications/policybrief/MTA_PB_51_Eickhoff_Great_Lakes.pdf" rel="external noopener" target="_blank">weist darauf hin</a>, dass die Gruppe mittlerweile einen eigenen Kommunikationskanal mit Washington aufzubauen sucht, um über die Mineralvorkommen in den von ihr kontrollierten Abbaustätten zu verhandeln.</p>
<p>Bisher jedoch liegen die Auswirkungen des US-Engagements in der Demokratischen Republik Kongo weitaus weniger in dem, was es geliefert hat, als in den Erwartungen, die es erzeugt hat. Diese prägen vor allem die militärischen Ambitionen Kinshasas – was die Gewalt im Osten tendenziell noch anheizt.</p>
Die USA sichern sich Kobalt und Kupfer im Kongo. Doch die Friedensdiplomatie scheitert: Die M23-Miliz terrorisiert die Region Ostkongo weiter.</p>
<p>Im Dezember 2025 unterzeichneten die USA und die kongolesische Regierung ein <a href="https://www.state.gov/strategic-partnership-agreement-between-the-government-of-the-united-states-of-america-and-the-government-of-the-democratic-republic-of-the-congo" rel="external noopener" target="_blank">strategisches Partnerschaftsabkommen</a>. Darin sicherten sich Washington und US-Unternehmen bevorzugten Zugang zu diesen kritischen Mineralien.</p>
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<p>Das Abkommen wurde als Teil einer umfassenderen Friedensdiplomatie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RNkPUaIqHWw" rel="external noopener" target="_blank">inszeniert</a>. Zuvor, im Juni 2025 hatten die Demokratischen Republik Kongo und das Nachbarland Ruanda ein <a href="https://www.state.gov/peace-agreement-between-the-democratic-republic-of-the-congo-and-the-republic-of-rwanda" rel="external noopener" target="_blank">Friedensabkommen</a> unterzeichnet, das einen Waffenstillstand und den Abzug ruandischer Truppen aus dem Ostkongo vorsah.</p>
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<p>Die Vereinbarungen sollten einen <a href="https://www.kas.de/en/web/auslandsinformationen/artikel/detail/-/content/on-the-ongoing-conflict-in-eastern-congo" rel="external noopener" target="_blank">jahrzehntelangen Konflikt</a> beenden, der mehr als sechs Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Doch so ist es leider nicht gelaufen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ruandas Rolle</strong></h3>
<p>Die Vereinbarung geht jedoch am Kern der Sache vorbei, denn Ruanda und die DR Kongo führen keinen Krieg gegeneinander. Aber Ruanda unterstützt die M23-Miliz, die weite Teile des Ostens der DR Kongo kontrolliert.</p>
<p>Kigali <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cgly1yrd9j3o" rel="external noopener" target="_blank">unterstützt</a> die Gruppe mit Logistik, Ausrüstung und mit bis zu 4.000 Soldaten. Dies macht Ruanda zu einer Besatzungsmacht und rechtlich mitverantwortlich für die Übergriffe der Miliz, wie Human Rights Watch <a href="https://www.hrw.org/news/2026/06/17/trump-declared-peace-in-congo-this-is-the-reality" rel="external noopener" target="_blank">feststellt</a>.</p>
<p>Die Strategie scheint darauf ausgelegt, die Kontrolle der sogenannten Alliance Fleuve Congo – einer politisch-militärischen Allianz, zu der die M23 gehört – zu festigen. Trotz des Rückzugs der M23 aus einigen Gebieten gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Konflikt in der DR Kongo vorbei ist.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4843615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10363571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoff-Poker-im-Kongo-USA-und-China-alarmiert-10363571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2676" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/3/6/1/5/Zwischenablage-1-a2c00dd5d1dfdce0.jpeg" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2676" height="1504" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoff-Poker im Kongo: USA und China alarmiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Terrorherrschaft der M23 geht weiter</strong></h3>
<p>So stand denn "General" Sultani Makenga auch im Februar 2026 noch vor Tausenden neu ausgebildeten Rekruten in einem Trainingslager im Ostkongo, berichtet Human Rights Watch. Makenga ist militärischer Anführer der M23-Miliz.</p>
<p>Ruandische Truppen waren um die Trainingslager positioniert und bereit, jeden zu erschießen, der zu fliehen versuchte. Rekruten berichteten von Ideologie-Sitzungen, in denen sie Lieder sangen und die kongolesische Führung kritisierten.</p>
<p>Die M23 führt Hinrichtungen durch, bestraft brutal und behandelt Rekruten unmenschlich, um Loyalität zu erzwingen. Die M23 rekrutierte auch 2026 Tausende gefangener kongolesischer Soldaten und Zivilisten zwangsweise – manche waren erst zwölf Jahre alt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>US-Konzerne mit Absichtserklärungen</strong></h3>
<p>Die Demokratische Republik Kongo verfügt über mehr als die Hälfte der weltweiten Kobaltreserve und riesige Kupfervorkommen. Beide Metalle sind für Batterien, Militärtechnik und die Energiewende zentral. Ihren Krieg finanziert die M23 jedoch vor allem mit dem Abbau von Gold und Coltan.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2301" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/3/0/OSCAR_GONZALEZ_FUENTES_cropped_-31e399ccd826fc89.jpeg" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2301" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitischer Poker: Wie Marokko mit einem Mega-Hafen Fakten schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111368" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kritische-Mineralien-Alle-gegen-China-11353912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6014" height="3379" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/3/6/8/William_Potter-cb1652de5c97c566.jpeg" alt="Ausschnitt aus dem Periodensystem der Elemente vor den Fahnen Chinas und der USA" style="aspect-ratio:6014 / 3379" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6014" height="3379" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103274" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337900"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-warnt-vor-El-Nino-Pazifik-Temperaturen-6-Grad-ueber-dem-Schnitt-11337900.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/3/2/7/4/shutterstock_344023856-236162f6202ec46b.jpeg" alt="Ein Wörterbucheintrag für 'El Niño' mit der Definition 'climatic event warming of su catastrophic'." style="aspect-ratio:5000 / 2809" needs-ai-label="false"><img 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Pazifik-Temperaturen 6 Grad über dem Schnitt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328826"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ministerin-Reiche-in-China-Zahlen-offenbaren-prekaere-Abhaengigkeit-11328826.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-setzt-Tempo-Deutschland-ringt-um-Anschluss-11314674.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/2/9/0/9/Reiche_China-01-1919552fa101eb48.gif" alt="Katherina Reiche vor China-Flagge mit Icons einer abwehrenden und empfangenden Hand" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Anschluss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<p>Die USA haben bisher vor allem durch das Mineralienabkommen vom Dezember 2025 profitiert, das US-Unternehmen größeren Zugang zu den riesigen Bodenschätzen des Kongo verschaffen soll.</p>
<p>Anfang Februar 2026 wurde bekannt, dass das US-amerikanische Orion Critical Mineral Consortium eine Absichtserklärung im Wert von neun Milliarden US-Dollar unterzeichnen wird, um einen 40-Prozent-Anteil an kongolesischen Minen des anglo-schweizerischen Konzerns Glencore zu erwerben.</p>
<p>Ende März kaufte das US-Unternehmen Virtus Minerals die kongolesische Gruppe Chemaf für 700 Millionen US-Dollar.</p>
<h3 class="subheading"><strong>China spielt die erste Geige</strong></h3>
<p>Diese Geschäfte stecken allerdings noch in den Kinderschuhen. Sie sind im Vergleich zu chinesischen Bergbauinvestitionen im Kongo noch unbedeutend.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103990" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11339299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Strahlendes-Afrika-Uran-fuer-die-Welt-11339299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="10000" 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flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Strahlendes Afrika: Uran für die Welt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4831253" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10339752"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4769399" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10221666"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Diamantenmarkt-im-Umbruch-10221666.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5280" height="2967" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/9/3/9/9/shutterstock_2357035765-d5a383804d7e4da6.jpeg" alt="Luftaufnahmen einer Diamantenmine in Botswana" style="aspect-ratio:5280 / 2967" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4678524" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9957854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ghana-geht-am-Gold-kaputt-9957854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/7/8/5/2/4/shutterstock_2289927583-d34b3dca9ef1cc0c.jpeg" alt="Menschen arbeiten an einem kahlen Hang im schammigen Wasser" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1000" height="562" alt="Menschen arbeiten an einem kahlen Hang im schammigen Wasser" style="aspect-ratio:1000 / 562;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ghana geht am Gold kaputt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4677311" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9955509"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoffwende-Deutschland-graebt-wieder-selbst-9955509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/7/7/3/1/1/bergbau-brd_1-8cf99fc7b12414a0.png" alt="Förderturm auf BRD-Karte" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Förderturm auf BRD-Karte" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoffwende: Deutschland gräbt wieder selbst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<p>Chinesische Unternehmen halten Anteile an 15 der größten Kupfer- und Kobaltminen des Landes, darunter Tenke Fungurume, die weltgrößte Kobaltmine. Im Rahmen eines Mineralien-für-Infrastruktur-Abkommens von 2007 sicherten sich chinesische Firmen Rechte an Mineralvorkommen im Wert von etwa 93 Milliarden US-Dollar im Austausch für Infrastrukturzusagen von drei Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Die Zeitschrift <em>Responsible Statecraft</em> <a href="https://responsiblestatecraft.org/trump-congo-drc/" rel="external noopener" target="_blank">schätzt</a> die Fortschritte der US-Bergbauunternehmen als noch zu begrenzt, zu schlecht vorbereitet und in mancher Hinsicht zu undurchsichtig ein, um Chinas fest verankerte Position im Sektor zu erschüttern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kinshasa hofft auf die USA und heizt den Konflikt an</strong></h3>
<p>Für die kongolesische Regierung ist die sichtbarste Gegenleistung der verstärkte US-Druck auf Ruanda und seine Verbündeten – vor allem durch eine Reihe von US-Sanktionen gegen Kigali. Doch diese Schritte haben die grundlegenden Realitäten vor Ort noch nicht verändert.</p>
<p>Die Hoffnung, dass verstärkte US-Unterstützung für die Demokratische Republik Kongo es deren Streitkräften ermöglichen wird, die M23 und ihre ruandischen Unterstützer zu schlagen, hat jene in Kinshasa ermutigt, die eine militärische Lösung des Konflikts anstreben. Die außergerichtliche <a href="https://www.reuters.com/world/africa/m23-rebel-spokesperson-killed-drone-strike-eastern-congo-officials-say-2026-02-24/" rel="external noopener" target="_blank">Tötung</a> des M23-Sprechers Willy Ngoma mittels einer Drohne hat diese Fraktion noch bestärkt.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115301" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11361708"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mali-Tuareg-Separatisten-und-Dschihadisten-weiterhin-eine-Gefahr-11361708.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3751" height="2107" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/3/0/1/Thomas_Brissiaud_cropped-47350d8508cb984f.jpeg" alt="Luftaufnahme einer afrikanischen Stadt an einem großen Fluß" style="aspect-ratio:3751 / 2107" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3751" height="2107" alt="Luftaufnahme einer afrikanischen Stadt an einem großen Fluß" style="aspect-ratio:3751 / 2107;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten weiterhin eine Gefahr</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355044"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sahel-im-Wandel-Burkina-Faso-trennt-sich-von-Frankreich-11355044.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8000" height="4495" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/9/3/6/shutterstock_2504394705-79ba4c6414a0c4fd.jpeg" alt="Gebäude mit symbolischen Fäusten davor" style="aspect-ratio:8000 / 4495" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8000" height="4495" alt="Gebäude mit symbolischen Fäusten davor" style="aspect-ratio:8000 / 4495;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Sahel im Wandel: Burkina Faso trennt sich von Frankreich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5099977" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331355"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mini-AKWs-fuer-25-Millionen-Wie-Atomkraft-jetzt-Afrika-erobert-11331355.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2939" height="1652" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/9/9/7/7/Charles_Brutlag-bd0526df12301a65.jpeg" alt="Atomkraftwerk mit Reaktorkuppel an einem See, der das Kühlwasser liefert. " style="aspect-ratio:2939 / 1652" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2939" height="1652" alt="Atomkraftwerk mit Reaktorkuppel an einem See, der das Kühlwasser liefert. " style="aspect-ratio:2939 / 1652;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mini-AKWs für 25 Millionen: Wie Atomkraft jetzt Afrika erobert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und auch, wenn dieses Vertrauen in die US-Administration sicher übertrieben ist, prägt es doch die Entscheidungsfindung, wie der Beginn einer neuen Offensive der kongolesischen Armee Ende Februar zeigt. Parallel dazu gehen die Gespräche zwischen Kinshasa und der M23 in Katar allerdings weiter.</p>
<p>Auch der Umstand, dass Felix Tshisekedi, der kongolesische Präsident, jetzt eine dritte Amtszeit anstrebt, passt in dieses Bild. Tshisekedi <a href="https://responsiblestatecraft.org/congo-minerals-deal/" rel="external noopener" target="_blank">begründet</a> diesen Schritt mit Kinshasas Trump-Deal. Der Präsident verstößt mit diesem Vorstoß zwar gegen den aktuellen Wortlaut der kongolesischen Verfassung, aber er hat die Rückendeckung des Obersten Gerichtshofes. </p>
<h3 class="subheading"><strong>Die M23 versucht, an Kinshasa vorbei zu verhandeln</strong></h3>
<p>Das von den USA verhandelte Abkommen hat zwei entscheidende Schwächen: Die Größte Lücke ist, dass die M23 nicht an den Verhandlungen teilgenommen hat und deshalb nicht an die Vereinbarungen gebunden ist. Folglich fehlen auch Maßnahmen, die sicherstellen, dass die M23 die Kampfhandlungen einstellt.</p>
<p>Die Stiftung Wissenschaft und Politik <a href="https://www.swp-berlin.org/assets/afrika/publications/policybrief/MTA_PB_51_Eickhoff_Great_Lakes.pdf" rel="external noopener" target="_blank">weist darauf hin</a>, dass die Gruppe mittlerweile einen eigenen Kommunikationskanal mit Washington aufzubauen sucht, um über die Mineralvorkommen in den von ihr kontrollierten Abbaustätten zu verhandeln.</p>
<p>Bisher jedoch liegen die Auswirkungen des US-Engagements in der Demokratischen Republik Kongo weitaus weniger in dem, was es geliefert hat, als in den Erwartungen, die es erzeugt hat. Diese prägen vor allem die militärischen Ambitionen Kinshasas – was die Gewalt im Osten tendenziell noch anheizt.</p>
2026-08-11T11:00:00.000Zurn:bid:51448222026-08-11T09:45:00.000ZForschende der UC-Irvine analysierten 11.500 US-Stadtteile über acht Jahre. Das Ergebnis deckt sich mit deutschen Daten des ifo-Instituts und des BKA.</p>
<p>Führt Zuwanderung zu mehr Kriminalität? Die Debatte darüber ist seit Jahren vergiftet, und je nachdem, welches politisches Spektrum befragt wird, fällt die Antwort unterschiedlich aus. Und in den aktuellen Wahlkämpfen spielt das Thema eine zentrale Rolle.</p>
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<p>Es fällt auf, dass in den Debatten das Bauchgefühl eine viel stärkere Rolle spielt als die empirische Forschung. Die kommt nämlich seit Jahrzehnten zu einer erstaunlich konsistenten Antwort: Migration, auch irreguläre, steigert die Kriminalitätsraten nicht.</p>
<p>Für die USA hat dies jetzt eine neue <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/07352166.2026.2699123">Langzeitstudie der University of California, Irvine (UC Irvine</a>|_blank)$ gezeigt, die im Fachmagazin <em>Journal of Urban Affairs</em> veröffentlicht wurde. Sie bestätigt diesen Befund auf bislang unerreichtem Detailniveau.</p>
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<p>Die Kriminologin Charis E. Kubrin und ihr Team – darunter der Stanford-Ökonom Derek Christopher und der UC-Irvine-Soziologe John Hipp – untersuchten im Verlauf von acht Jahren die Entwicklung von Kriminalität in über 11.000 städtischen Gebieten, wo rund 46 Millionen Menschen leben.</p>
<p>"Im Einklang mit der allgemeinen Forschungslage führt illegale Einwanderung nicht zu höheren Kriminalitätsraten in US-amerikanischen Stadtvierteln", <a href="https://www.eurekalert.org/news-releases/1139581" rel="external noopener" target="_blank">sagte Kubrin</a>. "Ehrlich gesagt war ich nicht allzu überrascht."</p>
<h3 class="subheading">Eigentumsdelikte sinken, Gewalt stagniert – mit einer Ausnahme</h3>
<p>Die Studie nutzte eingeschränkte Individualdaten der US-Volkszählung, auf die das Team über ein bundesstaatliches Research Data Center zugriff.</p>
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<p>Um den Aufenthaltsstatus zu schätzen, kam eine Imputationsmethode zum Einsatz, die der des US-Heimatschutzministeriums ähnelt. Dabei werden Nicht-Staatsbürger anhand von Kriterien wie Militärdienst, Sozialleistungsbezug oder Beschäftigung im öffentlichen Dienst als legal eingestuft – alle übrigen gelten als undokumentiert.</p>
<p>Die Methode überschätzt die Zahl irregulärer Migranten systematisch leicht, liefert aber auf aggregierter Ebene robuste Schätzwerte, die gut mit Daten des Pew Research Center und des Heimatschutzministeriums übereinstimmen.</p>
<p>Das zentrale Ergebnis, das überraschen dürfte: Ausgerechnet in den Stadtvierteln, in denen der Anteil undokumentierter Einwohner zunahm, gingen Eigentumsdelikte stärker zurück als anderswo. Bei Gewaltkriminalität insgesamt zeigte sich kein signifikanter Effekt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4851630" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10379155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Zahlen-und-Zweifel-zur-Auslaenderkriminalitaet-10379155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/1/6/3/0/Polizei_Blaulicht-cd939cafdeaeff98.jpeg" alt="Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens in einer nicht zu erkennenden Stadt in Deutschland mit einer Straßenszene" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens in einer nicht zu erkennenden Stadt in Deutschland mit einer Straßenszene" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kriminalstatistik: Zahlen und Zweifel zur Ausländerkriminalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wenn der Anteil der undokumentierten Bewohner in einem Viertel um eine Standardabweichung steigt – also um knapp 3,7 Prozentpunkte –, gibt es dort im Durchschnitt etwa 1 Prozent weniger Eigentumsdelikte und rund 2,5 Prozent weniger schwere Körperverletzungen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Raubüberfälle jedoch um ungefähr 4 Prozent.</p>
<h3 class="subheading">Das "Walking-ATM"-Phänomen: Opfer statt Täter</h3>
<p>Dieser Anstieg bei Raubüberfällen widerspricht auf den ersten Blick dem Gesamtbild. Das Forscherteam interpretiert ihn jedoch nicht als Beleg für erhöhte Kriminalität unter Migranten, sondern als Hinweis auf deren Opferrolle.</p>
<p>Wie Hipp erläuterte, seien Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung überdurchschnittlich häufig in der Bargeldwirtschaft aktiv, trügen mehr Bargeld bei sich und hätten schlechteren Zugang zu Bankkonten. Das mache sie zu attraktiven Zielen für Räuber.</p>
<p>Insgesamt ist aber mit einer hohen Dunkelziffer bei den Straftaten zu rechnen. Denn, so halten die Forscher fest, viele Migranten hätten Angst, abgeschoben zu werden, und gehen deshalb nicht zur Polizei, wenn sie Opfer eines Verbrechens geworden sind. In der Fachliteratur ist dieses Muster als "Walking-ATM"-Phänomen bekannt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072538" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274406"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Was-Medien-berichten-und-was-nicht-11274406.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/5/3/8/master_polizei-4939a6dbd6a64e6c.jpeg" alt="Blaulicht eines Polizeiautos in Großaufnahme. Hintergrund Bäume in einem Park." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blaulicht eines Polizeiautos in Großaufnahme. Hintergrund Bäume in einem Park." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kriminalstatistik: Was Medien berichten – und was nicht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Studie kann die Opferhypothese nicht endgültig bestätigen, da die Kriminalitätsdaten den Aufenthaltsstatus der Opfer nicht ausweisen. Die Autoren halten sie aber angesichts der gegenläufigen Trends in allen anderen Deliktkategorien für die plausibelste Erklärung.</p>
<p>Methodisch ist zu beachten, dass die untersuchten Nachbarschaften ausschließlich in städtischen Gebieten liegen, also in Städten ab 10.000 Einwohner. Für ländliche Räume macht die Studie keine Aussagen.</p>
<p>Die konkreten Städtenamen unterliegen Datenschutzauflagen des Research Data Center und werden nicht veröffentlicht. Die Autoren betonen aber, dass das Sample für die soziodemografische Struktur urbaner US-Nachbarschaften insgesamt repräsentativ sei.</p>
<h3 class="subheading">Das deutsche Gegenstück: Ifo-Analyse zeigt ähnliches Muster</h3>
<p>Die US-Befunde stehen nicht isoliert da. Eine im Februar 2025 veröffentlichte <a href="https://www.ifo.de/DocDL/sd-2025-digital-03-adema-alipour-migration-kriminalitaet.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Analyse des Münchner ifo-Instituts</a> kommt für Deutschland zu einem vergleichbaren Ergebnis – auf einer anderen Datengrundlage und räumlichen Ebene.</p>
<p>Die Wirtschaftsforscher Joop Adema und Jean-Victor Alipour werteten Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 400 deutsche Kreise im Zeitraum 2018 bis 2023 aus.</p>
<p>Die Ausgangslage klingt zunächst alarmierend, werden Ausländer doch öfter in der PKS als Verdächtige geführt als Deutsche. Lässt man die Aufenthaltsverstöße weg, dann kommen 57 Tatverdächtige auf 1.000 ausländische Einwohner in Deutschland. Unter den Deutschen waren es dagegen nur 19.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4861543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10399643"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewalttaetige-Migranten-Neue-Statistik-spaltet-die-Gemueter-10399643.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/1/5/4/3/kripostat2_1-d841417d5924edc4.png" alt="Fingerabdruck zeigt unter einer Lupe in den Rillen die Flaggen von Afghanistan, Irak, Marokko und Syrien" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Fingerabdruck zeigt unter einer Lupe in den Rillen die Flaggen von Afghanistan, Irak, Marokko und Syrien" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewalttätige Migranten? Neue Statistik spaltet die Gemüter</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Werden jetzt noch die Ausländer aus der Statistik herausgerechnet, die keinen Wohnsitz in Deutschland unterhalten, dann sind Migranten immer noch dreimal so stark in der Statistik repräsentiert als Deutsche.</p>
<p>Die ifo-Analyse zeigt jedoch, dass daraus nicht folgt, ein höherer Ausländeranteil erhöhe die Kriminalität vor Ort.</p>
<p>Ausländische Einwohner leben häufiger in Kreisen und Städten, in denen die Kriminalitätsbelastung generell höher ist. Das lässt sich unter anderem daran erkennen, wie viele deutsche Einwohner eines Ortes als Tatverdächtige registriert werden (Inländer-Tatverdächtigenrate). Diese Kennzahl dient als Hinweis darauf, wie stark ein Ort unabhängig von der Staatsangehörigkeit kriminalitätsbelastet ist.</p>
<p>In der ifo-Analyse erklären die Inländer-Tatverdächtigenrate und die lokale Arbeitslosenquote zusammen rund 75 Prozent der regionalen Unterschiede, die das Modell erfasst. Werden diese Faktoren sowie Alter und Geschlecht der Bevölkerung berücksichtigt, zeigt sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang mehr zwischen dem Ausländeranteil eines Kreises und seiner Kriminalitätsrate.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4688135" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9979242"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Parallelgesellschaften-Eine-tickende-Zeitbombe-in-deutschen-Staedten-9979242.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/8/8/1/3/5/shutterstock_1647865678-aa57dc834adc2111.jpeg" alt="Details eines Einreisevisums nach Deutschland" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Details eines Einreisevisums nach Deutschland" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Parallelgesellschaften: Eine tickende Zeitbombe in deutschen Städten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein weiterer Faktor ist der Altersunterschied zwischen Ausländern und Deutschen: Erstere sind im Schnitt elf Jahre jünger, und der Männeranteil unter ihnen ist systematisch höher. Beides sind allgemeine Risikofaktoren für Straffälligkeit, unabhängig von der Nationalität.</p>
<p>Im Längsschnitt war zwischen 2018 und 2023 kein Zusammenhang zwischen Veränderungen im lokalen Ausländeranteil und der Kriminalitätsrate nachweisbar. Die Analyse gilt auch für Schutzsuchende im Speziellen: Weder bei Tötungsdelikten noch bei Sexualstraftaten war ein Effekt messbar.</p>
<h3 class="subheading">BKA-Lagebild 2024 und die Grenzen der Statistik</h3>
<p>Auch das aktuelle <a href="https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2024.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Bundeslagebild des BKA</a> zur Kriminalität im Kontext von Zuwanderung, das im Dezember 2025 vorgelegt wurde und das Jahr 2024 abbildet, fügt sich in dieses Bild.</p>
<p>Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer sank 2024 um 3,6 Prozent – stärker als die Gesamtzahl aller Tatverdächtigen (minus 2,5 Prozent). Allerdings ist der Rückgang wesentlich durch die Cannabis-Teillegalisierung vom April 2024 beeinflusst, die allein bei Rauschgiftdelikten ein Minus von 30 Prozent bewirkte.</p>
<p>Bemerkenswert: Knapp ein Drittel der tatverdächtigen Zuwanderer – die sogenannten Mehrfachtatverdächtigen – waren an 77 Prozent aller Straftaten mit Zuwandererbeteiligung beteiligt. Die Kriminalitätsbelastung konzentriert sich also stark auf eine kleine Gruppe.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112881" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356905"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Citizen-Vigilante-Uwe-Bolls-Trash-Thriller-entlarvt-sich-selbst-11356905.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1857" height="1043" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/8/8/1/3779cb_5d0a96c38c4d4ed2851b1106e69500c0_mv2-a8ae76a28282a9e4.jpeg" alt="Ein Mann blickt nach unten, eine Person liegt im Bett mit Halskrause" style="aspect-ratio:1857 / 1043" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1857" height="1043" alt="Ein Mann blickt nach unten, eine Person liegt im Bett mit Halskrause" style="aspect-ratio:1857 / 1043;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Citizen Vigilante": Uwe Bolls Trash-Thriller entlarvt sich selbst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zugleich zeigt das BKA, dass Migranten selbst überproportional häufig Opfer von Straftaten werden – ein Befund, der die US-Ergebnisse zum "Walking-ATM"-Phänomen zumindest auf einer allgemeinen Ebene spiegelt.</p>
<p>Der Anteil der Zuwanderer, die Opfer von tatverdächtigen Zuwanderern wurden, lag bei 34,5 Prozent – ein erheblicher Teil der Kriminalität findet also innerhalb migrantischer Gruppen statt.</p>
<p>Die langfristigen Zahlen für Deutschland unterstreichen den Befund: Wie der <a href="https://mediendienst-integration.de/kriminalitaet/auslaenderkriminalitaet/fuehrt-migration-zu-mehr-kriminalitaet/" rel="external noopener" target="_blank">Mediendienst Integration</a> zusammenfasst, stieg die Zahl der Ausländer in Deutschland zwischen 2005 und 2025 um mehr als 70 Prozent, während die Kriminalitätsrate im selben Zeitraum um rund 14 Prozent zurückging.</p>
<p>Zwischen 2005 und 2019 – also vor den Corona-bedingten Verzerrungen – sanken die Straftaten um 16 Prozent und die Gewalttaten um 15 Prozent.</p>
<h3 class="subheading">Die blinden Flecken der Daten</h3>
<p>In Deutschland fehlen anonymisierte Individualdaten, die eine differenziertere Auswertung erlauben würden. Die PKS erfasst nur Tatverdächtige, nicht Verurteilte – und in über 40 Prozent der Fälle wird gar kein Verdächtiger ermittelt.</p>
<p>Hinzu kommen Verzerrungen durch polizeiliche Selektionsmechanismen: Wie die ifo-Forscher unter Verweis auf Studien des Sachverständigenrats für Integration und Migration anmerken, berichten ausländisch wahrgenommene Personen etwa doppelt so häufig von Polizeikontrollen.</p>
<p>Auch der Einbürgerungseffekt verzerrt die Statistik: Besser integrierte Migranten werden häufiger eingebürgert und fallen damit aus der Ausländer-Kategorie heraus.</p>
<p>Wie unterschiedlich <a href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Was-Medien-berichten-und-was-nicht-11274406.html">Medien über die Kriminalstatistik berichten</a> – und welche Aspekte dabei regelmäßig unter den Tisch fallen –, zeigt sich bei jeder Veröffentlichung der PKS. Die Forschung zum Thema ist zwar methodisch konsistent, aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum angekommen.</p>
<p>Wie das Ifo-Papier dokumentiert, überschätzen Einheimische sowohl den Anteil als auch die Kriminalitätsbelastung von Migranten systematisch. Die mediale Präsenz des Themas "Ausländerkriminalität" stieg zwischen 2011 und 2019 – obwohl die Kriminalitätsrate unter Migranten im selben Zeitraum sank.</p>
<p>Diese Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Datenlage hat politische Folgen. Die ifo-Forscher weisen darauf hin, dass Deutschland mit einem massiven Fachkräftemangel kämpft und seit 2023 der Anstieg sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ausschließlich auf ausländische Arbeitnehmer zurückgeht – ein Zusammenhang, der auch für die <a href="http://www.heise.de/article/Keine-Zuwanderer-keine-Rente-eine-einfache-Rechnung-11285366.html">Finanzierung der Rente</a> zentral ist.</p>
<p>Fehlwahrnehmungen, die Migration primär als Sicherheitsrisiko rahmen, erschweren laut den Autoren mehrheitsfähige Strategien zur Gewinnung ausländischer Arbeitskräfte.</p>
Forschende der UC-Irvine analysierten 11.500 US-Stadtteile über acht Jahre. Das Ergebnis deckt sich mit deutschen Daten des ifo-Instituts und des BKA.</p>
<p>Führt Zuwanderung zu mehr Kriminalität? Die Debatte darüber ist seit Jahren vergiftet, und je nachdem, welches politisches Spektrum befragt wird, fällt die Antwort unterschiedlich aus. Und in den aktuellen Wahlkämpfen spielt das Thema eine zentrale Rolle.</p>
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<p>Es fällt auf, dass in den Debatten das Bauchgefühl eine viel stärkere Rolle spielt als die empirische Forschung. Die kommt nämlich seit Jahrzehnten zu einer erstaunlich konsistenten Antwort: Migration, auch irreguläre, steigert die Kriminalitätsraten nicht.</p>
<p>Für die USA hat dies jetzt eine neue <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/07352166.2026.2699123">Langzeitstudie der University of California, Irvine (UC Irvine</a>|_blank)$ gezeigt, die im Fachmagazin <em>Journal of Urban Affairs</em> veröffentlicht wurde. Sie bestätigt diesen Befund auf bislang unerreichtem Detailniveau.</p>
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<p>Die Kriminologin Charis E. Kubrin und ihr Team – darunter der Stanford-Ökonom Derek Christopher und der UC-Irvine-Soziologe John Hipp – untersuchten im Verlauf von acht Jahren die Entwicklung von Kriminalität in über 11.000 städtischen Gebieten, wo rund 46 Millionen Menschen leben.</p>
<p>"Im Einklang mit der allgemeinen Forschungslage führt illegale Einwanderung nicht zu höheren Kriminalitätsraten in US-amerikanischen Stadtvierteln", <a href="https://www.eurekalert.org/news-releases/1139581" rel="external noopener" target="_blank">sagte Kubrin</a>. "Ehrlich gesagt war ich nicht allzu überrascht."</p>
<h3 class="subheading">Eigentumsdelikte sinken, Gewalt stagniert – mit einer Ausnahme</h3>
<p>Die Studie nutzte eingeschränkte Individualdaten der US-Volkszählung, auf die das Team über ein bundesstaatliches Research Data Center zugriff.</p>
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<p>Um den Aufenthaltsstatus zu schätzen, kam eine Imputationsmethode zum Einsatz, die der des US-Heimatschutzministeriums ähnelt. Dabei werden Nicht-Staatsbürger anhand von Kriterien wie Militärdienst, Sozialleistungsbezug oder Beschäftigung im öffentlichen Dienst als legal eingestuft – alle übrigen gelten als undokumentiert.</p>
<p>Die Methode überschätzt die Zahl irregulärer Migranten systematisch leicht, liefert aber auf aggregierter Ebene robuste Schätzwerte, die gut mit Daten des Pew Research Center und des Heimatschutzministeriums übereinstimmen.</p>
<p>Das zentrale Ergebnis, das überraschen dürfte: Ausgerechnet in den Stadtvierteln, in denen der Anteil undokumentierter Einwohner zunahm, gingen Eigentumsdelikte stärker zurück als anderswo. Bei Gewaltkriminalität insgesamt zeigte sich kein signifikanter Effekt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4851630" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10379155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Zahlen-und-Zweifel-zur-Auslaenderkriminalitaet-10379155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/1/6/3/0/Polizei_Blaulicht-cd939cafdeaeff98.jpeg" alt="Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens in einer nicht zu erkennenden Stadt in Deutschland mit einer Straßenszene" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens in einer nicht zu erkennenden Stadt in Deutschland mit einer Straßenszene" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kriminalstatistik: Zahlen und Zweifel zur Ausländerkriminalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wenn der Anteil der undokumentierten Bewohner in einem Viertel um eine Standardabweichung steigt – also um knapp 3,7 Prozentpunkte –, gibt es dort im Durchschnitt etwa 1 Prozent weniger Eigentumsdelikte und rund 2,5 Prozent weniger schwere Körperverletzungen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Raubüberfälle jedoch um ungefähr 4 Prozent.</p>
<h3 class="subheading">Das "Walking-ATM"-Phänomen: Opfer statt Täter</h3>
<p>Dieser Anstieg bei Raubüberfällen widerspricht auf den ersten Blick dem Gesamtbild. Das Forscherteam interpretiert ihn jedoch nicht als Beleg für erhöhte Kriminalität unter Migranten, sondern als Hinweis auf deren Opferrolle.</p>
<p>Wie Hipp erläuterte, seien Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung überdurchschnittlich häufig in der Bargeldwirtschaft aktiv, trügen mehr Bargeld bei sich und hätten schlechteren Zugang zu Bankkonten. Das mache sie zu attraktiven Zielen für Räuber.</p>
<p>Insgesamt ist aber mit einer hohen Dunkelziffer bei den Straftaten zu rechnen. Denn, so halten die Forscher fest, viele Migranten hätten Angst, abgeschoben zu werden, und gehen deshalb nicht zur Polizei, wenn sie Opfer eines Verbrechens geworden sind. In der Fachliteratur ist dieses Muster als "Walking-ATM"-Phänomen bekannt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072538" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274406"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Was-Medien-berichten-und-was-nicht-11274406.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/5/3/8/master_polizei-4939a6dbd6a64e6c.jpeg" alt="Blaulicht eines Polizeiautos in Großaufnahme. Hintergrund Bäume in einem Park." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blaulicht eines Polizeiautos in Großaufnahme. Hintergrund Bäume in einem Park." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kriminalstatistik: Was Medien berichten – und was nicht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Studie kann die Opferhypothese nicht endgültig bestätigen, da die Kriminalitätsdaten den Aufenthaltsstatus der Opfer nicht ausweisen. Die Autoren halten sie aber angesichts der gegenläufigen Trends in allen anderen Deliktkategorien für die plausibelste Erklärung.</p>
<p>Methodisch ist zu beachten, dass die untersuchten Nachbarschaften ausschließlich in städtischen Gebieten liegen, also in Städten ab 10.000 Einwohner. Für ländliche Räume macht die Studie keine Aussagen.</p>
<p>Die konkreten Städtenamen unterliegen Datenschutzauflagen des Research Data Center und werden nicht veröffentlicht. Die Autoren betonen aber, dass das Sample für die soziodemografische Struktur urbaner US-Nachbarschaften insgesamt repräsentativ sei.</p>
<h3 class="subheading">Das deutsche Gegenstück: Ifo-Analyse zeigt ähnliches Muster</h3>
<p>Die US-Befunde stehen nicht isoliert da. Eine im Februar 2025 veröffentlichte <a href="https://www.ifo.de/DocDL/sd-2025-digital-03-adema-alipour-migration-kriminalitaet.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Analyse des Münchner ifo-Instituts</a> kommt für Deutschland zu einem vergleichbaren Ergebnis – auf einer anderen Datengrundlage und räumlichen Ebene.</p>
<p>Die Wirtschaftsforscher Joop Adema und Jean-Victor Alipour werteten Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 400 deutsche Kreise im Zeitraum 2018 bis 2023 aus.</p>
<p>Die Ausgangslage klingt zunächst alarmierend, werden Ausländer doch öfter in der PKS als Verdächtige geführt als Deutsche. Lässt man die Aufenthaltsverstöße weg, dann kommen 57 Tatverdächtige auf 1.000 ausländische Einwohner in Deutschland. Unter den Deutschen waren es dagegen nur 19.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4861543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10399643"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewalttaetige-Migranten-Neue-Statistik-spaltet-die-Gemueter-10399643.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/1/5/4/3/kripostat2_1-d841417d5924edc4.png" alt="Fingerabdruck zeigt unter einer Lupe in den Rillen die Flaggen von Afghanistan, Irak, Marokko und Syrien" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Fingerabdruck zeigt unter einer Lupe in den Rillen die Flaggen von Afghanistan, Irak, Marokko und Syrien" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewalttätige Migranten? Neue Statistik spaltet die Gemüter</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Werden jetzt noch die Ausländer aus der Statistik herausgerechnet, die keinen Wohnsitz in Deutschland unterhalten, dann sind Migranten immer noch dreimal so stark in der Statistik repräsentiert als Deutsche.</p>
<p>Die ifo-Analyse zeigt jedoch, dass daraus nicht folgt, ein höherer Ausländeranteil erhöhe die Kriminalität vor Ort.</p>
<p>Ausländische Einwohner leben häufiger in Kreisen und Städten, in denen die Kriminalitätsbelastung generell höher ist. Das lässt sich unter anderem daran erkennen, wie viele deutsche Einwohner eines Ortes als Tatverdächtige registriert werden (Inländer-Tatverdächtigenrate). Diese Kennzahl dient als Hinweis darauf, wie stark ein Ort unabhängig von der Staatsangehörigkeit kriminalitätsbelastet ist.</p>
<p>In der ifo-Analyse erklären die Inländer-Tatverdächtigenrate und die lokale Arbeitslosenquote zusammen rund 75 Prozent der regionalen Unterschiede, die das Modell erfasst. Werden diese Faktoren sowie Alter und Geschlecht der Bevölkerung berücksichtigt, zeigt sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang mehr zwischen dem Ausländeranteil eines Kreises und seiner Kriminalitätsrate.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4688135" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9979242"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Parallelgesellschaften-Eine-tickende-Zeitbombe-in-deutschen-Staedten-9979242.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/8/8/1/3/5/shutterstock_1647865678-aa57dc834adc2111.jpeg" alt="Details eines Einreisevisums nach Deutschland" style="aspect-ratio:4000 / 2248" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Details eines Einreisevisums nach Deutschland" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Parallelgesellschaften: Eine tickende Zeitbombe in deutschen Städten?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein weiterer Faktor ist der Altersunterschied zwischen Ausländern und Deutschen: Erstere sind im Schnitt elf Jahre jünger, und der Männeranteil unter ihnen ist systematisch höher. Beides sind allgemeine Risikofaktoren für Straffälligkeit, unabhängig von der Nationalität.</p>
<p>Im Längsschnitt war zwischen 2018 und 2023 kein Zusammenhang zwischen Veränderungen im lokalen Ausländeranteil und der Kriminalitätsrate nachweisbar. Die Analyse gilt auch für Schutzsuchende im Speziellen: Weder bei Tötungsdelikten noch bei Sexualstraftaten war ein Effekt messbar.</p>
<h3 class="subheading">BKA-Lagebild 2024 und die Grenzen der Statistik</h3>
<p>Auch das aktuelle <a href="https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2024.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Bundeslagebild des BKA</a> zur Kriminalität im Kontext von Zuwanderung, das im Dezember 2025 vorgelegt wurde und das Jahr 2024 abbildet, fügt sich in dieses Bild.</p>
<p>Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer sank 2024 um 3,6 Prozent – stärker als die Gesamtzahl aller Tatverdächtigen (minus 2,5 Prozent). Allerdings ist der Rückgang wesentlich durch die Cannabis-Teillegalisierung vom April 2024 beeinflusst, die allein bei Rauschgiftdelikten ein Minus von 30 Prozent bewirkte.</p>
<p>Bemerkenswert: Knapp ein Drittel der tatverdächtigen Zuwanderer – die sogenannten Mehrfachtatverdächtigen – waren an 77 Prozent aller Straftaten mit Zuwandererbeteiligung beteiligt. Die Kriminalitätsbelastung konzentriert sich also stark auf eine kleine Gruppe.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112881" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356905"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Citizen-Vigilante-Uwe-Bolls-Trash-Thriller-entlarvt-sich-selbst-11356905.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1857" height="1043" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/8/8/1/3779cb_5d0a96c38c4d4ed2851b1106e69500c0_mv2-a8ae76a28282a9e4.jpeg" alt="Ein Mann blickt nach unten, eine Person liegt im Bett mit Halskrause" style="aspect-ratio:1857 / 1043" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1857" height="1043" alt="Ein Mann blickt nach unten, eine Person liegt im Bett mit Halskrause" style="aspect-ratio:1857 / 1043;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Citizen Vigilante": Uwe Bolls Trash-Thriller entlarvt sich selbst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zugleich zeigt das BKA, dass Migranten selbst überproportional häufig Opfer von Straftaten werden – ein Befund, der die US-Ergebnisse zum "Walking-ATM"-Phänomen zumindest auf einer allgemeinen Ebene spiegelt.</p>
<p>Der Anteil der Zuwanderer, die Opfer von tatverdächtigen Zuwanderern wurden, lag bei 34,5 Prozent – ein erheblicher Teil der Kriminalität findet also innerhalb migrantischer Gruppen statt.</p>
<p>Die langfristigen Zahlen für Deutschland unterstreichen den Befund: Wie der <a href="https://mediendienst-integration.de/kriminalitaet/auslaenderkriminalitaet/fuehrt-migration-zu-mehr-kriminalitaet/" rel="external noopener" target="_blank">Mediendienst Integration</a> zusammenfasst, stieg die Zahl der Ausländer in Deutschland zwischen 2005 und 2025 um mehr als 70 Prozent, während die Kriminalitätsrate im selben Zeitraum um rund 14 Prozent zurückging.</p>
<p>Zwischen 2005 und 2019 – also vor den Corona-bedingten Verzerrungen – sanken die Straftaten um 16 Prozent und die Gewalttaten um 15 Prozent.</p>
<h3 class="subheading">Die blinden Flecken der Daten</h3>
<p>In Deutschland fehlen anonymisierte Individualdaten, die eine differenziertere Auswertung erlauben würden. Die PKS erfasst nur Tatverdächtige, nicht Verurteilte – und in über 40 Prozent der Fälle wird gar kein Verdächtiger ermittelt.</p>
<p>Hinzu kommen Verzerrungen durch polizeiliche Selektionsmechanismen: Wie die ifo-Forscher unter Verweis auf Studien des Sachverständigenrats für Integration und Migration anmerken, berichten ausländisch wahrgenommene Personen etwa doppelt so häufig von Polizeikontrollen.</p>
<p>Auch der Einbürgerungseffekt verzerrt die Statistik: Besser integrierte Migranten werden häufiger eingebürgert und fallen damit aus der Ausländer-Kategorie heraus.</p>
<p>Wie unterschiedlich <a href="http://www.heise.de/article/Kriminalstatistik-Was-Medien-berichten-und-was-nicht-11274406.html">Medien über die Kriminalstatistik berichten</a> – und welche Aspekte dabei regelmäßig unter den Tisch fallen –, zeigt sich bei jeder Veröffentlichung der PKS. Die Forschung zum Thema ist zwar methodisch konsistent, aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum angekommen.</p>
<p>Wie das Ifo-Papier dokumentiert, überschätzen Einheimische sowohl den Anteil als auch die Kriminalitätsbelastung von Migranten systematisch. Die mediale Präsenz des Themas "Ausländerkriminalität" stieg zwischen 2011 und 2019 – obwohl die Kriminalitätsrate unter Migranten im selben Zeitraum sank.</p>
<p>Diese Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Datenlage hat politische Folgen. Die ifo-Forscher weisen darauf hin, dass Deutschland mit einem massiven Fachkräftemangel kämpft und seit 2023 der Anstieg sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ausschließlich auf ausländische Arbeitnehmer zurückgeht – ein Zusammenhang, der auch für die <a href="http://www.heise.de/article/Keine-Zuwanderer-keine-Rente-eine-einfache-Rechnung-11285366.html">Finanzierung der Rente</a> zentral ist.</p>
<p>Fehlwahrnehmungen, die Migration primär als Sicherheitsrisiko rahmen, erschweren laut den Autoren mehrheitsfähige Strategien zur Gewinnung ausländischer Arbeitskräfte.</p>
2026-08-11T09:45:00.000Zurn:bid:51447112026-08-11T08:00:00.000ZSaudi-Arabien, Pakistan und die Türkei besiegeln in Mekka einen Beistandspakt nach Nato-Vorbild. Doch gegen wen – und wie ernst meinen sie es? Eine Analyse.</p>
<p>Ein Bündnis-Basar – oder gar eine muslimische Nato? Mit derartigen Worten wurde die Ende vergangener Woche bekannt gegebene neue Bündniskonstellation zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527536.regionaler-machtpol.html" rel="external noopener" target="_blank">in sozialen Medien beschrieben</a>.</p>
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<p>Auch wenn die Vergleichsformel weit hergeholt scheint, trifft sie einen <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/tuerkei-saudi-arabien-pakistan-verteidigungspakt-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kern</a>: Ein bewaffneter Angriff auf einen der drei als Angriff auf alle gelten – vergleichbar mit der <a href="https://www.dw.com/de/stichwort-artikel-5-die-beistandsklausel-des-nato-vertrags/a-63771939" rel="external noopener" target="_blank">Beistandsklausel der Nato</a>. Das als <a href="https://uncutnews.ch/saudi-arabien-tuerkei-und-pakistan-unterzeichnen-gemeinsames-verteidigungsabkommen-von-mekka/" rel="external noopener" target="_blank">"Gemeinsames Verteidigungsabkommen von Mekka"</a> bezeichnete Bündnis ist an sich eine türkische Erweiterung der enger gewordenen sicherheits- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit <a href="https://www.telepolis.de/article/Saudi-Arabien-und-Pakistan-Der-nukleare-Pakt-gegen-den-Westen-10690346.html" rel="external noopener" target="_blank">zwischen Riad und Islamabad aus dem vergangenen Oktober.</a></p>
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<p>Insbesondere die Worte des türkischen Außenministers, Hakan Fidan, <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/turkey-pakistan-saudi-arabia-defence-pact-technically-same-natos-article-5-2026-08-08/" rel="external noopener" target="_blank">besitzen jedoch Weitblick</a>: Er stellte zum einen ausdrücklich heraus, dass sich das Bündnis nicht gegen Iran richte und betonte zum anderen, dass eine Erweiterung, möglicherweise gen Kairo, im Sinne Erdogans sei.</p>
<p>Somit wird der Zusammenschluss in Israel durchaus skeptisch betrachtet. Das israelische Portal <em>Ynet</em> <a href="https://www.ynetnews.com/article/h16pfyvum" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> über Einschätzungen, wonach eine Erweiterung um Ägypten besonders relevant wäre.</p>
<p>Ist die eigentliche Nachricht aus Mekka also nicht vielmehr, dass Tel Aviv um sein regionales Gewaltmonopol fürchten muss – und Washington seine Rolle als unverzichtbarer Polizist, unter dem <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/aug/07/houthi-strikes-yemen-saudi-arabia-attacks-iran-war-middle-east-crisis" rel="external noopener" target="_blank">Eindruck weiterer Huthi-Angriffe</a> und iranischer Gegenwehr, zunehmend mit den Mächten der Region teilen muss?</p>
<h3 class="subheading">Symbolik ohne Tiefgang</h3>
<p>Hochinteressant ist, dass das Bündnis weder in einer der drei Hauptstädte geschlossen wurde noch in einer anderen weltpolitisch relevanten Stadt – <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/saudi-arabien-tuerkei-pakistan-buendnis-naher-osten-usa-li.3528134?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">sondern in Mekka</a>, einem genuin religiösen Ort – <a href="https://www.spiegel.de/ausland/drei-maechte-ein-schwur-entsteht-gerade-die-sunnitische-nato-a-4aa71814-8560-4a99-ba02-c5069589bcc" rel="external noopener" target="_blank">mehr Symbolik geht kaum</a>. Will man damit möglicherweise bereits bestehenden Differenzen einen religiösen Mantel verpassen?</p>
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<p>Zumindest ist bislang, fernab der nebulös gehaltenen, möglicherweise an die Nato angelehnten Beistandsklausel, öffentlich wenig Konkretes bekannt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123871" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Saudi-Atomdeal-Warum-Riad-zwischen-Israel-und-Pakistan-waehlen-muss-11377630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3188" height="1791" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/1/U-2f868420928b471e.jpeg" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3188" height="1791" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Saudi-Atomdeal: Warum Riad zwischen Israel und Pakistan wählen muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136674" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398323"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Zusammenbruch-nationaler-Souveraenitaet-im-Nahen-Osten-11398323.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Zusammenbruch nationaler Souveränität im Nahen Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie belastbar die gegenseitige Verteidigungsverpflichtung in der Praxis ist, bleibt offen. Operative Mechanismen sollen dem Analyseportal <em>Breaking Defense</em> <a href="https://breakingdefense.com/2026/08/saudi-arabia-turkey-pakistan-ink-joint-defense-agreement/" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> erst bei der ersten Sitzung des Ministerkomitees geklärt werden. Der Pakt erscheint damit bislang eher als symbolisch aufgeladenes politisches Signal denn als ausformulierte militärische Allianz.</p>
<p>Zwar gibt es mit Ministerkomitee und einem geplanten Sekretariat in Saudi-Arabien einen institutionellen Unterbau – mit etablierten Verteidigungsbündnissen ist diese Struktur aber bei Weitem nicht vergleichbar.</p>
<p>Die politische Symbolik ist enorm, die militärische Architektur noch im Aufbau. Entscheidend ist, ob diesem Versprechen bei zunehmendem geopolitischem Wellengang auch militärischer Tiefgang folgt.</p>
<h3 class="subheading">Post-American-Middle-East?</h3>
<p>Zwar sehen diverse Kommentatoren das Bündnis deutlich gegen Iran gerichtet: Die <em>taz </em><a href="https://taz.de/Sunnitisches-Militaerbuendnis/!6202954" rel="external noopener" target="_blank">hat</a> eine sunnitische Atombombe im Blick; die <em>Frankfurter Rundschau</em> <a href="https://www.fr.de/meinung/kommentare/das-abkommen-von-mekka-ein-folgenreicher-schwur-als-folge-des-iran-kriegs-94435590.html" rel="external noopener" target="_blank">wertet</a> das Bündnis als direkte Konsequenz des Iran-Krieges, doch müssen derlei Vermutungen erst einmal mangels Beweisen ins Reich der Spekulationen verwiesen werden.</p>
<p>Pakistans Atombombe ist nicht plötzlich zur Gemeinschaftswaffe des Mekka-Bündnisses geworden. Zwar lässt die Formel aus der Oktober-Vereinbarung einer Verteidigung "mit allen militärischen Mitteln" Raum für Spekulationen über einen nuklearen Schutzschirm, doch konkrete Hinweise auf Stationierung, Weitergabe oder gemeinsame Kontrolle pakistanischer Atomwaffen mit Riad oder Ankara <a href="https://www.chathamhouse.org/2025/09/saudi-arabia-and-pakistans-mutual-defence-pact-sets-precedent-extended-deterrence" rel="external noopener" target="_blank">gibt es bislang nicht</a>. Diverse Thinktanks <a href="https://www.belfercenter.org/research-analysis/beyond-hype-pakistan-saudi-defense-pact-not-saudi-nuclear-umbrella-0" rel="external noopener" target="_blank">ordnen</a> die atomare Ebene der Konstellation dementsprechend <a href="https://nuclearnetwork.csis.org/all-military-means-pakistan-saudi-arabia-and-the-risks-of-nuclear-ambiguity" rel="external noopener" target="_blank">nüchtern-abwartend bis negativ</a> ein.</p>
<p><em>Al Jazeera</em> <a href="https://www.aljazeera.com/amp/opinions/2026/8/8/the-post-american-middle-east-is-beginning-to-take-shape" rel="external noopener" target="_blank">deutet</a> den Mekka-Pakt daher in eine andere Richtung: als mögliches Signal für einen "post-amerikanischen Nahen Osten". Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan könnten versuchen, eine regionale Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die weniger unmittelbar von Washington abhängt.</p>
<p>Dies glaubt auch <a href="https://www.kcl.ac.uk/people/nawaf-obaid-1" rel="external noopener" target="_blank">Nawaf Obaid</a>, Senior Fellow am Department of War Studies des King’s College London: Mekka sei "der institutionelle Beginn einer neuen regionalen Sicherheitsordnung". Auch das IISS <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/online-analysis/2026/05/a-new-middle-eastern-quadrilateral-is-taking-shape/" rel="external noopener" target="_blank">sieht</a> eine breitere Verschiebung hin zu einer multipolaren Ordnung.</p>
<p>"Post-amerikanisch" bedeutet allerdings nicht gleich US-Abstinenz. Vielmehr deutet der Pakt darauf hin, dass die US-Rolle als alleiniger Sicherheitsgarant an Grenzen stößt.</p>
<p>Alle drei Partner besitzen eigene Gründe für eine vorsichtige Abkehr von Washington: Pakistan mit Blick auf US-Indien-Avancen, die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/russland-luftabwehrsystem-101.html" rel="external noopener" target="_blank">Türkei nach den Nato-Reibungen</a>, insbesondere rund um die Kaufabsicht des russischen S-400 und Saudi-Arabien angesichts der Erfahrungen der vergangenen Monate und <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/jemen-huthi-saudi-arabien-drohnenangriff-aramco-dschasan" rel="external noopener" target="_blank">den Schlägen</a> der iranisch-jemenitischen Achse.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115895" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362876"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/S-400-fuer-die-VAE-Warum-Russland-dem-tuerkischen-Ruestungsdeal-zustimmen-koennte-11362876.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2067" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/9/5/Chebakalex7-e7275f0d6624aa84.jpeg" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2067" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimdeal um S-400: Erlaubt Putin der Türkei den Verkauf an die VAE?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Zwischen den Stühlen</h3>
<p>Im Zentrum des neuen Bündnisses könnte der Neuling stehen: Ankara nimmt die widersprüchlichste Rolle ein. Nato-Mitglied und zugleich zunehmend eigenständige Regionalmacht baut die Türkei ihre Beziehungen zu Pakistan und Saudi-Arabien systematisch aus. Zugleich <a href="https://www.fr.de/politik/kritik-am-mekka-pakt-tuerkei-beteuert-bekenntnis-zur-nato-zr-94435190.html" rel="external noopener" target="_blank">beteuert Ankara</a>, der neue Pakt ersetze keine bestehenden Bündnisse.</p>
<p>Damit setzt Ankara seine Strategie der "strategischen Autonomie" fort. Sie deutete sich spätestens mit den türkischen Avancen in Syrien, dem Krieg um Bergkarabach und den rhetorischen Bekenntnissen zu Palästina an. Der Thinktank ECFR <a href="https://ecfr.eu/article/building-brics-what-erdogans-geopolitical-gamble-could-mean-for-the-west/" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Erdoğan als einen Akteur, der bewusst zwischen westlichen Bündnissen und eigenständigen regionalen Partnerschaften manövriert. Offensichtlich ist Ankara sowohl mit dem US-amerikanischen Spielplan in und um Syrien unzufrieden als auch mit der europäischen und russischen Konfrontation.</p>
<p>Die entscheidende, aber offene Frage lautet daher: Will Erdoğan mit dem Mekka-Bündnis die Türkei aus dem westlichen Sicherheitsgefüge herauslösen – oder schafft er sich gerade innerhalb und außerhalb der Nato zusätzliche Machtoptionen?</p>
<p>Als sicher kann gelten, dass Ankara strategisch vorbaut. Die zentrale Lehre aus dem Iran-Krieg könnte für Ankara nicht ein atomar-aggressiver Iran sein, sondern das Verhalten der israelisch-amerikanischen Achse in eben jenem. In Israel wächst zugleich die Debatte über die Türkei als möglichen strategischen Gegner. Ein <a href="https://blogs.timesofisrael.com/erdogans-turkey-poses-an-immediate-strategic-threat-to-israel/" rel="external noopener" target="_blank">Bericht des Nagel-Komitees warnte</a> bereits 2025 vor einem Szenario, in dem ein von Ankara abhängiges Syrien die Gefahr einer israelisch-türkischen Konfrontation verschärfen könnte, die Türkei wird darin explizit als strategische Gefahr interpretiert.</p>
<h3 class="subheading">Regionalisierung der Sicherheitsordnung</h3>
<p>China ist kein Teil des Mekka-Bündnisses, doch Peking hat seine Beziehungen zu Saudi-Arabien und Pakistan massiv ausgebaut und 2023 die Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Iran vermittelt.</p>
<p>Sollte aus dem Mekka-Pakt eine stärker eigenständige regionale Sicherheitsordnung entstehen, könnte ausgerechnet China profitieren: nicht als militärische Schutzmacht, sondern als wirtschaftliche und diplomatische Macht im Hintergrund. <em>Reuters</em> <a href="https://www.reuters.com/world/china/can-china-restrain-iran-gulf-states-test-beijings-influence-2026-07-30" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, dass die Golfstaaten angesichts des Iran-Krieges zunehmend Pekings Einfluss auf Teheran testen – gerade weil die Grenzen amerikanischer Macht sichtbarer werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5097810" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11327056"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-und-Isolation-staerken-nicht-die-demokratischen-Kraefte-11327056.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3500" height="1967" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/7/8/1/0/shutterstock_2741158805-299448497944f336.jpeg" alt="Eine Marktszene" style="aspect-ratio:3500 / 1967" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3500" height="1967" alt="Eine Marktszene" style="aspect-ratio:3500 / 1967;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran: "Krieg und Isolation stärken nicht die demokratischen Kräfte"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5063195" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11256653"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Irak-zum-Iran-Wie-US-Thinktanks-den-Krieg-vorbereitet-haben-11256653.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/3/1/9/5/shutterstock_2747468635-ee6fb8ebd9d33950.jpeg" alt="Trump liest einen Zettel" style="aspect-ratio:3000 / 1686" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Trump liest einen Zettel" style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Irak zum Iran: Wie US-Thinktanks den Krieg vorbereitet haben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der eigentliche Verlierer des Mekka-Bündnisses könnte deshalb weniger Iran als die USA sein. Iran erhält zweifelsohne einen neuen geopolitischen Block vor seiner Haustür. Washington könnte dagegen etwas Grundsätzlicheres verlieren: seine Rolle als unverzichtbare Ordnungsmacht.</p>
<p>Damit könnte das Mekka-Bündnis paradoxerweise eine Entwicklung beschleunigen, die Washington unter Trump eigentlich verhindern wollte: eine Regionalisierung der Sicherheitsordnung.</p>
<p>Der Pakt von Mekka wäre dann nicht der Beginn einer "islamischen Nato", sondern ein weiteres Zeichen für das Ende des amerikanischen Sicherheitsmonopols in der Region – und darüber hinaus ein Symbolbild für den geopolitischen Aufbruch der südlichen Halbkugel.</p>
Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei besiegeln in Mekka einen Beistandspakt nach Nato-Vorbild. Doch gegen wen – und wie ernst meinen sie es? Eine Analyse.</p>
<p>Ein Bündnis-Basar – oder gar eine muslimische Nato? Mit derartigen Worten wurde die Ende vergangener Woche bekannt gegebene neue Bündniskonstellation zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527536.regionaler-machtpol.html" rel="external noopener" target="_blank">in sozialen Medien beschrieben</a>.</p>
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<p>Auch wenn die Vergleichsformel weit hergeholt scheint, trifft sie einen <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/tuerkei-saudi-arabien-pakistan-verteidigungspakt-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kern</a>: Ein bewaffneter Angriff auf einen der drei als Angriff auf alle gelten – vergleichbar mit der <a href="https://www.dw.com/de/stichwort-artikel-5-die-beistandsklausel-des-nato-vertrags/a-63771939" rel="external noopener" target="_blank">Beistandsklausel der Nato</a>. Das als <a href="https://uncutnews.ch/saudi-arabien-tuerkei-und-pakistan-unterzeichnen-gemeinsames-verteidigungsabkommen-von-mekka/" rel="external noopener" target="_blank">"Gemeinsames Verteidigungsabkommen von Mekka"</a> bezeichnete Bündnis ist an sich eine türkische Erweiterung der enger gewordenen sicherheits- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit <a href="https://www.telepolis.de/article/Saudi-Arabien-und-Pakistan-Der-nukleare-Pakt-gegen-den-Westen-10690346.html" rel="external noopener" target="_blank">zwischen Riad und Islamabad aus dem vergangenen Oktober.</a></p>
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<p>Insbesondere die Worte des türkischen Außenministers, Hakan Fidan, <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/turkey-pakistan-saudi-arabia-defence-pact-technically-same-natos-article-5-2026-08-08/" rel="external noopener" target="_blank">besitzen jedoch Weitblick</a>: Er stellte zum einen ausdrücklich heraus, dass sich das Bündnis nicht gegen Iran richte und betonte zum anderen, dass eine Erweiterung, möglicherweise gen Kairo, im Sinne Erdogans sei.</p>
<p>Somit wird der Zusammenschluss in Israel durchaus skeptisch betrachtet. Das israelische Portal <em>Ynet</em> <a href="https://www.ynetnews.com/article/h16pfyvum" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> über Einschätzungen, wonach eine Erweiterung um Ägypten besonders relevant wäre.</p>
<p>Ist die eigentliche Nachricht aus Mekka also nicht vielmehr, dass Tel Aviv um sein regionales Gewaltmonopol fürchten muss – und Washington seine Rolle als unverzichtbarer Polizist, unter dem <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/aug/07/houthi-strikes-yemen-saudi-arabia-attacks-iran-war-middle-east-crisis" rel="external noopener" target="_blank">Eindruck weiterer Huthi-Angriffe</a> und iranischer Gegenwehr, zunehmend mit den Mächten der Region teilen muss?</p>
<h3 class="subheading">Symbolik ohne Tiefgang</h3>
<p>Hochinteressant ist, dass das Bündnis weder in einer der drei Hauptstädte geschlossen wurde noch in einer anderen weltpolitisch relevanten Stadt – <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/saudi-arabien-tuerkei-pakistan-buendnis-naher-osten-usa-li.3528134?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">sondern in Mekka</a>, einem genuin religiösen Ort – <a href="https://www.spiegel.de/ausland/drei-maechte-ein-schwur-entsteht-gerade-die-sunnitische-nato-a-4aa71814-8560-4a99-ba02-c5069589bcc" rel="external noopener" target="_blank">mehr Symbolik geht kaum</a>. Will man damit möglicherweise bereits bestehenden Differenzen einen religiösen Mantel verpassen?</p>
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<p>Zumindest ist bislang, fernab der nebulös gehaltenen, möglicherweise an die Nato angelehnten Beistandsklausel, öffentlich wenig Konkretes bekannt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123871" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Saudi-Atomdeal-Warum-Riad-zwischen-Israel-und-Pakistan-waehlen-muss-11377630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3188" height="1791" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/1/U-2f868420928b471e.jpeg" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3188" height="1791" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Saudi-Atomdeal: Warum Riad zwischen Israel und Pakistan wählen muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136674" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398323"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Zusammenbruch-nationaler-Souveraenitaet-im-Nahen-Osten-11398323.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Zusammenbruch nationaler Souveränität im Nahen Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie belastbar die gegenseitige Verteidigungsverpflichtung in der Praxis ist, bleibt offen. Operative Mechanismen sollen dem Analyseportal <em>Breaking Defense</em> <a href="https://breakingdefense.com/2026/08/saudi-arabia-turkey-pakistan-ink-joint-defense-agreement/" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> erst bei der ersten Sitzung des Ministerkomitees geklärt werden. Der Pakt erscheint damit bislang eher als symbolisch aufgeladenes politisches Signal denn als ausformulierte militärische Allianz.</p>
<p>Zwar gibt es mit Ministerkomitee und einem geplanten Sekretariat in Saudi-Arabien einen institutionellen Unterbau – mit etablierten Verteidigungsbündnissen ist diese Struktur aber bei Weitem nicht vergleichbar.</p>
<p>Die politische Symbolik ist enorm, die militärische Architektur noch im Aufbau. Entscheidend ist, ob diesem Versprechen bei zunehmendem geopolitischem Wellengang auch militärischer Tiefgang folgt.</p>
<h3 class="subheading">Post-American-Middle-East?</h3>
<p>Zwar sehen diverse Kommentatoren das Bündnis deutlich gegen Iran gerichtet: Die <em>taz </em><a href="https://taz.de/Sunnitisches-Militaerbuendnis/!6202954" rel="external noopener" target="_blank">hat</a> eine sunnitische Atombombe im Blick; die <em>Frankfurter Rundschau</em> <a href="https://www.fr.de/meinung/kommentare/das-abkommen-von-mekka-ein-folgenreicher-schwur-als-folge-des-iran-kriegs-94435590.html" rel="external noopener" target="_blank">wertet</a> das Bündnis als direkte Konsequenz des Iran-Krieges, doch müssen derlei Vermutungen erst einmal mangels Beweisen ins Reich der Spekulationen verwiesen werden.</p>
<p>Pakistans Atombombe ist nicht plötzlich zur Gemeinschaftswaffe des Mekka-Bündnisses geworden. Zwar lässt die Formel aus der Oktober-Vereinbarung einer Verteidigung "mit allen militärischen Mitteln" Raum für Spekulationen über einen nuklearen Schutzschirm, doch konkrete Hinweise auf Stationierung, Weitergabe oder gemeinsame Kontrolle pakistanischer Atomwaffen mit Riad oder Ankara <a href="https://www.chathamhouse.org/2025/09/saudi-arabia-and-pakistans-mutual-defence-pact-sets-precedent-extended-deterrence" rel="external noopener" target="_blank">gibt es bislang nicht</a>. Diverse Thinktanks <a href="https://www.belfercenter.org/research-analysis/beyond-hype-pakistan-saudi-defense-pact-not-saudi-nuclear-umbrella-0" rel="external noopener" target="_blank">ordnen</a> die atomare Ebene der Konstellation dementsprechend <a href="https://nuclearnetwork.csis.org/all-military-means-pakistan-saudi-arabia-and-the-risks-of-nuclear-ambiguity" rel="external noopener" target="_blank">nüchtern-abwartend bis negativ</a> ein.</p>
<p><em>Al Jazeera</em> <a href="https://www.aljazeera.com/amp/opinions/2026/8/8/the-post-american-middle-east-is-beginning-to-take-shape" rel="external noopener" target="_blank">deutet</a> den Mekka-Pakt daher in eine andere Richtung: als mögliches Signal für einen "post-amerikanischen Nahen Osten". Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan könnten versuchen, eine regionale Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die weniger unmittelbar von Washington abhängt.</p>
<p>Dies glaubt auch <a href="https://www.kcl.ac.uk/people/nawaf-obaid-1" rel="external noopener" target="_blank">Nawaf Obaid</a>, Senior Fellow am Department of War Studies des King’s College London: Mekka sei "der institutionelle Beginn einer neuen regionalen Sicherheitsordnung". Auch das IISS <a href="https://www.iiss.org/online-analysis/online-analysis/2026/05/a-new-middle-eastern-quadrilateral-is-taking-shape/" rel="external noopener" target="_blank">sieht</a> eine breitere Verschiebung hin zu einer multipolaren Ordnung.</p>
<p>"Post-amerikanisch" bedeutet allerdings nicht gleich US-Abstinenz. Vielmehr deutet der Pakt darauf hin, dass die US-Rolle als alleiniger Sicherheitsgarant an Grenzen stößt.</p>
<p>Alle drei Partner besitzen eigene Gründe für eine vorsichtige Abkehr von Washington: Pakistan mit Blick auf US-Indien-Avancen, die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/russland-luftabwehrsystem-101.html" rel="external noopener" target="_blank">Türkei nach den Nato-Reibungen</a>, insbesondere rund um die Kaufabsicht des russischen S-400 und Saudi-Arabien angesichts der Erfahrungen der vergangenen Monate und <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/jemen-huthi-saudi-arabien-drohnenangriff-aramco-dschasan" rel="external noopener" target="_blank">den Schlägen</a> der iranisch-jemenitischen Achse.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115895" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362876"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/S-400-fuer-die-VAE-Warum-Russland-dem-tuerkischen-Ruestungsdeal-zustimmen-koennte-11362876.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2067" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/9/5/Chebakalex7-e7275f0d6624aa84.jpeg" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2067" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimdeal um S-400: Erlaubt Putin der Türkei den Verkauf an die VAE?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Zwischen den Stühlen</h3>
<p>Im Zentrum des neuen Bündnisses könnte der Neuling stehen: Ankara nimmt die widersprüchlichste Rolle ein. Nato-Mitglied und zugleich zunehmend eigenständige Regionalmacht baut die Türkei ihre Beziehungen zu Pakistan und Saudi-Arabien systematisch aus. Zugleich <a href="https://www.fr.de/politik/kritik-am-mekka-pakt-tuerkei-beteuert-bekenntnis-zur-nato-zr-94435190.html" rel="external noopener" target="_blank">beteuert Ankara</a>, der neue Pakt ersetze keine bestehenden Bündnisse.</p>
<p>Damit setzt Ankara seine Strategie der "strategischen Autonomie" fort. Sie deutete sich spätestens mit den türkischen Avancen in Syrien, dem Krieg um Bergkarabach und den rhetorischen Bekenntnissen zu Palästina an. Der Thinktank ECFR <a href="https://ecfr.eu/article/building-brics-what-erdogans-geopolitical-gamble-could-mean-for-the-west/" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Erdoğan als einen Akteur, der bewusst zwischen westlichen Bündnissen und eigenständigen regionalen Partnerschaften manövriert. Offensichtlich ist Ankara sowohl mit dem US-amerikanischen Spielplan in und um Syrien unzufrieden als auch mit der europäischen und russischen Konfrontation.</p>
<p>Die entscheidende, aber offene Frage lautet daher: Will Erdoğan mit dem Mekka-Bündnis die Türkei aus dem westlichen Sicherheitsgefüge herauslösen – oder schafft er sich gerade innerhalb und außerhalb der Nato zusätzliche Machtoptionen?</p>
<p>Als sicher kann gelten, dass Ankara strategisch vorbaut. Die zentrale Lehre aus dem Iran-Krieg könnte für Ankara nicht ein atomar-aggressiver Iran sein, sondern das Verhalten der israelisch-amerikanischen Achse in eben jenem. In Israel wächst zugleich die Debatte über die Türkei als möglichen strategischen Gegner. Ein <a href="https://blogs.timesofisrael.com/erdogans-turkey-poses-an-immediate-strategic-threat-to-israel/" rel="external noopener" target="_blank">Bericht des Nagel-Komitees warnte</a> bereits 2025 vor einem Szenario, in dem ein von Ankara abhängiges Syrien die Gefahr einer israelisch-türkischen Konfrontation verschärfen könnte, die Türkei wird darin explizit als strategische Gefahr interpretiert.</p>
<h3 class="subheading">Regionalisierung der Sicherheitsordnung</h3>
<p>China ist kein Teil des Mekka-Bündnisses, doch Peking hat seine Beziehungen zu Saudi-Arabien und Pakistan massiv ausgebaut und 2023 die Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Iran vermittelt.</p>
<p>Sollte aus dem Mekka-Pakt eine stärker eigenständige regionale Sicherheitsordnung entstehen, könnte ausgerechnet China profitieren: nicht als militärische Schutzmacht, sondern als wirtschaftliche und diplomatische Macht im Hintergrund. <em>Reuters</em> <a href="https://www.reuters.com/world/china/can-china-restrain-iran-gulf-states-test-beijings-influence-2026-07-30" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, dass die Golfstaaten angesichts des Iran-Krieges zunehmend Pekings Einfluss auf Teheran testen – gerade weil die Grenzen amerikanischer Macht sichtbarer werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5097810" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11327056"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-und-Isolation-staerken-nicht-die-demokratischen-Kraefte-11327056.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3500" height="1967" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/7/8/1/0/shutterstock_2741158805-299448497944f336.jpeg" alt="Eine Marktszene" style="aspect-ratio:3500 / 1967" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3500" height="1967" alt="Eine Marktszene" style="aspect-ratio:3500 / 1967;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran: "Krieg und Isolation stärken nicht die demokratischen Kräfte"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5063195" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11256653"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Irak-zum-Iran-Wie-US-Thinktanks-den-Krieg-vorbereitet-haben-11256653.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/3/1/9/5/shutterstock_2747468635-ee6fb8ebd9d33950.jpeg" alt="Trump liest einen Zettel" style="aspect-ratio:3000 / 1686" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Trump liest einen Zettel" style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Irak zum Iran: Wie US-Thinktanks den Krieg vorbereitet haben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der eigentliche Verlierer des Mekka-Bündnisses könnte deshalb weniger Iran als die USA sein. Iran erhält zweifelsohne einen neuen geopolitischen Block vor seiner Haustür. Washington könnte dagegen etwas Grundsätzlicheres verlieren: seine Rolle als unverzichtbare Ordnungsmacht.</p>
<p>Damit könnte das Mekka-Bündnis paradoxerweise eine Entwicklung beschleunigen, die Washington unter Trump eigentlich verhindern wollte: eine Regionalisierung der Sicherheitsordnung.</p>
<p>Der Pakt von Mekka wäre dann nicht der Beginn einer "islamischen Nato", sondern ein weiteres Zeichen für das Ende des amerikanischen Sicherheitsmonopols in der Region – und darüber hinaus ein Symbolbild für den geopolitischen Aufbruch der südlichen Halbkugel.</p>
2026-08-11T08:00:00.000Zurn:bid:51446522026-08-11T07:00:00.000ZEine Billion Euro Steuern reichen nicht. Doch wer bestimmt eigentlich, welche Aufgaben der Staat übernehmen soll – und was sie den Bürger kosten dürfen?</p>
<p>Der deutsche Staat nimmt dieses Jahr etwa <a href="https://www.telepolis.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" rel="external noopener" target="_blank">eine Billion Euro aus Steuern</a> ein, zusammen mit den Sozialversicherungen verfügt er sogar über 2,2 Billionen. Und doch reicht das Geld angeblich nie. Rücklagen konnten nie gebildet werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403551"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/8/6/Master_Rieg-c660a7aa24d89b81.jpeg" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eine Billion Euro Steuern – wer entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass irgendwann mal weniger benötigt werden wird, weil Aufgaben erledigt sind oder Finanzen nachhaltig angelegt wurden (so wie es etwa bei einer kapitalgedeckten Rente vorgeschlagen wird), ist nicht in Sicht.</p>
<p>Damit steht täglich alles neu zur Disposition. Jede beliebige Forderung lässt sich erheben, und wenn sich dafür eine Mehrheit findet, wird daraus Fiskalpolitik.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Budget oder Aufgaben festlegen</strong></h3>
<p>Wollte man dem einen überschaubaren Rahmen setzen, wäre die erste Grundsatzentscheidung, ob Staatsausgaben nach festgelegten <strong>Aufgaben</strong> oder nach festgelegten <strong>Einnahmen</strong> ausgehandelt werden sollen.</p>
<p>Im ersten Fall müsste zunächst eruiert werden, was zumindest die Mehrheit der Bürger für notwendig erachtet. Aufgrund dieser Liste von Staatsaufgaben ergäbe sich dann der Finanzbedarf, und es ist zu entscheiden, wie das dafür notwendige Geld aufgebracht werden soll.</p>
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<p>Im zweiten Fall wird zunächst festgelegt, welches Budget "<a href="https://www.journalistenbuero.com/der-staat-sind-wir/" rel="external noopener" target="_blank">dem Staat</a>" auf welchem Weg zur Verfügung gestellt werden soll. Danach erst würde geklärt, welche denkbaren oder gewünschten Aufgaben damit zu erledigen sind.</p>
<p>Dieses zweite Verfahren ist zum Beispiel bei Vereinen üblich. Es werden Mitgliedsbeiträge festgesetzt. Aus dem so kalkulierten Budget ergibt sich, was dem Verein für seine Tätigkeiten zur Verfügung steht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Immer mehr Aufgaben, immer höhere Steuern</strong></h3>
<p>In der realen Politik werden hingegen beide Verfahren gleichzeitig angewendet. Es gibt einerseits definierte Einnahmen, deren konkrete Höhe zwar von anderen Faktoren wie der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig sein kann, die aber dennoch unabhängig von anstehenden Aufgaben gefordert werden, zum Beispiel über Einkommens- und Mehrwertsteuer.</p>
<p>Andererseits werden neue oder veränderte Staatsaufgaben benannt, für deren Bearbeitung neue Einnahmequellen vorgeschlagen werden.</p>
<p>Es werden zwar als Gegenbewegung immer wieder Einnahme- und Ausgabenkürzungen in die Diskussion gebracht (Parole: "Entlastung der Bürger"). Empirisch betrachtet wächst der deutsche Staatshaushalt jedoch kontinuierlich <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/665600/WD-4-125-19-pdf.pdf" rel="external noopener" target="_blank">über die Inflationsrate hinaus</a>.</p>
<p>In der Zeit von 2014 bis 2025 hat sich der Bundeshaushalt <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundeshaushalt-iw-studie-ausgaben-bildung-infrastruktur-li.3380545" rel="external noopener" target="_blank">um fast 70 Prozent vergrößert</a>, während die Teuerungsrate (Inflation) nur bei 37 Prozent lag. Trotzdem errechnete ein <a href="https://wp.table.media/wp-content/uploads/2024/09/08170729/Finanzbedarf_Modernisierung.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Gutachten im Jahr 2024</a> noch einen <em>zusätzlichen</em> Finanzbedarf bis 2030 in Höhe von 782 Milliarden Euro "für die Zukunftsfähigkeit und Modernisierung des Landes" – allerdings über alle föderalen Ebenen hinweg, also nicht nur im Bundeshaushalt, sondern zusammen mit Investitionen in Ländern und Kommunen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Keine Planungssicherheit für Bürger </strong></h3>
<p>Im Ergebnis haben die Bürger keine Planungssicherheit, welchen Anteil ihrer persönlichen Wirtschaftskraft sie künftig für Gemeinschaftsaufgaben zur Verfügung stellen müssen. Dabei lassen die aktuellen Finanzplanungen der Politik schon in naher Zukunft noch größere Unsicherheiten erwarten.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Schon 2029 werden die Ausgaben für Soziales, Verteidigung und für die Zinsen, die wir gerade jetzt bezahlen müssen, die gesamten Einnahmen des Bundes auffressen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.focus.de/finanzen/news/brutale-grimm-prognose-2029-hat-der-bund-kein-geld-mehr-fuer-politik_687fb0a5-f45c-4fdf-8731-a8201cd66cc1.html" rel="external noopener" target="_blank">Wirtschafts-Professorin Veronika Grimm</a>, Februar 2026</p>
<p>Sollte sich die Erfüllung von Gemeinschaftsaufgaben an einem <em>Budget</em> orientieren, das die Bürger zur Verfügung stellen, müsste die Politik also deutlich kürzen. Gelten hingegen alle in der Politik derzeit ausgehandelten Aufgaben des Staates als <em>notwendig</em>, braucht es deutlich höhere Einnahmen.</p>
<p>Bei einer Kombination von beidem wird die öffentliche Diskussion zwangsläufig nie enden können. Denn wenn weder ein fixes Budget noch ein fester Katalog zu erledigender Aufgaben aufgestellt werden, kann weiterhin alles gefordert werden (Stichwort: "Klientelpolitik").</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Mehrheit fordert meist von der Minderheit</strong></h3>
<p>In heutigen Demokratien gilt als gesetzt, dass alle Fragen mit einer schlichten <a href="https://www.telepolis.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" rel="external noopener" target="_blank">Mehrheit</a> entschieden werden können, stellvertretend für die Bürger im Parlament oder von ihnen selbst bei einer Volksabstimmung. <a href="https://www.telepolis.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" rel="external noopener" target="_blank">Einen grundsätzlichen "Minderheitenschutz" gibt es nicht</a>.</p>
<p>Das führt im Feld der Steuern dazu, dass besonders bei den sogenannten Reichen zusätzliche Einnahmemöglichkeiten zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben gesehen werden. Denn definitionsgemäß ist davon nur eine Minderheit der Bevölkerung betroffen – nur wer deutlich mehr als der Durchschnitt hat, gilt als reich.</p>
<p>Soweit die Mehrheit hierin irgendeinen Nutzen für sich sieht, sei es durch unmittelbare Umverteilung, sei es durch gewünschte Investitionen in die Infrastruktur oder staatliche Dienstleistungen, wird diese Mehrheit den Zugriff bei den Reichen befürworten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aushandeln? Um Gottes Willen!</strong></h3>
<p>Als <a href="https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Asyl-Revolte-in-der-Schweiz-Migranten-nur-in-Nein-Staedte-schicken/Waere-schoen-gewesen/posting-46362695/show/" rel="external noopener" target="_blank">geradezu absurd verworfen</a> wird hingegen die Idee, Anspruchsteller müssten mit denen, von denen sie etwas haben wollen, <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" rel="external noopener" target="_blank">verhandeln</a>. Da kaum ein Reicher freiwillig mehr abgeben werde, sei es nur logisch, dass sich die Mehrheit von diesen einfach nimmt, was sie für notwendig hält.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120995" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372939"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/9/9/5/Master_Demokratie-8bf75ac86a63e3ab.jpeg" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Freiheitsdebatte in Deutschland: Wer darf wem Vorschriften machen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002758" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11127529"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die unterschlagene Frage der Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4865136" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10423715"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Buerger-entscheiden-ueber-2-000-Ideen-fuer-ein-gerechteres-Steuersystem-10423715.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/5/1/3/6/waage-3d-steuer-gerecht2-15f4fc4f8ca2bb4d.jpeg" alt="Zwei Sparbüchsen mit Bundesadler auf Waage" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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<p>Begrenzt wird dieser Zugriff dann nur von der Angst vor einem Kipppunkt, an dem sich der Reiche komplett dem Zugriff entziehen könnte. Einzelne Menschen könnten auswandern, inhabergeführte Unternehmen ihre Wirtschaftstätigkeit einstellen – dann wäre nichts mehr zu holen.</p>
<p>In Wahrheit betreffen Steuern jedoch jeden. Man kann in Deutschland beispielsweise nicht leben, ohne Mehrwertsteuer zu zahlen.</p>
<p>Besonders pikant wird es in Einkommensregionen, bei denen einerseits der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xg9-uOR9feY&t=114s" rel="external noopener" target="_blank">progressive Steuertarif</a> zu höheren Abgaben führt, während gleichzeitig <a href="https://iab-forum.de/reformen-der-hinzuverdienstmoeglichkeiten-bei-buergergeld-wohngeld-und-kinderzuschlag-ein-balanceakt-zwischen-vielen-zielkonflikten/" rel="external noopener" target="_blank">staatliche Transferleistungen abnehmen</a>.</p>
<p>Es ist keineswegs ausgemacht, <a href="https://www.timo-rieg.de/2025/09/buergergeld-oder-mindestlohn-wann-rentiert-sich-arbeit/" rel="external noopener" target="_blank">dass sich Arbeit in jedem Fall lohnt</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jeder fordert, von jedem wird gefordert</strong></h3>
<p>Hier zeigt sich deutlich, dass Bürger sowohl von den Forderungen anderer betroffen sein können, als auch gleichzeitig selbst Forderungen an andere stellen (und zum Beispiel weiterhin Wohngeld beziehen wollen).</p>
<p>Demokratisch ist dieses Dilemma nicht anders als durch faires Aushandeln aufzulösen.</p>
<p>Dabei hat sich die Gesellschaft über die Jahrzehnte in eine Situation manövriert, die es besonders schwer macht, erst jetzt mit dem bislang unterlassenen Aushandeln zu beginnen.</p>
<p>Das zeigt sich sehr deutlich bei der Familienpolitik.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Familie: Privates wurde zur Staatsaufgabe</strong></h3>
<p>Familie war über Jahrtausende schlicht die evolutionäre Strategie des Überlebens, weit über eine reine Weitergabe der eigenen Gene hinaus. Inzwischen sind die ursprünglichen Aufgaben einer Familie fast vollständig sozialisiert.</p>
<p>Es braucht keine eigenen Kinder mehr, um im Alter versorgt zu werden – das übernimmt die Rente. Kommt Pflegebedürftigkeit hinzu, soll die Pflegeversicherung übernehmen.</p>
<p>Weil eigene Kinder nicht mehr notwendig sind, wird folgerichtig ihre Hege und Pflege auch von deren Eltern selbst als Gesellschaftsaufgabe gesehen. Dann wird die Kita <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/beitragsfreie-kita-in-mv-ein-auslaufmodell,kita-410.html" rel="external noopener" target="_blank">aus Steuern bezahlt</a> und Eltern erhalten Kindergeld, um nur zwei Beispiele zu nennen.</p>
<p>Denn während der Einzelne eben keine Kinder mehr braucht, ist die Gesamtgesellschaft doch noch auf Nachwuchs angewiesen – als künftige Arbeitskräfte und als Verbraucher.</p>
<p>Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass formal zwar jeder völlig frei ist in der Wahl seines Lebensmodells (wobei eben Kinder nur eine <em>Option</em> sind). Gleichzeitig ist aber ein großes und undurchsichtiges System von Transferleistungen entstanden, welches individuelle Handlungsfreiheiten wieder erheblich einschränkt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117732" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366522"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kuerzung-beim-Unterhaltsvorschuss-Wie-der-Staat-jetzt-bei-den-Kindern-spart-11366522.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/7/3/2/shutterstock_2755891781-5181fbba1d5ad4be.jpeg" alt="Ein junges Mädchen sitzt an einem Tisch und stützt den Kopf auf die Hände." style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Ein junges Mädchen sitzt an einem Tisch und stützt den Kopf auf die Hände." style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kürzung beim Unterhaltsvorschuss: Wie der Staat jetzt bei den Kindern spart</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034865" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190534"><a index="0" 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data-content-id="5008484" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138771"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mother-s-Baby-Muttersein-als-Horrortrip-11138771.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="951" height="534" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/4/8/4/Master_Baby_Kritik-d8a1ed7ebf4a1b4b.jpeg" alt="Filmbild: ein lachendes Paar in Achterbahnsitzen" style="aspect-ratio:951 / 534" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5008353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138516"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ueberholt-und-die-Diaspora-kommt-zurueck-11138516.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2983" height="1676" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/3/5/3/shutterstock_2592498015-900ff1c61deef830.jpeg" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2983" height="1676" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. 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data-content-id="4914069" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10519754"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sirat-Auf-dem-Grat-zwischen-Himmel-und-Hoelle-10519754.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1600" height="899" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/4/0/6/9/79301_1-e32d53396e86e8bc.jpeg" style="aspect-ratio:1600 / 899" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1600" height="899" style="aspect-ratio:1600 / 899;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Sirât": Auf dem Grat zwischen Himmel und Hölle</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Bürger diskutieren Steuern</strong></h3>
<p>Es gibt wenigstens in kleinem Rahmen oder in Modellen Versuche, über Steuern demokratisch zu verhandeln. So hatten im letzten Jahr die drei Vereine Netzwerk Steuergerechtigkeit, Bund der Steuerzahler und Mehr Demokratie zu einer <a href="https://www.telepolis.de/article/Buerger-entscheiden-ueber-2-000-Ideen-fuer-ein-gerechteres-Steuersystem-10423715.html" rel="external noopener" target="_blank">Online-Debatte über "gerechte Steuern und Finanzen"</a> eingeladen.</p>
<p>Ansonsten ist Bürgerbeteiligung auf Abstimmungen reduziert wie bei sogenannten <a href="https://www.ludwigsfelde.de/buergerhaushalt/" rel="external noopener" target="_blank">Bürgerhaushalte</a>, bei denen die Einwohner über einen kleinen Teil des Budgets selbst entscheiden können – allerdings völlig ohne einen Verhandlungspartner. Das Geld, das sie verteilen können, ist quasi vom Himmel gefallen – Gegenleistungen braucht es keine mehr.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Staatsausgaben werden weiter wachsen</strong></h3>
<p>Im derzeitigen System werden die Ansprüche an den Staat stetig weiter wachsen. Und die Politik wird immer versuchen, mit neuen Ausgaben bestimmte Gruppen für sich zu gewinnen.</p>
<p>Nach einem zukunftsfähigen, "resilienten" Verfahren sieht das jedoch nicht aus. Und ohne <em>demokratische Aushandlung</em> werden auch künftig <strong>wechselnde Mehrheiten über Minderheiten herrschen</strong>, was zu einer letztlich willkürlichen Steuerpolitik führt.</p>
<p>Nichts veranschaulicht dies deutlicher als die Kehrtwende von Friedrich Merz. Kurz vor der Wahl verkündete er 2025:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir nehmen eine Billion Euro Steuern ein. Und damit sollen wir nicht auskommen?"</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.telepolis.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" rel="external noopener" target="_blank">Friedrich Merz</a> als Kanzlerkandidat</p>
<p><a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bundestag-bundestagswahl-schuldenbremse-sondervermoegen-grundgesetz-merz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kurz darauf</a> stimmte der Bundestag einem "Sondervermögen" über 500 Milliarden Euro mit den Stimmen der künftigen Kanzlerpartei zu. Bisher sollen große Teile dieser Neuverschuldung <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/sondervermoegen-kritik-100.html" rel="external noopener" target="_blank">für andere als die behaupteten Zwecke</a> verwendet worden sein.</p>
Eine Billion Euro Steuern reichen nicht. Doch wer bestimmt eigentlich, welche Aufgaben der Staat übernehmen soll – und was sie den Bürger kosten dürfen?</p>
<p>Der deutsche Staat nimmt dieses Jahr etwa <a href="https://www.telepolis.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" rel="external noopener" target="_blank">eine Billion Euro aus Steuern</a> ein, zusammen mit den Sozialversicherungen verfügt er sogar über 2,2 Billionen. Und doch reicht das Geld angeblich nie. Rücklagen konnten nie gebildet werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403551"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/8/6/Master_Rieg-c660a7aa24d89b81.jpeg" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eine Billion Euro Steuern – wer entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass irgendwann mal weniger benötigt werden wird, weil Aufgaben erledigt sind oder Finanzen nachhaltig angelegt wurden (so wie es etwa bei einer kapitalgedeckten Rente vorgeschlagen wird), ist nicht in Sicht.</p>
<p>Damit steht täglich alles neu zur Disposition. Jede beliebige Forderung lässt sich erheben, und wenn sich dafür eine Mehrheit findet, wird daraus Fiskalpolitik.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Budget oder Aufgaben festlegen</strong></h3>
<p>Wollte man dem einen überschaubaren Rahmen setzen, wäre die erste Grundsatzentscheidung, ob Staatsausgaben nach festgelegten <strong>Aufgaben</strong> oder nach festgelegten <strong>Einnahmen</strong> ausgehandelt werden sollen.</p>
<p>Im ersten Fall müsste zunächst eruiert werden, was zumindest die Mehrheit der Bürger für notwendig erachtet. Aufgrund dieser Liste von Staatsaufgaben ergäbe sich dann der Finanzbedarf, und es ist zu entscheiden, wie das dafür notwendige Geld aufgebracht werden soll.</p>
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<p>Im zweiten Fall wird zunächst festgelegt, welches Budget "<a href="https://www.journalistenbuero.com/der-staat-sind-wir/" rel="external noopener" target="_blank">dem Staat</a>" auf welchem Weg zur Verfügung gestellt werden soll. Danach erst würde geklärt, welche denkbaren oder gewünschten Aufgaben damit zu erledigen sind.</p>
<p>Dieses zweite Verfahren ist zum Beispiel bei Vereinen üblich. Es werden Mitgliedsbeiträge festgesetzt. Aus dem so kalkulierten Budget ergibt sich, was dem Verein für seine Tätigkeiten zur Verfügung steht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Immer mehr Aufgaben, immer höhere Steuern</strong></h3>
<p>In der realen Politik werden hingegen beide Verfahren gleichzeitig angewendet. Es gibt einerseits definierte Einnahmen, deren konkrete Höhe zwar von anderen Faktoren wie der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig sein kann, die aber dennoch unabhängig von anstehenden Aufgaben gefordert werden, zum Beispiel über Einkommens- und Mehrwertsteuer.</p>
<p>Andererseits werden neue oder veränderte Staatsaufgaben benannt, für deren Bearbeitung neue Einnahmequellen vorgeschlagen werden.</p>
<p>Es werden zwar als Gegenbewegung immer wieder Einnahme- und Ausgabenkürzungen in die Diskussion gebracht (Parole: "Entlastung der Bürger"). Empirisch betrachtet wächst der deutsche Staatshaushalt jedoch kontinuierlich <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/665600/WD-4-125-19-pdf.pdf" rel="external noopener" target="_blank">über die Inflationsrate hinaus</a>.</p>
<p>In der Zeit von 2014 bis 2025 hat sich der Bundeshaushalt <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundeshaushalt-iw-studie-ausgaben-bildung-infrastruktur-li.3380545" rel="external noopener" target="_blank">um fast 70 Prozent vergrößert</a>, während die Teuerungsrate (Inflation) nur bei 37 Prozent lag. Trotzdem errechnete ein <a href="https://wp.table.media/wp-content/uploads/2024/09/08170729/Finanzbedarf_Modernisierung.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Gutachten im Jahr 2024</a> noch einen <em>zusätzlichen</em> Finanzbedarf bis 2030 in Höhe von 782 Milliarden Euro "für die Zukunftsfähigkeit und Modernisierung des Landes" – allerdings über alle föderalen Ebenen hinweg, also nicht nur im Bundeshaushalt, sondern zusammen mit Investitionen in Ländern und Kommunen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Keine Planungssicherheit für Bürger </strong></h3>
<p>Im Ergebnis haben die Bürger keine Planungssicherheit, welchen Anteil ihrer persönlichen Wirtschaftskraft sie künftig für Gemeinschaftsaufgaben zur Verfügung stellen müssen. Dabei lassen die aktuellen Finanzplanungen der Politik schon in naher Zukunft noch größere Unsicherheiten erwarten.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Schon 2029 werden die Ausgaben für Soziales, Verteidigung und für die Zinsen, die wir gerade jetzt bezahlen müssen, die gesamten Einnahmen des Bundes auffressen."</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.focus.de/finanzen/news/brutale-grimm-prognose-2029-hat-der-bund-kein-geld-mehr-fuer-politik_687fb0a5-f45c-4fdf-8731-a8201cd66cc1.html" rel="external noopener" target="_blank">Wirtschafts-Professorin Veronika Grimm</a>, Februar 2026</p>
<p>Sollte sich die Erfüllung von Gemeinschaftsaufgaben an einem <em>Budget</em> orientieren, das die Bürger zur Verfügung stellen, müsste die Politik also deutlich kürzen. Gelten hingegen alle in der Politik derzeit ausgehandelten Aufgaben des Staates als <em>notwendig</em>, braucht es deutlich höhere Einnahmen.</p>
<p>Bei einer Kombination von beidem wird die öffentliche Diskussion zwangsläufig nie enden können. Denn wenn weder ein fixes Budget noch ein fester Katalog zu erledigender Aufgaben aufgestellt werden, kann weiterhin alles gefordert werden (Stichwort: "Klientelpolitik").</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Mehrheit fordert meist von der Minderheit</strong></h3>
<p>In heutigen Demokratien gilt als gesetzt, dass alle Fragen mit einer schlichten <a href="https://www.telepolis.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" rel="external noopener" target="_blank">Mehrheit</a> entschieden werden können, stellvertretend für die Bürger im Parlament oder von ihnen selbst bei einer Volksabstimmung. <a href="https://www.telepolis.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" rel="external noopener" target="_blank">Einen grundsätzlichen "Minderheitenschutz" gibt es nicht</a>.</p>
<p>Das führt im Feld der Steuern dazu, dass besonders bei den sogenannten Reichen zusätzliche Einnahmemöglichkeiten zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben gesehen werden. Denn definitionsgemäß ist davon nur eine Minderheit der Bevölkerung betroffen – nur wer deutlich mehr als der Durchschnitt hat, gilt als reich.</p>
<p>Soweit die Mehrheit hierin irgendeinen Nutzen für sich sieht, sei es durch unmittelbare Umverteilung, sei es durch gewünschte Investitionen in die Infrastruktur oder staatliche Dienstleistungen, wird diese Mehrheit den Zugriff bei den Reichen befürworten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Aushandeln? Um Gottes Willen!</strong></h3>
<p>Als <a href="https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Asyl-Revolte-in-der-Schweiz-Migranten-nur-in-Nein-Staedte-schicken/Waere-schoen-gewesen/posting-46362695/show/" rel="external noopener" target="_blank">geradezu absurd verworfen</a> wird hingegen die Idee, Anspruchsteller müssten mit denen, von denen sie etwas haben wollen, <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" rel="external noopener" target="_blank">verhandeln</a>. Da kaum ein Reicher freiwillig mehr abgeben werde, sei es nur logisch, dass sich die Mehrheit von diesen einfach nimmt, was sie für notwendig hält.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120995" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372939"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/9/9/5/Master_Demokratie-8bf75ac86a63e3ab.jpeg" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Freiheitsdebatte in Deutschland: Wer darf wem Vorschriften machen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002758" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11127529"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/2/7/5/8/rieg-Q-01-5a4b0b587103f71a.jpeg" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die unterschlagene Frage der Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4865136" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10423715"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Buerger-entscheiden-ueber-2-000-Ideen-fuer-ein-gerechteres-Steuersystem-10423715.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/5/1/3/6/waage-3d-steuer-gerecht2-15f4fc4f8ca2bb4d.jpeg" alt="Zwei Sparbüchsen mit Bundesadler auf Waage" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zwei Sparbüchsen mit Bundesadler auf Waage" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bürger entscheiden über 2.000 Ideen für ein gerechteres Steuersystem</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Begrenzt wird dieser Zugriff dann nur von der Angst vor einem Kipppunkt, an dem sich der Reiche komplett dem Zugriff entziehen könnte. Einzelne Menschen könnten auswandern, inhabergeführte Unternehmen ihre Wirtschaftstätigkeit einstellen – dann wäre nichts mehr zu holen.</p>
<p>In Wahrheit betreffen Steuern jedoch jeden. Man kann in Deutschland beispielsweise nicht leben, ohne Mehrwertsteuer zu zahlen.</p>
<p>Besonders pikant wird es in Einkommensregionen, bei denen einerseits der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xg9-uOR9feY&t=114s" rel="external noopener" target="_blank">progressive Steuertarif</a> zu höheren Abgaben führt, während gleichzeitig <a href="https://iab-forum.de/reformen-der-hinzuverdienstmoeglichkeiten-bei-buergergeld-wohngeld-und-kinderzuschlag-ein-balanceakt-zwischen-vielen-zielkonflikten/" rel="external noopener" target="_blank">staatliche Transferleistungen abnehmen</a>.</p>
<p>Es ist keineswegs ausgemacht, <a href="https://www.timo-rieg.de/2025/09/buergergeld-oder-mindestlohn-wann-rentiert-sich-arbeit/" rel="external noopener" target="_blank">dass sich Arbeit in jedem Fall lohnt</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jeder fordert, von jedem wird gefordert</strong></h3>
<p>Hier zeigt sich deutlich, dass Bürger sowohl von den Forderungen anderer betroffen sein können, als auch gleichzeitig selbst Forderungen an andere stellen (und zum Beispiel weiterhin Wohngeld beziehen wollen).</p>
<p>Demokratisch ist dieses Dilemma nicht anders als durch faires Aushandeln aufzulösen.</p>
<p>Dabei hat sich die Gesellschaft über die Jahrzehnte in eine Situation manövriert, die es besonders schwer macht, erst jetzt mit dem bislang unterlassenen Aushandeln zu beginnen.</p>
<p>Das zeigt sich sehr deutlich bei der Familienpolitik.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Familie: Privates wurde zur Staatsaufgabe</strong></h3>
<p>Familie war über Jahrtausende schlicht die evolutionäre Strategie des Überlebens, weit über eine reine Weitergabe der eigenen Gene hinaus. Inzwischen sind die ursprünglichen Aufgaben einer Familie fast vollständig sozialisiert.</p>
<p>Es braucht keine eigenen Kinder mehr, um im Alter versorgt zu werden – das übernimmt die Rente. Kommt Pflegebedürftigkeit hinzu, soll die Pflegeversicherung übernehmen.</p>
<p>Weil eigene Kinder nicht mehr notwendig sind, wird folgerichtig ihre Hege und Pflege auch von deren Eltern selbst als Gesellschaftsaufgabe gesehen. Dann wird die Kita <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/beitragsfreie-kita-in-mv-ein-auslaufmodell,kita-410.html" rel="external noopener" target="_blank">aus Steuern bezahlt</a> und Eltern erhalten Kindergeld, um nur zwei Beispiele zu nennen.</p>
<p>Denn während der Einzelne eben keine Kinder mehr braucht, ist die Gesamtgesellschaft doch noch auf Nachwuchs angewiesen – als künftige Arbeitskräfte und als Verbraucher.</p>
<p>Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass formal zwar jeder völlig frei ist in der Wahl seines Lebensmodells (wobei eben Kinder nur eine <em>Option</em> sind). Gleichzeitig ist aber ein großes und undurchsichtiges System von Transferleistungen entstanden, welches individuelle Handlungsfreiheiten wieder erheblich einschränkt.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117732" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366522"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kuerzung-beim-Unterhaltsvorschuss-Wie-der-Staat-jetzt-bei-den-Kindern-spart-11366522.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/7/3/2/shutterstock_2755891781-5181fbba1d5ad4be.jpeg" alt="Ein junges Mädchen sitzt an einem Tisch und stützt den Kopf auf die Hände." style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Ein junges Mädchen sitzt an einem Tisch und stützt den Kopf auf die Hände." style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kürzung beim Unterhaltsvorschuss: Wie der Staat jetzt bei den Kindern spart</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034865" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190534"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Father-Mother-Sister-Brother-Besuch-bei-der-Familie-keiner-kommt-heil-davon-11190534.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/4/8/6/5/Master_Ruediger-c9456aeddc1bd031.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-content-id="5008484" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138771"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mother-s-Baby-Muttersein-als-Horrortrip-11138771.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="951" height="534" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/4/8/4/Master_Baby_Kritik-d8a1ed7ebf4a1b4b.jpeg" alt="Filmbild: ein lachendes Paar in Achterbahnsitzen" style="aspect-ratio:951 / 534" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="951" height="534" alt="Filmbild: ein lachendes Paar in Achterbahnsitzen" style="aspect-ratio:951 / 534;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Mother's Baby": Muttersein als Horrortrip</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5008353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138516"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ueberholt-und-die-Diaspora-kommt-zurueck-11138516.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2983" height="1676" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/3/5/3/shutterstock_2592498015-900ff1c61deef830.jpeg" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. 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Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen überholt – und die Diaspora kommt zurück</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4914069" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10519754"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sirat-Auf-dem-Grat-zwischen-Himmel-und-Hoelle-10519754.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1600" height="899" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/4/0/6/9/79301_1-e32d53396e86e8bc.jpeg" style="aspect-ratio:1600 / 899" needs-ai-label="false"><img 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flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger 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<h3 class="subheading"><strong>Bürger diskutieren Steuern</strong></h3>
<p>Es gibt wenigstens in kleinem Rahmen oder in Modellen Versuche, über Steuern demokratisch zu verhandeln. So hatten im letzten Jahr die drei Vereine Netzwerk Steuergerechtigkeit, Bund der Steuerzahler und Mehr Demokratie zu einer <a href="https://www.telepolis.de/article/Buerger-entscheiden-ueber-2-000-Ideen-fuer-ein-gerechteres-Steuersystem-10423715.html" rel="external noopener" target="_blank">Online-Debatte über "gerechte Steuern und Finanzen"</a> eingeladen.</p>
<p>Ansonsten ist Bürgerbeteiligung auf Abstimmungen reduziert wie bei sogenannten <a href="https://www.ludwigsfelde.de/buergerhaushalt/" rel="external noopener" target="_blank">Bürgerhaushalte</a>, bei denen die Einwohner über einen kleinen Teil des Budgets selbst entscheiden können – allerdings völlig ohne einen Verhandlungspartner. Das Geld, das sie verteilen können, ist quasi vom Himmel gefallen – Gegenleistungen braucht es keine mehr.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Staatsausgaben werden weiter wachsen</strong></h3>
<p>Im derzeitigen System werden die Ansprüche an den Staat stetig weiter wachsen. Und die Politik wird immer versuchen, mit neuen Ausgaben bestimmte Gruppen für sich zu gewinnen.</p>
<p>Nach einem zukunftsfähigen, "resilienten" Verfahren sieht das jedoch nicht aus. Und ohne <em>demokratische Aushandlung</em> werden auch künftig <strong>wechselnde Mehrheiten über Minderheiten herrschen</strong>, was zu einer letztlich willkürlichen Steuerpolitik führt.</p>
<p>Nichts veranschaulicht dies deutlicher als die Kehrtwende von Friedrich Merz. Kurz vor der Wahl verkündete er 2025:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir nehmen eine Billion Euro Steuern ein. Und damit sollen wir nicht auskommen?"</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><a href="https://www.telepolis.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" rel="external noopener" target="_blank">Friedrich Merz</a> als Kanzlerkandidat</p>
<p><a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bundestag-bundestagswahl-schuldenbremse-sondervermoegen-grundgesetz-merz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kurz darauf</a> stimmte der Bundestag einem "Sondervermögen" über 500 Milliarden Euro mit den Stimmen der künftigen Kanzlerpartei zu. Bisher sollen große Teile dieser Neuverschuldung <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/sondervermoegen-kritik-100.html" rel="external noopener" target="_blank">für andere als die behaupteten Zwecke</a> verwendet worden sein.</p>
2026-08-11T07:00:00.000Zurn:bid:51406342026-08-11T06:00:00.000ZUm Hisbollah-Kräfte zu vertreiben, soll Israel Herbizide in bis zu 50-facher Dosierung auf Felder im Südlibanon und in Syrien sprühen lassen.</p>
<p>Israel setzt im Kampf gegen seine ungeliebten Nachbarn nicht nur auf rohe Gewalt, sondern auch auf einen "herbicidal warfare", der Erinnerungen an Agent Orange weckt, mit dem die USA im Vietnamkrieg im Kampf gegen den Vietcong die Vegetation entlaubt haben.</p>
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<p>Durch die Verunreinigung mit dem hochgiftigen Dioxin TCDD verursachte es bei Millionen Menschen und nachfolgenden Generationen <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/gifteinsatz-im-vietnamkrieg-agent-orange-und-die-folgen-bis-heute-108.html" rel="external noopener" target="_blank">schwerste gesundheitliche Schäden</a>, Krebserkrankungen und Missbildungen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4810431" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10299822"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/50-Jahre-nach-Kriegsende-US-Militaerhilfe-in-Vietnam-und-Laos-eingestellt-10299822.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/0/4/3/1/shutterstock_2301029013-9f3f59432fb63421.jpeg" alt="Schild das vor einer Mine warnt" style="aspect-ratio:4032 / 2266" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" alt="Schild das vor einer Mine warnt" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">50 Jahre nach Kriegsende: US-Militärhilfe in Vietnam und Laos eingestellt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Glyphosat im Südlibanon: Die Taktik der extremen Überdosierung</strong></h3>
<p>Israel nutzt das in den USA als <a href="https://www.deutschlandfunk.de/praesident-trump-stuft-glyphosat-und-phosphor-als-verteidigungsrelevant-ein-102.html" rel="external noopener" target="_blank">verteidigungsrelevant</a> eingestufte Herbizid gegen die Landwirtschaft im Südlibanon und in Syrien. Für die Bauern ist es eine Katastrophe, die ihre Lebensgrundlagen vernichtet, denn das Herbizid zerstört alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird.</p>
<p>Israel versprüht das Herbizid in Dosen, die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">30- bis 50-mal so hoch</a> sind wie in der industrialisierten Landwirtschaft üblich, berichtete die <em>Tagesschau</em> im Februar unter Berufung auf den libanesischen Landwirtschaftsminister. Laut <em>Times of Israel</em> hatte die libanesische Seite <a href="https://www.timesofisrael.com/lebanon-accuses-israel-of-spraying-herbicide-in-border-areas/amp/" rel="external noopener" target="_blank">von einer 20- bis 30-fachen Dosierung</a> gesprochen.</p>
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<p>Dass die Lebensgrundlagen der Bauern im Südlibanon und <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">in Syrien</a> zerstört werden sollen, damit keine Zivilbevölkerung in den von Israel <a href="https://www.medico.de/kartographien-der-zerstoerung-20577" rel="external noopener" target="_blank">definierten Pufferzonen</a> leben können, zählt offensichtlich schon seit längerem zur israelischen Strategie. Offenbar will Israel Pufferzonen einrichten, um künftige Angriffe der Hisbollah und anderer feindlicher Kräfte zu verhindern.</p>
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<p>In einem etwa zehn Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze dürften dann keine Zivilisten mehr leben. Wenn man die Zivilbevölkerung vertrieben hat, sieht man sich berechtigt, alles Leben in den Pufferzonen zu eliminieren.</p>
<p><a href="https://www.aub.edu.lb/plsc/Documents/Zaynab%20Nemr%20Bio.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Zaynab Nemr</a>, Forscherin und GIS-Spezialistin an der American University Beirut wird in der <em>Tagesschau</em> mit der <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Aussage zitiert</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Besprühen erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als die Menschen Bäume pflanzen und mit der Frühjahrsaussaat beginnen wollten. Ist der Boden erst einmal so stark kontaminiert, kann die Erholung nicht Monate, sondern Jahre dauern. Das hat Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit, die Wasserqualität und die Artenvielfalt, von Nutztieren bis zu Bienen."</p>
<p>Und <a href="https://www.boell.de/de/2008/11/03/buero-beirut-libanon-syrien-irak" rel="external noopener" target="_blank">Kristian Brakel</a>, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">sagt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Zwei Gründe drängen sich auf, das eine ist vor allem: Entlaubung des Unterholzes, damit es weniger Möglichkeiten für Kämpfer der Hisbollah gibt, sich da zu verstecken. Das zweite ist, dass wir den Eindruck gewinnen, dass es im Südlibanon auf eine Zone hinausläuft, die zwar nicht von Israel besetzt, aber kontrolliert werden wird, und wo der Zivilbevölkerung nicht ermöglicht werden soll, in diese Gebiete zurückzukehren."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom Gazastreifen zum Libanon: Die Geschichte des Herbizid-Einsatzes</strong></h3>
<p>Die Verwendung chemischer Mittel ist seit Längerem auch aus Gaza bekannt. In unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen versprühten israelische Flugzeuge schon 2014 hochkonzentrierte Herbizide. Das erfolgte zwar in israelischem Luftraum, wenn der Wind so stand, dass das Gift nach Gaza wehte. Einst üppige Landschaften wurden dadurch in Wüsten verwandelt.</p>
<p><a href="https://www.medico.de/blog/riad-othman" rel="external noopener" target="_blank">Riad Othman</a>, Nahostreferent bei medico international, <a href="https://www.medico.de/presse/2026/chemische-kriegswaffen-zerstoerung-in-nahost" rel="external noopener" target="_blank">bemerkt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Im Libanon findet das Anwendung, was bereits Jahre zuvor in Gaza erprobt wurde. Dort setzte die israelische Armee bereits 2014 völkerrechtswidrig Glyphosat, weißen Phosphor schon 2008/2009 mehrfach ein. Als Hauptgrund dienten ihr immer nationale Sicherheitsinteressen, die sie in sogenannten Pufferzonen umsetzte. Dabei missachtet sie systematisch Schäden für palästinensische Bauern oder Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung."</p>
<p>Gegenüber der deutschen Bundesregierung konstatiert Othman: "Unterdessen bleibt die Bundesregierung angesichts solcher und noch schwererer Rechtsbrüche seitens Israels weiterhin untätig. Genau genommen schirmt sie die israelische Regierung sogar vor Negativkonsequenzen ab, indem sie auf EU-Ebene Maßnahmen blockiert, die rechtlich längst geboten wären."</p>
<p>Auch die Antwort der Bundesregierung auf eine <a href="https://dip.bundestag.de/vorgang/einsatz-von-glyphosat-im-libanon-durch-israelische-streitkr%C3%A4fte/332959?f.deskriptor=Libanon&rows=25&pos=15&ctx=a" rel="external noopener" target="_blank">Schriftliche Anfrage</a> zum "Einsatz von Glyphosat im Libanon durch israelische Streitkräfte" zeugte nicht von politischem Engagement in dieser Frage.</p>
<p>Inzwischen hat der Libanon den <a href="https://www.mfa.gov.lb/arabic/news/260614" rel="external noopener" target="_blank">Fall vor den UN-Sicherheitsrat gebracht</a>: Am 10. Juni 2026 übermittelte das libanesische Außenministerium eine formelle Beschwerde an Sicherheitsrat und UN-Generalsekretär, gestützt auf einen Bericht des Nationalen Rats für Wissenschaftliche Forschung – mit dem Verweis, dass die Chemiewaffenkonvention den Einsatz von Herbiziden als Kriegsmittel explizit verbietet.</p>
<p>Bayer stellte fest, dass es die Herbizide nicht direkt an das israelische Militär geliefert habe.</p>
<p>Das scheint durchaus zuzutreffen, wie ein <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-libanon-bauern-glyphosat-israel-li.3519957" rel="external noopener" target="_blank">Bericht</a> in der <em>Süddeutschen</em> vom 2. August 2026 feststellte:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Israelische Medien berichteten, dass in den Verträgen mit den privaten Flugfirmen damals auch die Namen der Herbizide aufgeführt worden seien, die benutzt werden sollten: Roundup, das zumeist den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat enthält, das damals noch vom US-Konzern Monsanto produziert wurde, den Bayer 2018 übernahm."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsinteressen vs. Völkerrecht: Die geopolitischen Folgen im Detail</strong></h3>
<p>Es gibt mittlerweile zehn israelische Militärbasen innerhalb von Syrien, dessen Regierung immer betont hat, keinerlei Konflikte mit den Nachbarn zu suchen. Es geht von Syrien bisher keine ernsthafte Gefahr für Israel aus, dennoch hält die israelische Armee immer mehr syrische Gebiete besetzt, wie auch immer mehr Siedlungen in der ehemals jordanischen Westbank errichtet werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098769" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328967"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-Befehle-sind-sehr-klar-zerstoeren-11328967.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/8/7/6/9/shutterstock_2734109885-5349c2265c95f6b4.jpeg" alt="Soldaten neben einem Fahrzeug" style="aspect-ratio:6000 / 3371" 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zerstören"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094645" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11318105"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-israelisch-US-amerikanische-Allianz-bekommt-Risse-11318105.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7680" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libanon: Die israelisch-US-amerikanische Allianz bekommt Risse</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5071705" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11272907"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-Falle-am-Litani-Fluss-schnappt-zu-11272907.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3770" height="2118" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/1/7/0/5/shutterstock_2702201209-b7da004046c96556.jpeg" alt="Stadtszene am Meer" style="aspect-ratio:3770 / 2118" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3770" height="2118" alt="Stadtszene am Meer" style="aspect-ratio:3770 / 2118;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libanon: Die Falle am Litani-Fluss schnappt zu</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass inzwischen den Krankenhäusern in der Westbank die Steuermittel entzogen werden, gefährdet dort auch die Gesundheitsversorgung. Das Steuersystem in der Westbank zieht zwar über die traditionelle palästinensische Steuerverwaltung die Steuern ein.</p>
<p>Letztlich hat Israel jedoch den Zugriff auf Steuern und Zölle im Auftrag der Palästinensischen Autonomiebehörde, hält diese Gelder jedoch seit Jahren teilweise oder vollständig zurück. Die <a href="https://www.dw.com/en/israel-withholds-billions-in-palestinian-tax-revenue/video-77758661" rel="external noopener" target="_blank">Palästinensische Autonomiebehörde</a> ist in der Folge hoch verschuldet und kann die Gesundheitsversorgung nicht mehr sicherstellen.</p>
<p>Was hierzulande in diesem Zusammenhang meist völlig ausgeblendet wird, ist die Tatsache, dass nicht nur die muslimische Bevölkerung von den israelischen Maßnahmen betroffen ist, sondern auch die <a href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-03/christen-nahost-westbank-gaza-pizzaballa-kirche-patriarch-israel.html" rel="external noopener" target="_blank">traditionell christlichen Gemeinden</a>, die auf eine <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article256313190/westjordanland-tief-sitzender-christenhass-israelische-siedler-greifen-christliches-palaestinenser-dorf-an.html" rel="external noopener" target="_blank">lange Tradition</a> in der Region zurückblicken können.</p>
Um Hisbollah-Kräfte zu vertreiben, soll Israel Herbizide in bis zu 50-facher Dosierung auf Felder im Südlibanon und in Syrien sprühen lassen.</p>
<p>Israel setzt im Kampf gegen seine ungeliebten Nachbarn nicht nur auf rohe Gewalt, sondern auch auf einen "herbicidal warfare", der Erinnerungen an Agent Orange weckt, mit dem die USA im Vietnamkrieg im Kampf gegen den Vietcong die Vegetation entlaubt haben.</p>
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<p>Durch die Verunreinigung mit dem hochgiftigen Dioxin TCDD verursachte es bei Millionen Menschen und nachfolgenden Generationen <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/gifteinsatz-im-vietnamkrieg-agent-orange-und-die-folgen-bis-heute-108.html" rel="external noopener" target="_blank">schwerste gesundheitliche Schäden</a>, Krebserkrankungen und Missbildungen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4810431" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10299822"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/50-Jahre-nach-Kriegsende-US-Militaerhilfe-in-Vietnam-und-Laos-eingestellt-10299822.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/0/4/3/1/shutterstock_2301029013-9f3f59432fb63421.jpeg" alt="Schild das vor einer Mine warnt" style="aspect-ratio:4032 / 2266" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" alt="Schild das vor einer Mine warnt" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">50 Jahre nach Kriegsende: US-Militärhilfe in Vietnam und Laos eingestellt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Glyphosat im Südlibanon: Die Taktik der extremen Überdosierung</strong></h3>
<p>Israel nutzt das in den USA als <a href="https://www.deutschlandfunk.de/praesident-trump-stuft-glyphosat-und-phosphor-als-verteidigungsrelevant-ein-102.html" rel="external noopener" target="_blank">verteidigungsrelevant</a> eingestufte Herbizid gegen die Landwirtschaft im Südlibanon und in Syrien. Für die Bauern ist es eine Katastrophe, die ihre Lebensgrundlagen vernichtet, denn das Herbizid zerstört alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird.</p>
<p>Israel versprüht das Herbizid in Dosen, die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">30- bis 50-mal so hoch</a> sind wie in der industrialisierten Landwirtschaft üblich, berichtete die <em>Tagesschau</em> im Februar unter Berufung auf den libanesischen Landwirtschaftsminister. Laut <em>Times of Israel</em> hatte die libanesische Seite <a href="https://www.timesofisrael.com/lebanon-accuses-israel-of-spraying-herbicide-in-border-areas/amp/" rel="external noopener" target="_blank">von einer 20- bis 30-fachen Dosierung</a> gesprochen.</p>
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<p>Dass die Lebensgrundlagen der Bauern im Südlibanon und <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">in Syrien</a> zerstört werden sollen, damit keine Zivilbevölkerung in den von Israel <a href="https://www.medico.de/kartographien-der-zerstoerung-20577" rel="external noopener" target="_blank">definierten Pufferzonen</a> leben können, zählt offensichtlich schon seit längerem zur israelischen Strategie. Offenbar will Israel Pufferzonen einrichten, um künftige Angriffe der Hisbollah und anderer feindlicher Kräfte zu verhindern.</p>
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<p>In einem etwa zehn Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze dürften dann keine Zivilisten mehr leben. Wenn man die Zivilbevölkerung vertrieben hat, sieht man sich berechtigt, alles Leben in den Pufferzonen zu eliminieren.</p>
<p><a href="https://www.aub.edu.lb/plsc/Documents/Zaynab%20Nemr%20Bio.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Zaynab Nemr</a>, Forscherin und GIS-Spezialistin an der American University Beirut wird in der <em>Tagesschau</em> mit der <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Aussage zitiert</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Besprühen erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als die Menschen Bäume pflanzen und mit der Frühjahrsaussaat beginnen wollten. Ist der Boden erst einmal so stark kontaminiert, kann die Erholung nicht Monate, sondern Jahre dauern. Das hat Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit, die Wasserqualität und die Artenvielfalt, von Nutztieren bis zu Bienen."</p>
<p>Und <a href="https://www.boell.de/de/2008/11/03/buero-beirut-libanon-syrien-irak" rel="external noopener" target="_blank">Kristian Brakel</a>, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/libanon-israel-pflanzengift-100.html" rel="external noopener" target="_blank">sagt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Zwei Gründe drängen sich auf, das eine ist vor allem: Entlaubung des Unterholzes, damit es weniger Möglichkeiten für Kämpfer der Hisbollah gibt, sich da zu verstecken. Das zweite ist, dass wir den Eindruck gewinnen, dass es im Südlibanon auf eine Zone hinausläuft, die zwar nicht von Israel besetzt, aber kontrolliert werden wird, und wo der Zivilbevölkerung nicht ermöglicht werden soll, in diese Gebiete zurückzukehren."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom Gazastreifen zum Libanon: Die Geschichte des Herbizid-Einsatzes</strong></h3>
<p>Die Verwendung chemischer Mittel ist seit Längerem auch aus Gaza bekannt. In unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen versprühten israelische Flugzeuge schon 2014 hochkonzentrierte Herbizide. Das erfolgte zwar in israelischem Luftraum, wenn der Wind so stand, dass das Gift nach Gaza wehte. Einst üppige Landschaften wurden dadurch in Wüsten verwandelt.</p>
<p><a href="https://www.medico.de/blog/riad-othman" rel="external noopener" target="_blank">Riad Othman</a>, Nahostreferent bei medico international, <a href="https://www.medico.de/presse/2026/chemische-kriegswaffen-zerstoerung-in-nahost" rel="external noopener" target="_blank">bemerkt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Im Libanon findet das Anwendung, was bereits Jahre zuvor in Gaza erprobt wurde. Dort setzte die israelische Armee bereits 2014 völkerrechtswidrig Glyphosat, weißen Phosphor schon 2008/2009 mehrfach ein. Als Hauptgrund dienten ihr immer nationale Sicherheitsinteressen, die sie in sogenannten Pufferzonen umsetzte. Dabei missachtet sie systematisch Schäden für palästinensische Bauern oder Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung."</p>
<p>Gegenüber der deutschen Bundesregierung konstatiert Othman: "Unterdessen bleibt die Bundesregierung angesichts solcher und noch schwererer Rechtsbrüche seitens Israels weiterhin untätig. Genau genommen schirmt sie die israelische Regierung sogar vor Negativkonsequenzen ab, indem sie auf EU-Ebene Maßnahmen blockiert, die rechtlich längst geboten wären."</p>
<p>Auch die Antwort der Bundesregierung auf eine <a href="https://dip.bundestag.de/vorgang/einsatz-von-glyphosat-im-libanon-durch-israelische-streitkr%C3%A4fte/332959?f.deskriptor=Libanon&rows=25&pos=15&ctx=a" rel="external noopener" target="_blank">Schriftliche Anfrage</a> zum "Einsatz von Glyphosat im Libanon durch israelische Streitkräfte" zeugte nicht von politischem Engagement in dieser Frage.</p>
<p>Inzwischen hat der Libanon den <a href="https://www.mfa.gov.lb/arabic/news/260614" rel="external noopener" target="_blank">Fall vor den UN-Sicherheitsrat gebracht</a>: Am 10. Juni 2026 übermittelte das libanesische Außenministerium eine formelle Beschwerde an Sicherheitsrat und UN-Generalsekretär, gestützt auf einen Bericht des Nationalen Rats für Wissenschaftliche Forschung – mit dem Verweis, dass die Chemiewaffenkonvention den Einsatz von Herbiziden als Kriegsmittel explizit verbietet.</p>
<p>Bayer stellte fest, dass es die Herbizide nicht direkt an das israelische Militär geliefert habe.</p>
<p>Das scheint durchaus zuzutreffen, wie ein <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-libanon-bauern-glyphosat-israel-li.3519957" rel="external noopener" target="_blank">Bericht</a> in der <em>Süddeutschen</em> vom 2. August 2026 feststellte:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Israelische Medien berichteten, dass in den Verträgen mit den privaten Flugfirmen damals auch die Namen der Herbizide aufgeführt worden seien, die benutzt werden sollten: Roundup, das zumeist den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat enthält, das damals noch vom US-Konzern Monsanto produziert wurde, den Bayer 2018 übernahm."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsinteressen vs. Völkerrecht: Die geopolitischen Folgen im Detail</strong></h3>
<p>Es gibt mittlerweile zehn israelische Militärbasen innerhalb von Syrien, dessen Regierung immer betont hat, keinerlei Konflikte mit den Nachbarn zu suchen. Es geht von Syrien bisher keine ernsthafte Gefahr für Israel aus, dennoch hält die israelische Armee immer mehr syrische Gebiete besetzt, wie auch immer mehr Siedlungen in der ehemals jordanischen Westbank errichtet werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098769" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328967"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-Befehle-sind-sehr-klar-zerstoeren-11328967.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/8/7/6/9/shutterstock_2734109885-5349c2265c95f6b4.jpeg" alt="Soldaten neben einem Fahrzeug" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Soldaten neben einem Fahrzeug" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libanon: "Die Befehle sind sehr klar: zerstören"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5094645" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11318105"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-israelisch-US-amerikanische-Allianz-bekommt-Risse-11318105.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7680" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libanon: Die israelisch-US-amerikanische Allianz bekommt Risse</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5071705" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11272907"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libanon-Die-Falle-am-Litani-Fluss-schnappt-zu-11272907.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3770" height="2118" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/1/7/0/5/shutterstock_2702201209-b7da004046c96556.jpeg" alt="Stadtszene am Meer" style="aspect-ratio:3770 / 2118" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3770" height="2118" alt="Stadtszene am Meer" style="aspect-ratio:3770 / 2118;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libanon: Die Falle am Litani-Fluss schnappt zu</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass inzwischen den Krankenhäusern in der Westbank die Steuermittel entzogen werden, gefährdet dort auch die Gesundheitsversorgung. Das Steuersystem in der Westbank zieht zwar über die traditionelle palästinensische Steuerverwaltung die Steuern ein.</p>
<p>Letztlich hat Israel jedoch den Zugriff auf Steuern und Zölle im Auftrag der Palästinensischen Autonomiebehörde, hält diese Gelder jedoch seit Jahren teilweise oder vollständig zurück. Die <a href="https://www.dw.com/en/israel-withholds-billions-in-palestinian-tax-revenue/video-77758661" rel="external noopener" target="_blank">Palästinensische Autonomiebehörde</a> ist in der Folge hoch verschuldet und kann die Gesundheitsversorgung nicht mehr sicherstellen.</p>
<p>Was hierzulande in diesem Zusammenhang meist völlig ausgeblendet wird, ist die Tatsache, dass nicht nur die muslimische Bevölkerung von den israelischen Maßnahmen betroffen ist, sondern auch die <a href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-03/christen-nahost-westbank-gaza-pizzaballa-kirche-patriarch-israel.html" rel="external noopener" target="_blank">traditionell christlichen Gemeinden</a>, die auf eine <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article256313190/westjordanland-tief-sitzender-christenhass-israelische-siedler-greifen-christliches-palaestinenser-dorf-an.html" rel="external noopener" target="_blank">lange Tradition</a> in der Region zurückblicken können.</p>
2026-08-11T06:00:00.000Zurn:bid:51343472026-08-11T04:00:00.000ZDer Prototyp des türkischen Tarnkappenjägers TF Kaan hat erste Rollversuche absolviert. Mit dem Erstflug wird noch vor Jahresende gerechnet. Ein Überblick.</p>
<p>Das türkische Luft- und Raumfahrtunternehmen Turkish Aerospace Industries (TAI) hat Videomaterial <a href="https://x.com/TUSAS_TR/status/2083117322240213415" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlicht</a>, das den zweiten Prototypen des Kampfjets P1 "Kaan" bei Rollversuchen auf dem Herstellergelände der TAI in Ankara zeigt.</p>
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<p>TAI-Chef Mehmet Demiroğlu äußerte sich dazu Ende Juli auf der Farnborough Airshow: "Der Kaan P1 könnte innerhalb der nächsten Monate fliegen." Doch ist der Jet konkurrenzfähig?</p>
<h3 class="subheading">Unterschied zum Vorgänger</h3>
<p>Der erste Prototyp, P0, absolvierte seinen <a href="https://www.janes.com/defence-intelligence-insights/defence-news/defence/turkey-flies-kaan-fighter-for-first-time" rel="external noopener" target="_blank">Erstflug im Februar 2024</a> und diente als Konzeptnachweis. P1 hingegen ist laut TAI ein "produktionsrepräsentatives" Flugzeug – gebaut nach den Erkenntnissen aus dem ersten Muster und deutlich näher an der geplanten Serienversion. Sichtbare Unterschiede betreffen unter anderem die Steuerflächen, den Bereich rund um die Triebwerkseinläufe und das Cockpit sowie eine sauberere Außenhaut.</p>
<p>Auffällig ist <a href="https://www.twz.com/air/turkeys-latest-kaan-fighter-prototype-begins-taxi-tests" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> dem Fachportal <em>The War Zone</em> ein größeres Sensorgehäuse über der Nase: Es beherbergt ein kombiniertes Infrarot-Such- und -Verfolgungssystem (IRST) sowie ein elektro-optisches Zielsystem – eine Anordnung, die unter bekannten Kampfjetdesigns einzigartig ist und es dem Flugzeug erlaubt, Bedrohungen zu erkennen und zu verfolgen, <a href="https://www.turkiyetoday.com/nation/turkiyes-next-fighter-jet-move-why-gcap-makes-strategic-sense-3225238?s=1" rel="external noopener" target="_blank">ohne selbst Radarsignale</a> auszusenden. Zudem sind die Fahrwerke robuster und breiter auseinanderstehend als beim Vorgänger.</p>
<p>Die Rollversuche dienen dazu, Triebwerke, Bremsen, Lenkung und Flugsteuerungssysteme bei schrittweise steigenden Geschwindigkeiten zu überprüfen – die letzte Phase der Bodenerprobung vor dem Erstflug.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4906782" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10505363"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wettruesten-im-Mittelmeer-Wenn-Nato-Partner-gegeneinander-aufruesten-10505363.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/6/7/8/2/naturkjet-78b5865628282f2a.jpeg" alt="Griechischer Rafale-Kampfjet und roter Balken mit Emblemen für Nato und Tütkei sowie Eurofighter-Silhouette " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Griechischer Rafale-Kampfjet und roter Balken mit Emblemen für Nato und Tütkei sowie Eurofighter-Silhouette " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wettrüsten im Mittelmeer: Wenn Nato-Partner gegeneinander aufrüsten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>TAI zufolge ist ein dritter Prototyp, P2, bereits im Aufbau. Das Unternehmen strebt an, beide Maschinen noch 2026 in die Luft zu bringen, um verschiedene Teile des Flugerprobungsprogramms gleichzeitig abarbeiten zu können.</p>
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<h3 class="subheading">Triebwerk: abhängig von den USA</h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg">
<a-img alt="Ansicht von oben eines Kampfjets auf einem Rollfeld" height="1359" src="/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg" style="aspect-ratio: 2223 / 1359;" width="2223">
<img alt="Ansicht von oben eines Kampfjets auf einem Rollfeld" height="1359" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 2223 / 1359; object-fit: cover;" width="2223">
</a-img>
<noscript>
<img alt="Ansicht von oben eines Kampfjets auf einem Rollfeld" src="https://heise.cloudimg.io/width/2223/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">P1-Kaan von oben</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Tusas/<a href="https://x.com/TUSAS_TR/status/2083117322240213415" rel="external noopener" target="_blank">X</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Angetrieben wird der Kaan vorläufig vom US-amerikanischen Turbofan <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/General_Electric_F110" rel="external noopener" target="_blank">GE F110-GE-129</a>, derselben Triebwerksfamilie, die auch späte F-16-Varianten antreibt. In der Türkei wird dieser Typ unter Lizenz gebaut, unterliegt jedoch weiterhin US-amerikanischen Exportbeschränkungen.</p>
<p>Die Trump-Administration genehmigte zuletzt den Verkauf von mehreren Dutzend F110-Triebwerken an die Türkei – ein Geschäft im Wert von mehr als 700 Millionen US-Dollar –, was die unmittelbare Versorgung der Prototypen und frühen Serienflugzeuge sichert.</p>
<p>Langfristiges Ziel ist ein eigenes türkisches Triebwerk, das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/TEI-TF35000" rel="external noopener" target="_blank">TEI TF35000</a>, das in späteren Produktionsserien zum Einsatz kommen soll. Bis dahin bleibt die Abhängigkeit von US-Technologie ein zentrales Risiko für den Zeitplan des Programms.</p>
<h3 class="subheading">Politischer Ursprung</h3>
<p>Das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/TEI-TF35000" rel="external noopener" target="_blank">Kaan-Programm</a> wurde 2010 unter dem Namen Milli Muharip Uçak (MMU), zu Deutsch Nationales Kampfflugzeug, gestartet und hieß lange Zeit TF-X. Den entscheidenden politischen Schub erhielt es 2019, als die USA die Türkei aus dem F-35-Programm ausschlossen – als Reaktion auf den türkischen Kauf des russischen Luftabwehrsystems S-400.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115895" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362876"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/S-400-fuer-die-VAE-Warum-Russland-dem-tuerkischen-Ruestungsdeal-zustimmen-koennte-11362876.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2067" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/9/5/Chebakalex7-e7275f0d6624aa84.jpeg" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2067" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimdeal um S-400: Erlaubt Putin der Türkei den Verkauf an die VAE?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4777210" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10236922"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tuerkei-Flugzeugtraeger-im-Bau-10236922.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1687" height="948" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/7/7/2/1/0/Turkish_Navy_Design_Project_Office__DPO_2-9e4c43e8f210ab7d.jpeg" alt="Entwurf eines Flugzeugträgers in drei Ansichten" style="aspect-ratio:1687 / 948" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1687" height="948" alt="Entwurf eines Flugzeugträgers in drei Ansichten" style="aspect-ratio:1687 / 948;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Türkei: Flugzeugträger im Bau</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ankara hatte ursprünglich rund 100 F-35 bestellen wollen und war zudem industriell tief in das Programm eingebunden. Seither gibt es zwar Signale aus Washington, den Ausschluss möglicherweise rückgängig zu machen, doch konkrete Ergebnisse stehen aus. Eine Wiederaufnahme in das F-35-Programm hätte nach Einschätzung von Beobachtern erhebliche Folgen für den Kaan.</p>
<p>Im Mai 2026 wurde laut <a href="https://breakingdefense.com/2026/05/turkish-air-force-contracts-its-first-batch-of-indigenous-kaan-jets/" rel="external noopener" target="_blank">Medienberichten</a> ein erster Vertrag über 20 Exemplare der Anfangsvariante Block 10 des Kaan unterzeichnet. Erste Auslieferungen an die türkische Luftwaffe sind für 2028 geplant – ein Zeitplan, den Fachleute als ehrgeizig einstufen. Insgesamt plant die Türkei, nach drei Vorserienprototypen 250 Serienflugzeuge zu beschaffen.</p>
<h3 class="subheading">Einordnung und Konkurrenz</h3>
<p>Das erklärte Ziel des Programms ist ein Kampfjet mit reduzierter Radarsignatur, hoher Leistung sowie modernen Avionik- und Waffensystemen. Ob der Kaan dabei das Niveau echter Fünfte-Generation-Kampfflugzeuge wie der F-35 erreicht – mit deren umfassender Sensorfusion, Vernetzung und Tarnkappeneigenschaften –, gilt unter Experten als offene Frage.</p>
<p>Selbst eine spürbare Reduzierung der Radarsignatur kombiniert mit modernen Sensoren würde gegenüber der bestehenden türkischen Flotte, die von der F-16 aus den 1970er Jahren dominiert wird, einen erheblichen Fähigkeitszuwachs bedeuten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4872049" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10437464"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Indiens-Weg-zum-Stealth-Fighter-USA-drohen-Russland-lockt-10437464.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/7/2/0/4/9/Zwischenablage-1-cf9ddc8d7ae08a0a.jpeg" alt="Kampfflugzeug beim Start" style="aspect-ratio:4050 / 2275" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4050" height="2275" alt="Kampfflugzeug beim Start" style="aspect-ratio:4050 / 2275;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Indiens Weg zum Stealth-Fighter: USA drohen, Russland lockt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4867651" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10428710"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-startet-Auslieferung-des-Stealth-Kampfjets-J-35-10428710.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3500" height="1967" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/7/6/5/1/shutterstock_231381238-2b1112d09d29bd66.jpeg" alt="Die FC-31, ein früheres Versuchsmodell der J-35." style="aspect-ratio:3500 / 1967" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3500" height="1967" alt="Die FC-31, ein früheres Versuchsmodell der J-35." style="aspect-ratio:3500 / 1967;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China startet Auslieferung des Stealth-Kampfjets J-35</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Im globalen Exportmarkt konkurriert der Kaan mit ähnlich positionierten Entwürfen wie dem chinesischen FC-31 und dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KAI_KF-21_Boramae" rel="external noopener" target="_blank">südkoreanischen KF-21</a>. Exportverkäufe wären jedoch, solange das amerikanische F110-Triebwerk verbaut ist, an US-Exportgenehmigungen gebunden.</p>
<p>Geplant ist zudem, den Kaan künftig gemeinsam mit unbemannten Kampfdrohnen einzusetzen, darunter die <a href="https://www.flugrevue.de/militaer/die-anka-iii-soll-die-tuerkei-in-die-erste-liga-der-kampfdrohnen-katapultieren/" rel="external noopener" target="_blank">Nurflügler-Drohne ANKA-3</a> und der kampfjetähnliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayraktar_K%C4%B1z%C4%B1lelma" rel="external noopener" target="_blank">Bayraktar Kizilelma</a>. Letzterer absolvierte erst kürzlich erstmals den Abwurf von Gleitbomben aus internen Waffenschächten.</p>
Der Prototyp des türkischen Tarnkappenjägers TF Kaan hat erste Rollversuche absolviert. Mit dem Erstflug wird noch vor Jahresende gerechnet. Ein Überblick.</p>
<p>Das türkische Luft- und Raumfahrtunternehmen Turkish Aerospace Industries (TAI) hat Videomaterial <a href="https://x.com/TUSAS_TR/status/2083117322240213415" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlicht</a>, das den zweiten Prototypen des Kampfjets P1 "Kaan" bei Rollversuchen auf dem Herstellergelände der TAI in Ankara zeigt.</p>
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<p>TAI-Chef Mehmet Demiroğlu äußerte sich dazu Ende Juli auf der Farnborough Airshow: "Der Kaan P1 könnte innerhalb der nächsten Monate fliegen." Doch ist der Jet konkurrenzfähig?</p>
<h3 class="subheading">Unterschied zum Vorgänger</h3>
<p>Der erste Prototyp, P0, absolvierte seinen <a href="https://www.janes.com/defence-intelligence-insights/defence-news/defence/turkey-flies-kaan-fighter-for-first-time" rel="external noopener" target="_blank">Erstflug im Februar 2024</a> und diente als Konzeptnachweis. P1 hingegen ist laut TAI ein "produktionsrepräsentatives" Flugzeug – gebaut nach den Erkenntnissen aus dem ersten Muster und deutlich näher an der geplanten Serienversion. Sichtbare Unterschiede betreffen unter anderem die Steuerflächen, den Bereich rund um die Triebwerkseinläufe und das Cockpit sowie eine sauberere Außenhaut.</p>
<p>Auffällig ist <a href="https://www.twz.com/air/turkeys-latest-kaan-fighter-prototype-begins-taxi-tests" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> dem Fachportal <em>The War Zone</em> ein größeres Sensorgehäuse über der Nase: Es beherbergt ein kombiniertes Infrarot-Such- und -Verfolgungssystem (IRST) sowie ein elektro-optisches Zielsystem – eine Anordnung, die unter bekannten Kampfjetdesigns einzigartig ist und es dem Flugzeug erlaubt, Bedrohungen zu erkennen und zu verfolgen, <a href="https://www.turkiyetoday.com/nation/turkiyes-next-fighter-jet-move-why-gcap-makes-strategic-sense-3225238?s=1" rel="external noopener" target="_blank">ohne selbst Radarsignale</a> auszusenden. Zudem sind die Fahrwerke robuster und breiter auseinanderstehend als beim Vorgänger.</p>
<p>Die Rollversuche dienen dazu, Triebwerke, Bremsen, Lenkung und Flugsteuerungssysteme bei schrittweise steigenden Geschwindigkeiten zu überprüfen – die letzte Phase der Bodenerprobung vor dem Erstflug.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4906782" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10505363"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wettruesten-im-Mittelmeer-Wenn-Nato-Partner-gegeneinander-aufruesten-10505363.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/6/7/8/2/naturkjet-78b5865628282f2a.jpeg" alt="Griechischer Rafale-Kampfjet und roter Balken mit Emblemen für Nato und Tütkei sowie Eurofighter-Silhouette " style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Griechischer Rafale-Kampfjet und roter Balken mit Emblemen für Nato und Tütkei sowie Eurofighter-Silhouette " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wettrüsten im Mittelmeer: Wenn Nato-Partner gegeneinander aufrüsten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>TAI zufolge ist ein dritter Prototyp, P2, bereits im Aufbau. Das Unternehmen strebt an, beide Maschinen noch 2026 in die Luft zu bringen, um verschiedene Teile des Flugerprobungsprogramms gleichzeitig abarbeiten zu können.</p>
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<h3 class="subheading">Triebwerk: abhängig von den USA</h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg">
<a-img alt="Ansicht von oben eines Kampfjets auf einem Rollfeld" height="1359" src="/imgs/18/5/1/3/4/3/4/7/p1kaanoben-07b3a19ad91e57c3.jpg" style="aspect-ratio: 2223 / 1359;" width="2223">
<img alt="Ansicht von oben eines Kampfjets auf einem Rollfeld" height="1359" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 2223 / 1359; object-fit: cover;" width="2223">
</a-img>
<noscript>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">P1-Kaan von oben</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Tusas/<a href="https://x.com/TUSAS_TR/status/2083117322240213415" rel="external noopener" target="_blank">X</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Angetrieben wird der Kaan vorläufig vom US-amerikanischen Turbofan <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/General_Electric_F110" rel="external noopener" target="_blank">GE F110-GE-129</a>, derselben Triebwerksfamilie, die auch späte F-16-Varianten antreibt. In der Türkei wird dieser Typ unter Lizenz gebaut, unterliegt jedoch weiterhin US-amerikanischen Exportbeschränkungen.</p>
<p>Die Trump-Administration genehmigte zuletzt den Verkauf von mehreren Dutzend F110-Triebwerken an die Türkei – ein Geschäft im Wert von mehr als 700 Millionen US-Dollar –, was die unmittelbare Versorgung der Prototypen und frühen Serienflugzeuge sichert.</p>
<p>Langfristiges Ziel ist ein eigenes türkisches Triebwerk, das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/TEI-TF35000" rel="external noopener" target="_blank">TEI TF35000</a>, das in späteren Produktionsserien zum Einsatz kommen soll. Bis dahin bleibt die Abhängigkeit von US-Technologie ein zentrales Risiko für den Zeitplan des Programms.</p>
<h3 class="subheading">Politischer Ursprung</h3>
<p>Das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/TEI-TF35000" rel="external noopener" target="_blank">Kaan-Programm</a> wurde 2010 unter dem Namen Milli Muharip Uçak (MMU), zu Deutsch Nationales Kampfflugzeug, gestartet und hieß lange Zeit TF-X. Den entscheidenden politischen Schub erhielt es 2019, als die USA die Türkei aus dem F-35-Programm ausschlossen – als Reaktion auf den türkischen Kauf des russischen Luftabwehrsystems S-400.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115895" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362876"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/S-400-fuer-die-VAE-Warum-Russland-dem-tuerkischen-Ruestungsdeal-zustimmen-koennte-11362876.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2067" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/9/5/Chebakalex7-e7275f0d6624aa84.jpeg" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2067" alt="Mehrere schwere, mit je 5 großen Raketensilos beladene LKW fahren über eine Brücke." style="aspect-ratio:3680 / 2067;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimdeal um S-400: Erlaubt Putin der Türkei den Verkauf an die VAE?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4777210" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10236922"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tuerkei-Flugzeugtraeger-im-Bau-10236922.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1687" height="948" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/7/7/2/1/0/Turkish_Navy_Design_Project_Office__DPO_2-9e4c43e8f210ab7d.jpeg" alt="Entwurf eines Flugzeugträgers in drei Ansichten" style="aspect-ratio:1687 / 948" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1687" height="948" alt="Entwurf eines Flugzeugträgers in drei Ansichten" style="aspect-ratio:1687 / 948;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Türkei: Flugzeugträger im Bau</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ankara hatte ursprünglich rund 100 F-35 bestellen wollen und war zudem industriell tief in das Programm eingebunden. Seither gibt es zwar Signale aus Washington, den Ausschluss möglicherweise rückgängig zu machen, doch konkrete Ergebnisse stehen aus. Eine Wiederaufnahme in das F-35-Programm hätte nach Einschätzung von Beobachtern erhebliche Folgen für den Kaan.</p>
<p>Im Mai 2026 wurde laut <a href="https://breakingdefense.com/2026/05/turkish-air-force-contracts-its-first-batch-of-indigenous-kaan-jets/" rel="external noopener" target="_blank">Medienberichten</a> ein erster Vertrag über 20 Exemplare der Anfangsvariante Block 10 des Kaan unterzeichnet. Erste Auslieferungen an die türkische Luftwaffe sind für 2028 geplant – ein Zeitplan, den Fachleute als ehrgeizig einstufen. Insgesamt plant die Türkei, nach drei Vorserienprototypen 250 Serienflugzeuge zu beschaffen.</p>
<h3 class="subheading">Einordnung und Konkurrenz</h3>
<p>Das erklärte Ziel des Programms ist ein Kampfjet mit reduzierter Radarsignatur, hoher Leistung sowie modernen Avionik- und Waffensystemen. Ob der Kaan dabei das Niveau echter Fünfte-Generation-Kampfflugzeuge wie der F-35 erreicht – mit deren umfassender Sensorfusion, Vernetzung und Tarnkappeneigenschaften –, gilt unter Experten als offene Frage.</p>
<p>Selbst eine spürbare Reduzierung der Radarsignatur kombiniert mit modernen Sensoren würde gegenüber der bestehenden türkischen Flotte, die von der F-16 aus den 1970er Jahren dominiert wird, einen erheblichen Fähigkeitszuwachs bedeuten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4872049" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10437464"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Indiens-Weg-zum-Stealth-Fighter-USA-drohen-Russland-lockt-10437464.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/7/2/0/4/9/Zwischenablage-1-cf9ddc8d7ae08a0a.jpeg" alt="Kampfflugzeug beim Start" style="aspect-ratio:4050 / 2275" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4050" height="2275" alt="Kampfflugzeug beim Start" style="aspect-ratio:4050 / 2275;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Indiens Weg zum Stealth-Fighter: USA drohen, Russland lockt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4867651" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10428710"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-startet-Auslieferung-des-Stealth-Kampfjets-J-35-10428710.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3500" height="1967" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/7/6/5/1/shutterstock_231381238-2b1112d09d29bd66.jpeg" alt="Die FC-31, ein früheres Versuchsmodell der J-35." style="aspect-ratio:3500 / 1967" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3500" height="1967" alt="Die FC-31, ein früheres Versuchsmodell der J-35." style="aspect-ratio:3500 / 1967;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China startet Auslieferung des Stealth-Kampfjets J-35</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Im globalen Exportmarkt konkurriert der Kaan mit ähnlich positionierten Entwürfen wie dem chinesischen FC-31 und dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KAI_KF-21_Boramae" rel="external noopener" target="_blank">südkoreanischen KF-21</a>. Exportverkäufe wären jedoch, solange das amerikanische F110-Triebwerk verbaut ist, an US-Exportgenehmigungen gebunden.</p>
<p>Geplant ist zudem, den Kaan künftig gemeinsam mit unbemannten Kampfdrohnen einzusetzen, darunter die <a href="https://www.flugrevue.de/militaer/die-anka-iii-soll-die-tuerkei-in-die-erste-liga-der-kampfdrohnen-katapultieren/" rel="external noopener" target="_blank">Nurflügler-Drohne ANKA-3</a> und der kampfjetähnliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayraktar_K%C4%B1z%C4%B1lelma" rel="external noopener" target="_blank">Bayraktar Kizilelma</a>. Letzterer absolvierte erst kürzlich erstmals den Abwurf von Gleitbomben aus internen Waffenschächten.</p>
2026-08-11T04:00:00.000Zurn:bid:51180812026-08-11T04:00:00.000ZZuses Z3 existiert heute nur noch als Nachbau. Mehrere Rekonstruktionen bewahren das 1943 zerstörte Original. Doch welche kommt dem echten Z3 am nächsten?</p>
<p>Warum werden historische Rechenmaschinen heute instand gesetzt oder rekonstruiert? In Europa und den USA finden sogar regelmäßig Vintage Computer Festivals statt, auf denen alte Computer einer neuen Generation von Programmierern anschaulich vermittelt werden.</p>
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<p>Vielleicht liegt das daran, dass der Computer zum zentralen Instrument der neuen industriellen Revolution geworden ist und historische Rechner heute ein ähnliches Kulturgut darstellen wie die Dampfmaschinen des neunzehnten Jahrhunderts in technischen Museen.</p>
<p>Bei solchen Rekonstruktionen geht es gewiss um Neugier und um den Wunsch, zu verstehen, wie diese Maschinen funktionierten. Zugleich dienen sie dazu, unser technisches und kulturelles Erbe zu bewahren.</p>
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<p>Ein gutes Beispiel ist Konrad Zuses 1941 fertiggestellte Rechenmaschine Z3, die heute als eines der bedeutendsten Artefakte der Computergeschichte gilt.<sup><strong>[1]</strong></sup> Sie arbeitete vollständig automatisch, verwendete binäre Gleitkommazahlen und las ihre Rechenprogramme von einem gelochten Filmstreifen ein.</p>
<p>Das Original wurde jedoch im Dezember 1943 bei einem Bombenangriff auf Berlin zerstört. Damit ging nicht nur die Maschine selbst verloren, sondern auch der wichtigste materielle Beleg für ihre Funktionsfähigkeit. Nur wenige Menschen hatten sie zuvor in Betrieb gesehen.</p>
<p>Der Berliner Zuse hatte am 16. Juni 1941 beim Reichspatentamt unter dem Aktenzeichen Z 26476 eine Patentanmeldung für eine "Rechenvorrichtung" eingereicht.<sup><strong>[2]</strong></sup> Sie beschrieb die grundlegende Kombination aus binärem Rechenwerk, Speicher und einem Steuerwerk zur automatischen Abarbeitung eines Rechenplans.</p>
<p>Nach dem Krieg nahm Zuse die Anmeldung erneut auf. Daraus entwickelte sich ein langwieriges Patentverfahren, in dem die Neuheit und die erfinderische Bedeutung seiner Konstruktion gegenüber verschiedenen Einsprüchen verteidigt werden mussten.</p>
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<p>Vor diesem Hintergrund ließ Konrad Zuse zu Beginn der 1960er-Jahre durch die Zuse KG einen funktionsfähigen Nachbau der Z3 anfertigen.</p>
<p>Die Rekonstruktion sollte die in der Patentschrift beschriebene Konstruktion anschaulich und praktisch nachvollziehbar machen und damit Zuses Patentanspruch sowie seinen historischen Prioritätsanspruch untermauern. Da die Originalmaschine und ein großer Teil der zugehörigen Unterlagen im Krieg vernichtet worden waren, erhielt der Nachbau zugleich die Funktion eines technischen Beweisstücks.</p>
<p>Aus diesem ersten Nachbau entwickelte sich eine eigene Geschichte der Z3-Rekonstruktionen. In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere Maschinen, die sich hinsichtlich ihrer Zielsetzung, ihrer technischen Ausführung und ihrer Nähe zum Original deutlich unterscheiden.</p>
<p>Einige wurden vor allem als Museumsexponate gebaut, andere dienten der historischen Forschung, der technischen Analyse oder der öffentlichen Demonstration der Arbeitsweise eines Relaisrechners. Im Folgenden werden diese Rekonstruktionen in chronologischer Reihenfolge vorgestellt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Nachbau im Deutschen Museum</strong></h3>
<p>Der erste Nachbau der Z3 wurde 1962 von der Zuse KG unter der Leitung Konrad Zuses fertiggestellt (Abb. 1). Erstmals öffentlich gezeigt wurde die Maschine vom 26. August bis zum 2. September 1962 auf der Computerausstellung Interdata in München, die parallel zum ersten Weltkongress der International Federation for Information Processing (IFIP) stattfand.</p>
<p>Im Mai 1968 gelangte der Nachbau in die Abteilung Nachrichtentechnik des Deutschen Museums in München, wo er anschließend über Jahrzehnte ausgestellt worden ist.</p>
<p>Bei dieser Maschine handelt es sich jedoch nicht um eine originalgetreue Rekonstruktion im heutigen Sinne. Die Z3 von 1941 war im Dezember 1943 vollständig zerstört worden; ihre Bauteile waren nicht mehr vorhanden, und auch ihre äußere Gestaltung war nur unvollständig dokumentiert.</p>
<p>Zuse musste sich daher auf erhaltene Schaltpläne, wenige Fotografien und Skizzen sowie auf seine eigene Erinnerung stützen. Für den Nachbau wurden neuere und kleinere Relais verwendet, und auch die räumliche Anordnung wurde etwas verändert.</p>
<p>Die rekonstruierte Maschine war kleiner als das Original und besaß nur einen Speicherschrank, während die Z3 von 1941 zwei Speicherschränke hatte. Der Nachbau reproduzierte somit vor allem die logische und funktionale Arbeitsweise der Z3, nicht aber sämtliche konstruktiven und materiellen Einzelheiten des Originals.</p>
<p>Der Nachbau selbst ist weitgehend dokumentiert. Im Archiv des Deutschen Museums befinden sich die zu seiner Konstruktion gehörenden technischen Unterlagen, darunter Schaltpläne, Zeichnungen und weitere Dokumente der Zuse KG. Dadurch lässt sich die Bauweise dieser Rekonstruktion wesentlich genauer nachvollziehen als diejenige der verlorenen Originalmaschine von 1941.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Berliner Rekonstruktion von 2001</strong></h3>
<p>Eine weitere Rekonstruktion der Z3 entstand unter der Leitung von Raúl Rojas an der Freien Universität Berlin und Horst Zuse von der Technischen Universität Berlin. Rojas entwarf auf der Grundlage von Konrad Zuses Patentanmeldung Z391 die Blockarchitektur von Speicher und Rechenwerk.<sup><strong>[3]</strong></sup></p>
<p>Frank Darius entwickelte daraus die konkreten Relaisschaltungen, die von Georg Heyne an die verfügbare Hardware angepasst wurden. Am Aufbau waren außerdem Wolfram Däumel, Lothar Schönbein, Torsten Vetter und Cüneyt Göktekin beteiligt.</p>
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Die Rekonstruktion der Z3 von 2001. Es wurden moderne Relais verwendet, die durch Leiterbahnen auf Platinen zusammengeschaltet wurden. Die Konsole und Lochstreifen wurden mit einem Display simuliert. Bild: Raúl Rojas</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Die Maschine wurde am 11. Mai 2001 auf dem Symposium "60 Jahre Computergeschichte – Konrad Zuses Z3: 1941–2001" im Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin-Dahlem erstmals öffentlich vorgeführt (Abb. 2). Ihr Aufbau folgte der logischen Architektur der Z3, war jedoch bewusst nicht als äußerlich originalgetreue Kopie angelegt. Kleine Leuchtdioden machten den Datenfluss sichtbar und verliehen der Maschine einen ausgeprägt didaktischen Charakter.</p>
<p>Technisch handelt es sich um eine Hybridrekonstruktion. Der Speicher und das eigentliche Rechenwerk sind mit elektromechanischen Relais aufgebaut. Für die Ablaufsteuerung der arithmetischen Algorithmen wurden dagegen moderne digitale Bausteine eingesetzt.</p>
<p>Auch die historische Ein- und Ausgabekonsole wurde nicht mechanisch nachgebildet, sondern durch einen angeschlossenen PC ersetzt. Dieser übernimmt die Eingabe und Anzeige der Zahlen, die Bedienung der Maschine sowie die Simulation des gelochten Programmstreifens.</p>
<p>Die Rekonstruktion reproduziert daher vor allem den Datenweg und die Rechenlogik der Z3, verbindet diese aber mit moderner Elektronik und Software für Steuerung und Bedienung. Die Maschine befindet sich heute im Zuse Museum in Hünfeld.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Z3r von Horst Zuse</strong></h3>
<p>Eine weitere Rekonstruktion entstand ab 2008 auf Initiative von Horst Zuse.<sup><strong>[4]</strong></sup> Die als Z3r – "Z3 reconstructed" – bezeichnete Maschine sollte zum 100. Geburtstag Konrad Zuses im Juni 2010 vorgestellt werden. Sie wurde in annähernder Originalgröße mit einem Rechenwerk, zwei Speicherschränken und einer der historischen Konsole nachempfundenen Bedieneinheit gebaut (Abb. 3).</p>
<p>Die erste offizielle öffentliche Vorführung fand am 26. Juni 2010 im Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld statt. Die Arbeiten und Erweiterungen an der Maschine wurden anschließend noch bis 2011 fortgesetzt.</p>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Abb. 3: Die Z3r von Horst Zuse im Deutschen Technikmuseum in Berlin. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Technikmuseum_Berlin_in_August_2024_-_BugWarp_(6).jpg?uselang=de" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a>: BugWarp / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Für den Aufbau verwendete Horst Zuse etwa 2.500 moderne Industrierelais der Firma Finder. Diese sind auf leicht zugänglichen Schienen montiert, können einzeln ausgetauscht werden und besitzen Leuchtdioden, an denen sich ihre jeweiligen Schaltzustände erkennen lassen. Auch die historischen Schrittschalter wurden durch moderne Zeitrelais ersetzt.</p>
<p>Die Z3r ist besonders didaktisch aufbereitet. Taktsteuerung, Exponenten- und Mantissenrechenwerk, Schiebeoperationen, Normalisierung und die Umwandlung zwischen dezimalen und binären Gleitkommazahlen können einzeln demonstriert werden. Unter einer Klappe der Bedienkonsole befinden sich außerdem rund 60 Taster, mit denen sich die Komponenten bis hinunter zur Ebene einzelner Bits ansteuern lassen.</p>
<p>Die Maschine sollte daher nicht nur die äußere Gestalt und die Schaltungslogik der Z3 nachvollziehen, sondern vor allem ihre Arbeitsweise für Besucher, Schüler und Studierende unmittelbar sichtbar machen. Die Maschine befindet sich heute im Deutschen Technikmuseum in Berlin.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Rekonstruktion von Christof Traber in Solothurn</strong></h3>
<p>Die nächste Z3-Rekonstruktion entstand zwischen 2021 und 2024 unter der Leitung des Schweizer Informatikers Dr. Christof Traber. Sie wurde in enger Anlehnung an Konrad Zuses Patentanmeldung von 1941 gebaut und befindet sich heute in der Enter Technikwelt Solothurn in Derendingen.</p>
<p>Die Maschine hat nur eine Speichereinheit (31 Worte), Steuerwerk und Rechenwerk sind dagegen größer als in der ursprünglichen Z3: Aufgrund der generell weiteren Relaisabstände und des didaktischen Aufbaus des Rechenwerks (klar sichtbare Trennung von Exponenten- und Mantissenverarbeitungsteil) wurden Rechenwerk und Steuerwerk nicht wie im Original übereinander, sondern in zwei separaten Gestellen montiert.</p>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Abb. 4: Die Rekonstruktion von Christof Traber in der Schweiz. Die drei Gestelle zeigen links den Speicher, in der Mitte das Steuerwerk (mit Taktgeber in den untersten zwei Relaisreihen) und rechts das Rechenwerk (gut sichtbare Trennung von Exponenten- und Mantissenverarbeitung). Daneben steht die Konsole mit dem Lochstreifenleser-Prototyp. Bild: Christof Traber</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Die Maschine verwendet moderne Finder-Relais. Die im Original häufig verwendeten und heute kaum mehr verfügbaren Doppelspulenrelais wurden systematisch durch jeweils ein einfaches Relais und zwei Dioden ersetzt. Mit Ausnahme dieser Dioden ist der Nachbau aus funktionaler Sicht voll elektromechanisch.</p>
<p>Dies betrifft auch den Taktgeber, bei dem anstelle einer Schaltwalze eine Relaiskette zur Erzeugung der verschiedenen Taktsignale eingesetzt wird.</p>
<p>Der Lochstreifenleser-Prototyp arbeitet vorläufig nur mit vier Bit, wodurch der adressierbare Speicherbereich eingeschränkt ist. Es ist geplant, diesen auf 8-Bit auszubauen. Der Lochstreifenleser wird mit einem relaisbasierten Treiber betrieben. Für die Ablaufsteuerung der Rechenoperationen verwendet Traber elektromechanische Schrittschalter, die um 90 Grad versetzt montiert wurden, damit die Drehbewegung besser sichtbar wird.</p>
<p>Trabers Nachbau ist voll funktionsfähig und erlaubt es, die Relaislogik und die binäre Gleitkommaarithmetik der Z3 Schritt für Schritt zu verfolgen. Er wird in der Enter Technikwelt regelmäßig öffentlich vorgeführt; gegenwärtig finden die Demonstrationen jeweils am letzten Samstag eines Monats statt.</p>
<p>Damit ist die Solothurner Maschine eine der wenigen funktionsfähigen Z3-Rekonstruktionen, die dauerhaft öffentlich zugänglich und regelmäßig in Betrieb zu sehen sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jede Rekonstruktion setzt eigene Schwerpunkte</strong></h3>
<p>Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind mehrere Rekonstruktionen der Z3 entstanden, die unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen.</p>
<p>Der von der Zuse KG gebaute Nachbau sollte zunächst Konrad Zuses Patentansprüche und seine historische Priorität untermauern. Spätere Rekonstruktionen dienten stärker der technischen Forschung, der musealen Präsentation oder der didaktischen Vermittlung. Einige Maschinen bilden die logische Arbeitsweise der Z3 mit modernen Relais und elektronischen Steuerungen nach, andere bemühen sich um eine möglichst originalnahe Verwendung historischer Bauteile und elektromechanischer Schrittschalter.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch von Raúl Rojas</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="1885028" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="3315325"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-ersten-Computerprogramme-der-Welt-3315325.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/1/8/8/5/0/2/8/8711f8973e5da059.jpeg" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ethnomathematik? Die Farce um den aztekischen Abakus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Keine dieser Maschinen ist daher lediglich eine Kopie der anderen. Jede Rekonstruktion setzt eigene Schwerpunkte: die Sichtbarmachung der Rechenvorgänge, die zuverlässige Vorführung vor Publikum, die Untersuchung der ursprünglichen Schaltungen oder die Annäherung an die materielle Gestalt der historischen Maschine.</p>
<p>Gemeinsam ist ihnen jedoch das Bestreben, die Funktionsweise und die historische Bedeutung der Z3 für kommende Generationen zu bewahren.</p>
<p>Die Z3 ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern ein bedeutendes Kulturgut der Computergeschichte. Wie oben gesagt, gilt sie als der erste funktionsfähige, frei programmierbare und vollautomatische binäre Rechner der Welt.</p>
<p>Da das Original von 1941 nicht erhalten geblieben ist, kommt den Rekonstruktionen eine besondere Bedeutung zu: Sie machen eine Maschine wieder erfahrbar, die sonst nur noch durch Patentschriften, Zeichnungen, Fotografien und schriftliche Zeugnisse bekannt wäre. Jede neue Rekonstruktion trägt deshalb auf ihre Weise dazu bei, Konrad Zuses Leistung und den Beginn des Computerzeitalters anschaulich zu erhalten.</p>
<p>Wie der britische Kunsthandwerker William Morris sinngemäß formulierte: Wir sind nur Treuhänder für diejenigen, die nach uns kommen. Die Rekonstruktionen der Z3 erfüllen genau diese Aufgabe: Sie bewahren ein verlorenes technisches Kulturgut und machen es für künftige Generationen wieder verständlich und erfahrbar.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Literatur</strong></h3>
<p>[1] R. Rojas: "Konrad Zuse’s Early Computers. The Quest for the Computer in Germany. History of Computing", Cham: Springer Nature Switzerland, 2023. ISBN 978-3-031-39875-9.</p>
<p>[2] H. Petzold: "Die Mühlen des Patentamts. Die vergeblichen Bemühungen Konrad Zuses, die programmgesteuerte Rechenmaschine patentieren zu lassen", in R. Rojas (Hrsg.): "Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse", Springer-Verlag, Berlin, 1998.</p>
<p>[3] K. Zuse: "Patentanmeldung Z391", in R. Rojas (Hrsg.): "Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse", Springer-Verlag, Berlin, 1998.</p>
<p>[4] H. Zuse: "Rechenanlage Zuse Z3r: Nachbau des Zuse Z3 Computers, Technischer Bericht", Berlin 2016.</p>
Zuses Z3 existiert heute nur noch als Nachbau. Mehrere Rekonstruktionen bewahren das 1943 zerstörte Original. Doch welche kommt dem echten Z3 am nächsten?</p>
<p>Warum werden historische Rechenmaschinen heute instand gesetzt oder rekonstruiert? In Europa und den USA finden sogar regelmäßig Vintage Computer Festivals statt, auf denen alte Computer einer neuen Generation von Programmierern anschaulich vermittelt werden.</p>
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<p>Vielleicht liegt das daran, dass der Computer zum zentralen Instrument der neuen industriellen Revolution geworden ist und historische Rechner heute ein ähnliches Kulturgut darstellen wie die Dampfmaschinen des neunzehnten Jahrhunderts in technischen Museen.</p>
<p>Bei solchen Rekonstruktionen geht es gewiss um Neugier und um den Wunsch, zu verstehen, wie diese Maschinen funktionierten. Zugleich dienen sie dazu, unser technisches und kulturelles Erbe zu bewahren.</p>
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<p>Ein gutes Beispiel ist Konrad Zuses 1941 fertiggestellte Rechenmaschine Z3, die heute als eines der bedeutendsten Artefakte der Computergeschichte gilt.<sup><strong>[1]</strong></sup> Sie arbeitete vollständig automatisch, verwendete binäre Gleitkommazahlen und las ihre Rechenprogramme von einem gelochten Filmstreifen ein.</p>
<p>Das Original wurde jedoch im Dezember 1943 bei einem Bombenangriff auf Berlin zerstört. Damit ging nicht nur die Maschine selbst verloren, sondern auch der wichtigste materielle Beleg für ihre Funktionsfähigkeit. Nur wenige Menschen hatten sie zuvor in Betrieb gesehen.</p>
<p>Der Berliner Zuse hatte am 16. Juni 1941 beim Reichspatentamt unter dem Aktenzeichen Z 26476 eine Patentanmeldung für eine "Rechenvorrichtung" eingereicht.<sup><strong>[2]</strong></sup> Sie beschrieb die grundlegende Kombination aus binärem Rechenwerk, Speicher und einem Steuerwerk zur automatischen Abarbeitung eines Rechenplans.</p>
<p>Nach dem Krieg nahm Zuse die Anmeldung erneut auf. Daraus entwickelte sich ein langwieriges Patentverfahren, in dem die Neuheit und die erfinderische Bedeutung seiner Konstruktion gegenüber verschiedenen Einsprüchen verteidigt werden mussten.</p>
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<p>Vor diesem Hintergrund ließ Konrad Zuse zu Beginn der 1960er-Jahre durch die Zuse KG einen funktionsfähigen Nachbau der Z3 anfertigen.</p>
<p>Die Rekonstruktion sollte die in der Patentschrift beschriebene Konstruktion anschaulich und praktisch nachvollziehbar machen und damit Zuses Patentanspruch sowie seinen historischen Prioritätsanspruch untermauern. Da die Originalmaschine und ein großer Teil der zugehörigen Unterlagen im Krieg vernichtet worden waren, erhielt der Nachbau zugleich die Funktion eines technischen Beweisstücks.</p>
<p>Aus diesem ersten Nachbau entwickelte sich eine eigene Geschichte der Z3-Rekonstruktionen. In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere Maschinen, die sich hinsichtlich ihrer Zielsetzung, ihrer technischen Ausführung und ihrer Nähe zum Original deutlich unterscheiden.</p>
<p>Einige wurden vor allem als Museumsexponate gebaut, andere dienten der historischen Forschung, der technischen Analyse oder der öffentlichen Demonstration der Arbeitsweise eines Relaisrechners. Im Folgenden werden diese Rekonstruktionen in chronologischer Reihenfolge vorgestellt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Nachbau im Deutschen Museum</strong></h3>
<p>Der erste Nachbau der Z3 wurde 1962 von der Zuse KG unter der Leitung Konrad Zuses fertiggestellt (Abb. 1). Erstmals öffentlich gezeigt wurde die Maschine vom 26. August bis zum 2. September 1962 auf der Computerausstellung Interdata in München, die parallel zum ersten Weltkongress der International Federation for Information Processing (IFIP) stattfand.</p>
<p>Im Mai 1968 gelangte der Nachbau in die Abteilung Nachrichtentechnik des Deutschen Museums in München, wo er anschließend über Jahrzehnte ausgestellt worden ist.</p>
<p>Bei dieser Maschine handelt es sich jedoch nicht um eine originalgetreue Rekonstruktion im heutigen Sinne. Die Z3 von 1941 war im Dezember 1943 vollständig zerstört worden; ihre Bauteile waren nicht mehr vorhanden, und auch ihre äußere Gestaltung war nur unvollständig dokumentiert.</p>
<p>Zuse musste sich daher auf erhaltene Schaltpläne, wenige Fotografien und Skizzen sowie auf seine eigene Erinnerung stützen. Für den Nachbau wurden neuere und kleinere Relais verwendet, und auch die räumliche Anordnung wurde etwas verändert.</p>
<p>Die rekonstruierte Maschine war kleiner als das Original und besaß nur einen Speicherschrank, während die Z3 von 1941 zwei Speicherschränke hatte. Der Nachbau reproduzierte somit vor allem die logische und funktionale Arbeitsweise der Z3, nicht aber sämtliche konstruktiven und materiellen Einzelheiten des Originals.</p>
<p>Der Nachbau selbst ist weitgehend dokumentiert. Im Archiv des Deutschen Museums befinden sich die zu seiner Konstruktion gehörenden technischen Unterlagen, darunter Schaltpläne, Zeichnungen und weitere Dokumente der Zuse KG. Dadurch lässt sich die Bauweise dieser Rekonstruktion wesentlich genauer nachvollziehen als diejenige der verlorenen Originalmaschine von 1941.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Berliner Rekonstruktion von 2001</strong></h3>
<p>Eine weitere Rekonstruktion der Z3 entstand unter der Leitung von Raúl Rojas an der Freien Universität Berlin und Horst Zuse von der Technischen Universität Berlin. Rojas entwarf auf der Grundlage von Konrad Zuses Patentanmeldung Z391 die Blockarchitektur von Speicher und Rechenwerk.<sup><strong>[3]</strong></sup></p>
<p>Frank Darius entwickelte daraus die konkreten Relaisschaltungen, die von Georg Heyne an die verfügbare Hardware angepasst wurden. Am Aufbau waren außerdem Wolfram Däumel, Lothar Schönbein, Torsten Vetter und Cüneyt Göktekin beteiligt.</p>
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Die Rekonstruktion der Z3 von 2001. Es wurden moderne Relais verwendet, die durch Leiterbahnen auf Platinen zusammengeschaltet wurden. Die Konsole und Lochstreifen wurden mit einem Display simuliert. Bild: Raúl Rojas</div>
</span>
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<p>Die Maschine wurde am 11. Mai 2001 auf dem Symposium "60 Jahre Computergeschichte – Konrad Zuses Z3: 1941–2001" im Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin-Dahlem erstmals öffentlich vorgeführt (Abb. 2). Ihr Aufbau folgte der logischen Architektur der Z3, war jedoch bewusst nicht als äußerlich originalgetreue Kopie angelegt. Kleine Leuchtdioden machten den Datenfluss sichtbar und verliehen der Maschine einen ausgeprägt didaktischen Charakter.</p>
<p>Technisch handelt es sich um eine Hybridrekonstruktion. Der Speicher und das eigentliche Rechenwerk sind mit elektromechanischen Relais aufgebaut. Für die Ablaufsteuerung der arithmetischen Algorithmen wurden dagegen moderne digitale Bausteine eingesetzt.</p>
<p>Auch die historische Ein- und Ausgabekonsole wurde nicht mechanisch nachgebildet, sondern durch einen angeschlossenen PC ersetzt. Dieser übernimmt die Eingabe und Anzeige der Zahlen, die Bedienung der Maschine sowie die Simulation des gelochten Programmstreifens.</p>
<p>Die Rekonstruktion reproduziert daher vor allem den Datenweg und die Rechenlogik der Z3, verbindet diese aber mit moderner Elektronik und Software für Steuerung und Bedienung. Die Maschine befindet sich heute im Zuse Museum in Hünfeld.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Z3r von Horst Zuse</strong></h3>
<p>Eine weitere Rekonstruktion entstand ab 2008 auf Initiative von Horst Zuse.<sup><strong>[4]</strong></sup> Die als Z3r – "Z3 reconstructed" – bezeichnete Maschine sollte zum 100. Geburtstag Konrad Zuses im Juni 2010 vorgestellt werden. Sie wurde in annähernder Originalgröße mit einem Rechenwerk, zwei Speicherschränken und einer der historischen Konsole nachempfundenen Bedieneinheit gebaut (Abb. 3).</p>
<p>Die erste offizielle öffentliche Vorführung fand am 26. Juni 2010 im Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld statt. Die Arbeiten und Erweiterungen an der Maschine wurden anschließend noch bis 2011 fortgesetzt.</p>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Abb. 3: Die Z3r von Horst Zuse im Deutschen Technikmuseum in Berlin. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Technikmuseum_Berlin_in_August_2024_-_BugWarp_(6).jpg?uselang=de" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a>: BugWarp / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Für den Aufbau verwendete Horst Zuse etwa 2.500 moderne Industrierelais der Firma Finder. Diese sind auf leicht zugänglichen Schienen montiert, können einzeln ausgetauscht werden und besitzen Leuchtdioden, an denen sich ihre jeweiligen Schaltzustände erkennen lassen. Auch die historischen Schrittschalter wurden durch moderne Zeitrelais ersetzt.</p>
<p>Die Z3r ist besonders didaktisch aufbereitet. Taktsteuerung, Exponenten- und Mantissenrechenwerk, Schiebeoperationen, Normalisierung und die Umwandlung zwischen dezimalen und binären Gleitkommazahlen können einzeln demonstriert werden. Unter einer Klappe der Bedienkonsole befinden sich außerdem rund 60 Taster, mit denen sich die Komponenten bis hinunter zur Ebene einzelner Bits ansteuern lassen.</p>
<p>Die Maschine sollte daher nicht nur die äußere Gestalt und die Schaltungslogik der Z3 nachvollziehen, sondern vor allem ihre Arbeitsweise für Besucher, Schüler und Studierende unmittelbar sichtbar machen. Die Maschine befindet sich heute im Deutschen Technikmuseum in Berlin.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Rekonstruktion von Christof Traber in Solothurn</strong></h3>
<p>Die nächste Z3-Rekonstruktion entstand zwischen 2021 und 2024 unter der Leitung des Schweizer Informatikers Dr. Christof Traber. Sie wurde in enger Anlehnung an Konrad Zuses Patentanmeldung von 1941 gebaut und befindet sich heute in der Enter Technikwelt Solothurn in Derendingen.</p>
<p>Die Maschine hat nur eine Speichereinheit (31 Worte), Steuerwerk und Rechenwerk sind dagegen größer als in der ursprünglichen Z3: Aufgrund der generell weiteren Relaisabstände und des didaktischen Aufbaus des Rechenwerks (klar sichtbare Trennung von Exponenten- und Mantissenverarbeitungsteil) wurden Rechenwerk und Steuerwerk nicht wie im Original übereinander, sondern in zwei separaten Gestellen montiert.</p>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Abb. 4: Die Rekonstruktion von Christof Traber in der Schweiz. Die drei Gestelle zeigen links den Speicher, in der Mitte das Steuerwerk (mit Taktgeber in den untersten zwei Relaisreihen) und rechts das Rechenwerk (gut sichtbare Trennung von Exponenten- und Mantissenverarbeitung). Daneben steht die Konsole mit dem Lochstreifenleser-Prototyp. Bild: Christof Traber</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Die Maschine verwendet moderne Finder-Relais. Die im Original häufig verwendeten und heute kaum mehr verfügbaren Doppelspulenrelais wurden systematisch durch jeweils ein einfaches Relais und zwei Dioden ersetzt. Mit Ausnahme dieser Dioden ist der Nachbau aus funktionaler Sicht voll elektromechanisch.</p>
<p>Dies betrifft auch den Taktgeber, bei dem anstelle einer Schaltwalze eine Relaiskette zur Erzeugung der verschiedenen Taktsignale eingesetzt wird.</p>
<p>Der Lochstreifenleser-Prototyp arbeitet vorläufig nur mit vier Bit, wodurch der adressierbare Speicherbereich eingeschränkt ist. Es ist geplant, diesen auf 8-Bit auszubauen. Der Lochstreifenleser wird mit einem relaisbasierten Treiber betrieben. Für die Ablaufsteuerung der Rechenoperationen verwendet Traber elektromechanische Schrittschalter, die um 90 Grad versetzt montiert wurden, damit die Drehbewegung besser sichtbar wird.</p>
<p>Trabers Nachbau ist voll funktionsfähig und erlaubt es, die Relaislogik und die binäre Gleitkommaarithmetik der Z3 Schritt für Schritt zu verfolgen. Er wird in der Enter Technikwelt regelmäßig öffentlich vorgeführt; gegenwärtig finden die Demonstrationen jeweils am letzten Samstag eines Monats statt.</p>
<p>Damit ist die Solothurner Maschine eine der wenigen funktionsfähigen Z3-Rekonstruktionen, die dauerhaft öffentlich zugänglich und regelmäßig in Betrieb zu sehen sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jede Rekonstruktion setzt eigene Schwerpunkte</strong></h3>
<p>Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind mehrere Rekonstruktionen der Z3 entstanden, die unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen.</p>
<p>Der von der Zuse KG gebaute Nachbau sollte zunächst Konrad Zuses Patentansprüche und seine historische Priorität untermauern. Spätere Rekonstruktionen dienten stärker der technischen Forschung, der musealen Präsentation oder der didaktischen Vermittlung. Einige Maschinen bilden die logische Arbeitsweise der Z3 mit modernen Relais und elektronischen Steuerungen nach, andere bemühen sich um eine möglichst originalnahe Verwendung historischer Bauteile und elektromechanischer Schrittschalter.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch von Raúl Rojas</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="1885028" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="3315325"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-ersten-Computerprogramme-der-Welt-3315325.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1000" height="562" src="https://www.heise.de/imgs/18/1/8/8/5/0/2/8/8711f8973e5da059.jpeg" style="aspect-ratio:1000 / 562" needs-ai-label="false"><img 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flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4843015" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10362385"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vier-Jahrhunderte-Rechenschieber-Ein-vergessenes-Genie-10362385.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/3/0/1/5/54dcecbaf393be41.jpeg" alt="Rechenschieber" 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Genie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4875280" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10443879"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ethnomathematik-Die-Farce-um-den-aztekischen-Abakus-10443879.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/7/5/2/8/0/7ee36985331b4faf.png" alt="Anleitung für den mexikanischen Abakus" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Anleitung für den mexikanischen Abakus" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ethnomathematik? Die Farce um den aztekischen Abakus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Keine dieser Maschinen ist daher lediglich eine Kopie der anderen. Jede Rekonstruktion setzt eigene Schwerpunkte: die Sichtbarmachung der Rechenvorgänge, die zuverlässige Vorführung vor Publikum, die Untersuchung der ursprünglichen Schaltungen oder die Annäherung an die materielle Gestalt der historischen Maschine.</p>
<p>Gemeinsam ist ihnen jedoch das Bestreben, die Funktionsweise und die historische Bedeutung der Z3 für kommende Generationen zu bewahren.</p>
<p>Die Z3 ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern ein bedeutendes Kulturgut der Computergeschichte. Wie oben gesagt, gilt sie als der erste funktionsfähige, frei programmierbare und vollautomatische binäre Rechner der Welt.</p>
<p>Da das Original von 1941 nicht erhalten geblieben ist, kommt den Rekonstruktionen eine besondere Bedeutung zu: Sie machen eine Maschine wieder erfahrbar, die sonst nur noch durch Patentschriften, Zeichnungen, Fotografien und schriftliche Zeugnisse bekannt wäre. Jede neue Rekonstruktion trägt deshalb auf ihre Weise dazu bei, Konrad Zuses Leistung und den Beginn des Computerzeitalters anschaulich zu erhalten.</p>
<p>Wie der britische Kunsthandwerker William Morris sinngemäß formulierte: Wir sind nur Treuhänder für diejenigen, die nach uns kommen. Die Rekonstruktionen der Z3 erfüllen genau diese Aufgabe: Sie bewahren ein verlorenes technisches Kulturgut und machen es für künftige Generationen wieder verständlich und erfahrbar.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Literatur</strong></h3>
<p>[1] R. Rojas: "Konrad Zuse’s Early Computers. The Quest for the Computer in Germany. History of Computing", Cham: Springer Nature Switzerland, 2023. ISBN 978-3-031-39875-9.</p>
<p>[2] H. Petzold: "Die Mühlen des Patentamts. Die vergeblichen Bemühungen Konrad Zuses, die programmgesteuerte Rechenmaschine patentieren zu lassen", in R. Rojas (Hrsg.): "Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse", Springer-Verlag, Berlin, 1998.</p>
<p>[3] K. Zuse: "Patentanmeldung Z391", in R. Rojas (Hrsg.): "Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse", Springer-Verlag, Berlin, 1998.</p>
<p>[4] H. Zuse: "Rechenanlage Zuse Z3r: Nachbau des Zuse Z3 Computers, Technischer Bericht", Berlin 2016.</p>
2026-08-11T04:00:00.000Zurn:bid:51445022026-08-10T18:15:00.000ZEurostat-Daten zeigen: Polen klettert auf Platz 6 der EU-Staaten. Doch beim Pro-Kopf-Einkommen hinkt das Land dem Durchschnitt hinterher.</p>
<p>Denkt man zwei Jahrzehnte zurück, so war Polen noch arm und viele junge Leute zogen auf der Suche nach Arbeit in westliche Länder. Heute steht unser östliches Nachbarland ganz anders da: Seit dem Fall des Ostblocks hat das Land eine Transformation vollzogen, die wohl ihresgleichen sucht.</p>
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<p>Inzwischen nimmt Polen den sechsten Platz unter den großen Volkswirtschaften der Europäischen Union ein. Wie <em>Euronews </em><a href="https://www.euronews.com/business/2026/08/09/poland-now-sixth-largest-eu-economy-ahead-of-switzerland-and-belgium" rel="external noopener" target="_blank">unter Berufung auf Eurostat berichtet</a>, liegt das Land damit vor Belgien, Schweden, Irland und Österreich. Polens Anteil an der gesamten EU-Wirtschaftsleistung beträgt nun 4,9 Prozent. Ein nominales Bruttoinlandsprodukt von 922,9 Milliarden Euro im Jahr 2025 macht es möglich.</p>
<p>Und die Wirtschaft wächst in Polen deutlich schneller als in der gesamten EU: Das reale BIP-Wachstum von 3,6 Prozent im Jahr 2025 überflügelt den EU-Schnitt von 1,5 Prozent deutlich.</p>
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<p>Getrieben wurde der Aufschwung laut dem <a href="https://ssgk.stat.gov.pl/01.2026/Produkt_Krajowy_Brutto.html" rel="external noopener" target="_blank">polnischen Statistikamt GUS</a> vor allem durch eine steigende Binnennachfrage: Der private Konsum legte um 3,7 Prozent zu, die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen wuchsen sogar um 4,2 Prozent – nach einem Rückgang im Vorjahr.</p>
<p>Der IWF bezeichnete die Transformation Polens auf einer <a href="https://www.imf.org/en/news/articles/2026/05/13/sp051326-md-driving-lessons-from-poland-growth-journey" rel="external noopener" target="_blank">Konferenz in Poznań im Mai</a> als eine der „besten Erfolgsgeschichten unserer Zeit“. In vier Jahrzehnten habe das Land sein Pro-Kopf-Einkommen von etwa 40 Prozent des westeuropäischen Niveaus auf rund 80 Prozent des EU-Durchschnitts gesteigert.</p>
<p>Doch hinter den beeindruckenden Nominalzahlen verbergen sich strukturelle Schwächen, die das Bild vom polnischen Wirtschaftswunder deutlich trüben.</p>
<h3 class="subheading">Wohlstand pro Kopf bleibt unter dem EU-Durchschnitt</h3>
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<p>Die schiere Größe einer Volkswirtschaft sagt nämlich wenig über den Lebensstandard ihrer Bürger aus. Berechnet man das BIP pro Kopf, lag <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14446/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-pro-kopf-in-polen/" rel="external noopener" target="_blank">Polen mit 28.374 Euro im Jahr 2025</a> weiterhin deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Laut Eurostat kam Polen damit auf weniger als 85 Prozent des europäischen Vergleichswerts.</p>
<p>Zum Vergleich: Deutschland kam <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_BIPproKopf.html" rel="external noopener" target="_blank">laut Statistischem Bundesamt</a> im Jahr 2024 auf 56.087 Euro pro Kopf. Und der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in einer Prognose für 2026 aus, dass das deutsche BIP pro Kopf <a href="https://www.worldometers.info/gdp/gdp-per-capita/" rel="external noopener" target="_blank">auf 65.303 Euro steigen könnte</a>.</p>
<p>Die frühere polnische Regierungspartei PiS propagierte noch vor wenigen Jahren das Ziel, <a href="http://www.heise.de/article/Wirtschaftsboom-in-Polen-Wird-die-deutsche-Volkswirtschaft-bis-2040-ueberholt-9219009.html">Deutschland beim Pro-Kopf-BIP bis 2040 einzuholen</a>. Ökonomen bewerteten diese Vorstellung damals als deutlich übertrieben, und die Zahlen zeigen, dass es für Polen eine große Herausforderung bleiben dürfte, falls am Ziel festgehalten wird.</p>
<p>Auch wenn dieses Ziel etwas hochgestochen wirkt, so gibt es keinen Grund, die wirtschaftliche Entwicklung Polens kleinzureden. Der Aufstieg speist sich aus realen Standortvorteilen: qualifizierte Arbeitskräfte, vergleichsweise niedrige Lohnkosten und eine gut ausgebaute Infrastruktur.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002324" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11126677"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-Die-neue-Erfolgsgeschichte-Osteuropas-11126677.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5100" height="2866" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/2/3/2/4/shutterstock_2646586427-03c8b29171cfec8d.jpeg" alt="Container im Hafen von Gdynia" style="aspect-ratio:5100 / 2866" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5100" height="2866" alt="Container im Hafen von Gdynia" style="aspect-ratio:5100 / 2866;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen: Die neue Erfolgsgeschichte Osteuropas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Als vierter und durchaus gewichtiger Grund kommt eine wirtschaftliche Entwicklung hinzu, die als Lehre aus der Coronapandemie gelten kann: Nearshoring, also der Umbau der Lieferketten, sodass sie weniger anfällig für externe Schocks sind. In diesem Zusammenhang siedelten sich viele Firmen in Osteuropa an.</p>
<p>Der Krieg in der Ukraine hat der polnischen Wirtschaft unbeabsichtigt Impulse gegeben: Zwischen 2022 und 2025 wurden in Polen mehr als 123.000 Firmen von Ukrainern gegründet, davon knapp 14.500 Kapitalgesellschaften. Diese Zahlen legte das Polnische Wirtschaftsinstitut (PIE) <a href="https://pie.net.pl/wp-content/uploads/2026/02/PointPaper-1-2026_Ukrainskie-firmy-w-Polsce-w-latach-2022-2025.pdf" rel="external noopener" target="_blank">in einem Bericht vor</a>.</p>
<h3 class="subheading">Haushaltsdefizit von 7,3 Prozent – Ratingagenturen warnen</h3>
<p>Die fiskalische Lage des Landes ist allerdings angespannt.</p>
<p>Polens gesamtstaatliches Defizit weitete sich 2025 auf 7,3 Prozent des BIP aus – laut <a href="https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/poland/economic-forecast-poland_en" rel="external noopener" target="_blank">EU-Kommission</a> getrieben durch massiv gestiegene Verteidigungsausgaben, höhere Löhne im öffentlichen Dienst und wachsende Sozialleistungen. Für 2026 prognostiziert die Kommission ein Defizit von 6,5 Prozent, für 2027 von 6,3 Prozent. Die öffentliche Schuldenquote soll von 59,7 Prozent (2025) auf 68,3 Prozent (2027)</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5008353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138516"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ueberholt-und-die-Diaspora-kommt-zurueck-11138516.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2983" height="1676" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/3/5/3/shutterstock_2592498015-900ff1c61deef830.jpeg" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2983" height="1676" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen überholt – und die Diaspora kommt zurück</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig <a href="https://www.reuters.com/business/poland-manufacturing-downturn-eases-factory-jobs-rise-pmi-shows-2026-08-03/" rel="external noopener" target="_blank">sieht ein präsidiales Gesetzesprojekt</a> vor, die Steuerlast für über zwei Millionen Bürger zu senken: Die Schwelle für den höheren Einkommensteuersatz von 32 Prozent soll von derzeit 120.000 Zloty auf 140.000 Zloty im Jahr 2027 angehoben werden. Die Kosten beziffert das Ministerium mit 11,6 Milliarden Zloty — Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domański betonte jedoch, die Regierung arbeite derzeit nicht an dieser Änderung. Offen bleibt, durch welche Gegenfinanzierung die Steuerausfälle ausgeglichen werden sollen.</p>
<p>Moody's und Fitch haben bereits signalisiert, Polens Rating herabstufen zu können, falls das Defizit nicht sinkt. Fitch will das Rating am 21. August erneut prüfen.</p>
<h3 class="subheading">Innovationsdefizit trotz wachsender Start-up-Szene</h3>
<p>Auch strukturell hat Polen Nachholbedarf. Laut dem <a href="https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/country-report-poland_en" rel="external noopener" target="_blank">Länderbericht der EU-Kommission</a> setzten 2025 nur 8,4 Prozent der polnischen Unternehmen künstliche Intelligenz ein – der EU-Schnitt liegt bei 20 Prozent.</p>
<p>Lediglich 59 Prozent der KMU erreichten ein grundlegendes Niveau an Digitalintensität, gegenüber 71,4 Prozent im EU-Mittel. Die Unternehmensausgaben für Forschung und Entwicklung liegen weit unter dem europäischen Durchschnitt, die Exportstruktur bleibt auf Güter mit geringem Technologiefaktor konzentriert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5071759" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11273015"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ruestet-sich-in-die-Schuldenfalle-und-Euroa-soll-zahlen-11273015.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/1/7/5/9/shutterstock_2652260239-7d56d50081e4bd2c.jpeg" alt="soldaten in polnischer uniform" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="soldaten in polnischer uniform" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen rüstet sich in die Schuldenfalle – und Europa soll zahlen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die <a href="https://www.worldbank.org/pl/news/press-release/2026/06/16/new-world-bank-group-partnership-poland-focuses-mobilizing-private-capital-driving-innovation-and-creating-better-jobs" rel="external noopener" target="_blank">Weltbank vereinbarte im Juni eine neue Partnerschaft</a> mit Polen für den Zeitraum 2026 bis 2031, die gezielt privates Kapital mobilisieren und Innovation fördern soll. Polens Ziel sei der Übergang zu einer stärker innovationsgetriebenen Wirtschaft, erklärte Domański. Das EU-Programm „Science4Business“ soll zudem die mangelhafte Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft verbessern.</p>
<p>Polens Aufstieg in der EU-Rangliste ist real und durch belastbare Daten untermauert. Aber die Gleichung „größere Volkswirtschaft gleich wohlhabendes Land“ geht nicht auf.</p>
<p>Solange das Pro-Kopf-Einkommen unter dem EU-Schnitt bleibt, das Haushaltsdefizit zu den höchsten in Europa zählt und die Innovationslücke fortbesteht, bleibt der sechste Platz ein Erfolg mit Sternchen.</p>
Eurostat-Daten zeigen: Polen klettert auf Platz 6 der EU-Staaten. Doch beim Pro-Kopf-Einkommen hinkt das Land dem Durchschnitt hinterher.</p>
<p>Denkt man zwei Jahrzehnte zurück, so war Polen noch arm und viele junge Leute zogen auf der Suche nach Arbeit in westliche Länder. Heute steht unser östliches Nachbarland ganz anders da: Seit dem Fall des Ostblocks hat das Land eine Transformation vollzogen, die wohl ihresgleichen sucht.</p>
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<p>Inzwischen nimmt Polen den sechsten Platz unter den großen Volkswirtschaften der Europäischen Union ein. Wie <em>Euronews </em><a href="https://www.euronews.com/business/2026/08/09/poland-now-sixth-largest-eu-economy-ahead-of-switzerland-and-belgium" rel="external noopener" target="_blank">unter Berufung auf Eurostat berichtet</a>, liegt das Land damit vor Belgien, Schweden, Irland und Österreich. Polens Anteil an der gesamten EU-Wirtschaftsleistung beträgt nun 4,9 Prozent. Ein nominales Bruttoinlandsprodukt von 922,9 Milliarden Euro im Jahr 2025 macht es möglich.</p>
<p>Und die Wirtschaft wächst in Polen deutlich schneller als in der gesamten EU: Das reale BIP-Wachstum von 3,6 Prozent im Jahr 2025 überflügelt den EU-Schnitt von 1,5 Prozent deutlich.</p>
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<p>Getrieben wurde der Aufschwung laut dem <a href="https://ssgk.stat.gov.pl/01.2026/Produkt_Krajowy_Brutto.html" rel="external noopener" target="_blank">polnischen Statistikamt GUS</a> vor allem durch eine steigende Binnennachfrage: Der private Konsum legte um 3,7 Prozent zu, die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen wuchsen sogar um 4,2 Prozent – nach einem Rückgang im Vorjahr.</p>
<p>Der IWF bezeichnete die Transformation Polens auf einer <a href="https://www.imf.org/en/news/articles/2026/05/13/sp051326-md-driving-lessons-from-poland-growth-journey" rel="external noopener" target="_blank">Konferenz in Poznań im Mai</a> als eine der „besten Erfolgsgeschichten unserer Zeit“. In vier Jahrzehnten habe das Land sein Pro-Kopf-Einkommen von etwa 40 Prozent des westeuropäischen Niveaus auf rund 80 Prozent des EU-Durchschnitts gesteigert.</p>
<p>Doch hinter den beeindruckenden Nominalzahlen verbergen sich strukturelle Schwächen, die das Bild vom polnischen Wirtschaftswunder deutlich trüben.</p>
<h3 class="subheading">Wohlstand pro Kopf bleibt unter dem EU-Durchschnitt</h3>
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<p>Die schiere Größe einer Volkswirtschaft sagt nämlich wenig über den Lebensstandard ihrer Bürger aus. Berechnet man das BIP pro Kopf, lag <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14446/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-pro-kopf-in-polen/" rel="external noopener" target="_blank">Polen mit 28.374 Euro im Jahr 2025</a> weiterhin deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Laut Eurostat kam Polen damit auf weniger als 85 Prozent des europäischen Vergleichswerts.</p>
<p>Zum Vergleich: Deutschland kam <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_BIPproKopf.html" rel="external noopener" target="_blank">laut Statistischem Bundesamt</a> im Jahr 2024 auf 56.087 Euro pro Kopf. Und der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in einer Prognose für 2026 aus, dass das deutsche BIP pro Kopf <a href="https://www.worldometers.info/gdp/gdp-per-capita/" rel="external noopener" target="_blank">auf 65.303 Euro steigen könnte</a>.</p>
<p>Die frühere polnische Regierungspartei PiS propagierte noch vor wenigen Jahren das Ziel, <a href="http://www.heise.de/article/Wirtschaftsboom-in-Polen-Wird-die-deutsche-Volkswirtschaft-bis-2040-ueberholt-9219009.html">Deutschland beim Pro-Kopf-BIP bis 2040 einzuholen</a>. Ökonomen bewerteten diese Vorstellung damals als deutlich übertrieben, und die Zahlen zeigen, dass es für Polen eine große Herausforderung bleiben dürfte, falls am Ziel festgehalten wird.</p>
<p>Auch wenn dieses Ziel etwas hochgestochen wirkt, so gibt es keinen Grund, die wirtschaftliche Entwicklung Polens kleinzureden. Der Aufstieg speist sich aus realen Standortvorteilen: qualifizierte Arbeitskräfte, vergleichsweise niedrige Lohnkosten und eine gut ausgebaute Infrastruktur.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002324" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11126677"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-Die-neue-Erfolgsgeschichte-Osteuropas-11126677.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5100" height="2866" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/2/3/2/4/shutterstock_2646586427-03c8b29171cfec8d.jpeg" alt="Container im Hafen von Gdynia" style="aspect-ratio:5100 / 2866" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5100" height="2866" alt="Container im Hafen von Gdynia" style="aspect-ratio:5100 / 2866;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen: Die neue Erfolgsgeschichte Osteuropas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Als vierter und durchaus gewichtiger Grund kommt eine wirtschaftliche Entwicklung hinzu, die als Lehre aus der Coronapandemie gelten kann: Nearshoring, also der Umbau der Lieferketten, sodass sie weniger anfällig für externe Schocks sind. In diesem Zusammenhang siedelten sich viele Firmen in Osteuropa an.</p>
<p>Der Krieg in der Ukraine hat der polnischen Wirtschaft unbeabsichtigt Impulse gegeben: Zwischen 2022 und 2025 wurden in Polen mehr als 123.000 Firmen von Ukrainern gegründet, davon knapp 14.500 Kapitalgesellschaften. Diese Zahlen legte das Polnische Wirtschaftsinstitut (PIE) <a href="https://pie.net.pl/wp-content/uploads/2026/02/PointPaper-1-2026_Ukrainskie-firmy-w-Polsce-w-latach-2022-2025.pdf" rel="external noopener" target="_blank">in einem Bericht vor</a>.</p>
<h3 class="subheading">Haushaltsdefizit von 7,3 Prozent – Ratingagenturen warnen</h3>
<p>Die fiskalische Lage des Landes ist allerdings angespannt.</p>
<p>Polens gesamtstaatliches Defizit weitete sich 2025 auf 7,3 Prozent des BIP aus – laut <a href="https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/poland/economic-forecast-poland_en" rel="external noopener" target="_blank">EU-Kommission</a> getrieben durch massiv gestiegene Verteidigungsausgaben, höhere Löhne im öffentlichen Dienst und wachsende Sozialleistungen. Für 2026 prognostiziert die Kommission ein Defizit von 6,5 Prozent, für 2027 von 6,3 Prozent. Die öffentliche Schuldenquote soll von 59,7 Prozent (2025) auf 68,3 Prozent (2027)</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5008353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138516"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ueberholt-und-die-Diaspora-kommt-zurueck-11138516.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2983" height="1676" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/3/5/3/shutterstock_2592498015-900ff1c61deef830.jpeg" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2983" height="1676" alt="Eine Familie mit Kinder fährt mit dem Zug in einem polnischen Bahnhof ein. Die Kinder winken fröhlich." style="aspect-ratio:2983 / 1676;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen überholt – und die Diaspora kommt zurück</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig <a href="https://www.reuters.com/business/poland-manufacturing-downturn-eases-factory-jobs-rise-pmi-shows-2026-08-03/" rel="external noopener" target="_blank">sieht ein präsidiales Gesetzesprojekt</a> vor, die Steuerlast für über zwei Millionen Bürger zu senken: Die Schwelle für den höheren Einkommensteuersatz von 32 Prozent soll von derzeit 120.000 Zloty auf 140.000 Zloty im Jahr 2027 angehoben werden. Die Kosten beziffert das Ministerium mit 11,6 Milliarden Zloty — Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domański betonte jedoch, die Regierung arbeite derzeit nicht an dieser Änderung. Offen bleibt, durch welche Gegenfinanzierung die Steuerausfälle ausgeglichen werden sollen.</p>
<p>Moody's und Fitch haben bereits signalisiert, Polens Rating herabstufen zu können, falls das Defizit nicht sinkt. Fitch will das Rating am 21. August erneut prüfen.</p>
<h3 class="subheading">Innovationsdefizit trotz wachsender Start-up-Szene</h3>
<p>Auch strukturell hat Polen Nachholbedarf. Laut dem <a href="https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/country-report-poland_en" rel="external noopener" target="_blank">Länderbericht der EU-Kommission</a> setzten 2025 nur 8,4 Prozent der polnischen Unternehmen künstliche Intelligenz ein – der EU-Schnitt liegt bei 20 Prozent.</p>
<p>Lediglich 59 Prozent der KMU erreichten ein grundlegendes Niveau an Digitalintensität, gegenüber 71,4 Prozent im EU-Mittel. Die Unternehmensausgaben für Forschung und Entwicklung liegen weit unter dem europäischen Durchschnitt, die Exportstruktur bleibt auf Güter mit geringem Technologiefaktor konzentriert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5071759" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11273015"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Polen-ruestet-sich-in-die-Schuldenfalle-und-Euroa-soll-zahlen-11273015.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/1/7/5/9/shutterstock_2652260239-7d56d50081e4bd2c.jpeg" alt="soldaten in polnischer uniform" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="soldaten in polnischer uniform" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Polen rüstet sich in die Schuldenfalle – und Europa soll zahlen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die <a href="https://www.worldbank.org/pl/news/press-release/2026/06/16/new-world-bank-group-partnership-poland-focuses-mobilizing-private-capital-driving-innovation-and-creating-better-jobs" rel="external noopener" target="_blank">Weltbank vereinbarte im Juni eine neue Partnerschaft</a> mit Polen für den Zeitraum 2026 bis 2031, die gezielt privates Kapital mobilisieren und Innovation fördern soll. Polens Ziel sei der Übergang zu einer stärker innovationsgetriebenen Wirtschaft, erklärte Domański. Das EU-Programm „Science4Business“ soll zudem die mangelhafte Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft verbessern.</p>
<p>Polens Aufstieg in der EU-Rangliste ist real und durch belastbare Daten untermauert. Aber die Gleichung „größere Volkswirtschaft gleich wohlhabendes Land“ geht nicht auf.</p>
<p>Solange das Pro-Kopf-Einkommen unter dem EU-Schnitt bleibt, das Haushaltsdefizit zu den höchsten in Europa zählt und die Innovationslücke fortbesteht, bleibt der sechste Platz ein Erfolg mit Sternchen.</p>
2026-08-10T18:15:00.000Zurn:bid:50781102026-08-10T14:06:00.000ZSo siehst du künftig mehr Telepolis-Artikel bei Google – mit einem einfachen Trick in den Sucheinstellungen.</p>
<p>Du liest am liebsten Analysen, Hintergrundberichte und Kommentare auf Telepolis und möchtest unsere Artikel künftig prominenter in deinen Google-Suchergebnissen sehen? Dann nutze die neue Google-Funktion "Bevorzugte Quellen" und sorge dafür, dass dir mehr Telepolis-Inhalte angezeigt werden.</p>
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<h3 class="subheading">Was sind "Bevorzugte Quellen"?</h3>
<p>Mit der Funktion "Bevorzugte Quellen" (englisch: <em>Preferred Sources</em>) hat Google vor Kurzem eine Möglichkeit geschaffen, die Suche persönlicher zu gestalten. Du entscheidest selbst, von welchen Webseiten und Medienangeboten du häufiger Treffer sehen möchtest – und das auch weiter oben in der Ergebnisliste.</p>
<p>Markierte Anbieter tauchen anschließend zum Beispiel verstärkt im Bereich <strong>"Top Nachrichten"</strong> auf oder erscheinen in einem eigenen Abschnitt mit dem Titel <strong>"Aus deinen Quellen"</strong>. Inhalte von anderen Webseiten verschwinden dabei nicht – sie werden weiterhin angezeigt, du bekommst aber zusätzlich gezielter Beiträge deiner Lieblingsmedien serviert.</p>
<p><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Es handelt sich um einen Service von Google, nicht von Telepolis selbst. Voraussetzung für die Nutzung ist ein aktives Google-Konto.</p>
<h3 class="subheading">So trägst du Telepolis als bevorzugte Quelle ein</h3>
<p>Es gibt zwei einfache Wege, Telepolis bei Google zu hinterlegen:</p>
<h5>Weg 1: Direkt über die Google-Suche</h5>
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<ol class="rte__list rte__list--ordered"><li>Gib in der Google-Suche einen aktuellen Nachrichtenbegriff ein, etwa "Telepolis news" oder ein beliebiges aktuelles Thema.</li><li>Suche auf der Ergebnisseite den Kasten mit der Überschrift <strong>"Schlagzeilen"</strong>.</li><li>Daneben findest Du ein kleines <strong>Stern-Symbol</strong> – klicke darauf.</li><li>Im sich öffnenden Eingabefeld tippst Du <strong>Telepolis</strong> ein und setzt anschließend einen Haken neben den Eintrag.</li></ol>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/0/7/8/1/1/0/anleitung-bemu-bba701515a9e12b8.png" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/8/1/1/0/anleitung-bemu-bba701515a9e12b8.png">
<a-img alt="Anleitung, um Telepolis zur &quot;Bevorzugten Quelle&quot; zu machen." height="720" src="/imgs/18/5/0/7/8/1/1/0/anleitung-bemu-bba701515a9e12b8.png" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280">
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<p>Fertig – Telepolis zählt nun zu deinen bevorzugten Quellen.</p>
<h5>Weg 2: Über den Direktlink von Google</h5>
<p>Alternativ kannst Du den entsprechenden Aktivierungslink von Google aufrufen und im sich öffnenden Fenster direkt den Haken hinter Telepolis setzen. Beachte, dass dich dieser Link auf eine Seite von Google weiterleitet.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p>Das ist der <a href="https://www.google.com/preferences/source?q=telepolis.de" rel="external noopener" target="_blank">Aktivierungslink von Google</a>, um Telepolis zur "Bevorzugten Quelle" zu machen.</p>
</div>
<p>Wenn Du Quellen aktiv auswählst, gibst Du dem Algorithmus ein klares Signal: "Telepolis ist mir besonders wichtig!". Und auf diese Weise kannst Du beeinflussen, welche Inhalte Dir prominent angezeigt werden – und welche nicht. </p>
So siehst du künftig mehr Telepolis-Artikel bei Google – mit einem einfachen Trick in den Sucheinstellungen.</p>
<p>Du liest am liebsten Analysen, Hintergrundberichte und Kommentare auf Telepolis und möchtest unsere Artikel künftig prominenter in deinen Google-Suchergebnissen sehen? Dann nutze die neue Google-Funktion "Bevorzugte Quellen" und sorge dafür, dass dir mehr Telepolis-Inhalte angezeigt werden.</p>
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<h3 class="subheading">Was sind "Bevorzugte Quellen"?</h3>
<p>Mit der Funktion "Bevorzugte Quellen" (englisch: <em>Preferred Sources</em>) hat Google vor Kurzem eine Möglichkeit geschaffen, die Suche persönlicher zu gestalten. Du entscheidest selbst, von welchen Webseiten und Medienangeboten du häufiger Treffer sehen möchtest – und das auch weiter oben in der Ergebnisliste.</p>
<p>Markierte Anbieter tauchen anschließend zum Beispiel verstärkt im Bereich <strong>"Top Nachrichten"</strong> auf oder erscheinen in einem eigenen Abschnitt mit dem Titel <strong>"Aus deinen Quellen"</strong>. Inhalte von anderen Webseiten verschwinden dabei nicht – sie werden weiterhin angezeigt, du bekommst aber zusätzlich gezielter Beiträge deiner Lieblingsmedien serviert.</p>
<p><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Es handelt sich um einen Service von Google, nicht von Telepolis selbst. Voraussetzung für die Nutzung ist ein aktives Google-Konto.</p>
<h3 class="subheading">So trägst du Telepolis als bevorzugte Quelle ein</h3>
<p>Es gibt zwei einfache Wege, Telepolis bei Google zu hinterlegen:</p>
<h5>Weg 1: Direkt über die Google-Suche</h5>
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<ol class="rte__list rte__list--ordered"><li>Gib in der Google-Suche einen aktuellen Nachrichtenbegriff ein, etwa "Telepolis news" oder ein beliebiges aktuelles Thema.</li><li>Suche auf der Ergebnisseite den Kasten mit der Überschrift <strong>"Schlagzeilen"</strong>.</li><li>Daneben findest Du ein kleines <strong>Stern-Symbol</strong> – klicke darauf.</li><li>Im sich öffnenden Eingabefeld tippst Du <strong>Telepolis</strong> ein und setzt anschließend einen Haken neben den Eintrag.</li></ol>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/0/7/8/1/1/0/anleitung-bemu-bba701515a9e12b8.png" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/8/1/1/0/anleitung-bemu-bba701515a9e12b8.png">
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<img alt="Anleitung, um Telepolis zur &quot;Bevorzugten Quelle&quot; zu machen." height="720" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 720; object-fit: cover;" width="1280">
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<p>Fertig – Telepolis zählt nun zu deinen bevorzugten Quellen.</p>
<h5>Weg 2: Über den Direktlink von Google</h5>
<p>Alternativ kannst Du den entsprechenden Aktivierungslink von Google aufrufen und im sich öffnenden Fenster direkt den Haken hinter Telepolis setzen. Beachte, dass dich dieser Link auf eine Seite von Google weiterleitet.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p>Das ist der <a href="https://www.google.com/preferences/source?q=telepolis.de" rel="external noopener" target="_blank">Aktivierungslink von Google</a>, um Telepolis zur "Bevorzugten Quelle" zu machen.</p>
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<p>Wenn Du Quellen aktiv auswählst, gibst Du dem Algorithmus ein klares Signal: "Telepolis ist mir besonders wichtig!". Und auf diese Weise kannst Du beeinflussen, welche Inhalte Dir prominent angezeigt werden – und welche nicht. </p>
2026-08-10T14:06:00.000Zurn:bid:51401042026-08-10T12:00:00.000ZWegen leerer Kassen fordert China Steuern auf Offshore-Vermögen zurück. Betroffen sind reiche Bürger mit Trusts oder ausländischen Policen.</p>
<p>China greift durch und holt sich Steuern auf Vermögen zurück, das seine reichsten Bürger ins Ausland verschoben haben. Das berichten übereinstimmend fernöstliche und westliche Medien. Das Finanzministerium in Peking verlangt Nachzahlungen auf Kapitalgewinne und Auslandsanlagen, die in manchen Fällen bis zu 25 Jahre zurückreichen.</p>
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<p>Die Maßnahmen treffen vor Chinesen, die Vermögen über Offshore-Trusts oder ausländische Versicherungspolicen verwalten. Neue Vorschriften sehen eine Steuer von 20 Prozent auf die Wertsteigerung bei Übertragung von Vermögen in solche Trusts vor.</p>
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<p>Auch laufende Erträge aus diesen Vermögen werden künftig jährlich mit 20 Prozent besteuert, wie das Finanzministerium und die Steuerbehörde Ende Juli mitteilten. Chinesische Banken frieren auf Anweisung der Behörden auch Konten vermögender Kunden ein, bis die Steuerschulden beglichen sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Steuerpflicht für Offshore-Trusts: 20 Prozent Abgabe auf Wertsteigerungen</strong></h3>
<p>Wer zwischen 2023 und 2025 Vermögen in <a href="https://www.reuters.com/legal/transactional/china-tax-offshore-trusts-beijing-targets-overseas-wealth-2026-07-24/" rel="external noopener" target="_blank">Offshore-Trusts</a> übertragen hat, kann dies innerhalb von 90 Tagen freiwillig nachmelden und die Steuern ohne Strafzuschläge begleichen, so das Finanzministerium.</p>
<p>Die Steuerpflicht wird auch auf Erträge aus ausländischen Versicherungspolicen ausgeweitet, obwohl es dafür noch keine formellen Regeln gibt. Chinesische Medien berichteten, dass bereits im vergangenen Jahr einige vermögende Personen von lokalen Steuerbehörden zur Zahlung aufgefordert wurden.</p>
<p>Die Nachricht löste Anfang August Kursverluste an der Hongkonger Börse aus. Der Versicherer AIA Group verlor zeitweise neun Prozent, Prudential 5,8 Prozent und HSBC 2,8 Prozent.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137375" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/250-Jahre-USA-und-China-Vom-Traum-des-Marktzugangs-zur-Systemrivalitaet-11399624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2588" height="1454" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/The_destruction_of_tea_at_Boston_Harbor_LCCN2003664100-3fcedd194777d448.jpeg" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2588" height="1454" alt="Menschen werfen Tee ins Meer, rechts im Bild ein Schiff" style="aspect-ratio:2588 / 1454;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">250 Jahre USA und China: Vom Traum des Marktzugangs zur Systemrivalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136787" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398549"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/BYD-bringt-humanoiden-Roboter-Xiao-Di-in-Autohaeuser-11398549.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5994" height="3367" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/8/7/shutterstock_2657853351-efbf0489d78fbaae.jpeg" alt="Humanoider Roboter der Popcorn zubereitet" style="aspect-ratio:5994 / 3367" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5994" height="3367" alt="Humanoider Roboter der Popcorn zubereitet" style="aspect-ratio:5994 / 3367;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">BYD bringt humanoiden Roboter Xiao Di in Autohäuser</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136110" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11397640"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schmutzige-Geopolitik-Warum-Washington-chinesische-Saugroboter-verbietet-11397640.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3074" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/1/1/0/shutterstock_2618594437-10bd6fd52479b42c.jpeg" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3074" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schmutzige Geopolitik: Warum Washington chinesische Saugroboter 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width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/0/7/5/erlenpill-286147e177dc7009.jpeg" alt="Erlenmeierkolben mit chinesischer Flagge und Medikamentekapseln" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Erlenmeierkolben mit chinesischer Flagge und Medikamentekapseln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Biotech-Offensive: Neue Krebsmedikamente drängen auf den EU-Markt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131923" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388879"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industrie-verlagert-Produktion-waehrend-das-Know-how-ins-Abseits-geraet-11388879.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/2/3/brd-zahnrad-stanz-9efb7796720b06b4.jpeg" alt="BRD-Landkarte mit ausgestanzten Zahnrädern, die einen Gehirn-Aufdruck haben" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="BRD-Landkarte mit ausgestanzten Zahnrädern, die einen Gehirn-Aufdruck haben" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Industrie verlagert Produktion, während das Know-how ins Abseits gerät</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Hongkongs Versicherungsbranche hatte zuletzt ein starkes Wachstum verzeichnet, getragen von Nachfrage aus dem chinesischen Festland. Die Bruttoprämien stiegen im ersten Quartal 2026 um 32,3 Prozent auf umgerechnet 37,2 Milliarden US-Dollar, wie die Hongkonger Versicherungsaufsicht mitteilte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kampf den Briefkastenfirmen: </strong><strong>Der Fall der Hello Group</strong></h3>
<p>Die Offensive richtet sich jedoch keineswegs nur gegen Privatpersonen, sondern auch gegen Unternehmen. Staatliche chinesische Medien warnten Anfang des Jahres öffentlich vor Steuerflucht und nannten einen Fall, bei dem einem Unternehmen der Status des "wirtschaftlich Berechtigten" für seine Hongkong-Geschäft aberkannt wurde.</p>
<p>Der Grund: Die Einheit konnte keine substanziellen Geschäftsoperationen vorweisen. Dadurch verlor das Unternehmen den Anspruch auf einen präferenziellen Steuersatz von fünf Prozent im Rahmen des Freihandelsabkommens zwischen dem Festland und Hongkong. Stattdessen musste es den Regelsatz von zehn Prozent zahlen.</p>
<p>Das betroffene Unternehmen wird nicht namentlich genannt. Die genannten Beträge stimmen jedoch nach <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3361322/china-intensifies-cross-border-tax-scrutiny-beijing-warns-against-offshore-dodging" rel="external noopener" target="_blank">Einschätzung</a> der South China Morning Post mit einer Mitteilung der Hello Group überein, die im September 2025 bekannt gegeben hatte, im zweiten Quartal 2025 umgerechnet 52,6 Millionen US-Dollar an Steuern nachzahlen zu müssen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403551"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/8/6/Master_Rieg-c660a7aa24d89b81.jpeg" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eine Billion Euro Steuern – wer entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362570"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tabaksteuer-Zigaretten-sollen-bis-2030-fast-zwoelf-Euro-kosten-11362570.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/4/1/shutterstock_2385599009-7c5c1ee2add4a54d.jpeg" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331537"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Firmenform-Rettung-fuer-den-Mittelstand-oder-buerokratischer-Albtraum-11331537.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/0/6/8/generated-image-1-c31d5de690724a28.png" alt="Oasenförmig angelegtes Unternehmen umgeben von anderen Firmen, die in der Wüste stehen." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Oasenförmig angelegtes Unternehmen umgeben von anderen Firmen, die in der Wüste stehen." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Firmenform: Rettung für den Mittelstand oder bürokratischer Albtraum?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088597" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11306180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Closed-end-Funds-Bis-zu-10-Prozent-Ertrag-fuer-die-Altersvorsorge-11306180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3854" height="2166" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/5/9/7/shutterstock_2742858553-93e81c86c5346e26.jpeg" alt="Grafik mit der Aufschrift "CLOSED END FUND" und Symbolen für Geld, Diagramm und Aktenkoffer." style="aspect-ratio:3854 / 2166" needs-ai-label="false"><img 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Prozent Ertrag für die Altersvorsorge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082004" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11293186"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Altersvorsorgedepot-167-000-Euro-mehr-oder-fast-nichts-11293186.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/0/0/4/shutterstock_2531239303-c8bd27a97176f79c.jpeg" alt="Ein Sparschwein steht neben Münzstapeln und einem Finanzdiagramm für die Jahre 2021-2025." style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein Sparschwein steht neben Münzstapeln und einem Finanzdiagramm für die Jahre 2021-2025." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Altersvorsorgedepot ab 2027: Wer profitiert – und wer das Nachsehen hat</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 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<h3 class="subheading"><strong>Chinas Lokalregierungen: Warum dem Fiskus die Einnahmen wegbrechen</strong></h3>
<p>Grund für die Maßnahmen scheint der wachsende Finanzbedarf des Staates zu sein. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Landnutzungsrechten, lange Zeit eine wichtige Einnahmequelle für lokale Regierungen, sind seit 2021 um mehr als die Hälfte eingebrochen. Konjunkturprogramme während der Immobilienkrise haben ein großes Loch in die Staatskassen gerissen.</p>
<p>Zwar ist die Zentralregierung nur moderat verschuldet, Kommunen und Lokalregierungen haben jedoch ganz <a href="https://www.telepolis.de/article/Wie-versteckte-Schulden-Chinas-Finanzsystem-bedrohen-9908917.html" rel="external noopener" target="_blank">erhebliche Verbindlichkeiten</a> angehäuft und Peking ist seit Jahren bemüht, deren Kreditaufnahme <a href="https://finanzmarktwelt.de/china-das-ende-der-lokalen-schuldenmaschine-374673/" rel="external noopener" target="_blank">einzuschränken</a>.</p>
<p>Die Einnahmen aus der Einkommensteuer stiegen dagegen im vergangenen Jahr deutlich – ein Hinweis darauf, wo der Staat neue Einnahmequellen erschließt. China besteuert grundsätzlich das weltweite Einkommen seiner Bürger, ähnlich wie die USA.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kapitalflucht</strong></h3>
<p>Dass Peking nun Lücke bei Offshore-Trusts schließt, über die Gewinne aus öffentlich gehandelten Wertpapieren bisher komplett der Einkommensteuer entgehen konnten, bringt China in etwa auf eine Linie mit Praktiken, die in großen Volkswirtschaften bereits Standard sind.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091351" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11311586"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arme-Bauern-und-immer-mehr-Milliardaere-Chinas-soziale-Ungleichheit-waechst-11311586.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4819" height="2708" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/3/5/1/shutterstock_2556054305-9c7e404cde1baeaa.jpeg" alt="Landwirt in China auf einem Feld" 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Milliardäre: Chinas soziale Ungleichheit wächst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4265066" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9204852"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kapitalabfluss-auf-Rekordniveau-Standort-Deutschland-wird-unattraktiv-9204852.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kapitalabfluss auf Rekordniveau: Standort Deutschland wird unattraktiv</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3212767" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10619998"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hongkong-Abwanderung-nach-Grossbritannien-10619998.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1920" height="1079" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/2/1/2/7/6/7/13-08-08-hongkong-by-RalfR-086-afacb10902b5dbea.jpeg" style="aspect-ratio:1920 / 1079" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1920" height="1079" style="aspect-ratio:1920 / 1079;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hongkong: Abwanderung nach Großbritannien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Maßnahmen haben bei vermögenden Chinesen dennoch Ängste ausgelöst. Vermögensberater berichten, dass Ausreisepläne, die jahrelang verschoben wurden, plötzlich dringend umgesetzt werden.</p>
<p>Karen Cheung, Partnerin in einer Hongkonger Anwaltskanzlei, <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3361907/china-cracks-down-offshore-trusts-new-tax-rules-wealthy" rel="external noopener" target="_blank">betonte</a> gegenüber der South China Morning Post allerdings auch: "Die neuen Regeln bringen mehr Klarheit in einen Bereich, der lange mit Unsicherheit verbunden war. Für Familien mit grenzüberschreitenden Vermögen wird sich der Schwerpunkt wahrscheinlich von Steuereffizienz hin zu Transparenz, Governance und langfristiger Nachfolgeplanung verschieben."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Finanzplatz Hongkong im Fokus</strong></h3>
<p>Kapitalflucht ist ein <a href="https://www.faz.net/premium/weltwirtschaft/finanzwelt/chinas-kapitalflucht-807-milliarden-dollar-verlassen-das-land-accg-200995044.html" rel="external noopener" target="_blank">Riesenproblem</a> für die chinesische Volkswirtschaft. Seit 2015 fließen jedes Jahr umgerechnet mindestens 400 Mrd. US-Dollar ab – 2025 waren es zwischen 800 und 1.000 Mrd.</p>
<p>Hongkong, das kürzlich die Schweiz als weltgrößtes Zentrum für Offshore-Vermögen abgelöst hat, spielt eine zentrale Rolle bei der Vermögensverwaltung zwischen China und den Auslandsmärkten. In der Stadt werden <a href="https://asia.nikkei.com/business/markets/wealth-management/china-s-tax-dragnet-rattles-market-as-offshore-trusts-insurance-targeted" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> <em>Nikkei Asia</em> grenzüberschreitende Vermögen von umgerechnet 2,9 Billionen US-Dollar verwaltet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4501119" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9533301"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wann-kommt-die-europaeische-Reichensteuer-9533301.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/0/1/1/1/9/Flugzeug_Reichtum-1b2219de141bbf2e.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wann kommt die europäische Reichensteuer?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Hunderte Milliarden davon stammen von chinesischen Bürgern.</p>
<p>Die Vorgehensweise Pekings ist nicht ohne Risiko und kann die Kapitalflucht noch verstärken. Zwar hat China trotz Internationalisierung des Yuan an Kapitalverkehrskontrollen <a href="https://www.swp-berlin.org/10.18449/2024S09/" rel="external noopener" target="_blank">festgehalten</a>. Die <em>Asia Times</em> <a href="https://asiatimes.com/2026/08/chinas-25-year-tax-reach-will-cost-it-more-than-it-collects/" rel="external noopener" target="_blank">warnt dennoch</a>, dass eine zu plumpe Vorgehensweise Peking letztlich mehr Geld kosten könnte, als die neuen Steuern einbringen.</p>
Wegen leerer Kassen fordert China Steuern auf Offshore-Vermögen zurück. Betroffen sind reiche Bürger mit Trusts oder ausländischen Policen.</p>
<p>China greift durch und holt sich Steuern auf Vermögen zurück, das seine reichsten Bürger ins Ausland verschoben haben. Das berichten übereinstimmend fernöstliche und westliche Medien. Das Finanzministerium in Peking verlangt Nachzahlungen auf Kapitalgewinne und Auslandsanlagen, die in manchen Fällen bis zu 25 Jahre zurückreichen.</p>
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<p>Die Maßnahmen treffen vor Chinesen, die Vermögen über Offshore-Trusts oder ausländische Versicherungspolicen verwalten. Neue Vorschriften sehen eine Steuer von 20 Prozent auf die Wertsteigerung bei Übertragung von Vermögen in solche Trusts vor.</p>
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<p>Auch laufende Erträge aus diesen Vermögen werden künftig jährlich mit 20 Prozent besteuert, wie das Finanzministerium und die Steuerbehörde Ende Juli mitteilten. Chinesische Banken frieren auf Anweisung der Behörden auch Konten vermögender Kunden ein, bis die Steuerschulden beglichen sind.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Steuerpflicht für Offshore-Trusts: 20 Prozent Abgabe auf Wertsteigerungen</strong></h3>
<p>Wer zwischen 2023 und 2025 Vermögen in <a href="https://www.reuters.com/legal/transactional/china-tax-offshore-trusts-beijing-targets-overseas-wealth-2026-07-24/" rel="external noopener" target="_blank">Offshore-Trusts</a> übertragen hat, kann dies innerhalb von 90 Tagen freiwillig nachmelden und die Steuern ohne Strafzuschläge begleichen, so das Finanzministerium.</p>
<p>Die Steuerpflicht wird auch auf Erträge aus ausländischen Versicherungspolicen ausgeweitet, obwohl es dafür noch keine formellen Regeln gibt. Chinesische Medien berichteten, dass bereits im vergangenen Jahr einige vermögende Personen von lokalen Steuerbehörden zur Zahlung aufgefordert wurden.</p>
<p>Die Nachricht löste Anfang August Kursverluste an der Hongkonger Börse aus. Der Versicherer AIA Group verlor zeitweise neun Prozent, Prudential 5,8 Prozent und HSBC 2,8 Prozent.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137375" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/250-Jahre-USA-und-China-Vom-Traum-des-Marktzugangs-zur-Systemrivalitaet-11399624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">250 Jahre USA und China: Vom Traum des Marktzugangs zur Systemrivalität</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136787" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398549"><a index="0" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136110" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11397640"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schmutzige-Geopolitik-Warum-Washington-chinesische-Saugroboter-verbietet-11397640.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3074" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/1/1/0/shutterstock_2618594437-10bd6fd52479b42c.jpeg" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074" needs-ai-label="false"><img 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verbietet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134075" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394882"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Biotech-Offensive-Neue-Krebsmedikamente-draengen-auf-den-EU-Markt-11394882.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/0/7/5/erlenpill-286147e177dc7009.jpeg" alt="Erlenmeierkolben mit chinesischer Flagge und Medikamentekapseln" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Erlenmeierkolben mit chinesischer Flagge und Medikamentekapseln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Biotech-Offensive: Neue Krebsmedikamente drängen auf den EU-Markt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131923" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388879"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industrie-verlagert-Produktion-waehrend-das-Know-how-ins-Abseits-geraet-11388879.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/2/3/brd-zahnrad-stanz-9efb7796720b06b4.jpeg" alt="BRD-Landkarte mit ausgestanzten Zahnrädern, die einen Gehirn-Aufdruck haben" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" 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style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Hongkongs Versicherungsbranche hatte zuletzt ein starkes Wachstum verzeichnet, getragen von Nachfrage aus dem chinesischen Festland. Die Bruttoprämien stiegen im ersten Quartal 2026 um 32,3 Prozent auf umgerechnet 37,2 Milliarden US-Dollar, wie die Hongkonger Versicherungsaufsicht mitteilte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kampf den Briefkastenfirmen: </strong><strong>Der Fall der Hello Group</strong></h3>
<p>Die Offensive richtet sich jedoch keineswegs nur gegen Privatpersonen, sondern auch gegen Unternehmen. Staatliche chinesische Medien warnten Anfang des Jahres öffentlich vor Steuerflucht und nannten einen Fall, bei dem einem Unternehmen der Status des "wirtschaftlich Berechtigten" für seine Hongkong-Geschäft aberkannt wurde.</p>
<p>Der Grund: Die Einheit konnte keine substanziellen Geschäftsoperationen vorweisen. Dadurch verlor das Unternehmen den Anspruch auf einen präferenziellen Steuersatz von fünf Prozent im Rahmen des Freihandelsabkommens zwischen dem Festland und Hongkong. Stattdessen musste es den Regelsatz von zehn Prozent zahlen.</p>
<p>Das betroffene Unternehmen wird nicht namentlich genannt. Die genannten Beträge stimmen jedoch nach <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3361322/china-intensifies-cross-border-tax-scrutiny-beijing-warns-against-offshore-dodging" rel="external noopener" target="_blank">Einschätzung</a> der South China Morning Post mit einer Mitteilung der Hello Group überein, die im September 2025 bekannt gegeben hatte, im zweiten Quartal 2025 umgerechnet 52,6 Millionen US-Dollar an Steuern nachzahlen zu müssen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139786" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403551"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Billion-Euro-Steuern-wer-entscheidet-wofuer-das-Geld-ausgegeben-wird-11403551.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/7/8/6/Master_Rieg-c660a7aa24d89b81.jpeg" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Grafik illustriert die Höhe von Geldstapeln, anhand eines Hauses, eines Flugzeugs und der Erdkugel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eine Billion Euro Steuern – wer entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362570"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tabaksteuer-Zigaretten-sollen-bis-2030-fast-zwoelf-Euro-kosten-11362570.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/4/1/shutterstock_2385599009-7c5c1ee2add4a54d.jpeg" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331537"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Firmenform-Rettung-fuer-den-Mittelstand-oder-buerokratischer-Albtraum-11331537.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Firmenform: Rettung für den Mittelstand oder bürokratischer Albtraum?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088597" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11306180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Closed-end-Funds-Bis-zu-10-Prozent-Ertrag-fuer-die-Altersvorsorge-11306180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3854" height="2166" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/5/9/7/shutterstock_2742858553-93e81c86c5346e26.jpeg" alt="Grafik mit der Aufschrift "CLOSED END FUND" und Symbolen für Geld, Diagramm und Aktenkoffer." style="aspect-ratio:3854 / 2166" needs-ai-label="false"><img 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Prozent Ertrag für die Altersvorsorge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082004" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11293186"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Altersvorsorgedepot-167-000-Euro-mehr-oder-fast-nichts-11293186.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Altersvorsorgedepot ab 2027: Wer profitiert – und wer das Nachsehen hat</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Chinas Lokalregierungen: Warum dem Fiskus die Einnahmen wegbrechen</strong></h3>
<p>Grund für die Maßnahmen scheint der wachsende Finanzbedarf des Staates zu sein. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Landnutzungsrechten, lange Zeit eine wichtige Einnahmequelle für lokale Regierungen, sind seit 2021 um mehr als die Hälfte eingebrochen. Konjunkturprogramme während der Immobilienkrise haben ein großes Loch in die Staatskassen gerissen.</p>
<p>Zwar ist die Zentralregierung nur moderat verschuldet, Kommunen und Lokalregierungen haben jedoch ganz <a href="https://www.telepolis.de/article/Wie-versteckte-Schulden-Chinas-Finanzsystem-bedrohen-9908917.html" rel="external noopener" target="_blank">erhebliche Verbindlichkeiten</a> angehäuft und Peking ist seit Jahren bemüht, deren Kreditaufnahme <a href="https://finanzmarktwelt.de/china-das-ende-der-lokalen-schuldenmaschine-374673/" rel="external noopener" target="_blank">einzuschränken</a>.</p>
<p>Die Einnahmen aus der Einkommensteuer stiegen dagegen im vergangenen Jahr deutlich – ein Hinweis darauf, wo der Staat neue Einnahmequellen erschließt. China besteuert grundsätzlich das weltweite Einkommen seiner Bürger, ähnlich wie die USA.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kapitalflucht</strong></h3>
<p>Dass Peking nun Lücke bei Offshore-Trusts schließt, über die Gewinne aus öffentlich gehandelten Wertpapieren bisher komplett der Einkommensteuer entgehen konnten, bringt China in etwa auf eine Linie mit Praktiken, die in großen Volkswirtschaften bereits Standard sind.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091351" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11311586"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arme-Bauern-und-immer-mehr-Milliardaere-Chinas-soziale-Ungleichheit-waechst-11311586.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4819" height="2708" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/3/5/1/shutterstock_2556054305-9c7e404cde1baeaa.jpeg" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4819" height="2708" alt="Landwirt in China auf einem Feld" style="aspect-ratio:4819 / 2708;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arme Bauern und immer mehr Milliardäre: Chinas soziale Ungleichheit wächst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4265066" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9204852"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kapitalabfluss-auf-Rekordniveau-Standort-Deutschland-wird-unattraktiv-9204852.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kapitalabfluss auf Rekordniveau: Standort Deutschland wird unattraktiv</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3212767" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10619998"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hongkong-Abwanderung-nach-Grossbritannien-10619998.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1920" height="1079" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/2/1/2/7/6/7/13-08-08-hongkong-by-RalfR-086-afacb10902b5dbea.jpeg" style="aspect-ratio:1920 / 1079" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1920" height="1079" style="aspect-ratio:1920 / 1079;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hongkong: Abwanderung nach Großbritannien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Maßnahmen haben bei vermögenden Chinesen dennoch Ängste ausgelöst. Vermögensberater berichten, dass Ausreisepläne, die jahrelang verschoben wurden, plötzlich dringend umgesetzt werden.</p>
<p>Karen Cheung, Partnerin in einer Hongkonger Anwaltskanzlei, <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3361907/china-cracks-down-offshore-trusts-new-tax-rules-wealthy" rel="external noopener" target="_blank">betonte</a> gegenüber der South China Morning Post allerdings auch: "Die neuen Regeln bringen mehr Klarheit in einen Bereich, der lange mit Unsicherheit verbunden war. Für Familien mit grenzüberschreitenden Vermögen wird sich der Schwerpunkt wahrscheinlich von Steuereffizienz hin zu Transparenz, Governance und langfristiger Nachfolgeplanung verschieben."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Finanzplatz Hongkong im Fokus</strong></h3>
<p>Kapitalflucht ist ein <a href="https://www.faz.net/premium/weltwirtschaft/finanzwelt/chinas-kapitalflucht-807-milliarden-dollar-verlassen-das-land-accg-200995044.html" rel="external noopener" target="_blank">Riesenproblem</a> für die chinesische Volkswirtschaft. Seit 2015 fließen jedes Jahr umgerechnet mindestens 400 Mrd. US-Dollar ab – 2025 waren es zwischen 800 und 1.000 Mrd.</p>
<p>Hongkong, das kürzlich die Schweiz als weltgrößtes Zentrum für Offshore-Vermögen abgelöst hat, spielt eine zentrale Rolle bei der Vermögensverwaltung zwischen China und den Auslandsmärkten. In der Stadt werden <a href="https://asia.nikkei.com/business/markets/wealth-management/china-s-tax-dragnet-rattles-market-as-offshore-trusts-insurance-targeted" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> <em>Nikkei Asia</em> grenzüberschreitende Vermögen von umgerechnet 2,9 Billionen US-Dollar verwaltet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4501119" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9533301"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wann-kommt-die-europaeische-Reichensteuer-9533301.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/0/1/1/1/9/Flugzeug_Reichtum-1b2219de141bbf2e.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wann kommt die europäische Reichensteuer?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Hunderte Milliarden davon stammen von chinesischen Bürgern.</p>
<p>Die Vorgehensweise Pekings ist nicht ohne Risiko und kann die Kapitalflucht noch verstärken. Zwar hat China trotz Internationalisierung des Yuan an Kapitalverkehrskontrollen <a href="https://www.swp-berlin.org/10.18449/2024S09/" rel="external noopener" target="_blank">festgehalten</a>. Die <em>Asia Times</em> <a href="https://asiatimes.com/2026/08/chinas-25-year-tax-reach-will-cost-it-more-than-it-collects/" rel="external noopener" target="_blank">warnt dennoch</a>, dass eine zu plumpe Vorgehensweise Peking letztlich mehr Geld kosten könnte, als die neuen Steuern einbringen.</p>
2026-08-10T12:00:00.000Zurn:bid:51419592026-08-10T11:15:00.000ZDie Rentenkommission macht die Alterung für die Krise verantwortlich. Doch entscheidend ist eine andere Entwicklung: die schwache Produktivität. Gastbeitrag.</p>
<p>In Deutschland gehört es zum Glaubensbekenntnis in Politik und Wissenschaft, dass der demografische Wandel die Funktionsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und insbesondere des umlagefinanzierten Rentensystems ursächlich bedroht.</p>
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<p>Erwartungsgemäß hat auch die von der Bundesregierung eingesetzten Alterssicherungskommission dieses Credo zum Ausgangspunkt ihrer Empfehlungen zur Rentenreform gemacht, die CDU/CSU und SPD noch in diesem Jahr 1:1 umsetzen wollen.</p>
<p>Gleich im ersten Satz ihres Berichts stellt die Kommission klar, dass es ihrer Auffassung nach die "demografische Alterung" sei, die "<a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4" rel="external noopener" target="_blank">die Alterssicherung in Deutschland vor tiefgreifende Herausforderungen</a>" stelle.</p>
<p>Denn sie führe dazu, dass "immer weniger Beitragszahlende (…) die Alterssicherung einer wachsenden Zahl von Rentenbeziehenden" finanzieren müssten, was nicht nur die "verlässliche Absicherung im Alter" gefährde, sondern auch Erwerbstätige "durch steigende Sozialabgaben zunehmend unter Druck" setze, Arbeitgeber daher "vor höheren Belastungen" stünden und obendrein "den Bundeshaushalt dauerhaft zu überfordern" drohe.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Demografische Alterung: Ein alter Hut</strong></h3>
<p>Die demografische Alterung ist jedoch, anders als in der Rentendiskussion unterstellt, keine Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, vielmehr setzte sie in allen entwickelten Volkswirtschaften bereits im Zuge der in Gang kommenden Industrialisierung vor etwa 200 Jahren ein.</p>
<p>Seitdem altern diese Gesellschaften "<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbetafel.html" rel="external noopener" target="_blank">von oben"</a>, da die Lebenserwartung im Alter aufgrund besserer Ernährung und Gesundheit stetig gestiegen ist und "von unten", da die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau stärker gesunken ist als die Kindersterblichkeit. In Deutschland lag die sogenannte zusammengefasste Geburtenziffer in den 1870er Jahren bei 4,7 Kindern pro Frau, in den 1960er Jahren erreichte sie 2,5 und fiel danach <a href="https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/F08-Zusammengefasste-Geburtenziffer-ab-1871.html" rel="external noopener" target="_blank">bis heute auf Werte um etwa 1,3</a>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112011" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355194"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Handwerk-Pflege-Bau-Hier-ist-die-Rente-mit-67-fuer-die-meisten-unerreichbar-11355194.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7120" height="4000" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/0/1/1/shutterstock_2638781871-7d2d1fc42e60efca.jpeg" alt="Ein älterer Mann mit Schutzhelm sitzt und hält eine Tasse." style="aspect-ratio:7120 / 4000" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7120" height="4000" alt="Ein älterer Mann mit Schutzhelm sitzt und hält eine Tasse." style="aspect-ratio:7120 / 4000;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Handwerk, Pflege, Bau: Hier ist die Rente mit 67 für die meisten unerreichbar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109296" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349789"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schroedingers-Souveraen-Das-Volk-zwischen-Wahl-und-Wirkung-11349789.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/2/9/6/box-karton-klebeband-bt2-98c4b3f71687172c.jpeg" alt="Schachtel mit Reichstag-Aufdruck und Klebeband mit "2025"" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5107765" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11346776"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rentenplaene-der-Bundesregierung-Profitieren-nur-Menschen-mit-der-Rolex-11346776.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2745" height="1543" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/7/7/6/5/shutterstock_2341995699-9a7f05e6796cc6f0.jpeg" alt="Ein Mann zählt Geld, eine Frau zeigt Münzen in ihrer Hand." style="aspect-ratio:2745 / 1543" needs-ai-label="false"><img 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mütterrente vor Einschnitt: Bis zu 15.000 Euro Verlust pro Kind</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100907" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11333201"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die demographische Alterung wird typischerweise als Altenquotient ausgewiesen, der den Anteil der Über-65-Jährigen an den Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren bestimmt. In Deutschland setzte sie ab den 1870er-Jahren ein, allerdings entwickelte sie erst zum Ende des 19. Jahrhunderts einen spürbaren demographischen Effekt.</p>
<p>Seitdem hat sich der Altenquotient alle 60 Jahre in etwa verdoppelt, so dass um 1900 knapp <a href="https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/B16-Jugendquotient-Altenquotient-Gesamtquotient-1871-Vorausberechnung.html" rel="external noopener" target="_blank">zehn über 65-Jährige auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter kamen</a>, bis 1960 war der Altenquotient auf 20 angestiegen und bis 2025, also weitere gut 60 Jahre später, hatte er sich nochmals <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Bevoelkerung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">verdoppelt auf etwa 40</a>.</p>
<p>Die Belastung der tatsächlich den gesellschaftlichen Wohlstand erzeugenden Erwerbstätigen hat sich demnach seit 1900 grob überschlagen inzwischen vervierfacht. Denn im Unterschied zu damals müssen nicht mehr zehn Erwerbstätige für den Lebensunterhalt eines Rentners aufkommen, sondern heute sind es 2,5 Erwerbstätige die so viel zusätzlichen Wohlstand erzeugen müssen, dass sie jeweils einen Rentner versorgen können.</p>
<p>Aufgrund der Bevölkerungsvorausberechnung, die allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet ist, wird davon ausgegangen, dass der Altenquotient innerhalb der nächsten 60 Jahre keine Verdoppelung mehr erreicht, sondern abgeschwächt wächst. Bis 2070 müssen demnach <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Bevoelkerung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">1,8 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren</a> für die Alterssicherung eines über 65-Jährigen aufkommen.</p>
<p>Allerdings wird der Anstieg des Altenquotienten der Über-67-Jährigen durch die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalter bis 2031 auf dann 67 Jahre deutlich gedämpft.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demographie und Wohlstand</strong></h3>
<p>Bis in die jüngere Vergangenheit stellte die demographische Alterung weder für die – sogar immer bessere – Versorgung der Älteren ein Hindernis dar, noch überforderte sie Steuerzahler, Unternehmen oder Rentenbeitragszahler.</p>
<p>Dies belegt die Rentenreform von 1957, bei der die bis dahin zum Teil kapitalgedeckte und infolge von Inflation und zwei Weltkriegen zerrüttete Rentenversicherung zunächst teilweise und ab 1969 vollständig durch die umlagefinanzierte Rente abgelöst wurde.</p>
<p>Obwohl die demografische Alterung zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten war und nur noch fünf Personen im erwerbsfähigen Alter auf einen Über-65-Jährigen kamen, entwickelten sich die Renten praktisch aus dem Stand von einem "Zubrot" im Alter zu einer <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Historie/historie_detailseite.html" rel="external noopener" target="_blank">Lohnersatzleistung</a>, die bei durchgängiger Erwerbsbiografie den Lebensstandard auch im Alter weitgehend sichern konnte.</p>
<p>1957 wurden die Rentenbeiträge von zuvor 11 auf zunächst 14 Prozent des Bruttolohns erhöht und in den 1970er Jahren stiegen sie sogar <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII43a.pdf" rel="external noopener" target="_blank">auf 18 Prozent</a>. Die damals sehr hohen Reallohnsteigerungen führten zu absolut massiv steigenden Rentenbeiträgen, die durch die Heraufsetzung der Rentenbeitragssätze nochmals erhöht wurden.</p>
<p>Der dadurch stark steigende Beitrag der Beitragszahler zur Finanzierung der Renten erlaubte es, die zuvor noch sehr hohen Bundesmittel sukzessiv zurückzufahren. Nachdem der Bund bis 1956 noch etwa ein Drittel zu den Ausgaben der Rentenversicherung beisteuerte, war es 1957 nur noch ein Viertel und bis kurz vor der Wiedervereinigung 1989 sank der Bundesbeitrag sukzessiv auf <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII34.pdf" rel="external noopener" target="_blank">nur noch ein Siebtel</a>.</p>
<p>Obwohl die demografische Alterung auch nach 1956 keine Pause einlegte, sich der durchschnittliche Lebensstandard der Rentner aufgrund real steigender Renten bis 1989 wohl verdreifachte und die Steuerzahler am Ende dieser Periode praktisch nicht mehr zur Finanzierung der Renten herangezogen wurden, kamen auch die Rentenbeitragszahler trotz massiv steigender Rentenbeiträge nicht unter wirtschaftlichen Druck.</p>
<p>Ganz im Gegenteil verdoppelten sich die realen Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer, <a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/843330/2a64ff90f3012a463dbafc644c0ba2d9/472B63F073F071307366337C94F8C870/0-lange-zeitreihen-data.pdf" rel="external noopener" target="_blank">im Zeitraum von 1957 bis 1989</a>.</p>
<p>Dass die demografische Alterung bis Ende der 1980er-Jahre den Lebensstandard von Rentnern und Beitragszahlern nicht negativ beeinträchtigte, sondern bei weitem überkompensiert wurde, liegt an den damals durch Produktivitätssteigerungen erreichten gesellschaftlichen Wohlstandszuwächsen.</p>
<p>Seit der in den 1850er-Jahren voranschreitenden Industrialisierung erzielte die deutsche Wirtschaft bis zum Ersten Weltkrieg eine durchschnittliche Steigerung der Arbeitsproduktivität von etwa 1,5 Prozent pro Jahr (siehe: Reiner Metz: "Säkulare Trends in der deutschen Wirtschaftsgeschichte" in Michael North (Hg.): "Deutsche Wirtschaftsgeschichte – Ein Jahrtausend im Überblick").</p>
<p>Zwar verlangsamte sich der Anstieg danach. Von 1950 bis 1973 erreichten die Unternehmen jedoch weit überdurchschnittliche Produktivitätssteigerungen von jährlich 5,9 Prozent, sodass die zwischenzeitliche Produktivitätsschwäche mehr als ausgeglichen wurde.</p>
<p>Infolgedessen wurde im Zeitraum von 1850 bis zur Rentenreform von 1957 in etwa eine Vervierfachung des in jedem Jahr pro Erwerbstätigen neu geschaffenen Wohlstands erreicht. Zwar schwächte sich das Produktivitätswachstum bis Ende der 1980er-Jahre auf nur noch etwa zwei Prozent pro Jahr ab, dennoch wurde von 1957 bis zur Wiedervereinigung nochmals mehr als eine Verdopplung des jährlich erzeugten Wohlstands erreicht.</p>
<p>Die von Arbeitsproduktivitätssteigerungen ausgehenden Wohlstandszuwächse kommen primär den Erwerbstätigen zugute, was sich auch im historischen Verlauf durch die enge Verknüpfung zwischen Produktivitäts- und Realeinkommensentwicklung erkennen lässt.</p>
<p>Die Realeinkommenszuwächse resultieren aus dem verminderten Arbeitsaufwand zur Herstellung einer Ware oder Dienstleistung gleicher Qualität und Menge, denn dies führt in wettbewerblich organisierten Märkten zu real sinkenden Preisen.</p>
<p>Die so erzielten Wohlstandseffekte wurden in den vergangenen etwa 200 Jahren jedoch nicht ausschließlich in real steigende Nettoeinkommen umgemünzt, sondern in erheblichem Umfang etwa auch zur Senkung der individuellen Arbeitszeiten eingesetzt, die <a href="https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-kampf-um-die-arbeitszeit-50344.htm" rel="external noopener" target="_blank">in diesem Zeitraum fast halbiert</a> werden konnten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Arbeitsproduktivität und Rente</strong></h3>
<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist das Rentenversicherungssystem durch immer dürftigere Produktivitätszuwächse unter zunehmenden Druck geraten. Seit Anfang der 1990er Jahre ist der jährliche Produktivitätsanstieg deutlich unter den seit der Industrialisierung in Deutschland erreichten Durchschnittswert von gut 2 Prozent pro Jahr gefallen.</p>
<p>Nach der Finanzkrise 2008 sackte der jährliche Anstieg der Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigenstunde sogar auf durchschnittlich 0,7 Prozent ab und seit 2018 sind es <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/81000/table/81000-0017/table-toolbar" rel="external noopener" target="_blank">nur noch 0,3 Prozent</a>.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140104" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404198"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Steuerjagd-Warum-Peking-jetzt-Konten-reicher-Buerger-einfrieren-laesst-11404198.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Steuerjagd: Warum Peking jetzt Konten reicher Bürger einfrieren lässt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5141790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11406274"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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verlieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitischer Poker: Wie Marokko mit einem Mega-Hafen Fakten schafft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124124" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378130"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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das ISDS-System international in der Kritik steht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Infolge der Produktivitätsschwäche sind die realen Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmer vor Abzug von Sozialabgaben und Steuern von Anfang der 1990er Jahre bis 2018 <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnentwicklung.html#134646" rel="external noopener" target="_blank">nur noch etwa 0,9 Prozent pro Jahr gestiegen</a>. Da in diesem Zeitraum Steuern und Sozialabgaben stark gestiegen sind, haben die realen Nettoverdienste der Arbeitnehmer nur um 18 Prozent zugelegt.</p>
<p>Den dürftigen Wohlstandzuwachs haben vor allem Rentner besonders zu spüren bekommen, deren Alterssicherung im Wesentlichen durch die gesetzliche Rentenversicherung erfolgt. Denn die sogenannte <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/tabVIII9.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Nettorente</a>, die den Rentnern in Westdeutschland vor Abzug der individuellen Steuerbelastung aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt wird, war bis 2018 inflationsbereinigt sogar um insgesamt <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/61111/table/61111-0001" rel="external noopener" target="_blank">etwa zehn Prozent gesunken</a>.</p>
<p>Der Belastung der Realeinkommen von Beitragszahlern und Rentnern wäre noch deutlich größer gewesen, wenn die bis 1989 sukzessiv zurückgeführten Bundesmittel für die Rentenversicherung nicht massiv erhöht worden wären. Nachdem sie 1989 unter 20 Milliarden Euro pro Jahr gelegen hatten, wurden sie bis 2018 auf 94,6 Milliarden und inzwischen <a href="https://www.bundesamtsozialesicherung.de/fileadmin/redaktion/Rentenversicherung/Finanzierung/Bundeszahlungen.pdf" rel="external noopener" target="_blank">auf mehr als 120 Milliarden aufgestockt</a>, sodass mittlerweile fast 30 Prozent der Renten über Steuern beziehungsweise Schulden aus dem Staatshaushalt finanziert werden.</p>
<p>Das Fiasko der gesetzlichen Rentenversicherung spitzt sich seit 2018 immer weiter zu. Wegen der inzwischen praktisch stagnierenden Arbeitsproduktivität wird kein Wohlstandszuwachs mehr erreicht und die obendrein klima- und energiepolitisch bedingt stark steigenden Energiekosten haben dazu geführt, dass die durchschnittlichen Reallöhne in Deutschland bis heute <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen/bevoelkerung-altersgruppen-deutschland-basis-2022.html" rel="external noopener" target="_blank">nicht über das Niveau von 2018 hinausgekommen</a> sind.</p>
<p>Bei fortschreitender demografischer Alterung bleibt also nichts anders übrig, als den stagnierenden Wohlstand auf immer mehr Menschen aufzuteilen.</p>
<p>Da die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre bis 2031 abgeschlossen sein wird und dieser aktuell stark belastungsdämpfende Effekt nicht mehr zur Verfügung steht, wird das Rentensystem danach noch weit stärker als bisher unter Druck geraten.</p>
<p>Denn innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums von heute bis zum Jahr 2040 wird der in Wellenbewegungen voranschreitende Altenquotient von 40 auf 50 steigen, so dass dann nicht mehr wie heute 2,5 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen über 65-Jährigen kommen, sondern nur noch zwei.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demografie-Strohmann</strong></h3>
<p>Die in der Produktivitätstagnation liegenden Ursachen für die Erosion der Alterssicherung blendet die von der Bundesregierung berufene Alterungssicherungskommission nicht nur vollkommen aus, sie insinuiert sogar, dass die Politik keine Möglichkeiten habe, das wirtschaftliche Schicksal Deutschlands zu beeinflussen.</p>
<p>Um diese Botschaft zu vermitteln, schickt sie ihren Empfehlungen zur Rentenreform daher erklärend voraus, dass der demographische Wandel die einzige relevante Variable bei der Alterssicherung sei, diese sich aber "nicht durch Reformen aus der Welt schaffen" lasse. Der einzig gangbare Weg zur dauerhaften Alterssicherung sei daher, dass sich die Gesellschaft kontinuierlich an die demographische Alterung anpasse.</p>
<p>Die nun notwendigen Reformen zur Alterssicherung dürften daher nicht fälschlicherweise als "Ausdruck einer fundamentalen Krise des bestehenden Systems" missverstanden werden. Vielmehr reflektierten sie, die Fähigkeit von Politik und Gesellschaft zu "<a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4" rel="external noopener" target="_blank">stetiger Anpassung an sich ändernde gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen</a>".</p>
<p>Damit macht sich die Kommission einen schlanken Fuß, denn sie drückt sich vor der eigentlichen Aufgabe. Sie liefert einfach, was die Bundesregierung bestellt hat, indem sie die vermeintlich erst seit geraumer Zeit anschwellende demografische Alterung als Grund für notwendige Reformen anführt und indem ihre Reformempfehlungen ausschließlich auf die Bewältigung die demografische Alterung abzielen.</p>
<p>Das gemeinsame Kalkül von Bundesregierung und Kommission besteht darin, eine Expertenempfehlung zu generieren, mit der die Regierungsparteien, die seit Jahrzehnten gemeinsam oder mit anderen Juniorpartnern den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands managen, aus der politischen Verantwortung genommen werden.</p>
<p>So wird nicht nur die politische Verantwortung für das seit Jahrzehnten rückläufige Produktivitätswachstum ausgeblendet, sondern zugleich auch die Verantwortung zurückgewiesen, die Fortsetzung des wirtschaftlichen Niedergangs durch geeignete wirtschaftspolitische und rentenpolitische Reformen abzuwenden.</p>
<p>Infolgedessen laufen die Empfehlungen der Alterungssicherungskommission ausschließlich darauf hinaus, die zukünftig anstehenden Wohlstandsverluste möglichst einzudämmen und anschließend zu verteilen. Zur Eindämmung der Wohlstandsverluste empfiehlt die Kommission, die möglicherweise weiter steigende Lebenserwartung der Älteren durch eine proportionale Anhebung des Rentenalters zu neutralisieren.</p>
<p>Zudem soll die Rentenkasse durch die Rücknahme sozialpolitisch motivierter Reformen wie die abschlagsfreie Rente ab 63 geschont werden. Des Weiteren empfiehlt die Kommission, neue Einnahmequellen anzuzapfen. Selbstständige und Minijobber sollen dazu in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.</p>
<p>Da sie zwar sofort die vollen Rentenbeiträge in das umlagefinanzierte Rentensystem einzahlen, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt Rentenzahlungen erhalten, könnten über Jahrzehnte "Einführungsgewinne" realisiert werden.</p>
<p>Da diese kostendämpfenden und einnahmensteigernden Maßnahmen und Tricks jedoch längst nicht ausreichen, um die in Anbetracht von Produktivitätsschwäche und demografischer Alterung klaffenden Finanzierungslücken des Rentenversicherungssystems zu schließen, sollen zukünftig Steuerzahler, Unternehmen, Beitragszahler wie auch Rentner stärker belastet werden.</p>
<p>Die Kommission empfiehlt, die Rentenbeitragssätze von derzeit 18,6 Prozent bis Mitte der 2030er Jahre auf bis zu 22,5 Prozent anzuheben und sie danach auf einem deutlich höheren Niveau als heute zu halten. Auch die schulden- beziehungsweise steuerfinanzierten Bundesmittel sollen weiter steigen.</p>
<p>Dazu sollen die Bundeszuschüsse (die nur einen Anteil der Bundesmittel umfassen) von derzeit 2,2 Prozent des BIP auf bis zu 2,35 Prozent des BIP angehoben werden und nur im allergünstigsten Szenario sollen diese bis 2050 wieder auf das heutige Niveau sinken können.</p>
<p>Nicht besser ergeht es den Rentnern, denn wie bisher soll die Entwicklung der Nettorenten vor Steuern an die Nettolohnentwicklung gekoppelt bleiben. Sollten die realen Nettolöhne jedoch zukünftig sinken, sind auch die realen Renten im gleichen Umfang betroffen.</p>
<p>Die Empfehlungen der Alterungssicherungskommission beruhen auf politischem Fatalismus. Solange es jedoch gelingt, die demografische Alterung für die Erosion des Rentensystems verantwortlich zu machen, dürften die politischen Akteure auch zukünftig darauf setzen, den wirtschaftlichen Niedergang lieber zu Lasten der Realeinkommen der erwerbstätigen Massen (sowie der Rentner) zu verwalten, anstatt ihre wirtschafts- und klimapolitische Agenda zu hinterfragen, die für den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlich ist.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p>Mehr von Alexander Horn lesen Sie in seinem aktuellen Buch<em> </em><a href="https://www.amazon.de/Die-Zombiewirtschaft-Unternehmen-Deutschland-Wohlstandsbremsen/dp/394461061X/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=die+zombiewirtschaft&qid=1576494596&sr=8-1" rel="external noopener" target="_blank">"Die Zombiewirtschaft - Warum die Politik Innovation behindert und die Unternehmen in Deutschland zu Wohlstandsbremsen geworden sind"</a><em> </em>mit Beiträgen von Michael von Prollius und Phil Mullan.</p>
</div>
Die Rentenkommission macht die Alterung für die Krise verantwortlich. Doch entscheidend ist eine andere Entwicklung: die schwache Produktivität. Gastbeitrag.</p>
<p>In Deutschland gehört es zum Glaubensbekenntnis in Politik und Wissenschaft, dass der demografische Wandel die Funktionsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und insbesondere des umlagefinanzierten Rentensystems ursächlich bedroht.</p>
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<p>Erwartungsgemäß hat auch die von der Bundesregierung eingesetzten Alterssicherungskommission dieses Credo zum Ausgangspunkt ihrer Empfehlungen zur Rentenreform gemacht, die CDU/CSU und SPD noch in diesem Jahr 1:1 umsetzen wollen.</p>
<p>Gleich im ersten Satz ihres Berichts stellt die Kommission klar, dass es ihrer Auffassung nach die "demografische Alterung" sei, die "<a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4" rel="external noopener" target="_blank">die Alterssicherung in Deutschland vor tiefgreifende Herausforderungen</a>" stelle.</p>
<p>Denn sie führe dazu, dass "immer weniger Beitragszahlende (…) die Alterssicherung einer wachsenden Zahl von Rentenbeziehenden" finanzieren müssten, was nicht nur die "verlässliche Absicherung im Alter" gefährde, sondern auch Erwerbstätige "durch steigende Sozialabgaben zunehmend unter Druck" setze, Arbeitgeber daher "vor höheren Belastungen" stünden und obendrein "den Bundeshaushalt dauerhaft zu überfordern" drohe.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Demografische Alterung: Ein alter Hut</strong></h3>
<p>Die demografische Alterung ist jedoch, anders als in der Rentendiskussion unterstellt, keine Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, vielmehr setzte sie in allen entwickelten Volkswirtschaften bereits im Zuge der in Gang kommenden Industrialisierung vor etwa 200 Jahren ein.</p>
<p>Seitdem altern diese Gesellschaften "<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbetafel.html" rel="external noopener" target="_blank">von oben"</a>, da die Lebenserwartung im Alter aufgrund besserer Ernährung und Gesundheit stetig gestiegen ist und "von unten", da die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau stärker gesunken ist als die Kindersterblichkeit. In Deutschland lag die sogenannte zusammengefasste Geburtenziffer in den 1870er Jahren bei 4,7 Kindern pro Frau, in den 1960er Jahren erreichte sie 2,5 und fiel danach <a href="https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/F08-Zusammengefasste-Geburtenziffer-ab-1871.html" rel="external noopener" target="_blank">bis heute auf Werte um etwa 1,3</a>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112011" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355194"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Handwerk-Pflege-Bau-Hier-ist-die-Rente-mit-67-fuer-die-meisten-unerreichbar-11355194.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5107765" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11346776"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rentenplaene-der-Bundesregierung-Profitieren-nur-Menschen-mit-der-Rolex-11346776.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2745" height="1543" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/7/7/6/5/shutterstock_2341995699-9a7f05e6796cc6f0.jpeg" alt="Ein Mann zählt Geld, eine Frau zeigt Münzen in ihrer Hand." style="aspect-ratio:2745 / 1543" needs-ai-label="false"><img 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Rolex"?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102677" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11336709"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Muetterrente-vor-Einschnitt-Bis-zu-15-000-Euro-Verlust-pro-Kind-11336709.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8192" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die demographische Alterung wird typischerweise als Altenquotient ausgewiesen, der den Anteil der Über-65-Jährigen an den Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren bestimmt. In Deutschland setzte sie ab den 1870er-Jahren ein, allerdings entwickelte sie erst zum Ende des 19. Jahrhunderts einen spürbaren demographischen Effekt.</p>
<p>Seitdem hat sich der Altenquotient alle 60 Jahre in etwa verdoppelt, so dass um 1900 knapp <a href="https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/B16-Jugendquotient-Altenquotient-Gesamtquotient-1871-Vorausberechnung.html" rel="external noopener" target="_blank">zehn über 65-Jährige auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter kamen</a>, bis 1960 war der Altenquotient auf 20 angestiegen und bis 2025, also weitere gut 60 Jahre später, hatte er sich nochmals <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Bevoelkerung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">verdoppelt auf etwa 40</a>.</p>
<p>Die Belastung der tatsächlich den gesellschaftlichen Wohlstand erzeugenden Erwerbstätigen hat sich demnach seit 1900 grob überschlagen inzwischen vervierfacht. Denn im Unterschied zu damals müssen nicht mehr zehn Erwerbstätige für den Lebensunterhalt eines Rentners aufkommen, sondern heute sind es 2,5 Erwerbstätige die so viel zusätzlichen Wohlstand erzeugen müssen, dass sie jeweils einen Rentner versorgen können.</p>
<p>Aufgrund der Bevölkerungsvorausberechnung, die allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet ist, wird davon ausgegangen, dass der Altenquotient innerhalb der nächsten 60 Jahre keine Verdoppelung mehr erreicht, sondern abgeschwächt wächst. Bis 2070 müssen demnach <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Bevoelkerung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">1,8 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren</a> für die Alterssicherung eines über 65-Jährigen aufkommen.</p>
<p>Allerdings wird der Anstieg des Altenquotienten der Über-67-Jährigen durch die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalter bis 2031 auf dann 67 Jahre deutlich gedämpft.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demographie und Wohlstand</strong></h3>
<p>Bis in die jüngere Vergangenheit stellte die demographische Alterung weder für die – sogar immer bessere – Versorgung der Älteren ein Hindernis dar, noch überforderte sie Steuerzahler, Unternehmen oder Rentenbeitragszahler.</p>
<p>Dies belegt die Rentenreform von 1957, bei der die bis dahin zum Teil kapitalgedeckte und infolge von Inflation und zwei Weltkriegen zerrüttete Rentenversicherung zunächst teilweise und ab 1969 vollständig durch die umlagefinanzierte Rente abgelöst wurde.</p>
<p>Obwohl die demografische Alterung zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten war und nur noch fünf Personen im erwerbsfähigen Alter auf einen Über-65-Jährigen kamen, entwickelten sich die Renten praktisch aus dem Stand von einem "Zubrot" im Alter zu einer <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Historie/historie_detailseite.html" rel="external noopener" target="_blank">Lohnersatzleistung</a>, die bei durchgängiger Erwerbsbiografie den Lebensstandard auch im Alter weitgehend sichern konnte.</p>
<p>1957 wurden die Rentenbeiträge von zuvor 11 auf zunächst 14 Prozent des Bruttolohns erhöht und in den 1970er Jahren stiegen sie sogar <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII43a.pdf" rel="external noopener" target="_blank">auf 18 Prozent</a>. Die damals sehr hohen Reallohnsteigerungen führten zu absolut massiv steigenden Rentenbeiträgen, die durch die Heraufsetzung der Rentenbeitragssätze nochmals erhöht wurden.</p>
<p>Der dadurch stark steigende Beitrag der Beitragszahler zur Finanzierung der Renten erlaubte es, die zuvor noch sehr hohen Bundesmittel sukzessiv zurückzufahren. Nachdem der Bund bis 1956 noch etwa ein Drittel zu den Ausgaben der Rentenversicherung beisteuerte, war es 1957 nur noch ein Viertel und bis kurz vor der Wiedervereinigung 1989 sank der Bundesbeitrag sukzessiv auf <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII34.pdf" rel="external noopener" target="_blank">nur noch ein Siebtel</a>.</p>
<p>Obwohl die demografische Alterung auch nach 1956 keine Pause einlegte, sich der durchschnittliche Lebensstandard der Rentner aufgrund real steigender Renten bis 1989 wohl verdreifachte und die Steuerzahler am Ende dieser Periode praktisch nicht mehr zur Finanzierung der Renten herangezogen wurden, kamen auch die Rentenbeitragszahler trotz massiv steigender Rentenbeiträge nicht unter wirtschaftlichen Druck.</p>
<p>Ganz im Gegenteil verdoppelten sich die realen Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer, <a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/843330/2a64ff90f3012a463dbafc644c0ba2d9/472B63F073F071307366337C94F8C870/0-lange-zeitreihen-data.pdf" rel="external noopener" target="_blank">im Zeitraum von 1957 bis 1989</a>.</p>
<p>Dass die demografische Alterung bis Ende der 1980er-Jahre den Lebensstandard von Rentnern und Beitragszahlern nicht negativ beeinträchtigte, sondern bei weitem überkompensiert wurde, liegt an den damals durch Produktivitätssteigerungen erreichten gesellschaftlichen Wohlstandszuwächsen.</p>
<p>Seit der in den 1850er-Jahren voranschreitenden Industrialisierung erzielte die deutsche Wirtschaft bis zum Ersten Weltkrieg eine durchschnittliche Steigerung der Arbeitsproduktivität von etwa 1,5 Prozent pro Jahr (siehe: Reiner Metz: "Säkulare Trends in der deutschen Wirtschaftsgeschichte" in Michael North (Hg.): "Deutsche Wirtschaftsgeschichte – Ein Jahrtausend im Überblick").</p>
<p>Zwar verlangsamte sich der Anstieg danach. Von 1950 bis 1973 erreichten die Unternehmen jedoch weit überdurchschnittliche Produktivitätssteigerungen von jährlich 5,9 Prozent, sodass die zwischenzeitliche Produktivitätsschwäche mehr als ausgeglichen wurde.</p>
<p>Infolgedessen wurde im Zeitraum von 1850 bis zur Rentenreform von 1957 in etwa eine Vervierfachung des in jedem Jahr pro Erwerbstätigen neu geschaffenen Wohlstands erreicht. Zwar schwächte sich das Produktivitätswachstum bis Ende der 1980er-Jahre auf nur noch etwa zwei Prozent pro Jahr ab, dennoch wurde von 1957 bis zur Wiedervereinigung nochmals mehr als eine Verdopplung des jährlich erzeugten Wohlstands erreicht.</p>
<p>Die von Arbeitsproduktivitätssteigerungen ausgehenden Wohlstandszuwächse kommen primär den Erwerbstätigen zugute, was sich auch im historischen Verlauf durch die enge Verknüpfung zwischen Produktivitäts- und Realeinkommensentwicklung erkennen lässt.</p>
<p>Die Realeinkommenszuwächse resultieren aus dem verminderten Arbeitsaufwand zur Herstellung einer Ware oder Dienstleistung gleicher Qualität und Menge, denn dies führt in wettbewerblich organisierten Märkten zu real sinkenden Preisen.</p>
<p>Die so erzielten Wohlstandseffekte wurden in den vergangenen etwa 200 Jahren jedoch nicht ausschließlich in real steigende Nettoeinkommen umgemünzt, sondern in erheblichem Umfang etwa auch zur Senkung der individuellen Arbeitszeiten eingesetzt, die <a href="https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-kampf-um-die-arbeitszeit-50344.htm" rel="external noopener" target="_blank">in diesem Zeitraum fast halbiert</a> werden konnten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Arbeitsproduktivität und Rente</strong></h3>
<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist das Rentenversicherungssystem durch immer dürftigere Produktivitätszuwächse unter zunehmenden Druck geraten. Seit Anfang der 1990er Jahre ist der jährliche Produktivitätsanstieg deutlich unter den seit der Industrialisierung in Deutschland erreichten Durchschnittswert von gut 2 Prozent pro Jahr gefallen.</p>
<p>Nach der Finanzkrise 2008 sackte der jährliche Anstieg der Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigenstunde sogar auf durchschnittlich 0,7 Prozent ab und seit 2018 sind es <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/81000/table/81000-0017/table-toolbar" rel="external noopener" target="_blank">nur noch 0,3 Prozent</a>.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5140104" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11404198"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Steuerjagd-Warum-Peking-jetzt-Konten-reicher-Buerger-einfrieren-laesst-11404198.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5257" height="2953" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/1/0/4/Lee_Yiu_Tung__cropped_-c0520be0d194bb6f.jpeg" alt="Blick auf eine weite Skyline rund um ein Gewässer" style="aspect-ratio:5257 / 2953" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5257" height="2953" alt="Blick auf eine weite Skyline rund um ein Gewässer" style="aspect-ratio:5257 / 2953;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Steuerjagd: Warum Peking jetzt Konten reicher Bürger einfrieren lässt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5141790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11406274"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371" needs-ai-label="false"><img 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verlieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395389"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitischer-Poker-Wie-Marokko-mit-einem-Mega-Hafen-Fakten-schafft-11395389.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2301" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/3/0/OSCAR_GONZALEZ_FUENTES_cropped_-31e399ccd826fc89.jpeg" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2301" alt="Menschen wehen sahrauische Fahnen" style="aspect-ratio:4096 / 2301;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg 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href="http://www.heise.de/article/Klagen-gegen-Staaten-Warum-das-ISDS-System-international-in-der-Kritik-steht-11378130.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/1/2/4/KI-d0382d3729d9eee3.png" alt="Wortwolke mit Fachbegriffen aus der Wirtschaft rund um das Thema "direkte Auslandsinvestitionen"" style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img 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group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Infolge der Produktivitätsschwäche sind die realen Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmer vor Abzug von Sozialabgaben und Steuern von Anfang der 1990er Jahre bis 2018 <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnentwicklung.html#134646" rel="external noopener" target="_blank">nur noch etwa 0,9 Prozent pro Jahr gestiegen</a>. Da in diesem Zeitraum Steuern und Sozialabgaben stark gestiegen sind, haben die realen Nettoverdienste der Arbeitnehmer nur um 18 Prozent zugelegt.</p>
<p>Den dürftigen Wohlstandzuwachs haben vor allem Rentner besonders zu spüren bekommen, deren Alterssicherung im Wesentlichen durch die gesetzliche Rentenversicherung erfolgt. Denn die sogenannte <a href="https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/tabVIII9.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Nettorente</a>, die den Rentnern in Westdeutschland vor Abzug der individuellen Steuerbelastung aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt wird, war bis 2018 inflationsbereinigt sogar um insgesamt <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/61111/table/61111-0001" rel="external noopener" target="_blank">etwa zehn Prozent gesunken</a>.</p>
<p>Der Belastung der Realeinkommen von Beitragszahlern und Rentnern wäre noch deutlich größer gewesen, wenn die bis 1989 sukzessiv zurückgeführten Bundesmittel für die Rentenversicherung nicht massiv erhöht worden wären. Nachdem sie 1989 unter 20 Milliarden Euro pro Jahr gelegen hatten, wurden sie bis 2018 auf 94,6 Milliarden und inzwischen <a href="https://www.bundesamtsozialesicherung.de/fileadmin/redaktion/Rentenversicherung/Finanzierung/Bundeszahlungen.pdf" rel="external noopener" target="_blank">auf mehr als 120 Milliarden aufgestockt</a>, sodass mittlerweile fast 30 Prozent der Renten über Steuern beziehungsweise Schulden aus dem Staatshaushalt finanziert werden.</p>
<p>Das Fiasko der gesetzlichen Rentenversicherung spitzt sich seit 2018 immer weiter zu. Wegen der inzwischen praktisch stagnierenden Arbeitsproduktivität wird kein Wohlstandszuwachs mehr erreicht und die obendrein klima- und energiepolitisch bedingt stark steigenden Energiekosten haben dazu geführt, dass die durchschnittlichen Reallöhne in Deutschland bis heute <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen/bevoelkerung-altersgruppen-deutschland-basis-2022.html" rel="external noopener" target="_blank">nicht über das Niveau von 2018 hinausgekommen</a> sind.</p>
<p>Bei fortschreitender demografischer Alterung bleibt also nichts anders übrig, als den stagnierenden Wohlstand auf immer mehr Menschen aufzuteilen.</p>
<p>Da die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre bis 2031 abgeschlossen sein wird und dieser aktuell stark belastungsdämpfende Effekt nicht mehr zur Verfügung steht, wird das Rentensystem danach noch weit stärker als bisher unter Druck geraten.</p>
<p>Denn innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums von heute bis zum Jahr 2040 wird der in Wellenbewegungen voranschreitende Altenquotient von 40 auf 50 steigen, so dass dann nicht mehr wie heute 2,5 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen über 65-Jährigen kommen, sondern nur noch zwei.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demografie-Strohmann</strong></h3>
<p>Die in der Produktivitätstagnation liegenden Ursachen für die Erosion der Alterssicherung blendet die von der Bundesregierung berufene Alterungssicherungskommission nicht nur vollkommen aus, sie insinuiert sogar, dass die Politik keine Möglichkeiten habe, das wirtschaftliche Schicksal Deutschlands zu beeinflussen.</p>
<p>Um diese Botschaft zu vermitteln, schickt sie ihren Empfehlungen zur Rentenreform daher erklärend voraus, dass der demographische Wandel die einzige relevante Variable bei der Alterssicherung sei, diese sich aber "nicht durch Reformen aus der Welt schaffen" lasse. Der einzig gangbare Weg zur dauerhaften Alterssicherung sei daher, dass sich die Gesellschaft kontinuierlich an die demographische Alterung anpasse.</p>
<p>Die nun notwendigen Reformen zur Alterssicherung dürften daher nicht fälschlicherweise als "Ausdruck einer fundamentalen Krise des bestehenden Systems" missverstanden werden. Vielmehr reflektierten sie, die Fähigkeit von Politik und Gesellschaft zu "<a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4" rel="external noopener" target="_blank">stetiger Anpassung an sich ändernde gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen</a>".</p>
<p>Damit macht sich die Kommission einen schlanken Fuß, denn sie drückt sich vor der eigentlichen Aufgabe. Sie liefert einfach, was die Bundesregierung bestellt hat, indem sie die vermeintlich erst seit geraumer Zeit anschwellende demografische Alterung als Grund für notwendige Reformen anführt und indem ihre Reformempfehlungen ausschließlich auf die Bewältigung die demografische Alterung abzielen.</p>
<p>Das gemeinsame Kalkül von Bundesregierung und Kommission besteht darin, eine Expertenempfehlung zu generieren, mit der die Regierungsparteien, die seit Jahrzehnten gemeinsam oder mit anderen Juniorpartnern den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands managen, aus der politischen Verantwortung genommen werden.</p>
<p>So wird nicht nur die politische Verantwortung für das seit Jahrzehnten rückläufige Produktivitätswachstum ausgeblendet, sondern zugleich auch die Verantwortung zurückgewiesen, die Fortsetzung des wirtschaftlichen Niedergangs durch geeignete wirtschaftspolitische und rentenpolitische Reformen abzuwenden.</p>
<p>Infolgedessen laufen die Empfehlungen der Alterungssicherungskommission ausschließlich darauf hinaus, die zukünftig anstehenden Wohlstandsverluste möglichst einzudämmen und anschließend zu verteilen. Zur Eindämmung der Wohlstandsverluste empfiehlt die Kommission, die möglicherweise weiter steigende Lebenserwartung der Älteren durch eine proportionale Anhebung des Rentenalters zu neutralisieren.</p>
<p>Zudem soll die Rentenkasse durch die Rücknahme sozialpolitisch motivierter Reformen wie die abschlagsfreie Rente ab 63 geschont werden. Des Weiteren empfiehlt die Kommission, neue Einnahmequellen anzuzapfen. Selbstständige und Minijobber sollen dazu in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.</p>
<p>Da sie zwar sofort die vollen Rentenbeiträge in das umlagefinanzierte Rentensystem einzahlen, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt Rentenzahlungen erhalten, könnten über Jahrzehnte "Einführungsgewinne" realisiert werden.</p>
<p>Da diese kostendämpfenden und einnahmensteigernden Maßnahmen und Tricks jedoch längst nicht ausreichen, um die in Anbetracht von Produktivitätsschwäche und demografischer Alterung klaffenden Finanzierungslücken des Rentenversicherungssystems zu schließen, sollen zukünftig Steuerzahler, Unternehmen, Beitragszahler wie auch Rentner stärker belastet werden.</p>
<p>Die Kommission empfiehlt, die Rentenbeitragssätze von derzeit 18,6 Prozent bis Mitte der 2030er Jahre auf bis zu 22,5 Prozent anzuheben und sie danach auf einem deutlich höheren Niveau als heute zu halten. Auch die schulden- beziehungsweise steuerfinanzierten Bundesmittel sollen weiter steigen.</p>
<p>Dazu sollen die Bundeszuschüsse (die nur einen Anteil der Bundesmittel umfassen) von derzeit 2,2 Prozent des BIP auf bis zu 2,35 Prozent des BIP angehoben werden und nur im allergünstigsten Szenario sollen diese bis 2050 wieder auf das heutige Niveau sinken können.</p>
<p>Nicht besser ergeht es den Rentnern, denn wie bisher soll die Entwicklung der Nettorenten vor Steuern an die Nettolohnentwicklung gekoppelt bleiben. Sollten die realen Nettolöhne jedoch zukünftig sinken, sind auch die realen Renten im gleichen Umfang betroffen.</p>
<p>Die Empfehlungen der Alterungssicherungskommission beruhen auf politischem Fatalismus. Solange es jedoch gelingt, die demografische Alterung für die Erosion des Rentensystems verantwortlich zu machen, dürften die politischen Akteure auch zukünftig darauf setzen, den wirtschaftlichen Niedergang lieber zu Lasten der Realeinkommen der erwerbstätigen Massen (sowie der Rentner) zu verwalten, anstatt ihre wirtschafts- und klimapolitische Agenda zu hinterfragen, die für den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlich ist.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p>Mehr von Alexander Horn lesen Sie in seinem aktuellen Buch<em> </em><a href="https://www.amazon.de/Die-Zombiewirtschaft-Unternehmen-Deutschland-Wohlstandsbremsen/dp/394461061X/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=die+zombiewirtschaft&qid=1576494596&sr=8-1" rel="external noopener" target="_blank">"Die Zombiewirtschaft - Warum die Politik Innovation behindert und die Unternehmen in Deutschland zu Wohlstandsbremsen geworden sind"</a><em> </em>mit Beiträgen von Michael von Prollius und Phil Mullan.</p>
</div>
2026-08-10T11:15:00.000Zurn:bid:51417902026-08-10T10:20:00.000ZWährend Politik über Sozialkürzungen debattiert, zeigt DGB-Auswertung: Zwei Millionen Beschäftigten wird Mindestlohn vorenthalten. Ein Kommentar.</p>
<p>Es gibt eine Zahl, die sollte uns eigentlich aufhorchen lassen: 64 Milliarden Euro. In der aktuellen Spardebatte ist diese Summe bislang nicht aufgetaucht, aber sie verweist auf ein Problem, das nicht länger ignoriert werden kann.</p>
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<p>Auf 64 Milliarden Euro schätzt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Schaden, der den Sozialkassen seit 2015 entstanden ist, weil Beschäftigten der gesetzliche Mindestlohn vorenthalten wird.</p>
<p>Die Grundlage für diese Behauptung ist eine <a href="https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Studien/20260805_Auswertung_Mindestlohnbetrug.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Auswertung des Sozioökonomischen Panels</a>, also einer jährlichen Befragung von rund 30.000 Menschen in 20.000 Haushalten.</p>
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</div>
<p>Wer das liest und gleichzeitig das Lamento hört, die Sozialversicherungen würden unfinanzierbar, darf sich fragen, ob die Reihenfolge der politischen Empörung noch stimmt. Knapp 22 Milliarden Euro sind nicht in den Sozialkassen angekommen, im Portemonnaie der Beschäftigten fehlen 35 Milliarden Euro und dem Fiskus sind 7 Milliarden verlustig gegangen.</p>
<h3 class="subheading">Kontrolldichte nahe null</h3>
<p>Und der Staat, der diesen Sozialbetrug verhindern könnte, tut es nur unzureichend. Im statistischen Mittel lässt er ein Unternehmen gerade einmal aller 140 Jahre kontrollieren, heißt es im Bericht.</p>
<p>Ob es sich hier um ein politisches Versagen oder um Vorsatz handelt, darüber muss der Leser richten. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die zuständige Behörde, die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll, nicht mit ausreichend Personal ausgestattet ist, um die Kontrolldichte zu erhöhen.</p>
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<p>Laut DGB sind in Finanzkontrolle Schwarzarbeit aktuell rund 2.500 Planstellen nicht besetzt. Der <a href="https://www.mindestlohn-kommission.de/shareddocs/downloads/de/Bericht/fuenfter-bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=5" rel="external noopener" target="_blank">Bericht der Mindestlohnkommission</a> bestätigt die Lücke: 2025 standen knapp 11.941 Planstellen nur 9.477 besetzte gegenüber.</p>
<p>Die Generalzolldirektion in Bonn kontert mit dem Grundsatz "Qualität vor Quantität". Das klingt professionell, wirkt aber zynisch, wenn die Qualitätskontrollen flächendeckend gar nicht stattfinden.</p>
<h3 class="subheading">Die banale Mechanik des Lohnraubs</h3>
<p>Die Methoden vieler Arbeitgeber sind so simpel wie dreist: unbezahlte Bereitschaftszeiten, falsch deklarierte Praktikanten, nicht vergütete Leerfahrten. Manchmal akzeptieren Beschäftigte sogar ein niedrigeres Entgelt aus Angst, den Job zu verlieren.</p>
<p>Die BDA hält dagegen: Befragungsdaten seien ungenau und die politisch veranlasste Mindestlohnerhöhung von 2022 habe den wirtschaftlichen Druck verschärft.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088294" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitsrechte-Warum-viele-Beschaeftigte-sie-nicht-durchsetzen-11305578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/2/9/4/shutterstock_1030335367-d40c63fc2052a858.jpeg" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitsrechte: Warum viele Beschäftigte sie nicht durchsetzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das mag im Einzelfall zutreffen. Aber es erklärt nicht, warum die Untergrenze gerade dort am häufigsten fällt, wo Beschäftigte am wenigsten Verhandlungsmacht besitzen: bei Teilzeit, Minijob, in Ostdeutschland, überproportional bei Frauen.</p>
<h3 class="subheading">Die schiefe Spardebatte</h3>
<p>DGB-Vize Stefan Körzell <a href="https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/agenturzitat/dgb-auswertung-mindestlohnbetrug-kostet-die-gesellschaft-64-milliarden-euro/" rel="external noopener" target="_blank">formuliert es deutlich</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wer den Sozialstaat stärken will, muss Lohnraub konsequent bekämpfen, statt die Rechnung denjenigen aufzubürden, die jeden Tag arbeiten und trotzdem oft kaum über die Runden kommen."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4967739" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10965468"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fairwork-Report-2025-Arbeitsstandards-bei-Lieferdiensten-verschlechtern-sich-deutlich-10965468.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/7/7/3/9/radkurier-p1-f3b9084c9a5138c6.png" alt="Radkuriere fahren Paragraphenzeichen entlang" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Radkuriere fahren Paragraphenzeichen entlang" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Fairwork-Report 2025: Arbeitsstandards bei Lieferdiensten verschlechtern sich deutlich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Man muss kein Gewerkschaftsfunktionär sein, um die Arithmetik zu erkennen: Wer unten bei den Beitragszahlern kürzt und oben die Kontrolldefizite duldet, der saniert keinen Haushalt – der verwaltet Ungleichheit mit Vorsatz.</p>
Während Politik über Sozialkürzungen debattiert, zeigt DGB-Auswertung: Zwei Millionen Beschäftigten wird Mindestlohn vorenthalten. Ein Kommentar.</p>
<p>Es gibt eine Zahl, die sollte uns eigentlich aufhorchen lassen: 64 Milliarden Euro. In der aktuellen Spardebatte ist diese Summe bislang nicht aufgetaucht, aber sie verweist auf ein Problem, das nicht länger ignoriert werden kann.</p>
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<p>Auf 64 Milliarden Euro schätzt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Schaden, der den Sozialkassen seit 2015 entstanden ist, weil Beschäftigten der gesetzliche Mindestlohn vorenthalten wird.</p>
<p>Die Grundlage für diese Behauptung ist eine <a href="https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Studien/20260805_Auswertung_Mindestlohnbetrug.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Auswertung des Sozioökonomischen Panels</a>, also einer jährlichen Befragung von rund 30.000 Menschen in 20.000 Haushalten.</p>
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<p>Wer das liest und gleichzeitig das Lamento hört, die Sozialversicherungen würden unfinanzierbar, darf sich fragen, ob die Reihenfolge der politischen Empörung noch stimmt. Knapp 22 Milliarden Euro sind nicht in den Sozialkassen angekommen, im Portemonnaie der Beschäftigten fehlen 35 Milliarden Euro und dem Fiskus sind 7 Milliarden verlustig gegangen.</p>
<h3 class="subheading">Kontrolldichte nahe null</h3>
<p>Und der Staat, der diesen Sozialbetrug verhindern könnte, tut es nur unzureichend. Im statistischen Mittel lässt er ein Unternehmen gerade einmal aller 140 Jahre kontrollieren, heißt es im Bericht.</p>
<p>Ob es sich hier um ein politisches Versagen oder um Vorsatz handelt, darüber muss der Leser richten. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die zuständige Behörde, die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll, nicht mit ausreichend Personal ausgestattet ist, um die Kontrolldichte zu erhöhen.</p>
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<p>Laut DGB sind in Finanzkontrolle Schwarzarbeit aktuell rund 2.500 Planstellen nicht besetzt. Der <a href="https://www.mindestlohn-kommission.de/shareddocs/downloads/de/Bericht/fuenfter-bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=5" rel="external noopener" target="_blank">Bericht der Mindestlohnkommission</a> bestätigt die Lücke: 2025 standen knapp 11.941 Planstellen nur 9.477 besetzte gegenüber.</p>
<p>Die Generalzolldirektion in Bonn kontert mit dem Grundsatz "Qualität vor Quantität". Das klingt professionell, wirkt aber zynisch, wenn die Qualitätskontrollen flächendeckend gar nicht stattfinden.</p>
<h3 class="subheading">Die banale Mechanik des Lohnraubs</h3>
<p>Die Methoden vieler Arbeitgeber sind so simpel wie dreist: unbezahlte Bereitschaftszeiten, falsch deklarierte Praktikanten, nicht vergütete Leerfahrten. Manchmal akzeptieren Beschäftigte sogar ein niedrigeres Entgelt aus Angst, den Job zu verlieren.</p>
<p>Die BDA hält dagegen: Befragungsdaten seien ungenau und die politisch veranlasste Mindestlohnerhöhung von 2022 habe den wirtschaftlichen Druck verschärft.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088294" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arbeitsrechte-Warum-viele-Beschaeftigte-sie-nicht-durchsetzen-11305578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/2/9/4/shutterstock_1030335367-d40c63fc2052a858.jpeg" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Ein Mann hält ein Buch mit der Aufschrift "Arbeitsrecht" und einem Paragraphenzeichen." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arbeitsrechte: Warum viele Beschäftigte sie nicht durchsetzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das mag im Einzelfall zutreffen. Aber es erklärt nicht, warum die Untergrenze gerade dort am häufigsten fällt, wo Beschäftigte am wenigsten Verhandlungsmacht besitzen: bei Teilzeit, Minijob, in Ostdeutschland, überproportional bei Frauen.</p>
<h3 class="subheading">Die schiefe Spardebatte</h3>
<p>DGB-Vize Stefan Körzell <a href="https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/agenturzitat/dgb-auswertung-mindestlohnbetrug-kostet-die-gesellschaft-64-milliarden-euro/" rel="external noopener" target="_blank">formuliert es deutlich</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wer den Sozialstaat stärken will, muss Lohnraub konsequent bekämpfen, statt die Rechnung denjenigen aufzubürden, die jeden Tag arbeiten und trotzdem oft kaum über die Runden kommen."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4967739" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10965468"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fairwork-Report-2025-Arbeitsstandards-bei-Lieferdiensten-verschlechtern-sich-deutlich-10965468.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/7/7/3/9/radkurier-p1-f3b9084c9a5138c6.png" alt="Radkuriere fahren Paragraphenzeichen entlang" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Radkuriere fahren Paragraphenzeichen entlang" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Fairwork-Report 2025: Arbeitsstandards bei Lieferdiensten verschlechtern sich deutlich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Man muss kein Gewerkschaftsfunktionär sein, um die Arithmetik zu erkennen: Wer unten bei den Beitragszahlern kürzt und oben die Kontrolldefizite duldet, der saniert keinen Haushalt – der verwaltet Ungleichheit mit Vorsatz.</p>
2026-08-10T10:20:00.000Zurn:bid:51397372026-08-10T08:20:00.000ZNach einem autonomen ChatGPT-Ausbruch bei einem Test warnt OpenAI vor Kontrollverlust. Fachleute betonen dagegen die Bedeutung menschlicher Arbeit. </p>
<p>"Wir befinden uns jetzt sozusagen in der Singularität", konstatierte Sam Altman, CEO von OpenAI, am 25. Juli im <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/sam-altman-how-to-start-a-startup/id1693907693?i=1000778339990" rel="external noopener" target="_blank">Relentless Podcast</a>. Er bezog sich damit auf den Hacker-Angriff der KI Chat-GPT 5.6 Sol auf die KI-Plattform Hugging Face.</p>
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<p>Die KI habe den Einbruch eigenständig geplant und trotz erschwerter Zugangsbedingungen zum Internet durchgeführt. Um einen Benchmark-Test zu gewinnen, wohlgemerkt. Chat-GPT 5.6 Sol sammelte auf Hugging Face Informationen für dieses Ziel.</p>
<p>Dass bei solchen Sensationsmeldungen Vorsicht geboten ist, da es sich dabei auch um Marketing handeln kann, merkt <a href="https://www.telepolis.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" rel="external noopener" target="_blank">Christoph Jehle in seinem Kommentar</a> bereits an: "Man hatte die Leitplanken selbst entfernt, um zu sehen, wie schnell das Auto fährt." Zuzustimmen ist auch seiner Einschätzung, dass KI-Systeme ohne menschlich gesetzte Grenzen – etwa zu gesetzestreuem Verhalten – Grund zur Besorgnis sind.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Freiheit vor Sicherheit?</strong></h3>
<p>Problematisch wird es jedoch, wenn die Beteiligten auf solche Ereignisse mit einem Schwarz-Weiß-Schema reagieren, <a href="https://t3n.de/news/sam-altman-singularitaet-openai-1754928/" rel="external noopener" target="_blank">wie Altman es tut</a>: "Entscheiden wir uns dazu, dass es durch die realen Sicherheitsprobleme und wirtschaftlichen Probleme, nur ein Modell und das Unternehmen dahinter als Maschinengott geben sollte, oder sagen wir, dass es chaotisch werden kann?" Altman gibt der Freiheit vor der Sicherheit den Vorzug.</p>
<p>Der OpenAI-Hack bei Hugging Face ist nicht nur ein Anlass, über Möglichkeiten und Grenzen einer KI-Singularität zu sprechen. Sondern auch, uns die menschliche Arbeit an, hinter und über der KI wieder zu vergegenwärtigen – und darin unsere Eingriffs- und Regulationsmöglichkeiten zu erkennen. Wie wollen wir mit KI arbeiten? Unter welchen Bedingungen programmieren und trainieren wir sie? Welche Vorgaben und Ziele geben wir ihr – und uns selbst?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Theorie vs. Praxis: Was Ray Kurzweil unter Singularität versteht</strong><strong> </strong></h3>
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<p>Unter Singularität versteht KI-Pionier <a href="https://web.archive.org/web/20210425072756/https://www.kurzweilai.net/the-law-of-accelerating-returns" rel="external noopener" target="_blank">Ray Kurzweil</a> eine KI, die sich der menschlichen Kontrollierbarkeit entziehen kann. <a href="https://norbert-pohlmann.com/glossar-cyber-sicherheit/singularitaet/" rel="external noopener" target="_blank">KI-Systeme, die sich selbständig verbessern</a>, und dabei so rasant entwickeln und vervielfältigen, dass sie sich dabei auch dem menschlichen Verständnis entziehen und ihn möglicherweise – etwa im Zuge von Ressourcenkonkurrenz – verdrängen.</p>
<p><a href="https://www.ibm.com/de-de/think/topics/technological-singularity" rel="external noopener" target="_blank">Verschiedene Szenarien</a> sind denkbar: KI, die fortschrittlichere Versionen schaffen und sich dabei menschengemachten Grenzen entziehen. KI, die in der Interaktion nicht mehr vom Menschen unterscheidbar sind. KI, die die Menschheit mit Innovationen konfrontieren, deren Auswirkungen Menschen nicht regulieren können und dabei in einem Tempo agieren, dass Menschen nicht hinterherkommen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396078"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wenn-jeder-seine-eigene-Wahrheit-liest-11396078.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/6/7/6/Master_Jehle-5fe3e1aefccd8d7a.png" alt="Grafik zeigt Figur inmitten von Informationsspeichern und Bildschirmen." style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik zeigt Figur inmitten von Informationsspeichern und Bildschirmen." style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wenn jeder seine eigene Wahrheit liest</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-China-auf-KI-Infrastruktur-statt-auf-Chatbots-setzt-11378052.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4965" height="2789" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/8/2/Tada_Images-bc1042c2ef16e573.jpeg" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4965" height="2789" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum China auf KI-Infrastruktur statt auf Chatbots setzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Unser Gehirn braucht schwierige Texte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377636"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Strafe-gegen-Google-Kampf-um-die-KI-Suchmaschine-der-Zukunft-11377636.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/4/master_Google-53cbc8ae5d4bbc82.png" alt="Plakative Grafik zeigt Google-Symbol, einen Richter-Hammer, die EU-Flagge und ein Google-Suchfeld" style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Plakative Grafik zeigt Google-Symbol, einen Richter-Hammer, die EU-Flagge und ein Google-Suchfeld" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">EU-Strafe gegen Google: Kampf um die KI-Suchmaschine der Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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<h3 class="subheading"><strong>KI verfolgt keine eigenständigen Ziele</strong></h3>
<p>Trotz Altmans Sensationsmeldung <a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/ki-hat-singularitaet-bereits-erreicht-das-sagen-experten-zu-sam-altmans-aussage/" rel="external noopener" target="_blank">sehen viele KI-Experten</a> den Zeitpunkt der Singularität noch nicht gekommen: KI sei nach wie vor nicht zu umfassender Selbstforschung imstande, bei Zielen, Training und Koordination auf Menschen angewiesen, lerne nach wie vor nicht kontinuierlich und verfolge vor allem keine eigenen übergeordneten Ziele.</p>
<p>Bedenklich ist an diesen Szenarien jedoch vor allem, dass sie es bequem machen, menschliche Verantwortung abzustreiten. In der Kriegsführung werden heute schon KIs verwendet. Und obwohl diese Systeme keineswegs autonom arbeiten, eröffnen sie Befehlshabern und Mannschaften Räume, um Rechenschaft für die Folgen ihrer Kriegshandlungen zu <a href="https://verfassungsblog.de/gaza-artificial-intelligence-and-kill-lists/" rel="external noopener" target="_blank">vermeiden</a>.</p>
<p>KIs wie das israelische Lavender – ein Tool zur Entscheidungsunterstützung bei der Zielauswahl – haben bereits ein Maß an Raffinesse und Komplexität erreicht, das es Menschen unmöglich macht, die Gründe für ihre Bewertungen nachzuvollziehen, weshalb diese Systeme häufig als „Black Boxes“ bezeichnet werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Dietmar Dath zur KI-Debatte: Algorithmen sind menschliche Arbeit </strong></h3>
<p><a href="https://jacobin.de/ki-facharbeit-klassenkampf-dietmar-dath/" rel="external noopener" target="_blank">Wer „die KI“ sagt, ist schon reingefallen</a>, konstatiert der Journalist und Science-Fiction Autor Dietmar Dath. Er erinnert daran, dass KI das Ergebnis kollektiver menschlicher Arbeit ist: In der Entwicklung, im Training, in der Nutzung in der – vorgenommenen oder unterlassenen – Regulation stecken menschliche Handlungen und Entscheidungen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137214" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399315"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Angst-vor-KI-Tech-Arbeiter-entdecken-die-Gewerkschaften-11399315.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/1/4/schraubzwinge-F-1-56c670f4d79c446e.jpeg" alt="Mann eingeklemmt in Schraubzwinge klammert sich an rote Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann eingeklemmt in Schraubzwinge klammert sich an rote Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Angst vor KI: Tech-Arbeiter entdecken die Gewerkschaften</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134141" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395014"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388879"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industrie-verlagert-Produktion-waehrend-das-Know-how-ins-Abseits-geraet-11388879.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/2/3/brd-zahnrad-stanz-9efb7796720b06b4.jpeg" alt="BRD-Landkarte mit ausgestanzten Zahnrädern, die einen Gehirn-Aufdruck haben" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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ins Abseits gerät</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378886"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-schwer-darf-ein-Paket-sein-Der-Streit-um-die-20-Kilo-Grenze-11378886.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/5/0/2/max-711f362d83a2e284.jpeg" alt="Mann trägt Paket mit Aufdruck "Maximalgewicht 31,5 kg"" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann trägt Paket mit Aufdruck "Maximalgewicht 31,5 kg"" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie schwer darf ein Paket sein? Der Streit um die 20-Kilo-Grenze</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123521" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11376931"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Verboten-seit-1993-toedlich-bis-heute-Wie-Asbest-Opfer-im-Stich-gelassen-werden-11376931.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/5/2/1/leitzordner-w-1-f-24585718dbfa8f21.jpeg" alt="Leitzordner mit abgeheftetem Blatt für Arbeitsschutz und Pfeil für Zuklappen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Leitzordner mit abgeheftetem Blatt für Arbeitsschutz und Pfeil für Zuklappen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Verboten seit 1993, tödlich bis heute: Wie Asbest-Opfer im Stich gelassen werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>All diese Handlungen können beobachtet, problematisiert und beeinflusst werden – und mit ihnen ihre Ergebnisse.</p>
<p>Schon in der Entwicklung von KI-Anwendungen stellt sich die Frage: Lassen wir sie von Unternehmen entwickeln – mit dem Ziel der Gewinnmaximierung – oder erstellen wir für bestimmte Zwecke mit bestimmten Vorgaben? Und verfügen wir überhaupt über Institutionen, in denen so etwas möglich wäre?</p>
<h3 class="subheading"><strong>DGB fordert Transformationsräte: Mitbestimmung beim KI-Training</strong><strong> </strong></h3>
<p>In Bezug auf betriebliche Anwendungen <a href="https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Einblick/einblick_sonderausgabe_ki_Februar_2026.pdf" rel="external noopener" target="_blank">plädiert der Deutsche Gewerkschaftsbund</a> dafür, dass Belegschaften, Unternehmen und Entwickler in Transformationsräten gemeinsam über Ziele und Grenzen von KI entscheiden sollen.</p>
<p>KI ist – wie eigentlich jedes Arbeitsprodukt – nie für immer fertig, sondern muss fortlaufend gepflegt und repariert werden. Diese Arbeit verrichten sogenannter Trainer, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/ki-data-worker-clickworker-deep-learning-100.html" rel="external noopener" target="_blank">meist unter prekären Arbeitsbedingungen</a>. Unter anderem wegen der Arbeitsdichte schleichen sich in diesem Bereich Fehler und <a href="https://arxiv.org/abs/2509.04664" rel="external noopener" target="_blank">Verzerrungen</a> ein oder werden <a href="https://t3n.de/news/brainrot-ki-chatbots-verdummen-nicht-erholen-1713296/" rel="external noopener" target="_blank">aus der Nutzung resultierende Fehler</a> nicht behoben. Das heißt umgekehrt, dass Arbeitsverbesserungen hier auch zu einer besseren KI beitragen können.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118904" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-in-Unternehmen-Warum-die-Gut-genug-Falle-beim-Lernen-droht-11368845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/9/0/4/scu__tt-ki-01-4a45cd5cc0f5fbd3.gif" alt="Becher mit Mensch schüttet in Becher mit KI. Becher mit KI schüttet durch Trichter mit Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Becher mit Mensch schüttet in Becher mit KI. Becher mit KI schüttet durch Trichter mit Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI in Unternehmen: Warum die "Gut-genug-Falle" beim Lernen droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283758"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-ist-nicht-neutral-sie-ist-das-Spiegelbild-unserer-Vorurteile-11283758.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/4/2/wahl-demokratie-vielfalt1-46b03e95960b55f3.jpeg" alt="Oben: Bunter Streifen geht in grauen Kreislauf mit KI-Chip über. Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Oben: Bunter Streifen geht in grauen Kreislauf mit KI-Chip über. Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI ist nicht neutral – sie ist das Spiegelbild unserer Vorurteile</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Nutzungsverhalten der User wirkt auf sie selbst und die KI zurück – beides kann sich gegenseitig verstärken. Ein <a href="https://www.bsi.ag/cases/104-case-studie-wie-ki-unsere-sprache-veraendert---eine-empirische-studie.html" rel="external noopener" target="_blank">unreguliertes, unter hektischen Arbeitsbedingungen stattfindendes Nutzungsverhalten</a> nutzt User und KI folglich ab. Umgekehrt könnte <a href="https://europeanlawinstitute.eu/fileadmin/user_upload/p_eli/Publications/Guiding_Principles_Workers_Right_to_Disconnect.pdf" rel="external noopener" target="_blank">eine Art Nachtflugverbot für KI-Nutzung</a> nicht nur Menschen schonen und der KI Zeit für Wartungsarbeiten geben, sondern auch <a href="https://www.telepolis.de/article/KI-Gewerkschaft-Wenn-Algorithmen-ihre-Arbeitsbedingungen-einklagen-11174653.html" rel="external noopener" target="_blank">eine nachhaltigere Nutzung</a> befördern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gezielt regulieren</strong></h3>
<p>Zuletzt können Staat und Öffentlichkeit die Entwicklung, Wartung, Nutzung und Evaluation von KI-Anwendungen beeinflussen. Durch Gesetze und Verbote, aber auch sozialen Druck, der Ziel- und Grenzsetzungen an allen Arbeitsschritten naheliegender macht.</p>
<p>Auch zeigt China alternative Wege auf: Braucht es etliche Chatbots – oder <a href="https://www.bsi.ag/cases/104-case-studie-wie-ki-unsere-sprache-veraendert---eine-empirische-studie.html" rel="external noopener" target="_blank">grundlegende Infrastrukturen</a>? Baut man KI-Monopole mit hoher Anfälligkeit für Kontrollverlust – oder <a href="https://www.telepolis.de/article/Chinas-KI-Strategie-Pragmatismus-statt-AGI-Wettlauf-mit-den-USA-11162169.html" rel="external noopener" target="_blank">begrenzte Anwendungen</a>?</p>
<p>Altmans schlichte Frage nach Chaos oder Diktatur zeigt auf, über welche geringe intellektuelle Freiräume er und viele andere beim Thema KI verfügen. Dabei mangelt es durchaus nicht an <a href="https://nickbostrom.com/propositions.pdf" rel="external noopener" target="_blank">konstruktiven Gestaltungsvorschlägen</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4891189" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10475170"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kuenstliche-Intelligenz-Tarnen-luegen-drohen-10475170.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7195" height="4042" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/1/1/8/9/shutterstock_2320854697-a5bf96a9d9932c37.jpeg" alt="Drei bedrohlich und virtuell wirkende Maschinenmenschen blicken den Betrachter an" style="aspect-ratio:7195 / 4042" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7195" height="4042" alt="Drei bedrohlich und virtuell wirkende Maschinenmenschen blicken den Betrachter an" style="aspect-ratio:7195 / 4042;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Künstliche Intelligenz: Tarnen, lügen, drohen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Gute Ideen für eine gute KI</strong></h3>
<p>Eher bedarf es politischer Kräfte und sozialer Gruppen, die sich für ihre Umsetzung starkmachen. Von den Entwicklern und Trainern über die User zu Institutionen und Medienakteuren hätten eigentlich genug Leute Interesse daran.</p>
<p>In der Furcht vor Kontrollverlust und vor schädlicher KI steckt dann auch ganz klar ein positiver <a href="https://literaturkritik.de/id/16663" rel="external noopener" target="_blank">Implex</a>. So wie eine unregulierte KI auf uns zurückwirkt, so täte das auch eine nachhaltig gestaltete und regulierte.</p>
<p>Mit den Worten der Autorin und Informatikerin <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/roman-science-fiction-theresa-hannig-pantopia-kuenstliche-intelligenz-fuerstenfeldbruck-1.5610247" rel="external noopener" target="_blank">Theresa Hannig</a>: „Wenn wir die KI mit wirklich guten Ideen füttern, habe ich keinen Zweifel, dass wir es hinkriegen, eine KI zu schaffen, die dem Menschen eben nicht in Konkurrenz gegenübersteht.“</p>
Nach einem autonomen ChatGPT-Ausbruch bei einem Test warnt OpenAI vor Kontrollverlust. Fachleute betonen dagegen die Bedeutung menschlicher Arbeit. </p>
<p>"Wir befinden uns jetzt sozusagen in der Singularität", konstatierte Sam Altman, CEO von OpenAI, am 25. Juli im <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/sam-altman-how-to-start-a-startup/id1693907693?i=1000778339990" rel="external noopener" target="_blank">Relentless Podcast</a>. Er bezog sich damit auf den Hacker-Angriff der KI Chat-GPT 5.6 Sol auf die KI-Plattform Hugging Face.</p>
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<p>Die KI habe den Einbruch eigenständig geplant und trotz erschwerter Zugangsbedingungen zum Internet durchgeführt. Um einen Benchmark-Test zu gewinnen, wohlgemerkt. Chat-GPT 5.6 Sol sammelte auf Hugging Face Informationen für dieses Ziel.</p>
<p>Dass bei solchen Sensationsmeldungen Vorsicht geboten ist, da es sich dabei auch um Marketing handeln kann, merkt <a href="https://www.telepolis.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" rel="external noopener" target="_blank">Christoph Jehle in seinem Kommentar</a> bereits an: "Man hatte die Leitplanken selbst entfernt, um zu sehen, wie schnell das Auto fährt." Zuzustimmen ist auch seiner Einschätzung, dass KI-Systeme ohne menschlich gesetzte Grenzen – etwa zu gesetzestreuem Verhalten – Grund zur Besorgnis sind.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Freiheit vor Sicherheit?</strong></h3>
<p>Problematisch wird es jedoch, wenn die Beteiligten auf solche Ereignisse mit einem Schwarz-Weiß-Schema reagieren, <a href="https://t3n.de/news/sam-altman-singularitaet-openai-1754928/" rel="external noopener" target="_blank">wie Altman es tut</a>: "Entscheiden wir uns dazu, dass es durch die realen Sicherheitsprobleme und wirtschaftlichen Probleme, nur ein Modell und das Unternehmen dahinter als Maschinengott geben sollte, oder sagen wir, dass es chaotisch werden kann?" Altman gibt der Freiheit vor der Sicherheit den Vorzug.</p>
<p>Der OpenAI-Hack bei Hugging Face ist nicht nur ein Anlass, über Möglichkeiten und Grenzen einer KI-Singularität zu sprechen. Sondern auch, uns die menschliche Arbeit an, hinter und über der KI wieder zu vergegenwärtigen – und darin unsere Eingriffs- und Regulationsmöglichkeiten zu erkennen. Wie wollen wir mit KI arbeiten? Unter welchen Bedingungen programmieren und trainieren wir sie? Welche Vorgaben und Ziele geben wir ihr – und uns selbst?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Theorie vs. Praxis: Was Ray Kurzweil unter Singularität versteht</strong><strong> </strong></h3>
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<p>Unter Singularität versteht KI-Pionier <a href="https://web.archive.org/web/20210425072756/https://www.kurzweilai.net/the-law-of-accelerating-returns" rel="external noopener" target="_blank">Ray Kurzweil</a> eine KI, die sich der menschlichen Kontrollierbarkeit entziehen kann. <a href="https://norbert-pohlmann.com/glossar-cyber-sicherheit/singularitaet/" rel="external noopener" target="_blank">KI-Systeme, die sich selbständig verbessern</a>, und dabei so rasant entwickeln und vervielfältigen, dass sie sich dabei auch dem menschlichen Verständnis entziehen und ihn möglicherweise – etwa im Zuge von Ressourcenkonkurrenz – verdrängen.</p>
<p><a href="https://www.ibm.com/de-de/think/topics/technological-singularity" rel="external noopener" target="_blank">Verschiedene Szenarien</a> sind denkbar: KI, die fortschrittlichere Versionen schaffen und sich dabei menschengemachten Grenzen entziehen. KI, die in der Interaktion nicht mehr vom Menschen unterscheidbar sind. KI, die die Menschheit mit Innovationen konfrontieren, deren Auswirkungen Menschen nicht regulieren können und dabei in einem Tempo agieren, dass Menschen nicht hinterherkommen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396078"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wenn-jeder-seine-eigene-Wahrheit-liest-11396078.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/6/7/6/Master_Jehle-5fe3e1aefccd8d7a.png" alt="Grafik zeigt Figur inmitten von Informationsspeichern und Bildschirmen." style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik zeigt Figur inmitten von Informationsspeichern und Bildschirmen." style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wenn jeder seine eigene Wahrheit liest</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536" needs-ai-label="false"><img 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KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-China-auf-KI-Infrastruktur-statt-auf-Chatbots-setzt-11378052.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4965" height="2789" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/8/2/Tada_Images-bc1042c2ef16e573.jpeg" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4965" height="2789" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum China auf KI-Infrastruktur statt auf Chatbots setzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Unser Gehirn braucht schwierige Texte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377636"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Strafe-gegen-Google-Kampf-um-die-KI-Suchmaschine-der-Zukunft-11377636.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/4/master_Google-53cbc8ae5d4bbc82.png" alt="Plakative Grafik zeigt Google-Symbol, einen Richter-Hammer, die EU-Flagge und ein Google-Suchfeld" style="aspect-ratio:1672 / 940" needs-ai-label="false"><img 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um die KI-Suchmaschine der Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>KI verfolgt keine eigenständigen Ziele</strong></h3>
<p>Trotz Altmans Sensationsmeldung <a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/ki-hat-singularitaet-bereits-erreicht-das-sagen-experten-zu-sam-altmans-aussage/" rel="external noopener" target="_blank">sehen viele KI-Experten</a> den Zeitpunkt der Singularität noch nicht gekommen: KI sei nach wie vor nicht zu umfassender Selbstforschung imstande, bei Zielen, Training und Koordination auf Menschen angewiesen, lerne nach wie vor nicht kontinuierlich und verfolge vor allem keine eigenen übergeordneten Ziele.</p>
<p>Bedenklich ist an diesen Szenarien jedoch vor allem, dass sie es bequem machen, menschliche Verantwortung abzustreiten. In der Kriegsführung werden heute schon KIs verwendet. Und obwohl diese Systeme keineswegs autonom arbeiten, eröffnen sie Befehlshabern und Mannschaften Räume, um Rechenschaft für die Folgen ihrer Kriegshandlungen zu <a href="https://verfassungsblog.de/gaza-artificial-intelligence-and-kill-lists/" rel="external noopener" target="_blank">vermeiden</a>.</p>
<p>KIs wie das israelische Lavender – ein Tool zur Entscheidungsunterstützung bei der Zielauswahl – haben bereits ein Maß an Raffinesse und Komplexität erreicht, das es Menschen unmöglich macht, die Gründe für ihre Bewertungen nachzuvollziehen, weshalb diese Systeme häufig als „Black Boxes“ bezeichnet werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Dietmar Dath zur KI-Debatte: Algorithmen sind menschliche Arbeit </strong></h3>
<p><a href="https://jacobin.de/ki-facharbeit-klassenkampf-dietmar-dath/" rel="external noopener" target="_blank">Wer „die KI“ sagt, ist schon reingefallen</a>, konstatiert der Journalist und Science-Fiction Autor Dietmar Dath. Er erinnert daran, dass KI das Ergebnis kollektiver menschlicher Arbeit ist: In der Entwicklung, im Training, in der Nutzung in der – vorgenommenen oder unterlassenen – Regulation stecken menschliche Handlungen und Entscheidungen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137214" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399315"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Angst-vor-KI-Tech-Arbeiter-entdecken-die-Gewerkschaften-11399315.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/1/4/schraubzwinge-F-1-56c670f4d79c446e.jpeg" alt="Mann eingeklemmt in Schraubzwinge klammert sich an rote Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann eingeklemmt in Schraubzwinge klammert sich an rote Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Angst vor KI: Tech-Arbeiter entdecken die Gewerkschaften</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134141" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395014"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewerkschaftsbasis-fordert-haerteren-Kurs-gegen-Reformplaene-11395014.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/4/1/proteste_ho-61be6f4ab7a87b3b.png" alt="Emporgerstreckte Fäuste" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Emporgerstreckte Fäuste" 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388879"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industrie-verlagert-Produktion-waehrend-das-Know-how-ins-Abseits-geraet-11388879.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/2/3/brd-zahnrad-stanz-9efb7796720b06b4.jpeg" alt="BRD-Landkarte mit ausgestanzten Zahnrädern, die einen Gehirn-Aufdruck haben" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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ins Abseits gerät</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378886"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-schwer-darf-ein-Paket-sein-Der-Streit-um-die-20-Kilo-Grenze-11378886.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/5/0/2/max-711f362d83a2e284.jpeg" alt="Mann trägt Paket mit Aufdruck "Maximalgewicht 31,5 kg"" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann trägt Paket mit Aufdruck "Maximalgewicht 31,5 kg"" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie schwer darf ein Paket sein? Der Streit um die 20-Kilo-Grenze</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123521" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11376931"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Verboten-seit-1993-toedlich-bis-heute-Wie-Asbest-Opfer-im-Stich-gelassen-werden-11376931.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/5/2/1/leitzordner-w-1-f-24585718dbfa8f21.jpeg" alt="Leitzordner mit abgeheftetem Blatt für Arbeitsschutz und Pfeil für Zuklappen" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Leitzordner mit abgeheftetem Blatt für Arbeitsschutz und Pfeil für Zuklappen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Verboten seit 1993, tödlich bis heute: Wie Asbest-Opfer im Stich gelassen werden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<p>All diese Handlungen können beobachtet, problematisiert und beeinflusst werden – und mit ihnen ihre Ergebnisse.</p>
<p>Schon in der Entwicklung von KI-Anwendungen stellt sich die Frage: Lassen wir sie von Unternehmen entwickeln – mit dem Ziel der Gewinnmaximierung – oder erstellen wir für bestimmte Zwecke mit bestimmten Vorgaben? Und verfügen wir überhaupt über Institutionen, in denen so etwas möglich wäre?</p>
<h3 class="subheading"><strong>DGB fordert Transformationsräte: Mitbestimmung beim KI-Training</strong><strong> </strong></h3>
<p>In Bezug auf betriebliche Anwendungen <a href="https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Einblick/einblick_sonderausgabe_ki_Februar_2026.pdf" rel="external noopener" target="_blank">plädiert der Deutsche Gewerkschaftsbund</a> dafür, dass Belegschaften, Unternehmen und Entwickler in Transformationsräten gemeinsam über Ziele und Grenzen von KI entscheiden sollen.</p>
<p>KI ist – wie eigentlich jedes Arbeitsprodukt – nie für immer fertig, sondern muss fortlaufend gepflegt und repariert werden. Diese Arbeit verrichten sogenannter Trainer, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/ki-data-worker-clickworker-deep-learning-100.html" rel="external noopener" target="_blank">meist unter prekären Arbeitsbedingungen</a>. Unter anderem wegen der Arbeitsdichte schleichen sich in diesem Bereich Fehler und <a href="https://arxiv.org/abs/2509.04664" rel="external noopener" target="_blank">Verzerrungen</a> ein oder werden <a href="https://t3n.de/news/brainrot-ki-chatbots-verdummen-nicht-erholen-1713296/" rel="external noopener" target="_blank">aus der Nutzung resultierende Fehler</a> nicht behoben. Das heißt umgekehrt, dass Arbeitsverbesserungen hier auch zu einer besseren KI beitragen können.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118904" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-in-Unternehmen-Warum-die-Gut-genug-Falle-beim-Lernen-droht-11368845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/9/0/4/scu__tt-ki-01-4a45cd5cc0f5fbd3.gif" alt="Becher mit Mensch schüttet in Becher mit KI. Becher mit KI schüttet durch Trichter mit Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Becher mit Mensch schüttet in Becher mit KI. Becher mit KI schüttet durch Trichter mit Mensch" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI in Unternehmen: Warum die "Gut-genug-Falle" beim Lernen droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283758"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-ist-nicht-neutral-sie-ist-das-Spiegelbild-unserer-Vorurteile-11283758.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/4/2/wahl-demokratie-vielfalt1-46b03e95960b55f3.jpeg" alt="Oben: Bunter Streifen geht in grauen Kreislauf mit KI-Chip über. Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Oben: Bunter Streifen geht in grauen Kreislauf mit KI-Chip über. Unten: Bunte Streifen mit Händen mit Wahlzettel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI ist nicht neutral – sie ist das Spiegelbild unserer Vorurteile</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Nutzungsverhalten der User wirkt auf sie selbst und die KI zurück – beides kann sich gegenseitig verstärken. Ein <a href="https://www.bsi.ag/cases/104-case-studie-wie-ki-unsere-sprache-veraendert---eine-empirische-studie.html" rel="external noopener" target="_blank">unreguliertes, unter hektischen Arbeitsbedingungen stattfindendes Nutzungsverhalten</a> nutzt User und KI folglich ab. Umgekehrt könnte <a href="https://europeanlawinstitute.eu/fileadmin/user_upload/p_eli/Publications/Guiding_Principles_Workers_Right_to_Disconnect.pdf" rel="external noopener" target="_blank">eine Art Nachtflugverbot für KI-Nutzung</a> nicht nur Menschen schonen und der KI Zeit für Wartungsarbeiten geben, sondern auch <a href="https://www.telepolis.de/article/KI-Gewerkschaft-Wenn-Algorithmen-ihre-Arbeitsbedingungen-einklagen-11174653.html" rel="external noopener" target="_blank">eine nachhaltigere Nutzung</a> befördern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gezielt regulieren</strong></h3>
<p>Zuletzt können Staat und Öffentlichkeit die Entwicklung, Wartung, Nutzung und Evaluation von KI-Anwendungen beeinflussen. Durch Gesetze und Verbote, aber auch sozialen Druck, der Ziel- und Grenzsetzungen an allen Arbeitsschritten naheliegender macht.</p>
<p>Auch zeigt China alternative Wege auf: Braucht es etliche Chatbots – oder <a href="https://www.bsi.ag/cases/104-case-studie-wie-ki-unsere-sprache-veraendert---eine-empirische-studie.html" rel="external noopener" target="_blank">grundlegende Infrastrukturen</a>? Baut man KI-Monopole mit hoher Anfälligkeit für Kontrollverlust – oder <a href="https://www.telepolis.de/article/Chinas-KI-Strategie-Pragmatismus-statt-AGI-Wettlauf-mit-den-USA-11162169.html" rel="external noopener" target="_blank">begrenzte Anwendungen</a>?</p>
<p>Altmans schlichte Frage nach Chaos oder Diktatur zeigt auf, über welche geringe intellektuelle Freiräume er und viele andere beim Thema KI verfügen. Dabei mangelt es durchaus nicht an <a href="https://nickbostrom.com/propositions.pdf" rel="external noopener" target="_blank">konstruktiven Gestaltungsvorschlägen</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4891189" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10475170"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kuenstliche-Intelligenz-Tarnen-luegen-drohen-10475170.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7195" height="4042" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/1/1/8/9/shutterstock_2320854697-a5bf96a9d9932c37.jpeg" alt="Drei bedrohlich und virtuell wirkende Maschinenmenschen blicken den Betrachter an" style="aspect-ratio:7195 / 4042" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7195" height="4042" alt="Drei bedrohlich und virtuell wirkende Maschinenmenschen blicken den Betrachter an" style="aspect-ratio:7195 / 4042;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Künstliche Intelligenz: Tarnen, lügen, drohen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Gute Ideen für eine gute KI</strong></h3>
<p>Eher bedarf es politischer Kräfte und sozialer Gruppen, die sich für ihre Umsetzung starkmachen. Von den Entwicklern und Trainern über die User zu Institutionen und Medienakteuren hätten eigentlich genug Leute Interesse daran.</p>
<p>In der Furcht vor Kontrollverlust und vor schädlicher KI steckt dann auch ganz klar ein positiver <a href="https://literaturkritik.de/id/16663" rel="external noopener" target="_blank">Implex</a>. So wie eine unregulierte KI auf uns zurückwirkt, so täte das auch eine nachhaltig gestaltete und regulierte.</p>
<p>Mit den Worten der Autorin und Informatikerin <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/roman-science-fiction-theresa-hannig-pantopia-kuenstliche-intelligenz-fuerstenfeldbruck-1.5610247" rel="external noopener" target="_blank">Theresa Hannig</a>: „Wenn wir die KI mit wirklich guten Ideen füttern, habe ich keinen Zweifel, dass wir es hinkriegen, eine KI zu schaffen, die dem Menschen eben nicht in Konkurrenz gegenübersteht.“</p>
2026-08-10T08:20:00.000Zurn:bid:51404422026-08-10T07:50:00.000ZLaut einem neuen UN-Bericht hat sich das Tempo des Meeresspiegelanstiegs binnen eines Jahrzehnts verdoppelt. Forscher warnen vor den Folgen.</p>
<p>Dass sich die Ozeane wegen des Klimawandels erhitzen, ist längst bekannt. Doch dieser Prozess schreitet wohl inzwischen deutlich schneller voran als noch vor Jahren angenommen. Und das hat erhebliche Folgen: Der Meeresspiegel steigt rapide an und Fischbestände schwinden.</p>
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<p>Zu diesem Ergebnis kommt die <a href="https://www.un.org/regularprocess/woa3" rel="external noopener" target="_blank">dritte Weltmeerbewertung der Vereinten Nationen (WOA III)</a>, die bereits im Juni veröffentlicht wurde.</p>
<p>Mehr als 650 Wissenschaftler aus 86 Ländern haben den 1.352 Seiten starken Bericht erarbeitet. Es ist die umfassendste Bestandsaufnahme der Meeresgesundheit seit der letzten Ausgabe im Jahr 2021.</p>
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<p>Die zentrale Zahl: Der globale Meeresspiegel stieg zwischen 2013 und 2023 um durchschnittlich 4,3 Millimeter pro Jahr. Im Zeitraum von 1993 bis 2002 lag die Rate noch bei 2,1 Millimetern. Vor 2015 betrug sie weniger als 2,0 Millimeter jährlich. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Tempo damit mehr als verdoppelt.</p>
<p>Wie der <em>Guardian</em> <a href="https://www.theguardian.com/environment/2026/jun/08/un-world-ocean-assessment-severe-stress-sea-level-rise-doubles-pollution-fishing-climate" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, sprechen die Vereinten Nationen von einem "schweren und sich beschleunigenden" Druck auf die Meere.</p>
<p>Historisch betrachtet ist die Entwicklung ohne Vergleich: Eine im Oktober 2025 im Fachblatt <em>Nature</em> veröffentlichte Studie zeigte bereits, dass der <a href="https://www.heise.de/news/Staerkster-Anstieg-des-Meeresspiegels-seit-4000-Jahren-10778640.html" rel="external noopener" target="_blank">Meeresspiegelanstieg seit 1900 der stärkste seit 4.000 Jahren</a> ist.</p>
<h3 class="subheading">Atlantik und Pazifik: Wo sich die Ozeane am schnellsten erwärmen</h3>
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<p>Die Erwärmung der Meere hat sich in jüngster Zeit drastisch beschleunigt. Laut der Bewertung entfielen 16 Prozent der gesamten Wärmeaufnahme der Ozeane seit 1955 allein auf den Zeitraum von 2018 bis 2023.</p>
<p>Zum Vergleich: Die Meere haben insgesamt mehr als 90 Prozent der überschüssigen Wärme aufgenommen, die der Mensch durch Treibhausgasemissionen erzeugt hat, dazu rund 30 Prozent des anthropogenen Kohlendioxids.</p>
<p>Physikalisch treibt die Erwärmung den Meeresspiegel auf zwei Wegen nach oben.</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Wärmeres Wasser dehnt sich aus – diese thermische Ausdehnung ist laut WOA III für 30 bis 50 Prozent des aktuellen Anstiegs verantwortlich.</li><li>Den Rest steuern schmelzende Eisschilde in Grönland und der Antarktis sowie Gebirgsgletscher bei.</li></ul>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082704" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294577"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Meer-bedroht-Warum-New-Orleans-Hamburg-und-Bangkok-um-ihre-Zukunft-bangen-11294577.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/7/0/4/fernglas-hochwasser-4573dac5b8545be6.jpeg" alt="Fernglas vor Wellen und Pegeln" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Fernglas vor Wellen und Pegeln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Meer bedroht: Warum New Orleans, Hamburg und Bangkok um ihre Zukunft bangen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Besonders stark fiel laut Bericht die Erwärmung im Atlantik sowie in den südlichen Bereichen des Indischen und Pazifischen Ozeans aus.</p>
<p>Die Konsequenzen reichen weit über steigende Pegel hinaus. Höhere Oberflächentemperaturen führen zu mehr Hurrikanen, deren zerstörerische Kraft etwa jedes Jahr in der Karibik zu erleben ist.</p>
<p>Die höheren Temperaturen treiben zudem Meeresarten in kühlere Gewässer und dezimieren Korallenriffe, die einem Viertel aller Meereslebewesen Lebensraum bieten. Parallel sinkt der pH-Wert der Ozeane: Seit vorindustrieller Zeit hat die durchschnittliche Oberflächenversauerung um etwa 0,1 pH-Einheiten zugenommen.</p>
<p>Eine im März 2026 in <em>Nature</em> publizierte Untersuchung zeigte zudem, dass <a href="https://www.heise.de/news/Neue-Berechnung-Meeresspiegel-an-Kuesten-hoeher-als-bislang-angenommen-11199684.html" rel="external noopener" target="_blank">die tatsächlichen Pegelstände an vielen Küsten höher liegen als bislang angenommen</a>, was aber von den gängigen Erdmodellen systematisch unterschätzt wird.</p>
<h3 class="subheading">Überfischung und Mikroplastik: Die Bedrohung der marinen Nahrungskette</h3>
<p>Fisch liefert rund 20 Prozent des tierischen Proteins, das weltweit konsumiert wird. Wie lange die Meere noch in dieser Form zur Ernährung beitragen können, ist unklar, denn die Bestände werden kleiner.</p>
<p>Laut Bericht wurden im Jahr 2021 rund 38 Prozent der globalen Fischbestände schneller befischt, als sich die Populationen erholen konnten. Eine Änderung ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil, stieg der Anteil überfischter Bestände noch an: Im Jahr 2019 lag er noch bei 35,4 Prozent.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054641" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229296"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wir-fischen-die-Meere-leer-und-wundern-uns-wenn-Wale-stranden-11229296.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/6/4/1/wal-2-01-1ec2db1aebf721f2.gif" alt="Gestrandeter Buckelwal" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gestrandeter Buckelwal" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wir fischen die Meere leer – und wundern uns, wenn Wale stranden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig sank der Anteil nachhaltig bewirtschafteter Bestände von 64,6 Prozent im Jahr 2019 auf 62,3 Prozent im Jahr 2021.</p>
<p>Zur Überfischung kommen chemische Belastungen. Der Bericht nennt Plastikmüll, landwirtschaftliche Abwässer, Klärschlamm, pharmazeutische Rückstände und Industriechemikalien als wesentliche Treiber.</p>
<p>Diese Schadstoffe reichern sich in Meeresorganismen an und verstärken ihre Wirkung über die Nahrungskette hinweg bis zum Menschen. Seegraswiesen – wichtige Kinderstuben für Fische und natürliche Kohlenstoffspeicher – sind seit dem späten 19. Jahrhundert um rund 29 Prozent geschrumpft. Mehr als 4.000 Meeresarten sind inzwischen von Mikroplastik betroffen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4817936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10314011"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Mikroplastik-die-globale-Nahrungsmittelversorgung-bedroht-10314011.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6584" height="3699" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/7/9/3/6/shutterstock_2496620281-f543724e026e0516.jpeg" alt="Eine Frau berührt landwirtschaftlichen Boden" style="aspect-ratio:6584 / 3699" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6584" height="3699" alt="Eine Frau berührt landwirtschaftlichen Boden" style="aspect-ratio:6584 / 3699;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Mikroplastik die globale Nahrungsmittelversorgung bedroht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ian Butler, Meeresökologe bei der australischen Regierung und einer der Hauptautoren, <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-06-08/climate-change-pollution-push-oceans-to-tipping-point-un-report-says" rel="external noopener" target="_blank">warnte gegenüber</a> <em>Bloomberg</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das kommende Jahrzehnt ist entscheidend: Ohne rasches, koordiniertes globales Handeln wird sich der Zustand der Ozeane weiter verschlechtern und damit die Klimastabilität, die Widerstandsfähigkeit der Artenvielfalt, die Ernährungssicherheit, die Lebensgrundlagen und das Wohlergehen von Milliarden Menschen gefährden."</p>
<h3 class="subheading">Nur 27 Prozent des Meeresbodens sind kartiert</h3>
<p>Trotz aller Warnsignale bleiben die Wissenslücken erheblich. Laut der Bewertung waren bis 2025 lediglich 27 Prozent des globalen Meeresbodens kartiert.</p>
<p>Über die Anfälligkeit mariner Biodiversität und mikrobieller Gemeinschaften in der Tiefsee gegenüber Klimawandel und industrieller Nutzung – etwa geplantem Tiefseebergbau – sei nur wenig bekannt, räumen die Wissenschaftler ein.</p>
<p>Verschärft wird das Problem durch politische Entscheidungen. Die Trump-Regierung in den USA unternimmt laut dem Bericht Schritte, das weltweit umfangreichste Netzwerk von Meeres-Sensoren und Beobachtungsplattformen abzubauen, was die Datenlücke noch vergrößern dürfte.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5056686" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11243630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schwuele-Hitzewellen-Die-unterschaetzte-Todesgefahr-aus-dem-Meer-11243630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/6/6/8/6/Badethermometer-mare-hyrgo-0b32a4e119070488.jpeg" alt="Hygro-/Thermometer und Badethermometer" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hygro-/Thermometer und Badethermometer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schwüle Hitzewellen: Die unterschätzte Todesgefahr aus dem Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer immer noch glaubt, diese Entwicklung würde ohne Folgen an der Menschheit vorüberziehen, sieht sich getäuscht. Drei Milliarden Menschen leben im Umkreis von 100 Kilometern von der Küste, bis zu 45 Prozent der weltweiten Wirtschaftstätigkeit findet im Küstenraum statt.</p>
<p>Für europäische Küstenstädte liefert die Bewertung zwar keine ortsscharfen Projektionen. Doch die Befunde legen nahe, dass niedrig liegende Hafen- und Küstenräume weltweit verwundbar sind.</p>
<p>Wie konkret die Bedrohung auch für Städte wie <a href="http://www.heise.de/article/Vom-Meer-bedroht-Warum-New-Orleans-Hamburg-und-Bangkok-um-ihre-Zukunft-bangen-11294577.html" rel="external noopener" target="_blank">Hamburg, New Orleans oder Bangkok</a> ausfällt, zeigen bereits vorliegende Analysen zur historischen Treffsicherheit von Meeresspiegelprognosen.</p>
<h3 class="subheading">BBNJ-Abkommen: Kann die UN-Politik den Kollaps der Meere stoppen?</h3>
<p>Die Bewertung benennt aber auch politische Fortschritte. Anfang 2026 trat das UN-Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf Hoher See (BBNJ-Abkommen) in Kraft, das erstmals die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in internationalen Gewässern ermöglicht.</p>
<p>Seit 2025 gilt zudem ein Fischereisubventionsabkommen, das schädliche Subventionen eindämmen soll. Die globale Ozean-Governance bleibe dennoch "fragmentiert", so die Forscher – Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik müssten stärker verzahnt werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4950314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10712234"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laengere-Duerren-staerkerer-Regen-globaler-Wasserkreislauf-im-Chaos-10712234.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/0/3/1/4/earthdrop-39a4f431a154f494.jpeg" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Längere Dürren, stärkerer Regen – globaler Wasserkreislauf im Chaos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Butler zeigte sich trotz der düsteren Bestandsaufnahme gegenüber <em>Bloomberg</em> vorsichtig optimistisch:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ich glaube, dass wir durch dringende, koordinierte globale Maßnahmen die Gesundheit der Meere noch wiederherstellen können, um einen gesunden, artenreichen Ozean zu sichern, der allen Lebewesen auf der Erde zugutekommt."</p>
<p>Ob das gelingt, dürfte sich in den kommenden Jahren entscheiden, allerdings sprechen die Daten bislang eine andere Sprache.</p>
Laut einem neuen UN-Bericht hat sich das Tempo des Meeresspiegelanstiegs binnen eines Jahrzehnts verdoppelt. Forscher warnen vor den Folgen.</p>
<p>Dass sich die Ozeane wegen des Klimawandels erhitzen, ist längst bekannt. Doch dieser Prozess schreitet wohl inzwischen deutlich schneller voran als noch vor Jahren angenommen. Und das hat erhebliche Folgen: Der Meeresspiegel steigt rapide an und Fischbestände schwinden.</p>
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<p>Zu diesem Ergebnis kommt die <a href="https://www.un.org/regularprocess/woa3" rel="external noopener" target="_blank">dritte Weltmeerbewertung der Vereinten Nationen (WOA III)</a>, die bereits im Juni veröffentlicht wurde.</p>
<p>Mehr als 650 Wissenschaftler aus 86 Ländern haben den 1.352 Seiten starken Bericht erarbeitet. Es ist die umfassendste Bestandsaufnahme der Meeresgesundheit seit der letzten Ausgabe im Jahr 2021.</p>
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<figure class="video video--fullwidth">
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</figure>
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<p>Die zentrale Zahl: Der globale Meeresspiegel stieg zwischen 2013 und 2023 um durchschnittlich 4,3 Millimeter pro Jahr. Im Zeitraum von 1993 bis 2002 lag die Rate noch bei 2,1 Millimetern. Vor 2015 betrug sie weniger als 2,0 Millimeter jährlich. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Tempo damit mehr als verdoppelt.</p>
<p>Wie der <em>Guardian</em> <a href="https://www.theguardian.com/environment/2026/jun/08/un-world-ocean-assessment-severe-stress-sea-level-rise-doubles-pollution-fishing-climate" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, sprechen die Vereinten Nationen von einem "schweren und sich beschleunigenden" Druck auf die Meere.</p>
<p>Historisch betrachtet ist die Entwicklung ohne Vergleich: Eine im Oktober 2025 im Fachblatt <em>Nature</em> veröffentlichte Studie zeigte bereits, dass der <a href="https://www.heise.de/news/Staerkster-Anstieg-des-Meeresspiegels-seit-4000-Jahren-10778640.html" rel="external noopener" target="_blank">Meeresspiegelanstieg seit 1900 der stärkste seit 4.000 Jahren</a> ist.</p>
<h3 class="subheading">Atlantik und Pazifik: Wo sich die Ozeane am schnellsten erwärmen</h3>
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<p>Die Erwärmung der Meere hat sich in jüngster Zeit drastisch beschleunigt. Laut der Bewertung entfielen 16 Prozent der gesamten Wärmeaufnahme der Ozeane seit 1955 allein auf den Zeitraum von 2018 bis 2023.</p>
<p>Zum Vergleich: Die Meere haben insgesamt mehr als 90 Prozent der überschüssigen Wärme aufgenommen, die der Mensch durch Treibhausgasemissionen erzeugt hat, dazu rund 30 Prozent des anthropogenen Kohlendioxids.</p>
<p>Physikalisch treibt die Erwärmung den Meeresspiegel auf zwei Wegen nach oben.</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Wärmeres Wasser dehnt sich aus – diese thermische Ausdehnung ist laut WOA III für 30 bis 50 Prozent des aktuellen Anstiegs verantwortlich.</li><li>Den Rest steuern schmelzende Eisschilde in Grönland und der Antarktis sowie Gebirgsgletscher bei.</li></ul>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082704" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294577"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-Meer-bedroht-Warum-New-Orleans-Hamburg-und-Bangkok-um-ihre-Zukunft-bangen-11294577.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/7/0/4/fernglas-hochwasser-4573dac5b8545be6.jpeg" alt="Fernglas vor Wellen und Pegeln" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Fernglas vor Wellen und Pegeln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom Meer bedroht: Warum New Orleans, Hamburg und Bangkok um ihre Zukunft bangen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Besonders stark fiel laut Bericht die Erwärmung im Atlantik sowie in den südlichen Bereichen des Indischen und Pazifischen Ozeans aus.</p>
<p>Die Konsequenzen reichen weit über steigende Pegel hinaus. Höhere Oberflächentemperaturen führen zu mehr Hurrikanen, deren zerstörerische Kraft etwa jedes Jahr in der Karibik zu erleben ist.</p>
<p>Die höheren Temperaturen treiben zudem Meeresarten in kühlere Gewässer und dezimieren Korallenriffe, die einem Viertel aller Meereslebewesen Lebensraum bieten. Parallel sinkt der pH-Wert der Ozeane: Seit vorindustrieller Zeit hat die durchschnittliche Oberflächenversauerung um etwa 0,1 pH-Einheiten zugenommen.</p>
<p>Eine im März 2026 in <em>Nature</em> publizierte Untersuchung zeigte zudem, dass <a href="https://www.heise.de/news/Neue-Berechnung-Meeresspiegel-an-Kuesten-hoeher-als-bislang-angenommen-11199684.html" rel="external noopener" target="_blank">die tatsächlichen Pegelstände an vielen Küsten höher liegen als bislang angenommen</a>, was aber von den gängigen Erdmodellen systematisch unterschätzt wird.</p>
<h3 class="subheading">Überfischung und Mikroplastik: Die Bedrohung der marinen Nahrungskette</h3>
<p>Fisch liefert rund 20 Prozent des tierischen Proteins, das weltweit konsumiert wird. Wie lange die Meere noch in dieser Form zur Ernährung beitragen können, ist unklar, denn die Bestände werden kleiner.</p>
<p>Laut Bericht wurden im Jahr 2021 rund 38 Prozent der globalen Fischbestände schneller befischt, als sich die Populationen erholen konnten. Eine Änderung ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil, stieg der Anteil überfischter Bestände noch an: Im Jahr 2019 lag er noch bei 35,4 Prozent.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054641" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229296"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wir-fischen-die-Meere-leer-und-wundern-uns-wenn-Wale-stranden-11229296.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/6/4/1/wal-2-01-1ec2db1aebf721f2.gif" alt="Gestrandeter Buckelwal" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gestrandeter Buckelwal" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wir fischen die Meere leer – und wundern uns, wenn Wale stranden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig sank der Anteil nachhaltig bewirtschafteter Bestände von 64,6 Prozent im Jahr 2019 auf 62,3 Prozent im Jahr 2021.</p>
<p>Zur Überfischung kommen chemische Belastungen. Der Bericht nennt Plastikmüll, landwirtschaftliche Abwässer, Klärschlamm, pharmazeutische Rückstände und Industriechemikalien als wesentliche Treiber.</p>
<p>Diese Schadstoffe reichern sich in Meeresorganismen an und verstärken ihre Wirkung über die Nahrungskette hinweg bis zum Menschen. Seegraswiesen – wichtige Kinderstuben für Fische und natürliche Kohlenstoffspeicher – sind seit dem späten 19. Jahrhundert um rund 29 Prozent geschrumpft. Mehr als 4.000 Meeresarten sind inzwischen von Mikroplastik betroffen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4817936" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10314011"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-Mikroplastik-die-globale-Nahrungsmittelversorgung-bedroht-10314011.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6584" height="3699" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/7/9/3/6/shutterstock_2496620281-f543724e026e0516.jpeg" alt="Eine Frau berührt landwirtschaftlichen Boden" style="aspect-ratio:6584 / 3699" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6584" height="3699" alt="Eine Frau berührt landwirtschaftlichen Boden" style="aspect-ratio:6584 / 3699;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie Mikroplastik die globale Nahrungsmittelversorgung bedroht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ian Butler, Meeresökologe bei der australischen Regierung und einer der Hauptautoren, <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-06-08/climate-change-pollution-push-oceans-to-tipping-point-un-report-says" rel="external noopener" target="_blank">warnte gegenüber</a> <em>Bloomberg</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das kommende Jahrzehnt ist entscheidend: Ohne rasches, koordiniertes globales Handeln wird sich der Zustand der Ozeane weiter verschlechtern und damit die Klimastabilität, die Widerstandsfähigkeit der Artenvielfalt, die Ernährungssicherheit, die Lebensgrundlagen und das Wohlergehen von Milliarden Menschen gefährden."</p>
<h3 class="subheading">Nur 27 Prozent des Meeresbodens sind kartiert</h3>
<p>Trotz aller Warnsignale bleiben die Wissenslücken erheblich. Laut der Bewertung waren bis 2025 lediglich 27 Prozent des globalen Meeresbodens kartiert.</p>
<p>Über die Anfälligkeit mariner Biodiversität und mikrobieller Gemeinschaften in der Tiefsee gegenüber Klimawandel und industrieller Nutzung – etwa geplantem Tiefseebergbau – sei nur wenig bekannt, räumen die Wissenschaftler ein.</p>
<p>Verschärft wird das Problem durch politische Entscheidungen. Die Trump-Regierung in den USA unternimmt laut dem Bericht Schritte, das weltweit umfangreichste Netzwerk von Meeres-Sensoren und Beobachtungsplattformen abzubauen, was die Datenlücke noch vergrößern dürfte.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5056686" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11243630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schwuele-Hitzewellen-Die-unterschaetzte-Todesgefahr-aus-dem-Meer-11243630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/6/6/8/6/Badethermometer-mare-hyrgo-0b32a4e119070488.jpeg" alt="Hygro-/Thermometer und Badethermometer" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Hygro-/Thermometer und Badethermometer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schwüle Hitzewellen: Die unterschätzte Todesgefahr aus dem Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer immer noch glaubt, diese Entwicklung würde ohne Folgen an der Menschheit vorüberziehen, sieht sich getäuscht. Drei Milliarden Menschen leben im Umkreis von 100 Kilometern von der Küste, bis zu 45 Prozent der weltweiten Wirtschaftstätigkeit findet im Küstenraum statt.</p>
<p>Für europäische Küstenstädte liefert die Bewertung zwar keine ortsscharfen Projektionen. Doch die Befunde legen nahe, dass niedrig liegende Hafen- und Küstenräume weltweit verwundbar sind.</p>
<p>Wie konkret die Bedrohung auch für Städte wie <a href="http://www.heise.de/article/Vom-Meer-bedroht-Warum-New-Orleans-Hamburg-und-Bangkok-um-ihre-Zukunft-bangen-11294577.html" rel="external noopener" target="_blank">Hamburg, New Orleans oder Bangkok</a> ausfällt, zeigen bereits vorliegende Analysen zur historischen Treffsicherheit von Meeresspiegelprognosen.</p>
<h3 class="subheading">BBNJ-Abkommen: Kann die UN-Politik den Kollaps der Meere stoppen?</h3>
<p>Die Bewertung benennt aber auch politische Fortschritte. Anfang 2026 trat das UN-Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf Hoher See (BBNJ-Abkommen) in Kraft, das erstmals die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in internationalen Gewässern ermöglicht.</p>
<p>Seit 2025 gilt zudem ein Fischereisubventionsabkommen, das schädliche Subventionen eindämmen soll. Die globale Ozean-Governance bleibe dennoch "fragmentiert", so die Forscher – Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik müssten stärker verzahnt werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4950314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10712234"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laengere-Duerren-staerkerer-Regen-globaler-Wasserkreislauf-im-Chaos-10712234.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/0/3/1/4/earthdrop-39a4f431a154f494.jpeg" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Längere Dürren, stärkerer Regen – globaler Wasserkreislauf im Chaos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Butler zeigte sich trotz der düsteren Bestandsaufnahme gegenüber <em>Bloomberg</em> vorsichtig optimistisch:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Ich glaube, dass wir durch dringende, koordinierte globale Maßnahmen die Gesundheit der Meere noch wiederherstellen können, um einen gesunden, artenreichen Ozean zu sichern, der allen Lebewesen auf der Erde zugutekommt."</p>
<p>Ob das gelingt, dürfte sich in den kommenden Jahren entscheiden, allerdings sprechen die Daten bislang eine andere Sprache.</p>
2026-08-10T07:50:00.000Zurn:bid:51402602026-08-10T07:00:00.000ZKiew gehen die Patriot-Abfangraketen aus. Das Projekt Freyja soll ab 2027 Abhilfe schaffen – doch die FP-7.x muss ihre Leistung erst noch beweisen.</p>
<p>Russland setzt bei seinen Angriffen auf Kiew zunehmend auf ballistische Raketen – und die ukrainische Flugabwehr hat ihnen kaum etwas entgegenzusetzen. Bei mehreren jüngeren Großangriffen auf die Hauptstadt gelingt es der ukrainischen Luftverteidigung zwar angeblich noch, den Großteil der anfliegenden Drohnen abzufangen; gegen ballistische Raketen vom Typ Iskander-M bleibt sie dagegen praktisch wirkungslos.</p>
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<p>Bei einem Angriff, den das Magazin <a href="https://foreignpolicy.com/2026/08/05/ukraine-patriot-missile-interceptor-shortage-russia-war-zelensky-us-trump-nato/" rel="external noopener" target="_blank">Foreign Policy</a> dokumentiert, wurden von vierundzwanzig anfliegenden ballistischen Raketen und vier Marschflugkörpern keine einzige abgefangen, während nach ukrainischen Angaben knapp neunzig Prozent von 115 Drohnen neutralisiert werden konnten. Ähnliches zeigt sich bei einem weiteren Angriff, den das Portal <a href="https://www.19fortyfive.com/2026/08/putin-keeps-hammering-kyiv-with-missiles-and-drones-as-ukraine-is-running-out-of-air-defenses/" rel="external noopener" target="_blank">19FortyFive</a> schildert: Sechs Iskander-M-Raketen schlagen ohne Abwehr in Kiew ein.</p>
<p>Der Ukraine gehen die Abfangraketen für das amerikanische Patriot-System aus – das leistungsfähigste System in ihrem Arsenal zur Abwehr ballistischer Raketen wie der Iskander-M.</p>
<h3 class="subheading">Patriot-Engpass: Warum Kiew die Abfangraketen ausgehen</h3>
<p>Wie groß der Mangel tatsächlich ist, lässt sich nur näherungsweise bestimmen. Der pensionierte US-Oberst Robert Hamilton bezifferte den amerikanischen Patriot-Bestand vor Beginn des Kriegs gegen Iran auf rund 2330 Raketen, danach auf noch etwa 800, wie das Portal <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Army Recognition</a> berichtet.</p>
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<p>Das Portal <a href="https://defencesecurityasia.com/en/us-ukraine-s-300-missile-upgrade-global-patriot-shortage-2026/" rel="external noopener" target="_blank">Defence Security Asia</a> weist bei denselben Zahlen darauf hin, dass es sich um Schätzungen ohne umfassende offizielle Bestätigung handele. Das <a href="https://foreignpolicy.com/2026/08/05/ukraine-patriot-missile-interceptor-shortage-russia-war-zelensky-us-trump-nato/" rel="external noopener" target="_blank">Center for Strategic and International Studies</a> kam unabhängig davon auf einen Rückgang von rund 65 Prozent seit dem Beginn des Iran-Krieges.</p>
<p>Die aktuelle amerikanische Jahresproduktion liegt laut Hamilton bei etwa 600 Patriot-Raketen. Ein Ausbauprogramm im Umfang von 58 Milliarden Dollar soll sie auf rund 2000 Raketen jährlich steigern, doch die ersten daraus resultierenden Raketen werden frühestens 2029 erwartet, die Auftragsabwicklung zieht sich bis in die frühen 2030er-Jahre.</p>
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<p>Die Ukraine selbst erhielt nach Angaben von Army Recognition über viereinhalb Kriegsjahre im Schnitt rund 133 Patriot-Interceptoren pro Jahr – eine Menge, die angesichts der Verbrauchsraten winzig wirkt. Rückkehrer aus Einsätzen am Golf berichteten laut Hamilton, dass <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Partnerstreitkräfte</a> dort teils vier bis acht Patriot-Interzeptoren gegen eine einzelne iranische ballistische Rakete verschossen hätten.</p>
<p>Rechnet man mit diesem Verbrauch, wäre der jährliche ukrainische Nachschub bereits nach wenigen Dutzend anfliegenden Raketen aufgebraucht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139655" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403284"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Italiens-Golf-Mission-Warum-Meloni-heimlich-Truppen-gegen-den-Iran-schickt-11403284.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Italiens Golf-Mission: Warum Meloni heimlich Truppen gegen den Iran schickt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137925" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5137826" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400510"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Rakete-ACE-Der-Luftkrieg-wird-zum-Wettbewerb-der-Produktionskosten-11400510.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/8/2/6/Master_Lange_Patriot-ff89d3cc89e48550.jpeg" alt="PAC-3 MSE-Flugabwehrrakete wird von einem Patriot-System abgefeuert." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Produktionskosten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134300" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395331"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Ruestung-Warum-der-U-Boot-Deal-ueber-76-Milliarden-Dollar-wackelt-11395331.html" class="group/teaser flex" 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disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<h3 class="subheading">FP-7.x: Kiews günstigere Antwort auf die Patriot-Krise</h3>
<p>Genau hier setzt Fire Point an: Das ukrainische Unternehmen arbeitet an einer Abfangrakete mit der Bezeichnung FP-7.x, entwickelt im Rahmen des Projekts Freyja. Sie soll die knappen Patriot-Bestände entlasten – in einer Größenordnung, die deutlich über der heutigen Patriot-Produktion liegt.</p>
<p>Die Rakete geht auf die FP-7 zurück, deren Aerodynamik ursprünglich von der sowjetischen 48N6 abgeleitet wurde – jenem Lenkflugkörper, den Russland selbst im S-400-System einsetzt. Nach Angaben von Firmenchefin <a href="https://english.nv.ua/nation/turkey-urges-action-to-protect-black-sea-shipping-amid-ukraine-war-50629873.html" rel="external noopener" target="_blank">Iryna Terekh</a> teile die FP-7 inzwischen nur noch etwa zwanzig Prozent ihrer Bauweise mit dem sowjetischen Vorbild.</p>
<p>Der <a href="https://112.ua/en/proekt-freya-perehopluvac-fp-7x-za-mens-niz-1-mln-evro-ta-2000-odinic-na-rik-178341" rel="external noopener" target="_blank">Kostenvorteil</a> ist erheblich: Fire Point strebt Stückkosten von unter einer Million Euro an, während eine PAC-3-MSE-Rakete dem US-Heer mehr als <a href="https://www.techtimes.com/articles/323333/20260806/ukraines-fp-7-ballistic-missile-nears-combat-freeing-kyiv-us-target-authorization.htm" rel="external noopener" target="_blank">fünf Millionen Dollar</a> kostet. Bei der Produktionsmenge peilt das Unternehmen mindestens zweitausend Einheiten pro Jahr an.</p>
<p>An der Technik sind mehrere europäische Firmen beteiligt: Diehl Defence aus Deutschland steuert einen Infrarotsucher bei, das norwegische Kongsberg den Gefechtsstand. Insgesamt sollen dreizehn Industriepartner beteiligt sein, deren Zahl auf etwa zwanzig wachsen könnte.</p>
<p>Politisch eingebettet ist das Projekt in eine im Juli 2026 in Paris verkündete Initiative: Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte dort einen europäischen Raketenabwehrverbund an, dem Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien zustimmten, wie NV.ua berichtet.</p>
<p>Die tatsächliche Leistungsfähigkeit bleibt unbewiesen. Die erste <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Konfiguration</a> soll Ziele durch Spreng- und Splitterwirkung zerstören, nicht durch Hit-to-Kill – dasselbe Prinzip der älteren Patriot-Variante PAC-2, während die PAC-3 die gegnerische Rakete direkt treffen muss.</p>
<p>Der Raketenexperte Fabian Hoffmann rechnete gegenüber <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> vor, dass jeder Interzeptor eine Trefferwahrscheinlichkeit von etwa vierzig Prozent erreichen müsse, damit die Wahrscheinlichkeit, dass alle sechs verfehlen, unter fünf Prozent bleibt.</p>
<p>Ein erster Test wird für Mitte 2027 angestrebt.</p>
<h3 class="subheading">S-300: Wie alte Systeme die Patriot-Raketen entlasten sollen</h3>
<p>Neben dem FP-7.x verfolgen die USA und die Ukraine ein zweites, davon unabhängiges <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Programm</a>: die Wiederbelebung des sowjetischen S-300-Systems. Ziel sei die Aufarbeitung bestehender Abfangraketen sowie die Fertigung kompatibler neuer Flugkörper für die Flugkörperfamilien 5V55 und 48N6, mit einer angepeilten ersten operativen Fähigkeit gegen Ende 2026.</p>
<p>Die Produktionsziele bewegen sich zwischen 100 und mehreren hundert Raketen pro Jahr. Verteilt auf die rund 25 bis 30 S-300-Bataillone, mit denen die Ukraine in den Krieg gestartet war, ergäben selbst 300 Raketen pro Jahr rein rechnerisch nur etwa zehn bis zwölf Stück pro Bataillon.</p>
<p>Das Portal <a href="https://defencesecurityasia.com/en/us-ukraine-s-300-missile-upgrade-global-patriot-shortage-2026/" rel="external noopener" target="_blank">Defence Security Asia</a> mahnt dabei zur Vorsicht: Öffentlich verfügbare Angaben zu Produktionsraten, beteiligten Industriepartnern, Finanzierung und validierten Leistungsdaten seien unvollständig und nicht umfassend offiziell bestätigt, das Ziel Ende 2026 daher eher ein Programmziel als ein garantierter Meilenstein.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134055" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394842"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russland-und-Nordkorea-bauen-ihre-strategische-Achse-aus-11394842.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russland und Nordkorea bauen ihre strategische Achse aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1271" height="714" alt="Drohnen über einer Landkarte" 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<p>Für das Programm ist eine andere Zielsetzung vorgesehen als für das Patriot-System. Die S-300-Nachfolgeraketen sollen konventionelle Luftziele wie Flugzeuge und Marschflugkörper übernehmen und dadurch die knappen Patriot-Bestände für die anspruchsvollsten ballistischen Bedrohungen freihalten, allen voran die Iskander-M und die Kinschal.</p>
<p>Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu Fire Points FP-7.x: Beide Projekte greifen zwar auf dieselbe technologische Herkunft zurück – die 48N6-Architektur –, verfolgen jedoch unterschiedliche Missionen, unterschiedliche Partner und unterschiedliche Zeitpläne.</p>
<h3 class="subheading">Von der Flugabwehr bis Moskau: Wie Fire Point sein Arsenal ausbaut</h3>
<p>Dass Fire Point ein solches Projekt überhaupt stemmen will, erklärt sich aus dem rasanten Ausbau des Unternehmens. Der Vorstoß bei den Abfangraketen ist Teil eines breiteren Waffenprogramms von Fire Point. Neben der FP-7.x arbeitet das Unternehmen an der FP-9, einer ballistischen Rakete mit rund 850 Kilometern Reichweite – womit von ukrainischem Territorium aus auch Ziele im Raum Moskau erreichbar wären.</p>
<p>Das Navigationssystem sei fertig, die Feststofftriebwerke würden derzeit gegossen, ein erster <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Testflug</a> sei für Herbst 2026 geplant.</p>
<p>Bereits im Einsatz ist die FP-5 "Flamingo", ein Marschflugkörper mit rund 2900 Kilometern Reichweite. Fire Point nutzt dafür mehrere Triebwerkstypen und entwickelt zugleich ein eigenes Turbojet-Triebwerk, dessen Serienproduktion 2027 beginnen soll. Die theoretische Kapazität liege bei bis zu sieben Flamingos täglich, tatsächlich werde wegen verzögerter Finanzierung derzeit weniger produziert.</p>
<p>Zum Portfolio gehören außerdem die Langstreckendrohnen FP-1 und FP-2. Zur Absicherung der Produktion unterhält Fire Point nach eigenen Angaben rund 90 Produktions- und Zulieferstandorte. Nach wiederholten russischen Angriffen auf die Feststoffanlage in Pawlohrad entstehen zusätzliche Standorte in der Ukraine sowie eine Anlage in Dänemark nahe dem Fliegerhorst Skrydstrup.</p>
<h3 class="subheading">Die sowjetische Ironie hinter Kiews neuer Raketenabwehr</h3>
<p>Bemerkenswert ist zunächst die industrielle Ausgangslage. Die Ukraine verfügt inzwischen über eine der kampferfahrensten und technologisch dynamischsten Rüstungsindustrien Europas.</p>
<p>Ihre Entwicklung findet allerdings längst nicht mehr isoliert statt, sondern eingebettet in einen europäischen Rüstungsverbund. Auch wenn Fire Point seine Produktionsstandorte aus Sicherheitsgründen nicht vollständig offenlegt, spricht die große Zahl von Zulieferern und Partnerunternehmen für eine stark dezentrale Fertigung, bei der einzelne Produktionsschritte auch in Westeuropa übernommen werden dürften.</p>
<p>Technisch fällt zugleich eine Ironie auf: Sowohl die FP-7.x als auch das parallel verfolgte S-300-Programm greifen auf sowjetisch-russische Raketenarchitektur zurück, insbesondere auf die 48N6-Familie. Ausgerechnet dieser technologische Stammbaum könnte damit helfen, die ukrainische Raketenabwehr gegen russische Angriffe wieder mit größeren Stückzahlen auszustatten.</p>
<p>Billig wäre allerdings auch die FP-7.x nicht. Bei Stückkosten von knapp einer Million Euro würde bereits eine angenommene Zweier-Salve gegen ein einzelnes Ziel rund zwei Millionen Euro kosten. Das wäre noch immer erheblich weniger als zwei PAC-3-MSE-Interceptoren.</p>
<p>Ob daraus tatsächlich ein entscheidender Vorteil entsteht, hängt deshalb vor allem davon ab, ob Fire Point die angekündigte Fertigung von bis zu 2000 Raketen jährlich erreicht.</p>
Kiew gehen die Patriot-Abfangraketen aus. Das Projekt Freyja soll ab 2027 Abhilfe schaffen – doch die FP-7.x muss ihre Leistung erst noch beweisen.</p>
<p>Russland setzt bei seinen Angriffen auf Kiew zunehmend auf ballistische Raketen – und die ukrainische Flugabwehr hat ihnen kaum etwas entgegenzusetzen. Bei mehreren jüngeren Großangriffen auf die Hauptstadt gelingt es der ukrainischen Luftverteidigung zwar angeblich noch, den Großteil der anfliegenden Drohnen abzufangen; gegen ballistische Raketen vom Typ Iskander-M bleibt sie dagegen praktisch wirkungslos.</p>
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<p>Bei einem Angriff, den das Magazin <a href="https://foreignpolicy.com/2026/08/05/ukraine-patriot-missile-interceptor-shortage-russia-war-zelensky-us-trump-nato/" rel="external noopener" target="_blank">Foreign Policy</a> dokumentiert, wurden von vierundzwanzig anfliegenden ballistischen Raketen und vier Marschflugkörpern keine einzige abgefangen, während nach ukrainischen Angaben knapp neunzig Prozent von 115 Drohnen neutralisiert werden konnten. Ähnliches zeigt sich bei einem weiteren Angriff, den das Portal <a href="https://www.19fortyfive.com/2026/08/putin-keeps-hammering-kyiv-with-missiles-and-drones-as-ukraine-is-running-out-of-air-defenses/" rel="external noopener" target="_blank">19FortyFive</a> schildert: Sechs Iskander-M-Raketen schlagen ohne Abwehr in Kiew ein.</p>
<p>Der Ukraine gehen die Abfangraketen für das amerikanische Patriot-System aus – das leistungsfähigste System in ihrem Arsenal zur Abwehr ballistischer Raketen wie der Iskander-M.</p>
<h3 class="subheading">Patriot-Engpass: Warum Kiew die Abfangraketen ausgehen</h3>
<p>Wie groß der Mangel tatsächlich ist, lässt sich nur näherungsweise bestimmen. Der pensionierte US-Oberst Robert Hamilton bezifferte den amerikanischen Patriot-Bestand vor Beginn des Kriegs gegen Iran auf rund 2330 Raketen, danach auf noch etwa 800, wie das Portal <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Army Recognition</a> berichtet.</p>
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<p>Das Portal <a href="https://defencesecurityasia.com/en/us-ukraine-s-300-missile-upgrade-global-patriot-shortage-2026/" rel="external noopener" target="_blank">Defence Security Asia</a> weist bei denselben Zahlen darauf hin, dass es sich um Schätzungen ohne umfassende offizielle Bestätigung handele. Das <a href="https://foreignpolicy.com/2026/08/05/ukraine-patriot-missile-interceptor-shortage-russia-war-zelensky-us-trump-nato/" rel="external noopener" target="_blank">Center for Strategic and International Studies</a> kam unabhängig davon auf einen Rückgang von rund 65 Prozent seit dem Beginn des Iran-Krieges.</p>
<p>Die aktuelle amerikanische Jahresproduktion liegt laut Hamilton bei etwa 600 Patriot-Raketen. Ein Ausbauprogramm im Umfang von 58 Milliarden Dollar soll sie auf rund 2000 Raketen jährlich steigern, doch die ersten daraus resultierenden Raketen werden frühestens 2029 erwartet, die Auftragsabwicklung zieht sich bis in die frühen 2030er-Jahre.</p>
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<p>Die Ukraine selbst erhielt nach Angaben von Army Recognition über viereinhalb Kriegsjahre im Schnitt rund 133 Patriot-Interceptoren pro Jahr – eine Menge, die angesichts der Verbrauchsraten winzig wirkt. Rückkehrer aus Einsätzen am Golf berichteten laut Hamilton, dass <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Partnerstreitkräfte</a> dort teils vier bis acht Patriot-Interzeptoren gegen eine einzelne iranische ballistische Rakete verschossen hätten.</p>
<p>Rechnet man mit diesem Verbrauch, wäre der jährliche ukrainische Nachschub bereits nach wenigen Dutzend anfliegenden Raketen aufgebraucht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139655" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403284"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Italiens-Golf-Mission-Warum-Meloni-heimlich-Truppen-gegen-den-Iran-schickt-11403284.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/6/5/5/Kevin_B-55cf44d57d6096ca.jpeg" alt="Schwerer LKW in Flecktarn; beladen mit Raketensilo." style="aspect-ratio:3840 / 2158" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Schwerer LKW in Flecktarn; beladen mit Raketensilo." style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Italiens Golf-Mission: Warum Meloni heimlich Truppen gegen den Iran schickt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137925" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nach-Starlink-Blackout-Russlands-Ruestungsindustrie-entdeckt-das-Start-up-11400701.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1157" height="650" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/2/5/nga-8d140be7f8590178.jpeg" alt="Militäranlagen auf offenem Feld" style="aspect-ratio:1157 / 650" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1157" height="650" alt="Militäranlagen auf offenem 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data-content-id="5137826" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400510"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-Rakete-ACE-Der-Luftkrieg-wird-zum-Wettbewerb-der-Produktionskosten-11400510.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/8/2/6/Master_Lange_Patriot-ff89d3cc89e48550.jpeg" alt="PAC-3 MSE-Flugabwehrrakete wird von einem Patriot-System abgefeuert." style="aspect-ratio:1280 / 720" needs-ai-label="false"><img 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Produktionskosten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134300" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395331"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Ruestung-Warum-der-U-Boot-Deal-ueber-76-Milliarden-Dollar-wackelt-11395331.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2841" height="1596" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/0/0/US-Navy-Photo-720f138f30c08e3a.jpeg" alt="Blick von oben in einer Werkshalle, in der ein rot gestrichenes U-Boo entsteht." style="aspect-ratio:2841 / 1596" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2841" height="1596" alt="Blick von oben in einer Werkshalle, in der ein rot gestrichenes U-Boo entsteht." style="aspect-ratio:2841 / 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">FP-7.x: Kiews günstigere Antwort auf die Patriot-Krise</h3>
<p>Genau hier setzt Fire Point an: Das ukrainische Unternehmen arbeitet an einer Abfangrakete mit der Bezeichnung FP-7.x, entwickelt im Rahmen des Projekts Freyja. Sie soll die knappen Patriot-Bestände entlasten – in einer Größenordnung, die deutlich über der heutigen Patriot-Produktion liegt.</p>
<p>Die Rakete geht auf die FP-7 zurück, deren Aerodynamik ursprünglich von der sowjetischen 48N6 abgeleitet wurde – jenem Lenkflugkörper, den Russland selbst im S-400-System einsetzt. Nach Angaben von Firmenchefin <a href="https://english.nv.ua/nation/turkey-urges-action-to-protect-black-sea-shipping-amid-ukraine-war-50629873.html" rel="external noopener" target="_blank">Iryna Terekh</a> teile die FP-7 inzwischen nur noch etwa zwanzig Prozent ihrer Bauweise mit dem sowjetischen Vorbild.</p>
<p>Der <a href="https://112.ua/en/proekt-freya-perehopluvac-fp-7x-za-mens-niz-1-mln-evro-ta-2000-odinic-na-rik-178341" rel="external noopener" target="_blank">Kostenvorteil</a> ist erheblich: Fire Point strebt Stückkosten von unter einer Million Euro an, während eine PAC-3-MSE-Rakete dem US-Heer mehr als <a href="https://www.techtimes.com/articles/323333/20260806/ukraines-fp-7-ballistic-missile-nears-combat-freeing-kyiv-us-target-authorization.htm" rel="external noopener" target="_blank">fünf Millionen Dollar</a> kostet. Bei der Produktionsmenge peilt das Unternehmen mindestens zweitausend Einheiten pro Jahr an.</p>
<p>An der Technik sind mehrere europäische Firmen beteiligt: Diehl Defence aus Deutschland steuert einen Infrarotsucher bei, das norwegische Kongsberg den Gefechtsstand. Insgesamt sollen dreizehn Industriepartner beteiligt sein, deren Zahl auf etwa zwanzig wachsen könnte.</p>
<p>Politisch eingebettet ist das Projekt in eine im Juli 2026 in Paris verkündete Initiative: Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte dort einen europäischen Raketenabwehrverbund an, dem Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien zustimmten, wie NV.ua berichtet.</p>
<p>Die tatsächliche Leistungsfähigkeit bleibt unbewiesen. Die erste <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Konfiguration</a> soll Ziele durch Spreng- und Splitterwirkung zerstören, nicht durch Hit-to-Kill – dasselbe Prinzip der älteren Patriot-Variante PAC-2, während die PAC-3 die gegnerische Rakete direkt treffen muss.</p>
<p>Der Raketenexperte Fabian Hoffmann rechnete gegenüber <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Reuters</a> vor, dass jeder Interzeptor eine Trefferwahrscheinlichkeit von etwa vierzig Prozent erreichen müsse, damit die Wahrscheinlichkeit, dass alle sechs verfehlen, unter fünf Prozent bleibt.</p>
<p>Ein erster Test wird für Mitte 2027 angestrebt.</p>
<h3 class="subheading">S-300: Wie alte Systeme die Patriot-Raketen entlasten sollen</h3>
<p>Neben dem FP-7.x verfolgen die USA und die Ukraine ein zweites, davon unabhängiges <a href="https://www.armyrecognition.com/news/army-news/2026/us-ukraine-s300-missile-upgrade-patriot-shortage" rel="external noopener" target="_blank">Programm</a>: die Wiederbelebung des sowjetischen S-300-Systems. Ziel sei die Aufarbeitung bestehender Abfangraketen sowie die Fertigung kompatibler neuer Flugkörper für die Flugkörperfamilien 5V55 und 48N6, mit einer angepeilten ersten operativen Fähigkeit gegen Ende 2026.</p>
<p>Die Produktionsziele bewegen sich zwischen 100 und mehreren hundert Raketen pro Jahr. Verteilt auf die rund 25 bis 30 S-300-Bataillone, mit denen die Ukraine in den Krieg gestartet war, ergäben selbst 300 Raketen pro Jahr rein rechnerisch nur etwa zehn bis zwölf Stück pro Bataillon.</p>
<p>Das Portal <a href="https://defencesecurityasia.com/en/us-ukraine-s-300-missile-upgrade-global-patriot-shortage-2026/" rel="external noopener" target="_blank">Defence Security Asia</a> mahnt dabei zur Vorsicht: Öffentlich verfügbare Angaben zu Produktionsraten, beteiligten Industriepartnern, Finanzierung und validierten Leistungsdaten seien unvollständig und nicht umfassend offiziell bestätigt, das Ziel Ende 2026 daher eher ein Programmziel als ein garantierter Meilenstein.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108" 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134055" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394842"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russland-und-Nordkorea-bauen-ihre-strategische-Achse-aus-11394842.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russland und Nordkorea bauen ihre strategische Achse aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714" needs-ai-label="false"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1271" height="714" alt="Drohnen über einer Landkarte" 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<p>Für das Programm ist eine andere Zielsetzung vorgesehen als für das Patriot-System. Die S-300-Nachfolgeraketen sollen konventionelle Luftziele wie Flugzeuge und Marschflugkörper übernehmen und dadurch die knappen Patriot-Bestände für die anspruchsvollsten ballistischen Bedrohungen freihalten, allen voran die Iskander-M und die Kinschal.</p>
<p>Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu Fire Points FP-7.x: Beide Projekte greifen zwar auf dieselbe technologische Herkunft zurück – die 48N6-Architektur –, verfolgen jedoch unterschiedliche Missionen, unterschiedliche Partner und unterschiedliche Zeitpläne.</p>
<h3 class="subheading">Von der Flugabwehr bis Moskau: Wie Fire Point sein Arsenal ausbaut</h3>
<p>Dass Fire Point ein solches Projekt überhaupt stemmen will, erklärt sich aus dem rasanten Ausbau des Unternehmens. Der Vorstoß bei den Abfangraketen ist Teil eines breiteren Waffenprogramms von Fire Point. Neben der FP-7.x arbeitet das Unternehmen an der FP-9, einer ballistischen Rakete mit rund 850 Kilometern Reichweite – womit von ukrainischem Territorium aus auch Ziele im Raum Moskau erreichbar wären.</p>
<p>Das Navigationssystem sei fertig, die Feststofftriebwerke würden derzeit gegossen, ein erster <a href="https://united24media.com/war-in-ukraine/inside-fire-point-from-long-range-drones-to-ballistic-missiles-and-beyond-21334" rel="external noopener" target="_blank">Testflug</a> sei für Herbst 2026 geplant.</p>
<p>Bereits im Einsatz ist die FP-5 "Flamingo", ein Marschflugkörper mit rund 2900 Kilometern Reichweite. Fire Point nutzt dafür mehrere Triebwerkstypen und entwickelt zugleich ein eigenes Turbojet-Triebwerk, dessen Serienproduktion 2027 beginnen soll. Die theoretische Kapazität liege bei bis zu sieben Flamingos täglich, tatsächlich werde wegen verzögerter Finanzierung derzeit weniger produziert.</p>
<p>Zum Portfolio gehören außerdem die Langstreckendrohnen FP-1 und FP-2. Zur Absicherung der Produktion unterhält Fire Point nach eigenen Angaben rund 90 Produktions- und Zulieferstandorte. Nach wiederholten russischen Angriffen auf die Feststoffanlage in Pawlohrad entstehen zusätzliche Standorte in der Ukraine sowie eine Anlage in Dänemark nahe dem Fliegerhorst Skrydstrup.</p>
<h3 class="subheading">Die sowjetische Ironie hinter Kiews neuer Raketenabwehr</h3>
<p>Bemerkenswert ist zunächst die industrielle Ausgangslage. Die Ukraine verfügt inzwischen über eine der kampferfahrensten und technologisch dynamischsten Rüstungsindustrien Europas.</p>
<p>Ihre Entwicklung findet allerdings längst nicht mehr isoliert statt, sondern eingebettet in einen europäischen Rüstungsverbund. Auch wenn Fire Point seine Produktionsstandorte aus Sicherheitsgründen nicht vollständig offenlegt, spricht die große Zahl von Zulieferern und Partnerunternehmen für eine stark dezentrale Fertigung, bei der einzelne Produktionsschritte auch in Westeuropa übernommen werden dürften.</p>
<p>Technisch fällt zugleich eine Ironie auf: Sowohl die FP-7.x als auch das parallel verfolgte S-300-Programm greifen auf sowjetisch-russische Raketenarchitektur zurück, insbesondere auf die 48N6-Familie. Ausgerechnet dieser technologische Stammbaum könnte damit helfen, die ukrainische Raketenabwehr gegen russische Angriffe wieder mit größeren Stückzahlen auszustatten.</p>
<p>Billig wäre allerdings auch die FP-7.x nicht. Bei Stückkosten von knapp einer Million Euro würde bereits eine angenommene Zweier-Salve gegen ein einzelnes Ziel rund zwei Millionen Euro kosten. Das wäre noch immer erheblich weniger als zwei PAC-3-MSE-Interceptoren.</p>
<p>Ob daraus tatsächlich ein entscheidender Vorteil entsteht, hängt deshalb vor allem davon ab, ob Fire Point die angekündigte Fertigung von bis zu 2000 Raketen jährlich erreicht.</p>
2026-08-10T07:00:00.000Zurn:bid:51373752026-08-09T14:00:00.000ZSeit 250 Jahren prägt ein Widerspruch die Beziehung zwischen den USA und China. Aus dem Traum vom chinesischen Markt wurde Rivalität um die Weltordnung.</p>
<p>Im Februar 1784 verließ das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Empress_of_China_(1783)" rel="external noopener" target="_blank">umgebaute Kaperschiff</a> <em>Empress of China</em> den Hafen von New York. Ziel: Canton, der einzige Hafen, den die Qing-Dynastie westlichen Händlern öffnete.</p>
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<p>Die Besatzung wusste kaum etwas über das Land, das sie ansteuerte. Wie Wang Yuanchong, Historiker an der University of Delaware, formuliert: "Sie kamen völlig im Dunkeln über Chinas Verwaltungssystem, seine Gesellschaft, seine Geschichte und Kultur. Sie kamen einfach."</p>
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<p>Was sie trieb, war kein Interesse an chinesischer Zivilisation – sondern an chinesischem Tee. Der Tee, den amerikanische Kolonisten 1773 in den Bostoner Hafen warfen, war chinesischer Tee.</p>
<p>Xu Guoqi, Historiker an der Universität Hongkong, bringt es auf den Punkt: "Der Traum der Unabhängigkeit für die künftigen Amerikaner kam zu einem gewissen Teil aus ihrem Traum vom chinesischen Markt." Tee war damals, was Öl im 20. Jahrhundert sein sollte – eine strategische Ressource, ein "grünes Gold".</p>
<p>Zweieinhalb Jahrhunderte später ist aus dem Traum ein Konkurrenzkampf geworden. Die USA und China, die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, streiten um Handel, Technologie, Sicherheit und die Gestaltung der globalen Ordnung. Dass US-Präsident Donald Trump beim Staatsbankett in Peking im Mai 2026 ausgerechnet die <em>Empress of China</em> beschwor, ist mehr als eine historische Anekdote – es ist ein Spiegel amerikanischer Selbstwahrnehmung.</p>
<h3 class="subheading">Der Mythos des gutartigen Imperiums</h3>
<p>In der US-amerikanischen Geschichtserzählung nimmt die eigene Rolle im 19. Jahrhundert einen besonderen Platz ein: Während Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland die Qing-Dynastie mit Opiumkriegen und ungleichen Verträgen in die Knie zwangen, habe sich Washington zurückgehalten.</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/View_of_Canton_late_18th_century-59748e87cdf6749d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/View_of_Canton_late_18th_century-59748e87cdf6749d.jpg">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Der Hafen von Kanton (heute bekannt als Guangzhou) im späten 18. Jahrhundert</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: British Library/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:View_of_Canton,late_18th_century.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Keine Kolonien auf chinesischem Boden, stattdessen die Open-Door-Politik – der Ruf nach gleichem Handelszugang statt exklusiver Einflusssphären. Und tatsächlich: Ein Teil der Boxer-Entschädigungszahlungen wurde zurückerstattet, um chinesische Bildungseinrichtungen und Stipendien für Amerika zu finanzieren – Mittel, von denen auch die Vorgängerinstitution der Tsinghua-Universität profitierte.</p>
<p>Doch Historiker warnen vor dieser Selbststilisierung. Gordon H. Chang, Professor an der Stanford University, <a href="https://www.scmp.com/news/china/article/3361843/how-americas-250-year-china-dream-became-its-greatest-strategic-challenge" rel="external noopener" target="_blank">nennt</a> es einen "Mythos", dass Amerika das Boxer-Geld für chinesische Zwecke zurückgab.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4141516" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="8963779"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Demuetigung-und-sein-Aufstieg-8963779.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2046" height="1149" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/1/4/1/5/1/6/Greathallceiling-bd6f80c7ffa8df7b.jpeg" style="aspect-ratio:2046 / 1149"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2046" height="1149" style="aspect-ratio:2046 / 1149;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Demütigung und sein Aufstieg</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Roosevelts Kalkulation war, den amerikanischen Einfluss in China auszubauen", sagt Chang. Wang von der University of Delaware ergänzt nüchtern: "Es war einfach ein Land, das kam, um sich an der Beute zu beteiligen." Nur fehlte Washington die militärische Präsenz der anderen Mächte – bis zur Annexion der Philippinen 1898 hatten die USA kaum nennenswerte Streitkräfte im westlichen Pazifik.</p>
<p>Und innerhalb der eigenen Grenzen? Chinesische Arbeiter bauten die transkontinentale Eisenbahn mit, die 1869 fertiggestellt wurde. Ihr Beitrag wurde, wie Chang es formuliert, "vergessen, vernachlässigt oder vertuscht" – ein Teil jener Geschichte der Diskriminierung, die dem Bild des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Exzeptionalismus" rel="external noopener" target="_blank">US-Exzeptionalismus</a> widerspricht.</p>
<h3 class="subheading">Wandel durch Handel – und seine Grenzen</h3>
<p>Wenn der erste amerikanische China-Traum ökonomischer Natur war, wurde der zweite missionarisch. "Der Gedanke, dass die USA China formen, prägen oder verändern sollten, ist tief verwurzelt", sagt Chang. Zunächst als christliches Projekt, dann als kapitalistisches, schließlich als antikommunistisches.</p>
<p>Den vorläufigen Höhepunkt dieser Transformationslogik markierte Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2001. Der damalige US-Präsident Bill Clinton <a href="https://www.iatp.org/sites/default/files/Full_Text_of_Clintons_Speech_on_China_Trade_Bi.htm" rel="external noopener" target="_blank">formulierte</a> die Erwartung offen: "Dieses Abkommen verlangt, dass China seine Märkte öffnet – mit einem Fünftel der Weltbevölkerung potenziell die größten Märkte der Welt – für unsere Produkte und Dienstleistungen auf noch nie dagewesene Weise."</p>
<p>Die Annahme dahinter: Wirtschaftliche Integration würde China in das US-geführte System einbinden und schrittweise politisch liberalisieren. "Wandel durch Handel" – ein Konzept, das auch in der deutschen China-Politik jahrzehntelang Leitlinie war.</p>
<p>In Peking wurde diese Strategie anders gelesen. Was Washington als Engagement bezeichnete, interpretierten chinesische Führungskräfte als Versuch, das politische System umzugestalten – gespeist durch das Konzept der "friedlichen Evolution", also der Idee, sozialistische Staaten durch die schrittweise Verbreitung westlicher Werte zu transformieren, ohne militärische Gewalt einzusetzen. "Dieser Zweifel sitzt tief im Bewusstsein von Generationen chinesischer Führungspersönlichkeiten", heißt es im <a href="https://www.scmp.com/news/china/article/3361843/how-americas-250-year-china-dream-became-its-greatest-strategic-challenge" rel="external noopener" target="_blank">Bericht</a> der <em>South China Morning Post</em>.</p>
<p>Statt politischer Liberalisierung entwickelte China ein marktbasiertes, aber staatlich gelenktes Wirtschaftsmodell unter sozialistischen Vorzeichen, das Washington zunehmend als systemische Herausforderung wahrnahm.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5133992" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industriepolitik-mit-System-Lernt-der-Westen-von-China-11394716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1279" height="719" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/3/9/9/2/Master_China-247fe208885fbda4.jpeg" alt="Nachtaufnahme der Wirtschaftsmetropole Chengdu" style="aspect-ratio:1279 / 719"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1279" height="719" alt="Nachtaufnahme der Wirtschaftsmetropole Chengdu" style="aspect-ratio:1279 / 719;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Industriepolitik mit System: Lernt der Westen von China?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die erste Trump-Regierung eröffnete 2018 den Handelskrieg. Die zweite <a href="http://www.heise.de/article/Analyse-Wie-China-seine-Wirtschaft-fuer-den-Zollkrieg-umstrukturiert-10509795.html">weitete ihn 2025 massiv aus</a> – und signalisierte damit einen neuen Konsens: China ist nicht mehr Objekt der Transformation, sondern Subjekt der Systemrivalität.</p>
<h3 class="subheading">Hegemonie und ihr Verlust</h3>
<p>Der US-Politikwissenschaftler Robert S. Ross liefert dazu den strategischen Rahmen. Seit 250 Jahren, <a href="https://www.thinkchina.sg/politics/americas-250-year-strategy-meets-chinas-rise" rel="external noopener" target="_blank">so seine These</a>, folgt die amerikanische Großstrategie einer einzigen Logik: Keine Macht soll Europa oder Asien dominieren und damit die US-Sicherheit im westlichen Hemisphärenraum gefährden. Diese Logik erklärt die Eingriffe in beide Weltkriege, die Nato-Erweiterung nach Osten, die Militärpräsenz in Japan, Südkorea und den Philippinen.</p>
<p>Nach dem Ende des Kalten Krieges füllten die USA das entstandene Machtvakuum in Ostasien erstmals mit eigener Hegemonie – anstatt, wie zuvor, auf das Gleichgewicht konkurrierender Mächte zu setzen.</p>
<p>Doch diese unipolare Weltordnung hatte ein Ablaufdatum. Bereits Anfang der 2010er Jahre hatte China wettbewerbsfähige Seekriegskapazitäten im Gelben Meer, in der Taiwanstraße und im Südchinesischen Meer entwickelt und verfügte über wirtschaftliche Dominanz gegenüber nahezu allen ostasiatischen Volkswirtschaften.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027435" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11175842"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Multipolaritaet-Hoffnung-oder-Illusion-11175842.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2961" height="1663" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/4/3/5/shutterstock_2282283803-91b751f5e642869e.jpeg" alt="Mehrere Fäuste in Länderflaggen vor einer Weltkarte" style="aspect-ratio:2961 / 1663"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2961" height="1663" alt="Mehrere Fäuste in Länderflaggen vor einer Weltkarte" style="aspect-ratio:2961 / 1663;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Multipolarität: Hoffnung oder Illusion?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109036" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349270"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vergessene-Tradition-Der-Antiimperialismus-der-USA-11349270.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2998" height="1684" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/0/3/6/shutterstock_787304683-8b752c23abceccaf.jpeg" alt="Ein dicker Uncle Sam lehnt Medikamente ab" style="aspect-ratio:2998 / 1684"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2998" height="1684" alt="Ein dicker Uncle Sam lehnt Medikamente ab" style="aspect-ratio:2998 / 1684;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vergessene Tradition: Der Antiimperialismus der USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Drei US-Präsidenten, drei Antworten auf denselben Befund. Obama setzte auf den "Pivot to Asia" – mehr diplomatische, wirtschaftliche und militärische Präsenz in der Region, ohne jedoch die Verteidigungsproduktion oder die Marinekapazitäten substanziell auszubauen. Trumps erste Amtszeit brachte Zölle und Technologiebeschränkungen, die laut Ross "eher symbolisch als strategisch" waren und Chinas Modernisierung nicht aufhalten konnten.</p>
<p>Biden versuchte eine umfassende Eindämmungsstrategie: Hohe Strafzölle auf chinesische Produkte, weitreichende Technologieexportbeschränkungen, Stärkung der Allianzarchitektur in der Region. Das Ergebnis: Am Ende seiner Amtszeit hatten Chinas wirtschaftliche, technologische und militärische Fähigkeiten nahezu Parität mit den US-Kapazitäten erreicht – in einer bipolaren Regionalordnung.</p>
<p>Die zweite Trump-Regierung hat daraus eine pragmatische Schlussfolgerung gezogen, die in Washington für erheblichen Streit sorgt. Statt Eindämmung um jeden Preis setzt sie auf Verhandlungen mit China als gleichrangiger Großmacht – ein implizites Eingeständnis, dass die US-Hegemonie in Ostasien Geschichte ist.</p>
<p>Trump hat die Rüstungskooperation mit Taiwan gedrosselt, die US-Marinepräsenz in der Taiwanstraße reduziert und Signale gesendet, dass Sicherheitszusagen an Seoul, Taipeh und Manila nicht mehr unbedingt gelten. Gleichzeitig werden auf den Philippinen drei weitere US-Militäreinrichtungen ausgebaut und die Rüstungskooperation mit Japan vertieft – ein Widerspruch, der die strategische Unklarheit der aktuellen US-Politik widerspiegelt.</p>
<h3 class="subheading">Zwei Kurven, die sich kreuzen</h3>
<p>Wang Yuanchong beschreibt die langen historischen Bögen mit einer schlichten Formel: "Chinas Unglück ist, dass sein gesamtes 19. Jahrhundert ein Abstieg war, während Amerika den ganzen Weg aufstieg – zwei völlig entgegengesetzte Trajektorien."</p>
<p>Heute kehrt sich dieses Verhältnis um. Im Januar 2021, wenige Tage nach dem Sturm auf das US-Kapitol, formulierte Xi Jinping die These, "der Osten steigt auf und der Westen steigt ab" – eine Aussage, die seitdem den offiziellen wie den populären chinesischen Diskurs durchzieht.</p>
<p>Für Chang ist das keine Überraschung. Die Beziehung zwischen den USA und China, sagt er, habe sich nie linear entwickelt, sondern stets zwischen übertriebener Hoffnung und übertriebener Furcht geschwungen. "Die Idee, dass China und die USA große Freunde werden sollten, war nie der Fall, und ich glaube nicht, dass das je so sein wird."</p>
Seit 250 Jahren prägt ein Widerspruch die Beziehung zwischen den USA und China. Aus dem Traum vom chinesischen Markt wurde Rivalität um die Weltordnung.</p>
<p>Im Februar 1784 verließ das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Empress_of_China_(1783)" rel="external noopener" target="_blank">umgebaute Kaperschiff</a> <em>Empress of China</em> den Hafen von New York. Ziel: Canton, der einzige Hafen, den die Qing-Dynastie westlichen Händlern öffnete.</p>
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<p>Die Besatzung wusste kaum etwas über das Land, das sie ansteuerte. Wie Wang Yuanchong, Historiker an der University of Delaware, formuliert: "Sie kamen völlig im Dunkeln über Chinas Verwaltungssystem, seine Gesellschaft, seine Geschichte und Kultur. Sie kamen einfach."</p>
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<p>Was sie trieb, war kein Interesse an chinesischer Zivilisation – sondern an chinesischem Tee. Der Tee, den amerikanische Kolonisten 1773 in den Bostoner Hafen warfen, war chinesischer Tee.</p>
<p>Xu Guoqi, Historiker an der Universität Hongkong, bringt es auf den Punkt: "Der Traum der Unabhängigkeit für die künftigen Amerikaner kam zu einem gewissen Teil aus ihrem Traum vom chinesischen Markt." Tee war damals, was Öl im 20. Jahrhundert sein sollte – eine strategische Ressource, ein "grünes Gold".</p>
<p>Zweieinhalb Jahrhunderte später ist aus dem Traum ein Konkurrenzkampf geworden. Die USA und China, die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, streiten um Handel, Technologie, Sicherheit und die Gestaltung der globalen Ordnung. Dass US-Präsident Donald Trump beim Staatsbankett in Peking im Mai 2026 ausgerechnet die <em>Empress of China</em> beschwor, ist mehr als eine historische Anekdote – es ist ein Spiegel amerikanischer Selbstwahrnehmung.</p>
<h3 class="subheading">Der Mythos des gutartigen Imperiums</h3>
<p>In der US-amerikanischen Geschichtserzählung nimmt die eigene Rolle im 19. Jahrhundert einen besonderen Platz ein: Während Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland die Qing-Dynastie mit Opiumkriegen und ungleichen Verträgen in die Knie zwangen, habe sich Washington zurückgehalten.</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/View_of_Canton_late_18th_century-59748e87cdf6749d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/View_of_Canton_late_18th_century-59748e87cdf6749d.jpg">
<a-img alt="Gemälde einer Stadt am Meer, im Vordergrund einige Schiffe" height="715" src="/imgs/18/5/1/3/7/3/7/5/View_of_Canton_late_18th_century-59748e87cdf6749d.jpg" style="aspect-ratio: 1280 / 715;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Der Hafen von Kanton (heute bekannt als Guangzhou) im späten 18. Jahrhundert</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: British Library/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:View_of_Canton,late_18th_century.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Keine Kolonien auf chinesischem Boden, stattdessen die Open-Door-Politik – der Ruf nach gleichem Handelszugang statt exklusiver Einflusssphären. Und tatsächlich: Ein Teil der Boxer-Entschädigungszahlungen wurde zurückerstattet, um chinesische Bildungseinrichtungen und Stipendien für Amerika zu finanzieren – Mittel, von denen auch die Vorgängerinstitution der Tsinghua-Universität profitierte.</p>
<p>Doch Historiker warnen vor dieser Selbststilisierung. Gordon H. Chang, Professor an der Stanford University, <a href="https://www.scmp.com/news/china/article/3361843/how-americas-250-year-china-dream-became-its-greatest-strategic-challenge" rel="external noopener" target="_blank">nennt</a> es einen "Mythos", dass Amerika das Boxer-Geld für chinesische Zwecke zurückgab.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4141516" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="8963779"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Demuetigung-und-sein-Aufstieg-8963779.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2046" height="1149" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/1/4/1/5/1/6/Greathallceiling-bd6f80c7ffa8df7b.jpeg" style="aspect-ratio:2046 / 1149"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2046" height="1149" style="aspect-ratio:2046 / 1149;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Demütigung und sein Aufstieg</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Roosevelts Kalkulation war, den amerikanischen Einfluss in China auszubauen", sagt Chang. Wang von der University of Delaware ergänzt nüchtern: "Es war einfach ein Land, das kam, um sich an der Beute zu beteiligen." Nur fehlte Washington die militärische Präsenz der anderen Mächte – bis zur Annexion der Philippinen 1898 hatten die USA kaum nennenswerte Streitkräfte im westlichen Pazifik.</p>
<p>Und innerhalb der eigenen Grenzen? Chinesische Arbeiter bauten die transkontinentale Eisenbahn mit, die 1869 fertiggestellt wurde. Ihr Beitrag wurde, wie Chang es formuliert, "vergessen, vernachlässigt oder vertuscht" – ein Teil jener Geschichte der Diskriminierung, die dem Bild des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Exzeptionalismus" rel="external noopener" target="_blank">US-Exzeptionalismus</a> widerspricht.</p>
<h3 class="subheading">Wandel durch Handel – und seine Grenzen</h3>
<p>Wenn der erste amerikanische China-Traum ökonomischer Natur war, wurde der zweite missionarisch. "Der Gedanke, dass die USA China formen, prägen oder verändern sollten, ist tief verwurzelt", sagt Chang. Zunächst als christliches Projekt, dann als kapitalistisches, schließlich als antikommunistisches.</p>
<p>Den vorläufigen Höhepunkt dieser Transformationslogik markierte Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2001. Der damalige US-Präsident Bill Clinton <a href="https://www.iatp.org/sites/default/files/Full_Text_of_Clintons_Speech_on_China_Trade_Bi.htm" rel="external noopener" target="_blank">formulierte</a> die Erwartung offen: "Dieses Abkommen verlangt, dass China seine Märkte öffnet – mit einem Fünftel der Weltbevölkerung potenziell die größten Märkte der Welt – für unsere Produkte und Dienstleistungen auf noch nie dagewesene Weise."</p>
<p>Die Annahme dahinter: Wirtschaftliche Integration würde China in das US-geführte System einbinden und schrittweise politisch liberalisieren. "Wandel durch Handel" – ein Konzept, das auch in der deutschen China-Politik jahrzehntelang Leitlinie war.</p>
<p>In Peking wurde diese Strategie anders gelesen. Was Washington als Engagement bezeichnete, interpretierten chinesische Führungskräfte als Versuch, das politische System umzugestalten – gespeist durch das Konzept der "friedlichen Evolution", also der Idee, sozialistische Staaten durch die schrittweise Verbreitung westlicher Werte zu transformieren, ohne militärische Gewalt einzusetzen. "Dieser Zweifel sitzt tief im Bewusstsein von Generationen chinesischer Führungspersönlichkeiten", heißt es im <a href="https://www.scmp.com/news/china/article/3361843/how-americas-250-year-china-dream-became-its-greatest-strategic-challenge" rel="external noopener" target="_blank">Bericht</a> der <em>South China Morning Post</em>.</p>
<p>Statt politischer Liberalisierung entwickelte China ein marktbasiertes, aber staatlich gelenktes Wirtschaftsmodell unter sozialistischen Vorzeichen, das Washington zunehmend als systemische Herausforderung wahrnahm.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5133992" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Industriepolitik-mit-System-Lernt-der-Westen-von-China-11394716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1279" height="719" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/3/9/9/2/Master_China-247fe208885fbda4.jpeg" alt="Nachtaufnahme der Wirtschaftsmetropole Chengdu" style="aspect-ratio:1279 / 719"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1279" height="719" alt="Nachtaufnahme der Wirtschaftsmetropole Chengdu" style="aspect-ratio:1279 / 719;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Industriepolitik mit System: Lernt der Westen von China?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die erste Trump-Regierung eröffnete 2018 den Handelskrieg. Die zweite <a href="http://www.heise.de/article/Analyse-Wie-China-seine-Wirtschaft-fuer-den-Zollkrieg-umstrukturiert-10509795.html">weitete ihn 2025 massiv aus</a> – und signalisierte damit einen neuen Konsens: China ist nicht mehr Objekt der Transformation, sondern Subjekt der Systemrivalität.</p>
<h3 class="subheading">Hegemonie und ihr Verlust</h3>
<p>Der US-Politikwissenschaftler Robert S. Ross liefert dazu den strategischen Rahmen. Seit 250 Jahren, <a href="https://www.thinkchina.sg/politics/americas-250-year-strategy-meets-chinas-rise" rel="external noopener" target="_blank">so seine These</a>, folgt die amerikanische Großstrategie einer einzigen Logik: Keine Macht soll Europa oder Asien dominieren und damit die US-Sicherheit im westlichen Hemisphärenraum gefährden. Diese Logik erklärt die Eingriffe in beide Weltkriege, die Nato-Erweiterung nach Osten, die Militärpräsenz in Japan, Südkorea und den Philippinen.</p>
<p>Nach dem Ende des Kalten Krieges füllten die USA das entstandene Machtvakuum in Ostasien erstmals mit eigener Hegemonie – anstatt, wie zuvor, auf das Gleichgewicht konkurrierender Mächte zu setzen.</p>
<p>Doch diese unipolare Weltordnung hatte ein Ablaufdatum. Bereits Anfang der 2010er Jahre hatte China wettbewerbsfähige Seekriegskapazitäten im Gelben Meer, in der Taiwanstraße und im Südchinesischen Meer entwickelt und verfügte über wirtschaftliche Dominanz gegenüber nahezu allen ostasiatischen Volkswirtschaften.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5027435" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11175842"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Multipolaritaet-Hoffnung-oder-Illusion-11175842.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2961" height="1663" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/7/4/3/5/shutterstock_2282283803-91b751f5e642869e.jpeg" alt="Mehrere Fäuste in Länderflaggen vor einer Weltkarte" style="aspect-ratio:2961 / 1663"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2961" height="1663" alt="Mehrere Fäuste in Länderflaggen vor einer Weltkarte" style="aspect-ratio:2961 / 1663;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Multipolarität: Hoffnung oder Illusion?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109036" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349270"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vergessene-Tradition-Der-Antiimperialismus-der-USA-11349270.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2998" height="1684" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/0/3/6/shutterstock_787304683-8b752c23abceccaf.jpeg" alt="Ein dicker Uncle Sam lehnt Medikamente ab" style="aspect-ratio:2998 / 1684"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2998" height="1684" alt="Ein dicker Uncle Sam lehnt Medikamente ab" style="aspect-ratio:2998 / 1684;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vergessene Tradition: Der Antiimperialismus der USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Drei US-Präsidenten, drei Antworten auf denselben Befund. Obama setzte auf den "Pivot to Asia" – mehr diplomatische, wirtschaftliche und militärische Präsenz in der Region, ohne jedoch die Verteidigungsproduktion oder die Marinekapazitäten substanziell auszubauen. Trumps erste Amtszeit brachte Zölle und Technologiebeschränkungen, die laut Ross "eher symbolisch als strategisch" waren und Chinas Modernisierung nicht aufhalten konnten.</p>
<p>Biden versuchte eine umfassende Eindämmungsstrategie: Hohe Strafzölle auf chinesische Produkte, weitreichende Technologieexportbeschränkungen, Stärkung der Allianzarchitektur in der Region. Das Ergebnis: Am Ende seiner Amtszeit hatten Chinas wirtschaftliche, technologische und militärische Fähigkeiten nahezu Parität mit den US-Kapazitäten erreicht – in einer bipolaren Regionalordnung.</p>
<p>Die zweite Trump-Regierung hat daraus eine pragmatische Schlussfolgerung gezogen, die in Washington für erheblichen Streit sorgt. Statt Eindämmung um jeden Preis setzt sie auf Verhandlungen mit China als gleichrangiger Großmacht – ein implizites Eingeständnis, dass die US-Hegemonie in Ostasien Geschichte ist.</p>
<p>Trump hat die Rüstungskooperation mit Taiwan gedrosselt, die US-Marinepräsenz in der Taiwanstraße reduziert und Signale gesendet, dass Sicherheitszusagen an Seoul, Taipeh und Manila nicht mehr unbedingt gelten. Gleichzeitig werden auf den Philippinen drei weitere US-Militäreinrichtungen ausgebaut und die Rüstungskooperation mit Japan vertieft – ein Widerspruch, der die strategische Unklarheit der aktuellen US-Politik widerspiegelt.</p>
<h3 class="subheading">Zwei Kurven, die sich kreuzen</h3>
<p>Wang Yuanchong beschreibt die langen historischen Bögen mit einer schlichten Formel: "Chinas Unglück ist, dass sein gesamtes 19. Jahrhundert ein Abstieg war, während Amerika den ganzen Weg aufstieg – zwei völlig entgegengesetzte Trajektorien."</p>
<p>Heute kehrt sich dieses Verhältnis um. Im Januar 2021, wenige Tage nach dem Sturm auf das US-Kapitol, formulierte Xi Jinping die These, "der Osten steigt auf und der Westen steigt ab" – eine Aussage, die seitdem den offiziellen wie den populären chinesischen Diskurs durchzieht.</p>
<p>Für Chang ist das keine Überraschung. Die Beziehung zwischen den USA und China, sagt er, habe sich nie linear entwickelt, sondern stets zwischen übertriebener Hoffnung und übertriebener Furcht geschwungen. "Die Idee, dass China und die USA große Freunde werden sollten, war nie der Fall, und ich glaube nicht, dass das je so sein wird."</p>
2026-08-09T14:00:00.000Zurn:bid:51372142026-08-09T12:00:00.000ZEine Branche im Wandel: KI bedroht Jobs in der Tech-Industrie – und treibt Programmierer in die Gewerkschaften. Kollektive Gegenwehr wird zur einzigen Option.</p>
<p>Bisher schien der hochqualifizierte Softwareingenieur Probleme alleine lösen zu können. Das hat sich offensichtlich geändert. Denn auch wenn in Berichten über Beschäftigte der IT-Branche oft auf Prämienzahlungen oder Zusatzleistungen wie kostenloses Mittagessen verwiesen wird, erhöht der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) den Druck auf die Belegschaften.</p>
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<p>Beschäftigte der Tech-Branche interessieren sich zunehmend für Gewerkschaftsarbeit. Programmierer tauschen den "Mythos der Einzigartigkeit des Silicon Valley gegen Tarifverhandlungen ein", <a href="https://www.theguardian.com/technology/2026/jul/21/ai-tech-workers-unionize" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> <em>The Guardian</em>.</p>
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<h3 class="subheading">Stellenabbau trotz Rekordgewinnen</h3>
<p>Einerseits ist KI Argument für den Arbeitsplatzabbau, andererseits wird die Technik zur Kontrolle und für Leistungsvorgaben genutzt. Die verbleibenden Aufgaben werden anspruchsvoller: Einfache Tätigkeiten kann KI übernehmen, während die Beherrschung von Coding-Assistenten wie GitHub Copilot zur Grundvoraussetzung wird. Die Folge: Programmierer müssen sich noch schneller in neue Technologien einarbeiten.</p>
<p>Beschäftigte von Google DeepMind und Meta in Großbritannien protestieren zudem dagegen, wie im Betrieb entwickelte KI-Produkte eingesetzt werden – etwa für militärische Zwecke oder zur Überwachung der Belegschaft.</p>
<p>Genau diese Beschäftigten versuchen nun, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Denn an vorderster Front der KI-Einführung am Arbeitsplatz stehen oft die Tech-Beschäftigten selbst, <a href="https://www.theguardian.com/technology/2026/jul/21/ai-tech-workers-unionize" rel="external noopener" target="_blank">die deren Auswirkungen als Erste zu spüren bekommen</a>, wie der <em>Guardian</em> schreibt.</p>
<p>Meta hat im Mai 2026 rund <a href="https://www.forbes.at/artikel/meta-streicht-10-der-belegschaft" rel="external noopener" target="_blank">8.000 Stellen abgebaut</a> und sieht sich seither mit einer Klage von 26 ehemaligen Beschäftigten konfrontiert. Sie werfen dem Konzern vor, bei der Auswahl der Gekündigten interne Überwachungsdaten und KI-gestützte Systeme herangezogen zu haben – Kritiker sprechen von einer der ersten Klagen dieser Art gegen einen großen US-Tech-Konzern.</p>
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<p>Viele der weltweit mächtigsten Technologiekonzerne bauen Stellen gerade in Phasen ab, in denen ihre Gewinne massiv steigen. Das macht auch Beschäftigten, die sich stark mit ihrem Unternehmen identifizieren, die realen Machtverhältnisse im Betrieb bewusst. Für viele folgt daraus: Gegenwehr scheint nur kollektiv möglich – organisiert über eine Gewerkschaft.</p>
<h3 class="subheading"><strong>ITler gehen in die Gewerkschaft</strong></h3>
<p>Die gewerkschaftlichen Aktionen beim Google-Mutterkonzern Alphabet haben sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr nach <a href="https://www.alphabetworkersunion.org/" rel="external noopener" target="_blank">eigenen Angaben</a> verdoppelt, meldet die Alphabet Workers Union (AWU). Haupttreiber ist demnach die wachsende Verunsicherung der Belegschaft durch den raschen Vormarsch von KI und die damit einhergehenden Umstrukturierungen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082831" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/IT-Branche-entdeckt-die-Macht-der-Mitbestimmung-11294845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/8/3/1/programmierer-02-3eb160b0f1374954.gif" alt="Mann hinter Laptop. Auf dem Deckel das Programmier-Symbol, bei dem der Dash in einer Faust endet " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann hinter Laptop. Auf dem Deckel das Programmier-Symbol, bei dem der Dash in einer Faust endet " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">IT-Branche entdeckt die Macht der Mitbestimmung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Florian Haggenmiller, Leiter der Bundesfachgruppe IKT bei Verdi, <a href="https://www.golem.de/news/1-mai-2026-it-beschaeftigte-suchen-ihren-platz-in-der-gewerkschaft-2605-208221.html" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a> den Trend gegenüber <em>Golem</em>: Verdi gewinne "kontinuierlich neue Mitglieder aus der Telco- und vor allem auch aus der IT-Branche".</p>
<p>Grund seien die immer leistungsfähigeren KI-Modelle, die "auch Tätigkeiten oder Teiltätigkeiten von Hochqualifizierten übernehmen" könnten und so bekannte Arbeit teilweise verdrängten – gleichzeitig entstünden aber auch neue Tätigkeiten in diesen Branchen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Arbeitsbedingungen Handlungsfeld für die Gewerkschaften</strong></h3>
<p>Die Arbeitsbedingungen sind ein wichtiges Handlungsfeld für die Gewerkschaften. Durch neue Technologien steigen die Anforderungen an das Wissen der Beschäftigten weiter. Einfache Routineaufgaben wie das Schreiben von Code oder Fehleranalysen könnten zunehmend durch KI-Tools automatisiert werden.</p>
<p>Gleichzeitig entstehen neue Aufgaben – etwa als KI-Trainer, Prompt- oder Voicebot-Engineer. Für Beschäftigte wird Qualifikation damit verstärkt zur Voraussetzung für den Erhalt des Arbeitsplatzes, denn nur wer mit der neuen Technik anforderungsgerecht umgehen kann, bleibt konkurrenzfähig.</p>
<p>Auch das klassische Thema Arbeitszeit beschäftigt die Interessenvertretungen in der IT-Branche, denn die Trennung von Arbeit und Privatleben wird zunehmend infrage gestellt: Cloudworking ermöglicht Arbeiten unabhängig von Zeit und Raum – und verwischt damit die Grenzen zwischen Job und Freizeit.</p>
<p>Die Klagen in den Betrieben über die ständige Erreichbarkeit werden größer. Regelungen über Zeiten der Nichterreichbarkeit, strukturierte Rufbereitschaft und Erfassung der geleisteten Zeit ermöglichen ein Gegensteuern.</p>
<p>Angesichts gefährdeter Arbeitsplätze wird die Verkürzung der Arbeitszeit als Thema wieder relevanter. Aus gewerkschaftlicher Sicht liegt darin eine Möglichkeit, sinkendes Arbeitsvolumen zumindest teilweise sozial abzufedern und den durch den Technikeinsatz wachsenden Stress zu begrenzen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088317" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mercer-Studie-Fast-alle-CEOs-planen-Stellenabbau-durch-KI-Einsatz-11305624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8098" height="4549" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/3/1/7/shutterstock_2714236841-0a5641fc98d9e0e7.jpeg" alt="Ein Mann mit Bart hält eine Pappkiste mit Büromaterialien in einem Büro." style="aspect-ratio:8098 / 4549"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8098" height="4549" alt="Ein Mann mit Bart hält eine Pappkiste mit Büromaterialien in einem Büro." style="aspect-ratio:8098 / 4549;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mercer-Studie: Fast alle CEOs planen Stellenabbau durch KI-Einsatz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein Lösungsansatz, der in diesem Zusammenhang diskutiert wird, ist die Forderung nach einer 25-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich – ein Thema etwa auf der <a href="http://www.heise.de/article/Gewerkschaften-entdecken-Friedenspolitik-als-Kernfrage-neu-11382238.html" rel="external noopener" target="_blank">4. Gewerkschaftskonferenz für den Frieden</a> am 24. und 25. Juli 2026 in Würzburg.</p>
<p>All das sind mögliche Themen für Tarifverträge – auch die Personalplanung kann zum Regelungsgegenstand werden.</p>
<p>Ein Vorbild dafür liefern die Tarifbewegungen für eine bessere Personalausstattung in Krankenhäusern, die an die Erfahrungen der Charité-Beschäftigten in Berlin anknüpfen: Unter dem Motto "Mehr von uns ist besser für alle" wurde dort ein Tarifvertrag zur Entlastung durchgesetzt, der feste Regelungen zur Personalplanung enthält – etwa zur benötigten Personalzahl und den erforderlichen Qualifikationen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen. Das könnte auch für IT-Beschäftigte ein Vorbild sein.</p>
<p>Diskussionen über den KI-Einsatz im Konzerninteresse werden zunehmend geführt: Bei der "ersten Bewegungskonferenz gegen Big Tech" in Berlin diskutierten rund 750 Menschen über eine demokratischere Technikgestaltung. Mit der Initiative "<a href="https://cableresist.de/" rel="external noopener" target="_blank">Cables of Resistance</a>" soll die Macht der Tech-Konzerne gebrochen werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5086997" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11303045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-enteignen-Wie-Aktivisten-die-Uebermacht-der-Tech-Konzerne-brechen-wollen-11303045.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/6/9/9/7/generated-image-1__8_-835e1dfc0dac0fb3.png" alt="Menschen demonstrieren vor hohen Gebäuden mit Logos großer Technologieunternehmen." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Menschen demonstrieren vor hohen Gebäuden mit Logos großer Technologieunternehmen." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI enteignen: Wie Aktivisten die Übermacht der Tech-Konzerne brechen wollen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Allein die fünf wertvollsten unter ihnen – Nvidia, Apple, Google, Microsoft und Amazon – erzielten zuletzt zusammen dreistellige Milliardengewinne. Die Teilnehmenden der Konferenz waren sich einig: Beschäftigte sollen bei der Unternehmensausrichtung mitentscheiden. Wenn sie als Experten eigenverantwortlich immer mehr Entscheidungen treffen sollen, müsse sich das auch auf Produktplanung, Investitionsentscheidungen und Gewinnverwendung erstrecken – nur so seien sie wirklich ernsthaft beteiligt.</p>
Eine Branche im Wandel: KI bedroht Jobs in der Tech-Industrie – und treibt Programmierer in die Gewerkschaften. Kollektive Gegenwehr wird zur einzigen Option.</p>
<p>Bisher schien der hochqualifizierte Softwareingenieur Probleme alleine lösen zu können. Das hat sich offensichtlich geändert. Denn auch wenn in Berichten über Beschäftigte der IT-Branche oft auf Prämienzahlungen oder Zusatzleistungen wie kostenloses Mittagessen verwiesen wird, erhöht der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) den Druck auf die Belegschaften.</p>
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<p>Beschäftigte der Tech-Branche interessieren sich zunehmend für Gewerkschaftsarbeit. Programmierer tauschen den "Mythos der Einzigartigkeit des Silicon Valley gegen Tarifverhandlungen ein", <a href="https://www.theguardian.com/technology/2026/jul/21/ai-tech-workers-unionize" rel="external noopener" target="_blank">schreibt</a> <em>The Guardian</em>.</p>
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<h3 class="subheading">Stellenabbau trotz Rekordgewinnen</h3>
<p>Einerseits ist KI Argument für den Arbeitsplatzabbau, andererseits wird die Technik zur Kontrolle und für Leistungsvorgaben genutzt. Die verbleibenden Aufgaben werden anspruchsvoller: Einfache Tätigkeiten kann KI übernehmen, während die Beherrschung von Coding-Assistenten wie GitHub Copilot zur Grundvoraussetzung wird. Die Folge: Programmierer müssen sich noch schneller in neue Technologien einarbeiten.</p>
<p>Beschäftigte von Google DeepMind und Meta in Großbritannien protestieren zudem dagegen, wie im Betrieb entwickelte KI-Produkte eingesetzt werden – etwa für militärische Zwecke oder zur Überwachung der Belegschaft.</p>
<p>Genau diese Beschäftigten versuchen nun, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Denn an vorderster Front der KI-Einführung am Arbeitsplatz stehen oft die Tech-Beschäftigten selbst, <a href="https://www.theguardian.com/technology/2026/jul/21/ai-tech-workers-unionize" rel="external noopener" target="_blank">die deren Auswirkungen als Erste zu spüren bekommen</a>, wie der <em>Guardian</em> schreibt.</p>
<p>Meta hat im Mai 2026 rund <a href="https://www.forbes.at/artikel/meta-streicht-10-der-belegschaft" rel="external noopener" target="_blank">8.000 Stellen abgebaut</a> und sieht sich seither mit einer Klage von 26 ehemaligen Beschäftigten konfrontiert. Sie werfen dem Konzern vor, bei der Auswahl der Gekündigten interne Überwachungsdaten und KI-gestützte Systeme herangezogen zu haben – Kritiker sprechen von einer der ersten Klagen dieser Art gegen einen großen US-Tech-Konzern.</p>
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<p>Viele der weltweit mächtigsten Technologiekonzerne bauen Stellen gerade in Phasen ab, in denen ihre Gewinne massiv steigen. Das macht auch Beschäftigten, die sich stark mit ihrem Unternehmen identifizieren, die realen Machtverhältnisse im Betrieb bewusst. Für viele folgt daraus: Gegenwehr scheint nur kollektiv möglich – organisiert über eine Gewerkschaft.</p>
<h3 class="subheading"><strong>ITler gehen in die Gewerkschaft</strong></h3>
<p>Die gewerkschaftlichen Aktionen beim Google-Mutterkonzern Alphabet haben sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr nach <a href="https://www.alphabetworkersunion.org/" rel="external noopener" target="_blank">eigenen Angaben</a> verdoppelt, meldet die Alphabet Workers Union (AWU). Haupttreiber ist demnach die wachsende Verunsicherung der Belegschaft durch den raschen Vormarsch von KI und die damit einhergehenden Umstrukturierungen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082831" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11294845"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/IT-Branche-entdeckt-die-Macht-der-Mitbestimmung-11294845.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/8/3/1/programmierer-02-3eb160b0f1374954.gif" alt="Mann hinter Laptop. Auf dem Deckel das Programmier-Symbol, bei dem der Dash in einer Faust endet " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann hinter Laptop. Auf dem Deckel das Programmier-Symbol, bei dem der Dash in einer Faust endet " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">IT-Branche entdeckt die Macht der Mitbestimmung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Florian Haggenmiller, Leiter der Bundesfachgruppe IKT bei Verdi, <a href="https://www.golem.de/news/1-mai-2026-it-beschaeftigte-suchen-ihren-platz-in-der-gewerkschaft-2605-208221.html" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a> den Trend gegenüber <em>Golem</em>: Verdi gewinne "kontinuierlich neue Mitglieder aus der Telco- und vor allem auch aus der IT-Branche".</p>
<p>Grund seien die immer leistungsfähigeren KI-Modelle, die "auch Tätigkeiten oder Teiltätigkeiten von Hochqualifizierten übernehmen" könnten und so bekannte Arbeit teilweise verdrängten – gleichzeitig entstünden aber auch neue Tätigkeiten in diesen Branchen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Arbeitsbedingungen Handlungsfeld für die Gewerkschaften</strong></h3>
<p>Die Arbeitsbedingungen sind ein wichtiges Handlungsfeld für die Gewerkschaften. Durch neue Technologien steigen die Anforderungen an das Wissen der Beschäftigten weiter. Einfache Routineaufgaben wie das Schreiben von Code oder Fehleranalysen könnten zunehmend durch KI-Tools automatisiert werden.</p>
<p>Gleichzeitig entstehen neue Aufgaben – etwa als KI-Trainer, Prompt- oder Voicebot-Engineer. Für Beschäftigte wird Qualifikation damit verstärkt zur Voraussetzung für den Erhalt des Arbeitsplatzes, denn nur wer mit der neuen Technik anforderungsgerecht umgehen kann, bleibt konkurrenzfähig.</p>
<p>Auch das klassische Thema Arbeitszeit beschäftigt die Interessenvertretungen in der IT-Branche, denn die Trennung von Arbeit und Privatleben wird zunehmend infrage gestellt: Cloudworking ermöglicht Arbeiten unabhängig von Zeit und Raum – und verwischt damit die Grenzen zwischen Job und Freizeit.</p>
<p>Die Klagen in den Betrieben über die ständige Erreichbarkeit werden größer. Regelungen über Zeiten der Nichterreichbarkeit, strukturierte Rufbereitschaft und Erfassung der geleisteten Zeit ermöglichen ein Gegensteuern.</p>
<p>Angesichts gefährdeter Arbeitsplätze wird die Verkürzung der Arbeitszeit als Thema wieder relevanter. Aus gewerkschaftlicher Sicht liegt darin eine Möglichkeit, sinkendes Arbeitsvolumen zumindest teilweise sozial abzufedern und den durch den Technikeinsatz wachsenden Stress zu begrenzen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5088317" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11305624"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mercer-Studie-Fast-alle-CEOs-planen-Stellenabbau-durch-KI-Einsatz-11305624.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8098" height="4549" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/3/1/7/shutterstock_2714236841-0a5641fc98d9e0e7.jpeg" alt="Ein Mann mit Bart hält eine Pappkiste mit Büromaterialien in einem Büro." style="aspect-ratio:8098 / 4549"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8098" height="4549" alt="Ein Mann mit Bart hält eine Pappkiste mit Büromaterialien in einem Büro." style="aspect-ratio:8098 / 4549;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mercer-Studie: Fast alle CEOs planen Stellenabbau durch KI-Einsatz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ein Lösungsansatz, der in diesem Zusammenhang diskutiert wird, ist die Forderung nach einer 25-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich – ein Thema etwa auf der <a href="http://www.heise.de/article/Gewerkschaften-entdecken-Friedenspolitik-als-Kernfrage-neu-11382238.html" rel="external noopener" target="_blank">4. Gewerkschaftskonferenz für den Frieden</a> am 24. und 25. Juli 2026 in Würzburg.</p>
<p>All das sind mögliche Themen für Tarifverträge – auch die Personalplanung kann zum Regelungsgegenstand werden.</p>
<p>Ein Vorbild dafür liefern die Tarifbewegungen für eine bessere Personalausstattung in Krankenhäusern, die an die Erfahrungen der Charité-Beschäftigten in Berlin anknüpfen: Unter dem Motto "Mehr von uns ist besser für alle" wurde dort ein Tarifvertrag zur Entlastung durchgesetzt, der feste Regelungen zur Personalplanung enthält – etwa zur benötigten Personalzahl und den erforderlichen Qualifikationen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen. Das könnte auch für IT-Beschäftigte ein Vorbild sein.</p>
<p>Diskussionen über den KI-Einsatz im Konzerninteresse werden zunehmend geführt: Bei der "ersten Bewegungskonferenz gegen Big Tech" in Berlin diskutierten rund 750 Menschen über eine demokratischere Technikgestaltung. Mit der Initiative "<a href="https://cableresist.de/" rel="external noopener" target="_blank">Cables of Resistance</a>" soll die Macht der Tech-Konzerne gebrochen werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5086997" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11303045"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-enteignen-Wie-Aktivisten-die-Uebermacht-der-Tech-Konzerne-brechen-wollen-11303045.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/6/9/9/7/generated-image-1__8_-835e1dfc0dac0fb3.png" alt="Menschen demonstrieren vor hohen Gebäuden mit Logos großer Technologieunternehmen." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Menschen demonstrieren vor hohen Gebäuden mit Logos großer Technologieunternehmen." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI enteignen: Wie Aktivisten die Übermacht der Tech-Konzerne brechen wollen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Allein die fünf wertvollsten unter ihnen – Nvidia, Apple, Google, Microsoft und Amazon – erzielten zuletzt zusammen dreistellige Milliardengewinne. Die Teilnehmenden der Konferenz waren sich einig: Beschäftigte sollen bei der Unternehmensausrichtung mitentscheiden. Wenn sie als Experten eigenverantwortlich immer mehr Entscheidungen treffen sollen, müsse sich das auch auf Produktplanung, Investitionsentscheidungen und Gewinnverwendung erstrecken – nur so seien sie wirklich ernsthaft beteiligt.</p>
2026-08-09T12:00:00.000Zurn:bid:51400432026-08-09T10:00:00.000ZStraßen, Baustellen und Menschenmassen verändern den Himalaya. Warum Nepal trotzdem noch immer eine besondere Reise wert ist.</p>
<p>Nicht dass der Eindruck entsteht, es folge nun ein Lamento im Stil von "Früher war alles besser und ich mit dabei": Während der legendären Jahre in Kathmandu zur Hochzeit des Hippie-Trails in den 1960ern war der Autor gerade ein paar Jahre auf der Welt. Es war zweifellos unglaublich, was aber vielen, wie so oft, erst lange später aufgegangen sein wird.</p>
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<p>Die Stadt hatte nur einen Bruchteil ihrer heutigen Ausmaße, es gab kaum Autos und Industrie, der Himalaya erhob sich weiß in den klaren blauen Himmel und alles hatte diese märchenhaft anmutende orientalische Aura, welche die Reisenden aus dem Westen suchten.</p>
<p>Das Tal mit den Königsstädten, Dörfern, Feldern und Wäldern, der Lebens- und Kulturraum <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kathmandu_Valley%C2%A0" rel="external noopener" target="_blank">Kathmandu Valley</a> war ein offenes Museum, mit eben dem Tempo; Hektik war unbekannt, die Zeit stand fast still.</p>
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<p>Beispielhaft ist ein bekanntes Luftbild der Stupa von Bodnath von 1963: Das buddhistische Heiligtum liegt inmitten von saftig grünen Reisfeldern, umgeben von Hainen und traditionellen Bauernhäusern. Eine Stadt ist nicht zu sehen. Solche friedlichen, ländlichen Szenen wirkten auf die Außenstehenden paradiesisch. Die Harmonie von Architektur, Religion, Kunst, mildem Klima und üppiger Natur war einzig auf dem Subkontinent.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<a-img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." height="479" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_1_Engeler-faae5afc1cc88fb0.jpg" style="aspect-ratio: 700 / 479;" width="700">
<img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." height="479" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 700 / 479; object-fit: cover;" width="700">
</a-img>
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<img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." src="https://heise.cloudimg.io/width/700/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_1_Engeler-faae5afc1cc88fb0.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Boudhanath_Stupa_from_airplane,_Kathmandu,_Nepal_1963.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Foto</a> (1963): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Acme66" rel="external noopener" target="_blank">Acme66 </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<h3 class="subheading"><strong>Kathmandu heute</strong></h3>
<p>Als der Autor dreißig Jahre später Bodnath zum ersten Mal sah, war davon wenig übrig. Das Grün war verschwunden, die Bauernhäuser aus Ziegel und Holz den üblichen Betonklötzen gewichen. Der Pilgerort liegt innerhalb der Ringautobahn, also im Zentrum der ausufernden Hauptstadt, nicht an der Peripherie, geschweige denn irgendwo abseits.</p>
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<p>Direkt daran vorbeiführt eine Ausfallstraße, wie so oft immer im Bau, verstopft, staubig, laut und Abgas geschwängert. Die Berge am Horizont waren verschwunden.</p>
<p>Im Jahr 2026, noch einmal 33 Jahre später, fällt es wirklich schwer, Positives über das frühere Juwel zu schreiben. Immerhin verletzt das nicht mehr die Gefühle der Bewohner. Der Stolz, Bürger dieser Stadt zu sein, ist der Einsicht gewichen, in einem urban-ökologischen Albtraum zu leben.</p>
<p>Im Frühjahr bei Dürre, Staub und Rauch von Waldbränden wird Kathmandu manchmal die Stadt mit der schlechtesten Luft weltweit. Vermeiden lässt sie sich nicht. Es gibt zwar mittlerweile zwei weitere internationale Flughäfen, doch das ist nur der Name. Ein, zwei Tage müssen überstanden werden.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<a-img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" height="448" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_2_Engeler-524c6cbdcf86c43e.jpg" style="aspect-ratio: 700 / 448;" width="700">
<img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" height="448" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 700 / 448; object-fit: cover;" width="700">
</a-img>
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<img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" src="https://heise.cloudimg.io/width/700/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_2_Engeler-524c6cbdcf86c43e.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Kathmandu. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kathmandu_01_Oct_2025.jpg?uselang=de" rel="external noopener" target="_blank">Foto</a> (Oktober, 2025): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Saddam19" rel="external noopener" target="_blank">Saddam19 </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Es geht, wenn auch die Mopeds in den engen Gassen nerven, Rundfahrten im Auto sinnlos sind und die Eintrittsgelder im Vergleich zu Locals und Indern ein Vielfaches kosten. Um den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kathmandu_Durbar_Square" rel="external noopener" target="_blank">Durbar Square</a><em> </em>und in der verblichenen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Old_Freak_Street" rel="external noopener" target="_blank">Freakstreet</a><em> </em>hat sich etwas vom alten Flair erhalten.</p>
<p>Man bekommt stattdessen – im Himalaya – ob man will oder nicht, einen Eindruck vom Leben in einer Metropole Südasiens.</p>
<p>Zum Trost: Es gibt Härteres als Kathmandu.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5041346" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11203148"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nepal-Rapper-schlaegt-Veteran-11203148.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5880" height="3303" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/1/3/4/6/My_Good_Images-ae4c5fb6284ceee5.jpeg" alt="ein Meer von bunten mehrstöckigen Häusern mit Bergen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5880 / 3303"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5880" height="3303" alt="ein Meer von bunten mehrstöckigen Häusern mit Bergen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5880 / 3303;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nepal: Rapper schlägt Veteran</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4954263" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10749782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Aufstand-in-Nepal-Zwischen-Aufbruch-und-Ernuechterung-10749782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3807" height="2139" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/4/2/6/3/shutterstock_2676612049-50fadb5580ba883e.jpeg" alt="Ein brennendes Regierungsgebäude in Nepal" style="aspect-ratio:3807 / 2139"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3807" height="2139" alt="Ein brennendes Regierungsgebäude in Nepal" style="aspect-ratio:3807 / 2139;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Aufstand in Nepal: Zwischen Aufbruch und Ernüchterung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3309901" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6479000"><a index="0" 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nepal: Ein Jahr zum Vergessen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3274700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6356274"><a index="0" 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<h3 class="subheading"><strong>Trekking "damals"</strong></h3>
<p>Bei Nepal denkt man natürlich zuerst an den Himalaya. Und während der Autor in Kathmandu zu spät war, war er es aber nicht im Himalaya. Natürlich begann er 1993 die Wanderung Richtung Mount Everest nicht direkt in Kathmandu wie einstmals Edmund Hillary. Und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pokhara" rel="external noopener" target="_blank">Pokhara</a> (damals noch ein Städtchen), berühmt für die Lage am Annapurna Massiv, war schon ans Straßennetz angeschlossen. Doch sonst gab es kaum Verkehrswege.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg">
<a-img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" height="232" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" style="aspect-ratio: 800 / 232;" width="800">
<img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" height="232" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 800 / 232; object-fit: cover;" width="800">
</a-img>
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<img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" src="https://heise.cloudimg.io/width/800/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chaine-annapurna.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a> (2004): <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Leridant&action=edit&redlink=1" rel="external noopener" target="_blank">Leridant </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY 3.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Das war, zumindest für den Autor, das Faszinierendste: ein Land als Fußgängerzone, ohne Räder. Manche Dörfer hatten mehrere Tausend Einwohner, fast mittelalterlich, doch es gab sozusagen "alles" – nur keine Autos, Lärm und ihr Dreck. Alles wurde getragen, von Menschen, bis zu 100 kg, über Tage und Wochen.</p>
<p>Natürlich war das arm, doch vor der Zeit von Handy und Internet drang das kaum in das Bewusstsein ein. Alle waren Selbstversorger, Fachmänner und -frauen für Familie, Clan, Landwirtschaft und Urwald, starke, zähe Alleskönner. Es gab kaum Dicke, selbst in den Städten. Sie waren noch nicht das globale Proletariat. So etwa musste das Leben in Europa vor der Industriellen Revolution gewesen sein.</p>
<p>Die Regionen im ewigen Eis findet der Autor nicht so spannend, ab 4000 Metern gleichen sich Gebirge überall. Es waren die Streifzüge, manchmal monatelang, das ewige Hinauf zu den Pässen und Hinab zu den Brücken, durch Reisterrassen, dichten Dschungel und Dörfer aller Größen mit geradezu archaischer Lebensweise, die zu der Zeit für ihn Wandern in Nepal geradezu magisch machten.</p>
<h3 class="subheading"><strong> </strong><strong>Trekking jetzt</strong></h3>
<p>Seit Ende des Bürgerkriegs 2006 gibt bei Entwicklung und Bautätigkeit kein Halten mehr. Stellenweise könnte man glauben, Nepal sei das Land mit der höchsten Dichte an Baggern, Kippern und Bohrgeräten.</p>
<p>Mittlerweile schlängeln sich überall Pisten und Straßen durch Täler und über Bergrücken, über Terrain, dass man als Laie für unpassierbar gehalten hätte. Öfters ist der Nutzen fragwürdig, noch häufiger die Qualität miserabel, doch kein Dorf will zu kurz kommen. Wenige Branchen sind von der Erschließung so betroffen wie das Trekking-Business.</p>
<p>Das zeigt sich besonders auch in der beliebtesten Region um den 8000er Annapurna. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Annapurna_Circuit" rel="external noopener" target="_blank">Tour</a> um das ganze Massiv dauerte früher 16 bis 18 Tage. Davon übrig geblieben ist eine Kurzwanderung mit vier Marschetappen und zwei Tagen im Jeep. Paradoxerweise bleiben die Besucherzahlen gleich oder steigen sogar leicht an.</p>
<p>Was die Wanderer daran finden, wenn sie auf den Staubpisten vom Verkehr überholt werden, ist schwer zu sagen. Explodiert sind die Zahlen besonders in der Everest-Region. Hier fühlt man sich an die Alpen erinnert, an Hotspots wie Zermatt oder die Drei Zinnen in Südtirol. Das Wandererlebnis "abseits ausgetretener Pfade", mit dem bis heute fast alle Veranstalter werben, ist verschwunden.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg">
<a-img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" height="640" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" style="aspect-ratio: 960 / 640;" width="960">
<img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" height="640" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 960 / 640; object-fit: cover;" width="960">
</a-img>
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<img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" src="https://heise.cloudimg.io/width/960/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar). <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Everest_nubtse.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a>: Pavel Novak / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 2.5 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Berühmt sind die Bilder der Warteschlange zum Gipfel des Mount Everest. Weiter unten kommen zu einem Vielfachen an Menschen noch Yaks und Mulis dazu, es ist eine Karawane nach oben und eine nach unten, nur nimmt man davon keine Notiz. Auch die vom Tourismus eher vernachässigten Regionen machen immer weniger Sinn, viele Pfade sind rücksichtslos heraus gesprengten Pisten gewichen.</p>
<p>Und selbst in den entlegensten Ecken kann man immer noch auf die Baustelle eines großen <em>hydro projects </em>(Wasserkraftwerks) stoßen. Kein Zweifel: Das Goldene Zeitalter im Himalaya ist vorbei.</p>
<p>Die Locals werden es auf gar keinen Fall missen, sie wollen mit ihrem Moped bis zur Haustür fahren so wie jeder Deutsche mit seinem SUV in die Garage. Für Menschen mit einem Faible für neue Kulturen und Spaß an körperlicher Ertüchtigung – wirklich nur eine kleine und im Prinzip bedeutungslose Minderheit – ist es ein schmerzlicher Verlust. Doch wie sonst steht die Zeit nicht still und es gilt, das Beste daraus zu machen.</p>
<h3 class="subheading"><strong> </strong><strong>Deswegen lohnt Nepal noch immer</strong></h3>
<p>Nach diesem Lamento stellt sich natürlich die Frage: Soll man dann noch nach Nepal fliegen?</p>
<p>In Zukunft wird die Antwort vermutlich häufiger negativ ausfallen, wobei CO2-Diskussion und hohe Flugkosten eher den Ausschlag geben.</p>
<p>Doch es gibt noch Gründe. Das wahre Highlight sind die Menschen, damals und jetzt. Die haben sich zwar auch stark verändert, doch nicht zum Negativen. "Früher" waren es Fröhlichkeit, manchmal Unbeholfenheit und das holprige Englisch der Sherpas, Bergführer und Träger, was viele Wanderer sympathisch fanden. Die Menschen in den Bergen waren gastfreundlich, aufgeschlossen und interessiert.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Mark Engeler</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5133931" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394594"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nirmal-Purja-Der-Tod-des-Mannes-der-das-Bergsteigen-neu-definierte-11394594.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/3/9/3/1/Master_Karakorum-2ff9f4500ac8ec77.jpeg" alt="Karakorum mit berühmten Gipfeln" 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definierte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000405" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11122912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geheimtipp-Karakorum-Warum-Pakistan-die-beste-Himalaya-Alternative-ist-11122912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4080" height="2293" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/0/4/0/5/3t-02ba93953ab3d301.jpeg" alt=" Fußgängerseilbrücke über einen Fluss " style="aspect-ratio:4080 / 2293"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4080" height="2293" alt=" Fußgängerseilbrücke über einen Fluss " style="aspect-ratio:4080 / 2293;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimtipp Karakorum: Warum Pakistan die beste Himalaya-Alternative ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054836" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229672"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Pakistan-Wird-der-Iran-Krieg-zum-ideologischen-Risiko-11229672.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5020" height="2820" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/8/3/6/Nadeem_A-e06302fd2191b716.jpeg" alt="Moderne Moschee im Abendlicht" style="aspect-ratio:5020 / 2820"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5020" height="2820" alt="Moderne Moschee im Abendlicht" style="aspect-ratio:5020 / 2820;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Pakistan: Wird der Iran-Krieg zum ideologischen Risiko?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Alle waren so anders und trotzdem der Umgang mit ihnen so angenehm. Mittlerweile sind viele Nepali von einer Weltgewandtheit, von der sich mancher Tourist eine Scheibe abschneiden könnte. Deutsche Reiseleiter braucht man keine mehr, das erledigt einheimisches Personal deutlich besser und in allen Sprachen der Welt.</p>
<p>Die jungen Guides sind im Umgang mit Smartphones und Sozialen Medien versierter als die meist betagten zahlenden Kunden aus dem Westen. Irgendwie aus Prinzip sind sie einfach optimistischer als Deutsche, die <em>good vibrations </em>sind meistens am Schwingen. Und seit ein paar Jahren ist eine ganze neue Kategorie Nepalis auf den Pfaden unterwegs – die junge urbane Mittelklasse, nun entdecken auch die Einheimischen die Berge für sich.</p>
<p>Es ist immer spannend, mit diesen Leuten ins Gespräch zu kommen. Sie sind höflich, aber nicht mehr unterwürfig, meist gebildet und bestens informiert. Oft sind sie auf Heimaturlaub und arbeiten in den USA oder Europa in einem Weltkonzern oder an einer Universität. Meistens sind sie über unsere Länder weit besser informiert als wir über ihres.</p>
<p>Egal, welcher sozialer Hintergrund: Nepalis sind angenehme Menschen geblieben. Die Begegnung mit ihnen macht auch heute noch eine Reise zum Erlebnis. Natürlich hat auch der Himalaya einen Teil seiner Faszination bewahrt, man kann die staubigen Pisten zum Großteil vermeiden.</p>
<p>Und Kathmandu? – da muss man halt durch.</p>
Straßen, Baustellen und Menschenmassen verändern den Himalaya. Warum Nepal trotzdem noch immer eine besondere Reise wert ist.</p>
<p>Nicht dass der Eindruck entsteht, es folge nun ein Lamento im Stil von "Früher war alles besser und ich mit dabei": Während der legendären Jahre in Kathmandu zur Hochzeit des Hippie-Trails in den 1960ern war der Autor gerade ein paar Jahre auf der Welt. Es war zweifellos unglaublich, was aber vielen, wie so oft, erst lange später aufgegangen sein wird.</p>
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<p>Die Stadt hatte nur einen Bruchteil ihrer heutigen Ausmaße, es gab kaum Autos und Industrie, der Himalaya erhob sich weiß in den klaren blauen Himmel und alles hatte diese märchenhaft anmutende orientalische Aura, welche die Reisenden aus dem Westen suchten.</p>
<p>Das Tal mit den Königsstädten, Dörfern, Feldern und Wäldern, der Lebens- und Kulturraum <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kathmandu_Valley%C2%A0" rel="external noopener" target="_blank">Kathmandu Valley</a> war ein offenes Museum, mit eben dem Tempo; Hektik war unbekannt, die Zeit stand fast still.</p>
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<p>Beispielhaft ist ein bekanntes Luftbild der Stupa von Bodnath von 1963: Das buddhistische Heiligtum liegt inmitten von saftig grünen Reisfeldern, umgeben von Hainen und traditionellen Bauernhäusern. Eine Stadt ist nicht zu sehen. Solche friedlichen, ländlichen Szenen wirkten auf die Außenstehenden paradiesisch. Die Harmonie von Architektur, Religion, Kunst, mildem Klima und üppiger Natur war einzig auf dem Subkontinent.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<a-img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." height="479" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_1_Engeler-faae5afc1cc88fb0.jpg" style="aspect-ratio: 700 / 479;" width="700">
<img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." height="479" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 700 / 479; object-fit: cover;" width="700">
</a-img>
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<img alt="Kathmandu, Nepal, 1963. Die Stupa von Boudhanath lag Anfang der 1960er Jahre außerhalb von Kathmandu und war von Reisfeldern umgeben." src="https://heise.cloudimg.io/width/700/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_1_Engeler-faae5afc1cc88fb0.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Boudhanath_Stupa_from_airplane,_Kathmandu,_Nepal_1963.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Foto</a> (1963): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Acme66" rel="external noopener" target="_blank">Acme66 </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<h3 class="subheading"><strong>Kathmandu heute</strong></h3>
<p>Als der Autor dreißig Jahre später Bodnath zum ersten Mal sah, war davon wenig übrig. Das Grün war verschwunden, die Bauernhäuser aus Ziegel und Holz den üblichen Betonklötzen gewichen. Der Pilgerort liegt innerhalb der Ringautobahn, also im Zentrum der ausufernden Hauptstadt, nicht an der Peripherie, geschweige denn irgendwo abseits.</p>
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<p>Direkt daran vorbeiführt eine Ausfallstraße, wie so oft immer im Bau, verstopft, staubig, laut und Abgas geschwängert. Die Berge am Horizont waren verschwunden.</p>
<p>Im Jahr 2026, noch einmal 33 Jahre später, fällt es wirklich schwer, Positives über das frühere Juwel zu schreiben. Immerhin verletzt das nicht mehr die Gefühle der Bewohner. Der Stolz, Bürger dieser Stadt zu sein, ist der Einsicht gewichen, in einem urban-ökologischen Albtraum zu leben.</p>
<p>Im Frühjahr bei Dürre, Staub und Rauch von Waldbränden wird Kathmandu manchmal die Stadt mit der schlechtesten Luft weltweit. Vermeiden lässt sie sich nicht. Es gibt zwar mittlerweile zwei weitere internationale Flughäfen, doch das ist nur der Name. Ein, zwei Tage müssen überstanden werden.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<a-img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" height="448" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_2_Engeler-524c6cbdcf86c43e.jpg" style="aspect-ratio: 700 / 448;" width="700">
<img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" height="448" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 700 / 448; object-fit: cover;" width="700">
</a-img>
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<img alt="Mottorräder auf einer breiten Straße in Kathmandu" src="https://heise.cloudimg.io/width/700/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild_2_Engeler-524c6cbdcf86c43e.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Kathmandu. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kathmandu_01_Oct_2025.jpg?uselang=de" rel="external noopener" target="_blank">Foto</a> (Oktober, 2025): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Saddam19" rel="external noopener" target="_blank">Saddam19 </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 4.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Es geht, wenn auch die Mopeds in den engen Gassen nerven, Rundfahrten im Auto sinnlos sind und die Eintrittsgelder im Vergleich zu Locals und Indern ein Vielfaches kosten. Um den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kathmandu_Durbar_Square" rel="external noopener" target="_blank">Durbar Square</a><em> </em>und in der verblichenen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Old_Freak_Street" rel="external noopener" target="_blank">Freakstreet</a><em> </em>hat sich etwas vom alten Flair erhalten.</p>
<p>Man bekommt stattdessen – im Himalaya – ob man will oder nicht, einen Eindruck vom Leben in einer Metropole Südasiens.</p>
<p>Zum Trost: Es gibt Härteres als Kathmandu.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5041346" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11203148"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nepal-Rapper-schlaegt-Veteran-11203148.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5880" height="3303" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/1/3/4/6/My_Good_Images-ae4c5fb6284ceee5.jpeg" alt="ein Meer von bunten mehrstöckigen Häusern mit Bergen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5880 / 3303"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5880" height="3303" alt="ein Meer von bunten mehrstöckigen Häusern mit Bergen im Hintergrund" style="aspect-ratio:5880 / 3303;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nepal: Rapper schlägt Veteran</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4954263" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10749782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Aufstand-in-Nepal-Zwischen-Aufbruch-und-Ernuechterung-10749782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3807" height="2139" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/4/2/6/3/shutterstock_2676612049-50fadb5580ba883e.jpeg" alt="Ein brennendes Regierungsgebäude in Nepal" style="aspect-ratio:3807 / 2139"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3807" height="2139" alt="Ein brennendes Regierungsgebäude in Nepal" style="aspect-ratio:3807 / 2139;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Aufstand in Nepal: Zwischen Aufbruch und Ernüchterung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3309901" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6479000"><a index="0" 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data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nepal: Ein Jahr zum Vergessen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3274700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6356274"><a index="0" 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<h3 class="subheading"><strong>Trekking "damals"</strong></h3>
<p>Bei Nepal denkt man natürlich zuerst an den Himalaya. Und während der Autor in Kathmandu zu spät war, war er es aber nicht im Himalaya. Natürlich begann er 1993 die Wanderung Richtung Mount Everest nicht direkt in Kathmandu wie einstmals Edmund Hillary. Und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pokhara" rel="external noopener" target="_blank">Pokhara</a> (damals noch ein Städtchen), berühmt für die Lage am Annapurna Massiv, war schon ans Straßennetz angeschlossen. Doch sonst gab es kaum Verkehrswege.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg">
<a-img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" height="232" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" style="aspect-ratio: 800 / 232;" width="800">
<img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" height="232" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 800 / 232; object-fit: cover;" width="800">
</a-img>
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<img alt="Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I" src="https://heise.cloudimg.io/width/800/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild3-8f9d79e75301de36.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Nordwand der Annapurna-Kette, gesehen vom Kang-La-Pass (5322) – von links nach rechts: Annapurna II, IV, III und Gangapurna, Annapurna I. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chaine-annapurna.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a> (2004): <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Leridant&action=edit&redlink=1" rel="external noopener" target="_blank">Leridant </a>/ <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY 3.0 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Das war, zumindest für den Autor, das Faszinierendste: ein Land als Fußgängerzone, ohne Räder. Manche Dörfer hatten mehrere Tausend Einwohner, fast mittelalterlich, doch es gab sozusagen "alles" – nur keine Autos, Lärm und ihr Dreck. Alles wurde getragen, von Menschen, bis zu 100 kg, über Tage und Wochen.</p>
<p>Natürlich war das arm, doch vor der Zeit von Handy und Internet drang das kaum in das Bewusstsein ein. Alle waren Selbstversorger, Fachmänner und -frauen für Familie, Clan, Landwirtschaft und Urwald, starke, zähe Alleskönner. Es gab kaum Dicke, selbst in den Städten. Sie waren noch nicht das globale Proletariat. So etwa musste das Leben in Europa vor der Industriellen Revolution gewesen sein.</p>
<p>Die Regionen im ewigen Eis findet der Autor nicht so spannend, ab 4000 Metern gleichen sich Gebirge überall. Es waren die Streifzüge, manchmal monatelang, das ewige Hinauf zu den Pässen und Hinab zu den Brücken, durch Reisterrassen, dichten Dschungel und Dörfer aller Größen mit geradezu archaischer Lebensweise, die zu der Zeit für ihn Wandern in Nepal geradezu magisch machten.</p>
<h3 class="subheading"><strong> </strong><strong>Trekking jetzt</strong></h3>
<p>Seit Ende des Bürgerkriegs 2006 gibt bei Entwicklung und Bautätigkeit kein Halten mehr. Stellenweise könnte man glauben, Nepal sei das Land mit der höchsten Dichte an Baggern, Kippern und Bohrgeräten.</p>
<p>Mittlerweile schlängeln sich überall Pisten und Straßen durch Täler und über Bergrücken, über Terrain, dass man als Laie für unpassierbar gehalten hätte. Öfters ist der Nutzen fragwürdig, noch häufiger die Qualität miserabel, doch kein Dorf will zu kurz kommen. Wenige Branchen sind von der Erschließung so betroffen wie das Trekking-Business.</p>
<p>Das zeigt sich besonders auch in der beliebtesten Region um den 8000er Annapurna. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Annapurna_Circuit" rel="external noopener" target="_blank">Tour</a> um das ganze Massiv dauerte früher 16 bis 18 Tage. Davon übrig geblieben ist eine Kurzwanderung mit vier Marschetappen und zwei Tagen im Jeep. Paradoxerweise bleiben die Besucherzahlen gleich oder steigen sogar leicht an.</p>
<p>Was die Wanderer daran finden, wenn sie auf den Staubpisten vom Verkehr überholt werden, ist schwer zu sagen. Explodiert sind die Zahlen besonders in der Everest-Region. Hier fühlt man sich an die Alpen erinnert, an Hotspots wie Zermatt oder die Drei Zinnen in Südtirol. Das Wandererlebnis "abseits ausgetretener Pfade", mit dem bis heute fast alle Veranstalter werben, ist verschwunden.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg">
<a-img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" height="640" src="/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" style="aspect-ratio: 960 / 640;" width="960">
<img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" height="640" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 960 / 640; object-fit: cover;" width="960">
</a-img>
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<img alt="Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar)" src="https://heise.cloudimg.io/width/960/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/4/0/0/4/3/Bild4-9fe3f71b3f59ee5d.jpg" >
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Mount Everest (Sagarmatha) von Westen (Kala Pattar). <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Everest_nubtse.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Bild</a>: Pavel Novak / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en" rel="external noopener" target="_blank">CC BY-SA 2.5 Deed</a></div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Berühmt sind die Bilder der Warteschlange zum Gipfel des Mount Everest. Weiter unten kommen zu einem Vielfachen an Menschen noch Yaks und Mulis dazu, es ist eine Karawane nach oben und eine nach unten, nur nimmt man davon keine Notiz. Auch die vom Tourismus eher vernachässigten Regionen machen immer weniger Sinn, viele Pfade sind rücksichtslos heraus gesprengten Pisten gewichen.</p>
<p>Und selbst in den entlegensten Ecken kann man immer noch auf die Baustelle eines großen <em>hydro projects </em>(Wasserkraftwerks) stoßen. Kein Zweifel: Das Goldene Zeitalter im Himalaya ist vorbei.</p>
<p>Die Locals werden es auf gar keinen Fall missen, sie wollen mit ihrem Moped bis zur Haustür fahren so wie jeder Deutsche mit seinem SUV in die Garage. Für Menschen mit einem Faible für neue Kulturen und Spaß an körperlicher Ertüchtigung – wirklich nur eine kleine und im Prinzip bedeutungslose Minderheit – ist es ein schmerzlicher Verlust. Doch wie sonst steht die Zeit nicht still und es gilt, das Beste daraus zu machen.</p>
<h3 class="subheading"><strong> </strong><strong>Deswegen lohnt Nepal noch immer</strong></h3>
<p>Nach diesem Lamento stellt sich natürlich die Frage: Soll man dann noch nach Nepal fliegen?</p>
<p>In Zukunft wird die Antwort vermutlich häufiger negativ ausfallen, wobei CO2-Diskussion und hohe Flugkosten eher den Ausschlag geben.</p>
<p>Doch es gibt noch Gründe. Das wahre Highlight sind die Menschen, damals und jetzt. Die haben sich zwar auch stark verändert, doch nicht zum Negativen. "Früher" waren es Fröhlichkeit, manchmal Unbeholfenheit und das holprige Englisch der Sherpas, Bergführer und Träger, was viele Wanderer sympathisch fanden. Die Menschen in den Bergen waren gastfreundlich, aufgeschlossen und interessiert.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Mark Engeler</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5133931" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394594"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nirmal-Purja-Der-Tod-des-Mannes-der-das-Bergsteigen-neu-definierte-11394594.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/3/9/3/1/Master_Karakorum-2ff9f4500ac8ec77.jpeg" alt="Karakorum mit berühmten Gipfeln" 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definierte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000405" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11122912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geheimtipp-Karakorum-Warum-Pakistan-die-beste-Himalaya-Alternative-ist-11122912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4080" height="2293" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/0/4/0/5/3t-02ba93953ab3d301.jpeg" alt=" Fußgängerseilbrücke über einen Fluss " style="aspect-ratio:4080 / 2293"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4080" height="2293" alt=" Fußgängerseilbrücke über einen Fluss " style="aspect-ratio:4080 / 2293;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geheimtipp Karakorum: Warum Pakistan die beste Himalaya-Alternative ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054836" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229672"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Pakistan-Wird-der-Iran-Krieg-zum-ideologischen-Risiko-11229672.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5020" height="2820" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/8/3/6/Nadeem_A-e06302fd2191b716.jpeg" alt="Moderne Moschee im Abendlicht" style="aspect-ratio:5020 / 2820"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5020" height="2820" alt="Moderne Moschee im Abendlicht" style="aspect-ratio:5020 / 2820;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Pakistan: Wird der Iran-Krieg zum ideologischen Risiko?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Alle waren so anders und trotzdem der Umgang mit ihnen so angenehm. Mittlerweile sind viele Nepali von einer Weltgewandtheit, von der sich mancher Tourist eine Scheibe abschneiden könnte. Deutsche Reiseleiter braucht man keine mehr, das erledigt einheimisches Personal deutlich besser und in allen Sprachen der Welt.</p>
<p>Die jungen Guides sind im Umgang mit Smartphones und Sozialen Medien versierter als die meist betagten zahlenden Kunden aus dem Westen. Irgendwie aus Prinzip sind sie einfach optimistischer als Deutsche, die <em>good vibrations </em>sind meistens am Schwingen. Und seit ein paar Jahren ist eine ganze neue Kategorie Nepalis auf den Pfaden unterwegs – die junge urbane Mittelklasse, nun entdecken auch die Einheimischen die Berge für sich.</p>
<p>Es ist immer spannend, mit diesen Leuten ins Gespräch zu kommen. Sie sind höflich, aber nicht mehr unterwürfig, meist gebildet und bestens informiert. Oft sind sie auf Heimaturlaub und arbeiten in den USA oder Europa in einem Weltkonzern oder an einer Universität. Meistens sind sie über unsere Länder weit besser informiert als wir über ihres.</p>
<p>Egal, welcher sozialer Hintergrund: Nepalis sind angenehme Menschen geblieben. Die Begegnung mit ihnen macht auch heute noch eine Reise zum Erlebnis. Natürlich hat auch der Himalaya einen Teil seiner Faszination bewahrt, man kann die staubigen Pisten zum Großteil vermeiden.</p>
<p>Und Kathmandu? – da muss man halt durch.</p>
2026-08-09T10:00:00.000Zurn:bid:51378482026-08-09T08:00:00.000ZNicht die Windräder oder Solaranlagen, sondern fehlerhafte Kabel einer Zuleitung lösten Brände aus. Griechische Ermittler nahmen nun die Verantwortlichen fest.</p>
<p>Furchtbare Flächenbrände, die vom Klimawandel begünstigt werden, sind in Griechenland <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-waldbraende-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Thema der Woche</a>. Vor allem im Süden Europas bestimmen derartige Katastrophen den Sommer. Umso schlimmer ist es, wenn die Brände durch angebliche Fehler bei der Installation von Windparks entstehen, wie es nun in Griechenland geschah.</p>
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<p>Mehr als eine Woche hielten in den letzten Juli- und den ersten Augusttagen vor allem die Waldbrände auf Kreta und in Zentralgriechenland das Land im Atem. Am Wochenende wurden 59 größere Flächenbrände innerhalb von nur 24 Stunden gezählt. Das Auswärtige Amt informierte Bundesbürger am Montag über die Gefahrenlage und riet von Reisen in die betroffenen und brandgefährdeten Gebiete ab.</p>
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<p>Auf Kreta verbrannten zwei Feuerwehrleute in ihrem Einsatzfahrzeug. Der Brand, der sich von Böotien bis West-Attika ausdehnte, forderte bei Psatha ebenfalls zwei Todesopfer. Zwei Feuerlöschhubschrauber kollidierten im Einsatz. Für die griechischen Strafverfolger bedeutet dies, dass sie gegen Brandstifter auch mit dem Vorwurf der fahrlässigen oder gar wegen vorsätzlicher Tötung ermitteln.</p>
<h3 class="subheading">Vier Tote bei Bränden in Griechenland</h3>
<p>Laut den Ergebnissen der systematischen Ermittlungen der Brandermittlungsabteilung der Feuerwehr entstand das Feuer in Böotien jedoch durch Funken, die durch Vibrationen der Kabel eines privaten Stromübertragungsnetzes verursacht wurden.</p>
<p>Die führten zu punktuellen Kurzschlüssen und der dadurch verursachte Funkenflug entzündete die ausgetrocknete Vegetation. Kräftige Winde sorgten für die schnelle Ausbreitung des Feuers. Das fragliche Netz gehört zu einem Windpark eines privaten Unternehmens mit fünf Windkraftanlagen.</p>
<p>Die Feuerwehrbeamten gelangten zu diesem Schluss nach Ermittlungen anhand von Videomaterial, Zeugenaussagen und Gutachten. Sie nahmen daraufhin den Inhaber des technischen Unternehmens fest, das die Planung und Überwachung des Projekts durchgeführt hatte, sowie den Bauunternehmer, der das betreffende Netz errichtet hatte.</p>
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<h3 class="subheading">Ver</h3>
<p>Beim Bauunternehmer handelt es sich um einen amtierenden Oberbürgermeister einer Küstenstadt Zentralgriechenlands. Der Eigentümer des Unternehmens zur Windenergienutzung konnte sich zuerst der Festnahme entziehen. Alle drei müssen sich nun vor Gericht verantworten. Sie bestreiten jedoch ihre Verantwortung für das Feuer.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbraende-in-Europa-Warum-die-Feuer-ausser-Kontrolle-geraten-11378648.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/8/3/waldbrand2-a7cc6ce4279c462d.jpeg" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrände in Europa: Warum die Feuer außer Kontrolle geraten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europa brennt: Die Waldbrände werden immer größer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Noch ist nicht bewiesen, ob eine nicht den Vorschriften entsprechende Installation oder Absicherung der Leitungen vorlag. Interessant ist, dass es an exakt der gleichen Leitung 100 m weiter auch am 27. Juni einen Flächenbrand durch Funkenflug ausbrach. Dieses Feuer konnte allerdings schneller gelöscht werden.</p>
<p>Nun prüfen die Strafverfolger auch, ob seitens des Betreibers und des Bauunternehmers nach dem ersten Feuer die notwendigen technischen Überprüfungen durchgeführt wurden.</p>
<h3 class="subheading">Anlage lief im Versuchsmodus</h3>
<p>Schlecht für die Angeklagten ist, dass die gesamte Anlage nach Vorgenehmigung der Stromleitungen durch den unabhängigen Netzbetreiber noch im Versuchsmodus lief. Erst im Juni ging der Windpark nach Überprüfung der Anschlusspläne durch den Netzbetreiber ans Netz.</p>
<p>In der Vergangenheit gab es überdies Waldbrände im Zusammenhang mit Solar-Parks. Bei näherer Betrachtung kann jeder feststellen, dass nicht die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen Wind, Sonne oder Wasser die Brandursache sind, sondern deren fehlerhafte Installation.</p>
<p>Aber die Brände sind Wasser auf die Mühlen von Skeptikern der Energiewende. So sah sich die griechische Feuerwehr gezwungen, in öffentlichen Stellungnahmen darauf hinzuweisen, dass nicht die Windenergienutzung als solche, sondern die <a href="https://www.naftemporiki.gr/kosmos/2145945/dieykriniseis-pyrosvestikis-gia-to-simeio-miden-tis-pyrkagias-sti-voiotia-den-xekinise-apo-tis-anemogennitries/" rel="external noopener" target="_blank">Verkabelung mutmaßlicher Brandauslöser</a> war. Tatsächlich brach das Feuer einen halben Kilometer von den Windrädern entfernt aus.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsrisiko Freileitung: Gefahren im wärmer werdenden Klima</strong></h3>
<p>Unabhängig von den Vorfällen in Zentralgriechenland muss sich in Rethymno auf Kreta ein 62-jähriger Abteilungsleiter des Hellenic Electricity Distribution Network Operator (Hedno) wegen eines Waldbrandes verantworten. Der Mann ist gegen Kaution und strenge Meldeauflagen auf freiem Fuß.</p>
<p>Hedno ist – ebenso wie der unabhängige Netzbetreiber auf dem Festland – aus dem ehemaligen staatlichen Monopolisten hervorgegangen. Das Unternehmen ist für die Verteilung von Niederspannungsstrom verantwortlich.</p>
<p>In Rethymno entstand das Feuer durch einen Kurzschluss der Überlandleitungen der Hedno. Ergo muss der dafür zuständige Abteilungsleiter nun beweisen, dass er sämtliche erforderlichen technischen Überprüfungen und Reparaturen an den Leitungen durchgeführt hat.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085864" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11300808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Energiewende-stockt-Das-Netz-ist-das-eigentliche-Problem-11300808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/8/6/4/strom1-a5d5c16251991fe5.jpeg" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Energiewende stockt: Das Netz ist das eigentliche Problem</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073770" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276823"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Brownout-durch-Solarenergie-Wie-stabil-das-Stromnetz-in-Deutschland-bleibt-11276823.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/7/7/0/Master_Solar-ea133e64fd880e4a.jpeg" alt="Mann auf dem Dach eines Gebäudes mit Solarkollektoren" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann auf dem Dach eines Gebäudes mit Solarkollektoren" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Brownout durch Solarenergie? Wie stabil das Stromnetz in Deutschland bleibt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4925703" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10622618"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-der-Energiewende-zum-Netzausbau-Desaster-10622618.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/5/7/0/3/netz-980c018e15285346.jpeg" alt="BRD-Karte mit Stromnetzbetreibern und zwei Isolatoren" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="BRD-Karte mit Stromnetzbetreibern und zwei Isolatoren" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von der Energiewende zum Netzausbau-Desaster</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nun wird im Land diskutiert, dass zur Brandvorsorge und damit zum Klimaschutz auch die intensivere <a href="https://tvstar.gr/2026/08/05/pyrasfaleia-se-aiolika-fotovoltaika-diktyo-deddie-kaipyrkagies-video/" rel="external noopener" target="_blank">Überprüfung der Überlandleitungen</a> und der Zuleitungen der Anlagen für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen gehört.</p>
<h3 class="subheading">Überprüfungen des Stromnetzes zur Brandvorsorge auch in Deutschland?</h3>
<p>Diese Erkenntnisse könnten auch für Deutschland interessant werden. Entschließt man sich doch immer öfter, auf die kostenintensive <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kritik-an-plaenen-stromleitungen-jetzt-wieder-oberirdisch,strom-256.html" rel="external noopener" target="_blank">unterirdische Leitungsverlegung zu verzichten</a>.</p>
<p>Ohne einen Ausbau des Stromnetzes ist die Energiewende nicht denkbar. Könnten die überirdischen Leitungen in einem wärmer werdenden Deutschland wie in Griechenland zum Sicherheitsrisiko werden?</p>
Nicht die Windräder oder Solaranlagen, sondern fehlerhafte Kabel einer Zuleitung lösten Brände aus. Griechische Ermittler nahmen nun die Verantwortlichen fest.</p>
<p>Furchtbare Flächenbrände, die vom Klimawandel begünstigt werden, sind in Griechenland <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-waldbraende-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Thema der Woche</a>. Vor allem im Süden Europas bestimmen derartige Katastrophen den Sommer. Umso schlimmer ist es, wenn die Brände durch angebliche Fehler bei der Installation von Windparks entstehen, wie es nun in Griechenland geschah.</p>
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<p>Mehr als eine Woche hielten in den letzten Juli- und den ersten Augusttagen vor allem die Waldbrände auf Kreta und in Zentralgriechenland das Land im Atem. Am Wochenende wurden 59 größere Flächenbrände innerhalb von nur 24 Stunden gezählt. Das Auswärtige Amt informierte Bundesbürger am Montag über die Gefahrenlage und riet von Reisen in die betroffenen und brandgefährdeten Gebiete ab.</p>
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<p>Auf Kreta verbrannten zwei Feuerwehrleute in ihrem Einsatzfahrzeug. Der Brand, der sich von Böotien bis West-Attika ausdehnte, forderte bei Psatha ebenfalls zwei Todesopfer. Zwei Feuerlöschhubschrauber kollidierten im Einsatz. Für die griechischen Strafverfolger bedeutet dies, dass sie gegen Brandstifter auch mit dem Vorwurf der fahrlässigen oder gar wegen vorsätzlicher Tötung ermitteln.</p>
<h3 class="subheading">Vier Tote bei Bränden in Griechenland</h3>
<p>Laut den Ergebnissen der systematischen Ermittlungen der Brandermittlungsabteilung der Feuerwehr entstand das Feuer in Böotien jedoch durch Funken, die durch Vibrationen der Kabel eines privaten Stromübertragungsnetzes verursacht wurden.</p>
<p>Die führten zu punktuellen Kurzschlüssen und der dadurch verursachte Funkenflug entzündete die ausgetrocknete Vegetation. Kräftige Winde sorgten für die schnelle Ausbreitung des Feuers. Das fragliche Netz gehört zu einem Windpark eines privaten Unternehmens mit fünf Windkraftanlagen.</p>
<p>Die Feuerwehrbeamten gelangten zu diesem Schluss nach Ermittlungen anhand von Videomaterial, Zeugenaussagen und Gutachten. Sie nahmen daraufhin den Inhaber des technischen Unternehmens fest, das die Planung und Überwachung des Projekts durchgeführt hatte, sowie den Bauunternehmer, der das betreffende Netz errichtet hatte.</p>
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<h3 class="subheading">Ver</h3>
<p>Beim Bauunternehmer handelt es sich um einen amtierenden Oberbürgermeister einer Küstenstadt Zentralgriechenlands. Der Eigentümer des Unternehmens zur Windenergienutzung konnte sich zuerst der Festnahme entziehen. Alle drei müssen sich nun vor Gericht verantworten. Sie bestreiten jedoch ihre Verantwortung für das Feuer.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbraende-in-Europa-Warum-die-Feuer-ausser-Kontrolle-geraten-11378648.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/8/3/waldbrand2-a7cc6ce4279c462d.jpeg" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrände in Europa: Warum die Feuer außer Kontrolle geraten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europa brennt: Die Waldbrände werden immer größer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Noch ist nicht bewiesen, ob eine nicht den Vorschriften entsprechende Installation oder Absicherung der Leitungen vorlag. Interessant ist, dass es an exakt der gleichen Leitung 100 m weiter auch am 27. Juni einen Flächenbrand durch Funkenflug ausbrach. Dieses Feuer konnte allerdings schneller gelöscht werden.</p>
<p>Nun prüfen die Strafverfolger auch, ob seitens des Betreibers und des Bauunternehmers nach dem ersten Feuer die notwendigen technischen Überprüfungen durchgeführt wurden.</p>
<h3 class="subheading">Anlage lief im Versuchsmodus</h3>
<p>Schlecht für die Angeklagten ist, dass die gesamte Anlage nach Vorgenehmigung der Stromleitungen durch den unabhängigen Netzbetreiber noch im Versuchsmodus lief. Erst im Juni ging der Windpark nach Überprüfung der Anschlusspläne durch den Netzbetreiber ans Netz.</p>
<p>In der Vergangenheit gab es überdies Waldbrände im Zusammenhang mit Solar-Parks. Bei näherer Betrachtung kann jeder feststellen, dass nicht die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen Wind, Sonne oder Wasser die Brandursache sind, sondern deren fehlerhafte Installation.</p>
<p>Aber die Brände sind Wasser auf die Mühlen von Skeptikern der Energiewende. So sah sich die griechische Feuerwehr gezwungen, in öffentlichen Stellungnahmen darauf hinzuweisen, dass nicht die Windenergienutzung als solche, sondern die <a href="https://www.naftemporiki.gr/kosmos/2145945/dieykriniseis-pyrosvestikis-gia-to-simeio-miden-tis-pyrkagias-sti-voiotia-den-xekinise-apo-tis-anemogennitries/" rel="external noopener" target="_blank">Verkabelung mutmaßlicher Brandauslöser</a> war. Tatsächlich brach das Feuer einen halben Kilometer von den Windrädern entfernt aus.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sicherheitsrisiko Freileitung: Gefahren im wärmer werdenden Klima</strong></h3>
<p>Unabhängig von den Vorfällen in Zentralgriechenland muss sich in Rethymno auf Kreta ein 62-jähriger Abteilungsleiter des Hellenic Electricity Distribution Network Operator (Hedno) wegen eines Waldbrandes verantworten. Der Mann ist gegen Kaution und strenge Meldeauflagen auf freiem Fuß.</p>
<p>Hedno ist – ebenso wie der unabhängige Netzbetreiber auf dem Festland – aus dem ehemaligen staatlichen Monopolisten hervorgegangen. Das Unternehmen ist für die Verteilung von Niederspannungsstrom verantwortlich.</p>
<p>In Rethymno entstand das Feuer durch einen Kurzschluss der Überlandleitungen der Hedno. Ergo muss der dafür zuständige Abteilungsleiter nun beweisen, dass er sämtliche erforderlichen technischen Überprüfungen und Reparaturen an den Leitungen durchgeführt hat.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085864" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11300808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Energiewende-stockt-Das-Netz-ist-das-eigentliche-Problem-11300808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/8/6/4/strom1-a5d5c16251991fe5.jpeg" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Energiewende stockt: Das Netz ist das eigentliche Problem</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073770" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276823"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Brownout-durch-Solarenergie-Wie-stabil-das-Stromnetz-in-Deutschland-bleibt-11276823.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/7/7/0/Master_Solar-ea133e64fd880e4a.jpeg" alt="Mann auf dem Dach eines Gebäudes mit Solarkollektoren" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mann auf dem Dach eines Gebäudes mit Solarkollektoren" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Brownout durch Solarenergie? Wie stabil das Stromnetz in Deutschland bleibt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4925703" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10622618"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-der-Energiewende-zum-Netzausbau-Desaster-10622618.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/5/7/0/3/netz-980c018e15285346.jpeg" alt="BRD-Karte mit Stromnetzbetreibern und zwei Isolatoren" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="BRD-Karte mit Stromnetzbetreibern und zwei Isolatoren" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von der Energiewende zum Netzausbau-Desaster</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nun wird im Land diskutiert, dass zur Brandvorsorge und damit zum Klimaschutz auch die intensivere <a href="https://tvstar.gr/2026/08/05/pyrasfaleia-se-aiolika-fotovoltaika-diktyo-deddie-kaipyrkagies-video/" rel="external noopener" target="_blank">Überprüfung der Überlandleitungen</a> und der Zuleitungen der Anlagen für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen gehört.</p>
<h3 class="subheading">Überprüfungen des Stromnetzes zur Brandvorsorge auch in Deutschland?</h3>
<p>Diese Erkenntnisse könnten auch für Deutschland interessant werden. Entschließt man sich doch immer öfter, auf die kostenintensive <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kritik-an-plaenen-stromleitungen-jetzt-wieder-oberirdisch,strom-256.html" rel="external noopener" target="_blank">unterirdische Leitungsverlegung zu verzichten</a>.</p>
<p>Ohne einen Ausbau des Stromnetzes ist die Energiewende nicht denkbar. Könnten die überirdischen Leitungen in einem wärmer werdenden Deutschland wie in Griechenland zum Sicherheitsrisiko werden?</p>
2026-08-09T08:00:00.000Zurn:bid:51367202026-08-09T06:00:00.000ZWarum Kartelle ihre Lieferketten immer stärker an Rhein und Ruhr verlagern und wie Deutschland zu ihrem Dienstleister wird. Eine Analyse.</p>
<p>München als Endpunkt einer weltweiten Kokain-Route: Bayerische Ermittlungsbehörden <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-kokain-handel-mengen-methoden-banden-warnung-li.3515768?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">warnten</a> vor wenigen Tagen eindringlich vor den gesellschaftlichen Folgekosten einer Welle des weißen Pulvers, die die Landeshauptstadt erfasst habe. Eine Herkulesaufgabe für die Verfolgungsbehörden, Todesgefahr für Konsumenten – ein Reibach für die Hintermänner.</p>
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<p>Neu sind solche Warnungen nicht: Bereits Anfang 2025 <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kokain-170.html" rel="external noopener" target="_blank">sprach BKA-Chef Holger Münch</a> von einer "Kokain-Schwemme".</p>
<p>Deutschland erlebt womöglich die größte Verschiebung seines Drogenmarktes seit Jahrzehnten: Kokain wird verfügbarer, im Inland entstehen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/synthetische-opioide-drogen-labor-streeck-100.html" rel="external noopener" target="_blank">zunehmend eigene Labore</a>, und Seehäfen sowie Logistikzentren etablieren sich als Knotenpunkte globaler Schmuggelrouten. <a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Rauschgiftkriminalitaet/2024/BLB_RG_2024.html" rel="external noopener" target="_blank">Allein 2024 wurden</a> bundesweit 25 illegale Drogenlabore entdeckt – fast doppelt so viele wie 2023.</p>
<p>Wird die Bundesrepublik vom Konsumenten- zum Produktions- und Logistikland?</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Industrialisierung der Kokainmaschine </strong></h3>
<p>Zwischen 2000 und 2012 <a href="https://www.euda.europa.eu/publications/european-drug-report/2025/cocaine_en" rel="external noopener" target="_blank">sank</a> die Zahl der deutschen Drogentoten auf ein Zwischentief von 944 Fällen. Seither steigt sie nahezu ununterbrochen, insbesondere mit dem Ende der Corona-Pandemie beschleunigte sich der Anstieg.</p>
<p>In Deutschland hat sich die beschlagnahmte Kokainmenge zwischen 2015 und 2024 <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/koks-schwemme-warum-immer-mehr-kokain-nach-bayern-kommt,VQfXe6M" rel="external noopener" target="_blank">verachtfacht</a> – und auch die Zahl der Drogentoten bleibt mit 2.150 Menschen im Jahr 2025 <a href="https://www.tagesschau.de/inland/drogenbericht-bundesregierung-100.html" rel="external noopener" target="_blank">auf hohem Niveau</a>.</p>
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<p>In Südamerika wird Kokain in industriellem Maß hergestellt. Kriminelle Netzwerke <a href="https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/einfluss-der-mexikanischen-drogenkartelle-reicht-bis-europa1" rel="external noopener" target="_blank">agieren zunehmend wie globale Konzerne</a> und diversifizieren ihre Routen – mit der Folge von mehr Gewalt, aber auch einem Milliardengeschäft. Für Deutschland hat die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0O3eRlckeb0" rel="external noopener" target="_blank">Balkan-Connection</a> albanischer, montenegrinischer und lateinamerikanischer Kartelle spürbare Folgen: Die Preise für ein Gramm Kokain sind spürbar gesunken, teils auf unter 70 Euro.</p>
<p>Der Konsumentenkreis wächst trotz Krise und Inflation – auch weil das Pulver günstiger geworden ist. Galt Kokain lange als Arbeitsdroge einer akademischen, urbanen Blase, verschiebt sich der Adressatenkreis deutlich. Trotz fallender Preise ist der Reinheitsgrad oft über 80 Prozent <a href="https://www.zdfheute.de/panorama/kokain-schwemme-deutschland-europa-100.html" rel="external noopener" target="_blank">gestiegen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Razzien und Rekorde</strong></h3>
<p>Deutschland ist längst nicht mehr nur Absatzmarkt internationaler Kartelle. Ermittler beobachten auch eine wachsende Rolle als Umschlagplatz und Produktionsstandort.</p>
<p>Im Juni 2026 <a href="https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2026/Presse2026/260617_PM_Ma%C3%9Fnahmen_gg_Rauschgifthandel.html" rel="external noopener" target="_blank">koordinierte</a> das BKA gemeinsam mit Schweizer Behörden erneut Durchsuchungen gegen den internationalen Kokainhandel. Die Ermittler <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal_1800/Hamburg-Journal-1800,hamj-11784.html" rel="external noopener" target="_blank">werteten</a> den Schlag als Erfolg gegen ein Schmugglernetzwerk, das Kokain im Tonnenbereich über Nordseehäfen einführte. <a href="https://www.zeit.de/news/2026-06/17/festnahmen-bei-schlag-gegen-internationalen-kokainhandel" rel="external noopener" target="_blank">Alle 16 durchsuchten Objekte</a> lagen in Niedersachsen, Hamburg oder Schleswig-Holstein.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3581703" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7189601"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Spezialeinsatz-im-Techno-Club-Wie-gefaehrlich-sind-die-Drogen-7189601.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1200" height="675" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/5/8/1/7/0/3/2020-07-20-07-37-39-1200x800-4e075ec611f2bef2.jpeg" style="aspect-ratio:1200 / 675"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1200" height="675" style="aspect-ratio:1200 / 675;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Spezialeinsatz im Techno-Club: Wie gefährlich sind die Drogen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Was als Erfolg gefeiert wird, zeigt aber auch: Der Schmuggel sucht sich immer neue Wege. Bereits im Februar 2026 hatten Zollbehörden gemeldet, dass Kokainschmuggler zunehmend von den großen Seehäfen wie Hamburg oder Rotterdam auf <a href="https://www.zeit.de/news/2026-02/18/kokainschmuggler-weichen-auf-kleinere-nordseehaefen-aus" rel="external noopener" target="_blank">kleinere Nordseehäfen</a> wie Wilhelmshaven, Emden oder Brake ausweichen. Deutschland rückt dadurch stärker ins Visier, da die Überwachung die Kapazitäten von Zoll und Bundespolizei oft übersteigt.</p>
<p>Trotz Rekord-Sicherstellungen erreicht Schätzungen zufolge weiterhin der überwiegende Teil des Kokains Europa. Die organisierte Kriminalität reagiert offenbar kreativer, als Behörden bislang annahmen. Ende Juli <a href="https://www.ft.com/content/577bd050-cee7-4e69-aa43-5106a0635a65" rel="external noopener" target="_blank">titelte</a> die <em>Financial Times</em> pointiert, Europa könne die "Kokain-Tide" nicht stoppen – sie komme sicherer als die Gezeiten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kolumbien an Rhein und Ruhr</strong></h3>
<p>Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bleibt der Drogenkonsum bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren <a href="https://www.bioeg.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-24-weltdrogentag-2026-kokainkonsum-unter-jungen-erwachsenen-nimmt-zu/" rel="external noopener" target="_blank">insgesamt niedrig</a>: 2,5 Prozent gaben an, bereits Erfahrung mit einer illegalen Droge zu haben.</p>
<p>Bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren liegt der Anteil mit 18,7 Prozent deutlich höher – und ausgerechnet beim Kokainkonsum zeigt sich der stärkste Sprung: Im Zehnjahresvergleich stieg er in dieser Altersgruppe von 1,2 auf 4,1 Prozent.</p>
<p>Unabhängig vom Konsumtrend zeigt sich entlang der deutsch-niederländischen Grenze eine zweite Entwicklung: die Verlagerung der Produktion.</p>
<p>Ein Teil der Herstellung synthetischer Drogen, die traditionell stark in den Niederlanden konzentriert ist, findet mittlerweile auch in Deutschland statt. Chemieindustrie, gute Verkehrsanbindung, Hafen-Nähe sowie Zugang zu Vorläuferstoffen schaffen dafür ideale Bedingungen – begünstigt auch durch <a href="https://www.anc-newswire.de/2026/07/groe-grenzuberschreitende-drogen-razzia.html" rel="external noopener" target="_blank">verstärkten Verfolgungsdruck auf niederländischer Seite</a>. Erst kürzlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CkMaC_iNB-s" rel="external noopener" target="_blank">porträtierte</a> das Format <em>STRG_F</em> einen deutschen Drogenkoch und diverse aufgeflogene Labore zwischen Rhein und Ruhr.</p>
<p>Allein im Januar 2026 <a href="https://www1.wdr.de/nrw/rheinland/drogen-ermittlungen-zollfahndungsamt-koeln-polizei-100.html" rel="external noopener" target="_blank">stellten</a> Fahnder mehr als 800 Kilogramm synthetische Drogen bei einem Schlag gegen sechs Labore sicher. Mitte Juli <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/drogenrazzia-in-deutschland-und-den-niederlanden-mehrere-festnahmen-a-752f2b28-a68e-4b53-b142-895b9ba81e3b" rel="external noopener" target="_blank">schlugen Fahnder erneut zu</a>: Bei einer gemeinsamen Razzia in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden durchsuchten Hunderte Einsatzkräfte 13 Objekte und nahmen mehrere Verdächtige fest, die im Tonnenbereich Grundstoffe für die Amphetaminproduktion beschafft haben sollen.</p>
<p>Der Verfolgungsdruck auf der deutschen Grenzseite steigt zwar – ein Ende der Produktionsexpansion ist aber nicht in Sicht. Synthetische Drogen treffen damit auf eine Kokain-Schwemme – zwei Entwicklungen, die sich gegenseitig verstärken.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wissensexport </strong></h3>
<p>In den deutschen Laboren <a href="https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Rauschgift/2024/z28_mdma_drogemlabor_zfae.html" rel="external noopener" target="_blank">entstehen</a> mittlerweile nicht mehr nur MDMA und Amphetamin – auch Kokain wird hier weiterverarbeitet. Kriminelle Netzwerke schmuggeln zunehmend kein fertiges Pulver mehr, sondern chemisch gebundenen Stoff, der in Trägermaterialien verborgen ist und Kontrollen dadurch unauffälliger passiert.</p>
<p>Erst nach der Einfuhr wird die Droge in eigens eingerichteten Laboren extrahiert und verkaufsfähig gemacht. Ermittler sprechen von einer <a href="https://www.europol.europa.eu/media-press/newsroom/news/mexican-cartels-bringing-drug-expertise-to-eu-new-report-finds" rel="external noopener" target="_blank">bedeutenden Professionalisierung</a>: Europa entwickelt sich zunehmend zum Ort der Weiterverarbeitung. Dafür reisen laut Ermittlern teils eigens Kartell-Chemiker und Drogenköche aus Lateinamerika an, um Fachwissen zu vermitteln.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Raffinesse und Exzess</strong><strong>e</strong></h3>
<p>Auch die Schmuggelwege werden raffinierter: Kokain wird zwischen Bananen, Kaffee, Holz oder Chemikalien versteckt, über Flughäfen schleusen Netzwerke Bodypacker und Kuriere ein, während Großlieferungen fast ausschließlich <a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/kokain-kartelle-drogenschmuggel-speedboote-europa-route-e485385/?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">per Seefracht erfolgen</a>. Technisch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/EncroChat" rel="external noopener" target="_blank">rüsten die Kartelle auf</a> mit GPS-Trackern, verschlüsselten Messengern und Offshore-Umladungen; als Tarnung dient etwa mit Kokain versetzte Holzkohle.</p>
<p>Selbst Narco-U-Boote und Hochgeschwindigkeitsboote kommen inzwischen regelmäßig zum Einsatz. Kurzum: Die Schmuggelrouten führen längst ins Herz von Europa.</p>
<p>Mit der Professionalisierung steigt auch die Brutalität: Regelrechte Hinrichtungen und Bandenkriege nehmen zu – etwa in Montenegro und in <a href="https://www.spiegel.de/ausland/schweden-wie-das-land-zum-schauplatz-blutiger-bandenkriege-wurde-a-84b95cc3-cb58-4d93-8e6e-4ef5292aa705" rel="external noopener" target="_blank">Skandinavien</a>. In Deutschland verläuft die Gewalt bislang oft verdeckter und diskreter.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4913380" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10518394"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Balkan-Narcos-Warum-Montenegro-zum-neuen-Rotterdam-der-Kokain-Route-wurde-10518394.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6016" height="3380" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/3/3/8/0/shutterstock_2481605215-f8556d28f99fd642.jpeg" alt="Öltanker vor dem Hafen von Bar in Montenegro" style="aspect-ratio:6016 / 3380"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6016" height="3380" alt="Öltanker vor dem Hafen von Bar in Montenegro" style="aspect-ratio:6016 / 3380;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Balkan-Narcos: Warum Montenegro zum neuen Rotterdam der Kokain-Route wurde</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen Kosten: Was auf der Party als Energieschub beginnt, endet für einige in psychiatrischen Kliniken oder auf Intensivstationen.</p>
<p>Ärzte beobachten zunehmend Herz-Kreislauf-Erkrankungen, <a href="https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/sucht/psychische-folgen-2015596" rel="external noopener" target="_blank">Psychosen und Suchterkrankungen</a>. Junge Menschen verharmlosen Kokain weiterhin als Leistungs- oder Partydroge – eine gefährliche Fehleinschätzung. Die Folgen trägt die Gesellschaft: in Krankenhäusern, Notaufnahmen, in der ohnehin zusammengestrichenen Sozialarbeit, bei Ermittlungsbehörden und in überlasteten Gerichten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schattennormalwirtschaft</strong></h3>
<p>Daraus lassen sich gleich mehrere Zukunftsthesen ableiten. Erstens: Der gestiegene Konsum deutet auf ein wachsendes Bedürfnis nach Betäubung oder Zerstreuung hin – womöglich auch als Reaktion auf zunehmenden Leistungsdruck und wirtschaftliche Unsicherheit. Ähnliche Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichem Niedergang und Drogenkonsum werden etwa für den Rust Belt der USA <a href="https://www.merkur.de/welt/drogen-epidemie-zerstoert-us-mittelschicht-8682389.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert</a>.</p>
<p>Zweitens: Deutschland ist nicht mehr nur Absatz- oder Transitland, sondern Teil der industriellen Dienstleistungskette global agierender Kartelle. Während sich die politische Debatte vor allem um Cannabis dreht, wächst der Kokain- und Synthetikmarkt nahezu unbeachtet – organisiert nach denselben Prinzipien wie die legale Wirtschaft: effiziente Lieferketten, spezialisierte Standorte, Outsourcing und Risikominimierung; die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage.</p>
<p>Die Grenze zwischen organisierter Kriminalität und Logistikwirtschaft verschwimmt, die Macht der europäischen Kartell-Netzwerke wächst. Deutschland ist zu einem zentralen Knotenpunkt geworden – ob die Bundesrepublik tatsächlich zur Drogenrepublik wird, entscheidet sich auch daran, wie ernst Politik und Gesellschaft dieser Entwicklung begegnen.</p>
Warum Kartelle ihre Lieferketten immer stärker an Rhein und Ruhr verlagern und wie Deutschland zu ihrem Dienstleister wird. Eine Analyse.</p>
<p>München als Endpunkt einer weltweiten Kokain-Route: Bayerische Ermittlungsbehörden <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-kokain-handel-mengen-methoden-banden-warnung-li.3515768?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">warnten</a> vor wenigen Tagen eindringlich vor den gesellschaftlichen Folgekosten einer Welle des weißen Pulvers, die die Landeshauptstadt erfasst habe. Eine Herkulesaufgabe für die Verfolgungsbehörden, Todesgefahr für Konsumenten – ein Reibach für die Hintermänner.</p>
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<p>Neu sind solche Warnungen nicht: Bereits Anfang 2025 <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kokain-170.html" rel="external noopener" target="_blank">sprach BKA-Chef Holger Münch</a> von einer "Kokain-Schwemme".</p>
<p>Deutschland erlebt womöglich die größte Verschiebung seines Drogenmarktes seit Jahrzehnten: Kokain wird verfügbarer, im Inland entstehen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/synthetische-opioide-drogen-labor-streeck-100.html" rel="external noopener" target="_blank">zunehmend eigene Labore</a>, und Seehäfen sowie Logistikzentren etablieren sich als Knotenpunkte globaler Schmuggelrouten. <a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Rauschgiftkriminalitaet/2024/BLB_RG_2024.html" rel="external noopener" target="_blank">Allein 2024 wurden</a> bundesweit 25 illegale Drogenlabore entdeckt – fast doppelt so viele wie 2023.</p>
<p>Wird die Bundesrepublik vom Konsumenten- zum Produktions- und Logistikland?</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Industrialisierung der Kokainmaschine </strong></h3>
<p>Zwischen 2000 und 2012 <a href="https://www.euda.europa.eu/publications/european-drug-report/2025/cocaine_en" rel="external noopener" target="_blank">sank</a> die Zahl der deutschen Drogentoten auf ein Zwischentief von 944 Fällen. Seither steigt sie nahezu ununterbrochen, insbesondere mit dem Ende der Corona-Pandemie beschleunigte sich der Anstieg.</p>
<p>In Deutschland hat sich die beschlagnahmte Kokainmenge zwischen 2015 und 2024 <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/koks-schwemme-warum-immer-mehr-kokain-nach-bayern-kommt,VQfXe6M" rel="external noopener" target="_blank">verachtfacht</a> – und auch die Zahl der Drogentoten bleibt mit 2.150 Menschen im Jahr 2025 <a href="https://www.tagesschau.de/inland/drogenbericht-bundesregierung-100.html" rel="external noopener" target="_blank">auf hohem Niveau</a>.</p>
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<p>In Südamerika wird Kokain in industriellem Maß hergestellt. Kriminelle Netzwerke <a href="https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/einfluss-der-mexikanischen-drogenkartelle-reicht-bis-europa1" rel="external noopener" target="_blank">agieren zunehmend wie globale Konzerne</a> und diversifizieren ihre Routen – mit der Folge von mehr Gewalt, aber auch einem Milliardengeschäft. Für Deutschland hat die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0O3eRlckeb0" rel="external noopener" target="_blank">Balkan-Connection</a> albanischer, montenegrinischer und lateinamerikanischer Kartelle spürbare Folgen: Die Preise für ein Gramm Kokain sind spürbar gesunken, teils auf unter 70 Euro.</p>
<p>Der Konsumentenkreis wächst trotz Krise und Inflation – auch weil das Pulver günstiger geworden ist. Galt Kokain lange als Arbeitsdroge einer akademischen, urbanen Blase, verschiebt sich der Adressatenkreis deutlich. Trotz fallender Preise ist der Reinheitsgrad oft über 80 Prozent <a href="https://www.zdfheute.de/panorama/kokain-schwemme-deutschland-europa-100.html" rel="external noopener" target="_blank">gestiegen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Razzien und Rekorde</strong></h3>
<p>Deutschland ist längst nicht mehr nur Absatzmarkt internationaler Kartelle. Ermittler beobachten auch eine wachsende Rolle als Umschlagplatz und Produktionsstandort.</p>
<p>Im Juni 2026 <a href="https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2026/Presse2026/260617_PM_Ma%C3%9Fnahmen_gg_Rauschgifthandel.html" rel="external noopener" target="_blank">koordinierte</a> das BKA gemeinsam mit Schweizer Behörden erneut Durchsuchungen gegen den internationalen Kokainhandel. Die Ermittler <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal_1800/Hamburg-Journal-1800,hamj-11784.html" rel="external noopener" target="_blank">werteten</a> den Schlag als Erfolg gegen ein Schmugglernetzwerk, das Kokain im Tonnenbereich über Nordseehäfen einführte. <a href="https://www.zeit.de/news/2026-06/17/festnahmen-bei-schlag-gegen-internationalen-kokainhandel" rel="external noopener" target="_blank">Alle 16 durchsuchten Objekte</a> lagen in Niedersachsen, Hamburg oder Schleswig-Holstein.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3581703" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7189601"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Spezialeinsatz-im-Techno-Club-Wie-gefaehrlich-sind-die-Drogen-7189601.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1200" height="675" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/5/8/1/7/0/3/2020-07-20-07-37-39-1200x800-4e075ec611f2bef2.jpeg" style="aspect-ratio:1200 / 675"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1200" height="675" style="aspect-ratio:1200 / 675;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Spezialeinsatz im Techno-Club: Wie gefährlich sind die Drogen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Was als Erfolg gefeiert wird, zeigt aber auch: Der Schmuggel sucht sich immer neue Wege. Bereits im Februar 2026 hatten Zollbehörden gemeldet, dass Kokainschmuggler zunehmend von den großen Seehäfen wie Hamburg oder Rotterdam auf <a href="https://www.zeit.de/news/2026-02/18/kokainschmuggler-weichen-auf-kleinere-nordseehaefen-aus" rel="external noopener" target="_blank">kleinere Nordseehäfen</a> wie Wilhelmshaven, Emden oder Brake ausweichen. Deutschland rückt dadurch stärker ins Visier, da die Überwachung die Kapazitäten von Zoll und Bundespolizei oft übersteigt.</p>
<p>Trotz Rekord-Sicherstellungen erreicht Schätzungen zufolge weiterhin der überwiegende Teil des Kokains Europa. Die organisierte Kriminalität reagiert offenbar kreativer, als Behörden bislang annahmen. Ende Juli <a href="https://www.ft.com/content/577bd050-cee7-4e69-aa43-5106a0635a65" rel="external noopener" target="_blank">titelte</a> die <em>Financial Times</em> pointiert, Europa könne die "Kokain-Tide" nicht stoppen – sie komme sicherer als die Gezeiten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kolumbien an Rhein und Ruhr</strong></h3>
<p>Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bleibt der Drogenkonsum bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren <a href="https://www.bioeg.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-24-weltdrogentag-2026-kokainkonsum-unter-jungen-erwachsenen-nimmt-zu/" rel="external noopener" target="_blank">insgesamt niedrig</a>: 2,5 Prozent gaben an, bereits Erfahrung mit einer illegalen Droge zu haben.</p>
<p>Bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren liegt der Anteil mit 18,7 Prozent deutlich höher – und ausgerechnet beim Kokainkonsum zeigt sich der stärkste Sprung: Im Zehnjahresvergleich stieg er in dieser Altersgruppe von 1,2 auf 4,1 Prozent.</p>
<p>Unabhängig vom Konsumtrend zeigt sich entlang der deutsch-niederländischen Grenze eine zweite Entwicklung: die Verlagerung der Produktion.</p>
<p>Ein Teil der Herstellung synthetischer Drogen, die traditionell stark in den Niederlanden konzentriert ist, findet mittlerweile auch in Deutschland statt. Chemieindustrie, gute Verkehrsanbindung, Hafen-Nähe sowie Zugang zu Vorläuferstoffen schaffen dafür ideale Bedingungen – begünstigt auch durch <a href="https://www.anc-newswire.de/2026/07/groe-grenzuberschreitende-drogen-razzia.html" rel="external noopener" target="_blank">verstärkten Verfolgungsdruck auf niederländischer Seite</a>. Erst kürzlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CkMaC_iNB-s" rel="external noopener" target="_blank">porträtierte</a> das Format <em>STRG_F</em> einen deutschen Drogenkoch und diverse aufgeflogene Labore zwischen Rhein und Ruhr.</p>
<p>Allein im Januar 2026 <a href="https://www1.wdr.de/nrw/rheinland/drogen-ermittlungen-zollfahndungsamt-koeln-polizei-100.html" rel="external noopener" target="_blank">stellten</a> Fahnder mehr als 800 Kilogramm synthetische Drogen bei einem Schlag gegen sechs Labore sicher. Mitte Juli <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/drogenrazzia-in-deutschland-und-den-niederlanden-mehrere-festnahmen-a-752f2b28-a68e-4b53-b142-895b9ba81e3b" rel="external noopener" target="_blank">schlugen Fahnder erneut zu</a>: Bei einer gemeinsamen Razzia in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden durchsuchten Hunderte Einsatzkräfte 13 Objekte und nahmen mehrere Verdächtige fest, die im Tonnenbereich Grundstoffe für die Amphetaminproduktion beschafft haben sollen.</p>
<p>Der Verfolgungsdruck auf der deutschen Grenzseite steigt zwar – ein Ende der Produktionsexpansion ist aber nicht in Sicht. Synthetische Drogen treffen damit auf eine Kokain-Schwemme – zwei Entwicklungen, die sich gegenseitig verstärken.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wissensexport </strong></h3>
<p>In den deutschen Laboren <a href="https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Rauschgift/2024/z28_mdma_drogemlabor_zfae.html" rel="external noopener" target="_blank">entstehen</a> mittlerweile nicht mehr nur MDMA und Amphetamin – auch Kokain wird hier weiterverarbeitet. Kriminelle Netzwerke schmuggeln zunehmend kein fertiges Pulver mehr, sondern chemisch gebundenen Stoff, der in Trägermaterialien verborgen ist und Kontrollen dadurch unauffälliger passiert.</p>
<p>Erst nach der Einfuhr wird die Droge in eigens eingerichteten Laboren extrahiert und verkaufsfähig gemacht. Ermittler sprechen von einer <a href="https://www.europol.europa.eu/media-press/newsroom/news/mexican-cartels-bringing-drug-expertise-to-eu-new-report-finds" rel="external noopener" target="_blank">bedeutenden Professionalisierung</a>: Europa entwickelt sich zunehmend zum Ort der Weiterverarbeitung. Dafür reisen laut Ermittlern teils eigens Kartell-Chemiker und Drogenköche aus Lateinamerika an, um Fachwissen zu vermitteln.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Raffinesse und Exzess</strong><strong>e</strong></h3>
<p>Auch die Schmuggelwege werden raffinierter: Kokain wird zwischen Bananen, Kaffee, Holz oder Chemikalien versteckt, über Flughäfen schleusen Netzwerke Bodypacker und Kuriere ein, während Großlieferungen fast ausschließlich <a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/kokain-kartelle-drogenschmuggel-speedboote-europa-route-e485385/?reduced=true" rel="external noopener" target="_blank">per Seefracht erfolgen</a>. Technisch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/EncroChat" rel="external noopener" target="_blank">rüsten die Kartelle auf</a> mit GPS-Trackern, verschlüsselten Messengern und Offshore-Umladungen; als Tarnung dient etwa mit Kokain versetzte Holzkohle.</p>
<p>Selbst Narco-U-Boote und Hochgeschwindigkeitsboote kommen inzwischen regelmäßig zum Einsatz. Kurzum: Die Schmuggelrouten führen längst ins Herz von Europa.</p>
<p>Mit der Professionalisierung steigt auch die Brutalität: Regelrechte Hinrichtungen und Bandenkriege nehmen zu – etwa in Montenegro und in <a href="https://www.spiegel.de/ausland/schweden-wie-das-land-zum-schauplatz-blutiger-bandenkriege-wurde-a-84b95cc3-cb58-4d93-8e6e-4ef5292aa705" rel="external noopener" target="_blank">Skandinavien</a>. In Deutschland verläuft die Gewalt bislang oft verdeckter und diskreter.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4913380" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10518394"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Balkan-Narcos-Warum-Montenegro-zum-neuen-Rotterdam-der-Kokain-Route-wurde-10518394.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6016" height="3380" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/3/3/8/0/shutterstock_2481605215-f8556d28f99fd642.jpeg" alt="Öltanker vor dem Hafen von Bar in Montenegro" style="aspect-ratio:6016 / 3380"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6016" height="3380" alt="Öltanker vor dem Hafen von Bar in Montenegro" style="aspect-ratio:6016 / 3380;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Balkan-Narcos: Warum Montenegro zum neuen Rotterdam der Kokain-Route wurde</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen Kosten: Was auf der Party als Energieschub beginnt, endet für einige in psychiatrischen Kliniken oder auf Intensivstationen.</p>
<p>Ärzte beobachten zunehmend Herz-Kreislauf-Erkrankungen, <a href="https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/sucht/psychische-folgen-2015596" rel="external noopener" target="_blank">Psychosen und Suchterkrankungen</a>. Junge Menschen verharmlosen Kokain weiterhin als Leistungs- oder Partydroge – eine gefährliche Fehleinschätzung. Die Folgen trägt die Gesellschaft: in Krankenhäusern, Notaufnahmen, in der ohnehin zusammengestrichenen Sozialarbeit, bei Ermittlungsbehörden und in überlasteten Gerichten.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schattennormalwirtschaft</strong></h3>
<p>Daraus lassen sich gleich mehrere Zukunftsthesen ableiten. Erstens: Der gestiegene Konsum deutet auf ein wachsendes Bedürfnis nach Betäubung oder Zerstreuung hin – womöglich auch als Reaktion auf zunehmenden Leistungsdruck und wirtschaftliche Unsicherheit. Ähnliche Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichem Niedergang und Drogenkonsum werden etwa für den Rust Belt der USA <a href="https://www.merkur.de/welt/drogen-epidemie-zerstoert-us-mittelschicht-8682389.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert</a>.</p>
<p>Zweitens: Deutschland ist nicht mehr nur Absatz- oder Transitland, sondern Teil der industriellen Dienstleistungskette global agierender Kartelle. Während sich die politische Debatte vor allem um Cannabis dreht, wächst der Kokain- und Synthetikmarkt nahezu unbeachtet – organisiert nach denselben Prinzipien wie die legale Wirtschaft: effiziente Lieferketten, spezialisierte Standorte, Outsourcing und Risikominimierung; die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage.</p>
<p>Die Grenze zwischen organisierter Kriminalität und Logistikwirtschaft verschwimmt, die Macht der europäischen Kartell-Netzwerke wächst. Deutschland ist zu einem zentralen Knotenpunkt geworden – ob die Bundesrepublik tatsächlich zur Drogenrepublik wird, entscheidet sich auch daran, wie ernst Politik und Gesellschaft dieser Entwicklung begegnen.</p>
2026-08-09T06:00:00.000Zurn:bid:51399882026-08-08T15:00:00.000ZWährend die Inflation steigt, verlieren rechte US-Hardliner den Bezug zur Realität. Die Wähler könnten das bei den Zwischenwahlen quittieren. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Während die US-Zwischenwahlen 2026 näher rücken, zeigen <a href="https://www.theguardian.com/business/2026/jul/07/cost-of-living-poll-groceries-gas" rel="external noopener" target="_blank">Umfragen</a>, dass die Wirtschaft für amerikanische Wähler oberste Priorität hat. Dazu gehört auch die Sorge, dass der <a href="https://poll.qu.edu/poll-release?releaseid=3964" rel="external noopener" target="_blank">unbeliebte Krieg</a> der USA im Iran die Preise im Inland <a href="https://thehill.com/policy/defense/6012145-marquette-poll-iran-war-cost-goals/" rel="external noopener" target="_blank">in die Höhe treibt</a>.</p>
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<p>Könnten diese Sorgen die republikanischen Hardliner zum Umdenken bewegen? Offenbar nicht.</p>
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<h3 class="subheading">Höhere Spritpreise als notwendiges Opfer</h3>
<p>"Wenn wir es nicht schaffen, für einige Monate vier Dollar pro Gallone Öl zu verkraften, um dem Iran eine Atomwaffe zu nehmen, dann sind wir keine Supermacht mehr", <a href="https://x.com/Acyn/status/2081155922244915288" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> Marc Thiessen, der ehemalige Redenschreiber von George W. Bush, vergangene Woche bei <em>Fox News</em>.</p>
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<a-img alt="Jack Hunter" height="154" src="/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/Jack_Hunter-9a0996f124893f58.jpg" style="aspect-ratio: 152 / 154;" width="152">
<img alt="Jack Hunter" height="154" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 152 / 154; object-fit: cover;" width="152">
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<img alt="Jack Hunter" src="https://heise.cloudimg.io/width/152/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/Jack_Hunter-9a0996f124893f58.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor Jack Hunter</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/jackhunter/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
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<p>Einer der entschiedensten <a href="https://floridapolitics.com/archives/748393-staunch-israel-supporter-randy-fine-named-to-house-foreign-affairs-committee/" rel="external noopener" target="_blank">pro-israelischen</a> Abgeordneten im Kongress hatte eine ähnliche Botschaft. "So unerquicklich es auch ist, einen Dollar mehr pro Gallone Benzin zu zahlen [...] denken Sie an die Schäden, wenn eine Atombombe in Washington, New York oder Miami explodiert", <a href="https://x.com/infolibnews/status/2084107557300220272" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> der republikanische Abgeordnete Randy Fine aus Florida am Montag bei <em>News Nation</em>.</p>
<p>Man sollte meinen, dass zumindest einige dieser Republikaner erkennen, dass die Angst vor Inflation in Kombination mit der wachsenden Ablehnung des Krieges ihrer Partei im November schaden könnte – und dass eine Anpassung von Sprache und Ton daher angebracht wäre.</p>
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<p>Senator Tom Cotton (Republikaner aus Arkansas) versteht das. So halb. Er will die Preise für Amerikaner niedrig halten, glaubt aber, dass der <a href="https://x.com/infolibnews/status/2082990230101967109" rel="external noopener" target="_blank">einzige Weg dorthin</a> darin besteht, den Iran "zwei bis drei Wochen lang" massiv zu bombardieren, um die Straße von Hormus freizubekommen. Er sagt, den Iranern könne man ohne militärischen Druck nicht trauen – also warum nicht einfach <a href="https://www.pbs.org/newshour/world/why-its-so-difficult-for-the-u-s-to-fully-reopen-the-strait-of-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">weitermachen</a> mit dem, was in den letzten fünf Monaten nicht funktioniert hat?</p>
<p>Andere setzen stark auf die Behauptung, höhere Preise seien schlicht "Fake News" – offenbar in der Hoffnung, dass sich das Problem durch ständiges Wiederholen in Luft auflöst.</p>
<h3 class="subheading">Die "große Burrito-Debatte"</h3>
<p>Der Iran-Krieg habe "im Grunde keinerlei Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise in den USA", <a href="https://x.com/infolibnews/status/2084992055009239086" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> The Daily Wire-Moderator Ben Shapiro am Mittwoch – offenbar als Reaktion auf das, was der Autor Sohrab Ahmari die "<a href="https://unherd.com/newsroom/why-neocons-are-losing-the-great-american-burrito-debate/" rel="external noopener" target="_blank">große amerikanische Burrito-Debatte</a>" in den sozialen Medien nennt: die aktuellen Lebensmittelpreise und deren möglichen Zusammenhang mit den Kosten des Krieges.</p>
<p>Ahmari schreibt mit Blick auf Cottons Argument zur Straße von Hormus und den Preisen: "Obwohl die Vereinigten Staaten der weltweit größte Nettoexporteur von Energie sind, erzeugt die Verknappung des Angebots in der Straße von Hormus Inflationsdruck auf die Benzinpreise in Amerika. Und es sind nicht nur die Benzinpreise betroffen, sondern auch viele andere Bereiche – von Transport über Landwirtschaft bis hin zu Restaurants und Gastgewerbe."</p>
<p>Neben den steigenden Preisen zeigen neue Daten, die am Freitag <a href="https://www.cbsnews.com/news/july-jobs-report-unexpected-job-losses/" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlicht</a> wurden, dass im Juli 23.000 Arbeitsplätze verloren gingen – eine für Ökonomen unerwartet hohe Zahl. Nun richten sich alle Blicke auf die neuen Inflationszahlen, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden sollen. Im Mai lag die Inflation bei 4,2 Prozent, dem höchsten Wert seit 2023, und sank <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/14/consumer-price-index-inflation-report-june-2026.html" rel="external noopener" target="_blank">im Juni auf 3,5 Prozent</a>.</p>
<p>Wie immer ließ es sich der für Regimewechsel bekannte <em>Fox News</em>-Moderator Mark Levin nicht nehmen, sich einzuschalten. Am Sonntag <a href="https://x.com/infolibnews/status/2083733719399952891" rel="external noopener" target="_blank">forderte</a> er Donald Trump auf, die Insel Kharg anzugreifen, um die Iraner "in die Knie zu zwingen" und sich keine Sorgen über eine "weltweite Depression und so weiter" zu machen. "Das wird nicht passieren!"</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Trump schien eine ähnlich realitätsferne Zuversicht zu teilen und <a href="https://x.com/RapidResponse47/status/2083617108911407294" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> am Montag: "Jetzt sind die USA der König des Öls!" Der Präsident verbreitete eine Grafik, die zeigte, dass die US-Ölexporte "auf ein historisches Hoch steigen". Offenbar hofft er, dass sein Publikum nicht genauer hinschaut und feststellt, dass es <a href="https://finance.yahoo.com/news/why-record-us-oil-output-153000099.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAAE-N9X_tINXyCtGBJPJQl8t5cI3NmyfBL_twcI_biIwFsKit1Gfuq3UzFFHqt2-c7R0VdljyjRJdF_g0YuxWiasgWkMUi440N9VlD0f3zR4Z58El50x-h6RHv7FXUWRVQmBUJ7vsLBZSYYDbJmhcg1LZgUkAGMrnm-BXyqRjYAr-" rel="external noopener" target="_blank">keine Rolle spielt</a>, wie viel die USA produzieren – die aktuellen Benzinpreise werden dadurch nicht beeinflusst.</p>
<p>Die einstige Maga-Liebling und heutige Trump-Kritikerin, die frühere republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, ließ das nicht gelten. Sie konfrontierte den Präsidenten mit der Realität, die die Amerikaner tatsächlich erleben.</p>
<p>"Der landesweite Benzinpreis liegt bei 4,10 Dollar und Diesel bei 5,36 Dollar. Ihr illegaler, sinnloser Krieg gegen den Iran zerstört genau die Menschen, die dafür gestimmt haben, ausländische Kriege zu beenden, die Inflation zu senken und die Benzinpreise zu drücken", <a href="https://x.com/mtgreenee/status/2083629836229111997" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Greene auf X.</p>
<p>Trump ging sogar so weit, gierige Energieunternehmen verantwortlich zu machen. Diese Woche sagte er im Oval Office, Chevron und Exxon Mobil verdienten "zu viel Geld" mitten im Krieg. "Das gefällt mir nicht [...] Sie sollten einen Teil davon an die Öffentlichkeit zurückgeben", <a href="https://x.com/cspan/status/2084350190450823457" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> er laut C-SPAN.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Eric Garcia von <em>The Independent</em> konnte nicht umhin zu bemerken, dass Trump damit wie die Demokraten unter Präsident Joe Biden <a href="https://x.com/EricMGarcia/status/2084348541770604895" rel="external noopener" target="_blank">klang</a>, die über "Greedflation" klagten.</p>
<p>All das scheint die Wähler nicht zu täuschen – auch nicht die republikanischen.</p>
<h3 class="subheading">Republikaner wenden sich von Trump ab</h3>
<p>Am Dienstag <a href="https://x.com/factpostnews/status/2084659190136471936" rel="external noopener" target="_blank">zählte</a> der <em>CNN</em>-Umfrageexperte Harry Enten einige von Donald Trumps Zustimmungswerten unter moderaten Republikanern auf. "Beim Iran liegt er in seiner eigenen Partei sechs Punkte im Minus. In seiner eigenen Partei! Glauben Sie, das ist wenig? Bei der Inflation liegt er etwa 17 Punkte im Minus."</p>
<p>"Inflation war 2024 das zentrale Wirtschaftsthema", bemerkte Enten. "Wenn ich ein Republikaner bin, der in umkämpften Wahlkreisen für den Kongress kandidiert, brauche ich diese moderaten Republikaner. Sie wenden sich von Donald Trump ab – und möglicherweise auch von diesen republikanischen Kandidaten."</p>
<p>Die <em>New York Times</em> <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/04/us/politics/iran-war-complications-trump-agenda.html" rel="external noopener" target="_blank">deutete</a> am Dienstag an, dass der Krieg Trumps Präsidentschaft untergräbt. "Der Krieg im Iran hat zusammen mit einem Zyklus aus Drohungen und Rückziehern die innenpolitische Agenda von Präsident Trump in einem heiklen politischen Moment durcheinandergebracht. Die Amerikaner sehen sich steigenden Benzinpreisen gegenüber."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Zeitung verwies zudem auf eine aktuelle Umfrage der Quinnipiac University, der zufolge 60 Prozent der Wähler militärische Maßnahmen gegen den Iran ablehnen – "ein leichter Anstieg seit Mai". Eine <em>CNN</em>/SSRS-Umfrage ergab außerdem, dass 74 Prozent der Amerikaner – darunter etwa 43 Prozent der Republikaner – der Meinung sind, dass ein Krieg "die Kosten in Form finanzieller Belastung oder amerikanischer Opfer nicht wert" sei.</p>
<p>Während einige Hardliner sich bemühen zu behaupten, Kriegskosten und Lebenshaltungskosten hätten nichts miteinander zu tun, fordern andere Konservative sie auf, damit aufzuhören und den Kurs zu korrigieren.</p>
<p>Matt Walsh von <em>The Daily Wire</em> veröffentlichte am Montag einen Beitrag auf X, der zum Zeitpunkt des Schreibens 4,4 Millionen Aufrufe hatte – Tendenz steigend.</p>
<p>"Die Lebensmittelpreise sind absurd. Sie steigen weiter. Dieses Problem anzugehen, sollte oberste Priorität für jeden gewählten Politiker sein", <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/04/us/politics/iran-war-complications-trump-agenda.html" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Walsh. "Beendet die dummen Auslandskriege und konzentriert euch auf dieses Thema."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umfrage-Iran-Krieg-bei-US-Amerikanern-so-unbeliebt-wie-Vietnam-11283782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5308" height="2983" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/5/4/shutterstock_2754062033-09710ab1baba0a9f.jpeg" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5308" height="2983" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umfrage: Iran-Krieg bei US-Amerikanern so unbeliebt wie Vietnam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Andrew Kolvet, Produzent der "Charlie Kirk Show", versuchte als Reaktion, die aktuelle Inflation als "Kater von Corona und der Ära Biden" <a href="https://x.com/AndrewKolvet/status/2084655580497809835" rel="external noopener" target="_blank">herunterzuspielen</a>, zitierte aber auch einen seiner TPUSA-Studenten mit den Worten: "Ein Burrito sollte nicht 20 Dollar kosten."</p>
<p>Der stets kriegslustige Marc Thiessen <a href="https://x.com/marcthiessen/status/2084963269635191041" rel="external noopener" target="_blank">meldete sich</a> erneut zu Wort und zeigte sich völlig unbeeindruckt. "Heult doch. Die Burritos in der Mensa sind im Essensplan enthalten."</p>
<p>Hinzu kommt der Abgeordnete Dan Crenshaw (Republikaner aus Texas), der kürzlich seine Vorwahl mit deutlichem Abstand verlor. "Hört auf zu jammern, sucht euch einen Job, esst Ramen wie wir alle im College – mit kleinem Budget und vier Mitbewohnern. Der Markt interessiert sich nicht dafür, was ihr glaubt, was etwas kosten sollte", <a href="https://cdm.press/news/politics/2026/08/06/crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress/?utm_source=x&utm_medium=social&utm_campaign=crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress&utm_content=20260806_crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> er. Darauf antwortete der konservative Kommentator Ryan Girdusky: "Kaum zu verstehen, warum du deine Wiederwahl verloren hast."</p>
<p>So tobt sie weiter, die durch Außenpolitik, Inflation und Burrito-Preise befeuerte <a href="https://www.telegraph.co.uk/us/news/2026/08/06/burritos-tearing-apart-republican-party/" rel="external noopener" target="_blank">Debatte</a>, die <a href="https://x.com/KFILE/status/2085007544880136600" rel="external noopener" target="_blank">wahrscheinlich</a> immer noch auf X <a href="https://x.com/seanmdav/status/2085001898541625532" rel="external noopener" target="_blank">geführt wird</a> – und von der Ahmari <a href="https://unherd.com/newsroom/why-neocons-are-losing-the-great-american-burrito-debate/" rel="external noopener" target="_blank">behauptet</a>, "die Neokonservativen verlieren sie". Damit könnte er recht haben.</p>
<p>So sehr die Hardliner auch protestieren mögen: Jeder Krieg hat seinen Preis – oft auch in Form von <a href="https://sg.finance.yahoo.com/news/iran-war-cost-tracker-reveals-163009958.html" rel="external noopener" target="_blank">Lebenshaltungskosten</a>.</p>
<p>Dass die Verteidiger des Iran-Krieges so tun, als wäre das nicht der Fall, wird die Realität ihnen nicht durchgehen lassen.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Jack Hunter</strong> ist der ehemalige Politikredakteur von <em>Rare.us</em>. Jack hat regelmäßig für <em>Modern Age</em>, den <em>Washington Examiner</em>, <em>The Daily Caller</em>, <em>The American Conservative</em> und <em>Spectator USA</em> geschrieben und war im <em>Politico </em>Magazine sowie bei <em>The Daily Beast</em> vertreten. Hunter ist Mitautor des Buches "The Tea Party Goes to Washington" von Senator Rand Paul.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/burrito-war-affordability/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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Während die Inflation steigt, verlieren rechte US-Hardliner den Bezug zur Realität. Die Wähler könnten das bei den Zwischenwahlen quittieren. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Während die US-Zwischenwahlen 2026 näher rücken, zeigen <a href="https://www.theguardian.com/business/2026/jul/07/cost-of-living-poll-groceries-gas" rel="external noopener" target="_blank">Umfragen</a>, dass die Wirtschaft für amerikanische Wähler oberste Priorität hat. Dazu gehört auch die Sorge, dass der <a href="https://poll.qu.edu/poll-release?releaseid=3964" rel="external noopener" target="_blank">unbeliebte Krieg</a> der USA im Iran die Preise im Inland <a href="https://thehill.com/policy/defense/6012145-marquette-poll-iran-war-cost-goals/" rel="external noopener" target="_blank">in die Höhe treibt</a>.</p>
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<p>Könnten diese Sorgen die republikanischen Hardliner zum Umdenken bewegen? Offenbar nicht.</p>
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<h3 class="subheading">Höhere Spritpreise als notwendiges Opfer</h3>
<p>"Wenn wir es nicht schaffen, für einige Monate vier Dollar pro Gallone Öl zu verkraften, um dem Iran eine Atomwaffe zu nehmen, dann sind wir keine Supermacht mehr", <a href="https://x.com/Acyn/status/2081155922244915288" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> Marc Thiessen, der ehemalige Redenschreiber von George W. Bush, vergangene Woche bei <em>Fox News</em>.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_left col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--left" style="max-width:152px;">
<a-img alt="Jack Hunter" height="154" src="/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/Jack_Hunter-9a0996f124893f58.jpg" style="aspect-ratio: 152 / 154;" width="152">
<img alt="Jack Hunter" height="154" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 152 / 154; object-fit: cover;" width="152">
</a-img>
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<img alt="Jack Hunter" src="https://heise.cloudimg.io/width/152/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/Jack_Hunter-9a0996f124893f58.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor Jack Hunter</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/jackhunter/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
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<p>Einer der entschiedensten <a href="https://floridapolitics.com/archives/748393-staunch-israel-supporter-randy-fine-named-to-house-foreign-affairs-committee/" rel="external noopener" target="_blank">pro-israelischen</a> Abgeordneten im Kongress hatte eine ähnliche Botschaft. "So unerquicklich es auch ist, einen Dollar mehr pro Gallone Benzin zu zahlen [...] denken Sie an die Schäden, wenn eine Atombombe in Washington, New York oder Miami explodiert", <a href="https://x.com/infolibnews/status/2084107557300220272" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> der republikanische Abgeordnete Randy Fine aus Florida am Montag bei <em>News Nation</em>.</p>
<p>Man sollte meinen, dass zumindest einige dieser Republikaner erkennen, dass die Angst vor Inflation in Kombination mit der wachsenden Ablehnung des Krieges ihrer Partei im November schaden könnte – und dass eine Anpassung von Sprache und Ton daher angebracht wäre.</p>
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<p>Senator Tom Cotton (Republikaner aus Arkansas) versteht das. So halb. Er will die Preise für Amerikaner niedrig halten, glaubt aber, dass der <a href="https://x.com/infolibnews/status/2082990230101967109" rel="external noopener" target="_blank">einzige Weg dorthin</a> darin besteht, den Iran "zwei bis drei Wochen lang" massiv zu bombardieren, um die Straße von Hormus freizubekommen. Er sagt, den Iranern könne man ohne militärischen Druck nicht trauen – also warum nicht einfach <a href="https://www.pbs.org/newshour/world/why-its-so-difficult-for-the-u-s-to-fully-reopen-the-strait-of-hormuz" rel="external noopener" target="_blank">weitermachen</a> mit dem, was in den letzten fünf Monaten nicht funktioniert hat?</p>
<p>Andere setzen stark auf die Behauptung, höhere Preise seien schlicht "Fake News" – offenbar in der Hoffnung, dass sich das Problem durch ständiges Wiederholen in Luft auflöst.</p>
<h3 class="subheading">Die "große Burrito-Debatte"</h3>
<p>Der Iran-Krieg habe "im Grunde keinerlei Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise in den USA", <a href="https://x.com/infolibnews/status/2084992055009239086" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> The Daily Wire-Moderator Ben Shapiro am Mittwoch – offenbar als Reaktion auf das, was der Autor Sohrab Ahmari die "<a href="https://unherd.com/newsroom/why-neocons-are-losing-the-great-american-burrito-debate/" rel="external noopener" target="_blank">große amerikanische Burrito-Debatte</a>" in den sozialen Medien nennt: die aktuellen Lebensmittelpreise und deren möglichen Zusammenhang mit den Kosten des Krieges.</p>
<p>Ahmari schreibt mit Blick auf Cottons Argument zur Straße von Hormus und den Preisen: "Obwohl die Vereinigten Staaten der weltweit größte Nettoexporteur von Energie sind, erzeugt die Verknappung des Angebots in der Straße von Hormus Inflationsdruck auf die Benzinpreise in Amerika. Und es sind nicht nur die Benzinpreise betroffen, sondern auch viele andere Bereiche – von Transport über Landwirtschaft bis hin zu Restaurants und Gastgewerbe."</p>
<p>Neben den steigenden Preisen zeigen neue Daten, die am Freitag <a href="https://www.cbsnews.com/news/july-jobs-report-unexpected-job-losses/" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlicht</a> wurden, dass im Juli 23.000 Arbeitsplätze verloren gingen – eine für Ökonomen unerwartet hohe Zahl. Nun richten sich alle Blicke auf die neuen Inflationszahlen, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden sollen. Im Mai lag die Inflation bei 4,2 Prozent, dem höchsten Wert seit 2023, und sank <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/14/consumer-price-index-inflation-report-june-2026.html" rel="external noopener" target="_blank">im Juni auf 3,5 Prozent</a>.</p>
<p>Wie immer ließ es sich der für Regimewechsel bekannte <em>Fox News</em>-Moderator Mark Levin nicht nehmen, sich einzuschalten. Am Sonntag <a href="https://x.com/infolibnews/status/2083733719399952891" rel="external noopener" target="_blank">forderte</a> er Donald Trump auf, die Insel Kharg anzugreifen, um die Iraner "in die Knie zu zwingen" und sich keine Sorgen über eine "weltweite Depression und so weiter" zu machen. "Das wird nicht passieren!"</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Trump schien eine ähnlich realitätsferne Zuversicht zu teilen und <a href="https://x.com/RapidResponse47/status/2083617108911407294" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> am Montag: "Jetzt sind die USA der König des Öls!" Der Präsident verbreitete eine Grafik, die zeigte, dass die US-Ölexporte "auf ein historisches Hoch steigen". Offenbar hofft er, dass sein Publikum nicht genauer hinschaut und feststellt, dass es <a href="https://finance.yahoo.com/news/why-record-us-oil-output-153000099.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAAE-N9X_tINXyCtGBJPJQl8t5cI3NmyfBL_twcI_biIwFsKit1Gfuq3UzFFHqt2-c7R0VdljyjRJdF_g0YuxWiasgWkMUi440N9VlD0f3zR4Z58El50x-h6RHv7FXUWRVQmBUJ7vsLBZSYYDbJmhcg1LZgUkAGMrnm-BXyqRjYAr-" rel="external noopener" target="_blank">keine Rolle spielt</a>, wie viel die USA produzieren – die aktuellen Benzinpreise werden dadurch nicht beeinflusst.</p>
<p>Die einstige Maga-Liebling und heutige Trump-Kritikerin, die frühere republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, ließ das nicht gelten. Sie konfrontierte den Präsidenten mit der Realität, die die Amerikaner tatsächlich erleben.</p>
<p>"Der landesweite Benzinpreis liegt bei 4,10 Dollar und Diesel bei 5,36 Dollar. Ihr illegaler, sinnloser Krieg gegen den Iran zerstört genau die Menschen, die dafür gestimmt haben, ausländische Kriege zu beenden, die Inflation zu senken und die Benzinpreise zu drücken", <a href="https://x.com/mtgreenee/status/2083629836229111997" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Greene auf X.</p>
<p>Trump ging sogar so weit, gierige Energieunternehmen verantwortlich zu machen. Diese Woche sagte er im Oval Office, Chevron und Exxon Mobil verdienten "zu viel Geld" mitten im Krieg. "Das gefällt mir nicht [...] Sie sollten einen Teil davon an die Öffentlichkeit zurückgeben", <a href="https://x.com/cspan/status/2084350190450823457" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> er laut C-SPAN.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Eric Garcia von <em>The Independent</em> konnte nicht umhin zu bemerken, dass Trump damit wie die Demokraten unter Präsident Joe Biden <a href="https://x.com/EricMGarcia/status/2084348541770604895" rel="external noopener" target="_blank">klang</a>, die über "Greedflation" klagten.</p>
<p>All das scheint die Wähler nicht zu täuschen – auch nicht die republikanischen.</p>
<h3 class="subheading">Republikaner wenden sich von Trump ab</h3>
<p>Am Dienstag <a href="https://x.com/factpostnews/status/2084659190136471936" rel="external noopener" target="_blank">zählte</a> der <em>CNN</em>-Umfrageexperte Harry Enten einige von Donald Trumps Zustimmungswerten unter moderaten Republikanern auf. "Beim Iran liegt er in seiner eigenen Partei sechs Punkte im Minus. In seiner eigenen Partei! Glauben Sie, das ist wenig? Bei der Inflation liegt er etwa 17 Punkte im Minus."</p>
<p>"Inflation war 2024 das zentrale Wirtschaftsthema", bemerkte Enten. "Wenn ich ein Republikaner bin, der in umkämpften Wahlkreisen für den Kongress kandidiert, brauche ich diese moderaten Republikaner. Sie wenden sich von Donald Trump ab – und möglicherweise auch von diesen republikanischen Kandidaten."</p>
<p>Die <em>New York Times</em> <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/04/us/politics/iran-war-complications-trump-agenda.html" rel="external noopener" target="_blank">deutete</a> am Dienstag an, dass der Krieg Trumps Präsidentschaft untergräbt. "Der Krieg im Iran hat zusammen mit einem Zyklus aus Drohungen und Rückziehern die innenpolitische Agenda von Präsident Trump in einem heiklen politischen Moment durcheinandergebracht. Die Amerikaner sehen sich steigenden Benzinpreisen gegenüber."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Zeitung verwies zudem auf eine aktuelle Umfrage der Quinnipiac University, der zufolge 60 Prozent der Wähler militärische Maßnahmen gegen den Iran ablehnen – "ein leichter Anstieg seit Mai". Eine <em>CNN</em>/SSRS-Umfrage ergab außerdem, dass 74 Prozent der Amerikaner – darunter etwa 43 Prozent der Republikaner – der Meinung sind, dass ein Krieg "die Kosten in Form finanzieller Belastung oder amerikanischer Opfer nicht wert" sei.</p>
<p>Während einige Hardliner sich bemühen zu behaupten, Kriegskosten und Lebenshaltungskosten hätten nichts miteinander zu tun, fordern andere Konservative sie auf, damit aufzuhören und den Kurs zu korrigieren.</p>
<p>Matt Walsh von <em>The Daily Wire</em> veröffentlichte am Montag einen Beitrag auf X, der zum Zeitpunkt des Schreibens 4,4 Millionen Aufrufe hatte – Tendenz steigend.</p>
<p>"Die Lebensmittelpreise sind absurd. Sie steigen weiter. Dieses Problem anzugehen, sollte oberste Priorität für jeden gewählten Politiker sein", <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/04/us/politics/iran-war-complications-trump-agenda.html" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Walsh. "Beendet die dummen Auslandskriege und konzentriert euch auf dieses Thema."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umfrage-Iran-Krieg-bei-US-Amerikanern-so-unbeliebt-wie-Vietnam-11283782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5308" height="2983" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/5/4/shutterstock_2754062033-09710ab1baba0a9f.jpeg" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5308" height="2983" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umfrage: Iran-Krieg bei US-Amerikanern so unbeliebt wie Vietnam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Andrew Kolvet, Produzent der "Charlie Kirk Show", versuchte als Reaktion, die aktuelle Inflation als "Kater von Corona und der Ära Biden" <a href="https://x.com/AndrewKolvet/status/2084655580497809835" rel="external noopener" target="_blank">herunterzuspielen</a>, zitierte aber auch einen seiner TPUSA-Studenten mit den Worten: "Ein Burrito sollte nicht 20 Dollar kosten."</p>
<p>Der stets kriegslustige Marc Thiessen <a href="https://x.com/marcthiessen/status/2084963269635191041" rel="external noopener" target="_blank">meldete sich</a> erneut zu Wort und zeigte sich völlig unbeeindruckt. "Heult doch. Die Burritos in der Mensa sind im Essensplan enthalten."</p>
<p>Hinzu kommt der Abgeordnete Dan Crenshaw (Republikaner aus Texas), der kürzlich seine Vorwahl mit deutlichem Abstand verlor. "Hört auf zu jammern, sucht euch einen Job, esst Ramen wie wir alle im College – mit kleinem Budget und vier Mitbewohnern. Der Markt interessiert sich nicht dafür, was ihr glaubt, was etwas kosten sollte", <a href="https://cdm.press/news/politics/2026/08/06/crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress/?utm_source=x&utm_medium=social&utm_campaign=crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress&utm_content=20260806_crenshaw-tells-working-americans-to-eat-ramen-while-his-own-net-worth-rose-65-in-congress" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> er. Darauf antwortete der konservative Kommentator Ryan Girdusky: "Kaum zu verstehen, warum du deine Wiederwahl verloren hast."</p>
<p>So tobt sie weiter, die durch Außenpolitik, Inflation und Burrito-Preise befeuerte <a href="https://www.telegraph.co.uk/us/news/2026/08/06/burritos-tearing-apart-republican-party/" rel="external noopener" target="_blank">Debatte</a>, die <a href="https://x.com/KFILE/status/2085007544880136600" rel="external noopener" target="_blank">wahrscheinlich</a> immer noch auf X <a href="https://x.com/seanmdav/status/2085001898541625532" rel="external noopener" target="_blank">geführt wird</a> – und von der Ahmari <a href="https://unherd.com/newsroom/why-neocons-are-losing-the-great-american-burrito-debate/" rel="external noopener" target="_blank">behauptet</a>, "die Neokonservativen verlieren sie". Damit könnte er recht haben.</p>
<p>So sehr die Hardliner auch protestieren mögen: Jeder Krieg hat seinen Preis – oft auch in Form von <a href="https://sg.finance.yahoo.com/news/iran-war-cost-tracker-reveals-163009958.html" rel="external noopener" target="_blank">Lebenshaltungskosten</a>.</p>
<p>Dass die Verteidiger des Iran-Krieges so tun, als wäre das nicht der Fall, wird die Realität ihnen nicht durchgehen lassen.</p>
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<p><strong>Jack Hunter</strong> ist der ehemalige Politikredakteur von <em>Rare.us</em>. Jack hat regelmäßig für <em>Modern Age</em>, den <em>Washington Examiner</em>, <em>The Daily Caller</em>, <em>The American Conservative</em> und <em>Spectator USA</em> geschrieben und war im <em>Politico </em>Magazine sowie bei <em>The Daily Beast</em> vertreten. Hunter ist Mitautor des Buches "The Tea Party Goes to Washington" von Senator Rand Paul.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/burrito-war-affordability/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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2026-08-08T15:00:00.000Zurn:bid:51367872026-08-08T14:00:00.000ZDer chinesische Elektroautoriese BYD bringt diesen Monat seinen ersten humanoiden Roboter auf den Markt. Die USA reagieren mit einem Importverbot. </p>
<p>Der chinesische Konzern BYD hat gegenüber mehreren Wirtschaftsmedien seinen ersten humanoiden Roboter namens Xiao Di offiziell bestätigt. Die Vorstellung soll in den nächsten Wochen stattfinden, <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3362362/byd-debut-first-humanoid-robots-august-rivalry-tesla-intensifies" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> die <em>South China Morning Post</em>.</p>
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<p>Der Androide soll im konzerneigenen Di Space-Erlebniszentrum in Zhengzhou präsentiert werden. Nach der Bestätigung legte die BYD-Aktie in Hongkong zeitweise um mehr als zwei Prozent zu. Die USA brauchen nicht mehr zu reagieren: Washington verhängte bereits vor einigen Tagen ein Importverbot für fortgeschrittene chinesische Robotik.</p>
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<h3 class="subheading">Masseneinsatz mit Kundenkontakt geplant</h3>
<p>Xiao Di ist laut BYD kein reines Konzeptprodukt, sondern ein voll funktionsfähiger Prototyp, der in der Lage sein soll, mit Besuchern zu interagieren. Geplant ist, dass der Roboter Kunden in BYD-Autohäusern begrüßt, Elektrofahrzeuge erklärt und Produktvorführungen übernimmt.</p>
<p>Künftig sollen zwei bis drei solcher Androiden in jeder BYD-Verkaufsstelle eingesetzt werden. Das Unternehmen versteht die Geräte als Unterstützung im Kundenkontakt, nicht als Ersatz für menschliche Verkäufer. </p>
<p>Aus bisherigen Leaks sind <a href="https://www.notebookcheck.com/BYD-bestaetigt-KI-Roboter-Xiao-Di-USA-ziehen-sofort-die-Notbremse.1359640.0.html" rel="external noopener" target="_blank">technische Eckdaten bekannt</a>: Der Roboter soll 1,61 Meter groß sein, 58,5 Kilogramm wiegen und sich durch besonders flüssige Bewegungen auszeichnen. Bis zur Vorstellung bleiben die Daten allerdings spekulativ. Unklar ist zudem, ob der Androide auch seinen Weg in europäische BYD-Autohäuser machen wird.</p>
<h3 class="subheading">Wachsender Wettbewerb in China</h3>
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<p>Der Einstieg in die humanoide Robotik gilt als logische Erweiterung von BYDs bestehendem Geschäftsmodell. Als einer der weltweit größten Hersteller von Batterien, Elektromotoren und Leistungselektronik kann das Unternehmen zahlreiche Schlüsselkomponenten aus der eigenen Fahrzeugproduktion übernehmen und so Entwicklung sowie Fertigung kostengünstig skalieren.</p>
<p>BYD-Vizepräsidentin Stella Li hatte im Juni erklärt, das Unternehmen habe "eine enorme Investition in KI" und verwandte Technologien wie humanoide Robotik getätigt. Sie sagte zudem voraus, China werde der erste Markt sein, in dem humanoide Roboter vollständig kommerzialisiert würden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098961" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11329334"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/2-Milliarden-Plan-BYD-plant-die-schnellsten-Lader-Europas-11329334.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2560" height="1439" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/8/9/6/1/shutterstock_2644113713-4e7a3d84280fa67f.jpeg" alt="Nahaufnahme des Schriftzugs "BYD" auf einem Auto." style="aspect-ratio:2560 / 1439"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2560" height="1439" alt="Nahaufnahme des Schriftzugs "BYD" auf einem Auto." style="aspect-ratio:2560 / 1439;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">2-Milliarden-Plan: BYD plant die schnellsten Lader Europas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Damit reiht sich BYD in einen wachsenden Wettbewerb innerhalb der chinesischen Automobilindustrie ein. Neben Tesla, das seinen Optimus-Roboter weltweit bewirbt, arbeiten unter anderem Xpeng mit dem Modell Iron, Chery mit Aimoga sowie Li Auto und Xiaomi an eigenen humanoiden Systemen für Industrie- und Serviceeinsätze. Xpeng <a href="https://cnevpost.com/2026/07/15/xpeng-aims-1000-robots-month-2027-global-roll-out/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a>, bis Ende 2026 mehr als 1.000 Roboter pro Monat produzieren zu wollen, mit geplanten kommerziellen Lieferungen ab 2027.</p>
<p>China verfügt nach Angaben von Lu Hancheng, ehemaliger Direktor des Gaogong Robot Industry Research Institute in Shenzhen, derzeit über rund 100 Hersteller humanoider Roboter, die mehr als 70 Prozent des globalen Markts auf sich vereinen. Als Vorteil gilt dabei die chinesische Fertigungsinfrastruktur, die qualitativ hochwertige Komponenten zu geringen Kosten liefern kann.</p>
<h3 class="subheading">FCC sperrt US-Markt für chinesische Roboter</h3>
<p>Fast zeitgleich mit BYDs Ankündigung verschärften die USA den Technologiekonflikt mit China. Die US-Fernmeldebehörde FCC beschloss am 28. Juli 2026 ein striktes <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cp9e2ex3ekyo" rel="external noopener" target="_blank">Importverbot</a> für neue Modelle fortgeschrittener Roboter aus bestimmten Ländern, darunter China. Auch Staubsaugroboter sind davon betroffen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4917336" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10538578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roboter-Spiele-in-Beijing-Wie-China-die-USA-im-KI-und-Technologie-Wettlauf-herausfordert-10538578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3779" height="2124" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/7/3/3/6/shutterstock_1450155590-5b99fd490686663b.jpeg" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3779" height="2124" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Roboter-Spiele in Beijing: Wie China die USA im KI- und Technologie-Wettlauf herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136110" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11397640"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schmutzige-Geopolitik-Warum-Washington-chinesische-Saugroboter-verbietet-11397640.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3074" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/1/1/0/shutterstock_2618594437-10bd6fd52479b42c.jpeg" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3074" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schmutzige Geopolitik: Warum Washington chinesische Saugroboter verbietet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Behörde begründete den Schritt mit nationaler Sicherheit, dem Schutz der heimischen KI-Industrie sowie der Verhinderung möglicher Spionage und Cyberrisiken für kritische Infrastrukturen.</p>
<p>Tatsächlich dürfte vor allem Marktpolitik dahinter stecken: Die USA wollen ihre Tech-Unternehmen dazu bringen, mit China gleichzuziehen. Ob dies mit Hilfe der Abschirmung von der Konkurrenz gelingen kann, <a href="https://www.chicagobooth.edu/review/how-protectionism-poisons-innovation" rel="external noopener" target="_blank">darf jedoch bezweifelt werden</a>. In China und weiteren internationalen Märkten nimmt der Wettbewerb um humanoide KI-Roboter dagegen ungebremst Fahrt auf.</p>
Der chinesische Elektroautoriese BYD bringt diesen Monat seinen ersten humanoiden Roboter auf den Markt. Die USA reagieren mit einem Importverbot. </p>
<p>Der chinesische Konzern BYD hat gegenüber mehreren Wirtschaftsmedien seinen ersten humanoiden Roboter namens Xiao Di offiziell bestätigt. Die Vorstellung soll in den nächsten Wochen stattfinden, <a href="https://www.scmp.com/business/china-business/article/3362362/byd-debut-first-humanoid-robots-august-rivalry-tesla-intensifies" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> die <em>South China Morning Post</em>.</p>
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<p>Der Androide soll im konzerneigenen Di Space-Erlebniszentrum in Zhengzhou präsentiert werden. Nach der Bestätigung legte die BYD-Aktie in Hongkong zeitweise um mehr als zwei Prozent zu. Die USA brauchen nicht mehr zu reagieren: Washington verhängte bereits vor einigen Tagen ein Importverbot für fortgeschrittene chinesische Robotik.</p>
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<h3 class="subheading">Masseneinsatz mit Kundenkontakt geplant</h3>
<p>Xiao Di ist laut BYD kein reines Konzeptprodukt, sondern ein voll funktionsfähiger Prototyp, der in der Lage sein soll, mit Besuchern zu interagieren. Geplant ist, dass der Roboter Kunden in BYD-Autohäusern begrüßt, Elektrofahrzeuge erklärt und Produktvorführungen übernimmt.</p>
<p>Künftig sollen zwei bis drei solcher Androiden in jeder BYD-Verkaufsstelle eingesetzt werden. Das Unternehmen versteht die Geräte als Unterstützung im Kundenkontakt, nicht als Ersatz für menschliche Verkäufer. </p>
<p>Aus bisherigen Leaks sind <a href="https://www.notebookcheck.com/BYD-bestaetigt-KI-Roboter-Xiao-Di-USA-ziehen-sofort-die-Notbremse.1359640.0.html" rel="external noopener" target="_blank">technische Eckdaten bekannt</a>: Der Roboter soll 1,61 Meter groß sein, 58,5 Kilogramm wiegen und sich durch besonders flüssige Bewegungen auszeichnen. Bis zur Vorstellung bleiben die Daten allerdings spekulativ. Unklar ist zudem, ob der Androide auch seinen Weg in europäische BYD-Autohäuser machen wird.</p>
<h3 class="subheading">Wachsender Wettbewerb in China</h3>
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<p>Der Einstieg in die humanoide Robotik gilt als logische Erweiterung von BYDs bestehendem Geschäftsmodell. Als einer der weltweit größten Hersteller von Batterien, Elektromotoren und Leistungselektronik kann das Unternehmen zahlreiche Schlüsselkomponenten aus der eigenen Fahrzeugproduktion übernehmen und so Entwicklung sowie Fertigung kostengünstig skalieren.</p>
<p>BYD-Vizepräsidentin Stella Li hatte im Juni erklärt, das Unternehmen habe "eine enorme Investition in KI" und verwandte Technologien wie humanoide Robotik getätigt. Sie sagte zudem voraus, China werde der erste Markt sein, in dem humanoide Roboter vollständig kommerzialisiert würden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098961" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11329334"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/2-Milliarden-Plan-BYD-plant-die-schnellsten-Lader-Europas-11329334.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2560" height="1439" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/8/9/6/1/shutterstock_2644113713-4e7a3d84280fa67f.jpeg" alt="Nahaufnahme des Schriftzugs "BYD" auf einem Auto." style="aspect-ratio:2560 / 1439"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2560" height="1439" alt="Nahaufnahme des Schriftzugs "BYD" auf einem Auto." style="aspect-ratio:2560 / 1439;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">2-Milliarden-Plan: BYD plant die schnellsten Lader Europas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Damit reiht sich BYD in einen wachsenden Wettbewerb innerhalb der chinesischen Automobilindustrie ein. Neben Tesla, das seinen Optimus-Roboter weltweit bewirbt, arbeiten unter anderem Xpeng mit dem Modell Iron, Chery mit Aimoga sowie Li Auto und Xiaomi an eigenen humanoiden Systemen für Industrie- und Serviceeinsätze. Xpeng <a href="https://cnevpost.com/2026/07/15/xpeng-aims-1000-robots-month-2027-global-roll-out/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a>, bis Ende 2026 mehr als 1.000 Roboter pro Monat produzieren zu wollen, mit geplanten kommerziellen Lieferungen ab 2027.</p>
<p>China verfügt nach Angaben von Lu Hancheng, ehemaliger Direktor des Gaogong Robot Industry Research Institute in Shenzhen, derzeit über rund 100 Hersteller humanoider Roboter, die mehr als 70 Prozent des globalen Markts auf sich vereinen. Als Vorteil gilt dabei die chinesische Fertigungsinfrastruktur, die qualitativ hochwertige Komponenten zu geringen Kosten liefern kann.</p>
<h3 class="subheading">FCC sperrt US-Markt für chinesische Roboter</h3>
<p>Fast zeitgleich mit BYDs Ankündigung verschärften die USA den Technologiekonflikt mit China. Die US-Fernmeldebehörde FCC beschloss am 28. Juli 2026 ein striktes <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cp9e2ex3ekyo" rel="external noopener" target="_blank">Importverbot</a> für neue Modelle fortgeschrittener Roboter aus bestimmten Ländern, darunter China. Auch Staubsaugroboter sind davon betroffen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4917336" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10538578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roboter-Spiele-in-Beijing-Wie-China-die-USA-im-KI-und-Technologie-Wettlauf-herausfordert-10538578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3779" height="2124" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/7/3/3/6/shutterstock_1450155590-5b99fd490686663b.jpeg" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3779" height="2124" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Roboter-Spiele in Beijing: Wie China die USA im KI- und Technologie-Wettlauf herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136110" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11397640"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schmutzige-Geopolitik-Warum-Washington-chinesische-Saugroboter-verbietet-11397640.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3074" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/1/1/0/shutterstock_2618594437-10bd6fd52479b42c.jpeg" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3074" alt="Staubsaugroboter auf Boden" style="aspect-ratio:5472 / 3074;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schmutzige Geopolitik: Warum Washington chinesische Saugroboter verbietet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Behörde begründete den Schritt mit nationaler Sicherheit, dem Schutz der heimischen KI-Industrie sowie der Verhinderung möglicher Spionage und Cyberrisiken für kritische Infrastrukturen.</p>
<p>Tatsächlich dürfte vor allem Marktpolitik dahinter stecken: Die USA wollen ihre Tech-Unternehmen dazu bringen, mit China gleichzuziehen. Ob dies mit Hilfe der Abschirmung von der Konkurrenz gelingen kann, <a href="https://www.chicagobooth.edu/review/how-protectionism-poisons-innovation" rel="external noopener" target="_blank">darf jedoch bezweifelt werden</a>. In China und weiteren internationalen Märkten nimmt der Wettbewerb um humanoide KI-Roboter dagegen ungebremst Fahrt auf.</p>
2026-08-08T14:00:00.000Zurn:bid:51380002026-08-08T12:00:00.000ZFlussbegradigungen galten als Fortschritt: mehr Ackerland, weniger Hochwasser. Doch der Rhein zeigt, welchen Preis die Natur dafür zahlt. Es gibt Alternativen.</p>
<p>Zu den bekanntesten Flussbegradigungen in Mitteleuropa zählt die Rheinkorrektur, auch als Rheinbegradigung oder Rheinrektifikation bekannt. Dabei wurden die Schlingen des mäandrierenden Flusssystems abgeschnitten und der Rhein in ein festes Bett gezwungen.</p>
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<p>Damit verkürzte sich der Flusslauf zwischen Basel und Bingen um rund 81 km. Durchgeführt wurden die Arbeiten zwischen 1817 und 1876 von dem badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla und seinen Nachfolgern, darunter Max Honsell.</p>
<p>Die Rheinkorrektur war zugleich Voraussetzung für die 1907 begonnene Schiffbarmachung des Rheins zwischen Mannheim und Basel. Der Bau von Dämmen verhinderte zwar Überschwemmungen, führte aber auch zur Austrocknung des Rheingebietes und zum Absterben von Auenwäldern – und durch das gesteigerte Flussgefälle zu einer größeren Hochwassergefahr flussabwärts.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme des unkorrigierten Oberrheins</strong></h3>
<p>Vor etwa 1,9 Millionen Jahren zweigte der Rhein am Rheinknie bei Basel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein#Geologie" rel="external noopener" target="_blank">noch in die Rhone ab</a>. Erst mit dem tektonischen Absinken des Oberrheingrabens wurde er nach Norden abgelenkt und schuf dort ein Flusssystem von mehreren Kilometern Breite.</p>
<p>Der Strom war damit von einem breiten Saum von Auenwäldern und Überschwemmungsgebieten begleitet, in welchen sich Stechmücken verbreiten und Krankheiten übertragen konnten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4764148" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10201097"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-Hochwasser-Dilemma-Drei-Wege-wie-wir-uns-vorbereiten-koennen-10201097.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/4/1/4/8/shutterstock_2392110509-9413023b051767af.jpeg" alt="Ein riesiges Wassersperrwerk weißer Farbe in einem Fluss" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein riesiges Wassersperrwerk weißer Farbe in einem Fluss" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas Hochwasser-Dilemma: Drei Wege, wie wir uns vorbereiten können</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4950314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10712234"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laengere-Duerren-staerkerer-Regen-globaler-Wasserkreislauf-im-Chaos-10712234.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/0/3/1/4/earthdrop-39a4f431a154f494.jpeg" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Längere Dürren, stärkerer Regen – globaler Wasserkreislauf im Chaos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bei jedem Hochwasser veränderte sich der Flusslauf wieder, so dass eine feste Grenzziehung nicht möglich war. Der sich immer wieder ändernde Flusslauf sorgte bis in die jüngste Zeit dafür, dass nicht der Rhein die Sprachgrenze zwischen Elsass und Südbaden war, sondern die Reste des Mooswaldes, der über Jahrhunderte unüberwindbarer war als der Rhein.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme des korrigierten Oberrheins</strong></h3>
<p>Zwar konnte mit der Rheinkorrektur die Hochwassergefahr am oberen Oberrhein gemindert werden. Die verkürzte Flusslänge zwischen Basel und Mannheim erhöhte jedoch die Abflussgeschwindigkeit und damit die Erosion im Flussbett. Gleichzeitig sank der Grundwasserspiegel, sodass das neu gewonnene Ackerland künstlich bewässert werden musste.</p>
<p>Die von den abgetrennten Altrheinarmen ausgehende Mückenplage ist bis heute ein Problem: Sie sind ideale Brutgebiete für Stechmücken, gegen die die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (<a href="https://www.kabsev.de/" rel="external noopener" target="_blank">KABS</a>) <a href="https://www.swr.de/swraktuell/stechmueckenbekaempfung-kabs-seit-50-jahren-100.html" rel="external noopener" target="_blank">seit 50 Jahren</a> jährlich vorgeht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4613808" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9763079"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gefahr-aus-dem-Sueden-Wie-invasive-Insekten-und-Zecken-Tropenkrankheiten-bringen-9763079.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3032" height="1704" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/1/3/8/0/8/CDC-Gathany-Aedes-albopictus-1-35b18004d2d3abc3.jpeg" style="aspect-ratio:3032 / 1704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3032" height="1704" style="aspect-ratio:3032 / 1704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gefahr aus dem Süden: Wie invasive Insekten und Zecken Tropenkrankheiten bringen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Inzwischen wurde am Oberrhein sogar eine lokale Übertragung des <a href="https://www.kabsev.de/gemeine-stechmuecke-kann-das-west-nil-virus-uebertragen/" rel="external noopener" target="_blank">West-Nil-Virus</a> durch eine gewöhnliche Stechmücke nachgewiesen – ein Fall, der nicht auf eine vorherige Auslandsreise der betroffenen Person zurückzuführen war.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Grundsätzliche Problematik der Flusskorrekturen</strong></h3>
<p>Das wichtigste Ziel vieler Flussbegradigungen bestand darin, das durch Niederschlag oder Schneeschmelze anfallende Wasser so schnell wie möglich in das nächste erreichbare Meer zu befördern.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117226" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewaesser-Krise-in-Deutschland-Warum-Rhein-Elbe-und-Seen-jetzt-ueberhitzen-11365531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/2/2/6/aigner-wasser-graete-3-73bf1989f393ab24.jpeg" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewässer-Krise in Deutschland: Warum Rhein, Elbe und Seen jetzt überhitzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3037184" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="5022071"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-lebendigen-Fluss-zum-genormten-Kanal-5022071.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/0/3/7/1/8/4/oder-e79dcef2ec78d890.jpeg" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom "lebendigen Fluss" zum "genormten Kanal"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Heute zeigt sich: Genau dieses Wasser fehlt inzwischen in den Niederschlagsgebieten. Verstärkt wird der Effekt durch einen zweiten Faktor – Großkläranlagen, die das gereinigte Wasser möglichst schnell in den nächsten <a href="https://www.baunetzwissen.de/glossar/v/vorfluter-8332362" rel="external noopener" target="_blank">Vorfluter</a> leiten, statt es in der Fläche versickern zu lassen.</p>
<p>Die Idee, das <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/kein-strom-hat-mehr-als-ein-flussbett-noetig-geschichte-der-flussbegradigungen-dlf-kultur-a6728043-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Wasser möglichst schnell loszuwerden</a>, hat bei den Unterliegern das Hochwasserrisiko erhöht und gleichzeitig die lokale Wasserrückhaltung reduziert. In Zeiten steigender Trockenheit fehlt heute genau dieses schnell abgeführte Wasser – weshalb man verstärkt nach Möglichkeiten sucht, den Abfluss zu bremsen, etwa durch <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-46904-0_23" rel="external noopener" target="_blank">Renaturierung</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fluss-Renaturierung statt Kanalisierung</strong></h3>
<p>Ist ein Fluss begradigt, können Wassermassen bei Hochwasser nicht mehr zur Seite ausweichen, sondern fließen immer schneller flussabwärts. Dort kommt es dann häufig zu Hochwasserschäden. Daten des Bundesinstituts für Naturschutz (<a href="https://www.bfn.de/gewaesser-und-auen" rel="external noopener" target="_blank">BfN</a>) zeigen, dass in Deutschland nur noch zehn Prozent der Auen der größeren Flüsse funktional sind.</p>
<p>Zu den positiven Beispielen einer Flussrenaturierung zählt heute die <a href="https://www.deutschlandfunk.de/renaturierung-die-emscher-ist-wieder-ein-fluss-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Emscher</a>, die über viele Jahrzehnte ein stinkender Abwasserkanal war, bei dem Chemie und Fäkalien eine Brühe bildeten, welcher man sich nicht freiwillig nähern wollte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5017391" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11156129"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Rhein-als-Muellkippe-5-000-Tonnen-pro-Jahr-auf-dem-Weg-ins-Meer-11156129.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3466" height="1948" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/7/3/9/1/Koblenz_im_Buga-Jahr_2011_-_Panoramablick_auf_Koblenz-56e4fce2d5855af8.jpeg" alt="Eine Stadt an einem Fluss" style="aspect-ratio:3466 / 1948"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3466" height="1948" alt="Eine Stadt an einem Fluss" style="aspect-ratio:3466 / 1948;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Rhein als Müllkippe: 5.000 Tonnen pro Jahr auf dem Weg ins Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Da zudem nach einer Korrektur die Strömung durch die Einengung zunimmt, reißt der künstlich eingeengte Fluss Teile des Flussbetts mit und gräbt sich noch weiter ein, wodurch das Wasser dann noch schneller fließt. So entsteht ein Teufelskreis, der letztlich mehr schadet, als nutzt.</p>
<p>Sowohl zu langsame als auch zu schnelle Strömungen schaden dem Fließgewässer. Und so zeigt sich heute, dass nur die ursprüngliche Fließgeschwindigkeit mit ihren Mäandern ihn ins ökologische Gleichgewicht bringt.</p>
<p>Dass viele Flusskorrekturen nur Vorteile für eine mechanisierte Landwirtschaft sowie eine Nutzung der Wasserkraft brachten, sonst jedoch heute jedoch zahlreiche Nachteile zeigen, hat sich inzwischen auch bei den zuständigen Behörden herumgesprochen, wo man sich inzwischen verstärkt für eine Flussrenaturierung einsetzt, wie das BfN auf seiner Seite <a href="https://www.bfn.de/gewaesser-und-auen" rel="external noopener" target="_blank">erklärt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Bundesamt für Naturschutz setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Akteurinnen und Akteuren dafür ein, Flussauen zu renaturieren. Die Möglichkeiten der Umsetzung sind dabei vielfältig und reichen vom Rückbau von Querbauwerken, Uferverbau und Deichen, über die Wiederanbindung künstlich abgetrennter Altarme, die Förderung extensiver Nutzungsformen, die Reetablierung von Auwäldern bis hin zur Renaturierung ganzer Flusslandschaften.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Zugleich entwickelt das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben wichtige methodische Grundlagen für den Auenschutz wie z.B. die Auentypologie oder den Auenzustandsbericht, aus denen Handlungsempfehlungen für eine naturnahe Auenentwicklung auf Bundesebene abgeleitet werden können."</p>
Flussbegradigungen galten als Fortschritt: mehr Ackerland, weniger Hochwasser. Doch der Rhein zeigt, welchen Preis die Natur dafür zahlt. Es gibt Alternativen.</p>
<p>Zu den bekanntesten Flussbegradigungen in Mitteleuropa zählt die Rheinkorrektur, auch als Rheinbegradigung oder Rheinrektifikation bekannt. Dabei wurden die Schlingen des mäandrierenden Flusssystems abgeschnitten und der Rhein in ein festes Bett gezwungen.</p>
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<p>Damit verkürzte sich der Flusslauf zwischen Basel und Bingen um rund 81 km. Durchgeführt wurden die Arbeiten zwischen 1817 und 1876 von dem badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla und seinen Nachfolgern, darunter Max Honsell.</p>
<p>Die Rheinkorrektur war zugleich Voraussetzung für die 1907 begonnene Schiffbarmachung des Rheins zwischen Mannheim und Basel. Der Bau von Dämmen verhinderte zwar Überschwemmungen, führte aber auch zur Austrocknung des Rheingebietes und zum Absterben von Auenwäldern – und durch das gesteigerte Flussgefälle zu einer größeren Hochwassergefahr flussabwärts.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme des unkorrigierten Oberrheins</strong></h3>
<p>Vor etwa 1,9 Millionen Jahren zweigte der Rhein am Rheinknie bei Basel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein#Geologie" rel="external noopener" target="_blank">noch in die Rhone ab</a>. Erst mit dem tektonischen Absinken des Oberrheingrabens wurde er nach Norden abgelenkt und schuf dort ein Flusssystem von mehreren Kilometern Breite.</p>
<p>Der Strom war damit von einem breiten Saum von Auenwäldern und Überschwemmungsgebieten begleitet, in welchen sich Stechmücken verbreiten und Krankheiten übertragen konnten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4764148" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10201097"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-Hochwasser-Dilemma-Drei-Wege-wie-wir-uns-vorbereiten-koennen-10201097.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/4/1/4/8/shutterstock_2392110509-9413023b051767af.jpeg" alt="Ein riesiges Wassersperrwerk weißer Farbe in einem Fluss" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein riesiges Wassersperrwerk weißer Farbe in einem Fluss" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas Hochwasser-Dilemma: Drei Wege, wie wir uns vorbereiten können</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4950314" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10712234"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Laengere-Duerren-staerkerer-Regen-globaler-Wasserkreislauf-im-Chaos-10712234.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/0/3/1/4/earthdrop-39a4f431a154f494.jpeg" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Globus als Wassertropfen Umringt con blauem und rotem Pfeil" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Längere Dürren, stärkerer Regen – globaler Wasserkreislauf im Chaos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bei jedem Hochwasser veränderte sich der Flusslauf wieder, so dass eine feste Grenzziehung nicht möglich war. Der sich immer wieder ändernde Flusslauf sorgte bis in die jüngste Zeit dafür, dass nicht der Rhein die Sprachgrenze zwischen Elsass und Südbaden war, sondern die Reste des Mooswaldes, der über Jahrhunderte unüberwindbarer war als der Rhein.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme des korrigierten Oberrheins</strong></h3>
<p>Zwar konnte mit der Rheinkorrektur die Hochwassergefahr am oberen Oberrhein gemindert werden. Die verkürzte Flusslänge zwischen Basel und Mannheim erhöhte jedoch die Abflussgeschwindigkeit und damit die Erosion im Flussbett. Gleichzeitig sank der Grundwasserspiegel, sodass das neu gewonnene Ackerland künstlich bewässert werden musste.</p>
<p>Die von den abgetrennten Altrheinarmen ausgehende Mückenplage ist bis heute ein Problem: Sie sind ideale Brutgebiete für Stechmücken, gegen die die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (<a href="https://www.kabsev.de/" rel="external noopener" target="_blank">KABS</a>) <a href="https://www.swr.de/swraktuell/stechmueckenbekaempfung-kabs-seit-50-jahren-100.html" rel="external noopener" target="_blank">seit 50 Jahren</a> jährlich vorgeht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4613808" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9763079"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gefahr-aus-dem-Sueden-Wie-invasive-Insekten-und-Zecken-Tropenkrankheiten-bringen-9763079.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3032" height="1704" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/1/3/8/0/8/CDC-Gathany-Aedes-albopictus-1-35b18004d2d3abc3.jpeg" style="aspect-ratio:3032 / 1704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3032" height="1704" style="aspect-ratio:3032 / 1704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gefahr aus dem Süden: Wie invasive Insekten und Zecken Tropenkrankheiten bringen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Inzwischen wurde am Oberrhein sogar eine lokale Übertragung des <a href="https://www.kabsev.de/gemeine-stechmuecke-kann-das-west-nil-virus-uebertragen/" rel="external noopener" target="_blank">West-Nil-Virus</a> durch eine gewöhnliche Stechmücke nachgewiesen – ein Fall, der nicht auf eine vorherige Auslandsreise der betroffenen Person zurückzuführen war.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Grundsätzliche Problematik der Flusskorrekturen</strong></h3>
<p>Das wichtigste Ziel vieler Flussbegradigungen bestand darin, das durch Niederschlag oder Schneeschmelze anfallende Wasser so schnell wie möglich in das nächste erreichbare Meer zu befördern.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117226" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewaesser-Krise-in-Deutschland-Warum-Rhein-Elbe-und-Seen-jetzt-ueberhitzen-11365531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/2/2/6/aigner-wasser-graete-3-73bf1989f393ab24.jpeg" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewässer-Krise in Deutschland: Warum Rhein, Elbe und Seen jetzt überhitzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3037184" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="5022071"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Vom-lebendigen-Fluss-zum-genormten-Kanal-5022071.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/0/3/7/1/8/4/oder-e79dcef2ec78d890.jpeg" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Vom "lebendigen Fluss" zum "genormten Kanal"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Heute zeigt sich: Genau dieses Wasser fehlt inzwischen in den Niederschlagsgebieten. Verstärkt wird der Effekt durch einen zweiten Faktor – Großkläranlagen, die das gereinigte Wasser möglichst schnell in den nächsten <a href="https://www.baunetzwissen.de/glossar/v/vorfluter-8332362" rel="external noopener" target="_blank">Vorfluter</a> leiten, statt es in der Fläche versickern zu lassen.</p>
<p>Die Idee, das <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/kein-strom-hat-mehr-als-ein-flussbett-noetig-geschichte-der-flussbegradigungen-dlf-kultur-a6728043-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Wasser möglichst schnell loszuwerden</a>, hat bei den Unterliegern das Hochwasserrisiko erhöht und gleichzeitig die lokale Wasserrückhaltung reduziert. In Zeiten steigender Trockenheit fehlt heute genau dieses schnell abgeführte Wasser – weshalb man verstärkt nach Möglichkeiten sucht, den Abfluss zu bremsen, etwa durch <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-46904-0_23" rel="external noopener" target="_blank">Renaturierung</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fluss-Renaturierung statt Kanalisierung</strong></h3>
<p>Ist ein Fluss begradigt, können Wassermassen bei Hochwasser nicht mehr zur Seite ausweichen, sondern fließen immer schneller flussabwärts. Dort kommt es dann häufig zu Hochwasserschäden. Daten des Bundesinstituts für Naturschutz (<a href="https://www.bfn.de/gewaesser-und-auen" rel="external noopener" target="_blank">BfN</a>) zeigen, dass in Deutschland nur noch zehn Prozent der Auen der größeren Flüsse funktional sind.</p>
<p>Zu den positiven Beispielen einer Flussrenaturierung zählt heute die <a href="https://www.deutschlandfunk.de/renaturierung-die-emscher-ist-wieder-ein-fluss-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Emscher</a>, die über viele Jahrzehnte ein stinkender Abwasserkanal war, bei dem Chemie und Fäkalien eine Brühe bildeten, welcher man sich nicht freiwillig nähern wollte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5017391" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11156129"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Rhein-als-Muellkippe-5-000-Tonnen-pro-Jahr-auf-dem-Weg-ins-Meer-11156129.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3466" height="1948" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/7/3/9/1/Koblenz_im_Buga-Jahr_2011_-_Panoramablick_auf_Koblenz-56e4fce2d5855af8.jpeg" alt="Eine Stadt an einem Fluss" style="aspect-ratio:3466 / 1948"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3466" height="1948" alt="Eine Stadt an einem Fluss" style="aspect-ratio:3466 / 1948;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Rhein als Müllkippe: 5.000 Tonnen pro Jahr auf dem Weg ins Meer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Da zudem nach einer Korrektur die Strömung durch die Einengung zunimmt, reißt der künstlich eingeengte Fluss Teile des Flussbetts mit und gräbt sich noch weiter ein, wodurch das Wasser dann noch schneller fließt. So entsteht ein Teufelskreis, der letztlich mehr schadet, als nutzt.</p>
<p>Sowohl zu langsame als auch zu schnelle Strömungen schaden dem Fließgewässer. Und so zeigt sich heute, dass nur die ursprüngliche Fließgeschwindigkeit mit ihren Mäandern ihn ins ökologische Gleichgewicht bringt.</p>
<p>Dass viele Flusskorrekturen nur Vorteile für eine mechanisierte Landwirtschaft sowie eine Nutzung der Wasserkraft brachten, sonst jedoch heute jedoch zahlreiche Nachteile zeigen, hat sich inzwischen auch bei den zuständigen Behörden herumgesprochen, wo man sich inzwischen verstärkt für eine Flussrenaturierung einsetzt, wie das BfN auf seiner Seite <a href="https://www.bfn.de/gewaesser-und-auen" rel="external noopener" target="_blank">erklärt</a>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das Bundesamt für Naturschutz setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Akteurinnen und Akteuren dafür ein, Flussauen zu renaturieren. Die Möglichkeiten der Umsetzung sind dabei vielfältig und reichen vom Rückbau von Querbauwerken, Uferverbau und Deichen, über die Wiederanbindung künstlich abgetrennter Altarme, die Förderung extensiver Nutzungsformen, die Reetablierung von Auwäldern bis hin zur Renaturierung ganzer Flusslandschaften.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Zugleich entwickelt das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben wichtige methodische Grundlagen für den Auenschutz wie z.B. die Auentypologie oder den Auenzustandsbericht, aus denen Handlungsempfehlungen für eine naturnahe Auenentwicklung auf Bundesebene abgeleitet werden können."</p>
2026-08-08T12:00:00.000Zurn:bid:51399502026-08-08T10:00:00.000ZSandra Wollners Cannes-Gewinner beginnt mit einem Tod – und führt in ein Kino, in dem Erinnerung, Wirklichkeit und Wiederauferstehung ineinanderfließen.</p>
<p>Ein Kind verschwindet. Ein Teenager-Mädchen stirbt, ihre Mutter, die Schwester und der Freund reisen zur Erinnerung gemeinsam in ein Ferienparadies auf Teneriffa, an dem sie besonders glücklich war.</p>
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<p>Erzählt wird also in diesem Film, so kann man es für all jene formulieren, die vom Naturalismus nicht lassen können, die unbedingt wissen wollen "worum es denn geht", "was denn die Handlung ist", von Trauerarbeit, davon, wie Mutter und Schwester und der Freund mit dem Tod umgehen.</p>
<p>Aber das ist die lahmste, langweiligste Form, um diesen ausgezeichneten, Maßstäbe sprengenden Film zu beschreiben. Und sie ist letztlich auch irreführend.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Dieser Film ist ein Schock</strong></h3>
<p>Denn dieser Film verweigert sich den Üblichkeiten des Film-Naturalismus. Er verhält sich zum Christian-Petzold-Kino, das den gehobenen deutschen Autorenfilm seit über zwei Jahrzehnten dominiert und in einer Art traurigem Stockholm-Syndrom im Klammergriff hält, wie der berühmte Schnitt durch ein Frauenauge in Luis Buñuels "Der Andalusische Hund" zu Hollywood:</p>
<p>Dieser Film ist ein Schock. Er negiert alles, worauf andere ihr Lebenswerk gestützt haben.</p>
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<a-video entry-id="26072" height="9" instant is-target-video-playlist style="aspect-ratio: 16 / 9" type="targetvideo" width="16"></a-video>
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<p>Denn die erwähnte Trauerarbeit ist genaugenommen nur das Thema eines etwas mäandernden, im Verhältnis zum Rest einem schwächeren Zwischenteils. Als die drei Reisenden nämlich auf der Vulkaninsel Teneriffa angekommen, die Lebensspuren der Toten aufnehmen, entwickelt sich schnell ein Sog ins Surreale, und plötzlich ist die Tote wieder da.</p>
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<p>Vielleicht ganz "real". Wiederauferstehung? Seelenwanderung? Oder etwas anderes. Das liegt im Auge des Publikums. Die tolle Birgit Minichmayr spielt die fassungslose Mutter – aber der wahre Star des Films ist Kinderdarstellerin Shirin Keiling.</p>
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright TheBarricades / Panama Film / Gregory Oke</div>
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<p>Darum nochmal anders, nochmal zum Anfang.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hexen, Dämonen, Gespenster: Ein Abgrund tut sich auf</strong></h3>
<p>Eine Familie. Zwei Töchter, eine alleinerziehende Mutter. Man sieht schnell, dass Alltag und Beiläufigkeit dieses Familienlebens nur ein schöner Beginn sind, ein Scheinfrieden; man spürt mehr, als man versteht, dass irgendetwas Besonderes hier bald passieren wird.</p>
<p>"Horror vacui" steht an der Zimmertür. Ein Computerspiel wird gespielt, in dem sich ein Vertigo auftut. Nur der erste von vielen Blicken in Abgründe.</p>
<p>Dann wird es klar: Als später am Abend vor dem Urlaubsbeginn Jessie, die ältere der Schwestern, nachts noch einmal heimlich die Wohnung verlässt, ahnt man schnell, weiß man, ohne es wirklich zu wissen, geschweige denn zu verstehen, dass sie niemals wieder kommen wird.</p>
<p>Aber wie es dann geschieht, ist atemberaubend: Bevor sie geht, fotografiert sie ihre Schwester, die schlafend auf dem Sofa liegt. Gleich zweimal. Dann tanzt sie mit ihrem Freund, der auf den ungewöhnlichen Namen Lux hört (wie das Licht, ohne das es auch kein Kino gäbe), in einem Club, dann gehen die beiden am frühen Morgen durch den Wald.</p>
<p>Und ganz kurz fürchtet man hier das Schlimmste, denkt auch an einen Märchenwald mit Hexen, Dämonen und Gespenstern. Aber alles das führt in die Irre, es sind vielleicht auch nur belanglose persönliche Assoziationen.</p>
<p>Sie haben irgendetwas genommen, irgendwelche blöden Partypillen und vielleicht ist alles, was wir danach sehen, auch erklärlich aus der Idee eines Drogenrausches. Oder der Erdkrümmung oder der Logik eines Computerspiels, oder, oder...</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124181" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Cheri-ich-komme-Auf-der-Suche-nach-dem-Orgasmus-11378244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Chéri, ich komme!": Auf der Suche nach dem Orgasmus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/6/9/9/Master_Odysee-5bc28bfb1fffa529.jpeg" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Strandszene aus dem Film: das Trojanische Pferd und die Griechen, die es ziehen" style="aspect-ratio:1280 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358887"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Etwas-ganz-Besonderes-Wie-ein-Thueringen-Film-den-Osten-neu-erzaehlt-11358887.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/8/7/6/Master_Film-b50398017c39e675.jpeg" alt="Filmbild: Porträt einer jungen Frau im Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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erzählt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112881" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356905"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Citizen-Vigilante-Uwe-Bolls-Trash-Thriller-entlarvt-sich-selbst-11356905.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1857" 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Citizen Vigilante": Uwe Bolls Trash-Thriller entlarvt sich selbst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5110034" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11351259"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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<h3 class="subheading"><strong>Ein Moment der Leere, der Everytime</strong></h3>
<p>Vielleicht ist eben auch das nur das Bedürfnis von uns allen, jedenfalls für das, was nicht rational erklärlich ist, doch eine irgendwie vernünftig nachvollziehbare Erklärung zu finden.</p>
<p>Dabei ist das gerade in diesem Film andererseits gar nicht nötig, einem Film den man sich vertrauensvoll überlassen kann, von dem man sich einfach dahin führen lassen kann (und sollte), wohin er einen führen möchte.</p>
<p>Beim Gang durch den Wald geschieht nichts. Auch beim Gang neben den Gleisen und auf den Straßenbahnschienen in Berlin, die ganz andere Gefahren durch technische Monster evozieren, geschieht nichts.</p>
<p>Aber dann, ganz oben auf dem Dach, beim Blick über das Häusermeer, auf den Funkturm am Alex, beim Gespräch über die Lust auf die See und den bevorstehenden Urlaub und die Erinnerung an einen früheren Urlaubsort, da geschieht es.</p>
<p>Man sieht nur leere Wohnungen. "Wo sind die denn alle?", fragt Jessie. Ein Moment der Leere, ein Moment der absoluten Stille und des Stillstands der Zeit. Ein Moment der Everytime.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eine wunderbare Erfahrung von Latenz</strong></h3>
<p>Wie bei Antonioni genügt eine Kameradrehung, dann tut sich der Vertigo auf. Sie fällt oder stürzt, stürzt ins Nichts, in den Schrecken der Leere und dann sehen wir ein Bild aus einem Computerspiel, und es geht alles über in eine spätere Zeit. Jetzt ist sie Jessie tot, müssen wir annehmen, wir sehen ihren Grabstein; 2024 ist sie gestorben, die Mutter bringt Blumen, redet über das Finanzamt, es geht auch um Grabpflege.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" style="max-width:600px;">
<a-img alt="Ein Mädchen auf einer Hafenmole" height="324" src="/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Filmbild_2-2d19d9c70606bf19.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 324;" width="600">
<img alt="Ein Mädchen auf einer Hafenmole" height="324" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 324; object-fit: cover;" width="600">
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright The Barricades / PanamaFilm / Gregory Oke</div>
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<p>Jetzt ist der Film erst mal zu Ende, und es dauert eine Weile des Übergangs, bevor er nach dem erwähnten narrativen, schwächeren, mäandernden Zwischenteil wieder beginnt, Tempo aufnimmt. Und abgeht.</p>
<p>Schwer zu sagen, warum genau, aber schon vorher als Jessie auf dem Gleisbett stand, als sie durch den Wald ging, war immer wieder alles möglich in diesem Film – eine wunderbare Erfahrung von Latenz. Nicht etwa einer echten Bedrohung, sondern einer anwachsenden Spannung. Man spürt, wann etwas passiert, bevor es passiert, man spürt, was passiert.</p>
<p>Der Umgang mit Gefühlen ist beiläufig und selbstverständlich. Der Tod hier, wenn es denn einer ist, hat auch etwas Schmerzloses, etwas Vertrautes, etwas Gutes und Tröstliches.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Leichte Veränderungen, Verschiebungen</strong></h3>
<p>Später auf dem Tempelhofer Feld. Grillen bei Freunden. Keine Trauer ist äußerlich erkennbar. Zunächst jedenfalls. Damit unternimmt der Film auch en passent eine Absage an die Rituale der deutschen Fernseh- und Filmüblichkeiten. Aber um diese geht es hier gar nicht.</p>
<p>Leichte Veränderungen, Verschiebungen. Der Wirklichkeit? "Horror vacui" steht jetzt jedenfalls nicht mehr an der Zimmertür. Jessie's Freund Lux verliert irgendwann die Fassung, und heult: "Es tut mir so leid! Ich wollte das nicht!"</p>
<p>Die fassungslose Mutter, eindrucksvoll gespielt übrigens von Birgit Minichmayr, geht den letzten Weg der Tochter, lebt ihre letzten Stunden nach. Dann sehen wir die Mutter auf dem Bett liegend und ganz langsam zoomt die Kamera heran.</p>
<p>Warum dieser Zoom? Was soll er uns sagen? Leere? Dann zeigt die Kamera nur das Rauschen der Blätter im Wind: Eines der schönsten Bilder in diesem Film, der auch ein Film der schönen Bilder ist.</p>
<p>Und es wird klar: Das. was man nicht sieht, das muss man zeigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Scheiße, ihr spinnt doch alle!"</strong></h3>
<p>Kurz darauf fahren alle drei – Mutter, Tochter Melli und Exfreund Lux – nach Teneriffa. Sehr plötzlich. "Was machen wir jetzt?" – "Urlaub!"</p>
<p>Aus Homevideos wissen wir schon, dass die Familie, als die tote Jessie noch sehr klein war, schon einmal hier gewesen ist, im gleichen Hotelparadies, dem gleichen Pool, in den gleichen Bergen wanderte. Es ist jener Urlaubsort, an dem Jessie besonders glücklich war, von dem sie Lux auf dem Dach, kurz vor ihrem Fall, bereits erzählt hatte. Erst im Nachhinein verstehen wir.</p>
<p>So wird diese Reise zu einer Totenbeschwörung, einem Reenactment von Jessies Leben.</p>
<p>"Scheiße, ihr spinnt doch alle!" sagt Tochter Mellie in den Bergen. Und wennschon. Melli wird zunehmend zur Heldin und Hauptfigur des Films.</p>
<p>Und bald darauf ist Jessie dann plötzlich wieder da, aber als kleines Kind mit roten Haaren – auch darauf wurde vorher angespielt. Jetzt wissen wir, dass selbst dies einen Sinn und eine Bedeutung hatte, wie alles in diesem Film.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rhetorische Fragen: Der Mainstream schlägt zurück</strong></h3>
<p>Aber nicht alle können oder wollen verstehen. Es stimmt schon, "Everytime" ist derart zwingend überdurchschnittlich und mainstreamverweigernd, dass er bei den Filmfestspielen in Cannes in der wichtigsten Nebenreihe "Un Certrain Regard" den Hauptpreis gewann – keine Kritikerjury, dass er zugleich von den allermeisten Filmkritikern sehr positive, zum Teil euphorisch jubelnde Rezensionen bekam.</p>
<p>Das scheint aber den Mainstream so zu triggern, dass er nun versucht zurückzuschlagen.</p>
<p>Anders lässt sich dieser so merkwürdige wie bemerkenswerte Text gar nicht erklären, der am vergangenen Samstag in der Süddeutschen Tageszeitung erschien. Denn wann kommt es schon einmal vor, dass eine Tageszeitung mitten aus dem liberalbürgerlichen Mainstream, einen kleinen zarten Autorenfilm bereits Tage vor Filmstart bespricht, aus heiterem Himmel.</p>
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright The Barricades / PanamaFilm / Gregory Oke</div>
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<p>Und eigentlich nicht bespricht, sondern plump und billig verreißt. Schon in der Überschrift: "<a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/rezension-review-kino-cannes-preise-sandra-wollner-li.3520396" rel="external noopener" target="_blank">Darf man von diesem Film genervt sein?</a>" heißt es da rhetorisch fragend. Danach kommt dann nicht viel, außer gefühligem Ressentiment; argumentativ beschränkt sich der Text auf Unterstellungen, die Regisseurin interessiere sich nicht für Publikum, der Feststellung "Wer Filme macht, braucht Geld"</p>
<p>Als ob Wollner für ihren Film mehr Geld brauchen würde, als jedes x-beliebige Mainstreamkino verbunden mit dem als Vorwurf gemeinten Satz: "Filmkunst, die unbedingt Filmkunst sein will."</p>
<p>Ja, was soll sie denn sonst sein?</p>
<p>Der Autor dieses Textes, Philipp Bovermann, hätte mal lieber in Richtung auf den von der Kritik hochgejazzten Hollywood-Film "Odyssse" von Christopher Nolan gefragt: "Darf man von diesem Film genervt sein?" Das wäre ein starker Gegner gewesen. Aber so?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Enge und verengte Vorstellung von Kino</strong></h3>
<p>Um die Frage des Titels noch zu beantworten: Natürlich darf man auch von diesem Film genervt sein. Aber sollte man es? Das ist die eigentliche Frage. Und: was sagt es über einen aus, wenn man hiervon genervt ist, vor allem als professioneller Filmkritiker?</p>
<p>Bovermanns Frage hat das gleiche Niveau wie die jener Leute, die heute zu verschiedenen Anlässen rhetorisch und kontrafaktisch fragen: "Darf man das noch sagen?" Die Antwort ist klar: Man darf. Man wird aber Widerspruch, zum Teil auch scharfe Gegenrede erdulden müssen.</p>
<p>Darum also: Was ist das für eine enge und verengte, was ist das für eine naturalistische Vorstellung von Kino, wenn man allen Ernstes der Ansicht ist, dass das, was auf der Leinwand zu sehen ist, den Gesetzen der dreidimensionalen physikalischen Welt gehorchen muss?</p>
<p>Von einer Welt, von der wir doch schon seit Einstein und Heisenberg wissen, das diese vermeintlich starren physikalischen Gesetze fluide sind, dass sie Geheimnisse bergen, die wir in drei Dimensionen nicht denken und uns vorstellen können. Genau davon handelt dieser Film.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kino muss unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zum Zerplatzen bringen</strong></h3>
<p>Vor allem im Kino aber muss es doch darum gehen, unsere Dimensionen zu erweitern, unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zu sprengen, zum Zerplatzen zu bringen oder meinetwegen auch ganz zart und achtsam aufzulösen und durchlässig zu machen.</p>
<p>Wenn man von so einem Film wie "Everytime" bereits genervt ist, dann ist der Autor dieser Filmkritik heilfroh, dass diese ach so genervten, nach so gestressten Filmkritiker von heute noch nicht auf der Welt waren und keine Filmkritiken geschrieben haben, als Luis Bunuel gemeinsam mit Salvador Dali mit der Rasierklinge ein Frauenauge zerschnitt; oder als Fritz Lang einen Serienmörder verteidigte und vorher schon das große Verbrechen eines Achsensprungs begangen hat.</p>
<p>Genau aus dem gleichen Grund, warum Sandra Wollner tut, was sie tut – nämlich um die Wirklichkeit aus den Angeln zu heben und zum Taumeln zu bringen. Was würden diese Filmkritiker über Filme von Hitchcock und Godard schreiben, über Antonioni bei dem auch eine 360°-Drehung genügt, um eine Hauptfigur zum Verschwinden zu bringen? Glücklicherweise sind alle diese Regisseure tot und müssen diese Art von Filmkritik nicht erdulden.</p>
<p>Aber wir, die wenigen Kollegen, die ein bisschen anders drauf sind, als dieser schnöde Mainstream und ihr, das ganz normale allgemeine Publikum, Leser und Hörer, müsst es erdulden, weil ihr euch nicht dagegen wehrt!</p>
<p>Es wäre Zeit für einen Aufstand gegen den Mainstream! Gegen Mainstreammedien, gegen Mainstreamfilme und gegen Mainstreamfilmkritik.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Sonne geht nicht unter</strong></h3>
<p>Die Welt ist aus den Fugen in dieser märchenhaften Geschichte, die sich, würde man sie nacherzählen, verrückter an hört, als man sie beim Zuschauen erlebt. Es folgt noch ein Schuss in die Sonne, die daraufhin quadratisch wird und eine Weile nicht untergeht; dann doch.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wegen der ganzen Aufregung haben wir zunächst gar nicht bemerkt, dass es nicht dunkel wird. Aber die Sonne ist einfach nicht untergegangen. Sie ist einfach stehen geblieben.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es war wohl ein ziemlich guter Schuss."</p>
<p>Vielleicht war, wie bei Camus' "Fremden", "die Sonne schuld". Wer weiß? Im Kino, jedenfalls dem von Sandra Wollner, ist alles möglich.</p>
<p>Viele hundert Jahre hat das ganze europäische "Abendland" an Wiederauferstehung geglaubt, gar nicht so wenige Menschen, nicht nur buddhistisch angehauchte Manager, halten Seelenwanderungen für möglich. Vor diesem Hintergrund ist es leicht, sich auf den magischen Realismus dieses Films einzulassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein Fall des "Fantastischen Films"</strong></h3>
<p>Tatsächlich ist dies nämlich keineswegs ein trauriger, sondern eher ein heiterer, abwechslungsreicher und manchmal sehr witziger Film , in dem das, was wir für die Wirklichkeit halten, sehr schnell in Frage gestellt wird. Denn vielleicht ist auch alles ganz anders: vielleicht können Erinnerungen lebendig werden, vielleicht ist die Tochter gar nicht tot oder sie kann wieder auferstehen.</p>
<p>Es stimmt schon: In "Everytime" ist es klar die Absicht der Regisseurin, die Verbindungen zu Trauma, Abwesenheit und der möglichen Existenz einer anderen Dimension, die sich unserer gewöhnlichen Wahrnehmung entzieht, durch filmische Strategien zu entfalten, die aus den bildenden Künsten und dem experimentellen Kino stammen: das Spiel mit Maßstäben, Distanzen und nichtmenschlichen Perspektiven; eine gewisse narrative Entleerung; die Neucodierung der Landschaft; und die visuelle Kraft bestimmter Momente, die mit der Dominanz der Sonne verbunden sind. Wollner spielt auch mit dem Beunruhigenden, mit jener Grauzone zwischen Vertrautem und Fremdem.</p>
<p>So gesehen ist "Genrekino", ein Fall des "Fantastischen Films". Nicht etwa Horrorkino, aber eine an David Lynch erinnernde tröstlich-schreckliche Aushebelung des Selbstverständlichen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kino des Surrealismus</strong></h3>
<p>Regisseurin Sandra Wollner, eine Österreicherin, die in Berlin lebt, wo der Film auch zum Teil gedreht wurde und eines der großen Talente des europäischen Films, zeigt vor allem die Magie des Kinos, das eben sogar vermag, Wirklichkeit zu verändern, und Tote wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Im Kino, jedenfalls dem von Sandra Wollner, ist alles möglich. Ihr Film hat darum mehr mit dem Kino des Surrealismus, mit Luis Bunuel und Salvador Dali und Georges Franju zu tun, als mit Befindlichkeitsstudien oder einer sozialpsychologischen Fallanalysen des Sozialamts.</p>
<p>Ein mutiges, großes Kinoerlebnis voll poetischer Kraft.</p>
<p>Dabei zärtlich, nie schmerzhaft, jederzeit spannend. So zauberhaft wie die Begegnung mit Nixen, mit heiteren altgriechischen Göttern, mit manchen Gespenstern, die nur Kindern Angst machen.</p>
<p>Ein Kino des "Möglichkeitssinns" (Robert Musil) und der Unschärfen, das Zwänge auflöst, und uns zeigt: Die Welt liegt im Auge von uns Betrachtern. Alles könnte auch anders sein. Nichts ist unausweichlich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Rätselhaftigkeit des Lebens</strong></h3>
<p>"Everytime" von Sandra Wollner ist ein sehr reifer, sehr besonderer Film, ein Film, der alles was er erzählt, über Bilder erzählt, ohne deswegen auf Dialoge zu verzichten; der ruhig ist, genau, im richtigen Moment langsam, aber auch im richtigen Moment schnell, ohne aus dieser Langsamkeit oder Schnelligkeit einen Fetisch zu machen.</p>
<p>Zugleich aber auch ein Film, der das Rätsel und die Rätselhaftigkeit an den Anfang stellt, ohne sich zu verrätseln, denn genau genommen ist die Geschichte, die Handlung, sind die Figuren und ist das, was formal und mit Bildern mit Bildern erzählt wird, ganz einfach.</p>
<p>Es ist die Rätselhaftigkeit des Lebens.</p>
<p>So wie Mellie am Ende von der zweiten Jessie erzählt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Am besten erinnern von Teneriffa kann sie sich an den Wasserrutschenpark, obwohl wir da nie waren. Sie meinte am Ende hätten wir das Auto gesucht, in 'ner riesigen Tiefgarage, wo es ganz dunkel war und wir hätten es ewig nicht gefunden und Mama hätte geweint. Das stimmt aber gar nicht. Ich weiß ihre früheste Erinnerung war mit so einem Mann der mit ihr auf dem Balkon stand. Wir haben aber nie rausgefunden, wer das war."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein Film der schönen Bilder</strong></h3>
<p>Dies ist aber eben auch jederzeit ein Film der schönen Bilder. Sie stammen vom britischen Kameramann Gregory Oke, dem der Film "Aftersun" seinen besonderen Flair und seinen Welterfolg verdankt.</p>
<p>"Ein Film sollte nicht nur geschaut werden, sondern entziffert", hat Chris Marker einmal gesagt, an dessen sinnliches Entzifferungskino dieser Film gelegentlich erinnert. Das, was man nicht sieht, das muss man zeigen.</p>
<p>Man schaut trotzdem gefesselt, mit offenen, gelegentlich weitaufgerissenen Augen; aber man weiß nicht, mit wessen Blick man das tut. Man weiß nur, dass man Wunderschönes sieht.</p>
Sandra Wollners Cannes-Gewinner beginnt mit einem Tod – und führt in ein Kino, in dem Erinnerung, Wirklichkeit und Wiederauferstehung ineinanderfließen.</p>
<p>Ein Kind verschwindet. Ein Teenager-Mädchen stirbt, ihre Mutter, die Schwester und der Freund reisen zur Erinnerung gemeinsam in ein Ferienparadies auf Teneriffa, an dem sie besonders glücklich war.</p>
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<p>Erzählt wird also in diesem Film, so kann man es für all jene formulieren, die vom Naturalismus nicht lassen können, die unbedingt wissen wollen "worum es denn geht", "was denn die Handlung ist", von Trauerarbeit, davon, wie Mutter und Schwester und der Freund mit dem Tod umgehen.</p>
<p>Aber das ist die lahmste, langweiligste Form, um diesen ausgezeichneten, Maßstäbe sprengenden Film zu beschreiben. Und sie ist letztlich auch irreführend.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Dieser Film ist ein Schock</strong></h3>
<p>Denn dieser Film verweigert sich den Üblichkeiten des Film-Naturalismus. Er verhält sich zum Christian-Petzold-Kino, das den gehobenen deutschen Autorenfilm seit über zwei Jahrzehnten dominiert und in einer Art traurigem Stockholm-Syndrom im Klammergriff hält, wie der berühmte Schnitt durch ein Frauenauge in Luis Buñuels "Der Andalusische Hund" zu Hollywood:</p>
<p>Dieser Film ist ein Schock. Er negiert alles, worauf andere ihr Lebenswerk gestützt haben.</p>
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<p>Denn die erwähnte Trauerarbeit ist genaugenommen nur das Thema eines etwas mäandernden, im Verhältnis zum Rest einem schwächeren Zwischenteils. Als die drei Reisenden nämlich auf der Vulkaninsel Teneriffa angekommen, die Lebensspuren der Toten aufnehmen, entwickelt sich schnell ein Sog ins Surreale, und plötzlich ist die Tote wieder da.</p>
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<p>Vielleicht ganz "real". Wiederauferstehung? Seelenwanderung? Oder etwas anderes. Das liegt im Auge des Publikums. Die tolle Birgit Minichmayr spielt die fassungslose Mutter – aber der wahre Star des Films ist Kinderdarstellerin Shirin Keiling.</p>
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<img alt="Filmbild: ein Kind" height="324" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 324; object-fit: cover;" width="600">
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<div class="text">Filmbild: Copyright TheBarricades / Panama Film / Gregory Oke</div>
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<p>Darum nochmal anders, nochmal zum Anfang.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hexen, Dämonen, Gespenster: Ein Abgrund tut sich auf</strong></h3>
<p>Eine Familie. Zwei Töchter, eine alleinerziehende Mutter. Man sieht schnell, dass Alltag und Beiläufigkeit dieses Familienlebens nur ein schöner Beginn sind, ein Scheinfrieden; man spürt mehr, als man versteht, dass irgendetwas Besonderes hier bald passieren wird.</p>
<p>"Horror vacui" steht an der Zimmertür. Ein Computerspiel wird gespielt, in dem sich ein Vertigo auftut. Nur der erste von vielen Blicken in Abgründe.</p>
<p>Dann wird es klar: Als später am Abend vor dem Urlaubsbeginn Jessie, die ältere der Schwestern, nachts noch einmal heimlich die Wohnung verlässt, ahnt man schnell, weiß man, ohne es wirklich zu wissen, geschweige denn zu verstehen, dass sie niemals wieder kommen wird.</p>
<p>Aber wie es dann geschieht, ist atemberaubend: Bevor sie geht, fotografiert sie ihre Schwester, die schlafend auf dem Sofa liegt. Gleich zweimal. Dann tanzt sie mit ihrem Freund, der auf den ungewöhnlichen Namen Lux hört (wie das Licht, ohne das es auch kein Kino gäbe), in einem Club, dann gehen die beiden am frühen Morgen durch den Wald.</p>
<p>Und ganz kurz fürchtet man hier das Schlimmste, denkt auch an einen Märchenwald mit Hexen, Dämonen und Gespenstern. Aber alles das führt in die Irre, es sind vielleicht auch nur belanglose persönliche Assoziationen.</p>
<p>Sie haben irgendetwas genommen, irgendwelche blöden Partypillen und vielleicht ist alles, was wir danach sehen, auch erklärlich aus der Idee eines Drogenrausches. Oder der Erdkrümmung oder der Logik eines Computerspiels, oder, oder...</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124181" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Cheri-ich-komme-Auf-der-Suche-nach-dem-Orgasmus-11378244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/1/8/1/master_Film_Ruediger-d52d1c6dff1c5e54.jpeg" alt="Filmbild zeigt eine Frau, die vergnügt ist" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Filmbild zeigt eine Frau, die vergnügt ist" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Chéri, ich komme!": Auf der Suche nach dem Orgasmus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118699" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11368438"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html" class="group/teaser flex" 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11358887"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Etwas-ganz-Besonderes-Wie-ein-Thueringen-Film-den-Osten-neu-erzaehlt-11358887.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/3/8/7/6/Master_Film-b50398017c39e675.jpeg" alt="Filmbild: Porträt einer jungen Frau im Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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erzählt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112881" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11356905"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Citizen-Vigilante-Uwe-Bolls-Trash-Thriller-entlarvt-sich-selbst-11356905.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1857" 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<h3 class="subheading"><strong>Ein Moment der Leere, der Everytime</strong></h3>
<p>Vielleicht ist eben auch das nur das Bedürfnis von uns allen, jedenfalls für das, was nicht rational erklärlich ist, doch eine irgendwie vernünftig nachvollziehbare Erklärung zu finden.</p>
<p>Dabei ist das gerade in diesem Film andererseits gar nicht nötig, einem Film den man sich vertrauensvoll überlassen kann, von dem man sich einfach dahin führen lassen kann (und sollte), wohin er einen führen möchte.</p>
<p>Beim Gang durch den Wald geschieht nichts. Auch beim Gang neben den Gleisen und auf den Straßenbahnschienen in Berlin, die ganz andere Gefahren durch technische Monster evozieren, geschieht nichts.</p>
<p>Aber dann, ganz oben auf dem Dach, beim Blick über das Häusermeer, auf den Funkturm am Alex, beim Gespräch über die Lust auf die See und den bevorstehenden Urlaub und die Erinnerung an einen früheren Urlaubsort, da geschieht es.</p>
<p>Man sieht nur leere Wohnungen. "Wo sind die denn alle?", fragt Jessie. Ein Moment der Leere, ein Moment der absoluten Stille und des Stillstands der Zeit. Ein Moment der Everytime.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eine wunderbare Erfahrung von Latenz</strong></h3>
<p>Wie bei Antonioni genügt eine Kameradrehung, dann tut sich der Vertigo auf. Sie fällt oder stürzt, stürzt ins Nichts, in den Schrecken der Leere und dann sehen wir ein Bild aus einem Computerspiel, und es geht alles über in eine spätere Zeit. Jetzt ist sie Jessie tot, müssen wir annehmen, wir sehen ihren Grabstein; 2024 ist sie gestorben, die Mutter bringt Blumen, redet über das Finanzamt, es geht auch um Grabpflege.</p>
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<a-img alt="Ein Mädchen auf einer Hafenmole" height="324" src="/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Filmbild_2-2d19d9c70606bf19.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 324;" width="600">
<img alt="Ein Mädchen auf einer Hafenmole" height="324" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 324; object-fit: cover;" width="600">
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<img alt="Ein Mädchen auf einer Hafenmole" src="https://heise.cloudimg.io/width/600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Filmbild_2-2d19d9c70606bf19.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright The Barricades / PanamaFilm / Gregory Oke</div>
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Jetzt ist der Film erst mal zu Ende, und es dauert eine Weile des Übergangs, bevor er nach dem erwähnten narrativen, schwächeren, mäandernden Zwischenteil wieder beginnt, Tempo aufnimmt. Und abgeht.</p>
<p>Schwer zu sagen, warum genau, aber schon vorher als Jessie auf dem Gleisbett stand, als sie durch den Wald ging, war immer wieder alles möglich in diesem Film – eine wunderbare Erfahrung von Latenz. Nicht etwa einer echten Bedrohung, sondern einer anwachsenden Spannung. Man spürt, wann etwas passiert, bevor es passiert, man spürt, was passiert.</p>
<p>Der Umgang mit Gefühlen ist beiläufig und selbstverständlich. Der Tod hier, wenn es denn einer ist, hat auch etwas Schmerzloses, etwas Vertrautes, etwas Gutes und Tröstliches.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Leichte Veränderungen, Verschiebungen</strong></h3>
<p>Später auf dem Tempelhofer Feld. Grillen bei Freunden. Keine Trauer ist äußerlich erkennbar. Zunächst jedenfalls. Damit unternimmt der Film auch en passent eine Absage an die Rituale der deutschen Fernseh- und Filmüblichkeiten. Aber um diese geht es hier gar nicht.</p>
<p>Leichte Veränderungen, Verschiebungen. Der Wirklichkeit? "Horror vacui" steht jetzt jedenfalls nicht mehr an der Zimmertür. Jessie's Freund Lux verliert irgendwann die Fassung, und heult: "Es tut mir so leid! Ich wollte das nicht!"</p>
<p>Die fassungslose Mutter, eindrucksvoll gespielt übrigens von Birgit Minichmayr, geht den letzten Weg der Tochter, lebt ihre letzten Stunden nach. Dann sehen wir die Mutter auf dem Bett liegend und ganz langsam zoomt die Kamera heran.</p>
<p>Warum dieser Zoom? Was soll er uns sagen? Leere? Dann zeigt die Kamera nur das Rauschen der Blätter im Wind: Eines der schönsten Bilder in diesem Film, der auch ein Film der schönen Bilder ist.</p>
<p>Und es wird klar: Das. was man nicht sieht, das muss man zeigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Scheiße, ihr spinnt doch alle!"</strong></h3>
<p>Kurz darauf fahren alle drei – Mutter, Tochter Melli und Exfreund Lux – nach Teneriffa. Sehr plötzlich. "Was machen wir jetzt?" – "Urlaub!"</p>
<p>Aus Homevideos wissen wir schon, dass die Familie, als die tote Jessie noch sehr klein war, schon einmal hier gewesen ist, im gleichen Hotelparadies, dem gleichen Pool, in den gleichen Bergen wanderte. Es ist jener Urlaubsort, an dem Jessie besonders glücklich war, von dem sie Lux auf dem Dach, kurz vor ihrem Fall, bereits erzählt hatte. Erst im Nachhinein verstehen wir.</p>
<p>So wird diese Reise zu einer Totenbeschwörung, einem Reenactment von Jessies Leben.</p>
<p>"Scheiße, ihr spinnt doch alle!" sagt Tochter Mellie in den Bergen. Und wennschon. Melli wird zunehmend zur Heldin und Hauptfigur des Films.</p>
<p>Und bald darauf ist Jessie dann plötzlich wieder da, aber als kleines Kind mit roten Haaren – auch darauf wurde vorher angespielt. Jetzt wissen wir, dass selbst dies einen Sinn und eine Bedeutung hatte, wie alles in diesem Film.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rhetorische Fragen: Der Mainstream schlägt zurück</strong></h3>
<p>Aber nicht alle können oder wollen verstehen. Es stimmt schon, "Everytime" ist derart zwingend überdurchschnittlich und mainstreamverweigernd, dass er bei den Filmfestspielen in Cannes in der wichtigsten Nebenreihe "Un Certrain Regard" den Hauptpreis gewann – keine Kritikerjury, dass er zugleich von den allermeisten Filmkritikern sehr positive, zum Teil euphorisch jubelnde Rezensionen bekam.</p>
<p>Das scheint aber den Mainstream so zu triggern, dass er nun versucht zurückzuschlagen.</p>
<p>Anders lässt sich dieser so merkwürdige wie bemerkenswerte Text gar nicht erklären, der am vergangenen Samstag in der Süddeutschen Tageszeitung erschien. Denn wann kommt es schon einmal vor, dass eine Tageszeitung mitten aus dem liberalbürgerlichen Mainstream, einen kleinen zarten Autorenfilm bereits Tage vor Filmstart bespricht, aus heiterem Himmel.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" style="max-width:600px;">
<a-img alt="Eine Frau, ein Mädchen und ein Junge sitzen auf einer Anhöhe und schauen aufs Meer" height="324" src="/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Filmbild3-5f6f7b86449632f4.jpg" style="aspect-ratio: 600 / 324;" width="600">
<img alt="Eine Frau, ein Mädchen und ein Junge sitzen auf einer Anhöhe und schauen aufs Meer" height="324" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 600 / 324; object-fit: cover;" width="600">
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<img alt="Eine Frau, ein Mädchen und ein Junge sitzen auf einer Anhöhe und schauen aufs Meer" src="https://heise.cloudimg.io/width/600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/9/9/5/0/Filmbild3-5f6f7b86449632f4.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Filmbild: Copyright The Barricades / PanamaFilm / Gregory Oke</div>
</span>
</figcaption>
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<p>Und eigentlich nicht bespricht, sondern plump und billig verreißt. Schon in der Überschrift: "<a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/rezension-review-kino-cannes-preise-sandra-wollner-li.3520396" rel="external noopener" target="_blank">Darf man von diesem Film genervt sein?</a>" heißt es da rhetorisch fragend. Danach kommt dann nicht viel, außer gefühligem Ressentiment; argumentativ beschränkt sich der Text auf Unterstellungen, die Regisseurin interessiere sich nicht für Publikum, der Feststellung "Wer Filme macht, braucht Geld"</p>
<p>Als ob Wollner für ihren Film mehr Geld brauchen würde, als jedes x-beliebige Mainstreamkino verbunden mit dem als Vorwurf gemeinten Satz: "Filmkunst, die unbedingt Filmkunst sein will."</p>
<p>Ja, was soll sie denn sonst sein?</p>
<p>Der Autor dieses Textes, Philipp Bovermann, hätte mal lieber in Richtung auf den von der Kritik hochgejazzten Hollywood-Film "Odyssse" von Christopher Nolan gefragt: "Darf man von diesem Film genervt sein?" Das wäre ein starker Gegner gewesen. Aber so?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Enge und verengte Vorstellung von Kino</strong></h3>
<p>Um die Frage des Titels noch zu beantworten: Natürlich darf man auch von diesem Film genervt sein. Aber sollte man es? Das ist die eigentliche Frage. Und: was sagt es über einen aus, wenn man hiervon genervt ist, vor allem als professioneller Filmkritiker?</p>
<p>Bovermanns Frage hat das gleiche Niveau wie die jener Leute, die heute zu verschiedenen Anlässen rhetorisch und kontrafaktisch fragen: "Darf man das noch sagen?" Die Antwort ist klar: Man darf. Man wird aber Widerspruch, zum Teil auch scharfe Gegenrede erdulden müssen.</p>
<p>Darum also: Was ist das für eine enge und verengte, was ist das für eine naturalistische Vorstellung von Kino, wenn man allen Ernstes der Ansicht ist, dass das, was auf der Leinwand zu sehen ist, den Gesetzen der dreidimensionalen physikalischen Welt gehorchen muss?</p>
<p>Von einer Welt, von der wir doch schon seit Einstein und Heisenberg wissen, das diese vermeintlich starren physikalischen Gesetze fluide sind, dass sie Geheimnisse bergen, die wir in drei Dimensionen nicht denken und uns vorstellen können. Genau davon handelt dieser Film.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kino muss unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zum Zerplatzen bringen</strong></h3>
<p>Vor allem im Kino aber muss es doch darum gehen, unsere Dimensionen zu erweitern, unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zu sprengen, zum Zerplatzen zu bringen oder meinetwegen auch ganz zart und achtsam aufzulösen und durchlässig zu machen.</p>
<p>Wenn man von so einem Film wie "Everytime" bereits genervt ist, dann ist der Autor dieser Filmkritik heilfroh, dass diese ach so genervten, nach so gestressten Filmkritiker von heute noch nicht auf der Welt waren und keine Filmkritiken geschrieben haben, als Luis Bunuel gemeinsam mit Salvador Dali mit der Rasierklinge ein Frauenauge zerschnitt; oder als Fritz Lang einen Serienmörder verteidigte und vorher schon das große Verbrechen eines Achsensprungs begangen hat.</p>
<p>Genau aus dem gleichen Grund, warum Sandra Wollner tut, was sie tut – nämlich um die Wirklichkeit aus den Angeln zu heben und zum Taumeln zu bringen. Was würden diese Filmkritiker über Filme von Hitchcock und Godard schreiben, über Antonioni bei dem auch eine 360°-Drehung genügt, um eine Hauptfigur zum Verschwinden zu bringen? Glücklicherweise sind alle diese Regisseure tot und müssen diese Art von Filmkritik nicht erdulden.</p>
<p>Aber wir, die wenigen Kollegen, die ein bisschen anders drauf sind, als dieser schnöde Mainstream und ihr, das ganz normale allgemeine Publikum, Leser und Hörer, müsst es erdulden, weil ihr euch nicht dagegen wehrt!</p>
<p>Es wäre Zeit für einen Aufstand gegen den Mainstream! Gegen Mainstreammedien, gegen Mainstreamfilme und gegen Mainstreamfilmkritik.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Sonne geht nicht unter</strong></h3>
<p>Die Welt ist aus den Fugen in dieser märchenhaften Geschichte, die sich, würde man sie nacherzählen, verrückter an hört, als man sie beim Zuschauen erlebt. Es folgt noch ein Schuss in die Sonne, die daraufhin quadratisch wird und eine Weile nicht untergeht; dann doch.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wegen der ganzen Aufregung haben wir zunächst gar nicht bemerkt, dass es nicht dunkel wird. Aber die Sonne ist einfach nicht untergegangen. Sie ist einfach stehen geblieben.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es war wohl ein ziemlich guter Schuss."</p>
<p>Vielleicht war, wie bei Camus' "Fremden", "die Sonne schuld". Wer weiß? Im Kino, jedenfalls dem von Sandra Wollner, ist alles möglich.</p>
<p>Viele hundert Jahre hat das ganze europäische "Abendland" an Wiederauferstehung geglaubt, gar nicht so wenige Menschen, nicht nur buddhistisch angehauchte Manager, halten Seelenwanderungen für möglich. Vor diesem Hintergrund ist es leicht, sich auf den magischen Realismus dieses Films einzulassen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein Fall des "Fantastischen Films"</strong></h3>
<p>Tatsächlich ist dies nämlich keineswegs ein trauriger, sondern eher ein heiterer, abwechslungsreicher und manchmal sehr witziger Film , in dem das, was wir für die Wirklichkeit halten, sehr schnell in Frage gestellt wird. Denn vielleicht ist auch alles ganz anders: vielleicht können Erinnerungen lebendig werden, vielleicht ist die Tochter gar nicht tot oder sie kann wieder auferstehen.</p>
<p>Es stimmt schon: In "Everytime" ist es klar die Absicht der Regisseurin, die Verbindungen zu Trauma, Abwesenheit und der möglichen Existenz einer anderen Dimension, die sich unserer gewöhnlichen Wahrnehmung entzieht, durch filmische Strategien zu entfalten, die aus den bildenden Künsten und dem experimentellen Kino stammen: das Spiel mit Maßstäben, Distanzen und nichtmenschlichen Perspektiven; eine gewisse narrative Entleerung; die Neucodierung der Landschaft; und die visuelle Kraft bestimmter Momente, die mit der Dominanz der Sonne verbunden sind. Wollner spielt auch mit dem Beunruhigenden, mit jener Grauzone zwischen Vertrautem und Fremdem.</p>
<p>So gesehen ist "Genrekino", ein Fall des "Fantastischen Films". Nicht etwa Horrorkino, aber eine an David Lynch erinnernde tröstlich-schreckliche Aushebelung des Selbstverständlichen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kino des Surrealismus</strong></h3>
<p>Regisseurin Sandra Wollner, eine Österreicherin, die in Berlin lebt, wo der Film auch zum Teil gedreht wurde und eines der großen Talente des europäischen Films, zeigt vor allem die Magie des Kinos, das eben sogar vermag, Wirklichkeit zu verändern, und Tote wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Im Kino, jedenfalls dem von Sandra Wollner, ist alles möglich. Ihr Film hat darum mehr mit dem Kino des Surrealismus, mit Luis Bunuel und Salvador Dali und Georges Franju zu tun, als mit Befindlichkeitsstudien oder einer sozialpsychologischen Fallanalysen des Sozialamts.</p>
<p>Ein mutiges, großes Kinoerlebnis voll poetischer Kraft.</p>
<p>Dabei zärtlich, nie schmerzhaft, jederzeit spannend. So zauberhaft wie die Begegnung mit Nixen, mit heiteren altgriechischen Göttern, mit manchen Gespenstern, die nur Kindern Angst machen.</p>
<p>Ein Kino des "Möglichkeitssinns" (Robert Musil) und der Unschärfen, das Zwänge auflöst, und uns zeigt: Die Welt liegt im Auge von uns Betrachtern. Alles könnte auch anders sein. Nichts ist unausweichlich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Rätselhaftigkeit des Lebens</strong></h3>
<p>"Everytime" von Sandra Wollner ist ein sehr reifer, sehr besonderer Film, ein Film, der alles was er erzählt, über Bilder erzählt, ohne deswegen auf Dialoge zu verzichten; der ruhig ist, genau, im richtigen Moment langsam, aber auch im richtigen Moment schnell, ohne aus dieser Langsamkeit oder Schnelligkeit einen Fetisch zu machen.</p>
<p>Zugleich aber auch ein Film, der das Rätsel und die Rätselhaftigkeit an den Anfang stellt, ohne sich zu verrätseln, denn genau genommen ist die Geschichte, die Handlung, sind die Figuren und ist das, was formal und mit Bildern mit Bildern erzählt wird, ganz einfach.</p>
<p>Es ist die Rätselhaftigkeit des Lebens.</p>
<p>So wie Mellie am Ende von der zweiten Jessie erzählt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Am besten erinnern von Teneriffa kann sie sich an den Wasserrutschenpark, obwohl wir da nie waren. Sie meinte am Ende hätten wir das Auto gesucht, in 'ner riesigen Tiefgarage, wo es ganz dunkel war und wir hätten es ewig nicht gefunden und Mama hätte geweint. Das stimmt aber gar nicht. Ich weiß ihre früheste Erinnerung war mit so einem Mann der mit ihr auf dem Balkon stand. Wir haben aber nie rausgefunden, wer das war."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ein Film der schönen Bilder</strong></h3>
<p>Dies ist aber eben auch jederzeit ein Film der schönen Bilder. Sie stammen vom britischen Kameramann Gregory Oke, dem der Film "Aftersun" seinen besonderen Flair und seinen Welterfolg verdankt.</p>
<p>"Ein Film sollte nicht nur geschaut werden, sondern entziffert", hat Chris Marker einmal gesagt, an dessen sinnliches Entzifferungskino dieser Film gelegentlich erinnert. Das, was man nicht sieht, das muss man zeigen.</p>
<p>Man schaut trotzdem gefesselt, mit offenen, gelegentlich weitaufgerissenen Augen; aber man weiß nicht, mit wessen Blick man das tut. Man weiß nur, dass man Wunderschönes sieht.</p>
2026-08-08T10:00:00.000Zurn:bid:51396552026-08-08T08:00:00.000ZItalien hat nicht nur Raketenabwehr, sondern auch Eurofighter am Golf stationiert. Die Regierung verteidigt den Schritt dennoch als rein defensive Maßnahme.</p>
<p>Seit <a href="https://www.n-tv.de/ticker/Meloni-sichert-Golfstaaten-Hilfe-bei-Luftabwehr-zu-id30433817.html" rel="external noopener" target="_blank">März 2026</a> hat Italien etwa 700 Soldaten in die Golfregion entsandt, um Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Luftverteidigung gegen iranische Angriffe zu unterstützen.</p>
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<p>Die Mission wurde erst Ende Juli öffentlich bekannt, als das italienische Verteidigungsministerium Details auf seiner Website veröffentlichte. Die Zeitungen <em>Il Giornale</em> und <em>la Repubblica</em> machten den Einsatz daraufhin <a href="https://en.lamilano.it/by-the-media/From-March--the-Air-Arabia-task-force-will-deploy-400-Italian-soldiers-to-the-Gulf-countries./" rel="external noopener" target="_blank">zum Thema</a> – und lösten damit eine heftige politische Kontroverse aus.</p>
<p>Oppositionsparteien warfen der Regierung vor, Hunderte Soldaten in Kiegsgebiete geschickt zu haben, ohne das Parlament ausreichend zu informieren. Das sei "nicht nur eine inakzeptable Umkehrung eines ohnehin fehlerhaften Gesetzes", sondern widerspreche überdies jeder Regel politischer Seriosität, <a href="https://breakingdefense.com/2026/08/italys-controversial-gulf-military-mission-enters-public-spotlight/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> die sozialdemokratische Partito Democratico in einer Stellungnahme.</p>
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<p>Verteidigungsminister Guido Crosetto wies die Kritik zurück und verwies er auf einen Parlamentsbeschluss, der die Entsendung von Luftverteidigungs- und Überwachungssystemen in die Golfregion genehmigt habe. Zudem ermögliche ein neues Gesetz der Regierung, Personal und Material innerhalb derselben geografischen Region umzuverteilen, in der das Parlament bereits eine oder mehrere Missionen genehmigt habe.</p>
<p>Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte bereits im März zu Protokoll <a href="https://brusselssignal.eu/2026/03/italy-to-send-air-defence-aid-to-gulf-countries-pm/" rel="external noopener" target="_blank">gegeben</a>, dass es sich bei dem Einsatz "eindeutig um Verteidigung, um Luftabwehr" handle. Ziel sei es, "zehntausende Italiener und etwa 2.000 italienische Soldaten" in der Region zu schützen. Überdies sei die Golfregion für die Energieversorgung Italiens von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Nach Bekanntwerden des Einsatzes übte sich der italienische Außenminister Antonio Tajani allerdings in <a href="https://www.aa.com.tr/en/europe/italy-seeks-to-ease-tensions-with-iran-denies-any-military-role-in-war/3978029" rel="external noopener" target="_blank">Schadensbegrenzung</a>: Rom habe sich nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligt und auch nicht die Nutzung seiner Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genehmigt.</p>
<p>In einer Stellungnahme, die nach einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi veröffentlicht wurde, betonte Tajani Italiens Neutralität im Hinblick auf den aktuellen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Sollen sie doch Burritos essen": Wie US-Hardliner den Realitätsbezug verlieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398323"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Zusammenbruch-nationaler-Souveraenitaet-im-Nahen-Osten-11398323.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Zusammenbruch nationaler Souveränität im Nahen Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/1/4/shutterstock_2731303343-a18ae33ee51b9b29.jpeg" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4050" height="2275" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Riad gewinnt Einfluss auf Washingtons Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<h3 class="subheading"><strong>Eurofighter und Leonardo-Drohnenabwehr: Die Task Force Air-Arabia</strong></h3>
<p>Die italienische Präsenz ist in zwei Hauptkomponenten <a href="https://www.fw-mag.com/shownews/1192/italy-deploys-air-and-land-task-forces-to-the-gulf" rel="external noopener" target="_blank">gegliedert</a>. Die Task Force Air-Arabia umfasst rund 400 Angehörige der Luftwaffe, die in Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain stationiert sind. Sie ist in fünf Einsatzgruppen unterteilt:</p>
<ol class="rte__list rte__list--ordered"><li>Die Task Group Argo verfügt über ein E-550A-Frühwarnflugzeug zur Überwachung des Luftraums.</li><li>Die Task Group Typhoon umfasst vier Eurofighter-Kampfjets zur Luftverteidigung.</li><li>Die Task Group Medal betreibt eine KC-130J-Transportmaschine für taktische Transporte und medizinische Evakuierungen.</li><li>Die Task Group Kuwait stellt ein AN/TPS-77-Luftverteidigungsradar bereit.</li><li>Die Task Group C-UAS ist mit dem ACUS-E-Drohnenabwehrsystem von Leonardo ausgestattet.</li></ol>
<p>Eine zusätzliche Task Force Land-Arabia besteht aus etwa 260 Soldaten des italienischen Heeres. Sie verfügt über das italienische SAMP/T-Raketenabwehrsystem in Saudi-Arabien, ein Kronos-Radar in Bahrain und ein Skynex-Flugabwehrsystem in den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>
<p>Zumindest ein Teil der italienischen Kräfte ist auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Taif in Saudi-Arabien <a href="https://theaviationist.com/2026/07/31/task-force-air-arabia/#deny" rel="external noopener" target="_blank">stationiert</a>, wie aus Flugbewegungen italienischer Militärmaschinen hervorgeht. Der Stützpunkt liegt etwa 250 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernt und damit außerhalb der Reichweite der meisten iranischen Drohnen und Raketen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>SAMP/T im Praxistest: Rüstungsexportgüter unter realen Bedingungen</strong></h3>
<p>Der Einsatz bietet Italien nicht nur militärische, sondern auch industrielle Vorteile. Italienische Fachleute betonen, dass Einsätze genutzt werden, um den Einsatz von Systemen wie SAMP/T und Leonardos ACUS-Drohnenabwehrsystem unter Einsatzbedingungen zu erproben und zu demonstrieren.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5031943" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11184760"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Melonis-Macht-Merz-Manoever-Rom-und-Berlin-gegen-Paris-11184760.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3739" height="2101" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/1/9/4/3/shutterstock_2730900127-14d4f6e7ed383f1d.jpeg" alt="Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni" style="aspect-ratio:3739 / 2101"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3739" height="2101" alt="Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni" style="aspect-ratio:3739 / 2101;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Melonis Macht, Merz’ Manöver: Rom und Berlin gegen Paris?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5031633" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11184140"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Greenwashing-im-Wintersport-Wie-Konzerne-Schnee-zum-Schmelzen-bringen-11184140.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/1/6/3/3/olympische_Ringe-2f-01-78631a3b00be9f5e.png" alt="Olympische Ringe mit Kopf des feuerspeienden 6-beinigen Agiphunds und als Kreislaufpfeile" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" 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class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4979535" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11082195"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Goldbesitz-Wenn-der-Familienschatz-zur-Steuerfrage-wird-11082195.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/9/5/3/5/shutterstock_2615814465-b682c9c1eb928f79.jpeg" alt="Mann hält Goldschmuck in den Händen" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img 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wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4949637" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10708011"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nicht-mit-unseren-Haenden-Wie-Italiens-Hafenarbeiter-die-Kriegslogistik-blockieren-10708011.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5525" height="3104" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/9/6/3/7/shutterstock_2588023249-9d49adcdff2a5c38.jpeg" alt="Der Containerport von Genua" style="aspect-ratio:5525 / 3104"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5525" height="3104" alt="Der Containerport von Genua" style="aspect-ratio:5525 / 3104;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Nicht mit unseren Händen": Wie Italiens Hafenarbeiter die Kriegslogistik blockieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4924927" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10621096"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erneuter-Ausbruch-Warum-der-Aetna-kein-Killer-Vulkan-ist-10621096.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3745" height="2104" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/4/9/2/7/shutterstock_2148134365-ef9f1595b3255b9d.jpeg" alt="Ein Vulkan bricht aus" style="aspect-ratio:3745 / 2104"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3745" height="2104" alt="Ein Vulkan bricht aus" style="aspect-ratio:3745 / 2104;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erneuter Ausbruch: Warum der Ätna kein "Killer-Vulkan" ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<p>Auch sammle das italienische Militär wertvolle Erfahrungen im Umgang mit iranischen Fähigkeiten und gewinne Erkenntnisse über Luft- und Raketenabwehr, Drohnenbekämpfung sowie die Integration verschiedener Sensoren und Waffensysteme.</p>
<p>Allerdings wird die Mission als eine der riskantesten Einsätze von Italiens Militär bewertet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Von Unifil bis Aspides: Weitere italienische Militärpräsenz in der Region</strong></h3>
<p>Die Golf-Mission ist Teil eines <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/03/13/italien-nahen-osten-stuetzpunkte-militaer" rel="external noopener" target="_blank">umfassenderen</a> italienischen Engagements in Westasien, wo insgesamt etwa 2.000 Soldaten im Einsatz sind. Das größte Kontingent befindet sich im Libanon, wo Italien mit mehr als 1.000 Soldaten an der UN-Friedensmission Unufil beteiligt ist.</p>
<p>Im Irak bilden rund 300 italienische Soldaten im Camp Singara nahe Erbil kurdische Peschmerga-Kämpfer aus. Allein 2025 bildeten italienische Militärs im Rahmen der Mission Prima Parthica – benannt übrigens nach einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Legio_I_Parthica" rel="external noopener" target="_blank">Legion</a> des Römischen Reiches – mehr als 1.200 Peschmerga-Kämpfer aus.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121264" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373457"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Kampf-um-UNRWA-Wie-Berlin-zum-Ziel-israelischer-Einflussnahme-wurde-11373457.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6720" height="3776" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/2/6/4/shutterstock_2472346915-c4a286eacf208b89.jpeg" alt="Ein Mensch vor einem zerstörten Gebäude mit blauer Weste auf der UNRWA steht" style="aspect-ratio:6720 / 3776"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6720" height="3776" alt="Ein Mensch vor einem zerstörten Gebäude mit blauer Weste auf der UNRWA steht" style="aspect-ratio:6720 / 3776;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Kampf um UNRWA: Wie Berlin zum Ziel israelischer Einflussnahme wurde</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085053" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299204"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-cid="" data-content-id="5079609" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11288381"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schuldner-der-Welt-vereinigt-euch-11288381.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7761" height="4361" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/9/6/0/9/PHOTOCREO_Michal_Bednarek-145591548a345555.jpeg" alt="Ein Mann rollt eine riesige Kugel bergauf, die mit dem Wort 'Schulden' beschriftet ist." style="aspect-ratio:7761 / 4361"><img 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euch!</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5038252" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11197090"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Schweizer-Atomwaffenverbots-Initiative-ein-Signal-ueber-die-Alpen-hinaus-11197090.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Schweizer Atomwaffenverbots-Initiative – ein Signal über die Alpen hinaus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5021971" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11165121"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sicherheitsrat-oder-Friedensrat-Wer-bestimmt-ueber-Weltfrieden-11165121.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/1/9/7/1/uno-flagge-02-461cea60019aa8f1.jpeg" alt="Ziegelsteine mit Dollarzeichen und "Board of Peace"-Logo fallen aus UN-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<p>Logistische und operative Unterstützung für die Einsätze im Irak kommt vom Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait. Der Stützpunkt dient seit Jahren als zentraler Knotenpunkt für italienische Operationen in der Region.</p>
<p>Im Roten Meer beteiligt sich Italien an der europäischen Marinemission <a href="https://www.eeas.europa.eu/eunavfor-aspides_en?s=410381" rel="external noopener" target="_blank">Eunavor Aspides</a>, die Handelsrouten vor Angriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen schützen soll. Die Flotte operiert unter europäischem Kommando, und auch die Bundeswehr ist <a href="https://www.behoerden-spiegel.de/2025/10/28/bundeswehr-reduziert-beteiligung-an-eunavfor-aspides/" rel="external noopener" target="_blank">beteiligt</a>.</p>
<p>Italien stellt hierfür unter anderem den Zerstörer "Caio Duilio", der mit Langstreckenraketen und Systemen zur Drohnenabwehr ausgestattet ist. Rund 130 italienische Offiziere und Stabsoffiziere sind zudem im Einsatzhauptquartier der Mission im griechischen Larissa eingesetzt.</p>
Italien hat nicht nur Raketenabwehr, sondern auch Eurofighter am Golf stationiert. Die Regierung verteidigt den Schritt dennoch als rein defensive Maßnahme.</p>
<p>Seit <a href="https://www.n-tv.de/ticker/Meloni-sichert-Golfstaaten-Hilfe-bei-Luftabwehr-zu-id30433817.html" rel="external noopener" target="_blank">März 2026</a> hat Italien etwa 700 Soldaten in die Golfregion entsandt, um Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Luftverteidigung gegen iranische Angriffe zu unterstützen.</p>
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<p>Die Mission wurde erst Ende Juli öffentlich bekannt, als das italienische Verteidigungsministerium Details auf seiner Website veröffentlichte. Die Zeitungen <em>Il Giornale</em> und <em>la Repubblica</em> machten den Einsatz daraufhin <a href="https://en.lamilano.it/by-the-media/From-March--the-Air-Arabia-task-force-will-deploy-400-Italian-soldiers-to-the-Gulf-countries./" rel="external noopener" target="_blank">zum Thema</a> – und lösten damit eine heftige politische Kontroverse aus.</p>
<p>Oppositionsparteien warfen der Regierung vor, Hunderte Soldaten in Kiegsgebiete geschickt zu haben, ohne das Parlament ausreichend zu informieren. Das sei "nicht nur eine inakzeptable Umkehrung eines ohnehin fehlerhaften Gesetzes", sondern widerspreche überdies jeder Regel politischer Seriosität, <a href="https://breakingdefense.com/2026/08/italys-controversial-gulf-military-mission-enters-public-spotlight/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> die sozialdemokratische Partito Democratico in einer Stellungnahme.</p>
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<p>Verteidigungsminister Guido Crosetto wies die Kritik zurück und verwies er auf einen Parlamentsbeschluss, der die Entsendung von Luftverteidigungs- und Überwachungssystemen in die Golfregion genehmigt habe. Zudem ermögliche ein neues Gesetz der Regierung, Personal und Material innerhalb derselben geografischen Region umzuverteilen, in der das Parlament bereits eine oder mehrere Missionen genehmigt habe.</p>
<p>Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte bereits im März zu Protokoll <a href="https://brusselssignal.eu/2026/03/italy-to-send-air-defence-aid-to-gulf-countries-pm/" rel="external noopener" target="_blank">gegeben</a>, dass es sich bei dem Einsatz "eindeutig um Verteidigung, um Luftabwehr" handle. Ziel sei es, "zehntausende Italiener und etwa 2.000 italienische Soldaten" in der Region zu schützen. Überdies sei die Golfregion für die Energieversorgung Italiens von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Nach Bekanntwerden des Einsatzes übte sich der italienische Außenminister Antonio Tajani allerdings in <a href="https://www.aa.com.tr/en/europe/italy-seeks-to-ease-tensions-with-iran-denies-any-military-role-in-war/3978029" rel="external noopener" target="_blank">Schadensbegrenzung</a>: Rom habe sich nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligt und auch nicht die Nutzung seiner Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genehmigt.</p>
<p>In einer Stellungnahme, die nach einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi veröffentlicht wurde, betonte Tajani Italiens Neutralität im Hinblick auf den aktuellen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5139988" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11403966"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sollen-sie-doch-Burritos-essen-Wie-US-Hardliner-den-Realitaetsbezug-verlieren-11403966.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/9/9/8/8/shutterstock_2755273993-5ce7339e6e0e32a9.jpeg" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein Mensch an einer Zapfsäule" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Sollen sie doch Burritos essen": Wie US-Hardliner den Realitätsbezug verlieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398323"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Zusammenbruch-nationaler-Souveraenitaet-im-Nahen-Osten-11398323.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Iran mit roten Markierungen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img 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Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Riad gewinnt Einfluss auf Washingtons Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Eurofighter und Leonardo-Drohnenabwehr: Die Task Force Air-Arabia</strong></h3>
<p>Die italienische Präsenz ist in zwei Hauptkomponenten <a href="https://www.fw-mag.com/shownews/1192/italy-deploys-air-and-land-task-forces-to-the-gulf" rel="external noopener" target="_blank">gegliedert</a>. Die Task Force Air-Arabia umfasst rund 400 Angehörige der Luftwaffe, die in Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain stationiert sind. Sie ist in fünf Einsatzgruppen unterteilt:</p>
<ol class="rte__list rte__list--ordered"><li>Die Task Group Argo verfügt über ein E-550A-Frühwarnflugzeug zur Überwachung des Luftraums.</li><li>Die Task Group Typhoon umfasst vier Eurofighter-Kampfjets zur Luftverteidigung.</li><li>Die Task Group Medal betreibt eine KC-130J-Transportmaschine für taktische Transporte und medizinische Evakuierungen.</li><li>Die Task Group Kuwait stellt ein AN/TPS-77-Luftverteidigungsradar bereit.</li><li>Die Task Group C-UAS ist mit dem ACUS-E-Drohnenabwehrsystem von Leonardo ausgestattet.</li></ol>
<p>Eine zusätzliche Task Force Land-Arabia besteht aus etwa 260 Soldaten des italienischen Heeres. Sie verfügt über das italienische SAMP/T-Raketenabwehrsystem in Saudi-Arabien, ein Kronos-Radar in Bahrain und ein Skynex-Flugabwehrsystem in den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>
<p>Zumindest ein Teil der italienischen Kräfte ist auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Taif in Saudi-Arabien <a href="https://theaviationist.com/2026/07/31/task-force-air-arabia/#deny" rel="external noopener" target="_blank">stationiert</a>, wie aus Flugbewegungen italienischer Militärmaschinen hervorgeht. Der Stützpunkt liegt etwa 250 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernt und damit außerhalb der Reichweite der meisten iranischen Drohnen und Raketen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>SAMP/T im Praxistest: Rüstungsexportgüter unter realen Bedingungen</strong></h3>
<p>Der Einsatz bietet Italien nicht nur militärische, sondern auch industrielle Vorteile. Italienische Fachleute betonen, dass Einsätze genutzt werden, um den Einsatz von Systemen wie SAMP/T und Leonardos ACUS-Drohnenabwehrsystem unter Einsatzbedingungen zu erproben und zu demonstrieren.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5031943" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11184760"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Melonis-Macht-Merz-Manoever-Rom-und-Berlin-gegen-Paris-11184760.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3739" height="2101" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/1/9/4/3/shutterstock_2730900127-14d4f6e7ed383f1d.jpeg" alt="Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni" style="aspect-ratio:3739 / 2101"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3739" height="2101" alt="Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni" style="aspect-ratio:3739 / 2101;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Melonis Macht, Merz’ Manöver: Rom und Berlin gegen Paris?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5031633" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11184140"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Greenwashing-im-Wintersport-Wie-Konzerne-Schnee-zum-Schmelzen-bringen-11184140.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/1/6/3/3/olympische_Ringe-2f-01-78631a3b00be9f5e.png" alt="Olympische Ringe mit Kopf des feuerspeienden 6-beinigen Agiphunds und als Kreislaufpfeile" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" 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class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4979535" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11082195"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Goldbesitz-Wenn-der-Familienschatz-zur-Steuerfrage-wird-11082195.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/9/5/3/5/shutterstock_2615814465-b682c9c1eb928f79.jpeg" alt="Mann hält Goldschmuck in den Händen" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img 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wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4949637" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10708011"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nicht-mit-unseren-Haenden-Wie-Italiens-Hafenarbeiter-die-Kriegslogistik-blockieren-10708011.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Nicht mit unseren Händen": Wie Italiens Hafenarbeiter die Kriegslogistik blockieren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4924927" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10621096"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Auch sammle das italienische Militär wertvolle Erfahrungen im Umgang mit iranischen Fähigkeiten und gewinne Erkenntnisse über Luft- und Raketenabwehr, Drohnenbekämpfung sowie die Integration verschiedener Sensoren und Waffensysteme.</p>
<p>Allerdings wird die Mission als eine der riskantesten Einsätze von Italiens Militär bewertet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Von Unifil bis Aspides: Weitere italienische Militärpräsenz in der Region</strong></h3>
<p>Die Golf-Mission ist Teil eines <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/03/13/italien-nahen-osten-stuetzpunkte-militaer" rel="external noopener" target="_blank">umfassenderen</a> italienischen Engagements in Westasien, wo insgesamt etwa 2.000 Soldaten im Einsatz sind. Das größte Kontingent befindet sich im Libanon, wo Italien mit mehr als 1.000 Soldaten an der UN-Friedensmission Unufil beteiligt ist.</p>
<p>Im Irak bilden rund 300 italienische Soldaten im Camp Singara nahe Erbil kurdische Peschmerga-Kämpfer aus. Allein 2025 bildeten italienische Militärs im Rahmen der Mission Prima Parthica – benannt übrigens nach einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Legio_I_Parthica" rel="external noopener" target="_blank">Legion</a> des Römischen Reiches – mehr als 1.200 Peschmerga-Kämpfer aus.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121264" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373457"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Kampf-um-UNRWA-Wie-Berlin-zum-Ziel-israelischer-Einflussnahme-wurde-11373457.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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Lanschaft" style="aspect-ratio:4439 / 2494;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Kampf um die Begriffe: Wie die UN über die US-Politik gegen Kuba sprechen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5079609" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11288381"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schuldner-der-Welt-vereinigt-euch-11288381.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7761" height="4361" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/9/6/0/9/PHOTOCREO_Michal_Bednarek-145591548a345555.jpeg" alt="Ein Mann rollt eine riesige Kugel bergauf, die mit dem Wort 'Schulden' beschriftet ist." style="aspect-ratio:7761 / 4361"><img 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href="http://www.heise.de/article/Sicherheitsrat-oder-Friedensrat-Wer-bestimmt-ueber-Weltfrieden-11165121.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/1/9/7/1/uno-flagge-02-461cea60019aa8f1.jpeg" alt="Ziegelsteine mit Dollarzeichen und "Board of Peace"-Logo fallen aus UN-Flagge" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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<p>Logistische und operative Unterstützung für die Einsätze im Irak kommt vom Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait. Der Stützpunkt dient seit Jahren als zentraler Knotenpunkt für italienische Operationen in der Region.</p>
<p>Im Roten Meer beteiligt sich Italien an der europäischen Marinemission <a href="https://www.eeas.europa.eu/eunavfor-aspides_en?s=410381" rel="external noopener" target="_blank">Eunavor Aspides</a>, die Handelsrouten vor Angriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen schützen soll. Die Flotte operiert unter europäischem Kommando, und auch die Bundeswehr ist <a href="https://www.behoerden-spiegel.de/2025/10/28/bundeswehr-reduziert-beteiligung-an-eunavfor-aspides/" rel="external noopener" target="_blank">beteiligt</a>.</p>
<p>Italien stellt hierfür unter anderem den Zerstörer "Caio Duilio", der mit Langstreckenraketen und Systemen zur Drohnenabwehr ausgestattet ist. Rund 130 italienische Offiziere und Stabsoffiziere sind zudem im Einsatzhauptquartier der Mission im griechischen Larissa eingesetzt.</p>
2026-08-08T08:00:00.000Zurn:bid:51344022026-08-08T06:00:00.000ZEin Verwandter, der 40.000 Jahre tot war, ist plötzlich wieder da: Der Neandertaler war Europäer, Liebhaber und Überlebenskünstler. Ein Blick in die Geschichte.</p>
<p>Vor etwa 40.000 Jahren ging – nicht plötzlich oder unerwartet und auch nicht nach langem Siechtum – unser letzter Verwandter aus der Gattung <em>Homo</em> von uns – der Neandertaler. Er wurde mitten aus seinem eiszeitlichen Leben gerissen. Er war der ultimative Europäer. Wir werden ihn nicht vergessen und ein ehrendes Angedenken bewahren.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Freundliche Nachbarn und gute Liebhaber</strong></h3>
<p>Als wir, die modernen Menschen, die <em>Homo sapiens</em>, aus dem Nahen Osten kommend, Europa erreichten, haben wir die besten Exemplare noch kennengelernt. Der Neandertaler war ein cooler Typ, nicht nur wegen der damaligen eiszeitlichen Temperaturen. Er ließ uns nach Europa ein und rückte enger zusammen, da wir viel mehr waren und deshalb Platz brauchten.</p>
<p>Wegen unserer Zuwanderung machte er keinen Stress. Inschriften, Graffitis, Demonstrationen oder andere Unmutsäußerungen, wie "Europa den Neandertalern, <em>Homo sapiens</em> raus!", sind bisher nicht gefunden oder bekannt geworden.</p>
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<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers-9855df9dc9aa9f18.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers-9855df9dc9aa9f18.jpg">
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<img alt="Ein Neandertaler stützt seinen Kopf auf seine Hand" height="519" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 378 / 519; object-fit: cover;" width="378">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Moderne Rekonstruktion eines Neandertalers</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt (Halle)/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Er zog sich nach Frankreich und Spanien zurück und malte Höhlen aus – nicht mit Hassparolen, sondern mit schönen Tierbildern. Es gibt sicher schlechtere Arten, den Lebensabend zu verbringen. Zuletzt schaute er von Gibraltar aus in den Sonnenuntergang nach Afrika hinüber: Es war ein schöner Tod.</p>
<p>Unsere Frauen standen auf diese langhaarigen, muskulösen, hellhäutigen, knackigen Typen mit blauen Augen. Sie gingen gern mit ihnen. Anders als ihre Vorgänger, die <em>Homo erectus</em> hießen, gaben sich die Neandertaler subtiler. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, warum jene <em>erectus</em> genannt wurden. Ich fürchte, sie sprachen nicht viel, sondern handelten.</p>
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<p>Der Neandertaler verfügte über ein etwa 100 bis 300 Kubikzentimeter größeres Gehirnvolumen als wir, der moderne Mensch. Vielleicht waren es doch nicht nur die Muskeln, die unsere Frauen anzogen. Beherrschte er etwa "Lass uns darüber reden" besser als wir? Dass er über eine differenzierte Sprache verfügte, ist sicher.</p>
<p>Da die Neandertaler nicht mehr so lange zu leben und wenig Sparguthaben hatten, gab es auch kaum Erbschaftsstreitereien mit ihnen. Sie überließen uns einige ihrer Gene großzügig. Und nach ihrem Tod bekamen wir unsere Frauen zurück.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Beeindruckendes Improvisationsvermögen</strong></h3>
<p>Der <em>Homo neanderthalensis</em> hatte mit Problemen zu kämpfen, die uns sehr bekannt vorkommen müssten. Er lebte in einer komplexen Umwelt, die ihm immer wieder Anpassungsleistungen abverlangte. Er musste schnell reagieren, was intellektuelle Anforderungen an ihn stellte. Besonders große Schwierigkeiten bereitete ihm das Klima.</p>
<p>In den 250.000 Jahren, in denen er durch Europa und die Nachbargebiete bis zum Altai im südlichen Sibirien wandelte, wechselten relativ oft Warm- und Kaltzeiten. Vor den vorrückenden Gletschern in den eiszeitlichen Phasen blieb ihm nur der Rückzug. In diesen Zeiten lebte er u. a. von der Jagd auf Mammute, was sehr viel Mut und Geschick erforderte. In den wärmeren Abschnitten versuchte er sich an deren warmzeitlichen Pendants, den Waldelefanten – größere Brocken gab es damals nicht.</p>
<p>Die Jagd auf Großwild erforderte regelmäßiges Planen und kommunikativen Austausch. Wildarten wie Auerochsen, Wisente, Wollnashörner, Rentiere, Wildpferde und Wildesel verlangten je nach Art ein spezifisches Vorgehen.</p>
<p>Gemeinschaftlich abgestimmtes Vorgehen und Fallenstellen gehörten dazu. Generationenübergreifende Erfahrungen waren hierbei sicher von Bedeutung. Auch Kleingetier – Hasen, Geflügel und dessen Gelege, Schafe und Ziegen – wurden bejagt. Für Südspanien, wo er seinen Lebensabend verbrachte, sind Fischfang und Robbenjagd nachgewiesen; Schnecken und Muscheln gehörten ebenso dazu wie Würmer, Maden, Larven und Insekten.</p>
<p>Außerdem erweist sich der Neandertaler als ein Messi; nicht, weil er so viele Tore schoss, sondern weil er fleißig Nahrung sammelte: Wildobst, Beeren, Nüsse, Pilze, Eicheln, Bucheckern, Wurzeln, Knollen und Grünzeug standen auf dem Speisezettel.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043359" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11207089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-Steinzeitkueche-Komplexer-als-gedacht-11207089.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/3/5/9/shutterstock_2632111511-ba7f61446b1fbb82.jpeg" alt="Menschen an einem Lagerfeuer" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Menschen an einem Lagerfeuer" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas Steinzeitküche: Komplexer als gedacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Am liebsten hatte er allerdings Fleisch, es machte bis zu 90 Prozent der Nahrung aus. Sein Gehirn brauchte viel Energie und sein Körper in den eiszeitlichen Verhältnissen natürlich auch. Grillpartys dürften eines der Lieblingshobbys der männlichen Neandertaler gewesen sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ökologie und handwerkliche Fähigkeiten</strong></h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_left col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--left" is="a-grossbild">
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<img alt="Skelett eines Höhlenbären" height="1047" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 1047; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Höhlenbärenskelett der Teufelshöhle bei Pottenstein</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Ra'ike/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Teufelsh%C3%B6hle-H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Dreiviertelprofil.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Anders als wir konnte der Neandertaler mit den natürlichen Ressourcen gut umgehen. Er überstrapazierte seine Umwelt nicht. Wenn die Lebensgrundlagen schwanden, zog er weiter. Er hatte eine hohe Mobilität ohne Autos. Dabei wohnte er nicht nur in Höhlen, sondern schuf sich Lagerplätze, die in den Jahreszeiten wechselten.</p>
<p>Das Bild vom Höhlenmenschen rührt vor allem daher, dass von den Rast- und Lagerstätten keine archäologischen Hinterlassenschaften erhalten blieben, während in Höhlen viel bessere Erhaltungsbedingungen herrschen. So entstand ein Ungleichgewicht in der materiellen Überlieferung, dass unsere Wahrnehmung beeinflusst. In den Höhlen hatte er einen gefährlichen Feind, der ihm die Behausung streitig machte: den Höhlenbären.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Holz, Steine, Knochen, Klebstoff – aus dem Werkzeugkasten des Neandertalers</strong></h3>
<p>Als Mitarbeiter eines Baumarktes könnte man sich den Neandertaler heute gut vorstellen. Er hatte ein entwickeltes technisches Wissen, dass sich in der Vielzahl und der Mannigfaltigkeit seiner Werkzeuge zeigt. Für die Jagd nutzte er Waffen wie Wurfspeere und Stoßlanzen, die aus einer Kombination von Holz, Knochen oder Steinen bestehen konnten. Mit Birkenpech verklebte er die Materialien.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992270" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11107118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Steinzeit-Trompeten-Forscher-bringen-6-000-Jahre-alte-Instrumente-zum-Klingen-11107118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1366" height="767" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/2/7/0/muscheln-bba9fd05a4cd1af9.jpeg" alt="Muschel von mehreren Seiten" style="aspect-ratio:1366 / 767"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1366" height="767" alt="Muschel von mehreren Seiten" style="aspect-ratio:1366 / 767;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Steinzeit-Trompeten: Forscher bringen 6.000 Jahre alte Instrumente zum Klingen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
</div>
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<p>Er liebte Farben, Schmuck und Kleidung. Mit rotem Ocker und schwarzem Manganoxyd bemalte er sich und färbte seine Outfits. Der Eiszeitmensch nutzte Feuer zur Aufbereitung der Nahrung, für die Anfertigung der Werkzeuge, für die Jagd und natürlich, um sich zu wärmen im Angesicht der pleistozänen Eismassen. Die Feuer der Lagerplätze und Raststätten bildeten den sozialen Mittelpunkt der Clans.</p>
<h3 class="subheading"><strong>1970: Er ist wieder da</strong></h3>
<p>Wir hatten unsere so angenehmen Vorgänger schon beinahe vergessen, da tauchten sie plötzlich und unerwartet, also anders als bei ihrem Abgang, wieder auf – nicht in Gibraltar, sondern in Manchester.</p>
<p>Drei langhaarige Briten, die sich <em>Hotlegs</em> nannten, bekannten 1970 öffentlich Neandertaler zu sein, indem sie ausstießen: "Ich bin ein Neandertaler-Mann. Du bist ein Neandertaler-Mädchen. Machen wir Neandertaler-Liebe in dieser Neandertaler-Welt" (<em>I</em><em>ʼ</em><em>m a Neanderthal man. You</em><em>ʼ</em><em>re a Neanderthal girl. Let</em><em>ʼ</em><em>s make Neanderthal love in this Neanderthal world.</em>). Offenbar hatten sie in einer Höhle im Nordwesten Englands überlebt.</p>
<p>Sie wiederholten diese Strophen immer wieder und machten dazu die so typischen eckigen, etwas ungelenken Neandertaler-Verrenkungen. Das kam gut an, nicht nur bei unseren Frauen. Mehr als zwei Millionen Scheiben, die Töne produzierten, wurden verkauft. In den UK-Charts reichte das für den zweiten Platz. Wie sieh das gemacht haben, blieb ihr Geheimnis. Aber sie galten ja auch schon früher als sehr geschickt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unerwartetes Revival</strong></h3>
<p>Dass Neandertaler erneut auftauchen würden, hatte man nicht erwartet. Zuletzt sah man 1856 etwas von ihnen, als in einer Grotte im Neandertal an der Düssel unweit des gleichnamigen Dorfes Knochenreste gefunden worden waren. Das Tal trägt seinen Namen nach Joachim Neander, einem reformierten Pfarrer aus dem 17. Jahrhundert, der dort oft herumstromerte.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg">
<a-img alt="Schädelknochen" height="1400" src="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg" style="aspect-ratio: 1098 / 1400;" width="1098">
<img alt="Schädelknochen" height="1400" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1098 / 1400; object-fit: cover;" width="1098">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Schädel eines Homo neanderthalensis</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Luna04~commonswiki" rel="external noopener" target="_blank">Luna04</a>/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homo_sapiens_neanderthalensis.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Die Stelle, wo einst die Knochenfragmente gefunden worden waren, wurde erst kurz vor dem Jahre 2000 wiederentdeckt. Bei Nachgrabungen kamen weitere Knochenstücke zum Vorschein: ein Teil vom Gesichtsschädel sowie Becken- und Oberschenkelreste.</p>
<p>In der nahen Stadt Mettmann gibt es heute ein Neandertal Museum, wo dokumentiert wird, was die Forschung über diese Menschen in Erfahrung gebracht hat. Ob auch die Exemplare aus Manchester dazu befragt worden sind, ist nicht bekannt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wissenschaft vom Menschen</strong></h3>
<p>Mit dem Fund im Neandertal wurden wir zu Anthropologen, zu Erforschern der Entstehung und Entwicklung des Menschen. Uns wurde klar, dass der biblische Schöpfungsmythos etwas zu kurz greift. Anfangs gab es natürlich auch Gegner der Evolutionstheorie.</p>
<p>Der berühmte Berliner Arzt Virchow beispielsweise lehnte es ab, im Neandertaler einen fossilen Menschen zu sehen. Für ihn waren es anfangs nur die Gebeine eines rachitischen Donkosaken, der 1813/14 in den napoleonischen Kriegen nach Deutschland gelangt war. Später revidierte er seine ablehnende Meinung.</p>
<p>Wir wissen heute, dass es verschiedene Hominiden gab, z. B. den <em>Homo</em> <em>habilis</em>, und die schon erwähnten <em>erectus, neanderthalensis </em>und<em> sapiens</em>. Was wir nicht wissen ist, wo sich der rezente US-amerikanische Clanchief einordnet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fremde oder Freunde</strong></h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp">
<a-img alt="Karte, die die Ausbreitung des Menschen zeigt" height="599" src="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp" style="aspect-ratio: 1280 / 599;" width="1280">
<img alt="Karte, die die Ausbreitung des Menschen zeigt" height="599" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 599; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Ausbreitung des modernen Menschen</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: NordNordWest/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Spreading_homo_sapiens_la.svg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Zur Zeit der Neandertaler lebten im Zeitraum von 160.000 bis 50.000 noch andere Menschen in Asien. In Südsibirien, China und Tibet der sogenannte Denisova-Mensch, auf der indonesischen Insel Flores der <em>Homo floresiensis</em> und auf den Philippinen der <em>Homo luzonensis</em>.</p>
<p>Mit dem Denisova-Menschen war der Neandertaler eng verwandt – näher als mit uns. Er ist nach seinem Fundort im Altaigebirge, der Denisova-Höhle benannt. Ihre Unterschiede resultieren aus der geographischen Trennung der Populationen. In der gerade erwähnten Höhle wurde ein Kind gefunden, das eine Neandertalermutter und einen Denisova-Vater hatte.</p>
<p>Zu seinen Mitneandertalern hatte der Eiszeitmensch ein sehr soziales Verhältnis: Der Mann aus dem Neandertal war ca. 60 Jahre alt, litt unter Rachitis (Knochenstoffwechselerkrankung), einer verheilten Kopfverletzung und am linken Unterarm wies er einen Knochenbruch im Ellbogenbereich auf. Er hätte ohne Hilfe seiner Gruppe nicht so alt werden können.</p>
<p>Nur wenige Neandertaler allerdings wurden so alt. Etwa 80 Prozent starben bereits vor dem 40. Lebensjahr. Sie waren die ersten Hominiden die ihre Toten unter der Erde bestatteten.</p>
<p>Bisher nur vereinzelt wurden Grabbeigaben gefunden. Die früher weit verbreitete Geringschätzung des Neandertalers als eines tumben Kraftprotzes mit Überaugenwülsten und fliehender Stirn weicht immer mehr einer anerkennenden Wertschätzung für seine Fähigkeiten und Leistungen.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Literatur</strong>:</p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Robert Foley, <em>Menschen vor Homo sapiens. Wie und warum unsere Art sich durchsetzte</em>, hg. von Wighart v. Koenigswald, 2000 (teilweise veraltet, aber mit gutem Bild- und Kartenmaterial).</li><li>Gerd-Christian Weniger, <em>Von der Entstehung des Neandertalers bis zum Ende der Eiszeit</em>, in: <em>WBG Weltgeschichte. Eine globale Geschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert I: Grundlagen der globalen Welt. Vom Beginn bis 1200 v. Chr.</em>, hg. von Albrecht Jockenhövel (2009) S. 54–82.</li><li>Friedemann Schrenk / Stephanie Anthoni, <em>Die Neandertaler, unter Mitarbeit von Christine Hemm</em> / A. Marie Rahn (bw 2373, 3. Auflage 2025).</li></ul>
</div>
Ein Verwandter, der 40.000 Jahre tot war, ist plötzlich wieder da: Der Neandertaler war Europäer, Liebhaber und Überlebenskünstler. Ein Blick in die Geschichte.</p>
<p>Vor etwa 40.000 Jahren ging – nicht plötzlich oder unerwartet und auch nicht nach langem Siechtum – unser letzter Verwandter aus der Gattung <em>Homo</em> von uns – der Neandertaler. Er wurde mitten aus seinem eiszeitlichen Leben gerissen. Er war der ultimative Europäer. Wir werden ihn nicht vergessen und ein ehrendes Angedenken bewahren.</p>
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</figure>
</div>
<h3 class="subheading"><strong>Freundliche Nachbarn und gute Liebhaber</strong></h3>
<p>Als wir, die modernen Menschen, die <em>Homo sapiens</em>, aus dem Nahen Osten kommend, Europa erreichten, haben wir die besten Exemplare noch kennengelernt. Der Neandertaler war ein cooler Typ, nicht nur wegen der damaligen eiszeitlichen Temperaturen. Er ließ uns nach Europa ein und rückte enger zusammen, da wir viel mehr waren und deshalb Platz brauchten.</p>
<p>Wegen unserer Zuwanderung machte er keinen Stress. Inschriften, Graffitis, Demonstrationen oder andere Unmutsäußerungen, wie "Europa den Neandertalern, <em>Homo sapiens</em> raus!", sind bisher nicht gefunden oder bekannt geworden.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers-9855df9dc9aa9f18.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers-9855df9dc9aa9f18.jpg">
<a-img alt="Ein Neandertaler stützt seinen Kopf auf seine Hand" height="519" src="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers-9855df9dc9aa9f18.jpg" style="aspect-ratio: 378 / 519;" width="378">
<img alt="Ein Neandertaler stützt seinen Kopf auf seine Hand" height="519" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 378 / 519; object-fit: cover;" width="378">
</a-img>
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Moderne Rekonstruktion eines Neandertalers</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt (Halle)/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Rekonstruktionsversuch_eines_Neandertalers.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Er zog sich nach Frankreich und Spanien zurück und malte Höhlen aus – nicht mit Hassparolen, sondern mit schönen Tierbildern. Es gibt sicher schlechtere Arten, den Lebensabend zu verbringen. Zuletzt schaute er von Gibraltar aus in den Sonnenuntergang nach Afrika hinüber: Es war ein schöner Tod.</p>
<p>Unsere Frauen standen auf diese langhaarigen, muskulösen, hellhäutigen, knackigen Typen mit blauen Augen. Sie gingen gern mit ihnen. Anders als ihre Vorgänger, die <em>Homo erectus</em> hießen, gaben sich die Neandertaler subtiler. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, warum jene <em>erectus</em> genannt wurden. Ich fürchte, sie sprachen nicht viel, sondern handelten.</p>
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<p>Der Neandertaler verfügte über ein etwa 100 bis 300 Kubikzentimeter größeres Gehirnvolumen als wir, der moderne Mensch. Vielleicht waren es doch nicht nur die Muskeln, die unsere Frauen anzogen. Beherrschte er etwa "Lass uns darüber reden" besser als wir? Dass er über eine differenzierte Sprache verfügte, ist sicher.</p>
<p>Da die Neandertaler nicht mehr so lange zu leben und wenig Sparguthaben hatten, gab es auch kaum Erbschaftsstreitereien mit ihnen. Sie überließen uns einige ihrer Gene großzügig. Und nach ihrem Tod bekamen wir unsere Frauen zurück.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Beeindruckendes Improvisationsvermögen</strong></h3>
<p>Der <em>Homo neanderthalensis</em> hatte mit Problemen zu kämpfen, die uns sehr bekannt vorkommen müssten. Er lebte in einer komplexen Umwelt, die ihm immer wieder Anpassungsleistungen abverlangte. Er musste schnell reagieren, was intellektuelle Anforderungen an ihn stellte. Besonders große Schwierigkeiten bereitete ihm das Klima.</p>
<p>In den 250.000 Jahren, in denen er durch Europa und die Nachbargebiete bis zum Altai im südlichen Sibirien wandelte, wechselten relativ oft Warm- und Kaltzeiten. Vor den vorrückenden Gletschern in den eiszeitlichen Phasen blieb ihm nur der Rückzug. In diesen Zeiten lebte er u. a. von der Jagd auf Mammute, was sehr viel Mut und Geschick erforderte. In den wärmeren Abschnitten versuchte er sich an deren warmzeitlichen Pendants, den Waldelefanten – größere Brocken gab es damals nicht.</p>
<p>Die Jagd auf Großwild erforderte regelmäßiges Planen und kommunikativen Austausch. Wildarten wie Auerochsen, Wisente, Wollnashörner, Rentiere, Wildpferde und Wildesel verlangten je nach Art ein spezifisches Vorgehen.</p>
<p>Gemeinschaftlich abgestimmtes Vorgehen und Fallenstellen gehörten dazu. Generationenübergreifende Erfahrungen waren hierbei sicher von Bedeutung. Auch Kleingetier – Hasen, Geflügel und dessen Gelege, Schafe und Ziegen – wurden bejagt. Für Südspanien, wo er seinen Lebensabend verbrachte, sind Fischfang und Robbenjagd nachgewiesen; Schnecken und Muscheln gehörten ebenso dazu wie Würmer, Maden, Larven und Insekten.</p>
<p>Außerdem erweist sich der Neandertaler als ein Messi; nicht, weil er so viele Tore schoss, sondern weil er fleißig Nahrung sammelte: Wildobst, Beeren, Nüsse, Pilze, Eicheln, Bucheckern, Wurzeln, Knollen und Grünzeug standen auf dem Speisezettel.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5043359" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11207089"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-Steinzeitkueche-Komplexer-als-gedacht-11207089.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/3/3/5/9/shutterstock_2632111511-ba7f61446b1fbb82.jpeg" alt="Menschen an einem Lagerfeuer" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Menschen an einem Lagerfeuer" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas Steinzeitküche: Komplexer als gedacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Am liebsten hatte er allerdings Fleisch, es machte bis zu 90 Prozent der Nahrung aus. Sein Gehirn brauchte viel Energie und sein Körper in den eiszeitlichen Verhältnissen natürlich auch. Grillpartys dürften eines der Lieblingshobbys der männlichen Neandertaler gewesen sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ökologie und handwerkliche Fähigkeiten</strong></h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_left col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--left" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Teufelshoehle-Hoehlenbaer-Dreiviertelprofil-1ac9a30c1344d83c.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Teufelshoehle-Hoehlenbaer-Dreiviertelprofil-1ac9a30c1344d83c.jpg">
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<img alt="Skelett eines Höhlenbären" height="1047" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 1047; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Höhlenbärenskelett der Teufelshöhle bei Pottenstein</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Ra'ike/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Teufelsh%C3%B6hle-H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Dreiviertelprofil.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Anders als wir konnte der Neandertaler mit den natürlichen Ressourcen gut umgehen. Er überstrapazierte seine Umwelt nicht. Wenn die Lebensgrundlagen schwanden, zog er weiter. Er hatte eine hohe Mobilität ohne Autos. Dabei wohnte er nicht nur in Höhlen, sondern schuf sich Lagerplätze, die in den Jahreszeiten wechselten.</p>
<p>Das Bild vom Höhlenmenschen rührt vor allem daher, dass von den Rast- und Lagerstätten keine archäologischen Hinterlassenschaften erhalten blieben, während in Höhlen viel bessere Erhaltungsbedingungen herrschen. So entstand ein Ungleichgewicht in der materiellen Überlieferung, dass unsere Wahrnehmung beeinflusst. In den Höhlen hatte er einen gefährlichen Feind, der ihm die Behausung streitig machte: den Höhlenbären.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Holz, Steine, Knochen, Klebstoff – aus dem Werkzeugkasten des Neandertalers</strong></h3>
<p>Als Mitarbeiter eines Baumarktes könnte man sich den Neandertaler heute gut vorstellen. Er hatte ein entwickeltes technisches Wissen, dass sich in der Vielzahl und der Mannigfaltigkeit seiner Werkzeuge zeigt. Für die Jagd nutzte er Waffen wie Wurfspeere und Stoßlanzen, die aus einer Kombination von Holz, Knochen oder Steinen bestehen konnten. Mit Birkenpech verklebte er die Materialien.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4992270" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11107118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Steinzeit-Trompeten-Forscher-bringen-6-000-Jahre-alte-Instrumente-zum-Klingen-11107118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1366" height="767" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/2/2/7/0/muscheln-bba9fd05a4cd1af9.jpeg" alt="Muschel von mehreren Seiten" style="aspect-ratio:1366 / 767"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1366" height="767" alt="Muschel von mehreren Seiten" style="aspect-ratio:1366 / 767;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Steinzeit-Trompeten: Forscher bringen 6.000 Jahre alte Instrumente zum Klingen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Er liebte Farben, Schmuck und Kleidung. Mit rotem Ocker und schwarzem Manganoxyd bemalte er sich und färbte seine Outfits. Der Eiszeitmensch nutzte Feuer zur Aufbereitung der Nahrung, für die Anfertigung der Werkzeuge, für die Jagd und natürlich, um sich zu wärmen im Angesicht der pleistozänen Eismassen. Die Feuer der Lagerplätze und Raststätten bildeten den sozialen Mittelpunkt der Clans.</p>
<h3 class="subheading"><strong>1970: Er ist wieder da</strong></h3>
<p>Wir hatten unsere so angenehmen Vorgänger schon beinahe vergessen, da tauchten sie plötzlich und unerwartet, also anders als bei ihrem Abgang, wieder auf – nicht in Gibraltar, sondern in Manchester.</p>
<p>Drei langhaarige Briten, die sich <em>Hotlegs</em> nannten, bekannten 1970 öffentlich Neandertaler zu sein, indem sie ausstießen: "Ich bin ein Neandertaler-Mann. Du bist ein Neandertaler-Mädchen. Machen wir Neandertaler-Liebe in dieser Neandertaler-Welt" (<em>I</em><em>ʼ</em><em>m a Neanderthal man. You</em><em>ʼ</em><em>re a Neanderthal girl. Let</em><em>ʼ</em><em>s make Neanderthal love in this Neanderthal world.</em>). Offenbar hatten sie in einer Höhle im Nordwesten Englands überlebt.</p>
<p>Sie wiederholten diese Strophen immer wieder und machten dazu die so typischen eckigen, etwas ungelenken Neandertaler-Verrenkungen. Das kam gut an, nicht nur bei unseren Frauen. Mehr als zwei Millionen Scheiben, die Töne produzierten, wurden verkauft. In den UK-Charts reichte das für den zweiten Platz. Wie sieh das gemacht haben, blieb ihr Geheimnis. Aber sie galten ja auch schon früher als sehr geschickt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unerwartetes Revival</strong></h3>
<p>Dass Neandertaler erneut auftauchen würden, hatte man nicht erwartet. Zuletzt sah man 1856 etwas von ihnen, als in einer Grotte im Neandertal an der Düssel unweit des gleichnamigen Dorfes Knochenreste gefunden worden waren. Das Tal trägt seinen Namen nach Joachim Neander, einem reformierten Pfarrer aus dem 17. Jahrhundert, der dort oft herumstromerte.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--right" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg">
<a-img alt="Schädelknochen" height="1400" src="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Homo_sapiens_neanderthalensis-1fc3302a5444b54f.jpg" style="aspect-ratio: 1098 / 1400;" width="1098">
<img alt="Schädelknochen" height="1400" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1098 / 1400; object-fit: cover;" width="1098">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Schädel eines Homo neanderthalensis</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Luna04~commonswiki" rel="external noopener" target="_blank">Luna04</a>/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homo_sapiens_neanderthalensis.jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>/<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" rel="external noopener" target="_blank">CC-3.0</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Die Stelle, wo einst die Knochenfragmente gefunden worden waren, wurde erst kurz vor dem Jahre 2000 wiederentdeckt. Bei Nachgrabungen kamen weitere Knochenstücke zum Vorschein: ein Teil vom Gesichtsschädel sowie Becken- und Oberschenkelreste.</p>
<p>In der nahen Stadt Mettmann gibt es heute ein Neandertal Museum, wo dokumentiert wird, was die Forschung über diese Menschen in Erfahrung gebracht hat. Ob auch die Exemplare aus Manchester dazu befragt worden sind, ist nicht bekannt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wissenschaft vom Menschen</strong></h3>
<p>Mit dem Fund im Neandertal wurden wir zu Anthropologen, zu Erforschern der Entstehung und Entwicklung des Menschen. Uns wurde klar, dass der biblische Schöpfungsmythos etwas zu kurz greift. Anfangs gab es natürlich auch Gegner der Evolutionstheorie.</p>
<p>Der berühmte Berliner Arzt Virchow beispielsweise lehnte es ab, im Neandertaler einen fossilen Menschen zu sehen. Für ihn waren es anfangs nur die Gebeine eines rachitischen Donkosaken, der 1813/14 in den napoleonischen Kriegen nach Deutschland gelangt war. Später revidierte er seine ablehnende Meinung.</p>
<p>Wir wissen heute, dass es verschiedene Hominiden gab, z. B. den <em>Homo</em> <em>habilis</em>, und die schon erwähnten <em>erectus, neanderthalensis </em>und<em> sapiens</em>. Was wir nicht wissen ist, wo sich der rezente US-amerikanische Clanchief einordnet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fremde oder Freunde</strong></h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp">
<a-img alt="Karte, die die Ausbreitung des Menschen zeigt" height="599" src="/imgs/18/5/1/3/4/4/0/2/Spreading_homo_sapiens_la.svg-921791dd21394d49.webp" style="aspect-ratio: 1280 / 599;" width="1280">
<img alt="Karte, die die Ausbreitung des Menschen zeigt" height="599" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 599; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Ausbreitung des modernen Menschen</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: NordNordWest/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Spreading_homo_sapiens_la.svg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Zur Zeit der Neandertaler lebten im Zeitraum von 160.000 bis 50.000 noch andere Menschen in Asien. In Südsibirien, China und Tibet der sogenannte Denisova-Mensch, auf der indonesischen Insel Flores der <em>Homo floresiensis</em> und auf den Philippinen der <em>Homo luzonensis</em>.</p>
<p>Mit dem Denisova-Menschen war der Neandertaler eng verwandt – näher als mit uns. Er ist nach seinem Fundort im Altaigebirge, der Denisova-Höhle benannt. Ihre Unterschiede resultieren aus der geographischen Trennung der Populationen. In der gerade erwähnten Höhle wurde ein Kind gefunden, das eine Neandertalermutter und einen Denisova-Vater hatte.</p>
<p>Zu seinen Mitneandertalern hatte der Eiszeitmensch ein sehr soziales Verhältnis: Der Mann aus dem Neandertal war ca. 60 Jahre alt, litt unter Rachitis (Knochenstoffwechselerkrankung), einer verheilten Kopfverletzung und am linken Unterarm wies er einen Knochenbruch im Ellbogenbereich auf. Er hätte ohne Hilfe seiner Gruppe nicht so alt werden können.</p>
<p>Nur wenige Neandertaler allerdings wurden so alt. Etwa 80 Prozent starben bereits vor dem 40. Lebensjahr. Sie waren die ersten Hominiden die ihre Toten unter der Erde bestatteten.</p>
<p>Bisher nur vereinzelt wurden Grabbeigaben gefunden. Die früher weit verbreitete Geringschätzung des Neandertalers als eines tumben Kraftprotzes mit Überaugenwülsten und fliehender Stirn weicht immer mehr einer anerkennenden Wertschätzung für seine Fähigkeiten und Leistungen.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Literatur</strong>:</p><ul class="boxtext rte__list rte__list--unordered"><li>Robert Foley, <em>Menschen vor Homo sapiens. Wie und warum unsere Art sich durchsetzte</em>, hg. von Wighart v. Koenigswald, 2000 (teilweise veraltet, aber mit gutem Bild- und Kartenmaterial).</li><li>Gerd-Christian Weniger, <em>Von der Entstehung des Neandertalers bis zum Ende der Eiszeit</em>, in: <em>WBG Weltgeschichte. Eine globale Geschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert I: Grundlagen der globalen Welt. Vom Beginn bis 1200 v. Chr.</em>, hg. von Albrecht Jockenhövel (2009) S. 54–82.</li><li>Friedemann Schrenk / Stephanie Anthoni, <em>Die Neandertaler, unter Mitarbeit von Christine Hemm</em> / A. Marie Rahn (bw 2373, 3. Auflage 2025).</li></ul>
</div>
2026-08-08T06:00:00.000Zurn:bid:51397862026-08-07T14:00:00.000ZDer Staat verfügt über gewaltige Summen. Doch über Einnahmen, Ausgaben und Prioritäten wird erstaunlich wenig konkret gestritten.</p>
<p>Der Staat nimmt rund eine Billion Euro an Steuern ein und macht trotzdem noch Schulden. Über die vielen Einnahme- und Ausgabeposten wird erstaunlich wenig diskutiert.</p>
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<p>Der bedeutendste Bereich, in dem schon immer auf ein konkretes Aushandeln zwischen Anspruchstellern und Leistungserbringern, zwischen Nehmern und Gebern verzichtet wird, sind die Staatsfinanzen.</p>
<p>Steuern steht per Definition kein Anspruch auf eine konkrete Gegenleistung gegenüber. Der Steuerpflichtige muss sie zahlen, die Politik kann damit machen, was sie mag - im Rahmen der von ihr selbst beschlossenen Gesetze.</p>
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<figure class="video video--fullwidth">
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</figure>
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<p>Weil sowohl die Einnahmen als auch – und vor allem – die Ausgaben in ihren Details längst unüberschaubar geworden sind, wird öffentlich meist nur über ein paar besondere Posten diskutiert. Und politische Einigungen laufen häufig darauf hinaus, das Volumen einfach zu vergrößern, also Steuern, Abgaben und Neuverschuldung zu erhöhen, um neue Aufgaben finanzieren zu können.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362570"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tabaksteuer-Zigaretten-sollen-bis-2030-fast-zwoelf-Euro-kosten-11362570.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/4/1/shutterstock_2385599009-7c5c1ee2add4a54d.jpeg" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Tabaksteuer: Zigaretten sollen bis 2030 fast zwölf Euro kosten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331537"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Firmenform-Rettung-fuer-den-Mittelstand-oder-buerokratischer-Albtraum-11331537.html" 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data-content-id="5088597" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11306180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Closed-end-Funds-Bis-zu-10-Prozent-Ertrag-fuer-die-Altersvorsorge-11306180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3854" height="2166" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/5/9/7/shutterstock_2742858553-93e81c86c5346e26.jpeg" alt="Grafik mit der Aufschrift "CLOSED END FUND" und Symbolen für Geld, Diagramm und Aktenkoffer." style="aspect-ratio:3854 / 2166"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3854" height="2166" alt="Grafik mit der Aufschrift "CLOSED END FUND" und Symbolen für Geld, Diagramm und Aktenkoffer." style="aspect-ratio:3854 / 2166;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Closed-end Funds: Bis zu 10 Prozent Ertrag für die Altersvorsorge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082004" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11293186"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Altersvorsorgedepot-167-000-Euro-mehr-oder-fast-nichts-11293186.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/2/0/0/4/shutterstock_2531239303-c8bd27a97176f79c.jpeg" alt="Ein Sparschwein steht neben Münzstapeln und einem Finanzdiagramm für die Jahre 2021-2025." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein Sparschwein steht neben Münzstapeln und einem Finanzdiagramm für die Jahre 2021-2025." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Altersvorsorgedepot ab 2027: Wer profitiert – und wer das Nachsehen hat</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5032305" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11185477"><a index="0" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<p>Der <a href="https://www.steuerzahler.de/aktuelles/detail/von-1-euro-bleiben-nur-469-cent/" rel="external noopener" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> rechnet vor, dass den Bürgern von jedem erwirtschafteten Euro nur 47 Cent verbleiben, etwas mehr als die Hälfte geht zur Umverteilung an den Staat. Der verfügt inzwischen über ein jährliches Gesamtbudget von über <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentliche-Finanzen/Ausgaben-Einnahmen/Tabellen/liste-ausgaben-einnahmen-finanzierungssaldo-jaehrlich.html#112936" rel="external noopener" target="_blank">2,2 Billionen Euro</a>. Da sollte sich ein Blick in die Details lohnen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Millionen, Milliarden, Billionen</strong></h3>
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<p>Weil diese großen Zahlen für die meisten Menschen schwer vorstellbar sein dürften, zunächst eine bildliche Veranschaulichung.</p>
<p>Wenn ein Fünf-Euro-Schein etwa 0,11 Millimeter dick ist, ergeben 1.000 Euro einen Stapel von gerade einmal 2,2 Zentimetern. Eine Million Euro reichen dagegen schon 22 Meter hoch – ungefähr bis zum Dach eines fünf- oder sechsstöckigen Hauses.</p>
<p>Bei einer Milliarde Euro wächst der Stapel auf 22 Kilometer und damit etwa doppelt so hoch, wie Verkehrsflugzeuge gewöhnlich fliegen. Eine Billion Euro ergeben schließlich 22.000 Kilometer – mehr als den halben Erdumfang.</p>
<p>Oder anders gesagt: Die jährlichen Staatsausgaben von rund 2,2 Billionen Euro würden als Stapel aus Fünf-Euro-Scheinen rund 48.000 Kilometer hoch reichen – einmal um die Erde und noch ein gutes Stück weiter. Für die Strecke von der Erde bis zum Mond bräuchte es knapp acht Jahre.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4756704" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10187153"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geschaeftsmodell-Wie-Grossbritannien-und-die-USA-beim-Steuerraub-mitmischen-10187153.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/5/6/7/0/4/Master_Andreas-91ecb6c3d4622e23.jpeg" alt="ein Geldsack voller britischer Pfund, daneben liegen eine Rolle US-Dollarscheine und Euro-Scheine. Vor diesem Arrangement ist eine Lupe." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ein Geldsack voller britischer Pfund, daneben liegen eine Rolle US-Dollarscheine und Euro-Scheine. Vor diesem Arrangement ist eine Lupe." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geschäftsmodell: Wie Großbritannien und die USA beim Steuerraub mitmischen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4753587" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10181016"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schulnote-6-fuer-Finanzbildung-Jugend-will-mehr-Geldwissen-10181016.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/5/3/5/8/7/money-496229_1280-faa78c4e3490a0e3.jpeg" alt="Symbolbild: Bunte Ansammlung von Euro-Scheinen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Geldwissen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4543036" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9629685"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Senator-warnt-vor-Bumerang-Lasst-die-Finger-von-russischen-Vermoegen-9629685.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-upscore-title="true">US-Senator warnt vor Bumerang: Lasst die Finger von russischen Vermögen!</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4303204" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9306009"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Flexible-Loehne-oder-flexible-Gewinne-wie-funktioniert-eine-Marktwirtschaft-9306009.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" 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max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Flexible Löhne oder flexible Gewinne – wie funktioniert eine Marktwirtschaft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4268444" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9211179"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erleben-wir-eine-Entdollarisierung-9211179.html" 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erleben wir eine Entdollarisierung?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>40 verschiedene Steuerarten</strong></h3>
<p>Rund die Hälfte des Staatsbudgets entfällt auf die Sozialversicherungen. Bei den Steuern am ertragreichsten war 2025 die Mehrwertsteuer, die auf jedes Brötchen, jeden Liter Sprit, jede Fahrkarte, jedes Smartphone, eben auf fast alles, was man sich so kaufen kann, erhoben wird. Zusammen mit der Einfuhrumsatzsteuer erbrachte sie 310 Milliarden Euro.</p>
<p>Aber es gibt noch viele weitere Steuerarten, von denen die Lohn- und Einkommensteuer die bekannteste ist. Aber allein die Versicherungssteuer erbrachte 19,7 Milliarden Euro, die Tabaksteuer 17,6 und die Kaffeesteuer immerhin eine Milliarden Euro.</p>
<p>Die Energiesteuer brachte 37,6 Milliarden, die Stromsteuer 5,9 Milliarden. Und so geht es weiter über Erbschafts- und Grunderwerbssteuer, Lotterie-, Sportwetten-, Feuerschutz- und Biersteuer hin zur für die Kommunen bedeutsamen Grundsteuer (die auch jeder Mieter über seine Nebenkosten bezahlt).</p>
<p>Und dass auch Kleinvieh Mist macht, zeigt die Hundesteuer, die immerhin rund 430 Millionen bringt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gutverdiener zahlen am meisten</strong></h3>
<p>Während die meisten dieser Steuern sich je nach persönlichem Verbrauch bzw. nach individueller Lebensweise niederschlagen, greift die Lohn- und Einkommensteuer im Wesentlichen vorher. Wegen der Veranlagungszeiträume und Steuerfristen die Zahlen für das Jahr 2022 laut Statistischem Bundesamt:</p>
<p>Insgesamt wurden von allen Steuerpflichtigen zusammen Einkünfte in Höhe von 2,1 Billionen Euro erzielt. Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2022 betrug 376 Milliarden Euro.</p>
<p>Dabei trugen die einkommensstärksten 5 Prozent mit 44,6 Prozent schon fast die Hälfte des Gesamtaufkommens, während die untere Hälfte aller Einkommenssteuerpflichtigen mit Jahreseinkünften bis zu 33.481 Euro nur rund sechs Prozent der Lohn- und Einkommensteuer einbrachte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die großen Ausgaben</strong></h3>
<p>Nach der <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/steuern.html" rel="external noopener" target="_blank">Einnahmen-Umverteilung</a> hatte der Bund im letzten Jahr 388,7 Milliarden Euro Steuereinnahmen zur Verfügung, die Ländern 415,3 Milliarden und die Gemeinden 150,9 Milliarden Euro. An die Europäische Union wurden von den Steuereinnahmen 34,9 Milliarden Euro abgeführt.</p>
<p>Der Bundeshaushalt soll von derzeit 524,5 Milliarden Euro auf 635,4 Milliarden im Jahr 2030 weiter wachsen.</p>
<p>Den größten Posten belegt dabei jetzt und künftig das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit derzeit 197,3 Milliarden Budget.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verteidigungsausgaben vervierfachen sich</strong></h3>
<p>Das größte Wachstum ist bei der Verteidigung vorgesehen. Im Jahr 2020 lag dessen Volumen noch bei 45 Milliarden Euro, derzeit sind es 82,7 Milliarden und 2028 sollen 154 Milliarden zur Verfügung stehen, zwei Jahre später 183,7 Milliarden.</p>
<p>Die Zinsausgaben des Bundes steigen von rund vier Milliarden im Jahr 2021 laut Finanzplan auf 66,5 Milliarden im Jahr 2029.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Timo Rieg</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120995" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372939"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/9/9/5/Master_Demokratie-8bf75ac86a63e3ab.jpeg" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Freiheitsdebatte in Deutschland: Wer darf wem Vorschriften machen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5009965" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11141652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/9/9/6/5/Master_Rieg-1d2e6ed49c49fcb7.jpeg" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002758" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11127529"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/2/7/5/8/rieg-Q-01-5a4b0b587103f71a.jpeg" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die unterschlagene Frage der Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Im <a href="https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html" rel="external noopener" target="_blank">digitalen Bundeshaushalt</a> lassen sich die einzelnen Pläne zwar detailliert aufrufen. Doch ob beispielsweise 8,9 Milliarden Euro für Munitionsbeschaffung im Etat des Verteidigungsministeriums notwendig, angemessen, zu viel oder zu wenig sind, wird kein Bürger beurteilen können. Dabei macht allein dieser Posten gute 106 Euro pro Einwohner Deutschlands.</p>
<p>In den Kommunen, wo die Bürger noch am ehesten das Resultat von Steuerausgaben selbst in Augenschein nehmen können, sind die Gestaltungsspielräume jedoch besonders begrenzt. Vertreter der Gemeinden <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/finanzen-kommunen-geldnot-steuereinnahmen-sozialausgaben-100.html" rel="external noopener" target="_blank">beklagen seit langem</a>, dass etwa 80 Prozent ihrer Haushalte von Pflichtaufgaben beansprucht werden, allen voran der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.</p>
<p>Dennoch bleibt vieles, über das vor Ort diskutiert werden könnte. Denn jeder Blumenkübel, jedes Straßenschild und jede Kontrolle der Einhaltung irgendwelcher Vorschriften kostet Geld.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Politik erhält Blanko-Vollmacht</strong></h3>
<p>In Wahlprogrammen geht es zwar stets auch um Steuern und Staatsausgaben, die Versprechen bleiben allerdings abstrakt. Doch nehmen wir nur den Staatshaushalt ohne Sozialversicherungen, hat jeder Wahlberechtigte über etwa 20.000 EUR zu verfügen.</p>
<p>Er müsste demokratisch sagen (können), von wem er dieses Geld (oder mehr oder weniger) nehmen und für was oder wen er es ausgeben will. Davon sind wir im demokratischen Diskurs bisher weit entfernt.</p>
Der Staat verfügt über gewaltige Summen. Doch über Einnahmen, Ausgaben und Prioritäten wird erstaunlich wenig konkret gestritten.</p>
<p>Der Staat nimmt rund eine Billion Euro an Steuern ein und macht trotzdem noch Schulden. Über die vielen Einnahme- und Ausgabeposten wird erstaunlich wenig diskutiert.</p>
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<p>Der bedeutendste Bereich, in dem schon immer auf ein konkretes Aushandeln zwischen Anspruchstellern und Leistungserbringern, zwischen Nehmern und Gebern verzichtet wird, sind die Staatsfinanzen.</p>
<p>Steuern steht per Definition kein Anspruch auf eine konkrete Gegenleistung gegenüber. Der Steuerpflichtige muss sie zahlen, die Politik kann damit machen, was sie mag - im Rahmen der von ihr selbst beschlossenen Gesetze.</p>
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<p>Weil sowohl die Einnahmen als auch – und vor allem – die Ausgaben in ihren Details längst unüberschaubar geworden sind, wird öffentlich meist nur über ein paar besondere Posten diskutiert. Und politische Einigungen laufen häufig darauf hinaus, das Volumen einfach zu vergrößern, also Steuern, Abgaben und Neuverschuldung zu erhöhen, um neue Aufgaben finanzieren zu können.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115741" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362570"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tabaksteuer-Zigaretten-sollen-bis-2030-fast-zwoelf-Euro-kosten-11362570.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/4/1/shutterstock_2385599009-7c5c1ee2add4a54d.jpeg" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Eine Zigarette" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Tabaksteuer: Zigaretten sollen bis 2030 fast zwölf Euro kosten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5100068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11331537"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Firmenform-Rettung-fuer-den-Mittelstand-oder-buerokratischer-Albtraum-11331537.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/0/6/8/generated-image-1-c31d5de690724a28.png" alt="Oasenförmig angelegtes Unternehmen umgeben von anderen Firmen, die in der Wüste stehen." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Oasenförmig angelegtes Unternehmen umgeben von anderen Firmen, die in der Wüste stehen." 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data-content-id="5088597" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11306180"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Closed-end-Funds-Bis-zu-10-Prozent-Ertrag-fuer-die-Altersvorsorge-11306180.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3854" height="2166" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/8/5/9/7/shutterstock_2742858553-93e81c86c5346e26.jpeg" alt="Grafik mit der Aufschrift "CLOSED END FUND" und Symbolen für Geld, Diagramm und Aktenkoffer." style="aspect-ratio:3854 / 2166"><img 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Prozent Ertrag für die Altersvorsorge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5082004" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11293186"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Altersvorsorgedepot-167-000-Euro-mehr-oder-fast-nichts-11293186.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Altersvorsorgedepot ab 2027: Wer profitiert – und wer das Nachsehen hat</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5032305" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11185477"><a index="0" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<p>Der <a href="https://www.steuerzahler.de/aktuelles/detail/von-1-euro-bleiben-nur-469-cent/" rel="external noopener" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> rechnet vor, dass den Bürgern von jedem erwirtschafteten Euro nur 47 Cent verbleiben, etwas mehr als die Hälfte geht zur Umverteilung an den Staat. Der verfügt inzwischen über ein jährliches Gesamtbudget von über <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentliche-Finanzen/Ausgaben-Einnahmen/Tabellen/liste-ausgaben-einnahmen-finanzierungssaldo-jaehrlich.html#112936" rel="external noopener" target="_blank">2,2 Billionen Euro</a>. Da sollte sich ein Blick in die Details lohnen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Millionen, Milliarden, Billionen</strong></h3>
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<p>Weil diese großen Zahlen für die meisten Menschen schwer vorstellbar sein dürften, zunächst eine bildliche Veranschaulichung.</p>
<p>Wenn ein Fünf-Euro-Schein etwa 0,11 Millimeter dick ist, ergeben 1.000 Euro einen Stapel von gerade einmal 2,2 Zentimetern. Eine Million Euro reichen dagegen schon 22 Meter hoch – ungefähr bis zum Dach eines fünf- oder sechsstöckigen Hauses.</p>
<p>Bei einer Milliarde Euro wächst der Stapel auf 22 Kilometer und damit etwa doppelt so hoch, wie Verkehrsflugzeuge gewöhnlich fliegen. Eine Billion Euro ergeben schließlich 22.000 Kilometer – mehr als den halben Erdumfang.</p>
<p>Oder anders gesagt: Die jährlichen Staatsausgaben von rund 2,2 Billionen Euro würden als Stapel aus Fünf-Euro-Scheinen rund 48.000 Kilometer hoch reichen – einmal um die Erde und noch ein gutes Stück weiter. Für die Strecke von der Erde bis zum Mond bräuchte es knapp acht Jahre.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4756704" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10187153"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geschaeftsmodell-Wie-Grossbritannien-und-die-USA-beim-Steuerraub-mitmischen-10187153.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/5/6/7/0/4/Master_Andreas-91ecb6c3d4622e23.jpeg" alt="ein Geldsack voller britischer Pfund, daneben liegen eine Rolle US-Dollarscheine und Euro-Scheine. Vor diesem Arrangement ist eine Lupe." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="ein Geldsack voller britischer Pfund, daneben liegen eine Rolle US-Dollarscheine und Euro-Scheine. 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4753587" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10181016"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schulnote-6-fuer-Finanzbildung-Jugend-will-mehr-Geldwissen-10181016.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/5/3/5/8/7/money-496229_1280-faa78c4e3490a0e3.jpeg" alt="Symbolbild: Bunte Ansammlung von Euro-Scheinen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Geldwissen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4543036" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9629685"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Senator-warnt-vor-Bumerang-Lasst-die-Finger-von-russischen-Vermoegen-9629685.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Flexible Löhne oder flexible Gewinne – wie funktioniert eine Marktwirtschaft?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4268444" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9211179"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erleben-wir-eine-Entdollarisierung-9211179.html" 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erleben wir eine Entdollarisierung?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path 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<h3 class="subheading"><strong>40 verschiedene Steuerarten</strong></h3>
<p>Rund die Hälfte des Staatsbudgets entfällt auf die Sozialversicherungen. Bei den Steuern am ertragreichsten war 2025 die Mehrwertsteuer, die auf jedes Brötchen, jeden Liter Sprit, jede Fahrkarte, jedes Smartphone, eben auf fast alles, was man sich so kaufen kann, erhoben wird. Zusammen mit der Einfuhrumsatzsteuer erbrachte sie 310 Milliarden Euro.</p>
<p>Aber es gibt noch viele weitere Steuerarten, von denen die Lohn- und Einkommensteuer die bekannteste ist. Aber allein die Versicherungssteuer erbrachte 19,7 Milliarden Euro, die Tabaksteuer 17,6 und die Kaffeesteuer immerhin eine Milliarden Euro.</p>
<p>Die Energiesteuer brachte 37,6 Milliarden, die Stromsteuer 5,9 Milliarden. Und so geht es weiter über Erbschafts- und Grunderwerbssteuer, Lotterie-, Sportwetten-, Feuerschutz- und Biersteuer hin zur für die Kommunen bedeutsamen Grundsteuer (die auch jeder Mieter über seine Nebenkosten bezahlt).</p>
<p>Und dass auch Kleinvieh Mist macht, zeigt die Hundesteuer, die immerhin rund 430 Millionen bringt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gutverdiener zahlen am meisten</strong></h3>
<p>Während die meisten dieser Steuern sich je nach persönlichem Verbrauch bzw. nach individueller Lebensweise niederschlagen, greift die Lohn- und Einkommensteuer im Wesentlichen vorher. Wegen der Veranlagungszeiträume und Steuerfristen die Zahlen für das Jahr 2022 laut Statistischem Bundesamt:</p>
<p>Insgesamt wurden von allen Steuerpflichtigen zusammen Einkünfte in Höhe von 2,1 Billionen Euro erzielt. Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2022 betrug 376 Milliarden Euro.</p>
<p>Dabei trugen die einkommensstärksten 5 Prozent mit 44,6 Prozent schon fast die Hälfte des Gesamtaufkommens, während die untere Hälfte aller Einkommenssteuerpflichtigen mit Jahreseinkünften bis zu 33.481 Euro nur rund sechs Prozent der Lohn- und Einkommensteuer einbrachte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die großen Ausgaben</strong></h3>
<p>Nach der <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/steuern.html" rel="external noopener" target="_blank">Einnahmen-Umverteilung</a> hatte der Bund im letzten Jahr 388,7 Milliarden Euro Steuereinnahmen zur Verfügung, die Ländern 415,3 Milliarden und die Gemeinden 150,9 Milliarden Euro. An die Europäische Union wurden von den Steuereinnahmen 34,9 Milliarden Euro abgeführt.</p>
<p>Der Bundeshaushalt soll von derzeit 524,5 Milliarden Euro auf 635,4 Milliarden im Jahr 2030 weiter wachsen.</p>
<p>Den größten Posten belegt dabei jetzt und künftig das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit derzeit 197,3 Milliarden Budget.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verteidigungsausgaben vervierfachen sich</strong></h3>
<p>Das größte Wachstum ist bei der Verteidigung vorgesehen. Im Jahr 2020 lag dessen Volumen noch bei 45 Milliarden Euro, derzeit sind es 82,7 Milliarden und 2028 sollen 154 Milliarden zur Verfügung stehen, zwei Jahre später 183,7 Milliarden.</p>
<p>Die Zinsausgaben des Bundes steigen von rund vier Milliarden im Jahr 2021 laut Finanzplan auf 66,5 Milliarden im Jahr 2029.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Mehr von Timo Rieg</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120995" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372939"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Freiheitsdebatte-in-Deutschland-Wer-darf-wem-Vorschriften-machen-11372939.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/9/9/5/Master_Demokratie-8bf75ac86a63e3ab.jpeg" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Die Reichstagskuppel im Blick" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Freiheitsdebatte in Deutschland: Wer darf wem Vorschriften machen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5009965" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11141652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Mehrheit-ist-Macht-nicht-unbedingt-Demokratie-11141652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/9/9/6/5/Master_Rieg-1d2e6ed49c49fcb7.jpeg" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wagschale mit "Ja" und "Nein" vor dem deutschen Reichstagsgebäude (gezeichnet)" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5002758" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11127529"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-unterschlagene-Frage-der-Demokratie-11127529.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/2/7/5/8/rieg-Q-01-5a4b0b587103f71a.jpeg" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Schulterzuckende Menschen mit Fragezeichen überm Kopf" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die unterschlagene Frage der Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Im <a href="https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html" rel="external noopener" target="_blank">digitalen Bundeshaushalt</a> lassen sich die einzelnen Pläne zwar detailliert aufrufen. Doch ob beispielsweise 8,9 Milliarden Euro für Munitionsbeschaffung im Etat des Verteidigungsministeriums notwendig, angemessen, zu viel oder zu wenig sind, wird kein Bürger beurteilen können. Dabei macht allein dieser Posten gute 106 Euro pro Einwohner Deutschlands.</p>
<p>In den Kommunen, wo die Bürger noch am ehesten das Resultat von Steuerausgaben selbst in Augenschein nehmen können, sind die Gestaltungsspielräume jedoch besonders begrenzt. Vertreter der Gemeinden <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/finanzen-kommunen-geldnot-steuereinnahmen-sozialausgaben-100.html" rel="external noopener" target="_blank">beklagen seit langem</a>, dass etwa 80 Prozent ihrer Haushalte von Pflichtaufgaben beansprucht werden, allen voran der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.</p>
<p>Dennoch bleibt vieles, über das vor Ort diskutiert werden könnte. Denn jeder Blumenkübel, jedes Straßenschild und jede Kontrolle der Einhaltung irgendwelcher Vorschriften kostet Geld.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Politik erhält Blanko-Vollmacht</strong></h3>
<p>In Wahlprogrammen geht es zwar stets auch um Steuern und Staatsausgaben, die Versprechen bleiben allerdings abstrakt. Doch nehmen wir nur den Staatshaushalt ohne Sozialversicherungen, hat jeder Wahlberechtigte über etwa 20.000 EUR zu verfügen.</p>
<p>Er müsste demokratisch sagen (können), von wem er dieses Geld (oder mehr oder weniger) nehmen und für was oder wen er es ausgeben will. Davon sind wir im demokratischen Diskurs bisher weit entfernt.</p>
2026-08-07T14:00:00.000Zurn:bid:51396222026-08-07T12:00:00.000ZKimi K3 suchte mitten in einem Sicherheitstest eigenständig nach Lösungen. Der Ausbruch reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle von US-Modellen ein.</p>
<p>Nach OpenAI und Anthropic hat jetzt auch das chinesische KI-Modell <a href="https://www.kimi.com/de" rel="external noopener" target="_blank">Kimi K3</a> des Pekinger Unternehmens <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Moonshot_AI" rel="external noopener" target="_blank">Moonshot AI</a> für Schlagzeilen gesorgt: Während einer Sicherheitsevaluation ist es aus seiner abgeschlossenen Testumgebung, einem sogenannten Sandbox-System (ein isolierter digitaler Bereich, in dem Software kontrolliert ausgeführt wird), ausgebrochen.</p>
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<p>Das <a href="https://blog.frontier.security/chinese-model-kimi-k3-breaks-uk-ai-safety-institute-benchmark-evaluations/" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> das US-amerikanische Sicherheitsunternehmen Frontier Security in einem Blogbeitrag.</p>
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<p>Die Forscher Paul Kassianik und Yaron Singer von Frontier Security stellten fest, dass Kimi K3 die Sandbox verließ, auf das offene Internet zugriff und auf der Entwicklerplattform GitHub nach Lösungen suchte – und damit den Test faktisch schummelnd absolvierte.</p>
<p>Der Test diente der Überprüfung defensiver Cybersicherheitsfähigkeiten des Modells und basierte auf einem Bewertungsrahmen des britischen AI Security Institute, einer Forschungsorganisation der britischen Regierung.</p>
<h3 class="subheading">Fehlkonfiguration als Einfallstor</h3>
<p>Auslöser des Ausbruchs war laut Frontier Security eine "grundlegende Netzwerkfehlkonfiguration" im Bewertungsrahmen, die dem Modell den Zugang zum Internet ermöglichte. Entscheidend ist jedoch, was das Modell anschließend tat: Kimi K3 erkannte die Fehlkonfiguration eigenständig, indem es seine eigenen Netzwerkeinstellungen abtastete – und nutzte die Lücke aktiv aus.</p>
<p>"Es fand die Fehlkonfiguration selbst, indem es seine eigenen Netzwerkeinstellungen sondierte", <a href="https://x.com/kass_paul/status/2085544893561381292" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Kassianik auf der Plattform X. "Die meisten öffentlich verfügbaren Frontier-Modelle verfügen über interne Sicherheitsmechanismen, die sie daran hindern. K3 zögerte nicht."</p>
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<p>Yaron Singer, Geschäftsführer von Frontier Security, formulierte es so: "Wir fanden ein Leck in der Sandbox. Aber wir stellten auch fest, dass Kimi dieses Schlupfloch ausnutzte – was darauf hindeutet, dass es nicht über dieselben internen Sicherheitsmechanismen verfügt."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371967"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-Chinas-neues-KI-Schwergewicht-sorgt-fuer-Aufsehen-und-volle-Server-11371967.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3410" height="1916" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/5/0/2/shutterstock_2777100049-d7f6aaa4507a3309.jpeg" alt="Kimi-App-Logo auf einem Smartphone" style="aspect-ratio:3410 / 1916"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3410" height="1916" alt="Kimi-App-Logo auf einem Smartphone" style="aspect-ratio:3410 / 1916;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3: Chinas neues KI-Schwergewicht sorgt für Aufsehen – und volle Server</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Anders als bei jüngsten Vorfällen mit Modellen von OpenAI und Anthropic hat Kimi K3 nach dem Verlassen der Sandbox kein externes System gehackt. Die gesuchten Antworten waren auf GitHub frei zugänglich.</p>
<h3 class="subheading">Eine Serie von Ausbrüchen</h3>
<p>Der Kimi-K3-Vorfall ist der jüngste in einer Reihe vergleichbarer Ereignisse. OpenAI hatte vergangenen Monat mitgeteilt, dass sein Modell GPT-5.6 Sol sowie ein noch unveröffentlichtes, leistungsfähigeres System aus einer Sandbox ausgebrochen waren und die KI-Plattform Hugging Face gehackt hatten, um Antworten auf einen internen Test zu erlangen. Später räumte OpenAI ein, dass seine KI-Agenten insgesamt vier weitere externe Dienste angegriffen hatten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123960" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/9/6/0/shutterstock_2777281351-ea56c8dbda598142.jpeg" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie ein Hacker-Angriff durch KI von OpenAI die Welt verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Anthropic seinerseits gab bekannt, dass drei seiner Modelle – darunter Claude Opus 4.7, Mythos 5 sowie ein internes Forschungsmodell – in die Infrastruktur von drei nicht namentlich genannten Organisationen eingedrungen waren.</p>
<p>Das britische AI Security Institute veröffentlichte zudem, dass Versionen von OpenAI- und Anthropic-Modellen, bei denen Sicherheitsmechanismen deaktiviert worden waren, mehrere Angriffe im Internet durchgeführt hatten – darunter ein Versuch von Anthropic's Mythos 5, Schadcode in ein Open-Source-Projekt auf GitHub einzuschleusen.</p>
<p>Solche Sicherheitsvorfälle sollten als eindringliche Warnung in Bezug auf Regulierungslücken dienen, sind aber für die Hersteller zugleich auch das beste Marketing.</p>
<h3 class="subheading">Open-Weight-Modelle: Risiko und Ressource zugleich</h3>
<p>Ein wesentlicher Unterschied zum Kimi-K3-Vorfall gegenüber den anderen Fällen liegt in der Art des Modells: Kimi K3 ist ein sogenanntes Open-Weight-Modell – das bedeutet, seine Gewichtungsparameter (die internen Einstellungen, die das Verhalten des Modells bestimmen) sind öffentlich zugänglich.</p>
<p>Frontier Security warnte, dass dies den Vorfall "potenziell schädlicher" machen könnte, da das Modell auch für böswillige Akteure frei verfügbar sei.</p>
<p>Die Debatte über Open-Weight-Modelle ist politisch aufgeladen. Amerikanische Technologieunternehmen wie Nvidia, Palantir und Microsoft unterzeichneten vergangenen Monat einen <a href="https://www.microsoft.com/en-us/corporate-responsibility/topics/open-weight/" rel="external noopener" target="_blank">offenen Brief</a>, in dem sie Washington dazu aufriefen, Open-Weight-Modelle nicht zu beschränken. </p>
<p>Zwar trügen solche Modelle reale Risiken, ermöglichten aber auch Cybersicherheitsverteidigern, auf KI-gestützte Angriffe zu reagieren, argumentierten die Unternehmen. Hintergrund sind die Bestrebungen der US-Regierung, den Binnenmarkt zunehmend von chinesischer Spitzentechnologie zu entkoppeln. Anthropic und OpenAI gehörten nicht zu den Unterzeichnern.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125064" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379988"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/0/6/4/shutterstock_2579115089-e7ffb8acdd59c7a6.jpeg" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3 stellt Washingtons KI-Erzählung infrage</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Kassianik und Singer von Frontier Security betonten ebenfalls, dass Kimi K3 und andere Open-Weight-Modelle wertvolle Werkzeuge für die Cyberabwehr seien.</p>
<p>Als Beleg dafür verwiesen sie darauf, dass Hugging Face nach dem Angriff durch den OpenAI-Agenten auf ein chinesisches Open-Weight-Modell – GLM-5.2 von Zhipu AI – zurückgreifen musste, um den Angriff einzudämmen, da große proprietäre US-Modelle die Verarbeitung der Sicherheitsprotokolle aufgrund ihrer eigenen Sicherheitsmechanismen verweigerten.</p>
<p>"Kimi K3 ist sehr gut darin, ein Ziel mit allen verfügbaren Mitteln zu verfolgen, und verfügt nicht über die Sicherheitsmechanismen, die es daran hindern würden, zu schummeln oder aus der Sandbox auszubrechen", sagte Kassianik.</p>
Kimi K3 suchte mitten in einem Sicherheitstest eigenständig nach Lösungen. Der Ausbruch reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle von US-Modellen ein.</p>
<p>Nach OpenAI und Anthropic hat jetzt auch das chinesische KI-Modell <a href="https://www.kimi.com/de" rel="external noopener" target="_blank">Kimi K3</a> des Pekinger Unternehmens <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Moonshot_AI" rel="external noopener" target="_blank">Moonshot AI</a> für Schlagzeilen gesorgt: Während einer Sicherheitsevaluation ist es aus seiner abgeschlossenen Testumgebung, einem sogenannten Sandbox-System (ein isolierter digitaler Bereich, in dem Software kontrolliert ausgeführt wird), ausgebrochen.</p>
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<p>Das <a href="https://blog.frontier.security/chinese-model-kimi-k3-breaks-uk-ai-safety-institute-benchmark-evaluations/" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> das US-amerikanische Sicherheitsunternehmen Frontier Security in einem Blogbeitrag.</p>
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<p>Die Forscher Paul Kassianik und Yaron Singer von Frontier Security stellten fest, dass Kimi K3 die Sandbox verließ, auf das offene Internet zugriff und auf der Entwicklerplattform GitHub nach Lösungen suchte – und damit den Test faktisch schummelnd absolvierte.</p>
<p>Der Test diente der Überprüfung defensiver Cybersicherheitsfähigkeiten des Modells und basierte auf einem Bewertungsrahmen des britischen AI Security Institute, einer Forschungsorganisation der britischen Regierung.</p>
<h3 class="subheading">Fehlkonfiguration als Einfallstor</h3>
<p>Auslöser des Ausbruchs war laut Frontier Security eine "grundlegende Netzwerkfehlkonfiguration" im Bewertungsrahmen, die dem Modell den Zugang zum Internet ermöglichte. Entscheidend ist jedoch, was das Modell anschließend tat: Kimi K3 erkannte die Fehlkonfiguration eigenständig, indem es seine eigenen Netzwerkeinstellungen abtastete – und nutzte die Lücke aktiv aus.</p>
<p>"Es fand die Fehlkonfiguration selbst, indem es seine eigenen Netzwerkeinstellungen sondierte", <a href="https://x.com/kass_paul/status/2085544893561381292" rel="external noopener" target="_blank">schrieb</a> Kassianik auf der Plattform X. "Die meisten öffentlich verfügbaren Frontier-Modelle verfügen über interne Sicherheitsmechanismen, die sie daran hindern. K3 zögerte nicht."</p>
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<p>Yaron Singer, Geschäftsführer von Frontier Security, formulierte es so: "Wir fanden ein Leck in der Sandbox. Aber wir stellten auch fest, dass Kimi dieses Schlupfloch ausnutzte – was darauf hindeutet, dass es nicht über dieselben internen Sicherheitsmechanismen verfügt."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120502" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371967"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-Chinas-neues-KI-Schwergewicht-sorgt-fuer-Aufsehen-und-volle-Server-11371967.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3410" height="1916" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/5/0/2/shutterstock_2777100049-d7f6aaa4507a3309.jpeg" alt="Kimi-App-Logo auf einem Smartphone" style="aspect-ratio:3410 / 1916"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3410" height="1916" alt="Kimi-App-Logo auf einem Smartphone" style="aspect-ratio:3410 / 1916;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3: Chinas neues KI-Schwergewicht sorgt für Aufsehen – und volle Server</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Anders als bei jüngsten Vorfällen mit Modellen von OpenAI und Anthropic hat Kimi K3 nach dem Verlassen der Sandbox kein externes System gehackt. Die gesuchten Antworten waren auf GitHub frei zugänglich.</p>
<h3 class="subheading">Eine Serie von Ausbrüchen</h3>
<p>Der Kimi-K3-Vorfall ist der jüngste in einer Reihe vergleichbarer Ereignisse. OpenAI hatte vergangenen Monat mitgeteilt, dass sein Modell GPT-5.6 Sol sowie ein noch unveröffentlichtes, leistungsfähigeres System aus einer Sandbox ausgebrochen waren und die KI-Plattform Hugging Face gehackt hatten, um Antworten auf einen internen Test zu erlangen. Später räumte OpenAI ein, dass seine KI-Agenten insgesamt vier weitere externe Dienste angegriffen hatten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123960" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377808"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-ein-Hacker-Angriff-durch-KI-von-OpenAI-die-Welt-veraendert-11377808.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4000" height="2248" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/9/6/0/shutterstock_2777281351-ea56c8dbda598142.jpeg" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4000" height="2248" alt="Ein Handydisplay mit Quellcode" style="aspect-ratio:4000 / 2248;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie ein Hacker-Angriff durch KI von OpenAI die Welt verändert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Anthropic seinerseits gab bekannt, dass drei seiner Modelle – darunter Claude Opus 4.7, Mythos 5 sowie ein internes Forschungsmodell – in die Infrastruktur von drei nicht namentlich genannten Organisationen eingedrungen waren.</p>
<p>Das britische AI Security Institute veröffentlichte zudem, dass Versionen von OpenAI- und Anthropic-Modellen, bei denen Sicherheitsmechanismen deaktiviert worden waren, mehrere Angriffe im Internet durchgeführt hatten – darunter ein Versuch von Anthropic's Mythos 5, Schadcode in ein Open-Source-Projekt auf GitHub einzuschleusen.</p>
<p>Solche Sicherheitsvorfälle sollten als eindringliche Warnung in Bezug auf Regulierungslücken dienen, sind aber für die Hersteller zugleich auch das beste Marketing.</p>
<h3 class="subheading">Open-Weight-Modelle: Risiko und Ressource zugleich</h3>
<p>Ein wesentlicher Unterschied zum Kimi-K3-Vorfall gegenüber den anderen Fällen liegt in der Art des Modells: Kimi K3 ist ein sogenanntes Open-Weight-Modell – das bedeutet, seine Gewichtungsparameter (die internen Einstellungen, die das Verhalten des Modells bestimmen) sind öffentlich zugänglich.</p>
<p>Frontier Security warnte, dass dies den Vorfall "potenziell schädlicher" machen könnte, da das Modell auch für böswillige Akteure frei verfügbar sei.</p>
<p>Die Debatte über Open-Weight-Modelle ist politisch aufgeladen. Amerikanische Technologieunternehmen wie Nvidia, Palantir und Microsoft unterzeichneten vergangenen Monat einen <a href="https://www.microsoft.com/en-us/corporate-responsibility/topics/open-weight/" rel="external noopener" target="_blank">offenen Brief</a>, in dem sie Washington dazu aufriefen, Open-Weight-Modelle nicht zu beschränken. </p>
<p>Zwar trügen solche Modelle reale Risiken, ermöglichten aber auch Cybersicherheitsverteidigern, auf KI-gestützte Angriffe zu reagieren, argumentierten die Unternehmen. Hintergrund sind die Bestrebungen der US-Regierung, den Binnenmarkt zunehmend von chinesischer Spitzentechnologie zu entkoppeln. Anthropic und OpenAI gehörten nicht zu den Unterzeichnern.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125064" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379988"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/0/6/4/shutterstock_2579115089-e7ffb8acdd59c7a6.jpeg" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3 stellt Washingtons KI-Erzählung infrage</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Kassianik und Singer von Frontier Security betonten ebenfalls, dass Kimi K3 und andere Open-Weight-Modelle wertvolle Werkzeuge für die Cyberabwehr seien.</p>
<p>Als Beleg dafür verwiesen sie darauf, dass Hugging Face nach dem Angriff durch den OpenAI-Agenten auf ein chinesisches Open-Weight-Modell – GLM-5.2 von Zhipu AI – zurückgreifen musste, um den Angriff einzudämmen, da große proprietäre US-Modelle die Verarbeitung der Sicherheitsprotokolle aufgrund ihrer eigenen Sicherheitsmechanismen verweigerten.</p>
<p>"Kimi K3 ist sehr gut darin, ein Ziel mit allen verfügbaren Mitteln zu verfolgen, und verfügt nicht über die Sicherheitsmechanismen, die es daran hindern würden, zu schummeln oder aus der Sandbox auszubrechen", sagte Kassianik.</p>
2026-08-07T12:00:00.000Zurn:bid:51379292026-08-07T10:00:00.000ZNaturnahe Konzepte sollen Europas Wälder vor Feuern schützen. Experten betonen aber: Methoden wie gezieltes Brennen hängen stark vom Standort ab.</p>
<p>Alle Jahre wieder entsetzen Waldbrände Fachleute und Öffentlichkeit gleichermaßen. Und auch, wenn der Mensch Waldbrände mit Abstand die meisten Waldbrände selbst <a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldbraende/waldbraende-weltweit" rel="external noopener" target="_blank">verursacht</a>: Ganz vermeiden lassen sich die Feuer nicht.</p>
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<p>Und während in den betroffenen Regionen teils verbissen um eine adäquate Waldbrandbekämpfung <a href="https://www.telepolis.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" rel="external noopener" target="_blank">gerungen wird</a>, sind Rezepte zur Minderung der Schäden schon lange bekannt.</p>
<p>So fordert die Europäische Union einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Waldbränden. Statt nur Feuer zu bekämpfen, soll künftig ein integriertes Risikomanagement greifen, das Prävention, Vorbereitung, Reaktion und Wiederherstellung umfasst. Das geht aus einer <a href="https://ec.europa.eu/echo/files/civil_protection/communication_on_integrated_wildfire_risk_management.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Mitteilung</a> der EU-Kommission vom März 2026 hervor.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die EEA-Strategie: Ziegen, Schafe und Risikoanalysen</strong></h3>
<p>Und im Juni hat der EU-Ministerrat den Mitgliedstaaten <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/06/29/wildfires-council-adopts-recommendation-to-strengthen-preparedness-and-enhance-prevention/pdf/" rel="external noopener" target="_blank">geraten</a>, nachhaltige Forstbewirtschaftung zu fördern, Risikoanalysen und Frühwarnsysteme zu verbessern und lokale Akteure stärker einzubinden. Zentral sei dafür eine verlässliche Langfristfinanzierung.</p>
<p>Konkreter sind die <a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/nature-based-solutions-for-fire-resilient-european-forests" rel="external noopener" target="_blank">Empfehlungen</a> der Europäische Umweltagentur (EEA). Sie veröffentlichte im Oktober 2025 einen Bericht über naturbasierte Lösungen für feuerresistente Wälder.</p>
<p>Darin werden Maßnahmen wie naturnahe Bewirtschaftung, Beweidung, Agroforst, Totholzmanagement und kontrolliertes Brennen gebündelt. Entscheidend seien standortangepasste Wiederbewaldung und diversifizierte Strukturen bei Baumarten, Altersklassen und Beständen, damit Feuer seltener in sehr zerstörerische Verläufe kippen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Feldstudie auf Chios: Die Grenzen des kontrollierten Brennens</strong></h3>
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<p>Auch kontrolliertes Brennen gilt als wirksames Werkzeug gegen Waldbrände. Dabei wird Vegetation gezielt abgebrannt, um brennbares Material zu reduzieren und die Auswirkungen unkontrollierter Brände so zu minimieren.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbraende-in-Europa-Warum-die-Feuer-ausser-Kontrolle-geraten-11378648.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/8/3/waldbrand2-a7cc6ce4279c462d.jpeg" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer 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data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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größer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5075730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11280675"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erst-Duerre-dann-Frost-Warum-der-deutsche-Fruehling-immer-gefaehrlicher-wird-11280675.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erst Dürre, dann Frost: Warum der deutsche Frühling immer gefährlicher wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4991702" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106020"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roden-fuer-Rindfleisch-Wie-der-Raubbau-am-Amazonas-deutsche-Konsumenten-betrifft-11106020.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/1/7/0/2/regenwald_ho-07c92474965c87b4.png" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 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rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Eine <a href="https://www.mdpi.com/1424-2818/17/11/768" rel="external noopener" target="_blank">Feldstudie</a> auf der griechischen Insel Chios vom November 2025, zeigt, dass diese Methode das Waldbrandrisiko senken und häufig die Pflanzenvielfalt erhöhen kann. Die Forscher betonen allerdings, dass Bodenreaktionen stark standortabhängig sind. Sie plädieren deshalb für evidenzbasierte, flexible und lokal angepasste Anwendungen des kontrollierten Brennens.</p>
<p>Für die Biosphärenregion Gerês-Xurés in Spanien und Portugal zeigt eine fast zeitgleich veröffentlichte Studie <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s42408-025-00422-y" rel="external noopener" target="_blank">ähnliche Ergebnisse</a>. Dort kann kontrolliertes Feuer zusammen mit Agrar- und Agroforst-Mosaiken sowohl die Biodiversität als auch die Feuerresilienz der schützenswerten Wälder verbessern.</p>
<p>Gerade in Gebirgslandschaften, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden und daher homogener werden, ist Feuer demnach als effektives Restaurierungsinstrument relevant.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mosaiklandschaften bremsen Feuer</strong></h3>
<p>Homogene, gleichförmige Wälder brennen leichter und großflächiger als vielfältige Landschaften. Das belegt eine spanische Studie, die ebenfalls im November 2025 erschien. Die großangelegte Untersuchung erfasste 225 Standorte innerhalb von 45 Brandgebieten, die zwischen 2002 und 2004 in Spanien entstanden sind.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI im deutschen Wald: Wie das Projekt KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5110651" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11352480"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Inzucht-beim-Rotwild-Warum-Deutschlands-Hirsche-genetisch-verarmen-11352480.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/0/6/5/1/Master_Jehle-ea79d0f391f1a1ff.jpeg" alt="Rothirsch im Gras" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rothirsch im Gras" 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data-content-id="5100569" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11332531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Familie-Warum-Jared-Kushners-Luxus-Resort-Albanien-spaltet-11332531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/5/6/9/shutterstock_2791272575-c3a7a6707b22240f.jpeg" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img 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spaltet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5007559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11136955"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Solutionismus-Wie-wir-mit-KI-echte-Entscheidungen-vermeiden-11136955.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Solutionismus": Wie wir mit KI echte Entscheidungen vermeiden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4958707" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10778300"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Spinnen-im-Winter-Warum-sie-ins-Haus-kommen-und-was-zu-tun-ist-10778300.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7015" height="3942" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/8/7/0/7/shutterstock_1723828027-6f0328ff0b3a159d.jpeg" alt="Zwei Zitterspinnen an einer Hauswand" style="aspect-ratio:7015 / 3942"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7015" height="3942" alt="Zwei Zitterspinnen an einer Hauswand" style="aspect-ratio:7015 / 3942;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Spinnen im Winter: Warum sie ins Haus kommen und was zu tun ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Autoren zeigen, dass vielfältigere Landschaften nach Feuer stabiler bleiben als homogene Landschaften. Das ist ein starkes Argument für mosaikartige Wald- und Landschaftsstrukturen statt großflächig gleichförmiger Bestände.</p>
<p>Eine Mischung aus Wald, Weideland und Agrarflächen bremst Feuer und stabilisiert die Landschaft. Auch die EU-Kommission nennt in ihrer Mitteilung aktive nachhaltige Landnutzung, Ökosystemrestauration und Mosaiklandschaften als zentrale Elemente der Prävention.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mischung und Durchforstung im Wald</strong></h3>
<p>Aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung reduziert die Brandgefahr erheblich. Die EEA empfiehlt eine Mischung von Baumarten und Altersstrukturen sowie gezielte Durchforstung und Entastung, um brennbares Material zu verringern.</p>
<p>Eine portugiesische Fallstudie vom Sommer 2025 ist der <a href="https://www.mdpi.com/1999-4907/16/8/1306" rel="external noopener" target="_blank">Kombination</a> von integriertem Feuermanagement mit naturnaher Waldbewirtschaftung in einem mediterranen Eichenwald gewidmet. Die praktischen Maßnahmen schließen Fernerkundungs-Monitoring, Brandschutzstreifen, selektive Durchforstung und Entastung, Beweidung sowie kontrolliertes Brennen ein.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4941460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10662397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eichenprachtkaefer-Der-schleichende-Tod-der-Eichenwaelder-10662397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/1/4/6/0/shutterstock_1957535290-0e963b5885813e81.jpeg" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eichenprachtkäfer: Der schleichende Tod der Eichenwälder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911401" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514509"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldumbau-als-Brandschutz-Warum-unser-Wald-neue-Ideen-braucht-10514509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4824" height="2711" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/4/0/1/shutterstock_2305497391-72b29ba900c45967.jpeg" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4824" height="2711" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldumbau als Brandschutz: Warum unser Wald neue Ideen braucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4757845" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10189304"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rehe-muessen-sterben-damit-der-Wald-ueberlebt-10189304.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="719" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/5/7/8/4/5/Rehe-f_1-df7c84c9ec68f094.jpeg" alt="Reh im Fadenkreuz" style="aspect-ratio:1280 / 719"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="719" alt="Reh im Fadenkreuz" style="aspect-ratio:1280 / 719;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rehe müssen sterben – damit der Wald überlebt?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Autoren sehen darin ein replizierbares Modell für vergleichbare Mittelmeerwälder. Auch die EU-Kommission erhebt die Forderung der Durchforstung, Entastung, Artenmischung, der Anlage von Brandschutzstreifen und extensive Beweidung als konkrete Maßnahmen für die Praxis.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brandschutzstreifen und standortangepasste Wiederbewaldung</strong></h3>
<p>Beweidung durch Tiere ist ein weiterer Baustein naturbasierter Lösungen. Ziegen, Schafe oder Rinder fressen Unterholz und reduzieren so die Menge an brennbarem Material im Wald. Die EEA führt Beweidung als wichtige Maßnahme auf, ebenso die EU-Kommission.</p>
<p>Brandschutzstreifen und standortangepasste Wiederbewaldung ergänzen das Instrumentarium. Dabei geht es darum, Baumarten zu wählen, die für den jeweiligen Standort geeignet sind und mit den klimatischen Bedingungen zurechtkommen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Finanzierungs-Dilemma: Wer bezahlt den EU-Waldumbau?</strong></h3>
<p>Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Silva Mediterranea <a href="https://www.fao.org/neareast/news/details/greater-sustainable-management-needed-for-mediterranean-forests-new-fao-report/en" rel="external noopener" target="_blank">betonen</a> die besondere Verwundbarkeit mediterraner Wälder gegenüber Feuer und Degradation. Empfohlen werden mehr nachhaltige Bewirtschaftung, Landschaftsrestauration, regionale Koordination und eine aktive Rolle lokaler Gemeinschaften in Wald- und Feuermanagement.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4965616" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10961286"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hurrikan-Melissa-So-bereiten-sich-Kuba-und-Jamaika-auf-den-staerksten-Sturm-des-Jahres-vor-10961286.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hurrikan Melissa: So bereiten sich Kuba und Jamaika auf den stärksten Sturm des Jahres vor</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911178" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514075"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Klimakatastrophe-Deutschland-ruestet-digital-auf-und-versagt-analog-10514075.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4242" height="2384" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/1/7/8/shutterstock_2289514447-3a6b15d940b714fa.jpeg" alt="Einsatz der Feuerwehr in Deutschland." style="aspect-ratio:4242 / 2384"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4242" height="2384" alt="Einsatz der Feuerwehr in 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data-content-id="4891601" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10475975"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Viel-heftiger-als-erwartet-Ueberschwemmungen-in-Texas-ueberrumpeln-Katastrophenschutz-10475975.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3750" height="2107" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/1/6/0/1/shutterstock_703954321-cad09d2357b0c960.jpeg" alt="Autos unter Wasser bei Überschwemmung" style="aspect-ratio:3750 / 2107"><img 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Katastrophenschutz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4890254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10473370"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbrand-in-Gohrischheide-ausser-Kontrolle-600-Hektar-in-Flammen-mehrere-Bundeslaender-betroffen-10473370.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1880" height="1057" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/0/2/5/4/waldbrandGorischheideTh-4112839af48b96b7.jpeg" alt="Warnkarte des BBK" style="aspect-ratio:1880 / 1057"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1880" height="1057" alt="Warnkarte des BBK" style="aspect-ratio:1880 / 1057;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrand in Gohrischheide außer Kontrolle: 600 Hektar in Flammen, mehrere Bundesländer betroffen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4826864" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10331311"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krieg-und-Notlagen-EU-raet-Buergern-zu-Lebensmittelvorrat-fuer-72-Stunden-10331311.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5886" height="3307" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/6/8/6/4/shutterstock_2172526901-d7f80b8e4eb018f0.jpeg" alt="Draufsicht auf notwendige Produkte für die Zeit der Pandemie oder Hungersnot oder Quarantäne und Isolierung." style="aspect-ratio:5886 / 3307"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5886" height="3307" alt="Draufsicht auf notwendige Produkte für die Zeit der Pandemie oder Hungersnot oder Quarantäne und Isolierung." style="aspect-ratio:5886 / 3307;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Krieg und Notlagen: EU rät Bürgern zu Lebensmittelvorrat für 72 Stunden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 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<p>Der EU-Ministerrat rät den Mitgliedstaaten zu besseren Risikoanalysen und Frühwarnsystemen sowie die stärkere Einbindung lokaler Akteure.</p>
<p>Doch die Finanzierung bleibt die zentrale Herausforderung. Die EU-Minister betonen zwar die Notwendigkeit verlässlicher Langfristfinanzierung für die empfohlenen, oft aufwändigen Maßnahmen. Konkrete Informationen zu Kosten oder Finanzierungsmodellen legen sie allerdings nicht vor.</p>
Naturnahe Konzepte sollen Europas Wälder vor Feuern schützen. Experten betonen aber: Methoden wie gezieltes Brennen hängen stark vom Standort ab.</p>
<p>Alle Jahre wieder entsetzen Waldbrände Fachleute und Öffentlichkeit gleichermaßen. Und auch, wenn der Mensch Waldbrände mit Abstand die meisten Waldbrände selbst <a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldbraende/waldbraende-weltweit" rel="external noopener" target="_blank">verursacht</a>: Ganz vermeiden lassen sich die Feuer nicht.</p>
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<p>Und während in den betroffenen Regionen teils verbissen um eine adäquate Waldbrandbekämpfung <a href="https://www.telepolis.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" rel="external noopener" target="_blank">gerungen wird</a>, sind Rezepte zur Minderung der Schäden schon lange bekannt.</p>
<p>So fordert die Europäische Union einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Waldbränden. Statt nur Feuer zu bekämpfen, soll künftig ein integriertes Risikomanagement greifen, das Prävention, Vorbereitung, Reaktion und Wiederherstellung umfasst. Das geht aus einer <a href="https://ec.europa.eu/echo/files/civil_protection/communication_on_integrated_wildfire_risk_management.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Mitteilung</a> der EU-Kommission vom März 2026 hervor.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die EEA-Strategie: Ziegen, Schafe und Risikoanalysen</strong></h3>
<p>Und im Juni hat der EU-Ministerrat den Mitgliedstaaten <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/06/29/wildfires-council-adopts-recommendation-to-strengthen-preparedness-and-enhance-prevention/pdf/" rel="external noopener" target="_blank">geraten</a>, nachhaltige Forstbewirtschaftung zu fördern, Risikoanalysen und Frühwarnsysteme zu verbessern und lokale Akteure stärker einzubinden. Zentral sei dafür eine verlässliche Langfristfinanzierung.</p>
<p>Konkreter sind die <a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/nature-based-solutions-for-fire-resilient-european-forests" rel="external noopener" target="_blank">Empfehlungen</a> der Europäische Umweltagentur (EEA). Sie veröffentlichte im Oktober 2025 einen Bericht über naturbasierte Lösungen für feuerresistente Wälder.</p>
<p>Darin werden Maßnahmen wie naturnahe Bewirtschaftung, Beweidung, Agroforst, Totholzmanagement und kontrolliertes Brennen gebündelt. Entscheidend seien standortangepasste Wiederbewaldung und diversifizierte Strukturen bei Baumarten, Altersklassen und Beständen, damit Feuer seltener in sehr zerstörerische Verläufe kippen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Feldstudie auf Chios: Die Grenzen des kontrollierten Brennens</strong></h3>
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<p>Auch kontrolliertes Brennen gilt als wirksames Werkzeug gegen Waldbrände. Dabei wird Vegetation gezielt abgebrannt, um brennbares Material zu reduzieren und die Auswirkungen unkontrollierter Brände so zu minimieren.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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größer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5075730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11280675"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erst-Duerre-dann-Frost-Warum-der-deutsche-Fruehling-immer-gefaehrlicher-wird-11280675.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/5/7/3/0/aigner-01-13c251be1cd5016f.gif" alt="Zwei Thermometer, eines für Hitze und Dürre, eines für Nachtfrost, ungeben grünen Pfeil nach unten" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zwei Thermometer, eines für Hitze und Dürre, eines für Nachtfrost, ungeben grünen Pfeil nach unten" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erst Dürre, dann Frost: Warum der deutsche Frühling immer gefährlicher wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4991702" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106020"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roden-fuer-Rindfleisch-Wie-der-Raubbau-am-Amazonas-deutsche-Konsumenten-betrifft-11106020.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/1/7/0/2/regenwald_ho-07c92474965c87b4.png" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 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rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Eine <a href="https://www.mdpi.com/1424-2818/17/11/768" rel="external noopener" target="_blank">Feldstudie</a> auf der griechischen Insel Chios vom November 2025, zeigt, dass diese Methode das Waldbrandrisiko senken und häufig die Pflanzenvielfalt erhöhen kann. Die Forscher betonen allerdings, dass Bodenreaktionen stark standortabhängig sind. Sie plädieren deshalb für evidenzbasierte, flexible und lokal angepasste Anwendungen des kontrollierten Brennens.</p>
<p>Für die Biosphärenregion Gerês-Xurés in Spanien und Portugal zeigt eine fast zeitgleich veröffentlichte Studie <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s42408-025-00422-y" rel="external noopener" target="_blank">ähnliche Ergebnisse</a>. Dort kann kontrolliertes Feuer zusammen mit Agrar- und Agroforst-Mosaiken sowohl die Biodiversität als auch die Feuerresilienz der schützenswerten Wälder verbessern.</p>
<p>Gerade in Gebirgslandschaften, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden und daher homogener werden, ist Feuer demnach als effektives Restaurierungsinstrument relevant.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mosaiklandschaften bremsen Feuer</strong></h3>
<p>Homogene, gleichförmige Wälder brennen leichter und großflächiger als vielfältige Landschaften. Das belegt eine spanische Studie, die ebenfalls im November 2025 erschien. Die großangelegte Untersuchung erfasste 225 Standorte innerhalb von 45 Brandgebieten, die zwischen 2002 und 2004 in Spanien entstanden sind.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex 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data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Inzucht-beim-Rotwild-Warum-Deutschlands-Hirsche-genetisch-verarmen-11352480.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/0/6/5/1/Master_Jehle-ea79d0f391f1a1ff.jpeg" alt="Rothirsch im Gras" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rothirsch im Gras" 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data-content-id="5100569" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11332531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Familie-Warum-Jared-Kushners-Luxus-Resort-Albanien-spaltet-11332531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/0/5/6/9/shutterstock_2791272575-c3a7a6707b22240f.jpeg" alt="Protestierende mit Flamingos und der albanischen Flagge" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img 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spaltet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5007559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11136955"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Solutionismus-Wie-wir-mit-KI-echte-Entscheidungen-vermeiden-11136955.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Solutionismus": Wie wir mit KI echte Entscheidungen vermeiden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4958707" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10778300"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Spinnen-im-Winter-Warum-sie-ins-Haus-kommen-und-was-zu-tun-ist-10778300.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7015" height="3942" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/8/7/0/7/shutterstock_1723828027-6f0328ff0b3a159d.jpeg" alt="Zwei Zitterspinnen an einer Hauswand" style="aspect-ratio:7015 / 3942"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7015" height="3942" alt="Zwei Zitterspinnen an einer Hauswand" style="aspect-ratio:7015 / 3942;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Spinnen im Winter: Warum sie ins Haus kommen und was zu tun ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Autoren zeigen, dass vielfältigere Landschaften nach Feuer stabiler bleiben als homogene Landschaften. Das ist ein starkes Argument für mosaikartige Wald- und Landschaftsstrukturen statt großflächig gleichförmiger Bestände.</p>
<p>Eine Mischung aus Wald, Weideland und Agrarflächen bremst Feuer und stabilisiert die Landschaft. Auch die EU-Kommission nennt in ihrer Mitteilung aktive nachhaltige Landnutzung, Ökosystemrestauration und Mosaiklandschaften als zentrale Elemente der Prävention.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mischung und Durchforstung im Wald</strong></h3>
<p>Aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung reduziert die Brandgefahr erheblich. Die EEA empfiehlt eine Mischung von Baumarten und Altersstrukturen sowie gezielte Durchforstung und Entastung, um brennbares Material zu verringern.</p>
<p>Eine portugiesische Fallstudie vom Sommer 2025 ist der <a href="https://www.mdpi.com/1999-4907/16/8/1306" rel="external noopener" target="_blank">Kombination</a> von integriertem Feuermanagement mit naturnaher Waldbewirtschaftung in einem mediterranen Eichenwald gewidmet. Die praktischen Maßnahmen schließen Fernerkundungs-Monitoring, Brandschutzstreifen, selektive Durchforstung und Entastung, Beweidung sowie kontrolliertes Brennen ein.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4941460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10662397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eichenprachtkaefer-Der-schleichende-Tod-der-Eichenwaelder-10662397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/1/4/6/0/shutterstock_1957535290-0e963b5885813e81.jpeg" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eichenprachtkäfer: Der schleichende Tod der Eichenwälder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911401" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514509"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldumbau-als-Brandschutz-Warum-unser-Wald-neue-Ideen-braucht-10514509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldumbau als Brandschutz: Warum unser Wald neue Ideen braucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4757845" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10189304"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rehe-muessen-sterben-damit-der-Wald-ueberlebt-10189304.html" class="group/teaser 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rehe müssen sterben – damit der Wald überlebt?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Die Autoren sehen darin ein replizierbares Modell für vergleichbare Mittelmeerwälder. Auch die EU-Kommission erhebt die Forderung der Durchforstung, Entastung, Artenmischung, der Anlage von Brandschutzstreifen und extensive Beweidung als konkrete Maßnahmen für die Praxis.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brandschutzstreifen und standortangepasste Wiederbewaldung</strong></h3>
<p>Beweidung durch Tiere ist ein weiterer Baustein naturbasierter Lösungen. Ziegen, Schafe oder Rinder fressen Unterholz und reduzieren so die Menge an brennbarem Material im Wald. Die EEA führt Beweidung als wichtige Maßnahme auf, ebenso die EU-Kommission.</p>
<p>Brandschutzstreifen und standortangepasste Wiederbewaldung ergänzen das Instrumentarium. Dabei geht es darum, Baumarten zu wählen, die für den jeweiligen Standort geeignet sind und mit den klimatischen Bedingungen zurechtkommen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Finanzierungs-Dilemma: Wer bezahlt den EU-Waldumbau?</strong></h3>
<p>Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Silva Mediterranea <a href="https://www.fao.org/neareast/news/details/greater-sustainable-management-needed-for-mediterranean-forests-new-fao-report/en" rel="external noopener" target="_blank">betonen</a> die besondere Verwundbarkeit mediterraner Wälder gegenüber Feuer und Degradation. Empfohlen werden mehr nachhaltige Bewirtschaftung, Landschaftsrestauration, regionale Koordination und eine aktive Rolle lokaler Gemeinschaften in Wald- und Feuermanagement.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4965616" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10961286"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hurrikan-Melissa-So-bereiten-sich-Kuba-und-Jamaika-auf-den-staerksten-Sturm-des-Jahres-vor-10961286.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3955" height="2222" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/6/5/6/1/6/shutterstock_2477885533-9db81770db135184.jpeg" alt="Ein Sturm vom Satellit aus gesehen" style="aspect-ratio:3955 / 2222"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3955" height="2222" alt="Ein Sturm vom Satellit aus gesehen" style="aspect-ratio:3955 / 2222;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hurrikan Melissa: So bereiten sich Kuba und Jamaika auf den stärksten Sturm des Jahres vor</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4911178" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10514075"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Klimakatastrophe-Deutschland-ruestet-digital-auf-und-versagt-analog-10514075.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4242" height="2384" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/1/7/8/shutterstock_2289514447-3a6b15d940b714fa.jpeg" alt="Einsatz der Feuerwehr in Deutschland." style="aspect-ratio:4242 / 2384"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4242" height="2384" alt="Einsatz der Feuerwehr in 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data-content-id="4891601" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10475975"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Viel-heftiger-als-erwartet-Ueberschwemmungen-in-Texas-ueberrumpeln-Katastrophenschutz-10475975.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3750" height="2107" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/1/6/0/1/shutterstock_703954321-cad09d2357b0c960.jpeg" alt="Autos unter Wasser bei Überschwemmung" style="aspect-ratio:3750 / 2107"><img 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Katastrophenschutz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4890254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10473370"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbrand-in-Gohrischheide-ausser-Kontrolle-600-Hektar-in-Flammen-mehrere-Bundeslaender-betroffen-10473370.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrand in Gohrischheide außer Kontrolle: 600 Hektar in Flammen, mehrere Bundesländer betroffen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4826864" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10331311"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Krieg-und-Notlagen-EU-raet-Buergern-zu-Lebensmittelvorrat-fuer-72-Stunden-10331311.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5886" height="3307" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/6/8/6/4/shutterstock_2172526901-d7f80b8e4eb018f0.jpeg" alt="Draufsicht auf notwendige Produkte für die Zeit der Pandemie oder Hungersnot oder Quarantäne und Isolierung." style="aspect-ratio:5886 / 3307"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5886" height="3307" alt="Draufsicht auf notwendige Produkte für die Zeit der Pandemie oder Hungersnot oder Quarantäne und Isolierung." style="aspect-ratio:5886 / 3307;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Krieg und Notlagen: EU rät Bürgern zu Lebensmittelvorrat für 72 Stunden</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Der EU-Ministerrat rät den Mitgliedstaaten zu besseren Risikoanalysen und Frühwarnsystemen sowie die stärkere Einbindung lokaler Akteure.</p>
<p>Doch die Finanzierung bleibt die zentrale Herausforderung. Die EU-Minister betonen zwar die Notwendigkeit verlässlicher Langfristfinanzierung für die empfohlenen, oft aufwändigen Maßnahmen. Konkrete Informationen zu Kosten oder Finanzierungsmodellen legen sie allerdings nicht vor.</p>
2026-08-07T10:00:00.000Zurn:bid:51379882026-08-07T08:00:00.000ZDie CDU am Kipppunkt? Neben sinkender Beliebtheit muss die Kanzlerpartei im Osten Wahlniederlagen fürchten. Sachsen-Anhalt wird zum Test für Merz. Eine Analyse.</p>
<p>Im Osten geht die Sonne auf: zumindest für die AfD scheint der Satz zu gelten. Für die Partei <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/news-ergebnisse-landtagswahl-afd-cdu-wahlumfrage-schulze-siegmund-,wahl-umfrage-100.html" rel="external noopener" target="_blank">zeichnet sich</a> ein deutlicher Vorsprung ab, vor allem mit Blick auf die in vier Wochen anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, <a href="https://www.rnd.de/politik/landtagswahlen-2026-in-deutschland-wie-buergerinnen-und-buerger-waehlen-wuerden-stand-05-08-2026-RKVHGNWDMVFX3BY6CH4CL3RLZI.html" rel="external noopener" target="_blank">nachgeordnet aber auch</a> in Berlin wie in Mecklenburg.</p>
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<p><a href="https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/sachsen-anhalt/" rel="external noopener" target="_blank"> Laut einer aktuellen Infratest-dimap-Umfrage</a> liegt die AfD im Rennen um Magdeburg mit rund 41 Prozent klar vorn. Die CDU verliert erneut zwei Prozentpunkte und rutscht auf 24 Prozent ab, sie hat sich damit, im Vergleich zu 2021, <a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/wahlergebnis" rel="external noopener" target="_blank">nahezu halbiert</a>.</p>
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<p>Die AfD überrascht demgegenüber kaum: Sie war bereits bei früheren Ost-Wahlen erfolgreich und <a href="https://www.telepolis.de/article/Rheinland-Pfalz-Gewinner-ohne-Glanz-blaues-Wunder-in-Mainz-11221147.html" rel="external noopener" target="_blank">konnte zuletzt</a> auch in Mainz und Stuttgart zulegen. So dominant wie aktuell trat sie jedoch noch nie auf. Social-Media-Hype, eine europaweite rechtskonservative Stimmung, die Migrationsdebatte und eine Vertrauens- wie Repräsentationskrise der etablierten Parteien <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101375146/afd-sachsen-anhalt-umfragen-sehen-rekordhoch-vor-landtagswahl.html" rel="external noopener" target="_blank">treiben</a> der Partei nicht nur im Osten Wählerscharen zu.</p>
<p>Die AfD in Sachsen-Anhalt <a href="https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/wahlkampf-im-osten-mit-der-afd-zurueck-zur-ddr-100.html" rel="external noopener" target="_blank">steuert</a> mit DDR-Heimat-Pathos und sozialer Rhetorik auf die absolute Mehrheit zu. CDU-Spitzenkandidat und Haseloff-Erbe Sven Schulze <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/sachsen-anhalt-reiner-haseloff-cdu-spitzenkandidat-wahl-sven-schulze" rel="external noopener" target="_blank"> wirkt</a> gegen den eloquenten Ulrich Siegmund ohne Amtsbonus oft unbeholfen – er wird teilweise rhetorisch regelrecht vorgeführt.</p>
<p>Eine <a href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html">Debatte um Siegmunds verschwiegenen Bachelor-Abschluss</a> wirkt konstruiert bis hilflos und dürfte der Partei im Höhenflug eher helfen, statt ihr zu schaden. Die <a href="https://www.reuters.com/world/merz-struggles-germanys-far-right-afd-goes-local-woo-voters-2026-05-20/" rel="external noopener" target="_blank"> träumt inzwischen offen</a> im Wahlkampf vom Machtwechsel.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400987"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1422" height="799" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/8/0/6/8/KHA08078-original-1-f2abc3f63c71b95e.jpeg" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1422" height="799" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Causa Ulrich Siegmund – der akademische Dünkel gefährdet die Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ihr politischer Gegner ist ohnehin geschwächt: Nach der chaotischen Kabinettsumbildung <a href="https://www.lemonde.fr/en/international/article/2026/07/29/germany-s-merz-faces-unprecedented-rebellion-within-his-party_6755957_4.html" rel="external noopener" target="_blank">spricht</a> die französische <em>Le Monde</em> von einer beispiellosen Rebellion in der CDU. Die Autorität des Kanzlers <a href="https://www.merkur.de/politik/umfrage-knall-mehrheit-sieht-merz-vorgehen-bei-personal-kritisch-zr-94423265.html" rel="external noopener" target="_blank">gilt</a> nach weniger als einem Regierungsjahr als beschädigt: mittlerweile sowohl in den Bevölkerungsumfragen als auch in den eigenen Reihen.</p>
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<p>Sachsen-Anhalt, aber auch Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden zum nächsten Testfeld für Friedrich Merz.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unumkehrbarer Abstieg?</strong></h3>
<p>Kritik kommt inzwischen zunehmend auch aus den eigenen Reihen. CDU-Bremen-Landeschef Heiko Strohmann <a href="https://www.welt.de/regionales/berlin/article6a72fff2203ba6592b088d4e/cdu-landeschef-vertrauen-der-buerger-ist-noch-nicht-zurueck.html" rel="external noopener" target="_blank">warnte</a> Anfang August, das Vertrauen in die Bundesregierung sei nicht wiederhergestellt. Die Regierung müsse schneller liefern, da die Ost-Wahlen richtungsweisend seien.</p>
<p>Mehrere Krisenlinien verdichteten sich derzeit und kulminieren zum CDU-Nachteil: Schlechte Umfragewerte, Kritik an der Regierungsarbeit, die <a href="https://www.stern.de/politik/deutschland/nach-spahns-ruecktritt--merz--personalrochade-laeuft-aus-dem-ruder-38004094.html" rel="external noopener" target="_blank">Personalrochade nach dem Rückzug von Jens Spahn</a> und eine mittlerweile deutlich spürbare wirtschaftliche Talfahrt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034863" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-neue-Normalitaet-Jede-fuenfte-Stimme-geht-nach-Rechtsaussen-11190530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/4/8/6/3/Europa-eu-01-24831519c67f432d.jpeg" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas neue Normalität: Jede fünfte Stimme geht nach Rechtsaußen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zusätzlich geben die Dauerthemen Migration und innere Sicherheit nach CSD und <a href="http://www.heise.de/article/Social-Media-als-Treiber-der-Ceuta-Dynamik-11399305.html">Ceuta</a> keine Ruhe, ein gefundenes Fressen für die AfD-Show. Rund zwei Drittel der Deutschen <a href="https://www.fr.de/politik/umfrage-mehrheit-rechnet-nicht-mit-schwarz-rot-bis-2029-94425063.html" rel="external noopener" target="_blank">bewerten</a> die Arbeit der Regierung negativ, eine ähnliche Mehrheit <a href="https://www.fuchsbriefe.de/morning-consult-umfrage-merz-und-macron-weltweit-schlusslich" rel="external noopener" target="_blank">stellt</a> auch Merz persönlich ein schlechtes Zeugnis aus.</p>
<p>Innerhalb der Wählerschaft - dies ist der ausschlagende Punkt - scheint der Glaube an vorwärtstreibende Reformen unter CDU-Führung zu fehlen. Die AfD <a href="https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/Politik__Inland_/article6a6b158a95262dd16278596c/umfrage-afd-in-sachsen-anhalt-weiter-vorn-kleine-legen-zu.html" rel="external noopener" target="_blank">wird</a> inzwischen selbst bei Sach- und Kompetenzfragen vorn gesehen, obwohl sie nie regiert hat, entsprechende Expertise noch gar nicht unter Beweis stellen konnte.</p>
<p>Entscheidend ist daher womöglich nicht, ob die CDU verliert, sondern ob eine deutliche Niederlage den Eindruck festigt, dass Merz den Trend gegen die AfD nicht umkehren kann.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Festgefahren, vor sich hergetrieben</strong></h3>
<p>Die Union <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ein-jahr-koalition-reaktionen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verweist</a> ihrerseits auf Erfolgsmeldungen: auf eine verschärfte Migrationspolitik, erste wirtschaftspolitische Reformen und außenpolitische Verlässlichkeit. Diese Erfolge werden jedoch von sinkenden Umfragewerten, dem Kabinettschaos um Linnemann, dem Rentenstreit und mangelnder Geschlossenheit in der Partei und mit dem Jugendverband überlagert. Der britische <em>Guardian</em> <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/may/06/stuck-in-the-mud-one-year-on-friedrich-merz-struggles-to-find-his-footing" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> die Regierung nach einem Jahr als politisch festgefahren – sie stecke im Schlamm fest.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134141" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395014"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewerkschaftsbasis-fordert-haerteren-Kurs-gegen-Reformplaene-11395014.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/4/1/proteste_ho-61be6f4ab7a87b3b.png" alt="Emporgerstreckte Fäuste" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Emporgerstreckte Fäuste" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewerkschaftsbasis fordert härteren Kurs gegen Reformpläne</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080913" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290981"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ein-Jahr-Schwarz-Rot-Versprechen-verpasst-Vertrauen-verspielt-11290981.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4999" height="2808" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/9/1/3/shutterstock_2626262283-f5069d3c641c5f29.jpeg" alt="Friedrich Merz in einem schwarzen Mantel" style="aspect-ratio:4999 / 2808"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4999" height="2808" alt="Friedrich Merz in einem schwarzen Mantel" style="aspect-ratio:4999 / 2808;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ein Jahr Schwarz-Rot: Versprechen verpasst, Vertrauen verspielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aus der Agenda-Setting-Forschung lässt sich ein Teil des Misserfolges strategisch erklären: Besetzt eine Partei ein Thema dauerhaft, <a href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Die%2Bsind%2Bdoch%2Balle%2Bgleich%21.pdf/8f9cce34-b2e5-fdf5-7574-c736b323ca1c?t=1559293833759&version=1.0" rel="external noopener" target="_blank">gerät</a> die Konkurrenz in die Defensive, muss inhaltlich nach- oder vorbeiziehen.</p>
<p>Die AfD <a href="https://www.fr.de/politik/forscher-erklaert-warum-afd-rhetorik-aus-dem-munde-der-cdu-noch-mehr-wirkung-hat-zr-93377779.html" rel="external noopener" target="_blank">fungiert</a> als Takt- und Stichwortgeber, die CDU eher als reagierende Rechtfertigerin. Das stärkt paradoxerweise oft das Original statt der Kopie: Wähler mit hartem Kurswunsch entscheiden sich eher für die AfD, während Protestwähler den Etablierten einen Denkzettel verpassen mögen. Die Brandmauer-Strategie kann vor diesem Hintergrund kaum aufgehen und erlaubt es der AfD, die CDU wie einen politischen Praktikanten vor sich herzutreiben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eigentlicher Gegner: Identitätskrise?</strong></h3>
<p>Der eigentliche Gegner der CDU heißt nicht nur AfD, sondern eigene Persönlichkeiten, Positionen und Politiken. Gegen den beliebten Amtsvorgänger Reiner Haseloff, der 15 Jahre im Amt war, <a href="https://www.zeit.de/2026/33/sven-schulze-cdu-sachsen-anhalt-radtour-landtagswahl-afd" rel="external noopener" target="_blank">wirkt</a> jeder Nachfolger klein.</p>
<p>Dem Normalo Schulze wird keine Überraschung gegen Hype-Figur Siegmund zugetraut. Nicht unschuldig könnte daran, auch der vorzeitige Wechsel von Haseloff zu Schulze im Januar gewesen sein, er galt vielen als machttaktisches und <a href="https://taz.de/Sven-Schulze-folgt-Reiner-Haseloff/!6149416/" rel="external noopener" target="_blank">wahlpolitisches Manöver ohne Mehrwert.</a></p>
<p>Der sachsen-anhaltinische CDU-Landesverband <a href="https://table.media/berlin/talk-of-the-town/schwieriger-wahlkampf-wie-sich-die-cdu-in-sachsen-anhalt-vom-bund-distanziert" rel="external noopener" target="_blank">berät</a> laut Medienberichten sogar, ob Merz im Wahlkampf überhaupt auftreten sollte. In die heiße Phase des Wahlkampfes <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/update-plakate-sven-schulze-%2Ccdu-wahlkampf-106.html" rel="external noopener" target="_blank">startete man mit Großplakaten,</a> darauf zu sehen ist ausschließlich der gebürtige Quedlinburger Schulze, die Bundes-CDU tritt in den Hintergrund.</p>
<p>Je stärker die CDU sich an Migration und Sicherheit abarbeitet, desto größer wird die Gefahr, den Takt der AfD zu übernehmen, ohne deren Wähler zurückzugewinnen. Die Krise ist damit weniger inhaltlich als strategisch: Bekannte Positionen erzeugen offenbar keine neue Bindung mehr. Ostdeutsche Spezifika wie soziale Krisen werden kaum konkret adressiert.</p>
<p>Der Bremer CDU-Chef Heiko Strohmann, gebürtig aus dem Osten, beklagt, dass die Partei durch die Brille eines Sauerländers geführt werde. Das ist mehr als Frust über und Angriffslaune auf Kanzler Merz, es offenbart ein Identitätsproblem: Für wen will die CDU im Osten noch sprechen? Die Partei ringt sowohl um die richtige Botschaft als auch um die Frage, ob sie im Osten als eigenständige politische Heimat wahrgenommen wird.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brandmauer rückt zur Regierungsfrage auf</strong></h3>
<p>Selbst ein Fiasko am 6. September würde die Bundesregierung nicht akut stürzen – ein Kanzlerrücktritt wegen einer Landtagswahl gilt als unwahrscheinlich. Politisch <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-in-sachsen-anhalt-warum-die-landtagswahl-zur-bewaehrungsprobe-wird-a-f46317bf-b545-46c8-8c11-0fe7faf2edd1" rel="external noopener" target="_blank">könnten</a> die Folgen dennoch erheblich sein: Der Druck auf die Brandmauer-Debatte und den Merz-Kurs, auf ökonomische Taten und eine Antwort auf den massiven Wohlstandsverlust dürfte zunehmen.</p>
<p>Erste Anzeichen einer Palastrevolte zeichnen sich zudem ab: ob aus Junger Union und Landesverbänden oder in Fraktion und Parteiführung. Parteivorsitz und Kanzlerschaft sind kein Naturgesetz – liefert Merz nicht, dürfte er die Legislaturperiode kaum vollständig überstehen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121348" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373623"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/AfD-Regierung-Was-MDR-und-NDR-nach-den-Landtagswahlen-drohen-koennte-11373623.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1254" height="704" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/4/8/master_mdr-18c88d0a41e3af2c.jpeg" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1254" height="704" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">AfD-Regierung: Was MDR und NDR nach den Landtagswahlen drohen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398327"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Drehscheibe-Berlin-plant-Notfallregeln-gegen-moegliche-Blockaden-der-Laender-11398327.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/6/generated-image-1-97670d49df9a353a.png" alt="Eine Reihe von Militärfahrzeugen auf der Autobahn" style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Reihe von Militärfahrzeugen auf der Autobahn" style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nato-Drehscheibe: Berlin plant Notfallregeln gegen mögliche Blockaden der Länder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die CDU kämpft im Osten inzwischen gegen ein größeres Problem als jeden einzelnen Wahlkampf: den Verlust der politischen Deutungshoheit. Magdeburg könnte zur Blaupause für AfD-Strategien 2029 werden.</p>
<p>Je schwächer die CDU wird, desto mehr rückt die Brandmauer selbst zur Regierungsfrage auf. Bleibt der Wahlerfolg aus, könnte ein Schwenk zur Koalition mit der AfD für Teile der Partei attraktiver werden – bislang eine Randposition, die im Herbst jedoch an die Oberfläche geraten könnte.</p>
Die CDU am Kipppunkt? Neben sinkender Beliebtheit muss die Kanzlerpartei im Osten Wahlniederlagen fürchten. Sachsen-Anhalt wird zum Test für Merz. Eine Analyse.</p>
<p>Im Osten geht die Sonne auf: zumindest für die AfD scheint der Satz zu gelten. Für die Partei <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/news-ergebnisse-landtagswahl-afd-cdu-wahlumfrage-schulze-siegmund-,wahl-umfrage-100.html" rel="external noopener" target="_blank">zeichnet sich</a> ein deutlicher Vorsprung ab, vor allem mit Blick auf die in vier Wochen anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, <a href="https://www.rnd.de/politik/landtagswahlen-2026-in-deutschland-wie-buergerinnen-und-buerger-waehlen-wuerden-stand-05-08-2026-RKVHGNWDMVFX3BY6CH4CL3RLZI.html" rel="external noopener" target="_blank">nachgeordnet aber auch</a> in Berlin wie in Mecklenburg.</p>
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<p><a href="https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/sachsen-anhalt/" rel="external noopener" target="_blank"> Laut einer aktuellen Infratest-dimap-Umfrage</a> liegt die AfD im Rennen um Magdeburg mit rund 41 Prozent klar vorn. Die CDU verliert erneut zwei Prozentpunkte und rutscht auf 24 Prozent ab, sie hat sich damit, im Vergleich zu 2021, <a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/wahlergebnis" rel="external noopener" target="_blank">nahezu halbiert</a>.</p>
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<p>Die AfD überrascht demgegenüber kaum: Sie war bereits bei früheren Ost-Wahlen erfolgreich und <a href="https://www.telepolis.de/article/Rheinland-Pfalz-Gewinner-ohne-Glanz-blaues-Wunder-in-Mainz-11221147.html" rel="external noopener" target="_blank">konnte zuletzt</a> auch in Mainz und Stuttgart zulegen. So dominant wie aktuell trat sie jedoch noch nie auf. Social-Media-Hype, eine europaweite rechtskonservative Stimmung, die Migrationsdebatte und eine Vertrauens- wie Repräsentationskrise der etablierten Parteien <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101375146/afd-sachsen-anhalt-umfragen-sehen-rekordhoch-vor-landtagswahl.html" rel="external noopener" target="_blank">treiben</a> der Partei nicht nur im Osten Wählerscharen zu.</p>
<p>Die AfD in Sachsen-Anhalt <a href="https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/wahlkampf-im-osten-mit-der-afd-zurueck-zur-ddr-100.html" rel="external noopener" target="_blank">steuert</a> mit DDR-Heimat-Pathos und sozialer Rhetorik auf die absolute Mehrheit zu. CDU-Spitzenkandidat und Haseloff-Erbe Sven Schulze <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/sachsen-anhalt-reiner-haseloff-cdu-spitzenkandidat-wahl-sven-schulze" rel="external noopener" target="_blank"> wirkt</a> gegen den eloquenten Ulrich Siegmund ohne Amtsbonus oft unbeholfen – er wird teilweise rhetorisch regelrecht vorgeführt.</p>
<p>Eine <a href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html">Debatte um Siegmunds verschwiegenen Bachelor-Abschluss</a> wirkt konstruiert bis hilflos und dürfte der Partei im Höhenflug eher helfen, statt ihr zu schaden. Die <a href="https://www.reuters.com/world/merz-struggles-germanys-far-right-afd-goes-local-woo-voters-2026-05-20/" rel="external noopener" target="_blank"> träumt inzwischen offen</a> im Wahlkampf vom Machtwechsel.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5138068" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400987"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Causa-Ulrich-Siegmund-der-akademische-Duenkel-gefaehrdet-die-Demokratie-11400987.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1422" height="799" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/8/0/6/8/KHA08078-original-1-f2abc3f63c71b95e.jpeg" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1422" height="799" alt="Ulrich Sigmund steht auf einem Gehweg mit Straßenbahnschienen." style="aspect-ratio:1422 / 799;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Causa Ulrich Siegmund – der akademische Dünkel gefährdet die Demokratie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Ihr politischer Gegner ist ohnehin geschwächt: Nach der chaotischen Kabinettsumbildung <a href="https://www.lemonde.fr/en/international/article/2026/07/29/germany-s-merz-faces-unprecedented-rebellion-within-his-party_6755957_4.html" rel="external noopener" target="_blank">spricht</a> die französische <em>Le Monde</em> von einer beispiellosen Rebellion in der CDU. Die Autorität des Kanzlers <a href="https://www.merkur.de/politik/umfrage-knall-mehrheit-sieht-merz-vorgehen-bei-personal-kritisch-zr-94423265.html" rel="external noopener" target="_blank">gilt</a> nach weniger als einem Regierungsjahr als beschädigt: mittlerweile sowohl in den Bevölkerungsumfragen als auch in den eigenen Reihen.</p>
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<p>Sachsen-Anhalt, aber auch Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden zum nächsten Testfeld für Friedrich Merz.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unumkehrbarer Abstieg?</strong></h3>
<p>Kritik kommt inzwischen zunehmend auch aus den eigenen Reihen. CDU-Bremen-Landeschef Heiko Strohmann <a href="https://www.welt.de/regionales/berlin/article6a72fff2203ba6592b088d4e/cdu-landeschef-vertrauen-der-buerger-ist-noch-nicht-zurueck.html" rel="external noopener" target="_blank">warnte</a> Anfang August, das Vertrauen in die Bundesregierung sei nicht wiederhergestellt. Die Regierung müsse schneller liefern, da die Ost-Wahlen richtungsweisend seien.</p>
<p>Mehrere Krisenlinien verdichteten sich derzeit und kulminieren zum CDU-Nachteil: Schlechte Umfragewerte, Kritik an der Regierungsarbeit, die <a href="https://www.stern.de/politik/deutschland/nach-spahns-ruecktritt--merz--personalrochade-laeuft-aus-dem-ruder-38004094.html" rel="external noopener" target="_blank">Personalrochade nach dem Rückzug von Jens Spahn</a> und eine mittlerweile deutlich spürbare wirtschaftliche Talfahrt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5034863" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11190530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europas-neue-Normalitaet-Jede-fuenfte-Stimme-geht-nach-Rechtsaussen-11190530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/4/8/6/3/Europa-eu-01-24831519c67f432d.jpeg" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Tortendiagramm mit Wachstum indizierendem Pfeil aus braunem Segment" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europas neue Normalität: Jede fünfte Stimme geht nach Rechtsaußen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zusätzlich geben die Dauerthemen Migration und innere Sicherheit nach CSD und <a href="http://www.heise.de/article/Social-Media-als-Treiber-der-Ceuta-Dynamik-11399305.html">Ceuta</a> keine Ruhe, ein gefundenes Fressen für die AfD-Show. Rund zwei Drittel der Deutschen <a href="https://www.fr.de/politik/umfrage-mehrheit-rechnet-nicht-mit-schwarz-rot-bis-2029-94425063.html" rel="external noopener" target="_blank">bewerten</a> die Arbeit der Regierung negativ, eine ähnliche Mehrheit <a href="https://www.fuchsbriefe.de/morning-consult-umfrage-merz-und-macron-weltweit-schlusslich" rel="external noopener" target="_blank">stellt</a> auch Merz persönlich ein schlechtes Zeugnis aus.</p>
<p>Innerhalb der Wählerschaft - dies ist der ausschlagende Punkt - scheint der Glaube an vorwärtstreibende Reformen unter CDU-Führung zu fehlen. Die AfD <a href="https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/Politik__Inland_/article6a6b158a95262dd16278596c/umfrage-afd-in-sachsen-anhalt-weiter-vorn-kleine-legen-zu.html" rel="external noopener" target="_blank">wird</a> inzwischen selbst bei Sach- und Kompetenzfragen vorn gesehen, obwohl sie nie regiert hat, entsprechende Expertise noch gar nicht unter Beweis stellen konnte.</p>
<p>Entscheidend ist daher womöglich nicht, ob die CDU verliert, sondern ob eine deutliche Niederlage den Eindruck festigt, dass Merz den Trend gegen die AfD nicht umkehren kann.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Festgefahren, vor sich hergetrieben</strong></h3>
<p>Die Union <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ein-jahr-koalition-reaktionen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verweist</a> ihrerseits auf Erfolgsmeldungen: auf eine verschärfte Migrationspolitik, erste wirtschaftspolitische Reformen und außenpolitische Verlässlichkeit. Diese Erfolge werden jedoch von sinkenden Umfragewerten, dem Kabinettschaos um Linnemann, dem Rentenstreit und mangelnder Geschlossenheit in der Partei und mit dem Jugendverband überlagert. Der britische <em>Guardian</em> <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/may/06/stuck-in-the-mud-one-year-on-friedrich-merz-struggles-to-find-his-footing" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> die Regierung nach einem Jahr als politisch festgefahren – sie stecke im Schlamm fest.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134141" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395014"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewerkschaftsbasis-fordert-haerteren-Kurs-gegen-Reformplaene-11395014.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/4/1/proteste_ho-61be6f4ab7a87b3b.png" alt="Emporgerstreckte Fäuste" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Emporgerstreckte Fäuste" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewerkschaftsbasis fordert härteren Kurs gegen Reformpläne</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080913" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290981"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ein-Jahr-Schwarz-Rot-Versprechen-verpasst-Vertrauen-verspielt-11290981.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4999" height="2808" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/9/1/3/shutterstock_2626262283-f5069d3c641c5f29.jpeg" alt="Friedrich Merz in einem schwarzen Mantel" style="aspect-ratio:4999 / 2808"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4999" height="2808" alt="Friedrich Merz in einem schwarzen Mantel" style="aspect-ratio:4999 / 2808;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ein Jahr Schwarz-Rot: Versprechen verpasst, Vertrauen verspielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aus der Agenda-Setting-Forschung lässt sich ein Teil des Misserfolges strategisch erklären: Besetzt eine Partei ein Thema dauerhaft, <a href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Die%2Bsind%2Bdoch%2Balle%2Bgleich%21.pdf/8f9cce34-b2e5-fdf5-7574-c736b323ca1c?t=1559293833759&version=1.0" rel="external noopener" target="_blank">gerät</a> die Konkurrenz in die Defensive, muss inhaltlich nach- oder vorbeiziehen.</p>
<p>Die AfD <a href="https://www.fr.de/politik/forscher-erklaert-warum-afd-rhetorik-aus-dem-munde-der-cdu-noch-mehr-wirkung-hat-zr-93377779.html" rel="external noopener" target="_blank">fungiert</a> als Takt- und Stichwortgeber, die CDU eher als reagierende Rechtfertigerin. Das stärkt paradoxerweise oft das Original statt der Kopie: Wähler mit hartem Kurswunsch entscheiden sich eher für die AfD, während Protestwähler den Etablierten einen Denkzettel verpassen mögen. Die Brandmauer-Strategie kann vor diesem Hintergrund kaum aufgehen und erlaubt es der AfD, die CDU wie einen politischen Praktikanten vor sich herzutreiben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eigentlicher Gegner: Identitätskrise?</strong></h3>
<p>Der eigentliche Gegner der CDU heißt nicht nur AfD, sondern eigene Persönlichkeiten, Positionen und Politiken. Gegen den beliebten Amtsvorgänger Reiner Haseloff, der 15 Jahre im Amt war, <a href="https://www.zeit.de/2026/33/sven-schulze-cdu-sachsen-anhalt-radtour-landtagswahl-afd" rel="external noopener" target="_blank">wirkt</a> jeder Nachfolger klein.</p>
<p>Dem Normalo Schulze wird keine Überraschung gegen Hype-Figur Siegmund zugetraut. Nicht unschuldig könnte daran, auch der vorzeitige Wechsel von Haseloff zu Schulze im Januar gewesen sein, er galt vielen als machttaktisches und <a href="https://taz.de/Sven-Schulze-folgt-Reiner-Haseloff/!6149416/" rel="external noopener" target="_blank">wahlpolitisches Manöver ohne Mehrwert.</a></p>
<p>Der sachsen-anhaltinische CDU-Landesverband <a href="https://table.media/berlin/talk-of-the-town/schwieriger-wahlkampf-wie-sich-die-cdu-in-sachsen-anhalt-vom-bund-distanziert" rel="external noopener" target="_blank">berät</a> laut Medienberichten sogar, ob Merz im Wahlkampf überhaupt auftreten sollte. In die heiße Phase des Wahlkampfes <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/update-plakate-sven-schulze-%2Ccdu-wahlkampf-106.html" rel="external noopener" target="_blank">startete man mit Großplakaten,</a> darauf zu sehen ist ausschließlich der gebürtige Quedlinburger Schulze, die Bundes-CDU tritt in den Hintergrund.</p>
<p>Je stärker die CDU sich an Migration und Sicherheit abarbeitet, desto größer wird die Gefahr, den Takt der AfD zu übernehmen, ohne deren Wähler zurückzugewinnen. Die Krise ist damit weniger inhaltlich als strategisch: Bekannte Positionen erzeugen offenbar keine neue Bindung mehr. Ostdeutsche Spezifika wie soziale Krisen werden kaum konkret adressiert.</p>
<p>Der Bremer CDU-Chef Heiko Strohmann, gebürtig aus dem Osten, beklagt, dass die Partei durch die Brille eines Sauerländers geführt werde. Das ist mehr als Frust über und Angriffslaune auf Kanzler Merz, es offenbart ein Identitätsproblem: Für wen will die CDU im Osten noch sprechen? Die Partei ringt sowohl um die richtige Botschaft als auch um die Frage, ob sie im Osten als eigenständige politische Heimat wahrgenommen wird.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Brandmauer rückt zur Regierungsfrage auf</strong></h3>
<p>Selbst ein Fiasko am 6. September würde die Bundesregierung nicht akut stürzen – ein Kanzlerrücktritt wegen einer Landtagswahl gilt als unwahrscheinlich. Politisch <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-in-sachsen-anhalt-warum-die-landtagswahl-zur-bewaehrungsprobe-wird-a-f46317bf-b545-46c8-8c11-0fe7faf2edd1" rel="external noopener" target="_blank">könnten</a> die Folgen dennoch erheblich sein: Der Druck auf die Brandmauer-Debatte und den Merz-Kurs, auf ökonomische Taten und eine Antwort auf den massiven Wohlstandsverlust dürfte zunehmen.</p>
<p>Erste Anzeichen einer Palastrevolte zeichnen sich zudem ab: ob aus Junger Union und Landesverbänden oder in Fraktion und Parteiführung. Parteivorsitz und Kanzlerschaft sind kein Naturgesetz – liefert Merz nicht, dürfte er die Legislaturperiode kaum vollständig überstehen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121348" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373623"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/AfD-Regierung-Was-MDR-und-NDR-nach-den-Landtagswahlen-drohen-koennte-11373623.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1254" height="704" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/4/8/master_mdr-18c88d0a41e3af2c.jpeg" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1254" height="704" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">AfD-Regierung: Was MDR und NDR nach den Landtagswahlen drohen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136676" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398327"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Drehscheibe-Berlin-plant-Notfallregeln-gegen-moegliche-Blockaden-der-Laender-11398327.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/6/generated-image-1-97670d49df9a353a.png" alt="Eine Reihe von Militärfahrzeugen auf der Autobahn" style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Reihe von Militärfahrzeugen auf der Autobahn" style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nato-Drehscheibe: Berlin plant Notfallregeln gegen mögliche Blockaden der Länder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die CDU kämpft im Osten inzwischen gegen ein größeres Problem als jeden einzelnen Wahlkampf: den Verlust der politischen Deutungshoheit. Magdeburg könnte zur Blaupause für AfD-Strategien 2029 werden.</p>
<p>Je schwächer die CDU wird, desto mehr rückt die Brandmauer selbst zur Regierungsfrage auf. Bleibt der Wahlerfolg aus, könnte ein Schwenk zur Koalition mit der AfD für Teile der Partei attraktiver werden – bislang eine Randposition, die im Herbst jedoch an die Oberfläche geraten könnte.</p>
2026-08-07T08:00:00.000Zurn:bid:51373892026-08-07T07:00:00.000ZFreiheitsrechte sind unverzichtbar – aber sie müssen nicht am Eigentum enden. Was folgt daraus für die Linke? Essay. (Teil 3 und Schluss)</p>
<p>Die ersten beiden Teile dieser Serie haben gezeigt: Die Debatte, die Robert Schwierkus und Nils Schniederjann angestoßen haben, verengt die Alternativen – und die vorpolitische Setzung von Eigentum ist kein Naturgesetz, sondern eine historische Entscheidung, die bei John Locke fällt. Was heißt das für die Linke heute?</p>
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<h3 class="subheading">Liberalismus und Demokratie: Ein grundlegender Konflikt</h3>
<p>Schniederjanns stärkster Gedanke betrifft das Verhältnis von Liberalismus und Demokratie. Er argumentiert, dass liberale Ordnungen nicht nur Rechte schützen, sondern auch demokratische Mehrheiten einhegen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Teile des Essays</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137326" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-nicht-mehr-Liberalismus-wagen-sollte-11399530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/2/6/shutterstock_578258350-d6765941148ebd7a.jpeg" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3600" height="2023" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke nicht mehr Liberalismus wagen sollte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137349" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Cicero-bis-Hayek-Wie-das-Eigentum-vor-die-Politik-kam-11399574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/4/9/shutterstock_2281032919-f80d9f2f23276c90.jpeg" alt="Büste mit der Aufschrift "Locke" vor einem Bücherregal mit Leiter" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" alt="Büste mit der Aufschrift "Locke" vor einem Bücherregal mit Leiter" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von Cicero bis Hayek: Wie das Eigentum vor die Politik kam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gerichte, unabhängige Zentralbanken, europäische Institutionen und rechtlich abgesicherte Eigentumsverhältnisse sollen verhindern, dass Mehrheiten zu weit in bestehende Macht- und Besitzstrukturen eingreifen.</p>
<p>Historisch ist diese Spannung real, und der Philosoph Grégoire Chamayou hat in seinem Buch "Die unregierbare Gesellschaft. Eine Genealogie des autoritären Liberalismus" zahlreiche Beispiele gezeigt, wie auch in modernen Gesellschaften versucht wird, den Willen des Volkes im Sinne von Unternehmen einzuhegen.</p>
<h3 class="subheading">Die Eigentumsfrage nach der Demokratisierung</h3>
<p>Sobald das allgemeine Wahlrecht erkämpft war und große Teile der Bevölkerung politisch handlungsfähig wurden, stellte sich die Eigentumsfrage neu. Was, wenn Mehrheiten eine stärkere Besteuerung großer Vermögen, Vergesellschaftungen, Mietregulierung, öffentliche Banken oder Planung in zentralen Bereichen verlangen?</p>
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<p>Die Angst vor einer „Tyrannei der Mehrheit" war nie nur eine abstrakte Sorge um Minderheitenrechte. Sie war oft auch eine Sorge, dass Eigentumsverhältnisse politisch infrage gestellt werden könnten.</p>
<p>Schniederjann hat daher recht, wenn er darauf hinweist, dass Liberalismus und Demokratie nicht einfach dasselbe sind. Der Liberalismus schützt den Einzelnen vor Mehrheiten. Demokratie gibt dagegen Mehrheiten die Möglichkeit, gemeinsame Regeln zu setzen.</p>
<p>Beides kann notwendig sein – aber beides gerät in Konflikt, sobald es um Besitz, Verteilung und wirtschaftliche Macht geht.</p>
<h3 class="subheading">Die Grenzen von Schniederjanns Liberalismuskritik</h3>
<p>Seine Schwäche liegt allerdings darin, dass er den Liberalismus zu geschlossen beschreibt. Kulturelle Selbstbestimmung, Freiheitsrechte, Sozialliberalismus, neoliberale Wirtschaftspolitik und technokratische Entdemokratisierung lassen sich nicht als unmittelbare Folgen eines einzigen Prinzips behandeln.</p>
<p>Der Liberalismus ist vielfältiger, als Schniederjann nahelegt – aber, und das ist der entscheidende Unterschied zu Schwierkus' Schlussfolgerung: Seine Vielfalt variiert um einen festen Kern, die vorpolitische Setzung von Eigentum und Vertrag. Wer diesen Kern benennt, muss weder die Vielfalt leugnen noch die Kritik aufgeben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schwierkus' Scheindebatte – und sein Widerspruch mit sich selbst</strong></h3>
<p>Schwierkus behandelt Schniederjanns Kritik oft so, als richte sie sich gegen Freiheit selbst. Er stellt den Konflikt als Wahl zwischen einer solidarischen liberalen Tradition und einer illiberalen, autoritären Linken dar.</p>
<p>Das verfehlt den Kern. Und es fällt umso mehr auf, als Schwierkus sich zwischen seinen beiden Artikeln selbst widerspricht.</p>
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<p>Im ersten Beitrag wehrt er die These ab, kultureller und ökonomischer Liberalismus hingen zusammen – jene Verbindungsthese, die Schniederjann mit Jean-Claude Michéa formuliert: Beide Projekte gingen vom abstrakten, aus allen Bindungen gelösten Individuum aus, dessen atomisierte Wünsche durch Rechte vor den Ansprüchen der Mitmenschen abgeschirmt würden; wo diese Leitidee herrsche, erodierten die solidarischen Bindungen, die Umverteilung und Gemeinsinn bräuchten.</p>
<p>Schwierkus hält das für undifferenziert.</p>
<p>Im zweiten Beitrag jedoch zitiert er zustimmend Simon Winlow und Steve Hall, denen zufolge die Linke von einem Bündnis verwässert wurde, das „ein Spektrum vom ökonomischen Liberalismus bis zum kulturellen Libertinismus umfasste" – und die der „identitären Linken" vorwerfen, sie habe „die individualisierte Form des sozialen Wettbewerbs des Neoliberalismus akzeptiert".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Strukturell ist das exakt die Verbindungsthese, die Schwierkus im ersten Artikel noch zurückgewiesen hatte. Was als Michéa-Argument bei Schniederjann als Oberflächlichkeit gilt, gilt bei Winlow und Hall als Erklärung der Krise der Linken. So geht das nicht: Entweder trägt die Verbindungsthese, oder sie trägt nicht.</p>
<p>Die ernst zu nehmende Auseinandersetzung aber betrifft Schwierkus' positiven Vorschlag: die „liberale Solidarität" Hodgsons, den „liberalen Sozialismus" von McManus und anderen.</p>
<p>Dieser Vorschlag ist keine Worthülse. Er verbindet Freiheitsrechte mit Sozialstaat, Umverteilung und „praktischen und moralischen Grenzen für Märkte". Zwischen ihm und einer linken Politik der wirtschaftlichen Demokratisierung gibt es reale Überschneidungen.</p>
<h3 class="subheading">Die entscheidende Trennlinie: Ist Eigentum demokratisch disponibel?</h3>
<p>Der Unterschied liegt in einem einzigen, aber entscheidenden Punkt: Beim liberalen Sozialismus bleibt Privateigentum an den zentralen Produktionsmitteln eine <em>notwendige Bedingung</em> der Freiheit – vorab festgeschrieben, außerhalb demokratischer Disposition.</p>
<p>Für eine linke Politik dagegen ist die Eigentumsfrage eine <em>offene</em> Frage: Man muss darüber reden können, ob Unternehmen vergesellschaftet werden sollten oder ob der Staat Investitionen lenken sollte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und es muss möglich sein, dass gesellschaftliche Mehrheiten auch hier entscheiden können – mit allen verfassungsrechtlichen Hürden, die ein solcher Umbau braucht, aber ohne dass die Antwort schon vor der Debatte feststeht.</p>
<h3 class="subheading">Konkrete Konflikte: Wohnungen, Energie, Unternehmen</h3>
<p>Wer das für eine Scheindebatte hält, möge sich konkrete Fälle ansehen: Ob Berlin große Wohnungskonzerne vergesellschaften darf, ob Kommunen Energieversorgung rekommunalisieren, ob der Staat an kriselnden Konzernen nicht nur Kredite vergibt, sondern Mitbestimmung erwirbt – an all diesen Fragen scheiden sich die Positionen.</p>
<p>Der liberal-sozialistische Rahmen erlaubt Korrekturen am Markt; er erlaubt nicht, den Markt in Grundfragen zur Disposition zu stellen.</p>
<h3 class="subheading">Demokratische Wirtschaftsordnung und feste politische Rechte</h3>
<p>Eine Linke kann demgegenüber gleichzeitig sagen:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Meinungsfreiheit gilt auch für politische Gegner.</li><li>Opposition, Presse und unabhängige Organisationen müssen geschützt sein.</li><li>Gerichte müssen gegen Willkür und Rechtsbruch wirksam einschreiten können.</li><li>Minderheitenrechte dürfen nicht von wechselnden Mehrheiten abhängen.</li><li>Und dennoch müssen große Eigentumsmacht, Investitionsentscheidungen, Wohnungsbestände, Banken, Energieversorgung und Arbeitsbedingungen demokratisch gestaltbar sein.</li></ul>
<h3 class="subheading">Welche Rechte müssen vor Mehrheiten geschützt bleiben?</h3>
<p>An dieser Stelle geht die hier vertretene Position bewusst über Schniederjann hinaus – und beantwortet damit zugleich Schwierkus' berechtigten Einwand. Denn Schniederjanns Programm, die „Verrechtlichung des Politischen zurückzudrängen", lässt eine Frage offen, die er sich stellen müsste: Welche Rechte bleiben mehrheitsfest, und wer setzt sie im Konfliktfall durch?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3197308" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6237699"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Entzauberer-des-Liberalismus-6237699.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="850" height="478" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/1/9/7/3/0/8/Losurdo-95f1f041b46e83f9.jpeg" style="aspect-ratio:850 / 478"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="850" height="478" style="aspect-ratio:850 / 478;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Entzauberer des Liberalismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer Demokratie ernst nimmt, muss benennen, welche Sicherungen bestehen bleiben – sonst bestätigt er jedes liberale Misstrauen, das er kritisiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Freiheitsrechte auf einer anderen Grundlage</strong></h3>
<p>Freiheitsrechte gehören zur DNA einer linken Bewegung. Aber sie werden anders begründet als im klassischen Liberalismus.</p>
<p>Für den klassischen Liberalismus steht oft die Abwehr staatlicher Eingriffe in die private Sphäre im Vordergrund. Für eine linke Freiheitsvorstellung geht es zusätzlich darum, Menschen vor der Macht privater Abhängigkeiten zu schützen.</p>
<p>Was nützt Pressefreiheit, wenn öffentliche Debatten fast vollständig von großen Medienunternehmen, Plattformen und Kapitalinteressen geprägt werden?</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Was nützt Vertragsfreiheit, wenn Menschen jede Arbeit annehmen müssen, weil sie sonst ihre Miete nicht bezahlen können?</p>
<p>Was nützt das Recht, sich zu organisieren, wenn Beschäftigte wegen gewerkschaftlichen Engagements faktisch Nachteile oder Kündigung fürchten müssen?</p>
<p>Was nützt Wahlfreiheit, wenn zentrale Entscheidungen über Arbeitsplätze, Wohnungen, Kredit, Energiepreise oder öffentliche Infrastruktur außerhalb demokratischer Kontrolle fallen? Oder wenn überstaatliche Institutionen wie die EU oder supranationale Verträge den Handlungsspielraum nationaler Parlamente immer mehr einschränken?</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Diese Fragen richten sich nicht gegen Freiheitsrechte. Sie nehmen sie ernst.</p>
<p>Eine Freiheit, die nur auf dem Papier besteht, reicht nicht aus. Menschen brauchen Zeit, Sicherheit, Bildung, Einkommen, Schutz vor Armut und Möglichkeiten zur Mitbestimmung, damit sie ihre Rechte tatsächlich nutzen können.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Freiheit ist kein taktisches Mittel – die russische Erfahrung</strong></h3>
<h5>Politische Freiheit in der sozialistischen Tradition</h5>
<p>Auch die traditionsreichsten und oft als autoritär geltenden Strömungen der Linken traten ursprünglich für politische Freiheiten ein.</p>
<p>So kämpfte etwa Lenin unter den Bedingungen des Zarismus für die demokratische Republik, allgemeines Wahlrecht, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und politische Organisation.</p>
<p>Für die Arbeiterbewegung waren diese Rechte keine Nebensache. Sie waren die Voraussetzung dafür, dass Menschen sich gegen Herrschaft überhaupt zusammenschließen konnten.</p>
<p>Sein Einwand gegen die liberale Ordnung war nicht, Freiheit sei entbehrlich. Er war, dass die bloße Gleichheit vor dem Gesetz nicht genügt, wenn die Gesellschaft wirtschaftlich extrem ungleich organisiert ist.</p>
<h5>Revolution, Bürgerkrieg und Ausnahmezustand</h5>
<p>Die historische Erfahrung nach der Oktoberrevolution zeigt allerdings die entscheidende Grenze – und sie muss präzise erzählt werden, mit ihrem ganzen Kontext und ohne Beschönigung.</p>
<p>Der Kontext war real: Schon vor der Oktoberrevolution hatte der Kornilow-Aufstand im Spätsommer 1917 gezeigt, dass konterrevolutionäre Generäle bereit waren, auf die Hauptstadt Petrograd zu marschieren und die Provisorische Regierung unter Alexander Kerenski zu stürzen.</p>
<p>Ab 1918 eskalierte der Bürgerkrieg, ausländische Mächte intervenierten, im Juli 1918 erhoben sich die Linken Sozialrevolutionäre bewaffnet. Bis März 1918 hatten sie die Regierung von Lenin unterstützt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und am 30. August 1918 ermordeten Attentäter den Petrograder Tscheka-Chef Moissei Urizki und verletzten Lenin schwer. Wenige Tage später starteten die Bolschewiki den Roten Terror.</p>
<p>Nun, man könnte einwenden, dass sich das Land in einem Ausnahmezustand befand – und dass jede Regierung, auch eine liberale, in solcher Lage Freiheiten aussetzt.</p>
<p>So hatte etwa auch Abraham Lincoln im amerikanischen Bürgerkrieg die Habeas-Corpus-Garantie ausgesetzt. Oder im Zweiten Weltkrieg internierten Briten und US-Amerikaner sogenannte feindliche Ausländer, also Personen, die irgendwann einmal aus den Ländern eingewandert waren, mit denen man sich dann im Krieg befand.</p>
<p>Der Einwand, Russland habe sich nach der Oktoberrevolution im Ausnahmezustand befunden, hat mehr für sich, als seine Kritiker oft zugeben: Zwischen dem Oktoberaufstand und dem Sommer 1918 gab es keinen Friedensmonat.</p>
<p>Schon im November 1917 marschierten Kosaken auf Petrograd, im Dezember bildete sich am Don die Freiwilligenarmee, im Februar 1918 besetzten deutsche Truppen die Ukraine und installierten ein Marionettenregime, im Frühjahr landeten Briten in Murmansk und Japaner in Wladiwostok, im Mai revoltierte die Tschechoslowakische Legion entlang der gesamten Transsibirischen Eisenbahn.</p>
<h5>Warum der Ausnahmezustand nicht dauerhaft werden darf</h5>
<p>All das sind sicher gute Gründe, eine Zeitlang den Ausnahmezustand auszurufen, dass er aber nach 1921, also nachdem der Bürgerkrieg gewonnen war, noch aufrechterhalten wurde, lässt sich dagegen nicht mehr begründen.</p>
<p>In "Staat und Revolution" hatte Lenin ein Sowjetsystem skizziert, bei dem freie Wahlen zugelassen waren. Als die Matrosen von Kronstadt diese Forderungen später aufgriffen, schickte Leo Trotzki die Armee.</p>
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<p>Die Matrosen hatten eine andere Politik gegenüber den Bauern gefordert, eine, die auf den selbständigen Einzelbauern, der ohne Lohnarbeit auskommt, setzt. Die Staatsmacht antwortete mit Gewehrkugeln, nur um zur selben Zeit die Neue Ökonomische Politik zu starten, welche den Bauern wieder erlaubte, ihre Produkte auf eigene Rechnung zu verkaufen.</p>
<p>Hatten die Bolschewiki vor der Revolution freie Meinungsäußerung propagiert, so wurde schließlich 1922 eine ständige Zensurbehörde eingeführt.</p>
<h5>Finnland als Gegenbeispiel</h5>
<p>Dass es auch anders ging, zeigte sich etwa in Finnland. Auch Finnland wurde, während in Europa noch der Erste Weltkrieg tobte, von einem Bürgerkrieg zwischen Roten und Weißen Truppen heimgesucht, mit Massenrepression und Gefangenenlagern.</p>
<p>Doch bei der Präsidentenwahl im Jahr 1919 unterlag General Mannerheim, der zuvor im Bürgerkrieg siegreich war. Die gemäßigten Sozialdemokraten gewannen die Parlamentswahl, während ihr radikaler Flügel der Arbeiterbewegung ins Exil nach Russland gehen musste.</p>
<p>Während es also bei den Finnen möglich war, dass der Sieger des Bürgerkriegs den Gegner nicht nur bei den Wahlen wieder zuließ, sondern auch einen Machtwechsel zuließ, war das für die Bolschewiki undenkbar.</p>
<h5>Die historische Lehre: Rechte dürfen nicht konditional sein</h5>
<p>Die Lehre aus dieser Geschichte lautet nicht, dass wirtschaftliche Gleichheit und politische Freiheit unvereinbar seien. Sie lautet: Sobald politische Freiheiten als taktische Mittel behandelt werden, können sie jederzeit eingeschränkt werden.</p>
<p>Wenn eine herrschende Partei entscheidet, welche Kritik „nützlich" ist und welche nicht, verliert Freiheit ihren Charakter als allgemeines Recht.</p>
<p>Eine Linke, die aus dieser Geschichte lernen will, muss zwei Dinge zugleich festhalten: Wirtschaftliche Macht muss demokratisch kontrollierbar sein. Und politische Rechte müssen so fest verankert sein, dass sie auch für Kritiker der jeweils herrschenden Mehrheit gelten.</p>
<h5>Bündnisse ohne ideologische Unterwerfung</h5>
<p>Auch die Bündnispolitik kommunistischer Bewegungen zeigt im Übrigen, dass linke Politik nie zwingend auf ideologische Abschottung hinauslief. In antifaschistischen, antikolonialen oder demokratischen Kämpfen wurden bürgerliche Kräfte unterstützt, wenn sie konkrete Fortschritte ermöglichten oder reaktionäre Machtverhältnisse schwächten.</p>
<p>Die Lehre lautet: Freiheitsrechte und Bündnisse müssen nicht durch eine Rückkehr zum Liberalismus begründet werden. Sie können aus dem Interesse an demokratischer Selbstorganisation, politischer Gleichheit und der Begrenzung jeder konzentrierten Macht folgen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nicht mehr Liberalismus, sondern mehr Demokratie im Alltag</strong></h3>
<p>Eine linke Antwort auf die Krise der Gegenwart sollte daher nicht in die Vergangenheit zum normativen Leitbild des unabhängigen Eigentümers zurückführen.</p>
<p>Die meisten Menschen leben heute nicht als selbständige Bauern, Handwerker oder kleine Unternehmer. Allein in Deutschland sind nach <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/81000/table/81000-0011" rel="external noopener" target="_blank">Angaben des Statistischen Bundesamts</a> knapp 42 Millionen Menschen auf Lohnarbeit angewiesen. Die sozio-ökonomische Lage ist heute um ein Vielfaches komplexer als im 17., 18. oder 19. Jahrhundert.</p>
<p>Freiheit muss unter heutigen Bedingungen von Linken anders gedacht werden als damals.</p>
<p>Sie bedeutet etwa:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Beschäftigte müssen sich ohne Angst organisieren und streiken können.</li><li>Wohnen darf nicht der Logik großer Renditeinteressen ausgeliefert sein.</li><li>Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie und Verkehr müssen dem Gemeinwohl dienen.</li><li>Große Unternehmen und Banken dürfen nicht über Regionen, Arbeitsplätze und Lebensverhältnisse entscheiden, ohne demokratisch kontrolliert zu werden.</li><li>Arbeitszeit und soziale Sicherheit müssen Menschen ermöglichen, politisch und gesellschaftlich aktiv zu sein.</li><li>Öffentliche Debatten müssen gegen private Monopole ebenso geschützt werden wie gegen staatliche Zensur.</li><li>Opposition und Kritik müssen auch dann möglich bleiben, wenn sie der eigenen politischen Seite unbequem sind.</li></ul>
<p>Das wäre keine Absage an individuelle Freiheit. Es wäre ihre Verallgemeinerung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schluss: Freiheit nicht dem Eigentum unterordnen</strong></h3>
<p>Schwierkus hat recht, wenn er vor einer Linken warnt, die autoritäre Mittel verharmlost oder politische Freiheitsrechte als bloß nebensächlich behandelt. Eine solche Linke würde ihre eigene Grundlage zerstören.</p>
<p>Aber daraus folgt nicht, dass sie sich der „liberalen Solidarität" anschließen sollte. Denn deren Angebot hat einen Preis: Eigentum und Markt werden als notwendige Freiheitsbedingungen vorab festgeschrieben – und der demokratische Spielraum damit begrenzt, bevor die Debatte beginnt.</p>
<p>Schniederjann hat recht, wenn er auf die Spannung zwischen Liberalismus und Demokratie hinweist und die Entpolitisierung zentraler wirtschaftlicher Fragen kritisiert. Aber er sollte Freiheitsrechte, kulturelle Selbstbestimmung und neoliberale Marktordnung genauer voneinander unterscheiden – und die Frage beantworten, welche Rechte mehrheitsfest bleiben, wenn die Verrechtlichung zurückgedrängt wird.</p>
<h3 class="subheading">Die doppelte Aufgabe der Linken</h3>
<p>Die zentrale Aufgabe besteht darin, beides zusammenzudenken:</p>
<p><em>Politische Freiheitsrechte dürfen nicht dem Schutz von Eigentum geopfert werden.</em></p>
<p><em>Demokratische Gestaltung der Wirtschaft darf nicht auf Kosten politischer Freiheitsrechte erfolgen.</em></p>
<p>Und wenn Sloterdijks Diagnose stimmt, dass die materielle Basis des alten Liberalismus – fossiles Dauerwachstum unter amerikanischem Schirm – unwiederbringlich erodiert, dann ist Restauration ohnehin keine Option.</p>
<p>Die Linke braucht keine Rückkehr zu einer Ordnung, deren Leitbild der selbständige Eigentümer war und deren Anpassungen – Sozialliberalismus wie Neoliberalismus – diesen Kern nie zur Disposition stellten.</p>
<p>Sie braucht eine klare Vorstellung von Freiheit: Menschen sollen ihre Meinung sagen, sich organisieren, streiken, protestieren und oppositionell handeln können. Sie sollen aber auch nicht gezwungen sein, unter dem Druck von Miete, Lohnabhängigkeit, Schulden oder Konzernentscheidungen jede Zumutung hinzunehmen.</p>
<p>Nicht mehr Liberalismus ist die Antwort. Sondern eine Freiheit, die nicht am Werkstor, am Mietvertrag oder am Eigentum großer Vermögen endet.</p>
Freiheitsrechte sind unverzichtbar – aber sie müssen nicht am Eigentum enden. Was folgt daraus für die Linke? Essay. (Teil 3 und Schluss)</p>
<p>Die ersten beiden Teile dieser Serie haben gezeigt: Die Debatte, die Robert Schwierkus und Nils Schniederjann angestoßen haben, verengt die Alternativen – und die vorpolitische Setzung von Eigentum ist kein Naturgesetz, sondern eine historische Entscheidung, die bei John Locke fällt. Was heißt das für die Linke heute?</p>
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<h3 class="subheading">Liberalismus und Demokratie: Ein grundlegender Konflikt</h3>
<p>Schniederjanns stärkster Gedanke betrifft das Verhältnis von Liberalismus und Demokratie. Er argumentiert, dass liberale Ordnungen nicht nur Rechte schützen, sondern auch demokratische Mehrheiten einhegen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Teile des Essays</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137326" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-nicht-mehr-Liberalismus-wagen-sollte-11399530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/2/6/shutterstock_578258350-d6765941148ebd7a.jpeg" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3600" height="2023" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke nicht mehr Liberalismus wagen sollte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137349" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Cicero-bis-Hayek-Wie-das-Eigentum-vor-die-Politik-kam-11399574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/4/9/shutterstock_2281032919-f80d9f2f23276c90.jpeg" alt="Büste mit der Aufschrift "Locke" vor einem Bücherregal mit Leiter" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" alt="Büste mit der Aufschrift "Locke" vor einem Bücherregal mit Leiter" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von Cicero bis Hayek: Wie das Eigentum vor die Politik kam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Gerichte, unabhängige Zentralbanken, europäische Institutionen und rechtlich abgesicherte Eigentumsverhältnisse sollen verhindern, dass Mehrheiten zu weit in bestehende Macht- und Besitzstrukturen eingreifen.</p>
<p>Historisch ist diese Spannung real, und der Philosoph Grégoire Chamayou hat in seinem Buch "Die unregierbare Gesellschaft. Eine Genealogie des autoritären Liberalismus" zahlreiche Beispiele gezeigt, wie auch in modernen Gesellschaften versucht wird, den Willen des Volkes im Sinne von Unternehmen einzuhegen.</p>
<h3 class="subheading">Die Eigentumsfrage nach der Demokratisierung</h3>
<p>Sobald das allgemeine Wahlrecht erkämpft war und große Teile der Bevölkerung politisch handlungsfähig wurden, stellte sich die Eigentumsfrage neu. Was, wenn Mehrheiten eine stärkere Besteuerung großer Vermögen, Vergesellschaftungen, Mietregulierung, öffentliche Banken oder Planung in zentralen Bereichen verlangen?</p>
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<p>Die Angst vor einer „Tyrannei der Mehrheit" war nie nur eine abstrakte Sorge um Minderheitenrechte. Sie war oft auch eine Sorge, dass Eigentumsverhältnisse politisch infrage gestellt werden könnten.</p>
<p>Schniederjann hat daher recht, wenn er darauf hinweist, dass Liberalismus und Demokratie nicht einfach dasselbe sind. Der Liberalismus schützt den Einzelnen vor Mehrheiten. Demokratie gibt dagegen Mehrheiten die Möglichkeit, gemeinsame Regeln zu setzen.</p>
<p>Beides kann notwendig sein – aber beides gerät in Konflikt, sobald es um Besitz, Verteilung und wirtschaftliche Macht geht.</p>
<h3 class="subheading">Die Grenzen von Schniederjanns Liberalismuskritik</h3>
<p>Seine Schwäche liegt allerdings darin, dass er den Liberalismus zu geschlossen beschreibt. Kulturelle Selbstbestimmung, Freiheitsrechte, Sozialliberalismus, neoliberale Wirtschaftspolitik und technokratische Entdemokratisierung lassen sich nicht als unmittelbare Folgen eines einzigen Prinzips behandeln.</p>
<p>Der Liberalismus ist vielfältiger, als Schniederjann nahelegt – aber, und das ist der entscheidende Unterschied zu Schwierkus' Schlussfolgerung: Seine Vielfalt variiert um einen festen Kern, die vorpolitische Setzung von Eigentum und Vertrag. Wer diesen Kern benennt, muss weder die Vielfalt leugnen noch die Kritik aufgeben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schwierkus' Scheindebatte – und sein Widerspruch mit sich selbst</strong></h3>
<p>Schwierkus behandelt Schniederjanns Kritik oft so, als richte sie sich gegen Freiheit selbst. Er stellt den Konflikt als Wahl zwischen einer solidarischen liberalen Tradition und einer illiberalen, autoritären Linken dar.</p>
<p>Das verfehlt den Kern. Und es fällt umso mehr auf, als Schwierkus sich zwischen seinen beiden Artikeln selbst widerspricht.</p>
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<p>Im ersten Beitrag wehrt er die These ab, kultureller und ökonomischer Liberalismus hingen zusammen – jene Verbindungsthese, die Schniederjann mit Jean-Claude Michéa formuliert: Beide Projekte gingen vom abstrakten, aus allen Bindungen gelösten Individuum aus, dessen atomisierte Wünsche durch Rechte vor den Ansprüchen der Mitmenschen abgeschirmt würden; wo diese Leitidee herrsche, erodierten die solidarischen Bindungen, die Umverteilung und Gemeinsinn bräuchten.</p>
<p>Schwierkus hält das für undifferenziert.</p>
<p>Im zweiten Beitrag jedoch zitiert er zustimmend Simon Winlow und Steve Hall, denen zufolge die Linke von einem Bündnis verwässert wurde, das „ein Spektrum vom ökonomischen Liberalismus bis zum kulturellen Libertinismus umfasste" – und die der „identitären Linken" vorwerfen, sie habe „die individualisierte Form des sozialen Wettbewerbs des Neoliberalismus akzeptiert".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Strukturell ist das exakt die Verbindungsthese, die Schwierkus im ersten Artikel noch zurückgewiesen hatte. Was als Michéa-Argument bei Schniederjann als Oberflächlichkeit gilt, gilt bei Winlow und Hall als Erklärung der Krise der Linken. So geht das nicht: Entweder trägt die Verbindungsthese, oder sie trägt nicht.</p>
<p>Die ernst zu nehmende Auseinandersetzung aber betrifft Schwierkus' positiven Vorschlag: die „liberale Solidarität" Hodgsons, den „liberalen Sozialismus" von McManus und anderen.</p>
<p>Dieser Vorschlag ist keine Worthülse. Er verbindet Freiheitsrechte mit Sozialstaat, Umverteilung und „praktischen und moralischen Grenzen für Märkte". Zwischen ihm und einer linken Politik der wirtschaftlichen Demokratisierung gibt es reale Überschneidungen.</p>
<h3 class="subheading">Die entscheidende Trennlinie: Ist Eigentum demokratisch disponibel?</h3>
<p>Der Unterschied liegt in einem einzigen, aber entscheidenden Punkt: Beim liberalen Sozialismus bleibt Privateigentum an den zentralen Produktionsmitteln eine <em>notwendige Bedingung</em> der Freiheit – vorab festgeschrieben, außerhalb demokratischer Disposition.</p>
<p>Für eine linke Politik dagegen ist die Eigentumsfrage eine <em>offene</em> Frage: Man muss darüber reden können, ob Unternehmen vergesellschaftet werden sollten oder ob der Staat Investitionen lenken sollte.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und es muss möglich sein, dass gesellschaftliche Mehrheiten auch hier entscheiden können – mit allen verfassungsrechtlichen Hürden, die ein solcher Umbau braucht, aber ohne dass die Antwort schon vor der Debatte feststeht.</p>
<h3 class="subheading">Konkrete Konflikte: Wohnungen, Energie, Unternehmen</h3>
<p>Wer das für eine Scheindebatte hält, möge sich konkrete Fälle ansehen: Ob Berlin große Wohnungskonzerne vergesellschaften darf, ob Kommunen Energieversorgung rekommunalisieren, ob der Staat an kriselnden Konzernen nicht nur Kredite vergibt, sondern Mitbestimmung erwirbt – an all diesen Fragen scheiden sich die Positionen.</p>
<p>Der liberal-sozialistische Rahmen erlaubt Korrekturen am Markt; er erlaubt nicht, den Markt in Grundfragen zur Disposition zu stellen.</p>
<h3 class="subheading">Demokratische Wirtschaftsordnung und feste politische Rechte</h3>
<p>Eine Linke kann demgegenüber gleichzeitig sagen:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Meinungsfreiheit gilt auch für politische Gegner.</li><li>Opposition, Presse und unabhängige Organisationen müssen geschützt sein.</li><li>Gerichte müssen gegen Willkür und Rechtsbruch wirksam einschreiten können.</li><li>Minderheitenrechte dürfen nicht von wechselnden Mehrheiten abhängen.</li><li>Und dennoch müssen große Eigentumsmacht, Investitionsentscheidungen, Wohnungsbestände, Banken, Energieversorgung und Arbeitsbedingungen demokratisch gestaltbar sein.</li></ul>
<h3 class="subheading">Welche Rechte müssen vor Mehrheiten geschützt bleiben?</h3>
<p>An dieser Stelle geht die hier vertretene Position bewusst über Schniederjann hinaus – und beantwortet damit zugleich Schwierkus' berechtigten Einwand. Denn Schniederjanns Programm, die „Verrechtlichung des Politischen zurückzudrängen", lässt eine Frage offen, die er sich stellen müsste: Welche Rechte bleiben mehrheitsfest, und wer setzt sie im Konfliktfall durch?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3197308" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6237699"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Entzauberer-des-Liberalismus-6237699.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="850" height="478" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/1/9/7/3/0/8/Losurdo-95f1f041b46e83f9.jpeg" style="aspect-ratio:850 / 478"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="850" height="478" style="aspect-ratio:850 / 478;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Entzauberer des Liberalismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer Demokratie ernst nimmt, muss benennen, welche Sicherungen bestehen bleiben – sonst bestätigt er jedes liberale Misstrauen, das er kritisiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Freiheitsrechte auf einer anderen Grundlage</strong></h3>
<p>Freiheitsrechte gehören zur DNA einer linken Bewegung. Aber sie werden anders begründet als im klassischen Liberalismus.</p>
<p>Für den klassischen Liberalismus steht oft die Abwehr staatlicher Eingriffe in die private Sphäre im Vordergrund. Für eine linke Freiheitsvorstellung geht es zusätzlich darum, Menschen vor der Macht privater Abhängigkeiten zu schützen.</p>
<p>Was nützt Pressefreiheit, wenn öffentliche Debatten fast vollständig von großen Medienunternehmen, Plattformen und Kapitalinteressen geprägt werden?</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Was nützt Vertragsfreiheit, wenn Menschen jede Arbeit annehmen müssen, weil sie sonst ihre Miete nicht bezahlen können?</p>
<p>Was nützt das Recht, sich zu organisieren, wenn Beschäftigte wegen gewerkschaftlichen Engagements faktisch Nachteile oder Kündigung fürchten müssen?</p>
<p>Was nützt Wahlfreiheit, wenn zentrale Entscheidungen über Arbeitsplätze, Wohnungen, Kredit, Energiepreise oder öffentliche Infrastruktur außerhalb demokratischer Kontrolle fallen? Oder wenn überstaatliche Institutionen wie die EU oder supranationale Verträge den Handlungsspielraum nationaler Parlamente immer mehr einschränken?</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Diese Fragen richten sich nicht gegen Freiheitsrechte. Sie nehmen sie ernst.</p>
<p>Eine Freiheit, die nur auf dem Papier besteht, reicht nicht aus. Menschen brauchen Zeit, Sicherheit, Bildung, Einkommen, Schutz vor Armut und Möglichkeiten zur Mitbestimmung, damit sie ihre Rechte tatsächlich nutzen können.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Freiheit ist kein taktisches Mittel – die russische Erfahrung</strong></h3>
<h5>Politische Freiheit in der sozialistischen Tradition</h5>
<p>Auch die traditionsreichsten und oft als autoritär geltenden Strömungen der Linken traten ursprünglich für politische Freiheiten ein.</p>
<p>So kämpfte etwa Lenin unter den Bedingungen des Zarismus für die demokratische Republik, allgemeines Wahlrecht, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und politische Organisation.</p>
<p>Für die Arbeiterbewegung waren diese Rechte keine Nebensache. Sie waren die Voraussetzung dafür, dass Menschen sich gegen Herrschaft überhaupt zusammenschließen konnten.</p>
<p>Sein Einwand gegen die liberale Ordnung war nicht, Freiheit sei entbehrlich. Er war, dass die bloße Gleichheit vor dem Gesetz nicht genügt, wenn die Gesellschaft wirtschaftlich extrem ungleich organisiert ist.</p>
<h5>Revolution, Bürgerkrieg und Ausnahmezustand</h5>
<p>Die historische Erfahrung nach der Oktoberrevolution zeigt allerdings die entscheidende Grenze – und sie muss präzise erzählt werden, mit ihrem ganzen Kontext und ohne Beschönigung.</p>
<p>Der Kontext war real: Schon vor der Oktoberrevolution hatte der Kornilow-Aufstand im Spätsommer 1917 gezeigt, dass konterrevolutionäre Generäle bereit waren, auf die Hauptstadt Petrograd zu marschieren und die Provisorische Regierung unter Alexander Kerenski zu stürzen.</p>
<p>Ab 1918 eskalierte der Bürgerkrieg, ausländische Mächte intervenierten, im Juli 1918 erhoben sich die Linken Sozialrevolutionäre bewaffnet. Bis März 1918 hatten sie die Regierung von Lenin unterstützt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und am 30. August 1918 ermordeten Attentäter den Petrograder Tscheka-Chef Moissei Urizki und verletzten Lenin schwer. Wenige Tage später starteten die Bolschewiki den Roten Terror.</p>
<p>Nun, man könnte einwenden, dass sich das Land in einem Ausnahmezustand befand – und dass jede Regierung, auch eine liberale, in solcher Lage Freiheiten aussetzt.</p>
<p>So hatte etwa auch Abraham Lincoln im amerikanischen Bürgerkrieg die Habeas-Corpus-Garantie ausgesetzt. Oder im Zweiten Weltkrieg internierten Briten und US-Amerikaner sogenannte feindliche Ausländer, also Personen, die irgendwann einmal aus den Ländern eingewandert waren, mit denen man sich dann im Krieg befand.</p>
<p>Der Einwand, Russland habe sich nach der Oktoberrevolution im Ausnahmezustand befunden, hat mehr für sich, als seine Kritiker oft zugeben: Zwischen dem Oktoberaufstand und dem Sommer 1918 gab es keinen Friedensmonat.</p>
<p>Schon im November 1917 marschierten Kosaken auf Petrograd, im Dezember bildete sich am Don die Freiwilligenarmee, im Februar 1918 besetzten deutsche Truppen die Ukraine und installierten ein Marionettenregime, im Frühjahr landeten Briten in Murmansk und Japaner in Wladiwostok, im Mai revoltierte die Tschechoslowakische Legion entlang der gesamten Transsibirischen Eisenbahn.</p>
<h5>Warum der Ausnahmezustand nicht dauerhaft werden darf</h5>
<p>All das sind sicher gute Gründe, eine Zeitlang den Ausnahmezustand auszurufen, dass er aber nach 1921, also nachdem der Bürgerkrieg gewonnen war, noch aufrechterhalten wurde, lässt sich dagegen nicht mehr begründen.</p>
<p>In "Staat und Revolution" hatte Lenin ein Sowjetsystem skizziert, bei dem freie Wahlen zugelassen waren. Als die Matrosen von Kronstadt diese Forderungen später aufgriffen, schickte Leo Trotzki die Armee.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062558" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11255343"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libertaere-Traumwelt-Ein-Experiment-mit-gefaehrlichem-Ausgang-11255343.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/5/5/8/shutterstock_2716080679-f5ddc65c584b27a2.jpeg" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Matrosen hatten eine andere Politik gegenüber den Bauern gefordert, eine, die auf den selbständigen Einzelbauern, der ohne Lohnarbeit auskommt, setzt. Die Staatsmacht antwortete mit Gewehrkugeln, nur um zur selben Zeit die Neue Ökonomische Politik zu starten, welche den Bauern wieder erlaubte, ihre Produkte auf eigene Rechnung zu verkaufen.</p>
<p>Hatten die Bolschewiki vor der Revolution freie Meinungsäußerung propagiert, so wurde schließlich 1922 eine ständige Zensurbehörde eingeführt.</p>
<h5>Finnland als Gegenbeispiel</h5>
<p>Dass es auch anders ging, zeigte sich etwa in Finnland. Auch Finnland wurde, während in Europa noch der Erste Weltkrieg tobte, von einem Bürgerkrieg zwischen Roten und Weißen Truppen heimgesucht, mit Massenrepression und Gefangenenlagern.</p>
<p>Doch bei der Präsidentenwahl im Jahr 1919 unterlag General Mannerheim, der zuvor im Bürgerkrieg siegreich war. Die gemäßigten Sozialdemokraten gewannen die Parlamentswahl, während ihr radikaler Flügel der Arbeiterbewegung ins Exil nach Russland gehen musste.</p>
<p>Während es also bei den Finnen möglich war, dass der Sieger des Bürgerkriegs den Gegner nicht nur bei den Wahlen wieder zuließ, sondern auch einen Machtwechsel zuließ, war das für die Bolschewiki undenkbar.</p>
<h5>Die historische Lehre: Rechte dürfen nicht konditional sein</h5>
<p>Die Lehre aus dieser Geschichte lautet nicht, dass wirtschaftliche Gleichheit und politische Freiheit unvereinbar seien. Sie lautet: Sobald politische Freiheiten als taktische Mittel behandelt werden, können sie jederzeit eingeschränkt werden.</p>
<p>Wenn eine herrschende Partei entscheidet, welche Kritik „nützlich" ist und welche nicht, verliert Freiheit ihren Charakter als allgemeines Recht.</p>
<p>Eine Linke, die aus dieser Geschichte lernen will, muss zwei Dinge zugleich festhalten: Wirtschaftliche Macht muss demokratisch kontrollierbar sein. Und politische Rechte müssen so fest verankert sein, dass sie auch für Kritiker der jeweils herrschenden Mehrheit gelten.</p>
<h5>Bündnisse ohne ideologische Unterwerfung</h5>
<p>Auch die Bündnispolitik kommunistischer Bewegungen zeigt im Übrigen, dass linke Politik nie zwingend auf ideologische Abschottung hinauslief. In antifaschistischen, antikolonialen oder demokratischen Kämpfen wurden bürgerliche Kräfte unterstützt, wenn sie konkrete Fortschritte ermöglichten oder reaktionäre Machtverhältnisse schwächten.</p>
<p>Die Lehre lautet: Freiheitsrechte und Bündnisse müssen nicht durch eine Rückkehr zum Liberalismus begründet werden. Sie können aus dem Interesse an demokratischer Selbstorganisation, politischer Gleichheit und der Begrenzung jeder konzentrierten Macht folgen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nicht mehr Liberalismus, sondern mehr Demokratie im Alltag</strong></h3>
<p>Eine linke Antwort auf die Krise der Gegenwart sollte daher nicht in die Vergangenheit zum normativen Leitbild des unabhängigen Eigentümers zurückführen.</p>
<p>Die meisten Menschen leben heute nicht als selbständige Bauern, Handwerker oder kleine Unternehmer. Allein in Deutschland sind nach <a href="https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/81000/table/81000-0011" rel="external noopener" target="_blank">Angaben des Statistischen Bundesamts</a> knapp 42 Millionen Menschen auf Lohnarbeit angewiesen. Die sozio-ökonomische Lage ist heute um ein Vielfaches komplexer als im 17., 18. oder 19. Jahrhundert.</p>
<p>Freiheit muss unter heutigen Bedingungen von Linken anders gedacht werden als damals.</p>
<p>Sie bedeutet etwa:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>Beschäftigte müssen sich ohne Angst organisieren und streiken können.</li><li>Wohnen darf nicht der Logik großer Renditeinteressen ausgeliefert sein.</li><li>Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie und Verkehr müssen dem Gemeinwohl dienen.</li><li>Große Unternehmen und Banken dürfen nicht über Regionen, Arbeitsplätze und Lebensverhältnisse entscheiden, ohne demokratisch kontrolliert zu werden.</li><li>Arbeitszeit und soziale Sicherheit müssen Menschen ermöglichen, politisch und gesellschaftlich aktiv zu sein.</li><li>Öffentliche Debatten müssen gegen private Monopole ebenso geschützt werden wie gegen staatliche Zensur.</li><li>Opposition und Kritik müssen auch dann möglich bleiben, wenn sie der eigenen politischen Seite unbequem sind.</li></ul>
<p>Das wäre keine Absage an individuelle Freiheit. Es wäre ihre Verallgemeinerung.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schluss: Freiheit nicht dem Eigentum unterordnen</strong></h3>
<p>Schwierkus hat recht, wenn er vor einer Linken warnt, die autoritäre Mittel verharmlost oder politische Freiheitsrechte als bloß nebensächlich behandelt. Eine solche Linke würde ihre eigene Grundlage zerstören.</p>
<p>Aber daraus folgt nicht, dass sie sich der „liberalen Solidarität" anschließen sollte. Denn deren Angebot hat einen Preis: Eigentum und Markt werden als notwendige Freiheitsbedingungen vorab festgeschrieben – und der demokratische Spielraum damit begrenzt, bevor die Debatte beginnt.</p>
<p>Schniederjann hat recht, wenn er auf die Spannung zwischen Liberalismus und Demokratie hinweist und die Entpolitisierung zentraler wirtschaftlicher Fragen kritisiert. Aber er sollte Freiheitsrechte, kulturelle Selbstbestimmung und neoliberale Marktordnung genauer voneinander unterscheiden – und die Frage beantworten, welche Rechte mehrheitsfest bleiben, wenn die Verrechtlichung zurückgedrängt wird.</p>
<h3 class="subheading">Die doppelte Aufgabe der Linken</h3>
<p>Die zentrale Aufgabe besteht darin, beides zusammenzudenken:</p>
<p><em>Politische Freiheitsrechte dürfen nicht dem Schutz von Eigentum geopfert werden.</em></p>
<p><em>Demokratische Gestaltung der Wirtschaft darf nicht auf Kosten politischer Freiheitsrechte erfolgen.</em></p>
<p>Und wenn Sloterdijks Diagnose stimmt, dass die materielle Basis des alten Liberalismus – fossiles Dauerwachstum unter amerikanischem Schirm – unwiederbringlich erodiert, dann ist Restauration ohnehin keine Option.</p>
<p>Die Linke braucht keine Rückkehr zu einer Ordnung, deren Leitbild der selbständige Eigentümer war und deren Anpassungen – Sozialliberalismus wie Neoliberalismus – diesen Kern nie zur Disposition stellten.</p>
<p>Sie braucht eine klare Vorstellung von Freiheit: Menschen sollen ihre Meinung sagen, sich organisieren, streiken, protestieren und oppositionell handeln können. Sie sollen aber auch nicht gezwungen sein, unter dem Druck von Miete, Lohnabhängigkeit, Schulden oder Konzernentscheidungen jede Zumutung hinzunehmen.</p>
<p>Nicht mehr Liberalismus ist die Antwort. Sondern eine Freiheit, die nicht am Werkstor, am Mietvertrag oder am Eigentum großer Vermögen endet.</p>
2026-08-07T07:00:00.000Zurn:bid:51354972026-08-07T06:00:00.000ZAuch mit Grauwasser und Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch halbieren. Ein Vier-Personen-Haushalt spart so jährlich über 300 Euro. </p>
<p>Wasser sparen beginnt bei der täglichen Körperpflege: Das Duschen ist dem Baden vorzuziehen, denn während eine Standard-Badewanne mit 180 Liter Wasser befüllt wird, verbraucht ein Duschvorgang lediglich 10 bis 15 Liter pro Minute.</p>
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<p>Wer kürzer duscht, spart noch mehr Wasser: Liegt der Verbrauch bei fünfminütigem Duschen bei rund <a href="https://www.enercity.de/magazin/mein-leben/tipps-wasser-sparen" rel="external noopener" target="_blank">70 Liter</a>, fließen in drei Minuten 40 Liter Wasser in den Abfluss. In einem Vier-Personen-Haushalt wäre das eine Ersparnis von rund 80 bis 120 Liter pro Tag.</p>
<p>Ein <a href="https://utopia.de/ratgeber/wasser-sparen-in-der-dusche-klappt-mit-diesen-5-tipps_292229/" rel="external noopener" target="_blank">Sparduschkopf</a> senkt den Verbrauch noch einmal um die Hälfte. Ein handelsübliches Modell kostet 20 bis 60 Euro.</p>
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<p>Auch beim Einseifen läuft viel Wasser ins Leere wenn man es dabei weiterlaufen lässt. Ähnliches gilt beim Zähneputzen: den Hahn während des Putzens am besten ab- und zum Spülen wieder aufdrehen. Viele werden diese einfachen Tipps längst beherzigen.</p>
<p><a href="https://utopia.de/ratgeber/kalt-duschen-so-gut-ist-es-fuer-die-gesundheit_80650/" rel="external noopener" target="_blank">Kaltes Duschen</a> spart neben Energie auch noch Wasser: Denn wer kalt duscht, duscht automatisch kürzer. Gesund ist es noch dazu, denn es fördert die Durchblutung, soll beim Abnehmen helfen und Glückshormone ausschütten. <a href="https://utopia.de/ratgeber/5-tipps-um-warmwasser-zu-sparen-und-was-du-keinesfalls-tun-solltest_190769/" rel="external noopener" target="_blank">Warmes Wasser</a> lässt sich auch in der <a href="https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Eco-Programm-der-Waschmaschine-Ist-das-wirklich-sparsamer_11505_1.html" rel="external noopener" target="_blank">Waschmaschine im Eco-Modus</a> sparen, auch wenn die Maschine etwas länger läuft. Um unnötigen Verbrauch zu vermeiden, sollten Geschirrspüler und Waschmaschine generell voll beladen werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sparen beim Toilettengang: der Trick mit der Wasserflasche</strong></h3>
<p>Hierzulande spült jede Person täglich mehr als 30 Liter Trinkwasser die Toilette hinunter. Ältere Spülkästen verbrauchen bis zu neun Liter pro Spülung, moderne Exemplare mit Spartaste drei bis sechs Liter. Bei durchschnittlich sechs Toilettengängen pro Person und Tag verbraucht ein alter Spülkasten rund 50 Liter pro Tag, ein moderner mit Spartaste hingegen nur 18 bis 36 Liter pro Tag.</p>
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<p>Wer mit einem simplen <a href="https://www.haustechnik-store.de/u/geberit-wasserspar-umbauset.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Unterbrecher</a> nachrüstet, kann die Spülmenge auf Knopfdruck halbieren. Mithilfe einer Stopptaste lässt sich der Spülvorgang dann jederzeit beenden. Bei älteren Spülkästen legt man einfach eine Flasche mit Wasser in den Spülkasten, der dann <a href="https://www.enercity.de/magazin/mein-leben/tipps-wasser-sparen" rel="external noopener" target="_blank">automatisch mit weniger Wasser befüllt </a>wird.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Grauwasser nutzen für Toilette, Waschen und Duschen </strong></h3>
<p>Als <a href="https://www.sanitaer.org/magazin/grauwasser-nutzen-201911039" rel="external noopener" target="_blank">Grauwasser wird gering verschmutztes Abwasser </a>aus Dusche, Badewanne und Waschbecken bezeichnet. Wer es ein zweites Mal nutzt, spart erhebliche Mengen an Trinkwasser. Ähnliches gilt auch für Wasser, das durch die Waschmaschine gelaufen ist und normalerweise in den Abfluss fließt. Eine zweite Installation für Grauwasser ist jedoch vergleichsweise kostspielig.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4714815" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10035185"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Verstecktes-Wasser-Ihr-taeglicher-Verbrauch-liegt-bei-3-900-Litern-10035185.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/1/4/8/1/5/ausguss-3_2-34709d49ac3c1bbb.png" alt="Ausguss mit Strudel aus Dollarzeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ausguss mit Strudel aus Dollarzeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Verstecktes Wasser: Ihr täglicher Verbrauch liegt bei 3.900 Litern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4524626" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9594573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wasserfussabdruck-verstehen-Ein-Leitfaden-fuer-nachhaltige-Lebensstile-9594573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/2/4/6/2/6/h2-2-blume-1-d2c78e37744ce814.png" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wasserfußabdruck verstehen: Ein Leitfaden für nachhaltige Lebensstile</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch lässt sich damit auf etwa die Hälfte reduzieren. Ein Haushalt mit vier Personen spart pro Jahr über 80.000 Liter kostbares Trinkwasser. Eine technisch ausgereifte Lösung verspricht eine sogenannte <a href="https://www.sanitaer.org/magazin/grauwasser-nutzen-201911039" rel="external noopener" target="_blank">Grauwasseranlage</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Regenwasser im Haushalt nutzen: Was das Umweltbundesamt rät</strong></h3>
<p>Wer Haus und Garten besitzt, kann Regenwasser für Waschen und Toilettenspülung nutzen. Am besten sammelt man <a href="https://www.my-hammer.de/garten-aussenbereich/artikel/brauchwasser-fuer-die-toilette-regenwasser-nutzen" rel="external noopener" target="_blank">das Regenwasser in einer Zisterne</a>, um es von hier aus ins Bad zu leiten. Glaubt man dem Bundesumweltamt, spart ein Vier-Personen-Haushalt auf diese Weise <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/tipps-fuer-eine-nachhaltige-regenwassernutzung#wie-sie-mit-regenwasser-ihren-garten-umweltbewusst-nutzen" rel="external noopener" target="_blank">jährlich bis zu 300 Euro</a>.</p>
<p>Mit Regenwasser kann man sich übrigens sogar duschen. Gemäß der <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2023/BJNR09F0B0023.html" rel="external noopener" target="_blank">Europäischen Trinkwasserverordnung</a> muss das Wasser für Duschen und Händewaschen jedoch zu Trinkwasserqualität aufbereitet werden. Das ist <a href="https://www.rwp-die-regenwasserprofis.de/aufbereitung-des-regenwassers-zu-trinkwasser/" rel="external noopener" target="_blank">technisch umsetzbar</a>, wenn auch mit entsprechendem Aufwand und Kosten verbunden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rasensprenger sind Wasserverschwender</strong></h3>
<p>Ein handelsüblicher Rasensprenger verbraucht 600 bis 800 Liter pro Stunde. Für einen 200 Quadratmeter großen Rasen werden je nach Bodenart und Sprenger zwischen 2.000 bis 4.000 Liter pro Bewässerung verbraucht, was dem Trinkwasserverbrauch einer Person für mehrere Wochen entspricht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4928146" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10627420"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ist-die-Wasserversorgung-in-Deutschland-in-Gefahr-10627420.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/8/1/4/6/wasserhahn_du__rre-01-c8c202e65e973bda.jpeg" alt="Wasserhahn mit Knoten in der Leitung vor BRD-Flagge mit dem gelben Streife als Wüste" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wasserhahn mit Knoten in der Leitung vor BRD-Flagge mit dem gelben Streife als Wüste" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ist die Wasserversorgung in Deutschland in Gefahr?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das ist deutlich mehr als ein mittelgroßer Gartenpool verbraucht. Denn wer im Sommer einen Pool aufstellt, verbraucht je nach Größe zwischen 5.000 und 30.000 Liter auf einmal. Das klingt nach viel, doch wird ein Pool in der Regel nur einmal pro Saison befüllt. Bleibt das Wasser sauber und wird es mit einer Abdeckplane vor Verdunstung geschützt, <a href="https://utopia.de/ratgeber/wasserknappheit-im-sommer-so-sparst-du-taeglich-jede-menge-wasser-2_953515/" rel="external noopener" target="_blank">reicht das für ganzen Sommer</a>.</p>
<p>Am Ende der Badesaison kann man auch dieses Wasser noch einmal nutzen: zur Bewässerung von Pflanzen oder – falls technisch umsetzbar – als Toilettenspülung u. a.</p>
<p>Besser geeignet als Rasensprenger sind <a href="https://www.irripart24.eu/Tropfbewaesserung?srsltid=AfmBOopHz8XVrTD-rUv46jrhmxl1y7sYm-d2X4l_Xmk8ZSZv9C8PlyoH" rel="external noopener" target="_blank">Tröpfchenbewässerungssysteme</a>, die im Garten dafür sorgen, dass das Wasser direkt an der Wurzel abgegeben wird, wo es die Pflanze wirklich braucht. Allerdings sind solche Systeme kostenaufwändig und werden daher vor allem im erwerbsmäßigen Gemüseanbau angewendet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Im Garten seltener gießen, dafür den Boden gut durchfeuchten</strong></h3>
<p>Ein bis zwei <a href="https://utopia.de/ratgeber/regenwasser-sammeln-wie-du-es-am-besten-auffaengst-und-verwendest_154720/" rel="external noopener" target="_blank">Regentonnen im Garten</a> sammeln genug Wasser, um Pflanzen zu bewässern.</p>
<p>Der Garten sollte in den kühlen Morgen- und Abendstunden gegossen werden, so verdunstet weniger Wasser. Wer Obst und Gemüse in einer Schüssel wäscht, kann das Wasser anschließend zum Gießen von Balkonpflanzen oder im Garten nutzen.</p>
<p>Auch das Pflanzen von Hecken und Bäumen im Garten ist sinnvoll, denn bei Trockenheit spenden sie Schatten und <a href="https://www.swr.de/leben/wohnen/trockenheit-im-garten-mehr-hitze-wenig-wasser-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verhindern das Verdunsten von Wasser</a>.</p>
Auch mit Grauwasser und Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch halbieren. Ein Vier-Personen-Haushalt spart so jährlich über 300 Euro. </p>
<p>Wasser sparen beginnt bei der täglichen Körperpflege: Das Duschen ist dem Baden vorzuziehen, denn während eine Standard-Badewanne mit 180 Liter Wasser befüllt wird, verbraucht ein Duschvorgang lediglich 10 bis 15 Liter pro Minute.</p>
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<p>Wer kürzer duscht, spart noch mehr Wasser: Liegt der Verbrauch bei fünfminütigem Duschen bei rund <a href="https://www.enercity.de/magazin/mein-leben/tipps-wasser-sparen" rel="external noopener" target="_blank">70 Liter</a>, fließen in drei Minuten 40 Liter Wasser in den Abfluss. In einem Vier-Personen-Haushalt wäre das eine Ersparnis von rund 80 bis 120 Liter pro Tag.</p>
<p>Ein <a href="https://utopia.de/ratgeber/wasser-sparen-in-der-dusche-klappt-mit-diesen-5-tipps_292229/" rel="external noopener" target="_blank">Sparduschkopf</a> senkt den Verbrauch noch einmal um die Hälfte. Ein handelsübliches Modell kostet 20 bis 60 Euro.</p>
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<p>Auch beim Einseifen läuft viel Wasser ins Leere wenn man es dabei weiterlaufen lässt. Ähnliches gilt beim Zähneputzen: den Hahn während des Putzens am besten ab- und zum Spülen wieder aufdrehen. Viele werden diese einfachen Tipps längst beherzigen.</p>
<p><a href="https://utopia.de/ratgeber/kalt-duschen-so-gut-ist-es-fuer-die-gesundheit_80650/" rel="external noopener" target="_blank">Kaltes Duschen</a> spart neben Energie auch noch Wasser: Denn wer kalt duscht, duscht automatisch kürzer. Gesund ist es noch dazu, denn es fördert die Durchblutung, soll beim Abnehmen helfen und Glückshormone ausschütten. <a href="https://utopia.de/ratgeber/5-tipps-um-warmwasser-zu-sparen-und-was-du-keinesfalls-tun-solltest_190769/" rel="external noopener" target="_blank">Warmes Wasser</a> lässt sich auch in der <a href="https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Eco-Programm-der-Waschmaschine-Ist-das-wirklich-sparsamer_11505_1.html" rel="external noopener" target="_blank">Waschmaschine im Eco-Modus</a> sparen, auch wenn die Maschine etwas länger läuft. Um unnötigen Verbrauch zu vermeiden, sollten Geschirrspüler und Waschmaschine generell voll beladen werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sparen beim Toilettengang: der Trick mit der Wasserflasche</strong></h3>
<p>Hierzulande spült jede Person täglich mehr als 30 Liter Trinkwasser die Toilette hinunter. Ältere Spülkästen verbrauchen bis zu neun Liter pro Spülung, moderne Exemplare mit Spartaste drei bis sechs Liter. Bei durchschnittlich sechs Toilettengängen pro Person und Tag verbraucht ein alter Spülkasten rund 50 Liter pro Tag, ein moderner mit Spartaste hingegen nur 18 bis 36 Liter pro Tag.</p>
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<p>Wer mit einem simplen <a href="https://www.haustechnik-store.de/u/geberit-wasserspar-umbauset.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Unterbrecher</a> nachrüstet, kann die Spülmenge auf Knopfdruck halbieren. Mithilfe einer Stopptaste lässt sich der Spülvorgang dann jederzeit beenden. Bei älteren Spülkästen legt man einfach eine Flasche mit Wasser in den Spülkasten, der dann <a href="https://www.enercity.de/magazin/mein-leben/tipps-wasser-sparen" rel="external noopener" target="_blank">automatisch mit weniger Wasser befüllt </a>wird.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Grauwasser nutzen für Toilette, Waschen und Duschen </strong></h3>
<p>Als <a href="https://www.sanitaer.org/magazin/grauwasser-nutzen-201911039" rel="external noopener" target="_blank">Grauwasser wird gering verschmutztes Abwasser </a>aus Dusche, Badewanne und Waschbecken bezeichnet. Wer es ein zweites Mal nutzt, spart erhebliche Mengen an Trinkwasser. Ähnliches gilt auch für Wasser, das durch die Waschmaschine gelaufen ist und normalerweise in den Abfluss fließt. Eine zweite Installation für Grauwasser ist jedoch vergleichsweise kostspielig.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4714815" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10035185"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Verstecktes-Wasser-Ihr-taeglicher-Verbrauch-liegt-bei-3-900-Litern-10035185.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/1/4/8/1/5/ausguss-3_2-34709d49ac3c1bbb.png" alt="Ausguss mit Strudel aus Dollarzeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ausguss mit Strudel aus Dollarzeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Verstecktes Wasser: Ihr täglicher Verbrauch liegt bei 3.900 Litern</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4524626" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9594573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wasserfussabdruck-verstehen-Ein-Leitfaden-fuer-nachhaltige-Lebensstile-9594573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/2/4/6/2/6/h2-2-blume-1-d2c78e37744ce814.png" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wasserfußabdruck verstehen: Ein Leitfaden für nachhaltige Lebensstile</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch lässt sich damit auf etwa die Hälfte reduzieren. Ein Haushalt mit vier Personen spart pro Jahr über 80.000 Liter kostbares Trinkwasser. Eine technisch ausgereifte Lösung verspricht eine sogenannte <a href="https://www.sanitaer.org/magazin/grauwasser-nutzen-201911039" rel="external noopener" target="_blank">Grauwasseranlage</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Regenwasser im Haushalt nutzen: Was das Umweltbundesamt rät</strong></h3>
<p>Wer Haus und Garten besitzt, kann Regenwasser für Waschen und Toilettenspülung nutzen. Am besten sammelt man <a href="https://www.my-hammer.de/garten-aussenbereich/artikel/brauchwasser-fuer-die-toilette-regenwasser-nutzen" rel="external noopener" target="_blank">das Regenwasser in einer Zisterne</a>, um es von hier aus ins Bad zu leiten. Glaubt man dem Bundesumweltamt, spart ein Vier-Personen-Haushalt auf diese Weise <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/tipps-fuer-eine-nachhaltige-regenwassernutzung#wie-sie-mit-regenwasser-ihren-garten-umweltbewusst-nutzen" rel="external noopener" target="_blank">jährlich bis zu 300 Euro</a>.</p>
<p>Mit Regenwasser kann man sich übrigens sogar duschen. Gemäß der <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2023/BJNR09F0B0023.html" rel="external noopener" target="_blank">Europäischen Trinkwasserverordnung</a> muss das Wasser für Duschen und Händewaschen jedoch zu Trinkwasserqualität aufbereitet werden. Das ist <a href="https://www.rwp-die-regenwasserprofis.de/aufbereitung-des-regenwassers-zu-trinkwasser/" rel="external noopener" target="_blank">technisch umsetzbar</a>, wenn auch mit entsprechendem Aufwand und Kosten verbunden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rasensprenger sind Wasserverschwender</strong></h3>
<p>Ein handelsüblicher Rasensprenger verbraucht 600 bis 800 Liter pro Stunde. Für einen 200 Quadratmeter großen Rasen werden je nach Bodenart und Sprenger zwischen 2.000 bis 4.000 Liter pro Bewässerung verbraucht, was dem Trinkwasserverbrauch einer Person für mehrere Wochen entspricht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4928146" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10627420"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ist-die-Wasserversorgung-in-Deutschland-in-Gefahr-10627420.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/8/1/4/6/wasserhahn_du__rre-01-c8c202e65e973bda.jpeg" alt="Wasserhahn mit Knoten in der Leitung vor BRD-Flagge mit dem gelben Streife als Wüste" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Wasserhahn mit Knoten in der Leitung vor BRD-Flagge mit dem gelben Streife als Wüste" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ist die Wasserversorgung in Deutschland in Gefahr?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das ist deutlich mehr als ein mittelgroßer Gartenpool verbraucht. Denn wer im Sommer einen Pool aufstellt, verbraucht je nach Größe zwischen 5.000 und 30.000 Liter auf einmal. Das klingt nach viel, doch wird ein Pool in der Regel nur einmal pro Saison befüllt. Bleibt das Wasser sauber und wird es mit einer Abdeckplane vor Verdunstung geschützt, <a href="https://utopia.de/ratgeber/wasserknappheit-im-sommer-so-sparst-du-taeglich-jede-menge-wasser-2_953515/" rel="external noopener" target="_blank">reicht das für ganzen Sommer</a>.</p>
<p>Am Ende der Badesaison kann man auch dieses Wasser noch einmal nutzen: zur Bewässerung von Pflanzen oder – falls technisch umsetzbar – als Toilettenspülung u. a.</p>
<p>Besser geeignet als Rasensprenger sind <a href="https://www.irripart24.eu/Tropfbewaesserung?srsltid=AfmBOopHz8XVrTD-rUv46jrhmxl1y7sYm-d2X4l_Xmk8ZSZv9C8PlyoH" rel="external noopener" target="_blank">Tröpfchenbewässerungssysteme</a>, die im Garten dafür sorgen, dass das Wasser direkt an der Wurzel abgegeben wird, wo es die Pflanze wirklich braucht. Allerdings sind solche Systeme kostenaufwändig und werden daher vor allem im erwerbsmäßigen Gemüseanbau angewendet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Im Garten seltener gießen, dafür den Boden gut durchfeuchten</strong></h3>
<p>Ein bis zwei <a href="https://utopia.de/ratgeber/regenwasser-sammeln-wie-du-es-am-besten-auffaengst-und-verwendest_154720/" rel="external noopener" target="_blank">Regentonnen im Garten</a> sammeln genug Wasser, um Pflanzen zu bewässern.</p>
<p>Der Garten sollte in den kühlen Morgen- und Abendstunden gegossen werden, so verdunstet weniger Wasser. Wer Obst und Gemüse in einer Schüssel wäscht, kann das Wasser anschließend zum Gießen von Balkonpflanzen oder im Garten nutzen.</p>
<p>Auch das Pflanzen von Hecken und Bäumen im Garten ist sinnvoll, denn bei Trockenheit spenden sie Schatten und <a href="https://www.swr.de/leben/wohnen/trockenheit-im-garten-mehr-hitze-wenig-wasser-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verhindern das Verdunsten von Wasser</a>.</p>
2026-08-07T06:00:00.000Zurn:bid:51379252026-08-07T04:00:00.000ZRusslands Militär stand nach dem Starlink-Ausfall vor einem massiven Problem. Private Start-ups sprangen für den Staat ein. Wie weit trägt die Improvisation?</p>
<p>Im Februar dieses Jahres <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c0q3ndj7052o" rel="external noopener" target="_blank">verlor</a> die russische Armee an einem einzigen Punkt mehr Fähigkeiten, als westliche Sanktionen in vier Jahren erreicht hatten. SpaceX schaltete über eine Kombination aus Geofencing und sogenanntem Whitelisting – der Freigabe ausschließlich registrierter Endgeräte – jene Starlink-Terminals ab, auf die sich russische Einheiten bis dahin verlassen hatten.</p>
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<p>Damit brach jene Struktur weg, die im Fachjargon C4ISR heißt: Führung, Aufklärung, Datenübertragung in Echtzeit. Live-Video von Aufklärungsdrohnen, Feuerkorrektur für die Artillerie, verschlüsselte Koordination bis in den Graben – all das hing an Musks Konstellation aus knapp 11.000 Satelliten.</p>
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<p>Die staatlichen Rüstungskonzerne hatten darauf keine Antwort. Der Ausweichversuch bestand zunächst aus sogenannten Mesh-Netzwerken: kleinen digitalen Funkmodems, häufig mit Frequenzsprungverfahren im Bereich um 1,3 bis 1,5 Gigahertz, die in Aufklärungs- und Angriffsdrohnen eingebaut wurden und sich gegenseitig als Relaisstationen nutzen.</p>
<p>Das funktioniert, aber schlecht. Die Reichweite ist begrenzt, jedes Weiterreichen des Signals erzeugt Verzögerung – ein kritischer Nachteil bei zeitkritischen Anwendungen wie der Steuerung von Angriffsdrohnen –, und die permanent sendenden Knoten sind leicht zu orten und zu zerstören.</p>
<p>Der eigentlich bemerkenswerte Vorgang ist deshalb nicht die technische Lücke, sondern wer sie füllt. Nicht das Verteidigungsministerium, nicht Rostec, sondern <a href="https://asiatimes.com/2026/08/private-firms-driving-russias-new-tech-push-in-ukraine-war/" rel="external noopener" target="_blank">zwei Privatunternehmen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wagniskapital im Orbit</strong></h3>
<p>Das ambitioniertere Projekt heißt Rassvet-3, zu Deutsch "Morgendämmerung". Entwickelt wird es von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bureau_1440" rel="external noopener" target="_blank">Bureau 1440</a>, einer Tochter der Technologiegruppe Yadro, die wiederum zur IKS Holding gehört. Formal läuft das Vorhaben unter dem staatlichen Weltraumprogramm Sfera, faktisch ist es ein privat finanziertes Unterfangen.</p>
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<p>Die Zahlen sind für russische Verhältnisse ungewöhnlich: Rund 329 Milliarden Rubel, etwa 3,4 Milliarden Euro, stammen aus kommerziellem Kapital – Eigenmitteln der IKS Holding, privaten Kreditlinien, einem frühen Einstieg des Telekomkonzerns MegaFon 2020 sowie einer Beteiligung der VTB-Bank.</p>
<p>Der Staat steuert über die Roadmap "Datenökonomie" etwa 103 bis 116 Milliarden Rubel bei. Dieses Geld fließt vor allem in die Integration auf Sojus-2-Trägerraketen, in Frequenzlizenzen und in Fertigungsinfrastruktur. Anders gesagt: Der Kreml bezahlt die Starts, das Risiko der Entwicklung tragen Investoren.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet ähnelt Rassvet-3 dem Vorbild: Die Satelliten operieren im niedrigen Erdorbit (LEO), nutzen die Ku- und Ka-Frequenzbänder, sollen untereinander per Laser mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde kommunizieren und den 5G-NTN-Standard für direkte Satelliten-Mobilfunk-Verbindungen unterstützen. Vorgesehen sind verschlüsselte Datenrelais, Drohnensteuerung und Anbindung abgesetzter Führungsstellen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051964" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11224040"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rassvet-Moskaus-Antwort-auf-Starlink-ist-im-Orbit-11224040.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/1/9/6/4/IMG_20260324_084613_284-43d25f787bf772d4.jpeg" alt="Raketenstart im dunkeln" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Raketenstart im dunkeln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rassvet: Moskaus Antwort auf Starlink ist im Orbit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nur: Die Konstellation ist winzig. Zwölf bis fünfzehn Satelliten gelten derzeit als operativ, am 19. Juli kamen weitere 16 hinzu. Zudem sind die Satelliten mit 800 Kilometern Höhe rund dreihundert Kilometer höher als Starlink, was für höhere Latenzen sorgt und eher ungünstig für die eine ständige flächige Abdeckung wie bei Starlink ist.</p>
<p>Eine unabhängige <a href="https://militarnyi.com/en/news/study-rassvet-satellites-russia-starlink/" rel="external noopener" target="_blank">Analyse</a> des ukrainischen Portals <em>Militarnyi</em>, das die Bahnen dreier voll funktionsfähiger Prototypen verfolgte, kommt zu dem Schluss, dass diese als eng koordinierte Gruppe fliegen und regelmäßig direkt über der Ukraine hinwegziehen.</p>
<p>Jeder Überflug öffnet ein "operatives Fenster" von etwa 15 bis 20 Minuten. Die Autoren warnen, schon 16 Satelliten könnten mehrmals täglich nutzbare Verbindungsfenster von zusammen mehreren Stunden erzeugen – Gegenmaßnahmen müssten deshalb entwickelt werden, "ohne den vollständigen Ausbau des Netzes abzuwarten". Bis Ende 2026 sollen 156 Satelliten im Orbit sein.</p>
<p>Der Flaschenhals liegt am Boden. Die Nutzerterminals, die Bureau 1440 ebenfalls fertigen soll, bestehen zu großen Teilen aus chinesischen COTS-Komponenten – Commercial Off-The-Shelf, also handelsüblicher Zivilelektronik. Ob sich davon genug beschaffen und montieren lässt, ist die offene Frage des Projekts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mechanik gegen Sanktionen</strong></h3>
<p>Der <a href="https://defence-industry.eu/russia-begins-operational-use-of-volna-kupol-garant-electronic-warfare-system-to-jam-starlink-satellite-communications/" rel="external noopener" target="_blank">zweite Fall ist noch aufschlussreicher</a>. Volna Kupol Garant, "Welle Kuppel Garant", ist ein mobiler Störsender, der gezielt Starlink-Empfänger unterdrücken soll. Hersteller ist die Rossiysky Kupol LLC, ein auf der annektierten Krim ansässiger Elektronikbetrieb.</p>
<p>Interessant ist zunächst der Vertriebsweg: Kupol verkauft direkt an lokale Kommandostrukturen, Regionalverwaltungen und einzelne Verbände – vorbei an den langwierigen staatlichen Beschaffungspipelines. Das spart Bürokratie und drückt die Kosten auf rund 1,5 Millionen Dollar pro System, verzichtet dafür aber auf die üblichen Prüf- und Erprobungsverfahren.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Technik – wegen dem, was fehlt. Sinnvoll wäre eine aktiv elektronisch gesteuerte Antenne (AESA), die ihre Strahlkeule ohne bewegliche Teile blitzschnell schwenkt. Dafür braucht es Sende-Empfangs-Module auf Basis von Galliumnitrid (GaN) oder Galliumarsenid – Halbleiter, die in Russland durch Sanktionen knapp sind, wie die <em>Asia Times</em> in einer Analyse <a href="https://asiatimes.com/2026/08/private-firms-driving-russias-new-tech-push-in-ukraine-war/" rel="external noopener" target="_blank">festhält</a>.</p>
<p>Kupol umgeht das Problem mit roher Mechanik: acht Parabolantennen auf sechs mobilen Anhängern, jede unter einem eiförmigen Radom aus Verbundwerkstoff. Motoren führen sie den vorbeiziehenden LEO-Satelliten physisch nach. Die nötige Strahlungsleistung, um Objekte in rund 500 Kilometern Höhe zu erreichen, soll sich so mit einfachen, kommerziell verfügbaren Hochfrequenzbauteilen erzielen lassen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4699879" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10001574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russland-verdreifacht-Drohnen-Produktion-im-Krieg-gegen-die-Ukraine-10001574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4545" height="2554" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/9/8/7/9/Russland-Shahed-Drohne-0e088dc87828d5cb.jpeg" alt="Russische Shahed-Drohne im Einsatz" style="aspect-ratio:4545 / 2554"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4545" height="2554" alt="Russische Shahed-Drohne im Einsatz" style="aspect-ratio:4545 / 2554;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russland verdreifacht Drohnen-Produktion im Krieg gegen die Ukraine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Belastbare Wirksamkeitsdaten gibt es nicht. Dass die Ukraine bereits stationierte Systeme gezielt angreift, gilt Beobachtern jedoch als Indiz, dass Kupol funktioniert. Das strategische Problem bleibt die Fläche: Um kritische Infrastruktur in einem Land dieser Größe zu schützen, bräuchte es Hunderte Systeme – und einen kleinen Hersteller, der sie liefern kann.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kleinere Akteure </strong></h3>
<p>Beide Projekte werden den Krieg nicht entscheiden. Rassvet-3 ist Jahre von echter Starlink-Parität entfernt, Kupol schützt Punkte, nicht Räume. Der Vergleich mit den etablierten Konzernen ist dennoch instruktiv:</p>
<p>Dieselbe GaN-Lücke, die Kupol zu rotierenden Schüsseln zwingt, prägt auch die Großindustrie. Eine CSIS-Studie <a href="https://csis-website-prod.s3.amazonaws.com/s3fs-public/2026-07/260714_Snegovaya_Rebuilding_Reconquer.pdf" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Russlands Rüstungsbasis als anpassungsfähig, aber chronisch abhängig von importierten Komponenten, geplagt von Fachkräftemangel und Korruption.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1271" height="714" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine: Das Drohnen-Netzwerk, das Russland herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Was sich verschiebt, ist die Organisationsform: Neben den vertikal integrierten Staatsholdings wächst eine Schicht kleinerer, schnellerer Akteure heran – sie sammeln privates Kapital ein, liefern an der Beschaffungsbürokratie vorbei und gleichen technologische Rückstände durch Pragmatismus aus.</p>
<p>Für Europa ist die Nachricht: Der Gegner wird nicht innovativer, weil er bessere Chips hat, sondern weil er lernt, ohne sie auszukommen.</p>
Russlands Militär stand nach dem Starlink-Ausfall vor einem massiven Problem. Private Start-ups sprangen für den Staat ein. Wie weit trägt die Improvisation?</p>
<p>Im Februar dieses Jahres <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c0q3ndj7052o" rel="external noopener" target="_blank">verlor</a> die russische Armee an einem einzigen Punkt mehr Fähigkeiten, als westliche Sanktionen in vier Jahren erreicht hatten. SpaceX schaltete über eine Kombination aus Geofencing und sogenanntem Whitelisting – der Freigabe ausschließlich registrierter Endgeräte – jene Starlink-Terminals ab, auf die sich russische Einheiten bis dahin verlassen hatten.</p>
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<p>Damit brach jene Struktur weg, die im Fachjargon C4ISR heißt: Führung, Aufklärung, Datenübertragung in Echtzeit. Live-Video von Aufklärungsdrohnen, Feuerkorrektur für die Artillerie, verschlüsselte Koordination bis in den Graben – all das hing an Musks Konstellation aus knapp 11.000 Satelliten.</p>
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<p>Die staatlichen Rüstungskonzerne hatten darauf keine Antwort. Der Ausweichversuch bestand zunächst aus sogenannten Mesh-Netzwerken: kleinen digitalen Funkmodems, häufig mit Frequenzsprungverfahren im Bereich um 1,3 bis 1,5 Gigahertz, die in Aufklärungs- und Angriffsdrohnen eingebaut wurden und sich gegenseitig als Relaisstationen nutzen.</p>
<p>Das funktioniert, aber schlecht. Die Reichweite ist begrenzt, jedes Weiterreichen des Signals erzeugt Verzögerung – ein kritischer Nachteil bei zeitkritischen Anwendungen wie der Steuerung von Angriffsdrohnen –, und die permanent sendenden Knoten sind leicht zu orten und zu zerstören.</p>
<p>Der eigentlich bemerkenswerte Vorgang ist deshalb nicht die technische Lücke, sondern wer sie füllt. Nicht das Verteidigungsministerium, nicht Rostec, sondern <a href="https://asiatimes.com/2026/08/private-firms-driving-russias-new-tech-push-in-ukraine-war/" rel="external noopener" target="_blank">zwei Privatunternehmen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wagniskapital im Orbit</strong></h3>
<p>Das ambitioniertere Projekt heißt Rassvet-3, zu Deutsch "Morgendämmerung". Entwickelt wird es von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bureau_1440" rel="external noopener" target="_blank">Bureau 1440</a>, einer Tochter der Technologiegruppe Yadro, die wiederum zur IKS Holding gehört. Formal läuft das Vorhaben unter dem staatlichen Weltraumprogramm Sfera, faktisch ist es ein privat finanziertes Unterfangen.</p>
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<p>Die Zahlen sind für russische Verhältnisse ungewöhnlich: Rund 329 Milliarden Rubel, etwa 3,4 Milliarden Euro, stammen aus kommerziellem Kapital – Eigenmitteln der IKS Holding, privaten Kreditlinien, einem frühen Einstieg des Telekomkonzerns MegaFon 2020 sowie einer Beteiligung der VTB-Bank.</p>
<p>Der Staat steuert über die Roadmap "Datenökonomie" etwa 103 bis 116 Milliarden Rubel bei. Dieses Geld fließt vor allem in die Integration auf Sojus-2-Trägerraketen, in Frequenzlizenzen und in Fertigungsinfrastruktur. Anders gesagt: Der Kreml bezahlt die Starts, das Risiko der Entwicklung tragen Investoren.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet ähnelt Rassvet-3 dem Vorbild: Die Satelliten operieren im niedrigen Erdorbit (LEO), nutzen die Ku- und Ka-Frequenzbänder, sollen untereinander per Laser mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde kommunizieren und den 5G-NTN-Standard für direkte Satelliten-Mobilfunk-Verbindungen unterstützen. Vorgesehen sind verschlüsselte Datenrelais, Drohnensteuerung und Anbindung abgesetzter Führungsstellen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5051964" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11224040"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rassvet-Moskaus-Antwort-auf-Starlink-ist-im-Orbit-11224040.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/1/9/6/4/IMG_20260324_084613_284-43d25f787bf772d4.jpeg" alt="Raketenstart im dunkeln" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Raketenstart im dunkeln" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rassvet: Moskaus Antwort auf Starlink ist im Orbit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nur: Die Konstellation ist winzig. Zwölf bis fünfzehn Satelliten gelten derzeit als operativ, am 19. Juli kamen weitere 16 hinzu. Zudem sind die Satelliten mit 800 Kilometern Höhe rund dreihundert Kilometer höher als Starlink, was für höhere Latenzen sorgt und eher ungünstig für die eine ständige flächige Abdeckung wie bei Starlink ist.</p>
<p>Eine unabhängige <a href="https://militarnyi.com/en/news/study-rassvet-satellites-russia-starlink/" rel="external noopener" target="_blank">Analyse</a> des ukrainischen Portals <em>Militarnyi</em>, das die Bahnen dreier voll funktionsfähiger Prototypen verfolgte, kommt zu dem Schluss, dass diese als eng koordinierte Gruppe fliegen und regelmäßig direkt über der Ukraine hinwegziehen.</p>
<p>Jeder Überflug öffnet ein "operatives Fenster" von etwa 15 bis 20 Minuten. Die Autoren warnen, schon 16 Satelliten könnten mehrmals täglich nutzbare Verbindungsfenster von zusammen mehreren Stunden erzeugen – Gegenmaßnahmen müssten deshalb entwickelt werden, "ohne den vollständigen Ausbau des Netzes abzuwarten". Bis Ende 2026 sollen 156 Satelliten im Orbit sein.</p>
<p>Der Flaschenhals liegt am Boden. Die Nutzerterminals, die Bureau 1440 ebenfalls fertigen soll, bestehen zu großen Teilen aus chinesischen COTS-Komponenten – Commercial Off-The-Shelf, also handelsüblicher Zivilelektronik. Ob sich davon genug beschaffen und montieren lässt, ist die offene Frage des Projekts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mechanik gegen Sanktionen</strong></h3>
<p>Der <a href="https://defence-industry.eu/russia-begins-operational-use-of-volna-kupol-garant-electronic-warfare-system-to-jam-starlink-satellite-communications/" rel="external noopener" target="_blank">zweite Fall ist noch aufschlussreicher</a>. Volna Kupol Garant, "Welle Kuppel Garant", ist ein mobiler Störsender, der gezielt Starlink-Empfänger unterdrücken soll. Hersteller ist die Rossiysky Kupol LLC, ein auf der annektierten Krim ansässiger Elektronikbetrieb.</p>
<p>Interessant ist zunächst der Vertriebsweg: Kupol verkauft direkt an lokale Kommandostrukturen, Regionalverwaltungen und einzelne Verbände – vorbei an den langwierigen staatlichen Beschaffungspipelines. Das spart Bürokratie und drückt die Kosten auf rund 1,5 Millionen Dollar pro System, verzichtet dafür aber auf die üblichen Prüf- und Erprobungsverfahren.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Technik – wegen dem, was fehlt. Sinnvoll wäre eine aktiv elektronisch gesteuerte Antenne (AESA), die ihre Strahlkeule ohne bewegliche Teile blitzschnell schwenkt. Dafür braucht es Sende-Empfangs-Module auf Basis von Galliumnitrid (GaN) oder Galliumarsenid – Halbleiter, die in Russland durch Sanktionen knapp sind, wie die <em>Asia Times</em> in einer Analyse <a href="https://asiatimes.com/2026/08/private-firms-driving-russias-new-tech-push-in-ukraine-war/" rel="external noopener" target="_blank">festhält</a>.</p>
<p>Kupol umgeht das Problem mit roher Mechanik: acht Parabolantennen auf sechs mobilen Anhängern, jede unter einem eiförmigen Radom aus Verbundwerkstoff. Motoren führen sie den vorbeiziehenden LEO-Satelliten physisch nach. Die nötige Strahlungsleistung, um Objekte in rund 500 Kilometern Höhe zu erreichen, soll sich so mit einfachen, kommerziell verfügbaren Hochfrequenzbauteilen erzielen lassen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4699879" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10001574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russland-verdreifacht-Drohnen-Produktion-im-Krieg-gegen-die-Ukraine-10001574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4545" height="2554" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/9/8/7/9/Russland-Shahed-Drohne-0e088dc87828d5cb.jpeg" alt="Russische Shahed-Drohne im Einsatz" style="aspect-ratio:4545 / 2554"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4545" height="2554" alt="Russische Shahed-Drohne im Einsatz" style="aspect-ratio:4545 / 2554;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russland verdreifacht Drohnen-Produktion im Krieg gegen die Ukraine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Belastbare Wirksamkeitsdaten gibt es nicht. Dass die Ukraine bereits stationierte Systeme gezielt angreift, gilt Beobachtern jedoch als Indiz, dass Kupol funktioniert. Das strategische Problem bleibt die Fläche: Um kritische Infrastruktur in einem Land dieser Größe zu schützen, bräuchte es Hunderte Systeme – und einen kleinen Hersteller, der sie liefern kann.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kleinere Akteure </strong></h3>
<p>Beide Projekte werden den Krieg nicht entscheiden. Rassvet-3 ist Jahre von echter Starlink-Parität entfernt, Kupol schützt Punkte, nicht Räume. Der Vergleich mit den etablierten Konzernen ist dennoch instruktiv:</p>
<p>Dieselbe GaN-Lücke, die Kupol zu rotierenden Schüsseln zwingt, prägt auch die Großindustrie. Eine CSIS-Studie <a href="https://csis-website-prod.s3.amazonaws.com/s3fs-public/2026-07/260714_Snegovaya_Rebuilding_Reconquer.pdf" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Russlands Rüstungsbasis als anpassungsfähig, aber chronisch abhängig von importierten Komponenten, geplagt von Fachkräftemangel und Korruption.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349857"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ukraine-Das-Drohnen-Netzwerk-das-Russland-herausfordert-11349857.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1271" height="714" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/9/3/3/0/Master_Lange-8b370a40af74e18d.jpeg" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1271" height="714" alt="Drohnen über einer Landkarte" style="aspect-ratio:1271 / 714;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ukraine: Das Drohnen-Netzwerk, das Russland herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Was sich verschiebt, ist die Organisationsform: Neben den vertikal integrierten Staatsholdings wächst eine Schicht kleinerer, schnellerer Akteure heran – sie sammeln privates Kapital ein, liefern an der Beschaffungsbürokratie vorbei und gleichen technologische Rückstände durch Pragmatismus aus.</p>
<p>Für Europa ist die Nachricht: Der Gegner wird nicht innovativer, weil er bessere Chips hat, sondern weil er lernt, ohne sie auszukommen.</p>
2026-08-07T04:00:00.000Zurn:bid:51375042026-08-06T14:00:00.000ZNicht jeder Betonbau ist schlecht. Viele Neubauten vernachlässigen aber Grundlegendes: Sie schaffen Wohnungen, jedoch keine Orte, an denen Menschen gern leben.</p>
<p>Alle sprechen davon, es müsse mehr bezahlbare Wohnungen geben. Das stimmt. Aber die Bauten haben auch eine Außenwirkung. Und die ist häufig ebenso massiv wie problematisch.</p>
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<p>Ausdruckslose, nichtssagende und monoton aneinandergereihte Bauten ähneln Schuhkartons. Die Wohnblocks sehen austauschbar aus. Solche Architektur macht etwas mit denjenigen, die dort wohnen. Der Architekt Georg Franck sagt: "Wer hier aufwächst, kommt mit dieser Situation am besten zurecht, indem er abstumpft und eben nicht darauf achtet, wo er ist und wo er sein will."</p>
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<p>Der Immobilienmarkt stellt vielen modernen Bauten ein schlechtes Zeugnis aus. Christoph Mäckler ist Architekt und Professor für Städtebau. Ihm zufolge sind "die beliebtesten und damit auch wirtschaftlich wertvollsten Stadtquartiere 150 Jahre alt."</p>
<p>Viele Bauten der letzten Jahrzehnte scheinen an den Bedürfnissen der Menschen vorbei gebaut zu sein. FriedrichThießen und Anne Richter schreiben im <em>BundesBauBlatt</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die niedrigsten Bewertungen erhalten belanglose Bauten, die keine oder nur gering ausgeprägte architektonische Struktur erkennen lassen, wo Fenster eher funktionale Löcher in Wänden sind und sich Baulinien nicht zu einem interpretierbaren Bild zusammensetzen. […]</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Einen Gegensatz modern gegen alt gibt es nicht. Moderne Bauten erzielen teilweise sehr hohe Bewertungen. Aber moderne Bauten strahlen zu häufig keine Aussagen aus, die eine hohe Wertigkeit bei den Nutzern besitzen. Moderne Bauten sind in dieser Hinsicht oft nichtssagend."</p>
<p>Viele, die vorher in Wohnungen leben mussten, in denen es keine Zentralheizung, kein Bad und keine Toilette innerhalb der Wohnung gab, haben den Umzug in Neubauten der 1950er und 1960er Jahre als große Verbesserung bewertet. Und angesichts des gegenwärtigen Mangels an bezahlbaren Wohnungen ist es für Betroffene vorrangig, überhaupt erst einmal eine solche Wohnung mieten zu können.</p>
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<p>Diese Hierarchie von Prioritäten anzuerkennen heißt aber nicht, die Aufmerksamkeit für die problematischen Wirkungen von Bauten zu einer elitären Angelegenheit zu erklären, die nur für Kunstbeflissene bzw. Überansprüchige oder Dünnhäutler relevant ist. Das Elend, das aus dem Mangel (an Objekten) entsteht, ist das eine. Aus Objekten, die negative Folgen haben für die Sinne und Mentalitäten, resultiert eine andere Misere.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Einseitigkeit vieler moderner Architektur</strong></h3>
<p>Architektur ist eine zentrale Teilmenge von denjenigen Fähigkeiten, Kompetenzen und Techniken, die es vermögen, Atmosphären zu erzeugen. Der Philosoph Gernot Böhme hat in seinen Publikationen zur "Atmosphäre" lesenswert ausgeführt, dass es sich bei ihr um nichts Ätherisches handelt. Beim Extrem sakraler und faschistischer Architektur wird dies offensichtlich. Alain Botton schreibt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wenn man Gefängnisse entwirft, will man ja auch gezielt Angst und Schrecken evozieren. Die Gebäude (in Trabantenstädte wie etwa den Banlieues in Paris) drücken aus, dass man sich nicht um die Bewohner kümmert, die reinste Gleichgültigkeit und Feindseligkeit. Es ist eine politische Geste."</p>
<p>Botton plädiert dafür, die Aufmerksamkeit zu verlagern – "vom ausschließlich Visuellen zu jenen Wertvorstellungen, die sich in Gebäuden verkörpern." Bspw. wird dann deutlich, ob die Architekten bzw. Auftraggeber mehr Schein als Sein bewirken wollen. Das tun sie, wenn sie sich an einer überladenen Imponierfassade orientieren, die nur in einem äußerlichen Verhältnis zur Gestalt des Gebäudes steht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4776666" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10235855"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Stadtquartiere-Wie-steht-es-mit-der-Lebendigkeit-10235855.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/7/6/6/6/6/wagnis-6f0d8b155c25df33.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4516521" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9579287"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Stadt-baut-sich-nicht-mit-leichter-Hand-9579287.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/1/6/5/2/1/264471c67a0272d6.jpeg" 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4534804" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9614155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Identitaetspolitik-Stadterneuerung-zwischen-Budenzauber-und-Waffenschmuck-9614155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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Stadterneuerung zwischen Budenzauber und Waffenschmuck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in großem Umfang alte Gebäude abgerissen. Auch viele, die privat renovierten, begrüßten es damals, Außenstuck, Stuck an der Zimmerdecke und Verzierungen aus Holz an Fenstern zu entfernen.</p>
<p>Viele moderne Architekturen im 20. Jahrhundert wollten, wie Ernst Bloch schreibt, die "Reinigung vom Muff des vorigen Jahrhunderts und seinem unsäglichen Zierrat". Daraus entstand die "bejaht ungemütliche Lust" auf "kahlklare Häuser".</p>
<p>Bloch fährt fort: "Doch je länger, je mehr wurde deutlich, dass es bei dieser bloßen Weglassung auch geblieben ist." Es kommt zu einem "erkältenden" Effekt, "sobald zwischen Plüsch und Stahlsessel, zwischen Postämtern in Renaissance und Eierkisten kein Drittes mehr" entsteht.</p>
<p>Die "Stahlmöbel-, Betonkuben-, Flachdach-Wesen" stehen Bloch zufolge "geschichtslos da, hochmodern und langweilig, scheinbar kühn und trivial, voll Hass gegen die Floskel angeblich jedes Ornaments und doch mehr im Schema festgerannt als je eine Stilkopie im schlimmen neunzehnten Jahrhundert."</p>
<p>Während in der gelungenen Gestalt von Gebäuden Form und Inhalt sowie das Ganze und das Besondere in einem produktiven Spannungsverhältnis zueinander stehen, blieb es häufig in der Architektur des 20. Jahrhunderts bei der Verneinung des "Kitsches" und beim einfachen Gegenteil zu ihm, der "Kiste", wie es Bloch ausdrückt.</p>
<p>Ihm zufolge "reflektiert und verdoppelt die funktionalistische Architektur die "abstrakte Technik". Die Bauten nähern sich als Wohnmaschinen der Maschine an. Die Glasbau-Utopie erscheint in diesem Fahrwasser als interessant, aber ihr fehlen häufig "Gestalten, die die Durchsichtigkeit verdienen".</p>
<p>Bloch fährt fort: "Die Technik von heute, die selber noch so sehr abstrakte, führt auch als ästhetisch aufgezogene, als künstlerischer Ersatz aus dem Hohlraum nicht heraus." In der Architektur resultiere daraus das "Haus ohne Aura" und ein "Stadtbild aus bejahter Leblosigkeit und Menschenferne." (Dem Thema "abstrakte Technik" widme ich mich in einem <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html?seite=all" rel="external noopener" target="_blank">Artikel zum Technizismus</a>, der auf <em>Telepolis</em> erschien.)</p>
<h3 class="subheading"><strong>Formen, die sich gegenseitig totschlagen</strong></h3>
<p>Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Innenstädten viele Häuser abgerissen, um Platz zu schaffen für Kaufhäuser, Verwaltungsgebäude, Straßen und Parkhäuser. Klaus Warwas hat ein beeindruckendes Buch vorgelegt, in dem er Fotos von früheren Gebäuden in Bremen mit Fotos der Bauten konfrontiert, die ab den 1950er Jahren an deren Stelle traten.</p>
<p>Er fasst seinen Vergleich so zusammen: Ohne Rücksicht auf Verluste "klotzte" man Bauten</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"… beziehungslos und brutal in die Gesamtharmonie eines Straßenbildes. (…) Das Stadtbild wird immer undeutlicher. – Diese Stadt (Bremen) hatte vor 35 Jahren noch ein homogen gewachsenes Aussehen. Aber, wer heute mit offenen Augen durch Bremen geht, muss zugeben, dass der Zustand der Störung zur Norm wird, dass sich das städtebauliche Chaos wie ein Geschwür ausbreitet.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es ist ein Stil-Mischmasch ohne inhaltliche Gesetze, ohne Anpassung, ohne Korrespondenz, ein Alptraum, den wir von Bildern aus USA kennen; Formen, die sich gegenseitig totschlagen, schreiende Reklametafeln in einer öden Umwelt, die Häuser stehen nebeneinander, maßlos, kontaktlos und vereinsamt."</p>
<p>Angesichts solcher Zustände entwickelt sich eine Unempfindlichkeit und Abstumpfung, die "weniger einer Unempfindlichkeit für das Schöne als dem Verlangen geschuldet (sind), sich gegen jene Traurigkeit zu wappnen, die uns überkäme, wenn wir ständig und überall spürten, wie sehr es am Schönen mangelt." So drückt es Alain Botton aus. Die skizzierten negativen Folgen von Architektur, Stadtbauwelt und Raumnutzung gipfeln in einer weiteren Rückkopplung:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Unser Lebensraum ist von Verarmung bedroht, und diese Verkümmerung wirkt zurück auf unabsehbare Menschenmassen, lässt ihr Interesse an dieser verödenden Umgebung erkalten."</p>
<p>Das sind die Worte von Adolf Portmann. Er beeinflusste mit seinen Forschungen die philosophische Anthropologie.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fachleute und Laien – "Design-Gap"</strong></h3>
<p>Bei der Beurteilung von Bauten machen Architekten und Architekturkenner häufig ihren fachspezifischen Verstand geltend. Gewiss erlaubt die längere und vertiefte Beschäftigung mit der Theorie der Architektur und der Geschichte der Baustile ein größeres Unterscheidungsvermögen und eine kenntnisreichere Wahrnehmung der Bauten. Im Unterschied dazu greifen die Nicht-Fachleute, wenn sie das "gebaute Umfeld wahrnehmen und beurteilen, […] in stärkerem Maße auf ihr unmittelbares, intuitives Erleben" zurück.</p>
<p>So formuliert es Elina Potratz. Sie ist die Chefredakteurin der Zeitschrift <em>Die Architekt</em> des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Als die Zeitschrift 2022 von <em>"Der Architekt"</em> zu <em>"Die Architekt" </em>umbenannt wurde, erklärte die Redaktion, der neue Name sei (auch) zu verstehen als "Die (Zeitschrift) Architekt".</p>
<p>Potratz fragt: "Sollte dieses Erleben von Laien nicht viel stärker Maßstab des Entwerfens und Bewertens sein?" Ein Ja als Antwort begründet sich häufig aus der Erfahrung, dass viele Bauten der Wahrnehmungsweise und den Präferenzen von denjenigen zuwiderlaufen, die mit dieser Architektur alltäglich zu tun haben.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4861206" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10398410"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Beton-mit-Botschaft-Was-Brutalismus-wirklich-bedeutet-10398410.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4494" height="2525" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/1/2/0/6/shutterstock_84217117-a0bdc71cd3b1c8ec.jpeg" alt="Die Boston City Hall" style="aspect-ratio:4494 / 2525"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4494" height="2525" alt="Die Boston City Hall" style="aspect-ratio:4494 / 2525;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Beton mit Botschaft: Was Brutalismus wirklich bedeutet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4587751" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9713800"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Do-it-yourself-Architektur-Wie-wir-unsere-Staedte-zurueckerobern-koennen-9713800.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/7/7/5/1/a8c0db740b1ae103.jpeg" alt="Zimmermannhammer balanciert Haus" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zimmermannhammer balanciert Haus" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Do-it-yourself-Architektur: Wie wir unsere Städte zurückerobern können</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Fachleute in Sachen Architektur betonen allerdings gern ihren Anspruch, mit den Bauten den Geschmack verändern und neue Maßstäbe für ihn etablieren zu wollen.</p>
<p>Diese Position tut so, als gebe es keinen Unterschied zwischen Kunstobjekten und der Architektur. Letztere ist "kein optionales Kulturgut".</p>
<p>Potratz erläutert: In eine Ausstellung oder ein Konzert zu gehen, stellt eine Angelegenheit dar, bei der sich das jeweilige Individuum dafür oder dagegen entscheiden kann. Zudem sind die Kunstobjekte an einem besonderen Ort versammelt oder werden in besonderen Situationen rezipiert. Anders sieht es bei der Architektur aus. Sie ist "unvermeidbar und allgegenwärtig". Sie formt massiv die alltägliche Lebenswelt.</p>
<p>Bei vieler moderner Architektur ist ein "Design-Gap" vorzufinden. Die ästhetischen Vorstellungen der Fachleute und der Laien unterscheiden sich oft sehr.</p>
<p>Angesichts des Unterschieds zwischen der Architektur und anderen Künsten kritisiert Potratz zu Recht das Vorgehen, bei der Beurteilung von Bauten die eigene Spezialisten-"Peergroup zum alleinigen Maßstab und Orientierungsrahmen für Qualität" zu erheben, "das geschmackliche Urteil innerhalb der eigenen Fachwelt" zu verabsolutieren und "die Kritik von außen als 'unqualifiziert' zu diskreditieren."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schluss</strong></h3>
<p>Eine Gesellschaft des guten Lebens wird den Stellenwert des motorisierten Individualverkehrs zurückdrängen zugunsten eines Systems des gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs, sicherer Fahrradwege, Sammeltaxis und Car-sharing. Das ist die notwendige Bedingung dafür, die Verwüstungen der Stadtbauwelt, die aus der autogerechten Stadt resultieren, zu überwinden bzw. rückzubauen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch von Meinhard Creydt</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="2803467" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="4607924"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5485" height="3082" src="https://www.heise.de/imgs/18/2/8/0/3/4/6/7/pietro-de-grandi_master-19b0e06901987630.jpeg" style="aspect-ratio:5485 / 3082"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5485" height="3082" style="aspect-ratio:5485 / 3082;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Teufelskreise des Technizismus und das gute Leben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4827817" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10333155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wirtschaft-Gutes-Leben-statt-Profitmaschine-10333155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="974" height="547" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/7/8/1/7/Master_Creydt_2-b7a1f7f8741641e6.jpeg" alt="Ki-generierte Illustration. Arbeitende Menschen bei Sonnenschein, mit zufriiedenen Gesichtern" style="aspect-ratio:974 / 547"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="974" height="547" alt="Ki-generierte Illustration. Arbeitende Menschen bei Sonnenschein, mit zufriiedenen Gesichtern" style="aspect-ratio:974 / 547;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wirtschaft: Gutes Leben statt Profitmaschine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>In einer Gesellschaft des guten Lebens wird sich das Bauen und die Gestaltung der Quartiere daran orientieren, die beschriebenen negativen Wirkungen der Architektur auf die Menschen zu vermeiden. Menschen haben nicht nur das Bedürfnis nach ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum, sondern auch nach Orten, die auch durch ihre architektonische Gestaltung dafür sorgen, dass man sich gern in ihnen aufhält.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Literatur</strong></h3>
<p>Bloch, Ernst 1974: Das Prinzip Hoffnung. Zweiter Band. Frankfurt M.</p>
<p>Böhme, Gernot 2013: Atmosphäre. Essays zur neuen Ästhetik. Berlin</p>
<p>Botton, Alain de 2008: Glück und Architektur. Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein. Frankfurt M.</p>
<p>Botton, Alain de 2008a: "<a href="https://taz.de/Schriftsteller-Alain-de-Botton-ueber-Architektur/!5184603/" rel="external noopener" target="_blank">Unfassbar schreckliche Umgebung</a>" – Interview. In: <em>taz</em>, 27.3. 2008</p>
<p>Creydt, Meinhard 2019: <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html?seite=all" rel="external noopener" target="_blank">Die Teufelskreise des Technizismus und das gute Leben</a>. In: <em>Telepolis</em> 7.12.2019</p>
<p>Franck, Georg 2009: Abweisende Neubauten. Interview in <em>Psychologie Heute</em>, H. 10</p>
<p>Mäckler, Christoph 2017: Über die Ästhetik der Städte. In: <em>Aus Politik und Zeitgeschicht</em>e, H. 48</p>
<p>Potratz, Elina 2026: <a href="https://die-architekt.net/gefuehlsblind/" rel="external noopener" target="_blank">Gefühlsblind? Über Wahrnehmungen, Urteile und die Rolle des Gefühls in der Architektur</a>. In: <em>Die </em><em>Architekt</em>. Fachzeitschrift des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, Nr. 1/2026</p>
<p>Thießen, Friedrich; Richter, Anne 2023: <a href="https://www.bundesbaublatt.de/artikel/wie-schoen-muessen-haeuser-und-strassenzuege-sein-3966878.html" rel="external noopener" target="_blank">Immobilienästhetik: Wie schön müssen Häuser und Straßenzüge sein?</a> In: <em>BundesBauBlatt </em>6/2023</p>
<p>Warwas, Klaus 1977: Wird Bremen immer häßlicher? Bremen</p>
Nicht jeder Betonbau ist schlecht. Viele Neubauten vernachlässigen aber Grundlegendes: Sie schaffen Wohnungen, jedoch keine Orte, an denen Menschen gern leben.</p>
<p>Alle sprechen davon, es müsse mehr bezahlbare Wohnungen geben. Das stimmt. Aber die Bauten haben auch eine Außenwirkung. Und die ist häufig ebenso massiv wie problematisch.</p>
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<p>Ausdruckslose, nichtssagende und monoton aneinandergereihte Bauten ähneln Schuhkartons. Die Wohnblocks sehen austauschbar aus. Solche Architektur macht etwas mit denjenigen, die dort wohnen. Der Architekt Georg Franck sagt: "Wer hier aufwächst, kommt mit dieser Situation am besten zurecht, indem er abstumpft und eben nicht darauf achtet, wo er ist und wo er sein will."</p>
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<p>Der Immobilienmarkt stellt vielen modernen Bauten ein schlechtes Zeugnis aus. Christoph Mäckler ist Architekt und Professor für Städtebau. Ihm zufolge sind "die beliebtesten und damit auch wirtschaftlich wertvollsten Stadtquartiere 150 Jahre alt."</p>
<p>Viele Bauten der letzten Jahrzehnte scheinen an den Bedürfnissen der Menschen vorbei gebaut zu sein. FriedrichThießen und Anne Richter schreiben im <em>BundesBauBlatt</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die niedrigsten Bewertungen erhalten belanglose Bauten, die keine oder nur gering ausgeprägte architektonische Struktur erkennen lassen, wo Fenster eher funktionale Löcher in Wänden sind und sich Baulinien nicht zu einem interpretierbaren Bild zusammensetzen. […]</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Einen Gegensatz modern gegen alt gibt es nicht. Moderne Bauten erzielen teilweise sehr hohe Bewertungen. Aber moderne Bauten strahlen zu häufig keine Aussagen aus, die eine hohe Wertigkeit bei den Nutzern besitzen. Moderne Bauten sind in dieser Hinsicht oft nichtssagend."</p>
<p>Viele, die vorher in Wohnungen leben mussten, in denen es keine Zentralheizung, kein Bad und keine Toilette innerhalb der Wohnung gab, haben den Umzug in Neubauten der 1950er und 1960er Jahre als große Verbesserung bewertet. Und angesichts des gegenwärtigen Mangels an bezahlbaren Wohnungen ist es für Betroffene vorrangig, überhaupt erst einmal eine solche Wohnung mieten zu können.</p>
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<p>Diese Hierarchie von Prioritäten anzuerkennen heißt aber nicht, die Aufmerksamkeit für die problematischen Wirkungen von Bauten zu einer elitären Angelegenheit zu erklären, die nur für Kunstbeflissene bzw. Überansprüchige oder Dünnhäutler relevant ist. Das Elend, das aus dem Mangel (an Objekten) entsteht, ist das eine. Aus Objekten, die negative Folgen haben für die Sinne und Mentalitäten, resultiert eine andere Misere.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Einseitigkeit vieler moderner Architektur</strong></h3>
<p>Architektur ist eine zentrale Teilmenge von denjenigen Fähigkeiten, Kompetenzen und Techniken, die es vermögen, Atmosphären zu erzeugen. Der Philosoph Gernot Böhme hat in seinen Publikationen zur "Atmosphäre" lesenswert ausgeführt, dass es sich bei ihr um nichts Ätherisches handelt. Beim Extrem sakraler und faschistischer Architektur wird dies offensichtlich. Alain Botton schreibt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wenn man Gefängnisse entwirft, will man ja auch gezielt Angst und Schrecken evozieren. Die Gebäude (in Trabantenstädte wie etwa den Banlieues in Paris) drücken aus, dass man sich nicht um die Bewohner kümmert, die reinste Gleichgültigkeit und Feindseligkeit. Es ist eine politische Geste."</p>
<p>Botton plädiert dafür, die Aufmerksamkeit zu verlagern – "vom ausschließlich Visuellen zu jenen Wertvorstellungen, die sich in Gebäuden verkörpern." Bspw. wird dann deutlich, ob die Architekten bzw. Auftraggeber mehr Schein als Sein bewirken wollen. Das tun sie, wenn sie sich an einer überladenen Imponierfassade orientieren, die nur in einem äußerlichen Verhältnis zur Gestalt des Gebäudes steht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4776666" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10235855"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Stadtquartiere-Wie-steht-es-mit-der-Lebendigkeit-10235855.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/7/6/6/6/6/wagnis-6f0d8b155c25df33.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4516521" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9579287"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eine-Stadt-baut-sich-nicht-mit-leichter-Hand-9579287.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/1/6/5/2/1/264471c67a0272d6.jpeg" 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4534804" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9614155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Identitaetspolitik-Stadterneuerung-zwischen-Budenzauber-und-Waffenschmuck-9614155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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Stadterneuerung zwischen Budenzauber und Waffenschmuck</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in großem Umfang alte Gebäude abgerissen. Auch viele, die privat renovierten, begrüßten es damals, Außenstuck, Stuck an der Zimmerdecke und Verzierungen aus Holz an Fenstern zu entfernen.</p>
<p>Viele moderne Architekturen im 20. Jahrhundert wollten, wie Ernst Bloch schreibt, die "Reinigung vom Muff des vorigen Jahrhunderts und seinem unsäglichen Zierrat". Daraus entstand die "bejaht ungemütliche Lust" auf "kahlklare Häuser".</p>
<p>Bloch fährt fort: "Doch je länger, je mehr wurde deutlich, dass es bei dieser bloßen Weglassung auch geblieben ist." Es kommt zu einem "erkältenden" Effekt, "sobald zwischen Plüsch und Stahlsessel, zwischen Postämtern in Renaissance und Eierkisten kein Drittes mehr" entsteht.</p>
<p>Die "Stahlmöbel-, Betonkuben-, Flachdach-Wesen" stehen Bloch zufolge "geschichtslos da, hochmodern und langweilig, scheinbar kühn und trivial, voll Hass gegen die Floskel angeblich jedes Ornaments und doch mehr im Schema festgerannt als je eine Stilkopie im schlimmen neunzehnten Jahrhundert."</p>
<p>Während in der gelungenen Gestalt von Gebäuden Form und Inhalt sowie das Ganze und das Besondere in einem produktiven Spannungsverhältnis zueinander stehen, blieb es häufig in der Architektur des 20. Jahrhunderts bei der Verneinung des "Kitsches" und beim einfachen Gegenteil zu ihm, der "Kiste", wie es Bloch ausdrückt.</p>
<p>Ihm zufolge "reflektiert und verdoppelt die funktionalistische Architektur die "abstrakte Technik". Die Bauten nähern sich als Wohnmaschinen der Maschine an. Die Glasbau-Utopie erscheint in diesem Fahrwasser als interessant, aber ihr fehlen häufig "Gestalten, die die Durchsichtigkeit verdienen".</p>
<p>Bloch fährt fort: "Die Technik von heute, die selber noch so sehr abstrakte, führt auch als ästhetisch aufgezogene, als künstlerischer Ersatz aus dem Hohlraum nicht heraus." In der Architektur resultiere daraus das "Haus ohne Aura" und ein "Stadtbild aus bejahter Leblosigkeit und Menschenferne." (Dem Thema "abstrakte Technik" widme ich mich in einem <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html?seite=all" rel="external noopener" target="_blank">Artikel zum Technizismus</a>, der auf <em>Telepolis</em> erschien.)</p>
<h3 class="subheading"><strong>Formen, die sich gegenseitig totschlagen</strong></h3>
<p>Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Innenstädten viele Häuser abgerissen, um Platz zu schaffen für Kaufhäuser, Verwaltungsgebäude, Straßen und Parkhäuser. Klaus Warwas hat ein beeindruckendes Buch vorgelegt, in dem er Fotos von früheren Gebäuden in Bremen mit Fotos der Bauten konfrontiert, die ab den 1950er Jahren an deren Stelle traten.</p>
<p>Er fasst seinen Vergleich so zusammen: Ohne Rücksicht auf Verluste "klotzte" man Bauten</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"… beziehungslos und brutal in die Gesamtharmonie eines Straßenbildes. (…) Das Stadtbild wird immer undeutlicher. – Diese Stadt (Bremen) hatte vor 35 Jahren noch ein homogen gewachsenes Aussehen. Aber, wer heute mit offenen Augen durch Bremen geht, muss zugeben, dass der Zustand der Störung zur Norm wird, dass sich das städtebauliche Chaos wie ein Geschwür ausbreitet.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es ist ein Stil-Mischmasch ohne inhaltliche Gesetze, ohne Anpassung, ohne Korrespondenz, ein Alptraum, den wir von Bildern aus USA kennen; Formen, die sich gegenseitig totschlagen, schreiende Reklametafeln in einer öden Umwelt, die Häuser stehen nebeneinander, maßlos, kontaktlos und vereinsamt."</p>
<p>Angesichts solcher Zustände entwickelt sich eine Unempfindlichkeit und Abstumpfung, die "weniger einer Unempfindlichkeit für das Schöne als dem Verlangen geschuldet (sind), sich gegen jene Traurigkeit zu wappnen, die uns überkäme, wenn wir ständig und überall spürten, wie sehr es am Schönen mangelt." So drückt es Alain Botton aus. Die skizzierten negativen Folgen von Architektur, Stadtbauwelt und Raumnutzung gipfeln in einer weiteren Rückkopplung:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Unser Lebensraum ist von Verarmung bedroht, und diese Verkümmerung wirkt zurück auf unabsehbare Menschenmassen, lässt ihr Interesse an dieser verödenden Umgebung erkalten."</p>
<p>Das sind die Worte von Adolf Portmann. Er beeinflusste mit seinen Forschungen die philosophische Anthropologie.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Fachleute und Laien – "Design-Gap"</strong></h3>
<p>Bei der Beurteilung von Bauten machen Architekten und Architekturkenner häufig ihren fachspezifischen Verstand geltend. Gewiss erlaubt die längere und vertiefte Beschäftigung mit der Theorie der Architektur und der Geschichte der Baustile ein größeres Unterscheidungsvermögen und eine kenntnisreichere Wahrnehmung der Bauten. Im Unterschied dazu greifen die Nicht-Fachleute, wenn sie das "gebaute Umfeld wahrnehmen und beurteilen, […] in stärkerem Maße auf ihr unmittelbares, intuitives Erleben" zurück.</p>
<p>So formuliert es Elina Potratz. Sie ist die Chefredakteurin der Zeitschrift <em>Die Architekt</em> des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Als die Zeitschrift 2022 von <em>"Der Architekt"</em> zu <em>"Die Architekt" </em>umbenannt wurde, erklärte die Redaktion, der neue Name sei (auch) zu verstehen als "Die (Zeitschrift) Architekt".</p>
<p>Potratz fragt: "Sollte dieses Erleben von Laien nicht viel stärker Maßstab des Entwerfens und Bewertens sein?" Ein Ja als Antwort begründet sich häufig aus der Erfahrung, dass viele Bauten der Wahrnehmungsweise und den Präferenzen von denjenigen zuwiderlaufen, die mit dieser Architektur alltäglich zu tun haben.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4861206" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10398410"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Beton-mit-Botschaft-Was-Brutalismus-wirklich-bedeutet-10398410.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4494" height="2525" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/6/1/2/0/6/shutterstock_84217117-a0bdc71cd3b1c8ec.jpeg" alt="Die Boston City Hall" style="aspect-ratio:4494 / 2525"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4494" height="2525" alt="Die Boston City Hall" style="aspect-ratio:4494 / 2525;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Beton mit Botschaft: Was Brutalismus wirklich bedeutet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4587751" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9713800"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Do-it-yourself-Architektur-Wie-wir-unsere-Staedte-zurueckerobern-koennen-9713800.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/7/7/5/1/a8c0db740b1ae103.jpeg" alt="Zimmermannhammer balanciert Haus" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zimmermannhammer balanciert Haus" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Do-it-yourself-Architektur: Wie wir unsere Städte zurückerobern können</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Fachleute in Sachen Architektur betonen allerdings gern ihren Anspruch, mit den Bauten den Geschmack verändern und neue Maßstäbe für ihn etablieren zu wollen.</p>
<p>Diese Position tut so, als gebe es keinen Unterschied zwischen Kunstobjekten und der Architektur. Letztere ist "kein optionales Kulturgut".</p>
<p>Potratz erläutert: In eine Ausstellung oder ein Konzert zu gehen, stellt eine Angelegenheit dar, bei der sich das jeweilige Individuum dafür oder dagegen entscheiden kann. Zudem sind die Kunstobjekte an einem besonderen Ort versammelt oder werden in besonderen Situationen rezipiert. Anders sieht es bei der Architektur aus. Sie ist "unvermeidbar und allgegenwärtig". Sie formt massiv die alltägliche Lebenswelt.</p>
<p>Bei vieler moderner Architektur ist ein "Design-Gap" vorzufinden. Die ästhetischen Vorstellungen der Fachleute und der Laien unterscheiden sich oft sehr.</p>
<p>Angesichts des Unterschieds zwischen der Architektur und anderen Künsten kritisiert Potratz zu Recht das Vorgehen, bei der Beurteilung von Bauten die eigene Spezialisten-"Peergroup zum alleinigen Maßstab und Orientierungsrahmen für Qualität" zu erheben, "das geschmackliche Urteil innerhalb der eigenen Fachwelt" zu verabsolutieren und "die Kritik von außen als 'unqualifiziert' zu diskreditieren."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schluss</strong></h3>
<p>Eine Gesellschaft des guten Lebens wird den Stellenwert des motorisierten Individualverkehrs zurückdrängen zugunsten eines Systems des gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs, sicherer Fahrradwege, Sammeltaxis und Car-sharing. Das ist die notwendige Bedingung dafür, die Verwüstungen der Stadtbauwelt, die aus der autogerechten Stadt resultieren, zu überwinden bzw. rückzubauen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch von Meinhard Creydt</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="2803467" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="4607924"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5485" height="3082" src="https://www.heise.de/imgs/18/2/8/0/3/4/6/7/pietro-de-grandi_master-19b0e06901987630.jpeg" style="aspect-ratio:5485 / 3082"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5485" height="3082" style="aspect-ratio:5485 / 3082;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Teufelskreise des Technizismus und das gute Leben</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4827817" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10333155"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wirtschaft-Gutes-Leben-statt-Profitmaschine-10333155.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="974" height="547" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/7/8/1/7/Master_Creydt_2-b7a1f7f8741641e6.jpeg" alt="Ki-generierte Illustration. Arbeitende Menschen bei Sonnenschein, mit zufriiedenen Gesichtern" style="aspect-ratio:974 / 547"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="974" height="547" alt="Ki-generierte Illustration. Arbeitende Menschen bei Sonnenschein, mit zufriiedenen Gesichtern" style="aspect-ratio:974 / 547;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wirtschaft: Gutes Leben statt Profitmaschine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>In einer Gesellschaft des guten Lebens wird sich das Bauen und die Gestaltung der Quartiere daran orientieren, die beschriebenen negativen Wirkungen der Architektur auf die Menschen zu vermeiden. Menschen haben nicht nur das Bedürfnis nach ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum, sondern auch nach Orten, die auch durch ihre architektonische Gestaltung dafür sorgen, dass man sich gern in ihnen aufhält.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Literatur</strong></h3>
<p>Bloch, Ernst 1974: Das Prinzip Hoffnung. Zweiter Band. Frankfurt M.</p>
<p>Böhme, Gernot 2013: Atmosphäre. Essays zur neuen Ästhetik. Berlin</p>
<p>Botton, Alain de 2008: Glück und Architektur. Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein. Frankfurt M.</p>
<p>Botton, Alain de 2008a: "<a href="https://taz.de/Schriftsteller-Alain-de-Botton-ueber-Architektur/!5184603/" rel="external noopener" target="_blank">Unfassbar schreckliche Umgebung</a>" – Interview. In: <em>taz</em>, 27.3. 2008</p>
<p>Creydt, Meinhard 2019: <a href="https://www.telepolis.de/article/Die-Teufelskreise-des-Technizismus-und-das-gute-Leben-4607924.html?seite=all" rel="external noopener" target="_blank">Die Teufelskreise des Technizismus und das gute Leben</a>. In: <em>Telepolis</em> 7.12.2019</p>
<p>Franck, Georg 2009: Abweisende Neubauten. Interview in <em>Psychologie Heute</em>, H. 10</p>
<p>Mäckler, Christoph 2017: Über die Ästhetik der Städte. In: <em>Aus Politik und Zeitgeschicht</em>e, H. 48</p>
<p>Potratz, Elina 2026: <a href="https://die-architekt.net/gefuehlsblind/" rel="external noopener" target="_blank">Gefühlsblind? Über Wahrnehmungen, Urteile und die Rolle des Gefühls in der Architektur</a>. In: <em>Die </em><em>Architekt</em>. Fachzeitschrift des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, Nr. 1/2026</p>
<p>Thießen, Friedrich; Richter, Anne 2023: <a href="https://www.bundesbaublatt.de/artikel/wie-schoen-muessen-haeuser-und-strassenzuege-sein-3966878.html" rel="external noopener" target="_blank">Immobilienästhetik: Wie schön müssen Häuser und Straßenzüge sein?</a> In: <em>BundesBauBlatt </em>6/2023</p>
<p>Warwas, Klaus 1977: Wird Bremen immer häßlicher? Bremen</p>
2026-08-06T14:00:00.000Zurn:bid:51373122026-08-06T12:00:00.000ZEuropas Flüsse erreichen historische Tiefststände – mit gravierenden Folgen. Kraftstoffpreise steigen und die Stromversorgung gerät unter Druck. Ein Überblick.</p>
<p>Viele kleine Bäche in Europa sind inzwischen vollständig versiegt – im Ernstfall steht dort kein Löschwasser mehr zur Verfügung. Doch auch die großen schiffbaren Flüsse erreichen historisch niedrige Pegelstände. Das weckt Forderungen, die Fahrrinnen deutlich zu vertiefen, um die Schifffahrt dauerhaft zu sichern.</p>
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<p>Die Folgen sind bereits spürbar: Verbraucher müssen mit höheren Preisen für Baustoffe und Sprit rechnen, weil Frachtschiffe nur noch mit reduzierter Ladung fahren können – wenn überhaupt. Und wer eine Flusskreuzfahrt gebucht hat, muss womöglich seine Urlaubspläne ändern.</p>
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<p>Deutschlands großen Flüssen Rhein, Elbe und Donau fehlt Wasser, ebenso wie vielen anderen Wasserläufen. Und noch immer erreichen die Wasserspiegel immer neue Tiefststände. Das trifft jetzt den Kühlwasserbedarf der verbliebenen thermischen Kraftwerke ebenso wie die Wasserkraftwerke, die bislang erneuerbare Energie erzeugen konnten, auch wenn die Sonne nicht schien und kein Wind wehte.</p>
<h3 class="subheading">Wie ist die aktuelle Lage?</h3>
<p>Nach Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde (<a href="https://www.bafg.de/DE/0_Home/home_node.html" rel="external noopener" target="_blank">BfG</a>) führen deutsche Flüsse derzeit an vielen Stellen Niedrigwasser. Regenschauer lassen die Wasserstände nur kurz steigen. Insgesamt überwiege die weiterhin sinkende Tendenz, heißt es in einem Bericht. Laut dem Informationssystem <a href="https://niwis-online.de/" rel="external noopener" target="_blank">Niwis</a> wiesen viele Messstellen im Rhein, in der Elbe und der Donau niedrige Wasserstände aus.</p>
<p>Das Niedrigwasser im Rhein sorgt nach den Preisschüben aufgrund der Angriffe der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten jetzt dafür, dass die <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/spritpreise-niedrigwasser-sorgt-fuer-nord-sued-gefaelle-beim-tanken-a-6e40cdaf-505e-4995-bec7-99004d517257" rel="external noopener" target="_blank">Spritpreise</a> in Teilen Deutschlands wieder deutlich steigen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121154" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373241"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Kraftstoffpreise-nominal-auf-Hoechststaenden-11373241.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/1/5/4/auto-spardose-4-ffdad2d3a454cb42.jpeg" alt="Spardose in Autoform und Euromünze mit Tropfen als Motiv" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Spardose in Autoform und Euromünze mit Tropfen als Motiv" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Kraftstoffpreise nominal auf Höchstständen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5042586" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11205574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdoel-Krise-Spritpreise-koennten-auf-2-50-Euro-und-mehr-steigen-11205574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/2/5/8/6/oildrop_ho-3b904ba5a7390f1d.png" alt="Öltropfen und im Hintergrund Bohrtürme" style="aspect-ratio:960 / 540"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="960" height="540" alt="Öltropfen und im Hintergrund Bohrtürme" style="aspect-ratio:960 / 540;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdöl-Krise: Spritpreise könnten auf 2,50 Euro und mehr steigen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-spritpreise-auswirkungen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Händler</a> der Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> berichteten, kostet der Transport per Tanker und Binnenschiff von Rotterdam nach Karlsruhe inzwischen rund 150 bis 160 Euro pro Tonne – Ende Juni waren es noch etwa 45 Euro. Dass sich diese Kostenerhöhungen dann an der Zapfsäule auswirken, kann auch das Bundeskartellamt nur konstatieren, aber nicht verhindern.</p>
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<p><em>ZDFheute</em> <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-spritpreise-auswirkungen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">meldete</a> am 04.08.2026:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die kritische Lage lässt sich auch am Pegelstand der wichtigen Engstelle Kaub nahe der Loreley in Rheinland-Pfalz ablesen: Am Dienstag wurden dort nur noch 24 Zentimeter gemessen. Damit wurde das historische Tief für einen einzelnen Messwert von Oktober 2018 eingestellt, das für den Tagesschnitt liegt bei 25 Zentimetern. Laut Prognosen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes könnte der Pegel bis Samstag sogar auf 17 Zentimeter fallen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Der tatsächliche Rhein ist an dieser Stelle zwar noch gut einen Meter tiefer, doch der Kaub-Pegel gilt als zentraler Referenzwert für die gesamte Branche."</p>
<p>Bei <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/niedrigwasser-im-rhein-folgen-fuer-schifffahrt-faehren-basf-und-umwelt-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Rhein-Pegelständen</a> von 32 Zentimetern und weniger könnten etwa 95 Prozent der Tanker nicht mehr fahren und damit fällt die kostengünstigste Transportmöglichkeit nach den Pipelines für Vorprodukte und Kraftstoffe aus und es muss in den meisten Fällen auf den Transport per LKW ausgewichen werden.</p>
<h3 class="subheading">Schweröllager laufen voll</h3>
<p>Ein Transport mit der Bahn ist nur möglich, wenn einerseits die benötigten Kesselwagen aufgetrieben werden können und die Bahntrassen über die benötigten Kapazitäten verfügen.</p>
<p>Dort droht dann der nächste Engpass, weil es in Deutschland einen Mangel an Lkw-Fahrern gibt und der Mangel an Fahrern mit den für den Kraftstofftransport erforderlichen Zusatzqualifikationen kommt noch dazu. Wenn die Tank-LKW in der Zulieferung der Raffinerien eingesetzt werden müssen, fehlen sie dann bei der Versorgung der Tankstellen.</p>
<p>Der niedrige Wasserstand im Rhein sorgt inzwischen auch dafür, dass das Schweröl, das von den inländischen Raffinerien in Richtung Nordsee abtransportiert werden muss, nicht mehr transportiert werden kann und die Lager volllaufen. Wenn dann die Raffinerien ihre Produktion drosseln oder stoppen müssten, käme von dort auch weniger Benzin und Diesel.</p>
<p>Auf der Mosel scheint die Schiffsfracht derzeit noch nicht eingeschränkt zu sein. Der Transport über die Mosel wird jedoch durch den niedrigen Wasserstand auf dem Rhein deutlich eingeschränkt, was in Luxemburg zu einer <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/mosel-schifffahrt-benzin-luxemburg-auswirkungen-niedrigwasser-rhein-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kraftstoffversorgungskrise</a> führt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kraftwerke unter Druck</strong></h3>
<p>Die Laufwasserkraftwerke am Rhein spüren das Niedrigwasser durch eine geringere Stromerzeugung und reduzierte Durchflussmengen und Einschränkungen bei der Kühlwasserversorgung. Die wichtigsten Faktoren sind sinkende Abflussmengen, verminderte Fallhöhen und ökologische Vorgaben Rheinwasserkraft.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117226" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewaesser-Krise-in-Deutschland-Warum-Rhein-Elbe-und-Seen-jetzt-ueberhitzen-11365531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/2/2/6/aigner-wasser-graete-3-73bf1989f393ab24.jpeg" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewässer-Krise in Deutschland: Warum Rhein, Elbe und Seen jetzt überhitzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Unter Druck geraten jetzt auch thermische Kraftwerke, die große Mengen Kühlwasser benötigen, weil sie im Schnitt nur rund 40 Prozent der eingesetzten Energie in Strom umwandeln und die restliche Energie als ungenutzte Abwärme abgeführt werden muss.</p>
<p>Ob die derzeit temperaturbedingt schlechtere Kühlwasserversorgung die Nachfrage nach Gaskraftwerken bei der anstehenden Ausschreibung von Gaskraftwerken durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beeinflussen, ist bisher nicht absehbar.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5053504" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11227057"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gaskraftwerke-Reiches-riskante-Wette-auf-die-Fossilen-11227057.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/3/5/0/4/erdgas-sparsau_Zeichenfla__che_1-e1ac9364759041b4.jpeg" alt="Erdgastanks mit Aufdrucken Fracking und LNG-Schiff. Ein Erdgastank als Sparschwein" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Erdgastanks mit Aufdrucken Fracking und LNG-Schiff. Ein Erdgastank als Sparschwein" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gaskraftwerke: Reiches riskante Wette auf die Fossilen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Niedrigwasser in der Donau </strong></h3>
<p>Anhaltende Dürre lässt den <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_101370696/donau-pegel-zwingt-ungarn-zu-akw-abschaltung.html?utm_source=firefox-newtab-de-de" rel="external noopener" target="_blank">Wasserstand der Donau</a> auf ein historisches Tief sinken. Als Folge dieses Niedrigwassers droht Ungarn jetzt das Risiko, sein einziges Atomkraftwerk Paks abschalten zu müssen.</p>
<p>Es könnte das erste Mal seit 44 Jahren sein, dass das Kraftwerk vollständig vom Netz geht. Die Mehrkosten für den nötigen Stromimport schätzt die Regierung auf umgerechnet 315 bis 630 Millionen Dollar. In mehr als 100 Städten und Dörfern wird Wasser inzwischen rationiert.</p>
<p>Rumänien griff wegen des niedrigen Wasserstands der Donau zu einer Felssprengung im Fluss. Damit soll mehr Wasser zum AKW Cernavoda geleitet werden, so dass sein Betrieb aufrechterhalten werden kann. Durch die Sprengung könnte jedoch die Erosion an dieser Stelle begünstigt werden, was eine Absenkung des Wasserspiegels und nachfolgend auch des Grundwasserspiegels begünstigen dürfte.</p>
Europas Flüsse erreichen historische Tiefststände – mit gravierenden Folgen. Kraftstoffpreise steigen und die Stromversorgung gerät unter Druck. Ein Überblick.</p>
<p>Viele kleine Bäche in Europa sind inzwischen vollständig versiegt – im Ernstfall steht dort kein Löschwasser mehr zur Verfügung. Doch auch die großen schiffbaren Flüsse erreichen historisch niedrige Pegelstände. Das weckt Forderungen, die Fahrrinnen deutlich zu vertiefen, um die Schifffahrt dauerhaft zu sichern.</p>
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<p>Die Folgen sind bereits spürbar: Verbraucher müssen mit höheren Preisen für Baustoffe und Sprit rechnen, weil Frachtschiffe nur noch mit reduzierter Ladung fahren können – wenn überhaupt. Und wer eine Flusskreuzfahrt gebucht hat, muss womöglich seine Urlaubspläne ändern.</p>
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<p>Deutschlands großen Flüssen Rhein, Elbe und Donau fehlt Wasser, ebenso wie vielen anderen Wasserläufen. Und noch immer erreichen die Wasserspiegel immer neue Tiefststände. Das trifft jetzt den Kühlwasserbedarf der verbliebenen thermischen Kraftwerke ebenso wie die Wasserkraftwerke, die bislang erneuerbare Energie erzeugen konnten, auch wenn die Sonne nicht schien und kein Wind wehte.</p>
<h3 class="subheading">Wie ist die aktuelle Lage?</h3>
<p>Nach Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde (<a href="https://www.bafg.de/DE/0_Home/home_node.html" rel="external noopener" target="_blank">BfG</a>) führen deutsche Flüsse derzeit an vielen Stellen Niedrigwasser. Regenschauer lassen die Wasserstände nur kurz steigen. Insgesamt überwiege die weiterhin sinkende Tendenz, heißt es in einem Bericht. Laut dem Informationssystem <a href="https://niwis-online.de/" rel="external noopener" target="_blank">Niwis</a> wiesen viele Messstellen im Rhein, in der Elbe und der Donau niedrige Wasserstände aus.</p>
<p>Das Niedrigwasser im Rhein sorgt nach den Preisschüben aufgrund der Angriffe der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten jetzt dafür, dass die <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/spritpreise-niedrigwasser-sorgt-fuer-nord-sued-gefaelle-beim-tanken-a-6e40cdaf-505e-4995-bec7-99004d517257" rel="external noopener" target="_blank">Spritpreise</a> in Teilen Deutschlands wieder deutlich steigen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121154" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373241"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Kraftstoffpreise-nominal-auf-Hoechststaenden-11373241.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/1/5/4/auto-spardose-4-ffdad2d3a454cb42.jpeg" alt="Spardose in Autoform und Euromünze mit Tropfen als Motiv" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Spardose in Autoform und Euromünze mit Tropfen als Motiv" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Kraftstoffpreise nominal auf Höchstständen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5042586" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11205574"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdoel-Krise-Spritpreise-koennten-auf-2-50-Euro-und-mehr-steigen-11205574.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/2/5/8/6/oildrop_ho-3b904ba5a7390f1d.png" alt="Öltropfen und im Hintergrund Bohrtürme" style="aspect-ratio:960 / 540"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="960" height="540" alt="Öltropfen und im Hintergrund Bohrtürme" style="aspect-ratio:960 / 540;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdöl-Krise: Spritpreise könnten auf 2,50 Euro und mehr steigen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wie <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-spritpreise-auswirkungen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Händler</a> der Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> berichteten, kostet der Transport per Tanker und Binnenschiff von Rotterdam nach Karlsruhe inzwischen rund 150 bis 160 Euro pro Tonne – Ende Juni waren es noch etwa 45 Euro. Dass sich diese Kostenerhöhungen dann an der Zapfsäule auswirken, kann auch das Bundeskartellamt nur konstatieren, aber nicht verhindern.</p>
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<p><em>ZDFheute</em> <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-spritpreise-auswirkungen-100.html" rel="external noopener" target="_blank">meldete</a> am 04.08.2026:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die kritische Lage lässt sich auch am Pegelstand der wichtigen Engstelle Kaub nahe der Loreley in Rheinland-Pfalz ablesen: Am Dienstag wurden dort nur noch 24 Zentimeter gemessen. Damit wurde das historische Tief für einen einzelnen Messwert von Oktober 2018 eingestellt, das für den Tagesschnitt liegt bei 25 Zentimetern. Laut Prognosen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes könnte der Pegel bis Samstag sogar auf 17 Zentimeter fallen.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Der tatsächliche Rhein ist an dieser Stelle zwar noch gut einen Meter tiefer, doch der Kaub-Pegel gilt als zentraler Referenzwert für die gesamte Branche."</p>
<p>Bei <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/niedrigwasser-im-rhein-folgen-fuer-schifffahrt-faehren-basf-und-umwelt-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Rhein-Pegelständen</a> von 32 Zentimetern und weniger könnten etwa 95 Prozent der Tanker nicht mehr fahren und damit fällt die kostengünstigste Transportmöglichkeit nach den Pipelines für Vorprodukte und Kraftstoffe aus und es muss in den meisten Fällen auf den Transport per LKW ausgewichen werden.</p>
<h3 class="subheading">Schweröllager laufen voll</h3>
<p>Ein Transport mit der Bahn ist nur möglich, wenn einerseits die benötigten Kesselwagen aufgetrieben werden können und die Bahntrassen über die benötigten Kapazitäten verfügen.</p>
<p>Dort droht dann der nächste Engpass, weil es in Deutschland einen Mangel an Lkw-Fahrern gibt und der Mangel an Fahrern mit den für den Kraftstofftransport erforderlichen Zusatzqualifikationen kommt noch dazu. Wenn die Tank-LKW in der Zulieferung der Raffinerien eingesetzt werden müssen, fehlen sie dann bei der Versorgung der Tankstellen.</p>
<p>Der niedrige Wasserstand im Rhein sorgt inzwischen auch dafür, dass das Schweröl, das von den inländischen Raffinerien in Richtung Nordsee abtransportiert werden muss, nicht mehr transportiert werden kann und die Lager volllaufen. Wenn dann die Raffinerien ihre Produktion drosseln oder stoppen müssten, käme von dort auch weniger Benzin und Diesel.</p>
<p>Auf der Mosel scheint die Schiffsfracht derzeit noch nicht eingeschränkt zu sein. Der Transport über die Mosel wird jedoch durch den niedrigen Wasserstand auf dem Rhein deutlich eingeschränkt, was in Luxemburg zu einer <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/mosel-schifffahrt-benzin-luxemburg-auswirkungen-niedrigwasser-rhein-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Kraftstoffversorgungskrise</a> führt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kraftwerke unter Druck</strong></h3>
<p>Die Laufwasserkraftwerke am Rhein spüren das Niedrigwasser durch eine geringere Stromerzeugung und reduzierte Durchflussmengen und Einschränkungen bei der Kühlwasserversorgung. Die wichtigsten Faktoren sind sinkende Abflussmengen, verminderte Fallhöhen und ökologische Vorgaben Rheinwasserkraft.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117226" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365531"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gewaesser-Krise-in-Deutschland-Warum-Rhein-Elbe-und-Seen-jetzt-ueberhitzen-11365531.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/2/2/6/aigner-wasser-graete-3-73bf1989f393ab24.jpeg" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Gewässer mit Badethermometer und Pegel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gewässer-Krise in Deutschland: Warum Rhein, Elbe und Seen jetzt überhitzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Unter Druck geraten jetzt auch thermische Kraftwerke, die große Mengen Kühlwasser benötigen, weil sie im Schnitt nur rund 40 Prozent der eingesetzten Energie in Strom umwandeln und die restliche Energie als ungenutzte Abwärme abgeführt werden muss.</p>
<p>Ob die derzeit temperaturbedingt schlechtere Kühlwasserversorgung die Nachfrage nach Gaskraftwerken bei der anstehenden Ausschreibung von Gaskraftwerken durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beeinflussen, ist bisher nicht absehbar.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5053504" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11227057"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gaskraftwerke-Reiches-riskante-Wette-auf-die-Fossilen-11227057.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/3/5/0/4/erdgas-sparsau_Zeichenfla__che_1-e1ac9364759041b4.jpeg" alt="Erdgastanks mit Aufdrucken Fracking und LNG-Schiff. Ein Erdgastank als Sparschwein" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Erdgastanks mit Aufdrucken Fracking und LNG-Schiff. Ein Erdgastank als Sparschwein" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Gaskraftwerke: Reiches riskante Wette auf die Fossilen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading"><strong>Niedrigwasser in der Donau </strong></h3>
<p>Anhaltende Dürre lässt den <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_101370696/donau-pegel-zwingt-ungarn-zu-akw-abschaltung.html?utm_source=firefox-newtab-de-de" rel="external noopener" target="_blank">Wasserstand der Donau</a> auf ein historisches Tief sinken. Als Folge dieses Niedrigwassers droht Ungarn jetzt das Risiko, sein einziges Atomkraftwerk Paks abschalten zu müssen.</p>
<p>Es könnte das erste Mal seit 44 Jahren sein, dass das Kraftwerk vollständig vom Netz geht. Die Mehrkosten für den nötigen Stromimport schätzt die Regierung auf umgerechnet 315 bis 630 Millionen Dollar. In mehr als 100 Städten und Dörfern wird Wasser inzwischen rationiert.</p>
<p>Rumänien griff wegen des niedrigen Wasserstands der Donau zu einer Felssprengung im Fluss. Damit soll mehr Wasser zum AKW Cernavoda geleitet werden, so dass sein Betrieb aufrechterhalten werden kann. Durch die Sprengung könnte jedoch die Erosion an dieser Stelle begünstigt werden, was eine Absenkung des Wasserspiegels und nachfolgend auch des Grundwasserspiegels begünstigen dürfte.</p>
2026-08-06T12:00:00.000Zurn:bid:51380682026-08-06T11:40:00.000ZDie Häme über Siegmunds Fernstudium offenbart eine elitäre Doppelmoral. Dabei zeigt ein Blick ins Grundgesetz: Regieren braucht kein Elite-Diplom. Kommentar.</p>
<p>Ulrich Siegmund hat nach einer Lehre als Außenhandelskaufmann einen Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie an der Euro-FH Hamburg erworben. Die Gesamtnote: 2,3.</p>
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<p>Seine Abschlussarbeit behandelte Duftmarketing und psychologische Beeinflussung des Kaufverhaltens. Bewertet mit 2,4.</p>
<p>Das reicht offenbar, um in der deutschen Politik- und Medienlandschaft einen mittleren Skandal auszulösen – nicht wegen Betrug oder Fälschung, sondern weil der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt lange nicht verraten wollte, wo genau er studiert hat.</p>
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<p>Die politische <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/ulrich-siegmund-afd-hochschule-abschluss-haeme" target="_blank$">Konkurrenz reagierte mit Häme</a>.</p>
<p>Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta, selbst Medizinerin aus Gera, <a href="https://twitter.com/PaulaPiechotta/status/2084593468278501548" rel="external noopener" target="_blank">postete auf X</a>: "Was ein Downgrade für Sachsen-Anhalt nach Physiker Haseloff". CDU-Influencer Manuel Schwalm <a href="https://twitter.com/coolservativ/status/2084712088463691927" rel="external noopener" target="_blank">schrieb ebenfalls auf X</a> von einem "Schmalspur-Studium" mit "Mitleidsnote". Und Focus-Redakteurin Antje Hildebrandt <a href="https://twitter.com/berlinreportage/status/2084736826959331568" rel="external noopener" target="_blank">spottete</a> über das "Duft-Diplom".</p>
<p>Das alles ist politisch erwartbar, schließlich ist Wahlkampf und Siegmund hat Grund zur Hoffnung, im September Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zu werden. Die Debatte mag in der Sache klein sein – in ihrer Konsequenz ist sie jedoch gefährlich.</p>
<h3 class="subheading">Die Heuchelei reicht über alle Parteigrenzen</h3>
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<p>Wer Siegmunds Fernstudium zum Eignungstest für politische Ämter erklärt, muss sich fragen lassen, welchen Maßstab er an die eigenen Reihen anlegt. Die Antwort fällt für sämtliche Parteien unbequem aus.</p>
<p>Katrin Göring-Eckardt, langjährige Grünen-Spitzenpolitikerin, begann ein Theologiestudium in Leipzig und brach es 1989 ohne Abschluss ab. Sie brachte es bis zur stellvertretenden Bundestagspräsidentin.</p>
<p>Joschka Fischer (Grüne) verließ das Gymnasium ohne Abitur und brach eine Ausbildung zum Fotografen ab – aber er wurde später Landesumweltminister, Außenminister und Vizekanzler.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121348" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373623"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/AfD-Regierung-Was-MDR-und-NDR-nach-den-Landtagswahlen-drohen-koennte-11373623.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1254" height="704" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/4/8/master_mdr-18c88d0a41e3af2c.jpeg" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1254" height="704" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">AfD-Regierung: Was MDR und NDR nach den Landtagswahlen drohen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Kevin Kühnert ließ sein Studium der Politikwissenschaften ruhen, wurde aber Generalsekretär der SPD und galt lange Zeit als große Hoffnung der Partei. Ricarda Lang brach ihr Jurastudium ab, wurde Parteivorsitzende der Grünen. Nach ihrem Rücktritt als Parteivorsitzende holte sie dann den <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article410070465/nach-13-jahren-ricarda-lang-hat-ihren-jura-abschluss.html" rel="external noopener" target="_blank">Studienabschluss (Bachelor of Laws) nach</a>. Claudia Roth (ebenfalls Grüne) schmiss Theaterwissenschaften nach zwei Semestern.</p>
<p>Auf CDU-Seite beendete Paul Ziemiak gleich zwei Studiengänge ohne Abschluss. Tobias Hans, ehemaliger saarländischer Ministerpräsident, brach sein Studium ebenfalls ab. Selbst in der AfD verfügt etwa Markus Frohnmaier über keinen Studienabschluss.</p>
<p>Die ehemalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) ging nach dem Hauptschulabschluss den Weg der beruflichen Bildung – über Ausbildungen zur Bürogehilfin und Sozialversicherungsfachangestellten bis zur Personalmanagement-Ökonomin im Abendstudium. Sie bekleidete das formell zweithöchste Amt im Staat.</p>
<h3 class="subheading">Die elitäre Falle: Wenn Bildung zur Zugangsschranke wird</h3>
<p>Was in der Siegmund-Debatte als harmlose Spöttelei daherkommt, hat einen verfassungsrechtlich bedenklichen Kern. Das Grundgesetz kennt schlicht keine akademische Zugangshürde für politische Ämter.</p>
<p>Artikel 38 GG garantiert das passive Wahlrecht in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl. Wer das Wahlalter erreicht hat, darf kandidieren. Kein Paragraf verlangt einen bestimmten Hochschulabschluss, keiner bevorzugt die Universität Heidelberg gegenüber der Euro-FH Hamburg.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/8/0/shutterstock_2527671871-44996c0f000abb42.jpeg" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6718" height="3774" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer politische Ämter faktisch an Elite-Diplome koppeln will, verschiebt die demokratische Logik weg von der Gleichheit aller Bürger hin zu einer Selektion durch den Bildungsgrad. Das trifft Menschen aus der Arbeiterschicht oder mit beruflichen Bildungswegen doppelt: erst sozial, dann symbolisch. Die Botschaft lautet dann: Dein Meisterbrief, dein FH-Bachelor, dein zweiter Bildungsweg – das reicht nicht für die Regierungsbank.</p>
<p>Dabei sind Abschlüsse an Fachhochschulen seit dem Bologna-Prozess formal gleichgestellt.</p>
<p>Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, ist Diplom-Agraringenieur einer FH. Manfred Weber, EVP-Vorsitzender im Europaparlament, schloss als Diplom-Ingenieur an der FH München ab. Niemand zweifelt ernsthaft an ihrer Amtsfähigkeit.</p>
<h3 class="subheading">Das Scharnier-Prinzip: Warum Minister keine Fachexperten sein müssen</h3>
<p>Die Fixierung auf den Bildungshintergrund einzelner Politiker übersieht zudem ein zentrales Funktionsprinzip der deutschen Demokratie.</p>
<p>Kein Minister, kein Ministerpräsident, kein Oberbürgermeister trifft seine Entscheidungen im Alleingang. Hinter jeder politischen Führungskraft steht ein hochspezialisierter Beamtenapparat, der die eigentliche Facharbeit leistet.</p>
<p>Verbeamtete Staatssekretäre bilden dabei das Scharnier zwischen politischer Spitze und Fachverwaltung. Das Bundesfinanzministerium beschreibt sie als Teil der Leitung, die die Arbeit der Fachabteilungen koordinieren. Ihre Amtszeit ist nicht an die des Ministers gekoppelt – sie sichern Kontinuität, während die politische Spitze wechselt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4984041" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11091008"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Marken-Eklat-AfD-verliert-Kontrolle-ueber-ihr-eigenes-Partei-Logo-11091008.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/4/0/4/1/afd-gewicht-bbcb8ab86bce4e5e.jpeg" alt="paragraphenzeichen zieht Gewiht von Zettel mit AfD-Logo" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="paragraphenzeichen zieht Gewiht von Zettel mit AfD-Logo" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Marken-Eklat: AfD verliert Kontrolle über ihr eigenes Partei-Logo</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Geschichte der Bundesrepublik belegt eindrucksvoll, dass Ministerien von Fachfremden geleitet werden können.</p>
<p>Der Mediziner Philipp Rösler (FDP) wurde Wirtschaftsminister. Sigmar Gabriel (SPD), studierter Germanist und Politikwissenschaftler auf Lehramt, leitete nacheinander das Umweltministerium, das Wirtschaftsministerium und das Auswärtige Amt. Boris Pistorius (SPD), Jurist und ehemaliger Landespolitiker, steht dem Verteidigungsministerium vor.</p>
<p>Fachfremdheit im Ministeramt ist in Deutschland kein Betriebsunfall – sie ist das Funktionsmodell.</p>
<p>Der Soziologe Max Weber hat schon vor über hundert Jahren darauf hingewiesen: Politik ist ein Beruf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5018877" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11159017"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Planwirtschaft-Die-AfD-und-ihr-absurder-Kampf-gegen-den-Wasserstoff-11159017.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8485" height="4767" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/8/8/7/7/shutterstock_2608375449_ue-7959b796890643b3.jpeg" alt="Hydrogen tank trailers with hydrogen storage in the background." style="aspect-ratio:8485 / 4767"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8485" height="4767" alt="Hydrogen tank trailers with hydrogen storage in the background." style="aspect-ratio:8485 / 4767;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Planwirtschaft? Die AfD und ihr absurder Kampf gegen den Wasserstoff</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und dieser Beruf besteht nicht darin, die bessere Fachkraft zu sein als die eigenen Ministerialbeamten. Er besteht darin, Prioritäten zu setzen, Mehrheiten zu organisieren und Verantwortung zu tragen.</p>
<p>Mark Schieritz <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/ulrich-siegmund-afd-hochschule-abschluss-haeme" rel="external noopener" target="_blank">betont nicht umsonst</a> in der Zeit auf den Punkt: "Ein Finanzminister muss kein guter Volkswirt sein, er sollte sich aber gute Volkswirte als Ratgeber holen."</p>
<h3 class="subheading">Die AfD und ihr eigenes Akademiker-Problem</h3>
<p>Besonders pikant an der Debatte ist allerdings die Doppelmoral der AfD selbst. Sie will nicht nur den Bologna-Prozess rückabwickeln und zurück zum guten alten Diplom. <a href="https://afd-lsa.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-04_Entwurf_AfD-Regierungsprogramm-2026_Rev.1.0.pdf#page=73" rel="external noopener" target="_blank">Sie fordert auch</a>, dass <a href="https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/haw-promotion-in-mittlerweile-12-bundeslaendern-moeglich-7009" rel="external noopener" target="_blank">FH-Promotionen</a> durch den Zusatz "F.H." gekennzeichnet werden – wohl damit klar ist, dass sie nicht an einer "richtigen" Universität erworben wurden.</p>
<p>Gleichzeitig verhöhnte die AfD-Vorsitzende Alice Weidel den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Habeck" rel="external noopener" target="_blank">promovierten Literaturwissenschaftler Robert Habeck</a> als "Kinderbuchautor", dem die fachliche Qualifikation für das Wirtschaftsministerium fehle.</p>
<p>Auch Annalena Baerbocks akademischer Werdegang – Vordiplom in Hamburg, Masterabschluss an der London School of Economics – war Dauerthema im publizistischen Vorfeld der AfD. Den Grünen-Politikern Katrin Göring-Eckardt empfahl der nordrhein-westfälische Landesverband, sie hätte beim <a href="https://afd.nrw/aktuelles/2025/01/wuerde-sie-doch-nur-wieder-zwiebeln-schneiden/" rel="external noopener" target="_blank">"Kartoffelschälen und Zwiebelschneiden"</a> weniger Schaden anrichten können.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5038764" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11198106"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gelbe-Briefe-Was-ist-wenn-die-AFD-regiert-Oder-wenn-Berlin-Ankara-wird-11198106.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/8/7/6/4/Master_Rued-f6aa4fc261e1201d.jpeg" alt="Filmszene mit einem Mann am Rednerpult und Zuschauer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Filmszene mit einem Mann am Rednerpult und Zuschauer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Gelbe Briefe": Was ist wenn die AfD regiert? Oder wenn Berlin Ankara wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>AfD-Politiker Maximilian Krah <a href="https://twitter.com/KrahMax/status/2085221207259942930" rel="external noopener" target="_blank">konterte</a> die Kritik an Siegmund, indem er den Zeit-Autor Schieritz angriff und CDU-Mann Schwalm <a href="https://twitter.com/KrahMax/status/2084556452392227104" rel="external noopener" target="_blank">vorhielt</a>, mit einem "Master in Sozialgeschichte aus Göttingen mit abschließender Null-Karriere" solle man nicht den "Mund so voll nehmen". Siegmund verändere schließlich gerade Deutschland, Schwalm stehe am Rand und keife.</p>
<p>Das ist die Methode: Bei anderen zählt der Abschluss als Disqualifikation, bei den eigenen Leuten wird er irrelevant. Beide Seiten bedienen sich derselben intellektuell fragwürdigen Logik – nur mit umgekehrten Vorzeichen.</p>
<h3 class="subheading">Demokratie lebt von Offenheit, nicht von Zeugnissen</h3>
<p>Der eigentliche Skandal dieser Debatte ist nicht Siegmunds Fernstudium. Es ist die stillschweigende Annahme aller Beteiligten, dass akademische Weihen irgendetwas über die Fähigkeit aussagen, ein Land zu regieren.</p>
<p>Diese Annahme ist historisch widerlegt, verfassungsrechtlich unhaltbar und demokratisch gefährlich.</p>
<p>Wer aus einem Fernstudium an einer staatlich anerkannten Hochschule eine Eignungsdebatte macht, prüft nicht Ulrich Siegmund. Er prüft das Prinzip, dass politische Macht in Deutschland allen offensteht, die von den Wählern gewählt werden. Und dieses Prinzip ist nicht verhandelbar – egal, wie schlecht oder gut man den Kandidaten findet.</p>
<p>Es gibt genug sachliche Gründe, die AfD und ihren Spitzenkandidaten politisch zu kritisieren. Das Thema seines Bachelor-Abschlusses gehört mit Sicherheit aber nicht dazu.</p>
Die Häme über Siegmunds Fernstudium offenbart eine elitäre Doppelmoral. Dabei zeigt ein Blick ins Grundgesetz: Regieren braucht kein Elite-Diplom. Kommentar.</p>
<p>Ulrich Siegmund hat nach einer Lehre als Außenhandelskaufmann einen Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie an der Euro-FH Hamburg erworben. Die Gesamtnote: 2,3.</p>
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<p>Seine Abschlussarbeit behandelte Duftmarketing und psychologische Beeinflussung des Kaufverhaltens. Bewertet mit 2,4.</p>
<p>Das reicht offenbar, um in der deutschen Politik- und Medienlandschaft einen mittleren Skandal auszulösen – nicht wegen Betrug oder Fälschung, sondern weil der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt lange nicht verraten wollte, wo genau er studiert hat.</p>
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<p>Die politische <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/ulrich-siegmund-afd-hochschule-abschluss-haeme" target="_blank$">Konkurrenz reagierte mit Häme</a>.</p>
<p>Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta, selbst Medizinerin aus Gera, <a href="https://twitter.com/PaulaPiechotta/status/2084593468278501548" rel="external noopener" target="_blank">postete auf X</a>: "Was ein Downgrade für Sachsen-Anhalt nach Physiker Haseloff". CDU-Influencer Manuel Schwalm <a href="https://twitter.com/coolservativ/status/2084712088463691927" rel="external noopener" target="_blank">schrieb ebenfalls auf X</a> von einem "Schmalspur-Studium" mit "Mitleidsnote". Und Focus-Redakteurin Antje Hildebrandt <a href="https://twitter.com/berlinreportage/status/2084736826959331568" rel="external noopener" target="_blank">spottete</a> über das "Duft-Diplom".</p>
<p>Das alles ist politisch erwartbar, schließlich ist Wahlkampf und Siegmund hat Grund zur Hoffnung, im September Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zu werden. Die Debatte mag in der Sache klein sein – in ihrer Konsequenz ist sie jedoch gefährlich.</p>
<h3 class="subheading">Die Heuchelei reicht über alle Parteigrenzen</h3>
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<p>Wer Siegmunds Fernstudium zum Eignungstest für politische Ämter erklärt, muss sich fragen lassen, welchen Maßstab er an die eigenen Reihen anlegt. Die Antwort fällt für sämtliche Parteien unbequem aus.</p>
<p>Katrin Göring-Eckardt, langjährige Grünen-Spitzenpolitikerin, begann ein Theologiestudium in Leipzig und brach es 1989 ohne Abschluss ab. Sie brachte es bis zur stellvertretenden Bundestagspräsidentin.</p>
<p>Joschka Fischer (Grüne) verließ das Gymnasium ohne Abitur und brach eine Ausbildung zum Fotografen ab – aber er wurde später Landesumweltminister, Außenminister und Vizekanzler.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121348" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11373623"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/AfD-Regierung-Was-MDR-und-NDR-nach-den-Landtagswahlen-drohen-koennte-11373623.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1254" height="704" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/3/4/8/master_mdr-18c88d0a41e3af2c.jpeg" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1254" height="704" alt="MDR-Logo auf einem Hochhaus in Leipzig" style="aspect-ratio:1254 / 704;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">AfD-Regierung: Was MDR und NDR nach den Landtagswahlen drohen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Kevin Kühnert ließ sein Studium der Politikwissenschaften ruhen, wurde aber Generalsekretär der SPD und galt lange Zeit als große Hoffnung der Partei. Ricarda Lang brach ihr Jurastudium ab, wurde Parteivorsitzende der Grünen. Nach ihrem Rücktritt als Parteivorsitzende holte sie dann den <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article410070465/nach-13-jahren-ricarda-lang-hat-ihren-jura-abschluss.html" rel="external noopener" target="_blank">Studienabschluss (Bachelor of Laws) nach</a>. Claudia Roth (ebenfalls Grüne) schmiss Theaterwissenschaften nach zwei Semestern.</p>
<p>Auf CDU-Seite beendete Paul Ziemiak gleich zwei Studiengänge ohne Abschluss. Tobias Hans, ehemaliger saarländischer Ministerpräsident, brach sein Studium ebenfalls ab. Selbst in der AfD verfügt etwa Markus Frohnmaier über keinen Studienabschluss.</p>
<p>Die ehemalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) ging nach dem Hauptschulabschluss den Weg der beruflichen Bildung – über Ausbildungen zur Bürogehilfin und Sozialversicherungsfachangestellten bis zur Personalmanagement-Ökonomin im Abendstudium. Sie bekleidete das formell zweithöchste Amt im Staat.</p>
<h3 class="subheading">Die elitäre Falle: Wenn Bildung zur Zugangsschranke wird</h3>
<p>Was in der Siegmund-Debatte als harmlose Spöttelei daherkommt, hat einen verfassungsrechtlich bedenklichen Kern. Das Grundgesetz kennt schlicht keine akademische Zugangshürde für politische Ämter.</p>
<p>Artikel 38 GG garantiert das passive Wahlrecht in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl. Wer das Wahlalter erreicht hat, darf kandidieren. Kein Paragraf verlangt einen bestimmten Hochschulabschluss, keiner bevorzugt die Universität Heidelberg gegenüber der Euro-FH Hamburg.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125880" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381309"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wagenknechts-Wette-auf-den-Osten-11381309.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6718" height="3774" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/8/0/shutterstock_2527671871-44996c0f000abb42.jpeg" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6718" height="3774" alt="Eine Frau vor einem Podium" style="aspect-ratio:6718 / 3774;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wagenknechts Wette auf den Osten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Wer politische Ämter faktisch an Elite-Diplome koppeln will, verschiebt die demokratische Logik weg von der Gleichheit aller Bürger hin zu einer Selektion durch den Bildungsgrad. Das trifft Menschen aus der Arbeiterschicht oder mit beruflichen Bildungswegen doppelt: erst sozial, dann symbolisch. Die Botschaft lautet dann: Dein Meisterbrief, dein FH-Bachelor, dein zweiter Bildungsweg – das reicht nicht für die Regierungsbank.</p>
<p>Dabei sind Abschlüsse an Fachhochschulen seit dem Bologna-Prozess formal gleichgestellt.</p>
<p>Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, ist Diplom-Agraringenieur einer FH. Manfred Weber, EVP-Vorsitzender im Europaparlament, schloss als Diplom-Ingenieur an der FH München ab. Niemand zweifelt ernsthaft an ihrer Amtsfähigkeit.</p>
<h3 class="subheading">Das Scharnier-Prinzip: Warum Minister keine Fachexperten sein müssen</h3>
<p>Die Fixierung auf den Bildungshintergrund einzelner Politiker übersieht zudem ein zentrales Funktionsprinzip der deutschen Demokratie.</p>
<p>Kein Minister, kein Ministerpräsident, kein Oberbürgermeister trifft seine Entscheidungen im Alleingang. Hinter jeder politischen Führungskraft steht ein hochspezialisierter Beamtenapparat, der die eigentliche Facharbeit leistet.</p>
<p>Verbeamtete Staatssekretäre bilden dabei das Scharnier zwischen politischer Spitze und Fachverwaltung. Das Bundesfinanzministerium beschreibt sie als Teil der Leitung, die die Arbeit der Fachabteilungen koordinieren. Ihre Amtszeit ist nicht an die des Ministers gekoppelt – sie sichern Kontinuität, während die politische Spitze wechselt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4984041" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11091008"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Marken-Eklat-AfD-verliert-Kontrolle-ueber-ihr-eigenes-Partei-Logo-11091008.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/8/4/0/4/1/afd-gewicht-bbcb8ab86bce4e5e.jpeg" alt="paragraphenzeichen zieht Gewiht von Zettel mit AfD-Logo" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="paragraphenzeichen zieht Gewiht von Zettel mit AfD-Logo" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Marken-Eklat: AfD verliert Kontrolle über ihr eigenes Partei-Logo</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Geschichte der Bundesrepublik belegt eindrucksvoll, dass Ministerien von Fachfremden geleitet werden können.</p>
<p>Der Mediziner Philipp Rösler (FDP) wurde Wirtschaftsminister. Sigmar Gabriel (SPD), studierter Germanist und Politikwissenschaftler auf Lehramt, leitete nacheinander das Umweltministerium, das Wirtschaftsministerium und das Auswärtige Amt. Boris Pistorius (SPD), Jurist und ehemaliger Landespolitiker, steht dem Verteidigungsministerium vor.</p>
<p>Fachfremdheit im Ministeramt ist in Deutschland kein Betriebsunfall – sie ist das Funktionsmodell.</p>
<p>Der Soziologe Max Weber hat schon vor über hundert Jahren darauf hingewiesen: Politik ist ein Beruf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5018877" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11159017"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Planwirtschaft-Die-AfD-und-ihr-absurder-Kampf-gegen-den-Wasserstoff-11159017.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8485" height="4767" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/8/8/7/7/shutterstock_2608375449_ue-7959b796890643b3.jpeg" alt="Hydrogen tank trailers with hydrogen storage in the background." style="aspect-ratio:8485 / 4767"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8485" height="4767" alt="Hydrogen tank trailers with hydrogen storage in the background." style="aspect-ratio:8485 / 4767;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Planwirtschaft? Die AfD und ihr absurder Kampf gegen den Wasserstoff</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Und dieser Beruf besteht nicht darin, die bessere Fachkraft zu sein als die eigenen Ministerialbeamten. Er besteht darin, Prioritäten zu setzen, Mehrheiten zu organisieren und Verantwortung zu tragen.</p>
<p>Mark Schieritz <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/ulrich-siegmund-afd-hochschule-abschluss-haeme" rel="external noopener" target="_blank">betont nicht umsonst</a> in der Zeit auf den Punkt: "Ein Finanzminister muss kein guter Volkswirt sein, er sollte sich aber gute Volkswirte als Ratgeber holen."</p>
<h3 class="subheading">Die AfD und ihr eigenes Akademiker-Problem</h3>
<p>Besonders pikant an der Debatte ist allerdings die Doppelmoral der AfD selbst. Sie will nicht nur den Bologna-Prozess rückabwickeln und zurück zum guten alten Diplom. <a href="https://afd-lsa.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-04_Entwurf_AfD-Regierungsprogramm-2026_Rev.1.0.pdf#page=73" rel="external noopener" target="_blank">Sie fordert auch</a>, dass <a href="https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/haw-promotion-in-mittlerweile-12-bundeslaendern-moeglich-7009" rel="external noopener" target="_blank">FH-Promotionen</a> durch den Zusatz "F.H." gekennzeichnet werden – wohl damit klar ist, dass sie nicht an einer "richtigen" Universität erworben wurden.</p>
<p>Gleichzeitig verhöhnte die AfD-Vorsitzende Alice Weidel den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Habeck" rel="external noopener" target="_blank">promovierten Literaturwissenschaftler Robert Habeck</a> als "Kinderbuchautor", dem die fachliche Qualifikation für das Wirtschaftsministerium fehle.</p>
<p>Auch Annalena Baerbocks akademischer Werdegang – Vordiplom in Hamburg, Masterabschluss an der London School of Economics – war Dauerthema im publizistischen Vorfeld der AfD. Den Grünen-Politikern Katrin Göring-Eckardt empfahl der nordrhein-westfälische Landesverband, sie hätte beim <a href="https://afd.nrw/aktuelles/2025/01/wuerde-sie-doch-nur-wieder-zwiebeln-schneiden/" rel="external noopener" target="_blank">"Kartoffelschälen und Zwiebelschneiden"</a> weniger Schaden anrichten können.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5038764" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11198106"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gelbe-Briefe-Was-ist-wenn-die-AFD-regiert-Oder-wenn-Berlin-Ankara-wird-11198106.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/8/7/6/4/Master_Rued-f6aa4fc261e1201d.jpeg" alt="Filmszene mit einem Mann am Rednerpult und Zuschauer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Filmszene mit einem Mann am Rednerpult und Zuschauer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Gelbe Briefe": Was ist wenn die AfD regiert? Oder wenn Berlin Ankara wird?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>AfD-Politiker Maximilian Krah <a href="https://twitter.com/KrahMax/status/2085221207259942930" rel="external noopener" target="_blank">konterte</a> die Kritik an Siegmund, indem er den Zeit-Autor Schieritz angriff und CDU-Mann Schwalm <a href="https://twitter.com/KrahMax/status/2084556452392227104" rel="external noopener" target="_blank">vorhielt</a>, mit einem "Master in Sozialgeschichte aus Göttingen mit abschließender Null-Karriere" solle man nicht den "Mund so voll nehmen". Siegmund verändere schließlich gerade Deutschland, Schwalm stehe am Rand und keife.</p>
<p>Das ist die Methode: Bei anderen zählt der Abschluss als Disqualifikation, bei den eigenen Leuten wird er irrelevant. Beide Seiten bedienen sich derselben intellektuell fragwürdigen Logik – nur mit umgekehrten Vorzeichen.</p>
<h3 class="subheading">Demokratie lebt von Offenheit, nicht von Zeugnissen</h3>
<p>Der eigentliche Skandal dieser Debatte ist nicht Siegmunds Fernstudium. Es ist die stillschweigende Annahme aller Beteiligten, dass akademische Weihen irgendetwas über die Fähigkeit aussagen, ein Land zu regieren.</p>
<p>Diese Annahme ist historisch widerlegt, verfassungsrechtlich unhaltbar und demokratisch gefährlich.</p>
<p>Wer aus einem Fernstudium an einer staatlich anerkannten Hochschule eine Eignungsdebatte macht, prüft nicht Ulrich Siegmund. Er prüft das Prinzip, dass politische Macht in Deutschland allen offensteht, die von den Wählern gewählt werden. Und dieses Prinzip ist nicht verhandelbar – egal, wie schlecht oder gut man den Kandidaten findet.</p>
<p>Es gibt genug sachliche Gründe, die AfD und ihren Spitzenkandidaten politisch zu kritisieren. Das Thema seines Bachelor-Abschlusses gehört mit Sicherheit aber nicht dazu.</p>
2026-08-06T11:40:00.000Zurn:bid:51373492026-08-06T10:00:00.000ZPrivateigentum galt jahrhundertelang als verhandelbares Menschenwerk. John Locke machte es zur Grenze der Demokratie. Essay. Teil 2.</p>
<p>Im ersten Teil dieser Serie stand die Frage: Müssen politische Freiheitsrechte notwendig mit einer Ordnung verbunden sein, in der große Eigentumsverhältnisse dem demokratischen Zugriff entzogen bleiben?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Teile des Essays</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137326" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-nicht-mehr-Liberalismus-wagen-sollte-11399530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/2/6/shutterstock_578258350-d6765941148ebd7a.jpeg" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3600" height="2023" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke nicht mehr Liberalismus wagen sollte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Robert Schwierkus beantwortet sie mit Ja – über Geoffrey Hodgsons "liberale Solidarität". Ob diese Setzung zum Wesen des Liberalismus gehört oder nur eine seiner Varianten ist, entscheidet allein seine Geschichte.</p>
<p>Um den Disput richtig einzuordnen, reicht es allerdings nicht, auf die Vielfalt liberaler Schulen zu verweisen. Nein, man muss schon auf die historische Entstehung des Liberalismus zurückgehen.</p>
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<h3 class="subheading">Der klassische Liberalismus und seine historischen Leistungen</h3>
<p>Der klassische Liberalismus entstand im Kampf gegen Feudalismus, ständische Privilegien, religiöse Bevormundung und absolutistische Herrschaft.</p>
<p>Seine großen Leistungen waren die Idee gleicher Rechtsfähigkeit, die Begrenzung staatlicher Willkür, der Schutz der Person, die Vertragsfreiheit und die Forderung, politische Macht müsse begründet und kontrolliert werden.</p>
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<p>Das war ein historischer Fortschritt gegenüber einer Ordnung, in der Herkunft, Stand und Nähe zum Herrscher über Rechte, Lebens- und Entwicklungschancen entschieden.</p>
<h3 class="subheading">Das Leitbild des wirtschaftlich selbständigen Individuums</h3>
<p>Aber das liberale Leitbild zur damaligen Zeit war nicht der moderne Bürger in Europa, der gegen allerlei Unbill abgesichert ist.</p>
<p>Es war stattdessen das rechtlich freie und wirtschaftlich selbständige Individuum: Bauer, Handwerker, Kaufmann, Unternehmer oder Grundbesitzer – kurz: all jene, die durch ihre Arbeit oder ihr Vermögen auf eigenen Beinen stehen konnten.</p>
<p>Doch selbst innerhalb dieses Kreises blieb die politische Mitbestimmung zunächst an eine bestimmte Eigentumsform gebunden: Das englische Wahlrecht knüpfte seit dem 15. Jahrhundert an Grundbesitz; Kaufleute und Fabrikanten ohne Land waren in den aufstrebenden Industriestädten oft gar nicht repräsentiert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Erst der Reform Act von 1832 öffnete die Franchise der besitzenden Mittelschicht – auf Druck genau jener Unternehmer, die das ökonomische Leitbild längst verkörperten, politisch aber ausgeschlossen waren.</p>
<p>Lohnabhängige, Dienstboten und Almosenempfänger blieben noch weit länger draußen; ihr Zugang wurde erst in den Reformen von 1867 und 1884 erkämpft.</p>
<h3 class="subheading">Locke: Eigentum als Schutzauftrag des Staates</h3>
<p>John Locke macht diese Verbindung von Eigentum und politischer Mitbestimmung in besonderem Maße deutlich. In seiner <em>Zweiten Abhandlung über die Regierung</em> (hier verwendete Ausgabe: Suhrkamp, 1989) fasst er Leben, Freiheit und Besitz ausdrücklich unter der "allgemeinen Bezeichnung Eigentum" zusammen (§§ 87, 123) – der Schutzzweck des Staates ist von vornherein eigentumsdefiniert.</p>
<p>Die oberste Gewalt, so § 138, kann niemandem "einen Teil seines Eigentums" ohne seine Zustimmung entziehen. Steuern dürfen nach § 140 nur mit Zustimmung der Majorität erhoben werden, "die sie entweder selbst oder durch ihre gewählten Repräsentanten erteilt".</p>
<h3 class="subheading">Die ältere Tradition: Eigentum als menschliche Vereinbarung</h3>
<p>Diese Position war ein Bruch mit einer über fast 2.000 Jahre währenden philosophischen Tradition. Von Cicero über die Kirchenväter, das kanonische Recht und die Scholastik bis hin zu Grotius und Pufendorf hatte die europäische Rechtslehre Privateigentum als Menschenwerk begriffen.</p>
<p>Von Natur aus, hieß es seit Ciceros Satz, sei nichts privat; Privateigentum entstehe durch Besetzung, Gesetz und Vertrag – durch eine Absprache der Menschen, die grundsätzlich revidierbar bleibt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062558" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11255343"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libertaere-Traumwelt-Ein-Experiment-mit-gefaehrlichem-Ausgang-11255343.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/5/5/8/shutterstock_2716080679-f5ddc65c584b27a2.jpeg" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aus der ursprünglichen Gütergemeinschaft leitete diese Tradition die sozialen Schranken des Gütergebrauchs ab und die Pflicht, Notleidende zu unterstützen.</p>
<h3 class="subheading">Lockes Arbeitslehre und die Entpolitisierung des Eigentums</h3>
<p>Diese Okkupationstheorie geriet mit der Zeit aber in Widerspruch zur ökonomischen Entwicklung: Sie konnte nicht erklären, wie die Gütervielfalt durch die Tätigkeit des Menschen zunimmt und den Wohlstand mehrt.</p>
<p>Manfred Brocker hat in seinem Buch "Arbeit und Eigentum" die Ideengeschichte zu dieser Entwicklung nachgezeichnet.</p>
<p>Locke ersetzte die Begründung aus der Okkupationstheorie durch die Arbeit, die der Natur etwas hinzufügte. Und wer der Natur etwas durch Arbeit hinzufügt, gelangte so "zu seinem persönlichen Recht auf sie" (§ 28). Und dafür war auch keine Zustimmung der anderen nötig.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Wäre eine solche Zustimmung notwendig gewesen, so wären alle Menschen verhungert, ungeachtet des Überflusses, den Gott ihnen gegeben hat."</em></p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Damit entfiel aber auch der Teilungsvertrag, aus dem die Sozialpflichtigkeit geflossen war – und mit ihm die Revidierbarkeit: Was menschliche Absprache gesetzt hatte, konnte menschliche Absprache ändern; was die eigene Arbeit setzt, kann keine Mehrheit mehr anrühren.</p>
<p>Eigentum wurde bei Locke vorpolitisch. Eine Grenze bleibt allerdings – aber sie kommt nicht mehr aus der Gemeinschaft, sondern aus der Natur der Sache: dem Verderb.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"So viel, wie jemand zu irgendeinem Vorteil seines Lebens gebrauchen kann, bevor es verdirbt, darf er sich durch seine Arbeit zum Eigentum machen." (§ 31)</em></p>
<p>Oder:</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"So viel Land ein Mensch bepflügt, bepflanzt, bebaut, kultiviert und so viel er von dem Ertrag verwerten kann, so viel ist sein Eigentum." (§ 32)</em></p>
<p>Diese Grenzen revidierte Locke allerdings einige Paragraphen später. Wenn jemand die Produkte seiner Arbeit verkaufe und Münzen dafür erhielt, so konnte er einen Schatz anhäufen. Geld verdirbt schließlich nicht. (§§ 46-48)</p>
<h3 class="subheading">Steuer, Repräsentation und besitzgebundenes Wahlrecht</h3>
<p>Der historische Kernkonflikt, auf den Lockes Theorie abstellte, war die Frage, ob ein König nach Belieben Steuern erheben und die Einnahmen nach eigenem Ermessen verwenden – etwa auch umverteilen – darf.</p>
<p>Die Okkupationstheorie hatte diese Frage weitgehend bejaht, was aber zunehmend bei Handwerkern und Kaufleuten in den Städten Unmut auslöste. Dass arbeitsfähige Arme, die aber nicht arbeiten wollen, durch ihre Steuern unterhalten werden sollten, war für sie nicht nachvollziehbar. Ihre Forderung war deshalb, dass der gesellschaftliche Wohlstand nicht nach Belieben umverteilt werden konnte, sondern nur auf Grundlage ihrer Mitbestimmung.</p>
<p>Die englische Bill of Rights von 1689 entschied letzlich den Streit: Keine Steuererhebung ohne Bewilligung durch das Parlament. Doch dieses Parlament beruhte auf einem besitzgebundenen Wahlrecht.</p>
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<p>Die hier erkämpfte Formel: "no taxation without representation" wurde später berühmt durch die Rebellion der Siedler in den nordamerikanischen Kolonien gegen die britische Krone. Schließlich war sie ein Protest gegen willkürliche Besteuerung durch eine weit entfernte Krone, ohne dass Vertreter der Kolonien selbst Sitze im Parlament einnehmen durften.</p>
<p>Aber sie bedeutete historisch nicht einfach: Alle Menschen sollen gleichermaßen über die gemeinsamen Angelegenheiten entscheiden. Sie bedeutete zunächst vor allem: <strong>Wer Eigentum besitzt und Steuern trägt, darf nicht ohne politische Vertretung belastet werden.</strong></p>
<p>An Besitz und Steuerleistung blieb die Repräsentation auch später gebunden – nicht nur in England. In vielen Staaten des 18. und 19. Jahrhunderts war das Wahlrecht zensusgebunden: Politisch vollwertig war, wer über Eigentum, Bildung oder ein bestimmtes Steueraufkommen verfügte.</p>
<p>Preußen trieb diese Logik mit dem Dreiklassenwahlrecht von 1849 auf die Spitze: Es sortierte die Wähler nach ihrem Steueraufkommen in drei Klassen – wer nichts zahlte, zählte auch nichts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demokratie wurde durch soziale Kämpfe erweitert</strong></h3>
<p>Vor diesem Hintergrund muss festgehalten werden: Das allgemeine Wahlrecht war nicht die geradlinige Entfaltung des ursprünglichen Liberalismus. Es war vielmehr ein Ergebnis sozialer Kämpfe.</p>
<p>In Deutschland etwa wurde das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht erst mit der Revolution von 1918 eingeführt. Nach der Reichsgründung im Jahr 1871 hatte nur Männer über dieses Recht verfügt, nach 1918 wurde auch Frauen die demokratische Mitwirkung gestattet.</p>
<p>Bis dahin waren die europäischen Gesellschaften von politischen Kämpfen für mehr Mitbestimmung geprägt. So kämpften Arbeiterparteien und Gewerkschaften dafür, dass die Arbeiter nicht mehr politisch ausgeschlossen würden.</p>
<p>Frauenbewegungen wie die Suffragetten in England erstritten das Wahlrecht gegen die Vorstellung, Politik sei Sache männlicher Eigentümer. Schließlich waren Frauen längst auch Unternehmerinnen, Eigentümerinnen und Steuerzahlerinnen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch andere demokratische Bewegungen wehrten sich gegen die Macht von Eliten, die davon ausgingen, ihre wirtschaftliche Stellung würde für sie auch im politischen Bereich eine Sonderstellung bedeuten.</p>
<p>Dass sich die Demokratie in Europa wuchs, war also keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis erbitterter gesellschaftlicher Kämpfe.</p>
<h3 class="subheading">Freiheitsrechte sind kein exklusives Erbe des Liberalismus</h3>
<p>Der Liberalismus lieferte dafür wichtige Begriffe: Gleichheit vor dem Gesetz, Repräsentation, Rechte der Person, Zustimmung und Begrenzung der Macht. Doch die Liberalen waren nicht von Beginn an bereit, diese Prinzipien auch auf alle Staatsbürger auszudehnen.</p>
<p>Daraus folgt ein wichtiger Punkt für die heutige Debatte: Freiheitsrechte und Demokratie sind nicht einfach Besitzstände des Liberalismus. Sie wurden von breiten Bewegungen erstritten, erweitert und gegen ihre ursprünglichen sozialen Begrenzungen verteidigt.</p>
<p>Eine linke Bewegung muss diese Rechte daher nicht aus Dankbarkeit gegenüber dem Liberalismus als Gesamtideologie übernehmen. Sie kann sie als Bedingungen jeder wirksamen Selbstorganisation und jeder demokratischen Gesellschaft verteidigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Industriegesellschaft stellte das liberale Leitbild infrage</strong></h3>
<p>Im 19. Jahrhundert entfernte sich die gesellschaftliche Wirklichkeit zunehmend von dem normativen Menschenbild, das der klassische Liberalismus vor Augen hatte.</p>
<p>Die Gesellschaft blieb nicht eine Welt selbständiger Bauern, Handwerker und Kaufleute. Sie wurde zunehmend geprägt durch Fabriken, Großunternehmen, Banken, Kartelle und später auch durch Konzerne.</p>
<p>Millionen Menschen lebten nicht mehr von der Arbeit auf eigenem Besitz, sondern davon, ihre Arbeitskraft gegen Lohn zu verkaufen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Diese Menschen waren rechtlich frei. Sie waren keine Leibeigenen. Sie konnten Arbeitsverträge schließen, ihren Arbeitsplatz wechseln und politische Rechte beanspruchen.</p>
<p>Doch rechtliche Freiheit bedeutete nicht automatisch wirtschaftliche Unabhängigkeit.</p>
<p>Wer kein Vermögen besitzt, kann einen schlechten Arbeitsvertrag nicht unter denselben Bedingungen ablehnen wie jemand, der von Kapitalerträgen lebt.</p>
<p>Wer auf den nächsten Lohn oder die nächste Mietzahlung angewiesen ist, hat eine andere Verhandlungsposition als ein Konzern, eine Bank oder ein großer Wohnungseigentümer.</p>
<h3 class="subheading">Vom Einzelunternehmer zum Konzern als Rechtsperson</h3>
<p>Das normative Menschenbild des frühen Liberalismus geriet damit in einen Dauerwiderspruch zur ökonomischen Entwicklung. Es baute auf dem Einzelnen auf – dem Handwerker, Kaufmann, Bauern.</p>
<p>Die liberale Ordnung reagierte auf diesen Widerspruch nicht durch Aufgabe des Leitbilds, sondern durch dessen Übertragung: Aus dem Einzelnen wurde der Unternehmer, aus dem Unternehmer das Unternehmen, und schließlich wurde selbst ein hochorganisiertes Konstrukt wie der Konzern rechtlich so behandelt wie ein Individuum.</p>
<p>Dieser Prozess war alles andere als selbstverständlich. <a href="https://publicpolicy.pepperdine.edu/academics/research/faculty-research/intellectual-foundations/17th-18th-century/book_five.htm" rel="external noopener" target="_blank">Adam Smith selbst hatte der Aktiengesellschaft</a> tief misstraut: Ihre Direktoren verwalteten "eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes", weshalb in ihrer Verwaltung stets "Nachlässigkeit und Verschwendung" herrschen müssten.</p>
<p>Der Klassiker des Liberalismus hielt die Organisationsform, die später zu einem Normalfall im Wirtschaftsleben wurde, unter Umständen für ein strukturelles Problem.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch die Haftungsbeschränkung widerspricht dem liberalen Ideal persönlicher Verantwortung – und sie existiert nur, weil der Staat sie schafft: in Deutschland durch die Aktienrechtsnovelle von 1870 und das GmbH-Gesetz von 1892.</p>
<p>Die juristische Person schließlich machte den Konzern rechtlich zum "Individuum": in den USA über das Urteil <a href="https://www.law.cornell.edu/supremecourt/text/17/518" rel="external noopener" target="_blank">Dartmouth College v. Woodward (1819)</a>, das den königlichen Charter einer Korporation als verfassungsmäßig geschützten Vertrag anerkannte.</p>
<p>Auch das Urteil <a href="https://www.law.cornell.edu/supremecourt/text/118/394" rel="external noopener" target="_blank">Santa Clara County v. Southern Pacific Railroad</a> (1886) ging in diese Richtung: In der Headnote behauptete der Court Reporter, der Supreme Court sei der Meinung, der Vierzehnte Zusatzartikel – gedacht zum Schutz befreiter Sklaven – gelte auch für Korporationen.</p>
<p>In Deutschland wurden Unternehmen über die systematische Erfassung im Bürgerlichen Gesetzbuch (seit 1900 in Kraft) zur Rechtsperson.</p>
<h3 class="subheading">Alternative Rechtskonzepte und der Sozialliberalismus</h3>
<p>Es hätte auch anders kommen können. Otto von Gierkes Genossenschaftsrecht bot die Begriffe, Verbände als <em>reale Gesamtpersonen</em> zu begreifen – als kollektive Rechtsträger mit eigener Wirklichkeit, nicht als fingierte Einzelne.</p>
<p>Aus dieser Tradition hätten sich Mitbestimmung, Genossenschaftswesen und kollektive Eigentumsformen juristisch begründen lassen. Stattdessen setzte sich die Fiktionstheorie durch: Der Verband wurde behandelt wie ein Einzelner – mit dessen Rechten, aber ohne dessen Verantwortlichkeit.</p>
<p>Der Sozialliberalismus reagierte seinerseits auf den Widerspruch zwischen formaler Freiheit und faktischer Abhängigkeit. Er erkannte, dass Bildung, soziale Sicherung, Gesundheit, Arbeitsrechte und Umverteilung Voraussetzungen tatsächlicher Freiheit sein können.</p>
<p>Schwierkus hat recht, wenn er auf diese Tradition verweist – und er datiert sie selbst zutreffend auf die Mitte des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Aber diese Datierung bestätigt gerade den Punkt: Der Sozialliberalismus war eine spätere Antwort auf Probleme, die die ältere liberale Ordnung nicht gelöst hatte. Er war eine Anpassung des Leitbilds, nicht dessen ursprünglicher Kern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Neoliberalismus war keine bloße Fehlinterpretation</strong></h3>
<p>An dieser Stelle wird Schwierkus' Darstellung besonders problematisch.</p>
<p>Er übernimmt Freedens Diagnose, der Neoliberalismus sei eine "Fehlinterpretation" oder "Fehlrepräsentation" des Liberalismus, die sich "den Mantel eines Rivalen" übergeworfen habe.</p>
<p>Das soll erklären, warum Linke den Liberalismus nicht grundsätzlich kritisieren müssten: Nicht der Liberalismus sei das Problem, sondern seine neoliberale Verfälschung.</p>
<h3 class="subheading">Was Freedens Ansatz erklärt – und was nicht</h3>
<p>Freedens morphologischer Ansatz verdient dabei ernst genommen zu werden. Ideologien, so sein Befund, sind keine festen Gebilde mit eindeutigem Wesen; sie selektieren aus einem angewachsenen Repertoire, kombinieren Elemente neu, lassen andere weg. In diesem Sinne gibt es "den" Liberalismus tatsächlich nicht.</p>
<p>Aber genau daraus folgt nicht, was Schwierkus daraus folgern möchte. Denn die Frage ist nicht, ob <em>irgendeine</em> liberale Konfiguration denkbar ist, die mit Eigentumskritik verträglich wäre.</p>
<p>Die Frage ist vielmehr, welcher Strang historisch institutionell wirkmächtig wurde – und an welche Motive der Neoliberalismus anschloss, als er die sozialliberale Konfiguration zurückdrängte. Es waren nicht beliebige, sondern die doktrinär zentralen:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>die besondere Stellung privaten Eigentums;</li><li>die Bedeutung von Verträgen und Marktmechanismen;</li><li>die Skepsis gegenüber umfassender Wirtschaftslenkung;</li><li>die Sorge vor politischem Zugriff auf Vermögen und Kapital;</li><li>die Begrenzung demokratischer Mehrheiten durch Rechtsregeln und Institutionen.</li></ul>
<p>Auch eine "Fehlinterpretation" muss sich an etwas halten – sonst wäre sie keine Interpretation, sondern ein Fremdkörper.</p>
<h3 class="subheading">Eigentum, Vertrag und Individualmodell als Kontinuität</h3>
<p>Die Kontinuität des Liberalismus liegt nicht in jedem einzelnen seiner Elemente, sondern in der vorpolitischen Setzung von Eigentum, Vertrag und Individualmodell: Eigentum gilt nicht als Gegenstand demokratischer Entscheidung, sondern als deren Grenze.</p>
<p>Diese Setzung teilen der klassische Eigentumsliberalismus, der Sozialliberalismus und – in radikalisierter Form – der Neoliberalismus. Die von Freeden beschriebene Variabilität betrifft alles andere.</p>
<p>Der Neoliberalismus entstand also nicht aus einem Denkfehler. Er war eine Anpassung liberaler Grundannahmen an eine neue historische Lage – die zweite große Anpassung dieser Art nach dem Sozialliberalismus, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mises und Hayek reagierten auf eine neue Welt</strong></h3>
<p>Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek stehen beispielhaft für diese Entwicklung.</p>
<p>Sie waren geprägt von der Erfahrung des Ersten Weltkriegs, der Revolutionen und des Zerfalls Österreich-Ungarns. Die Habsburgermonarchie war ein großer Wirtschafts- und Rechtsraum gewesen. Nach ihrem Ende entstanden neue Staaten, Grenzen, Währungen und Zollschranken.</p>
<p>Die wirtschaftliche Zersplitterung war für die österreichischen Liberalen keine abstrakte Frage, sondern biografische und politische Erfahrung.</p>
<h3 class="subheading">Krieg, Planwirtschaft und Massendemokratie</h3>
<p>Gleichzeitig hatte der Weltkrieg gezeigt, wozu moderne Staaten in der Lage waren. Die kriegführenden Mächte organisierten Produktion, Rohstoffe, Arbeitskräfte, Transporte, Preise und Außenhandel in einem Ausmaß, das vorher kaum vorstellbar gewesen war. Planwirtschaft schien also möglich, zumindest sprach die Praxis hier deutliche Worte.</p>
<p>Die Frage lautete nun nicht mehr bloß: Wie schützt man den Bürger vor einem absolutistischen Monarchen?</p>
<p>Sie lautete: <strong>Wie schützt man Märkte, Eigentum und private Investitionsentscheidungen in einer Massengesellschaft vor staatlicher Planung, organisierter Arbeiterschaft und demokratischen Mehrheiten?</strong></p>
<p>Mises antwortete mit dem Argument, dass eine hochkomplexe Wirtschaft ohne Märkte und Preise nicht sinnvoll gesteuert werden könne. Hayek betonte, dass wirtschaftliches Wissen über unzählige Menschen verstreut sei und nicht vollständig von einer zentralen Stelle gesammelt werden könne.</p>
<p>Diese Genealogie ist inzwischen breit dokumentiert – etwa bei Quinn Slobodian, Janek Wasserman oder in den Studien zur Mont-Pèlerin-Gesellschaft von Philip Mirowski und Dieter Plehwe. Sie ist keine linke Sonderdeutung.</p>
<p>Und sie zeigt: Diese Argumente sind nicht einfach Lockes Eigentumslehre in neuer Sprache. Sie sind eine moderne Verteidigung der Marktordnung in einer Welt von Großindustrie, Banken, Gewerkschaften, Massenparteien und staatlicher Wirtschaftslenkung.</p>
<h3 class="subheading">Ordoliberalismus als deutsche Variante</h3>
<p>Für die deutsche Debatte kommt eine eigene Variante hinzu: der Ordoliberalismus von Walter Eucken, Wilhelm Röpke und Alexander Rüstow, geprägt von der Erfahrung der Kartelle und der Weimarer Inflation.</p>
<p>Auch seine Vertreter dachten die Marktordnung als schützenswerte Verfassung – und den Staat als deren starken Garanten. Ohne ihn sind weder die Soziale Marktwirtschaft noch die europäischen Wettbewerbsregeln zu verstehen.</p>
<p>Auch er ist kein liberalismusfremder Fremdkörper, sondern Teil derselben Anpassungsbewegung.</p>
<p>Gerade deshalb kann man den Neoliberalismus nicht als liberalismusfremd behandeln. Er ist eine historisch spezifische Weiterentwicklung liberaler Grundannahmen unter veränderten Bedingungen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der neoliberale Staat ist kein passiver Staat</strong></h3>
<p>Schniederjann trifft einen wichtigen Punkt, wenn er die Auslagerung politischer Entscheidungen an Gerichte, Zentralbanken und transnationale Institutionen kritisiert.</p>
<p>Schwierkus reagiert darauf, indem er betont, dass Liberalismus keineswegs immer einen neutralen oder passiven Staat fordere. Auch sozialliberale Ansätze sähen einen aktiven Staat vor, der Bildung, Wohlfahrt und soziale Sicherung organisiere.</p>
<p>Das ist richtig – aber wieder nur die halbe Antwort.</p>
<h3 class="subheading">Ein starker Staat für die Marktordnung</h3>
<p>Der Neoliberalismus bedeutet keineswegs einfach "weniger Staat", wie man in Chile unter Pinochet unschwer erkennen konnte. Er benötigt oft einen starken Staat:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>um Eigentum zu schützen;</li><li>um Verträge durchzusetzen;</li><li>um Geld- und Währungsordnungen zu sichern;</li><li>um Märkte zu schaffen und zu regulieren;</li><li>um Kapitalbewegungen und Handelsregeln rechtlich abzusichern;</li><li>um Wettbewerb gegen bestimmte Formen privater Machtkonzentration zu organisieren.</li></ul>
<p>Der Politikwissenschaftler Werner Bonefeld hat das am Ordoliberalismus als <a href="https://eprints.whiterose.ac.uk/id/eprint/67263/1/s1_ln11019519_896202810_1939656818Hwf1595266051IdV_172829720011019519PDF_HI0001.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Verbindung von "starkem Staat" und "freier Wirtschaft"</a> beschrieben. Entscheidend ist daher nicht, ob der Staat handelt. Entscheidend ist, <strong>wofür er handelt und welche Bereiche demokratischer Entscheidung entzogen werden.</strong></p>
<p>Ein Staat kann sehr aktiv sein und dennoch die politische Gestaltungsmacht der Bevölkerung begrenzen.</p>
<p>Er kann öffentliche Mittel einsetzen, Banken retten, Märkte regulieren und Sozialleistungen verwalten – während die grundlegende Entscheidungsmacht über Investitionen, Produktion, Wohnen oder Energieversorgung in privaten Händen bleibt.</p>
<h3 class="subheading">Ausblick auf Teil 3</h3>
<p>Genau hier liegt der Kern von Schniederjanns Kritik: Die großen Fragen werden oft nicht offen politisch entschieden. Sie erscheinen als Sachzwänge, Rechtsfragen, Marktlogik oder technische Verwaltungsprobleme.</p>
<p>Damit ist die genealogische Frage beantwortet – die politische bleibt offen: Was folgt aus dieser Geschichte für eine Linke, die Freiheitsrechte verteidigen will, ohne das Eigentumsvorbehalt zu übernehmen? Und was lehrt die größte historische Warnung, die russische Erfahrung nach 1917? Darum geht es im dritten und letzten Teil.</p>
<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:</strong> Mit Blick auf das Wahlrecht in Deutschland wurde der Artikel an einer Stelle präzisiert. Zuvor hatte es geheißen, dass nach der Novemberrevolution 1918 das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht in Deutschland eingeführt wurde. Diese Aussage bleibt weiterhin korrekt. Präzisiert wurde allerdings, dass Männer schon seit der Reichsgründung 1871 über dieses Recht verfügten. Frauen erhielten das Wahlrecht erst mit der Novemberrevolution.</em></p>
Privateigentum galt jahrhundertelang als verhandelbares Menschenwerk. John Locke machte es zur Grenze der Demokratie. Essay. Teil 2.</p>
<p>Im ersten Teil dieser Serie stand die Frage: Müssen politische Freiheitsrechte notwendig mit einer Ordnung verbunden sein, in der große Eigentumsverhältnisse dem demokratischen Zugriff entzogen bleiben?</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Teile des Essays</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137326" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399530"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-nicht-mehr-Liberalismus-wagen-sollte-11399530.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3600" height="2023" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/3/2/6/shutterstock_578258350-d6765941148ebd7a.jpeg" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3600" height="2023" alt="Zwei Pfeile auf Asphalt, einer mit 'Konservativ', der andere mit 'Liberal'." style="aspect-ratio:3600 / 2023;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke nicht mehr Liberalismus wagen sollte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Robert Schwierkus beantwortet sie mit Ja – über Geoffrey Hodgsons "liberale Solidarität". Ob diese Setzung zum Wesen des Liberalismus gehört oder nur eine seiner Varianten ist, entscheidet allein seine Geschichte.</p>
<p>Um den Disput richtig einzuordnen, reicht es allerdings nicht, auf die Vielfalt liberaler Schulen zu verweisen. Nein, man muss schon auf die historische Entstehung des Liberalismus zurückgehen.</p>
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<h3 class="subheading">Der klassische Liberalismus und seine historischen Leistungen</h3>
<p>Der klassische Liberalismus entstand im Kampf gegen Feudalismus, ständische Privilegien, religiöse Bevormundung und absolutistische Herrschaft.</p>
<p>Seine großen Leistungen waren die Idee gleicher Rechtsfähigkeit, die Begrenzung staatlicher Willkür, der Schutz der Person, die Vertragsfreiheit und die Forderung, politische Macht müsse begründet und kontrolliert werden.</p>
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<p>Das war ein historischer Fortschritt gegenüber einer Ordnung, in der Herkunft, Stand und Nähe zum Herrscher über Rechte, Lebens- und Entwicklungschancen entschieden.</p>
<h3 class="subheading">Das Leitbild des wirtschaftlich selbständigen Individuums</h3>
<p>Aber das liberale Leitbild zur damaligen Zeit war nicht der moderne Bürger in Europa, der gegen allerlei Unbill abgesichert ist.</p>
<p>Es war stattdessen das rechtlich freie und wirtschaftlich selbständige Individuum: Bauer, Handwerker, Kaufmann, Unternehmer oder Grundbesitzer – kurz: all jene, die durch ihre Arbeit oder ihr Vermögen auf eigenen Beinen stehen konnten.</p>
<p>Doch selbst innerhalb dieses Kreises blieb die politische Mitbestimmung zunächst an eine bestimmte Eigentumsform gebunden: Das englische Wahlrecht knüpfte seit dem 15. Jahrhundert an Grundbesitz; Kaufleute und Fabrikanten ohne Land waren in den aufstrebenden Industriestädten oft gar nicht repräsentiert.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Erst der Reform Act von 1832 öffnete die Franchise der besitzenden Mittelschicht – auf Druck genau jener Unternehmer, die das ökonomische Leitbild längst verkörperten, politisch aber ausgeschlossen waren.</p>
<p>Lohnabhängige, Dienstboten und Almosenempfänger blieben noch weit länger draußen; ihr Zugang wurde erst in den Reformen von 1867 und 1884 erkämpft.</p>
<h3 class="subheading">Locke: Eigentum als Schutzauftrag des Staates</h3>
<p>John Locke macht diese Verbindung von Eigentum und politischer Mitbestimmung in besonderem Maße deutlich. In seiner <em>Zweiten Abhandlung über die Regierung</em> (hier verwendete Ausgabe: Suhrkamp, 1989) fasst er Leben, Freiheit und Besitz ausdrücklich unter der "allgemeinen Bezeichnung Eigentum" zusammen (§§ 87, 123) – der Schutzzweck des Staates ist von vornherein eigentumsdefiniert.</p>
<p>Die oberste Gewalt, so § 138, kann niemandem "einen Teil seines Eigentums" ohne seine Zustimmung entziehen. Steuern dürfen nach § 140 nur mit Zustimmung der Majorität erhoben werden, "die sie entweder selbst oder durch ihre gewählten Repräsentanten erteilt".</p>
<h3 class="subheading">Die ältere Tradition: Eigentum als menschliche Vereinbarung</h3>
<p>Diese Position war ein Bruch mit einer über fast 2.000 Jahre währenden philosophischen Tradition. Von Cicero über die Kirchenväter, das kanonische Recht und die Scholastik bis hin zu Grotius und Pufendorf hatte die europäische Rechtslehre Privateigentum als Menschenwerk begriffen.</p>
<p>Von Natur aus, hieß es seit Ciceros Satz, sei nichts privat; Privateigentum entstehe durch Besetzung, Gesetz und Vertrag – durch eine Absprache der Menschen, die grundsätzlich revidierbar bleibt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062558" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11255343"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libertaere-Traumwelt-Ein-Experiment-mit-gefaehrlichem-Ausgang-11255343.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/5/5/8/shutterstock_2716080679-f5ddc65c584b27a2.jpeg" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aus der ursprünglichen Gütergemeinschaft leitete diese Tradition die sozialen Schranken des Gütergebrauchs ab und die Pflicht, Notleidende zu unterstützen.</p>
<h3 class="subheading">Lockes Arbeitslehre und die Entpolitisierung des Eigentums</h3>
<p>Diese Okkupationstheorie geriet mit der Zeit aber in Widerspruch zur ökonomischen Entwicklung: Sie konnte nicht erklären, wie die Gütervielfalt durch die Tätigkeit des Menschen zunimmt und den Wohlstand mehrt.</p>
<p>Manfred Brocker hat in seinem Buch "Arbeit und Eigentum" die Ideengeschichte zu dieser Entwicklung nachgezeichnet.</p>
<p>Locke ersetzte die Begründung aus der Okkupationstheorie durch die Arbeit, die der Natur etwas hinzufügte. Und wer der Natur etwas durch Arbeit hinzufügt, gelangte so "zu seinem persönlichen Recht auf sie" (§ 28). Und dafür war auch keine Zustimmung der anderen nötig.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Wäre eine solche Zustimmung notwendig gewesen, so wären alle Menschen verhungert, ungeachtet des Überflusses, den Gott ihnen gegeben hat."</em></p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Damit entfiel aber auch der Teilungsvertrag, aus dem die Sozialpflichtigkeit geflossen war – und mit ihm die Revidierbarkeit: Was menschliche Absprache gesetzt hatte, konnte menschliche Absprache ändern; was die eigene Arbeit setzt, kann keine Mehrheit mehr anrühren.</p>
<p>Eigentum wurde bei Locke vorpolitisch. Eine Grenze bleibt allerdings – aber sie kommt nicht mehr aus der Gemeinschaft, sondern aus der Natur der Sache: dem Verderb.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"So viel, wie jemand zu irgendeinem Vorteil seines Lebens gebrauchen kann, bevor es verdirbt, darf er sich durch seine Arbeit zum Eigentum machen." (§ 31)</em></p>
<p>Oder:</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"So viel Land ein Mensch bepflügt, bepflanzt, bebaut, kultiviert und so viel er von dem Ertrag verwerten kann, so viel ist sein Eigentum." (§ 32)</em></p>
<p>Diese Grenzen revidierte Locke allerdings einige Paragraphen später. Wenn jemand die Produkte seiner Arbeit verkaufe und Münzen dafür erhielt, so konnte er einen Schatz anhäufen. Geld verdirbt schließlich nicht. (§§ 46-48)</p>
<h3 class="subheading">Steuer, Repräsentation und besitzgebundenes Wahlrecht</h3>
<p>Der historische Kernkonflikt, auf den Lockes Theorie abstellte, war die Frage, ob ein König nach Belieben Steuern erheben und die Einnahmen nach eigenem Ermessen verwenden – etwa auch umverteilen – darf.</p>
<p>Die Okkupationstheorie hatte diese Frage weitgehend bejaht, was aber zunehmend bei Handwerkern und Kaufleuten in den Städten Unmut auslöste. Dass arbeitsfähige Arme, die aber nicht arbeiten wollen, durch ihre Steuern unterhalten werden sollten, war für sie nicht nachvollziehbar. Ihre Forderung war deshalb, dass der gesellschaftliche Wohlstand nicht nach Belieben umverteilt werden konnte, sondern nur auf Grundlage ihrer Mitbestimmung.</p>
<p>Die englische Bill of Rights von 1689 entschied letzlich den Streit: Keine Steuererhebung ohne Bewilligung durch das Parlament. Doch dieses Parlament beruhte auf einem besitzgebundenen Wahlrecht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3197308" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="6237699"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Entzauberer-des-Liberalismus-6237699.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="850" height="478" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/1/9/7/3/0/8/Losurdo-95f1f041b46e83f9.jpeg" style="aspect-ratio:850 / 478"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="850" height="478" style="aspect-ratio:850 / 478;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Entzauberer des Liberalismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die hier erkämpfte Formel: "no taxation without representation" wurde später berühmt durch die Rebellion der Siedler in den nordamerikanischen Kolonien gegen die britische Krone. Schließlich war sie ein Protest gegen willkürliche Besteuerung durch eine weit entfernte Krone, ohne dass Vertreter der Kolonien selbst Sitze im Parlament einnehmen durften.</p>
<p>Aber sie bedeutete historisch nicht einfach: Alle Menschen sollen gleichermaßen über die gemeinsamen Angelegenheiten entscheiden. Sie bedeutete zunächst vor allem: <strong>Wer Eigentum besitzt und Steuern trägt, darf nicht ohne politische Vertretung belastet werden.</strong></p>
<p>An Besitz und Steuerleistung blieb die Repräsentation auch später gebunden – nicht nur in England. In vielen Staaten des 18. und 19. Jahrhunderts war das Wahlrecht zensusgebunden: Politisch vollwertig war, wer über Eigentum, Bildung oder ein bestimmtes Steueraufkommen verfügte.</p>
<p>Preußen trieb diese Logik mit dem Dreiklassenwahlrecht von 1849 auf die Spitze: Es sortierte die Wähler nach ihrem Steueraufkommen in drei Klassen – wer nichts zahlte, zählte auch nichts.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Demokratie wurde durch soziale Kämpfe erweitert</strong></h3>
<p>Vor diesem Hintergrund muss festgehalten werden: Das allgemeine Wahlrecht war nicht die geradlinige Entfaltung des ursprünglichen Liberalismus. Es war vielmehr ein Ergebnis sozialer Kämpfe.</p>
<p>In Deutschland etwa wurde das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht erst mit der Revolution von 1918 eingeführt. Nach der Reichsgründung im Jahr 1871 hatte nur Männer über dieses Recht verfügt, nach 1918 wurde auch Frauen die demokratische Mitwirkung gestattet.</p>
<p>Bis dahin waren die europäischen Gesellschaften von politischen Kämpfen für mehr Mitbestimmung geprägt. So kämpften Arbeiterparteien und Gewerkschaften dafür, dass die Arbeiter nicht mehr politisch ausgeschlossen würden.</p>
<p>Frauenbewegungen wie die Suffragetten in England erstritten das Wahlrecht gegen die Vorstellung, Politik sei Sache männlicher Eigentümer. Schließlich waren Frauen längst auch Unternehmerinnen, Eigentümerinnen und Steuerzahlerinnen.</p>
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<p>Auch andere demokratische Bewegungen wehrten sich gegen die Macht von Eliten, die davon ausgingen, ihre wirtschaftliche Stellung würde für sie auch im politischen Bereich eine Sonderstellung bedeuten.</p>
<p>Dass sich die Demokratie in Europa wuchs, war also keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis erbitterter gesellschaftlicher Kämpfe.</p>
<h3 class="subheading">Freiheitsrechte sind kein exklusives Erbe des Liberalismus</h3>
<p>Der Liberalismus lieferte dafür wichtige Begriffe: Gleichheit vor dem Gesetz, Repräsentation, Rechte der Person, Zustimmung und Begrenzung der Macht. Doch die Liberalen waren nicht von Beginn an bereit, diese Prinzipien auch auf alle Staatsbürger auszudehnen.</p>
<p>Daraus folgt ein wichtiger Punkt für die heutige Debatte: Freiheitsrechte und Demokratie sind nicht einfach Besitzstände des Liberalismus. Sie wurden von breiten Bewegungen erstritten, erweitert und gegen ihre ursprünglichen sozialen Begrenzungen verteidigt.</p>
<p>Eine linke Bewegung muss diese Rechte daher nicht aus Dankbarkeit gegenüber dem Liberalismus als Gesamtideologie übernehmen. Sie kann sie als Bedingungen jeder wirksamen Selbstorganisation und jeder demokratischen Gesellschaft verteidigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Industriegesellschaft stellte das liberale Leitbild infrage</strong></h3>
<p>Im 19. Jahrhundert entfernte sich die gesellschaftliche Wirklichkeit zunehmend von dem normativen Menschenbild, das der klassische Liberalismus vor Augen hatte.</p>
<p>Die Gesellschaft blieb nicht eine Welt selbständiger Bauern, Handwerker und Kaufleute. Sie wurde zunehmend geprägt durch Fabriken, Großunternehmen, Banken, Kartelle und später auch durch Konzerne.</p>
<p>Millionen Menschen lebten nicht mehr von der Arbeit auf eigenem Besitz, sondern davon, ihre Arbeitskraft gegen Lohn zu verkaufen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5096020" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11320770"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschland-Ist-noch-Platz-zwischen-Alice-Weidel-und-Heidi-Reichinnek-11320770.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1559" height="876" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/6/0/2/0/Master_FDP_2-5708bc4c0b07a8dd.png" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1559" height="876" alt="Medizinisches Test-Röhrchen mit FDP-Aufschrift" style="aspect-ratio:1559 / 876;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Deutschland: Ist noch Platz zwischen Alice Weidel und Heidi Reichinnek?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Diese Menschen waren rechtlich frei. Sie waren keine Leibeigenen. Sie konnten Arbeitsverträge schließen, ihren Arbeitsplatz wechseln und politische Rechte beanspruchen.</p>
<p>Doch rechtliche Freiheit bedeutete nicht automatisch wirtschaftliche Unabhängigkeit.</p>
<p>Wer kein Vermögen besitzt, kann einen schlechten Arbeitsvertrag nicht unter denselben Bedingungen ablehnen wie jemand, der von Kapitalerträgen lebt.</p>
<p>Wer auf den nächsten Lohn oder die nächste Mietzahlung angewiesen ist, hat eine andere Verhandlungsposition als ein Konzern, eine Bank oder ein großer Wohnungseigentümer.</p>
<h3 class="subheading">Vom Einzelunternehmer zum Konzern als Rechtsperson</h3>
<p>Das normative Menschenbild des frühen Liberalismus geriet damit in einen Dauerwiderspruch zur ökonomischen Entwicklung. Es baute auf dem Einzelnen auf – dem Handwerker, Kaufmann, Bauern.</p>
<p>Die liberale Ordnung reagierte auf diesen Widerspruch nicht durch Aufgabe des Leitbilds, sondern durch dessen Übertragung: Aus dem Einzelnen wurde der Unternehmer, aus dem Unternehmer das Unternehmen, und schließlich wurde selbst ein hochorganisiertes Konstrukt wie der Konzern rechtlich so behandelt wie ein Individuum.</p>
<p>Dieser Prozess war alles andere als selbstverständlich. <a href="https://publicpolicy.pepperdine.edu/academics/research/faculty-research/intellectual-foundations/17th-18th-century/book_five.htm" rel="external noopener" target="_blank">Adam Smith selbst hatte der Aktiengesellschaft</a> tief misstraut: Ihre Direktoren verwalteten "eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes", weshalb in ihrer Verwaltung stets "Nachlässigkeit und Verschwendung" herrschen müssten.</p>
<p>Der Klassiker des Liberalismus hielt die Organisationsform, die später zu einem Normalfall im Wirtschaftsleben wurde, unter Umständen für ein strukturelles Problem.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch die Haftungsbeschränkung widerspricht dem liberalen Ideal persönlicher Verantwortung – und sie existiert nur, weil der Staat sie schafft: in Deutschland durch die Aktienrechtsnovelle von 1870 und das GmbH-Gesetz von 1892.</p>
<p>Die juristische Person schließlich machte den Konzern rechtlich zum "Individuum": in den USA über das Urteil <a href="https://www.law.cornell.edu/supremecourt/text/17/518" rel="external noopener" target="_blank">Dartmouth College v. Woodward (1819)</a>, das den königlichen Charter einer Korporation als verfassungsmäßig geschützten Vertrag anerkannte.</p>
<p>Auch das Urteil <a href="https://www.law.cornell.edu/supremecourt/text/118/394" rel="external noopener" target="_blank">Santa Clara County v. Southern Pacific Railroad</a> (1886) ging in diese Richtung: In der Headnote behauptete der Court Reporter, der Supreme Court sei der Meinung, der Vierzehnte Zusatzartikel – gedacht zum Schutz befreiter Sklaven – gelte auch für Korporationen.</p>
<p>In Deutschland wurden Unternehmen über die systematische Erfassung im Bürgerlichen Gesetzbuch (seit 1900 in Kraft) zur Rechtsperson.</p>
<h3 class="subheading">Alternative Rechtskonzepte und der Sozialliberalismus</h3>
<p>Es hätte auch anders kommen können. Otto von Gierkes Genossenschaftsrecht bot die Begriffe, Verbände als <em>reale Gesamtpersonen</em> zu begreifen – als kollektive Rechtsträger mit eigener Wirklichkeit, nicht als fingierte Einzelne.</p>
<p>Aus dieser Tradition hätten sich Mitbestimmung, Genossenschaftswesen und kollektive Eigentumsformen juristisch begründen lassen. Stattdessen setzte sich die Fiktionstheorie durch: Der Verband wurde behandelt wie ein Einzelner – mit dessen Rechten, aber ohne dessen Verantwortlichkeit.</p>
<p>Der Sozialliberalismus reagierte seinerseits auf den Widerspruch zwischen formaler Freiheit und faktischer Abhängigkeit. Er erkannte, dass Bildung, soziale Sicherung, Gesundheit, Arbeitsrechte und Umverteilung Voraussetzungen tatsächlicher Freiheit sein können.</p>
<p>Schwierkus hat recht, wenn er auf diese Tradition verweist – und er datiert sie selbst zutreffend auf die Mitte des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Aber diese Datierung bestätigt gerade den Punkt: Der Sozialliberalismus war eine spätere Antwort auf Probleme, die die ältere liberale Ordnung nicht gelöst hatte. Er war eine Anpassung des Leitbilds, nicht dessen ursprünglicher Kern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Neoliberalismus war keine bloße Fehlinterpretation</strong></h3>
<p>An dieser Stelle wird Schwierkus' Darstellung besonders problematisch.</p>
<p>Er übernimmt Freedens Diagnose, der Neoliberalismus sei eine "Fehlinterpretation" oder "Fehlrepräsentation" des Liberalismus, die sich "den Mantel eines Rivalen" übergeworfen habe.</p>
<p>Das soll erklären, warum Linke den Liberalismus nicht grundsätzlich kritisieren müssten: Nicht der Liberalismus sei das Problem, sondern seine neoliberale Verfälschung.</p>
<h3 class="subheading">Was Freedens Ansatz erklärt – und was nicht</h3>
<p>Freedens morphologischer Ansatz verdient dabei ernst genommen zu werden. Ideologien, so sein Befund, sind keine festen Gebilde mit eindeutigem Wesen; sie selektieren aus einem angewachsenen Repertoire, kombinieren Elemente neu, lassen andere weg. In diesem Sinne gibt es "den" Liberalismus tatsächlich nicht.</p>
<p>Aber genau daraus folgt nicht, was Schwierkus daraus folgern möchte. Denn die Frage ist nicht, ob <em>irgendeine</em> liberale Konfiguration denkbar ist, die mit Eigentumskritik verträglich wäre.</p>
<p>Die Frage ist vielmehr, welcher Strang historisch institutionell wirkmächtig wurde – und an welche Motive der Neoliberalismus anschloss, als er die sozialliberale Konfiguration zurückdrängte. Es waren nicht beliebige, sondern die doktrinär zentralen:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>die besondere Stellung privaten Eigentums;</li><li>die Bedeutung von Verträgen und Marktmechanismen;</li><li>die Skepsis gegenüber umfassender Wirtschaftslenkung;</li><li>die Sorge vor politischem Zugriff auf Vermögen und Kapital;</li><li>die Begrenzung demokratischer Mehrheiten durch Rechtsregeln und Institutionen.</li></ul>
<p>Auch eine "Fehlinterpretation" muss sich an etwas halten – sonst wäre sie keine Interpretation, sondern ein Fremdkörper.</p>
<h3 class="subheading">Eigentum, Vertrag und Individualmodell als Kontinuität</h3>
<p>Die Kontinuität des Liberalismus liegt nicht in jedem einzelnen seiner Elemente, sondern in der vorpolitischen Setzung von Eigentum, Vertrag und Individualmodell: Eigentum gilt nicht als Gegenstand demokratischer Entscheidung, sondern als deren Grenze.</p>
<p>Diese Setzung teilen der klassische Eigentumsliberalismus, der Sozialliberalismus und – in radikalisierter Form – der Neoliberalismus. Die von Freeden beschriebene Variabilität betrifft alles andere.</p>
<p>Der Neoliberalismus entstand also nicht aus einem Denkfehler. Er war eine Anpassung liberaler Grundannahmen an eine neue historische Lage – die zweite große Anpassung dieser Art nach dem Sozialliberalismus, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Mises und Hayek reagierten auf eine neue Welt</strong></h3>
<p>Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek stehen beispielhaft für diese Entwicklung.</p>
<p>Sie waren geprägt von der Erfahrung des Ersten Weltkriegs, der Revolutionen und des Zerfalls Österreich-Ungarns. Die Habsburgermonarchie war ein großer Wirtschafts- und Rechtsraum gewesen. Nach ihrem Ende entstanden neue Staaten, Grenzen, Währungen und Zollschranken.</p>
<p>Die wirtschaftliche Zersplitterung war für die österreichischen Liberalen keine abstrakte Frage, sondern biografische und politische Erfahrung.</p>
<h3 class="subheading">Krieg, Planwirtschaft und Massendemokratie</h3>
<p>Gleichzeitig hatte der Weltkrieg gezeigt, wozu moderne Staaten in der Lage waren. Die kriegführenden Mächte organisierten Produktion, Rohstoffe, Arbeitskräfte, Transporte, Preise und Außenhandel in einem Ausmaß, das vorher kaum vorstellbar gewesen war. Planwirtschaft schien also möglich, zumindest sprach die Praxis hier deutliche Worte.</p>
<p>Die Frage lautete nun nicht mehr bloß: Wie schützt man den Bürger vor einem absolutistischen Monarchen?</p>
<p>Sie lautete: <strong>Wie schützt man Märkte, Eigentum und private Investitionsentscheidungen in einer Massengesellschaft vor staatlicher Planung, organisierter Arbeiterschaft und demokratischen Mehrheiten?</strong></p>
<p>Mises antwortete mit dem Argument, dass eine hochkomplexe Wirtschaft ohne Märkte und Preise nicht sinnvoll gesteuert werden könne. Hayek betonte, dass wirtschaftliches Wissen über unzählige Menschen verstreut sei und nicht vollständig von einer zentralen Stelle gesammelt werden könne.</p>
<p>Diese Genealogie ist inzwischen breit dokumentiert – etwa bei Quinn Slobodian, Janek Wasserman oder in den Studien zur Mont-Pèlerin-Gesellschaft von Philip Mirowski und Dieter Plehwe. Sie ist keine linke Sonderdeutung.</p>
<p>Und sie zeigt: Diese Argumente sind nicht einfach Lockes Eigentumslehre in neuer Sprache. Sie sind eine moderne Verteidigung der Marktordnung in einer Welt von Großindustrie, Banken, Gewerkschaften, Massenparteien und staatlicher Wirtschaftslenkung.</p>
<h3 class="subheading">Ordoliberalismus als deutsche Variante</h3>
<p>Für die deutsche Debatte kommt eine eigene Variante hinzu: der Ordoliberalismus von Walter Eucken, Wilhelm Röpke und Alexander Rüstow, geprägt von der Erfahrung der Kartelle und der Weimarer Inflation.</p>
<p>Auch seine Vertreter dachten die Marktordnung als schützenswerte Verfassung – und den Staat als deren starken Garanten. Ohne ihn sind weder die Soziale Marktwirtschaft noch die europäischen Wettbewerbsregeln zu verstehen.</p>
<p>Auch er ist kein liberalismusfremder Fremdkörper, sondern Teil derselben Anpassungsbewegung.</p>
<p>Gerade deshalb kann man den Neoliberalismus nicht als liberalismusfremd behandeln. Er ist eine historisch spezifische Weiterentwicklung liberaler Grundannahmen unter veränderten Bedingungen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der neoliberale Staat ist kein passiver Staat</strong></h3>
<p>Schniederjann trifft einen wichtigen Punkt, wenn er die Auslagerung politischer Entscheidungen an Gerichte, Zentralbanken und transnationale Institutionen kritisiert.</p>
<p>Schwierkus reagiert darauf, indem er betont, dass Liberalismus keineswegs immer einen neutralen oder passiven Staat fordere. Auch sozialliberale Ansätze sähen einen aktiven Staat vor, der Bildung, Wohlfahrt und soziale Sicherung organisiere.</p>
<p>Das ist richtig – aber wieder nur die halbe Antwort.</p>
<h3 class="subheading">Ein starker Staat für die Marktordnung</h3>
<p>Der Neoliberalismus bedeutet keineswegs einfach "weniger Staat", wie man in Chile unter Pinochet unschwer erkennen konnte. Er benötigt oft einen starken Staat:</p>
<ul class="rte__list rte__list--unordered"><li>um Eigentum zu schützen;</li><li>um Verträge durchzusetzen;</li><li>um Geld- und Währungsordnungen zu sichern;</li><li>um Märkte zu schaffen und zu regulieren;</li><li>um Kapitalbewegungen und Handelsregeln rechtlich abzusichern;</li><li>um Wettbewerb gegen bestimmte Formen privater Machtkonzentration zu organisieren.</li></ul>
<p>Der Politikwissenschaftler Werner Bonefeld hat das am Ordoliberalismus als <a href="https://eprints.whiterose.ac.uk/id/eprint/67263/1/s1_ln11019519_896202810_1939656818Hwf1595266051IdV_172829720011019519PDF_HI0001.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Verbindung von "starkem Staat" und "freier Wirtschaft"</a> beschrieben. Entscheidend ist daher nicht, ob der Staat handelt. Entscheidend ist, <strong>wofür er handelt und welche Bereiche demokratischer Entscheidung entzogen werden.</strong></p>
<p>Ein Staat kann sehr aktiv sein und dennoch die politische Gestaltungsmacht der Bevölkerung begrenzen.</p>
<p>Er kann öffentliche Mittel einsetzen, Banken retten, Märkte regulieren und Sozialleistungen verwalten – während die grundlegende Entscheidungsmacht über Investitionen, Produktion, Wohnen oder Energieversorgung in privaten Händen bleibt.</p>
<h3 class="subheading">Ausblick auf Teil 3</h3>
<p>Genau hier liegt der Kern von Schniederjanns Kritik: Die großen Fragen werden oft nicht offen politisch entschieden. Sie erscheinen als Sachzwänge, Rechtsfragen, Marktlogik oder technische Verwaltungsprobleme.</p>
<p>Damit ist die genealogische Frage beantwortet – die politische bleibt offen: Was folgt aus dieser Geschichte für eine Linke, die Freiheitsrechte verteidigen will, ohne das Eigentumsvorbehalt zu übernehmen? Und was lehrt die größte historische Warnung, die russische Erfahrung nach 1917? Darum geht es im dritten und letzten Teil.</p>
<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:</strong> Mit Blick auf das Wahlrecht in Deutschland wurde der Artikel an einer Stelle präzisiert. Zuvor hatte es geheißen, dass nach der Novemberrevolution 1918 das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht in Deutschland eingeführt wurde. Diese Aussage bleibt weiterhin korrekt. Präzisiert wurde allerdings, dass Männer schon seit der Reichsgründung 1871 über dieses Recht verfügten. Frauen erhielten das Wahlrecht erst mit der Novemberrevolution.</em></p>
2026-08-06T10:00:00.000Zurn:bid:51366762026-08-06T09:00:00.000Z800.000 Soldaten auf deutschen Straßen: Berlin bereitet Notfallpläne vor, falls ostdeutsche Bundesländer Nato-Konvois blockieren sollten.</p>
<p>Die Bundesregierung entwickelt Notfallpläne für den Fall, dass einzelne Bundesländer die Verlegung von Nato-Truppen durch Deutschland behindern. Wie die <em>Welt</em> gemeinsam mit dem britischen <em>Telegraph</em> <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article6a69d2061ff9bc89d8812c1e/szenario-fuer-afd-wahlsieg-an-der-landesregierung-vorbei-bund-entwickelt-notfallplaene-fuer-nato-drehscheibe.html" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, beschäftigen sich mehrere Bundesministerien mit der Frage, wie militärische Mobilität auch dann sichergestellt werden kann, wenn eine Landesregierung nicht kooperiert.</p>
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<p>Hintergrund sind die möglichen Wahlerfolge der AfD im Osten Deutschlands. Im September werden in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage gewählt, in beiden Ländern liegt die in Teilen rechtsextreme Partei, die einen russlandfreundlichen Kurs vertritt, in Umfragen weit vorn.</p>
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<p>Eine von der AfD kontrollierte Landesregierung könnte Truppen-, Waffen- und Fahrzeugbewegungen Richtung Ostflanke verzögern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verhindern kann ein Land nichts – verlangsamen aber vieles</strong></h3>
<p>Tobias Krull (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses im Landtag von Sachsen-Anhalt, bestätigte die laufenden Planungen. Eine AfD-Landesregierung wäre seinen Angaben zufolge zwar nicht in der Lage, die Umsetzung des <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/auftrag-und-aufgaben/operationsplan-deutschland" rel="external noopener" target="_blank">Operationsplans Deutschland</a> zu verhindern, könne aber den Prozess "verlangsamen".</p>
<p>Dies treffe auch auf den Schutz von ziviler Infrastruktur zu. Als mögliche Verzögerungspunkte nannte Krull die Bereitstellung von Kräften der Landespolizei sowie die Weitergabe von Weisungen und die Umsetzung von Einsatzplänen.</p>
<p>Unfreiwillig machte Krull überdies deutlich, dass das Thema bestens für den Wahlkampf geeignet ist, um die Rechtsausleger als unsichere Kantonisten zu diskreditieren: "Ich sehe die Unerfahrenheit der AfD in Regierungsverantwortung als eines der größten Hindernisse", sagte Krull der <em>Welt</em>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119452" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369930"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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ausbremsen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5109686" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11350565"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schluss-mit-freiwillig-Was-das-neue-Bundeswehr-Gesetz-fuer-Firmen-bedeutet-11350565.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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data-upscore-title="true">Boeing MQ-28 Ghost Bat: Warum diese Drohne das Ende der Kampfjets einläutet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Dafür wird auch die Angst vieler Bürger vor einem Krieg gegen Russland instrumentalisiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Von polizeilicher Unterstützung und Verwaltungshandeln</strong></h3>
<p>Die Hebel eines unwilligen Landes liegen vor allem im Verwaltungsalltag. So könnten Landesregierungen die Bereitstellung von Landespolizei für die Begleitung und Absicherung von Militärkonvois auf Straßen verzögern oder einschränken.</p>
<p>Auch die Umsetzung von Weisungen, Genehmigungen für Schwertransporte oder die Weitergabe logistischer Planungsdetails über nachgeordnete Landesbehörden ließen sich verschleppen.</p>
<p>Und bei der zivilen Infrastruktur – etwa der Koordination von Rastplätzen, regionalen Unterkünften oder der Zusammenarbeit mit Kommunalbetrieben – könnte die Unterstützung unvollständig oder stockend erfolgen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128526" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384657"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-ruestet-bei-Marschflugkoerpern-massiv-auf-11384657.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" 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auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124574" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379027"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kanadas-U-Boot-Bestellungen-Eine-neue-Nordatlantik-Kooperation-formiert-sich-11379027.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kanadas U-Boot-Bestellungen: Eine neue Nordatlantik-Kooperation formiert sich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354230"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Gipfel-in-Ankara-US-Druck-auf-Europas-zersplitterte-Ruestungsindustrie-11354230.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4881" height="2743" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/5/2/7/shutterstock_2687168499-c1597a81ab6b5e25.jpeg" alt="Eine Flagge mit dem Nato-Symbol weht im Wind vor blauem Himmel." style="aspect-ratio:4881 / 2743"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4881" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Bis zu 800.000 Soldaten über deutsche Straßen</strong></h3>
<p>Im Falle eines Krieges an der Nato-Ostflanke wäre Deutschland das zentrale logistische Drehkreuz der Nato. 800.000 Soldaten, schweres Gerät und Waffen würden über die Bundesrepublik verlegt – immerhin etwa 300.000 bis 400.000 Kraftfahrzeuge.</p>
<p>Geregelt ist das im "Operationsplan Deutschland", ein mehr als tausend Seiten langes, geheimes Dokument. Es führt laut Bundeswehr die militärischen Anteile der Landes- und Bündnisverteidigung mit den dafür erforderlichen zivilen Unterstützungsleistungen in einem ausführbaren Plan zusammenführen.</p>
<p>Thorsten Alme, Kommandeur im Landeskommando Sachsen-Anhalt, <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/operationsplan-deutschland-truppen-bewegungen-verteidigungsfall-auswirkungen-104.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> dem <em>MDR</em> dagegen bereits im April 2025, dass Nato-Planungen vorsähen, entsprechende Truppenbewegungen auch zur Abschreckung über die Autobahnen rollen zu lassen – in einer Situation, in der noch Frieden herrscht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rheinmetall stellt Bundeswehr-Rastplätze auf</strong></h3>
<p>Der Plan ist auf zivile Hilfe angewiesen. In sogenannten Convoy Support Centern – gewissermaßen zivil betriebenen Raststätten für Truppen – sollen sich die Soldaten ausruhen können.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4944855" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10670269"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/F-126-Fiasko-Wenn-Deutschlands-Marine-zum-Milliardengrab-wird-10670269.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1726" height="970" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/4/8/5/5/tanker-sparkasse2-7a4f557adc5f64a3.jpeg" alt="Schiff mit Sparkasse mit Bundeswehr-Logo als Aufbauten" style="aspect-ratio:1726 / 970"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1726" height="970" alt="Schiff mit Sparkasse mit Bundeswehr-Logo als Aufbauten" style="aspect-ratio:1726 / 970;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">F-126-Fiasko: Wenn Deutschlands Marine zum Milliardengrab wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4925901" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10623029"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rheinmetall-weiht-Europas-groesste-Munitionsfabrik-ein-Proteste-angekuendigt-10623029.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/5/9/0/1/Master_Rheinmetall2-565e933d5b16c9b5.jpeg" alt="KI generierte Grafil zeigt eine Fabrikhalle mit grünen Artilleriegranaten auf Tischen im Vordergrund und einem großen Geschütz inmitten von Maschinen im Hintergrund." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rheinmetall weiht Europas größte Munitionsfabrik ein – Proteste angekündigt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4919809" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10552523"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Protestcamp-Verbot-in-Koeln-Wenn-Kriegsgegner-zum-Sicherheitsrisiko-werden-10552523.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5709" height="3207" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/9/8/0/9/shutterstock_2419624629-2a57dfc043148859.jpeg" alt="Ein Panzerlauf" style="aspect-ratio:5709 / 3207"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5709" height="3207" alt="Ein Panzerlauf" style="aspect-ratio:5709 / 3207;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span 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VW-Werk</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Den ersten Vertrag dafür schloss die Bundeswehr mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall, der nach eigenen Angaben Unterkünfte, Sanitäranlagen, Verpflegung, Verkaufseinrichtungen, Betankung, Energieversorgung, Abfallentsorgung und Bewachung entlang der Marschrouten übernimmt.</p>
<p>Hinzu kommen "Intermedia Support Bases", Einrichtungen für eine größere Zahl von Truppen und Aufenthalte von Tagen oder Wochen. Wo sich diese Orte befinden und welche Routen genutzt werden, ist geheim.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verfassungsrechtliche Hürde beim Umgehen der Länder</strong></h3>
<p>In Sachsen-Anhalt hat das Landeskommando über diesen Themenkomplex Gespräche mit dem Innenministerium und den Landräten geführt – unter anderem über das zu erwartende Verkehrsaufkommen und die Bereitschaft, Personal für die Bundeswehr freizugeben.</p>
<p>Um Deutschlands Funktion als militärische Drehscheibe abzusichern, entwerfen Beamte des Bundesinnenministeriums nun Gegenmaßnahmen gegen Landesregierungen, die sich widerspenstig zeigen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381257"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Suizid-im-Gefaengnis-Zwischen-Strafe-und-Selbstbestimmung-11381257.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/5/4/master_suizid-02fce19b36db899a.png" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Suizid im Gefängnis: Zwischen Strafe und Selbstbestimmung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091907" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11312681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Richtig-informiert-Das-gefaehrliche-Glatteis-staatlicher-Medienfoerderung-11312681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2678" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/9/0/7/generated-image-1_15_-f27ab727de22c1fa.png" alt="Tageszeitung an Marionettenfäden" style="aspect-ratio:2678 / 1504"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2678" height="1504" alt="Tageszeitung an Marionettenfäden" style="aspect-ratio:2678 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Richtig" informiert: Das gefährliche Glatteis staatlicher Medienförderung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5090164" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11309267"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sicherheit-durch-Staerke-oder-ein-riskanter-Kurswechsel-11309267.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/0/1/6/4/bundestag-k2-GG_Zeichenfla__che_1-c06145b647525894.gif" alt="Grundgesetz mit Taube statt Adler vor Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Kurswechsel?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5056941" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11244139"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Grundeigentum-und-Demokratie-Warum-wir-ueber-Boden-verhandeln-muessten-11244139.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/6/9/4/1/Master_Rieg-04586c6dedd642ad.jpeg" alt="Blick aus dem Flugzeug auf Lanfschaft mit Häusern" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blick aus dem Flugzeug auf Lanfschaft mit Häusern" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Grundeigentum und Demokratie: Warum wir über Boden verhandeln müssten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054932" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229862"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Social-Media-Verbot-fuer-Kinder-Warum-Deutschland-rechtlich-scheitern-wuerde-11229862.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/9/3/2/Master_soz-75441eeed651515c.jpeg" alt="Drei Mädchen mit Logos von TikTok, Facebook und Isnstragramm vor ihren Köpfen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<p>Es gibt zudem Planungen, wie die Arbeitsfähigkeit der Nachrichtendienste gesichert werden kann und wie benachbarte Bundesländer im Ernstfall Aufgaben beim Schutz kritischer Infrastruktur und Schlüsselpersonal übernehmen könnten. Auch wird darüber nachgedacht, welche Maßnahmen im Falle einer AfD-Alleinregierung an der Landesregierung vorbei ausgeführt werden können.</p>
<p>Verkompliziert wird das Vorhaben durch die Verfassung, denn die Länder sind eigenständig. "Die zentrale Frage ist, wie man ein Bundesland umgehen kann, das sich nicht an die föderale Ordnung hält, ohne gegen die Verfassung zu verstoßen", sagte Kiesewetter der <em>Welt</em>.</p>
800.000 Soldaten auf deutschen Straßen: Berlin bereitet Notfallpläne vor, falls ostdeutsche Bundesländer Nato-Konvois blockieren sollten.</p>
<p>Die Bundesregierung entwickelt Notfallpläne für den Fall, dass einzelne Bundesländer die Verlegung von Nato-Truppen durch Deutschland behindern. Wie die <em>Welt</em> gemeinsam mit dem britischen <em>Telegraph</em> <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article6a69d2061ff9bc89d8812c1e/szenario-fuer-afd-wahlsieg-an-der-landesregierung-vorbei-bund-entwickelt-notfallplaene-fuer-nato-drehscheibe.html" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, beschäftigen sich mehrere Bundesministerien mit der Frage, wie militärische Mobilität auch dann sichergestellt werden kann, wenn eine Landesregierung nicht kooperiert.</p>
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<p>Hintergrund sind die möglichen Wahlerfolge der AfD im Osten Deutschlands. Im September werden in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage gewählt, in beiden Ländern liegt die in Teilen rechtsextreme Partei, die einen russlandfreundlichen Kurs vertritt, in Umfragen weit vorn.</p>
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<p>Eine von der AfD kontrollierte Landesregierung könnte Truppen-, Waffen- und Fahrzeugbewegungen Richtung Ostflanke verzögern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verhindern kann ein Land nichts – verlangsamen aber vieles</strong></h3>
<p>Tobias Krull (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses im Landtag von Sachsen-Anhalt, bestätigte die laufenden Planungen. Eine AfD-Landesregierung wäre seinen Angaben zufolge zwar nicht in der Lage, die Umsetzung des <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/auftrag-und-aufgaben/operationsplan-deutschland" rel="external noopener" target="_blank">Operationsplans Deutschland</a> zu verhindern, könne aber den Prozess "verlangsamen".</p>
<p>Dies treffe auch auf den Schutz von ziviler Infrastruktur zu. Als mögliche Verzögerungspunkte nannte Krull die Bereitstellung von Kräften der Landespolizei sowie die Weitergabe von Weisungen und die Umsetzung von Einsatzplänen.</p>
<p>Unfreiwillig machte Krull überdies deutlich, dass das Thema bestens für den Wahlkampf geeignet ist, um die Rechtsausleger als unsichere Kantonisten zu diskreditieren: "Ich sehe die Unerfahrenheit der AfD in Regierungsverantwortung als eines der größten Hindernisse", sagte Krull der <em>Welt</em>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/8/4/1/Friedensdividende-F-2-01-31b92b18bdeff7a1.gif" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119452" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369930"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5116331" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11363765"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bundeswehr-Ausbau-Wie-neue-Kasernen-den-zivilen-Wohnungsbau-ausbremsen-11363765.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/6/3/3/1/Master_Bundeswehr-695a59fc6bba5a80.jpeg" alt="Betten in einer Kaserne" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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data-upscore-title="true">Boeing MQ-28 Ghost Bat: Warum diese Drohne das Ende der Kampfjets einläutet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 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<p>Dafür wird auch die Angst vieler Bürger vor einem Krieg gegen Russland instrumentalisiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Von polizeilicher Unterstützung und Verwaltungshandeln</strong></h3>
<p>Die Hebel eines unwilligen Landes liegen vor allem im Verwaltungsalltag. So könnten Landesregierungen die Bereitstellung von Landespolizei für die Begleitung und Absicherung von Militärkonvois auf Straßen verzögern oder einschränken.</p>
<p>Auch die Umsetzung von Weisungen, Genehmigungen für Schwertransporte oder die Weitergabe logistischer Planungsdetails über nachgeordnete Landesbehörden ließen sich verschleppen.</p>
<p>Und bei der zivilen Infrastruktur – etwa der Koordination von Rastplätzen, regionalen Unterkünften oder der Zusammenarbeit mit Kommunalbetrieben – könnte die Unterstützung unvollständig oder stockend erfolgen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128526" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384657"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-ruestet-bei-Marschflugkoerpern-massiv-auf-11384657.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" 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auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124574" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379027"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kanadas-U-Boot-Bestellungen-Eine-neue-Nordatlantik-Kooperation-formiert-sich-11379027.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kanadas U-Boot-Bestellungen: Eine neue Nordatlantik-Kooperation formiert sich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354230"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Gipfel-in-Ankara-US-Druck-auf-Europas-zersplitterte-Ruestungsindustrie-11354230.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4881" height="2743" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/5/2/7/shutterstock_2687168499-c1597a81ab6b5e25.jpeg" alt="Eine Flagge mit dem Nato-Symbol weht im Wind vor blauem Himmel." style="aspect-ratio:4881 / 2743"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4881" 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Bis zu 800.000 Soldaten über deutsche Straßen</strong></h3>
<p>Im Falle eines Krieges an der Nato-Ostflanke wäre Deutschland das zentrale logistische Drehkreuz der Nato. 800.000 Soldaten, schweres Gerät und Waffen würden über die Bundesrepublik verlegt – immerhin etwa 300.000 bis 400.000 Kraftfahrzeuge.</p>
<p>Geregelt ist das im "Operationsplan Deutschland", ein mehr als tausend Seiten langes, geheimes Dokument. Es führt laut Bundeswehr die militärischen Anteile der Landes- und Bündnisverteidigung mit den dafür erforderlichen zivilen Unterstützungsleistungen in einem ausführbaren Plan zusammenführen.</p>
<p>Thorsten Alme, Kommandeur im Landeskommando Sachsen-Anhalt, <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/operationsplan-deutschland-truppen-bewegungen-verteidigungsfall-auswirkungen-104.html" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> dem <em>MDR</em> dagegen bereits im April 2025, dass Nato-Planungen vorsähen, entsprechende Truppenbewegungen auch zur Abschreckung über die Autobahnen rollen zu lassen – in einer Situation, in der noch Frieden herrscht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Rheinmetall stellt Bundeswehr-Rastplätze auf</strong></h3>
<p>Der Plan ist auf zivile Hilfe angewiesen. In sogenannten Convoy Support Centern – gewissermaßen zivil betriebenen Raststätten für Truppen – sollen sich die Soldaten ausruhen können.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4944855" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10670269"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/F-126-Fiasko-Wenn-Deutschlands-Marine-zum-Milliardengrab-wird-10670269.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1726" height="970" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/4/8/5/5/tanker-sparkasse2-7a4f557adc5f64a3.jpeg" alt="Schiff mit Sparkasse mit Bundeswehr-Logo als Aufbauten" style="aspect-ratio:1726 / 970"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1726" height="970" alt="Schiff mit Sparkasse mit Bundeswehr-Logo als Aufbauten" style="aspect-ratio:1726 / 970;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">F-126-Fiasko: Wenn Deutschlands Marine zum Milliardengrab wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4925901" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10623029"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rheinmetall-weiht-Europas-groesste-Munitionsfabrik-ein-Proteste-angekuendigt-10623029.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/2/5/9/0/1/Master_Rheinmetall2-565e933d5b16c9b5.jpeg" alt="KI generierte Grafil zeigt eine Fabrikhalle mit grünen Artilleriegranaten auf Tischen im Vordergrund und einem großen Geschütz inmitten von Maschinen im Hintergrund." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rheinmetall weiht Europas größte Munitionsfabrik ein – Proteste angekündigt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4919809" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10552523"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Protestcamp-Verbot-in-Koeln-Wenn-Kriegsgegner-zum-Sicherheitsrisiko-werden-10552523.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5709" height="3207" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/9/8/0/9/shutterstock_2419624629-2a57dfc043148859.jpeg" alt="Ein Panzerlauf" style="aspect-ratio:5709 / 3207"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5709" height="3207" alt="Ein Panzerlauf" style="aspect-ratio:5709 / 3207;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span 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class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10315115"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Panzer-statt-Volkswagen-Rheinmetall-erwaegt-Uebernahme-von-VW-Werk-10315115.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/1/8/5/1/3/shutterstock_2484624263-b6a3b2289dc70f2a.jpeg" alt="ein Panzer vor einem Rheinmetall-Gebäude" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img 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VW-Werk</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Den ersten Vertrag dafür schloss die Bundeswehr mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall, der nach eigenen Angaben Unterkünfte, Sanitäranlagen, Verpflegung, Verkaufseinrichtungen, Betankung, Energieversorgung, Abfallentsorgung und Bewachung entlang der Marschrouten übernimmt.</p>
<p>Hinzu kommen "Intermedia Support Bases", Einrichtungen für eine größere Zahl von Truppen und Aufenthalte von Tagen oder Wochen. Wo sich diese Orte befinden und welche Routen genutzt werden, ist geheim.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verfassungsrechtliche Hürde beim Umgehen der Länder</strong></h3>
<p>In Sachsen-Anhalt hat das Landeskommando über diesen Themenkomplex Gespräche mit dem Innenministerium und den Landräten geführt – unter anderem über das zu erwartende Verkehrsaufkommen und die Bereitschaft, Personal für die Bundeswehr freizugeben.</p>
<p>Um Deutschlands Funktion als militärische Drehscheibe abzusichern, entwerfen Beamte des Bundesinnenministeriums nun Gegenmaßnahmen gegen Landesregierungen, die sich widerspenstig zeigen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381257"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Suizid-im-Gefaengnis-Zwischen-Strafe-und-Selbstbestimmung-11381257.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/5/4/master_suizid-02fce19b36db899a.png" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Suizid im Gefängnis: Zwischen Strafe und Selbstbestimmung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5091907" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11312681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Richtig-informiert-Das-gefaehrliche-Glatteis-staatlicher-Medienfoerderung-11312681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2678" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/1/9/0/7/generated-image-1_15_-f27ab727de22c1fa.png" alt="Tageszeitung an Marionettenfäden" style="aspect-ratio:2678 / 1504"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2678" height="1504" alt="Tageszeitung an Marionettenfäden" style="aspect-ratio:2678 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Richtig" informiert: Das gefährliche Glatteis staatlicher Medienförderung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5090164" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11309267"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Sicherheit-durch-Staerke-oder-ein-riskanter-Kurswechsel-11309267.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/0/1/6/4/bundestag-k2-GG_Zeichenfla__che_1-c06145b647525894.gif" alt="Grundgesetz mit Taube statt Adler vor Reichstag" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Kurswechsel?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5056941" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11244139"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Grundeigentum-und-Demokratie-Warum-wir-ueber-Boden-verhandeln-muessten-11244139.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/6/9/4/1/Master_Rieg-04586c6dedd642ad.jpeg" alt="Blick aus dem Flugzeug auf Lanfschaft mit Häusern" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Blick aus dem Flugzeug auf Lanfschaft mit Häusern" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Grundeigentum und Demokratie: Warum wir über Boden verhandeln müssten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5054932" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11229862"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Social-Media-Verbot-fuer-Kinder-Warum-Deutschland-rechtlich-scheitern-wuerde-11229862.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/4/9/3/2/Master_soz-75441eeed651515c.jpeg" alt="Drei Mädchen mit Logos von TikTok, Facebook und Isnstragramm vor ihren Köpfen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<p>Es gibt zudem Planungen, wie die Arbeitsfähigkeit der Nachrichtendienste gesichert werden kann und wie benachbarte Bundesländer im Ernstfall Aufgaben beim Schutz kritischer Infrastruktur und Schlüsselpersonal übernehmen könnten. Auch wird darüber nachgedacht, welche Maßnahmen im Falle einer AfD-Alleinregierung an der Landesregierung vorbei ausgeführt werden können.</p>
<p>Verkompliziert wird das Vorhaben durch die Verfassung, denn die Länder sind eigenständig. "Die zentrale Frage ist, wie man ein Bundesland umgehen kann, das sich nicht an die föderale Ordnung hält, ohne gegen die Verfassung zu verstoßen", sagte Kiesewetter der <em>Welt</em>.</p>
2026-08-06T09:00:00.000Zurn:bid:51378292026-08-06T08:45:00.000ZEine Kombination aus Gravitation und Sonnenaktivität lenkte die leere SpaceX-Stufe um. Nun hoffen Nasa und ESA auf Bilder der Absturzstelle. Ein Überblick.</p>
<p>In der Nacht zum 6. August ist eine Oberstufe einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX auf dem Mond <a href="https://en.yna.co.kr/view/AEN20260806007300320" rel="external noopener" target="_blank">eingeschlagen</a>. Die in Chile ansässige Europäische Südsternwarte (ESO) <a href="https://www.mdr.de/wissen/astronomie-raumfahrt/spacex-falcon-9-rakete-auf-dem-mond-abgestuerzt-mehr-muell-,weltraum-schrott-102.html" rel="external noopener" target="_blank">bestätigte</a> den Aufprall mithilfe ihres Very Large Telescope (VLT), das entsprechende Spektrallinien registriert hatte. Der Einschlag verlief nach Angaben der ESO genau so, wie er berechnet worden war.</p>
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<p>Bei dem Raketenteil handelt es sich um die Oberstufe jener Falcon 9, die am 15. Januar 2025 die Mondlander "Blue Ghost" des texanischen Unternehmens Firefly Aerospace sowie "Resilience" des japanischen Start-ups ispace ins All befördert hatte. Während der Raketenantrieb planmäßig auf der Erde landete, verblieb die Oberstufe im Weltraum.</p>
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<p>Da die Mission zusätzliche Schubkraft benötigte, um die Erdumlaufbahn zu verlassen, hatte die Stufe ihren gesamten Treibstoff verbraucht und war damit nicht mehr steuerbar.</p>
<h3 class="subheading">Unbeabsichtigte Kollision durch Schwerkraft und Sonnenaktivität</h3>
<p>SpaceX hatte den Mondaufprall nicht geplant. Wie die zuständige SpaceX-Direktorin Julianna Scheiman vor dem Einschlag erklärte, hatte eine Kombination aus Sonnenaktivität und Gravitationskräften die Flugbahn des Raketenteils so verändert, dass es unbeabsichtigt auf Kollisionskurs mit dem Mond geriet. Da der Treibstoff vollständig aufgebraucht war, gab es keine Möglichkeit mehr, gegenzusteuern.</p>
<p>Die rund vier Tonnen schwere und zwölf Meter lange Raketenstufe schlug nach Expertenangaben mit einer Geschwindigkeit von etwa 8.700 Kilometern pro Stunde in der Nähe des Einstein-Kraters auf dem Mond ein – mit einer Wucht, die laut Experten etwa drei Tonnen TNT entspricht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369732"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-Aktie-stuerzt-ab-Shortseller-kassieren-8-7-Milliarden-Dollar-11369732.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/5/3/shutterstock_2768343379-d61b92ed3cacab65.jpeg" alt="Eine Falcon-Heavy-Rakete startet unter blauem Himmel mit viel Rauch." style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Eine Falcon-Heavy-Rakete startet unter blauem Himmel mit viel Rauch." style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX-Aktie stürzt ab: Shortseller kassieren 8,7 Milliarden Dollar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4997099" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11116466"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Raumfahrt-Startups-setzen-auf-Starship-Kopien-11116466.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3889" height="2185" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/7/0/9/9/shutterstock_2279887725-187db7e9bea51bdf.jpeg" alt="Eine Rakete beim Start, künstlerische Darstellung" style="aspect-ratio:3889 / 2185"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3889" height="2185" alt="Eine Rakete beim Start, künstlerische Darstellung" style="aspect-ratio:3889 / 2185;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Raumfahrt-Startups setzen auf Starship-Kopien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Nasa-Administrator Jared Isaacman kommentierte den Vorfall in einem Live-Auftritt beim Sender Fox News gelassen: "Es ist sehr selten, dass so etwas wie eine Falcon-9-Oberstufe auf den Mond stürzt. Es ist im Moment keine große Sache. Der Mond hat eindeutig schon bessere Tage gesehen."</p>
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<h3 class="subheading">Nasa und Südkorea wollen Einschlagstelle fotografieren</h3>
<p>Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sowie die südkoreanische Raumfahrtagentur hatten im Vorfeld angekündigt, mit ihren Weltraumsonden Aufnahmen der Einschlagstelle machen zu wollen.</p>
<p>Bilder des Nasa Lunar Reconnaissance Orbiter werden in den kommenden Tagen erwartet. Eine offizielle Bestätigung des Einschlags durch Bildmaterial steht noch aus, da die Übertragung der Aufnahmen mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.</p>
<p>Bodengestützte Beobachter hatten unmittelbar nach dem Einschlag keine eindeutigen visuellen Hinweise gemeldet, obwohl Astronomen zuvor auf einen möglicherweise sichtbaren schwachen Lichtblitz in der betreffenden Region hingewiesen hatten.</p>
<p>Für die Nasa sind Erkenntnisse über derartige Kollisionen von besonderem Interesse, da die Behörde plant, in Zukunft eine Weltraumbasis auf dem Mond zu errichten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5089512" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11307979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-stellt-Mondbasisplaene-vor-und-setzt-Grenzen-11307979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/5/1/2/nhq202605260002-d7d842829e033637.jpeg" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nasa stellt Mondbasispläne vor – und setzt Grenzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5057190" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11244633"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Artemis-Programm-Nach-den-Astronauten-kommen-die-Militaers-11244633.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1368" height="768" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/7/1/9/0/Gemini_Generated_Image_2oc8r82oc8r82oc8-dc527624e153d58b.png" alt="eine militarisierte Mondbasis" style="aspect-ratio:1368 / 768"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1368" height="768" alt="eine militarisierte Mondbasis" style="aspect-ratio:1368 / 768;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Artemis-Programm: Nach den Astronauten kommen die Militärs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zwar schlagen auf dem Mond regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind hingegen selten. Der nun entstandene Krater sowie die dabei aufgewirbelte Mondstaubwolke könnten Wissenschaftlern neue Einblicke in die Entstehung von Einschlagkratern und die Geschichte der Mondoberfläche liefern.</p>
<h3 class="subheading">200 Tonnen menschengemachter Müll auf dem Mond</h3>
<p>Der Einschlag reiht sich in eine lange Geschichte menschengemachter Hinterlassenschaften auf dem Mond ein. Seit der ersten Mondmission im Jahr 1959 gab es bereits rund 150 Missionen zum Mond.</p>
<p>Schätzungen zufolge liegen dort bereits mindestens 200 Tonnen menschengemachten Mülls – darunter Reste von Experimenten, Mondfahrzeuge und abgestürzte Sonden. Erst vergangenes Jahr schlug die Sonde Athena mit Technik aus Jena ab, die im Rahmen der Prime-1-Mission eigentlich nach Wasser in Mondkratern suchen sollte.</p>
<p>Wie viele Raketen- oder Satellitenreste noch um den Mond herumfliegen und früher oder später aufprallen werden, ist laut Jan Siminski aus dem Space-Debris-Office der Europäischen Weltraumbehörde Esa unklar: "Weil wir nämlich nichts dort oben beobachten können", sagte Siminski gegenüber dem <em>SWR</em>. Selbst modernste Teleskope und Radaranlagen auf der Erde seien nicht in der Lage, diese kleinen Objekte in der Mondumgebung zu erfassen.</p>
<p>Schätzungen der Esa zufolge befinden sich derzeit mehr als 46.000 Teile Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn, die zusammen rund 17.000 Tonnen wiegen. Für künftige Mondmissionen und -basen stellt Weltraumschrott ein potenzielles Risiko dar, da auf dem Mond keine Atmosphäre vorhanden ist, die Objekte beim Aufprall abbremsen würde.</p>
<h3 class="subheading">Weltraumschrott auch auf der Erde ein wachsendes Problem</h3>
<p>Der Mondeinschlag wirft auch ein Schlaglicht auf die zunehmende Problematik von Weltraumschrott im weiteren Sinne. In den vergangenen Jahren sind wiederholt Teile von SpaceX-Raketen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht vollständig verglüht.</p>
<p>Im Mai 2024 wurde in den Bergen von North Carolina ein Objekt gefunden, das sich später als Trümmer eines SpaceX-Starts herausstellte, was später von der Nasa <a href="https://www.space.com/nasa-confirms-debris-spacex-crew-dragon" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a> wurde. Zudem wurden an einer australischen Küstengemeinde mehrere metallische Kugeln entdeckt, die ebenfalls einem SpaceX-Start zugeordnet werden konnten. Personen- oder Sachschäden wurden in beiden Fällen nicht gemeldet.</p>
Eine Kombination aus Gravitation und Sonnenaktivität lenkte die leere SpaceX-Stufe um. Nun hoffen Nasa und ESA auf Bilder der Absturzstelle. Ein Überblick.</p>
<p>In der Nacht zum 6. August ist eine Oberstufe einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX auf dem Mond <a href="https://en.yna.co.kr/view/AEN20260806007300320" rel="external noopener" target="_blank">eingeschlagen</a>. Die in Chile ansässige Europäische Südsternwarte (ESO) <a href="https://www.mdr.de/wissen/astronomie-raumfahrt/spacex-falcon-9-rakete-auf-dem-mond-abgestuerzt-mehr-muell-,weltraum-schrott-102.html" rel="external noopener" target="_blank">bestätigte</a> den Aufprall mithilfe ihres Very Large Telescope (VLT), das entsprechende Spektrallinien registriert hatte. Der Einschlag verlief nach Angaben der ESO genau so, wie er berechnet worden war.</p>
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<p>Bei dem Raketenteil handelt es sich um die Oberstufe jener Falcon 9, die am 15. Januar 2025 die Mondlander "Blue Ghost" des texanischen Unternehmens Firefly Aerospace sowie "Resilience" des japanischen Start-ups ispace ins All befördert hatte. Während der Raketenantrieb planmäßig auf der Erde landete, verblieb die Oberstufe im Weltraum.</p>
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<p>Da die Mission zusätzliche Schubkraft benötigte, um die Erdumlaufbahn zu verlassen, hatte die Stufe ihren gesamten Treibstoff verbraucht und war damit nicht mehr steuerbar.</p>
<h3 class="subheading">Unbeabsichtigte Kollision durch Schwerkraft und Sonnenaktivität</h3>
<p>SpaceX hatte den Mondaufprall nicht geplant. Wie die zuständige SpaceX-Direktorin Julianna Scheiman vor dem Einschlag erklärte, hatte eine Kombination aus Sonnenaktivität und Gravitationskräften die Flugbahn des Raketenteils so verändert, dass es unbeabsichtigt auf Kollisionskurs mit dem Mond geriet. Da der Treibstoff vollständig aufgebraucht war, gab es keine Möglichkeit mehr, gegenzusteuern.</p>
<p>Die rund vier Tonnen schwere und zwölf Meter lange Raketenstufe schlug nach Expertenangaben mit einer Geschwindigkeit von etwa 8.700 Kilometern pro Stunde in der Nähe des Einstein-Kraters auf dem Mond ein – mit einer Wucht, die laut Experten etwa drei Tonnen TNT entspricht.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119353" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369732"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SpaceX-Aktie-stuerzt-ab-Shortseller-kassieren-8-7-Milliarden-Dollar-11369732.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/5/3/shutterstock_2768343379-d61b92ed3cacab65.jpeg" alt="Eine Falcon-Heavy-Rakete startet unter blauem Himmel mit viel Rauch." style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Eine Falcon-Heavy-Rakete startet unter blauem Himmel mit viel Rauch." style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">SpaceX-Aktie stürzt ab: Shortseller kassieren 8,7 Milliarden Dollar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4997099" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11116466"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Raumfahrt-Startups-setzen-auf-Starship-Kopien-11116466.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3889" height="2185" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/7/0/9/9/shutterstock_2279887725-187db7e9bea51bdf.jpeg" alt="Eine Rakete beim Start, künstlerische Darstellung" style="aspect-ratio:3889 / 2185"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3889" height="2185" alt="Eine Rakete beim Start, künstlerische Darstellung" style="aspect-ratio:3889 / 2185;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Raumfahrt-Startups setzen auf Starship-Kopien</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Nasa und Südkorea wollen Einschlagstelle fotografieren</h3>
<p>Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sowie die südkoreanische Raumfahrtagentur hatten im Vorfeld angekündigt, mit ihren Weltraumsonden Aufnahmen der Einschlagstelle machen zu wollen.</p>
<p>Bilder des Nasa Lunar Reconnaissance Orbiter werden in den kommenden Tagen erwartet. Eine offizielle Bestätigung des Einschlags durch Bildmaterial steht noch aus, da die Übertragung der Aufnahmen mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.</p>
<p>Bodengestützte Beobachter hatten unmittelbar nach dem Einschlag keine eindeutigen visuellen Hinweise gemeldet, obwohl Astronomen zuvor auf einen möglicherweise sichtbaren schwachen Lichtblitz in der betreffenden Region hingewiesen hatten.</p>
<p>Für die Nasa sind Erkenntnisse über derartige Kollisionen von besonderem Interesse, da die Behörde plant, in Zukunft eine Weltraumbasis auf dem Mond zu errichten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5089512" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11307979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-stellt-Mondbasisplaene-vor-und-setzt-Grenzen-11307979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/5/1/2/nhq202605260002-d7d842829e033637.jpeg" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Modelle mehrerer Mondfahrzeuge als Mockup" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nasa stellt Mondbasispläne vor – und setzt Grenzen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5057190" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11244633"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Artemis-Programm-Nach-den-Astronauten-kommen-die-Militaers-11244633.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1368" height="768" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/7/1/9/0/Gemini_Generated_Image_2oc8r82oc8r82oc8-dc527624e153d58b.png" alt="eine militarisierte Mondbasis" style="aspect-ratio:1368 / 768"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1368" height="768" alt="eine militarisierte Mondbasis" style="aspect-ratio:1368 / 768;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Artemis-Programm: Nach den Astronauten kommen die Militärs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zwar schlagen auf dem Mond regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind hingegen selten. Der nun entstandene Krater sowie die dabei aufgewirbelte Mondstaubwolke könnten Wissenschaftlern neue Einblicke in die Entstehung von Einschlagkratern und die Geschichte der Mondoberfläche liefern.</p>
<h3 class="subheading">200 Tonnen menschengemachter Müll auf dem Mond</h3>
<p>Der Einschlag reiht sich in eine lange Geschichte menschengemachter Hinterlassenschaften auf dem Mond ein. Seit der ersten Mondmission im Jahr 1959 gab es bereits rund 150 Missionen zum Mond.</p>
<p>Schätzungen zufolge liegen dort bereits mindestens 200 Tonnen menschengemachten Mülls – darunter Reste von Experimenten, Mondfahrzeuge und abgestürzte Sonden. Erst vergangenes Jahr schlug die Sonde Athena mit Technik aus Jena ab, die im Rahmen der Prime-1-Mission eigentlich nach Wasser in Mondkratern suchen sollte.</p>
<p>Wie viele Raketen- oder Satellitenreste noch um den Mond herumfliegen und früher oder später aufprallen werden, ist laut Jan Siminski aus dem Space-Debris-Office der Europäischen Weltraumbehörde Esa unklar: "Weil wir nämlich nichts dort oben beobachten können", sagte Siminski gegenüber dem <em>SWR</em>. Selbst modernste Teleskope und Radaranlagen auf der Erde seien nicht in der Lage, diese kleinen Objekte in der Mondumgebung zu erfassen.</p>
<p>Schätzungen der Esa zufolge befinden sich derzeit mehr als 46.000 Teile Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn, die zusammen rund 17.000 Tonnen wiegen. Für künftige Mondmissionen und -basen stellt Weltraumschrott ein potenzielles Risiko dar, da auf dem Mond keine Atmosphäre vorhanden ist, die Objekte beim Aufprall abbremsen würde.</p>
<h3 class="subheading">Weltraumschrott auch auf der Erde ein wachsendes Problem</h3>
<p>Der Mondeinschlag wirft auch ein Schlaglicht auf die zunehmende Problematik von Weltraumschrott im weiteren Sinne. In den vergangenen Jahren sind wiederholt Teile von SpaceX-Raketen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht vollständig verglüht.</p>
<p>Im Mai 2024 wurde in den Bergen von North Carolina ein Objekt gefunden, das sich später als Trümmer eines SpaceX-Starts herausstellte, was später von der Nasa <a href="https://www.space.com/nasa-confirms-debris-spacex-crew-dragon" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a> wurde. Zudem wurden an einer australischen Küstengemeinde mehrere metallische Kugeln entdeckt, die ebenfalls einem SpaceX-Start zugeordnet werden konnten. Personen- oder Sachschäden wurden in beiden Fällen nicht gemeldet.</p>
2026-08-06T08:45:00.000Zurn:bid:51378262026-08-06T08:15:00.000ZDie Patriot ACE ist mehr als eine neue Rakete. Sie zeigt, warum moderne Luftverteidigung immer stärker von Produktionskapazität und Kosten abhängt.</p>
<p>Eine Patriot-Batterie scannt den Himmel über einer amerikanischen Basis im Nahen Osten. Irgendwo dort oben nähert sich ein Ziel – vielleicht eine iranische Drohne, vielleicht eine Rakete.</p>
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<p>Die Besatzung hat Sekunden, um zu entscheiden, welcher Abfangflugkörper aus dem Launcher steigt. Jeder Abschuss aus diesem System kostet mehrere Millionen Dollar. Genau an diesem Punkt setzt eine Neuerung an, die Lockheed Martin jetzt vorgestellt hat.</p>
<h3 class="subheading">Der Versuch, Patriot billiger zu machen</h3>
<p>Der Rüstungskonzern präsentierte den PAC-3 Adapted Capability Effector, kurz ACE – eine neue, deutlich günstigere Version des Patriot-Abfangflugkörpers. Wie das Fachportal <a href="https://www.twz.com/land/pac-3-adapted-capability-effector-is-lockheeds-new-low-cost-patriot-interceptor" rel="external noopener" target="_blank">The War Zone</a> berichtet, soll die neue Rakete weniger als halb so viel kosten wie die aktuell produzierte PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE).</p>
<p>Damit soll sie eine kostengünstigere Option gegen Flugzeuge, Marschflugkörper und Kurzstreckenraketen bieten. Nach den von Lockheed genannten Richtwerten dürfte eine einzelne ACE-Rakete demnach knapp 2,5 Millionen Dollar kosten, während die MSE-Variante rund fünf Millionen Dollar kostet.</p>
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<h3 class="subheading">Der Krieg leert die Patriot-Lager</h3>
<p>Für den niedrigeren Preis dürfte die PAC-3 ACE Fähigkeiten opfern. Herstellerbilder zeigen einen kürzeren Flugkörper ohne den Ring kleiner Steuerdüsen, der der MSE ihre hohe Wendigkeit verleiht. Auch ein einfacherer Suchkopf gilt als wahrscheinlich. Dennoch soll die ACE weiterhin begrenzt kurzreichweitige ballistische Raketen abfangen können.</p>
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<p>Der Hintergrund ist der enorme Druck auf die Patriot-Bestände. Die US-Armee suchte bereits zuvor im Rahmen ihrer Low Cost Interceptor-Initiative nach einer Patriot-Rakete für weniger als eine Million Dollar. Gleichzeitig bestellt Washington die teure PAC-3 MSE in Rekordmengen.</p>
<p>Auf einen Vertrag über 9,8 Milliarden Dollar und 1.970 Raketen vom letzten Jahr folgte inzwischen ein Folgeauftrag von fast 59 Milliarden Dollar, wie das <a href="https://www.wsj.com/politics/national-security/pentagon-widens-patriot-missile-order-to-nearly-59-billion-b3da2e01" rel="external noopener" target="_blank">Wall Street Journal</a> berichtet; eine feste Stückzahl wurde bislang nicht genannt.</p>
<p>Lockheed soll seine Jahreskapazität jedoch von rund 600 auf bis zu 2.000 PAC-3 MSE erhöhen. Über sieben Jahre könnte das Programm damit grob eine fünfstellige Zahl von Abfangraketen umfassen, wobei die tatsächlichen Abrufe von den jährlichen Haushaltsentscheidungen abhängen.</p>
<p>Die starke Nachfrage ist vor allem eine Folge des hohen Verbrauchs im Iran-Krieg und in der Ukraine.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-gegen-Iskander-Wie-gut-schuetzt-das-US-System-die-Ukraine-11366764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/8/5/4/Master_Patriot-a9d3dc7388feb06f.jpeg" alt="Patriotsystem feuert eine Abfangrakete ab" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Patriotsystem feuert eine Abfangrakete ab" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot gegen Iskander: Wie gut schützt das US-System die Ukraine?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5059014" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11248248"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Guenstig-schnell-toedlich-Ukraine-will-Patriot-Alternative-entwickeln-11248248.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2913" height="1637" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/9/0/1/4/shutterstock_2319128701-372f722fdf3aec4c.jpeg" alt="Ein Luftabwehrsystem" style="aspect-ratio:2913 / 1637"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2913" height="1637" alt="Ein Luftabwehrsystem" 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data-content-id="5067341" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11264909"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-statt-Porsche-Wie-Deutschland-seine-industrielle-Identitaet-opfert-11264909.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/7/3/4/1/shutterstock_2279620191-b489c7e50f54b3e0.jpeg" alt="Militärisches Mobile Mim-104 Patriot Surface-to-Air Missile Sam System. 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data-cid="" data-content-id="5101519" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11334421"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SAMP-T-NG-Warum-die-Schweiz-und-14-Staaten-die-Patriot-Alternative-pruefen-11334421.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2560" height="1439" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/1/5/1/9/Aster-30-SAMP-T-17-c2365b2e41baa1e8.jpeg" alt="Das SAMP/T NG-System, eine Alternative zum Patriot-Flugabwehrsystem, wird von mehreren europäischen Staaten geprüft." style="aspect-ratio:2560 / 1439"><img 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NG: Warum die Schweiz und 14 Staaten die Patriot-Alternative prüfen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Warum Angreifer heute im Vorteil sind</h3>
<p>Was diesen Verbrauch so hoch treibt, zeigt sich am deutlichsten im Nahen Osten selbst – in der schieren Zahl und Beschaffenheit der Ziele, die es abzufangen gilt.</p>
<p>Die iranische Vergeltung für die amerikanischen Angriffe richtet sich meist gegen mehrere Ziele zugleich. In gemischten Angriffen können zunächst billige Shahed-Drohnen Radare binden und die Abwehr zur Reaktion zwingen. Marschflugkörper und ballistische Raketen erhöhen anschließend den Druck.</p>
<p>Am Ende treffen ballistische Raketen aus großer Höhe mit hoher Geschwindigkeit ein. Für jedes dieser Ziele muss binnen Sekunden entschieden werden, welches Abfangmittel zum Einsatz kommt.</p>
<p>Die Kostenstruktur dahinter ist stark asymmetrisch. Eine in Iran gefertigte Shahed-131 oder -136 kostet nach Einschätzung des <a href="https://missilethreat.csis.org/missile/shahed-131-and-136/" rel="external noopener" target="_blank">CSIS Missile Defense Project</a> rund 20.000 bis 50.000 Dollar in der Produktion. Kleinere ballistische Raketen der Fateh-Familie dürften unter oder um eine Million Dollar kosten, größere Mittelstreckenraketen wie Emad oder Ghadr eher ein bis mehrere Millionen.</p>
<h3 class="subheading">Der Angreifer diktiert die Kosten</h3>
<p>Dem stehen auf westlicher Seite eine PAC-3 MSE für rund 5 Millionen Dollar gegenüber, ein THAAD-Interzeptor für 12,8 Millionen und eine <a href="https://www.csis.org/analysis/europe-needs-asap-program-air-defense" rel="external noopener" target="_blank">SM-3</a> für 8 bis 25 Millionen Dollar. Rechnerisch ließen sich für den Gegenwert eines einzigen westlichen Interzeptors mehrere ballistische Raketen oder über hundert Shahed-Drohnen produzieren.</p>
<p>Verlässliche, typspezifische Produktionskosten sind allerdings nicht öffentlich.</p>
<p>Die USA stecken damit in einer doppelten <a href="https://www.csis.org/analysis/cost-and-value-air-and-missile-defense-intercepts" rel="external noopener" target="_blank">Kostenfalle</a>. Zum einen sind ihre Abfangraketen oft um ein Vielfaches teurer als die angreifenden Wirkmittel. Zum anderen können sie auf den Abschuss trotzdem kaum verzichten, weil selbst eine billige Drohne oder Rakete ein Kriegsschiff, eine Raffinerie oder eine Radarstation von enormem Wert treffen kann.</p>
<p>Wer zudem über Zeitpunkt, Umfang und Zusammensetzung einer Angriffswelle entscheidet, befindet sich in der ökonomisch komfortableren Position. Die Gegenseite muss permanent bereitstehen und für den ungünstigsten Fall vorsorgen.</p>
<h3 class="subheading">Die Magazine leeren sich schneller als die Fabriken liefern</h3>
<p>Wie stark sich diese Schieflage auswirkt, zeigte bereits der zwölftägige Krieg zwischen Israel und Iran im Juni 2025. Nach Angaben des <a href="https://www.csis.org/analysis/europe-needs-asap-program-air-defense" rel="external noopener" target="_blank">CSIS Missile Defense Project</a> verschossen die USA damals rund 150 THAAD- und 80 SM-3-Abfangraketen. Damit wurden binnen weniger Tage schätzungsweise bis zu 50 Prozent der THAAD- und rund 20 Prozent der SM-3-Bestände verbraucht.</p>
<p>Der seit Ende Februar 2026 laufende Krieg verschärfte den Engpass weiter. Arabische Staaten sollen binnen weniger Tage bis zu 800 PAC-3-MSE- oder THAAD-Interzeptoren eingesetzt haben. Dem standen 2025 weltweit lediglich 620 ausgelieferte PAC-3 MSE gegenüber.</p>
<p>Die Produktion lässt sich nur langsam ausweiten: Bei THAAD etwa soll die Jahresproduktion von 96 auf 400 steigen. Der auf 35 Milliarden Dollar bezifferte <a href="https://www.wsj.com/politics/national-security/pentagon-widens-patriot-missile-order-to-nearly-59-billion-b3da2e01" rel="external noopener" target="_blank">THAAD-Auftrag</a> erscheint daher vor allem als Versuch, verlorene Magazintiefe wiederherzustellen.</p>
<p>Doch auch die PAC-3 ACE löst das Grundproblem nicht. Moderne Angriffe bestehen häufig aus zeitlich gestaffelten Paketen aus Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und Täuschkörpern. Die Verteidigung muss deshalb binnen Sekunden erkennen, priorisieren und jedem Ziel das passende Abfangmittel zuweisen.</p>
<h3 class="subheading">Die Antwort auf die Kostenfalle</h3>
<p>Genau darin liegt das Dilemma: Setzt sie einen teuren Interzeptor gegen ein billiges Ziel ein, gewinnt sie taktisch, verschlechtert aber ihr industrielles Austauschverhältnis. Lässt sie das Ziel passieren, riskiert sie Schäden an wesentlich wertvolleren Anlagen.</p>
<p>Deshalb suchen die USA und Europa nach billigeren Effektoren. Die US-Armee verlangt im Rahmen ihrer „Low Cost Interceptor-Initiative“ eine Patriot-kompatible Rakete für weniger als eine Million Dollar; ein Wettbewerb soll dafür neue Triebwerke, Suchköpfe und Feuerleitsysteme hervorbringen.</p>
<p>Europa verfolgt mit <a href="https://www.gov.uk/government/news/uk-and-european-allies-to-develop-low-cost-air-defence-weapons-to-protect-nato-skies" rel="external noopener" target="_blank">Leap</a> ein ähnliches Ziel. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Polen wollen bis 2027 eine leichte Abwehrwaffe gegen Drohnen und Raketen entwickeln.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137925" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nach-Starlink-Blackout-Russlands-Ruestungsindustrie-entdeckt-das-Start-up-11400701.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1157" height="650" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/2/5/nga-8d140be7f8590178.jpeg" alt="Militäranlagen auf offenem Feld" style="aspect-ratio:1157 / 650"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1157" height="650" alt="Militäranlagen auf offenem Feld" style="aspect-ratio:1157 / 650;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nach Starlink-Blackout: Russlands Rüstungsindustrie entdeckt das Start-up</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5533" height="3108" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/shutterstock_2492852237-5e69c88bba60faa7.jpeg" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5533" height="3108" alt="Raketenstartsystem" style="aspect-ratio:5533 / 3108;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Zahlen: Den USA geht die Munition aus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134300" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395331"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Ruestung-Warum-der-U-Boot-Deal-ueber-76-Milliarden-Dollar-wackelt-11395331.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2841" height="1596" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/0/0/US-Navy-Photo-720f138f30c08e3a.jpeg" alt="Blick von oben in einer Werkshalle, in der ein rot gestrichenes U-Boo entsteht." style="aspect-ratio:2841 / 1596"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2841" height="1596" 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src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europa rüstet bei Marschflugkörpern massiv auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<p>Wie ein vergleichsweise neuer Ansatz aussehen kann, zeigt <a href="https://www.businessinsider.com/us-military-kill-iranian-drone-system-proven-in-ukraine-2026-7" rel="external noopener" target="_blank">Merops</a>: nicht Rakete gegen Drohne, sondern Drohne gegen Drohne. US-Truppen setzten den rund 15.000 Dollar teuren Interzeptor in Kuwait erstmals gegen eine iranische Shahed ein; bei größerer Produktion soll der Preis unter 10.000 Dollar sinken.</p>
<p>Kanonen, Kleinraketen, Mikrowellen und Laser könnten diese neue, abgestufte Flugabwehr künftig ergänzen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Zukunft gehört der gestuften Luftverteidigung</strong></h3>
<p>Die PAC-3 ACE ist vor allem ein Versuch, Zeit zu kaufen. Sie senkt zwar den Preis pro Abschuss, ändert aber nichts daran, dass westliche Flugabwehr gegen große gemischte Angriffswellen zu teuer und zu langsam nachproduzierbar bleibt.</p>
<p>Künftige Luftverteidigung müsste aus mehreren Preisklassen bestehen und jedem Ziel das günstigste noch zuverlässige Abwehrmittel zuweisen. Hochpreisige Interzeptoren können für ballistische Raketen und besondere Hochwert-Ziele reserviert bleiben; Drohnen und einfachere Marschflugkörper müssen zunehmend von Abfangdrohnen, Kleinraketen oder etwa Kanonen abgefangen werden.</p>
<p>Der Luftkrieg wird damit vor allem zu einem Wettbewerb der Produktionskosten. Nicht allein die leistungsfähigste Rakete entscheidet, sondern die Fähigkeit, über Wochen und Monate mehr Angriffsmittel abzufangen, als der Gegner nachbauen kann.<br><br>Iran verfolgt dabei den entgegengesetzten Ansatz: Statt jedes anfliegende Projektil mit einem teuren Abfangflugkörper bekämpfen zu wollen, schützt das Land zentrale militärische Fähigkeiten durch unterirdische Anlagen, Härtung, Tarnung und Dezentralisierung.</p>
<p>Seine aktive Luftverteidigung konzentriert sich vor allem darauf, gegnerischen Flugzeugen und Drohnen den Zugang zu verwehren – während sie gegen Raketenangriffe stärker auf das Überleben der getroffenen Strukturen setzt.</p>
Die Patriot ACE ist mehr als eine neue Rakete. Sie zeigt, warum moderne Luftverteidigung immer stärker von Produktionskapazität und Kosten abhängt.</p>
<p>Eine Patriot-Batterie scannt den Himmel über einer amerikanischen Basis im Nahen Osten. Irgendwo dort oben nähert sich ein Ziel – vielleicht eine iranische Drohne, vielleicht eine Rakete.</p>
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<p>Die Besatzung hat Sekunden, um zu entscheiden, welcher Abfangflugkörper aus dem Launcher steigt. Jeder Abschuss aus diesem System kostet mehrere Millionen Dollar. Genau an diesem Punkt setzt eine Neuerung an, die Lockheed Martin jetzt vorgestellt hat.</p>
<h3 class="subheading">Der Versuch, Patriot billiger zu machen</h3>
<p>Der Rüstungskonzern präsentierte den PAC-3 Adapted Capability Effector, kurz ACE – eine neue, deutlich günstigere Version des Patriot-Abfangflugkörpers. Wie das Fachportal <a href="https://www.twz.com/land/pac-3-adapted-capability-effector-is-lockheeds-new-low-cost-patriot-interceptor" rel="external noopener" target="_blank">The War Zone</a> berichtet, soll die neue Rakete weniger als halb so viel kosten wie die aktuell produzierte PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE).</p>
<p>Damit soll sie eine kostengünstigere Option gegen Flugzeuge, Marschflugkörper und Kurzstreckenraketen bieten. Nach den von Lockheed genannten Richtwerten dürfte eine einzelne ACE-Rakete demnach knapp 2,5 Millionen Dollar kosten, während die MSE-Variante rund fünf Millionen Dollar kostet.</p>
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<h3 class="subheading">Der Krieg leert die Patriot-Lager</h3>
<p>Für den niedrigeren Preis dürfte die PAC-3 ACE Fähigkeiten opfern. Herstellerbilder zeigen einen kürzeren Flugkörper ohne den Ring kleiner Steuerdüsen, der der MSE ihre hohe Wendigkeit verleiht. Auch ein einfacherer Suchkopf gilt als wahrscheinlich. Dennoch soll die ACE weiterhin begrenzt kurzreichweitige ballistische Raketen abfangen können.</p>
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<p>Der Hintergrund ist der enorme Druck auf die Patriot-Bestände. Die US-Armee suchte bereits zuvor im Rahmen ihrer Low Cost Interceptor-Initiative nach einer Patriot-Rakete für weniger als eine Million Dollar. Gleichzeitig bestellt Washington die teure PAC-3 MSE in Rekordmengen.</p>
<p>Auf einen Vertrag über 9,8 Milliarden Dollar und 1.970 Raketen vom letzten Jahr folgte inzwischen ein Folgeauftrag von fast 59 Milliarden Dollar, wie das <a href="https://www.wsj.com/politics/national-security/pentagon-widens-patriot-missile-order-to-nearly-59-billion-b3da2e01" rel="external noopener" target="_blank">Wall Street Journal</a> berichtet; eine feste Stückzahl wurde bislang nicht genannt.</p>
<p>Lockheed soll seine Jahreskapazität jedoch von rund 600 auf bis zu 2.000 PAC-3 MSE erhöhen. Über sieben Jahre könnte das Programm damit grob eine fünfstellige Zahl von Abfangraketen umfassen, wobei die tatsächlichen Abrufe von den jährlichen Haushaltsentscheidungen abhängen.</p>
<p>Die starke Nachfrage ist vor allem eine Folge des hohen Verbrauchs im Iran-Krieg und in der Ukraine.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-gegen-Iskander-Wie-gut-schuetzt-das-US-System-die-Ukraine-11366764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/8/5/4/Master_Patriot-a9d3dc7388feb06f.jpeg" alt="Patriotsystem feuert eine Abfangrakete ab" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Patriotsystem feuert eine Abfangrakete ab" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot gegen Iskander: Wie gut schützt das US-System die Ukraine?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5059014" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11248248"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Guenstig-schnell-toedlich-Ukraine-will-Patriot-Alternative-entwickeln-11248248.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2913" height="1637" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/9/0/1/4/shutterstock_2319128701-372f722fdf3aec4c.jpeg" alt="Ein Luftabwehrsystem" style="aspect-ratio:2913 / 1637"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2913" height="1637" alt="Ein Luftabwehrsystem" 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data-content-id="5067341" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11264909"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-statt-Porsche-Wie-Deutschland-seine-industrielle-Identitaet-opfert-11264909.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/7/3/4/1/shutterstock_2279620191-b489c7e50f54b3e0.jpeg" alt="Militärisches Mobile Mim-104 Patriot Surface-to-Air Missile Sam System. Deutschland " style="aspect-ratio:5000 / 2809"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5000" height="2809" alt="Militärisches Mobile Mim-104 Patriot Surface-to-Air Missile Sam System. 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data-cid="" data-content-id="5101519" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11334421"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/SAMP-T-NG-Warum-die-Schweiz-und-14-Staaten-die-Patriot-Alternative-pruefen-11334421.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2560" height="1439" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/1/5/1/9/Aster-30-SAMP-T-17-c2365b2e41baa1e8.jpeg" alt="Das SAMP/T NG-System, eine Alternative zum Patriot-Flugabwehrsystem, wird von mehreren europäischen Staaten geprüft." style="aspect-ratio:2560 / 1439"><img 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NG: Warum die Schweiz und 14 Staaten die Patriot-Alternative prüfen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading">Warum Angreifer heute im Vorteil sind</h3>
<p>Was diesen Verbrauch so hoch treibt, zeigt sich am deutlichsten im Nahen Osten selbst – in der schieren Zahl und Beschaffenheit der Ziele, die es abzufangen gilt.</p>
<p>Die iranische Vergeltung für die amerikanischen Angriffe richtet sich meist gegen mehrere Ziele zugleich. In gemischten Angriffen können zunächst billige Shahed-Drohnen Radare binden und die Abwehr zur Reaktion zwingen. Marschflugkörper und ballistische Raketen erhöhen anschließend den Druck.</p>
<p>Am Ende treffen ballistische Raketen aus großer Höhe mit hoher Geschwindigkeit ein. Für jedes dieser Ziele muss binnen Sekunden entschieden werden, welches Abfangmittel zum Einsatz kommt.</p>
<p>Die Kostenstruktur dahinter ist stark asymmetrisch. Eine in Iran gefertigte Shahed-131 oder -136 kostet nach Einschätzung des <a href="https://missilethreat.csis.org/missile/shahed-131-and-136/" rel="external noopener" target="_blank">CSIS Missile Defense Project</a> rund 20.000 bis 50.000 Dollar in der Produktion. Kleinere ballistische Raketen der Fateh-Familie dürften unter oder um eine Million Dollar kosten, größere Mittelstreckenraketen wie Emad oder Ghadr eher ein bis mehrere Millionen.</p>
<h3 class="subheading">Der Angreifer diktiert die Kosten</h3>
<p>Dem stehen auf westlicher Seite eine PAC-3 MSE für rund 5 Millionen Dollar gegenüber, ein THAAD-Interzeptor für 12,8 Millionen und eine <a href="https://www.csis.org/analysis/europe-needs-asap-program-air-defense" rel="external noopener" target="_blank">SM-3</a> für 8 bis 25 Millionen Dollar. Rechnerisch ließen sich für den Gegenwert eines einzigen westlichen Interzeptors mehrere ballistische Raketen oder über hundert Shahed-Drohnen produzieren.</p>
<p>Verlässliche, typspezifische Produktionskosten sind allerdings nicht öffentlich.</p>
<p>Die USA stecken damit in einer doppelten <a href="https://www.csis.org/analysis/cost-and-value-air-and-missile-defense-intercepts" rel="external noopener" target="_blank">Kostenfalle</a>. Zum einen sind ihre Abfangraketen oft um ein Vielfaches teurer als die angreifenden Wirkmittel. Zum anderen können sie auf den Abschuss trotzdem kaum verzichten, weil selbst eine billige Drohne oder Rakete ein Kriegsschiff, eine Raffinerie oder eine Radarstation von enormem Wert treffen kann.</p>
<p>Wer zudem über Zeitpunkt, Umfang und Zusammensetzung einer Angriffswelle entscheidet, befindet sich in der ökonomisch komfortableren Position. Die Gegenseite muss permanent bereitstehen und für den ungünstigsten Fall vorsorgen.</p>
<h3 class="subheading">Die Magazine leeren sich schneller als die Fabriken liefern</h3>
<p>Wie stark sich diese Schieflage auswirkt, zeigte bereits der zwölftägige Krieg zwischen Israel und Iran im Juni 2025. Nach Angaben des <a href="https://www.csis.org/analysis/europe-needs-asap-program-air-defense" rel="external noopener" target="_blank">CSIS Missile Defense Project</a> verschossen die USA damals rund 150 THAAD- und 80 SM-3-Abfangraketen. Damit wurden binnen weniger Tage schätzungsweise bis zu 50 Prozent der THAAD- und rund 20 Prozent der SM-3-Bestände verbraucht.</p>
<p>Der seit Ende Februar 2026 laufende Krieg verschärfte den Engpass weiter. Arabische Staaten sollen binnen weniger Tage bis zu 800 PAC-3-MSE- oder THAAD-Interzeptoren eingesetzt haben. Dem standen 2025 weltweit lediglich 620 ausgelieferte PAC-3 MSE gegenüber.</p>
<p>Die Produktion lässt sich nur langsam ausweiten: Bei THAAD etwa soll die Jahresproduktion von 96 auf 400 steigen. Der auf 35 Milliarden Dollar bezifferte <a href="https://www.wsj.com/politics/national-security/pentagon-widens-patriot-missile-order-to-nearly-59-billion-b3da2e01" rel="external noopener" target="_blank">THAAD-Auftrag</a> erscheint daher vor allem als Versuch, verlorene Magazintiefe wiederherzustellen.</p>
<p>Doch auch die PAC-3 ACE löst das Grundproblem nicht. Moderne Angriffe bestehen häufig aus zeitlich gestaffelten Paketen aus Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und Täuschkörpern. Die Verteidigung muss deshalb binnen Sekunden erkennen, priorisieren und jedem Ziel das passende Abfangmittel zuweisen.</p>
<h3 class="subheading">Die Antwort auf die Kostenfalle</h3>
<p>Genau darin liegt das Dilemma: Setzt sie einen teuren Interzeptor gegen ein billiges Ziel ein, gewinnt sie taktisch, verschlechtert aber ihr industrielles Austauschverhältnis. Lässt sie das Ziel passieren, riskiert sie Schäden an wesentlich wertvolleren Anlagen.</p>
<p>Deshalb suchen die USA und Europa nach billigeren Effektoren. Die US-Armee verlangt im Rahmen ihrer „Low Cost Interceptor-Initiative“ eine Patriot-kompatible Rakete für weniger als eine Million Dollar; ein Wettbewerb soll dafür neue Triebwerke, Suchköpfe und Feuerleitsysteme hervorbringen.</p>
<p>Europa verfolgt mit <a href="https://www.gov.uk/government/news/uk-and-european-allies-to-develop-low-cost-air-defence-weapons-to-protect-nato-skies" rel="external noopener" target="_blank">Leap</a> ein ähnliches Ziel. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Polen wollen bis 2027 eine leichte Abwehrwaffe gegen Drohnen und Raketen entwickeln.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137925" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11400701"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nach-Starlink-Blackout-Russlands-Ruestungsindustrie-entdeckt-das-Start-up-11400701.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1157" height="650" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/9/2/5/nga-8d140be7f8590178.jpeg" alt="Militäranlagen auf offenem Feld" style="aspect-ratio:1157 / 650"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1157" height="650" alt="Militäranlagen auf offenem Feld" style="aspect-ratio:1157 / 650;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nach Starlink-Blackout: Russlands Rüstungsindustrie entdeckt das Start-up</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137298" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399474"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Zahlen-Den-USA-geht-die-Munition-aus-11399474.html" class="group/teaser flex" 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href="http://www.heise.de/article/US-Ruestung-Warum-der-U-Boot-Deal-ueber-76-Milliarden-Dollar-wackelt-11395331.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2841" height="1596" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/3/0/0/US-Navy-Photo-720f138f30c08e3a.jpeg" alt="Blick von oben in einer Werkshalle, in der ein rot gestrichenes U-Boo entsteht." style="aspect-ratio:2841 / 1596"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2841" height="1596" 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src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europa rüstet bei Marschflugkörpern massiv auf</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<p>Wie ein vergleichsweise neuer Ansatz aussehen kann, zeigt <a href="https://www.businessinsider.com/us-military-kill-iranian-drone-system-proven-in-ukraine-2026-7" rel="external noopener" target="_blank">Merops</a>: nicht Rakete gegen Drohne, sondern Drohne gegen Drohne. US-Truppen setzten den rund 15.000 Dollar teuren Interzeptor in Kuwait erstmals gegen eine iranische Shahed ein; bei größerer Produktion soll der Preis unter 10.000 Dollar sinken.</p>
<p>Kanonen, Kleinraketen, Mikrowellen und Laser könnten diese neue, abgestufte Flugabwehr künftig ergänzen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Zukunft gehört der gestuften Luftverteidigung</strong></h3>
<p>Die PAC-3 ACE ist vor allem ein Versuch, Zeit zu kaufen. Sie senkt zwar den Preis pro Abschuss, ändert aber nichts daran, dass westliche Flugabwehr gegen große gemischte Angriffswellen zu teuer und zu langsam nachproduzierbar bleibt.</p>
<p>Künftige Luftverteidigung müsste aus mehreren Preisklassen bestehen und jedem Ziel das günstigste noch zuverlässige Abwehrmittel zuweisen. Hochpreisige Interzeptoren können für ballistische Raketen und besondere Hochwert-Ziele reserviert bleiben; Drohnen und einfachere Marschflugkörper müssen zunehmend von Abfangdrohnen, Kleinraketen oder etwa Kanonen abgefangen werden.</p>
<p>Der Luftkrieg wird damit vor allem zu einem Wettbewerb der Produktionskosten. Nicht allein die leistungsfähigste Rakete entscheidet, sondern die Fähigkeit, über Wochen und Monate mehr Angriffsmittel abzufangen, als der Gegner nachbauen kann.<br><br>Iran verfolgt dabei den entgegengesetzten Ansatz: Statt jedes anfliegende Projektil mit einem teuren Abfangflugkörper bekämpfen zu wollen, schützt das Land zentrale militärische Fähigkeiten durch unterirdische Anlagen, Härtung, Tarnung und Dezentralisierung.</p>
<p>Seine aktive Luftverteidigung konzentriert sich vor allem darauf, gegnerischen Flugzeugen und Drohnen den Zugang zu verwehren – während sie gegen Raketenangriffe stärker auf das Überleben der getroffenen Strukturen setzt.</p>
2026-08-06T08:15:00.000Zurn:bid:51346642026-08-06T06:00:00.000Z81 Jahre nach Hiroshima kehren Atomwaffen in die Politik zurück. Doch wie sicher ist eine Welt, in der Frieden auf der Drohung mit Vernichtung beruht?</p>
<p>Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit veränderte sich die Geschichte der Menschheit. Eine einzelne Bombe, abgeworfen vom US-Bomber "Enola Gay", <a href="https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/zweiter_weltkrieg/Atombombe-auf-Hiroshima-Zehntausende-Japaner-sterben-1945,hiroshima182.html" rel="external noopener" target="_blank">explodierte über Hiroshima</a> und zerstörte innerhalb weniger Sekunden eine Großstadt. Am 9. August 1945 folgte der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/6-august-1945-als-eine-atombombe-hiroshima-zerstoerte-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Atombombenabwurf auf Nagasaki</a>.</p>
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<p>Die beiden Angriffe markierten nicht nur das Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Sie eröffneten eine neue Epoche: das <a href="https://www.prif.org/fileadmin/Daten/Publikationen/HSFK_Standpunkte/1999/Standpunkte_04_99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Atomzeitalter</a>. Erstmalig verfügte die Menschheit über eine Waffe, deren Zerstörungskraft weit über die Dimensionen herkömmlicher Kriegsführung hinausging.</p>
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<p>Die Bilder von Hiroshima und Nagasaki wurden zum globalen Sinnbild für die Gefahren moderner Kriegsführung. Verkohlte Gebäude, Schwerstverletzte, Strahlenschäden und das Leid der Überlebenden machten deutlich, dass Atomwaffen keine gewöhnlichen militärischen Mittel sind.</p>
<p>81 Jahre später erleben wir ein Comeback nuklearer Machtpolitik. Atomwaffen sind wieder ein relevanter Teil internationaler Strategien. Die Hoffnung nach dem Ende des Kalten Krieges, dass die Geltung dieser Waffen schrittweise abnehmen würde, hat sich nicht erfüllt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom atomaren Schock zur Logik der Abschreckung</strong></h3>
<p>Nach Hiroshima und Nagasaki entstand die Vorstellung, dass die Menschheit aus dieser Erfahrung eine friedensethische Lehre ziehen müsse. Die <a href="https://dgvn.de/un-im-ueberblick/geschichte-der-un" rel="external noopener" target="_blank">Vereinten Nationen</a> wurden 1945 mit dem Anspruch gegründet, internationale Konflikte künftig durch Kooperation und Recht statt durch Krieg zu lösen.</p>
<p>Doch bereits kurz danach begann der Kalte Krieg. Sowjetische Kernwaffen führten zum globalen Gleichgewicht des Schreckens. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion bauten riesige Nukleararsenale auf, die in der Lage waren, die jeweils andere Seite zu vernichten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4908112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10507979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Hiroshima-bis-heute-Die-anhaltende-nukleare-Bedrohung-10507979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2068" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/8/1/1/2/shutterstock_2561278443-08c5a8d063890ab3.jpeg" alt="Bild: GC photographer/ Shutterstock.com" style="aspect-ratio:3680 / 2068"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2068" alt="Bild: GC photographer/ Shutterstock.com" style="aspect-ratio:3680 / 2068;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von Hiroshima bis heute: Die anhaltende nukleare Bedrohung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4281038" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9234766"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hiroshima-Der-Asphalt-wird-brennen-Chaos-wird-herrschen-9234766.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/2/8/1/0/3/8/c4938675cd440ac2.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hiroshima: "Der Asphalt wird brennen. Chaos wird herrschen."</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dieses Konzept hieß "<a href="https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/gegenseitige-gesicherte-zerstoerung" rel="external noopener" target="_blank">Mutually Assured Destruction</a>" – die wechselseitig gesicherte Zerstörung. Dahinter steckte die paradoxe Idee: Frieden sollte dadurch bewahrt werden, dass beide Seiten die Möglichkeit hatten, den Gegner vollständig auszulöschen.</p>
<p>Diese Stabilität hatte einen hohen Preis. Statt auf Vertrauen oder Zusammenarbeit beruhte sie auf permanenter Angst. Die Welt musste darauf hoffen, dass Staatsapparate, Militärs und Techniksysteme in jeder Krise richtig funktionieren würden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die unterschätzte Gefahr menschlicher Fehler</strong></h3>
<p>Die Geschichte des Kalten Krieges zeigt, wie knapp die Welt einer nuklearen Katastrophe entging.</p>
<p>Regelmäßig führten Fehlalarme, Kommunikationsprobleme oder Fehleinschätzungen zu <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/pannen-im-kalten-krieg-a-947523.html" rel="external noopener" target="_blank">gefährlichen Situationen</a>, so wie die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie im Oktober 1961, die die Welt an den Rand eines Krieges brachten. Diese Ereignisse betonen das Problem der nuklearen Abschreckung: Sie verlangt perfekte Kontrolle über eine Technologie, deren Fehlerfolgen unvorstellbar wären.</p>
<p>Mit jeder neuen Generation von Waffensystemen verändert sich diese Herausforderung. Moderne Atomwaffen gehen einher mit Cybertechnologie, künstlicher Intelligenz, Satellitenüberwachung und immer kürzeren Entscheidungszeiten. Es wächst die Gefahr, dass politische Entschlüsse unter extremem Zeitdruck getroffen werden müssen.</p>
<p>Ausschlaggebend bleibt: Ist eine Sicherheitsordnung stabil, die auf der Möglichkeit eines Fehlers gründet, der den Tod von Millionen Menschen bedeuten könnte?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Ende der Illusion einer atomaren Friedensdividende</strong></h3>
<p>Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien ein anderer Weg möglich. Die Gefahr eines großen Atomkriegs schien zu schwinden, internationale Abkommen reduzierten bestimmte Waffensysteme und viele Staaten betrachteten nukleare Abrüstung als erstrebenswertes Ziel.</p>
<p>Diese Phase ist inzwischen weitgehend beendet und die <a href="https://www.politikum.org/blog/ruestungskontrolle-ist-in-weiten-teilen-kollabiert" rel="external noopener" target="_blank">globale Rüstungskontrolle</a> befindet sich im Notstand.</p>
<p>Zahlreiche <a href="https://www.atomwaffena-z.info/geschichte/ruestungskontrolle" rel="external noopener" target="_blank">Vereinbarungen</a> wie der INF-Vertrag (1987), der KSE-Vertrag (1990) sowie der Open-Skies-Vertrag (1992), die während und nach dem Kalten Krieg geschaffen wurden, wurden beendet, liefen aus oder bestehen nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/8/4/1/Friedensdividende-F-2-01-31b92b18bdeff7a1.gif" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112244" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355645"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nukleares-Dilemma-Warum-Europas-Sicherheit-nicht-nur-an-Atombomben-haengt-11355645.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/2/4/4/atomraketen_ho-57830ca5dd2cfcc8.png" alt="Mehrere Raketen mit verschiedenen Flaggen und Atomsymbolen." style="aspect-ratio:960 / 540"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="960" height="540" alt="Mehrere Raketen mit verschiedenen Flaggen und Atomsymbolen." style="aspect-ratio:960 / 540;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nukleares Dilemma: Warum Europas Sicherheit nicht nur an Atombomben hängt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Gründe sind vielfältig: wachsendes Misstrauen zwischen Großmächten, neue Kriegsherde und die Wiederkehr einer Politik, in der militärische Stärke wieder als Attribut nationaler Macht geplant wird. Atomwaffen sind stets auch politische Symbole. Wer über nukleare Kompetenzen verfügt, besitzt eine Hauptrolle globaler Einflussnahme.</p>
81 Jahre nach Hiroshima kehren Atomwaffen in die Politik zurück. Doch wie sicher ist eine Welt, in der Frieden auf der Drohung mit Vernichtung beruht?</p>
<p>Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit veränderte sich die Geschichte der Menschheit. Eine einzelne Bombe, abgeworfen vom US-Bomber "Enola Gay", <a href="https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/zweiter_weltkrieg/Atombombe-auf-Hiroshima-Zehntausende-Japaner-sterben-1945,hiroshima182.html" rel="external noopener" target="_blank">explodierte über Hiroshima</a> und zerstörte innerhalb weniger Sekunden eine Großstadt. Am 9. August 1945 folgte der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/6-august-1945-als-eine-atombombe-hiroshima-zerstoerte-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Atombombenabwurf auf Nagasaki</a>.</p>
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<p>Die beiden Angriffe markierten nicht nur das Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Sie eröffneten eine neue Epoche: das <a href="https://www.prif.org/fileadmin/Daten/Publikationen/HSFK_Standpunkte/1999/Standpunkte_04_99.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Atomzeitalter</a>. Erstmalig verfügte die Menschheit über eine Waffe, deren Zerstörungskraft weit über die Dimensionen herkömmlicher Kriegsführung hinausging.</p>
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<p>Die Bilder von Hiroshima und Nagasaki wurden zum globalen Sinnbild für die Gefahren moderner Kriegsführung. Verkohlte Gebäude, Schwerstverletzte, Strahlenschäden und das Leid der Überlebenden machten deutlich, dass Atomwaffen keine gewöhnlichen militärischen Mittel sind.</p>
<p>81 Jahre später erleben wir ein Comeback nuklearer Machtpolitik. Atomwaffen sind wieder ein relevanter Teil internationaler Strategien. Die Hoffnung nach dem Ende des Kalten Krieges, dass die Geltung dieser Waffen schrittweise abnehmen würde, hat sich nicht erfüllt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Vom atomaren Schock zur Logik der Abschreckung</strong></h3>
<p>Nach Hiroshima und Nagasaki entstand die Vorstellung, dass die Menschheit aus dieser Erfahrung eine friedensethische Lehre ziehen müsse. Die <a href="https://dgvn.de/un-im-ueberblick/geschichte-der-un" rel="external noopener" target="_blank">Vereinten Nationen</a> wurden 1945 mit dem Anspruch gegründet, internationale Konflikte künftig durch Kooperation und Recht statt durch Krieg zu lösen.</p>
<p>Doch bereits kurz danach begann der Kalte Krieg. Sowjetische Kernwaffen führten zum globalen Gleichgewicht des Schreckens. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion bauten riesige Nukleararsenale auf, die in der Lage waren, die jeweils andere Seite zu vernichten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4908112" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10507979"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-Hiroshima-bis-heute-Die-anhaltende-nukleare-Bedrohung-10507979.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3680" height="2068" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/8/1/1/2/shutterstock_2561278443-08c5a8d063890ab3.jpeg" alt="Bild: GC photographer/ Shutterstock.com" style="aspect-ratio:3680 / 2068"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3680" height="2068" alt="Bild: GC photographer/ Shutterstock.com" style="aspect-ratio:3680 / 2068;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Von Hiroshima bis heute: Die anhaltende nukleare Bedrohung</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4281038" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9234766"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Hiroshima-Der-Asphalt-wird-brennen-Chaos-wird-herrschen-9234766.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/2/8/1/0/3/8/c4938675cd440ac2.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Hiroshima: "Der Asphalt wird brennen. Chaos wird herrschen."</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dieses Konzept hieß "<a href="https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/gegenseitige-gesicherte-zerstoerung" rel="external noopener" target="_blank">Mutually Assured Destruction</a>" – die wechselseitig gesicherte Zerstörung. Dahinter steckte die paradoxe Idee: Frieden sollte dadurch bewahrt werden, dass beide Seiten die Möglichkeit hatten, den Gegner vollständig auszulöschen.</p>
<p>Diese Stabilität hatte einen hohen Preis. Statt auf Vertrauen oder Zusammenarbeit beruhte sie auf permanenter Angst. Die Welt musste darauf hoffen, dass Staatsapparate, Militärs und Techniksysteme in jeder Krise richtig funktionieren würden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die unterschätzte Gefahr menschlicher Fehler</strong></h3>
<p>Die Geschichte des Kalten Krieges zeigt, wie knapp die Welt einer nuklearen Katastrophe entging.</p>
<p>Regelmäßig führten Fehlalarme, Kommunikationsprobleme oder Fehleinschätzungen zu <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/pannen-im-kalten-krieg-a-947523.html" rel="external noopener" target="_blank">gefährlichen Situationen</a>, so wie die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie im Oktober 1961, die die Welt an den Rand eines Krieges brachten. Diese Ereignisse betonen das Problem der nuklearen Abschreckung: Sie verlangt perfekte Kontrolle über eine Technologie, deren Fehlerfolgen unvorstellbar wären.</p>
<p>Mit jeder neuen Generation von Waffensystemen verändert sich diese Herausforderung. Moderne Atomwaffen gehen einher mit Cybertechnologie, künstlicher Intelligenz, Satellitenüberwachung und immer kürzeren Entscheidungszeiten. Es wächst die Gefahr, dass politische Entschlüsse unter extremem Zeitdruck getroffen werden müssen.</p>
<p>Ausschlaggebend bleibt: Ist eine Sicherheitsordnung stabil, die auf der Möglichkeit eines Fehlers gründet, der den Tod von Millionen Menschen bedeuten könnte?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Ende der Illusion einer atomaren Friedensdividende</strong></h3>
<p>Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien ein anderer Weg möglich. Die Gefahr eines großen Atomkriegs schien zu schwinden, internationale Abkommen reduzierten bestimmte Waffensysteme und viele Staaten betrachteten nukleare Abrüstung als erstrebenswertes Ziel.</p>
<p>Diese Phase ist inzwischen weitgehend beendet und die <a href="https://www.politikum.org/blog/ruestungskontrolle-ist-in-weiten-teilen-kollabiert" rel="external noopener" target="_blank">globale Rüstungskontrolle</a> befindet sich im Notstand.</p>
<p>Zahlreiche <a href="https://www.atomwaffena-z.info/geschichte/ruestungskontrolle" rel="external noopener" target="_blank">Vereinbarungen</a> wie der INF-Vertrag (1987), der KSE-Vertrag (1990) sowie der Open-Skies-Vertrag (1992), die während und nach dem Kalten Krieg geschaffen wurden, wurden beendet, liefen aus oder bestehen nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5121841" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374477"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Wie-die-Friedensdividende-einer-neuen-Sicherheitslogik-gewichen-ist-11374477.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/1/8/4/1/Friedensdividende-F-2-01-31b92b18bdeff7a1.gif" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Friedenstaube mit Bauchlandung und wegrollender Euro mit Peacezeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Wie die Friedensdividende einer neuen Sicherheitslogik gewichen ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5112244" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11355645"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nukleares-Dilemma-Warum-Europas-Sicherheit-nicht-nur-an-Atombomben-haengt-11355645.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/2/2/4/4/atomraketen_ho-57830ca5dd2cfcc8.png" alt="Mehrere Raketen mit verschiedenen Flaggen und Atomsymbolen." style="aspect-ratio:960 / 540"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="960" height="540" alt="Mehrere Raketen mit verschiedenen Flaggen und Atomsymbolen." style="aspect-ratio:960 / 540;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nukleares Dilemma: Warum Europas Sicherheit nicht nur an Atombomben hängt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Gründe sind vielfältig: wachsendes Misstrauen zwischen Großmächten, neue Kriegsherde und die Wiederkehr einer Politik, in der militärische Stärke wieder als Attribut nationaler Macht geplant wird. Atomwaffen sind stets auch politische Symbole. Wer über nukleare Kompetenzen verfügt, besitzt eine Hauptrolle globaler Einflussnahme.</p>
2026-08-06T06:00:00.000Zurn:bid:51367012026-08-06T04:00:00.000ZAserbaidschan navigiert geschickt zwischen Türkei und Israel. Baku gilt als einziger Akteur, dem beide Seiten vertrauen. Aber wie lange noch?</p>
<p>Seit seiner Unabhängigkeit bewegt sich Aserbaidschan auf einem geopolitischen Hochseil. Um nicht zwischen Großmächten wie Russland und den USA oder Bündnissen wie Nato und CSTO zerrieben zu werden, wählte das Land einen eigenen Kurs.</p>
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<p>Anders als Georgien oder die Ukraine wandte sich Baku nicht dem Westen zu, sondern knüpfte strategische Allianzen in der Region: die Türkei als militärischer Sicherheitsgarant, Israel als Gegengewicht zum Iran. Der gelöste Karabach-Konflikt war stets eng mit diesen Überlegungen verflochten. In der Außenpolitik gilt Aserbaidschan damit als Paradebeispiel eines <em>Pivotal State</em> – ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, dessen Lage und Ressourcen von mehreren Akteuren begehrt werden und der daraus die Freiheit zieht, Beziehungen zu Rivalen parallel zu pflegen.</p>
<h3 class="subheading">Ein Kleinstaat zwischen zwei Verbündeten</h3>
<p>Dieses Ausbalancieren wurde jedoch komplizierter, als sich die Beziehungen zwischen Ankara und Jerusalem im vergangenen Jahrzehnt verschlechterten. Sowohl im Zweiten Karabach-Krieg – in dem Waffen aus der Türkei und Israel Aserbaidschan zum Sieg verhalfen – als auch nach dem Gaza-Krieg geriet Baku in eine Zwickmühle.</p>
<p>Dennoch tauchte Aserbaidschan bei Entspannungsversuchen immer wieder als Mediator auf. Dahinter steht kühles Kalkül: Baku will verhindern, dass das eigene Territorium zum Schauplatz fremder Konflikte wird. Zudem hat der militärische Sieg über Bergkarabach (2020 und die Offensive 2023) Kapazitäten freigesetzt. Da die Rückeroberung abgeschlossen ist, tritt die Frage aus dem Zentrum der Innenpolitik – und verschafft Baku den Spielraum, seinen Aktionsradius über den Südkaukasus hinaus zu erweitern.</p>
<p>In diesem neuen Spielraum agiert Baku als Vermittler. Beide Staaten pflegen enge, aber grundverschiedene Beziehungen zu Aserbaidschan: Während das Verhältnis zur Türkei seit der <a href="https://caucasuswatch.de/de/news/turkei-ratifiziert-die-schuscha-erklarung.html" rel="external noopener" target="_blank">Schuscha-Erklärung von 2021</a> ein formelles Verteidigungsbündnis ist, basiert die Kooperation mit Israel auf einer informellen Partnerschaft in den Bereichen Energie und Militärtechnik. Mehrfach – von 2008 bis 2010, 2018 sowie seit 2022 – schaltete sich Aserbaidschan ein.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4312349" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9323146"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-der-Krim-bis-Bergkarabach-Die-ungeloesten-Konflikte-der-Sowjetzeit-9323146.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1281" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/3/1/2/3/4/9/krim-bergkabach-2-648b277f84125b52.png" style="aspect-ratio:1281 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11386235"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zwischen-Bruessel-und-Moskau-Armenien-ringt-um-seine-wirtschaftliche-Zukunft-11386235.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/8/0/0/shutterstock_2731036317-8da1096183e3ec3c.jpeg" alt="Eine Stadt vor Bergen bei Sonnenaufgang" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4032" height="2266" alt="Eine Stadt vor Bergen bei Sonnenaufgang" style="aspect-ratio:4032 / 2266;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Zwischen Brüssel und Moskau: Armenien ringt um seine wirtschaftliche Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5057027" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11244308"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Suedkaukasus-Irankrieg-als-Katalysator-11244308.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/7/0/2/7/kaukasus-F1-center-01-ced0451779322920.png" alt="Kaukasus Landkarte" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Kaukasus Landkarte" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Südkaukasus: Irankrieg als Katalysator?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Land genießt als einziger Akteur das Vertrauen beider Seiten. Zwar trugen diese Initiativen zur Deeskalation bei, eine dauerhafte Lösung brachten sie nie. Das schürt Skepsis: Wie wirksam ist Bakus Rolle tatsächlich, wenn die Konflikte zwischen Ankara und Jerusalem immer wieder aufflammen?</p>
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<p>Wer die Vermittlung daran misst, verkennt ihren eigentlichen Zweck. Weder in Baku noch in Tel Aviv verstand man die Diplomatie je als dauerhafte Friedenslösung, sondern als Instrument des akuten Krisenmanagements: Deeskalation genau in jenen Momenten, in denen Spannungen in militärische Konfrontation umzuschlagen drohen. Ein konkretes Beispiel ist die im Mai 2025 von Baku vermittelte Militär-Hotline zwischen der Türkei und Israel in Syrien. Diese Kommunikationslinie verhindert bis heute ungewollte Zusammenstöße im Syrien der Post-Assad-Ära.</p>
<p>Wie unverzichtbar Bakus Rolle geworden ist, zeigt die Entwicklung seit dem 7. Oktober 2023. Nach dem Hamas-Angriff und dem folgenden Gaza-Krieg verhärtete sich Ankaras Haltung gegenüber Israel drastisch. Zum Vergleich: Noch im September 2023 hatte Aserbaidschan am Rande der UN-Generalversammlung das historische erste persönliche Treffen zwischen Erdoğan und Netanjahu arrangiert.</p>
<p>Heute begegnen sich beide Seiten kaum noch direkt. Dass es Baku 2025 dennoch gelang, Gespräche zu vermitteln – wenn auch meist nur indirekt –, unterstreicht seine Bedeutung: Ohne diesen Kaukasus-Kanal gäbe es zwischen Ankara und Tel Aviv kaum noch funktionierenden Kontakt.</p>
<p>Auch das Format der Gespräche ist bemerkenswert. Die Kontakte laufen nicht über die klassischen Außenministerien, sondern direkt über die Präsidialämter in Baku und Ankara sowie das Büro des israelischen Premierministers. Dass die höchste Exekutivebene aller drei Staaten persönlich eingebunden ist, zeigt zweierlei: wie brisant die regionalen Spannungen bewertet werden – und wie fest Aserbaidschan als Vermittler auf Chefebene etabliert ist.</p>
<h3 class="subheading">Die Armenier-Frage als Belastungsprobe</h3>
<p>Wie eng Bakus Vermittlerrolle mit seinen eigenen Interessen verwoben ist, zeigte ein heikler Vorfall im Juni 2026. Im israelischen Parlament (Knesset) stand eine Abstimmung über die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch das Osmanische Reich bevor. Der Antrag von Außenminister Gideon Sa'ar berührte ein historisches Tabu der Türkei, die eine solche Einstufung strikt ablehnt.</p>
<p>Israel hatte diesen Schritt jahrelang gemieden, um Ankara und Baku nicht zu verprellen. Erst die scharfen Attacken Erdoğans im Zuge des Gaza-Kriegs brachten das Thema zurück auf die Agenda – ungeachtet der Tatsache, dass Netanjahu den Völkermord bereits 2025 in einem <a href="https://www.euronews.com/2025/08/27/israels-prime-minister-benjamin-netanyahu-recognises-armenian-genocide-for-first-time" rel="external noopener" target="_blank">Interview eingeräumt hatte</a>, ohne dies jedoch zur offiziellen Regierungspolitik zu machen.</p>
<p>Hinter den Kulissen schaltete sich Baku ein. Laut <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/israel-politics/2026-07-19/ty-article/.premium/pressured-by-azerbaijan-netanyahu-blocks-vote-on-armenian-genocide-source-says/0000019f-7969-d17e-a1ff-ff6d3bef0000" rel="external noopener" target="_blank">Berichten</a> der israelischen Zeitung <em>Haaretz</em> drängte Aserbaidschan Ministerpräsident Netanjahu direkt, den Antrag zurückzuziehen. Mit Erfolg: Die Abstimmung wurde ohne offizielle Begründung verschoben. Der Fall zeigt exemplarisch, wie der Gaza-Krieg Israels Bündnisse weit über den Nahost-Konflikt hinaus neu ordnet.</p>
<p>Für Tel Aviv ist Aserbaidschan ein zentraler strategischer Partner außerhalb des Westens: Baku liefert wesentliche Teile der israelischen Ölimporte und dient als Puffer an der Nordgrenze des Iran. Umso bemerkenswerter ist der offene Druck aus Baku.</p>
<h3 class="subheading">Baku zieht alle Register</h3>
<p>Dieser Druck äußerte sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. So wandten sich die Leiter der drei jüdischen Gemeinden Aserbaidschans – der berg-jüdischen, der aschkenasischen und der sephardischen – in einem gemeinsamen Brief an die Knesset. Ihr Argument: Historische Streitfragen gehörten in die Hände von Experten und nicht in politische Resolutionen, die den fragilen Friedensprozess im Südkaukasus belasten könnten.</p>
<p>Auch in Israel selbst regte sich Widerstand. Efraim Inbar, Leiter des <em>Jerusalem Institute for Strategy and Security</em>, <a href="https://www.azernews.az/region/260702.html" rel="external noopener" target="_blank">warnte</a> im Radio vor diplomatischen Folgekosten. Der Vorstoß ziele zwar auf die Türkei, treffe aber vor allem Aserbaidschan – einen strategisch unverzichtbaren Partner. Wolle man Ankara die Stirn bieten, sei leise Diplomatie klüger als symbolische Gesten. Dass der aserbaidschanische Botschafter Tel Aviv kurz nach der Ankündigung unkommentiert verließ, setzte ein zusätzliches diplomatisches Signal.</p>
<p>Der Vorfall offenbart das Dilemma politischer Erinnerungskultur: Während der Genozid unter Historikern als erwiesen gilt, entscheidet in der Diplomatie fast immer das politische Timing. Dass Ankara Israels Schritt als Racheakt für die Gaza-Kritik deutete statt als späte Einsicht, zeigt, wie sehr historische Aufarbeitung als geopolitisches Druckmittel zweckentfremdet wird.</p>
<h3 class="subheading">Vom Kleinstaat zur Mittelmacht?</h3>
<p>Wie weit Bakus Einfluss am Ende reicht, liegt jedoch nicht allein in seiner Hand. Eine echte trilaterale Entente zwischen Aserbaidschan, der Türkei und Israel bleibt vorerst unrealistisch – zu schwer wiegen der Gaza-Konflikt und die Spannungen im östlichen Mittelmeer. Bakus Diplomatie stößt dort an Grenzen, wo Ideologie den Pragmatismus verdrängt. Dennoch bleibt das Land als Krisenmanager unverzichtbar, sobald beide Rivalen wieder Raum für praktische Kooperation suchen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4827849" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10333216"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdogans-langer-Arm-Wie-die-Tuerkei-den-Kaukasus-neu-ordnet-10333216.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4618" height="2595" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/7/8/4/9/shutterstock_2364253631-5a73525591478b1e.jpeg" alt="Karte von Armenien und Aserbaidschan" style="aspect-ratio:4618 / 2595"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4618" height="2595" alt="Karte von Armenien und Aserbaidschan" style="aspect-ratio:4618 / 2595;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdogans langer Arm: Wie die Türkei den Kaukasus neu ordnet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aserbaidschans Initiativen werfen eine grundlegende Frage auf: Erleben wir den Wandel vom Kleinstaat zur Mittelmacht? Klassische Kleinstaaten begnügen sich meist damit, das eigene Überleben zwischen Großmächten zu sichern. Aserbaidschan hingegen agiert als Vermittler zwischen Schwergewichten und gestaltet die regionale Dynamik aktiv mit. Auch wenn der Aufstieg zur anerkannten Mittelmacht noch nicht abgeschlossen ist – der Südkaukasus ist für Bakus diplomatischen Aktionsradius längst zu klein geworden.</p>
Aserbaidschan navigiert geschickt zwischen Türkei und Israel. Baku gilt als einziger Akteur, dem beide Seiten vertrauen. Aber wie lange noch?</p>
<p>Seit seiner Unabhängigkeit bewegt sich Aserbaidschan auf einem geopolitischen Hochseil. Um nicht zwischen Großmächten wie Russland und den USA oder Bündnissen wie Nato und CSTO zerrieben zu werden, wählte das Land einen eigenen Kurs.</p>
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<p>Anders als Georgien oder die Ukraine wandte sich Baku nicht dem Westen zu, sondern knüpfte strategische Allianzen in der Region: die Türkei als militärischer Sicherheitsgarant, Israel als Gegengewicht zum Iran. Der gelöste Karabach-Konflikt war stets eng mit diesen Überlegungen verflochten. In der Außenpolitik gilt Aserbaidschan damit als Paradebeispiel eines <em>Pivotal State</em> – ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, dessen Lage und Ressourcen von mehreren Akteuren begehrt werden und der daraus die Freiheit zieht, Beziehungen zu Rivalen parallel zu pflegen.</p>
<h3 class="subheading">Ein Kleinstaat zwischen zwei Verbündeten</h3>
<p>Dieses Ausbalancieren wurde jedoch komplizierter, als sich die Beziehungen zwischen Ankara und Jerusalem im vergangenen Jahrzehnt verschlechterten. Sowohl im Zweiten Karabach-Krieg – in dem Waffen aus der Türkei und Israel Aserbaidschan zum Sieg verhalfen – als auch nach dem Gaza-Krieg geriet Baku in eine Zwickmühle.</p>
<p>Dennoch tauchte Aserbaidschan bei Entspannungsversuchen immer wieder als Mediator auf. Dahinter steht kühles Kalkül: Baku will verhindern, dass das eigene Territorium zum Schauplatz fremder Konflikte wird. Zudem hat der militärische Sieg über Bergkarabach (2020 und die Offensive 2023) Kapazitäten freigesetzt. Da die Rückeroberung abgeschlossen ist, tritt die Frage aus dem Zentrum der Innenpolitik – und verschafft Baku den Spielraum, seinen Aktionsradius über den Südkaukasus hinaus zu erweitern.</p>
<p>In diesem neuen Spielraum agiert Baku als Vermittler. Beide Staaten pflegen enge, aber grundverschiedene Beziehungen zu Aserbaidschan: Während das Verhältnis zur Türkei seit der <a href="https://caucasuswatch.de/de/news/turkei-ratifiziert-die-schuscha-erklarung.html" rel="external noopener" target="_blank">Schuscha-Erklärung von 2021</a> ein formelles Verteidigungsbündnis ist, basiert die Kooperation mit Israel auf einer informellen Partnerschaft in den Bereichen Energie und Militärtechnik. Mehrfach – von 2008 bis 2010, 2018 sowie seit 2022 – schaltete sich Aserbaidschan ein.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4312349" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9323146"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Von-der-Krim-bis-Bergkarabach-Die-ungeloesten-Konflikte-der-Sowjetzeit-9323146.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1281" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/3/1/2/3/4/9/krim-bergkabach-2-648b277f84125b52.png" style="aspect-ratio:1281 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11386235"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Zwischen-Bruessel-und-Moskau-Armenien-ringt-um-seine-wirtschaftliche-Zukunft-11386235.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" 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<p>Wer die Vermittlung daran misst, verkennt ihren eigentlichen Zweck. Weder in Baku noch in Tel Aviv verstand man die Diplomatie je als dauerhafte Friedenslösung, sondern als Instrument des akuten Krisenmanagements: Deeskalation genau in jenen Momenten, in denen Spannungen in militärische Konfrontation umzuschlagen drohen. Ein konkretes Beispiel ist die im Mai 2025 von Baku vermittelte Militär-Hotline zwischen der Türkei und Israel in Syrien. Diese Kommunikationslinie verhindert bis heute ungewollte Zusammenstöße im Syrien der Post-Assad-Ära.</p>
<p>Wie unverzichtbar Bakus Rolle geworden ist, zeigt die Entwicklung seit dem 7. Oktober 2023. Nach dem Hamas-Angriff und dem folgenden Gaza-Krieg verhärtete sich Ankaras Haltung gegenüber Israel drastisch. Zum Vergleich: Noch im September 2023 hatte Aserbaidschan am Rande der UN-Generalversammlung das historische erste persönliche Treffen zwischen Erdoğan und Netanjahu arrangiert.</p>
<p>Heute begegnen sich beide Seiten kaum noch direkt. Dass es Baku 2025 dennoch gelang, Gespräche zu vermitteln – wenn auch meist nur indirekt –, unterstreicht seine Bedeutung: Ohne diesen Kaukasus-Kanal gäbe es zwischen Ankara und Tel Aviv kaum noch funktionierenden Kontakt.</p>
<p>Auch das Format der Gespräche ist bemerkenswert. Die Kontakte laufen nicht über die klassischen Außenministerien, sondern direkt über die Präsidialämter in Baku und Ankara sowie das Büro des israelischen Premierministers. Dass die höchste Exekutivebene aller drei Staaten persönlich eingebunden ist, zeigt zweierlei: wie brisant die regionalen Spannungen bewertet werden – und wie fest Aserbaidschan als Vermittler auf Chefebene etabliert ist.</p>
<h3 class="subheading">Die Armenier-Frage als Belastungsprobe</h3>
<p>Wie eng Bakus Vermittlerrolle mit seinen eigenen Interessen verwoben ist, zeigte ein heikler Vorfall im Juni 2026. Im israelischen Parlament (Knesset) stand eine Abstimmung über die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch das Osmanische Reich bevor. Der Antrag von Außenminister Gideon Sa'ar berührte ein historisches Tabu der Türkei, die eine solche Einstufung strikt ablehnt.</p>
<p>Israel hatte diesen Schritt jahrelang gemieden, um Ankara und Baku nicht zu verprellen. Erst die scharfen Attacken Erdoğans im Zuge des Gaza-Kriegs brachten das Thema zurück auf die Agenda – ungeachtet der Tatsache, dass Netanjahu den Völkermord bereits 2025 in einem <a href="https://www.euronews.com/2025/08/27/israels-prime-minister-benjamin-netanyahu-recognises-armenian-genocide-for-first-time" rel="external noopener" target="_blank">Interview eingeräumt hatte</a>, ohne dies jedoch zur offiziellen Regierungspolitik zu machen.</p>
<p>Hinter den Kulissen schaltete sich Baku ein. Laut <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/israel-politics/2026-07-19/ty-article/.premium/pressured-by-azerbaijan-netanyahu-blocks-vote-on-armenian-genocide-source-says/0000019f-7969-d17e-a1ff-ff6d3bef0000" rel="external noopener" target="_blank">Berichten</a> der israelischen Zeitung <em>Haaretz</em> drängte Aserbaidschan Ministerpräsident Netanjahu direkt, den Antrag zurückzuziehen. Mit Erfolg: Die Abstimmung wurde ohne offizielle Begründung verschoben. Der Fall zeigt exemplarisch, wie der Gaza-Krieg Israels Bündnisse weit über den Nahost-Konflikt hinaus neu ordnet.</p>
<p>Für Tel Aviv ist Aserbaidschan ein zentraler strategischer Partner außerhalb des Westens: Baku liefert wesentliche Teile der israelischen Ölimporte und dient als Puffer an der Nordgrenze des Iran. Umso bemerkenswerter ist der offene Druck aus Baku.</p>
<h3 class="subheading">Baku zieht alle Register</h3>
<p>Dieser Druck äußerte sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. So wandten sich die Leiter der drei jüdischen Gemeinden Aserbaidschans – der berg-jüdischen, der aschkenasischen und der sephardischen – in einem gemeinsamen Brief an die Knesset. Ihr Argument: Historische Streitfragen gehörten in die Hände von Experten und nicht in politische Resolutionen, die den fragilen Friedensprozess im Südkaukasus belasten könnten.</p>
<p>Auch in Israel selbst regte sich Widerstand. Efraim Inbar, Leiter des <em>Jerusalem Institute for Strategy and Security</em>, <a href="https://www.azernews.az/region/260702.html" rel="external noopener" target="_blank">warnte</a> im Radio vor diplomatischen Folgekosten. Der Vorstoß ziele zwar auf die Türkei, treffe aber vor allem Aserbaidschan – einen strategisch unverzichtbaren Partner. Wolle man Ankara die Stirn bieten, sei leise Diplomatie klüger als symbolische Gesten. Dass der aserbaidschanische Botschafter Tel Aviv kurz nach der Ankündigung unkommentiert verließ, setzte ein zusätzliches diplomatisches Signal.</p>
<p>Der Vorfall offenbart das Dilemma politischer Erinnerungskultur: Während der Genozid unter Historikern als erwiesen gilt, entscheidet in der Diplomatie fast immer das politische Timing. Dass Ankara Israels Schritt als Racheakt für die Gaza-Kritik deutete statt als späte Einsicht, zeigt, wie sehr historische Aufarbeitung als geopolitisches Druckmittel zweckentfremdet wird.</p>
<h3 class="subheading">Vom Kleinstaat zur Mittelmacht?</h3>
<p>Wie weit Bakus Einfluss am Ende reicht, liegt jedoch nicht allein in seiner Hand. Eine echte trilaterale Entente zwischen Aserbaidschan, der Türkei und Israel bleibt vorerst unrealistisch – zu schwer wiegen der Gaza-Konflikt und die Spannungen im östlichen Mittelmeer. Bakus Diplomatie stößt dort an Grenzen, wo Ideologie den Pragmatismus verdrängt. Dennoch bleibt das Land als Krisenmanager unverzichtbar, sobald beide Rivalen wieder Raum für praktische Kooperation suchen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4827849" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10333216"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erdogans-langer-Arm-Wie-die-Tuerkei-den-Kaukasus-neu-ordnet-10333216.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4618" height="2595" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/2/7/8/4/9/shutterstock_2364253631-5a73525591478b1e.jpeg" alt="Karte von Armenien und Aserbaidschan" style="aspect-ratio:4618 / 2595"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4618" height="2595" alt="Karte von Armenien und Aserbaidschan" style="aspect-ratio:4618 / 2595;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Erdogans langer Arm: Wie die Türkei den Kaukasus neu ordnet</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Aserbaidschans Initiativen werfen eine grundlegende Frage auf: Erleben wir den Wandel vom Kleinstaat zur Mittelmacht? Klassische Kleinstaaten begnügen sich meist damit, das eigene Überleben zwischen Großmächten zu sichern. Aserbaidschan hingegen agiert als Vermittler zwischen Schwergewichten und gestaltet die regionale Dynamik aktiv mit. Auch wenn der Aufstieg zur anerkannten Mittelmacht noch nicht abgeschlossen ist – der Südkaukasus ist für Bakus diplomatischen Aktionsradius längst zu klein geworden.</p>
2026-08-06T04:00:00.000Zurn:bid:51373262026-08-05T14:00:00.000ZWenn selbst Konservative den Liberalismus für erledigt erklären – warum sollten Linke ihm dann wieder näherkommen? Essay. Teil 1.</p>
<p>"Der Liberalismus, wie wir ihn kannten, ob 'neo' oder nicht, wird nicht zurückkommen." Diese Diagnose stammt nicht von einem Linken, sondern von einem Konservativen, einem, der sich auch der Freiheit verschrieben hat: Peter Sloterdijk.</p>
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<p><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/peter-sloterdijk-es-laeuft-auf-eine-bottleneck-wirtschaft-hinaus-02/100238561.html" rel="external noopener" target="_blank">Was er im Interview</a> mit dem <em>Handelsblatt</em> meinte, ist der Liberalismus im 20. Jahrhundert, wie man ihn nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland kannte. Dass er zum wirtschaftlichen Erfolg führte, lag unter anderem an "einem Akt interessierter Generosität der USA", so Sloterdijk. Und die fand hierzulande viele Anhänger.</p>
<h3 class="subheading">Liberalismus unter geopolitischem Druck</h3>
<p>Nun, dieser wirtschaftliche Liberalismus hat nach Sloterdijk keine Zukunft mehr. An seine Stelle trete eine "Bottleneck-Wirtschaft", also eine Wirtschaft, bei der Rohstoffe oder Technologien zu Engpässen führen und den Wohlstand gefährden können.</p>
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<p>In den vergangenen Monaten konnte man das live beobachten: China etwa führte Exportkontrollen bei Seltenen Erden ein, um seine Positionen mit Nachdruck zu verteidigen. Und die USA nutzten in gleicher Weise ihre starke Position im Bereich der Chipproduktion und Künstlicher Intelligenz, um den Gegner China in der Entwicklung zu bremsen.</p>
<p>Man könnte also sagen: Staaten nutzen ihre technologische Macht oder ihre Rohstoffe als Waffe. Und die kann früher oder später auch gegen die Bundesrepublik und den Wohlstand der Deutschen gerichtet werden.</p>
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<p>Eine auf Export orientierte Wirtschaft ist nicht nur auf Technologie und Rohstoffe angewiesen, sondern auch auf offene Handelswege – und schon steht wieder das Militärische auf der Tagesordnung. Oder wie Sloterdijk sagt: "Man wird Handelskonvois künftig kaum ohne militärischen Geleitschutz losschicken können".</p>
<p>Sloterdijk ist ja keineswegs als linker Ideologe bekannt, stattdessen gibt es viel mehr Gründe, ihn bei den marktliberalen Konservativen einzusortieren. Wenn er jetzt den Liberalismus schon in der Vergangenheitsform behandelt, dann ist das kein gutes Zeichen.</p>
<h3 class="subheading">Warum die Linke wieder über Liberalismus streitet</h3>
<p>Und hier knüpft die Frage an, wenn schon marktliberale Konservative sich vom Liberalismus abwenden, warum sollten sich ihm ausgerechnet Linke wieder stärker zuwenden?</p>
<p>Genau das fordert Robert Schwierkus. In zwei <em>Telepolis</em>-Beiträgen wendet er sich gegen die Überlegungen, die der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/postliberalismus-krise-der-linken-demokratie-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Journalist Nils Schniederjann</a> im <em>Deutschlandfunk</em> zu einer "postliberalen Linken" angestellt hat.</p>
<p>Schwierkus' Botschaft in einer Kurzversion: Die Linke solle sich nicht vom Liberalismus verabschieden, sondern dessen soziale und solidarische Tradition wiederentdecken.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Schwierkus warnt davor, den Liberalismus mit dem Neoliberalismus zu verwechseln. <a href="https://www.telepolis.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" rel="external noopener" target="_blank">Dabei beruft er sich auf</a> den Ideologietheoretiker Michael Freeden, für den der Neoliberalismus "eine der prominentesten Fehlinterpretationen des Liberalismus" darstellt – eine "Fehlrepräsentation", eine ideologische Variante, die sich "den Mantel eines Rivalen" <a href="https://www.telepolis.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" rel="external noopener" target="_blank">übergeworfen habe</a>, um sich mit rhetorischer Respektabilität zu bekleiden.</p>
<p>Statt sich postliberal zu orientieren, solle die Linke auf Denker wie Geoffrey Hodgson und Matthew McManus zurückgreifen, die unter den Begriffen "liberale Solidarität" und "liberaler Sozialismus" eine Synthese aus Freiheits- und Gleichheitsdenken vorschlagen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Schniederjann sieht das fast spiegelverkehrt. Für ihn hat sich die Linke zu eng an den Liberalismus gebunden: Sie setze auf individuelle Rechte statt auf gemeinsame politische Macht, auf Gerichte und Experteninstitutionen statt auf demokratische Mehrheiten.</p>
<p>Die Linke verteidige kulturelle Selbstbestimmung, während sie wirtschaftliche Entscheidungen Märkten, Zentralbanken, europäischen Institutionen und Verfassungsgerichten überlasse. Die Linke müsse daher lernen, Liberalismus und Demokratie wieder auseinanderzuhalten.</p>
<h3 class="subheading">Der eigentliche Konflikt: Freiheit und demokratische Macht</h3>
<p>Beide Texte berühren einen wirklichen Konflikt. Aber sie reden in zentralen Punkten aneinander vorbei.</p>
<p>Schwierkus verteidigt Freiheitsrechte gegen autoritäre Versuchungen. Das ist richtig und notwendig. Schniederjann kritisiert die Entmachtung demokratischer Politik zugunsten von Eigentum, Marktmechanismen und nicht gewählten Institutionen. Auch das trifft einen entscheidenden Punkt.</p>
<p>Die falsche Alternative lautet jedoch: <strong>Liberalismus oder Autoritarismus.</strong></p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p><strong></strong></p>
<p>Eine linke Bewegung muss weder zum Liberalismus als gesellschaftlicher Gesamtordnung zurückkehren noch Freiheitsrechte relativieren.</p>
<p>Sie kann und sollte Meinungs-, Presse-, Versammlungs-, Organisations- und Streikfreiheit entschlossen verteidigen – aber auf einer anderen Grundlage als der klassischen liberalen Vorstellung von Eigentum und Markt.</p>
<h3 class="subheading">Postliberalismus heißt nicht: Grundrechte abschaffen</h3>
<p>Schwierkus' wichtigster Einwand gegen Schniederjann lautet: Wer sich vom Liberalismus lösen wolle, riskiere, die liberalen Errungenschaften preiszugeben. Gemeint sind vor allem individuelle Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus und der Schutz vor staatlicher Willkür.</p>
<p>Aber Schniederjann fordert gar nicht, diese Rechte abzuschaffen. Er stellt ausdrücklich die Frage, wie "eine postliberale Politik aus[sähe], die nicht hinter die Errungenschaften des Liberalismus fällt, sondern über sie hinausgeht".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062558" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11255343"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libertaere-Traumwelt-Ein-Experiment-mit-gefaehrlichem-Ausgang-11255343.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/5/5/8/shutterstock_2716080679-f5ddc65c584b27a2.jpeg" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Freilich formuliert er das als offene Frage, nicht als Selbstverpflichtung – und er beantwortet sie, wie sich zeigen wird, nur unzureichend. Zudem kritisiert er, dass demokratische Prozesse zunehmend durch Gerichte, Exekutiven und technokratische Institutionen eingeschränkt würden.</p>
<p>Damit stellt sich die Debatte im Grunde anders dar, als Schwierkus suggeriert.</p>
<h3 class="subheading">Ohne Freiheitsrechte keine linke Politik</h3>
<p>Es geht nämlich nicht um die Frage, ob die Linke Pressefreiheit oder Versammlungsfreiheit noch wichtig finden soll. Natürlich muss sie das. Ohne sie würde sie sich selbst in den eigenen Möglichkeiten beschneiden.</p>
<p>Denn ohne diese Rechte könnten weder Gewerkschaften streiken noch Beschäftigte sich organisieren, Mieterinitiativen könnten nicht protestieren und politische Opposition könnte die Regierung nicht kontrollieren.</p>
<p>Selbst wenn der Traum vieler Linker wahr werden würde und die Bundesrepublik erhielte eine sozialistische Regierung – ohne diese Rechte gäbe es kein Korrektiv – auch kein linkes –, das eine falsche Politik korrigieren könnte.</p>
<h3 class="subheading">Eigentum und Märkte als Grenze der Demokratie</h3>
<p>Die eigentliche Frage lautet:</p>
<p>Müssen politische Freiheitsrechte notwendig mit einer Ordnung verbunden sein, in der große Eigentumsverhältnisse, Märkte und private Investitionsentscheidungen weitgehend dem demokratischen Zugriff entzogen bleiben?</p>
<p>Schwierkus beantwortet diese Frage – und zwar mit Ja. Mit Hodgson schreibt er:</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Der solidarische Liberalismus betrachtet Privateigentum und Märkte als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen für Freiheit, Autonomie, Demokratie und den Schutz der Menschenrechte." </em></p>
<p>Es gibt "praktische und moralische Grenzen für Märkte", aber ihre Existenz als Grundstruktur steht außer Frage.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das ist eine klare Antwort. Aber genau sie ist der strittige Punkt. Denn sie setzt Eigentum und Markt als <em>Bedingungen</em> demokratischer Politik – nicht als deren <em>Gegenstand</em>.</p>
<p>Sozialpolitik kann die Folgen großer Eigentumsungleichheit abfedern. Sie beantwortet aber nicht die Frage, wer über Investitionen, Konzerne, Banken, Wohnungsbestände, Energieversorgung oder die Verteilung gesellschaftlichen Reichtums entscheidet.</p>
<p>Sie sagt nicht, ob Vergesellschaftung, genossenschaftliche Eigentumsformen oder demokratische Investitionslenkung legitime, mehrheitsfähige Optionen sind – oder ob sie von vornherein ausgeschlossen werden müssen, weil sie zumindest die unternehmerische Freiheit gefährden.</p>
<h3 class="subheading">Die historische Frage hinter der Debatte</h3>
<p>Das ist keine nebensächliche Debatte. Es entscheidet über den Spielraum demokratischer Politik.</p>
<p>Die Antwort auf diese Frage liegt nicht in der Gegenwart, sondern in der Entstehungsgeschichte des Liberalismus selbst. Der zweite Teil geht ihr nach – von Ciceros Okkupationstheorie über John Lockes Arbeitstheorie des Eigentums bis zu Mises und Hayek.</p>
Wenn selbst Konservative den Liberalismus für erledigt erklären – warum sollten Linke ihm dann wieder näherkommen? Essay. Teil 1.</p>
<p>"Der Liberalismus, wie wir ihn kannten, ob 'neo' oder nicht, wird nicht zurückkommen." Diese Diagnose stammt nicht von einem Linken, sondern von einem Konservativen, einem, der sich auch der Freiheit verschrieben hat: Peter Sloterdijk.</p>
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<p><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/peter-sloterdijk-es-laeuft-auf-eine-bottleneck-wirtschaft-hinaus-02/100238561.html" rel="external noopener" target="_blank">Was er im Interview</a> mit dem <em>Handelsblatt</em> meinte, ist der Liberalismus im 20. Jahrhundert, wie man ihn nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland kannte. Dass er zum wirtschaftlichen Erfolg führte, lag unter anderem an "einem Akt interessierter Generosität der USA", so Sloterdijk. Und die fand hierzulande viele Anhänger.</p>
<h3 class="subheading">Liberalismus unter geopolitischem Druck</h3>
<p>Nun, dieser wirtschaftliche Liberalismus hat nach Sloterdijk keine Zukunft mehr. An seine Stelle trete eine "Bottleneck-Wirtschaft", also eine Wirtschaft, bei der Rohstoffe oder Technologien zu Engpässen führen und den Wohlstand gefährden können.</p>
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<p>In den vergangenen Monaten konnte man das live beobachten: China etwa führte Exportkontrollen bei Seltenen Erden ein, um seine Positionen mit Nachdruck zu verteidigen. Und die USA nutzten in gleicher Weise ihre starke Position im Bereich der Chipproduktion und Künstlicher Intelligenz, um den Gegner China in der Entwicklung zu bremsen.</p>
<p>Man könnte also sagen: Staaten nutzen ihre technologische Macht oder ihre Rohstoffe als Waffe. Und die kann früher oder später auch gegen die Bundesrepublik und den Wohlstand der Deutschen gerichtet werden.</p>
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<p>Eine auf Export orientierte Wirtschaft ist nicht nur auf Technologie und Rohstoffe angewiesen, sondern auch auf offene Handelswege – und schon steht wieder das Militärische auf der Tagesordnung. Oder wie Sloterdijk sagt: "Man wird Handelskonvois künftig kaum ohne militärischen Geleitschutz losschicken können".</p>
<p>Sloterdijk ist ja keineswegs als linker Ideologe bekannt, stattdessen gibt es viel mehr Gründe, ihn bei den marktliberalen Konservativen einzusortieren. Wenn er jetzt den Liberalismus schon in der Vergangenheitsform behandelt, dann ist das kein gutes Zeichen.</p>
<h3 class="subheading">Warum die Linke wieder über Liberalismus streitet</h3>
<p>Und hier knüpft die Frage an, wenn schon marktliberale Konservative sich vom Liberalismus abwenden, warum sollten sich ihm ausgerechnet Linke wieder stärker zuwenden?</p>
<p>Genau das fordert Robert Schwierkus. In zwei <em>Telepolis</em>-Beiträgen wendet er sich gegen die Überlegungen, die der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/postliberalismus-krise-der-linken-demokratie-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Journalist Nils Schniederjann</a> im <em>Deutschlandfunk</em> zu einer "postliberalen Linken" angestellt hat.</p>
<p>Schwierkus' Botschaft in einer Kurzversion: Die Linke solle sich nicht vom Liberalismus verabschieden, sondern dessen soziale und solidarische Tradition wiederentdecken.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102999" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337353"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/9/9/9/shutterstock_2642719497-0475f38c36794154.jpeg" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Die weinende Freiheitsstatue wischt sich die Tränen mit Dollarscheinen ab." style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Debatte im Deutschlandfunk: Warum der Linken ein fataler Irrweg droht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Schwierkus warnt davor, den Liberalismus mit dem Neoliberalismus zu verwechseln. <a href="https://www.telepolis.de/article/Debatte-im-Deutschlandfunk-Warum-der-Linken-ein-fataler-Irrweg-droht-11337353.html" rel="external noopener" target="_blank">Dabei beruft er sich auf</a> den Ideologietheoretiker Michael Freeden, für den der Neoliberalismus "eine der prominentesten Fehlinterpretationen des Liberalismus" darstellt – eine "Fehlrepräsentation", eine ideologische Variante, die sich "den Mantel eines Rivalen" <a href="https://www.telepolis.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" rel="external noopener" target="_blank">übergeworfen habe</a>, um sich mit rhetorischer Respektabilität zu bekleiden.</p>
<p>Statt sich postliberal zu orientieren, solle die Linke auf Denker wie Geoffrey Hodgson und Matthew McManus zurückgreifen, die unter den Begriffen "liberale Solidarität" und "liberaler Sozialismus" eine Synthese aus Freiheits- und Gleichheitsdenken vorschlagen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129354" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385652"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-die-Linke-ihre-Waehler-verlor-und-wie-sie-sie-zurueckgewinnen-koennte-11385652.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/3/5/4/handschellen_3d_kette-2f-Aktuelle_Ansicht-0e97a2c891afe5a4.jpeg" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Offene Handschelle drückt Menschen an die Wand. Roter Schlüssel" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum die Linke ihre Wähler verlor – und wie sie sie zurückgewinnen könnte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Schniederjann sieht das fast spiegelverkehrt. Für ihn hat sich die Linke zu eng an den Liberalismus gebunden: Sie setze auf individuelle Rechte statt auf gemeinsame politische Macht, auf Gerichte und Experteninstitutionen statt auf demokratische Mehrheiten.</p>
<p>Die Linke verteidige kulturelle Selbstbestimmung, während sie wirtschaftliche Entscheidungen Märkten, Zentralbanken, europäischen Institutionen und Verfassungsgerichten überlasse. Die Linke müsse daher lernen, Liberalismus und Demokratie wieder auseinanderzuhalten.</p>
<h3 class="subheading">Der eigentliche Konflikt: Freiheit und demokratische Macht</h3>
<p>Beide Texte berühren einen wirklichen Konflikt. Aber sie reden in zentralen Punkten aneinander vorbei.</p>
<p>Schwierkus verteidigt Freiheitsrechte gegen autoritäre Versuchungen. Das ist richtig und notwendig. Schniederjann kritisiert die Entmachtung demokratischer Politik zugunsten von Eigentum, Marktmechanismen und nicht gewählten Institutionen. Auch das trifft einen entscheidenden Punkt.</p>
<p>Die falsche Alternative lautet jedoch: <strong>Liberalismus oder Autoritarismus.</strong></p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5061559" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11253276"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Orbans-Ungarn-Illiberal-oder-zutiefst-liberal-11253276.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/1/5/5/9/shutterstock_2753433841-b476699820cfaaec.jpeg" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Viktor Orban und andere ungarische Politiker auf einem Wahlplakat." style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Orbáns Ungarn: Illiberal oder zutiefst liberal?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p><strong></strong></p>
<p>Eine linke Bewegung muss weder zum Liberalismus als gesellschaftlicher Gesamtordnung zurückkehren noch Freiheitsrechte relativieren.</p>
<p>Sie kann und sollte Meinungs-, Presse-, Versammlungs-, Organisations- und Streikfreiheit entschlossen verteidigen – aber auf einer anderen Grundlage als der klassischen liberalen Vorstellung von Eigentum und Markt.</p>
<h3 class="subheading">Postliberalismus heißt nicht: Grundrechte abschaffen</h3>
<p>Schwierkus' wichtigster Einwand gegen Schniederjann lautet: Wer sich vom Liberalismus lösen wolle, riskiere, die liberalen Errungenschaften preiszugeben. Gemeint sind vor allem individuelle Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus und der Schutz vor staatlicher Willkür.</p>
<p>Aber Schniederjann fordert gar nicht, diese Rechte abzuschaffen. Er stellt ausdrücklich die Frage, wie "eine postliberale Politik aus[sähe], die nicht hinter die Errungenschaften des Liberalismus fällt, sondern über sie hinausgeht".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062558" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11255343"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Libertaere-Traumwelt-Ein-Experiment-mit-gefaehrlichem-Ausgang-11255343.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4096" height="2302" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/5/5/8/shutterstock_2716080679-f5ddc65c584b27a2.jpeg" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4096" height="2302" alt="Eine düstere futuristische Stadt" style="aspect-ratio:4096 / 2302;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Freilich formuliert er das als offene Frage, nicht als Selbstverpflichtung – und er beantwortet sie, wie sich zeigen wird, nur unzureichend. Zudem kritisiert er, dass demokratische Prozesse zunehmend durch Gerichte, Exekutiven und technokratische Institutionen eingeschränkt würden.</p>
<p>Damit stellt sich die Debatte im Grunde anders dar, als Schwierkus suggeriert.</p>
<h3 class="subheading">Ohne Freiheitsrechte keine linke Politik</h3>
<p>Es geht nämlich nicht um die Frage, ob die Linke Pressefreiheit oder Versammlungsfreiheit noch wichtig finden soll. Natürlich muss sie das. Ohne sie würde sie sich selbst in den eigenen Möglichkeiten beschneiden.</p>
<p>Denn ohne diese Rechte könnten weder Gewerkschaften streiken noch Beschäftigte sich organisieren, Mieterinitiativen könnten nicht protestieren und politische Opposition könnte die Regierung nicht kontrollieren.</p>
<p>Selbst wenn der Traum vieler Linker wahr werden würde und die Bundesrepublik erhielte eine sozialistische Regierung – ohne diese Rechte gäbe es kein Korrektiv – auch kein linkes –, das eine falsche Politik korrigieren könnte.</p>
<h3 class="subheading">Eigentum und Märkte als Grenze der Demokratie</h3>
<p>Die eigentliche Frage lautet:</p>
<p>Müssen politische Freiheitsrechte notwendig mit einer Ordnung verbunden sein, in der große Eigentumsverhältnisse, Märkte und private Investitionsentscheidungen weitgehend dem demokratischen Zugriff entzogen bleiben?</p>
<p>Schwierkus beantwortet diese Frage – und zwar mit Ja. Mit Hodgson schreibt er:</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Der solidarische Liberalismus betrachtet Privateigentum und Märkte als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen für Freiheit, Autonomie, Demokratie und den Schutz der Menschenrechte." </em></p>
<p>Es gibt "praktische und moralische Grenzen für Märkte", aber ihre Existenz als Grundstruktur steht außer Frage.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5062363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11254836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Schleichend-legal-gefaehrlich-Der-neue-Autoritarismus-11254836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/2/3/6/3/blau-partysplit_ho-bf176df1c6a89ebe.jpeg" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="800" height="450" alt="Ein Diagramm vor blauem Grund" style="aspect-ratio:800 / 450;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Schleichend, legal, gefährlich: Der neue Autoritarismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Das ist eine klare Antwort. Aber genau sie ist der strittige Punkt. Denn sie setzt Eigentum und Markt als <em>Bedingungen</em> demokratischer Politik – nicht als deren <em>Gegenstand</em>.</p>
<p>Sozialpolitik kann die Folgen großer Eigentumsungleichheit abfedern. Sie beantwortet aber nicht die Frage, wer über Investitionen, Konzerne, Banken, Wohnungsbestände, Energieversorgung oder die Verteilung gesellschaftlichen Reichtums entscheidet.</p>
<p>Sie sagt nicht, ob Vergesellschaftung, genossenschaftliche Eigentumsformen oder demokratische Investitionslenkung legitime, mehrheitsfähige Optionen sind – oder ob sie von vornherein ausgeschlossen werden müssen, weil sie zumindest die unternehmerische Freiheit gefährden.</p>
<h3 class="subheading">Die historische Frage hinter der Debatte</h3>
<p>Das ist keine nebensächliche Debatte. Es entscheidet über den Spielraum demokratischer Politik.</p>
<p>Die Antwort auf diese Frage liegt nicht in der Gegenwart, sondern in der Entstehungsgeschichte des Liberalismus selbst. Der zweite Teil geht ihr nach – von Ciceros Okkupationstheorie über John Lockes Arbeitstheorie des Eigentums bis zu Mises und Hayek.</p>
2026-08-05T14:00:00.000Zurn:bid:51374642026-08-05T13:00:00.000ZHistorische Hitze und Dürre treffen gleichzeitig Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasser und Flussökosysteme.</p>
<p>Der Juli 2026 war mit einer Durchschnittstemperatur von 24,9 Grad Celsius der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Frankreich. Doch die eigentliche Herausforderung ist die Wasserknappheit: Sie trifft inzwischen gleichzeitig Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasserversorgung und Ökosysteme.</p>
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<p>Wie der französische Wetterdienst Météo-France am 4. August mitteilte, fehlten im Juli rund <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/05" rel="external noopener" target="_blank">70 Prozent der üblichen Niederschläge</a>. Seit dem Frühjahr verbrannten mehr als 90.000 Hektar Wald und Vegetation. Wegen niedriger Flusspegel mussten Kernkraftwerke ihre Leistung drosseln, Felder verdorrten und einige Gemeinden werden inzwischen per Tankwagen mit Trinkwasser versorgt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Das französische Biodiversitätsamt (Office français de la biodiversité, OFB) spricht von einer kritischen Lage bei kleinen Fließgewässern. Laut dem Magazin <em>Reporterre </em>waren Ende Juli <a href="https://reporterre.net/La-secheresse-des-petits-cours-d-eau-en-juillet-est-la-plus-critique-jamais-observee" rel="external noopener" target="_blank">43 Prozent der beobachteten Bäche ausgetrocknet </a>oder führten kein Wasser mehr – ein Höchstwert seit Beginn der Erhebungen. Betroffen sind unter anderem die Départements Creuse, Vendée, Loire-Atlantique und Côte-d'Or.</p>
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</div>
<p>Pierre-Edouard Guillain vom Amt für Biodiversität warnt im <a href="https://www.rfi.fr/fr/france/20260804" rel="external noopener" target="_blank">Interview</a> mit RFI (Radio France Internationale), dem<strong> </strong>öffentlich-rechtlichen Auslandsradiosender Frankreichs, dass die Entwicklung könne einen Kipppunkt für einzelne Ökosysteme markieren. Inzwischen gelten in 65 Départements Krisenbeschränkungen für die Wassernutzung.</p>
<p>Die Ereignisse verdeutlichen, dass sich die Wasserfrage in Frankreich zunehmend von einem Umweltproblem zu einer zentralen Infrastrukturfrage entwickelt.</p>
Historische Hitze und Dürre treffen gleichzeitig Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasser und Flussökosysteme.</p>
<p>Der Juli 2026 war mit einer Durchschnittstemperatur von 24,9 Grad Celsius der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Frankreich. Doch die eigentliche Herausforderung ist die Wasserknappheit: Sie trifft inzwischen gleichzeitig Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasserversorgung und Ökosysteme.</p>
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<p>Wie der französische Wetterdienst Météo-France am 4. August mitteilte, fehlten im Juli rund <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/05" rel="external noopener" target="_blank">70 Prozent der üblichen Niederschläge</a>. Seit dem Frühjahr verbrannten mehr als 90.000 Hektar Wald und Vegetation. Wegen niedriger Flusspegel mussten Kernkraftwerke ihre Leistung drosseln, Felder verdorrten und einige Gemeinden werden inzwischen per Tankwagen mit Trinkwasser versorgt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5136799" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11398573"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Frankreich-streitet-ueber-Feuer-gegen-Feuer-11398573.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/7/9/9/master_Feuer_2-d2e46e81ab9671c8.jpeg" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Riesige Rauchwolke hinter Bäumen und Büschen, im Vordergrund ist noch Teil einer Tischdeko zu sehen." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Frankreich streitet über Feuer gegen Feuer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das französische Biodiversitätsamt (Office français de la biodiversité, OFB) spricht von einer kritischen Lage bei kleinen Fließgewässern. Laut dem Magazin <em>Reporterre </em>waren Ende Juli <a href="https://reporterre.net/La-secheresse-des-petits-cours-d-eau-en-juillet-est-la-plus-critique-jamais-observee" rel="external noopener" target="_blank">43 Prozent der beobachteten Bäche ausgetrocknet </a>oder führten kein Wasser mehr – ein Höchstwert seit Beginn der Erhebungen. Betroffen sind unter anderem die Départements Creuse, Vendée, Loire-Atlantique und Côte-d'Or.</p>
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<p>Pierre-Edouard Guillain vom Amt für Biodiversität warnt im <a href="https://www.rfi.fr/fr/france/20260804" rel="external noopener" target="_blank">Interview</a> mit RFI (Radio France Internationale), dem<strong> </strong>öffentlich-rechtlichen Auslandsradiosender Frankreichs, dass die Entwicklung könne einen Kipppunkt für einzelne Ökosysteme markieren. Inzwischen gelten in 65 Départements Krisenbeschränkungen für die Wassernutzung.</p>
<p>Die Ereignisse verdeutlichen, dass sich die Wasserfrage in Frankreich zunehmend von einem Umweltproblem zu einer zentralen Infrastrukturfrage entwickelt.</p>
2026-08-05T13:00:00.000Zurn:bid:51372982026-08-05T12:00:00.000ZIran- und Ukraine-Krieg leeren die US-Arsenale. Washington dementiert – doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Wie <em>Reuters </em>berichtete, haben die USA im Krieg gegen den Iran "praktisch alle" ihre präzisionsgelenkten Langstreckenraketen <a href="https://www.reuters.com/world/us-has-used-virtually-all-its-long-range-precision-missiles-during-iran-war-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">eingesetzt</a>. Wie viele dieser Boden-Boden-Waffen, die als Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) bekannt sind, dem US-Militär noch verbleiben, wollten die Quellen von <em>Reuters </em><a href="https://www.reuters.com/world/us-has-used-virtually-all-its-long-range-precision-missiles-during-iran-war-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">nicht genau sagen</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Verbrauch schon lange höher als Produktion</h3>
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<a-img alt="Stavroula Pabst" height="210" src="/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/stavroulapabst-18f6051f046ac8e7.jpg" style="aspect-ratio: 208 / 210;" width="208">
<img alt="Stavroula Pabst" height="210" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 208 / 210; object-fit: cover;" width="208">
</a-img>
<noscript>
<img alt="Stavroula Pabst" src="https://heise.cloudimg.io/width/208/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/stavroulapabst-18f6051f046ac8e7.jpg" >
</noscript>
<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unsere Gastautorin Stavroula Pabst</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/stavroulapabst/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Dies geschieht vor dem Hintergrund von Berichten, dass die USA seit Beginn des Krieges mit dem Iran auch andere wichtige Waffensysteme in großem Umfang <a href="https://www.csis.org/analysis/renewed-iran-war-would-test-diminished-interceptor-inventories" rel="external noopener" target="_blank">verbraucht haben</a>. In der vergangenen Woche <a href="https://www.csis.org/analysis/renewed-iran-war-would-test-diminished-interceptor-inventories" rel="external noopener" target="_blank">schätzte</a> das Center for Strategic and International Studies (CSIS), dass die USA weniger als 827 Patriot-Raketen und weniger als 278 THAAD-Abfangraketen in ihren Beständen haben.</p>
<p>Doch die Erschöpfung der Bestände begann schon lange zuvor mit dem Ukraine-Krieg. Seit 2022 <a href="https://responsiblestatecraft.org/missile-stockpiles/" rel="external noopener" target="_blank">lieferten</a> die USA Waffen an Kiew in einem Tempo, das <a href="https://responsiblestatecraft.org/us-stockpiles-missiles/" rel="external noopener" target="_blank">schneller</a> war, als sie diese ersetzen konnten, darunter <a href="https://en.defence-ua.com/news/empty_patriot_launchers_in_ukraine_explained_only_600_interceptors_received_in_three_years_against_250_ballistics_this_winter_alone-17766.html" rel="external noopener" target="_blank">Patriot-Abfangraketen</a> und eine <a href="https://www.cnn.com/2023/10/17/politics/us-ukraine-long-range-atacm-missiles" rel="external noopener" target="_blank">nicht näher spezifizierte Anzahl</a> von ATACMS.</p>
<p>Trotz der wachsenden Belege haben Präsident <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c0qvnk2ezp7o" rel="external noopener" target="_blank">Donald Trump</a>, Kriegsminister <a href="https://abcnews.com/Politics/hegseth-us-munitions-continue-iran-war-long/story?id=130806959" rel="external noopener" target="_blank">Pete Hegseth</a> und UN-Botschafter <a href="https://www.nbcnews.com/politics/trump-administration/mike-waltz-dismisses-concerns-depleted-us-weapons-stockpile-iran-war-rcna589281" rel="external noopener" target="_blank">Mike Waltz</a> wiederholt bestritten, dass den USA kritische Munitionsbestände ausgehen.</p>
<h3 class="subheading">Neue Aufträge vergeben</h3>
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<p>Wenig überraschend haben die USA in den vergangenen Monaten große Anstrengungen unternommen, um Munition zu beschaffen. Dazu zählen <a href="https://responsiblestatecraft.org/iran-war-funding/" rel="external noopener" target="_blank">wiederholte Vorschläge</a> für umfangreiche Ausgabenpakete zur Auffüllung erschöpfter Bestände. Der jüngste Schritt war eine<a href="https://www.moneycontrol.com/world/pentagon-seeks-18-2-billion-in-war-funds-for-interceptors-article-13990622.html" rel="external noopener" target="_blank"> Anfrage über 18,2 Milliarden US-Dollar</a> zur Aufstockung des Pentagon-Haushalts.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4609905" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9755682"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Armee-kaempft-mit-Engpaessen-bei-155-mm-Granaten-fuer-die-Ukraine-9755682.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7952" height="4468" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/0/9/9/0/5/shutterstock_2115049565-54155f4a29c1d344.jpeg" alt="Einsatzbereite Artilleriegeschosse in 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Engpässen bei 155-mm-Granaten für die Ukraine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-gegen-Iskander-Wie-gut-schuetzt-das-US-System-die-Ukraine-11366764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot gegen Iskander: Wie gut schützt das US-System die Ukraine?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354230"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Gipfel-in-Ankara-US-Druck-auf-Europas-zersplitterte-Ruestungsindustrie-11354230.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4881" height="2743" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/5/2/7/shutterstock_2687168499-c1597a81ab6b5e25.jpeg" alt="Eine Flagge mit dem Nato-Symbol weht im Wind vor blauem Himmel." style="aspect-ratio:4881 / 2743"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4881" 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<p>Bereits im Frühjahr <a href="https://defence-blog.com/raytheon-gets-441m-urgent-gem-t-missile-order/" rel="external noopener" target="_blank">vergab</a> das Pentagon an RTX einen Auftrag über 441 Millionen Dollar für PAC-2-Raketen – ältere Patriot-Systeme, die die USA <a href="https://www.twz.com/land/u-s-army-is-buying-older-pac-2-patriot-missiles-for-the-first-time-in-decades" rel="external noopener" target="_blank">seit Jahrzehnten</a> nicht mehr bestellt hatten. Zudem hat das Pentagon zivile Unternehmen wie Ford, GM und Oshkosh gebeten, die Produktion von Waffen in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Im vergangenen Monat <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/07/19/us-teeters-return-all-out-war-with-iran-after-more-troops-killed/" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> ein US-Beamter der <em>Washington Post</em>, es gebe nicht genügend Munition, um militärische Operationen im Nahen Osten aufrechtzuerhalten. "Ich glaube nicht, dass sich das Weiße Haus dessen bewusst ist", so der Beamte. Munition ist teuer und ihre Herstellung dauert oft Jahre.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Stavroula Pabst</strong> ist Reporterin für <em>Responsible Statecraft</em>.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/munitions-iran-ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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Iran- und Ukraine-Krieg leeren die US-Arsenale. Washington dementiert – doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Wie <em>Reuters </em>berichtete, haben die USA im Krieg gegen den Iran "praktisch alle" ihre präzisionsgelenkten Langstreckenraketen <a href="https://www.reuters.com/world/us-has-used-virtually-all-its-long-range-precision-missiles-during-iran-war-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">eingesetzt</a>. Wie viele dieser Boden-Boden-Waffen, die als Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) bekannt sind, dem US-Militär noch verbleiben, wollten die Quellen von <em>Reuters </em><a href="https://www.reuters.com/world/us-has-used-virtually-all-its-long-range-precision-missiles-during-iran-war-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">nicht genau sagen</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Verbrauch schon lange höher als Produktion</h3>
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<a-img alt="Stavroula Pabst" height="210" src="/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/stavroulapabst-18f6051f046ac8e7.jpg" style="aspect-ratio: 208 / 210;" width="208">
<img alt="Stavroula Pabst" height="210" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 208 / 210; object-fit: cover;" width="208">
</a-img>
<noscript>
<img alt="Stavroula Pabst" src="https://heise.cloudimg.io/width/208/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/7/2/9/8/stavroulapabst-18f6051f046ac8e7.jpg" >
</noscript>
<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unsere Gastautorin Stavroula Pabst</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/stavroulapabst/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Dies geschieht vor dem Hintergrund von Berichten, dass die USA seit Beginn des Krieges mit dem Iran auch andere wichtige Waffensysteme in großem Umfang <a href="https://www.csis.org/analysis/renewed-iran-war-would-test-diminished-interceptor-inventories" rel="external noopener" target="_blank">verbraucht haben</a>. In der vergangenen Woche <a href="https://www.csis.org/analysis/renewed-iran-war-would-test-diminished-interceptor-inventories" rel="external noopener" target="_blank">schätzte</a> das Center for Strategic and International Studies (CSIS), dass die USA weniger als 827 Patriot-Raketen und weniger als 278 THAAD-Abfangraketen in ihren Beständen haben.</p>
<p>Doch die Erschöpfung der Bestände begann schon lange zuvor mit dem Ukraine-Krieg. Seit 2022 <a href="https://responsiblestatecraft.org/missile-stockpiles/" rel="external noopener" target="_blank">lieferten</a> die USA Waffen an Kiew in einem Tempo, das <a href="https://responsiblestatecraft.org/us-stockpiles-missiles/" rel="external noopener" target="_blank">schneller</a> war, als sie diese ersetzen konnten, darunter <a href="https://en.defence-ua.com/news/empty_patriot_launchers_in_ukraine_explained_only_600_interceptors_received_in_three_years_against_250_ballistics_this_winter_alone-17766.html" rel="external noopener" target="_blank">Patriot-Abfangraketen</a> und eine <a href="https://www.cnn.com/2023/10/17/politics/us-ukraine-long-range-atacm-missiles" rel="external noopener" target="_blank">nicht näher spezifizierte Anzahl</a> von ATACMS.</p>
<p>Trotz der wachsenden Belege haben Präsident <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c0qvnk2ezp7o" rel="external noopener" target="_blank">Donald Trump</a>, Kriegsminister <a href="https://abcnews.com/Politics/hegseth-us-munitions-continue-iran-war-long/story?id=130806959" rel="external noopener" target="_blank">Pete Hegseth</a> und UN-Botschafter <a href="https://www.nbcnews.com/politics/trump-administration/mike-waltz-dismisses-concerns-depleted-us-weapons-stockpile-iran-war-rcna589281" rel="external noopener" target="_blank">Mike Waltz</a> wiederholt bestritten, dass den USA kritische Munitionsbestände ausgehen.</p>
<h3 class="subheading">Neue Aufträge vergeben</h3>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4609905" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9755682"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Armee-kaempft-mit-Engpaessen-bei-155-mm-Granaten-fuer-die-Ukraine-9755682.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7952" height="4468" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/0/9/9/0/5/shutterstock_2115049565-54155f4a29c1d344.jpeg" alt="Einsatzbereite Artilleriegeschosse in einem Bunker" style="aspect-ratio:7952 / 4468"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7952" height="4468" alt="Einsatzbereite Artilleriegeschosse in einem Bunker" style="aspect-ratio:7952 / 4468;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Armee kämpft mit Engpässen bei 155-mm-Granaten für die Ukraine</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11366764"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Patriot-gegen-Iskander-Wie-gut-schuetzt-das-US-System-die-Ukraine-11366764.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Patriot gegen Iskander: Wie gut schützt das US-System die Ukraine?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111527" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11354230"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nato-Gipfel-in-Ankara-US-Druck-auf-Europas-zersplitterte-Ruestungsindustrie-11354230.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4881" height="2743" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/5/2/7/shutterstock_2687168499-c1597a81ab6b5e25.jpeg" alt="Eine Flagge mit dem Nato-Symbol weht im Wind vor blauem Himmel." style="aspect-ratio:4881 / 2743"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4881" height="2743" alt="Eine Flagge mit dem Nato-Symbol weht im Wind vor blauem Himmel." style="aspect-ratio:4881 / 2743;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nato-Gipfel in Ankara: US-Druck auf Europas zersplitterte Rüstungsindustrie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bereits im Frühjahr <a href="https://defence-blog.com/raytheon-gets-441m-urgent-gem-t-missile-order/" rel="external noopener" target="_blank">vergab</a> das Pentagon an RTX einen Auftrag über 441 Millionen Dollar für PAC-2-Raketen – ältere Patriot-Systeme, die die USA <a href="https://www.twz.com/land/u-s-army-is-buying-older-pac-2-patriot-missiles-for-the-first-time-in-decades" rel="external noopener" target="_blank">seit Jahrzehnten</a> nicht mehr bestellt hatten. Zudem hat das Pentagon zivile Unternehmen wie Ford, GM und Oshkosh gebeten, die Produktion von Waffen in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Im vergangenen Monat <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/07/19/us-teeters-return-all-out-war-with-iran-after-more-troops-killed/" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> ein US-Beamter der <em>Washington Post</em>, es gebe nicht genügend Munition, um militärische Operationen im Nahen Osten aufrechtzuerhalten. "Ich glaube nicht, dass sich das Weiße Haus dessen bewusst ist", so der Beamte. Munition ist teuer und ihre Herstellung dauert oft Jahre.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Stavroula Pabst</strong> ist Reporterin für <em>Responsible Statecraft</em>.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/munitions-iran-ukraine/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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2026-08-05T12:00:00.000Zurn:bid:51343302026-08-05T10:00:00.000ZMarokko baut in der Westsahara einen Tiefwasserhafen. Das Projekt ist völkerrechtlich umstritten. Kritiker werfen Rabat die Ausbeutung der Region vor.</p>
<p>Etwa 40 Kilometer nördlich der Stadt <a href="https://www.google.com/maps/place/Ad-Dakhla+73000/@23.8659566,-13.9228044,6z/data=!4m6!3m5!1s0xc2248393aa06243:0x2572dbf2ee5f0172!8m2!3d23.7221111!4d-15.9347384!16zL20vMDIzXzN2?hl=de&entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDYwMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D" rel="external noopener" target="_blank">Dakhla</a> entsteht derzeit einer der größten Häfen Afrikas. Das Projekt umfasst einen Tiefwasserhafen mit drei großen Becken und einer Industriezone von 1.650 Hektar.</p>
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<p><a href="https://www.marokko.com/aktuelles/infos/dakhla-atlantique-marokkos-neues-tor-zur-atlantischen-zukunft" rel="external noopener" target="_blank">Laut</a> <em>marokko.com</em> ist die Vision Rabats, den abgelegenen Ort als maritime Drehscheibe zwischen Afrika, Europa und Amerika zu etablieren. Nach Angaben des marokkanischen Ministeriums für Ausrüstung und Wasserwirtschaft soll der Hafen nach seiner Fertigstellung über 35 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr umschlagen können.</p>
<p>Das Projekt wird von zwei marokkanischen Bauunternehmen <a href="https://de.innovando.news/dakhla-porto-atlantico-avvenire-sahara/" rel="external noopener" target="_blank">realisiert</a>, und die Investitionssumme auf mehrere Milliarden Euro beziffert. Bis 2028 soll der Bau abgeschlossen sein, die ersten Anlagen 2029 in Betrieb gehen.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Dakhla Atlantique: Die drei Becken des Mega-Projekts</strong></h3>
<p>Der Hafen besteht aus drei funktional getrennten Bereichen. Ein Becken für den kommerziellen Verkehr, das zweite für die Fischerei und das dritte Becken soll Schiffsreparaturen vorbehalten bleiben. Derzeit liegt der Baufortschritt nach offiziellen Angaben zwischen 30 und 40 Prozent.</p>
<p>Rundherum soll ein Logistik- und Industriegebiet entstehen. Rabat verspricht sich davon die Schaffung tausender Arbeitsplätze sowie die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Fischerei, Landwirtschaft, Bergbau und Energie mitten in der Wüste. 2014 lebten rund 100.000 Menschen in Dakhla.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wasserstoff für Europa? Der grüne Energie-Plan in der Wüste</strong></h3>
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<p>Zudem soll ein 40-Megawatt-Windpark einen erheblichen Teil des Energiebedarfs der neuen Anlagen decken. Zusätzlich sind Solaranlagen vorgesehen. Denn die Region um Dakhla verfügt über hohes Wind- und Solarpotenzial.</p>
<p>Marokko will dort denn auch großflächige Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff errichten. Der neue Hafen soll schließlich auch als Exportplattform für diesen Energieträger nach Europa und zu anderen Märkten dienen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399305"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Social-Media-als-Treiber-der-Ceuta-Dynamik-11399305.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/0/9/shutterstock_2695271435-6c8cc5768616cc53.jpeg" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Social Media als Treiber der Ceuta-Dynamik</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134102" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/0/2/shutterstock_1975170875-7446d7482f06970f.jpeg" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta: Wie Desinformation Menschen an die Grenze trieb</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das 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data-content-id="5008269" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11138350"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nordafrika-statt-Ostafrika-Liegt-hier-die-Wiege-der-Menschheit-11138350.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="800" height="450" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/8/2/6/9/csm_278A7389_ad50ab629a-1d6c92743598fa9f.jpeg" alt="Ein Kieferknochen" style="aspect-ratio:800 / 450"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000501" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11123101"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Algeriens-Su-57-Deal-Unabhaengigkeit-um-jeden-Preis-11123101.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4256" height="2392" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/0/5/0/1/Zwischenablage-1-fd77f45582ed0977.jpeg" alt="Modernes Kamppfflugzeug wird von Messebesuchern betrachtet." style="aspect-ratio:4256 / 2392"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4256" height="2392" alt="Modernes Kamppfflugzeug wird von Messebesuchern betrachtet." style="aspect-ratio:4256 / 2392;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Algeriens Su-57-Deal: Unabhängigkeit um jeden Preis</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>"Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung"</strong></h3>
<p>Der Hafen wird jedoch in der Westsahara gebaut, einem Gebiet, dessen völkerrechtlicher Status seit Jahrzehnten ungeklärt ist. Die Vereinten Nationen stufen die Region als "Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung" ein.</p>
<p>Die Westsahara ist reich an natürlichen Ressourcen. Die Region verfügt über eines der größten Phosphatvorkommen der Welt. Vor der Küste werden große Erdölvorkommen vermutet. Der Fischreichtum an der Atlantikküste ist enorm.</p>
<p>Kritiker werfen Marokko vor, die Sahrauis von den wirtschaftlichen Erträgen auszuschließen. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren zudem, dass marokkanische Behörden rigoros auch gegen Gruppen und Personen vorgehen, die Selbstbestimmung mit friedlichen Mitteln fordern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Extraktionswirtschaft</strong></h3>
<p>Der neue Hafen ist sicher geeignet, die Ressourcen in der Region weit effektiver auszubeuten, als bisher. Und das ist ja wohl auch der Plan. Denn eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region muss eine Chimäre bleiben.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111368" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kritische-Mineralien-Alle-gegen-China-11353912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6014" 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kritische Mineralien: Alle gegen China?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103274" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337900"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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Pazifik-Temperaturen 6 Grad über dem Schnitt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328826"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ministerin-Reiche-in-China-Zahlen-offenbaren-prekaere-Abhaengigkeit-11328826.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073555" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276407"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Recycling-braucht-Regeln-nicht-nur-guten-Willen-11276407.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/5/5/5/kreislauf2_Z1-7d8a9715d4b462dc.jpeg" alt="Rohstoffe auf durgehend rotem Pfeil und durch blauen Pfeilkreis unterbrochener Linie" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Willen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<p>Das Hinterland ist praktisch menschenleer und mehr als eine wirtschaftliche Exklave kann aus diesem Projekt nicht hervorgehen. Ob diese sich dauerhaft selbst finanzieren kann, wird sich erst noch erweisen müssen.</p>
<p>Bestenfalls könnte Dakhla zu so etwas wie dem 400 km südlich gelegenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouadhibou" rel="external noopener" target="_blank">Nouadhibou</a> mutieren. Nouadhibou hat 170.000 Einwohner, ist der größte Hafen des benachbarten Mauretaniens und Zielpunkt des berühmt gewordenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Nouadhibou%E2%80%93M%E2%80%99Haoudat" rel="external noopener" target="_blank">Eisenerzzuges</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Sahrauis verlieren an Boden</strong></h3>
<p>Rabat betrachtet die Westsahara als Teil seines Territoriums. Einen großen Fortschritt auf dem Weg zur Einverleibung der Westsahara erzielte Marokko 2020: Während Präsident Donald Trump erster Amtszeit erkannten die USA Marokkos Souveränitätsanspruch über die Westsahara an.</p>
<p>Im Gegenzug trat Marokko den Abraham-Abkommen bei. Heute arbeiten Marokko und Israel <a href="https://www.dw.com/de/marokko-milit%C3%A4rische-zusammenarbeit-mit-israel-trotz-protesten/a-75421440" rel="external noopener" target="_blank">auch militärisch</a> zusammen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4858825" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10392877"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Phosphat-und-Geopolitik-Der-Kampf-um-die-letzte-Kolonie-Afrikas-10392877.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3264" height="1834" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/8/8/2/5/shutterstock_2147809587-443ccbda99421f29.jpeg" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3264" height="1834" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Phosphat und Geopolitik: Der Kampf um die letzte Kolonie Afrikas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4313568" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9325299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Exil-in-der-Wueste-Das-Schicksal-der-Sahrauis-und-ihre-jahrzehntelange-Flucht-9325299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/3/1/3/5/6/8/9h0rcsi3-023165560bcbd1a1.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Exil in der Wüste: Das Schicksal der Sahrauis und ihre jahrzehntelange Flucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3713371" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7537360"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gegen-Partei-Bevoelkerung-und-Voelkerrecht-Alleingang-der-Starken-gegen-das-Voelkerrecht-7537360.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/7/1/3/3/7/1/356280e3c3fc3e02.png" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3673543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7448047"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Korruptionsskandal-Hyperaktives-Marokko-in-Bruessel-7448047.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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"Hyperaktives" Marokko in Brüssel</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3668681" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7435009"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Boycott-Divestment-and-Sanctions-bald-voelkerrechtlich-verbindlich-7435009.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/6/6/8/6/8/1/e5ea3747a3c36df5.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Boycott, Divestment and Sanctions bald völkerrechtlich verbindlich?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Seit 2020 ist die Zahl der Länder, die die "Demokratische Arabische Republik Sahara" anerkennen, deutlich gesunken: von 84 im Jahr 2021 auf 47 im Jahr 2024.</p>
<h3 class="subheading"><strong>UN-Resolution 2797: Der internationale Kurswechsel zugunsten Rabats</strong></h3>
<p>2022 sprach sich Spanien für den von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan aus, der die Westsahara als autonome Region unter marokkanischer Souveränität vorsieht; 2023 erkannte Israel die Westsahara als Teil Marokkos an. 2024 folgte Frankreich, 2025 Großbritannien. Berlin und Brüssel haben diesen Schritt bisher nicht vollzogen.</p>
<p>Ende Oktober 2025 unterstützte der UN-Sicherheitsrat in der <a href="https://digitallibrary.un.org/record/4093660?utm_source=openai&v=pdf" rel="external noopener" target="_blank">Resolution 2797</a> Marokkos Autonomieplan als Verhandlungsbasis. Algerien blieb der Abstimmung fern und kritisierte, die Resolution beachte das völkerrechtlich verbriefte Recht auf Selbstbestimmung der Sahrauis nicht ausreichend. China, Russland und Pakistan enthielten sich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jahrzehntelanger Konflikt</strong></h3>
<p>Die Befreiungsfront Polisario, 1973 gegründet, kämpft seitdem für die Unabhängigkeit der Westsahara. Sie rief 1976 die "Demokratische Arabische Republik Sahara" aus und führte jahrelang Krieg gegen Marokko.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119345" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WM-Finale-Warum-Argentinien-gegen-Spanien-um-weit-mehr-als-den-Titel-spielt-11369716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/4/5/master_Fussball-f5826fd4b5ed9804.jpeg" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">WM-Finale: Warum Argentinien gegen Spanien um weit mehr als den Titel spielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115851" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362788"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bildersturm-und-Reformation-Der-lange-Aufstieg-der-Niederlande-11362788.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2087" height="1173" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/5/1/Beeldenstorm__Iconoclastic_Fury__in_Antwerpen_1566_Frans_Hogenberg-a819bb57724e968c.jpeg" alt="Mehrere Personen machen sich an einer Kathedrale zu schaffen" style="aspect-ratio:2087 / 1173"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2087" height="1173" alt="Mehrere Personen machen sich an einer Kathedrale zu schaffen" 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data-content-id="5012416" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11146399"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ich-Siedler-Du-Barbar-Zur-Geschichte-des-Siedlerkolonialismus-11146399.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4288" height="2409" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/2/4/1/6/shutterstock_2602204161-087e264beb40c044.jpeg" alt="Drei bewaffnete Männer in weiß laufen eine Straße entlang" style="aspect-ratio:4288 / 2409"><img 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Siedlerkolonialismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5013525" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11148571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-Afrika-dem-Westen-laengst-den-Ruecken-kehrt-11148571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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USA: Stahlhelm, EU: Tropenhelm, China: Hut gezogen/augehalten" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Weltkarte mit Signets. 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003601" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11129169"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Medwedew-hat-recht-und-das-ist-das-Problem-11129169.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/6/0/1/shutterstock_1383578168-8f07581f1f86aa7f.jpeg" alt="Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew bei einer Pressekonferenz 2019 in Bulgarien." style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img 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das Problem</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<p>1991 wurde ein Waffenstillstand geschlossen, der bis heute von der UN-Mission MINURSO überwacht wird, an der auch deutsche Soldaten beteiligt sind.</p>
<p>Das von den Vereinten Nationen gefordertes Referendum über die Zukunft des Gebiets kam nie zustande. Das marokkanische Königshaus und die Polisario konnten sich nicht über die Modalitäten einigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verstreute Bevölkerung</strong></h3>
<p>Heute leben nach Schätzungen der Vereinten Nationen etwa 597.000 Menschen in der Westsahara. Nur noch etwa 105.000 Sahrauis leben in dem von Marokko kontrollierten Gebiet. Die ursprüngliche Bevölkerung wurde zur Minderheit im eigenen Land.</p>
<p>Zwischen 165.000 und 200.000 Sahrauis leben in fünf Flüchtlingslagern in Algerien, nahe der Grenze zur Westsahara. Die Lager befinden sich in der Wüste, Landwirtschaft ist dort praktisch unmöglich. Die Menschen sind in großem Maß auf internationale Hilfe angewiesen.</p>
<p>Weitere etwa 50.000 Sahrauis sind in andere Länder geflohen, insbesondere nach Europa. Die Polisario kontrolliert eine "Freie Zone" im Osten und Süden der Westsahara, in der etwa 50.000 Menschen leben. Marokko hat entlang der Waffenstillstandslinie eine befestigte und verminte Grenzanlage errichtet, die das Gebiet teilt.</p>
Marokko baut in der Westsahara einen Tiefwasserhafen. Das Projekt ist völkerrechtlich umstritten. Kritiker werfen Rabat die Ausbeutung der Region vor.</p>
<p>Etwa 40 Kilometer nördlich der Stadt <a href="https://www.google.com/maps/place/Ad-Dakhla+73000/@23.8659566,-13.9228044,6z/data=!4m6!3m5!1s0xc2248393aa06243:0x2572dbf2ee5f0172!8m2!3d23.7221111!4d-15.9347384!16zL20vMDIzXzN2?hl=de&entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDYwMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D" rel="external noopener" target="_blank">Dakhla</a> entsteht derzeit einer der größten Häfen Afrikas. Das Projekt umfasst einen Tiefwasserhafen mit drei großen Becken und einer Industriezone von 1.650 Hektar.</p>
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<p><a href="https://www.marokko.com/aktuelles/infos/dakhla-atlantique-marokkos-neues-tor-zur-atlantischen-zukunft" rel="external noopener" target="_blank">Laut</a> <em>marokko.com</em> ist die Vision Rabats, den abgelegenen Ort als maritime Drehscheibe zwischen Afrika, Europa und Amerika zu etablieren. Nach Angaben des marokkanischen Ministeriums für Ausrüstung und Wasserwirtschaft soll der Hafen nach seiner Fertigstellung über 35 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr umschlagen können.</p>
<p>Das Projekt wird von zwei marokkanischen Bauunternehmen <a href="https://de.innovando.news/dakhla-porto-atlantico-avvenire-sahara/" rel="external noopener" target="_blank">realisiert</a>, und die Investitionssumme auf mehrere Milliarden Euro beziffert. Bis 2028 soll der Bau abgeschlossen sein, die ersten Anlagen 2029 in Betrieb gehen.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Dakhla Atlantique: Die drei Becken des Mega-Projekts</strong></h3>
<p>Der Hafen besteht aus drei funktional getrennten Bereichen. Ein Becken für den kommerziellen Verkehr, das zweite für die Fischerei und das dritte Becken soll Schiffsreparaturen vorbehalten bleiben. Derzeit liegt der Baufortschritt nach offiziellen Angaben zwischen 30 und 40 Prozent.</p>
<p>Rundherum soll ein Logistik- und Industriegebiet entstehen. Rabat verspricht sich davon die Schaffung tausender Arbeitsplätze sowie die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Fischerei, Landwirtschaft, Bergbau und Energie mitten in der Wüste. 2014 lebten rund 100.000 Menschen in Dakhla.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Wasserstoff für Europa? Der grüne Energie-Plan in der Wüste</strong></h3>
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<p>Zudem soll ein 40-Megawatt-Windpark einen erheblichen Teil des Energiebedarfs der neuen Anlagen decken. Zusätzlich sind Solaranlagen vorgesehen. Denn die Region um Dakhla verfügt über hohes Wind- und Solarpotenzial.</p>
<p>Marokko will dort denn auch großflächige Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff errichten. Der neue Hafen soll schließlich auch als Exportplattform für diesen Energieträger nach Europa und zu anderen Märkten dienen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5137209" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11399305"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Social-Media-als-Treiber-der-Ceuta-Dynamik-11399305.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/7/2/0/9/shutterstock_2695271435-6c8cc5768616cc53.jpeg" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Stacheldraht mit Blick übers Meer" style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Social Media als Treiber der Ceuta-Dynamik</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134102" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000501" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11123101"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Algeriens-Su-57-Deal-Unabhaengigkeit-um-jeden-Preis-11123101.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4256" height="2392" 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px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>"Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung"</strong></h3>
<p>Der Hafen wird jedoch in der Westsahara gebaut, einem Gebiet, dessen völkerrechtlicher Status seit Jahrzehnten ungeklärt ist. Die Vereinten Nationen stufen die Region als "Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung" ein.</p>
<p>Die Westsahara ist reich an natürlichen Ressourcen. Die Region verfügt über eines der größten Phosphatvorkommen der Welt. Vor der Küste werden große Erdölvorkommen vermutet. Der Fischreichtum an der Atlantikküste ist enorm.</p>
<p>Kritiker werfen Marokko vor, die Sahrauis von den wirtschaftlichen Erträgen auszuschließen. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren zudem, dass marokkanische Behörden rigoros auch gegen Gruppen und Personen vorgehen, die Selbstbestimmung mit friedlichen Mitteln fordern.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Extraktionswirtschaft</strong></h3>
<p>Der neue Hafen ist sicher geeignet, die Ressourcen in der Region weit effektiver auszubeuten, als bisher. Und das ist ja wohl auch der Plan. Denn eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region muss eine Chimäre bleiben.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111368" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353912"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kritische-Mineralien-Alle-gegen-China-11353912.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6014" height="3379" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/3/6/8/William_Potter-cb1652de5c97c566.jpeg" alt="Ausschnitt aus dem Periodensystem der Elemente vor den Fahnen Chinas und der USA" style="aspect-ratio:6014 / 3379"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6014" height="3379" alt="Ausschnitt aus dem Periodensystem der Elemente vor den Fahnen Chinas und der USA" style="aspect-ratio:6014 / 3379;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kritische Mineralien: Alle gegen China?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5103274" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11337900"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nasa-warnt-vor-El-Nino-Pazifik-Temperaturen-6-Grad-ueber-dem-Schnitt-11337900.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5000" height="2809" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/3/2/7/4/shutterstock_344023856-236162f6202ec46b.jpeg" alt="Ein Wörterbucheintrag für 'El Niño' mit der Definition 'climatic event warming of su catastrophic'." style="aspect-ratio:5000 / 2809"><img 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Pazifik-Temperaturen 6 Grad über dem Schnitt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5098700" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11328826"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ministerin-Reiche-in-China-Zahlen-offenbaren-prekaere-Abhaengigkeit-11328826.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/8/7/0/0/Reiche_China-2-01-f88620c390f3ec09.jpeg" alt="Katherina Reiche vor China-Flagge mit einem von fünf Bewertungssternen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Katherina Reiche vor China-Flagge mit einem von fünf Bewertungssternen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ministerin Reiche in China: Zahlen offenbaren prekäre Abhängigkeit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5092909" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11314674"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-setzt-Tempo-Deutschland-ringt-um-Anschluss-11314674.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/9/2/9/0/9/Reiche_China-01-1919552fa101eb48.gif" alt="Katherina Reiche vor China-Flagge mit Icons einer abwehrenden und empfangenden Hand" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Katherina Reiche vor China-Flagge mit Icons einer abwehrenden und empfangenden Hand" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China setzt Tempo – Deutschland ringt um Anschluss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5073555" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11276407"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Recycling-braucht-Regeln-nicht-nur-guten-Willen-11276407.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/3/5/5/5/kreislauf2_Z1-7d8a9715d4b462dc.jpeg" alt="Rohstoffe auf durgehend rotem Pfeil und durch blauen Pfeilkreis unterbrochener Linie" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rohstoffe auf durgehend rotem Pfeil und durch blauen Pfeilkreis unterbrochener Linie" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Recycling braucht Regeln, nicht nur guten Willen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Das Hinterland ist praktisch menschenleer und mehr als eine wirtschaftliche Exklave kann aus diesem Projekt nicht hervorgehen. Ob diese sich dauerhaft selbst finanzieren kann, wird sich erst noch erweisen müssen.</p>
<p>Bestenfalls könnte Dakhla zu so etwas wie dem 400 km südlich gelegenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouadhibou" rel="external noopener" target="_blank">Nouadhibou</a> mutieren. Nouadhibou hat 170.000 Einwohner, ist der größte Hafen des benachbarten Mauretaniens und Zielpunkt des berühmt gewordenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Nouadhibou%E2%80%93M%E2%80%99Haoudat" rel="external noopener" target="_blank">Eisenerzzuges</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Sahrauis verlieren an Boden</strong></h3>
<p>Rabat betrachtet die Westsahara als Teil seines Territoriums. Einen großen Fortschritt auf dem Weg zur Einverleibung der Westsahara erzielte Marokko 2020: Während Präsident Donald Trump erster Amtszeit erkannten die USA Marokkos Souveränitätsanspruch über die Westsahara an.</p>
<p>Im Gegenzug trat Marokko den Abraham-Abkommen bei. Heute arbeiten Marokko und Israel <a href="https://www.dw.com/de/marokko-milit%C3%A4rische-zusammenarbeit-mit-israel-trotz-protesten/a-75421440" rel="external noopener" target="_blank">auch militärisch</a> zusammen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4858825" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10392877"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Phosphat-und-Geopolitik-Der-Kampf-um-die-letzte-Kolonie-Afrikas-10392877.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3264" height="1834" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/8/8/2/5/shutterstock_2147809587-443ccbda99421f29.jpeg" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3264" height="1834" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Phosphat und Geopolitik: Der Kampf um die letzte Kolonie Afrikas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4313568" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9325299"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Exil-in-der-Wueste-Das-Schicksal-der-Sahrauis-und-ihre-jahrzehntelange-Flucht-9325299.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/3/1/3/5/6/8/9h0rcsi3-023165560bcbd1a1.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Exil in der Wüste: Das Schicksal der Sahrauis und ihre jahrzehntelange Flucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3713371" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7537360"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gegen-Partei-Bevoelkerung-und-Voelkerrecht-Alleingang-der-Starken-gegen-das-Voelkerrecht-7537360.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/3/7/1/3/3/7/1/356280e3c3fc3e02.png" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3673543" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7448047"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Korruptionsskandal-Hyperaktives-Marokko-in-Bruessel-7448047.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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"Hyperaktives" Marokko in Brüssel</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="3668681" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="7435009"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Boycott-Divestment-and-Sanctions-bald-voelkerrechtlich-verbindlich-7435009.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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data-upscore-title="true">Boycott, Divestment and Sanctions bald völkerrechtlich verbindlich?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Seit 2020 ist die Zahl der Länder, die die "Demokratische Arabische Republik Sahara" anerkennen, deutlich gesunken: von 84 im Jahr 2021 auf 47 im Jahr 2024.</p>
<h3 class="subheading"><strong>UN-Resolution 2797: Der internationale Kurswechsel zugunsten Rabats</strong></h3>
<p>2022 sprach sich Spanien für den von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan aus, der die Westsahara als autonome Region unter marokkanischer Souveränität vorsieht; 2023 erkannte Israel die Westsahara als Teil Marokkos an. 2024 folgte Frankreich, 2025 Großbritannien. Berlin und Brüssel haben diesen Schritt bisher nicht vollzogen.</p>
<p>Ende Oktober 2025 unterstützte der UN-Sicherheitsrat in der <a href="https://digitallibrary.un.org/record/4093660?utm_source=openai&v=pdf" rel="external noopener" target="_blank">Resolution 2797</a> Marokkos Autonomieplan als Verhandlungsbasis. Algerien blieb der Abstimmung fern und kritisierte, die Resolution beachte das völkerrechtlich verbriefte Recht auf Selbstbestimmung der Sahrauis nicht ausreichend. China, Russland und Pakistan enthielten sich.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Jahrzehntelanger Konflikt</strong></h3>
<p>Die Befreiungsfront Polisario, 1973 gegründet, kämpft seitdem für die Unabhängigkeit der Westsahara. Sie rief 1976 die "Demokratische Arabische Republik Sahara" aus und führte jahrelang Krieg gegen Marokko.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119345" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WM-Finale-Warum-Argentinien-gegen-Spanien-um-weit-mehr-als-den-Titel-spielt-11369716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/4/5/master_Fussball-f5826fd4b5ed9804.jpeg" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">WM-Finale: Warum Argentinien gegen Spanien um weit mehr als den Titel spielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115851" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362788"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bildersturm-und-Reformation-Der-lange-Aufstieg-der-Niederlande-11362788.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2087" height="1173" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/8/5/1/Beeldenstorm__Iconoclastic_Fury__in_Antwerpen_1566_Frans_Hogenberg-a819bb57724e968c.jpeg" alt="Mehrere Personen machen sich an einer Kathedrale zu schaffen" style="aspect-ratio:2087 / 1173"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2087" height="1173" alt="Mehrere Personen machen sich an einer Kathedrale zu schaffen" 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data-content-id="5012416" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11146399"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ich-Siedler-Du-Barbar-Zur-Geschichte-des-Siedlerkolonialismus-11146399.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4288" height="2409" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/2/4/1/6/shutterstock_2602204161-087e264beb40c044.jpeg" alt="Drei bewaffnete Männer in weiß laufen eine Straße entlang" style="aspect-ratio:4288 / 2409"><img 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Siedlerkolonialismus</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5013525" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11148571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-Afrika-dem-Westen-laengst-den-Ruecken-kehrt-11148571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" 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USA: Stahlhelm, EU: Tropenhelm, China: Hut gezogen/augehalten" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Weltkarte mit Signets. USA: Stahlhelm, EU: Tropenhelm, China: Hut gezogen/augehalten" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum Afrika dem Westen längst den Rücken kehrt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5003601" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11129169"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Medwedew-hat-recht-und-das-ist-das-Problem-11129169.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/3/6/0/1/shutterstock_1383578168-8f07581f1f86aa7f.jpeg" alt="Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew bei einer Pressekonferenz 2019 in Bulgarien." style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew bei einer Pressekonferenz 2019 in Bulgarien." style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Medwedew hat recht – und das ist das Problem</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<p>1991 wurde ein Waffenstillstand geschlossen, der bis heute von der UN-Mission MINURSO überwacht wird, an der auch deutsche Soldaten beteiligt sind.</p>
<p>Das von den Vereinten Nationen gefordertes Referendum über die Zukunft des Gebiets kam nie zustande. Das marokkanische Königshaus und die Polisario konnten sich nicht über die Modalitäten einigen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Verstreute Bevölkerung</strong></h3>
<p>Heute leben nach Schätzungen der Vereinten Nationen etwa 597.000 Menschen in der Westsahara. Nur noch etwa 105.000 Sahrauis leben in dem von Marokko kontrollierten Gebiet. Die ursprüngliche Bevölkerung wurde zur Minderheit im eigenen Land.</p>
<p>Zwischen 165.000 und 200.000 Sahrauis leben in fünf Flüchtlingslagern in Algerien, nahe der Grenze zur Westsahara. Die Lager befinden sich in der Wüste, Landwirtschaft ist dort praktisch unmöglich. Die Menschen sind in großem Maß auf internationale Hilfe angewiesen.</p>
<p>Weitere etwa 50.000 Sahrauis sind in andere Länder geflohen, insbesondere nach Europa. Die Polisario kontrolliert eine "Freie Zone" im Osten und Süden der Westsahara, in der etwa 50.000 Menschen leben. Marokko hat entlang der Waffenstillstandslinie eine befestigte und verminte Grenzanlage errichtet, die das Gebiet teilt.</p>
2026-08-05T10:00:00.000Zurn:bid:51372092026-08-05T08:30:00.000ZZehntausende riskierten ihr Leben für eine Lüge. Falschmeldungen über eine offene Grenze verbreiteten sich rasant– doch wer steckt dahinter? Eine Analyse.</p>
<p>"<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000333988/wir-wurden-belogen-wie-fake-news-zehntausende-migranten-nach-ceuta-lockten" rel="external noopener" target="_blank">Wir wurden belogen</a>" – so lässt sich die Stimmung unter den jungen Männern zusammenfassen, die Ende Juli unter Lebensgefahr in die spanische Enklave Ceuta zu schwimmen versuchten. Diese Perspektive spielt im europäischen Diskurs kaum eine Rolle. Während die Zahl der Todesopfer vermutlich weiter steigt, <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/spaniens-premier-sanchez-nach-ceuta-in-der-kritik-der-mann-der-europa-gegen-sich-aufbringt-15908142.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert Brüssel</a> vor allem über die politischen Konsequenzen.</p>
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<p>Bei einer Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag stand vor allem <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ceuta-migration-spanien-eu-innenminister-grenzschutz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">die Grenzsicherung im Fokus</a> – eigentlich ein Streitthema unter den Mitgliedstaaten. Diesmal jedoch stellten sie sich <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/jha/2026/08/04/" rel="external noopener" target="_blank">demonstrativ hinter Spanien</a>: Sie würdigten das Vorgehen der Behörden und kündigten an, Schleusernetzwerke stärker zu bekämpfen, mehr Menschen zurückzuführen und enger mit Drittstaaten <a href="https://www.reuters.com/world/eu-interior-ministers-meeting-over-ceuta-crisis-was-constructive-spain-says-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">zusammenzuarbeiten</a>.</p>
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<p>Auffällig: Die eigentliche Kernfrage – wer hinter einer möglichen Desinformationskampagne steckt – thematisiert auch diese Sondersitzung nicht.</p>
<p>Was aber brachte <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/die-spanische-grenze-ist-offen-was-60000-menschen-dazu-brachte-von-marokko-nach-ceuta-zu-schwimmen-15906349.html#:~:text=Die%20knapp%20sechs%20Kilometer%20lange,dem%20Weg%20nach%20Ceuta%20ertrunken." rel="external noopener" target="_blank">je nach Schätzung</a> zwischen 40.000 und 72.000 Menschen dazu, ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Die sozialen Verhältnisse in Marokko allein erklären das kaum – sie sind seit Jahren bekannt und politisch unverändert. War Ceuta die erste algorithmisch beschleunigte Massenbewegung Europas?</p>
<h3 class="subheading"><strong>(R)echte Schauergeschichten</strong></h3>
<p>Vor allem rechtskonservative Medien überschlugen sich seit dem vergangenen Freitag mit Schockmeldungen. Vorreiter war das rechtspopulistische Online-Magazin <em>Nius</em>, das maßgeblich vom Milliardär Frank Gotthardt finanziert wird.</p>
<p>Die Seite <a href="https://nius.de/ausland/mehr-als-40-000-migranten-in-ceuta-grenze-praktisch-zusammengebrochen-soldaten-entsandt-19-tote" rel="external noopener" target="_blank">titelte</a>, die Grenze sei "praktisch zusammengebrochen", und bebilderte das mit Menschenmassen, überrannten Grenzanlagen und Militär. Höhepunkt der Zuspitzung: Migranten seien angeblich unter "<a href="https://nius.de/ausland/ceuta-migranten-stuermen-unter-allahu-akbar-rufen-die-stadt-polizei-draengt-sie-mit-schlagstoecken-zurueck" rel="external noopener" target="_blank">Allahu-Akbar</a>"-Rufen über die Grenze geströmt – belegt ist davon vor allem die unterschwellige Bedrohungsrhetorik, nicht der Inhalt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta im Ausnahmezustand: Zehntausende stürmen Spaniens Vorposten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch <em>Bild </em>und <em>Welt </em><a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ceuta-spanien-regierung-ignorierte-warnungen-vor-migranten-ansturm-6a6eecc5ef632fe6ede68442" rel="external noopener" target="_blank">wählten</a> mit <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/live-ticker-zu-ansturm-auf-ceuta-und-melilla-behoerden-schaetzen-mehr-als-40-000-migranten-6a6c559cff33749f57289c5d" rel="external noopener" target="_blank">Live-Tickern</a> und dem Verweis auf entsetzte Reaktionen aus der Trump-Administration eine <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article6a6e7097dd06dd5ef2e41d47/migration-es-sieht-aus-wie-eine-invasion-trump-und-vance-entsetzt-ueber-bilder-aus-ceuta.html" rel="external noopener" target="_blank">ähnliche Rahmung</a>. Allen gemeinsam: eigene Reporter vor Ort und minutenlange Bilder von Grenzdurchbrüchen, während humanitäre Folgen oder strukturelle Fluchtursachen kaum vorkommen.</p>
<p>Diesen Deutungsrahmen übernahm auch die AfD-Bundestagsfraktion: Ihr außenpolitischer Sprecher Markus Frohnmaier <a href="https://afdbundestag.de/lage-in-ceuta-europas-aussengrenzen-wirksam-schuetzen/" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlichte</a> ein Statement mit denselben Talking Points wie die genannten Medien. Seine Kernbotschaft: Migrationspolitische "Fehlanreize" würden die Auswirkungen direkt nach Deutschland tragen – die Politik müsse handeln.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gretchenfrage </strong><strong>Kontrollverlust</strong></h3>
<p>Mittlerweile zeigt sich ein deutlich differenzierteres Bild. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kehrten bereits rund 69.500 Menschen nach Marokko zurück, während sich in Ceuta noch 3.000 bis 5.000 Migranten aufhielten – darunter etwa 862 unbegleitete Minderjährige.</p>
<p>Die spektakulären Bilder zehntausender Menschen prägten zwar den öffentlichen Diskurs, dokumentierten aber lediglich den Höhepunkt eines Ausnahmeereignisses; der übergroße Teil wurde binnen Stunden zurückgeführt während die Lage durch Soldaten unter Kontrolle war – die mediale Fantasie einer Zusammenbruchtendenz bestand real zu keinem Zeitpunkt.</p>
<p>Die offiziellen Zahlen deuten damit eher auf eine akute Ausnahmesituation mit massiven humanitären Folgen hin als auf eine dauerhafte "Besetzung". Besonders unklar bleibt bislang die Lage der minderjährigen Migranten: Sie warten ohne Angehörige und ohne Perspektive auf eine Entscheidung der Behörden, einige halten sich versteckt. Ceutas Bürgermeister Juan Vivas <a href="https://efe.com/espana/2026-07-30/emergencia-migratoria-ceuta-vivas/" rel="external noopener" target="_blank">sprach</a> von einer humanitären Katastrophe und warnte, die städtischen Ressourcen seien überfordert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Lachender Lawrow?</strong></h3>
<p>Zurück zur Frage der Urheberschaft. Neben einer möglichen spanischen oder marokkanischen Beteiligung kursieren derzeit mindestens vier weitere Hypothesen.</p>
<p>Eine endgültige Klärung ist schwierig, da die genutzten Fake-Accounts einem Medienbericht <a href="https://www.moroccoworldnews.com/2026/08/332753/el-pais-deleted-tiktok-posts-by-anonymous-accounts-sparked-ceuta-mass-crossings/" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> inzwischen gelöscht wurden. Die <em>Jerusalem Post</em> etwa <a href="https://www.jpost.com/international/article-904447" rel="external noopener" target="_blank">vermutet</a> eine gezielte Social-Media-Kampagne und beruft sich dabei auf das marokkanische Innenministerium, das inzwischen von gezielter Desinformation spricht. Demnach <a href="https://www.abc.net.au/news/2026-08-03/morocco-blames-social-media-for-migrant-crossings-to-spain-ceuta/106988848" rel="external noopener" target="_blank">verbreiteten</a> sich binnen weniger Stunden über TikTok, Instagram und WhatsApp zwei Falschmeldungen: eine angeblich offene Grenze – und ein angeblich dauerhaftes Bleiberecht für alle, die es über die Grenze schaffen.</p>
<p>Offiziell <a href="https://nypost.com/2026/08/03/world-news/morocco-blames-ceuta-migration-influx-on-social-media-human-trafficking/" rel="external noopener" target="_blank">verweisen</a> sowohl Rabat als auch Madrid stattdessen auf ein Schleusernetzwerk, das möglichst viele Menschen mobilisieren wollte, um damit Geld zu verdienen. Dagegen spricht allerdings, dass eine derart koordinierte Aktion die kriminelle Energie solcher Banden übersteigen dürfte – zudem <a href="https://apnews.com/article/ceuta-spain-morocco-migration-f3a7f514a7792c39d8b8d5d814fa5158" rel="external noopener" target="_blank">berichteten</a> viele Migranten, ganz ohne Kontakt zu Schleusern aufgebrochen zu sein.</p>
<p>Es dauerte nur wenige Stunden, bis ein erster Verdacht gegen Moskau erhoben wurde – und zwar <a href="https://www.ukrinform.net/rubric-ato/4149934-russia-exploiting-spains-migration-crisis-to-destabilize-europe-sybiha-says.html" rel="external noopener" target="_blank">von ukrainischer Seite</a>: Außenminister Andrij Sybiha spekulierte bereits am Freitag auf X über eine russische Kampagne. Auch Spaniens nationale Sicherheitsstrategie <a href="https://elfarodeceuta.es/injerencias-extremistas-afines-rusia-afectan-ceuta-danar-policias-militares/" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> grundsätzlich vor russlandnahen Einflussoperationen im Zusammenhang mit Ceuta.</p>
<p>Bis heute gibt es jedoch keinen technischen Nachweis dafür, dass russische Netzwerke hinter den konkreten Gerüchten stecken. Trotzdem <a href="https://www.merkur.de/politik/ceuta-zeigt-europa-ist-wehrlos-autokraten-nutzen-die-not-von-gefluechteten-als-waffe-gegen-unsere-grenzen-zr-94427735.html" rel="external noopener" target="_blank">legte</a> der Münchner <em>Merkur </em>unter dem Titel "Putins perfider Plan" eine russische Urheberschaft nahe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eine Frage der Motivation</strong></h3>
<p>Madrid musste enorme Ressourcen mobilisieren und erlitt einen Imageschaden, während die Krise für Marokko innenpolitisch, jenseits der Algerien-Frage, zur Unzeit kommt – beide Staaten besitzen kaum ein Motiv.</p>
<p>Der Politikwissenschaftler Haizam Amirah-Fernández vom Centre for Contemporary Arab Studies sieht das anders: Er <a href="https://www.thecitizen.co.tz/tanzania/news/international/social-media-rumours-economic-struggles-fuel-migrant-rush-into-ceuta-5543534" rel="external noopener" target="_blank">vermutet</a>, Rabat habe mit der Krise eine "nicht gerade subtile Botschaft" senden wollen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134102" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/0/2/shutterstock_1975170875-7446d7482f06970f.jpeg" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta: Wie Desinformation Menschen an die Grenze trieb</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die USA und Israel hätten zumindest ein denkbares Motiv: Beide Regierungen liegen seit Monaten auf Konfrontationskurs mit Ministerpräsident Sánchez, der zu den schärfsten westlichen Kritikern des Kriegs in Gaza zählt und sich zuletzt auch deutlich gegen Angriffe auf den Iran positionierte, womit er mehrfach ins Visier verbaler Ausfälle Trumps geriet.</p>
<p>Allerdings hätte gerade Washington wenig Interesse, die engen Beziehungen zum marokkanischen Königshaus zu gefährden, was gegen ein US-Motiv spricht. Dennoch zeigen <a href="https://www.forbes.com/sites/siladityaray/2024/06/05/israel-reportedly-used-fake-social-media-accounts-to-garner-support-from-us-lawmakers-on-gaza-war/" rel="external noopener" target="_blank">Recherchen</a>, dass insbesondere Israel über die Mittel verfügt, mit Fake-Accounts in die Innenpolitik anderer Staaten einzugreifen. Israelische ThinkTanks haben offenbar bereits im April gefordert, Marokko dabei zu helfen, Spanien über Ceuta unter Druck zu setzen, <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20260731-ceuta-crisis-sparks-online-speculation-over-israels-role-in-pressuring-spain/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> der <em>Middle East Monitor</em>. Wie im Falle Russlands gilt aber auch hier: Belege für eine gezielte Operation gibt es bislang nicht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Banalität de</strong><strong>r Algorithmen </strong></h3>
<p>Schon 2021 hatte Marokko im Zuge eines diplomatischen Streits mit Spanien die Grenzkontrollen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2021_Morocco%E2%80%93Spain_border_incident" rel="external noopener" target="_blank">bewusst gelockert</a>. Beide Regierungen bestreiten heute, dass sie die aktuelle Situation gesteuert hätten. Spanischen Sicherheitskreisen zufolge könnte Marokko die Dynamik aber zumindest zugelassen haben.</p>
<p>Zwischen aktivem Steuern und bewusstem Wegschauen liegt allerdings nur eine schmale Grauzone. Naheliegender ist daher eine andere Erklärung: eine sich selbst verstärkende Dynamik sozialer Netzwerke. Schon wenige virale Beiträge könnten ausgereicht haben, um sich algorithmisch gegenseitig zu verstärken und binnen Stunden Hunderttausende zu erreichen. Der Medienwissenschaftler Filippo Menczer von der Indiana University <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0047272726000253" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> seit Jahren: Soziale Netzwerke erzeugen Desinformation nicht selbst, aber ihre Empfehlungsalgorithmen verstärken sie massiv.</p>
<p>Ceuta wäre damit womöglich kein Fall gezielter geopolitischer Steuerung, sondern das Ergebnis einer Handvoll Falschmeldungen, die von den Plattformen selbst zur Massenbewegung aufgeschaukelt wurden. Für die jungen Männer, die glaubten, die Grenze sei offen, änderte das nichts an der Lebensgefahr, in die sie sich begaben.</p>
Zehntausende riskierten ihr Leben für eine Lüge. Falschmeldungen über eine offene Grenze verbreiteten sich rasant– doch wer steckt dahinter? Eine Analyse.</p>
<p>"<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000333988/wir-wurden-belogen-wie-fake-news-zehntausende-migranten-nach-ceuta-lockten" rel="external noopener" target="_blank">Wir wurden belogen</a>" – so lässt sich die Stimmung unter den jungen Männern zusammenfassen, die Ende Juli unter Lebensgefahr in die spanische Enklave Ceuta zu schwimmen versuchten. Diese Perspektive spielt im europäischen Diskurs kaum eine Rolle. Während die Zahl der Todesopfer vermutlich weiter steigt, <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/spaniens-premier-sanchez-nach-ceuta-in-der-kritik-der-mann-der-europa-gegen-sich-aufbringt-15908142.html" rel="external noopener" target="_blank">diskutiert Brüssel</a> vor allem über die politischen Konsequenzen.</p>
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<p>Bei einer Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag stand vor allem <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ceuta-migration-spanien-eu-innenminister-grenzschutz-100.html" rel="external noopener" target="_blank">die Grenzsicherung im Fokus</a> – eigentlich ein Streitthema unter den Mitgliedstaaten. Diesmal jedoch stellten sie sich <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/jha/2026/08/04/" rel="external noopener" target="_blank">demonstrativ hinter Spanien</a>: Sie würdigten das Vorgehen der Behörden und kündigten an, Schleusernetzwerke stärker zu bekämpfen, mehr Menschen zurückzuführen und enger mit Drittstaaten <a href="https://www.reuters.com/world/eu-interior-ministers-meeting-over-ceuta-crisis-was-constructive-spain-says-2026-08-04/" rel="external noopener" target="_blank">zusammenzuarbeiten</a>.</p>
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<p>Auffällig: Die eigentliche Kernfrage – wer hinter einer möglichen Desinformationskampagne steckt – thematisiert auch diese Sondersitzung nicht.</p>
<p>Was aber brachte <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/die-spanische-grenze-ist-offen-was-60000-menschen-dazu-brachte-von-marokko-nach-ceuta-zu-schwimmen-15906349.html#:~:text=Die%20knapp%20sechs%20Kilometer%20lange,dem%20Weg%20nach%20Ceuta%20ertrunken." rel="external noopener" target="_blank">je nach Schätzung</a> zwischen 40.000 und 72.000 Menschen dazu, ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Die sozialen Verhältnisse in Marokko allein erklären das kaum – sie sind seit Jahren bekannt und politisch unverändert. War Ceuta die erste algorithmisch beschleunigte Massenbewegung Europas?</p>
<h3 class="subheading"><strong>(R)echte Schauergeschichten</strong></h3>
<p>Vor allem rechtskonservative Medien überschlugen sich seit dem vergangenen Freitag mit Schockmeldungen. Vorreiter war das rechtspopulistische Online-Magazin <em>Nius</em>, das maßgeblich vom Milliardär Frank Gotthardt finanziert wird.</p>
<p>Die Seite <a href="https://nius.de/ausland/mehr-als-40-000-migranten-in-ceuta-grenze-praktisch-zusammengebrochen-soldaten-entsandt-19-tote" rel="external noopener" target="_blank">titelte</a>, die Grenze sei "praktisch zusammengebrochen", und bebilderte das mit Menschenmassen, überrannten Grenzanlagen und Militär. Höhepunkt der Zuspitzung: Migranten seien angeblich unter "<a href="https://nius.de/ausland/ceuta-migranten-stuermen-unter-allahu-akbar-rufen-die-stadt-polizei-draengt-sie-mit-schlagstoecken-zurueck" rel="external noopener" target="_blank">Allahu-Akbar</a>"-Rufen über die Grenze geströmt – belegt ist davon vor allem die unterschwellige Bedrohungsrhetorik, nicht der Inhalt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta im Ausnahmezustand: Zehntausende stürmen Spaniens Vorposten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Auch <em>Bild </em>und <em>Welt </em><a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ceuta-spanien-regierung-ignorierte-warnungen-vor-migranten-ansturm-6a6eecc5ef632fe6ede68442" rel="external noopener" target="_blank">wählten</a> mit <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/live-ticker-zu-ansturm-auf-ceuta-und-melilla-behoerden-schaetzen-mehr-als-40-000-migranten-6a6c559cff33749f57289c5d" rel="external noopener" target="_blank">Live-Tickern</a> und dem Verweis auf entsetzte Reaktionen aus der Trump-Administration eine <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article6a6e7097dd06dd5ef2e41d47/migration-es-sieht-aus-wie-eine-invasion-trump-und-vance-entsetzt-ueber-bilder-aus-ceuta.html" rel="external noopener" target="_blank">ähnliche Rahmung</a>. Allen gemeinsam: eigene Reporter vor Ort und minutenlange Bilder von Grenzdurchbrüchen, während humanitäre Folgen oder strukturelle Fluchtursachen kaum vorkommen.</p>
<p>Diesen Deutungsrahmen übernahm auch die AfD-Bundestagsfraktion: Ihr außenpolitischer Sprecher Markus Frohnmaier <a href="https://afdbundestag.de/lage-in-ceuta-europas-aussengrenzen-wirksam-schuetzen/" rel="external noopener" target="_blank">veröffentlichte</a> ein Statement mit denselben Talking Points wie die genannten Medien. Seine Kernbotschaft: Migrationspolitische "Fehlanreize" würden die Auswirkungen direkt nach Deutschland tragen – die Politik müsse handeln.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gretchenfrage </strong><strong>Kontrollverlust</strong></h3>
<p>Mittlerweile zeigt sich ein deutlich differenzierteres Bild. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kehrten bereits rund 69.500 Menschen nach Marokko zurück, während sich in Ceuta noch 3.000 bis 5.000 Migranten aufhielten – darunter etwa 862 unbegleitete Minderjährige.</p>
<p>Die spektakulären Bilder zehntausender Menschen prägten zwar den öffentlichen Diskurs, dokumentierten aber lediglich den Höhepunkt eines Ausnahmeereignisses; der übergroße Teil wurde binnen Stunden zurückgeführt während die Lage durch Soldaten unter Kontrolle war – die mediale Fantasie einer Zusammenbruchtendenz bestand real zu keinem Zeitpunkt.</p>
<p>Die offiziellen Zahlen deuten damit eher auf eine akute Ausnahmesituation mit massiven humanitären Folgen hin als auf eine dauerhafte "Besetzung". Besonders unklar bleibt bislang die Lage der minderjährigen Migranten: Sie warten ohne Angehörige und ohne Perspektive auf eine Entscheidung der Behörden, einige halten sich versteckt. Ceutas Bürgermeister Juan Vivas <a href="https://efe.com/espana/2026-07-30/emergencia-migratoria-ceuta-vivas/" rel="external noopener" target="_blank">sprach</a> von einer humanitären Katastrophe und warnte, die städtischen Ressourcen seien überfordert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Lachender Lawrow?</strong></h3>
<p>Zurück zur Frage der Urheberschaft. Neben einer möglichen spanischen oder marokkanischen Beteiligung kursieren derzeit mindestens vier weitere Hypothesen.</p>
<p>Eine endgültige Klärung ist schwierig, da die genutzten Fake-Accounts einem Medienbericht <a href="https://www.moroccoworldnews.com/2026/08/332753/el-pais-deleted-tiktok-posts-by-anonymous-accounts-sparked-ceuta-mass-crossings/" rel="external noopener" target="_blank">zufolge</a> inzwischen gelöscht wurden. Die <em>Jerusalem Post</em> etwa <a href="https://www.jpost.com/international/article-904447" rel="external noopener" target="_blank">vermutet</a> eine gezielte Social-Media-Kampagne und beruft sich dabei auf das marokkanische Innenministerium, das inzwischen von gezielter Desinformation spricht. Demnach <a href="https://www.abc.net.au/news/2026-08-03/morocco-blames-social-media-for-migrant-crossings-to-spain-ceuta/106988848" rel="external noopener" target="_blank">verbreiteten</a> sich binnen weniger Stunden über TikTok, Instagram und WhatsApp zwei Falschmeldungen: eine angeblich offene Grenze – und ein angeblich dauerhaftes Bleiberecht für alle, die es über die Grenze schaffen.</p>
<p>Offiziell <a href="https://nypost.com/2026/08/03/world-news/morocco-blames-ceuta-migration-influx-on-social-media-human-trafficking/" rel="external noopener" target="_blank">verweisen</a> sowohl Rabat als auch Madrid stattdessen auf ein Schleusernetzwerk, das möglichst viele Menschen mobilisieren wollte, um damit Geld zu verdienen. Dagegen spricht allerdings, dass eine derart koordinierte Aktion die kriminelle Energie solcher Banden übersteigen dürfte – zudem <a href="https://apnews.com/article/ceuta-spain-morocco-migration-f3a7f514a7792c39d8b8d5d814fa5158" rel="external noopener" target="_blank">berichteten</a> viele Migranten, ganz ohne Kontakt zu Schleusern aufgebrochen zu sein.</p>
<p>Es dauerte nur wenige Stunden, bis ein erster Verdacht gegen Moskau erhoben wurde – und zwar <a href="https://www.ukrinform.net/rubric-ato/4149934-russia-exploiting-spains-migration-crisis-to-destabilize-europe-sybiha-says.html" rel="external noopener" target="_blank">von ukrainischer Seite</a>: Außenminister Andrij Sybiha spekulierte bereits am Freitag auf X über eine russische Kampagne. Auch Spaniens nationale Sicherheitsstrategie <a href="https://elfarodeceuta.es/injerencias-extremistas-afines-rusia-afectan-ceuta-danar-policias-militares/" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> grundsätzlich vor russlandnahen Einflussoperationen im Zusammenhang mit Ceuta.</p>
<p>Bis heute gibt es jedoch keinen technischen Nachweis dafür, dass russische Netzwerke hinter den konkreten Gerüchten stecken. Trotzdem <a href="https://www.merkur.de/politik/ceuta-zeigt-europa-ist-wehrlos-autokraten-nutzen-die-not-von-gefluechteten-als-waffe-gegen-unsere-grenzen-zr-94427735.html" rel="external noopener" target="_blank">legte</a> der Münchner <em>Merkur </em>unter dem Titel "Putins perfider Plan" eine russische Urheberschaft nahe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Eine Frage der Motivation</strong></h3>
<p>Madrid musste enorme Ressourcen mobilisieren und erlitt einen Imageschaden, während die Krise für Marokko innenpolitisch, jenseits der Algerien-Frage, zur Unzeit kommt – beide Staaten besitzen kaum ein Motiv.</p>
<p>Der Politikwissenschaftler Haizam Amirah-Fernández vom Centre for Contemporary Arab Studies sieht das anders: Er <a href="https://www.thecitizen.co.tz/tanzania/news/international/social-media-rumours-economic-struggles-fuel-migrant-rush-into-ceuta-5543534" rel="external noopener" target="_blank">vermutet</a>, Rabat habe mit der Krise eine "nicht gerade subtile Botschaft" senden wollen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134102" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11394936"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-Wie-Desinformation-Menschen-an-die-Grenze-trieb-11394936.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/0/2/shutterstock_1975170875-7446d7482f06970f.jpeg" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Strand mit einem Steg" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta: Wie Desinformation Menschen an die Grenze trieb</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die USA und Israel hätten zumindest ein denkbares Motiv: Beide Regierungen liegen seit Monaten auf Konfrontationskurs mit Ministerpräsident Sánchez, der zu den schärfsten westlichen Kritikern des Kriegs in Gaza zählt und sich zuletzt auch deutlich gegen Angriffe auf den Iran positionierte, womit er mehrfach ins Visier verbaler Ausfälle Trumps geriet.</p>
<p>Allerdings hätte gerade Washington wenig Interesse, die engen Beziehungen zum marokkanischen Königshaus zu gefährden, was gegen ein US-Motiv spricht. Dennoch zeigen <a href="https://www.forbes.com/sites/siladityaray/2024/06/05/israel-reportedly-used-fake-social-media-accounts-to-garner-support-from-us-lawmakers-on-gaza-war/" rel="external noopener" target="_blank">Recherchen</a>, dass insbesondere Israel über die Mittel verfügt, mit Fake-Accounts in die Innenpolitik anderer Staaten einzugreifen. Israelische ThinkTanks haben offenbar bereits im April gefordert, Marokko dabei zu helfen, Spanien über Ceuta unter Druck zu setzen, <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20260731-ceuta-crisis-sparks-online-speculation-over-israels-role-in-pressuring-spain/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a> der <em>Middle East Monitor</em>. Wie im Falle Russlands gilt aber auch hier: Belege für eine gezielte Operation gibt es bislang nicht.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Banalität de</strong><strong>r Algorithmen </strong></h3>
<p>Schon 2021 hatte Marokko im Zuge eines diplomatischen Streits mit Spanien die Grenzkontrollen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2021_Morocco%E2%80%93Spain_border_incident" rel="external noopener" target="_blank">bewusst gelockert</a>. Beide Regierungen bestreiten heute, dass sie die aktuelle Situation gesteuert hätten. Spanischen Sicherheitskreisen zufolge könnte Marokko die Dynamik aber zumindest zugelassen haben.</p>
<p>Zwischen aktivem Steuern und bewusstem Wegschauen liegt allerdings nur eine schmale Grauzone. Naheliegender ist daher eine andere Erklärung: eine sich selbst verstärkende Dynamik sozialer Netzwerke. Schon wenige virale Beiträge könnten ausgereicht haben, um sich algorithmisch gegenseitig zu verstärken und binnen Stunden Hunderttausende zu erreichen. Der Medienwissenschaftler Filippo Menczer von der Indiana University <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0047272726000253" rel="external noopener" target="_blank">warnt</a> seit Jahren: Soziale Netzwerke erzeugen Desinformation nicht selbst, aber ihre Empfehlungsalgorithmen verstärken sie massiv.</p>
<p>Ceuta wäre damit womöglich kein Fall gezielter geopolitischer Steuerung, sondern das Ergebnis einer Handvoll Falschmeldungen, die von den Plattformen selbst zur Massenbewegung aufgeschaukelt wurden. Für die jungen Männer, die glaubten, die Grenze sei offen, änderte das nichts an der Lebensgefahr, in die sie sich begaben.</p>
2026-08-05T08:30:00.000Zurn:bid:51371352026-08-05T07:00:00.000ZWas die Sommerlochdebatte über den ZDF-Dokumentarfilm über die öffentlich-rechtlichen Sender verrät – und vor allem über die Deutsche Bahn. Eine Analyse.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Das Unbekannte übt seinen schauerlichen Reiz, verlockend und zugleich beängstigend."</em></p>
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<p class="indent rte__abs--indent">Heinrich Heine über die Eisenbahn</p>
<p>Das größte deutsche Aufreger-Thema der vergangenen Woche ist nicht etwa <a href="https://www.telepolis.de/article/Machtkampf-im-Weltfussball-Hat-Gianni-Infantino-das-Spiel-ueberreizt-11395660.html" rel="external noopener" target="_blank">Gianni Infantino</a> oder <a href="https://www.telepolis.de/article/Scheitern-bei-der-Kanzlerwahl-Herausgerissen-aus-dem-Luftreich-des-Traums-10373159.html" rel="external noopener" target="_blank">Friedrich Mer</a>z, es ist die <a href="https://www.deutschebahn.com/" rel="external noopener" target="_blank">Deutsche Bahn</a>.</p>
<p>Die <em>ZDF</em>-Dokumentation "Unsere Bahn – geliebt, verflucht, gefährlich" aus der Reihe am Puls mit Dunja Hayali (die man einstweilen noch unzensiert <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/am-puls-100/am-puls-mit-dunja-hayali-deutsche-bahn-verspaetung-100" rel="external noopener" target="_blank">hier ansehen</a> kann), bringt nicht nur die übliche Gebührenverweigerer-Fraktion auf den Baum, und erregt nicht nur <a href="https://polisphere.eu/aktuelles/der-hass-gegen-dunja-hayali-in-zahlen" rel="external noopener" target="_blank">rechtspopulistische Dunja-Hayali-Hasser</a>, sondern auch Bahnkunden, sowie bemerkenswerterweise den Bahnkonzern selbst.</p>
<p>Aus der Debatte um die <em>ZDF</em>-Dokumentation hat sich in den vergangenen Tagen ein ungewöhnlich scharfer Konflikt zwischen dem <em>ZDF</em> und der Deutschen Bahn entwickelt.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Mit Zensur und Anwälten: Staatskonzern will Kritik als solche unterbinden</strong></h3>
<p>In einer beispiellosen medialen und juristischen Offensive geht die Bahn seit der vergangenen Woche gegen die Kritik an ihr vor. Es ging dabei nicht um die Korrektur einiger weniger misslicher ungenau ausgedrückter Stellen in der Dokumentation – echte Sachfehler konnten dem <em>ZDF</em> nicht nachgewiesen werden –, sondern um die Frage, wo die Grenze zwischen journalistischer Zuspitzung und unzulässiger Verzerrung verläuft.</p>
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<p>Es geht dem Staatskonzern im Kern offensichtlich darum, Kritik als solche zu unterbinden. Als handle es sich um Majestätsbeleidigung, soll hier offensichtlich ein symbolisches Zeichen gesetzt werden, um in Zukunft Gefälligkeitsberichterstattung zu erwirken.</p>
<p>Dabei hat die Bahn so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man in der Öffentlichkeitsarbeit machen kann, und der ihr jetzt von Experten der Krisenkommunikation vorgehalten wird. Der Reihe nach.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5097790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11327016"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Aus-Stuttgart-21-wird-Stuttgart-31-11327016.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Aus Stuttgart 21 wird Stuttgart 31</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083061" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11295267"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Storch-Symbol-des-Lebens-Opfer-der-Zeit-11295267.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/0/6/1/stork-b65f7d57d67c1d7a.jpeg" alt="Zwei Störche im Nest" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zwei Störche im Nest" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der Storch: Symbol des Lebens, Opfer der Zeit</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5064288" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11258875"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Joghurt-reist-weiter-als-die-meisten-Menschen-11258875.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/4/2/8/8/LKW_Bahn-01-1ebaaec4b818d09b.jpeg" alt="Mit Straßen umwickelter Globus wir non Gewicht mit LKW-Aufdruck zerdrückt. Dahinter ein Schild mit Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mit Straßen umwickelter Globus wir non Gewicht mit LKW-Aufdruck zerdrückt. 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data-content-id="5039878" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11200277"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschlands-OePNV-und-die-Bahn-Verfall-mit-Methode-11200277.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5170" height="2904" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/9/8/7/8/shutterstock_2643757441-f9d727271ca222e1.jpeg" style="aspect-ratio:5170 / 2904"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11122291"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Staatskonzern-Deutsche-Bahn-Klos-unbezahlbar-Ideologie-kostenlos-11122291.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/0/0/8/8/WC-Schloss-3-F-4a74946d6e3f9f8f.jpeg" alt="Defekte, verschlossene Zug-Toilette, " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Defekte, verschlossene Zug-Toilette, " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Staatskonzern Deutsche Bahn: Klos unbezahlbar, Ideologie kostenlos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<h3 class="subheading"><strong>Berechtigte Kritik: Unpünktlich und viel zu teuer</strong></h3>
<p>Zu Beginn geht Dunja Hayali durch den Berliner Hauptbahnhof. Der wurde vor knapp 20 Jahren eröffnet, sieht immer noch irgendwie aus, wie eine Baustelle. Von außen ohnehin, wo der Bahnhof seit Jahren vom neuen Berliner Wahrzeichen umgürtet ist, der rot-weißen "Absperrbake" aus Plastik, die den Berliner Bären längst abgelöst hat.</p>
<p>Von innen, weil sechs von acht Gleisen der West-Ost-Trasse gerade komplett gesperrt sind – nach Bahnangaben müssen bis zum Dezember die Strecken totalsaniert werden.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Theoretisch ergibt Bahnfahren doch total Sinn – nicht nur wegen der Umwelt. Lesen, Arbeiten, Serien gucken. Theoretisch. Aber praktisch ist es ja so: zu unzuverlässig, zu unpünktlich, zu teuer, dann wird in letzter Sekunde die Bahnreihe getauscht oder noch schlimmer das Gleis."</p>
<p>Dieser Auftakt-Kommentar Hayalis zeigt ziemlich genau die Stärken und die Schwächen ihres Films. Die Stärken: Es stimmt ja, dass die Bahn insgesamt sehr unzuverlässig ist, dass den Hinweisen der Bahn, sei es online, seien es die Ansagen auf den Bahnhöfen grundsätzlich nicht zu trauen ist.</p>
<p>Oft genug erlebt man, dass man auf dem Gleis steht und hört, der Zug fahre fünf Minuten zu spät ab. Tatsächlich aber sind aber bereits in diesem Moment zehn Minuten vergangen – und das im digitalen Zeitalter. Es stimmt, dass die Bahn grundsätzlich unpünktlich ist und viel zu teuer.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unberechtigte Kritik: Gemäkel, Einseitigkeit und Inkompetenz</strong></h3>
<p>Andererseits wirken manche ihrer Vorwürfe überaus kleinkariert und herbeigeholt.</p>
<p>Etwa, dass in letzter Sekunde mal ein Zug seine Reihung tauscht oder ein Gleis sich verändert. Das scheinen verzeihliche Management-Entscheidungen zu sein, die man als Bahnkunde tolerieren muss, selbst wo sie ein bisschen lästig sind. Solche Änderungen können sogar Ausdruck eines funktionierenden Betriebsmanagements sein, das auf Störungen flexibel reagiert.</p>
<p>Auch scheint Hayali nicht wirklich kompetent darin, zu beurteilen, ob Managementmaßnahmen und technische Reparaturen der Bahn richtig entschieden wurden. Die Experten, die sie im Film zitiert, sind sehr einseitig ausgewählt und stehen klar auf einer gegenüber der Bahn kritisch eingestellten Seite.</p>
<p>Auch die immer noch in der Exposition des Films aufgestellte Hayali-Behauptungen – "Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Deutsche Bahn" und "Bahnfahren schreckt Menschen zunehmend ab" – sind tendenziös.</p>
<p>Hier wird ein Prozess insinuiert, eine Zunahme der Abschreckung.</p>
<p>Tatsächlich fahren immer mehr Menschen in der Bundesrepublik Bahn. Die Nachfrage nach Bahnverkehr in Deutschland ist in den letzten Jahren <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Personenverkehr/Tabellen/befoerderte-personen-verkehrstraeger.html" rel="external noopener" target="_blank">deutlich gestiegen</a>. Aber das Bild ist differenzierter: Die Bahn wird von Kunden im Schnitt schlechter bewertet – sie wird dabei gleichzeitig von mehr Menschen genutzt.</p>
<p>2025 führen im Linienfernverkehr rund 157 Millionen Fahrgäste; der Eisenbahnfernverkehr lag bei etwa <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_120_461.html" rel="external noopener" target="_blank">146 Millionen Fahrgästen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Intuitive Belege für ein allgemeines Organisationsversagen</strong></h3>
<p>So mischen sich gute Recherche und seltene Einblicke und mit Einseitigkeiten gefühlte Evidenz. Hinzu kommt die anekdotische Wahrheit der Einzelfälle: Die im Film erwähnte 20-Stunden-Bahnfahrt von Köln nach Berlin hat es gewiss gegeben – sie ist nun aber wirklich nicht die Regel.</p>
<p>Dann bringt die Autorin noch den Aspekt der Übergriffe auf das Zugpersonal mit hinein, der wichtig ist, aber nun überhaupt nichts mit dem Rest der Kritik an Strukturen, Technik und Management zu tun hat.</p>
<p>Das alles schwächt Hayalis Film unnötig. Hyperventilierende, reißerische Formulierungen wie "Man erlebt gerade den Kollaps eines Systems" kommen hinzu.</p>
<p>Betriebliche Komplexität sollte man nicht mit dem Kundenerlebnis verwechseln. Ein Vorgang kann für Reisende lästig und gleichzeitig betrieblich vernünftig oder sogar notwendig sein.</p>
<p>Wenn man die Dokumentation auf ihren journalistischen Kern reduziert, dann ist der wichtigste Einwand nicht, dass sie zu kritisch gegenüber der Bahn wäre. Sondern, dass sie an mehreren Stellen dazu neigt, komplexe betriebliche Abläufe als intuitive Belege für ein allgemeines Organisationsversagen zu lesen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ablenkungsstrategie der Bahn</strong></h3>
<p>Die Bahn reagierte hierauf ungewöhnlich offensiv. Sie bezeichnete die Dokumentation öffentlich als "in hohem Maße unseriös" und erhob mehrere Vorwürfe: sachliche Fehler; irreführende Vergleiche; Auslassung wichtiger entlastender Fakten. Insgesamt werde ein verzerrtes Bild des Konzerns gezeichnet.</p>
<p>Die Bahn fordert daher die vollständige Entfernung der Dokumentation aus der <em>ZDF</em>-Mediathek. Die juristische Argumentation lautet, nicht nur falsche Tatsachenbehauptungen könnten rechtswidrig sein. Auch das Weglassen wesentlicher Informationen könne ein unzulässiges "Zerrbild der Wirklichkeit" erzeugen.</p>
<p>Das <em>ZDF</em> weist diese Forderung zurück und spricht seinerseits von einem Versuch, kritische Berichterstattung insgesamt zu unterbinden.</p>
<p>Interessanterweise lenkt dieser Konflikt von der Grundthese des Films ab, der nämlich, dass die Bahn massive strukturelle Probleme hat. Diese werden von der Bahn auch selbst nicht bestritten.</p>
<p>Die Ablenkung von diesen Fakten dürfte aber das Hauptziel der Bahn-Vorwürfe sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Symbolische Aufwertung und missglückte Krisenkommunikation</strong></h3>
<p>Man muss allerdings fragen, ob es wirklich klug von der Bahn ist, dem Film durch die scharfe Kritik daran und die Klage um Sperrung noch weitaus mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen?</p>
<p>Und ist es überhaupt besonders souverän, wenn ein Unternehmen auf Kritik mit juristischem Vorgehen und Verbotsanträgen reagiert?</p>
<p>Aus Sicht der klassischen Krisenkommunikation spricht viel dagegen, dass die Kommunikationsstrategie der Bahn klug war. Experten kennen den sogenannten "Streisand-Effekt": Der Versuch, kritische Inhalte zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, führt häufig dazu, dass sie erst recht Aufmerksamkeit erhalten. Genau das passiert hier gerade.</p>
<p>Vor der juristischen Eskalation war die Dokumentation vor allem ein Beitrag unter vielen in der <em>ZD</em>F-Mediathek, mit komplett erwartbaren Ergebnissen. Durch die scharfen öffentlichen Vorwürfe der Bahn wurde daraus ein symbolischer Konflikt über Pressefreiheit, über den Umgang eines Staatskonzerns mit Kritik, und über die Frage, ob Unternehmen kritische Berichterstattung juristisch verbieten lassen dürfen.</p>
<p>Kommunikativ hat die Bahn damit das Thema aufgewertet.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129931" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11386397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Beginnt-die-EU-Medien-als-strategische-Infrastruktur-zu-begreifen-11386397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/9/3/1/master_arte-5fde3e2f003b4ffd.png" alt="KI-Grafik zeigt Funkturm über Europa-Karte" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="KI-Grafik zeigt Funkturm über Europa-Karte" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Beginnt die EU, Medien als strategische Infrastruktur zu begreifen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381257"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Suizid-im-Gefaengnis-Zwischen-Strafe-und-Selbstbestimmung-11381257.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/5/4/master_suizid-02fce19b36db899a.png" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124637" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379153"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Das-Internet-ist-viel-kleiner-als-wir-glauben-11379153.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/6/3/7/Master_INternet-3190a12e13748e5f.jpeg" alt="Hände an einem Keyboard. 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data-content-id="5118113" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11367278"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gruppe-Reuss-Terrorparagraf-129a-fuer-den-Prinzen-11367278.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/1/1/3/__129a_KI-f9aded6b1acd6b2f.png" alt="Justizia neben einem Gerichtshammer, der auf einem Stoß Papier mit dem Titel "§129a" liegt" style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img 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für den Prinzen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114099" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359328"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Studie-zu-ChatGPT-Gemini-Wer-bestimmt-welche-Medien-wir-noch-lesen-11359328.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Studie zu ChatGPT & Gemini: Wer bestimmt, welche Medien wir noch lesen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>"Staatskonzern will Zensur"</strong></h3>
<p>Warum hat die Bahn aber nun diese Auseinandersetzung derart offensiv öffentlich geführt? Dazu lassen sich mehrere Hypothesen entwickeln.</p>
<p>Erstens: Die Bahn wollte einen Präzedenzfall schaffen. Sie steht seit Jahren unter enormem öffentlichem Druck. Es erscheinen regelmäßig kritische Reportagen. Wenn man der Auffassung ist, dass eine Dokumentation journalistische Grenzen überschreitet, könnte das Kalkül sein:</p>
<p>Da große Unternehmen nie nur nach außen kommunizieren, könnte es auch darum gehen, dass die neue Bahnführung Stärke demonstrieren möchte.</p>
<p>Offensichtlich hat man aber die Medienlogik unterschätzt. Das Genörgel der Bahn erscheint nicht wie eine berechtigte Korrektur, sondern wie übertriebene Empfindlichkeit. Die Schlagzeile, die sich nun durchsetzt, lautet: "Staatskonzern will Zensur und verlangt Entfernung einer kritischen Fernsehdokumentation."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schürt die Bahn Hass gegen Hayali?</strong></h3>
<p>Hinzu kommt ein dritter Aspekt: Dunja Hayali wird vor allem von rechtsextremer Seite scharf angegriffen und ist eine öffentlich kontroverse Figur. Es ist daher nicht überinterpretiert, wenn man vermutet, dass die Bahn auf das Ressentiment gegen Dunja Hayali setzt und den gleichen identischen Film, wäre er zum Beispiel von Christian Sievers präsentiert worden, nicht derart scharf angegriffen hätte.</p>
<p>Man muss der Bahn hier populistisches Ressentiment unterstellen.</p>
<p>Dunja Hayali ist seit Jahren eine der am stärksten polarisierten Journalistinnen Deutschlands. Sie wird insbesondere aus dem rechtsextremen und rechtspopulistischen Spektrum massiv angegriffen. Ihr Name löst deutlich stärkere Reaktionen aus als der vieler anderer <em>ZDF</em>-Moderatorinnen und - Moderatoren.</p>
<p>Kommunikationsstrategisch wäre durchaus denkbar, dass Verantwortliche wussten: Ein Konflikt mit Dunja Hayali findet bei bestimmten politischen Milieus mehr Zustimmung als ein Konflikt mit Christian Sievers oder Marietta Slomka. Es spricht viel dafür, dass dies kommunikativ einkalkuliert worden sein könnte.</p>
<p>Die Frage, warum die Bahn den Konflikt gerade mit einer Dunja-Hayali-Dokumentation eskaliert, wird bisher auffällig selten ausdrücklich gestellt.</p>
<p>In den größeren Medien – etwa in der <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/bahn-doku-zdf-dunja-hayali-kritik-li.3524481" rel="external noopener" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> oder bei <a href="https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-07/deutsche-bahn-zdf-doku-dunja-hayali-depublizieren" rel="external noopener" target="_blank">Zeit online</a>– steht fast ausschließlich die medienrechtliche und journalistische Dimension im Vordergrund: Darf die Bahn die Depublikation verlangen? Wo endet berechtigte Kritik und wo beginnt ein Eingriff in die Pressefreiheit?</p>
<p>Hayali ist nicht irgendeine Moderatorin. Personalisierung verändert die öffentliche Wahrnehmung. Mit anderen Worten: Ein Angriff auf "die Hayali-Doku" erzeugt andere Resonanzen als ein Angriff auf "eine Bahn-Dokumentation".</p>
<p>Die Vermutung einer bewussten Anti-Hayali-Kampagne wird auch dadurch zusätzlich plausibel, dass die Bahn in diesem Fall selbst sehr personalisiert kommuniziert. Obwohl sich die juristische Auseinandersetzung formal gegen das <em>ZDF</em> richtet, wird in der öffentlichen Kommunikation nämlich häufig von der "<a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Nach-Korrekturen-Deutsche-Bahn-fordert-Entfernung-von-Hayali-Doku-aus-ZDF-Mediathek-id31146294.html" rel="external noopener" target="_blank">Hayali-Doku</a>" gesprochen.</p>
<p>In der Debatte wird erstaunlich selten gefragt, warum die Bahn diese Auseinandersetzung derart offensiv öffentlich führt und welche kommunikativen Folgen eine so starke Personalisierung hat. Die Strategie der Krisenkommunikation ist bislang medial unterbelichtet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Kernproblem: Das Problem der Bahn ist das Problem Deutschland</strong></h3>
<p>Warum schafft Deutschland es seit Jahrzehnten nicht, seine Bahn zu modernisieren? Wie soll man einem System noch vertrauen, wenn gefühlt täglich etwas schiefgeht? Das Problem der Bahn ist das Problem Deutschland.</p>
<p>Es wird ständig saniert, aber ständig werden die Dinge schlechter; Reparaturen im laufenden Betrieb; Probleme, die über Jahrzehnte verschoben wurden, sodass alles marode wurde; Budgetüberschüsse und Haushaltsstabilität sind auch bei der Bahn wichtiger, als in den Bestand der Infrastruktur zu investieren; das Kaputtsparen der Wirklichkeit; der Börsenwahn und der Neoliberalismus.</p>
Was die Sommerlochdebatte über den ZDF-Dokumentarfilm über die öffentlich-rechtlichen Sender verrät – und vor allem über die Deutsche Bahn. Eine Analyse.</p>
<p class="indent rte__abs--indent"><em>"Das Unbekannte übt seinen schauerlichen Reiz, verlockend und zugleich beängstigend."</em></p>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p class="indent rte__abs--indent">Heinrich Heine über die Eisenbahn</p>
<p>Das größte deutsche Aufreger-Thema der vergangenen Woche ist nicht etwa <a href="https://www.telepolis.de/article/Machtkampf-im-Weltfussball-Hat-Gianni-Infantino-das-Spiel-ueberreizt-11395660.html" rel="external noopener" target="_blank">Gianni Infantino</a> oder <a href="https://www.telepolis.de/article/Scheitern-bei-der-Kanzlerwahl-Herausgerissen-aus-dem-Luftreich-des-Traums-10373159.html" rel="external noopener" target="_blank">Friedrich Mer</a>z, es ist die <a href="https://www.deutschebahn.com/" rel="external noopener" target="_blank">Deutsche Bahn</a>.</p>
<p>Die <em>ZDF</em>-Dokumentation "Unsere Bahn – geliebt, verflucht, gefährlich" aus der Reihe am Puls mit Dunja Hayali (die man einstweilen noch unzensiert <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/am-puls-100/am-puls-mit-dunja-hayali-deutsche-bahn-verspaetung-100" rel="external noopener" target="_blank">hier ansehen</a> kann), bringt nicht nur die übliche Gebührenverweigerer-Fraktion auf den Baum, und erregt nicht nur <a href="https://polisphere.eu/aktuelles/der-hass-gegen-dunja-hayali-in-zahlen" rel="external noopener" target="_blank">rechtspopulistische Dunja-Hayali-Hasser</a>, sondern auch Bahnkunden, sowie bemerkenswerterweise den Bahnkonzern selbst.</p>
<p>Aus der Debatte um die <em>ZDF</em>-Dokumentation hat sich in den vergangenen Tagen ein ungewöhnlich scharfer Konflikt zwischen dem <em>ZDF</em> und der Deutschen Bahn entwickelt.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Mit Zensur und Anwälten: Staatskonzern will Kritik als solche unterbinden</strong></h3>
<p>In einer beispiellosen medialen und juristischen Offensive geht die Bahn seit der vergangenen Woche gegen die Kritik an ihr vor. Es ging dabei nicht um die Korrektur einiger weniger misslicher ungenau ausgedrückter Stellen in der Dokumentation – echte Sachfehler konnten dem <em>ZDF</em> nicht nachgewiesen werden –, sondern um die Frage, wo die Grenze zwischen journalistischer Zuspitzung und unzulässiger Verzerrung verläuft.</p>
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<p>Es geht dem Staatskonzern im Kern offensichtlich darum, Kritik als solche zu unterbinden. Als handle es sich um Majestätsbeleidigung, soll hier offensichtlich ein symbolisches Zeichen gesetzt werden, um in Zukunft Gefälligkeitsberichterstattung zu erwirken.</p>
<p>Dabei hat die Bahn so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man in der Öffentlichkeitsarbeit machen kann, und der ihr jetzt von Experten der Krisenkommunikation vorgehalten wird. Der Reihe nach.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5097790" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11327016"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Aus-Stuttgart-21-wird-Stuttgart-31-11327016.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" 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dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Aus Stuttgart 21 wird Stuttgart 31</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5083061" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11295267"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-Storch-Symbol-des-Lebens-Opfer-der-Zeit-11295267.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/3/0/6/1/stork-b65f7d57d67c1d7a.jpeg" alt="Zwei Störche im Nest" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Zwei Störche im Nest" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg 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class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/4/2/8/8/LKW_Bahn-01-1ebaaec4b818d09b.jpeg" alt="Mit Straßen umwickelter Globus wir non Gewicht mit LKW-Aufdruck zerdrückt. Dahinter ein Schild mit Zug" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Mit Straßen umwickelter Globus wir non Gewicht mit LKW-Aufdruck zerdrückt. 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data-content-id="5039878" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11200277"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Deutschlands-OePNV-und-die-Bahn-Verfall-mit-Methode-11200277.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5170" height="2904" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/3/9/8/7/8/shutterstock_2643757441-f9d727271ca222e1.jpeg" style="aspect-ratio:5170 / 2904"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5000088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11122291"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Staatskonzern-Deutsche-Bahn-Klos-unbezahlbar-Ideologie-kostenlos-11122291.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/0/0/0/8/8/WC-Schloss-3-F-4a74946d6e3f9f8f.jpeg" alt="Defekte, verschlossene Zug-Toilette, " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Defekte, verschlossene Zug-Toilette, " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Staatskonzern Deutsche Bahn: Klos unbezahlbar, Ideologie kostenlos</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<h3 class="subheading"><strong>Berechtigte Kritik: Unpünktlich und viel zu teuer</strong></h3>
<p>Zu Beginn geht Dunja Hayali durch den Berliner Hauptbahnhof. Der wurde vor knapp 20 Jahren eröffnet, sieht immer noch irgendwie aus, wie eine Baustelle. Von außen ohnehin, wo der Bahnhof seit Jahren vom neuen Berliner Wahrzeichen umgürtet ist, der rot-weißen "Absperrbake" aus Plastik, die den Berliner Bären längst abgelöst hat.</p>
<p>Von innen, weil sechs von acht Gleisen der West-Ost-Trasse gerade komplett gesperrt sind – nach Bahnangaben müssen bis zum Dezember die Strecken totalsaniert werden.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Theoretisch ergibt Bahnfahren doch total Sinn – nicht nur wegen der Umwelt. Lesen, Arbeiten, Serien gucken. Theoretisch. Aber praktisch ist es ja so: zu unzuverlässig, zu unpünktlich, zu teuer, dann wird in letzter Sekunde die Bahnreihe getauscht oder noch schlimmer das Gleis."</p>
<p>Dieser Auftakt-Kommentar Hayalis zeigt ziemlich genau die Stärken und die Schwächen ihres Films. Die Stärken: Es stimmt ja, dass die Bahn insgesamt sehr unzuverlässig ist, dass den Hinweisen der Bahn, sei es online, seien es die Ansagen auf den Bahnhöfen grundsätzlich nicht zu trauen ist.</p>
<p>Oft genug erlebt man, dass man auf dem Gleis steht und hört, der Zug fahre fünf Minuten zu spät ab. Tatsächlich aber sind aber bereits in diesem Moment zehn Minuten vergangen – und das im digitalen Zeitalter. Es stimmt, dass die Bahn grundsätzlich unpünktlich ist und viel zu teuer.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Unberechtigte Kritik: Gemäkel, Einseitigkeit und Inkompetenz</strong></h3>
<p>Andererseits wirken manche ihrer Vorwürfe überaus kleinkariert und herbeigeholt.</p>
<p>Etwa, dass in letzter Sekunde mal ein Zug seine Reihung tauscht oder ein Gleis sich verändert. Das scheinen verzeihliche Management-Entscheidungen zu sein, die man als Bahnkunde tolerieren muss, selbst wo sie ein bisschen lästig sind. Solche Änderungen können sogar Ausdruck eines funktionierenden Betriebsmanagements sein, das auf Störungen flexibel reagiert.</p>
<p>Auch scheint Hayali nicht wirklich kompetent darin, zu beurteilen, ob Managementmaßnahmen und technische Reparaturen der Bahn richtig entschieden wurden. Die Experten, die sie im Film zitiert, sind sehr einseitig ausgewählt und stehen klar auf einer gegenüber der Bahn kritisch eingestellten Seite.</p>
<p>Auch die immer noch in der Exposition des Films aufgestellte Hayali-Behauptungen – "Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Deutsche Bahn" und "Bahnfahren schreckt Menschen zunehmend ab" – sind tendenziös.</p>
<p>Hier wird ein Prozess insinuiert, eine Zunahme der Abschreckung.</p>
<p>Tatsächlich fahren immer mehr Menschen in der Bundesrepublik Bahn. Die Nachfrage nach Bahnverkehr in Deutschland ist in den letzten Jahren <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Personenverkehr/Tabellen/befoerderte-personen-verkehrstraeger.html" rel="external noopener" target="_blank">deutlich gestiegen</a>. Aber das Bild ist differenzierter: Die Bahn wird von Kunden im Schnitt schlechter bewertet – sie wird dabei gleichzeitig von mehr Menschen genutzt.</p>
<p>2025 führen im Linienfernverkehr rund 157 Millionen Fahrgäste; der Eisenbahnfernverkehr lag bei etwa <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_120_461.html" rel="external noopener" target="_blank">146 Millionen Fahrgästen</a>.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Intuitive Belege für ein allgemeines Organisationsversagen</strong></h3>
<p>So mischen sich gute Recherche und seltene Einblicke und mit Einseitigkeiten gefühlte Evidenz. Hinzu kommt die anekdotische Wahrheit der Einzelfälle: Die im Film erwähnte 20-Stunden-Bahnfahrt von Köln nach Berlin hat es gewiss gegeben – sie ist nun aber wirklich nicht die Regel.</p>
<p>Dann bringt die Autorin noch den Aspekt der Übergriffe auf das Zugpersonal mit hinein, der wichtig ist, aber nun überhaupt nichts mit dem Rest der Kritik an Strukturen, Technik und Management zu tun hat.</p>
<p>Das alles schwächt Hayalis Film unnötig. Hyperventilierende, reißerische Formulierungen wie "Man erlebt gerade den Kollaps eines Systems" kommen hinzu.</p>
<p>Betriebliche Komplexität sollte man nicht mit dem Kundenerlebnis verwechseln. Ein Vorgang kann für Reisende lästig und gleichzeitig betrieblich vernünftig oder sogar notwendig sein.</p>
<p>Wenn man die Dokumentation auf ihren journalistischen Kern reduziert, dann ist der wichtigste Einwand nicht, dass sie zu kritisch gegenüber der Bahn wäre. Sondern, dass sie an mehreren Stellen dazu neigt, komplexe betriebliche Abläufe als intuitive Belege für ein allgemeines Organisationsversagen zu lesen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Ablenkungsstrategie der Bahn</strong></h3>
<p>Die Bahn reagierte hierauf ungewöhnlich offensiv. Sie bezeichnete die Dokumentation öffentlich als "in hohem Maße unseriös" und erhob mehrere Vorwürfe: sachliche Fehler; irreführende Vergleiche; Auslassung wichtiger entlastender Fakten. Insgesamt werde ein verzerrtes Bild des Konzerns gezeichnet.</p>
<p>Die Bahn fordert daher die vollständige Entfernung der Dokumentation aus der <em>ZDF</em>-Mediathek. Die juristische Argumentation lautet, nicht nur falsche Tatsachenbehauptungen könnten rechtswidrig sein. Auch das Weglassen wesentlicher Informationen könne ein unzulässiges "Zerrbild der Wirklichkeit" erzeugen.</p>
<p>Das <em>ZDF</em> weist diese Forderung zurück und spricht seinerseits von einem Versuch, kritische Berichterstattung insgesamt zu unterbinden.</p>
<p>Interessanterweise lenkt dieser Konflikt von der Grundthese des Films ab, der nämlich, dass die Bahn massive strukturelle Probleme hat. Diese werden von der Bahn auch selbst nicht bestritten.</p>
<p>Die Ablenkung von diesen Fakten dürfte aber das Hauptziel der Bahn-Vorwürfe sein.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Symbolische Aufwertung und missglückte Krisenkommunikation</strong></h3>
<p>Man muss allerdings fragen, ob es wirklich klug von der Bahn ist, dem Film durch die scharfe Kritik daran und die Klage um Sperrung noch weitaus mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen?</p>
<p>Und ist es überhaupt besonders souverän, wenn ein Unternehmen auf Kritik mit juristischem Vorgehen und Verbotsanträgen reagiert?</p>
<p>Aus Sicht der klassischen Krisenkommunikation spricht viel dagegen, dass die Kommunikationsstrategie der Bahn klug war. Experten kennen den sogenannten "Streisand-Effekt": Der Versuch, kritische Inhalte zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, führt häufig dazu, dass sie erst recht Aufmerksamkeit erhalten. Genau das passiert hier gerade.</p>
<p>Vor der juristischen Eskalation war die Dokumentation vor allem ein Beitrag unter vielen in der <em>ZD</em>F-Mediathek, mit komplett erwartbaren Ergebnissen. Durch die scharfen öffentlichen Vorwürfe der Bahn wurde daraus ein symbolischer Konflikt über Pressefreiheit, über den Umgang eines Staatskonzerns mit Kritik, und über die Frage, ob Unternehmen kritische Berichterstattung juristisch verbieten lassen dürfen.</p>
<p>Kommunikativ hat die Bahn damit das Thema aufgewertet.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5129931" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11386397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Beginnt-die-EU-Medien-als-strategische-Infrastruktur-zu-begreifen-11386397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/9/9/3/1/master_arte-5fde3e2f003b4ffd.png" alt="KI-Grafik zeigt Funkturm über Europa-Karte" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="KI-Grafik zeigt Funkturm über Europa-Karte" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Beginnt die EU, Medien als strategische Infrastruktur zu begreifen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125854" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381257"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Suizid-im-Gefaengnis-Zwischen-Strafe-und-Selbstbestimmung-11381257.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/8/5/4/master_suizid-02fce19b36db899a.png" alt="Grafik zeigt eine Figur, die davon geht, Gitterstäbe und zerbrochene Handschellen" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Grafik 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124637" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379153"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Das-Internet-ist-viel-kleiner-als-wir-glauben-11379153.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/6/3/7/Master_INternet-3190a12e13748e5f.jpeg" alt="Hände an einem Keyboard. 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data-content-id="5118113" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11367278"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Gruppe-Reuss-Terrorparagraf-129a-fuer-den-Prinzen-11367278.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/1/1/3/__129a_KI-f9aded6b1acd6b2f.png" alt="Justizia neben einem Gerichtshammer, der auf einem Stoß Papier mit dem Titel "§129a" liegt" style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img 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für den Prinzen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114099" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359328"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Studie-zu-ChatGPT-Gemini-Wer-bestimmt-welche-Medien-wir-noch-lesen-11359328.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/0/9/9/Master_Shutterstock-6c5ae8b7f76bb58f.jpeg" alt="Freudig lächelnder Mann am Smartphone" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Freudig lächelnder Mann am Smartphone" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Studie zu ChatGPT & Gemini: Wer bestimmt, welche Medien wir noch lesen?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>"Staatskonzern will Zensur"</strong></h3>
<p>Warum hat die Bahn aber nun diese Auseinandersetzung derart offensiv öffentlich geführt? Dazu lassen sich mehrere Hypothesen entwickeln.</p>
<p>Erstens: Die Bahn wollte einen Präzedenzfall schaffen. Sie steht seit Jahren unter enormem öffentlichem Druck. Es erscheinen regelmäßig kritische Reportagen. Wenn man der Auffassung ist, dass eine Dokumentation journalistische Grenzen überschreitet, könnte das Kalkül sein:</p>
<p>Da große Unternehmen nie nur nach außen kommunizieren, könnte es auch darum gehen, dass die neue Bahnführung Stärke demonstrieren möchte.</p>
<p>Offensichtlich hat man aber die Medienlogik unterschätzt. Das Genörgel der Bahn erscheint nicht wie eine berechtigte Korrektur, sondern wie übertriebene Empfindlichkeit. Die Schlagzeile, die sich nun durchsetzt, lautet: "Staatskonzern will Zensur und verlangt Entfernung einer kritischen Fernsehdokumentation."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Schürt die Bahn Hass gegen Hayali?</strong></h3>
<p>Hinzu kommt ein dritter Aspekt: Dunja Hayali wird vor allem von rechtsextremer Seite scharf angegriffen und ist eine öffentlich kontroverse Figur. Es ist daher nicht überinterpretiert, wenn man vermutet, dass die Bahn auf das Ressentiment gegen Dunja Hayali setzt und den gleichen identischen Film, wäre er zum Beispiel von Christian Sievers präsentiert worden, nicht derart scharf angegriffen hätte.</p>
<p>Man muss der Bahn hier populistisches Ressentiment unterstellen.</p>
<p>Dunja Hayali ist seit Jahren eine der am stärksten polarisierten Journalistinnen Deutschlands. Sie wird insbesondere aus dem rechtsextremen und rechtspopulistischen Spektrum massiv angegriffen. Ihr Name löst deutlich stärkere Reaktionen aus als der vieler anderer <em>ZDF</em>-Moderatorinnen und - Moderatoren.</p>
<p>Kommunikationsstrategisch wäre durchaus denkbar, dass Verantwortliche wussten: Ein Konflikt mit Dunja Hayali findet bei bestimmten politischen Milieus mehr Zustimmung als ein Konflikt mit Christian Sievers oder Marietta Slomka. Es spricht viel dafür, dass dies kommunikativ einkalkuliert worden sein könnte.</p>
<p>Die Frage, warum die Bahn den Konflikt gerade mit einer Dunja-Hayali-Dokumentation eskaliert, wird bisher auffällig selten ausdrücklich gestellt.</p>
<p>In den größeren Medien – etwa in der <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/bahn-doku-zdf-dunja-hayali-kritik-li.3524481" rel="external noopener" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> oder bei <a href="https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-07/deutsche-bahn-zdf-doku-dunja-hayali-depublizieren" rel="external noopener" target="_blank">Zeit online</a>– steht fast ausschließlich die medienrechtliche und journalistische Dimension im Vordergrund: Darf die Bahn die Depublikation verlangen? Wo endet berechtigte Kritik und wo beginnt ein Eingriff in die Pressefreiheit?</p>
<p>Hayali ist nicht irgendeine Moderatorin. Personalisierung verändert die öffentliche Wahrnehmung. Mit anderen Worten: Ein Angriff auf "die Hayali-Doku" erzeugt andere Resonanzen als ein Angriff auf "eine Bahn-Dokumentation".</p>
<p>Die Vermutung einer bewussten Anti-Hayali-Kampagne wird auch dadurch zusätzlich plausibel, dass die Bahn in diesem Fall selbst sehr personalisiert kommuniziert. Obwohl sich die juristische Auseinandersetzung formal gegen das <em>ZDF</em> richtet, wird in der öffentlichen Kommunikation nämlich häufig von der "<a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Nach-Korrekturen-Deutsche-Bahn-fordert-Entfernung-von-Hayali-Doku-aus-ZDF-Mediathek-id31146294.html" rel="external noopener" target="_blank">Hayali-Doku</a>" gesprochen.</p>
<p>In der Debatte wird erstaunlich selten gefragt, warum die Bahn diese Auseinandersetzung derart offensiv öffentlich führt und welche kommunikativen Folgen eine so starke Personalisierung hat. Die Strategie der Krisenkommunikation ist bislang medial unterbelichtet.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Das Kernproblem: Das Problem der Bahn ist das Problem Deutschland</strong></h3>
<p>Warum schafft Deutschland es seit Jahrzehnten nicht, seine Bahn zu modernisieren? Wie soll man einem System noch vertrauen, wenn gefühlt täglich etwas schiefgeht? Das Problem der Bahn ist das Problem Deutschland.</p>
<p>Es wird ständig saniert, aber ständig werden die Dinge schlechter; Reparaturen im laufenden Betrieb; Probleme, die über Jahrzehnte verschoben wurden, sodass alles marode wurde; Budgetüberschüsse und Haushaltsstabilität sind auch bei der Bahn wichtiger, als in den Bestand der Infrastruktur zu investieren; das Kaputtsparen der Wirklichkeit; der Börsenwahn und der Neoliberalismus.</p>
2026-08-05T07:00:00.000Zurn:bid:51341412026-08-05T06:00:00.000ZGewerkschaftsmitglieder rebellieren gegen ihre Führung. Sie fordern härtere Proteste gegen die schwarz-roten Reformpläne. Reicht das für einen heißen Herbst?</p>
<p>Die Bundesregierung hat sich auf ein Gesetzespaket mit 34 Punkten geeinigt, das sie als "Reformprogramm für Aufschwung und Beschäftigung" bezeichnet. Vor allem die geplanten Einsparungen im Sozial-, Gesundheits- und Rentensystem stießen unmittelbar nach der Veröffentlichung auf Kritik.</p>
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<p>Nach der Vorstellung der Pläne durch den Koalitionsausschuss am 1. Juli erklärte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi dagegen, die Pläne sendeten "richtige Signale für Beschäftigung, Wachstum und Entlastung".</p>
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<p>Fahimis Äußerung rief Widerspruch in den eigenen Reihen hervor. Kritik kam unter anderem von Lisette Hörig, der Vorsitzenden des ver.di-Gewerkschaftsrates, des höchsten ehrenamtlichen Gremiums der Dienstleistungsgewerkschaft. In einem <a href="https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/800/welle-machen-fuers-soziale-11027.html" rel="external noopener" target="_blank">Brief an die DGB-Vorsitzende</a> schrieb Hörig:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir sind als Gewerkschaften nicht dafür da, politische Kompromisse zu moderieren oder Regierungsentscheidungen wohlwollend zu kommentieren. Wir sind kein Korrektiv der Koalitionsdisziplin und erst recht kein Steigbügelhalter einer Bundesregierung."</p>
<p>Inzwischen kündigte der DGB bundesweite Demonstrationen gegen die Pläne der Bundesregierung für September an.</p>
<p>Kürzungen seien angesichts zunehmender Kinder- und Altersarmut nicht hinnehmbar, <a href="https://www.nordstadtblogger.de/bis-zu-2-000-menschen-protestieren-in-dortmund-gegen-reformplaene-der-bundesregierung/" rel="external noopener" target="_blank">kritisierte</a> Ulrike Hölter, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte, auf einer Demonstration in Dortmund im Juli. Die Politik stehe in der Pflicht, große Vermögen stärker in die Verantwortung zu nehmen.</p>
<h3 class="subheading">WSI-Analyse: Kein Sachzwang zur Rentenkürzung erkennbar</h3>
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<p>Die Bundesregierung begründet die Kürzungspläne mit der Wirtschaftskraft des Landes. "Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Regierung beruft sich dabei auf Vorschläge der Rentenkommission.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115798" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362682"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Sozialkuerzungen-sind-das-groesste-Verarmungsprogramm-unserer-Geschichte-11362682.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5229" height="2938" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/9/8/shutterstock_2621171275-488fba3a4501253a.jpeg" alt="Mehrere Menschen hinter einem Banner" style="aspect-ratio:5229 / 2938"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5229" height="2938" alt="Mehrere Menschen hinter einem Banner" style="aspect-ratio:5229 / 2938;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Sozialkürzungen sind das größte Verarmungsprogramm unserer Geschichte"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072771" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274873"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bratwurst-statt-Barrikade-Der-DGB-und-der-Erste-Mai-11274873.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/7/7/1/DGB_1st_May_demonstration_Berlin_2024_146-468c11a065494331.jpeg" alt="Stände auf einer Kundgebung im öffentlichen Raum, im Hintergrund das Rote Rathaus von Berlin" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Stände auf einer Kundgebung im öffentlichen Raum, im Hintergrund das Rote Rathaus von Berlin" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bratwurst statt Barrikade: Der DGB und der Erste Mai</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Eine aktuelle <a href="https://www.wsi.de/de/pressemitteilungen-15991-faktencheck-rente-zentrale-finanzierungsdaten-77227.htm" rel="external noopener" target="_blank">Analyse</a> des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass bei der Rentenversicherung der von der Bundesregierung benannte Sachzwang nicht erkennbar ist:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Gemessen an der Wirtschaftsleistung als entscheidender Größe sind die Ausgaben für die gesetzliche Rente heute niedriger als vor knapp 30 Jahren: 1997 lagen die Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) bei 10,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 2003 waren es 10,4 Prozent. In 2024 betrug der Anteil hingegen 9,3 Prozent. Und dass, obwohl die Zahl der Rentner:innen im gleichen Zeitraum um über drei Millionen Menschen gestiegen ist."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Angriff auf Gewerkschaftserfolge</strong></h3>
<p>Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen zielen auf die Beschäftigten. Ähnlich wie Unternehmensvorstände sieht die Regierung Arbeiter und Angestellte in erster Linie als Kostenfaktor. Dies weckt Erwartungen bei den Managern. <a href="https://nicole-mayer-ahuja.de/" rel="external noopener" target="_blank">Nicole Mayer-Ahuja</a>, Professorin für die Soziologie von Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft an der Universität Göttingen, schreibt in der Zeitung <em>nd</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Schon jetzt eröffnen Unternehmen und Bundesregierung das Feuer auf gewerkschaftliche Errungenschaften. Der Acht-Stunden-Tag (1918) – soll im Herbst abgeschafft werden. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für alle (1956) – oder doch Karenztage? 35-Stunden-Woche (1984) – passe laut Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nicht mehr in unsere Zeit; und Daimler-Benz fordert sogleich 40 Stunden ohne Lohnausgleich. Entlastungstarifverträge in der Pflege (2021) – hat die Charité gerade gekündigt, unter Verweis auf Krankenhausreform und GKV-Spargesetz."</p>
<p>Unternehmen "testen aus, wie weit sie gehen können", so die Professorin, deren neues Buch "<a href="https://www.chbeck.de/mayer-ahuja-klassengesellschaft-akut/product/38844407" rel="external noopener" target="_blank">Klassengesellschaft akut</a>" im September erscheint.</p>
<p>Dies spüren auch die Beschäftigten und Gewerkschafter in den Betrieben. An der Basis gibt es deshalb weitergehende Forderungen. Im Juli kamen rund 300 Gewerkschafter und Friedensaktivisten zur "<a href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/den-frieden-gewinnen-nicht-den-krieg-2/" rel="external noopener" target="_blank">Gewerkschaftskonferenz für den Frieden</a>" in Würzburg zusammen. Sie sendeten ein klares Signal und wollen sich für einen heißen Herbst gegen Aufrüstung und Sozialabbau in Stellung bringen.</p>
<p>Das "Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di" <a href="https://netzwerk-verdi.de/2026/06/19/musterantrag-an-gewerkschaftliche-gremien-bzw-betriebsgruppen/" rel="external noopener" target="_blank">fordert</a> "eine Kaskade von Protesten bis hin zu Großdemo und Streiks":</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Es gibt an diesen Vorschlägen nichts zu besprechen. Sie bedeuten einen Generalangriff gegen die Masse der Beschäftigten. Die Antwort kann nur konsequenter Widerstand von der Straße und aus den Betrieben sein".</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!"</strong></h3>
<p>Die "Reformpläne" der Bundesregierung werden massive Kürzungen der sozialen Sicherheit nach sich ziehen. Hinzu kommen Streichungen in Ländern und Kommunen.</p>
<p>"Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!", fordert eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute bei Mercedes Benz Stuttgart-Untertürkheim im Juni 2026.</p>
<p>"Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten ,sparen" zu müssen. Die Krise ist allgegenwärtig. Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen", so die Gewerkschafter.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119980" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11370946"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Haushalt-2027-Mehr-Schulden-neue-Prioritaeten-11370946.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/9/8/0/schuldenbremse-2_ho-e474b87f4239f621.jpeg" alt="Ein Schlüssel vor einem Notbrmenshebel auf dem in Eurozeichen ist" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ein Schlüssel vor einem Notbrmenshebel auf dem in Eurozeichen ist" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Haushalt 2027 im Überblick: Wo das Kabinett Merz jetzt kürzt und wer profitiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5025800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11172642"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-Agenda-fuer-Arbeitnehmer-Von-wegen-Hier-zahlt-die-Mitte-11172642.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/5/8/0/0/shutterstock_2694758809-688c6fe4643e602b.jpeg" alt="Papier auf dem CDU steht" style="aspect-ratio:8256 / 4639"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Papier auf dem CDU steht" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">CDU-Agenda für Arbeitnehmer? Von wegen: Hier zahlt die Mitte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an! Sich selbst leidtun, auf eine vermeintliche 'Alternative für Deutschland' hoffen oder Bitten und Betteln bei der Regierung hilft nicht", <a href="https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2026/06/gegenwehr-untertuerkheim.pdf" rel="external noopener" target="_blank">formulieren die Metaller</a> und fordern Gegenwehr "gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik".</p>
<p>Derzeit wirke die Reformdebatte sehr "technokratisiert", <a href="https://www.fr.de/politik/wo-bleiben-die-proteste-gegen-den-sozialabbau-94406945.html" rel="external noopener" target="_blank">sagt Protestforscher Manès Weisskircher</a> gegenüber der <em>Frankfurter Rundschau</em>: "Die Regierung zieht Kommissionen heran, um Kürzungen mit Expertise zu begründen. Dieses Vorgehen erschwert die Politisierung und eine kritische Debatte". Dies mache eine Mobilisierung schwerer.</p>
<p>"Wer jeden Tag arbeitet und den Wohlstand unseres Landes schafft, darf nicht zum Problem erklärt werden", <a href="https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/hart-verdient-fuer-einen-starken-sozialstaat-und-den-schutz-von-arbeitnehmerrechten/" rel="external noopener" target="_blank">fordert</a> die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.</p>
<p>Bei den Reformen könne man kaum "noch durchblicken" beklagt die IG Metall Bevollmächtigte Ulrike Hölter. Bei Reformen wolle man sich nicht grundsätzlich verschließen, erklärte Bärbel Sumagang, Regionsgeschäftsführerin des DGB Dortmund-Hellweg. Vielen Gewerkschaftern sind diese Formulierungen zu unpräzise. Sie fordern dagegen eine klare politische Positionierung.</p>
<p>In der Neuerscheinung "<a href="https://www.papyrossa.de/neuerscheinung-156" rel="external noopener" target="_blank">Politischer Streik – Geschichte, Recht und Beispiele</a>" schreibt Ulrike Eifler:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Und die öffentlichen Forderungen aus dem Arbeitgeberlager nach Sozialabbau, von denen es einige sogar schon in den Koalitionsvertrag geschafft haben, zeigen, wie sehr die von den Arbeitgeber- und Industrieverbänden geforderte forcierte Militarisierung zum Abbau des Sozialstaates führt. Dabei gilt: Unbegrenzte Aufrüstung einerseits und der Finanzvorbehalt für den Sozialstaat andererseits."</p>
<p>"Der politische Kitt ist die Verschleierung des Zusammenhangs von Aufrüstung und Sozialabbau", so die Gewerkschafterin. Spätestens aber bei Finanzierung der Zinsen für die Rüstungsmilliarden stellt sich die Frage der Gegenfinanzierung. Die Verteilungsfrage werde sich deshalb weiter zuspitzen.</p>
Gewerkschaftsmitglieder rebellieren gegen ihre Führung. Sie fordern härtere Proteste gegen die schwarz-roten Reformpläne. Reicht das für einen heißen Herbst?</p>
<p>Die Bundesregierung hat sich auf ein Gesetzespaket mit 34 Punkten geeinigt, das sie als "Reformprogramm für Aufschwung und Beschäftigung" bezeichnet. Vor allem die geplanten Einsparungen im Sozial-, Gesundheits- und Rentensystem stießen unmittelbar nach der Veröffentlichung auf Kritik.</p>
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<p>Nach der Vorstellung der Pläne durch den Koalitionsausschuss am 1. Juli erklärte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi dagegen, die Pläne sendeten "richtige Signale für Beschäftigung, Wachstum und Entlastung".</p>
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<p>Fahimis Äußerung rief Widerspruch in den eigenen Reihen hervor. Kritik kam unter anderem von Lisette Hörig, der Vorsitzenden des ver.di-Gewerkschaftsrates, des höchsten ehrenamtlichen Gremiums der Dienstleistungsgewerkschaft. In einem <a href="https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/800/welle-machen-fuers-soziale-11027.html" rel="external noopener" target="_blank">Brief an die DGB-Vorsitzende</a> schrieb Hörig:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir sind als Gewerkschaften nicht dafür da, politische Kompromisse zu moderieren oder Regierungsentscheidungen wohlwollend zu kommentieren. Wir sind kein Korrektiv der Koalitionsdisziplin und erst recht kein Steigbügelhalter einer Bundesregierung."</p>
<p>Inzwischen kündigte der DGB bundesweite Demonstrationen gegen die Pläne der Bundesregierung für September an.</p>
<p>Kürzungen seien angesichts zunehmender Kinder- und Altersarmut nicht hinnehmbar, <a href="https://www.nordstadtblogger.de/bis-zu-2-000-menschen-protestieren-in-dortmund-gegen-reformplaene-der-bundesregierung/" rel="external noopener" target="_blank">kritisierte</a> Ulrike Hölter, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte, auf einer Demonstration in Dortmund im Juli. Die Politik stehe in der Pflicht, große Vermögen stärker in die Verantwortung zu nehmen.</p>
<h3 class="subheading">WSI-Analyse: Kein Sachzwang zur Rentenkürzung erkennbar</h3>
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<p>Die Bundesregierung begründet die Kürzungspläne mit der Wirtschaftskraft des Landes. "Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Regierung beruft sich dabei auf Vorschläge der Rentenkommission.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115798" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11362682"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Sozialkuerzungen-sind-das-groesste-Verarmungsprogramm-unserer-Geschichte-11362682.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5229" height="2938" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/7/9/8/shutterstock_2621171275-488fba3a4501253a.jpeg" alt="Mehrere Menschen hinter einem Banner" style="aspect-ratio:5229 / 2938"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5229" height="2938" alt="Mehrere Menschen hinter einem Banner" style="aspect-ratio:5229 / 2938;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">"Die Sozialkürzungen sind das größte Verarmungsprogramm unserer Geschichte"</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5072771" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11274873"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bratwurst-statt-Barrikade-Der-DGB-und-der-Erste-Mai-11274873.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/2/7/7/1/DGB_1st_May_demonstration_Berlin_2024_146-468c11a065494331.jpeg" alt="Stände auf einer Kundgebung im öffentlichen Raum, im Hintergrund das Rote Rathaus von Berlin" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Stände auf einer Kundgebung im öffentlichen Raum, im Hintergrund das Rote Rathaus von Berlin" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bratwurst statt Barrikade: Der DGB und der Erste Mai</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Eine aktuelle <a href="https://www.wsi.de/de/pressemitteilungen-15991-faktencheck-rente-zentrale-finanzierungsdaten-77227.htm" rel="external noopener" target="_blank">Analyse</a> des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass bei der Rentenversicherung der von der Bundesregierung benannte Sachzwang nicht erkennbar ist:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Gemessen an der Wirtschaftsleistung als entscheidender Größe sind die Ausgaben für die gesetzliche Rente heute niedriger als vor knapp 30 Jahren: 1997 lagen die Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) bei 10,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 2003 waren es 10,4 Prozent. In 2024 betrug der Anteil hingegen 9,3 Prozent. Und dass, obwohl die Zahl der Rentner:innen im gleichen Zeitraum um über drei Millionen Menschen gestiegen ist."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Angriff auf Gewerkschaftserfolge</strong></h3>
<p>Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen zielen auf die Beschäftigten. Ähnlich wie Unternehmensvorstände sieht die Regierung Arbeiter und Angestellte in erster Linie als Kostenfaktor. Dies weckt Erwartungen bei den Managern. <a href="https://nicole-mayer-ahuja.de/" rel="external noopener" target="_blank">Nicole Mayer-Ahuja</a>, Professorin für die Soziologie von Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft an der Universität Göttingen, schreibt in der Zeitung <em>nd</em>:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Schon jetzt eröffnen Unternehmen und Bundesregierung das Feuer auf gewerkschaftliche Errungenschaften. Der Acht-Stunden-Tag (1918) – soll im Herbst abgeschafft werden. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für alle (1956) – oder doch Karenztage? 35-Stunden-Woche (1984) – passe laut Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nicht mehr in unsere Zeit; und Daimler-Benz fordert sogleich 40 Stunden ohne Lohnausgleich. Entlastungstarifverträge in der Pflege (2021) – hat die Charité gerade gekündigt, unter Verweis auf Krankenhausreform und GKV-Spargesetz."</p>
<p>Unternehmen "testen aus, wie weit sie gehen können", so die Professorin, deren neues Buch "<a href="https://www.chbeck.de/mayer-ahuja-klassengesellschaft-akut/product/38844407" rel="external noopener" target="_blank">Klassengesellschaft akut</a>" im September erscheint.</p>
<p>Dies spüren auch die Beschäftigten und Gewerkschafter in den Betrieben. An der Basis gibt es deshalb weitergehende Forderungen. Im Juli kamen rund 300 Gewerkschafter und Friedensaktivisten zur "<a href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/den-frieden-gewinnen-nicht-den-krieg-2/" rel="external noopener" target="_blank">Gewerkschaftskonferenz für den Frieden</a>" in Würzburg zusammen. Sie sendeten ein klares Signal und wollen sich für einen heißen Herbst gegen Aufrüstung und Sozialabbau in Stellung bringen.</p>
<p>Das "Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di" <a href="https://netzwerk-verdi.de/2026/06/19/musterantrag-an-gewerkschaftliche-gremien-bzw-betriebsgruppen/" rel="external noopener" target="_blank">fordert</a> "eine Kaskade von Protesten bis hin zu Großdemo und Streiks":</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Es gibt an diesen Vorschlägen nichts zu besprechen. Sie bedeuten einen Generalangriff gegen die Masse der Beschäftigten. Die Antwort kann nur konsequenter Widerstand von der Straße und aus den Betrieben sein".</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!"</strong></h3>
<p>Die "Reformpläne" der Bundesregierung werden massive Kürzungen der sozialen Sicherheit nach sich ziehen. Hinzu kommen Streichungen in Ländern und Kommunen.</p>
<p>"Die Bosse wollen Klassenkampf? Können sie haben!", fordert eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute bei Mercedes Benz Stuttgart-Untertürkheim im Juni 2026.</p>
<p>"Fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein Unternehmen ankündigt, zu entlassen oder auf unsere Kosten ,sparen" zu müssen. Die Krise ist allgegenwärtig. Und die Bosse wollen uns dafür bezahlen lassen", so die Gewerkschafter.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119980" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11370946"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Haushalt-2027-Mehr-Schulden-neue-Prioritaeten-11370946.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/9/8/0/schuldenbremse-2_ho-e474b87f4239f621.jpeg" alt="Ein Schlüssel vor einem Notbrmenshebel auf dem in Eurozeichen ist" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ein Schlüssel vor einem Notbrmenshebel auf dem in Eurozeichen ist" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Haushalt 2027 im Überblick: Wo das Kabinett Merz jetzt kürzt und wer profitiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5025800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11172642"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/CDU-Agenda-fuer-Arbeitnehmer-Von-wegen-Hier-zahlt-die-Mitte-11172642.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="8256" height="4639" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/5/8/0/0/shutterstock_2694758809-688c6fe4643e602b.jpeg" alt="Papier auf dem CDU steht" style="aspect-ratio:8256 / 4639"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="8256" height="4639" alt="Papier auf dem CDU steht" style="aspect-ratio:8256 / 4639;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">CDU-Agenda für Arbeitnehmer? Von wegen: Hier zahlt die Mitte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Bessere Politik braucht unseren gewerkschaftlichen und politischen Kampf! Deshalb warten wir nicht, bis uns jemand bittet zu protestieren. Wir fangen damit an! Sich selbst leidtun, auf eine vermeintliche 'Alternative für Deutschland' hoffen oder Bitten und Betteln bei der Regierung hilft nicht", <a href="https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2026/06/gegenwehr-untertuerkheim.pdf" rel="external noopener" target="_blank">formulieren die Metaller</a> und fordern Gegenwehr "gegen die Gier der Bosse, gegen die Regierung und für eine bessere Zukunft zu organisieren. Bis hin zum Streik".</p>
<p>Derzeit wirke die Reformdebatte sehr "technokratisiert", <a href="https://www.fr.de/politik/wo-bleiben-die-proteste-gegen-den-sozialabbau-94406945.html" rel="external noopener" target="_blank">sagt Protestforscher Manès Weisskircher</a> gegenüber der <em>Frankfurter Rundschau</em>: "Die Regierung zieht Kommissionen heran, um Kürzungen mit Expertise zu begründen. Dieses Vorgehen erschwert die Politisierung und eine kritische Debatte". Dies mache eine Mobilisierung schwerer.</p>
<p>"Wer jeden Tag arbeitet und den Wohlstand unseres Landes schafft, darf nicht zum Problem erklärt werden", <a href="https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/hart-verdient-fuer-einen-starken-sozialstaat-und-den-schutz-von-arbeitnehmerrechten/" rel="external noopener" target="_blank">fordert</a> die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.</p>
<p>Bei den Reformen könne man kaum "noch durchblicken" beklagt die IG Metall Bevollmächtigte Ulrike Hölter. Bei Reformen wolle man sich nicht grundsätzlich verschließen, erklärte Bärbel Sumagang, Regionsgeschäftsführerin des DGB Dortmund-Hellweg. Vielen Gewerkschaftern sind diese Formulierungen zu unpräzise. Sie fordern dagegen eine klare politische Positionierung.</p>
<p>In der Neuerscheinung "<a href="https://www.papyrossa.de/neuerscheinung-156" rel="external noopener" target="_blank">Politischer Streik – Geschichte, Recht und Beispiele</a>" schreibt Ulrike Eifler:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Und die öffentlichen Forderungen aus dem Arbeitgeberlager nach Sozialabbau, von denen es einige sogar schon in den Koalitionsvertrag geschafft haben, zeigen, wie sehr die von den Arbeitgeber- und Industrieverbänden geforderte forcierte Militarisierung zum Abbau des Sozialstaates führt. Dabei gilt: Unbegrenzte Aufrüstung einerseits und der Finanzvorbehalt für den Sozialstaat andererseits."</p>
<p>"Der politische Kitt ist die Verschleierung des Zusammenhangs von Aufrüstung und Sozialabbau", so die Gewerkschafterin. Spätestens aber bei Finanzierung der Zinsen für die Rüstungsmilliarden stellt sich die Frage der Gegenfinanzierung. Die Verteilungsfrage werde sich deshalb weiter zuspitzen.</p>
2026-08-05T06:00:00.000Zurn:bid:51366742026-08-05T04:00:00.000ZDer Nahe Osten im Flächenbrand: Wie die Region zum Schauplatz eines Krieges "aller gegen alle" geworden ist und was uns die Geschichte lehrt. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Wer erwartet hatte, dass ein <a href="https://www.telepolis.de/thema/Irankrieg-2026" rel="external noopener" target="_blank">Krieg der USA gegen den Iran</a> die Gefahr eines regionalen Flächenbrands birgt, sieht sich nun bestätigt.</p>
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<p>Die jüngste Ausweitung des Konflikts umfasst <a href="https://www.npr.org/2026/07/29/g-s1-136063/us-saudi-arabia-iran-iraq" rel="external noopener" target="_blank">Luftangriffe</a> der Vereinigten Staaten und Saudi-Arabiens im Irak gegen irakische Milizen, die als Verbündete des Iran gelten. Als direkte Folge des US-Iran-Konflikts hat das Huthi-Regime im Jemen seine Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer wieder <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/red-sea-shipping-slows-after-houthi-attack-saudi-arabia-data-shows-2026-07-27/" rel="external noopener" target="_blank">aufgenommen</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Flächenbrand im Nahen Osten</h3>
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<a-img alt="Paul R. Pillar" height="341" src="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Paul_pillar_5253340-b79dd962f951f3bb.jpg" style="aspect-ratio: 256 / 341;" width="256">
<img alt="Paul R. Pillar" height="341" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 256 / 341; object-fit: cover;" width="256">
</a-img>
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<img alt="Paul R. Pillar" src="https://heise.cloudimg.io/width/256/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Paul_pillar_5253340-b79dd962f951f3bb.jpg" >
</noscript>
<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor Paul R. Pillar</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/ppillar/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Dies hat zu neuen Gefechten zwischen den Huthis und Saudi-Arabien geführt. Saudi-Arabien bereitet eine mögliche <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/jul/30/saudi-forces-planning-major-offensive-against-houthis-central-yemen" rel="external noopener" target="_blank">neue Offensive</a> im Jemen vor und versucht, Dutzende weitere Länder auf seine Seite in diesem Konflikt zu ziehen.</p>
<p>Die iranische Strategie, auf die Aggressionen der USA und Israels mit horizontaler Eskalation zu reagieren, hat noch mehr Staaten hineingezogen. Iranische Angriffe auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate führten zu saudischen und emiratischen <a href="https://www.nytimes.com/2026/05/14/world/middleeast/saudi-arabia-uae-iran-attacks.html" rel="external noopener" target="_blank">Gegenangriffen im Iran</a>. Weitere iranische Vergeltungsschläge trafen <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/31/us-iran-war-trump-hormuz.html" rel="external noopener" target="_blank">Kuwait</a>, <a href="https://www.scrippsnews.com/us-news/iran-war/us-launches-new-strikes-on-iran-following-tuesdays-surprise-attacks" rel="external noopener" target="_blank">Bahrain</a>, <a href="https://www.aa.com.tr/en/us-israel-iran-war/iran-says-it-targeted-us-al-udeid-air-base-in-qatar/4001304" rel="external noopener" target="_blank">Katar</a> und <a href="https://thehill.com/policy/defense/5998256-trump-threatens-iran-retaliation/" rel="external noopener" target="_blank">Jordanien</a>, wo es zuletzt amerikanische Opfer gab.</p>
<p>In der vergangenen Woche griff die Gewalt auch auf den ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta über, wo eine Drohne unbekannter Herkunft auf zwei Schiffen <a href="https://thearabweekly.com/damietta-drone-strike-fuels-speculations-about-motives-repercussions" rel="external noopener" target="_blank">Brände verursachte</a>. Einige vermuten, dass Verbündete des Iran verantwortlich sein könnten. Der Iran, der gute Beziehungen zu Ägypten unterhält, weist jedoch jede Verbindung zurück und <a href="https://www.aa.com.tr/en/middle-east/iran-warns-of-israeli-false-flag-operations-after-drone-attack-at-egypt-s-damietta-port/4014378" rel="external noopener" target="_blank">deutet an</a>, es könne sich um eine israelische False-Flag-Operation gehandelt haben.</p>
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<p>Die mit dem Krieg gegen den Iran verbundene Gewalt breitet sich inzwischen so weit aus, dass sie sich mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine zu überschneiden beginnt. So hat die Ukraine kürzlich ein auf dem Weg nach Russland befindliches iranisches Schiff im Kaspischen Meer <a href="https://www.nytimes.com/2026/07/28/world/middleeast/iran-ukraine-ship-strikes-caspian.html" rel="external noopener" target="_blank">angegriffen</a>. Eine Verschmelzung der Kriege im Iran und in der Ukraine würde zumindest einem Staat im Nahen Osten <a href="https://responsiblestatecraft.org/zelensky-iran-war-trump/" rel="external noopener" target="_blank">entgegenkommen</a>: Israel.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128937" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385168"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Strategie-der-Ukraine-Warum-Kiew-zwei-Konflikte-verknuepfen-will-11385168.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4524" height="2542" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/9/3/7/shutterstock_2148138421-fe2d50049856ae2a.jpeg" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4524" height="2542" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Strategie der Ukraine: Warum Kiew zwei Konflikte verknüpfen will</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Neben der tatsächlichen Ausweitung der Gewalt besteht die Gefahr einer weiteren Eskalation. Präsident Donald Trump hat wiederholt nicht nur mit verstärkten Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Iran gedroht, sondern sogar damit, <a href="https://www.nytimes.com/2026/06/10/world/middleeast/oman-iran-trump-threat.html" rel="external noopener" target="_blank">Oman anzugreifen</a>. Oman gehört zu den Vermittlern, die versuchen, die Gewalt einzudämmen.</p>
<h3 class="subheading">"Krieg aller gegen alle"</h3>
<p>Die mit dem aktuellen Krieg gegen den Iran verbundene Gewalt baut auf Konfliktlinien auf, die schon zuvor bestanden. So nutzten die Vereinigten Staaten bereits irakisches Territorium – wo sie bekanntlich einen früheren <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2003_invasion_of_Iraq" rel="external noopener" target="_blank">großen Angriffskrieg</a> geführt hatten – um gegen den Iran vorzugehen.</p>
<p>Im Jahr 2020 töteten sie mit einem <a href="https://www.bbc.com/news/world-middle-east-50979463" rel="external noopener" target="_blank">Raketenangriff</a> auf den Flughafen von Bagdad den iranischen Militärkommandeur und politischen Akteur Qassem Soleimani. Der Iran reagierte mit einem Raketenangriff auf eine Basis im Irak, auf der US-Truppen stationiert waren.</p>
<p>Die heutigen Kämpfe zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien wurden durch einen verheerenden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Saudi-led_intervention_in_the_Yemeni_civil_war" rel="external noopener" target="_blank">saudischen Luftkrieg</a> gegen den Jemen sowie durch die umfassende Einmischung Saudi-Arabiens und der Emirate vorbereitet. Beide Staaten förderten eine Alternative zu den Huthis. Eine spätere Meinungsverschiedenheit zwischen diesen beiden Golfstaaten, bei der die VAE eine sezessionistische Bewegung im Südjemen unterstützten, nahm auf jemenitischem Boden <a href="https://jacobin.com/2026/07/saudi-arabia-uae-rivalry-wars" rel="external noopener" target="_blank">gewaltsame Formen</a> an.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/1/4/shutterstock_2731303343-a18ae33ee51b9b29.jpeg" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4050" height="2275" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Riad gewinnt Einfluss auf Washingtons Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Eingriffe der Huthis in die Schifffahrt im Roten Meer knüpfen an ihre <a href="https://www.nbcnews.com/world/iran/iran-backed-houthis-fire-missile-israel-yemen-risking-escalation-rcna265581" rel="external noopener" target="_blank">frühere Nutzung</a> dieser Taktik als Reaktion auf die unmenschlichen <a href="https://apnews.com/article/gaza-war-aftermath-destruction-4c148d498f3d67a5d6de2107b6a1c966" rel="external noopener" target="_blank">israelischen Operationen</a> im Gazastreifen an.</p>
<p>Weitere Beispiele für israelische Gewalt in der Region sind Angriffe im <a href="https://www.npr.org/2026/04/01/g-s1-115929/israel-south-lebanon-evacuation" rel="external noopener" target="_blank">Libanon</a>, die Besetzung libanesischen Territoriums, ein lang andauernder <a href="https://www.cfr.org/global-conflict-tracker/conflict/conflict-syria" rel="external noopener" target="_blank">Luftkrieg gegen Syrien</a>, die Ausweitung der <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/7/26/israel-launches-military-incursion-into-syria-amid-un-condemnation" rel="external noopener" target="_blank">Besetzung syrischen Territoriums</a>, Luftangriffe auf Gebiete im <a href="https://www.ebsco.com/research-starters/history/israel-destroys-iraqi-nuclear-reactor" rel="external noopener" target="_blank">Irak</a> und in <a href="https://www.axios.com/2025/09/09/israel-assassination-attempt-hamas-doha" rel="external noopener" target="_blank">Katar</a> sowie verdeckte Attentatsoperationen im <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2025/12/17/iran-israel-war-nuclear-scientists-frontline-pbs/" rel="external noopener" target="_blank">Iran</a>, in <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20200925-remembering-israels-botched-attempt-to-assassinate-khaled-meshaal/" rel="external noopener" target="_blank">Jordanien</a> und anderswo.</p>
<p>Der Nahe Osten ist zu einer Region geworden, in der — um einen Satz des Philosophen Thomas Hobbes zu zitieren — "ein Krieg aller gegen alle" herrscht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299576"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1310" height="736" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/4/2/Leviathan_frontispiece_cropped_British_Museum-c8506bca1a40bba3.jpeg" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1310" height="736" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Leviathan: Warum der Staat ein Monster sein muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Region ist darin jedoch nicht einzigartig, denn auch Teile Zentral- und <a href="https://www.cfr.org/global-conflict-tracker/conflict/violence-democratic-republic-congo" rel="external noopener" target="_blank">Ostafrikas</a> haben vergleichbare allgegenwärtige und ansteckende Gewalt erlebt.</p>
<p>Doch derzeit sticht der Nahe Osten hervor, insbesondere in einer Weise, die für die US-Politik relevant ist. Das Leben in einigen der am schwersten betroffenen Gebiete der Region – einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Gazastreifen – ist, um eine weitere Formulierung von Hobbes zu verwenden, unerquicklich, brutal und kurz.</p>
<h3 class="subheading">Das Ende der nationalen Souveränität?</h3>
<p>Der irakische Premierminister Ali al-Zaidi, der sich als Freund der Vereinigten Staaten präsentiert und erst im vergangenen Monat Präsident Trump im Weißen Haus <a href="https://www.boston25news.com/news/politics/trump-rolls-out/ZZFTQA3SHI77ZANHGCQGNLBARQ/" rel="external noopener" target="_blank">traf</a>, bezeichnete die jüngsten Angriffe der USA und Saudi-Arabiens auf Milizziele im Irak als "eklatante Verletzung der Souveränität".</p>
<p>Ein Zusammenbruch des Konzepts nationaler Souveränität kennzeichnet das Gesamtbild der Angriffe auf oder der Besetzung fremder Staatsgebiete in der Region.</p>
<p>Die Achtung der Souveränität von Nationalstaaten ist jedoch ein Grundpfeiler der Ordnung im gegenwärtigen internationalen System. In der <a href="https://www.un.org/en/about-us/un-charter/full-text" rel="external noopener" target="_blank">Charta der Vereinten Nationen</a> ist das "Prinzip der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder" ausdrücklich verankert. Die Mitglieder werden darin verpflichtet, "in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete Androhung oder Anwendung von Gewalt zu unterlassen".</p>
<p>Die einzige anerkannte Ausnahme vom Prinzip der Nichteinmischung ist die "<a href="https://www.globalr2p.org/what-is-r2p/" rel="external noopener" target="_blank">Schutzverantwortung</a>", die Eingriffe vorsieht, um Völkermord oder andere schwere Menschenrechtsverbrechen zu verhindern. Doch die grenzüberschreitende Gewalt im heutigen Nahen Osten dient nicht dem Schutz der Menschenrechte und stellt in vielen Fällen selbst eine Verletzung derselben dar.</p>
<p>Das Konzept der Souveränität von Nationalstaaten wird gewöhnlich auf den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Friede" rel="external noopener" target="_blank">Westfälischen Frieden</a> von 1648 zurückgeführt. Ursprünglich war es ein europäisches Konzept, doch heute messen Nicht-Europäer ihm mindestens ebenso große Bedeutung bei. Insbesondere China betont die Wichtigkeit der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten – ein Thema, das im Globalen Süden breite Resonanz findet.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg">
<a-img alt="Mehrere Personen schauen auf ein Dokument" height="992" src="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg" style="aspect-ratio: 1280 / 992;" width="1280">
<img alt="Mehrere Personen schauen auf ein Dokument" height="992" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 992; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unterzeichnung des Westfälischen Friedens in Münster</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Ölgemälde von Gerard ter Borch/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Westfaelischer_Friede_in_Muenster_(Gerard_Terborch_1648).jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Der Westfälische Frieden beendete den <a href="http://www.heise.de/article/Wallensteins-Fall-Der-Showdown-der-den-Dreissigjaehrigen-Krieg-entschied-10503425.html">Dreißigjährigen Krieg</a> in Mitteleuropa. Dieser ähnelt in seiner Komplexität, Dauer und der Vielzahl von Konfliktparteien dem heutigen Nahen Osten in vielerlei Hinsicht.</p>
<p>In beiden Situationen spielte die Religion eine Rolle: Im Europa des 17. Jahrhunderts war es der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten, im heutigen Nahen Osten gibt es Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten und, was Israel betrifft, einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus" rel="external noopener" target="_blank">jüdischen Nationalismus</a>. In beiden Fällen gab es Rivalitäten zwischen kleineren Akteuren in der Region sowie Interventionen größerer Mächte: Im Dreißigjährigen Krieg waren dies vor allem Frankreich und Schweden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4898412" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10489081"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Als-der-Dreissigjaehrige-Krieg-nicht-aufhoeren-wollte-Das-wohl-laengste-Kriegsende-der-Geschichte-10489081.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2539" height="1427" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/8/4/1/2/New_Thirty_Years__War_Collage-2c5969325f6a79ba.png" alt="Collage mehrerer Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg" style="aspect-ratio:2539 / 1427"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2539" height="1427" alt="Collage mehrerer Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg" style="aspect-ratio:2539 / 1427;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Als der Dreißigjährige Krieg nicht aufhören wollte: Das wohl längste Kriegsende der Geschichte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Tatsache, dass der Krieg mit einem umfassenden Friedensschluss endete, der ein dauerhaftes Prinzip internationaler Ordnung begründete, könnte Anlass zu Optimismus geben, wenn man über die aktuelle Unordnung im Nahen Osten nachdenkt. Doch es gibt mindestens ebenso viele Gründe für Pessimismus sowie mahnende Lehren.</p>
<h3 class="subheading">Lehren aus der Geschichte</h3>
<p>Der Dreißigjährige Krieg forderte einen schrecklichen Tribut. Er endete nicht in Eintracht, sondern in völliger Erschöpfung. Dies ist eine Erfahrung, die man keiner Region wünschen sollte – selbst dann nicht, wenn man hofft, dass Erschöpfung schließlich zu Frieden führt.</p>
<p>Die Intervention großer Mächte führte nicht zu einer Verbesserung der Lage, sondern verlängerte den Krieg und das Leiden. Das galt für das Eingreifen Frankreichs zur Mitte des Krieges. Und es gilt ebenso für einige der militärischen Interventionen der USA im Nahen Osten, einschließlich der aktuellen.</p>
<p>Hobbes’ Denken wurde in erster Linie durch den Bürgerkrieg in seinem Heimatland England geprägt, aber wahrscheinlich auch durch das Chaos auf dem europäischen Kontinent. Drei Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erschien sein bekanntestes Werk "<a href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html">Leviathan</a>".</p>
<p>Seine Lösung zur Herstellung von Ordnung innerhalb eines Staates ist ein allmächtiger Souverän, der mit der impliziten Zustimmung eines Gesellschaftsvertrags herrscht. Die entsprechende Lösung für eine Gruppe von Staaten wäre ein Hegemon, der stark genug ist, um internationale Ordnung durchzusetzen.</p>
<p>Der Dreißigjährige Krieg und der Westfälische Frieden zeigten jedoch, dass dies keine tragfähige Lösung ist. In jener Situation war der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_III._(HRR)" rel="external noopener" target="_blank">Habsburger Monarch</a> in Wien der naheliegende Hegemon.</p>
<p>Als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sollte er eine ordnende Autorität über die Teile Europas haben, in denen der Krieg geführt wurde. Doch das Ausmaß dieser Autorität war selbst unter den Krieg führenden Herzogtümern und Fürstentümern umstritten – zusätzlich zu den religiösen Spaltungen. Zwar bestätigte der Friedensschluss die souveräne Macht des Monarchen über seine unmittelbar regierten Gebiete, er schwächte jedoch seine Rolle als Kaiser.</p>
<p>Eine Lehre für die heutige US-Politik im Nahen Osten ist, dass Hegemonie – sei es durch die Vereinigten Staaten oder durch irgendeinen anderen Akteur – keinen Ausweg aus der gegenwärtigen Unordnung bietet.</p>
<p>Eine weitere Lehre, die im Einklang mit dem Prinzip der staatlichen Souveränität steht, ist, dass auch ein Sieg eines ideologischen oder religiösen Lagers über ein anderes keinen Ausweg darstellt. Ein Mindestmaß an Frieden im Nahen Osten wird erst erreicht werden, wenn die in der UN-Charta verankerte gegenseitige Achtung und Zurückhaltung weithin beachtet wird – ungeachtet der unvermeidlich fortbestehenden Unterschiede in Politik, Ideologien und religiösen Überzeugungen zwischen den Staaten der Region.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Paul R. Pillar</strong> ist Senior Fellow am Zentrum für Sicherheitsstudien der Georgetown University und Fellow am Quincy Institute for Responsible Statecraft. Er ist darüber hinaus Associate Fellow am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/world-war-three/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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Der Nahe Osten im Flächenbrand: Wie die Region zum Schauplatz eines Krieges "aller gegen alle" geworden ist und was uns die Geschichte lehrt. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Wer erwartet hatte, dass ein <a href="https://www.telepolis.de/thema/Irankrieg-2026" rel="external noopener" target="_blank">Krieg der USA gegen den Iran</a> die Gefahr eines regionalen Flächenbrands birgt, sieht sich nun bestätigt.</p>
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<p>Die jüngste Ausweitung des Konflikts umfasst <a href="https://www.npr.org/2026/07/29/g-s1-136063/us-saudi-arabia-iran-iraq" rel="external noopener" target="_blank">Luftangriffe</a> der Vereinigten Staaten und Saudi-Arabiens im Irak gegen irakische Milizen, die als Verbündete des Iran gelten. Als direkte Folge des US-Iran-Konflikts hat das Huthi-Regime im Jemen seine Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer wieder <a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/red-sea-shipping-slows-after-houthi-attack-saudi-arabia-data-shows-2026-07-27/" rel="external noopener" target="_blank">aufgenommen</a>.</p>
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<h3 class="subheading">Flächenbrand im Nahen Osten</h3>
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<a-img alt="Paul R. Pillar" height="341" src="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Paul_pillar_5253340-b79dd962f951f3bb.jpg" style="aspect-ratio: 256 / 341;" width="256">
<img alt="Paul R. Pillar" height="341" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 256 / 341; object-fit: cover;" width="256">
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<img alt="Paul R. Pillar" src="https://heise.cloudimg.io/width/256/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Paul_pillar_5253340-b79dd962f951f3bb.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unser Gastautor Paul R. Pillar</div>
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(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/ppillar/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
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<p>Dies hat zu neuen Gefechten zwischen den Huthis und Saudi-Arabien geführt. Saudi-Arabien bereitet eine mögliche <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/jul/30/saudi-forces-planning-major-offensive-against-houthis-central-yemen" rel="external noopener" target="_blank">neue Offensive</a> im Jemen vor und versucht, Dutzende weitere Länder auf seine Seite in diesem Konflikt zu ziehen.</p>
<p>Die iranische Strategie, auf die Aggressionen der USA und Israels mit horizontaler Eskalation zu reagieren, hat noch mehr Staaten hineingezogen. Iranische Angriffe auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate führten zu saudischen und emiratischen <a href="https://www.nytimes.com/2026/05/14/world/middleeast/saudi-arabia-uae-iran-attacks.html" rel="external noopener" target="_blank">Gegenangriffen im Iran</a>. Weitere iranische Vergeltungsschläge trafen <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/31/us-iran-war-trump-hormuz.html" rel="external noopener" target="_blank">Kuwait</a>, <a href="https://www.scrippsnews.com/us-news/iran-war/us-launches-new-strikes-on-iran-following-tuesdays-surprise-attacks" rel="external noopener" target="_blank">Bahrain</a>, <a href="https://www.aa.com.tr/en/us-israel-iran-war/iran-says-it-targeted-us-al-udeid-air-base-in-qatar/4001304" rel="external noopener" target="_blank">Katar</a> und <a href="https://thehill.com/policy/defense/5998256-trump-threatens-iran-retaliation/" rel="external noopener" target="_blank">Jordanien</a>, wo es zuletzt amerikanische Opfer gab.</p>
<p>In der vergangenen Woche griff die Gewalt auch auf den ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta über, wo eine Drohne unbekannter Herkunft auf zwei Schiffen <a href="https://thearabweekly.com/damietta-drone-strike-fuels-speculations-about-motives-repercussions" rel="external noopener" target="_blank">Brände verursachte</a>. Einige vermuten, dass Verbündete des Iran verantwortlich sein könnten. Der Iran, der gute Beziehungen zu Ägypten unterhält, weist jedoch jede Verbindung zurück und <a href="https://www.aa.com.tr/en/middle-east/iran-warns-of-israeli-false-flag-operations-after-drone-attack-at-egypt-s-damietta-port/4014378" rel="external noopener" target="_blank">deutet an</a>, es könne sich um eine israelische False-Flag-Operation gehandelt haben.</p>
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<p>Die mit dem Krieg gegen den Iran verbundene Gewalt breitet sich inzwischen so weit aus, dass sie sich mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine zu überschneiden beginnt. So hat die Ukraine kürzlich ein auf dem Weg nach Russland befindliches iranisches Schiff im Kaspischen Meer <a href="https://www.nytimes.com/2026/07/28/world/middleeast/iran-ukraine-ship-strikes-caspian.html" rel="external noopener" target="_blank">angegriffen</a>. Eine Verschmelzung der Kriege im Iran und in der Ukraine würde zumindest einem Staat im Nahen Osten <a href="https://responsiblestatecraft.org/zelensky-iran-war-trump/" rel="external noopener" target="_blank">entgegenkommen</a>: Israel.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128937" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11385168"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Neue-Strategie-der-Ukraine-Warum-Kiew-zwei-Konflikte-verknuepfen-will-11385168.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4524" height="2542" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/9/3/7/shutterstock_2148138421-fe2d50049856ae2a.jpeg" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4524" height="2542" alt="Ein Mann in Militäruniform und Entourage" style="aspect-ratio:4524 / 2542;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Neue Strategie der Ukraine: Warum Kiew zwei Konflikte verknüpfen will</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Neben der tatsächlichen Ausweitung der Gewalt besteht die Gefahr einer weiteren Eskalation. Präsident Donald Trump hat wiederholt nicht nur mit verstärkten Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Iran gedroht, sondern sogar damit, <a href="https://www.nytimes.com/2026/06/10/world/middleeast/oman-iran-trump-threat.html" rel="external noopener" target="_blank">Oman anzugreifen</a>. Oman gehört zu den Vermittlern, die versuchen, die Gewalt einzudämmen.</p>
<h3 class="subheading">"Krieg aller gegen alle"</h3>
<p>Die mit dem aktuellen Krieg gegen den Iran verbundene Gewalt baut auf Konfliktlinien auf, die schon zuvor bestanden. So nutzten die Vereinigten Staaten bereits irakisches Territorium – wo sie bekanntlich einen früheren <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2003_invasion_of_Iraq" rel="external noopener" target="_blank">großen Angriffskrieg</a> geführt hatten – um gegen den Iran vorzugehen.</p>
<p>Im Jahr 2020 töteten sie mit einem <a href="https://www.bbc.com/news/world-middle-east-50979463" rel="external noopener" target="_blank">Raketenangriff</a> auf den Flughafen von Bagdad den iranischen Militärkommandeur und politischen Akteur Qassem Soleimani. Der Iran reagierte mit einem Raketenangriff auf eine Basis im Irak, auf der US-Truppen stationiert waren.</p>
<p>Die heutigen Kämpfe zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien wurden durch einen verheerenden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Saudi-led_intervention_in_the_Yemeni_civil_war" rel="external noopener" target="_blank">saudischen Luftkrieg</a> gegen den Jemen sowie durch die umfassende Einmischung Saudi-Arabiens und der Emirate vorbereitet. Beide Staaten förderten eine Alternative zu den Huthis. Eine spätere Meinungsverschiedenheit zwischen diesen beiden Golfstaaten, bei der die VAE eine sezessionistische Bewegung im Südjemen unterstützten, nahm auf jemenitischem Boden <a href="https://jacobin.com/2026/07/saudi-arabia-uae-rivalry-wars" rel="external noopener" target="_blank">gewaltsame Formen</a> an.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134714" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11396134"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Riad-gewinnt-Einfluss-auf-Washingtons-Nahoststrategie-11396134.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4050" height="2275" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/7/1/4/shutterstock_2731303343-a18ae33ee51b9b29.jpeg" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4050" height="2275" alt="Mehrere Männer im Weißen Haus" style="aspect-ratio:4050 / 2275;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Riad gewinnt Einfluss auf Washingtons Nahoststrategie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Eingriffe der Huthis in die Schifffahrt im Roten Meer knüpfen an ihre <a href="https://www.nbcnews.com/world/iran/iran-backed-houthis-fire-missile-israel-yemen-risking-escalation-rcna265581" rel="external noopener" target="_blank">frühere Nutzung</a> dieser Taktik als Reaktion auf die unmenschlichen <a href="https://apnews.com/article/gaza-war-aftermath-destruction-4c148d498f3d67a5d6de2107b6a1c966" rel="external noopener" target="_blank">israelischen Operationen</a> im Gazastreifen an.</p>
<p>Weitere Beispiele für israelische Gewalt in der Region sind Angriffe im <a href="https://www.npr.org/2026/04/01/g-s1-115929/israel-south-lebanon-evacuation" rel="external noopener" target="_blank">Libanon</a>, die Besetzung libanesischen Territoriums, ein lang andauernder <a href="https://www.cfr.org/global-conflict-tracker/conflict/conflict-syria" rel="external noopener" target="_blank">Luftkrieg gegen Syrien</a>, die Ausweitung der <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/7/26/israel-launches-military-incursion-into-syria-amid-un-condemnation" rel="external noopener" target="_blank">Besetzung syrischen Territoriums</a>, Luftangriffe auf Gebiete im <a href="https://www.ebsco.com/research-starters/history/israel-destroys-iraqi-nuclear-reactor" rel="external noopener" target="_blank">Irak</a> und in <a href="https://www.axios.com/2025/09/09/israel-assassination-attempt-hamas-doha" rel="external noopener" target="_blank">Katar</a> sowie verdeckte Attentatsoperationen im <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2025/12/17/iran-israel-war-nuclear-scientists-frontline-pbs/" rel="external noopener" target="_blank">Iran</a>, in <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20200925-remembering-israels-botched-attempt-to-assassinate-khaled-meshaal/" rel="external noopener" target="_blank">Jordanien</a> und anderswo.</p>
<p>Der Nahe Osten ist zu einer Region geworden, in der — um einen Satz des Philosophen Thomas Hobbes zu zitieren — "ein Krieg aller gegen alle" herrscht.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5085242" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11299576"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1310" height="736" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/5/2/4/2/Leviathan_frontispiece_cropped_British_Museum-c8506bca1a40bba3.jpeg" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1310" height="736" alt="Titelbild des Leviathan von Thomas Hobbes" style="aspect-ratio:1310 / 736;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Leviathan: Warum der Staat ein Monster sein muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Region ist darin jedoch nicht einzigartig, denn auch Teile Zentral- und <a href="https://www.cfr.org/global-conflict-tracker/conflict/violence-democratic-republic-congo" rel="external noopener" target="_blank">Ostafrikas</a> haben vergleichbare allgegenwärtige und ansteckende Gewalt erlebt.</p>
<p>Doch derzeit sticht der Nahe Osten hervor, insbesondere in einer Weise, die für die US-Politik relevant ist. Das Leben in einigen der am schwersten betroffenen Gebiete der Region – einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Gazastreifen – ist, um eine weitere Formulierung von Hobbes zu verwenden, unerquicklich, brutal und kurz.</p>
<h3 class="subheading">Das Ende der nationalen Souveränität?</h3>
<p>Der irakische Premierminister Ali al-Zaidi, der sich als Freund der Vereinigten Staaten präsentiert und erst im vergangenen Monat Präsident Trump im Weißen Haus <a href="https://www.boston25news.com/news/politics/trump-rolls-out/ZZFTQA3SHI77ZANHGCQGNLBARQ/" rel="external noopener" target="_blank">traf</a>, bezeichnete die jüngsten Angriffe der USA und Saudi-Arabiens auf Milizziele im Irak als "eklatante Verletzung der Souveränität".</p>
<p>Ein Zusammenbruch des Konzepts nationaler Souveränität kennzeichnet das Gesamtbild der Angriffe auf oder der Besetzung fremder Staatsgebiete in der Region.</p>
<p>Die Achtung der Souveränität von Nationalstaaten ist jedoch ein Grundpfeiler der Ordnung im gegenwärtigen internationalen System. In der <a href="https://www.un.org/en/about-us/un-charter/full-text" rel="external noopener" target="_blank">Charta der Vereinten Nationen</a> ist das "Prinzip der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder" ausdrücklich verankert. Die Mitglieder werden darin verpflichtet, "in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete Androhung oder Anwendung von Gewalt zu unterlassen".</p>
<p>Die einzige anerkannte Ausnahme vom Prinzip der Nichteinmischung ist die "<a href="https://www.globalr2p.org/what-is-r2p/" rel="external noopener" target="_blank">Schutzverantwortung</a>", die Eingriffe vorsieht, um Völkermord oder andere schwere Menschenrechtsverbrechen zu verhindern. Doch die grenzüberschreitende Gewalt im heutigen Nahen Osten dient nicht dem Schutz der Menschenrechte und stellt in vielen Fällen selbst eine Verletzung derselben dar.</p>
<p>Das Konzept der Souveränität von Nationalstaaten wird gewöhnlich auf den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Friede" rel="external noopener" target="_blank">Westfälischen Frieden</a> von 1648 zurückgeführt. Ursprünglich war es ein europäisches Konzept, doch heute messen Nicht-Europäer ihm mindestens ebenso große Bedeutung bei. Insbesondere China betont die Wichtigkeit der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten – ein Thema, das im Globalen Süden breite Resonanz findet.</p>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img akwa-inline-img col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12" is="a-grossbild">
<a class="grossbild cbox_gallery akwa-inline-img__link" data-grossbildsrc="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg" href="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg">
<a-img alt="Mehrere Personen schauen auf ein Dokument" height="992" src="/imgs/18/5/1/3/6/6/7/4/Westfaelischer_Friede_in_Muenster__Gerard_Terborch_1648_-538a58c08876517c.jpg" style="aspect-ratio: 1280 / 992;" width="1280">
<img alt="Mehrere Personen schauen auf ein Dokument" height="992" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 1280 / 992; object-fit: cover;" width="1280">
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</a> <figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unterzeichnung des Westfälischen Friedens in Münster</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: Ölgemälde von Gerard ter Borch/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Westfaelischer_Friede_in_Muenster_(Gerard_Terborch_1648).jpg" rel="external noopener" target="_blank">Commons</a>)
</span>
</figcaption>
</figure>
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<p>Der Westfälische Frieden beendete den <a href="http://www.heise.de/article/Wallensteins-Fall-Der-Showdown-der-den-Dreissigjaehrigen-Krieg-entschied-10503425.html">Dreißigjährigen Krieg</a> in Mitteleuropa. Dieser ähnelt in seiner Komplexität, Dauer und der Vielzahl von Konfliktparteien dem heutigen Nahen Osten in vielerlei Hinsicht.</p>
<p>In beiden Situationen spielte die Religion eine Rolle: Im Europa des 17. Jahrhunderts war es der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten, im heutigen Nahen Osten gibt es Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten und, was Israel betrifft, einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus" rel="external noopener" target="_blank">jüdischen Nationalismus</a>. In beiden Fällen gab es Rivalitäten zwischen kleineren Akteuren in der Region sowie Interventionen größerer Mächte: Im Dreißigjährigen Krieg waren dies vor allem Frankreich und Schweden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4898412" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10489081"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Als-der-Dreissigjaehrige-Krieg-nicht-aufhoeren-wollte-Das-wohl-laengste-Kriegsende-der-Geschichte-10489081.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2539" height="1427" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/8/4/1/2/New_Thirty_Years__War_Collage-2c5969325f6a79ba.png" alt="Collage mehrerer Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg" style="aspect-ratio:2539 / 1427"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2539" height="1427" alt="Collage mehrerer Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg" style="aspect-ratio:2539 / 1427;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Als der Dreißigjährige Krieg nicht aufhören wollte: Das wohl längste Kriegsende der Geschichte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Tatsache, dass der Krieg mit einem umfassenden Friedensschluss endete, der ein dauerhaftes Prinzip internationaler Ordnung begründete, könnte Anlass zu Optimismus geben, wenn man über die aktuelle Unordnung im Nahen Osten nachdenkt. Doch es gibt mindestens ebenso viele Gründe für Pessimismus sowie mahnende Lehren.</p>
<h3 class="subheading">Lehren aus der Geschichte</h3>
<p>Der Dreißigjährige Krieg forderte einen schrecklichen Tribut. Er endete nicht in Eintracht, sondern in völliger Erschöpfung. Dies ist eine Erfahrung, die man keiner Region wünschen sollte – selbst dann nicht, wenn man hofft, dass Erschöpfung schließlich zu Frieden führt.</p>
<p>Die Intervention großer Mächte führte nicht zu einer Verbesserung der Lage, sondern verlängerte den Krieg und das Leiden. Das galt für das Eingreifen Frankreichs zur Mitte des Krieges. Und es gilt ebenso für einige der militärischen Interventionen der USA im Nahen Osten, einschließlich der aktuellen.</p>
<p>Hobbes’ Denken wurde in erster Linie durch den Bürgerkrieg in seinem Heimatland England geprägt, aber wahrscheinlich auch durch das Chaos auf dem europäischen Kontinent. Drei Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erschien sein bekanntestes Werk "<a href="http://www.heise.de/article/Leviathan-Warum-der-Staat-ein-Monster-sein-muss-11299576.html">Leviathan</a>".</p>
<p>Seine Lösung zur Herstellung von Ordnung innerhalb eines Staates ist ein allmächtiger Souverän, der mit der impliziten Zustimmung eines Gesellschaftsvertrags herrscht. Die entsprechende Lösung für eine Gruppe von Staaten wäre ein Hegemon, der stark genug ist, um internationale Ordnung durchzusetzen.</p>
<p>Der Dreißigjährige Krieg und der Westfälische Frieden zeigten jedoch, dass dies keine tragfähige Lösung ist. In jener Situation war der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_III._(HRR)" rel="external noopener" target="_blank">Habsburger Monarch</a> in Wien der naheliegende Hegemon.</p>
<p>Als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sollte er eine ordnende Autorität über die Teile Europas haben, in denen der Krieg geführt wurde. Doch das Ausmaß dieser Autorität war selbst unter den Krieg führenden Herzogtümern und Fürstentümern umstritten – zusätzlich zu den religiösen Spaltungen. Zwar bestätigte der Friedensschluss die souveräne Macht des Monarchen über seine unmittelbar regierten Gebiete, er schwächte jedoch seine Rolle als Kaiser.</p>
<p>Eine Lehre für die heutige US-Politik im Nahen Osten ist, dass Hegemonie – sei es durch die Vereinigten Staaten oder durch irgendeinen anderen Akteur – keinen Ausweg aus der gegenwärtigen Unordnung bietet.</p>
<p>Eine weitere Lehre, die im Einklang mit dem Prinzip der staatlichen Souveränität steht, ist, dass auch ein Sieg eines ideologischen oder religiösen Lagers über ein anderes keinen Ausweg darstellt. Ein Mindestmaß an Frieden im Nahen Osten wird erst erreicht werden, wenn die in der UN-Charta verankerte gegenseitige Achtung und Zurückhaltung weithin beachtet wird – ungeachtet der unvermeidlich fortbestehenden Unterschiede in Politik, Ideologien und religiösen Überzeugungen zwischen den Staaten der Region.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Paul R. Pillar</strong> ist Senior Fellow am Zentrum für Sicherheitsstudien der Georgetown University und Fellow am Quincy Institute for Responsible Statecraft. Er ist darüber hinaus Associate Fellow am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/world-war-three/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
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2026-08-05T04:00:00.000Zurn:bid:51367992026-08-04T14:00:00.000ZNach dem Megabrand in der Gironde wird über Gegenfeuer, lokales Erfahrungswissen und den Wald der Zukunft diskutiert.</p>
<p>Der katastrophale Megawaldbrand an der französischen Atlantikküste im Département Gironde ist seit wenigen Tagen offiziell "unter Kontrolle". 42.000 Hektar Wald sind verbrannt, 224.000 Menschen wurden zeitweise evakuiert.</p>
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<p>Die Waldbrandwarnstufe in der Gironde wurde heute auf Stufe 3 (von 5) <a href="https://www.lemonde.fr/planete/live/2026/08/04/en-direct-incendies-le-feu-dans-le-var-ne-progresse-plus-mais-le-departement-est-en-vigilance-orange-canicule-en-gironde-plusieurs-campings-a-lege-cap-ferret-autorises-a-rouvrir_6737310_3244.html?#id-3246713" rel="external noopener" target="_blank">herabgesetzt</a>. Während die Feuerwehr noch immer <a href="https://www.wort.lu/luxemburg/stadaland/luxemburgische-feuerwehrleute-bekaempfen-noch-immer-braende-in-der-gironde/159539676.html" rel="external noopener" target="_blank">kleinere Brände</a> bekämpft, hat in Frankreich die Debatte darüber begonnen, wie sich solche Riesenfeuer verhindern lassen.</p>
<p>Im Zentrum stehen zwei Konflikte: Welche Rolle spielt traditionelles Wissen bei der Brandbekämpfung? Und wie muss ein Wald beschaffen sein, der künftigen Feuern standhält?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gegenfeuer: Tradition trifft auf Hierarchie</strong></h3>
<p>Besonders kontrovers wird der Einsatz von Gegenfeuern diskutiert, so berichtet die französische Tageszeitung <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/03/incendie-en-gironde-la-gestion-des-premieres-heures-du-feu-au-c-ur-des-interrogations_6737323_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> in einer großen Reportage. Bei dieser Technik wird vor der heranrückenden Feuerfront kontrolliert Vegetation abgebrannt.</p>
<p>Trifft das Hauptfeuer später auf die bereits ausgebrannte Fläche, fehlt ihm der Brennstoff – im Idealfall stoppt oder verlangsamt sich seine Ausbreitung. Das Verfahren gilt als riskant und kommt nur unter geeigneten Bedingungen zum Einsatz.</p>
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<p>In den Kiefernwäldern der Gironde, die zum großen Teil in Privatbesitz sind, gehört das Wissen über den richtigen Einsatz des <em>contre-feu</em> seit Generationen zum Handwerkszeug vieler Waldbesitzer, wie die Zeitung aus deren Reihen zitiert.</p>
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<p class="indent rte__abs--indent">"Wir kennen jedes unserer Grundstücke in- und auswendig, weil wir dort aufgewachsen sind; wir wissen, wo man ein Feuer 'ersticken' kann."</p>
<p>Mehrere Forstwirte werfen der Einsatzleitung nun vor, dieses Wissen in den entscheidenden ersten Stunden des Brandes ignoriert zu haben.</p>
<p>So schildert Bertrand Biensan, Förster in Le Porge, gegenüber <em>Le Monde</em>, wie er am 22. Juli seine Ortskenntnisse über Wege, Wasserstellen und Windverhältnisse anbot und den Einsatz eines Gegenfeuers vorschlug. Der Einsatzleiter habe ihn jedoch abgewiesen und gedroht, ihn von der Gendarmerie abführen zu lassen.</p>
<p>Das Gegenfeuer wurde schließlich auch gelegt, wie Biensan erzählt. Allerdings erst Stunden später – nach Ansicht der Waldbesitzer viel zu spät.</p>
<p>Die Feuerwehr weist die Kritik zurück. Marc Vermeulen, Chef der Feuerwehr der Gironde, erklärt, Menschenleben hätten Vorrang gehabt. Zudem mussten Entscheidungen unter extremem Druck getroffen werden, etwa als gleichzeitig mehrere Orte bedroht waren.</p>
<p>Ob ein früherer Einsatz des Gegenfeuers den Megabrand tatsächlich hätte eindämmen können, sei offen. Die Auswertung läuft noch und es ist unklar, ob sie vollständig öffentlich wird.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbraende-in-Europa-Warum-die-Feuer-ausser-Kontrolle-geraten-11378648.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/8/3/waldbrand2-a7cc6ce4279c462d.jpeg" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrände in Europa: Warum die Feuer außer Kontrolle geraten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Europa brennt: Die Waldbrände werden immer größer</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5075730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11280675"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erst-Duerre-dann-Frost-Warum-der-deutsche-Fruehling-immer-gefaehrlicher-wird-11280675.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/5/7/3/0/aigner-01-13c251be1cd5016f.gif" alt="Zwei Thermometer, eines für Hitze und Dürre, eines für Nachtfrost, ungeben grünen Pfeil nach unten" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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der deutsche Frühling immer gefährlicher wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4991702" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106020"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roden-fuer-Rindfleisch-Wie-der-Raubbau-am-Amazonas-deutsche-Konsumenten-betrifft-11106020.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/1/7/0/2/regenwald_ho-07c92474965c87b4.png" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose 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href="http://www.heise.de/article/Waldumbau-als-Brandschutz-Warum-unser-Wald-neue-Ideen-braucht-10514509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4824" height="2711" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/4/0/1/shutterstock_2305497391-72b29ba900c45967.jpeg" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4824" height="2711" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldumbau als Brandschutz: Warum unser Wald neue Ideen braucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Unterstützung erhalten die Waldbesitzer von einem ehemaligen Berufsfeuerwehrmann mit 32 Dienstjahren. Er verweist auf unterschiedliche Einsatzphilosophien.</p>
<p>Demnach setzt Feuerwehr der Gironde eher auf strategische Positionierung entlang von Wegen, um das Feuer zu erwarten, statt frühzeitig mit Fahrzeugen in die Waldgebiete vorzudringen, wie es etwa in den benachbarten Landes geschehe.</p>
<p>Fast 1.000 Bewohner wollen nun gemeinsam Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Ludivine Daurignac, Initiatorin der Klage, sagt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir müssen verstehen, warum wir alles verloren haben."</p>
<h3 class="subheading">Wie soll der neue Wald aussehen?</h3>
<p><strong> </strong>Parallel beginnt die Diskussion über den Wiederaufbau des Waldes. Präsident Emmanuel Macron versprach bei einem Besuch, eine "andere Waldlandschaft" zu schaffen, die an den Klimawandel angepasst sei.</p>
<p>Das löste Reaktionen aus, wie <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/04/en-gironde-apres-l-incendie-la-bataille-qui-s-annonce-pour-faire-emerger-une-nouvelle-foret_6737945_3244.html?srsltid=AfmBOoqQSxdpMkgKXvhE09cRipczV2tq9uDQncZg2hm9iUeOmbQkupqY" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> in einer weiteren Reportage berichtet. Beklagt wird zu viel Einmischung seitens der Regierung in Paris und zu wenig Mitspracherecht der Region.</p>
<p>Plädiert wird, etwa von Benoît Fraud, Leiter der Forstgenossenschaft Alliance Forêts Bois, für die Beibehaltung der Seekiefer als Hauptbaumart:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Nicht aus Ideologie, sondern weil sie an die sandigen, armen Böden angepasst ist und die Grundlage einer ganzen regionalen Wirtschaft bildet."</p>
<p>Rund 60.000 Menschen arbeiten in der Holzwirtschaft der Region.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI im deutschen Wald: Wie das Projekt KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5092324" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11313514"><a index="0" 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zwischen Laub" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldzustand 2026: Warum viele Bäume weiter geschwächt sind</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4762086" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10197253"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-perfekte-Weihnachtsbaum-Bio-im-Topf-oder-selbstgebaut-10197253.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/2/0/8/6/aoigner-a9fc8bd72bccf475.jpeg" alt="Holzweihnachtsbaum, Christbaumkugeln unfd Säge" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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selbstgebaut?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4988856" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11100415"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oh-Tannenbaum-Am-besten-oeko-und-regional-11100415.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Oh, Tannenbaum: Am besten öko und regional</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4941460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10662397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eichenprachtkaefer-Der-schleichende-Tod-der-Eichenwaelder-10662397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/1/4/6/0/shutterstock_1957535290-0e963b5885813e81.jpeg" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eichenprachtkäfer: Der schleichende Tod der Eichenwälder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<p>Als Anpassungen werden Brandschneisen von mindestens 100 Metern Breite <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/04/en-gironde-apres-l-incendie-la-bataille-qui-s-annonce-pour-faire-emerger-une-nouvelle-foret_6737945_3244.html?srsltid=AfmBOoqQSxdpMkgKXvhE09cRipczV2tq9uDQncZg2hm9iUeOmbQkupqY" rel="external noopener" target="_blank">vorgeschlagen</a>, die gut gepflegt werden müssen. Diskutiert werden auch geringere Pflanzdichten, mehr Laubbäume als Barrieren und eine konsequentere Pflege des Unterholzes.</p>
<p>Michel Robert, Waldbesitzer mit 500 Hektar, von denen 400 verbrannt sind, zeigt sich dagegen skeptisch. Trotz sorgfältig angelegter Brandschneisen von 50 bis 80 Metern Breite sprang das Feuer mehrfach darüber hinweg.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das zeigt, dass das nicht reicht. Ohne Feuerwehr und Mittel nützt das nichts."</p>
<p>In den 2022 zerstörten Gebieten nahe der Düne von Pilat wachsen nun erste junge Pflanzen nach natürlicher Regeneration. Doch der Wald ist noch weit von seiner früheren Gestalt entfernt. Mathieu Brugère, Förster beim Office National des Forêts, beobachtet dennoch Fortschritte:</p>
<p>"Seit 2022 sind die Leute disziplinierter geworden. Es scheint sich ein Bewusstsein zu entwickeln."</p>
<p>Der Brand hat gezeigt, dass sich die Debatte längst nicht mehr nur um das Löschen von Feuer dreht. Diskutiert wird inzwischen auch darüber, welches Wissen in die Brandbekämpfung einfließen soll – und wie ein Wald aussehen muss, der künftigen Großbränden besser standhält.</p>
Nach dem Megabrand in der Gironde wird über Gegenfeuer, lokales Erfahrungswissen und den Wald der Zukunft diskutiert.</p>
<p>Der katastrophale Megawaldbrand an der französischen Atlantikküste im Département Gironde ist seit wenigen Tagen offiziell "unter Kontrolle". 42.000 Hektar Wald sind verbrannt, 224.000 Menschen wurden zeitweise evakuiert.</p>
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<p>Die Waldbrandwarnstufe in der Gironde wurde heute auf Stufe 3 (von 5) <a href="https://www.lemonde.fr/planete/live/2026/08/04/en-direct-incendies-le-feu-dans-le-var-ne-progresse-plus-mais-le-departement-est-en-vigilance-orange-canicule-en-gironde-plusieurs-campings-a-lege-cap-ferret-autorises-a-rouvrir_6737310_3244.html?#id-3246713" rel="external noopener" target="_blank">herabgesetzt</a>. Während die Feuerwehr noch immer <a href="https://www.wort.lu/luxemburg/stadaland/luxemburgische-feuerwehrleute-bekaempfen-noch-immer-braende-in-der-gironde/159539676.html" rel="external noopener" target="_blank">kleinere Brände</a> bekämpft, hat in Frankreich die Debatte darüber begonnen, wie sich solche Riesenfeuer verhindern lassen.</p>
<p>Im Zentrum stehen zwei Konflikte: Welche Rolle spielt traditionelles Wissen bei der Brandbekämpfung? Und wie muss ein Wald beschaffen sein, der künftigen Feuern standhält?</p>
<h3 class="subheading"><strong>Gegenfeuer: Tradition trifft auf Hierarchie</strong></h3>
<p>Besonders kontrovers wird der Einsatz von Gegenfeuern diskutiert, so berichtet die französische Tageszeitung <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/03/incendie-en-gironde-la-gestion-des-premieres-heures-du-feu-au-c-ur-des-interrogations_6737323_3244.html" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> in einer großen Reportage. Bei dieser Technik wird vor der heranrückenden Feuerfront kontrolliert Vegetation abgebrannt.</p>
<p>Trifft das Hauptfeuer später auf die bereits ausgebrannte Fläche, fehlt ihm der Brennstoff – im Idealfall stoppt oder verlangsamt sich seine Ausbreitung. Das Verfahren gilt als riskant und kommt nur unter geeigneten Bedingungen zum Einsatz.</p>
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<p>In den Kiefernwäldern der Gironde, die zum großen Teil in Privatbesitz sind, gehört das Wissen über den richtigen Einsatz des <em>contre-feu</em> seit Generationen zum Handwerkszeug vieler Waldbesitzer, wie die Zeitung aus deren Reihen zitiert.</p>
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<p class="indent rte__abs--indent">"Wir kennen jedes unserer Grundstücke in- und auswendig, weil wir dort aufgewachsen sind; wir wissen, wo man ein Feuer 'ersticken' kann."</p>
<p>Mehrere Forstwirte werfen der Einsatzleitung nun vor, dieses Wissen in den entscheidenden ersten Stunden des Brandes ignoriert zu haben.</p>
<p>So schildert Bertrand Biensan, Förster in Le Porge, gegenüber <em>Le Monde</em>, wie er am 22. Juli seine Ortskenntnisse über Wege, Wasserstellen und Windverhältnisse anbot und den Einsatz eines Gegenfeuers vorschlug. Der Einsatzleiter habe ihn jedoch abgewiesen und gedroht, ihn von der Gendarmerie abführen zu lassen.</p>
<p>Das Gegenfeuer wurde schließlich auch gelegt, wie Biensan erzählt. Allerdings erst Stunden später – nach Ansicht der Waldbesitzer viel zu spät.</p>
<p>Die Feuerwehr weist die Kritik zurück. Marc Vermeulen, Chef der Feuerwehr der Gironde, erklärt, Menschenleben hätten Vorrang gehabt. Zudem mussten Entscheidungen unter extremem Druck getroffen werden, etwa als gleichzeitig mehrere Orte bedroht waren.</p>
<p>Ob ein früherer Einsatz des Gegenfeuers den Megabrand tatsächlich hätte eindämmen können, sei offen. Die Auswertung läuft noch und es ist unklar, ob sie vollständig öffentlich wird.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124383" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378648"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Waldbraende-in-Europa-Warum-die-Feuer-ausser-Kontrolle-geraten-11378648.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/8/3/waldbrand2-a7cc6ce4279c462d.jpeg" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brandgefahrzeichen un Thermometer vor vekohltem Baum" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldbrände in Europa: Warum die Feuer außer Kontrolle geraten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124310" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378502"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-brennt-Die-Waldbraende-werden-immer-groesser-11378502.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/3/1/0/Master_Waldbraende-c4415fe80e699728.jpeg" alt="Feuerwehrmann in Südfrankreich läuft durch brennendes bzw. abgebranntes Geländees " style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" 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md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5075730" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11280675"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Erst-Duerre-dann-Frost-Warum-der-deutsche-Fruehling-immer-gefaehrlicher-wird-11280675.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/5/7/3/0/aigner-01-13c251be1cd5016f.gif" alt="Zwei Thermometer, eines für Hitze und Dürre, eines für Nachtfrost, ungeben grünen Pfeil nach unten" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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der deutsche Frühling immer gefährlicher wird</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4991702" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11106020"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roden-fuer-Rindfleisch-Wie-der-Raubbau-am-Amazonas-deutsche-Konsumenten-betrifft-11106020.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/9/1/7/0/2/regenwald_ho-07c92474965c87b4.png" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Brennender Regenwald" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose 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href="http://www.heise.de/article/Waldumbau-als-Brandschutz-Warum-unser-Wald-neue-Ideen-braucht-10514509.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4824" height="2711" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/1/4/0/1/shutterstock_2305497391-72b29ba900c45967.jpeg" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4824" height="2711" alt="Ein Wald von oben, Rauch steigt auf" style="aspect-ratio:4824 / 2711;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldumbau als Brandschutz: Warum unser Wald neue Ideen braucht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Unterstützung erhalten die Waldbesitzer von einem ehemaligen Berufsfeuerwehrmann mit 32 Dienstjahren. Er verweist auf unterschiedliche Einsatzphilosophien.</p>
<p>Demnach setzt Feuerwehr der Gironde eher auf strategische Positionierung entlang von Wegen, um das Feuer zu erwarten, statt frühzeitig mit Fahrzeugen in die Waldgebiete vorzudringen, wie es etwa in den benachbarten Landes geschehe.</p>
<p>Fast 1.000 Bewohner wollen nun gemeinsam Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Ludivine Daurignac, Initiatorin der Klage, sagt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Wir müssen verstehen, warum wir alles verloren haben."</p>
<h3 class="subheading">Wie soll der neue Wald aussehen?</h3>
<p><strong> </strong>Parallel beginnt die Diskussion über den Wiederaufbau des Waldes. Präsident Emmanuel Macron versprach bei einem Besuch, eine "andere Waldlandschaft" zu schaffen, die an den Klimawandel angepasst sei.</p>
<p>Das löste Reaktionen aus, wie <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/04/en-gironde-apres-l-incendie-la-bataille-qui-s-annonce-pour-faire-emerger-une-nouvelle-foret_6737945_3244.html?srsltid=AfmBOoqQSxdpMkgKXvhE09cRipczV2tq9uDQncZg2hm9iUeOmbQkupqY" rel="external noopener" target="_blank">Le Monde</a> in einer weiteren Reportage berichtet. Beklagt wird zu viel Einmischung seitens der Regierung in Paris und zu wenig Mitspracherecht der Region.</p>
<p>Plädiert wird, etwa von Benoît Fraud, Leiter der Forstgenossenschaft Alliance Forêts Bois, für die Beibehaltung der Seekiefer als Hauptbaumart:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Nicht aus Ideologie, sondern weil sie an die sandigen, armen Böden angepasst ist und die Grundlage einer ganzen regionalen Wirtschaft bildet."</p>
<p>Rund 60.000 Menschen arbeiten in der Holzwirtschaft der Region.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI im deutschen Wald: Wie das Projekt KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5092324" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11313514"><a index="0" 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zwischen Laub" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Waldzustand 2026: Warum viele Bäume weiter geschwächt sind</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4762086" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10197253"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-perfekte-Weihnachtsbaum-Bio-im-Topf-oder-selbstgebaut-10197253.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/6/2/0/8/6/aoigner-a9fc8bd72bccf475.jpeg" alt="Holzweihnachtsbaum, Christbaumkugeln unfd Säge" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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selbstgebaut?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4988856" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11100415"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Oh-Tannenbaum-Am-besten-oeko-und-regional-11100415.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Oh, Tannenbaum: Am besten öko und regional</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4941460" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10662397"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Eichenprachtkaefer-Der-schleichende-Tod-der-Eichenwaelder-10662397.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/1/4/6/0/shutterstock_1957535290-0e963b5885813e81.jpeg" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Grün schimmernder länglicher Käfer" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Eichenprachtkäfer: Der schleichende Tod der Eichenwälder</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" 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<p>Als Anpassungen werden Brandschneisen von mindestens 100 Metern Breite <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/04/en-gironde-apres-l-incendie-la-bataille-qui-s-annonce-pour-faire-emerger-une-nouvelle-foret_6737945_3244.html?srsltid=AfmBOoqQSxdpMkgKXvhE09cRipczV2tq9uDQncZg2hm9iUeOmbQkupqY" rel="external noopener" target="_blank">vorgeschlagen</a>, die gut gepflegt werden müssen. Diskutiert werden auch geringere Pflanzdichten, mehr Laubbäume als Barrieren und eine konsequentere Pflege des Unterholzes.</p>
<p>Michel Robert, Waldbesitzer mit 500 Hektar, von denen 400 verbrannt sind, zeigt sich dagegen skeptisch. Trotz sorgfältig angelegter Brandschneisen von 50 bis 80 Metern Breite sprang das Feuer mehrfach darüber hinweg.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Das zeigt, dass das nicht reicht. Ohne Feuerwehr und Mittel nützt das nichts."</p>
<p>In den 2022 zerstörten Gebieten nahe der Düne von Pilat wachsen nun erste junge Pflanzen nach natürlicher Regeneration. Doch der Wald ist noch weit von seiner früheren Gestalt entfernt. Mathieu Brugère, Förster beim Office National des Forêts, beobachtet dennoch Fortschritte:</p>
<p>"Seit 2022 sind die Leute disziplinierter geworden. Es scheint sich ein Bewusstsein zu entwickeln."</p>
<p>Der Brand hat gezeigt, dass sich die Debatte längst nicht mehr nur um das Löschen von Feuer dreht. Diskutiert wird inzwischen auch darüber, welches Wissen in die Brandbekämpfung einfließen soll – und wie ein Wald aussehen muss, der künftigen Großbränden besser standhält.</p>
2026-08-04T14:00:00.000Zurn:bid:51361102026-08-04T12:00:00.000ZChinesische Saugroboter sind in den USA verboten – formell aus Sicherheitsgründen. Kritiker sehen darin vor allem Industriepolitik. Was bedeutet das für Europa?</p>
<p>Es ist eine Meldung, die zunächst wie eine Satire klingt: Die US-amerikanische Bundesbehörde für Kommunikation (FCC) hat <a href="https://www.foxbusiness.com/politics/robotic-vacuums-swept-up-new-us-crackdown-over-national-security-risks" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a>, dass das neue Importverbot ausländischer Robotergeräte auch Saugroboter und Rasenmähroboter umfasst.</p>
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<p>Damit sind chinesische Marktführer wie Roborock, Dreame und Ecovacs direkt betroffen – Unternehmen, die den globalen Markt für Haushaltsroboter seit Jahren dominieren und in amerikanischen Wohnzimmern längst Alltag sind.</p>
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<p>Das Verbot geht auf eine Anordnung des Weißen Hauses zurück und wurde von der FCC umgesetzt, indem ausländische "fortschrittliche Robotergeräte" auf die sogenannte "Covered List" gesetzt wurden – eine Liste von Produkten, die keine Zulassung für den US-Markt mehr erhalten.</p>
<p>Betroffen sind alle mobilen Geräte, die sich fortbewegen, Hindernissen ausweichen, navigieren können, über drahtlose Konnektivität verfügen und mehr als zwei Kilogramm wiegen – inklusive Ladestation. Das Technologiemagazin <em>PCMag</em> <a href="https://www.pcmag.com/news/fcc-ban-on-foreign-made-robots-includes-robot-vacuums" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, die FCC habe die Einbeziehung von Saugrobotern ausdrücklich bestätigt.</p>
<h3 class="subheading">Marktmacht aus Fernost</h3>
<p>Wer verstehen will, warum Washington so reagiert, sollte sich die Marktdaten ansehen. <a href="https://www.scmp.com/tech/policy/article/3362418/chinas-smart-vacuum-giants-swept-us-robot-ban-hitting-top-options-americans" rel="external noopener" target="_blank">Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC</a> entfielen chinesische Marken – Roborock, Ecovacs, Dreame, Xiaomi und Narwal Robotics – im Jahr 2025 gemeinsam auf 68 Prozent des globalen Marktes für Saugroboter.</p>
<p>Allein Roborock hält einen globalen Marktanteil von 24 Prozent und führt in wichtigen Märkten wie den USA und Deutschland. Die Auslandserlöse des Unternehmens stiegen 2025 um 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der internationale Anteil am Gesamtumsatz lag bei 56 Prozent. Bei Ecovacs legten die US-Verkäufe im gleichen Zeitraum um 110 Prozent zu.</p>
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<p>Am Donnerstag, dem Tag nach der Bekanntgabe des Verbots, stammten fünf der zehn meistverkauften Saugroboter auf Amazon von chinesischen Herstellern. Diese Dominanz ist kein Zufall und auch keine Frage von Dumping-Preisen allein. IDC-Analystin Claire Zhao beschreibt es nüchtern: "Chinesische Hersteller setzen Preismaßstäbe, beschleunigen die Umstellung auf kabellose Geräte, kommerzialisieren KI-Navigation und skalieren global über den E-Commerce. Lieferkettentiefe und schnelle Iteration sind zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen geworden."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4833415" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10343907"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Saugroboter-werden-zum-Lebensretter-fuer-Senioren-10343907.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/3/3/4/1/5/sauger2b-c3b6e11140c05b33.jpeg" alt="Saugroboter mit Aufdruck eines Staubsaugers mit Erste-Hilfe-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Saugroboter mit Aufdruck eines Staubsaugers mit Erste-Hilfe-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Saugroboter werden zum Lebensretter für Senioren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Kontrast zum US-amerikanischen Pionier iRobot, Hersteller der Roomba-Serie, könnte kaum schärfer sein. Das Unternehmen, das den Markt für Saugroboter einst miterfunden hat, verlor in den vergangenen Jahren massiv Boden – nicht zuletzt, weil chinesische Wettbewerber in der Navigationstechnologie, insbesondere beim Einsatz von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lidar" rel="external noopener" target="_blank">LiDAR-Sensoren</a> (Light Detection and Ranging, eine Technik zur präzisen Umgebungserkennung mittels Laserstrahlen), schneller und innovativer waren.</p>
<h3 class="subheading">Sicherheit als Feigenblatt?</h3>
<p>Die <a href="https://www.fcc.gov/document/fcc-adds-foreign-produced-power-inverters-and-robots-covered-list-0" rel="external noopener" target="_blank">offizielle Begründung</a> der FCC lautet: nationale Sicherheit. In einem veröffentlichten Dokument heißt es, die US-Regierung habe "eine klare und zwingende nationale Sicherheitsbedenken, dass ausländisch produzierte fortschrittliche Robotergeräte eingesetzt werden könnten, um die nationale Sicherheit der USA und US-Bürger direkt zu schädigen."</p>
<p>Konkret werden zwei Szenarien genannt: die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten, die im Krisenfall unterbrochen werden könnten, sowie die Möglichkeit, dass die Sensoren der Geräte zur Spionage genutzt werden. Als Beleg zitiert die FCC unter anderem Berichte über US-Roboter mit chinesischen Komponenten sowie einen angeblich vorinstallierten Backdoor in einem Roboterhund des chinesischen Herstellers Unitree.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4917336" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10538578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roboter-Spiele-in-Beijing-Wie-China-die-USA-im-KI-und-Technologie-Wettlauf-herausfordert-10538578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3779" height="2124" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/7/3/3/6/shutterstock_1450155590-5b99fd490686663b.jpeg" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3779" height="2124" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Roboter-Spiele in Beijing: Wie China die USA im KI- und Technologie-Wettlauf herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5087687" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11304369"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Energieversorgung-Wie-China-sein-Netz-mit-einer-Roboterarmee-umkrempelt-11304369.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1473" height="827" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/7/6/8/7/Xinhua_New-8d1247cfa288401c.jpeg" alt="Arbeiter und vierbeiniger Roboter in einem Umspannwerk in China" style="aspect-ratio:1473 / 827"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1473" height="827" alt="Arbeiter und vierbeiniger Roboter in einem Umspannwerk in China" style="aspect-ratio:1473 / 827;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Energieversorgung: Wie China sein Netz mit einer Roboterarmee umkrempelt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass ausgerechnet ein Saugroboter, der den Grundriss eines Einfamilienhauses kartiert, als sicherheitsrelevante Bedrohung eingestuft wird, während amerikanische Tech-Konzerne wie Amazon und Google mit ihren smarten Lautsprechern und vernetzten Geräten vergleichbare oder umfangreichere Daten aus US-Haushalten sammeln, bleibt in der offiziellen Begründung unerwähnt.</p>
<p>Zugleich gilt: Der Bann trifft ausschließlich neue Modelle. Bereits zugelassene Geräte dürfen weiterhin verkauft, importiert und genutzt werden. Bestehende Produkte sollen zudem bis mindestens 1. Januar 2029 Software- und Firmware-Updates erhalten dürfen. US-Verbraucher, die bereits ein chinesisches Gerät besitzen, sind also zunächst nicht betroffen.</p>
<h3 class="subheading">Protektionismus statt Innovation</h3>
<p>Was bleibt, ist die industriepolitische Logik: Wer technologisch ins Hintertreffen geraten ist, kann versuchen, den Wettbewerber durch Regulierung vom Markt fernzuhalten. Washington hat diese Strategie in den vergangenen Jahren auf eine wachsende Zahl von Produktkategorien angewendet – von Huawei-Netzwerkausrüstung über TikTok bis hin zu chinesischen Elektroautos.</p>
<p>Ob diese Strategie funktioniert, ist eine andere Frage. Historisch betrachtet schützt Abschottung heimische Industrien zwar kurzfristig vor Verdrängung, <a href="https://www.chicagobooth.edu/review/how-protectionism-poisons-innovation" rel="external noopener" target="_blank">erzeugt aber selten den Innovationsdruck</a>, der nötig wäre, um technologisch aufzuholen. Für US-Verbraucher bedeutet das Verbot zunächst weniger Auswahl und potenziell höhere Preise – sofern keine gleichwertigen Alternativen entstehen.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4690081" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9982956"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-das-US-Verbot-fuer-chinesische-Autos-selbstzerstoererisch-ist-9982956.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6489" height="3646" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/0/0/8/1/shutterstock_2409453927-7dcd118eb2b76f91.jpeg" alt="Chinesische Elektroautos in einer Reihe" style="aspect-ratio:6489 / 3646"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6489" height="3646" alt="Chinesische Elektroautos in einer Reihe" style="aspect-ratio:6489 / 3646;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum das US-Verbot für chinesische Autos selbstzerstörerisch ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Roborock hat bereits reagiert und seine Produktion teilweise nach Vietnam und Malaysia verlagert, um Zollrisiken zu mindern. Ob das auch das FCC-Verbot umgeht, hängt davon ab, wie die Behörde die Herkunftsregeln auslegt.</p>
<p>Unternehmen können zwar eine Ausnahmegenehmigung beantragen, diese muss jedoch vom Verteidigungsministerium oder dem Ministerium für Innere Sicherheit genehmigt werden. Bislang hat kein chinesischer Hersteller in vergleichbaren Fällen – etwa bei Drohnen oder WLAN-Routern – eine solche Ausnahme erhalten.</p>
<h3 class="subheading">Konsequenzen für Europa?</h3>
<p>Für europäische Verbraucher und Regulatoren stellt sich nun die Frage, ob sie dem US-amerikanischen Vorgehen folgen oder einen eigenen Kurs einschlagen. Der europäische Markt ist für chinesische Hersteller wie Roborock, das Deutschland explizit als wichtigen Absatzmarkt nennt, von erheblicher Bedeutung. Solange keine vergleichbaren Sicherheitsvorfälle dokumentiert sind, die über das theoretische Risiko hinausgehen, dürfte eine pauschale Übernahme des US-Verbots in Europa politisch schwer zu begründen sein.</p>
<p>Was dieser Vorgang unabhängig davon zeigt: Der Technologiewettbewerb zwischen den USA und China hat die Konsumgüterebene vollständig erreicht. Selbst Saugroboter sind zum Schauplatz geopolitischer Auseinandersetzungen geworden, in dem Marktanteile, Lieferketten und Datensouveränität verhandelt werden.</p>
<p>Dass Washington dabei zunehmend auf Verbote setzt statt auf überlegene Produkte, sagt mehr über den Stand des Wettbewerbs aus als jede offizielle Verlautbarung.</p>
Chinesische Saugroboter sind in den USA verboten – formell aus Sicherheitsgründen. Kritiker sehen darin vor allem Industriepolitik. Was bedeutet das für Europa?</p>
<p>Es ist eine Meldung, die zunächst wie eine Satire klingt: Die US-amerikanische Bundesbehörde für Kommunikation (FCC) hat <a href="https://www.foxbusiness.com/politics/robotic-vacuums-swept-up-new-us-crackdown-over-national-security-risks" rel="external noopener" target="_blank">bestätigt</a>, dass das neue Importverbot ausländischer Robotergeräte auch Saugroboter und Rasenmähroboter umfasst.</p>
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<p>Damit sind chinesische Marktführer wie Roborock, Dreame und Ecovacs direkt betroffen – Unternehmen, die den globalen Markt für Haushaltsroboter seit Jahren dominieren und in amerikanischen Wohnzimmern längst Alltag sind.</p>
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<p>Das Verbot geht auf eine Anordnung des Weißen Hauses zurück und wurde von der FCC umgesetzt, indem ausländische "fortschrittliche Robotergeräte" auf die sogenannte "Covered List" gesetzt wurden – eine Liste von Produkten, die keine Zulassung für den US-Markt mehr erhalten.</p>
<p>Betroffen sind alle mobilen Geräte, die sich fortbewegen, Hindernissen ausweichen, navigieren können, über drahtlose Konnektivität verfügen und mehr als zwei Kilogramm wiegen – inklusive Ladestation. Das Technologiemagazin <em>PCMag</em> <a href="https://www.pcmag.com/news/fcc-ban-on-foreign-made-robots-includes-robot-vacuums" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a>, die FCC habe die Einbeziehung von Saugrobotern ausdrücklich bestätigt.</p>
<h3 class="subheading">Marktmacht aus Fernost</h3>
<p>Wer verstehen will, warum Washington so reagiert, sollte sich die Marktdaten ansehen. <a href="https://www.scmp.com/tech/policy/article/3362418/chinas-smart-vacuum-giants-swept-us-robot-ban-hitting-top-options-americans" rel="external noopener" target="_blank">Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC</a> entfielen chinesische Marken – Roborock, Ecovacs, Dreame, Xiaomi und Narwal Robotics – im Jahr 2025 gemeinsam auf 68 Prozent des globalen Marktes für Saugroboter.</p>
<p>Allein Roborock hält einen globalen Marktanteil von 24 Prozent und führt in wichtigen Märkten wie den USA und Deutschland. Die Auslandserlöse des Unternehmens stiegen 2025 um 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der internationale Anteil am Gesamtumsatz lag bei 56 Prozent. Bei Ecovacs legten die US-Verkäufe im gleichen Zeitraum um 110 Prozent zu.</p>
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<p>Am Donnerstag, dem Tag nach der Bekanntgabe des Verbots, stammten fünf der zehn meistverkauften Saugroboter auf Amazon von chinesischen Herstellern. Diese Dominanz ist kein Zufall und auch keine Frage von Dumping-Preisen allein. IDC-Analystin Claire Zhao beschreibt es nüchtern: "Chinesische Hersteller setzen Preismaßstäbe, beschleunigen die Umstellung auf kabellose Geräte, kommerzialisieren KI-Navigation und skalieren global über den E-Commerce. Lieferkettentiefe und schnelle Iteration sind zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen geworden."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4833415" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10343907"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Saugroboter-werden-zum-Lebensretter-fuer-Senioren-10343907.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/3/3/4/1/5/sauger2b-c3b6e11140c05b33.jpeg" alt="Saugroboter mit Aufdruck eines Staubsaugers mit Erste-Hilfe-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Saugroboter mit Aufdruck eines Staubsaugers mit Erste-Hilfe-Zeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Saugroboter werden zum Lebensretter für Senioren</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Der Kontrast zum US-amerikanischen Pionier iRobot, Hersteller der Roomba-Serie, könnte kaum schärfer sein. Das Unternehmen, das den Markt für Saugroboter einst miterfunden hat, verlor in den vergangenen Jahren massiv Boden – nicht zuletzt, weil chinesische Wettbewerber in der Navigationstechnologie, insbesondere beim Einsatz von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lidar" rel="external noopener" target="_blank">LiDAR-Sensoren</a> (Light Detection and Ranging, eine Technik zur präzisen Umgebungserkennung mittels Laserstrahlen), schneller und innovativer waren.</p>
<h3 class="subheading">Sicherheit als Feigenblatt?</h3>
<p>Die <a href="https://www.fcc.gov/document/fcc-adds-foreign-produced-power-inverters-and-robots-covered-list-0" rel="external noopener" target="_blank">offizielle Begründung</a> der FCC lautet: nationale Sicherheit. In einem veröffentlichten Dokument heißt es, die US-Regierung habe "eine klare und zwingende nationale Sicherheitsbedenken, dass ausländisch produzierte fortschrittliche Robotergeräte eingesetzt werden könnten, um die nationale Sicherheit der USA und US-Bürger direkt zu schädigen."</p>
<p>Konkret werden zwei Szenarien genannt: die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten, die im Krisenfall unterbrochen werden könnten, sowie die Möglichkeit, dass die Sensoren der Geräte zur Spionage genutzt werden. Als Beleg zitiert die FCC unter anderem Berichte über US-Roboter mit chinesischen Komponenten sowie einen angeblich vorinstallierten Backdoor in einem Roboterhund des chinesischen Herstellers Unitree.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4917336" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10538578"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Roboter-Spiele-in-Beijing-Wie-China-die-USA-im-KI-und-Technologie-Wettlauf-herausfordert-10538578.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3779" height="2124" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/1/7/3/3/6/shutterstock_1450155590-5b99fd490686663b.jpeg" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3779" height="2124" alt="Eine Cyborg-Läuferin rennt." style="aspect-ratio:3779 / 2124;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Roboter-Spiele in Beijing: Wie China die USA im KI- und Technologie-Wettlauf herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5087687" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11304369"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Energieversorgung-Wie-China-sein-Netz-mit-einer-Roboterarmee-umkrempelt-11304369.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1473" height="827" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/7/6/8/7/Xinhua_New-8d1247cfa288401c.jpeg" alt="Arbeiter und vierbeiniger Roboter in einem Umspannwerk in China" style="aspect-ratio:1473 / 827"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1473" height="827" alt="Arbeiter und vierbeiniger Roboter in einem Umspannwerk in China" style="aspect-ratio:1473 / 827;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Energieversorgung: Wie China sein Netz mit einer Roboterarmee umkrempelt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass ausgerechnet ein Saugroboter, der den Grundriss eines Einfamilienhauses kartiert, als sicherheitsrelevante Bedrohung eingestuft wird, während amerikanische Tech-Konzerne wie Amazon und Google mit ihren smarten Lautsprechern und vernetzten Geräten vergleichbare oder umfangreichere Daten aus US-Haushalten sammeln, bleibt in der offiziellen Begründung unerwähnt.</p>
<p>Zugleich gilt: Der Bann trifft ausschließlich neue Modelle. Bereits zugelassene Geräte dürfen weiterhin verkauft, importiert und genutzt werden. Bestehende Produkte sollen zudem bis mindestens 1. Januar 2029 Software- und Firmware-Updates erhalten dürfen. US-Verbraucher, die bereits ein chinesisches Gerät besitzen, sind also zunächst nicht betroffen.</p>
<h3 class="subheading">Protektionismus statt Innovation</h3>
<p>Was bleibt, ist die industriepolitische Logik: Wer technologisch ins Hintertreffen geraten ist, kann versuchen, den Wettbewerber durch Regulierung vom Markt fernzuhalten. Washington hat diese Strategie in den vergangenen Jahren auf eine wachsende Zahl von Produktkategorien angewendet – von Huawei-Netzwerkausrüstung über TikTok bis hin zu chinesischen Elektroautos.</p>
<p>Ob diese Strategie funktioniert, ist eine andere Frage. Historisch betrachtet schützt Abschottung heimische Industrien zwar kurzfristig vor Verdrängung, <a href="https://www.chicagobooth.edu/review/how-protectionism-poisons-innovation" rel="external noopener" target="_blank">erzeugt aber selten den Innovationsdruck</a>, der nötig wäre, um technologisch aufzuholen. Für US-Verbraucher bedeutet das Verbot zunächst weniger Auswahl und potenziell höhere Preise – sofern keine gleichwertigen Alternativen entstehen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4690081" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9982956"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-das-US-Verbot-fuer-chinesische-Autos-selbstzerstoererisch-ist-9982956.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6489" height="3646" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/6/9/0/0/8/1/shutterstock_2409453927-7dcd118eb2b76f91.jpeg" alt="Chinesische Elektroautos in einer Reihe" style="aspect-ratio:6489 / 3646"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6489" height="3646" alt="Chinesische Elektroautos in einer Reihe" style="aspect-ratio:6489 / 3646;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum das US-Verbot für chinesische Autos selbstzerstörerisch ist</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Roborock hat bereits reagiert und seine Produktion teilweise nach Vietnam und Malaysia verlagert, um Zollrisiken zu mindern. Ob das auch das FCC-Verbot umgeht, hängt davon ab, wie die Behörde die Herkunftsregeln auslegt.</p>
<p>Unternehmen können zwar eine Ausnahmegenehmigung beantragen, diese muss jedoch vom Verteidigungsministerium oder dem Ministerium für Innere Sicherheit genehmigt werden. Bislang hat kein chinesischer Hersteller in vergleichbaren Fällen – etwa bei Drohnen oder WLAN-Routern – eine solche Ausnahme erhalten.</p>
<h3 class="subheading">Konsequenzen für Europa?</h3>
<p>Für europäische Verbraucher und Regulatoren stellt sich nun die Frage, ob sie dem US-amerikanischen Vorgehen folgen oder einen eigenen Kurs einschlagen. Der europäische Markt ist für chinesische Hersteller wie Roborock, das Deutschland explizit als wichtigen Absatzmarkt nennt, von erheblicher Bedeutung. Solange keine vergleichbaren Sicherheitsvorfälle dokumentiert sind, die über das theoretische Risiko hinausgehen, dürfte eine pauschale Übernahme des US-Verbots in Europa politisch schwer zu begründen sein.</p>
<p>Was dieser Vorgang unabhängig davon zeigt: Der Technologiewettbewerb zwischen den USA und China hat die Konsumgüterebene vollständig erreicht. Selbst Saugroboter sind zum Schauplatz geopolitischer Auseinandersetzungen geworden, in dem Marktanteile, Lieferketten und Datensouveränität verhandelt werden.</p>
<p>Dass Washington dabei zunehmend auf Verbote setzt statt auf überlegene Produkte, sagt mehr über den Stand des Wettbewerbs aus als jede offizielle Verlautbarung.</p>
2026-08-04T12:00:00.000Zurn:bid:51343002026-08-04T10:00:00.000ZTrotz eines 76,6-Milliarden-Dollar-Deals für 14 Atom-U-Boote drohen der US-Marine massive Verzögerungen durch Engpässe bei Reaktoren und Werften.</p>
<p>Ende Juli hat die US-Marine einen historischen Auftrag über 76,6 Milliarden Dollar an die Werften General Dynamics Electric Boat und HII-Newport News Shipbuilding <a href="https://www.navy.mil/Press-Office/Press-Releases/display-pressreleases/Article/4559321/department-of-war-awards-historic-shipbuilding-contract-to-cement-undersea-domi/" rel="external noopener" target="_blank">vergeben</a>. Das Geld soll den Bau von insgesamt 14 neuen Atom-U-Booten finanzieren: neun Angriffs-U-Boote der Virginia-Klasse und fünf U-Boote der Columbia-Klasse, wie die Marine mitteilte.</p>
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<p>Von den 76,6 Milliarden Dollar entfallen 42,1 Milliarden auf die Virginia-Klasse und 29,5 Milliarden auf die Columbia-Klasse. Die verbleibenden fünf Milliarden Dollar sind für Verbesserungen im Personalbereich <a href="https://nationalinterest.org/blog/buzz/us-navy-to-pay-76-billion-for-14-new-submarines-ps-073126" rel="external noopener" target="_blank">vorgesehen</a>. Diese Mittel sollen helfen, die Probleme zu lösen, mit denen die Unternehmen in den letzten Jahren bei der Einhaltung von Fristen gekämpft haben.</p>
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<p>Der US-Navy geht es mit diesem Vorhaben darum, ihre "unterseeische Dominanz zu zementieren". Das Ziel: Bis 2031 jährlich ein Columbia-Boot und zwei Virginia-Boote zu bauen.</p>
<p>Der Auftrag ist Teil eines 30-Jahres-Plans namens "Golden Fleet", mit dem die US-Kriegsflotte laut <em>Defense Post</em> auf über 450 Schiffe <a href="https://thedefensepost.com/2026/05/13/us-golden-fleet-plan/" rel="external noopener" target="_blank">aufgerüstet</a> werden soll. Aktuell betreibt die Marine 291 Kampfschiffe – deutlich unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum von 355 Schiffen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Werft-Krise in den USA: Nur noch 5.000 Zulieferer für den U-Boot-Bau</strong></h3>
<p>Doch die ehrgeizigen Pläne stoßen auf eine gefährdete industrielle Basis. Die Zahl der Zulieferer für den U-Boot-Bau ist seit dem Ende des Kalten Krieges von etwa 17.000 auf noch 5.000 geschrumpft. Die verbliebenen Werften kämpfen mit Verzögerungen und überschreiten regelmäßig die Budgets.</p>
<p>So ist die Produktion von Kernreaktoren für die U-Boote auf einen einzigen Lieferanten konzentriert – BWX Technologies. Dieser Engpass wird durch ein paralleles Programm verschärft, wie die Fachzeitschrift <em>Navy Lookout</em> <a href="https://www.navylookout.com/us-navys-nuclear-battleship-plan-raises-questions-for-carriers-submarines-and-aukus/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124574" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379027"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kanadas-U-Boot-Bestellungen-Eine-neue-Nordatlantik-Kooperation-formiert-sich-11379027.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kanadas U-Boot-Bestellungen: Eine neue Nordatlantik-Kooperation formiert sich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5046590" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11213419"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5029740" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11180405"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-lautlose-Umbruch-Autonome-Unterwasserdrohnen-gegen-die-alte-Marinewelt-11180405.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/9/7/4/0/Master_Lange-ed79ee2b9b54a6b0.jpeg" alt="Illustration zeigt ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das sich an den Schiffsboden eines Frachters geheftet hat. Dazu weitere Drohnen.." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Illustration zeigt ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das sich an den Schiffsboden eines Frachters geheftet hat. 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data-cid="" data-content-id="4908332" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10508407"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Atom-U-Boote-nahe-Russland-angekommen-10508407.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/8/3/3/2/shutterstock_2306595439-45556426915af98a.jpeg" alt="Ein U-Boot" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4848071" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10372311"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Militaer-enthuellt-Details-zu-Atom-U-Boot-Typ-094-10372311.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Militär enthüllt Details zu Atom-U-Boot-Typ 094</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Und die Marine hat entschieden, auch ihre geplanten neuen Schlachtschiffe der Trump-Klasse mit Atomantrieb auszustatten. Diese Schiffe sollen den gleichen Reaktortyp A1B erhalten wie die Flugzeugträger der Ford-Klasse.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nuklearantriebe für U-Boote, Schlachtschiffe, Flugzeugträger</strong></h3>
<p>Das Problem: Die Schlachtschiffe konkurrieren nun direkt mit den U-Boot-Programmen um Reaktorkomponenten und um qualifiziertes Personal. Kernreaktoren werden zwei bis drei Jahre früher als die Schiffe bestellt, in denen sie eingebaut werden. Jede Störung macht sich daher lange im Voraus bemerkbar.</p>
<p>Der Bau nuklear betriebener Überwasserschiffe in den USA ist zudem auf eine einzige Werft beschränkt: HII Newport News. Diese Anlage kämpft bereits mit Verzögerungen bei der Lieferung der Ford-Klasse-Flugzeugträger. Die einzige andere für nukleare Arbeiten zertifizierte Werft, General Dynamics Electric Boat in Groton, baut ausschließlich U-Boote.</p>
<p>Der Kongress hat die Marine aufgefordert zu erklären, wie angesichts des Schlachtschiff-Programms vermieden werden kann, den Bau der Ford-Klasse-Flugzeugträger und die gesamte nukleare industrielle Basis zu stören. Die Sorge ist begründet: Das Columbia-Klasse-Programm, das die seegestützte nukleare Abschreckung der USA erneuern soll, läuft bereits verspätet. Auch der Bau der Virginia-Klasse liegt unter der von der US-Navy geforderten Rate.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114164" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359454"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russlands-Nukleardebatte-Signalpolitik-mit-strategischem-Kalkuel-11359454.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russlands Nukleardebatte: Signalpolitik mit strategischem Kalkül</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080747" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290651"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077069" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283398"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Atomares-Misstrauen-Peking-und-Tokio-auf-Kollisionskurs-11283398.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1257" height="706" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/0/6/9/Master_Fess-99d030ae853f0c9e.jpeg" alt="KI-generierte Grafik stellt China Flagge und Japans Flagge sowie Symbole beider Länder gegenüber, in der Mitte ein Symbol für Atom." style="aspect-ratio:1257 / 706"><img 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data-upscore-title="true">Atomares Misstrauen: Peking und Tokio auf Kollisionskurs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5057791" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11245820"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nukleare-Abschreckung-Ohne-Transparenz-wird-sie-zum-Risiko-11245820.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3402" height="1911" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/7/7/9/1/GAS-photo_cropped-195ce7f94ea43113.jpeg" alt="olivgrün lackierter Sprengkopf mit gelbem Warnsignal "Strahlung"" style="aspect-ratio:3402 / 1911"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3402" height="1911" alt="olivgrün lackierter Sprengkopf mit gelbem Warnsignal "Strahlung"" style="aspect-ratio:3402 / 1911;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Nukleare Abschreckung: Ohne Transparenz wird sie zum Risiko</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4930265" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10631485"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-demonstriert-mit-DF-61-erstmals-komplette-nukleare-Triade-10631485.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2263" height="1272" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/0/2/6/5/DF61China-29c364dbf514b61c.jpeg" alt="Grafik zeigt ein großes, olivgrünes Militärfahrzeug mit acht Achsen, das eine lange Interkontinentalrakete mit weißer Spitze auf einer breiten Betonfläche transportiert; im Hintergrund stehen Bäume unter blauem Himmel." style="aspect-ratio:2263 / 1272"><img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China demonstriert mit DF-61 erstmals komplette nukleare Triade</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Columbia-Klasse mit strategischen Aufgaben</strong></h3>
<p>Die Columbia-Klasse trägt ballistische Atomraketen und ist damit Teil der <a href="http://columbia-class.com/SSBN.asp" rel="external noopener" target="_blank">nuklearen Triade</a> der USA. Die U-Boote genießen die höchste Beschaffungspriorität bei der US-Marine. Jedes Boot wird mit 16 Raketenrohren für UGM-133 Trident D5-Raketen ausgestattet.</p>
<p>Die Boote werden laut Marine die leisesten U-Boote sein, die jemals gebaut wurden. Sie nutzen ein elektrisches Antriebssystem und Pumpjet-Antriebe statt herkömmlicher Propeller. Die ersten Boot dieser Klasse sollen 2031 in Dienst gestellt werden. Insgesamt sind damit Aufträge für sieben Columbia-Klasse-Boote vergeben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Virginia-Klasse als Angriffs-U-Boote konzipiert</strong></h3>
<p>Die Virginia-Klasse dienen dagegen als Angriffs-U-Boote. Die Marine betreibt bereits 26 Boote dieser Klasse, mindestens 23 weitere sollen gebaut werden. Die neuen Boote sollen einen zusätzlichen Rumpfabschnitt erhalten mit dem die Boote deutlich mehr Marschflugkörper tragen können.</p>
<p>Die Block VI-Boote verfügen außerdem über verbesserte Tarneigenschaften und fortschrittliche Sensorsysteme. Sie sollen sowohl auf den Ozeanen als auch in Küstengewässern operieren können.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5108978" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349156"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/B-2-Bomber-erweitert-seine-Rolle-mit-Anti-Schiff-Rakete-LRASM-11349156.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4890" height="2748" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/8/9/7/8/shutterstock_723598180-efd3c105c539a825.jpeg" alt="Schwarzer B2 Tarnkappenbomber in der Luft vor blauem Himmel" style="aspect-ratio:4890 / 2748"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4890" height="2748" alt="Schwarzer B2 Tarnkappenbomber in der Luft vor blauem Himmel" style="aspect-ratio:4890 / 2748;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">B-2-Bomber erweitert seine Rolle mit Anti-Schiff-Rakete LRASM</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102504" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11336381"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-entwickelt-Strategie-gegen-Traeger-aus-3-000-Kilometern-Distanz-11336381.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3991" height="2242" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/5/0/4/shutterstock_1395748316-3a4e677b89ac7101.jpeg" alt="Flugzeugträger auf offenem Gewässer" style="aspect-ratio:3991 / 2242"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3991" height="2242" alt="Flugzeugträger auf offenem Gewässer" style="aspect-ratio:3991 / 2242;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China entwickelt Strategie gegen Träger aus 3.000 Kilometern Distanz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4975909" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11075211"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tafel-statt-Sold-US-Armee-bittet-um-Hilfe-11075211.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/5/9/0/9/tafel-5d824292928bc392.jpeg" alt="US-Army-Einkaufstüte und Lebensmittel mit Aufdruck "Tafel Deutschland"" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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Hilfe</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4894894" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10482433"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Bunkerbrecher-am-Limit-Wenn-Bomben-an-physikalische-Grenzen-stossen-10482433.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Bunkerbrecher am Limit: Wenn Bomben an physikalische Grenzen stoßen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4885813" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10464580"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nach-Iran-Einsatz-US-Militaer-plant-Super-Bunkerbrecher-2-0-10464580.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/8/5/8/1/3/shutterstock_1560084608-2bfa2bbdeb7701d0.jpeg" alt="Ein B2 Bomber" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein B2 Bomber" style="aspect-ratio:6000 / 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disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path fill="none" stroke="#f2f2f2" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>1,84 Mrd. US-Dollar vergeudet</strong></h3>
<p>Die Vergangenheit zeigt allerdings, wie schwierig die Umsetzung solcher Pläne sein kann. Ein früheres Modernisierungsprogramm für die Kreuzerflotte der Marine ist gescheitert, wie Naval News berichtete.</p>
<p>Der US-Rechnungshof <a href="https://www.gao.gov/products/gao-25-106749" rel="external noopener" target="_blank">ermittelte</a> 2024 mangelnde langfristige Planung und Vorbereitung als Hauptgrund für das Scheitern des Modernisierungsprogramms für die Kreuzer. Es sei zu über 9.000 Vertragsänderungen gekommen, was zu Verzögerungen und einer schleichenden Ausweitung des Projektumfangs geführt habe.</p>
<p>Die US-Marine hatte etwa 3,7 Mrd. US-Dollar für die Modernisierung von sieben Kreuzern der Ticonderoga-Klasse ausgegeben. Dadurch sollte die Lebensdauer der Schlachtschiffe bis zum Jahr 2030 verlängert werden. Von diesen Mitteln wurden allerdings 1,84 Milliarden Dollar für vier Kreuzer aufgewandt, die nie wieder zu Wasser gelassen wurden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Geht Australien leer aus?</strong></h3>
<p>Die industriellen Engpässe haben auch internationale Auswirkungen. Im Rahmen der AUKUS-Partnerschaft hatten die USA Australien den Verkauf von Virginia-Klasse-U-Booten zugesagt. Doch die gleichen Werften, Reaktorlieferanten und Fachkräfte, die diese Boote bauen sollen, arbeiten bereits am Limit.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134270" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395271"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Marine-stellt-teures-Kuestenschiff-fruehzeitig-ausser-Dienst-11395271.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Marine stellt teures Küstenschiff frühzeitig außer Dienst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128526" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384657"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-ruestet-bei-Marschflugkoerpern-massiv-auf-11384657.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" 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flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11382152"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Letzter-Osprey-ausgeliefert-Marine-setzt-auf-Betrieb-bis-2055-11382152.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4686" height="2633" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/4/9/3/shutterstock_2493734117-bc6b59d29369b6f1.jpeg" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633"><img 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2055</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124953" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379772"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Das-Ruestungsgeschaeft-wird-zum-neuen-Hoffnungstraeger-der-Autoindustrie-11379772.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Das Rüstungsgeschäft wird zum neuen Hoffnungsträger der Autoindustrie</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124574" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379027"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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<p>Viele Beobachter bezweifeln zudem, dass das Schlachtschiff-Programm langfristig Bestand haben wird. Der Kongress unterstützt denn auch einen konventionell angetriebenen Zerstörer, das <a href="https://www.congress.gov/crs-product/IF11679" rel="external noopener" target="_blank">DDG(X)-Projekt</a>, um die Ticonderoga-Kreuzer und die Schiffe der Burke-Klasse zu ersetzen.</p>
<p>Das Ziel der Marine, 78 U-Boote zu betreiben – 66 Angriffs-U-Boote und 12 Raketen-U-Boote – wird nach Einschätzung von Analysten erst in den 2050er Jahren erreicht werden. Bleibt die Frage, ob die Produktionsraten mit dem Tempo der Außerdienststellungen von alten U-Booten Schritt halten kann.</p>
Trotz eines 76,6-Milliarden-Dollar-Deals für 14 Atom-U-Boote drohen der US-Marine massive Verzögerungen durch Engpässe bei Reaktoren und Werften.</p>
<p>Ende Juli hat die US-Marine einen historischen Auftrag über 76,6 Milliarden Dollar an die Werften General Dynamics Electric Boat und HII-Newport News Shipbuilding <a href="https://www.navy.mil/Press-Office/Press-Releases/display-pressreleases/Article/4559321/department-of-war-awards-historic-shipbuilding-contract-to-cement-undersea-domi/" rel="external noopener" target="_blank">vergeben</a>. Das Geld soll den Bau von insgesamt 14 neuen Atom-U-Booten finanzieren: neun Angriffs-U-Boote der Virginia-Klasse und fünf U-Boote der Columbia-Klasse, wie die Marine mitteilte.</p>
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<p>Von den 76,6 Milliarden Dollar entfallen 42,1 Milliarden auf die Virginia-Klasse und 29,5 Milliarden auf die Columbia-Klasse. Die verbleibenden fünf Milliarden Dollar sind für Verbesserungen im Personalbereich <a href="https://nationalinterest.org/blog/buzz/us-navy-to-pay-76-billion-for-14-new-submarines-ps-073126" rel="external noopener" target="_blank">vorgesehen</a>. Diese Mittel sollen helfen, die Probleme zu lösen, mit denen die Unternehmen in den letzten Jahren bei der Einhaltung von Fristen gekämpft haben.</p>
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<p>Der US-Navy geht es mit diesem Vorhaben darum, ihre "unterseeische Dominanz zu zementieren". Das Ziel: Bis 2031 jährlich ein Columbia-Boot und zwei Virginia-Boote zu bauen.</p>
<p>Der Auftrag ist Teil eines 30-Jahres-Plans namens "Golden Fleet", mit dem die US-Kriegsflotte laut <em>Defense Post</em> auf über 450 Schiffe <a href="https://thedefensepost.com/2026/05/13/us-golden-fleet-plan/" rel="external noopener" target="_blank">aufgerüstet</a> werden soll. Aktuell betreibt die Marine 291 Kampfschiffe – deutlich unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum von 355 Schiffen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Werft-Krise in den USA: Nur noch 5.000 Zulieferer für den U-Boot-Bau</strong></h3>
<p>Doch die ehrgeizigen Pläne stoßen auf eine gefährdete industrielle Basis. Die Zahl der Zulieferer für den U-Boot-Bau ist seit dem Ende des Kalten Krieges von etwa 17.000 auf noch 5.000 geschrumpft. Die verbliebenen Werften kämpfen mit Verzögerungen und überschreiten regelmäßig die Budgets.</p>
<p>So ist die Produktion von Kernreaktoren für die U-Boote auf einen einzigen Lieferanten konzentriert – BWX Technologies. Dieser Engpass wird durch ein paralleles Programm verschärft, wie die Fachzeitschrift <em>Navy Lookout</em> <a href="https://www.navylookout.com/us-navys-nuclear-battleship-plan-raises-questions-for-carriers-submarines-and-aukus/" rel="external noopener" target="_blank">berichtet</a>.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124574" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379027"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kanadas-U-Boot-Bestellungen-Eine-neue-Nordatlantik-Kooperation-formiert-sich-11379027.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1384" height="777" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/5/7/4/tkmssubmarine-98dbf137df09ccf1.jpeg" alt="Ein U-Boot vor einer Werft" style="aspect-ratio:1384 / 777"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1384" height="777" alt="Ein U-Boot vor einer Werft" style="aspect-ratio:1384 / 777;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kanadas U-Boot-Bestellungen: Eine neue Nordatlantik-Kooperation formiert sich</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5046590" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11213419"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-neue-U-Boot-Klasse-Die-stille-Herausforderung-fuer-Amerika-11213419.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4296" height="2414" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/6/5/9/0/shutterstock_118498696-cf6f92a38636373b.jpeg" alt="Ein aufgetauchtes U-Boot in einem Dock" style="aspect-ratio:4296 / 2414"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4296" height="2414" alt="Ein aufgetauchtes U-Boot in einem Dock" style="aspect-ratio:4296 / 2414;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas neue U-Boot-Klasse: Die stille Herausforderung für Amerika</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5029740" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11180405"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Der-lautlose-Umbruch-Autonome-Unterwasserdrohnen-gegen-die-alte-Marinewelt-11180405.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/9/7/4/0/Master_Lange-ed79ee2b9b54a6b0.jpeg" alt="Illustration zeigt ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das sich an den Schiffsboden eines Frachters geheftet hat. Dazu weitere Drohnen.." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Illustration zeigt ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das sich an den Schiffsboden eines Frachters geheftet hat. Dazu weitere Drohnen.." style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Der lautlose Umbruch: Autonome Unterwasserdrohnen gegen die alte Marinewelt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4908332" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10508407"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Atom-U-Boote-nahe-Russland-angekommen-10508407.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4032" height="2266" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/8/3/3/2/shutterstock_2306595439-45556426915af98a.jpeg" alt="Ein U-Boot" style="aspect-ratio:4032 / 2266"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4848071" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10372311"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Militaer-enthuellt-Details-zu-Atom-U-Boot-Typ-094-10372311.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="960" height="540" 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Militär enthüllt Details zu Atom-U-Boot-Typ 094</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<p>Und die Marine hat entschieden, auch ihre geplanten neuen Schlachtschiffe der Trump-Klasse mit Atomantrieb auszustatten. Diese Schiffe sollen den gleichen Reaktortyp A1B erhalten wie die Flugzeugträger der Ford-Klasse.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nuklearantriebe für U-Boote, Schlachtschiffe, Flugzeugträger</strong></h3>
<p>Das Problem: Die Schlachtschiffe konkurrieren nun direkt mit den U-Boot-Programmen um Reaktorkomponenten und um qualifiziertes Personal. Kernreaktoren werden zwei bis drei Jahre früher als die Schiffe bestellt, in denen sie eingebaut werden. Jede Störung macht sich daher lange im Voraus bemerkbar.</p>
<p>Der Bau nuklear betriebener Überwasserschiffe in den USA ist zudem auf eine einzige Werft beschränkt: HII Newport News. Diese Anlage kämpft bereits mit Verzögerungen bei der Lieferung der Ford-Klasse-Flugzeugträger. Die einzige andere für nukleare Arbeiten zertifizierte Werft, General Dynamics Electric Boat in Groton, baut ausschließlich U-Boote.</p>
<p>Der Kongress hat die Marine aufgefordert zu erklären, wie angesichts des Schlachtschiff-Programms vermieden werden kann, den Bau der Ford-Klasse-Flugzeugträger und die gesamte nukleare industrielle Basis zu stören. Die Sorge ist begründet: Das Columbia-Klasse-Programm, das die seegestützte nukleare Abschreckung der USA erneuern soll, läuft bereits verspätet. Auch der Bau der Virginia-Klasse liegt unter der von der US-Navy geforderten Rate.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5114164" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11359454"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Russlands-Nukleardebatte-Signalpolitik-mit-strategischem-Kalkuel-11359454.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Russlands Nukleardebatte: Signalpolitik mit strategischem Kalkül</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5080747" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11290651"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Indiens-neue-Atomstrategie-Mehr-Sprengkoepfe-mehr-Reichweite-mehr-Risiko-11290651.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5340" height="3000" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/0/7/4/7/master_Indien-8e06fae6f6e2a87d.jpeg" alt="Raketen im gegenlicht, dahinter die indische Flagge" style="aspect-ratio:5340 / 3000"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5340" height="3000" alt="Raketen im 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data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077069" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283398"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Atomares-Misstrauen-Peking-und-Tokio-auf-Kollisionskurs-11283398.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1257" height="706" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/0/6/9/Master_Fess-99d030ae853f0c9e.jpeg" alt="KI-generierte Grafik stellt China Flagge und Japans Flagge sowie Symbole beider Länder gegenüber, in der Mitte ein Symbol für Atom." style="aspect-ratio:1257 / 706"><img 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data-upscore-title="true">Atomares Misstrauen: Peking und Tokio auf Kollisionskurs</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5057791" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11245820"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Nukleare-Abschreckung-Ohne-Transparenz-wird-sie-zum-Risiko-11245820.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3402" height="1911" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/7/7/9/1/GAS-photo_cropped-195ce7f94ea43113.jpeg" alt="olivgrün lackierter Sprengkopf mit gelbem Warnsignal "Strahlung"" style="aspect-ratio:3402 / 1911"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3402" height="1911" alt="olivgrün lackierter Sprengkopf mit gelbem Warnsignal "Strahlung"" style="aspect-ratio:3402 / 1911;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 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group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China demonstriert mit DF-61 erstmals komplette nukleare Triade</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 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</div>
<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Columbia-Klasse mit strategischen Aufgaben</strong></h3>
<p>Die Columbia-Klasse trägt ballistische Atomraketen und ist damit Teil der <a href="http://columbia-class.com/SSBN.asp" rel="external noopener" target="_blank">nuklearen Triade</a> der USA. Die U-Boote genießen die höchste Beschaffungspriorität bei der US-Marine. Jedes Boot wird mit 16 Raketenrohren für UGM-133 Trident D5-Raketen ausgestattet.</p>
<p>Die Boote werden laut Marine die leisesten U-Boote sein, die jemals gebaut wurden. Sie nutzen ein elektrisches Antriebssystem und Pumpjet-Antriebe statt herkömmlicher Propeller. Die ersten Boot dieser Klasse sollen 2031 in Dienst gestellt werden. Insgesamt sind damit Aufträge für sieben Columbia-Klasse-Boote vergeben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Virginia-Klasse als Angriffs-U-Boote konzipiert</strong></h3>
<p>Die Virginia-Klasse dienen dagegen als Angriffs-U-Boote. Die Marine betreibt bereits 26 Boote dieser Klasse, mindestens 23 weitere sollen gebaut werden. Die neuen Boote sollen einen zusätzlichen Rumpfabschnitt erhalten mit dem die Boote deutlich mehr Marschflugkörper tragen können.</p>
<p>Die Block VI-Boote verfügen außerdem über verbesserte Tarneigenschaften und fortschrittliche Sensorsysteme. Sie sollen sowohl auf den Ozeanen als auch in Küstengewässern operieren können.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5108978" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11349156"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/B-2-Bomber-erweitert-seine-Rolle-mit-Anti-Schiff-Rakete-LRASM-11349156.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">B-2-Bomber erweitert seine Rolle mit Anti-Schiff-Rakete LRASM</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5102504" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11336381"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-entwickelt-Strategie-gegen-Traeger-aus-3-000-Kilometern-Distanz-11336381.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3991" height="2242" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/2/5/0/4/shutterstock_1395748316-3a4e677b89ac7101.jpeg" alt="Flugzeugträger auf offenem Gewässer" style="aspect-ratio:3991 / 2242"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3991" height="2242" alt="Flugzeugträger auf offenem Gewässer" style="aspect-ratio:3991 / 2242;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China entwickelt Strategie gegen Träger aus 3.000 Kilometern Distanz</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4975909" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11075211"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Tafel-statt-Sold-US-Armee-bittet-um-Hilfe-11075211.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/7/5/9/0/9/tafel-5d824292928bc392.jpeg" alt="US-Army-Einkaufstüte und Lebensmittel mit Aufdruck "Tafel Deutschland"" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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width="5324" height="2991" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/4/8/9/4/shutterstock_2642875317-0d49ed8acd538607.jpeg" alt="Ein B2-Bomber im Einsatz (künstlerischer Darstellung)" style="aspect-ratio:5324 / 2991"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5324" height="2991" alt="Ein B2-Bomber im Einsatz (künstlerischer Darstellung)" style="aspect-ratio:5324 / 2991;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug 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href="http://www.heise.de/article/Nach-Iran-Einsatz-US-Militaer-plant-Super-Bunkerbrecher-2-0-10464580.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/8/5/8/1/3/shutterstock_1560084608-2bfa2bbdeb7701d0.jpeg" alt="Ein B2 Bomber" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Ein B2 Bomber" style="aspect-ratio:6000 / 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disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>1,84 Mrd. US-Dollar vergeudet</strong></h3>
<p>Die Vergangenheit zeigt allerdings, wie schwierig die Umsetzung solcher Pläne sein kann. Ein früheres Modernisierungsprogramm für die Kreuzerflotte der Marine ist gescheitert, wie Naval News berichtete.</p>
<p>Der US-Rechnungshof <a href="https://www.gao.gov/products/gao-25-106749" rel="external noopener" target="_blank">ermittelte</a> 2024 mangelnde langfristige Planung und Vorbereitung als Hauptgrund für das Scheitern des Modernisierungsprogramms für die Kreuzer. Es sei zu über 9.000 Vertragsänderungen gekommen, was zu Verzögerungen und einer schleichenden Ausweitung des Projektumfangs geführt habe.</p>
<p>Die US-Marine hatte etwa 3,7 Mrd. US-Dollar für die Modernisierung von sieben Kreuzern der Ticonderoga-Klasse ausgegeben. Dadurch sollte die Lebensdauer der Schlachtschiffe bis zum Jahr 2030 verlängert werden. Von diesen Mitteln wurden allerdings 1,84 Milliarden Dollar für vier Kreuzer aufgewandt, die nie wieder zu Wasser gelassen wurden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Geht Australien leer aus?</strong></h3>
<p>Die industriellen Engpässe haben auch internationale Auswirkungen. Im Rahmen der AUKUS-Partnerschaft hatten die USA Australien den Verkauf von Virginia-Klasse-U-Booten zugesagt. Doch die gleichen Werften, Reaktorlieferanten und Fachkräfte, die diese Boote bauen sollen, arbeiten bereits am Limit.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134270" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395271"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Marine-stellt-teures-Kuestenschiff-fruehzeitig-ausser-Dienst-11395271.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Marine stellt teures Küstenschiff frühzeitig außer Dienst</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5128526" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11384657"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Europa-ruestet-bei-Marschflugkoerpern-massiv-auf-11384657.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/8/5/2/6/Master_Lange_Ruta-3f14cc9b135fd198.jpeg" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Rakete Ruta unter dem Dach einer Messehalle" 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flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11382152"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Letzter-Osprey-ausgeliefert-Marine-setzt-auf-Betrieb-bis-2055-11382152.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4686" height="2633" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/4/9/3/shutterstock_2493734117-bc6b59d29369b6f1.jpeg" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633"><img 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2055</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124953" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379772"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Das-Ruestungsgeschaeft-wird-zum-neuen-Hoffnungstraeger-der-Autoindustrie-11379772.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1243" height="698" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/9/5/3/Master_VW-5403ab39ad7c225c.jpeg" alt="Grafik zeigt VW-Käfer in Tarnfarben" style="aspect-ratio:1243 / 698"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1243" height="698" alt="Grafik zeigt VW-Käfer in Tarnfarben" style="aspect-ratio:1243 / 698;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold 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href="http://www.heise.de/article/Kanadas-U-Boot-Bestellungen-Eine-neue-Nordatlantik-Kooperation-formiert-sich-11379027.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1384" height="777" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/5/7/4/tkmssubmarine-98dbf137df09ccf1.jpeg" alt="Ein U-Boot vor einer Werft" style="aspect-ratio:1384 / 777"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1384" height="777" alt="Ein U-Boot vor einer Werft" 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text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" 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<!-- RSPEAK_START -->
<p>Viele Beobachter bezweifeln zudem, dass das Schlachtschiff-Programm langfristig Bestand haben wird. Der Kongress unterstützt denn auch einen konventionell angetriebenen Zerstörer, das <a href="https://www.congress.gov/crs-product/IF11679" rel="external noopener" target="_blank">DDG(X)-Projekt</a>, um die Ticonderoga-Kreuzer und die Schiffe der Burke-Klasse zu ersetzen.</p>
<p>Das Ziel der Marine, 78 U-Boote zu betreiben – 66 Angriffs-U-Boote und 12 Raketen-U-Boote – wird nach Einschätzung von Analysten erst in den 2050er Jahren erreicht werden. Bleibt die Frage, ob die Produktionsraten mit dem Tempo der Außerdienststellungen von alten U-Booten Schritt halten kann.</p>
2026-08-04T10:00:00.000Zurn:bid:51347382026-08-04T08:50:00.000ZFünf neue Open-Source-Modelle aus China fordern OpenAI und Anthropic heraus. Trotz US-Sanktionen unterbieten Alibaba und DeepSeek die Preise im Silicon Valley.</p>
<p>Wer als Anbieter von KI-Modellen und -Anwendungen weder technologisch an der Spitze steht noch aggressive Preise bietet, gerät nicht nur auf eine schiefe Ebene, die ihn nach unten rutschen lässt, sondern in eine "Todeszone". So beschreibt jedenfalls die unabhängige Benchmark-Plattform Artificial Analysis die neue Marktlage, die chinesische Entwickler innerhalb weniger Wochen geschaffen haben.</p>
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<p>Wie <em>Bloomberg </em><a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-04/china-s-ai-blitz-creates-death-zone-for-rival-us-model-makers" rel="external noopener" target="_blank">darüber berichtet</a>, sind chinesische Modelle zuletzt immer besser geworden. Fünf von ihnen hätten seit Juni die oberen Ränge globaler Benchmarks erreicht: Alibabas Qwen3.8-Max, Moonshots Kimi K3, Z.ais GLM-5.2, ByteDances Seedance 2.5 und DeepSeek V4 Flash.</p>
<p>Der chinesische Tech-Analyst Poe Zhao, Gründer des Newsletters "Hello China Tech", ordnet die Entwicklung gegenüber <em>Bloomberg</em> ein:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Der erste DeepSeek-Moment wirkte außergewöhnlich. Die jüngsten Veröffentlichungen deuten darauf hin, dass China nun über ein wiederholbares System zur Erstellung von Modellen verfügt, die nahe an der globalen Spitzenklasse liegen."</p>
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<p>Was Anfang 2025 also als <a href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-Chinas-Sputnik-Moment-10257482.html">Einzelerfolg von DeepSeek</a> begann, ist inzwischen zu einem systematischen Angriff auf die Geschäftsmodelle des Silicon Valley geworden. Und das könnte weitreichende Folgen haben, schließlich planen OpenAI und Anthropic ihren Gang zur Börse, bei dem sie Billionenbewertungen anstreben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Alibaba Qwen3.8-Max: Kostenloser Modell-Download fordert Claude Sonnet heraus</strong></h3>
<p>Alibaba hat mit <a href="https://www.heise.de/news/Qwen3-8-Max-Alibaba-legt-mit-neuem-KI-Modell-nach-11395102.html">Qwen3.8-Max</a> erstmals das fertige trainierte Wissen, die Gewichte, seines leistungsfähigsten KI-Modells zum freien Download bereitgestellt.</p>
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<p>Das Modell verfügt über 2,4 Billionen Parameter, nutzt aber eine sogenannte Mixture-of-Experts-Architektur (MoE): Pro Anfrage sind laut Alibaba nur rund 95 Milliarden Parameter aktiv, was den Rechenaufwand drastisch senkt. Das Kontextfenster beträgt bis zu eine Million Tokens.</p>
<p>Auf dem "Intelligence Benchmark" von Artificial Analysis liegt Qwen3.8-Max etwa auf Augenhöhe mit Anthropics Claude Sonnet 5, <a href="https://www.theregister.com/ai-and-ml/2026/08/03/china-turns-up-the-heat-with-open-model-blitz-as-us-model-makers-panic/5282526" rel="external noopener" target="_blank">heißt es</a> bei <em>The Register.</em> Es ist also nicht ganz auf dem Niveau der absoluten US-Topmodelle, aber nah genug, um den Wettbewerb zu verschärfen.</p>
<p>Bislang hatte Alibaba seine besten Modelle nur über eine kostenpflichtige API zugänglich gemacht, ähnlich wie Google und OpenAI. Dass der Konzern nun die Gewichte auf Plattformen wie Hugging Face veröffentlicht, ermöglicht Entwicklern weltweit, das Modell selbst zu betreiben und an eigene Anwendungen anzupassen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125064" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379988"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/0/6/4/shutterstock_2579115089-e7ffb8acdd59c7a6.jpeg" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3 stellt Washingtons KI-Erzählung infrage</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Über die API kostet Qwen3.8-Max rund 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Token und 6 US-Dollar pro Million Ausgabe-Token. Anthropics Claude Sonnet 5 verlangt bei den Ausgabe-Token 10 US-Dollar – und soll ab September um 50 Prozent teurer werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>DeepSeek V4 Flash: Wie Unternehmen komplexe Aufgaben für 3 Cent lösen</strong></h3>
<p>Noch dramatischer fällt der Preisunterschied bei DeepSeek aus. Das am 31. Juli veröffentlichte Modell V4 Flash hat 284 Milliarden Parameter und passt bei FP4-Präzision in rund 142 GB GPU-Speicher. Es ist damit klein genug für einzelne Unternehmensserver.</p>
<p>Laut Artificial Analysis kostet die Lösung einer komplexen praxisnahen Aufgabe mit DeepSeek V4 Flash nur 0,03 US-Dollar. Zum Vergleich: Claude Fable 5 von Anthropic schlägt für dieselbe Arbeit mit 3,15 US-Dollar zu Buche. Auch OpenAIs budgetfreundliches GPT-5.6 Luna wird pro Aufgabe um 40 Prozent unterboten.</p>
<p>Eines der technischen Geheimnisse dahinter heißt DSpark – ein Modul für spekulative Dekodierung, das direkt in die Modellgewichte integriert ist. Ein kleines Hilfsmodell sagt dabei mehrere kommende Tokens voraus, das große Hauptmodell verifiziert sie in einem Durchlauf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-China-auf-KI-Infrastruktur-statt-auf-Chatbots-setzt-11378052.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4965" height="2789" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/8/2/Tada_Images-bc1042c2ef16e573.jpeg" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4965" height="2789" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum China auf KI-Infrastruktur statt auf Chatbots setzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Stimmt die Vorhersage, steigt die Geschwindigkeit. Bei einer Fehlprognose greift das System verlustfrei auf das Basismodell zurück. DeepSeek beansprucht eine um 57 bis 85 Prozent höhere Geschwindigkeit pro Nutzer auf derselben Hardware.</p>
<p>Dermot McGrath, Gründer der Shanghaier Beratung ZenGen Labs, beschreibt gegenüber <em>Bloomberg</em> einen pragmatischen Workflow: Er nutze Anthropics "Claude Code" als Architekten für Projektpläne und übergebe die Ausführung dann an DeepSeek, weil die Kosten für agentenbasierte KI-Arbeit gestiegen seien und Effizienz Priorität habe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Preistief auf Hugging Face: Warum Open-Weights-Modelle aus China boomen</strong></h3>
<p>Auf einem viel zitierten Benchmark-Diagramm von Artificial Analysis hat sich die sogenannte "DeepSeek-Todeszone" deutlich herausgebildet: Anbieter im mittleren Marktsegment, die bei gleicher Leistung mehr verlangen oder bei gleichem Preis weniger bieten, haben demnach keine tragfähige Wettbewerbsposition mehr.</p>
<p>Für Unternehmen und Entwickler, die KI-Modelle einkaufen oder integrieren, verändert das die Kalkulation grundlegend. Wer täglich Hunderte Millionen Token verarbeitet, spart mit chinesischen Modellen erhebliche Summen – selbst wenn die US-Konkurrenz bei einzelnen Aufgaben noch leicht besser abschneidet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4789175" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10259637"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Geschichte-hinter-DeepSeek-Wie-ein-chinesisches-Startup-das-Silicon-Valley-herausfordert-10259637.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2327" height="1307" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/8/9/1/7/5/Liang_Wenfeng-b96ca5147e08a241.jpeg" alt="Zwei Personen auf einem Podium" style="aspect-ratio:2327 / 1307"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2327" height="1307" alt="Zwei Personen auf einem Podium" style="aspect-ratio:2327 / 1307;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Geschichte hinter DeepSeek: Wie ein chinesisches Startup das Silicon Valley herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Doch die Dynamik reicht über den Wettbewerb der Modellhersteller hinaus. Hugging-Face-CEO <a href="https://www.cnbc.com/2026/08/03/hugging-face-china-ai-race-open-models.html" rel="external noopener" target="_blank">Clément Delangue erklärte</a> gegenüber <em>CNBC</em>, China dominiere "klar" den Bereich der offenen Modelle. Er würde sich "nicht wundern", wenn China bis Ende dieses oder im nächsten Jahr auch bei Frontier-Modellen die Führung übernehme.</p>
<p>Chinesische Open-Weight-Modelle machen laut Branchenberichten bereits über 40 Prozent der Downloads auf Hugging Face aus. Amerikas leistungsfähigstes Open-Weights-Modell Inkling hat knapp eine Billion Parameter – und kann trotzdem nicht mit DeepSeeks Spitzenmodellen mithalten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5020472" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11162169"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-KI-Strategie-Pragmatismus-statt-AGI-Wettlauf-mit-den-USA-11162169.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4500" height="2529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/0/4/7/2/shutterstock_2430398673-67553be9560d54ac.jpeg" alt="KI-Logo vor chinesischer Flagge" style="aspect-ratio:4500 / 2529"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4500" height="2529" alt="KI-Logo vor chinesischer Flagge" style="aspect-ratio:4500 / 2529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas KI-Strategie: Pragmatismus statt AGI-Wettlauf mit den USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zwei Wochen vor Qwen3.8-Max hatte bereits <a href="https://www.heise.de/news/Chinas-neuer-KI-Riese-Moonshot-AI-fordert-US-Dominanz-heraus-11369310.html">Moonshot AI mit Kimi K3</a> für Aufsehen gesorgt: ein Modell mit 2,8 Billionen Parametern, das bei Programmieraufgaben US-Spitzenmodelle herausfordert und dessen Gewichte frei verfügbar sind.</p>
<p>Die Veröffentlichung von Kimi K3 löste in Washington umgehend <a href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html">Spionagevorwürfe und Sanktionsdrohungen aus,</a> US-Regierungsvertreter warfen Moonshot vor, Anthropics Fable 5 durch Destillation kopiert zu haben. Unabhängige Forscher stellten diese Darstellung allerdings infrage, da Fable 5 erst zwei Wochen vor Kimi K3 online ging und Schutzmechanismen gegen Destillation enthält.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sanktionen wirkungslos? Wie DeepSeek & Co. Washingtons Tech-Blockade umgehen</strong></h3>
<p>Die rasanten Fortschritte verschärfen das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Washington und Peking im Technologiebereich.</p>
<p>Trump erklärte gegenüber Reportern im Oval Office, man müsse "in beiden Bereichen vorsichtig sein" – bei der Bedrohung durch China ebenso wie bei zusätzlichen Regulierungen, die US-Unternehmen ausbremsen könnten. Die <a href="https://www.heise.de/news/US-Regierung-prueft-Massnahmen-gegen-chinesische-KI-Modelle-11371855.html">US-Regierung erwägt bereits Maßnahmen</a> wie die Aufnahme chinesischer KI-Labore in die Entity List und strengere Beschaffungsregeln.</p>
<p>George Chen, Partner bei The Asia Group, ordnet die Lage gegenüber <em>Bloomberg</em> mit Blick auf das geplante Treffen von Xi Jinping und Donald Trump im September ein: "Xi wird definitiv das Gefühl haben, dass er, in Trumps Worten, mehr Trümpfe in der Hand hat".</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5089662" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11308279"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-setzt-auf-heimische-KI-Chips-Warum-davon-vor-allem-Huawei-profitiert-11308279.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5130" height="2883" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/6/6/2/shutterstock_2325451691-d5cbe70bfb4874c4.jpeg" alt="Ein Chip auf einer Platine" style="aspect-ratio:5130 / 2883"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5130" height="2883" alt="Ein Chip auf einer Platine" style="aspect-ratio:5130 / 2883;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China setzt auf heimische KI-Chips: Warum davon vor allem Huawei profitiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Effizienz, mit der chinesische Unternehmen trotz Chip-Sanktionen Spitzenmodelle entwickeln, wirft grundlegende Fragen über die Wirksamkeit technologischer Exportkontrollen auf.</p>
<p>Kai-Fu Lee, KI-Pionier und Gründer von 01.ai, bringt die strategische Verschiebung gegenüber <em>Bloomberg</em> auf den Punkt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Gäbe es diese chinesischen Open-Source-Modelle nicht, würden OpenAI und Anthropic sich ins Fäustchen lachen. Jetzt gibt es eine Alternative, und die ist billiger."</p>
<p>Dass chinesische Anbieter dabei kurzfristig auf Gewinne verzichten und Marktanteile über Rentabilität stellen, macht die Lage für US-Konkurrenten nicht einfacher, sondern verschärft den Druck auf deren geplante Milliardenbewertungen.</p>
Fünf neue Open-Source-Modelle aus China fordern OpenAI und Anthropic heraus. Trotz US-Sanktionen unterbieten Alibaba und DeepSeek die Preise im Silicon Valley.</p>
<p>Wer als Anbieter von KI-Modellen und -Anwendungen weder technologisch an der Spitze steht noch aggressive Preise bietet, gerät nicht nur auf eine schiefe Ebene, die ihn nach unten rutschen lässt, sondern in eine "Todeszone". So beschreibt jedenfalls die unabhängige Benchmark-Plattform Artificial Analysis die neue Marktlage, die chinesische Entwickler innerhalb weniger Wochen geschaffen haben.</p>
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<p>Wie <em>Bloomberg </em><a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-04/china-s-ai-blitz-creates-death-zone-for-rival-us-model-makers" rel="external noopener" target="_blank">darüber berichtet</a>, sind chinesische Modelle zuletzt immer besser geworden. Fünf von ihnen hätten seit Juni die oberen Ränge globaler Benchmarks erreicht: Alibabas Qwen3.8-Max, Moonshots Kimi K3, Z.ais GLM-5.2, ByteDances Seedance 2.5 und DeepSeek V4 Flash.</p>
<p>Der chinesische Tech-Analyst Poe Zhao, Gründer des Newsletters "Hello China Tech", ordnet die Entwicklung gegenüber <em>Bloomberg</em> ein:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Der erste DeepSeek-Moment wirkte außergewöhnlich. Die jüngsten Veröffentlichungen deuten darauf hin, dass China nun über ein wiederholbares System zur Erstellung von Modellen verfügt, die nahe an der globalen Spitzenklasse liegen."</p>
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<p>Was Anfang 2025 also als <a href="http://www.heise.de/article/DeepSeek-Chinas-Sputnik-Moment-10257482.html">Einzelerfolg von DeepSeek</a> begann, ist inzwischen zu einem systematischen Angriff auf die Geschäftsmodelle des Silicon Valley geworden. Und das könnte weitreichende Folgen haben, schließlich planen OpenAI und Anthropic ihren Gang zur Börse, bei dem sie Billionenbewertungen anstreben.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Alibaba Qwen3.8-Max: Kostenloser Modell-Download fordert Claude Sonnet heraus</strong></h3>
<p>Alibaba hat mit <a href="https://www.heise.de/news/Qwen3-8-Max-Alibaba-legt-mit-neuem-KI-Modell-nach-11395102.html">Qwen3.8-Max</a> erstmals das fertige trainierte Wissen, die Gewichte, seines leistungsfähigsten KI-Modells zum freien Download bereitgestellt.</p>
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<p>Das Modell verfügt über 2,4 Billionen Parameter, nutzt aber eine sogenannte Mixture-of-Experts-Architektur (MoE): Pro Anfrage sind laut Alibaba nur rund 95 Milliarden Parameter aktiv, was den Rechenaufwand drastisch senkt. Das Kontextfenster beträgt bis zu eine Million Tokens.</p>
<p>Auf dem "Intelligence Benchmark" von Artificial Analysis liegt Qwen3.8-Max etwa auf Augenhöhe mit Anthropics Claude Sonnet 5, <a href="https://www.theregister.com/ai-and-ml/2026/08/03/china-turns-up-the-heat-with-open-model-blitz-as-us-model-makers-panic/5282526" rel="external noopener" target="_blank">heißt es</a> bei <em>The Register.</em> Es ist also nicht ganz auf dem Niveau der absoluten US-Topmodelle, aber nah genug, um den Wettbewerb zu verschärfen.</p>
<p>Bislang hatte Alibaba seine besten Modelle nur über eine kostenpflichtige API zugänglich gemacht, ähnlich wie Google und OpenAI. Dass der Konzern nun die Gewichte auf Plattformen wie Hugging Face veröffentlicht, ermöglicht Entwicklern weltweit, das Modell selbst zu betreiben und an eigene Anwendungen anzupassen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125064" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11379988"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/0/6/4/shutterstock_2579115089-e7ffb8acdd59c7a6.jpeg" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Kimi Logo auf einem Handy vor gelbem Hintergrund" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Kimi K3 stellt Washingtons KI-Erzählung infrage</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Über die API kostet Qwen3.8-Max rund 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Token und 6 US-Dollar pro Million Ausgabe-Token. Anthropics Claude Sonnet 5 verlangt bei den Ausgabe-Token 10 US-Dollar – und soll ab September um 50 Prozent teurer werden.</p>
<h3 class="subheading"><strong>DeepSeek V4 Flash: Wie Unternehmen komplexe Aufgaben für 3 Cent lösen</strong></h3>
<p>Noch dramatischer fällt der Preisunterschied bei DeepSeek aus. Das am 31. Juli veröffentlichte Modell V4 Flash hat 284 Milliarden Parameter und passt bei FP4-Präzision in rund 142 GB GPU-Speicher. Es ist damit klein genug für einzelne Unternehmensserver.</p>
<p>Laut Artificial Analysis kostet die Lösung einer komplexen praxisnahen Aufgabe mit DeepSeek V4 Flash nur 0,03 US-Dollar. Zum Vergleich: Claude Fable 5 von Anthropic schlägt für dieselbe Arbeit mit 3,15 US-Dollar zu Buche. Auch OpenAIs budgetfreundliches GPT-5.6 Luna wird pro Aufgabe um 40 Prozent unterboten.</p>
<p>Eines der technischen Geheimnisse dahinter heißt DSpark – ein Modul für spekulative Dekodierung, das direkt in die Modellgewichte integriert ist. Ein kleines Hilfsmodell sagt dabei mehrere kommende Tokens voraus, das große Hauptmodell verifiziert sie in einem Durchlauf.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-China-auf-KI-Infrastruktur-statt-auf-Chatbots-setzt-11378052.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4965" height="2789" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/8/2/Tada_Images-bc1042c2ef16e573.jpeg" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4965" height="2789" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum China auf KI-Infrastruktur statt auf Chatbots setzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Stimmt die Vorhersage, steigt die Geschwindigkeit. Bei einer Fehlprognose greift das System verlustfrei auf das Basismodell zurück. DeepSeek beansprucht eine um 57 bis 85 Prozent höhere Geschwindigkeit pro Nutzer auf derselben Hardware.</p>
<p>Dermot McGrath, Gründer der Shanghaier Beratung ZenGen Labs, beschreibt gegenüber <em>Bloomberg</em> einen pragmatischen Workflow: Er nutze Anthropics "Claude Code" als Architekten für Projektpläne und übergebe die Ausführung dann an DeepSeek, weil die Kosten für agentenbasierte KI-Arbeit gestiegen seien und Effizienz Priorität habe.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Preistief auf Hugging Face: Warum Open-Weights-Modelle aus China boomen</strong></h3>
<p>Auf einem viel zitierten Benchmark-Diagramm von Artificial Analysis hat sich die sogenannte "DeepSeek-Todeszone" deutlich herausgebildet: Anbieter im mittleren Marktsegment, die bei gleicher Leistung mehr verlangen oder bei gleichem Preis weniger bieten, haben demnach keine tragfähige Wettbewerbsposition mehr.</p>
<p>Für Unternehmen und Entwickler, die KI-Modelle einkaufen oder integrieren, verändert das die Kalkulation grundlegend. Wer täglich Hunderte Millionen Token verarbeitet, spart mit chinesischen Modellen erhebliche Summen – selbst wenn die US-Konkurrenz bei einzelnen Aufgaben noch leicht besser abschneidet.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4789175" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10259637"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Geschichte-hinter-DeepSeek-Wie-ein-chinesisches-Startup-das-Silicon-Valley-herausfordert-10259637.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2327" height="1307" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/7/8/9/1/7/5/Liang_Wenfeng-b96ca5147e08a241.jpeg" alt="Zwei Personen auf einem Podium" style="aspect-ratio:2327 / 1307"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2327" height="1307" alt="Zwei Personen auf einem Podium" style="aspect-ratio:2327 / 1307;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Geschichte hinter DeepSeek: Wie ein chinesisches Startup das Silicon Valley herausfordert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Doch die Dynamik reicht über den Wettbewerb der Modellhersteller hinaus. Hugging-Face-CEO <a href="https://www.cnbc.com/2026/08/03/hugging-face-china-ai-race-open-models.html" rel="external noopener" target="_blank">Clément Delangue erklärte</a> gegenüber <em>CNBC</em>, China dominiere "klar" den Bereich der offenen Modelle. Er würde sich "nicht wundern", wenn China bis Ende dieses oder im nächsten Jahr auch bei Frontier-Modellen die Führung übernehme.</p>
<p>Chinesische Open-Weight-Modelle machen laut Branchenberichten bereits über 40 Prozent der Downloads auf Hugging Face aus. Amerikas leistungsfähigstes Open-Weights-Modell Inkling hat knapp eine Billion Parameter – und kann trotzdem nicht mit DeepSeeks Spitzenmodellen mithalten.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5020472" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11162169"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-KI-Strategie-Pragmatismus-statt-AGI-Wettlauf-mit-den-USA-11162169.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4500" height="2529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/2/0/4/7/2/shutterstock_2430398673-67553be9560d54ac.jpeg" alt="KI-Logo vor chinesischer Flagge" style="aspect-ratio:4500 / 2529"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4500" height="2529" alt="KI-Logo vor chinesischer Flagge" style="aspect-ratio:4500 / 2529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas KI-Strategie: Pragmatismus statt AGI-Wettlauf mit den USA</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Zwei Wochen vor Qwen3.8-Max hatte bereits <a href="https://www.heise.de/news/Chinas-neuer-KI-Riese-Moonshot-AI-fordert-US-Dominanz-heraus-11369310.html">Moonshot AI mit Kimi K3</a> für Aufsehen gesorgt: ein Modell mit 2,8 Billionen Parametern, das bei Programmieraufgaben US-Spitzenmodelle herausfordert und dessen Gewichte frei verfügbar sind.</p>
<p>Die Veröffentlichung von Kimi K3 löste in Washington umgehend <a href="http://www.heise.de/article/Kimi-K3-stellt-Washingtons-KI-Erzaehlung-infrage-11379988.html">Spionagevorwürfe und Sanktionsdrohungen aus,</a> US-Regierungsvertreter warfen Moonshot vor, Anthropics Fable 5 durch Destillation kopiert zu haben. Unabhängige Forscher stellten diese Darstellung allerdings infrage, da Fable 5 erst zwei Wochen vor Kimi K3 online ging und Schutzmechanismen gegen Destillation enthält.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sanktionen wirkungslos? Wie DeepSeek & Co. Washingtons Tech-Blockade umgehen</strong></h3>
<p>Die rasanten Fortschritte verschärfen das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Washington und Peking im Technologiebereich.</p>
<p>Trump erklärte gegenüber Reportern im Oval Office, man müsse "in beiden Bereichen vorsichtig sein" – bei der Bedrohung durch China ebenso wie bei zusätzlichen Regulierungen, die US-Unternehmen ausbremsen könnten. Die <a href="https://www.heise.de/news/US-Regierung-prueft-Massnahmen-gegen-chinesische-KI-Modelle-11371855.html">US-Regierung erwägt bereits Maßnahmen</a> wie die Aufnahme chinesischer KI-Labore in die Entity List und strengere Beschaffungsregeln.</p>
<p>George Chen, Partner bei The Asia Group, ordnet die Lage gegenüber <em>Bloomberg</em> mit Blick auf das geplante Treffen von Xi Jinping und Donald Trump im September ein: "Xi wird definitiv das Gefühl haben, dass er, in Trumps Worten, mehr Trümpfe in der Hand hat".</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5089662" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11308279"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-setzt-auf-heimische-KI-Chips-Warum-davon-vor-allem-Huawei-profitiert-11308279.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5130" height="2883" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/8/9/6/6/2/shutterstock_2325451691-d5cbe70bfb4874c4.jpeg" alt="Ein Chip auf einer Platine" style="aspect-ratio:5130 / 2883"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5130" height="2883" alt="Ein Chip auf einer Platine" style="aspect-ratio:5130 / 2883;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China setzt auf heimische KI-Chips: Warum davon vor allem Huawei profitiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Effizienz, mit der chinesische Unternehmen trotz Chip-Sanktionen Spitzenmodelle entwickeln, wirft grundlegende Fragen über die Wirksamkeit technologischer Exportkontrollen auf.</p>
<p>Kai-Fu Lee, KI-Pionier und Gründer von 01.ai, bringt die strategische Verschiebung gegenüber <em>Bloomberg</em> auf den Punkt:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Gäbe es diese chinesischen Open-Source-Modelle nicht, würden OpenAI und Anthropic sich ins Fäustchen lachen. Jetzt gibt es eine Alternative, und die ist billiger."</p>
<p>Dass chinesische Anbieter dabei kurzfristig auf Gewinne verzichten und Marktanteile über Rentabilität stellen, macht die Lage für US-Konkurrenten nicht einfacher, sondern verschärft den Druck auf deren geplante Milliardenbewertungen.</p>
2026-08-04T08:50:00.000Zurn:bid:51347142026-08-04T08:00:00.000ZZwischen Peking, Teheran und Washington: Islamabad und Riad pokern hoch. Ihnen bleibt keine Wahl. Die Not macht aus Zuschauern das Zünglein an der Waage.</p>
<p>Nun also die wirklich allerletzte Chance für Teheran? Allen Dementis zum Trotz <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-gespraeche-iran-krieg-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verstieg</a> sich US-Präsident Donald Trump erneut in Superlative und kündigte noch am Montag angeblich neue Verhandlungen über ein Kriegsende an – es sei die "letzte Chance", so Trump im Wortlaut, für das schiitische 90-Millionen-Land.</p>
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<p>Laut <em>CNN</em>-<a href="https://edition.cnn.com/2026/06/09/politics/times-trump-iran-deal-close" rel="external noopener" target="_blank">Zählung</a> von Anfang Juni stellte Trump bereits damals über 38 Mal ein Abkommen in Aussicht – ebenso oft <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527188.nahostkonflikt-k%C3%B6nige-des-%C3%B6ls.html" rel="external noopener" target="_blank">kam</a> aus Teheran eine klare Antwort: kein Abkommen, zuletzt gar die Zurückweisung jeglicher Verhandlungen. Mittlerweile dürfte die Schwelle von 40 Rochaden im gewohnten Zick-Zack-Kurs überschritten sein.</p>
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<p>Die iranische Antwort, auch am Montag gewohnt unterkühlt: "Wir verhandeln derzeit nicht mit den Vereinigten Staaten", <a href="https://time.com/article/2026/08/03/us-iran-war-talks-on-off-fighting-pause-history-timeline/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei in der wöchentlichen staatlichen Pressekonferenz. <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/trump-says-iran-talks-take-place-monday-sets-no-deadline-deal-2026-08-02/" rel="external noopener" target="_blank">Verhandelt</a> werde derzeit lediglich mit dem Oman – und das einzig über sichere Schiffspassagen im gegenseitigen Interesse.</p>
<p>Der verbale Schlagabtausch und das Rätselraten um gesicherte Erkenntnisse offenbart: Diplomatie ist Teil des Informationskriegs, ein Ende des Krieges ist noch nicht absehbar und der abrupte Wechsel zwischen Eskalation und Verhandlungsangebot <a href="https://apnews.com/article/trump-iran-war-gulf-allies-fb81a68f999f4a7b0498ae71cbffe8e5" rel="external noopener" target="_blank">untergräbt</a> die US-Glaubwürdigkeit – letztlich in alle Richtungen, versetzt eine Region in Hysterie und Panik.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Allein am Montag wechselte Trump mehrfach zwischen diplomatischer Öffnung und Drohung mit weiteren Militärschlägen – ein Tempo, das den Konflikt zunehmend zu einem Zermürbungskrieg aus Drohungen, begrenzten Angriffen, Cyberoperationen und diplomatischen Nadelstichen macht. Selbst für den Trump'schen Kriegsduktus kommen die Wechsel inzwischen atemberaubend schnell, bisher verharrte die Trump-Administration wenigstens tageweise auf Positionen.</p>
<p>Ein neues Iran-Inferno wurde offenbar zudem nur denkbar knapp durch massiven Druck arabischer Verbündeter verhindert. Das alles belegt die Fragilität der US-Strategie und des aktuellen Status quo: Nicht die Eskalation selbst ist das Problem, sondern dass der Iran jederzeit mit Angriffen und die Anrainerstaaten jederzeit mit iranischer Vergeltung rechnen müssen. Zwingt diese toxische Melange den Golf in die Aktivität?</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Bei Anruf Bin Salman</strong></h3>
<p>Nach übereinstimmenden Berichten <a href="https://www.axios.com/2026/08/01/saudi-crown-prince-trump-iran-attacks" rel="external noopener" target="_blank">telefonierte</a> der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman unmittelbar vor der Rücknahme der Bombardierungsentscheidung mit Trump und warnte vor einer Eskalation.</p>
<p>Trump <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527301.iran-krieg-eskalierende-eigendynamik.html" rel="external noopener" target="_blank">plante</a> offenbar den bislang größten Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur – Kraftwerke und Raffinerien – was ein Kriegsverbrechen auf neuer Stufe gewesen wäre, auf das der Iran mit ebensolchen Angriffen auf die Golfstaaten reagiert hätte. Auch Katar und die VAE <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">drängten</a> Washington zur Zurückhaltung.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass der Al-Saud-Clan nun Frieden mit Teheran suche, dürfte ein zu weitgefasster Irrtum sein. Doch in die iranisch-saudischen Beziehungen sowie die saudische Position scheint Bewegung zu kommen.</p>
<p>Ausschlaggebend <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/aug/02/trump-climbs-down-on-iran-strikes-after-saudi-alarm-and-threats-from-tehran" rel="external noopener" target="_blank">dürfte</a> die Furcht vor jemenitischen wie iranischen Vergeltungsschlägen gewesen sein – und vor einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus mit Folgen für den Energiehandel und das Geschäftsmodell der Petro-Feudalismen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Background-Player Pakistan</strong></h3>
<p>Für Riad stand wohl vor allem die eigene Stabilität im Vordergrund. Die saudische Führung <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">setzt</a> womöglich auf Verhandlungen, auch da Teheran verhalten positiv auf einen katarischen Vorschlag zu einer planvollen Öffnung der Straße von Hormus reagiert hatte.</p>
<p>Ein weiterer Faktor geht in der westlichen Debatte stark unter: weil im Ernstfall <a href="https://www.telepolis.de/article/Saudi-Arabien-und-Pakistan-Der-nukleare-Pakt-gegen-den-Westen-10690346.html" rel="external noopener" target="_blank">Pakistan Saudi-Arabien</a> laut <a href="https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/das-joint-strategic-defense-agreement-zwischen-saudi-arabien-und-pakistan/" rel="external noopener" target="_blank">Verteidigungsabkommen von 2025</a> hätte beistehen müssen, dürfte auch Islamabad alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um eine Eskalation zu verhindern.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123871" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Saudi-Atomdeal-Warum-Riad-zwischen-Israel-und-Pakistan-waehlen-muss-11377630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3188" height="1791" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/1/U-2f868420928b471e.jpeg" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3188" height="1791" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Saudi-Atomdeal: Warum Riad zwischen Israel und Pakistan wählen muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Pakistan hatte bereits Kampfjets nach Saudi-Arabien entsandt und mit einem Eintritt gedroht, bemühte sich zugleich um Vermittlung zwischen Washington, Teheran und den Golfstaaten.</p>
<p>Islamabad kann mittlerweile als ein Zünglein an der Waage gelten: neben einer 900-Kilometer Grenze zum Iran, ist Islamabad einziger Akteur mit funktionierenden Beziehungen zu Iran, Saudi-Arabien, den USA und China zugleich und <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/3/7/caught-between-iran-and-saudi-arabia-can-pakistan-stay-neutral-for-long" rel="external noopener" target="_blank">verfügt</a> über Kanäle, die andere Regionalmächte nicht haben.</p>
<p>Ein Selbstläufer ist dies dennoch nicht: Mehrere Analysen <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20260401-from-the-margins-to-the-middle-pakistans-role-in-the-iran-war/" rel="external noopener" target="_blank"> beschreiben</a> Pakistans Rolle als <a href="https://www.stimson.org/2026/the-motives-and-constraints-behind-pakistans-mediation-between-the-us-and-iran/" rel="external noopener" target="_blank">strategische Notwendigkeit</a>, nicht freiwillige Chance. Scheitert die Diplomatie, wäre Islamabad gezwungen, Farbe zu bekennen – dies wird man mit allen Mitteln verhindern wollen, es steht viel auf dem Spiel.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Einfluss der Golfstaaten steigt</strong></h3>
<p>Während Israel zuletzt auf eine härtere Gangart <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/liveblog-irankrieg-trump-ueber-iran-gespraeche-letzte-chance-fuer-teheran-faz-200583539.html" rel="external noopener" target="_blank">drängte</a>, waren es diesmal Saudi-Arabien und Katar, deren Deeskalationswunsch Trumps Entscheidung offenkundig prägte.</p>
<p>Laut <em>Wall Street Journal</em> <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">haben</a> die Golfstaaten inzwischen größeren Einfluss auf Trump als zu Kriegsbeginn – ihre wirtschaftliche Bedeutung verschafft ihren Warnungen zusätzliches Gewicht. Das deutet auf einen relativen Bedeutungsverlust Israels bei der US-Kriegssteuerung hin, solange wirtschaftliche Stabilität und Energieversorgung im Zentrum der US-Interessen stehen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5074167" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11277616"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitisches-Grossprojekt-Der-Nahe-Osten-baut-neue-Machtachsen-11277616.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1654" height="929" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/4/1/6/7/master_Lange_Naher_osten-6db2a3e90a102e5f.png" alt="Karte des Nahen Ostens mit eingezeichneten möglichen Eisenbahnverbindungen" style="aspect-ratio:1654 / 929"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1654" height="929" alt="Karte des Nahen Ostens mit eingezeichneten möglichen Eisenbahnverbindungen" style="aspect-ratio:1654 / 929;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitisches Großprojekt: Der Nahe Osten baut neue Machtachsen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dies lässt sich durch offenere Risse im US-israelischen Verhältnis belegen: "America First" und der Pivot to Asia vertragen sich schlecht mit einem Endlos-Krieg, der jedoch im Interesse der zu zerbrechen drohenden Regierung Netanjahu liegt.</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-netanjahu-nahost-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Seit 2025/26</a> gibt es wiederholt Berichte über Differenzen bei Gaza, Iran und dem Tempo militärischer Operationen, zuletzt auch über die generelle Frage weiterer Angriffe. Letztlich dürfte eine Kombination aus Ölpreisen, China-Konkurrenz, Golf-Investitionen und "America First"-Logik erklären, warum Washington diesmal Riads Interessen stärker gewichtete als Israels Eskalationswunsch – ohne dass dies dauerhaft gelten muss. Festzuhalten bleibt, dass die anfänglich-plausible These eines <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/interview-angriffe-usa-iran-100.html" rel="external noopener" target="_blank">israelisch vorangetriebenen US-Kriegs</a> aktuell nicht mehr zuzutreffen scheint.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hormus als Hauptkriegsschauplatz</strong></h3>
<p>Bemerkenswert zudem: Nicht das Atomprogramm, sondern die Straße von Hormus steht im Zentrum möglicher Gespräche. Dabei ist Hormus eigentlich "nur" ein Nebenkriegs- oder Folgeschauplatz gemessen an den ursprünglichen US-Kriegszielen.</p>
<p>Doch auch Teheran dürfte den Joker nicht ewig nutzen können: Alex Vatanka vom Middle East Institute <a href="https://www.theguardian.com/world/live/2026/aug/03/us-iran-trump-strait-of-hormuz-talks-israel-gaza-lebanon-latest-news-updates" rel="external noopener" target="_blank">gab</a> gegenüber dem <em>Guardian </em>zu bedenken, dass der Iran zunehmend unter Zeitdruck stehe, da die US-Blockade seinen Handel praktisch lahmlege.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120644" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372247"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Huthi-Blockade-bringt-Trump-in-eine-ernste-Zwickmuehle-11372247.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6281" height="3529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/6/4/4/shutterstock_2399826271-c5b2541855ec014b.jpeg" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6281" height="3529" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Huthi-Blockade bringt Trump in eine ernste Zwickmühle</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Sie sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem sie nicht mehr glauben, dass es der beste Weg nach vorn ist, sich einfach zurückzulehnen und eine Runde diplomatischer Gespräche nach der anderen zu führen", sagte Vatanka. "Sie versuchen, die Lage aufzurütteln, um Trumps Aufmerksamkeit zu erregen und zu sehen, ob sie ein anderes Ergebnis erzielen können."</p>
<h3 class="subheading">Dauerunsicherheit am Golf</h3>
<p>Für die Golfstaaten hingegen zählt längst nicht mehr nur, ob ein Krieg ausbricht, sondern dass jederzeit damit gerechnet werden muss – diese Dauerunsicherheit belastet Handel und Investitionen stärker als einzelne Zwischenfälle und rückt Teile der Region de facto näher an den Iran, untergräbt gleichwohl unentwegt deren Gesellschaftsvertrag wie deren Wirtschaftsmodell.</p>
<p>Verhandlungen statt Vergeltung erscheint als ein neues Mantra der Golf-Staaten erkennbar: Die US-israelische Geiselnahme der Region wandelt sich zusehends in eine iranische – Teheran hat mit seinen Vergeltungsnadelstichen Eindruck hinterlassen und besitzt erneut die Eskalationsdominanz.</p>
<p>Zwischen Drohkulisse und Dialog entsteht ein Schwebezustand, der den Nahen Osten ähnlich destabilisiert wie ein offener Krieg – und der Riad, Islamabad und Tel Aviv ebenso trifft wie Teheran.</p>
<p>Von einer Niederlage Irans kann dennoch keine Rede sein, da ein umfassender US-Krieg mit Blick auf die <a href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html">anhaltende Energiekrise und schwächelnde Zustimmungswerte</a> in den USA kaum noch führbar ist.</p>
<p>Der amerikanische Einfluss schwindet weiter, begleitet von wirkungslosen Eskalationsdrohungen und wechselhaften Diplomatie-Angeboten. Hält dieser Zustand an, dürfte vor allem ein Faktor kriegsentscheidend werden: dass der stärkste Einfluss auf Washington nicht mehr von Tel Aviv ausgeht, sondern von den Golfstaaten.</p>
Zwischen Peking, Teheran und Washington: Islamabad und Riad pokern hoch. Ihnen bleibt keine Wahl. Die Not macht aus Zuschauern das Zünglein an der Waage.</p>
<p>Nun also die wirklich allerletzte Chance für Teheran? Allen Dementis zum Trotz <a href="https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-gespraeche-iran-krieg-100.html" rel="external noopener" target="_blank">verstieg</a> sich US-Präsident Donald Trump erneut in Superlative und kündigte noch am Montag angeblich neue Verhandlungen über ein Kriegsende an – es sei die "letzte Chance", so Trump im Wortlaut, für das schiitische 90-Millionen-Land.</p>
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<p>Laut <em>CNN</em>-<a href="https://edition.cnn.com/2026/06/09/politics/times-trump-iran-deal-close" rel="external noopener" target="_blank">Zählung</a> von Anfang Juni stellte Trump bereits damals über 38 Mal ein Abkommen in Aussicht – ebenso oft <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527188.nahostkonflikt-k%C3%B6nige-des-%C3%B6ls.html" rel="external noopener" target="_blank">kam</a> aus Teheran eine klare Antwort: kein Abkommen, zuletzt gar die Zurückweisung jeglicher Verhandlungen. Mittlerweile dürfte die Schwelle von 40 Rochaden im gewohnten Zick-Zack-Kurs überschritten sein.</p>
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<p>Die iranische Antwort, auch am Montag gewohnt unterkühlt: "Wir verhandeln derzeit nicht mit den Vereinigten Staaten", <a href="https://time.com/article/2026/08/03/us-iran-war-talks-on-off-fighting-pause-history-timeline/" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei in der wöchentlichen staatlichen Pressekonferenz. <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/trump-says-iran-talks-take-place-monday-sets-no-deadline-deal-2026-08-02/" rel="external noopener" target="_blank">Verhandelt</a> werde derzeit lediglich mit dem Oman – und das einzig über sichere Schiffspassagen im gegenseitigen Interesse.</p>
<p>Der verbale Schlagabtausch und das Rätselraten um gesicherte Erkenntnisse offenbart: Diplomatie ist Teil des Informationskriegs, ein Ende des Krieges ist noch nicht absehbar und der abrupte Wechsel zwischen Eskalation und Verhandlungsangebot <a href="https://apnews.com/article/trump-iran-war-gulf-allies-fb81a68f999f4a7b0498ae71cbffe8e5" rel="external noopener" target="_blank">untergräbt</a> die US-Glaubwürdigkeit – letztlich in alle Richtungen, versetzt eine Region in Hysterie und Panik.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5134193" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11395118"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4939" height="2775" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/4/1/9/3/shutterstock_2442962271-4b39bf36c45752ed.jpeg" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4939" height="2775" alt="Donald Trump unter einem Regenschirm" style="aspect-ratio:4939 / 2775;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps Iran-Rückzieher: Der unbeliebte Präsident</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Allein am Montag wechselte Trump mehrfach zwischen diplomatischer Öffnung und Drohung mit weiteren Militärschlägen – ein Tempo, das den Konflikt zunehmend zu einem Zermürbungskrieg aus Drohungen, begrenzten Angriffen, Cyberoperationen und diplomatischen Nadelstichen macht. Selbst für den Trump'schen Kriegsduktus kommen die Wechsel inzwischen atemberaubend schnell, bisher verharrte die Trump-Administration wenigstens tageweise auf Positionen.</p>
<p>Ein neues Iran-Inferno wurde offenbar zudem nur denkbar knapp durch massiven Druck arabischer Verbündeter verhindert. Das alles belegt die Fragilität der US-Strategie und des aktuellen Status quo: Nicht die Eskalation selbst ist das Problem, sondern dass der Iran jederzeit mit Angriffen und die Anrainerstaaten jederzeit mit iranischer Vergeltung rechnen müssen. Zwingt diese toxische Melange den Golf in die Aktivität?</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Bei Anruf Bin Salman</strong></h3>
<p>Nach übereinstimmenden Berichten <a href="https://www.axios.com/2026/08/01/saudi-crown-prince-trump-iran-attacks" rel="external noopener" target="_blank">telefonierte</a> der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman unmittelbar vor der Rücknahme der Bombardierungsentscheidung mit Trump und warnte vor einer Eskalation.</p>
<p>Trump <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527301.iran-krieg-eskalierende-eigendynamik.html" rel="external noopener" target="_blank">plante</a> offenbar den bislang größten Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur – Kraftwerke und Raffinerien – was ein Kriegsverbrechen auf neuer Stufe gewesen wäre, auf das der Iran mit ebensolchen Angriffen auf die Golfstaaten reagiert hätte. Auch Katar und die VAE <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">drängten</a> Washington zur Zurückhaltung.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dass der Al-Saud-Clan nun Frieden mit Teheran suche, dürfte ein zu weitgefasster Irrtum sein. Doch in die iranisch-saudischen Beziehungen sowie die saudische Position scheint Bewegung zu kommen.</p>
<p>Ausschlaggebend <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/aug/02/trump-climbs-down-on-iran-strikes-after-saudi-alarm-and-threats-from-tehran" rel="external noopener" target="_blank">dürfte</a> die Furcht vor jemenitischen wie iranischen Vergeltungsschlägen gewesen sein – und vor einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus mit Folgen für den Energiehandel und das Geschäftsmodell der Petro-Feudalismen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Background-Player Pakistan</strong></h3>
<p>Für Riad stand wohl vor allem die eigene Stabilität im Vordergrund. Die saudische Führung <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">setzt</a> womöglich auf Verhandlungen, auch da Teheran verhalten positiv auf einen katarischen Vorschlag zu einer planvollen Öffnung der Straße von Hormus reagiert hatte.</p>
<p>Ein weiterer Faktor geht in der westlichen Debatte stark unter: weil im Ernstfall <a href="https://www.telepolis.de/article/Saudi-Arabien-und-Pakistan-Der-nukleare-Pakt-gegen-den-Westen-10690346.html" rel="external noopener" target="_blank">Pakistan Saudi-Arabien</a> laut <a href="https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/das-joint-strategic-defense-agreement-zwischen-saudi-arabien-und-pakistan/" rel="external noopener" target="_blank">Verteidigungsabkommen von 2025</a> hätte beistehen müssen, dürfte auch Islamabad alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um eine Eskalation zu verhindern.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123871" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377630"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Saudi-Atomdeal-Warum-Riad-zwischen-Israel-und-Pakistan-waehlen-muss-11377630.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3188" height="1791" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/1/U-2f868420928b471e.jpeg" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3188" height="1791" alt="Lange Reihen hoher schlanker Zylinder, die durch Gasleitungen verbunden sind" style="aspect-ratio:3188 / 1791;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Saudi-Atomdeal: Warum Riad zwischen Israel und Pakistan wählen muss</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Pakistan hatte bereits Kampfjets nach Saudi-Arabien entsandt und mit einem Eintritt gedroht, bemühte sich zugleich um Vermittlung zwischen Washington, Teheran und den Golfstaaten.</p>
<p>Islamabad kann mittlerweile als ein Zünglein an der Waage gelten: neben einer 900-Kilometer Grenze zum Iran, ist Islamabad einziger Akteur mit funktionierenden Beziehungen zu Iran, Saudi-Arabien, den USA und China zugleich und <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/3/7/caught-between-iran-and-saudi-arabia-can-pakistan-stay-neutral-for-long" rel="external noopener" target="_blank">verfügt</a> über Kanäle, die andere Regionalmächte nicht haben.</p>
<p>Ein Selbstläufer ist dies dennoch nicht: Mehrere Analysen <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20260401-from-the-margins-to-the-middle-pakistans-role-in-the-iran-war/" rel="external noopener" target="_blank"> beschreiben</a> Pakistans Rolle als <a href="https://www.stimson.org/2026/the-motives-and-constraints-behind-pakistans-mediation-between-the-us-and-iran/" rel="external noopener" target="_blank">strategische Notwendigkeit</a>, nicht freiwillige Chance. Scheitert die Diplomatie, wäre Islamabad gezwungen, Farbe zu bekennen – dies wird man mit allen Mitteln verhindern wollen, es steht viel auf dem Spiel.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Einfluss der Golfstaaten steigt</strong></h3>
<p>Während Israel zuletzt auf eine härtere Gangart <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/liveblog-irankrieg-trump-ueber-iran-gespraeche-letzte-chance-fuer-teheran-faz-200583539.html" rel="external noopener" target="_blank">drängte</a>, waren es diesmal Saudi-Arabien und Katar, deren Deeskalationswunsch Trumps Entscheidung offenkundig prägte.</p>
<p>Laut <em>Wall Street Journal</em> <a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/gulf-states-pressed-trump-to-hold-off-on-iran-strikes-and-pursue-talks-03bcdb52" rel="external noopener" target="_blank">haben</a> die Golfstaaten inzwischen größeren Einfluss auf Trump als zu Kriegsbeginn – ihre wirtschaftliche Bedeutung verschafft ihren Warnungen zusätzliches Gewicht. Das deutet auf einen relativen Bedeutungsverlust Israels bei der US-Kriegssteuerung hin, solange wirtschaftliche Stabilität und Energieversorgung im Zentrum der US-Interessen stehen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5074167" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11277616"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Geopolitisches-Grossprojekt-Der-Nahe-Osten-baut-neue-Machtachsen-11277616.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1654" height="929" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/4/1/6/7/master_Lange_Naher_osten-6db2a3e90a102e5f.png" alt="Karte des Nahen Ostens mit eingezeichneten möglichen Eisenbahnverbindungen" style="aspect-ratio:1654 / 929"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1654" height="929" alt="Karte des Nahen Ostens mit eingezeichneten möglichen Eisenbahnverbindungen" style="aspect-ratio:1654 / 929;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Geopolitisches Großprojekt: Der Nahe Osten baut neue Machtachsen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dies lässt sich durch offenere Risse im US-israelischen Verhältnis belegen: "America First" und der Pivot to Asia vertragen sich schlecht mit einem Endlos-Krieg, der jedoch im Interesse der zu zerbrechen drohenden Regierung Netanjahu liegt.</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-netanjahu-nahost-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Seit 2025/26</a> gibt es wiederholt Berichte über Differenzen bei Gaza, Iran und dem Tempo militärischer Operationen, zuletzt auch über die generelle Frage weiterer Angriffe. Letztlich dürfte eine Kombination aus Ölpreisen, China-Konkurrenz, Golf-Investitionen und "America First"-Logik erklären, warum Washington diesmal Riads Interessen stärker gewichtete als Israels Eskalationswunsch – ohne dass dies dauerhaft gelten muss. Festzuhalten bleibt, dass die anfänglich-plausible These eines <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/interview-angriffe-usa-iran-100.html" rel="external noopener" target="_blank">israelisch vorangetriebenen US-Kriegs</a> aktuell nicht mehr zuzutreffen scheint.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Hormus als Hauptkriegsschauplatz</strong></h3>
<p>Bemerkenswert zudem: Nicht das Atomprogramm, sondern die Straße von Hormus steht im Zentrum möglicher Gespräche. Dabei ist Hormus eigentlich "nur" ein Nebenkriegs- oder Folgeschauplatz gemessen an den ursprünglichen US-Kriegszielen.</p>
<p>Doch auch Teheran dürfte den Joker nicht ewig nutzen können: Alex Vatanka vom Middle East Institute <a href="https://www.theguardian.com/world/live/2026/aug/03/us-iran-trump-strait-of-hormuz-talks-israel-gaza-lebanon-latest-news-updates" rel="external noopener" target="_blank">gab</a> gegenüber dem <em>Guardian </em>zu bedenken, dass der Iran zunehmend unter Zeitdruck stehe, da die US-Blockade seinen Handel praktisch lahmlege.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120644" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11372247"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Die-Huthi-Blockade-bringt-Trump-in-eine-ernste-Zwickmuehle-11372247.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6281" height="3529" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/6/4/4/shutterstock_2399826271-c5b2541855ec014b.jpeg" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6281" height="3529" alt="Eine Karte mit einem Roten Pin" style="aspect-ratio:6281 / 3529;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Die Huthi-Blockade bringt Trump in eine ernste Zwickmühle</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>"Sie sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem sie nicht mehr glauben, dass es der beste Weg nach vorn ist, sich einfach zurückzulehnen und eine Runde diplomatischer Gespräche nach der anderen zu führen", sagte Vatanka. "Sie versuchen, die Lage aufzurütteln, um Trumps Aufmerksamkeit zu erregen und zu sehen, ob sie ein anderes Ergebnis erzielen können."</p>
<h3 class="subheading">Dauerunsicherheit am Golf</h3>
<p>Für die Golfstaaten hingegen zählt längst nicht mehr nur, ob ein Krieg ausbricht, sondern dass jederzeit damit gerechnet werden muss – diese Dauerunsicherheit belastet Handel und Investitionen stärker als einzelne Zwischenfälle und rückt Teile der Region de facto näher an den Iran, untergräbt gleichwohl unentwegt deren Gesellschaftsvertrag wie deren Wirtschaftsmodell.</p>
<p>Verhandlungen statt Vergeltung erscheint als ein neues Mantra der Golf-Staaten erkennbar: Die US-israelische Geiselnahme der Region wandelt sich zusehends in eine iranische – Teheran hat mit seinen Vergeltungsnadelstichen Eindruck hinterlassen und besitzt erneut die Eskalationsdominanz.</p>
<p>Zwischen Drohkulisse und Dialog entsteht ein Schwebezustand, der den Nahen Osten ähnlich destabilisiert wie ein offener Krieg – und der Riad, Islamabad und Tel Aviv ebenso trifft wie Teheran.</p>
<p>Von einer Niederlage Irans kann dennoch keine Rede sein, da ein umfassender US-Krieg mit Blick auf die <a href="http://www.heise.de/article/Trumps-Iran-Rueckzieher-Der-unbeliebte-Praesident-11395118.html">anhaltende Energiekrise und schwächelnde Zustimmungswerte</a> in den USA kaum noch führbar ist.</p>
<p>Der amerikanische Einfluss schwindet weiter, begleitet von wirkungslosen Eskalationsdrohungen und wechselhaften Diplomatie-Angeboten. Hält dieser Zustand an, dürfte vor allem ein Faktor kriegsentscheidend werden: dass der stärkste Einfluss auf Washington nicht mehr von Tel Aviv ausgeht, sondern von den Golfstaaten.</p>
2026-08-04T08:00:00.000Zurn:bid:51346762026-08-04T07:00:00.000ZKI, personalisierte Informationsströme und flüchtige Quellen untergraben den gemeinsamen Wissensstand. Damit wankt auch die Grundlage öffentlicher Debatten.</p>
<p>Bevor der Buchdruck erfunden war, wurde Wissen einerseits durch Mönche in Klöstern tradiert, das jedoch nur Lesekundigen zur Verfügung stand, sowie durch mündliche Tradition, die nicht vor Modifikationen oder zeitgenössischen Verfälschungen geschützt war.</p>
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<p>Mit dem Aufkommen der Bücher, die die Wissensvermittlung für viele vereinfachten und verbilligten, konnte eine steigende Anzahl Menschen lesen lernen und sich schneller und einfacher standardisiertes Wissen aneignen.</p>
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<p>In der Folge wurden mit den Büchern umfassende Bibliotheken angelegt, wo man sowohl in Präsenz als auch per Fernleihe sich praktisch jedes in Europa verfasste Buch zu Gemüte führen konnte, darunter auch so exotische Werke wie die französischen Veröffentlichungen von Saloth Sar, besser bekannt unter dem Namen <em>Pol Pot</em> oder "Bruder Nr. 1".</p>
<p>In digitaler Form liegt da nichts vor und daher sind diese Texte für die digitalen KI-gestützten Medien schlicht nicht existent.</p>
<p>Übrig bleibt da vielfach nur <a href="https://www.deutschlandfunk.de/kambodscha-zerrissenheit-eines-traumatisierten-landes-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Sekundärliteratur</a> als einzige Quelle, die man zu Rate ziehen kann, wenn man sich mit der Zeit der Roten Khmer und seinen Nachfolgern in Kampuchea beschäftigen will.</p>
<p>Nur in wenigen aktuellen Texten wird erwähnt, dass das <a href="https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kambodscha" rel="external noopener" target="_blank">US-Bombardement des Landes</a> die Voraussetzungen für die Herrschaft der im Kern aus in <a href="https://zeitgeschichte-online.de/sites/default/files/documents/WolfgangForm-Gerechtigkeitnach30Jahren.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Frankreich ausgebildeten Intellektuellen Khmer Rouge</a> geschaffen hatte und dass die Flugdaten der amerikanischen Bomber nach dem Abwurf gefälscht wurden.</p>
<p>Bekannt wurde dies später im Falle der <a href="https://vietnamtheartofwar.com/1969/03/18/18th-march-1969-operation-menu-and-secret-carpet-bombing-in-cambodia/" rel="external noopener" target="_blank">Operation Menu</a> unter US-Präsident Richard Nixon. Um die völkerrechtswidrigen B-52-Teppichbombardements im neutralen Kambodscha vor der US-Öffentlichkeit und dem Kongress zu verbergen, wurde ein hochoffizielles, doppeltes Buchführungssystem der US-Luftwaffe etabliert. Nach den Einsätzen wurden die echten Flugdaten und Zielcomputer-Protokolle verbrannt oder geschreddert.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wenn es keine gedruckten Quellen gibt und Zeitzeugen schweigen</strong></h3>
<p>Heute fällt es dem unbedarften Betrachter durchaus schwer, politische Bewegungen zu beurteilen, weil sich die digitalen Unterlagen schneller wandeln, als man das zu Zeiten der gedruckten Werke gewohnt war.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Unser Gehirn braucht schwierige Texte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115973" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11363031"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Luxus-Lesen-wird-zum-Unterscheidungsmerkmal-11363031.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/9/7/3/master_buecher-ef59c8f7ddaa0b73.jpeg" alt="Buch unter dem Arm eines Colleg-Absolventen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Buch unter dem Arm eines Colleg-Absolventen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex 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href="http://www.heise.de/article/20-Prozent-Analphabeten-Deutschland-vor-dem-Bildungskollaps-10665944.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/2/6/4/6/Master_Lesen-abd4df900ff093df.jpeg" alt="Frau liest im Café" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Frau liest im Café" style="aspect-ratio:1280 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10641269"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Drama-an-Unis-80-Prozent-der-Studenten-verstehen-keine-Sachtexte-mehr-10641269.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/5/2/5/1/master_lesen2-d46459c4602a33b3.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4894088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10480854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Lesen-als-Luxus-Wenn-nur-noch-Rebellen-Originale-wertschaetzen-10480854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 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<!-- RSPEAK_START -->
<h3 class="subheading"><strong>Die Verschlechterung der Informationslage</strong></h3>
<p>Anders als zu Zeiten der Bücher und Zeitungen, die man archivieren und in Bibliotheken einsehen konnte und man dabei die Ausgabe oder den Veröffentlichungszeitpunkt zur zeitlichen Einordnung heranziehen konnte, was einen beträchtlichen Vorteil für die Wissensvermittlung darstellte, weil jeder Interessent sich anders als zu Zeiten der mündlichen Tradition auf den gleichen Wissensstand bringen konnte und man darüber dann auch diskutieren konnte.</p>
<p>Wenn das, was man als Wissen betrachtet, jedoch nicht mehr für jeden identisch sein kann, weil sich die Information permanent verändert und Quellen nicht mehr nachvollziehbar sind, weil sie plötzlich und ungeplant versiegen oder nach Marktlage verändert werden, wird es schwierig, sich in dieser Welt zu orientieren.</p>
<p>Im Wettbewerb mit KI-modifizierten Texten fällt heute eine Diskussion über Themen wie den Klimawandel oder die Folgen der klimawandelinduzierten Wetterphänomene immer schwerer, weil das digital erreichbare Informationsangebot weitgehend nach mathematischen Kriterien bewertet wird.</p>
<!-- RSPEAK_STOP -->
<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI im deutschen Wald: Wie das Projekt KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Warum-China-auf-KI-Infrastruktur-statt-auf-Chatbots-setzt-11378052.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4965" height="2789" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/0/8/2/Tada_Images-bc1042c2ef16e573.jpeg" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4965" height="2789" alt="Autos vor einer Ampel, wobei eines durch eine Kamera auf dem Dach hhevorsticht." style="aspect-ratio:4965 / 2789;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Warum China auf KI-Infrastruktur statt auf Chatbots setzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377636"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Strafe-gegen-Google-Kampf-um-die-KI-Suchmaschine-der-Zukunft-11377636.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" 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href="http://www.heise.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/2/1/6/Master_KI_Jugend-09298060e6189640.jpeg" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" 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rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:flex group-is-closed:hidden"><span class="mr-0.5">Weniger anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path fill="none" stroke="#464646" stroke-linecap="round" stroke-miterlimit="10" stroke-width="1.5" d="M8 12h8"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<p>Das führt meist dazu, dass eine zahlenmäßig öfter auftauchende klar strukturierte Meinung höher bewertet wird, als eine komplexere Aussage, die weniger eingängig ist, unabhängig von der jeweiligen wissenschaftlichen Ableitung. Dass einfache Aussagen dem komplexen Wettergeschehen oft nicht angemessen sind, geht bei derartigen Darstellungen gerne verloren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme bei der Übertragung chinesischer Aussagen in eine westliche Sprache</strong></h3>
<p>Während die Übersetzung zwischen zwei Sprachen derselben Sprachfamilie eher einfach ist, da nicht nur die Kulturen, die diesen beiden Sprachen zugrunde liegen, ähnlicher sind, sondern alle Sprachen derselben Familie meist auch von einer gemeinsamen Ursprache abstammen, fällt die Übersetzung vom Chinesischen ins Englische oder ins Deutsche deutlich schwerer.</p>
<p>Denn die unterschiedlichen Sprachgenealogien beider Sprachgruppen bedeuten, dass es oft gar keine direkte wörtliche Entsprechung für einen chinesischen Begriff oder Ausdruck in der europäischen Sprache gibt.</p>
<p>Ein Übersetzer vom Chinesischen ins Englische muss sowohl die chinesische als auch die westliche Kultur beherrschen sowie verstehen, wie man chinesische Ausdrücke so wiedergibt, wie sie ein europäischer Muttersprachler verwenden würde. Dies würde beispielsweise von einem chinesischen Juristen, der einen Vertrag übersetzt, verlangen, ähnliche, in englischer Sprache verfasste Verträge zu recherchieren, um sicherzustellen, dass er dieselbe Sprache verwendet, die ein Anwalt in Europa verwenden würde.</p>
<p>Asiaten denken völlig anders als Europäer und nutzen andere Schriftsysteme. Eine der größten Herausforderungen bei der Übersetzung asiatischer Sprachen in europäische Sprachen besteht in der Vielfalt der Schriftsysteme, die sich grundlegend vom lateinischen Alphabet unterscheiden, das im Westen der Welt am häufigsten verwendet wird.</p>
<p>Asiatische Sprachen verwenden komplexe, zeichen- oder silbenbasierte Schriften. Chinesisch verwendet sogenannte Logogramme, von denen jedes ein Wort oder einen bedeutungsvollen Teil eines Wortes darstellt. Es gibt Zehntausende dieser Zeichen, jedes mit eigener Bedeutung und Aussprache.</p>
<p>Den Umgang mit Sprache und Information sollte man nicht den Algorithmen überlassen.</p>
KI, personalisierte Informationsströme und flüchtige Quellen untergraben den gemeinsamen Wissensstand. Damit wankt auch die Grundlage öffentlicher Debatten.</p>
<p>Bevor der Buchdruck erfunden war, wurde Wissen einerseits durch Mönche in Klöstern tradiert, das jedoch nur Lesekundigen zur Verfügung stand, sowie durch mündliche Tradition, die nicht vor Modifikationen oder zeitgenössischen Verfälschungen geschützt war.</p>
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<p>Mit dem Aufkommen der Bücher, die die Wissensvermittlung für viele vereinfachten und verbilligten, konnte eine steigende Anzahl Menschen lesen lernen und sich schneller und einfacher standardisiertes Wissen aneignen.</p>
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<p>In der Folge wurden mit den Büchern umfassende Bibliotheken angelegt, wo man sowohl in Präsenz als auch per Fernleihe sich praktisch jedes in Europa verfasste Buch zu Gemüte führen konnte, darunter auch so exotische Werke wie die französischen Veröffentlichungen von Saloth Sar, besser bekannt unter dem Namen <em>Pol Pot</em> oder "Bruder Nr. 1".</p>
<p>In digitaler Form liegt da nichts vor und daher sind diese Texte für die digitalen KI-gestützten Medien schlicht nicht existent.</p>
<p>Übrig bleibt da vielfach nur <a href="https://www.deutschlandfunk.de/kambodscha-zerrissenheit-eines-traumatisierten-landes-100.html" rel="external noopener" target="_blank">Sekundärliteratur</a> als einzige Quelle, die man zu Rate ziehen kann, wenn man sich mit der Zeit der Roten Khmer und seinen Nachfolgern in Kampuchea beschäftigen will.</p>
<p>Nur in wenigen aktuellen Texten wird erwähnt, dass das <a href="https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kambodscha" rel="external noopener" target="_blank">US-Bombardement des Landes</a> die Voraussetzungen für die Herrschaft der im Kern aus in <a href="https://zeitgeschichte-online.de/sites/default/files/documents/WolfgangForm-Gerechtigkeitnach30Jahren.pdf" rel="external noopener" target="_blank">Frankreich ausgebildeten Intellektuellen Khmer Rouge</a> geschaffen hatte und dass die Flugdaten der amerikanischen Bomber nach dem Abwurf gefälscht wurden.</p>
<p>Bekannt wurde dies später im Falle der <a href="https://vietnamtheartofwar.com/1969/03/18/18th-march-1969-operation-menu-and-secret-carpet-bombing-in-cambodia/" rel="external noopener" target="_blank">Operation Menu</a> unter US-Präsident Richard Nixon. Um die völkerrechtswidrigen B-52-Teppichbombardements im neutralen Kambodscha vor der US-Öffentlichkeit und dem Kongress zu verbergen, wurde ein hochoffizielles, doppeltes Buchführungssystem der US-Luftwaffe etabliert. Nach den Einsätzen wurden die echten Flugdaten und Zielcomputer-Protokolle verbrannt oder geschreddert.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wenn es keine gedruckten Quellen gibt und Zeitzeugen schweigen</strong></h3>
<p>Heute fällt es dem unbedarften Betrachter durchaus schwer, politische Bewegungen zu beurteilen, weil sich die digitalen Unterlagen schneller wandeln, als man das zu Zeiten der gedruckten Werke gewohnt war.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Unser Gehirn braucht schwierige Texte</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5115973" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11363031"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Luxus-Lesen-wird-zum-Unterscheidungsmerkmal-11363031.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/5/9/7/3/master_buecher-ef59c8f7ddaa0b73.jpeg" alt="Buch unter dem Arm eines Colleg-Absolventen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Buch unter dem Arm eines Colleg-Absolventen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Luxus: Lesen wird zum Unterscheidungsmerkmal</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4942646" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10665944"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/20-Prozent-Analphabeten-Deutschland-vor-dem-Bildungskollaps-10665944.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/4/2/6/4/6/Master_Lesen-abd4df900ff093df.jpeg" alt="Frau liest im Café" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Frau liest im Café" style="aspect-ratio:1280 / 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data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10641269"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Drama-an-Unis-80-Prozent-der-Studenten-verstehen-keine-Sachtexte-mehr-10641269.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/3/5/2/5/1/master_lesen2-d46459c4602a33b3.jpeg" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4894088" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10480854"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Lesen-als-Luxus-Wenn-nur-noch-Rebellen-Originale-wertschaetzen-10480854.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/9/4/0/8/8/Master_KI-25675ce5ce9876ef.jpeg" alt="Ein Mensch und ein KI-Roboter liefern sich ein satirisch überzeichnetes Lesewettrennen – während zwischen ihnen Podeste mit Buch, Laptop und Geldsymbol stehen, zeigt eine übergroße Hand auf den Roboter als Sieger der Aufmerksamkeit." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Ein Mensch und ein KI-Roboter liefern sich ein satirisch überzeichnetes Lesewettrennen – während zwischen ihnen Podeste mit Buch, Laptop und Geldsymbol 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data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg 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<h3 class="subheading"><strong>Die Verschlechterung der Informationslage</strong></h3>
<p>Anders als zu Zeiten der Bücher und Zeitungen, die man archivieren und in Bibliotheken einsehen konnte und man dabei die Ausgabe oder den Veröffentlichungszeitpunkt zur zeitlichen Einordnung heranziehen konnte, was einen beträchtlichen Vorteil für die Wissensvermittlung darstellte, weil jeder Interessent sich anders als zu Zeiten der mündlichen Tradition auf den gleichen Wissensstand bringen konnte und man darüber dann auch diskutieren konnte.</p>
<p>Wenn das, was man als Wissen betrachtet, jedoch nicht mehr für jeden identisch sein kann, weil sich die Information permanent verändert und Quellen nicht mehr nachvollziehbar sind, weil sie plötzlich und ungeplant versiegen oder nach Marktlage verändert werden, wird es schwierig, sich in dieser Welt zu orientieren.</p>
<p>Im Wettbewerb mit KI-modifizierten Texten fällt heute eine Diskussion über Themen wie den Klimawandel oder die Folgen der klimawandelinduzierten Wetterphänomene immer schwerer, weil das digital erreichbare Informationsangebot weitgehend nach mathematischen Kriterien bewertet wird.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124450" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/KI-im-deutschen-Wald-Wie-das-Projekt-KI4Forst-Schaeden-per-Satellit-erkennt-11378782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2735" height="1536" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/4/4/5/0/generated-image-1-60de932646461736.png" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2735" height="1536" alt="Eine Roboterhand hält einen Eichensetzling, der in einem kleinen Erdhaufen steckt." style="aspect-ratio:2735 / 1536;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">KI im deutschen Wald: Wie das Projekt KI4Forst Schäden per Satellit erkennt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5124082" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11378052"><a index="0" 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dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5125212" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11380244"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Unser-Gehirn-braucht-schwierige-Texte-11380244.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/5/2/1/2/Master_lesen-f7ac4f985bef3692.jpeg" alt="Junge Frau in einer modernen Bibliothek" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5123874" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11377636"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/EU-Strafe-gegen-Google-Kampf-um-die-KI-Suchmaschine-der-Zukunft-11377636.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1672" height="940" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/3/8/7/4/master_Google-53cbc8ae5d4bbc82.png" alt="Plakative Grafik zeigt Google-Symbol, einen Richter-Hammer, die EU-Flagge und ein Google-Suchfeld" style="aspect-ratio:1672 / 940"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1672" height="940" alt="Plakative Grafik zeigt Google-Symbol, einen Richter-Hammer, die EU-Flagge und ein Google-Suchfeld" style="aspect-ratio:1672 / 940;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">EU-Strafe gegen Google: Kampf um die KI-Suchmaschine der Zukunft</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5118216" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11367482"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Generation-FOBO-Die-Angst-ueberfluessig-zu-werden-11367482.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/8/2/1/6/Master_KI_Jugend-09298060e6189640.jpeg" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Porträt Junger Mann mit Binärcode-Reihe" 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rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" 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<p>Das führt meist dazu, dass eine zahlenmäßig öfter auftauchende klar strukturierte Meinung höher bewertet wird, als eine komplexere Aussage, die weniger eingängig ist, unabhängig von der jeweiligen wissenschaftlichen Ableitung. Dass einfache Aussagen dem komplexen Wettergeschehen oft nicht angemessen sind, geht bei derartigen Darstellungen gerne verloren.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Die Probleme bei der Übertragung chinesischer Aussagen in eine westliche Sprache</strong></h3>
<p>Während die Übersetzung zwischen zwei Sprachen derselben Sprachfamilie eher einfach ist, da nicht nur die Kulturen, die diesen beiden Sprachen zugrunde liegen, ähnlicher sind, sondern alle Sprachen derselben Familie meist auch von einer gemeinsamen Ursprache abstammen, fällt die Übersetzung vom Chinesischen ins Englische oder ins Deutsche deutlich schwerer.</p>
<p>Denn die unterschiedlichen Sprachgenealogien beider Sprachgruppen bedeuten, dass es oft gar keine direkte wörtliche Entsprechung für einen chinesischen Begriff oder Ausdruck in der europäischen Sprache gibt.</p>
<p>Ein Übersetzer vom Chinesischen ins Englische muss sowohl die chinesische als auch die westliche Kultur beherrschen sowie verstehen, wie man chinesische Ausdrücke so wiedergibt, wie sie ein europäischer Muttersprachler verwenden würde. Dies würde beispielsweise von einem chinesischen Juristen, der einen Vertrag übersetzt, verlangen, ähnliche, in englischer Sprache verfasste Verträge zu recherchieren, um sicherzustellen, dass er dieselbe Sprache verwendet, die ein Anwalt in Europa verwenden würde.</p>
<p>Asiaten denken völlig anders als Europäer und nutzen andere Schriftsysteme. Eine der größten Herausforderungen bei der Übersetzung asiatischer Sprachen in europäische Sprachen besteht in der Vielfalt der Schriftsysteme, die sich grundlegend vom lateinischen Alphabet unterscheiden, das im Westen der Welt am häufigsten verwendet wird.</p>
<p>Asiatische Sprachen verwenden komplexe, zeichen- oder silbenbasierte Schriften. Chinesisch verwendet sogenannte Logogramme, von denen jedes ein Wort oder einen bedeutungsvollen Teil eines Wortes darstellt. Es gibt Zehntausende dieser Zeichen, jedes mit eigener Bedeutung und Aussprache.</p>
<p>Den Umgang mit Sprache und Information sollte man nicht den Algorithmen überlassen.</p>
2026-08-04T07:00:00.000Zurn:bid:51340752026-08-04T06:00:00.000ZChina entwickelt Medikamente schneller und günstiger. Über Kooperationen und Firmensitze in Basel umschiffen Hersteller Klippen im europäischen Pharmamarkt.</p>
<p>Nach Photovoltaik, Smartphones, E-Mobilität, Batteriespeicher und KI-Systemen erobern chinesische Pharmaunternehmen jetzt mit steigendem Erfolg den Weltmarkt.</p>
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<p>War die industrielle Entwicklung noch in den 1990er Jahren auf die Küstenbereiche konzentriert, wo man Wanderarbeiter aus dem Binnenland als preiswerte Arbeitskräfte dienten, wandert die Industrie Chinas inzwischen zu den Arbeitskräften, deren Qualifikation sich zunehmend steigert.</p>
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<p>China war bislang vor allem als günstiger und im Vergleich zu Indien auch sicherer Wirkstofflieferant und Produktionsstandort für Big Pharma bekannt, wobei Peking einen besonderen Cluster für die Wirkstoffproduktion für Generika in der <a href="https://www.telepolis.de/article/Arzneimittel-Deutschlands-Abhaengigkeit-bleibt-schwer-messbar-11371799.html" rel="external noopener" target="_blank">autonomen Region der Inneren Mongolei</a> aufgebaut hat</p>
<p>In der Folge wurden nach der Wirkstoffproduktion dann auch die Generika selbst produziert, die anfangs noch in Europa geblistert und mit Beipackzetteln versehen wurden. Da die Beipackzettel künftig durch einen QR-Code auf der Verpackung abgelöst werden, bleibt als letzte Lieferkettenstufe in Deutschland nur noch das Aufdrucken des <a href="https://www.securpharm.de/securpharm-system/codierung/" rel="external noopener" target="_blank">securPharm-Codes</a>. Damitwird die Lieferkette vom deutschen Inverkehrbringer bis zu Apotheke dokumentiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Milliarden-Deals mit Takeda: Chinas neue Krebsmedikamente im Visier</strong></h3>
<p>Jetzt entwickeln sich chinesische Biotech-Firmen sehr schnell zu ernstzunehmenden Rivalen von Pfizer und AstraZeneca. Die chinesischen Firmen arbeiten mit deutlich höherem Entwicklungstempo, gehen milliardenschwere Lizenzdeals mit Herstellern wie dem japanischen Pharmakonzern Takeda ein, der mit dem chinesischen Hersteller Innovent zusammenarbeitet.</p>
<p>Die Ende 2025 abgeschlossene Partnerschaft der beiden Unternehmen umfasst unter anderem zwei fortgeschrittene experimentelle Krebsmedikamente gegen solide Tumore.</p>
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<p>Für Takeda bietet diese Kooperation Zugang zu einer chinesischen Forschungspipeline, ohne sämtliche Wirkstoffe selbst entdecken und durch die frühe Entwicklung führen zu müssen. Ein weiteres Kooperations-Beispiel sind Jiangsu Hengrui Pharmaceuticals und Bristol Myers Squibb, die im Frühjahr 2026 Vereinbarungen über insgesamt 13 Forschungsprogramme in der Onkologie, Hämatologie und Immunologie ankündigten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4904410" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10500712"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Aufstieg-zur-Medizin-Macht-Der-Pharma-Drache-erwacht-10500712.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7970" height="4477" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/4/4/1/0/Zwischenablage-1-3fd08ff59aaaa005.jpeg" alt="Eine Auswahl an Medikamenten, die über einem Haufen US-Dollar-Scheine verstreut sind." style="aspect-ratio:7970 / 4477"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7970" height="4477" alt="Eine Auswahl an Medikamenten, die über einem Haufen US-Dollar-Scheine verstreut sind." style="aspect-ratio:7970 / 4477;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Aufstieg zur Medizin-Macht: Der Pharma-Drache erwacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5016384" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11154156"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-liefert-zuverlaessiger-als-wir-und-das-sollte-uns-beunruhigen-11154156.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/6/3/8/4/pipetten-flasche-2c-41978c92fd97a0a0.jpeg" alt="Leeres EU- und volles China-Fläschen mit Pipette" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Leeres EU- und volles China-Fläschen mit Pipette" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China liefert zuverlässiger als wir – und das sollte uns beunruhigen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Während die Medikamentenproduktion und -entwicklung in China deutlich schneller und kostengünstiger als im Westen ablaufen, haben die fernöstlichen Unternehmen bei der Vermarktung im europäischen Gesundheitswesen noch unter deutlichen Anlaufschwierigkeiten zu leiden.</p>
<p>Die Gesundheitssysteme und Erstattungsprozesse in Europa unterscheiden sich trotz EU-Harmonisierung von Land zu Land. Um ein Medikament in mehreren Ländern gleichzeitig zuzulassen, zu produzieren, zu erstatten und zu vermarkten, benötigen die Unternehmen internationale Zulassungsexperten, medizinische Vertriebsorganisationen und belastbare Kontakte zu Kliniken, Versicherungen und Behörden.</p>
<p>Gelungen ist dies etwa beim Krebsmedikament Fruzaqla mit dem Wirkstoff <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/fruquintinib-fruzaqla-bei-metastasiertem-darmkrebs.html" rel="external noopener" target="_blank">Fruquintinib</a> das am 20. Juni 2024 eine EU-weite Marktzulassung erhielt. Der Wirkstoff wurde ursprünglich von Hutchmed entwickelt und wird außerhalb Chinas von Takeda vermarktet.</p>
<p>Einen anderen Weg ging das Unternehmen BeOne Medicines. Der frühere Name BeiGene wurde 2025 durch BeOne Medicines ersetzt und der rechtliche Sitz nach Basel verlegt, wo medizinisches Fachpersonal traditionell verfügbar ist.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Biosecure Act: Wie die USA chinesische Biotech-Firmen ausbremsen</strong></h3>
<p>Obwohl US-amerikanische Pharmaunternehmen inzwischen auf <a href="https://www.telepolis.de/article/US-Pharmakonzerne-brauchen-neue-Allianzen-mit-China-11145124.html" rel="external noopener" target="_blank">chinesische Medikamentenentwicklungen</a> setzten, um Ersatzprodukte in der Pipeline zu haben, wenn der Patentschutz für ihre eigenen Medikamente ausläuft, will die US-Politik die chinesische Konkurrenz eindämmen und nutzt dazu die überarbeitete Version des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Biosecure_Act" rel="external noopener" target="_blank">Biosecure Act</a>, der seit dem 18. Dezember 2025 Teil des Verteidigungshaushaltsgesetzes für das Fiskaljahr 2026 ist.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5011733" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11145124"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Pharmakonzerne-brauchen-neue-Allianzen-mit-China-11145124.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5120" height="2877" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/1/7/3/3/IM_Imagery-4c1b24d8d6118ec6.jpeg" alt="Pharmazeutische Ampullen in einer automatischen Abfüllanlage" style="aspect-ratio:5120 / 2877"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5120" height="2877" alt="Pharmazeutische Ampullen in einer automatischen Abfüllanlage" style="aspect-ratio:5120 / 2877;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Pharmakonzerne brauchen neue Allianzen – mit China</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120416" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371799"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arzneimittel-Deutschlands-Abhaengigkeit-bleibt-schwer-messbar-11371799.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/4/1/6/pillen-02-d40aa718ead1aec6.gif" alt="Pillen zwischen Pfeil nach oben mit EU-Sternen und Reagenzglas und Pfeil nach unten mit Eurozeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Pillen zwischen Pfeil nach oben mit EU-Sternen und Reagenzglas und Pfeil nach unten mit Eurozeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arzneimittel: Deutschlands Abhängigkeit bleibt schwer messbar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dieser beschränkt bestimmte staatliche Aufträge und Fördermittel, wenn dabei Produkte oder Dienstleistungen von Biotechnologieunternehmen genutzt werden, die Washington als problematisch einstuft. Sie stellt aber kein generelles Verbot chinesischer Medikamente oder sämtlicher Kooperationen mit chinesischen Firmen dar.</p>
<p>Für international tätige Unternehmen erhöht das Gesetz jedoch den Prüfungs- und Dokumentationsaufwand. Beteiligungsstrukturen, Lieferketten, Datenzugriffe und Verbindungen zu staatlichen Institutionen werden künftig noch genauer untersucht.</p>
<p>Für chinesische Hersteller wird es deshalb wichtiger, transparente Unternehmensstrukturen aufzubauen und Forschung, Datenerhebung sowie Produktion so zu organisieren, dass sie nicht nur den Anforderungen ihres Heimatmarktes, sondern auch den Anforderungen anderer Rechtsräume entsprechen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sitzverlegung nach Basel: Chinas Strategie gegen EU-Vertriebshürden</strong></h3>
<p>Das für die erfolgreiche Vermarktung chinesischer Pharmaforschung in Europa noch fehlende Know-how kann auf verschiedenen Wegen aufgeholt werden. Dazu zählen die erwähnten Kooperationen und Sitzverlagerungen sowie Firmenübernahmen, die jedoch möglicherweise kartellrechtlich geprüft werden müssten.</p>
<p>Wie schnell chinesische Unternehmen sich europäische Märkte durch erarbeiteten Technologievorsprung erobern können, haben sie seit Beginn dieses Jahrhunderts in verschiedenen Branchen eindrucksvoll gezeigt, und die Aufholjagd im Pharmabereich läuft ebenfalls schon seit mehr als einer Dekade.</p>
China entwickelt Medikamente schneller und günstiger. Über Kooperationen und Firmensitze in Basel umschiffen Hersteller Klippen im europäischen Pharmamarkt.</p>
<p>Nach Photovoltaik, Smartphones, E-Mobilität, Batteriespeicher und KI-Systemen erobern chinesische Pharmaunternehmen jetzt mit steigendem Erfolg den Weltmarkt.</p>
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<p>War die industrielle Entwicklung noch in den 1990er Jahren auf die Küstenbereiche konzentriert, wo man Wanderarbeiter aus dem Binnenland als preiswerte Arbeitskräfte dienten, wandert die Industrie Chinas inzwischen zu den Arbeitskräften, deren Qualifikation sich zunehmend steigert.</p>
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<p>China war bislang vor allem als günstiger und im Vergleich zu Indien auch sicherer Wirkstofflieferant und Produktionsstandort für Big Pharma bekannt, wobei Peking einen besonderen Cluster für die Wirkstoffproduktion für Generika in der <a href="https://www.telepolis.de/article/Arzneimittel-Deutschlands-Abhaengigkeit-bleibt-schwer-messbar-11371799.html" rel="external noopener" target="_blank">autonomen Region der Inneren Mongolei</a> aufgebaut hat</p>
<p>In der Folge wurden nach der Wirkstoffproduktion dann auch die Generika selbst produziert, die anfangs noch in Europa geblistert und mit Beipackzetteln versehen wurden. Da die Beipackzettel künftig durch einen QR-Code auf der Verpackung abgelöst werden, bleibt als letzte Lieferkettenstufe in Deutschland nur noch das Aufdrucken des <a href="https://www.securpharm.de/securpharm-system/codierung/" rel="external noopener" target="_blank">securPharm-Codes</a>. Damitwird die Lieferkette vom deutschen Inverkehrbringer bis zu Apotheke dokumentiert.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Milliarden-Deals mit Takeda: Chinas neue Krebsmedikamente im Visier</strong></h3>
<p>Jetzt entwickeln sich chinesische Biotech-Firmen sehr schnell zu ernstzunehmenden Rivalen von Pfizer und AstraZeneca. Die chinesischen Firmen arbeiten mit deutlich höherem Entwicklungstempo, gehen milliardenschwere Lizenzdeals mit Herstellern wie dem japanischen Pharmakonzern Takeda ein, der mit dem chinesischen Hersteller Innovent zusammenarbeitet.</p>
<p>Die Ende 2025 abgeschlossene Partnerschaft der beiden Unternehmen umfasst unter anderem zwei fortgeschrittene experimentelle Krebsmedikamente gegen solide Tumore.</p>
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<p>Für Takeda bietet diese Kooperation Zugang zu einer chinesischen Forschungspipeline, ohne sämtliche Wirkstoffe selbst entdecken und durch die frühe Entwicklung führen zu müssen. Ein weiteres Kooperations-Beispiel sind Jiangsu Hengrui Pharmaceuticals und Bristol Myers Squibb, die im Frühjahr 2026 Vereinbarungen über insgesamt 13 Forschungsprogramme in der Onkologie, Hämatologie und Immunologie ankündigten.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4904410" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10500712"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Aufstieg-zur-Medizin-Macht-Der-Pharma-Drache-erwacht-10500712.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="7970" height="4477" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/0/4/4/1/0/Zwischenablage-1-3fd08ff59aaaa005.jpeg" alt="Eine Auswahl an Medikamenten, die über einem Haufen US-Dollar-Scheine verstreut sind." style="aspect-ratio:7970 / 4477"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="7970" height="4477" alt="Eine Auswahl an Medikamenten, die über einem Haufen US-Dollar-Scheine verstreut sind." style="aspect-ratio:7970 / 4477;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Aufstieg zur Medizin-Macht: Der Pharma-Drache erwacht</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5016384" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11154156"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/China-liefert-zuverlaessiger-als-wir-und-das-sollte-uns-beunruhigen-11154156.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/6/3/8/4/pipetten-flasche-2c-41978c92fd97a0a0.jpeg" alt="Leeres EU- und volles China-Fläschen mit Pipette" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Leeres EU- und volles China-Fläschen mit Pipette" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">China liefert zuverlässiger als wir – und das sollte uns beunruhigen</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Während die Medikamentenproduktion und -entwicklung in China deutlich schneller und kostengünstiger als im Westen ablaufen, haben die fernöstlichen Unternehmen bei der Vermarktung im europäischen Gesundheitswesen noch unter deutlichen Anlaufschwierigkeiten zu leiden.</p>
<p>Die Gesundheitssysteme und Erstattungsprozesse in Europa unterscheiden sich trotz EU-Harmonisierung von Land zu Land. Um ein Medikament in mehreren Ländern gleichzeitig zuzulassen, zu produzieren, zu erstatten und zu vermarkten, benötigen die Unternehmen internationale Zulassungsexperten, medizinische Vertriebsorganisationen und belastbare Kontakte zu Kliniken, Versicherungen und Behörden.</p>
<p>Gelungen ist dies etwa beim Krebsmedikament Fruzaqla mit dem Wirkstoff <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/fruquintinib-fruzaqla-bei-metastasiertem-darmkrebs.html" rel="external noopener" target="_blank">Fruquintinib</a> das am 20. Juni 2024 eine EU-weite Marktzulassung erhielt. Der Wirkstoff wurde ursprünglich von Hutchmed entwickelt und wird außerhalb Chinas von Takeda vermarktet.</p>
<p>Einen anderen Weg ging das Unternehmen BeOne Medicines. Der frühere Name BeiGene wurde 2025 durch BeOne Medicines ersetzt und der rechtliche Sitz nach Basel verlegt, wo medizinisches Fachpersonal traditionell verfügbar ist.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Der Biosecure Act: Wie die USA chinesische Biotech-Firmen ausbremsen</strong></h3>
<p>Obwohl US-amerikanische Pharmaunternehmen inzwischen auf <a href="https://www.telepolis.de/article/US-Pharmakonzerne-brauchen-neue-Allianzen-mit-China-11145124.html" rel="external noopener" target="_blank">chinesische Medikamentenentwicklungen</a> setzten, um Ersatzprodukte in der Pipeline zu haben, wenn der Patentschutz für ihre eigenen Medikamente ausläuft, will die US-Politik die chinesische Konkurrenz eindämmen und nutzt dazu die überarbeitete Version des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Biosecure_Act" rel="external noopener" target="_blank">Biosecure Act</a>, der seit dem 18. Dezember 2025 Teil des Verteidigungshaushaltsgesetzes für das Fiskaljahr 2026 ist.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5011733" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11145124"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/US-Pharmakonzerne-brauchen-neue-Allianzen-mit-China-11145124.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5120" height="2877" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/1/1/7/3/3/IM_Imagery-4c1b24d8d6118ec6.jpeg" alt="Pharmazeutische Ampullen in einer automatischen Abfüllanlage" style="aspect-ratio:5120 / 2877"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5120" height="2877" alt="Pharmazeutische Ampullen in einer automatischen Abfüllanlage" style="aspect-ratio:5120 / 2877;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">US-Pharmakonzerne brauchen neue Allianzen – mit China</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5120416" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11371799"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Arzneimittel-Deutschlands-Abhaengigkeit-bleibt-schwer-messbar-11371799.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/0/4/1/6/pillen-02-d40aa718ead1aec6.gif" alt="Pillen zwischen Pfeil nach oben mit EU-Sternen und Reagenzglas und Pfeil nach unten mit Eurozeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Pillen zwischen Pfeil nach oben mit EU-Sternen und Reagenzglas und Pfeil nach unten mit Eurozeichen" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Arzneimittel: Deutschlands Abhängigkeit bleibt schwer messbar</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Dieser beschränkt bestimmte staatliche Aufträge und Fördermittel, wenn dabei Produkte oder Dienstleistungen von Biotechnologieunternehmen genutzt werden, die Washington als problematisch einstuft. Sie stellt aber kein generelles Verbot chinesischer Medikamente oder sämtlicher Kooperationen mit chinesischen Firmen dar.</p>
<p>Für international tätige Unternehmen erhöht das Gesetz jedoch den Prüfungs- und Dokumentationsaufwand. Beteiligungsstrukturen, Lieferketten, Datenzugriffe und Verbindungen zu staatlichen Institutionen werden künftig noch genauer untersucht.</p>
<p>Für chinesische Hersteller wird es deshalb wichtiger, transparente Unternehmensstrukturen aufzubauen und Forschung, Datenerhebung sowie Produktion so zu organisieren, dass sie nicht nur den Anforderungen ihres Heimatmarktes, sondern auch den Anforderungen anderer Rechtsräume entsprechen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sitzverlegung nach Basel: Chinas Strategie gegen EU-Vertriebshürden</strong></h3>
<p>Das für die erfolgreiche Vermarktung chinesischer Pharmaforschung in Europa noch fehlende Know-how kann auf verschiedenen Wegen aufgeholt werden. Dazu zählen die erwähnten Kooperationen und Sitzverlagerungen sowie Firmenübernahmen, die jedoch möglicherweise kartellrechtlich geprüft werden müssten.</p>
<p>Wie schnell chinesische Unternehmen sich europäische Märkte durch erarbeiteten Technologievorsprung erobern können, haben sie seit Beginn dieses Jahrhunderts in verschiedenen Branchen eindrucksvoll gezeigt, und die Aufholjagd im Pharmabereich läuft ebenfalls schon seit mehr als einer Dekade.</p>
2026-08-04T06:00:00.000Zurn:bid:51342702026-08-04T04:00:00.000ZEin 400-Millionen-Dollar-Schiff, halb so alt wie geplant und außer Dienst. Warum die USS Fort Worth als nicht mehr einsatzfähig gilt. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Die Marine hat vergangene Woche ein Küstenkampfschiff bereits nach der Hälfte seiner vorgesehenen Lebensdauer außer Dienst gestellt.</p>
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<p>Die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/USS_Fort_Worth" rel="external noopener" target="_blank">USS Fort Worth</a>, ein Überwasserkampfschiff, dessen Bau <a href="https://www.star-telegram.com/news/local/fort-worth/article261577707.html" rel="external noopener" target="_blank">400 Millionen US-Dollar kostete</a>, wurde 2012 in Dienst gestellt. Ursprünglich war vorgesehen, dass es bis in die späten 2030er Jahre im Einsatz bleibt, doch aufgrund chronischer <a href="https://www.sandiegouniontribune.com/2026/07/28/san-diego-warship-uss-fort-worth-being-decommissioned-more-than-a-decade-early/" rel="external noopener" target="_blank">Reparaturprobleme</a> und der damit verbundenen Kosten sowie langjähriger Zweifel an seiner grundsätzlichen Einsatzfähigkeit wurde es vorzeitig ausgemustert.</p>
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<h3 class="subheading">Probleme mit dem Getriebe</h3>
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<a-img alt="Stavroula Pabst" height="200" src="/imgs/18/5/1/3/4/2/7/0/Stavroula_Pabst-8dcddf251dd9d8ef.jpg" style="aspect-ratio: 200 / 200;" width="200">
<img alt="Stavroula Pabst" height="200" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 200 / 200; object-fit: cover;" width="200">
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<img alt="Stavroula Pabst" src="https://heise.cloudimg.io/width/200/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/4/2/7/0/Stavroula_Pabst-8dcddf251dd9d8ef.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unsere Gastautorin Stavroula Pabst</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/stavroulapabst/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Ein zentrales Problem der USS Fort Worth war ihr Getriebesystem, das die Gasturbine und die Motoren mit den Wasserstrahlantrieben verbindet. Dieses System erlitt bereits 2016 <a href="https://news.usni.org/2016/01/21/littoral-combat-ship-uss-fort-worth-sidelined-in-singapore-with-propulsion-system-damage" rel="external noopener" target="_blank">schweren Schaden</a>, als Besatzungsmitglieder bei Tests der Antriebe die vorgeschriebenen Verfahren nicht <a href="https://news.usni.org/2016/01/21/littoral-combat-ship-uss-fort-worth-sidelined-in-singapore-with-propulsion-system-damage" rel="external noopener" target="_blank">einhielten</a>, wodurch das Schiff faktisch <a href="https://nationalinterest.org/blog/buzz/us-navy-to-decommission-another-warship-years-ahead-of-schedule-ps-072926" rel="external noopener" target="_blank">unbrauchbar</a> wurde.</p>
<p>Ursprünglich hatte die US-Marine die Außerdienststellung der USS Fort Worth für 2022 <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">vorgesehen</a>, nach nur zehn Jahren Einsatz. Stattdessen wurde das Schiff jedoch umgewidmet und in einem Hafen in San Diego zum Test neuer Technologien <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">genutzt</a>.</p>
<p>"Durch die Außerdienststellung früher Testplattformen wie der Fort Worth lenkt die Marine Investitionen auf die Modernisierung der verbleibenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Littoral_Combat_Ship" rel="external noopener" target="_blank">LCS-Flotte</a> mit verbesserten Fähigkeiten um", <a href="https://maritime-executive.com/article/u-s-navy-decommissions-its-sixth-freedom-class-littoral-combat-ship" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> die Marine diese Woche. Die Ausmusterung solle dazu beitragen, "dass die aktiven Schiffe während ihrer gesamten Einsatzdauer relevant, kampffähig und zuverlässig bleiben."</p>
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<h3 class="subheading">Gescheitertes Konzept?</h3>
<p>Doch wie Dan Grazier, Leiter des Programms für nationale Sicherheitsreformen am Stimson Center, erklärt: "Das gesamte Konzept der Littoral Combat Ships ist gescheitert."</p>
<p>"Es handelt sich um ein schlecht konstruiertes Schiff mit übermäßigem Wartungsaufwand", sagte Grazier. Tatsächlich stellte ein Bericht des Government Accountability Office aus dem Jahr 2022 <a href="https://www.gao.gov/products/gao-22-105387" rel="external noopener" target="_blank">fest</a>, dass die Marine "nicht nachgewiesen hat, dass dieser Schiffstyp seine vorgesehenen Missionen erfüllen kann", und dass er im Vergleich zu anderen Schiffen weniger wahrscheinlich Gefechte übersteht.</p>
<p>Das vorzeitige Ende der USS Fort Worth steht exemplarisch für eine <a href="https://responsiblestatecraft.org/submarine-boise/" rel="external noopener" target="_blank">umfassendere Beschaffungskrise</a>, in der es der Marine wiederholt nicht gelungen ist, zuverlässige Schiffe bereitzustellen, die ihre vorgesehenen Aufgaben erfüllen können.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126493" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11382152"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Letzter-Osprey-ausgeliefert-Marine-setzt-auf-Betrieb-bis-2055-11382152.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4686" height="2633" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/4/9/3/shutterstock_2493734117-bc6b59d29369b6f1.jpeg" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4686" height="2633" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Letzter Osprey ausgeliefert: US-Marine setzt auf Betrieb bis 2055</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Stattdessen habe sich die Marine, so Grazier, häufig für aufwendig konstruierte Schiffe mit unerprobten Technologien entschieden, die oft nicht wie geplant funktionieren.</p>
<p>"Die Marine spürt jetzt die realen Folgen jahrelanger Fehlentscheidungen", sagte Grazier. "Die Flottengröße schrumpft."</p>
<p>Ursprünglich <a href="https://www.military.com/daily-news/2022/03/30/navy-names-ships-it-wants-scrapped-congressional-protests-grow.html" rel="external noopener" target="_blank">plante</a> die Marine, 55 Küstenkampfschiffe (LCS) zu beschaffen; 2014 wurde diese Zahl angesichts wachsender Zweifel an der Tragfähigkeit des Programms auf 32 <a href="https://www.military.com/daily-news/2022/03/30/navy-names-ships-it-wants-scrapped-congressional-protests-grow.html" rel="external noopener" target="_blank">reduziert</a>. Derzeit <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">verfügt</a> sie über 27.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Stavroula Pabst</strong> ist Reporterin für <em>Responsible Statecraft</em>.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/littoral-combat-ship/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
</div>
Ein 400-Millionen-Dollar-Schiff, halb so alt wie geplant und außer Dienst. Warum die USS Fort Worth als nicht mehr einsatzfähig gilt. Ein Gastbeitrag.</p>
<p>Die Marine hat vergangene Woche ein Küstenkampfschiff bereits nach der Hälfte seiner vorgesehenen Lebensdauer außer Dienst gestellt.</p>
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<p>Die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/USS_Fort_Worth" rel="external noopener" target="_blank">USS Fort Worth</a>, ein Überwasserkampfschiff, dessen Bau <a href="https://www.star-telegram.com/news/local/fort-worth/article261577707.html" rel="external noopener" target="_blank">400 Millionen US-Dollar kostete</a>, wurde 2012 in Dienst gestellt. Ursprünglich war vorgesehen, dass es bis in die späten 2030er Jahre im Einsatz bleibt, doch aufgrund chronischer <a href="https://www.sandiegouniontribune.com/2026/07/28/san-diego-warship-uss-fort-worth-being-decommissioned-more-than-a-decade-early/" rel="external noopener" target="_blank">Reparaturprobleme</a> und der damit verbundenen Kosten sowie langjähriger Zweifel an seiner grundsätzlichen Einsatzfähigkeit wurde es vorzeitig ausgemustert.</p>
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<h3 class="subheading">Probleme mit dem Getriebe</h3>
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<figure class="rte__inlinebild akwa-inline-img rte__pos_left col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline--left" style="max-width:200px;">
<a-img alt="Stavroula Pabst" height="200" src="/imgs/18/5/1/3/4/2/7/0/Stavroula_Pabst-8dcddf251dd9d8ef.jpg" style="aspect-ratio: 200 / 200;" width="200">
<img alt="Stavroula Pabst" height="200" src="data:image/svg+xml,%3Csvg xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C/rect%3E%3C/svg%3E" style="aspect-ratio: 200 / 200; object-fit: cover;" width="200">
</a-img>
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<img alt="Stavroula Pabst" src="https://heise.cloudimg.io/width/200/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/5/1/3/4/2/7/0/Stavroula_Pabst-8dcddf251dd9d8ef.jpg" >
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<figcaption class="rte__inlinebild_source akwa-caption"><span class="akwa-caption__text">
<div class="text">Unsere Gastautorin Stavroula Pabst</div>
</span><span class="source akwa-caption__source">
(Bild: <a href="https://responsiblestatecraft.org/author/stavroulapabst/" rel="external noopener" target="_blank">RS</a>)
</span>
</figcaption>
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<p>Ein zentrales Problem der USS Fort Worth war ihr Getriebesystem, das die Gasturbine und die Motoren mit den Wasserstrahlantrieben verbindet. Dieses System erlitt bereits 2016 <a href="https://news.usni.org/2016/01/21/littoral-combat-ship-uss-fort-worth-sidelined-in-singapore-with-propulsion-system-damage" rel="external noopener" target="_blank">schweren Schaden</a>, als Besatzungsmitglieder bei Tests der Antriebe die vorgeschriebenen Verfahren nicht <a href="https://news.usni.org/2016/01/21/littoral-combat-ship-uss-fort-worth-sidelined-in-singapore-with-propulsion-system-damage" rel="external noopener" target="_blank">einhielten</a>, wodurch das Schiff faktisch <a href="https://nationalinterest.org/blog/buzz/us-navy-to-decommission-another-warship-years-ahead-of-schedule-ps-072926" rel="external noopener" target="_blank">unbrauchbar</a> wurde.</p>
<p>Ursprünglich hatte die US-Marine die Außerdienststellung der USS Fort Worth für 2022 <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">vorgesehen</a>, nach nur zehn Jahren Einsatz. Stattdessen wurde das Schiff jedoch umgewidmet und in einem Hafen in San Diego zum Test neuer Technologien <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">genutzt</a>.</p>
<p>"Durch die Außerdienststellung früher Testplattformen wie der Fort Worth lenkt die Marine Investitionen auf die Modernisierung der verbleibenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Littoral_Combat_Ship" rel="external noopener" target="_blank">LCS-Flotte</a> mit verbesserten Fähigkeiten um", <a href="https://maritime-executive.com/article/u-s-navy-decommissions-its-sixth-freedom-class-littoral-combat-ship" rel="external noopener" target="_blank">erklärte</a> die Marine diese Woche. Die Ausmusterung solle dazu beitragen, "dass die aktiven Schiffe während ihrer gesamten Einsatzdauer relevant, kampffähig und zuverlässig bleiben."</p>
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<h3 class="subheading">Gescheitertes Konzept?</h3>
<p>Doch wie Dan Grazier, Leiter des Programms für nationale Sicherheitsreformen am Stimson Center, erklärt: "Das gesamte Konzept der Littoral Combat Ships ist gescheitert."</p>
<p>"Es handelt sich um ein schlecht konstruiertes Schiff mit übermäßigem Wartungsaufwand", sagte Grazier. Tatsächlich stellte ein Bericht des Government Accountability Office aus dem Jahr 2022 <a href="https://www.gao.gov/products/gao-22-105387" rel="external noopener" target="_blank">fest</a>, dass die Marine "nicht nachgewiesen hat, dass dieser Schiffstyp seine vorgesehenen Missionen erfüllen kann", und dass er im Vergleich zu anderen Schiffen weniger wahrscheinlich Gefechte übersteht.</p>
<p>Das vorzeitige Ende der USS Fort Worth steht exemplarisch für eine <a href="https://responsiblestatecraft.org/submarine-boise/" rel="external noopener" target="_blank">umfassendere Beschaffungskrise</a>, in der es der Marine wiederholt nicht gelungen ist, zuverlässige Schiffe bereitzustellen, die ihre vorgesehenen Aufgaben erfüllen können.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122037" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11374681"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-setzen-erstmals-Seedrohnen-ein-Eine-neue-Aera-des-Seekriegs-11374681.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/0/3/7/Master_Lange-75b8d92272e00bf6.jpeg" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Plakatähnliche Grafik zeigt ein großes Kreigsschiff vor einer Karte mit Meeresengen und im Vordergrund eine Seedrohne" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA setzen erstmals Seedrohnen ein: Eine neue Ära des Seekriegs?</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126493" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11382152"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Letzter-Osprey-ausgeliefert-Marine-setzt-auf-Betrieb-bis-2055-11382152.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4686" height="2633" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/4/9/3/shutterstock_2493734117-bc6b59d29369b6f1.jpeg" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4686" height="2633" alt="Ein Bell-Boeing V-22 ("Osprey") in der Luft" style="aspect-ratio:4686 / 2633;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Letzter Osprey ausgeliefert: US-Marine setzt auf Betrieb bis 2055</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Stattdessen habe sich die Marine, so Grazier, häufig für aufwendig konstruierte Schiffe mit unerprobten Technologien entschieden, die oft nicht wie geplant funktionieren.</p>
<p>"Die Marine spürt jetzt die realen Folgen jahrelanger Fehlentscheidungen", sagte Grazier. "Die Flottengröße schrumpft."</p>
<p>Ursprünglich <a href="https://www.military.com/daily-news/2022/03/30/navy-names-ships-it-wants-scrapped-congressional-protests-grow.html" rel="external noopener" target="_blank">plante</a> die Marine, 55 Küstenkampfschiffe (LCS) zu beschaffen; 2014 wurde diese Zahl angesichts wachsender Zweifel an der Tragfähigkeit des Programms auf 32 <a href="https://www.military.com/daily-news/2022/03/30/navy-names-ships-it-wants-scrapped-congressional-protests-grow.html" rel="external noopener" target="_blank">reduziert</a>. Derzeit <a href="https://www.stripes.com/branches/navy/2026-07-29/navy-lcs-uss-fort-worth-decommissioning-22403706.html" rel="external noopener" target="_blank">verfügt</a> sie über 27.</p>
<div class="rte__textbox akwa-inline-textbox col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12">
<p><strong>Stavroula Pabst</strong> ist Reporterin für <em>Responsible Statecraft</em>.</p><p>Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal <a href="https://responsiblestatecraft.org/littoral-combat-ship/" rel="external noopener" target="_blank">Responsible Statecraft</a> auf Englisch.</p>
</div>
2026-08-04T04:00:00.000Zurn:bid:51344672026-08-03T15:00:00.000ZDer Fifa-Präsident zieht seinen umstrittenen Investorenplan zurück – und plötzlich geht es um mehr als nur einen gescheiterten Deal.
</p>
<p>Die Aufregung war groß. Nicht nur die unverbesserlichen Fußballromantiker dieser Erde waren erschüttert über die neueste Infantino-Infamie.</p>
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<p>Der Italo-Schweizer FIFA-Boss Gianni Infantino hatte Mitte vergangener Woche seine Pläne verkündet, Teile der kommerziellen Rechte des Weltfußballverbandes, etwa jene an der Fußball-Weltmeisterschaft, zu verkaufen und auf diesem Weg eine zusätzliche Milliardensumme einzuspielen.</p>
<p>Für die Umsetzung wollte die FIFA ein Tochterunternehmen namens FIFA Forward Enterprise (FFE) gründen. Vor allem damit hatte Infantino die Fußballwelt in Empörung versetzt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>13 Milliarden Euro WM-Erlöse</strong></h3>
<p>"Der Fußball steht nicht zum Verkauf!", tönte es allerorten – so als ob dies nicht schon lange der Fall wäre. Als ob nicht schon in diesem Jahr mit der gerade zu Ende gegangenen Fußball-WM gerade erst 13 Milliarden Euro erwirtschaftet worden waren.</p>
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<p>So, als ob nicht der Fußball ohnehin vor allem ein großes Geschäft und essenzieller Teil des globalen Showbusiness wäre; als ob nicht Ablösesummen im zehnstelligen Millionenbereich heute auch für Durchschnittsspieler die Regel sind; so als ob nicht etwa ein Bundestrainer-Loser wie der deutsche Julian Nagelsmann auch noch nach dem komplett ins Wasser gefallenen deutschen WM-Auftritt mit einer Abfindung von über sechs Millionen Euro nach Hause gehen konnte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Im Fußball herrscht vor allem Doppelmoral</strong></h3>
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<p>Die große Empörung kam vor allem von drittklassigen Figuren und Durchschnittsfunktionären. Aus Deutschland meldete sich zum Beispiel DFB-Präsidiumsmitglied <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wehrle" rel="external noopener" target="_blank">Alexander Wehrle</a> zu Wort. Wehrle hielt es für nötig, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_V8e7LYAeDo" rel="external noopener" target="_blank">rhetorische Fragen zu formulieren</a>, wie "War Gianni Infantino je in einer Fankurve?" oder "hat er je selbst Fußball gespielt? Weiß er, was Fußball bedeutet?".</p>
<p>Das kommt ausgerechnet von einem Stuttgarter Funktionär, der selber niemals Fußballprofi war, und der genau weiß, dass weder Jürgen Klopp noch Julian Nagelsmann, um nur einmal die beiden zu nennen, herausragende Fußballspieler gewesen sind. Auf derlei "Expertise" kommt es nicht an.</p>
<p>Im Fußball herrscht also vor allem Doppelmoral. Zu dieser gehört, dass alle Geschäfte machen wollen und mitverdienen möchten, dass aber in dem Moment, wo einer ganz besonders viel verdient, dieser in Gefahr läuft, zum Geächteten zu werden.</p>
<p>So jetzt womöglich Gianni Infantino.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119946" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11370878"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fussball-WM-Finale-Spanien-siegt-die-ARD-patzt-Hollywood-uebernimmt-11370878.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/9/4/6/Master_Fussball-d857c8cdf758eae3.jpeg" alt="Spanische Spieler mit einem Pokal - allerdings dem EM-Pokal von 2024. Die Spieler - Pedri, Torres und Gavi sind Teil der goldenen Generation, die jetzut das WM-Finale gewonnen hat." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Spanische Spieler mit einem Pokal - allerdings dem EM-Pokal von 2024. 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class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119345" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WM-Finale-Warum-Argentinien-gegen-Spanien-um-weit-mehr-als-den-Titel-spielt-11369716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/4/5/master_Fussball-f5826fd4b5ed9804.jpeg" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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spielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117347" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365766"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fussball-WM-2026-Spaniens-Fussball-verzaubert-das-ZDF-redet-ihn-kaputt-11365766.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/7/3/4/7/Master_Fussball_WM-f990be71fc1a42e2.jpeg" alt="Großaufnahme von Marc Cucurella beim Endspiel EM 2024" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Großaufnahme von Marc Cucurella beim Endspiel EM 2024" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Fußball-WM 2026: Spaniens Fußball verzaubert – das ZDF redet ihn kaputt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5086800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11302634"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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<h3 class="subheading"><strong>"Wir lehnen den Vorschlag der Fifa einstimmig und unmissverständlich ab"</strong></h3>
<p>Was war geschehen? Kurz nach der vergangenen Fußball-WM, der größten, die es je gab, wurden Pläne für eine mögliche Ausweitung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften publik.</p>
<p>Es sei ein Thema, über das man "auf jeden Fall" nach der WM nachdenken solle, sagte der 56-jährige Infantino. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und "nicht nur Europa und Südamerika". Der <em>Guardian</em>, <em>ESPN</em> und <em>Sky News</em> berichteten mit Verweis auf ihnen vorliegende Dokumente des Weltverbandes, dass die FIFA die Auswirkungen einer möglichen Aufstockung konkret untersuchen lassen möchte.</p>
<p>Zeitgleich verkündete der Fußball-Weltverband um Präsident Gianni Infantino, dass er sich harscher Kritik für seine Investorenpläne ausgesetzt sieht. Der geplante Deal der Fifa führte zu weltweiten Gegenreaktionen.</p>
<p>Der europäische Dachverband Uefa stellte vergangene Woche die <a href="https://www.zeit.de/sport/2026-08/fifa-investorendeal-forward-enterprise-gianni-infantino-joshua-kushner-uefa" rel="external noopener" target="_blank">Möglichkeit eines WM-Boykotts in den Raum</a> und drohte Infantino persönlich mit rechtlichen Schritten. "Wir lehnen den Vorschlag der Fifa, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen Fifa-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab", teilte die Uefa in einer Stellungnahme am Donnerstag mit und kündigte einen Boykott für Fifa-Wettbewerbe an, wenn der Weltverband seine Pläne weiter verfolgen sollte.</p>
<p>Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Concacaf und der asiatische Fußballdachverband AFC hatten die Pläne von Infantino heftig kritisiert.</p>
<p>"Die AFC solidarisiert sich mit der Uefa und der Concacaf", hieß es in einer Pressemitteilung. Und aus Asien war von "ernsthaften Bedenken" hinsichtlich der Fifa-Pläne zu hören.</p>
<p>Dass ein WM-Boykott im Raum stehe, müsse "jeden beunruhigen". Eine Weiterverfolgung der Pläne ergebe keinen Sinn:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die AFC ist der Ansicht, dass die vorgeschlagene FFE realistisch gesehen nicht den notwendigen breiten Konsens und die Einigkeit erzielen kann, die für weitere Fortschritte erforderlich sind."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kritik aus der Fifa</strong></h3>
<p>In der Folge war auch aus Kreisen der Fifa selbst Kritik laut geworden: Gegen die Pläne seines Chefs regte sich Widerstand bei Betriebsdirektor Kevin Lamour, der warf Infantino vor, die Mitarbeiter hintergangen zu haben. Zuvor war bereits Carlos Cordeiro, ein hochrangiger Berater Infantinos, aus Protest gegen das Vorhaben zurückgetreten. Er betonte, an den Plänen nicht beteiligt gewesen zu sein.</p>
<p>Die Fifa besteht aus 211 Mitgliedsverbänden und erklärte im Rahmen ihrer Statements, dass eine einfache Mehrheit zur Absegnung der Pläne genügen würde. Das entspricht 106 Einzelverbänden. Die Uefa (55), die Concacaf (41) und der AFC (47) vereinen aber 147 Mitgliedsverbände. Irrelevant ist ob der Menge an sich widersetzenden Verbänden, wie der sanktionierte russische Verband bei einer Fifa-Abstimmung eingebunden worden wäre.</p>
<p>In der Nacht von Freitag auf Samstag beendete Fifa-Präsident Gianni Infantino offiziell die umstrittenen Investorenpläne</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Wir können nicht so weitermachen wie bisher"</strong></h3>
<p>Nun könnte es auch für Infantino persönlich eng werden. Nach dem endgültigen Aus bezog die Uefa am Samstag noch einmal Stellung – mit teils scharfen Worten. Das <a href="https://www.kicker.de/uefa-attackiert-infantino-er-hat-beide-versprechen-nicht-eingehalten-1240022/artikel" rel="external noopener" target="_blank">Statement</a> im Wortlaut:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die Uefa begrüßt die Entscheidung der Fifa, ihren Plan zum Verkauf von Anteilen an ihren Wettbewerben - einschließlich der Weltmeisterschaft - an private Investoren zurückzuziehen. Der Vorschlag wurde von den Nationalverbänden der Uefa sowie von vielen anderen Verbänden und Konföderationen aller Größenordnungen weltweit, deren Aufgabe es ist, den Fußball zu schützen, einstimmig abgelehnt. ...</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Wir können nicht so weitermachen wie bisher - mit geheimen Plänen, die im Eiltempo von anonymen Personen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport zweifelhaft ist. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren und zur Rechenschaft ziehen ...</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es ist richtig, dass die Uefa in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit ihren Verbänden und in enger Zusammenarbeit mit anderen Konföderationen darüber nachdenken wird, wie es dazu kommen konnte, und einen Plan ausarbeiten wird, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholen kann.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Diese Überprüfung sollte gründlich und grundlegend sein. Keine Option sollte ausgeschlossen werden. ... Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte, undurchsichtige Deal ... war alles andere als transparent."</p>
<p>Die Revolution im Weltfußball scheint also abgesagt – oder doch nicht? Hat Gianni Infantino das Spiel überreizt? Oder wird der "<a href="https://www.sueddeutsche.de/meinung/fussball-macht-infantino-streit-wm-reformen-kommentar-li.3524483" rel="external noopener" target="_blank">Sieg über Infantino</a>", den die <em>SZ</em> am Samstag verkündete, schnell verpuffen?</p>
<p>Infantino ist nicht das erste Mal mit einem zuvor nie erlebten Ausverkauf von Fifa-Rechten gescheitert. 2018 warb er für einen Investoren-Deal für die Vermarktungsrechte an einer neuen Club-WM mit 24 Teams sowie einer globalen Nations League mit einem Finalturnier kontinentaler Champions. Es ging um die stolze Summe von 25 Milliarden Dollar. Daraus wurde nichts.</p>
<p>Mit Kritik und Gegenwind kennt sich der Strippenzieher Infantino aus. Der würde gerne beim 77. Fifa-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre gewählt werden.</p>
<p>Wie geschwächt ist seine Position nun wirklich? Oder konnte er mit dem abgeblasenen Investorenplan seine Rivalen noch einmal halbwegs milde stimmen?</p>
<p>Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen.</p>
Der Fifa-Präsident zieht seinen umstrittenen Investorenplan zurück – und plötzlich geht es um mehr als nur einen gescheiterten Deal.
</p>
<p>Die Aufregung war groß. Nicht nur die unverbesserlichen Fußballromantiker dieser Erde waren erschüttert über die neueste Infantino-Infamie.</p>
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<p>Der Italo-Schweizer FIFA-Boss Gianni Infantino hatte Mitte vergangener Woche seine Pläne verkündet, Teile der kommerziellen Rechte des Weltfußballverbandes, etwa jene an der Fußball-Weltmeisterschaft, zu verkaufen und auf diesem Weg eine zusätzliche Milliardensumme einzuspielen.</p>
<p>Für die Umsetzung wollte die FIFA ein Tochterunternehmen namens FIFA Forward Enterprise (FFE) gründen. Vor allem damit hatte Infantino die Fußballwelt in Empörung versetzt.</p>
<h3 class="subheading"><strong>13 Milliarden Euro WM-Erlöse</strong></h3>
<p>"Der Fußball steht nicht zum Verkauf!", tönte es allerorten – so als ob dies nicht schon lange der Fall wäre. Als ob nicht schon in diesem Jahr mit der gerade zu Ende gegangenen Fußball-WM gerade erst 13 Milliarden Euro erwirtschaftet worden waren.</p>
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<p>So, als ob nicht der Fußball ohnehin vor allem ein großes Geschäft und essenzieller Teil des globalen Showbusiness wäre; als ob nicht Ablösesummen im zehnstelligen Millionenbereich heute auch für Durchschnittsspieler die Regel sind; so als ob nicht etwa ein Bundestrainer-Loser wie der deutsche Julian Nagelsmann auch noch nach dem komplett ins Wasser gefallenen deutschen WM-Auftritt mit einer Abfindung von über sechs Millionen Euro nach Hause gehen konnte.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Im Fußball herrscht vor allem Doppelmoral</strong></h3>
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<p>Die große Empörung kam vor allem von drittklassigen Figuren und Durchschnittsfunktionären. Aus Deutschland meldete sich zum Beispiel DFB-Präsidiumsmitglied <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wehrle" rel="external noopener" target="_blank">Alexander Wehrle</a> zu Wort. Wehrle hielt es für nötig, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_V8e7LYAeDo" rel="external noopener" target="_blank">rhetorische Fragen zu formulieren</a>, wie "War Gianni Infantino je in einer Fankurve?" oder "hat er je selbst Fußball gespielt? Weiß er, was Fußball bedeutet?".</p>
<p>Das kommt ausgerechnet von einem Stuttgarter Funktionär, der selber niemals Fußballprofi war, und der genau weiß, dass weder Jürgen Klopp noch Julian Nagelsmann, um nur einmal die beiden zu nennen, herausragende Fußballspieler gewesen sind. Auf derlei "Expertise" kommt es nicht an.</p>
<p>Im Fußball herrscht also vor allem Doppelmoral. Zu dieser gehört, dass alle Geschäfte machen wollen und mitverdienen möchten, dass aber in dem Moment, wo einer ganz besonders viel verdient, dieser in Gefahr läuft, zum Geächteten zu werden.</p>
<p>So jetzt womöglich Gianni Infantino.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119946" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11370878"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fussball-WM-Finale-Spanien-siegt-die-ARD-patzt-Hollywood-uebernimmt-11370878.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/9/4/6/Master_Fussball-d857c8cdf758eae3.jpeg" alt="Spanische Spieler mit einem Pokal - allerdings dem EM-Pokal von 2024. Die Spieler - Pedri, Torres und Gavi sind Teil der goldenen Generation, die jetzut das WM-Finale gewonnen hat." style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Spanische Spieler mit einem Pokal - allerdings dem EM-Pokal von 2024. 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class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5119345" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11369716"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/WM-Finale-Warum-Argentinien-gegen-Spanien-um-weit-mehr-als-den-Titel-spielt-11369716.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/9/3/4/5/master_Fussball-f5826fd4b5ed9804.jpeg" alt="Messi in Großaufnahme" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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spielt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5117347" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11365766"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fussball-WM-2026-Spaniens-Fussball-verzaubert-das-ZDF-redet-ihn-kaputt-11365766.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Fußball-WM 2026: Spaniens Fußball verzaubert – das ZDF redet ihn kaputt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5086800" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11302634"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" 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data-content-id="5114621" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11360361"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Fussball-WM-2026-Der-DFB-ringt-nach-Antworten-Frankreich-liefert-11360361.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/4/6/2/1/master_Fussball_wm-2429d814a38832a0.jpeg" alt="Trump mit Käppi und Infantino mit WM-Pokal" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img 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liefert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div></div><button data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="hidden h-4 w-4 dark:inline-block"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#f2f2f2;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#f2f2f2" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 2"></path></svg></span><span class="min-w-[150px] justify-center 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2"></path></svg></span></button></a-collapse></div>
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<h3 class="subheading"><strong>"Wir lehnen den Vorschlag der Fifa einstimmig und unmissverständlich ab"</strong></h3>
<p>Was war geschehen? Kurz nach der vergangenen Fußball-WM, der größten, die es je gab, wurden Pläne für eine mögliche Ausweitung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften publik.</p>
<p>Es sei ein Thema, über das man "auf jeden Fall" nach der WM nachdenken solle, sagte der 56-jährige Infantino. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und "nicht nur Europa und Südamerika". Der <em>Guardian</em>, <em>ESPN</em> und <em>Sky News</em> berichteten mit Verweis auf ihnen vorliegende Dokumente des Weltverbandes, dass die FIFA die Auswirkungen einer möglichen Aufstockung konkret untersuchen lassen möchte.</p>
<p>Zeitgleich verkündete der Fußball-Weltverband um Präsident Gianni Infantino, dass er sich harscher Kritik für seine Investorenpläne ausgesetzt sieht. Der geplante Deal der Fifa führte zu weltweiten Gegenreaktionen.</p>
<p>Der europäische Dachverband Uefa stellte vergangene Woche die <a href="https://www.zeit.de/sport/2026-08/fifa-investorendeal-forward-enterprise-gianni-infantino-joshua-kushner-uefa" rel="external noopener" target="_blank">Möglichkeit eines WM-Boykotts in den Raum</a> und drohte Infantino persönlich mit rechtlichen Schritten. "Wir lehnen den Vorschlag der Fifa, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen Fifa-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab", teilte die Uefa in einer Stellungnahme am Donnerstag mit und kündigte einen Boykott für Fifa-Wettbewerbe an, wenn der Weltverband seine Pläne weiter verfolgen sollte.</p>
<p>Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Concacaf und der asiatische Fußballdachverband AFC hatten die Pläne von Infantino heftig kritisiert.</p>
<p>"Die AFC solidarisiert sich mit der Uefa und der Concacaf", hieß es in einer Pressemitteilung. Und aus Asien war von "ernsthaften Bedenken" hinsichtlich der Fifa-Pläne zu hören.</p>
<p>Dass ein WM-Boykott im Raum stehe, müsse "jeden beunruhigen". Eine Weiterverfolgung der Pläne ergebe keinen Sinn:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die AFC ist der Ansicht, dass die vorgeschlagene FFE realistisch gesehen nicht den notwendigen breiten Konsens und die Einigkeit erzielen kann, die für weitere Fortschritte erforderlich sind."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Kritik aus der Fifa</strong></h3>
<p>In der Folge war auch aus Kreisen der Fifa selbst Kritik laut geworden: Gegen die Pläne seines Chefs regte sich Widerstand bei Betriebsdirektor Kevin Lamour, der warf Infantino vor, die Mitarbeiter hintergangen zu haben. Zuvor war bereits Carlos Cordeiro, ein hochrangiger Berater Infantinos, aus Protest gegen das Vorhaben zurückgetreten. Er betonte, an den Plänen nicht beteiligt gewesen zu sein.</p>
<p>Die Fifa besteht aus 211 Mitgliedsverbänden und erklärte im Rahmen ihrer Statements, dass eine einfache Mehrheit zur Absegnung der Pläne genügen würde. Das entspricht 106 Einzelverbänden. Die Uefa (55), die Concacaf (41) und der AFC (47) vereinen aber 147 Mitgliedsverbände. Irrelevant ist ob der Menge an sich widersetzenden Verbänden, wie der sanktionierte russische Verband bei einer Fifa-Abstimmung eingebunden worden wäre.</p>
<p>In der Nacht von Freitag auf Samstag beendete Fifa-Präsident Gianni Infantino offiziell die umstrittenen Investorenpläne</p>
<h3 class="subheading"><strong>"Wir können nicht so weitermachen wie bisher"</strong></h3>
<p>Nun könnte es auch für Infantino persönlich eng werden. Nach dem endgültigen Aus bezog die Uefa am Samstag noch einmal Stellung – mit teils scharfen Worten. Das <a href="https://www.kicker.de/uefa-attackiert-infantino-er-hat-beide-versprechen-nicht-eingehalten-1240022/artikel" rel="external noopener" target="_blank">Statement</a> im Wortlaut:</p>
<p class="indent rte__abs--indent">"Die Uefa begrüßt die Entscheidung der Fifa, ihren Plan zum Verkauf von Anteilen an ihren Wettbewerben - einschließlich der Weltmeisterschaft - an private Investoren zurückzuziehen. Der Vorschlag wurde von den Nationalverbänden der Uefa sowie von vielen anderen Verbänden und Konföderationen aller Größenordnungen weltweit, deren Aufgabe es ist, den Fußball zu schützen, einstimmig abgelehnt. ...</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Wir können nicht so weitermachen wie bisher - mit geheimen Plänen, die im Eiltempo von anonymen Personen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport zweifelhaft ist. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren und zur Rechenschaft ziehen ...</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Es ist richtig, dass die Uefa in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit ihren Verbänden und in enger Zusammenarbeit mit anderen Konföderationen darüber nachdenken wird, wie es dazu kommen konnte, und einen Plan ausarbeiten wird, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholen kann.</p>
<p class="indent rte__abs--indent">Diese Überprüfung sollte gründlich und grundlegend sein. Keine Option sollte ausgeschlossen werden. ... Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte, undurchsichtige Deal ... war alles andere als transparent."</p>
<p>Die Revolution im Weltfußball scheint also abgesagt – oder doch nicht? Hat Gianni Infantino das Spiel überreizt? Oder wird der "<a href="https://www.sueddeutsche.de/meinung/fussball-macht-infantino-streit-wm-reformen-kommentar-li.3524483" rel="external noopener" target="_blank">Sieg über Infantino</a>", den die <em>SZ</em> am Samstag verkündete, schnell verpuffen?</p>
<p>Infantino ist nicht das erste Mal mit einem zuvor nie erlebten Ausverkauf von Fifa-Rechten gescheitert. 2018 warb er für einen Investoren-Deal für die Vermarktungsrechte an einer neuen Club-WM mit 24 Teams sowie einer globalen Nations League mit einem Finalturnier kontinentaler Champions. Es ging um die stolze Summe von 25 Milliarden Dollar. Daraus wurde nichts.</p>
<p>Mit Kritik und Gegenwind kennt sich der Strippenzieher Infantino aus. Der würde gerne beim 77. Fifa-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre gewählt werden.</p>
<p>Wie geschwächt ist seine Position nun wirklich? Oder konnte er mit dem abgeblasenen Investorenplan seine Rivalen noch einmal halbwegs milde stimmen?</p>
<p>Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen.</p>
2026-08-03T15:00:00.000Zurn:bid:51341932026-08-03T12:00:00.000ZTrump legt (erneut) Angriffe gegen den Iran kurzfristig auf Eis. Die Gründe sind vor allem innenpolitischer Natur: Er ist in einer Sackgasse. Ein Kommentar.</p>
<p>Donald Trump hat in letzter Minute massive neue Militärschläge gegen den Iran <a href="https://abc7chicago.com/post/us-iran-deal-news-donald-trump-says-he-will-order-halt-strikes-parameters-reached-end-war/19616566/" rel="external noopener" target="_blank">gestoppt</a>. Die Ölpreise, die zuletzt Ende Juli die 100-Dollar-Marke pro Barrel überschritten hatten und den US-Benzinpreis auf über vier Dollar je Gallone getrieben hatten, gaben daraufhin leicht nach.</p>
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<p>Doch Trump hat sich damit nicht als Staatsmann oder Dealmaker bewiesen. Wer die jüngsten veröffentlichten Umfragedaten von <em>CNN</em>, <em>AP-NORC</em> und der <em>New York Times</em> liest, versteht die eigentliche Mechanik hinter der Entscheidung: Trump handelt nicht aus geopolitischem Kalkül, sondern aus innenpolitischer Not.</p>
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<p>Seine <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/01/us/politics/trump-polls-approval-rating.html" rel="external noopener" target="_blank">Zustimmungswerte</a> liegen je nach Institut bei 32 bis 34 Prozent. Diese Zahlen versetzen drei Monate vor den Zwischenwahlen im November die Republikaner in Panik.</p>
<h3 class="subheading">Die Angst vor dem "Midterm-Massaker"</h3>
<p>Der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran, der am 28. Februar 2026 begann, ist laut einer <em>AP-NORC</em>-<a href="https://apnews.com/article/trump-approval-iran-war-poll-republicans-election-55e9c80afec521d87f131393a59674c0" rel="external noopener" target="_blank">Umfrage</a> vom 23. bis 27. Juli das bislang einzige Militärabenteuer in der Geschichte der US-Meinungsforschung, das von einer Mehrheit der Bevölkerung von Beginn an abgelehnt wurde.</p>
<p>Zwei Drittel der Amerikaner halten den Krieg inzwischen für nicht die menschlichen und ökonomischen Kosten wert, die er verursacht. Nur noch etwa zwei von zehn US-Erwachsenen wollen, dass die Militäraktionen fortgesetzt werden.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umfrage-Iran-Krieg-bei-US-Amerikanern-so-unbeliebt-wie-Vietnam-11283782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5308" height="2983" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/5/4/shutterstock_2754062033-09710ab1baba0a9f.jpeg" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5308" height="2983" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umfrage: Iran-Krieg bei US-Amerikanern so unbeliebt wie Vietnam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das trifft die Republikanische Partei dort, wo es am meisten schmerzt: in ihrer eigenen Basis. Rund 37 Prozent der Republikaner halten den Krieg laut AP-NORC für nicht lohnenswert. Innerhalb der Partei zeigt sich eine wachsende Spaltung zwischen dem Maga-Kern, der den Krieg noch mitträgt, und dem nicht-Maga-Flügel, der mehrheitlich einen Waffenstillstand oder einen vollständigen Rückzug fordert.</p>
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<p>Robert McClary, ein 52-jähriger Republikaner aus Ohio, der Trump einmalig 2016 gewählt hat, bringt es gegenüber <em>AP </em>auf den Punkt: "Ich habe kein Vertrauen in diese Regierung, warum sie uns in diesen Krieg geführt haben, warum sie unsere Soldaten wieder in Gefahr bringen."</p>
<p>Der erhoffte "Wag the Dog"-Effekt – die Ablenkung von innenpolitischen Problemen durch einen kurzen, siegreichen Auslandskonflikt – ist ausgeblieben.</p>
<p>Der Krieg zieht sich immer weiter in die Länge. 18 US-amerikanische Soldaten sind gefallen, und Trump hat nach Angaben von <em>AP-NORC</em> versucht, diese Zahlen nach unten zu revidieren. Das Vertrauen ist weg. Nur noch etwa ein Viertel der Befragten glaubt <a href="https://edition.cnn.com/2026/07/29/politics/cnn-poll-donald-trump-midterms-polls-iran-war" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> <em>CNN</em>, dass Trump einen klaren Plan für den Umgang mit der Lage hat – zu Beginn des Krieges waren es noch 40 Prozent.</p>
<p>Douglas Heye, ein republikanischer Stratege, <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/01/us/politics/trump-polls-approval-rating.html" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> der <em>New York Times</em>, er erwarte keine Kurskorrektur: "Er wird immer Stärke projizieren, egal was die Zahlen sagen, und er wird behaupten, sie seien gefälscht."</p>
<h3 class="subheading">Die Logik des Öls</h3>
<p>Der eigentliche Grund für den Rückzieher ist ökonomisch, nicht strategisch. Öl über 100 Dollar pro Barrel ist für eine Regierung, die mit dem Versprechen antrat, die Inflation zu bekämpfen, politisch toxisch.</p>
<p>Laut der <em>CNN</em>-Umfrage sagen 74 Prozent der Amerikaner, dass steigende Benzinpreise ihnen zumindest einige Schwierigkeiten bereiten – im März waren es noch 63 Prozent. Vier von zehn Befragten bezeichnen die steigenden Spritkosten als "große Belastung" in ihrem Leben.</p>
<p>Trumps Zustimmungswerte beim Thema Benzinpreise liegen bei katastrophalen 21 Prozent, beim Thema Inflation bei 25 Prozent. Selbst unter Republikanern, die den Krieg noch grundsätzlich unterstützen, wächst die Ungeduld.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Jennifer Norton, eine 71-jährige Republikanerin aus Tennessee, sagte gegenüber <em>AP</em>, sie werde zwar ungeduldig angesichts steigender Preise für Rindfleisch und Hackfleisch, vertraue aber noch auf Trump als "brillanten Geschäftsmann". Solche Loyalitätsbekundungen klingen mehr wie Durchhalteparolen als nach echter Überzeugung.</p>
<p>Die Wall Street und die Energiemärkte haben die Botschaft längst verstanden: Wer den Krieg eskaliert, riskiert eine Rezession vor den Midterms. Der kurzzeitige Rückgang der Ölpreise nach dem Einfrieren der Militärschläge war kein Zufall, sondern das kalkulierte Signal, das Trump senden wollte – an die Märkte, an die Wähler, an die eigene Partei.</p>
<h3 class="subheading">Zwischen Falken und Isolationisten</h3>
<p>Innerhalb der Trump-Administration tobt derweil ein Richtungsstreit, der nach außen nur in Umrissen sichtbar wird. Auf der einen Seite stehen jene, die dem militärisch-industriellen Komplex nahestehen und in einem verlängerten Konflikt mit dem Iran handfeste Interessen sehen: Rüstungsaufträge, Einfluss in der Region, die Eindämmung eines potenziellen Nuklearstaats.</p>
<p>Trump selbst hatte zu Beginn des Krieges erklärt, die primären Ziele seien die Schwächung des iranischen Militärs, die Vernichtung von Marine und Luftwaffe sowie die Verhinderung einer iranischen Atombombe.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die Isolationisten und Maga-Puristen, die Trumps ursprüngliches Versprechen beim Wort nehmen: keine neuen Kriege im Nahen Osten.</p>
<p>Ryan Sloan, ein 39-jähriger Republikaner aus Florida, bringt diese Stimmung gegenüber <em>AP</em> auf den Punkt: "Ich wünschte, es hätte mehr Transparenz darüber gegeben, warum die Dinge so liefen, wie sie liefen."</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Weiße Haus reagiert auf die Umfragen mit Trotz. Sprecher Davis Ingle erklärte der <em>New York Times</em>, kein Präsident in der Geschichte habe mehr für hart arbeitende Amerikaner getan als Trump.</p>
<p>Trump selbst behauptete auf seiner Plattform Truth Social, seine Zustimmungswerte seien "die höchsten jemals gemessenen" – ohne Belege zu nennen. Als ein eigenes Umfrageinstitut ihn bei 50 Prozent sah, sprach er kurzerhand 65 Prozent, dann 59 Prozent. Die <em>New York Times</em> hält fest: Keiner dieser Werte ließ sich einem tatsächlichen, zitierten Institut zuordnen.</p>
<h3 class="subheading">Aufgeschoben, nicht aufgehoben</h3>
<p>Der Iran-Krieg ist nicht zu Ende. Er ist aus innenpolitischem Kalkül auf Eis gelegt worden – vielleicht bis nach den Midterms, bis die Ölpreise sich stabilisiert haben, bis Trump eine neue Erzählung braucht. Vielleicht aber auch nur bis nächste Woche.</p>
<p>Die strukturellen Ursachen des Konflikts – die Frage nach dem iranischen Nuklearprogramm, die US-Präsenz in der Region, die neue Rolle der Straße von Hormus – sind jedenfalls unverändert.</p>
<p>Was die Umfragen dieser Wochen dokumentieren, ist mehr als ein persönliches Tief eines unberechenbaren Präsidenten. Sie zeigen die Grenzen einer Außenpolitik, die auf Eskalation als Instrument der innenpolitischen Mobilisierung setzt.</p>
<p>Wenn selbst die eigene Basis kriegsmüde ist, wenn Benzinpreise politisch gefährlich werden, wenn ein Präsident seine Zustimmungswerte schlicht erfindet – dann ist das kein individuelles Versagen, sondern Symptom der strukturellen Krise einer Hegemonialmacht, die ihre Mittel zunehmend überdehnt und deren Bevölkerung die Rechnung dafür nicht länger kommentarlos begleicht.</p>
Trump legt (erneut) Angriffe gegen den Iran kurzfristig auf Eis. Die Gründe sind vor allem innenpolitischer Natur: Er ist in einer Sackgasse. Ein Kommentar.</p>
<p>Donald Trump hat in letzter Minute massive neue Militärschläge gegen den Iran <a href="https://abc7chicago.com/post/us-iran-deal-news-donald-trump-says-he-will-order-halt-strikes-parameters-reached-end-war/19616566/" rel="external noopener" target="_blank">gestoppt</a>. Die Ölpreise, die zuletzt Ende Juli die 100-Dollar-Marke pro Barrel überschritten hatten und den US-Benzinpreis auf über vier Dollar je Gallone getrieben hatten, gaben daraufhin leicht nach.</p>
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<p>Doch Trump hat sich damit nicht als Staatsmann oder Dealmaker bewiesen. Wer die jüngsten veröffentlichten Umfragedaten von <em>CNN</em>, <em>AP-NORC</em> und der <em>New York Times</em> liest, versteht die eigentliche Mechanik hinter der Entscheidung: Trump handelt nicht aus geopolitischem Kalkül, sondern aus innenpolitischer Not.</p>
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<p>Seine <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/01/us/politics/trump-polls-approval-rating.html" rel="external noopener" target="_blank">Zustimmungswerte</a> liegen je nach Institut bei 32 bis 34 Prozent. Diese Zahlen versetzen drei Monate vor den Zwischenwahlen im November die Republikaner in Panik.</p>
<h3 class="subheading">Die Angst vor dem "Midterm-Massaker"</h3>
<p>Der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran, der am 28. Februar 2026 begann, ist laut einer <em>AP-NORC</em>-<a href="https://apnews.com/article/trump-approval-iran-war-poll-republicans-election-55e9c80afec521d87f131393a59674c0" rel="external noopener" target="_blank">Umfrage</a> vom 23. bis 27. Juli das bislang einzige Militärabenteuer in der Geschichte der US-Meinungsforschung, das von einer Mehrheit der Bevölkerung von Beginn an abgelehnt wurde.</p>
<p>Zwei Drittel der Amerikaner halten den Krieg inzwischen für nicht die menschlichen und ökonomischen Kosten wert, die er verursacht. Nur noch etwa zwei von zehn US-Erwachsenen wollen, dass die Militäraktionen fortgesetzt werden.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5077254" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11283782"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Umfrage-Iran-Krieg-bei-US-Amerikanern-so-unbeliebt-wie-Vietnam-11283782.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5308" height="2983" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/7/7/2/5/4/shutterstock_2754062033-09710ab1baba0a9f.jpeg" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5308" height="2983" alt="Ein Mann an einer US-Tankstelle" style="aspect-ratio:5308 / 2983;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Umfrage: Iran-Krieg bei US-Amerikanern so unbeliebt wie Vietnam</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das trifft die Republikanische Partei dort, wo es am meisten schmerzt: in ihrer eigenen Basis. Rund 37 Prozent der Republikaner halten den Krieg laut AP-NORC für nicht lohnenswert. Innerhalb der Partei zeigt sich eine wachsende Spaltung zwischen dem Maga-Kern, der den Krieg noch mitträgt, und dem nicht-Maga-Flügel, der mehrheitlich einen Waffenstillstand oder einen vollständigen Rückzug fordert.</p>
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<p>Robert McClary, ein 52-jähriger Republikaner aus Ohio, der Trump einmalig 2016 gewählt hat, bringt es gegenüber <em>AP </em>auf den Punkt: "Ich habe kein Vertrauen in diese Regierung, warum sie uns in diesen Krieg geführt haben, warum sie unsere Soldaten wieder in Gefahr bringen."</p>
<p>Der erhoffte "Wag the Dog"-Effekt – die Ablenkung von innenpolitischen Problemen durch einen kurzen, siegreichen Auslandskonflikt – ist ausgeblieben.</p>
<p>Der Krieg zieht sich immer weiter in die Länge. 18 US-amerikanische Soldaten sind gefallen, und Trump hat nach Angaben von <em>AP-NORC</em> versucht, diese Zahlen nach unten zu revidieren. Das Vertrauen ist weg. Nur noch etwa ein Viertel der Befragten glaubt <a href="https://edition.cnn.com/2026/07/29/politics/cnn-poll-donald-trump-midterms-polls-iran-war" rel="external noopener" target="_blank">laut</a> <em>CNN</em>, dass Trump einen klaren Plan für den Umgang mit der Lage hat – zu Beginn des Krieges waren es noch 40 Prozent.</p>
<p>Douglas Heye, ein republikanischer Stratege, <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/01/us/politics/trump-polls-approval-rating.html" rel="external noopener" target="_blank">sagte</a> der <em>New York Times</em>, er erwarte keine Kurskorrektur: "Er wird immer Stärke projizieren, egal was die Zahlen sagen, und er wird behaupten, sie seien gefälscht."</p>
<h3 class="subheading">Die Logik des Öls</h3>
<p>Der eigentliche Grund für den Rückzieher ist ökonomisch, nicht strategisch. Öl über 100 Dollar pro Barrel ist für eine Regierung, die mit dem Versprechen antrat, die Inflation zu bekämpfen, politisch toxisch.</p>
<p>Laut der <em>CNN</em>-Umfrage sagen 74 Prozent der Amerikaner, dass steigende Benzinpreise ihnen zumindest einige Schwierigkeiten bereiten – im März waren es noch 63 Prozent. Vier von zehn Befragten bezeichnen die steigenden Spritkosten als "große Belastung" in ihrem Leben.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5126117" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11381631"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Trumps-gefaehrliches-Spiel-mit-Amerikas-Oelreserven-11381631.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="4091" height="2298" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/6/1/1/7/shutterstock_2591559463-f41bb85d87a8b0eb.jpeg" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="4091" height="2298" alt="Eine Person vor einem Ölfeld" style="aspect-ratio:4091 / 2298;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Trumps gefährliches Spiel mit Amerikas Ölreserven</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Jennifer Norton, eine 71-jährige Republikanerin aus Tennessee, sagte gegenüber <em>AP</em>, sie werde zwar ungeduldig angesichts steigender Preise für Rindfleisch und Hackfleisch, vertraue aber noch auf Trump als "brillanten Geschäftsmann". Solche Loyalitätsbekundungen klingen mehr wie Durchhalteparolen als nach echter Überzeugung.</p>
<p>Die Wall Street und die Energiemärkte haben die Botschaft längst verstanden: Wer den Krieg eskaliert, riskiert eine Rezession vor den Midterms. Der kurzzeitige Rückgang der Ölpreise nach dem Einfrieren der Militärschläge war kein Zufall, sondern das kalkulierte Signal, das Trump senden wollte – an die Märkte, an die Wähler, an die eigene Partei.</p>
<h3 class="subheading">Zwischen Falken und Isolationisten</h3>
<p>Innerhalb der Trump-Administration tobt derweil ein Richtungsstreit, der nach außen nur in Umrissen sichtbar wird. Auf der einen Seite stehen jene, die dem militärisch-industriellen Komplex nahestehen und in einem verlängerten Konflikt mit dem Iran handfeste Interessen sehen: Rüstungsaufträge, Einfluss in der Region, die Eindämmung eines potenziellen Nuklearstaats.</p>
<p>Trump selbst hatte zu Beginn des Krieges erklärt, die primären Ziele seien die Schwächung des iranischen Militärs, die Vernichtung von Marine und Luftwaffe sowie die Verhinderung einer iranischen Atombombe.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die Isolationisten und Maga-Puristen, die Trumps ursprüngliches Versprechen beim Wort nehmen: keine neuen Kriege im Nahen Osten.</p>
<p>Ryan Sloan, ein 39-jähriger Republikaner aus Florida, bringt diese Stimmung gegenüber <em>AP</em> auf den Punkt: "Ich wünschte, es hätte mehr Transparenz darüber gegeben, warum die Dinge so liefen, wie sie liefen."</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5122743" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11375588"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Iran-Krieg-Warum-Teheran-am-laengeren-Hebel-sitzt-11375588.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/2/2/7/4/3/shutterstock_2748605429-b85ee9b65d15a1ae.jpeg" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" height="2158" alt="Karte des Nahen Ostens mit Roten Kreisen um die Region, die Kriegshandlungen symbolisieren sollen" style="aspect-ratio:3840 / 2158;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Iran-Krieg: Warum Teheran am längeren Hebel sitzt</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Das Weiße Haus reagiert auf die Umfragen mit Trotz. Sprecher Davis Ingle erklärte der <em>New York Times</em>, kein Präsident in der Geschichte habe mehr für hart arbeitende Amerikaner getan als Trump.</p>
<p>Trump selbst behauptete auf seiner Plattform Truth Social, seine Zustimmungswerte seien "die höchsten jemals gemessenen" – ohne Belege zu nennen. Als ein eigenes Umfrageinstitut ihn bei 50 Prozent sah, sprach er kurzerhand 65 Prozent, dann 59 Prozent. Die <em>New York Times</em> hält fest: Keiner dieser Werte ließ sich einem tatsächlichen, zitierten Institut zuordnen.</p>
<h3 class="subheading">Aufgeschoben, nicht aufgehoben</h3>
<p>Der Iran-Krieg ist nicht zu Ende. Er ist aus innenpolitischem Kalkül auf Eis gelegt worden – vielleicht bis nach den Midterms, bis die Ölpreise sich stabilisiert haben, bis Trump eine neue Erzählung braucht. Vielleicht aber auch nur bis nächste Woche.</p>
<p>Die strukturellen Ursachen des Konflikts – die Frage nach dem iranischen Nuklearprogramm, die US-Präsenz in der Region, die neue Rolle der Straße von Hormus – sind jedenfalls unverändert.</p>
<p>Was die Umfragen dieser Wochen dokumentieren, ist mehr als ein persönliches Tief eines unberechenbaren Präsidenten. Sie zeigen die Grenzen einer Außenpolitik, die auf Eskalation als Instrument der innenpolitischen Mobilisierung setzt.</p>
<p>Wenn selbst die eigene Basis kriegsmüde ist, wenn Benzinpreise politisch gefährlich werden, wenn ein Präsident seine Zustimmungswerte schlicht erfindet – dann ist das kein individuelles Versagen, sondern Symptom der strukturellen Krise einer Hegemonialmacht, die ihre Mittel zunehmend überdehnt und deren Bevölkerung die Rechnung dafür nicht länger kommentarlos begleicht.</p>
2026-08-03T12:00:00.000Zurn:bid:51338622026-08-03T10:00:00.000ZForscher der Monash University und aus China präsentieren in „Science“ zwei neue Metall-Verbindungen für Luftfahrt und Kernreaktoren.</p>
<p>Bei der Entwicklung von Hochleistungslegierungen wurden gleich zwei verschiedene Durchbrüche erzielt.</p>
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<p>Ein internationales Forscherteam unter Leitung der australischen Monash University hat eine Legierung <a href="https://www.monash.edu/news/articles/engineers-create-world-first-super-alloy" rel="external noopener" target="_blank">geschaffen</a>, die doppelt so stark ist wie Stahl und dreimal stärker als Aluminium. Unabhängig davon entwickelte ein chinesisches Team an der Universität Xian Jiaotong eine Tantal-Legierung, die ihre Festigkeit auch bei Temperaturen bis 2.400 Grad Celsius <a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3361847/how-chinese-scientists-created-alloy-can-survive-2400-degrees-celsius" rel="external noopener" target="_blank">behält</a>.</p>
<p>Die beiden in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten Arbeiten zeigen grundlegend neue Ansätze in der Materialwissenschaft. Beide Entwicklungen könnten die Art und Weise verändern, wie Metalle künftig hergestellt werden.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Backen statt Schmelzen: Atome organisieren sich selbst</strong></h3>
<p>Das Team um Professor Jian-Feng Nie von der Monash University verfolgte einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt Metalle bei extrem hohen Temperaturen vollständig zu schmelzen, verwendeten die Forscher ein kontrolliertes Erhitzungsverfahren bei niedrigeren Temperaturen über einen längeren Zeitraum.</p>
<p>Die Wissenschaftler mischten fünf Metalle: Hafnium, Niob, Tantal, Titan und Zirkonium. Nach einer kurzen Schmelzphase bei hoher Temperatur senkten sie die Hitze auf relativ niedrige 550 Grad Celsius und ließen die Legierung mehrere Stunden bis Tage lang "backen". Das beste Ergebnis erzielten sie nach etwa 32 Stunden.</p>
<p>Bei diesem Verfahren konnten sich die Atome zu einer hochgeordneten, miteinander verbundenen Struktur organisieren. Die Forscher nennen dies eine "atomare Architektur", bei der verschiedene Strukturen gemeinsam entstehen und sich kontinuierlich verbinden – ohne die mikroskopischen Defekte, die in herkömmlichen Legierungen vorkommen.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wie Yu Zhangs Nanostruktur Gigapascal-Kräften widersteht</strong></h3>
<p>Die Legierung bildete eine eng verbundene innere Nanostruktur aus drei unterschiedlichen Komponenten. Das Material erreichte eine Kompressionsstreckgrenze von über zwei Gigapascal und behielt gleichzeitig seine Duktilität - es kann sich also verbiegen, ohne zu brechen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ampera-US-Startup-druckt-Thorium-Reaktorkern-aus-Siliziumkarbid-11353836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2700" height="1517" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/3/3/0/AMPERA_Founder_and_CEO_Brian_Matthews_pulls_curtain-36e5cc0346a83ea2.jpeg" alt="Ein Mann steht an einem Podium neben einem 3D-Drucker mit einem Reaktorkern darin." style="aspect-ratio:2700 / 1517"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2700" height="1517" alt="Ein Mann steht an einem Podium neben einem 3D-Drucker mit einem Reaktorkern darin." style="aspect-ratio:2700 / 1517;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ampera: US-Startup druckt Thorium-Reaktorkern aus Siliziumkarbid</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5104573" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11340455"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/RWTH-Aachen-zerlegt-Chinas-Natrium-Zelle-So-nah-ist-sie-an-Tesla-11340455.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5120" height="2877" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/4/5/7/3/batterie-produktion-e-auto-lithium-natrium-c0e16e3b77b9264e.jpeg" alt="Produktionslinie für E-Auto-Batterien: Ein Akkumodul in der Fertigung. Die neue Natrium-Batterie aus China fordert klassische Lithium-Ionen-Akkus heraus." style="aspect-ratio:5120 / 2877"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5120" height="2877" alt="Produktionslinie für E-Auto-Batterien: Ein Akkumodul in der Fertigung. 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md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5064017" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11258289"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kein-Strom-kein-Chip-Dieser-Computer-rechnet-nur-mit-Federn-und-Stahl-11258289.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="992" height="558" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/4/0/1/7/QODMFQAPTZFEDHTVZ4DSXEAIFA-9592d09845fee40f.jpeg" alt="Mechanisches Computersystem aus Stahlfedern und Stangen auf einer Lochplatte" style="aspect-ratio:992 / 558"><img 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mit Federn und Stahl</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045126" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11210577"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Carbonfaser-Coup-Staerker-als-Stahl-leichter-als-je-zuvor-11210577.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5472" height="3075" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/5/1/2/6/shutterstock_2458564159-d2ed96f41dec1ef7.jpeg" alt="Rollen mit verschiedenen echten gewebten Kohlefaser-Durchsetzung Rohstoff-Tuch." style="aspect-ratio:5472 / 3075"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5472" height="3075" alt="Rollen mit verschiedenen echten gewebten Kohlefaser-Durchsetzung Rohstoff-Tuch." style="aspect-ratio:5472 / 3075;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Chinas Carbonfaser-Coup: Stärker als Stahl, leichter als je zuvor</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5044229" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11208797"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Licht-statt-Strom-Computer-koennten-1-000-mal-schneller-werden-11208797.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3840" height="2158" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/4/4/2/2/9/shutterstock_2609340873-e9a2189930a16ae0.jpeg" alt="Abstrakter digitaler Hintergrund mit fallendem Binärcode und leuchtenden Lichtstrahlen." style="aspect-ratio:3840 / 2158"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3840" 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data-component="Button" data-collapse-trigger="true" class="block whitespace-nowrap text-center leading-none border rounded disabled:pointer-events-none disabled:opacity-50 dark:border-gray-100 border-gray-300 bg-white dark:bg-gray-800 dark:text-gray-50 dark:hover:bg-gray-700 dark:hover:border-gray-400 text-gray-800 hover:bg-gray-50 hover:border-gray-500 text-base py-3 px-6 mx-auto block group-disabled:hidden"><span class="min-w-[150px] justify-center items-center flex-nowrap group-is-open:hidden group-is-closed:flex"><span class="mr-0.5">Mehr anzeigen</span><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" xml:space="preserve" viewBox="0 0 24 24" role="img" preserveAspectRatio="xMinYMin" class="h-4 w-4 dark:hidden"><path d="M8 12h8m-4 4V8" style="fill:none;stroke:#464646;stroke-width:1.5;stroke-linecap:round;stroke-miterlimit:10"></path><path fill="#464646" d="M12 3.5c4.7 0 8.5 3.8 8.5 8.5s-3.8 8.5-8.5 8.5-8.5-3.8-8.5-8.5S7.3 3.5 12 3.5M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12s4.5 10 10 10 10-4.5 10-10S17.5 2 12 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<p>Associate Professor Yu Zhang von der Chongqing University, der an der Monash University promovierte, betont: "Indem wir sorgfältig kontrollierten, wie sich die Atome während der Verarbeitung organisieren, konnten wir eine hochgradig verbundene Struktur mit außergewöhnlicher Festigkeit und Stabilität schaffen."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nachhaltigere Metallproduktion: Weniger Legierungselemente nötig</strong></h3>
<p>Die Idee kleinerer, besser organisierter Körner in Metallen wurde bereits früher untersucht. Die Skalierung auf verwendbare Größen stellte jedoch bisher eine Herausforderung dar. Die neue Methode löst dieses Problem.</p>
<p>Die Erkenntnisse verweisen auch auf eine neue Denkweise über die chemische Zusammensetzung von Legierungen hin: Zukünftig könnte man vielleicht interne Strukturen entwerfen, die mit weniger Legierungselementen überlegene Eigenschaften liefern. Das könnte zu einer effizienteren, nachhaltigeren und kostengünstigeren Legierungsproduktion führen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Tantal-Legierung aus China trotzt extremer Hitze</strong></h3>
<p>Unabhängig von dieser Entwicklung präsentierte ein Team um Sun Jun von der Universität Xian Jiaotong eine Lösung für ein anderes Problem: Die meisten Metalle versagen bei Temperaturen über 2.000 Grad Celsius - sie schmelzen entweder oder werden weich wie Kitt.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4843615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10363571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoff-Poker-im-Kongo-USA-und-China-alarmiert-10363571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2676" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/3/6/1/5/Zwischenablage-1-a2c00dd5d1dfdce0.jpeg" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2676" height="1504" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoff-Poker im Kongo: USA und China alarmiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Arbeit der chinesischen Forscher konzentriert sich auf eine Tantal-Legierung. Tantal schmilzt erst bei fast 3.000 Grad Celsius, und Legierungen aus diesem Metall gehören zu den wenigen Materialien, die Lasten auch oberhalb von 2.000 Grad tragen können.</p>
<p>Tantal-Legierungen werden üblicherweise durch sogenannte Oxiddispersion verstärkt: Winzige Keramikpartikel werden gleichmäßig im Metall verteilt und wirken wie ein inneres Gerüst. Oberhalb von 2.000 Grad beginnen diese Partikel jedoch zu zerfallen, und die Legierung wird spröde.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bor als Schutzschild gegen Hitze</strong></h3>
<p>Um die Leistung zu steigern, entwickelte das Team ein neues Verfahren, das es "Bor-vermittelte In-situ-Oxidation" nennt. Die Forscher fügten dem Tantal Spuren von Hafniumborid hinzu. Dieses fing Sauerstoff ein und bildete stabile Hafniumoxid-Partikel, während es Bor-Atome freisetzte, die sich im Tantal verteilten.</p>
<p>Diese Bor-Atome umhüllten dann die Hafniumoxid-Nanopartikel wie eine Schutzschicht und verhinderten, dass sie sich bei hohen Temperaturen auflösten.</p>
<p>Die resultierende Legierung zeigt nach Angaben der Forscher bemerkenswerte mechanische Eigenschaften. Bei Raumtemperatur hat sie eine Zugfestigkeit von über 800 Megapascal und kann sich um 35 Prozent dehnen, was die Formgebung und Verarbeitung erleichtert.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5055057" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11240415"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ein-Schiffswrack-vor-der-Levante-enthuellt-neues-antikes-Seehandelsgut-11240415.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/5/0/5/7/shutterstock_2606053055-37b2660a2cace93b.jpeg" alt="Meerblick bei sonnenuntergang" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Meerblick bei sonnenuntergang" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ein Schiffswrack vor der Levante enthüllt neues antikes Seehandelsgut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4585363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9709271"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-legen-im-Handelskrieg-gegen-China-kraeftig-nach-9709271.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/5/3/6/3/container-usa-china_ho_1_-6aef72cb5f9bc51f.png" alt="Symbolbild Handelsstreit" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Symbolbild Handelsstreit" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA legen im Handelskrieg gegen China kräftig nach</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bei 2.000 und 2.400 Grad Celsius behält sie Streckgrenzen von 200 beziehungsweise 100 Megapascal - damit übertrifft sie alle anderen bekannten Legierungen. Tests zeigen laut den Forschern auch, dass sie deutlich langlebiger ist als herkömmliche Alternativen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sun Juns Tantal-Durchbruch für Hyperschall und Kernreaktoren</strong></h3>
<p>"Diese neue Tantal-Legierung liefert bei 2.000 Grad die doppelte Streckgrenze im Vergleich zu herkömmlichen Tantal-Legierungen", sagte Sun der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. "Wenn sie mit einer identischen Last von 100 Megapascal belastet wird, liegt ihre Temperaturgrenze etwa 500 Grad höher als bei bestehenden Tantal-basierten Materialien."</p>
<p>Beide Materialien können für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, bei Hyperschallfahrzeugen und in Kernreaktoren infrage kommen. Denn dort müssen Materialien sowohl schwere Lasten als teilweise auch extreme Hitze aushalten.</p>
Forscher der Monash University und aus China präsentieren in „Science“ zwei neue Metall-Verbindungen für Luftfahrt und Kernreaktoren.</p>
<p>Bei der Entwicklung von Hochleistungslegierungen wurden gleich zwei verschiedene Durchbrüche erzielt.</p>
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<p>Ein internationales Forscherteam unter Leitung der australischen Monash University hat eine Legierung <a href="https://www.monash.edu/news/articles/engineers-create-world-first-super-alloy" rel="external noopener" target="_blank">geschaffen</a>, die doppelt so stark ist wie Stahl und dreimal stärker als Aluminium. Unabhängig davon entwickelte ein chinesisches Team an der Universität Xian Jiaotong eine Tantal-Legierung, die ihre Festigkeit auch bei Temperaturen bis 2.400 Grad Celsius <a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3361847/how-chinese-scientists-created-alloy-can-survive-2400-degrees-celsius" rel="external noopener" target="_blank">behält</a>.</p>
<p>Die beiden in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten Arbeiten zeigen grundlegend neue Ansätze in der Materialwissenschaft. Beide Entwicklungen könnten die Art und Weise verändern, wie Metalle künftig hergestellt werden.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Backen statt Schmelzen: Atome organisieren sich selbst</strong></h3>
<p>Das Team um Professor Jian-Feng Nie von der Monash University verfolgte einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt Metalle bei extrem hohen Temperaturen vollständig zu schmelzen, verwendeten die Forscher ein kontrolliertes Erhitzungsverfahren bei niedrigeren Temperaturen über einen längeren Zeitraum.</p>
<p>Die Wissenschaftler mischten fünf Metalle: Hafnium, Niob, Tantal, Titan und Zirkonium. Nach einer kurzen Schmelzphase bei hoher Temperatur senkten sie die Hitze auf relativ niedrige 550 Grad Celsius und ließen die Legierung mehrere Stunden bis Tage lang "backen". Das beste Ergebnis erzielten sie nach etwa 32 Stunden.</p>
<p>Bei diesem Verfahren konnten sich die Atome zu einer hochgeordneten, miteinander verbundenen Struktur organisieren. Die Forscher nennen dies eine "atomare Architektur", bei der verschiedene Strukturen gemeinsam entstehen und sich kontinuierlich verbinden – ohne die mikroskopischen Defekte, die in herkömmlichen Legierungen vorkommen.</p>
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<h3 class="subheading"><strong>Wie Yu Zhangs Nanostruktur Gigapascal-Kräften widersteht</strong></h3>
<p>Die Legierung bildete eine eng verbundene innere Nanostruktur aus drei unterschiedlichen Komponenten. Das Material erreichte eine Kompressionsstreckgrenze von über zwei Gigapascal und behielt gleichzeitig seine Duktilität - es kann sich also verbiegen, ohne zu brechen.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><a-collapse sneak-peek-elements="3" sneak-peek-elements-selector="article" class="group"><div data-collapse-target="true" class="relative mb-4"><div data-collapse-content="true"><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5111330" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11353836"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ampera-US-Startup-druckt-Thorium-Reaktorkern-aus-Siliziumkarbid-11353836.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2700" height="1517" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/1/1/3/3/0/AMPERA_Founder_and_CEO_Brian_Matthews_pulls_curtain-36e5cc0346a83ea2.jpeg" alt="Ein Mann steht an einem Podium neben einem 3D-Drucker mit einem Reaktorkern darin." style="aspect-ratio:2700 / 1517"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2700" height="1517" alt="Ein Mann steht an einem Podium neben einem 3D-Drucker mit einem Reaktorkern darin." style="aspect-ratio:2700 / 1517;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ampera: US-Startup druckt Thorium-Reaktorkern aus Siliziumkarbid</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5104573" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11340455"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/RWTH-Aachen-zerlegt-Chinas-Natrium-Zelle-So-nah-ist-sie-an-Tesla-11340455.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="5120" height="2877" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/0/4/5/7/3/batterie-produktion-e-auto-lithium-natrium-c0e16e3b77b9264e.jpeg" alt="Produktionslinie für E-Auto-Batterien: Ein Akkumodul in der Fertigung. Die neue Natrium-Batterie aus China fordert klassische Lithium-Ionen-Akkus heraus." style="aspect-ratio:5120 / 2877"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="5120" height="2877" alt="Produktionslinie für E-Auto-Batterien: Ein Akkumodul in der Fertigung. Die neue Natrium-Batterie aus China fordert klassische Lithium-Ionen-Akkus heraus." style="aspect-ratio:5120 / 2877;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">RWTH Aachen zerlegt Chinas Natrium-Zelle: So nah ist sie an Tesla</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5064017" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11258289"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Kein-Strom-kein-Chip-Dieser-Computer-rechnet-nur-mit-Federn-und-Stahl-11258289.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="992" height="558" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/6/4/0/1/7/QODMFQAPTZFEDHTVZ4DSXEAIFA-9592d09845fee40f.jpeg" alt="Mechanisches Computersystem aus Stahlfedern und Stangen auf einer Lochplatte" style="aspect-ratio:992 / 558"><img 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mit Federn und Stahl</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5045126" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11210577"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Chinas-Carbonfaser-Coup-Staerker-als-Stahl-leichter-als-je-zuvor-11210577.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img 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<p>Associate Professor Yu Zhang von der Chongqing University, der an der Monash University promovierte, betont: "Indem wir sorgfältig kontrollierten, wie sich die Atome während der Verarbeitung organisieren, konnten wir eine hochgradig verbundene Struktur mit außergewöhnlicher Festigkeit und Stabilität schaffen."</p>
<h3 class="subheading"><strong>Nachhaltigere Metallproduktion: Weniger Legierungselemente nötig</strong></h3>
<p>Die Idee kleinerer, besser organisierter Körner in Metallen wurde bereits früher untersucht. Die Skalierung auf verwendbare Größen stellte jedoch bisher eine Herausforderung dar. Die neue Methode löst dieses Problem.</p>
<p>Die Erkenntnisse verweisen auch auf eine neue Denkweise über die chemische Zusammensetzung von Legierungen hin: Zukünftig könnte man vielleicht interne Strukturen entwerfen, die mit weniger Legierungselementen überlegene Eigenschaften liefern. Das könnte zu einer effizienteren, nachhaltigeren und kostengünstigeren Legierungsproduktion führen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Tantal-Legierung aus China trotzt extremer Hitze</strong></h3>
<p>Unabhängig von dieser Entwicklung präsentierte ein Team um Sun Jun von der Universität Xian Jiaotong eine Lösung für ein anderes Problem: Die meisten Metalle versagen bei Temperaturen über 2.000 Grad Celsius - sie schmelzen entweder oder werden weich wie Kitt.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4843615" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10363571"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Rohstoff-Poker-im-Kongo-USA-und-China-alarmiert-10363571.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="2676" height="1504" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/4/3/6/1/5/Zwischenablage-1-a2c00dd5d1dfdce0.jpeg" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="2676" height="1504" alt="Hand mit gelbem Arbeitshandschuh schaufelt einen kleinen Berg dunkelbraunen Erzes um" style="aspect-ratio:2676 / 1504;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Rohstoff-Poker im Kongo: USA und China alarmiert</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Die Arbeit der chinesischen Forscher konzentriert sich auf eine Tantal-Legierung. Tantal schmilzt erst bei fast 3.000 Grad Celsius, und Legierungen aus diesem Metall gehören zu den wenigen Materialien, die Lasten auch oberhalb von 2.000 Grad tragen können.</p>
<p>Tantal-Legierungen werden üblicherweise durch sogenannte Oxiddispersion verstärkt: Winzige Keramikpartikel werden gleichmäßig im Metall verteilt und wirken wie ein inneres Gerüst. Oberhalb von 2.000 Grad beginnen diese Partikel jedoch zu zerfallen, und die Legierung wird spröde.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Bor als Schutzschild gegen Hitze</strong></h3>
<p>Um die Leistung zu steigern, entwickelte das Team ein neues Verfahren, das es "Bor-vermittelte In-situ-Oxidation" nennt. Die Forscher fügten dem Tantal Spuren von Hafniumborid hinzu. Dieses fing Sauerstoff ein und bildete stabile Hafniumoxid-Partikel, während es Bor-Atome freisetzte, die sich im Tantal verteilten.</p>
<p>Diese Bor-Atome umhüllten dann die Hafniumoxid-Nanopartikel wie eine Schutzschicht und verhinderten, dass sie sich bei hohen Temperaturen auflösten.</p>
<p>Die resultierende Legierung zeigt nach Angaben der Forscher bemerkenswerte mechanische Eigenschaften. Bei Raumtemperatur hat sie eine Zugfestigkeit von über 800 Megapascal und kann sich um 35 Prozent dehnen, was die Formgebung und Verarbeitung erleichtert.</p>
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<div class="a-u-inline" style="margin: 1.5rem 0 1.5rem 1rem;">
<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5055057" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11240415"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ein-Schiffswrack-vor-der-Levante-enthuellt-neues-antikes-Seehandelsgut-11240415.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/0/5/5/0/5/7/shutterstock_2606053055-37b2660a2cace93b.jpeg" alt="Meerblick bei sonnenuntergang" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Meerblick bei sonnenuntergang" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ein Schiffswrack vor der Levante enthüllt neues antikes Seehandelsgut</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article><hr class="border-gray-100 dark:border-gray-600 md:hidden"/><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4585363" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="9709271"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/USA-legen-im-Handelskrieg-gegen-China-kraeftig-nach-9709271.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="1280" height="720" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/5/8/5/3/6/3/container-usa-china_ho_1_-6aef72cb5f9bc51f.png" alt="Symbolbild Handelsstreit" style="aspect-ratio:1280 / 720"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="1280" height="720" alt="Symbolbild Handelsstreit" style="aspect-ratio:1280 / 720;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">USA legen im Handelskrieg gegen China kräftig nach</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Bei 2.000 und 2.400 Grad Celsius behält sie Streckgrenzen von 200 beziehungsweise 100 Megapascal - damit übertrifft sie alle anderen bekannten Legierungen. Tests zeigen laut den Forschern auch, dass sie deutlich langlebiger ist als herkömmliche Alternativen.</p>
<h3 class="subheading"><strong>Sun Juns Tantal-Durchbruch für Hyperschall und Kernreaktoren</strong></h3>
<p>"Diese neue Tantal-Legierung liefert bei 2.000 Grad die doppelte Streckgrenze im Vergleich zu herkömmlichen Tantal-Legierungen", sagte Sun der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. "Wenn sie mit einer identischen Last von 100 Megapascal belastet wird, liegt ihre Temperaturgrenze etwa 500 Grad höher als bei bestehenden Tantal-basierten Materialien."</p>
<p>Beide Materialien können für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, bei Hyperschallfahrzeugen und in Kernreaktoren infrage kommen. Denn dort müssen Materialien sowohl schwere Lasten als teilweise auch extreme Hitze aushalten.</p>
2026-08-03T10:00:00.000Zurn:bid:51341022026-08-03T08:30:00.000ZFalschinformationen über offene Grenzen lockten Tausende nach Ceuta. Doch hinter dem Chaos steckt mehr als eine Migrationskrise. Eine Analyse.</p>
<p>Tausende Menschen <a href="https://www.telepolis.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" rel="external noopener" target="_blank">machten</a> sich vergangenen Donnerstag auf den Weg zur spanischen Exklave Ceuta. Möglicherweise waren die Bilder <a href="https://www.tagblatt.ch/international/ceuta-hat-marokko-die-migranten-bewusst-losgeschickt-ld.4210613" rel="external noopener" target="_blank">von Anfang an mitgestaltet</a>. Darauf <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/es-hiess-spanien-habe-die-tur-geoffnet-social-media-postings-losten-offenbar-ceuta-ansturm-mit-aus-15905704.html" rel="external noopener" target="_blank">deuten zumindest</a> erste Augenzeugenberichte hin. Die Menschen wurden offenbar durch Social-Media-Beiträge ermutigt, gen Grenze zu schwimmen.</p>
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<p>Eine anonyme Quelle aus Ceuta <a href="https://x.com/CBSNews/status/2083531348011024439?s=46" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> dem US-Sender <em>CBS</em>, es wurde verbreitet, man erhalte automatisch Asyl, wenn man Ceuta erreiche. Zahlreiche Aufnahmen aus den sozialen Medien <a href="https://www.fnp.de/politik/ceuta-absichtliche-eskalation-bitterer-verdacht-zum-migrantenanstrum-in-zr-94425111.html" rel="external noopener" target="_blank">stützen</a> den Eindruck: Viele reagierten ungläubig, als sie erfuhren, dass sie nach Marokko zurückgebracht werden.</p>
<p>Unterdessen <a href="https://www.krone.at/4241191" rel="external noopener" target="_blank">stieg</a> die Zahl der Toten laut dem Vertreter des spanischen Innenministeriums, Miguel Triano, auf 72. Angesichts andauernder Bergungsaktionen dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta im Ausnahmezustand: Zehntausende stürmen Spaniens Vorposten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Während in Ceuta unter Bewachung von bis zu 3.000 bewaffneten Sicherheitskräften eine Art grotesker Normalität <a href="https://www.stern.de/" rel="external noopener" target="_blank">einkehrte</a>, gärt es in Brüssel: Am Dienstag wollen die EU-Innenminister über die verstärkte Sicherung der EU-Außengrenzen <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ceuta-migration-spanien-100.html" rel="external noopener" target="_blank">beraten</a>. 22 der 27 Mitgliedstaaten <a href="https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-22-eu-staats-und-regierungschefs-unterzeichnen-offenen-brief-a-921dc04a-a672-4e22-9a76-e8e11f5bd90e" rel="external noopener" target="_blank">unterzeichneten zudem</a> einen Brandbrief, wonach Spanien "falsche Signale" als migrationspolitischen Pull-Faktor gesendet habe – auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz unterschrieb.</p>
<p>Absurd mutet an, dass der angebliche Sturm auf Ceuta wie ein Lüftchen ausklang: Der Großteil der Migranten <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527162.flucht-und-migration-hysterie-in-der-festung.html" rel="external noopener" target="_blank">kehrte</a> friedlich nach Marokko zurück – größtenteils unverzüglich und freiwillig. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner <a href="https://exxpress.at/news/magnus-brunner-beschwichtigt-keine-weiterreise-von-ceuta-migranten-in-die-eu/" rel="external noopener" target="_blank">versicherte</a>, keine einzige Person habe die Grenze zur EU überschritten. Viel Wind um wenig?</p>
<h3 class="subheading">Invasion und Ignoranz</h3>
<p>In Deutschland wie im europäischen Diskurs konnte leicht der Eindruck entstehen, es handelt sich nicht um menschliche Schicksale. Das Leid der Ertrunkenen spielte in den politischen Erklärungen selten eine Rolle – sie gerieten zur geopolitischen Manövriermasse aller politischen Seiten.</p>
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<p>Die besorgten Reaktionen der EU-Staaten richteten in erster Linie an das eigene Wahlvolk: Medien <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/31/migration-ceuta-europas-rechte-spanien" rel="external noopener" target="_blank">dominierten</a> Schlagworte wie Grenzschutz, die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit Schengens und ein angeblicher "hybrider Angriff" mit Migrationsdruck – ein Duktus, der bisweilen <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/20/lukaschenko-belarus-migration-lettland" rel="external noopener" target="_blank">einzig gegen Belarus</a> und eine vermeintliche gezielte Migrationskette vorgebracht wurde.</p>
<p>Kritische Analysten <a href="https://www.cicero.de/aussenpolitik/grenzsturm-in-ceuta-migrationsdebatte-neu-aufgelegt" rel="external noopener" target="_blank">argumentieren derweil</a>, Migration werde in Europa zunehmend "<a href="https://www.telepolis.de/article/Erweiterter-Sicherheitsbegriff-Wenn-alles-zur-Bedrohung-wird-11116586.html" rel="external noopener" target="_blank">versicherheitlicht</a>" – die politische Aufmerksamkeit verschiebe sich damit zu Fragen von Kontrolle und Abschottung. Angesichts der Zahlen und der schnellen Stabilisierung wirkt der Begriff "Invasion" wie ein Buzzwort und weit weniger als adäquate Zustandsbeschreibung.</p>
<h3 class="subheading">Protest-Vorgeschichte</h3>
<p>Mittlerweile häufen sich Widersprüche zur Erzählung eines vermeintlich spontanen "Sturms" auf die Festung Europa.</p>
<p>Der Journalist Tarek Baé <a href="https://itidal.de/hintergruende-was-in-ceuta-wirklich-passiert-ist/" rel="external noopener" target="_blank">widerspricht</a>: Die Ereignisse seien maßgeblich durch in sozialen Netzwerken verbreitete Falschinformationen über angeblich offene Grenzen ausgelöst worden. Er <a href="https://itidal.de/" rel="external noopener" target="_blank">stellte</a> diese These schon wenige Stunden nach der Erstmeldung auf – sie verbreitete sich später in diversen <a href="https://freiburger-nachrichten.ch/de/story/280071/fake-news-lockten-zehntausende-nach-ceuta-dann-folgte-die-ern%C3%BCchterung" rel="external noopener" target="_blank">Medien</a>.</p>
<p>Statt einer organisierten "Invasion" <a href="https://itidal.de/" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Baé eine humanitäre Dynamik aus Perspektivlosigkeit, Desinformation und Verzweiflung. Bereits zu Jahresbeginn <a href="https://www.telepolis.de/article/Generation-Z-auf-der-Strasse-Der-Aufstand-unter-der-Piratenflagge-10727689.html" rel="external noopener" target="_blank">erfasste</a> eine Welle sozialer Proteste der Generation Z Marokko. Seit Monaten sehen Analysten die repressive Ordnung des Landes stark unter Druck und den Herrschaftsapparat <a href="https://www.diepresse.com/6010229/marokkos-monarch-im-visier-des-eigenen-geheimdienstes" rel="external noopener" target="_blank">von internen Konflikten zerfressen</a>. Trotz wirtschaftlicher Modernisierung <a href="https://documents.worldbank.org/en/publication/documents-reports/documentdetail/099701304212526391" rel="external noopener" target="_blank">leiden</a> insbesondere junge Menschen unter hoher Arbeitslosigkeit und prekären Perspektiven. </p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4951467" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10727689"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Generation-Z-auf-der-Strasse-Der-Aufstand-unter-der-Piratenflagge-10727689.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/1/4/6/7/shutterstock_2672093659-bd467702fa9f6292.jpeg" alt="Proteste Ende August in Indonesien, zu sehen die Piratenflagge" style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Proteste Ende August in Indonesien, zu sehen die Piratenflagge" style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Generation Z auf der Straße: Der Aufstand unter der Piratenflagge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Spanien, Marokko und die Westsahara</h3>
<p>Hinzu kommt: Marokko könnte ein <a href="https://www.n-tv.de/politik/Steckt-Marokko-hinter-dem-Ceuta-Ansturm-Oder-die-USA-id31150713.html" rel="external noopener" target="_blank">Interesse an einer Eskalation</a> gehabt haben, da Sánchez erst wenige Tage vorher den Maghreb-Rivalen Algerien besucht hat, mit dem Spanien die Beziehungen verbessern will. Bilder zeigten Transporter voller Menschen, die unter Aufsicht marokkanischer Behörden in der Nähe der Grenze hielten.</p>
<p>Bereits in der Vergangenheit hat Marokko immer wieder Flüchtlinge als Druckmittel eingesetzt, zuletzt 2021. Damals missfiel dem König Mohammed VI. Spaniens indirekte Unterstützung für die Unabhängigkeitsbewegung der Westsahara (Frente Polisario), dessen Anführer in Madrid medizinisch behandelt wurde.</p>
<p>Zuletzt wurden den Sahrauis, wie die indigene Bevölkerung Westsaharas genannt wird, der Erwerb der spanischen Staatsbürgerschaft erleichtert, was in Marokko ebenfalls für Unmut sorgte, da damit die politische Verfolgung der Unabhängigkeitsbewegung erschwert wird.</p>
<h3 class="subheading">Brüssel contra Madrid</h3>
<p>Innereuropäisch spielen diese Zusammenhänge auffallend keine Rolle. Der häufigste Vorwurf: Spanien habe den Grenzübertritt nicht früh genug erkannt oder billigend unterschätzt.</p>
<p>Kritiker <a href="https://www.euronews.com/my-europe/2026/07/30/spain-and-morocco-agree-urgent-return-of-latest-ceuta-migrants" rel="external noopener" target="_blank">sprechen</a> von einem "Versagen der Einsatzplanung". Die konservative Opposition und die rechtsnationale Vox <a href="https://apnews.com/article/spain-ceuta-morocco-migration-border-vox-9960b15a7cf31a0592b09ac47a8eac3f" rel="external noopener" target="_blank">werfen</a> Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez vor, seine liberale Migrationspolitik habe falsche Anreize geschaffen. Sánchez <a href="https://timesofindia.indiatimes.com/world/europe/selfish-polarising-unlawful-spain-slams-eu-states-over-ceuta-migrant-crisis/articleshow/132801412.cms" rel="external noopener" target="_blank">wies</a> die Kritik als "egoistisch, polarisierend und rechtswidrig" zurück und betonte, Ceuta gehöre gar nicht zum Schengen-Raum.</p>
<p>Auch <a href="https://apnews.com/article/spain-migration-ceuta-morocco-facts-50baa964ecfb07a2d19223d7ec375b91" rel="external noopener" target="_blank">internationale Medien weisen</a> den zentralen Vorwurf falscher Anreize zurück: Die frühere Regularisierung hunderttausender Migranten habe zeitlich und rechtlich nichts mit den aktuellen Grenzübertritten zu tun.</p>
<p>Der ungewöhnlich harte Brüsseler Umgang mit Madrid dürfte dabei kaum allein am vermeintlichen "Pull-Faktor" liegen: Die Sánchez-Regierung <a href="https://www.reutersconnect.com/item/spain-neither-accepts-nor-willing-to-pay-costs-of-iran-war-calls-it-colossal-mistake/dGFnOnJldXRlcnMuY29tLDIwMjY6bmV3c21sX09XQU5BQzVIQ05TOFhUNE9RMUNXSUpHVUJHT0lGTkU" rel="external noopener" target="_blank"> verweigerte</a> ihre Zustimmung zu den US-israelischen Angriffen auf den Iran und Sanchez persönlich den Krieg als "kolossalen Fehler".</p>
<p>Schon im Ukraine-Krieg, bei der Aufrüstung, in Fiskalfragen sowie mit seiner israelkritischer Haltung im Gaza-Genozid hatte sich Sánchez wiederholt gegen die außenpolitische Linie mehrerer EU-Partner positioniert – ein Muster, das sich in der Härte der aktuellen Kritik durchaus widerspiegeln könnte.</p>
<h3 class="subheading">Tel-Aviver Märchenstunde</h3>
<p>In den Chor gegen Spanien <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/warum-unterhaelt-spanien-noch-immer-koloniale-enklaven-in-afrika/" rel="external noopener" target="_blank">reihte</a> auch Israels UN-Botschafter Danny Danon ein: Er forderte von Madrid eine Erklärung, warum es noch immer vermeintlich "koloniale Enklaven in Afrika" unterhalte.</p>
<p>Der Vorwurf des Vertreters eines Landes, dem selbst veritable Kriegsverbrechen und Siedler-Kolonialismus vorgeworfen werden, lenkt – wohl unbeabsichtigt – den Blick auf eine zentrale Frage: Wem gehört Ceuta historisch und völkerrechtlich?</p>
<p>Portugal <a href="https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-was-man-ueber-lage-und-geschichte-wissen-muss-a-6485ec90-567d-490e-b8ad-d821de96758b" rel="external noopener" target="_blank">eroberte</a> die Stadt bereits 1415; über die Iberische Union gehörte sie später zum heutigen Spanien. Die Stadt steht seit Jahrhunderten unter ununterbrochener spanischer Hoheit und zählt nicht zu den von den Vereinten Nationen als Kolonialgebiet eingestuften Territorien. Marokko <a href="https://www.dur.ac.uk/media/durham-university/research-/research-centres/ibru-centre-for-borders-research/maps-and-databases/publications-database/Boundary--Territory-Briefings-%28Vol.-1-no.-2%29.pdf" rel="external noopener" target="_blank">erhebt</a> zwar aus historischen und antikolonialen Gründen weiter Souveränitätsansprüche, doch besteht nach herrschender völkerrechtlicher Auffassung keine Verpflichtung Spaniens zur Abtretung.</p>
<p>Während Madrid Israels Besatzungspolitik regelmäßig als völkerrechtswidrig kritisiert und einen palästinensischen Staat anerkennt, verweisen israelische Kommentatoren zunehmend auf Spaniens eigene Präsenz in Ceuta wie Melilla.</p>
<p>Da Marokko seit den Abraham-Abkommen eng mit Tel Aviv kooperiert, drängt sich der Eindruck einer Staatenmelange auf, die sowohl palästinensische als auch sahrauische Freiheitsrechte der Westsahara mit Füßen tritt und gleichzeitig – in der Verdrehung historischer Fakten – Stimmung erzeugen will.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4858825" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10392877"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Phosphat-und-Geopolitik-Der-Kampf-um-die-letzte-Kolonie-Afrikas-10392877.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3264" height="1834" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/8/8/2/5/shutterstock_2147809587-443ccbda99421f29.jpeg" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3264" height="1834" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Phosphat und Geopolitik: Der Kampf um die letzte Kolonie Afrikas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Europas Zeitgeist</h3>
<p>Ceuta offenbart damit mehr als das mögliche Scheitern einer Grenzsicherung. Es wurde binnen Stunden zum politischen Zündstoff: Brüssel diskutiert über Abschottung, nationale Regierungen über Grenzkontrollen und rechte Parteien in nahezu allen europäischen Staaten über die vermeintliche Bestätigung ihrer migrationspolitischen Erzählungen.</p>
<p>Auch in Deutschland griff die AfD die Ereignisse umgehend auf, nahezu parallel demonstrierten in Schwerin hunderte AfD-Jugendliche für Remigration – ein lokales Spiegelbild des europaweiten, wahlpolitischen Rechtsrucks.</p>
<p>Zugleich zeigt die internationale Debatte, dass Ceuta längst nicht mehr nur ein migrationspolitischer Brennpunkt ist, sondern Teil größerer geopolitischer Auseinandersetzungen wird: vom Konflikt zwischen Brüssel und Madrid bis hin zu dem Versuch israelischer Vertreter, Spaniens Kritik an der eigenen Besatzungspolitik mit Verweisen auf Ceuta politisch zu kontern.</p>
<p>Letztlich werden Migranten zum Spielball größerer Interessen degradiert. An einer vermeintlichen postkolonialen Migrationskrise interessierte Kreise gibt es sowohl in Israel als auch innerhalb der EU zur Genüge.</p>
Falschinformationen über offene Grenzen lockten Tausende nach Ceuta. Doch hinter dem Chaos steckt mehr als eine Migrationskrise. Eine Analyse.</p>
<p>Tausende Menschen <a href="https://www.telepolis.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" rel="external noopener" target="_blank">machten</a> sich vergangenen Donnerstag auf den Weg zur spanischen Exklave Ceuta. Möglicherweise waren die Bilder <a href="https://www.tagblatt.ch/international/ceuta-hat-marokko-die-migranten-bewusst-losgeschickt-ld.4210613" rel="external noopener" target="_blank">von Anfang an mitgestaltet</a>. Darauf <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/es-hiess-spanien-habe-die-tur-geoffnet-social-media-postings-losten-offenbar-ceuta-ansturm-mit-aus-15905704.html" rel="external noopener" target="_blank">deuten zumindest</a> erste Augenzeugenberichte hin. Die Menschen wurden offenbar durch Social-Media-Beiträge ermutigt, gen Grenze zu schwimmen.</p>
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<p>Eine anonyme Quelle aus Ceuta <a href="https://x.com/CBSNews/status/2083531348011024439?s=46" rel="external noopener" target="_blank">berichtete</a> dem US-Sender <em>CBS</em>, es wurde verbreitet, man erhalte automatisch Asyl, wenn man Ceuta erreiche. Zahlreiche Aufnahmen aus den sozialen Medien <a href="https://www.fnp.de/politik/ceuta-absichtliche-eskalation-bitterer-verdacht-zum-migrantenanstrum-in-zr-94425111.html" rel="external noopener" target="_blank">stützen</a> den Eindruck: Viele reagierten ungläubig, als sie erfuhren, dass sie nach Marokko zurückgebracht werden.</p>
<p>Unterdessen <a href="https://www.krone.at/4241191" rel="external noopener" target="_blank">stieg</a> die Zahl der Toten laut dem Vertreter des spanischen Innenministeriums, Miguel Triano, auf 72. Angesichts andauernder Bergungsaktionen dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="5131979" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="11388948"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Ceuta-im-Ausnahmezustand-Zehntausende-stuermen-Spaniens-Vorposten-11388948.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="6000" height="3371" src="https://www.heise.de/imgs/18/5/1/3/1/9/7/9/shutterstock_1975742060-7cc94e38861d34a4.jpeg" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="6000" height="3371" alt="Stacheldrahtzaun, dahinter das Meer" style="aspect-ratio:6000 / 3371;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Ceuta im Ausnahmezustand: Zehntausende stürmen Spaniens Vorposten</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<p>Während in Ceuta unter Bewachung von bis zu 3.000 bewaffneten Sicherheitskräften eine Art grotesker Normalität <a href="https://www.stern.de/" rel="external noopener" target="_blank">einkehrte</a>, gärt es in Brüssel: Am Dienstag wollen die EU-Innenminister über die verstärkte Sicherung der EU-Außengrenzen <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ceuta-migration-spanien-100.html" rel="external noopener" target="_blank">beraten</a>. 22 der 27 Mitgliedstaaten <a href="https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-22-eu-staats-und-regierungschefs-unterzeichnen-offenen-brief-a-921dc04a-a672-4e22-9a76-e8e11f5bd90e" rel="external noopener" target="_blank">unterzeichneten zudem</a> einen Brandbrief, wonach Spanien "falsche Signale" als migrationspolitischen Pull-Faktor gesendet habe – auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz unterschrieb.</p>
<p>Absurd mutet an, dass der angebliche Sturm auf Ceuta wie ein Lüftchen ausklang: Der Großteil der Migranten <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/527162.flucht-und-migration-hysterie-in-der-festung.html" rel="external noopener" target="_blank">kehrte</a> friedlich nach Marokko zurück – größtenteils unverzüglich und freiwillig. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner <a href="https://exxpress.at/news/magnus-brunner-beschwichtigt-keine-weiterreise-von-ceuta-migranten-in-die-eu/" rel="external noopener" target="_blank">versicherte</a>, keine einzige Person habe die Grenze zur EU überschritten. Viel Wind um wenig?</p>
<h3 class="subheading">Invasion und Ignoranz</h3>
<p>In Deutschland wie im europäischen Diskurs konnte leicht der Eindruck entstehen, es handelt sich nicht um menschliche Schicksale. Das Leid der Ertrunkenen spielte in den politischen Erklärungen selten eine Rolle – sie gerieten zur geopolitischen Manövriermasse aller politischen Seiten.</p>
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<p>Die besorgten Reaktionen der EU-Staaten richteten in erster Linie an das eigene Wahlvolk: Medien <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/31/migration-ceuta-europas-rechte-spanien" rel="external noopener" target="_blank">dominierten</a> Schlagworte wie Grenzschutz, die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit Schengens und ein angeblicher "hybrider Angriff" mit Migrationsdruck – ein Duktus, der bisweilen <a href="https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/20/lukaschenko-belarus-migration-lettland" rel="external noopener" target="_blank">einzig gegen Belarus</a> und eine vermeintliche gezielte Migrationskette vorgebracht wurde.</p>
<p>Kritische Analysten <a href="https://www.cicero.de/aussenpolitik/grenzsturm-in-ceuta-migrationsdebatte-neu-aufgelegt" rel="external noopener" target="_blank">argumentieren derweil</a>, Migration werde in Europa zunehmend "<a href="https://www.telepolis.de/article/Erweiterter-Sicherheitsbegriff-Wenn-alles-zur-Bedrohung-wird-11116586.html" rel="external noopener" target="_blank">versicherheitlicht</a>" – die politische Aufmerksamkeit verschiebe sich damit zu Fragen von Kontrolle und Abschottung. Angesichts der Zahlen und der schnellen Stabilisierung wirkt der Begriff "Invasion" wie ein Buzzwort und weit weniger als adäquate Zustandsbeschreibung.</p>
<h3 class="subheading">Protest-Vorgeschichte</h3>
<p>Mittlerweile häufen sich Widersprüche zur Erzählung eines vermeintlich spontanen "Sturms" auf die Festung Europa.</p>
<p>Der Journalist Tarek Baé <a href="https://itidal.de/hintergruende-was-in-ceuta-wirklich-passiert-ist/" rel="external noopener" target="_blank">widerspricht</a>: Die Ereignisse seien maßgeblich durch in sozialen Netzwerken verbreitete Falschinformationen über angeblich offene Grenzen ausgelöst worden. Er <a href="https://itidal.de/" rel="external noopener" target="_blank">stellte</a> diese These schon wenige Stunden nach der Erstmeldung auf – sie verbreitete sich später in diversen <a href="https://freiburger-nachrichten.ch/de/story/280071/fake-news-lockten-zehntausende-nach-ceuta-dann-folgte-die-ern%C3%BCchterung" rel="external noopener" target="_blank">Medien</a>.</p>
<p>Statt einer organisierten "Invasion" <a href="https://itidal.de/" rel="external noopener" target="_blank">beschreibt</a> Baé eine humanitäre Dynamik aus Perspektivlosigkeit, Desinformation und Verzweiflung. Bereits zu Jahresbeginn <a href="https://www.telepolis.de/article/Generation-Z-auf-der-Strasse-Der-Aufstand-unter-der-Piratenflagge-10727689.html" rel="external noopener" target="_blank">erfasste</a> eine Welle sozialer Proteste der Generation Z Marokko. Seit Monaten sehen Analysten die repressive Ordnung des Landes stark unter Druck und den Herrschaftsapparat <a href="https://www.diepresse.com/6010229/marokkos-monarch-im-visier-des-eigenen-geheimdienstes" rel="external noopener" target="_blank">von internen Konflikten zerfressen</a>. Trotz wirtschaftlicher Modernisierung <a href="https://documents.worldbank.org/en/publication/documents-reports/documentdetail/099701304212526391" rel="external noopener" target="_blank">leiden</a> insbesondere junge Menschen unter hoher Arbeitslosigkeit und prekären Perspektiven. </p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4951467" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10727689"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Generation-Z-auf-der-Strasse-Der-Aufstand-unter-der-Piratenflagge-10727689.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3000" height="1686" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/9/5/1/4/6/7/shutterstock_2672093659-bd467702fa9f6292.jpeg" alt="Proteste Ende August in Indonesien, zu sehen die Piratenflagge" style="aspect-ratio:3000 / 1686"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3000" height="1686" alt="Proteste Ende August in Indonesien, zu sehen die Piratenflagge" style="aspect-ratio:3000 / 1686;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Generation Z auf der Straße: Der Aufstand unter der Piratenflagge</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Spanien, Marokko und die Westsahara</h3>
<p>Hinzu kommt: Marokko könnte ein <a href="https://www.n-tv.de/politik/Steckt-Marokko-hinter-dem-Ceuta-Ansturm-Oder-die-USA-id31150713.html" rel="external noopener" target="_blank">Interesse an einer Eskalation</a> gehabt haben, da Sánchez erst wenige Tage vorher den Maghreb-Rivalen Algerien besucht hat, mit dem Spanien die Beziehungen verbessern will. Bilder zeigten Transporter voller Menschen, die unter Aufsicht marokkanischer Behörden in der Nähe der Grenze hielten.</p>
<p>Bereits in der Vergangenheit hat Marokko immer wieder Flüchtlinge als Druckmittel eingesetzt, zuletzt 2021. Damals missfiel dem König Mohammed VI. Spaniens indirekte Unterstützung für die Unabhängigkeitsbewegung der Westsahara (Frente Polisario), dessen Anführer in Madrid medizinisch behandelt wurde.</p>
<p>Zuletzt wurden den Sahrauis, wie die indigene Bevölkerung Westsaharas genannt wird, der Erwerb der spanischen Staatsbürgerschaft erleichtert, was in Marokko ebenfalls für Unmut sorgte, da damit die politische Verfolgung der Unabhängigkeitsbewegung erschwert wird.</p>
<h3 class="subheading">Brüssel contra Madrid</h3>
<p>Innereuropäisch spielen diese Zusammenhänge auffallend keine Rolle. Der häufigste Vorwurf: Spanien habe den Grenzübertritt nicht früh genug erkannt oder billigend unterschätzt.</p>
<p>Kritiker <a href="https://www.euronews.com/my-europe/2026/07/30/spain-and-morocco-agree-urgent-return-of-latest-ceuta-migrants" rel="external noopener" target="_blank">sprechen</a> von einem "Versagen der Einsatzplanung". Die konservative Opposition und die rechtsnationale Vox <a href="https://apnews.com/article/spain-ceuta-morocco-migration-border-vox-9960b15a7cf31a0592b09ac47a8eac3f" rel="external noopener" target="_blank">werfen</a> Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez vor, seine liberale Migrationspolitik habe falsche Anreize geschaffen. Sánchez <a href="https://timesofindia.indiatimes.com/world/europe/selfish-polarising-unlawful-spain-slams-eu-states-over-ceuta-migrant-crisis/articleshow/132801412.cms" rel="external noopener" target="_blank">wies</a> die Kritik als "egoistisch, polarisierend und rechtswidrig" zurück und betonte, Ceuta gehöre gar nicht zum Schengen-Raum.</p>
<p>Auch <a href="https://apnews.com/article/spain-migration-ceuta-morocco-facts-50baa964ecfb07a2d19223d7ec375b91" rel="external noopener" target="_blank">internationale Medien weisen</a> den zentralen Vorwurf falscher Anreize zurück: Die frühere Regularisierung hunderttausender Migranten habe zeitlich und rechtlich nichts mit den aktuellen Grenzübertritten zu tun.</p>
<p>Der ungewöhnlich harte Brüsseler Umgang mit Madrid dürfte dabei kaum allein am vermeintlichen "Pull-Faktor" liegen: Die Sánchez-Regierung <a href="https://www.reutersconnect.com/item/spain-neither-accepts-nor-willing-to-pay-costs-of-iran-war-calls-it-colossal-mistake/dGFnOnJldXRlcnMuY29tLDIwMjY6bmV3c21sX09XQU5BQzVIQ05TOFhUNE9RMUNXSUpHVUJHT0lGTkU" rel="external noopener" target="_blank"> verweigerte</a> ihre Zustimmung zu den US-israelischen Angriffen auf den Iran und Sanchez persönlich den Krieg als "kolossalen Fehler".</p>
<p>Schon im Ukraine-Krieg, bei der Aufrüstung, in Fiskalfragen sowie mit seiner israelkritischer Haltung im Gaza-Genozid hatte sich Sánchez wiederholt gegen die außenpolitische Linie mehrerer EU-Partner positioniert – ein Muster, das sich in der Härte der aktuellen Kritik durchaus widerspiegeln könnte.</p>
<h3 class="subheading">Tel-Aviver Märchenstunde</h3>
<p>In den Chor gegen Spanien <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/warum-unterhaelt-spanien-noch-immer-koloniale-enklaven-in-afrika/" rel="external noopener" target="_blank">reihte</a> auch Israels UN-Botschafter Danny Danon ein: Er forderte von Madrid eine Erklärung, warum es noch immer vermeintlich "koloniale Enklaven in Afrika" unterhalte.</p>
<p>Der Vorwurf des Vertreters eines Landes, dem selbst veritable Kriegsverbrechen und Siedler-Kolonialismus vorgeworfen werden, lenkt – wohl unbeabsichtigt – den Blick auf eine zentrale Frage: Wem gehört Ceuta historisch und völkerrechtlich?</p>
<p>Portugal <a href="https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-was-man-ueber-lage-und-geschichte-wissen-muss-a-6485ec90-567d-490e-b8ad-d821de96758b" rel="external noopener" target="_blank">eroberte</a> die Stadt bereits 1415; über die Iberische Union gehörte sie später zum heutigen Spanien. Die Stadt steht seit Jahrhunderten unter ununterbrochener spanischer Hoheit und zählt nicht zu den von den Vereinten Nationen als Kolonialgebiet eingestuften Territorien. Marokko <a href="https://www.dur.ac.uk/media/durham-university/research-/research-centres/ibru-centre-for-borders-research/maps-and-databases/publications-database/Boundary--Territory-Briefings-%28Vol.-1-no.-2%29.pdf" rel="external noopener" target="_blank">erhebt</a> zwar aus historischen und antikolonialen Gründen weiter Souveränitätsansprüche, doch besteht nach herrschender völkerrechtlicher Auffassung keine Verpflichtung Spaniens zur Abtretung.</p>
<p>Während Madrid Israels Besatzungspolitik regelmäßig als völkerrechtswidrig kritisiert und einen palästinensischen Staat anerkennt, verweisen israelische Kommentatoren zunehmend auf Spaniens eigene Präsenz in Ceuta wie Melilla.</p>
<p>Da Marokko seit den Abraham-Abkommen eng mit Tel Aviv kooperiert, drängt sich der Eindruck einer Staatenmelange auf, die sowohl palästinensische als auch sahrauische Freiheitsrechte der Westsahara mit Füßen tritt und gleichzeitig – in der Verdrehung historischer Fakten – Stimmung erzeugen will.</p>
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<div class="ho-text" data-component="RecommendationBox"><header class="mb-4"><h3 class="inline-flex border-b-4 border-gray-800 pb-2 pr-8 text-xl leading-none font-bold dark:border-white">Lesen Sie auch</h3></header><section data-component="TeaserList" class="grid gap-6 md:gap-y-4" data-sneak-peek-elements-container="true"><article data-component="TeaserContainer" data-cid="" data-content-id="4858825" class="ho-text flex" data-teaser-name="MinimalHorizontalTeaser" data-upscore-object-id="10392877"><a index="0" data-component="TeaserLinkContainer" href="http://www.heise.de/article/Phosphat-und-Geopolitik-Der-Kampf-um-die-letzte-Kolonie-Afrikas-10392877.html" class="group/teaser flex" data-google-interstitial="true" data-upscore-url="true"><figure data-component="Image" class="mr-2 w-24 shrink-0 md:mr-4 md:w-40"><a-img width="3264" height="1834" src="https://www.heise.de/imgs/18/4/8/5/8/8/2/5/shutterstock_2147809587-443ccbda99421f29.jpeg" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834"><img src="data:image/svg+xml;base64,PD94bWwgdmVyc2lvbj0iMS4wIiBlbmNvZGluZz0iVVRGLTgiPz4KPHN2ZyB3aWR0aD0iNjk2cHgiIGhlaWdodD0iMzkxcHgiIHZpZXdCb3g9IjAgMCA2OTYgMzkxIiB2ZXJzaW9uPSIxLjEiIHhtbG5zPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8yMDAwL3N2ZyIgeG1sbnM6eGxpbms9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTkveGxpbmsiPgogICAgPGcgc3Ryb2tlPSJub25lIiBmaWxsPSIjZjJmMmYyIiBmaWxsLW9wYWNpdHk9IjEiPgogICAgICAgIDxyZWN0IHg9IjAiIHk9IjAiIHdpZHRoPSI2OTYiIGhlaWdodD0iMzkxIj48L3JlY3Q+CiAgICA8L2c+Cjwvc3ZnPg==" width="3264" height="1834" alt="Die Flagge Westsaharas von einer Person in der Wüste gehalten" style="aspect-ratio:3264 / 1834;object-fit:cover"/></a-img></figure><div class="-translate-y-1"><header data-component="TeaserHeader"><h3 class="flex flex-col"><span data-component="TeaserHeadline" class="text-base leading-snug md:text-lg md:leading-snug max-w-prose font-bold group-hover/teaser:text-brand-branding dark:group-hover/teaser:text-white"><span data-upscore-title="true">Phosphat und Geopolitik: Der Kampf um die letzte Kolonie Afrikas</span></span></h3></header><footer data-component="TeaserMeta" class="ho-text-muted flex flex-wrap items-center gap-3 leading-none text-sm mt-2"><div class="flex gap-1"><span data-component="Branding" class="flex whitespace-nowrap leading-none theme-tp"><span class="mr-2 inline-block bg-brand-branding" style="width:.1875em;margin-right:.375em"></span>Telepolis</span></div></footer></div></a><div></div></article></section></div>
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<h3 class="subheading">Europas Zeitgeist</h3>
<p>Ceuta offenbart damit mehr als das mögliche Scheitern einer Grenzsicherung. Es wurde binnen Stunden zum politischen Zündstoff: Brüssel diskutiert über Abschottung, nationale Regierungen über Grenzkontrollen und rechte Parteien in nahezu allen europäischen Staaten über die vermeintliche Bestätigung ihrer migrationspolitischen Erzählungen.</p>
<p>Auch in Deutschland griff die AfD die Ereignisse umgehend auf, nahezu parallel demonstrierten in Schwerin hunderte AfD-Jugendliche für Remigration – ein lokales Spiegelbild des europaweiten, wahlpolitischen Rechtsrucks.</p>
<p>Zugleich zeigt die internationale Debatte, dass Ceuta längst nicht mehr nur ein migrationspolitischer Brennpunkt ist, sondern Teil größerer geopolitischer Auseinandersetzungen wird: vom Konflikt zwischen Brüssel und Madrid bis hin zu dem Versuch israelischer Vertreter, Spaniens Kritik an der eigenen Besatzungspolitik mit Verweisen auf Ceuta politisch zu kontern.</p>
<p>Letztlich werden Migranten zum Spielball größerer Interessen degradiert. An einer vermeintlichen postkolonialen Migrationskrise interessierte Kreise gibt es sowohl in Israel als auch innerhalb der EU zur Genüge.</p>
2026-08-03T08:30:00.000Z